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Musikreview am 20.02.25: Neues aus dem Underground
Eine breite Palette an neuer Musik wurde vorgestellt. Der Schwerpunkt lag auf Künstlern aus dem Underground. Die stilistische Bandbreite reichte von melodischem Rap bis zu variablen Sounds. Einige Newcomer konnten mit ihrer Produktion überzeugen. Eine riesige Anzahl an neuen Titeln wurde dabei besprochen.
Stream-Start und Musikanalyse
00:00:00Der Stream beginnt mit einer Diskussion über aktuelle Musiktrends, insbesondere im Rap- und R&B-Bereich. Der Streamer präsentiert neue Songs und analysiert deren Potenzial, wobei er eine Präferenz für Underground-Musik im Vergleich zu Mainstream-Inhalten äußert. Er erwähnt Künstler wie Yamin in Deutschland, die klassische deutsche R&B-Szene mit Jonesmann und J-Love als prägend ansieht, und kritisiert Ramzi Aliani für fehlende Tiefe. Der Fokus liegt auf der Vorstellung neuer Musik, deren Qualität und dem persönlichen Geschmack des Streamers, der eine unabhängige Playlist pflegt.
Rezeption von Songs und Künstler
00:09:06Die Reaktion auf die vorgestellten Songs ist gemischt. Während Tracks wie "Just Asking" von Sosa und "Paranoia" von Soso MCL positiv bewertet und in die Playlist aufgenommen werden, werden andere Künstler wie Gola Gianni kritisch betrachtet. Bei Gola Gianni wurde zwar ein früherer Song als Banger bezeichnet, aber die neueren Veröffentlichungen überzeugen nicht mehr und klingen laut Streamer etwas zusammengedrückt und ohne roten Faden. Die Stimme von Gola Gianni wird zwar als stark gelobt, der Gesamteindruck der neuen Songs jedoch als unausgeglichen empfunden.
Themenwechsel und Boten-Attacke
00:17:42Nach intensiver Musikbewertung wechselt der Streamer das Thema und unterhält sich über persönliche Aspekte wie sein Bartwachsen und das aufkommende Frühlingswetter. Plötzlich wird der Chat von einer Flut von alten und gefälschten Boten-Konten überflutet, was zu massiven technischen Störungen und einer Chat-Löschung führt. Dieser Vorfall unterbricht den Fluss des Streams nachhaltig und führt zu einer unangenehmen Stimmung, während der Streamer bemüht ist, die Situation zu klären und die Moderatoren einzuschalten.
Neue Künstler und Styles
01:02:40Nach der technischen Störung konzentriert sich der Streamer wieder auf die Musikvorstellung und präsentiert Newcomer und etablierte Künstler mit unterschiedlichen Stilen. So wird Bouncy aus Wien mit einem bounciereren Straßenstil vorgestellt, der positiv überrascht. Auch 8-4 zeigt sich variabel, während Akawi mit seinem Song "Hania" als großer Erfolg gelobt wird. Der Streamer betont hierbei die künstlerische Bandbreite und hofft, dass diese Künstler im neuen Jahr weiterhin innovative und vielseitige Musik veröffentlichen werden.
Finale Musikrezeption und persönliche Worte
01:15:38Gegen Ende des Streams präsentiert der Streamer nochmals verschiedene Künstler wie Don Dehnu und Akawi, deren Musik er als unterhaltsam und trollig, aber nicht ganz seinen persönlichen Geschmack treffend, bewertet. Er beendet den Stream mit persönlichen Grüßen an die Community und verabschiedet sich für die Woche, da die folgenden Tage voller neuer Streams auf dem Programm stehen. Der Fokus bleibt dabei auf der Musik, aber es werden auch private und kommunikative Aspekte zwischen Streamer und Community deutlich.
Weltpolitische Reflexionen
01:19:26Der Streamer reflektiert über den Zustand der Welt und eine zunehmende Polarisierung. Er empfindet es als anstrengend, da er das Gefühl hat, die Menschen werden gezielt gegeneinander getrieben. Er vergleicht die aktuelle, durch Social Media verstärkte Lage mit der Vergangenheit, in der Probleme zwar existierten, aber weniger öffentlich wurden. Er fragt sich, was noch passieren muss, da er das Gefühl hat, dass selbst die Botschaften großer Künstler wie Michael Jackson nichts an den fundamentalen Problemen der Welt geändert haben. Er fühlt sich solchem Thema emotional hingezogen, gleichzeitig aber auch niedergeschlagen, da er denkt, dass viele nur versuchen, davon politisch oder wirtschaftlich zu profitieren, ohne wirklich einen Wandel zu wollen.
Kuratierte Auswahl und Reaktion auf Publikumswünsche
01:25:37Aufgrund der enormen Menge an veröffentlichten Songs – der Streamer spricht von 50.000 Stück – kann er nicht alle Wünsche des Publikums erfüllen. Er betont, dass seine Auswahl sich auf die bespricht, die ihm Mittwoch oder Donnerstag vorgeschlagen werden und die er hören will. Er weist explizit zurück, Sadiq oder The Weeknd zu spielen, da sie entweder nicht auf der gewünschten Liste standen oder nicht seinem Musikgeschmack entsprechen. Seine Playlist ist limitiert und sobald sie voll ist, hört er auf. Er kritisiert die implizite Erwartungshaltung einiger Zuschauer, dass er jede Anfrage berücksichtigen sollte, und stellt klar, dass dies weder für ihn noch für die Künstler erstrebenswert ist.
Anerkennung des Produktionspersonals
01:27:18Ein wichtiges Thema ist die Wertschätzung der Produzenten und Sound Engineers. Der Streamer hebt hervor, dass es respektvoll ist, diese im Titel eines Songs zu erwähnen, da sie wesentlich zum Gesamtklang beitragen. Er erwähnt dies im Kontext von Künstlern, die dies aus ästhetischen Gründen vermeiden würden, was er als Quatsch bezeichnet. Er selbst ist stolz darauf, das gesamte Produktions-Team, inklusive Produzenten, Mixmaster, Vocal SFX und des Videoproduzenten, zu nennen. Diese Betonung der kreativen Arbeit hinter den Kulissen zeigt seinen Respekt für das handwerkliche Geschick in der Musikproduktion.
Newcomer-Szene und Sound-Vergleiche
01:32:35Der Streamer präsentiert und analysiert mehrere Künstler aus dem Underground-Bereich, wie O.T. und Kassem. Er bemerkt eine thematische und stilistische Häufung bei bestimmten Newcomern, insbesondere im Bereich des melodischen Rap mit spezifischen Sound-Effekten, was er als vergleichbar mit dem Stil von Delil Avi beschreibt. Während er die technische Qualität, wie das Mixing und die Stimme, bei Kassem lobt, ist er unsicher, ob er einen weiteren ähnlich klingenden Künstler braucht. Er verweist auf seine Strategie, frühzeitig neue Talente zu finden, merkt aber an, dass die große Zahl ähnlicher Künstler für ihn subjektiv redundanz wird.
Begeisterung für eine EP und ihre Produktion
01:46:57Der Streamer ist begeistert von der Sosa La M. EP, insbesondere vom Song 'SLD'. Er preist den epischen Sound und hebt die Produzenten Nilly, Swisher und Q-Beats in den Himmel. Der Song hat für ihn einen unverwechselbaren Stil, den er mit OZ vergleicht. Später bei 'Northside' lobt er die Produktion erneut und stellt fest, dass heutige Produzenten essenziell sind, da sie durch ihre Arbeit Leerstellen in Songs füllen und das Gesamtbild abrunden. Er zeigt sich beeindruckt von der professionellen Gestaltung der EP und zollt den Produzenten für ihren entscheidenden Anteil am Endprodukt Anerkennung.
Fazit und Ausblick
01:56:59Nachdem er eine Fülle an neuer Musik behandelt hat, zieht der Streamer ein persönliches Fazit. Er fand einige Songs für seine Playlist, aber das Ausmaß an Neuerscheinungen dieser Woche war für ihn überwältigend und schlicht zu viel. Er gibt zu, sich anfangs gefreut zu haben, merkt aber an, dass es sich bei manchen Titeln eher wie Intros als wie vollwertige Songs anfühlt. Er kündigt für die kommende Woche drastisch weniger angefragte Songs an und plant, mehr nach eigenem Geschmack zu kuratieren. Trotz der Überforderung bedankt er sich beim Publikum für die Teilnahme und wünscht ein schönes Wochenende, mit Hinweis auf seinen bevorstehenden Sonntag-Stream 'Rap la rue'.