Für einen Lacazette-Beat-Contest wurde eine große Menge an Einsendungen verzeichnet. Um die Teilnehmerzahl zu managen, wurde eine Vorauswahl getroffen. Die endgültige Auswahl der Finalisten wird gemeinsam mit den Produzenten von La Cassette online bewertet.

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Contest-Start und Organisation

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Der Stream beginnt mit der Ankündigung eines Lacazette TYPE BEAT CONESTS. Insgesamt wurden 59 Beats eingesendet. Der Streamer plant, zusammen mit den Produzenten von La Cassette, 808 Swerve und Young Rock, die Top 5 oder Top 10 auszuwählen. Diese Auswahl wird in einer Woche online getroffen. Das Ziel des Contests ist es, ernsthafte Placements für die Künstler zu erreichen, weshalb das Feedback ehrlich und streng sein wird. Jeder Beat wird mindestens zur Hälfte gehört und in Kategorien wie 'stark', 'unsicher aber' und 'honorable mention' sortiert. Die gesamte Reaction wird ungeschnitten auf YouTube hochgeladen.

Vergabe der ersten Feedbacks

00:09:18

Der Streamer beginnt mit der Bewertung der eingereichten Beats. Er lobt die kreative Handhabung der Samples, insbesondere das Umkehren und das Hinzufügen eigener Melodien. Ein erstes starkes Lob erhält 'Tiers', dessen Boom-Bap-Drums und die Saxophon-Einbindung als sehr passend und überzeugend für den La Cassette-Stil gelten. Ein Beat von 'DY' wird hingegen als zu voll und nicht in die richtige Richtung gehend eingestuft, trotz gelungenem Sample-Flip. Die Drums sind hierfür zu simpel und bieten nicht genug Abwechslung, um den Boom-Bap-Vibe vollständig zu transportieren.

Gewinner und besondere Beats

00:39:27

'Tiers' wird mit seinem ersten Beat in die Kategorie 'stark' eingestuft und gilt damit als führender Teilnehmer. Sein zweiter Beat erhält ebenfalls Lob, wird aber als weniger stark im Vergleich zum ersten bewertet. Ein besonders polarisierender Beat von 'MGI' erhält positives Feedback für seine kreativen Ideen und den innovativen Switch zwischen Sample und Original. Allerdings wird der Beat als zu komplex und 'too much' eingestuft, weshalb er in die Kategorie 'unsicher aber' kommt, da er trotz seiner Qualität nicht als typischer La Cassette-Beat gilt.

Technische Herausforderungen und Aussortierung

01:02:30

Während des Streams treten wiederholt technische Schwierigkeiten auf. Ladezeiten bei Google Drive und Fehler im Player verlangsamen den Prozess erheblich. Aus diesem Grund wird nach 14 Uhr keine neuen Beats mehr eingesehen, um die 59 Einsendungen überhaupt bewältigen zu können. Der Streamer betont das hohe Niveau der Einsendungen, merkt aber an, dass die schnelle Bearbeitung zu einem weniger detaillierten Feedback führt. Viele Beats werden in die Kategorie 'unsicher aber' oder 'Luft nach oben' sortiert, da zwar gute Einzelleistungen, aber noch kein Gesamtwerk vorliegt, das die Produzenten von La Cassette überzeugt.

Motivation und zukünftige Pläne

01:14:38

Der Streamer motiviert die Teilnehmer, besonders auch Newcomer, und lobt ihren Einsatz. Für Anfänger wie 'Billy Riggs', der seit einem Jahr produziert, sieht er großes Potenzial. Parallel werden zukünftige Formate für die Beat-Contests und die Newcomer-Streams skizziert. Eine mögliche Kooperation zwischen dem besten Beat aus dem Contest und einem Newcomer für ein gemeinsames Musikvideo wird als spannende Option genannt. Ziel ist es, die Formate zu vermischen und noch mehr Kreatives zu ermöglichen. Der Contest wird als ernsthafte Chance für Placements positioniert und nicht als reiner Spaß.

Ende des Vorselektionsprozesses

01:18:45

Nachdem ein Großteil der Beats bewertet wurde, schließt der Streamer die Vorauswahl ab. Er plant, die Top 10 oder Top 5 Produzenten mit 808 Swerve und Young Rock online zu bewerten. Für die finale Entscheidung werden wahrscheinlich nur die ausgewählten Beats nochmal gemeinsam gehört werden, da die Analyse aller 59 Beats nicht mehr machbar ist. Er bedankt sich bei allen Teilnehmern und kündigt an, dass dieser Contest wahrscheinlich wiederholt wird. Der aktuelle Stream endet mit der Einschätzung, dass trotz vieler starker Beats nur wenige in die engere Auswahl kommen werden.

Musikalische Kritik und Beats im Vergleich

01:28:58

Die Bewertung der eingereichten Beats konzentriert sich auf die Harmonie zwischen Bass, Melodie und Drums, sowie den Einhaltung des gewünschten Stils. Trap-Beats werden eher positiv aufgenommen, während Boom-Bap-Beats oft als 'schmutzig' oder 'durcheinander' kritisiert werden. Es wird betont, dass Theas als Maßstab gilt und viele Beats 'Luft nach oben' haben. Einige Beats, wie die von LilRV und Midas139, werden für ihre Vibe oder Details gelobt, aber trotzdem als nicht wettbewerbsfähig eingestuft.

Organisationsprobleme und Stream-Länge

01:38:02

Der Streamer äußert Unmut über die hohe Anzahl von Einsendungen und die damit verbundenen organisatorischen Probleme. Der Prozess des Vorhörens ist extrem zeitaufwendig, und das Sortieren der Beats muss im Voraus erfolgen. Die Notwendigkeit, technische Probleme wie die unzuverlässige Google Drive-Anbindung zu umgehen, wird mehrfach erwähnt. Der Streamer erkennt an, dass der Ablauf für den nächsten Contest optimiert werden muss, um nicht bei 59 Beats hängenzubleiben.

Wiederkehrende Mängel und Mixing-Probleme

01:46:23

Ein häufiges Problem bei den Einsendungen ist das Leveling und Mixing. Viele Beats leiden unter unausgewogenen Lautstärken, bei denen Instrumente wie Geigen oder Bässe übermäßig dominant sind und andere Elemente wie Drums in den Hintergrund gedrängt werden. Der Streamer rät den Produzenten, neutrales Equipment zu verwenden und zu lernen, wie man mit diesem umgeht. Zudem wird die Auswahl von durchgehenden Hi-Hats ohne Velocity als 'Trap-Krankheit' kritisiert, die den Beat künstlich und repetitiv wirken lässt.

Zukünftige Pläne und Schlussfolgerungen

02:30:24

Für den nächsten Contest kündigt der Streamer signifikante Änderungen an. Die Einsendungen werden vorab von ihm offstream sortiert werden, um den Stream zeitlich überschaubarer zu gestalten. Statt eines Samples könnten zukünftig fünf bis zehn verschiedene Samples verwendet werden, um mehr kreativen Freiraum zu ermöglichen. Die endgültige Auswahl für die Placements wird in einer Top 5 statt einer Top 10 festgelegt, um den Produzenten ein klares Ziel zu geben. Langfristig plant der Streamer, den Contest zu einer Vor-Ort-Veranstaltung auszubauen.