Es wurde ein League of Legends-Spiel gestartet, das als Vorbereitung für die Österreichische Liga und die Prime League dient. Der Fokus liegt auf der Formfindung, um die Ziele in der Prime League zu erreichen. Dabei werden Performances analysiert und Gameplay-Tipps gegeben.

League of Legends
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League of Legends

Einleitung und Stream-Ziele

00:05:10

Der Stream startet mit einem Leak-Stream, der als Vorbereitung für zwei bevorstehende Turniere – die Österreichische Liga und die Prime League ab Mitte Juni – dient. Der Streamer erklärt, er wolle League of Legends nur als kleinen Einstieg spielen, bevor er später im Juni vollständig ins Turniertraining einsteigt. Zuerst wird ein League of Legends-Spiel gestartet, gefolgt von einigen Dark Souls-Sessions, um einen Run zu üben. Er gibt zu, lange nicht gespielt zu haben, was das Gefühl im Spiel beeinflusst.

Turnier-Vorbereitung und Gameplay-Analyse

00:09:54

Der Fokus liegt auf der Vorbereitung für die Prime League, die im Juli startet und eine Platzierung in den Top zwei der regulären Spielphase erfordert, um Abstiegsspiele zu vermeiden. Der Streamer beginnt, League wieder gezielt zu spielen, um seine Form zu finden. Während des Spiels analysiert er seine eigene Leistung und die seines Supports, die als suboptimal beschrieben wird. Er kritisiert insbesondere Fehler wie einen zu späten Level-1-Lane-Start und das Fehlen von Makro-Strategien.

Kritik am Teamplay und Frustration

00:19:58

Die Stimmung im Stream wird zunehmend frustriert. Der Streamer kritisiert den Support Billy scharf, der als 'NPC' und 'Hurensohn' bezeichnet wird, und wirft ihm vor, das Spiel grundlos zu verlieren. Viele Fehler werden auf Seiten des Supports ausgemacht, darunter unklare Positionierung, verlorene Trades und das Ignorieren von Map-Knowledge. Auch eigene, ungenaue Plays werden thematisiert, wobei der Streamer die Kommunikation und das Teamplay als Hauptprobleme identifiziert.

League-Grundlagen und Meta-Diskussion

00:48:51

Nach einem verlorenen Spiel wechselt der Streamer zu allgemeinen League-Themen. Er gibt wichtige Gameplay-Tipps, wie man die Lane vor Spielbeginn betreten sollte und warum das sogenannte 'Jungler Pullen' veraltet ist. Danach widmet er sich der Betrachtung des YouTube-Videos 'The Toxic Meta That Broke League of Legends' und diskutiert die 'Funnel Meta' aus dem Jahr 2018. Er äußert die Ansicht, dass solche Strategien im kompetitiven Setting interessant sein können, aber im Solo-Queue als langweilig und toxisch empfunden werden.

Champion-Picks und strategische Fehler

01:09:47

Der Streamer analysiert die Picks des letzten verlorenen Spiels. Er kommt zu dem Schluss, dass die gewählten Champions – vier sehr fragile ('squishy') Picks – gegen die gegnerische Comp mit starken Engage-Champions wie Rell und Diana keine Chance hatten. Es fehlte an Frontline und Synergie. Er erklärt, dass man im Competitive-Setting sol Picks nur spielen kann, wenn man jede Lane 'hard outperformt' und betont die Notwendigkeit von mindestens einem Champion, der etwas aushält.

Support-Rolle und Late-Game-Strategie

01:33:28

In einem weiteren League-Spiel wechselt der Streamer die Rolle und spielt Support, um Aphelios zu tragen. Er beschreibt seinen Spielstil als ruhiges und unterstützendes Vorgehen, wobei er seinem ADC im Late Game oft Kills überlässt, damit dieser 'auf Reset' ist. Er bemängelt, dass Aphelios sehr stark sein kann, wenn er ins Spiel kommt, aber ansonsten eine volatile Win-Condition ist. Er betont die Wichtigkeit, den ADC in Position zu bringen und die Gegner fernzuhalten.

Funnel-Meta: Ursprung und Mechanik

01:50:57

Die Funnel-Strategie ist ein bekanntes Phänomen in League of Legends, das darin bestand, so viele Ressourcen wie möglich auf einen einzigen Spieler zu konzentrieren. Dies geschah typischerweise als Duo aus einem Laner und dem Jungle. Ein entscheidender Aspekt war der gelegentliche Swap mit der Botlane, um die gesetzte Welle in den Turm zu befördern und so eine Welle im Spiel zu halten. Die Strategie hatte ihre Wurzeln im alten 3v3-Game-Modus Twisted Treeline, wo sie über Jahre hinweg der Meta war und das ursprüngliche Fundament der Strat bildete.

Meta in Profi-Play und Solo Queue

01:51:44

In professionellen Spielen brach die Funnel-Strategie das grundlegende Gleichgewicht des Spiels komplett. Sie führte zu einigen der absurdesten Wettkampfspiele, darunter ein Spiel mit three Smites und keinem Jungle. Die Strategie gewann 2018 an Popularität, nachdem Riot Patches veröffentlicht hatte, die frühe Jungler schwächten und Scuttlecrab massiv bufften. Auf der chinesischen Server wurde diese Strategie ursprünglich mit Kayle anstelle von Taric gespielt, wobei Kayles Ultimate Master Yi zu einer unaufhaltsamen Kraft machte. In der Solo-Queue war die Meta jedoch besonders toxisch, da sich Spieler nicht wehren konnten, wenn Gegner diese Strategie anwendeten.

Erste Pro-Begegnung und Gegenstrategien

02:03:09

Die erste professionelle Begegnung dieser Meta fand im Sommer 2018 in der LCK statt, als MVP Nunu und Karthus gegen Camille und Braum spielte. Das Spiel verlief langsam, bis sich die beiden Funnel-Duos im Fluss trafen. Obwohl die Strategie stark war, konnte sie durch gut Koordination und sorgfältiges Drafting in Pro-Play besiegt werden. Beispielsweise schlug Misfits Funnel, indem sie frühzeitig invasions. Auch andere Team wie G2 fanden mit bestimmten Duos wie Lucian und Braum großen Erfolg, obwohl die Strategie von vielen Spielern, einschließlich Jankos, als langweilig und uninteraktiv angesehen wurde.

Riots Reaktion und das Ende der Meta

02:25:00

Aufgrund des massiven negativen Feedbacks der Community, das die Funnel-Strategie als uninteraktiv und langweilig ansah, griff Riot ein. Anstatt sie nur zu balancieren, beschloss das Entwicklerteam, die Strategie komplett zu entfernen. Die Einführung des 'Monster Hunter'-Passives war der versuchte Fix, der Spielern mit der meisten Gold im Team 10 weniger Gold pro Lane-Minion gab. Dieser Fix hatte jedoch erhebliche unbeabsichtigte Folgen und traf Jungler besonders hart, da sie für das richtige Spielen bestraft wurden. Zunächst wurde der Passiv entfernt, aber wurde zwei Monate später aufgrund der wieder aufkommenden Beliebtheit in der Solo-Queue erneut eingeführt, was das endgültige Ende der Funnel-Meta in der professionellen Szene markierte.

Zukunft der deutschen League Szene

02:47:19

Der Streamer äußerte seine Sorgen über die Zukunft der deutschen League of Legends Szene. Während das Interesse nach wie vor vorhanden ist, ist der wirtschaftliche Fall für professionelle Teams und Ligen fragil. Durchschnittliche Zuschauerzahlen in der Prime League von nur 2000 bis 3000 Personen machen es für Sponsoren wie Kaufland schwer, die Investition zu rechtfertigen. Es besteht die Gefahr, dass die deutsche Szene austrocknet, da der wirtschaftliche Aufwand nicht mehr getragen werden kann. Der Streamer sieht sich möglicherweise in Zukunft nicht mehr auf Profi-Level spielen, sondern könnte seine Aktivitäten auf das Streamern oder Kommentieren beschränken.

Rückblick auf die Karriere und Erinnerungen

02:58:47

Der Streamer blickt auf seine Karriere als professioneller League of Legends-Spieler zurück. Er hebt besonders hervor, wie sich das EU-Masters-Halbfinale negativ auf ihn auswirkte, da er das als unterlegen empfand. Im Gegensatz dazu spricht er mit Begeisterung von einem Halbfinal-Spiel aus seiner ersten Saison, in dem er mit seinem Teamkollegen Nazivir herausragend spielte. Darüber hinaus vergleicht er die dynamische und ehrliche Kommunikation im Bootcamp von NNO positiv mit der angenehmen, aber weniger fordernden Atmosphäre bei Eintracht Spandau.

Gründe für den Karriereende in LoL

03:05:34

Der Streamer erläutert die persönlichen und wirtschaftlichen Gründe, warum er eine weitere Karriere als Profi-Spieter ablehnt. Der Lebensstil eines Pro-Gamers, der das Führen eines normalen sozialen Lebens unmöglich macht, passt nicht zu seinen Lebenszielen. Er gibt an, wirtschaftlich nicht vom Spielen abhängig zu sein und möchte nicht auf Hobbys wie Bier-Tastings verzichten müssen. Auch der mangelnde Reward angesichts der zu leistenden intensiven Arbeit ist ein wesentlicher Faktor, der ihn vom Pro-Spieler-Distanzieren lässt. Eine zukünftige Tätigkeit als Coach schließt er aus zeitaufwändigen Gründen ebenfalls aus.

Zukunft im Casting und Gaming

03:10:06

Für seine Zukunft im eSport-Bereich sieht der Streamer eine klare Rolle: Casting. Er glaubt, seine einzigartige Kombination aus profundem Spielverständnis und der Fähigkeit, dies ansprechend zu präsentieren, mache ihn zu einem wertvollen Caster. Dennoch betont er, dass diese Rolle mehr aus Leidenschaft als aus finanziellen Erwägungen resultiert, da die Streaming-Zahlen derzeit zu niedrig sind. Eine Rückkehr zum Pro-Gaming schließt er kategorisch aus, da es den gewünschten Lebensstil konträr beeinflusst.

Wechsel zu Dark Souls 3

03:43:30

Nach einem League of Legends-Spiel, das ihm wenig Spaß bereitete, wechselt der Streamer das Thema und startet einen Gameplay-Versuch in 'Dark Souls 3'. Er kündigt an, mit seinem Cutter über die VOD-Erstellung zu sprechen, um Spoiler im Titel zu vermeiden. Anschließend beginnt er einen PvE-Run, bei dem er nach einem spezifischen, seltenen Schwert sucht. Der Fokus liegt auf einem strukturierten, fehlerfreien Gameplay, um einen perfekten Run zu simulieren.

DARK SOULS III
03:44:35

DARK SOULS III

Strategie für den perfekt simulierten Run

04:33:26

Der Streamer entwickelt eine kreative Idee für einen simulierten 'perfekten' Dark Souls 3 Run. Er plant, das Video so zu schneiden und zu moderieren, dass es für die Zuschauer wie ein tatsächlicher, hochwertiger Run aussieht, obwohl im Hintergrund alles verkauft oder ignoriert wird. Diese Methode soll es ihm ermöglichen, einen möglichst unterhaltsamen und glänzenden Run zu präsentieren, ohne die Frustration eines echten Spiels ertragen zu müssen. Er ist dabei sehr enthusiastisch über diese genial erscheinende Strategie.

Anstrengungen für den perfekten Start

04:55:56

Um einen idealen Start für den simulierten Run zu erzielen, plant der Streamer eine spezifische Abfolge von Aktionen. Dazu gehört das sofortige Töten der Eidechse im Tutorial, gefolgt vom Kampf gegen Samurai Gundir und erneutem Reset, um diese Bosskämpfe fehlerfrei zu absolvieren. Er betont, dass der Reset Teil des Runs sei und alles auf den ersten Versuch ankomme, um maximale Punkte zu erhalten. Nervosität und der Druck eines offiziellen Runs werden simuliert, um ein authentisches Erlebnis zu schaffen.

Frustration im Tutorial-Bereich

05:09:36

Die Simulation des perfekten Runs stößt auf erste Hürden. Der Streamer scheitert wiederholt daran, eine spezifische Gruppe von Gegnern im Tutorial fehlerfrei zu besiegen. Er wiederholt die Attempts mehrmals, um sicherzustellen, dass der Start wirklich perfekt ist, und wird dabei zunehmend ungeduldig und nervös. Dieser frühe Teil des Runs ist entscheidend für den weiteren Verlauf und demonstriert den hohen Aufwand, den er für das Projekt betreibt.

Zusammenfassung und Ausblick

05:19:51

Nach verschiedenen Versuchen und der Entscheidung, eine Gruppe von Gegnern im Tutorial zu überspringen, beendet der Streamer sein Dark Souls 3-Segment. Er ist sich bewusst, dass der simulierte Run nicht perfekt sein kann, erklärt aber, dass dies Teil des Konzepts ist. Der Abend neigt sich dem Ende zu. Als Abschiedsakt sendet er die Zuschauer zu einem anderen Streamer und kündigt an, sich Gedanken über den Inhalt für den nächsten Tag zu machen. Er bedankt sich bei seinen Zuschauern für die Aufmerksamkeit und verabschiedet sich.