Die Trennung von Sebastian Kehl im gegenseitigen Einvernehmen wurde als notwendiger Schritt für die Zukunft gewertet. Neuer Hoffnungsträger ist Ole Burg, der aus der 2. Liga vom SV Elversberg kommt. Er soll mit seiner akribischen Arbeitsweise und seinem Netzwerk den Verein auf ein neues Level heben.

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Begrüßung und Einleitung der Pressekonferenz

00:06:41

Die Vorstellungs-Pressekonferenz für Borussia Dortmunds neuen Sportdirektor Ole Burg wurde eröffnet. Die anwesenden Gäste auf dem Podium wurden vorgestellt: Carsten Kramer, Sprecher der Geschäftsführung, Lars Ricken, Geschäftsführer Sport, sowie die anwesenden Journalisten. Burg wurde als neue Hoffnung für den Verein präsentiert und sein Wechsel aus der 2. Liga von der SV Elversberg wurde als wichtiger strategischer Schritt für die Zukunft des BVB gewürdigt.

Rückblick auf die Trennung von Sebastian Kehl und die Zukunftsvision

00:07:28

Carsten Kramer blickte auf die ereignisreichen letzten 72 Stunden zurück, die im gegenseitigen Einvernehmen zur Trennung von Sportdirektor Sebastian Kehl führten. Kehls große Verdienste sowohl als Spieler als auch im Management wurden gewürdigt, man betonte, dass man mit der Entscheidung einen Neuanfang wolle, der den 'Reset-Button' ersetzt und den Verein auf ein neues Level heben soll. Man sieht sich auf dem richtigen Weg, um mit Ole Burg ein entscheidendes Puzzlestück für die Zukunft zu haben.

Die sportliche Philosophie von Ole Burg

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Lars Ricken erläuterte die Beweggründe für die Verpflichtung von Ole Burg. In seiner Zeit bei der SV Elversberg habe er gezeigt, wie er mit geringen Mitteln und nach dem Verlust von wichtigen Spielern einen stabilen und erfolgreichen Verein aufgebaut hat. Burg wird als äußerst akribischer Arbeiter und motivierender Leader beschrieben, der zudem über ein exzellentes Netzwerk und ein Gespür für junge Talente verfügt, was für die Kaderplanung des BVB von zentraler Bedeutung ist.

Ole Burg stellt sich und seine Visionen vor

00:18:45

Ole Burg begrüßte die Anwesenden und schilderte seine intensiven ersten Stunden im Verein, in denen er viele Mitarbeiter und Teile des Teams kennengelernt hat. Er betonte seine tiefe Verbundenheit zu Borussia Dortmund und zur SV Elversberg. Er sieht den Wechsel als positive Herausforderung und beschrieb seine Vision für den Verein: ein mix aus mutigem, offenem Fußball und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Jugendarbeit, wobei der sportliche Erfolg oberste Priorität hat.

Burgs Arbeitsweise und Kaderphilosophie

00:22:57

Auf die Frage nach seiner Arbeitsweise und Unterschieden zwischen der Talentsichtung in Elversberg und beim BVB, erläuterte Burg, dass die Grundprinzipien der Kaderplanung ähnlich seien. Es ginge immer um die 'Passung' eines Spielers zum Team und zum System. Scouting sei eine Basis, die durch enge Teamarbeit mit Trainern, Analysten und dem Scouting-Team ergänzt wird. Er betonte, dass nicht nur junge Spieler, sondern auch erfahrene Kräfte für den Erfolg notwendig sind.

Definition des 'neuen BVB' und des Muts

00:32:16

Carsten Kramer konkretisierte den Begriff des 'neuen BVB'. Es handele sich nicht um einen völligen Neubau, sondern um gezielte Optimierungen und Verbesserungen beim Verein. Man sehe sich als Team und habe Lust und Mut, Veränderungen vorzunehmen und neue, unverbrauchte Gesichter in die sportliche Verantwortung zu holen. Man wolle den BVB mit frischen Impulsgebern weiterentwickeln und dafür begeistern.

Burgs Ziele für den sportlichen Erfolg

00:42:22

Auf die Frage nach seinen größten Zielen mit Borussia Dortmund antwortete Burg, dass er die große Sehnsucht der Fans nach Titeln verstehe, aber große Versprechen vermeiden wolle. Man müsse ehrlich sein, der Abstand zum Spitzenreiter sei noch erheblich. Der Fokus liege auf dem täglichen Einsatz, der konsequenten Arbeit und dem Teamgeist, um so erfolgreich wie möglich zu werden. Ein Ziel sei es, die tägliche Arbeit zu perfektionieren.