20Uhr: Prototyp Rapstar // !klamotten !fitness !neuerkanal
Rap-Show bewertet künstlerische Einflüsse
Es wurden unterschiedliche musikalische Einflüsse und Stile unter die Lupe genommen. Eine Jury bewertete die Kandidaten anhand ihrer Einzigartigkeit und technischen Fähigkeiten. Schwierigkeiten bei der Einordnung und das Finden einer eigenen Identität waren Themen der Diskursion.
Technische Vorbereitungen und allgemeine Einleitung
00:03:00Der Stream beginnt mit technischen Vorbereitungen. Der Streamer berichtet von Problemen mit der OBS-Software, die gelöst werden mussten. Danach erwähnt er, dass es nun ohne Probleme weitergehen sollte. Er drückt seine Zufriedenheit über den Gast-Juror Djamule aus und prüft anschließend die technischen Details, bevor es losgeht.
Diskussion über Playbacks in Rap-Shows
00:05:04Der Streamer greift die aktuelle Diskussion auf, warum in Rap-Shows wie '20Uhr: Prototyp Rapstar' auf Playbacks gesetzt wird. Er argumentiert, dass dies heutzutage völlig normal und uninteressant sei. Für ihn zähle allein die Qualität des Songs, nicht eine Live-Performance. Er betont, dass die Aufregung darüber unangebracht sei und die Shows davon nicht beeinflusst würden.
Überforderung durch die Flut neuer Alben
00:10:19Der Streamer spricht von seiner aktuellen Stimmung gegenüber zahlreichen neuen Album-Veröffentlichungen. Er habe das Gefühl, dass viele Alben nur aus Füllern bestehen, um den Umfang zu erreichen. Es fehle ihm die Lust, sich durch diese Masse an Musik zu arbeiten, da er kaum noch die für ihn wirklich herausragenden und unterhaltsamen Alben findet.
Dritte Folge der '20Uhr: Prototyp Rapstar'-Show mit Special-Juror
00:14:48Herzlich willkommen zur dritten Folge der Show. Das Highlight des Abends ist der Special-Gast-Juror Djamule. Der Streamer betont, wie authentisch die Jury ist und keine 'gemachten Rapper' sitzen. Er freut sich auf die Kritik der Jury und führt direkt in den ersten Auftritt des Abends ein.
Erster Auftritt: Rapstil und Authentizität
00:17:44Der erste Künstler absolviert seinen Auftritt. Der Streamer lobt den handwerklich starken Rap, die technischen Fähigkeiten und den kreativen Umgang mit Reimen. Allerdings kritisiert er, dass der Kandidat sich noch nicht gefunden habe und zu viele verschiedene Einflüsse zusammensetze, was eine eigene Identität vermissen lasse. Sido ergänzt konstruktiv, dass der Künstler seine eigene Performance finden müsse, die zu ihm passe.
Experimenteller Sound und Schwierigkeiten bei der Einordnung
00:25:45Ein weiterer Kandidat präsentiert einen sehr experimentellen und ungewöhnlichen Sound. Während die Jury die Einzigartigkeit des Charakters erkennt, fällt es schwer, die Musik in eine Schublade zu packen. Der Streamer ist verwirrt, was den Musiker und die Richtung angeht, sieht aber Potenzial. Es wird diskutiert, ob der Sound eher eine persönliche Weiterentwicklung oder ein zusammengepuzzeltes Konzept ist.
Kritik an mangelnder Eigenständigkeit und zu vielen Klischees
00:47:51Ein Kandidat präsentiert einen Drill-Song. Während der Streamer die Energie und den Rap lobt, fehlt ihm die eigene Identität und der Inhalt. Er vergleicht den Song mit einem 'McDonaldsburger': gut verpackt, aber ohne tiefen Gehalt. Er kritisiert, dass der Inhalt zu häufig gehört sei und keine persönliche Geschichte erzähle. Sido spricht den Kandidaten darauf an, dass er zu sehr versuche, wie andere Künstler zu klingen.
Bewegung hin zu eigener Authentizität und individuellem Stil
01:07:22Ein österreichischer Kandidat stellt sich vor und erklärt, dass er in Zukunft nur noch seine eigene, authentische Musik machen wolle. Der Streamer begrüßt diesen Ansatz und Sido lobt die Haltung, da jedes Individuum einzigartig sei. Der Kandidat will sich nicht anpassen, sondern seine eigene Nische finden, was in der Jury auf positives Echo stößt.
Musikalische Analyse und Rückmeldung
01:19:35Der Streamer analysiert verschiedene Rap-Performances, insbesondere im Hinblick auf Boom-Bap und Storytelling-Einlagen. Er stellt fest, dass eine gewisse Richtung und Old-School-Ästhetik wieder stärker im Trend liegt. Bei den Künstlern lobt er solide Leistungen und interessante Stimmfarben, kritisiert aber auch leise Hooks und mischte Tiefen in der Produktion. Entscheidungen über die Weiteren sind aufgrund der engen Abstände zwischen den Talenten schwierig und führen zu einer trüben Stimmung in der Jury.
Die Verkündung der Gewinner und Juryentscheid
01:24:58Nach einer internen Diskussion verkündet der Streamer die Gewinner des Goldenen Mikrofons. Moloko erhält die Auszeichnung als Favorit der Jury, da seine Performance besonders authentisch und sympathisch war, trotz Nervosität. Solé wird ebenfalls einstimmig als weiter qualifiziert. Andere Kandidaten wie Subo und Seco hatten das Glück knapp verpasst, während einige der Jury ausgeschieden sind. Alle Entscheide fielen aufgrund des hohen Niveaus der verbliebenen Rapper sehr schwer.
Motivierende Ratschläge für die Kandidaten
01:27:39Den ausgeschiedenen Teilnehmern werden motivierende Worte mit auf den Weg gegeben. Ihnen wird geraten, an sich zu glauben und sich nicht von außen beeinflussen zu lassen. Sie sollen ihre Musik nur dann präsentieren, wenn sie selbst davon überzeugt sind. Der Streamer betont, dass die fehlende Weiterqualifikation nichts an ihrem Talent ändert und er sie gern wieder sehen würde. Gleichzeitig ermutigt er sie, ihren einzigartigen Weg weiter zu verfolgen und nicht aufzugeben.
Ausblick auf zukünftige Sendungen und Themen
01:32:19Der Streamer blickt auf den weiteren Verlauf der Castingshow und gibt einen Ausblick auf anstehende musikalische Themen. Die Sendung soll montags und donnerstags um 20 Uhr fortgesetzt werden, um die verbleibenden 70 Kandidaten zu prüfen. Als nächstes steht ein Special über The Voice Rap an. Zudem plant der Streamer, verschiedene Alben wie das CEO-Album von Luciano und neue Singles von Künstlern wie Ufo zu rezensieren, sobald seine technische Ausstattung verbessert ist.