Beim Players Championship 26 in Hildesheim wurde der Turniersieger ermittelt. Nach 21 Absagen wurden 128 Spieler gezählt. Am Vortag wurde durch Henry Coates ein historischer Rekord aufgestellt, da er als 100. unterschiedlicher Titelträger und zugleich als 50. Sieger aus England ausgezeichnet wurde. Im Finale wurde Sebastian Biewetski gegen Mario van den Veldeman zum Sieger gekürt. Für den Belgier wurde damit der zweite Pro-Tour-Titel innerhalb eines Jahres verbucht. Auch Martin Schindler wurde nach sieben Niederlagen wieder ein Sieg zugesprochen.

Darts
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Absagen und Turnierstart in Hildesheim

00:09:16

Das zweite Turnier in Hildesheim startet mit insgesamt 21 kurzfristigen Absagen von Spielern, darunter auch namhafte Profis wie Michael van Gerwen. Trotz dieser zahlreichen Ausfälle gehen insgesamt 128 Athleten an den Start, um beim Players Championship Turnier Nummer 26 ohne Zuschauer und auf harten, ehrlichen Darts-Böden um den Titel zu kämpfen.

Historischer Erfolg von Henry Coates

00:09:50

Am Vortag sorgte Henry Coates für eine Sensation, indem er als Nachrücker ohne Tourkarte sensationelle Darts spielte und den Turniersieg einfuhr. Dieser Triumph markierte zugleich den hundertsten unterschiedlichen Titelträger in der Geschichte der Players Championships sowie den fünfzigsten Sieger aus England, womit gleich mehrere bemerkenswerte Jubiläen vollendet wurden.

Ausblick auf die deutschen Teilnehmer

00:12:09

Insgesamt 17 deutsche Spieler sind für das heutige Turnier gemeldet, wobei das Hauptaugenmerk der Experten und Kommentatoren auf Akteuren wie Nico Springer und Martin Schindler liegt. Martin Schindler geht dabei mit einer Serie von sieben Niederlagen in Folge in das Turnier und muss dringend wichtige Preisgelder sammeln, um seine Ambitionen für die anstehenden Turniere zu wahren.

Henry Coates setzt Siegesserie fort

00:21:14

Der gestrige Champion Henry Coates knüpft nahtlos an seine starke Form vom Vortag an und dominiert sein Auftaktspiel gegen Madas Rasma nach Belieben. Mit einem herausragenden Average von über 109 Punkten spielt er einen neuen persönlichen Rekord und zieht mit einem deutlichen 6:1-Erfolg in die nächste Runde ein.

Darius Labanauskas besiegt Rusty-Jake Rodriguez

00:40:34

Im Duell zwischen Darius Labanauskas und dem Österreicher Rusty-Jake Rodriguez zeigt sich der Litauer von seiner extrem eiskalten Seite auf die Doppel. Trotz starker Ansätze und sehenswerter High-Finishes von Rodriguez entscheidet Labanauskas die Partie dank einer hervorragenden Doppelquote von über 66 Prozent am Ende souverän für sich.

Martin Schindler beendet Niederlagenserie

01:28:50

Martin Schindler steht nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von 2:5 gegen Alan Suter und mehreren überstandenen Matchstarts kurz vor dem Aus und seiner achten Pleite in Serie. Mit schierem Willen kämpft er sich in den Decider zurück und zieht dort dank eines fantastischen 108er-Finishes den Kopf aus der Schlinge, womit er seinen ersten Sieg nach langer Durststrecke bejubelt.

Bo Greaves schlägt Jorik Hopkins

02:04:17

In einer hochklassigen Begegnung zeigt Bo Greaves gegen Jorik Hopkins eine absolute Machtdemonstration und dreht die Partie mit Scores in Serie. Nach Legs mit 12, 11 und sogar 10 Darts sichert sie sich spektakulär den Sieg und lässt ihrem Gegner auf der Zielgeraden trotz starker Gegenwehr keine Chance.

Max Hopp erreicht als erster Deutscher das Boardfinale

02:25:21

Max Hopp zeigt über weite Strecken des Turniers eine sehr stabile Leistung und setzt sich in seinem Match nach starkem Scoring durch. Mit diesem Erfolg zieht er als erster deutscher Spieler des heutigen Tages in das entscheidende Boardfinale ein und sammelt weiterhin wichtige Preisgelder für die Ranglisten.

Justin Hood stoppt den Lauf von Nico Springer

02:36:27

Nico Springer zeigt im Turnierverlauf gute Ansätze, muss sich in der Folge jedoch dem stark aufspielenden Justin Hood geschlagen geben. Hood präsentiert sich im Scoring und vor allem auf die Doppel extrem druckvoll, sodass für Springer trotz solider kämpferischer Leistung im Turnier vorzeitig Endstation ist.

Spannende Viertelfinals komplettieren das Feld

04:05:44

Die Viertelfinalpaarungen des Turniers stehen fest und versprechen in beiden Turnierhälften packende Duelle auf hohem Niveau. Während in der oberen Hälfte Akteure wie Karel Sedlacek und Justin Hood aufeinandertreffen, kämpfen in der unteren Hälfte Spieler wie Gian van Veen und Sebastian Biewetski um den Einzug in die Vorschlussrunde.

Justin Hood und Mario van den Veldeman erreichen Halbfinale

04:37:13

Die Halbfinalentscheidungen nehmen immer mehr Form an, während sich Justin Hood in einem engen Match durchsetzen kann und als erster Spieler das Halbfinale bucht. Auch Mario van den Veldeman zeigt sich von seiner besten Seite und zieht nach starken Momenten ebenfalls in die Runde der letzten Vier ein.

Mario van den Veldeman und Sebastian Biewetski im Endspiel

04:55:28

Nach hochspannenden Vorschlussrunden stehen Mario van den Veldeman und Sebastian Biewetski im Finale des Players Championship Turniers 26. Beide Akteure haben sich diesen finalen Platz durch konstante Leistungen und teils dramatische Comebacks im Turnierverlauf redlich verdient.

Das große Finale zwischen van den Veldeman und Biewetski

05:37:17

Das Endspiel zwischen Mario van den Veldeman und Sebastian Biewetski beginnt ausgeglichen, wobei beide Finalisten versuchen, von Beginn an das Kommando zu übernehmen. Vor allem für den Belgier steht nach einem schwierigen Vorjahr und dem späten Klassenerhalt extrem viel Prestige und wichtige Weltranglistenposition auf dem Spiel.

Dramatischer Verlauf in der Schlussphase des Finals

05:59:22

Die Schlussphase des Finales entwickelt sich zu einem echten Nervenkrimi, in dem beide Spieler nacheinander mit Break- und Matchdarts agieren. Nach mehreren vergebenen Chancen auf beiden Seiten bleibt die Partie völlig offen, und die Entscheidung muss im absoluten Hitzegrad der Verlängerung fallen.

Sebastian Biewetski krönt sich zum Turniersieger

06:10:34

Nachdem er im Decider die Nerven behält und seine Chancen konsequent nutzt, sichert sich Sebastian Biewetski den Turniersieg des Players Championship 26. Genau ein Jahr nach seinem ersten Triumph am gleichen Datum holt er sich damit seinen zweiten Titel auf der Pro Tour und beendet das Turnier als verdienter Champion.