Live: Pressekonferenz mit Niko Kovac ! BVB - 1. FC Köln
Kovac analysiert BVB vor Köln-Spiel in PK
Vor dem Bundesliga-Spiel gegen 1. FC Köln hielt BVB-Trainer Niko Kovac eine Pressekonferenz ab. Er erläuterte die Spielvorbereitung, taktische Planungen und die aktuelle Team Situation. Kovac äußerte sich zu den Stärken des Gegners und den Erwartungen an die eigene Mannschaft. Der Trainer betonte die Bedeutung des Spiels für die Tabellenposition und ging auf personelle Fragen ein.
Aktueller Kaderstatus und Verletzungsbericht
00:16:1400:16:14 Hallo zusammen und herzlich willkommen zur Pressekonferenz vor unserem Topspiel morgen Abend gegen den 1. FC Köln. Ich begrüße auf der Pressekonferenz neben mir unseren Cheftrainer Niko Kovac, genauso die anwesenden Journalisten hier bei uns am Trainingszentrum in der Hohen Buschei und würde euch um eure Fragen zum Spielmorgen bitten. Jesko von Eichmann für Sky Sport News. Überraschend, der Erste. Hallo an euch beide. Niko, wie hat die Mannschaft die Reise nach Kopenhagen überstanden? Gibt es Wehwehchen? Gibt es mögliche Ausfälle fürs Wochenende?
00:16:44 Ja, schönen guten Nachmittag euch allen. Es sieht so aus, dass wir soweit alle gut zurückgekommen sind. Wir haben zwei Spieler, die so ein bisschen verschnupft sind, aber das hatten wir in der letzten Woche auch so ein bisschen. Aber ich denke mir, das wird für morgen kein Problem werden. Zumindest denke ich, dass alle anderen sind wohlauf und gesund, sodass wir morgen dann auch aus dem Vollen schöpfen können. Jürgen Korz für die Roh-Nachrichten.
00:17:12 Ja, Dankeschön. Vielleicht gleich daran anschließen. Manchmal hilft ja der Blick in die Vergangenheit, um die Gegenwart auch zu verstehen. Vor einem Jahr hatte der BVB acht bis zehn verletzte potenzielle Startelf-Spieler und eine große Krise dadurch auch, weil eben das nicht entsprechend aufgefangen werden konnte. Jetzt sind fast durchgängig fast alle Spieler fit, einsatzbereit bis auf zwei Langzeitverletzte. Kurz gefragt, was ist das Geheimnis des Erfolges?
00:17:37 Ja, vielleicht um das Ende der Frage zu beantworten. Die zwei Langzeitverletzten, sprich Emre bzw. auch Juju, machen jetzt auch immer mehr im Training mit. Also es ist immer noch Teilintegration, aber sie machen dort auch Fortschritte. Gut, Juju sowieso. Die Schulter, das wird immer besser beim Emre, das freut mich auch. Hat heute.
00:18:00 auch mitgemacht hat in der Zeit, wo wir in Kopenhagen waren, in der zweiten Mannschaft trainiert, was auch wichtig ist für ihn, um auch an den Ball zu kommen. Ich denke, das Wichtigste ist, dass man eine gute Vorbereitung gespielt hat, dass man viele Spieler fit bekommt. Denn Fitness ist nicht nur wichtig für den Platz, sondern Fitness ist auch wichtig für die Regeneration. Fitness ist Verletzungsprophylaxe.
00:18:27 sehen viele nicht, viele verbinden Fitness nur, kann ich laufen oder kann ich nicht laufen, aber wenn man das hat, was wir brauchen, dann ist man verletzungsunanfälliger, was die Muskulatur anbetrifft. Deswegen bin ich froh.
Erfolgsgeheimnis und Arbeitsphilosophie
00:18:4200:18:42 Dienstag hatten wir wirklich die Möglichkeit, aus dem Vollen zu schöpfen. Die Bank war prall gefüllt, das freut einen Trainer. Das Geheimnis ist fleißige, gute Arbeit. Wenn ich jetzt sagen würde, harte Arbeit, heißt das, nein, wir arbeiten gezielt, fleißig, individuell auch, was auch sehr wichtig ist. Klar muss man gruppentaktisch arbeiten, aber man muss individuell auch an seinen Stärken und Schwächen arbeiten, in allen Bereichen. Ich glaube, das ist im Moment der Schlüssel des Erfolges. Jetzt kommt noch mal.
00:19:14 Ja, ich hätte nochmal daran angeschlossen, wie verändert das vielleicht sogar auch die Arbeit eines Trainers, wenn man so viele Spieler zur Verfügung hat, die einsatzbereit sind, wie ändert das auch so die perspektivische Denkweise, okay, den setze ich jetzt vielleicht hier mal gezielt 90 Minuten an, weil ich weiß, dass ich ihn am nächsten Spieltag etwas schonen kann. Ist das schon so etwas, was ihr dann auch im Trainerteam und auch wahrscheinlich dann auch mit dem Fitnesscoach und dem Physios besprecht?
00:19:40 Total, also das ist genau der Punkt. Klar kann man das machen, dass man sagt, man spielt mit zehn, zwölf Leuten durch, dann kommen die anderen aber nicht zum Einsatz. Aber wir müssen ja schon auch gewisse Sachen vorbereiten, falls der Fall X eintrifft und es verletzt sich jemand, da braucht jeder eigentlich auch den Rhythmus. Wobei ich schon mit allen sehr zufrieden bin. Also es ist so, die Konkurrenz ist sehr hoch im Kader, die Qualität ist immens hoch.
00:20:08 Für mich als Trainer, jeder Einzelne kann spielen. Und ich versuche schon, es klappt nicht immer zu 100 Prozent, aber ich versuche schon, jedem die Minuten zu geben, die wir ihm auch zutrauen. Und man hat es jetzt im letzten Spiel gesehen, ich glaube, wir haben fünf Spieler gewechselt im Vergleich zum Bayern-Spiel. Und die Qualität ist schon die gleiche. Das hat man gerade auch in der zweiten Halbzeit gesehen. Und so wird es dann auch morgen oder in den nächsten Wochen sein. Wir haben noch vier Auswärtsspiele.
00:20:36 Das ist auch nicht ohne die Reiserei. Dann gibt es hier Gesundheit, dann gibt es vielleicht auch ein bisschen Krankheiten. Das muss man alles mit berücksichtigen. Also ich freue mich, dass wir alle gesund haben, weil das zeigt mir auch, wir arbeiten gut und der Druck auf jeden Einzelnen zu performen ist gegeben.
Rotationssystem und Mannschaftsdynamik
00:20:5500:20:55 Patrick Kleinmann für den Kicker. Ja wunderbar, hallo Nico, das hat genau damit zu tun, was ich fragen wollte. Wenn es um Rotation geht, geht es ja einerseits um die individuelle Qualität der Spieler, aber es geht ja auch darum, wahrscheinlich optimal für den Trainer wäre es, dass egal welches Spiel auf der Plattstelle man sieht, die Mannschaft funktioniert immer auf dieselben Abläufe, dieselben Automatismen. Wie weit siehst du die Mannschaft da auf diesem Wege? Ja, ich sehe die Mannschaft schon sehr weit. Natürlich gibt es immer wieder ein bisschen...
00:21:23 Die Oszillation, wenn wir uns die ersten beiden Halbzeiten in München oder auch in Kopenhagen anschauen, das war jetzt nicht so, wie wir es können. Wir haben es dann bewiesen, dass wir es in der zweiten Halbzeit besser können. Aber das freut mich, dass die Mannschaft immer wieder dann auch reagieren kann auf die Impacts, die wir dann auch in der Halbzeit geben, dass die Mannschaft die Körperlichkeit hat.
00:21:45 das dann auch in der zweiten Halbzeit bis ans Ende durchzuspielen. Es wäre eigentlich schlimmer, wenn wir in der ersten Halbzeit das hinkriegen und dann in der zweiten Halbzeit einbrechen. Das ist nicht der Fall. Das ist sehr, sehr positiv. Jeder Einzelne, der dort spielt, kann das. Und das lässt mich ruhig schlafen. Dahingehend, dass ich weiß, sie können es. Andererseits auch wieder nicht, weil ich muss Entscheidungen treffen.
00:22:11 Ich habe schon das eine oder andere Mal Bauchschmerzen, aber das gehört zum Trainerjob dazu.
00:22:33 Krippchenbildung und so weiter. Du hast schon sehr viele verschiedene Mannschaften erlebt, als Spieler, als Trainer, verschiedene Kabinen erlebt. Wie würdest du aktuell die Gruppendynamik beschreiben und wie wichtig ist das vielleicht auch gerade in dieser Phase, wo ihr ständig Auswärtsspiele habt, wo ihr viel im Flieger, im Hotel, im Bus, in der Kabine aufeinander hockt sozusagen?
00:22:51 Ja, es ist schon so, dass es Spieler gibt, die immer mal öfter zusammenhängen, aber das ist ja völlig normal. Aber das Gros der Mannschaft versteht sich richtig gut, also komplett. Und das ist auch wichtig, denn wir sind im Leistungssport, wir sind im Mannschaftssport und einer alleine wird nichts erreichen. Wenn ich einen auf den Platz stelle, der wird jedes Spiel verlieren, das garantiere ich euch. Wenn ich dann elf auf den Platz stelle, die dann gemeinsam arbeiten, dann kann etwas entstehen und im Moment ist es so.
00:23:20 Die Konstanz ist da, das sehen wir. Wir haben nach dem Spiel in München es geschafft, das nächste Spiel zu gewinnen. Aber jetzt geht es natürlich auch um den morgigen Gegner, FC Köln, die eine richtig gute Saison spielen. Auch morgen wird es wieder ein harter Kampf für uns werden. Wir müssen morgen schon von der ersten Minute an da sein. Daran appelliere ich, weil ich bin als Trainer schon ein bisschen betagter, sage ich mal. Man spürt gewisse Sachen.
00:23:49 Und jetzt geht es darum, nach dem Spiel in München, Champions League haben wir so weit abgehakt, aber jetzt ist die Bundesliga wieder da. Jetzt ist das, was wir brauchen. Wir brauchen diese drei Punkte und wir müssen morgen alles geben und jeder Einzelne muss über seine Grenzen gehen. Das ist ganz wichtig. Aber der Zusammenhalt ist immens wichtig.
Transferstrategie und Integration neuer Spieler
00:24:0900:24:09 Wir machen weiter mit Jonas Ortmann für die Funke Mediengruppe. Dankeschön Sven, hallo in die Runde. Ich würde gerne noch mal zu Fabio Silva kommen, der am Dienstag sein erstes Tor gemacht hat für den BVB. Wenn ich mich nicht ganz täusche, ist es ja jetzt die siebte Station für ihn in fünf Jahren. Das heißt, Vereinswechsel für ihn sind nicht neu. Er weiß vielleicht, wie man bei dem Verein ankommt.
00:24:25 Ich habe in einem Interview von ihm vor einem Jahr gelesen, dass er gesagt hat, für ihn ist es deshalb wichtig, mit dem Trainer vor dem Wechsel zu sprechen, was er für Vorstellungen hat. Da würde ich mal gerne wissen, vielleicht kannst du ein, zwei Insights verraten, hatte dir dieses Gespräch, was waren deine Vorstellungen für ihn und inwieweit sind die vielleicht dann auch schon eingetroffen oder auf dem Weg dahin.
00:24:44 Ja, es ist so, er ist als junger Spieler nach England gewechselt. Das ist nicht ganz einfach, sich in der Premier League dann auch zurechtzufinden. Man sieht es ja nicht nur bei ihm, sondern bei vielen jungen Spielern. Sie kommen, sie werden verliehen, einmal, zweimal, weil die Klubs eben sehr, sehr viele Spieler haben. Und um sie alle zum Spielen zu bringen, müssen sie Jahr für Jahr irgendwo hin ausleihen. Das ist jetzt kein Novum, das ist nichts Neues, das ist Normalität, sage ich gerade in England.
00:25:11 Ich habe mit ihm gesprochen, also wir haben mit ihm gesprochen, Sebastian und ich, in einem Chat. Das war dann Sommerurlaub und wir haben dann die Zeit auch genutzt, mit ihm persönlich zu sprechen, ihm unsere Ideen, unsere Eindrücke über ihn zu schildern, beziehungsweise das, was wir mit ihm vorhaben. Und das hat sofort gefittet, weil, was wir gespürt haben, ein Junge, der sehr motiviert ist, ein Junge, der...
00:25:34 das als nächsten Schritt sieht, denn die Bundesliga ist eine große Liga und der BVB ist ein sehr, sehr großer Klub. Deswegen hat das von vornherein geklappt. Wir haben lange kämpfen müssen, weil das war nicht leicht, aber allein die Tatsache, dass er sehr ausgeharrt hat und wir auch und wir sehr nachhaltig waren, haben es geschafft, ihn hierher zu bekommen und ich denke, ihr seht alle, dass das ein qualitativ sehr guter Spieler ist und menschlich, das brauche ich sowieso nicht sagen, ist es top. Deswegen sind wir froh, dass er hier ist.
00:26:05 Katharina Köpper für RUH24. Hallo auch von mir. Ich würde einmal bei den Neuzugängen bleiben. Ansel Minow und Chopin Meka kamen gegen Kopenhagen rein. Silbermann hat sein erstes Tor in Bellingham spielt von Beginn an. Wie ist dein Eindruck, dass sie richtig in Dortmund angekommen sind? Ja, bei Aron ist es so. Er hat ein richtig gutes Spiel gemacht im Heimspiel hier.
00:26:28 Danach hat er sich verletzt. Das heißt, er brauchte auch wieder vier Wochen, um herangeführt zu werden. Jetzt kam er ein paar Minuten rein. Das zeigt auch, dass ich ihm da absolut vertraue, dass er die Qualitäten hat. Beim Kane kam er ein bisschen zu kurz, muss ich persönlich auch sagen. Zumal Karim, Maxi und all die, die dort gespielt haben, die haben es ja richtig gut gemacht.
00:26:51 Aber jetzt durch die 30 Minuten, denke ich, haben wir auch wieder gesehen, wie gut er ist, wie wichtig er ist. Ich muss auch die Balance finden. Auch er hat sich sehr gut entwickelt körperlich und auch gerade gegen den Ball. Da müssen wir auch ganz klar sagen, da hat er schon einen Verbesserungsbedarf gehabt. Er macht es immer besser, er will es auch besser machen. Er macht es zwar nicht top, aber das ist bei Stürmern immer so. Da muss man ein bisschen länger dranbleiben. Job habe ich nach dem Spiel gesagt. Ich denke, da brauche ich nichts hinzuzufügen.
00:27:19 Ich denke, wir machen es den Spielern auch leicht und die Mitspieler machen es den Spielern leicht, hier anzukommen. Denn wir sind normal und wenn wir normal sind, dann fühlen sie sich auch sehr schnell integriert.
Taktische Vorbereitung auf FC Köln
00:27:4500:27:45 Ja, ich habe es gerade eben erwähnt. Ein Gegner, der sehr, sehr, sehr gut gestartet ist. Ein Gegner, der Euphorie in sich trägt mit den doch sehr tollen Fans in Köln, die sicherlich zahlreich auch morgen hier im Stadion sein werden. Eine Mannschaft, die sehr schnell vertikal nach vorne spielt. Eine Mannschaft, die schnell ihre Abschlüsse sucht, die sehr viele Spieler in die Box mit reinbringt. Das heißt, wir müssen versuchen, die Gegner...
00:28:12 so weit wie möglich vom Tor wegzuhalten. Wir müssen auch unser Spiel machen. Wir möchten hier schon zu Hause das Spiel gewinnen, aber dafür, wie ich vorhin sagte, müssen wir sofort da sein. Wir müssen 100 Prozent geben, denn wir spielen jeden dritten Tag. Und deswegen heißt es auch von der ersten Minute wach sein, denn die letzten zwei Spiele, da waren wir in der ersten Halbzeit nicht so da, wie ich mir das vorstelle. Jürgen Koss.
Spielerkonkurrenz und individuelle Entwicklung
00:28:4000:28:40 Ja, danke. Es gibt ein etwas spannenderes Duell, ein Konkurrenzkampf auf der rechten Seite, über das wir relativ wenig sprechen. Julian Riasson als der Platz hielt und Jan Kute so ein bisschen als der Herausforderer. Im Moment sind die Einsatzminuten noch relativ gleich aufgeteilt. Beide haben ihr eigenes Profil. Wie würdest du sie beschreiben? Was geben sie dir jeweils in der Situation? Wo können sie sich vielleicht noch verbessern? Und wer spielt denn morgen? Also die letzte Frage, wer spielt morgen, die werde ich nicht beantworten.
00:29:09 Nein, ich bin ja froh, dass ich zwei unterschiedliche Typen habe. Sicherlich ist Julian derjenige, der von der Physis kommt. Der Jan ist eher der Techniker als Brasilianer, das denke ich mir ist völlig klar. Aber er ist unterschiedlich. Jeder Einzelne gibt uns etwas, was er hat. Besonderheiten, Qualitäten. Und es ist ganz gut, wenn man es abmixen kann. Es ist so, Julian ist Nationalspieler.
00:29:36 Er spielt viel mit der norwegischen Nationalmannschaft, er würde gerne jedes Spiel spielen, über 90 Minuten, aber das geht eben nicht, weil auch dort müssen wir, nicht nur ich als Trainer, sondern gerade unsere Athletikabteilung oder unsere medizinische Abteilung auch schauen, wie ist die Dosierung, wie ist die Aufteilung der Minuten, weil wir sehen ja nur...
00:29:54 Oder vielleicht eher nur das, was er hier im Klub spielt. Aber wir müssen ja noch sehen, was passiert in der Nationalmannschaft. Deswegen hat Sabi zum Beispiel jetzt zwei Länderspiele mehr oder weniger fast über 90 Minuten gespielt. Dementsprechend hat er jetzt weniger gespielt in Kopenhagen. All das sind Sachen, das müssen wir mit reinlegen. Und wenn du dann Qualität auf der Bank hast, dann ist es überhaupt kein Problem, einfach mal zu tauschen. Klar weiß ich, jeder Einzelne möchte alles spielen, aber das funktioniert nicht. Das wäre zu leicht.
00:30:25 Zufrieden beantwortet alles. Oder habe ich wieder umschifft. Ich habe dir gesagt, das beantworte ich nicht. Patrick Kleinmann.
00:30:38 Du hast eben von zwei verstupften Spielern gesprochen. Magst du uns verraten, wer es ist? Ja, Sirou und Jan. Jan hatte sich im Spiel auch kaputt gefühlt, deswegen ist er raus. Heute haben sie einen Teil des Trainings mitgemacht, aber nicht den kompletten Teil. Ich gehe davon aus, dass morgen alles soweit okay ist. Lars Pollmann nochmal.
00:31:02 Wenn wir zur Zeit über den FC sprechen, dann kommen wir, glaube ich, an Said Elmala nicht so ganz vorbei. Er erinnert mich von seinen Bewegungsabläufen, auch wenn er sehr viel größer ist, so ein bisschen an Jamie Gittens, kennt ihr ja auch noch gut. Also dieses von außen nach innen ziehen, dann entweder Schlenzen aufs lange Eck, trocken aufs kurze Eck. Wie wollt ihr den verteidigen? Du kannst ihm ja auch nicht immer die Außenbahn sozusagen anbieten, weil dann geht er zur Grundlinie, kann zurückpassen und ihr müsst mit dem Gesicht zum eigenen Tor verteidigen, was niemandem so richtig schmeckt. Also wie wollt ihr den?
00:31:30 stoppen, wenn er denn überhaupt in der Startelf erwartet wird? Ja, also ich denke, dass wir jetzt im letzten Spiel gegen den FC Bayern München, gerade auf den Außenpositionen, gegen Diaz und auch gegen Ulisse, das richtig gut gemacht haben. Und der Kleine, sage ich mal, nicht negativ, sondern weil er ist jung, 18 Jahre, hat schon tolle Sachen gezeigt und wir wissen genau, was er kann. Es geht immer darum, ihn dorthin zu lenken.
00:31:57 wo er vielleicht nicht seine Stärken hat. Das kann mal nach links sein, dann kann er ihn vielleicht zurückspielen, aber es ist vielleicht weniger gefährlich, als wenn er nach innen geht. Wir werden denjenigen, der dort auf dieser Seite spielt, oder diejenigen, instruieren. Aber meine Jungs wissen, was sie zu tun haben, wenn wir ihn ausschalten können. Aber nicht nur ihn, sondern Bülter ist da.
00:32:19 Luca Waldschmidt, Thielmann, da gibt es viele gute Spieler, die wir ausschalten müssen. Also es geht nicht nur um einen, sondern um die kompletten Elf. Weitere Fragen gibt es nicht mehr, dann vielen Dank euch für euer Interesse und bis morgen Abend eben auch diesmal wieder ausverkaufen, Signal Dunapack. Dankeschön. Ciao, ciao. Danke.