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Neue Chancen für Musiker und technische Neuerungen vorgestellt
Es wurden Möglichkeiten für neue Künstler geschaffen, um auf einem Album von DJ Devo zu erscheinen oder an einem Song-Wars-Format teilzunehmen. Gleichzeitig wurde die anstehende technische Optimierung des Arbeitsraumes mit einer Akustikdecke und neuen Geräten angekündigt, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern.
Streamstart und Vorstellung der 'Newcomer'-Themen
00:01:13Nach dem Start des LiveStreams geht es los mit Musik und der Vorstellung der zentralen Themen für den Abend. Der Streamer stellt seine Vorfreude auf die 'Newcomer'-Reihe dar und kündigt an, heute nicht nur auf Newcomer zu reagieren, sondern auch zwei neue Formate zu präsentieren. Er darf Zuschauer für das Producer-Album von DJ Devo vorschlagen und hat die Möglichkeit, Teilnehmer für das Song-Wars-Format von Daniel Slump zu empfehlen. Diese Chancen für die Community betont er als große Gelegenheiten.
Details zur Chance auf das DJ Devo Album
00:02:56Eine der zentralen Neuheiten für die Community ist die Möglichkeit, einen Newcomer auf dem Producer-Album von DJ Devo zu platzieren. Der Streamer erklärt, dass er zwar keine Garantie habe, aber sehr sorgfältig auswählen werde. Es geht darum, einen Künstler zu finden, der zum Stil des Produzenten passt, der sowohl '187-Sachen' als auch R'n'B, House und Afro-Songs produziert. Der Prozess sei ohne Zeitdruck, um die Qualität zu sichern, und die Zusammenarbeit würde so ablaufen, dass der Streamer ein Sample beisteuert und der Newcomer in Berlin die Vocals aufnimmt.
Technische Umgestaltung des Arbeitsplatzes
00:06:11Ein weiterer wichtiger Punkt im Stream ist die anstehende technische Optimierung des Arbeitsraumes. Der Streamer beklagt einen nervigen Hall in seinem Raum und plant, eine Akustikdecke einbauen zu lassen, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Parallel dazu plant er ein Vergleichsvideo für sein Mikrofon, in dem er das aktuelle SD1 mit einem Shure SM7B und sogar einem Nachbau von Temu testet. Außerdem gibt er seine Absicht bekannt, sich ein Apollo-Interface zu zulegen und komplett auf Windows umzusteigen, da er mit den technischen Limitationen seines Macbooks unzufrieden ist.
Kritische Bewertung des Newcomer 'pretty baby'
00:19:50Die erste vorgestellte Einsendung ist der Song 'pretty baby' von einem Künstler namens Lia See. Die Produktion und das Video werden positiv als 'geil' und 'cooles' eingestuft. Allerdings fehlt dem Streamer der Wow-Effekt. Er vergleicht den Sound mit Mainstream-R&B-Künstlern wie Sean Desmond, merkt aber an, dass der Song zu 'safe' und nicht herausragend genug sei. Es fehlen markante Melodien oder eine einzigartige Note, die den Song aus der Masse hervorheben würden. Trotzdem wird der Song als solide und gut produziert bewertet.
Positive Resonanz auf 'Status Quo 2' von Credo Royale
00:36:28Der zweite vorgestellte Newcomer ist Credo Royale mit dem Song 'Status Quo 2'. Der Streamer ist begeistert von der Message, der winterlichen Depressionsvibe und dem Mix aus Hardstyle und Ragga-Punk. Besonders gelobt werden die cleveren Übergänge und der Beat, der perfekt zur Stimmung passe. Der Stil, der an Vega und Haftbefehl erinnert, wird als einzigartig im Newcomer-Bereich gelobt und passt seiner Meinung nach sehr gut zum Konzept, junge Künstler zu fördern. Er entscheidet, den Song in sein Video aufzunehmen.
Hörerfahrung mit türkischem Rap von Zeto45 und Gensho45
00:46:26Die dritte Einsendung stammt von Zeto45 und Gensho45 und bietet türkisch-deutschen Rap. Der Streamer, der selten dieses Genre hört, ist beeindruckt von der rohen, 'aggressiven' und 'brutalen' Energie des Beats und der Stimmen. Die 'asoziale' Ausstrahlung des türkischen Vocals findet er besonders stark und interessant, auch wenn er die Sprache nicht versteht. Er vergleicht den Stil mit Künstlern wie SL, wünscht sich aber noch härtere Produktionen, um den aggressiven Vibe der Stimmen optimal zu unterstützen. Der Sound wird als sehr speziell und ansprechend für das entsprechende Publikum eingestuft.
Feedback zum Song 'Viel Liebe zu viel' und Entwicklung des Künstlers
00:59:11Der letzte vorgestellte Song stammt von einem Künstler mit dem Titel 'Viel Liebe zu viel'. Der Streamer stellt positive Fortschritte in der Produktion, im Mixing und im Flow fest. Allerdings kritisiert er mangelnde emotionale Tiefe und Melodik in der Vortragsweise. Der Klang wirke zu 'belanglos' und 'gefangen', was die emotionale Botschaft des Songs nicht rüberbringe. Als Entwicklungsaufgabe rät er dem Künstler, mehr aus sich herauszugehen und seine Emotionen authentischer zu transportieren, sei es durch mehr Traurigkeit oder mehr Flex.
Kritik zur Gesangstechnik und Bühnenpräsenz
01:05:21Ein Hauptthema ist die musikalische Weiterentwicklung des Gastes. Kritikpunkte sind die monotone Vortragsweise, die an eine Buchvorlesung erinnert, und der Mangel an Emotion und Melodik. Es wird empfohlen, sich vorübergehend auf eine Richtung, entweder Rap oder Gesang, zu konzentrieren, um danach eine Mischform zu entwickeln. Weiterhin wird bemängelt, dass sich im Video zu oft die Hand oder ein Glas nach vorne bewegt, was als repetitiv und ablenkend wahrgenommen wird.
Gefühlte Wertschätzung der Rap-Wurzeln
01:09:30Der Streamer zeigt große Wertschätzung für die Straßenkultur im Deutschrap. Er erkennt an, dass diese Musikrichtung wichtig ist und ihren Platz hat, auch wenn sie nicht seine eigene bevorzugte Richtung ist. betont, dass es entscheidend sei, offen für verschiedene Stile zu sein, aber auch klar zu kommunizieren, was zur eigenen künstlerischen Identität passt. Seine eigenen Wurzeln liegen ebenfalls im Straßenrap, was die Basis für seine Produktionen bildete.
Geplante Kooperation und Musikrecherche
01:11:20Es wird eine zukünftige Kooperation mit dem Kollektiv 'BZ Bros' angedeutet, bei der der Streamer demnächst vorbeischauen möchte. Gleichzeitig greift der Streamer ein Musikthema auf, das ihm aus dem Chat gemeldet wird. Er kündigt an, sich einen bestimmten Song, vermutlich von einem Künstler namens Young Huren, anzuhören, weil sich ihm im Chat Personen danach gesehnt haben.
Kontroversen um R. Kelly und seine Musik
01:13:08Ein großes Aufmerksamkeit erregendes Thema ist die Person und das Werk des Künstlers R. Kelly. Der Streamer ist sichtlich zerrissen und frustriert, da er ihn als 'ehemaligen, größten Fan' bezeichnet. Einerseits werden die Musikstücke wie 'Dreamer Drill' und 'I Believe I Can Fly' als 'Banger' und 'Geniestreich' gelobt, andererseits äußert er tiefes Entsetzen über die Anschuldigungen des sexuellen Missbrauchs an minderjährigen Mädchen.
Reflexion über moralische Fehltritte von Stars
01:17:18Der Streamer reflektiert über die Moral der Musikindustrie der 90er und 2000er Jahre. Er nennt R. Kelly und Michael Jackson als Prominente, deren Verfehlungen ihn zutiefst enttäuscht haben. Er stellt die These auf, dass sich in dieser Zeit 'das wahre Ich' einiger Künstler als Monster erwiesen habe, und dass die geschäftlichen Erfolge oft über moralische Bedenken gestellt wurden, was in der Heirat mit einer 15-Jährigen und den jahrelangen Vertuschungen kulminierte.
Analyse der BerlinLeb3-Bewegung
01:20:26Der Streamer äußert sich skeptisch zur aktuellen 'BerlinLeb3'-Bewegung im Deutschrap. Er vergleicht den Versuch, mit Nostalgie-Samples und dem alten Vibe einen Hype zu erzeugen, mit Computerspielen, die ebenfalls auf Nostalgie setzen. Er prognostiziert, dass dieses Konzept nur für zwei Singles funktionieren werde und danach an Glaubwürdigkeit verlieren würde, weil es nicht authentisch erscheint.
Die Unmöglichkeit, die Kunst von der Person zu trennen
01:23:54Ein zentrales Dilemma des Streamers wird deutlich: Er wünschte sich, die Musik von R. Kelly unabhängig von seiner Person genießen zu können, was er als unmöglich bezeichnet. Jedes Lied erinnere ihn an die 'ekelhaften' Vorwürfe. Diese Unfähigkeit, Kunst von dem Künstler zu trennen, ist für ihn der Punkt, an dem er aufhörte, noch ein richtiger Fan von Künstlern zu sein, und ihn zu einer kritischeren Haltung gegenüber Prominenten führte.
Resümee und Abschluss des Streams
01:29:39Der Stream fasst die Runde als 'sehr unterhaltsam' und absurde Thematik zusammen. Der Umgang mit dem kontroversen Thema R. Kelly wird als 'das Beste' bezeichnet, weil man sich darüber lustig machen müsse. Der Streamer bedankt sich für die Unterhaltung und gibt an, nach dem Stream noch zocken zu wollen, bevor er den Zuschauern einen schönen Abend wünscht und den Stream beendet.