Bei einem Turnier zu *Battle for Middle-earth* trat der Streamer mit Maxim, Kay, Mara, Chiara und Janis an. Während einige Teammitglieder bereits im Halbfinale standen, lag der Fokus auf der Vorbereitung. Doch schon im ersten Match gegen Kezo zeigte sich, dass Rohan trotz theoretischem Ausgleich übermäßig stark agierte. Kritische Stimmen zu unausgeglichenen Mechaniken und Heldenfähigkeiten wie dem Balrog prägten die Partie.
Ankündigung der Teilnahme amturnier
00:17:07Der Streamer gibt bekannt, an einem Turnier teilzunehmen – dem Rocket Beans TV Schlacht und Mittelerde Turnier. Er erklärt, dass er mit einer Gruppe aus Maxim, Kay, Mara, Chiara sowie Janis (Neo von Back to Warcraft) spielt. Maxim und Mara qualifizierten sich bereits im Halbfinale aus der vorherigen Dreiergruppe. Der Streamer selbst hat bisher nur begrenzte Erfolge im PvP von *Battle for Middle-earth* vorzuweisen, sieht jedoch die heutige Partie als Chance, dazuzulernen. Er erwähnt, dass das Turnier in einem Bo1-Format (Best of 1) ausgetragen wird, außer das Finale.
Analyse der Spielstärken und Vorbereitung
00:19:52Der Streamer analysiert die Stärken und Schwächen der Mitspieler und des Gegners im Turnier. Maxim nutze zu aggressiv die Reiter von Rohan, während Mara als erfahrenste Spielerin wenig Vorbereitung hatte. Kay hatte kaum Erfahrung, ähnlich wie Chiara, die heute mit geringster Vorbereitungszeit antrat. Neo hingegen hatte gemeinsam mit Maxim trainiert. Der Streamer selbst probierte vor dem Turnier jedynie *Battle for Middle-earth* aus und sieht Isengard als seine beste Option an, um nicht in die Fänge von Maxim mit Rohan zu geraten. Er erwähnt, dass er sich für den Turnierstart vorbereitet habe, indem er sogar den ersten *Herr der Ringe*-Film auf eine damals nachgeholt habe – gemessen am Schweizer Kultstatus des Films, sei dies eine anspruchsvolle Vorbereitung gewesen.
Erstes Match gegen Kezo: Strategische Auseinandersetzung
00:24:33Der Streamer startet mit dem ersten Match des Tages gegen Kezo, einem Rohan-Spieler. Die Partie beginnt mit dem Aufbau strategischer Ressourcen und Einheiten, wobei der Fokus auf dem Bau einer Schmiede und der sofortigen Produktion von Uruk-Einheiten liegt. Der Streamer betont die Bedeutung der Map Control und schlägt einen frühen Angriff vor. Allerdings zeigt sich, dass Rohan trotz theoretischem Gleichstand durch seine Reitereinheiten unangenehm aggressiv agiert. Der Streamer kritisiert das fehlende Balancing des Spiels, das Rohan als übermächtig darstellt – eine Meinung, die er im Laufe des Matches immer wieder unterstreicht.
Match gegen Neo: Intensiver Kampf mit taktischen Fehlern
00:35:26Im zweiten Match trifft der Streamer auf Neo, der Isengard spielt. Die Partie entwickelt sich zu einem schnellen und chaotischen Gefecht, bei dem der Streamer durch mangelnde Koordination und Micro-Probleme (aufgrund hoher Ping-Werte) ins Hintertreffen gerät. Neo nutzt effektiv Schlachthäuser, um die Holzressourcen des Streamers zu blockieren, während Rohans Reiter wieder unverhältnismäßig stark agieren. Der Streamer zeigt sich frustriert über die fehlende Mikromanagement-Möglichkeit bei 400 Ping und die unausgewogene Spielmechanik, die One-Shots durch Helden wie den Balrog ermöglicht. Trotz temporärer Überlegenheit gelingt es dem Streamer nicht, seinen Gegner entscheidend zu schlagen.
Kritik an Game Design und Helden-Mechanik
01:01:50Der Streamer analysiert nach dem Match die grundlegenden Probleme von *Battle for Middle-earth*. Besonders auffällig ist das Ausmaß an Ungerechtigkeit im Spiel: Helden, Ressourcen-Camps und Spezialfähigkeiten führen zu nicht nachvollziehbaren Ergebnisumschwüngen. So kann der Balrog bereits im frühen Spielverlauf gegnerische Armeen mit einem einzigen Angriff eliminieren, während eigene Truppeneinheiten bei 400 Ping kaum effektiv steuerbar sind. Der Streamer nennt das Spiel 'illegal im Design', da es schlichtweg keine Balance zwischen den Völkern (z. B. Rohan vs. Isengard) oder Mechaniken gebe. Seine These, dass nur etwa 1% des Spiels tatsächlich durch Mikromanagement entschieden werde, unterstreicht seine Kritik an der statischen Spielweise.
Turnier-Vorbereitung und Diskussion zur Pro-Szene
01:22:27Nach den Matches diskutiert der Streamer die mangelnde Popularität von Isengard in der Pro-Szene. Während Rohan als dominanteste Fraktion im Turnier gefeiert werde, analysiert er, dass Isengard im Vergleich kaum genutzt werde – selbst trotz guter Hero-Sets. Die Heroes wie Saruman mit seiner 'feurigen Kugel' seien oft schwach, während Rohan durch billige Massenproduktion von Reitern dominiert. Er vergleicht das Spiel mit einem 'ko-dependenten Crack’ und betont, dass selbst der extremste Micro-Experte hier keine Chance habe: Die Einheiten reagieren mit bis zu drei Sekunden Verzögerung auf Befehle, was jede Mikrostrategie zunichtemache. Die Partie gegen Neo sei für ihn exemplarisch gewesen – trotz Map Control und Ressourcenüberlegenheit habe es kein Containment gegeben.
Wechsel zum Hauptkanal und Ende der Vorbereitung
01:44:36Der Streamer beendet den *Battle for Middle-earth*-Stream und deutet an, auf den Hauptkanal zu wechseln, um dort weiter an der Turnier-Vorbereitung teilzunehmen. Er kommentiert abschließend die Komplexität des Spiels: *Battle for Middle-earth* combine Strategie-Elemente mit ungewöhnlichen Mechaniken (z. B. 'Fogenschützen' oder 'Trolle mit SAW'), die selbst erfahrene RTS-Spieler vor Herausforderungen stellen. Die Partie gegen Neos Isengard habe ihm gezeigt, wie massiv die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis bei diesem Spiel sei – insbesondere durch die unberechenbaren Hero-Fähigkeiten und die fehlende Balance. Trotz Frustration über das Game Design bleibt die Wertschätzung für seine Community erhalten, die das Chaos mit Humor begleitet habe.