Sonntagabend LIVE ab 18:30 Uhr

Sonntagabendliche Aktivität ab 18:30 Uhr - Termin im Überblick

Just Chatting

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Einführung und erste Wahlergebnisse

00:01:10

Der Livestream beginnt mit einer Diskussion über Schnitzel und Lebensmittelvorlieben, bevor er zu den anstehenden Stichwahlen übergeht. Namentlich werden Ludwigshafen, Frankfurt an der Oder und Eisenhüttenstadt genannt. Erste Auszählungsergebnisse aus Ludwigshafen zeigen eine alarmierend niedrige Wahlbeteiligung von nur 10,4 Prozent bei 46 von 79 Bezirken. Der Streamer drückt sein Unverständnis aus und vergleicht diesen Wert mit früheren Wahlen, als die Beteiligung bei 50-60 Prozent lag. Er erwähnt, dass der Kandidat Paul ausgeschlossen wurde, und deutet an, dass dieser Umstand die niedrige Beteiligung erklären könnte.

Analyse der Ludwigshafen-Wahl

00:06:24

Mit fortschreitender Auszählung steigt die Wahlbeteiligung in Ludwigshafen leicht auf 11,3 Prozent, bleibt aber dennoch auf historischem Tiefpunkt. Der Streamer betont, dass dieser Wert selbst nach über 50 Prozent ausgezählter Bezirke ein Armutszeugnis für die etablierten Parteien ist. Er berechnet, dass nur etwa 13-17 Prozent der Wahlberechtigten den neuen Bürgermeister legitimieren würden, was er als demokratisch inakzeptabel bezeichnet. Die Ausschlussphase des Kandidaten Paul wird als Hauptursache für die fehlende Wählerbindung kritisiert.

Vergleich mit anderen Städten

00:20:40

Im direkten Vergleich werden die Ergebnisse aus Frankfurt an der Oder und Eisenhüttenstadt vorgestellt. Frankfurt verzeichnet eine Wahlbeteiligung von 45,9 Prozent, mit dem parteilosen Dr. Strasser als führendem Kandidaten bei 69 Prozent. Eisenhüttenstadt zeigt 41,6 Prozent Beteiligung, wobei der SPD-Kandidat mit 54,7 Prozent führt. Der Streamer unterstreicht, dass beide Städte eine mehr als doppelt so hohe Beteiligung haben als Ludwigshafen, und nutzt dies als Beleg für die besondere Problematik der niedrigen Wahlbeteiligung in Rheinland-Pfalz.

Hamburg Volksentscheid

00:26:13

Der Livestream wendet sich dem Hamburger Volksentscheid über Klimaneutralität und Grundsicherung zu. Aktuelle Zahlen zeigen eine Beteiligung von über 43 Prozent, wobei Briefwahl dominiert. Mit 258 von 673 ausgezählten Gebieten liegen die Zustimmenden leicht vor den Ablehnenden. Der Streamer äußert Skepsis zum Ausgang und knüpft dies an seine allgemeine Kritik an der Demokratiepraxis in Deutschland. Er argumentiert, dass die niedrige Beteiligung in Ludwigshafen ein Symptom für mangelnde Parteienbindung und Unzufriedenheit ist.

Medienkritik und AfD-Positionen

00:55:02

Es folgt scharfe Kritik an der Journalistin Ann-Kathrin vom Spiegel, deren Berichterstattung als tendenziös bezeichnet wird. Der Streamer diskutiert die Positionen der AfD, die er nicht als rechtsextrem einstuft, und verweist auf die Parteiergebnisse in Nordrhein-Westfalen. Trotz Diskriminierung und fehlender Kandidaten habe die AfD ein starkes Ergebnis erzielt. Er betont, dass ohne strukturelle Hindernisse ein Ergebnis von 17-18 Prozent möglich gewesen wäre. Die Kritik an den Medien wird mit konkreten Beispielen aus der Berichterstattung untermauert.

Abschlussbewertung Ludwigshafen

01:03:26

Am Ende wird die Ludwigshafener Wahl mit 24,1 Prozent Beteiligung zusammengefasst. Der Gewinner hat nur etwa 15.000 Stimmen von 118.000 Wahlberechtigten erhalten, was weniger als 13 Prozent entspricht. Der Streamer bezeichnet dies als Armutszeugnis und betont, dass die Sieger keine Legitimität haben. Er deutet juristische Schritte an und sieht die Wahl als Beweis für das Scheitern der Demokratie. Die AfD wird als notwendige Alternative dargestellt, wobei generell eine höhere Wahlbeteiligung und neue Kandidaten gefordert werden.

Hamburger Volksentscheid mit Spannung verfolgt

01:17:19

Die Diskussion konzentriert sich auf ein laufendes Volksentscheidsverfahren in Hamburg. Aktuell liegen 186.000 und 173.000 Stimmen vor, während ein Quorum von mindestens 262.609 Stimmen erforderlich ist. Es fehlen noch etwa 14.000 Stimmen aus 210 Wahlkreisen. Die Annahme könnte knapp werden, da das Quorum erreicht werden muss. Die Entwicklung wird als besonders interessant eingestuft und mit einer Prise Skepsis betrachtet.

Echtzeit-Zuschauerzahlen und Plattformvergleich

01:18:23

Aktuelle Zuschauerzahlen werden verglichen: 4.650 auf YouTube, 2.234 auf X, 585 auf Twitch und 794 auf D-Live, was zusammen über 8.200 Zuschauern entspricht. Hinzu kommen weitere 400 Zuschauer über Getter. Der Streamer appelliert an das Publikum, auf YouTube den Daumen hoch zu bewerten, um die Reichweite zu erhöhen und das Stream-Volumen zu steigern, wobei die aktuelle Interaktionsrate bei etwa 4.000 auf YouTube liegt.

Kritik an mangelnden politischen Protesten

01:19:33

Es wird scharfe Kritik an der politischen Kultur geübt, insbesondere zum Ausschluss von Personen wie Paul. Bemängelt wird, dass trotz kontroverser Entscheidungen keine nennenswerten Proteste stattfinden, anders als in anderen europäischen Ländern. Friedrich Merz wird für angebliche Falschaussagen in den Tagesthemen kritisiert. Der Vergleich mit der COVID-19-Pandemie wird gezogen, bei der es später zu Massenprotesten kam. Die Frage wird aufgeworfen, wie weit die gesellschaftliche Geduld noch reicht.

Bewertung politischer Parteien und Opposition

01:23:42

Parteien wie SPD, CDU, Linke, Grüne und FDP werden als 'peinlich' bezeichnet. Besonders kritisch wird über das BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht) und dessen Positionierung diskutiert. Die AfD wird als einzige Partei dargestellt, die Deutschland priorisiert und sich gegen EU-Übergriffe stellt. Die EU-Kritik fokussiert sich auf deren mangelnde demokratische Legitimation und den Einfluss auf nationale Politik. Es wird argumentiert, dass andere Parteien EU-Interessen über nationale stellen.

Hamburger Volksentscheid: Klimaneutralität angenommen

01:35:58

Die Auszählung in Hamburg zeigt: 562 von 673 Stimmen liegen vor. Der Volksentscheid zur Klimaneutralität hat mit 240.669 zu 217.000 Stimmen das notwendige Quorum überschritten (benötigt wurden 262.609 Stimmen). Die Wahlbeteiligung wird mit 43,6% angegeben. Der Streamer kommentiert das Ergebnis sarkastisch positiv und sieht darin eine Bestätigung für umweltfreundliche Politik, inklusive Lastenfahrrädern und Verkehrsbeschränkungen.

Wahlanalysen: Niedrige Wahlbeteiligung in Ludwigshafen

01:39:29

In Ludwigshafen wurde der neue CDU-Bürgermeister mit nur 24% Wahlbeteiligung gewählt – einem historischen Tiefstand. Der Bürgermeister erhielt nur 13,2% der Stimmen der Wahlberechtigten. In Eisenhüttenstadt gewann die SPD, während Frankfurt an der Oder einen Arzt zum Sieger krönte. Die geringe Wahlbeteiligung wird als Armutszeugnis für die demokratische Teilhabe bewertet.

Ukraine-Bericht: Hohe Desertionszahlen und Rekrutierungsprobleme

01:40:51

Ein ukrainischer Drohnenkommandeur bestätigt massive Desertionsprobleme: Im September desertierten 19.044 Soldaten, seit Jahresbeginn etwa 160.000. Die Berichte über gewaltsame Rekrutierungen ('Busification') nehmen zu. Kritisch wird die Darstellung in deutschen Medien bewertet, die die Situation verharmlosen. Ein Interview mit Julia Timoschenko wird zitiert, das ein baldiges Kriegsende andeutet.

Stream-Abschluss: Ergebnisbilanz und Verabschiedung

01:49:02

Das bedingungslose Grundeinkommen in Hamburg wurde abgelehnt, während der Klimaschutzbeschluss durchging. Der Streamer fasst die Ergebnisse zusammen und bedankt sich bei Zuschauern und Moderatoren. Ein Raid mit etwa 306 Zuschauern wird zum Streamer 'DC' auf Twitch durchgeführt. Die Sendung wird mit einem musikalischen Outro beendet, nachdem die politischen Entwicklungen und Wahlergebnisse des Abends reflektiert wurden.