Es wurde das Album 21 Gramm von Apache einer kritischen Prüfung unterzogen. Dabei wurde die Produktion als hochwertig, aber teilweise zu repetitiv empfunden. Später wurde auch das Boon-Tape besprochen und mit früheren Werken verglichen. Beide Projekte wurden aus der Perspektive eines Hörers analysiert.

Just Chatting
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Begrüßung und Small Talk

00:01:13

Der Stream beginnt mit einer Begrüßung und dem Small Talk über das angenehme Wetter. Der Streamer berichtet von 21 Grad, Sonne und idealen Bedingungen, was für ihn ungewöhnlich ist, da er normalerweise höhere Temperaturen bevorzugt. Es folgt ein kurzer Plausch mit einem Zuschauer namens Sakaveli, zu dem er jedoch keinen Zugang findet, abgesehen von einem Song namens "Schweigen des Silberdingens", den er als sehr cool bezeichnet.

Besprechung des Apache-Albums und des Boon-Tapes

00:04:03

Der Streamer kündigt das Apache-Album an und stellt fest, dass er persönlich keine Vorstellung davon hat und es nicht seine Musik ist. Er hat jedoch gelesen, dass viele Negativstimmen existieren. Trotzdem sieht er rein künstlerisch ein Potenzial. Im Anschluss wird das Boon-Tape erwähnt. Nach Apache wird jedoch zuerst ein Künstler namens A.A.J. vorgestellt, der vom Spirit und Alkan produziert wurde. Die Diskussion über das Apache-Album ist geprägt von der Erkenntnis, dass der Streamer sich von diesem Genre entfernt hat und die Kreativität vermisst, die er bei früheren Hördenen wahrnahm.

Analyse verschiedener Singles und Produzenten

00:07:48

Es werden verschiedene Singles und Produzenten wie Pykes, Kobe, Umut und Liquid Walker besprochen. Der Streamer stellt fest, dass Pykes, ein bekannter Produzent unter anderem für Haftbefehl, jetzt auch ein eigenes Künstleralbum veröffentlicht hat. Dies kommentiert er als interessanten neuen Trend. Er hört sich mehrere Songs an, darunter auch den von Jackie Cola, den er aufgrund der mittelmäßigen Vibes nicht in seine Playlist aufnimmt, aber die Produktion und das Projekt selbst als respektabel ansieht.

Cool Savage Single und kulturelle Vergleiche

00:01:41

Der Streamer präsentiert eine neue Single von Cool Savage, in der vermutlich eine Künstlerin aus dem TikTok-Umfeld zu hören ist. Die Richtung ist typisch Savage-Radio-Musik. Während des Streams tauscht er sich mit den Zuschauern über internationale Rap-Szenen aus, insbesondere Italienisch- und Französisch-Rap, die er teilweise als übersättigt empfindet. Er stellt fest, dass es in Amerika kaum wirkliche Stars mehr gibt und die aktuelle Trap-Szene viele Langeweile verursacht. Die Newcomer in Deutschland interessieren ihn dabei derzeit mehr.

Kritische Würdigung des Apache-Albums "21 Gramm"

00:31:25

Der Streamer beginnt mit der Würdigung des Albums "21 Gramm" von Apache. Er erwähnt, dass es elf Songs mit einer Gesamtlänge von 43 Minuten gibt und hauptsächlich von Jumper produziert wurde. Er vergleicht das Album mit früheren Werken und stellt fest, dass er es, da es nicht seine Musik ist, primär für das Publikum streamt. Er kritisiert, dass Apache- und 187-Streamer nicht mehr so häufig auf seinem Kanal sind und vermisst deren Anwesenheit, was den Stream für ihn weniger macht.

Stream-Erlebnisse und Favoriten des Albums

00:29:51

Während des Hörens des Apache-Albums zeigt sich der Streamer abwechselnd interessiert und kritisch. Er findet die Produktionen technisch hochwertig, fehlt jedoch oft die Kreativität und Abwechslung, insbesondere in den ersten Songs. Er vergleicht Apache mit anderen Künstlern wie Samra oder Luciano, deren Stil für ihn als Außenstehender zu repetitiv wirkt. Er nennt bis tief in die Nacht und Porsche 911 als persönliche Favoriten, weil sie ihm gefühlsmäßig näherkommen und eine schöne Melodie haben. Zum Ende des Albums findet er die Disco- und 90er-Vibes deutlich interessanter und abwechslungsreicher.

Zusammenfassung und finale Gedanken zu Apache

01:14:21

Nach Abschluss der Album-Analyse fasst der Streamer zusammen, dass der Extended Remix von Bis tief in die Nacht zu seinen persönlichen Favoriten zählt, da er sich fürs Autofahren eignet. Er bleibt jedoch bei seiner Kritik, dass die ersten Songs des Albums ihm zu sehr wie ältere Werke von Apache klangen und ihm an kreativen Überraschungen mangelten. Erst gegen Ende, mit den stärkeren 90er- und Disco-Elementen, kam die gewünschte Abwechslung und Begeisterung auf, die ihm in den letzten Minuten des Streams Spaß machte.

Vorstellung des Boondog-Tapes

01:21:28

Nach der ausführlichen Besprechung des Apache-Albums kündigt der Streamer das Boondog-Tape an, zu dem er seit längerem keinen Zugang mehr hatte. Er beginnt mit dem Song "What about us", der ihm episch und gut produziert erscheint. Er ist gespannt auf die weiteren Tracks des Tapes und die Meinung der Zuschauer. Die Ankündigung wird mit der Betonung der beeindruckenden Konzertdaten von Apache, die ausverkauft waren, unterbrochen, was die Bedeutung des Künstlers in der Szene unterstreicht.

Diskussion über Tracks von Apache und Boon

01:23:09

Der Streamer vergleicht den neuen Track von Boon mit einem früheren Werk von Apache. Während er bei Apache eine sehr laute und durchdringende Stimme bemerkte, die für ihn ohrenbetäubend war, empfindet er den aktuellen Boon-Track zunächst zu leise. Er bemängelt einen starken Switch von Deutsch zu Englisch in Boons Text und stellt fest, dass die Lautstärkeverhältnisse zwischen Stimme und Beat ihm die Vorliebe des Künstlers verraten. Für ihn wirkt Apache aggressiver und limitierter, während Boon mit What About Us als Executive Producer in Erscheinung tritt.

Impressionen verschiedlicher neuer Tracks

01:28:25

Der Streamer hört sich eine Vielzahl neuer Songs verschied Künstler an. Er äußert sich positiv über gelesene Samples, die er für geil hält, und erwähnt ein Track mit dem Intro-Vibe. Er reagiert auf Inhalte von Idolinio, die ihm zwar teilweise gefallen, aber nicht ganz seinen Geschmack treffen. Die wiederholte Nennung von Samples und die spezielle Art der Textverarbeitung werden thematisiert, wobei er betont, wie schwer es ist, jede zensierte Beleidigung zu erkennen und zu bearbeiten.

Analyse des Begriffs Interlude

01:32:29

Es findet eine kurze, aber aufschlussreiche Diskussion über den Begriff Interlude im Musikbereich statt. Früher wurden Interludes oft als humorvolle Skits oder als kurze, einleitende Passagen auf Alben verwendet. Der Streamer stellt fest, dass dieser Begriff heutzutage seltener verwendet wird, da Künstler meist nur noch reine Songs veröffentlichen und keine Lückenfüller mehr produzieren. Es entsteht die Frage, ob ein zwei Minuten langes Interlude überhaupt noch als solches bezeichnet werden kann.

Gesamtimpression und Ausblick auf die Zukunft

01:35:49

Insgesamt zeigt sich der Streamer von den vorgestellten Tracks nicht besonders begeistert und fühlt sich in eine ernüchternde Woche der Musik hineinversetzt. Er empfindet die aktuelle Zeit als harte Sommerpause mit zu vielen Liebesliedern und zu wenig härtem oder innovativem Deutschrap. Er äußert die Hoffnung, dass mit dem Herbst und Winter wieder andere, härtere Vibes in den Vordergrund rücken und auf die Rückkehr von Künstlern wie OG Kimo wartet, um die aktuelle Lücke zu füllen.