An der Mönchhof-Schule wird ein Mädchen befreit, das sich in einem Heizkörper verfangen hat. Parallel dazu findet in Gießen die Gründung der AfD-Jugend 'Generation Deutschland' statt. Dies wird von Tausenden Protesten und Polizeieinsätzen begleitet.

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Einsatz an der Mönchhof-Schule

00:00:05

Die Feuerwehr wird zu einem ungewöhnlichen Einsatz an der Mönchhof-Schule in Neuenheim gerufen, ein Mädchen ist mit dem Knie in einem Heizkörper feststecken. Die Konrektorin berichtet, dass es sich bei dem Mädchen um eine Drittklässlerin handelt, die sich während der Regenpause auf die Zehenspitzen gestellt und ihr Bein hinter der Heizung eingeklemmt hat. Die Einsatzkräfte sind mit breit gefächertem Equipment unterwegs und der Kollege Scheitzinsbauer wird als Spezialist hinzugezogen. Die Situation für das Kind als besonders schlimm beschrieben, da es sich in einer Notlage befindet.

Beim Mädchen: Geglückte Befreiung

00:04:50

Nach einer kurzen Rettungsaktion ist das Mädchen, Jule, erfolgreich aus dem Heizkörper befreit worden. Die Aktion wird als positiv und unproblematisch bewertet, da sie sich ursprünglich auch amüsierend für das Kind anfühlte. Die Heizung war zum Glück außer Betrieb, was eine mögliche Verbrennung verhindert hat. Nach der Befreiung wechselt der Stream zu einem aktuellen Bericht über die Blockade der B429 bei Gießen, die den Verkehr zum Messegelände behindert.

Proteste gegen AfD-Jugendgründung

00:05:23

In Gießen findet die Gründung der neuen AfD-Jugendorganisation 'Generation Deutschland' statt, die von massiven Protesten und Blockaden begleitet wird. Laut Polizei blockieren 16 Aktivistenpunkte die Zufahrten zur Messe. Tausende Gegendemonstranten, nach Polizeiangaben rund 25.000, versammeln sich in der Stadt, um die Veranstaltung zu verhindern. Die Polizei ist mit massiver Präsenz und Wasserwerfern im Einsatz, was zu Verletzten führt.

Neue AfD-Jugend und Proteste

00:07:12

Die neue Jugendorganisation 'Generation Deutschland' ist als fester Teil der AfD konzipiert und richtet sich an Mitglieder unter 36. Die Gründungsveranstaltung in der Messehalle mit etwa 900 Teilnehmern beginnt stark verspätet. Zum Vorsitzenden wird Jean-Pascal Hohm gewählt, der enge Verbindungen zum rechtsextremen Milieu hat. In der Halle befinden sich auch Angehörige neurechter Thinktanks und rechte Influencer, was die massive Gegenreaktion erklärt.

Protest gegen radikales Konzept

00:09:47

Die neue AfD-Jugend wird als至少 genauso radikal wie die aufgelöste 'junge Alternative' eingeschätzt. Sie dient als Sammelbecken für Völkische, Identitäre, Neurechte und Burschenschafter und profitiert von ihrer Anbindung an die Partei, die vor einem Verbot als Verein schützt. Die Protestierenden, darunter queere Personen und Behindertenvertreter, befürchten eine 'gnadenlose faschistische Zukunft' und äußern ihre Ablehnung mit Slogans wie 'Alerta'.

Prozess gegen Neonazi-Gruppe

00:10:21

Gleichzeitig startet in Görlitz der Prozess gegen die Anführer der rechtsextremen 'Elbland-Revolte', Finlay Pügner, und zwei weitere Angeklagte. Ihnen wird die gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung an einer Gruppe Linker vorgeworfen. Die Tat beinhaltet Flaschenwürfe, Pyrotechnik und Tritte auf am Boden liegende Personen. Ein Opfer, die Politikerin Samara Schrenk, schildert im Gericht ihre Erlebnisse und den erlittenen Schädel-Hirn-Trauma.

Neonazi-Inszenierungen und Treffen

00:14:34

Finlay Pügner stilisiert sich öffentlich als Feind der Demokratie und erreicht mit seinem Hassvideos Millionen. Er wird Teil der 'jungen Nationalisten', einer Nachwuchsorganisation der Partei 'Die Heimat', und marschiert auch bei internationalen Neonazi-Aufmärschen mit. Magdeburg wird zum Schauplatz eines geheimen Treffens der 'Elbjugend', einer gewalttätigen und radikalen Gruppe, die sich als paramilitärisch organisiert und die Verfassung ablehnt.

Urteil und Reaktionen

00:29:22

Die Angeklagten des Görlitzer Prozesses erhalten milde Urteile von acht und neun Monaten auf Bewährung, was bei den Opfern und im Publikum für Entsetzen sorgt. Finlay Pügner entschuldigt sein Verhalten mit jugendlichem Leichtsinn und kündigt an, in die Politik gehen zu wollen. Nebenklägerin Samara Schrenk zeigt sich enttäuscht, da die Täter nicht reumütig wirkten und nur noch下一次 besser verdecken würden. Der Prozess offenbart das Problem gewaltbereiter Rechtsextremisten und die Lücken im Justizsystem.