Es wurde eine fotografische Praxis zur Mehrfachbelichtung erörtert. Anschließend wurde ein humorvolles Albumkonzept vorgestellt und anschließend ein Dokumentarfilm über die Zustände in französischen Gefängnissen gezeigt. Dabei wurden auch Themen wie Drogenhandel und Gewalt in Marseille beleuchtet.

Just Chatting
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Einstieg in die Fotografie und Mehrfachbelichtung

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Der Stream beginnt mit dem Streamer, der auf einen trüben Wintertag in Nordrhein-Westfalen hinweist und zu einem neuen Praxisvideo willkommen heißt. Er stellt das Motiv eines Baumes im Hintergrund vor und kündigt an, die Technik der Doppelbelichtung oder Mehrfachbelichtung zu erklären. Sein Ziel ist es, einen leichten Glow-Effekt um den Baumstamm zu erzeugen. Er vergleicht die Funktionsweise der Mehrfachbelichtung mit transparenten Ebenen in Bildbearbeitungsprogrammen und betont, dass diese Technik besonders in der kreativen Pflanzen-, Landschafts- und Tierfotografie vielseitig einsetzbar ist. Wegen des windigen Wetters muss er jedoch mit Bewegungsunschärfen rechnen.

Technische Umsetzung und Einschränkungen

00:02:59

Der Streamer fängt mit dem praktischen Teil an und erklärt seine Vorgehensweise an der Kamera. Er hat die Wahl zwischen einer kurzen und einer langen Belichtungszeit, wobei eine längere Belichtungszeit sowohl das Wasser glättet als auch die Wischereffekte des Baumes verstärkt. Er nutzt einen 1000er ND-Filter für eine Belichtungszeit von sechs Sekunden und fokussiert das erste Bild scharf auf den Baum. Anschließend möchte er ein zweites, unscharfes Bild mit den gleichen Kameraeinstellungen belichten, um den Glow-Effekt zu erzeugen. Dabei stellt sich jedoch ein technisches Problem heraus: die Mehrfachbelichtungs-Funktion wird über einen externen HDMI-Monitor nicht angezeigt, was die Demonstration erschwert.

Musikalische Einlagen und Kommentare zur deutschen Musikszene

00:08:36

Nach der fotografischen Demo wechselt der Streamer zu musikalischen Themen. Er entwirft einen humorvollen Plan für ein Album, das verschiedene Musikrichtungen durchspielen soll, darunter Hard-Tech, Schiller-Art-Tracks und Akustik-Gitarren-Musik. Er kritisiert dabei auch bestimmte Musiker und Trends. Anschließend diskutiert er verschiedene[right-wing] Musikgenres und vergleicht sie, wobei er meint, dass peinliche Musik in Deutschland einen eigenen Platz habe. Er äußert sich zudem über Rap und Tech, wobei er betont, dass reine Tech-Musik besser sei, als sie mit Rappern zu kombinieren, und erwähnt, dass er wegen seiner Aktivitäten Morddrohungen erhalte, die meist nicht von Migranten, sondern von Spackos stammten.

Quiz und Gefängnisreportage in Frankreich

00:22:00

Im weiteren Verlauf des Streams führt der Streamer ein Quizformat namens 'dumme Fragen mit schlauen Menschen' ein. In einem der Quizraten tauchen Themen wie[right-wing] Magazine auf. Anschließend wechselt der Content vollständig zu einer Dokumentation über die katastrophalen Zustände in einem französischen Gefängnis. Die Reportage zeigt eine chronisch überbelegte Haftanstalt mit maroden Gemäuern, mangelnder Hygiene und Gewalt unter den Insassen. Es werden tägliche Auseinandersetzungen, Schmuggelaktionen und der Mangel an Personal dargestellt, der eine Resozialisierung der Häftlinge unmöglich macht.

Schmuggelmethoden und politische Diskussion im Chat

00:56:24

Der Fokus der Gefängnis-Dokumentation liegt auf dem Kampf des Personals gegen den Drogen- und Handyschmuggel. Die Beamte führen Zellenrazzien durch und entdecken dabei kreative Verstecke wie in Lampen oder hinter gefälschten Wänden. Zudem wird die 'Jojo-Methode' erklärt, bei der Häftlinge mit improvisierten Seilen über den Hof Zaun Gegenstände werfen und empfangen. Im Chat kommt es zu einer politischen Debatte über Migration, bei der der Streamer einen User konfrontiert und nach konkreten Nachteilen durch Migration in dessen Leben fragt, was zu einem hitzigen Austausch führt.

Diskussion über Migration und persönliche Erfahrungen

01:10:58

Der Streamer führt eine Diskussion über die Auswirkungen der Migration auf Deutschland. Er betont, dass persönliche Erfahrungen, insbesondere in Großstädten wie Berlin, maßgeblich seien. Er kritisiert eine pauschale Ablehnung von Migranten und stellt die These auf, dass es sich bei den Problemen nicht um ein generelles Ausländerproblem, sondern um das Verhalten von "Arschlöchern" handle. Der Streamer argumentiert, es komme auf Integration und Qualifikation an, und verweist auf den eigenen Kontakt mit hochqualifizierten Migranten.

Vertiefung des Themas durch persönliche Erlebnisse

01:25:43

Ein interaktiver Austausch mit Zuschauern dient dazu, die Thematik vertieft zu beleuchten. Ein teils anonymer Teilnehmer berichtet von schweren persönlichen Verletzungen, die er in einer Diskothek erlitten haben soll. Er schildert, dabei von einer Persongruppe angegriffen worden zu sein, die er als "Araber" beschreibt. Der Streamer kontert, dass es sich dabei um Einzeltaten von Kriminellen handle, und lehnt eine generalisierende Übertragung auf Nationalitäten oder Ethnien ab. Er verurteilt zudem die von ihm wahrgenommene, pauschale Diskriminierung, z.B. von Mietern aus dem Ausland.

Juristische Hürden für ausländische Mieter

01:44:42

Der Streamer beleuchtet die praktischen Hürden, die er als Vermieter bei der Anmietung seiner Wohnung an ausländische Familien erlebt hat. Er kritisiert die deutschen Gesetze, die es ihm erschweren, befristete Mietverträge mit Personen mit befristeten Aufenthaltstiteln abzuschließen. Diese Regelung schaffe unnötige Bürokratie und erschwere es Migranten, sich zu etablieren. Er berichtet von einem konkreten Fall mit einer türkischen Familie und erklärt den juristischen Rat seines Anwalts, der zufolge befristete Verträge nur unter sehr engen Voraussetzungen zulässig sind.

Bericht über Drogenkriminalität und Gefängnissystem in Marseille

02:08:53

Der Streamer wechselt das Thema und zeigt einen Dokumentarfilm über die Drogenkriminalität in Marseille, Frankreich. Er konzentriert sich auf die Gewalt und das organisierte Verbrechen, das durch Drogenbanden ausgeübt wird. Die Reportage zeigt, wie Jugendliche in den illegalen Drogenhandel hineingezogen werden, um an schnelles Geld zu gelangen. Es wird die brutale Machtausübung innerhalb der Banden dargestellt, einschließlich Folter und Morden. Parallel wird auch das Problem des Drogenschmuggels in Gefängnissen mittels Drohnen thematisiert.

Verfall des sozialen Zusammenhalts in Frankreich

02:13:53

Der Fokus des Beitrags verlagert sich auf die zunehmende Gewalt zwischen rivalisierenden Banden und dem Verlust des staatlichen Gewaltmonopols in den Sozialbauvierteln von Marseille. Polizeieinsätze werden als hochriskant beschrieben, da sie auf Widerstand stoßen. Es wird gezeigt, dass der Drogenhandel zur Normalität geworden ist und ganze Viertel wie feindliches Gebiet behandelt werden. Die Banden, oft mit Waffen aus vergangenen Konflikten bewaffnet, bekämpfen sich erbittert, und die zunehmende Mexikanisierung des Problems führt zu extremer Gewalt.

Verbreitung illegaler Waffen und eskalierende Gewalt

02:26:23

Ein weiterer Teil der Doku beleuchtet die blühende Waffenschmuggelszene in Marseille. Es wird gezeigt, wie leicht der Erwerb von Waffen wie Kalaschnikows, die aus Jugoslawien stammen, für Bandenmitglieder ist. Der Preis für solche Waffen liegt bei mehreren tausend Euro, wird aber gemeinsam aufgebracht. Die zunehmende Bewaffnung führt zu eskalierender Gewalt, die Tötungen an die Stelle von Verletzungen setzt. Der Beitrag verdeutlicht, wie die einfache Verfügbarkeit von Waffen den Konflikt zu einem tödlichen "Krieg" macht.

Gewalt und Drogenkriminalität in Marseille

02:31:29

Der Stream thematisiert eine Zunahme extrem gewalttätiger Taten, die einst auch Kriminelle abschreckten. Der Fokus liegt auf dem Drogenboss Mohammed Amra, der als Staatsfeind Nummer 1 gilt und aus dem Gefängnis heraus ein Verbrechen organisiert haben soll. Er bewegt sich in der Unterwelt, hat Netzwerke in Marseille, Spanien und weiter, und wird nicht als auffällig im organisierten Verbrechen beschrieben. Seine Flucht und seine Führungsrolle in einem Dopingring werfen Fragen nach den Sicherheitsvorkehrungen in den französischen Gefängnissen auf.

Der Gefängnis-Schmuggel und die Rolle des 'Froschs'

02:32:52

Es wird über den lukrativen Schmuggel von Handys und Drogen in Gefängnisse gesprochen. Ein zentraler Akteur ist Nicolas, mit dem Spitznamen 'Grenouille' (Frosch), der als Schüler einen Lieferdienst für Insassen anbietet. Er sichert die Ware, darunter Handys für 150-250 Euro und Cannabis, gegen Bruch und zerlegt sie zu kleinen Kugeln. Diese wirft er über die Mauern, indem er sich unauffällig bewegt. Für jede Lieferung erhält er bis zu 300 Euro, ein Risiko, das eine Haftstrafe von bis zu 15 Monaten mit sich bringt.

Jugendliche Gewalttäter und die 'DZ-Mafia'

02:45:58

Der Stream berichtet von einer Eskalation der Gewalt im Drogenmilieu, bei der immer mehr Jugendliche als Täter in Erscheinung treten. Als Beispiel wird die 14-jährige Rick genannt, die wegen Mordes angeklagt ist, sowie Matteo, der als 'Snapchat-Killer' auf sich aufmerksam machte und seine Morde filmte. Im Fokus steht die DZ-Mafia, eine kriminelle Vereinigung, die wie ein Franchise-Unternehmen funktioniert, um in Marseille und anderen Städten Drogenreviere zu kontrollieren und Terrorkampagnen gegen Rivalen zu führen.

Waffenhändler Jenny und unschuldige Opfer

02:50:41

Jenny, ein Waffenhändler ohne Zugehörigkeit zu einer Gang, wird vorgestellt, der auch Mordaufträge annimmt, aber behauptet, nie selbst getötet zu haben. Die Situation eskaliert dramatisch, als bei einem gezielten Anschlag rivalisierender Banden im ruhigen Viertel Saint-Tis in Marseille die 24-jährige Studentin Sokana von einer Kugel getötet wird. Der Vorfall, der ihre Familie zerstört, zeigt die brutale Willkür und die mangelnde Rücksichtnahme der kriminellen Gruppen.

Soziale Probleme in Gelsenkirchen und Schrottimmobilien

02:55:46

Der Stream wechselt nach Gelsenkirchen, das als ärmste Deutschlands gilt und mit Schrottimmobilien, Leerstand und Arbeitslosigkeit kämpft. Bewohner wie Miriam Müller klagen über soziale Spannungen, Verfall und das Gefühl der Alleingelassenheit durch die Politik. Im Fokus stehen auch soziale Spannungen mit Zuwanderern und die starken Wahlergebnisse für die AfD. Die Stadt versucht mit großflächigen Abrissen und einer Taskforce aus Polizei und Jobcenter dem Problem entgegenzuwirken.

Kontrollen gegen Sozialbetrug und unseriöse Vermieter

03:07:56

Die Taskforce, bestehend aus Ordnungsamt, Polizei, Jobcenter und Zoll, kontrolliert Schrottimmobilien in Hagen, um den Meldestatus der Bewohner zu überprüfen und Sozialbetrug aufzudecken. Die Kontrollen ergeben massive Mängel, von unhygienischen Zuständen und Schädlingsbefall bis hin zu katastrophalen Wohnbedingungen. Es werden auch unseriöse Geschäftsmodelle von Vermietern wie Ersan Tekan beleuchtet, der mit Problemimmobilien hohe Gewinne erzielt, während seine Mieter unter unmöglichen Bedingungen leben und mit überhöhen Nebenkostenrechnungen konfrontiert werden.

Immobilien-Spekulanten und Gesetzeslücken

03:22:59

Der Stream beleuchtet das Geschäftsmodell von Immobilien-Spekulanten wie Sayad Suleiman Manesh ('Milad'), der nachgewiesenermaßen bei Zwangsversteigerungen mitbietet, aber nur einen Bruchteil des Kaufpreises bezahlt und die Immobilie mit hohen hypothekarischen Belastungen versieht. Die Stadt kann der Spekulation nicht rechtzeitig entgegenwirken, da eine Gesetzeslücke dem Käufer erlaubt, den Besitz auszuschlaffen, während der Verkäufer nur eine geringe Sicherheit hinterlegt. Dies führt zu einem Verfall der Wohnqualität und finanziellen Belastung für die Kommunen.