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Podcast 'Aus Versehen mit Absicht' startet in Folge 217
Die 217. Folge des Podcasts 'Aus Versehen mit Absicht' widmet sich dem Werdegang von André Krieger. Er spricht über die Entwicklung von reinem Gaming zu vielfältigen Inhalten wie Fotografie und Tauchen. Thematisiert wird auch der persönliche Umgang mit Hass im Netz und die frühzeitige Monetarisierung auf YouTube.
Begrüßung und Vorstellung
00:00:00Der Podcast 'Aus Versehen mit Absicht' startet in der 217. Folge im Wohnzimmer des Streamers André Krieger. Die Moderatoren Henni und Alex begrüßen ihren Gast und führen ihn als André Krieger, alias Commander Krieger, vor. Krieger stellt sich vor, erklärt seinen Werdegang seit 2009 auf YouTube mit Inhalten wie Call of Duty, FIFA, Tauchen, Fotografie und Reisen. Die Selbstvorstellung dient dazu, einem Wikipedia-Artikel vorzulesen, da das eine Frage ist, mit der Krieger oft konfrontiert wird.
Content-Evolution und Zielgruppenstrategie
00:05:48Die Diskussion konzentriert sich darauf, wie Krieger in 15 Jahren von reinem Gaming-Inhalt zu einer breiten Palette von Interessen wie Tauchen und Fotografie übergegangen ist. Er reflektiert, dass jeder inhaltliche Wechsel zwar Teilzielgruppen verliert, aber letztendlich treue Fans an sich bindet, die ihn als Person verfolgen, und nicht nur einzelne Inhalte. Er vergleicht sich mit anderen Creators wie Fritz Meinecke und betont, dass der Spaß an den Inhalten im Vordergrund steht und die monotone Routine eines klassischen Jobs vermeidet.
Persönliche Entwicklungen und Umgang mit Hass
00:09:22André Krieger berichtet über persönliche Höhen und Tiefen in seiner Karriere. Er spricht über eine schwere Phase, die ihn psychisch stark mitnahm, insbesondere aufgrund von Cybermobbing, und vergleicht diese Zeit mit seinem heutigen Standing. Er bemerkt eine deutliche Veränderung im Umgang der Community mit ihm, von Kritik zu Bewunderung, was ihm persönlich viel bedeutet und ihm ein Gefühl der Akzeptanz gibt. Dennoch sieht er es realistisch, dass der Bewunderungs-Award im Kühlschrank etwas Platz hat.
Monetarisierung und frühe YouTube-Zeiten
00:14:46Das Gespräch wendet sich dem Thema Geldverdienen mit Online-Inhalten zu. Krieger schildert die Anfänge der YouTube-Monetarisierung, als Werbung noch sehr subtil war und über Autoplay-Funktionen gestritten wurde. Er schildert, wie sich das öffentliche Bild von Content Creators gewandelt hat und die Hemmschwelle für das Geldverdienen im Internet gesunken ist. Dies steht im Kontrast zu seiner früheren Arbeit in einem Casino, wo er den Umgang mit Geld und die Wettkultur aus nächster Nähe erlebte.
Lieblings-Controller und Konsolen-Debatte
00:20:52Die Podcaster diskutieren ihre Lieblings-Controller, wobei beide PlayStation-Modelle favorisieren, da diese ihnen ergonomisch besser passen. Die Debatte erweitert sich zu einer grundsätzlichen Diskussion über den Sinn von Konsolen in der heutigen Zeit. Beide sind der Meinung, dass Konsolen, speziell die PS5, für den Hobby-Gamer kaum noch Vorteile bieten, da der leistungsstärkere PC flexibler ist und Indie-Spiele auf dem PC erscheinen. Sie sehen die Konsole eher als reines Hobby-Gerät für spezifische Exklusivtitel oder ein budgetfreundliches Einsteigergerät für Spiele wie GTA 6.
Unterhaltsames Quiz
00:26:38Zum Auflockerung spielt das Team ein Quiz in der Kategorie 'Wer weiß mehr?'. Die Runden umfassen Themen wie Pizzasorten, Waffen aus Call of Duty, Süßwasserfische und James-Bond-Filme. Das Quiz ist geprägt von kurzer Zeit und dem Ziel, gegnerische Kategorien zu finden, in denen der andere schwächer ist. Die Runde endet abrupt, als Henni merkt, dass die Teilnehmer über ein Thema sprechen, bei dem Alex nicht mithalten kann, und er den Quiz beendet.
Das Spiel 'The Hunter'
00:43:18Henni lenkt die Folge zurück zum Spiel 'The Hunter: Call of the Wild', nachdem er André beim Spielen beobachtet hat. Krieger beschreibt den Reiz des Spiels, der nicht im Schuss liegt, sondern in der realistischen Atmosphäre, der langsamen Pirsch und dem Gefühl der Entspannung. Er lobt den fairen DLC-Preis im Vergleich zu anderen Spielen mit Mikrotransaktionen und erwähnt, dass das Spiel bei ihm das Interesse an der realen Wildtierfotografie und Naturbeobachtung geweckt hat.
Zufällige Frage: Zahnpflege
00:49:53Am Ende der Folge stellen die Podcaster eine zufällige Frage an ihr Publikum, um den Abschluss zu lockern. Die Frage lautet: 'Was macht ihr bezüglich Zahnpflege?'. Die Moderatoren diskutieren über Putzroutinen, wie Wasser und Zahnpasta aufgetragen werden sollten, und teilen persönliche Ansichten zur Verwendung von Zahnseide. Die Episode endet damit, dass die Hörer zur Diskussion eingeladen werden.
Gespräch über Zahnpflege und persönliche Erfahrungen
00:53:40Im Podcast werden verschiedene Arten der Zahnpflege diskutiert. Der Gast empfiehlt die Nutzung einer elektrischen Ultraschallzahnbürste, wie die Philips Sonicare, da diese effektiver sei und weniger manuelle Arbeit erfordere. Er schildert seine eigene negative Erfahrung mit der Vernachlässigung der Zahnpflege in einer depressiven Phase, die zu zahlreichen Zahnarztbesuchen führte. Der Gast erzählt von einer Kollegin, die anfangs ebenfalls gegen teure elektrische Zahnbürsten war, nach einer Testphase jedoch überzeugt war und ebenfalls auf das Modell umgestiegen ist. Der Streamer beschreibt die Ultraschallzahnbürste als einen Game Changer und erwähnt, dass auch sein Zahnarzt davon überzeugt ist.
Das Altern und seine körperlichen Auswirkungen
00:56:41Das Gespräch wendet sich dem Thema Alter zu. Der Gast berichtet, dass man erst ab einem bestimmten Alter, oft ab 35 oder 40 Jahre, erste körperliche Probleme bemerkt, die eine Quittung für die bisherige Lebensweise sind. Er schildert seine eigenen Erlebnisse, wie nach einem Sportfest mit Sprinten seine Muskeln am nächsten Tag so verspannt waren, dass er kaum aus dem Bett aufstehen konnte. Dies führt zu einer Diskussion darüber, dass man im jungen Alter oft noch keine gesundheitlichen Probleme hat und die Auswirkungen des Älterwerdens unterschätzt. Der Gast erwähnt, dass er selbst auch spezielle Zahnzwischenraumreiniger benutzt und die Vorstellung von Zahnarztbesuchen als unangenehm empfindet.
Erfahrungen mit der Abnehmenspritze
01:00:50Ein zentraler Punkt des Podcasts ist die tiefgehende Auseinandersetzung mit der Abnehmenspritze. Der Gast erläutert seine persönliche Geschichte mit Adipositas Grad 3 und beschreibt es als eine chronische Krankheit, die von einer starken Essstörung begleitet wird. Er schildert den Zustand eines permanenten Appetitsgefühls ohne Sättigung, der einen Teufelskreis auszuhallen beginnt. Nach einem Schlaganfall erhielt er die Diagnose und zwei Optionen: weitermachen und eine kurze Lebenserwartung oder sein Leben radikal ändern. Er entschied sich für eine Umstellung und spritzte sich fortan mit Muniaro, wobei er betont, dass die Spritze allein keine Wunderwaffe ist, sondern nur in Kombination mit einer aktiven Lebensumstellung und Ernährungsänderung funktioniert.
Kritik an der Abnehmenspritze und persönliche Suchtprobleme
01:11:05Der Gast bezieht Stellung zur Kritik an der Abnehmenspritze, die hauptsächlich durch Medien verbreitet wurde. Er erklärt, dass die Kritik auf einem Missbrauch durch die Fitness-Industrie beruhte und es bei seinem Medikament Muniaro nie zu Engpässen kam. Für ihn ist die Spritze ein stiller Coach, der den Appetit und das Verlangen nach ungesunden Snacks reduziert. Gleichzeitig spricht er offen über seine eigenen Suchterfahrungen, insbesondere mit Zucker und Nikotin. Er berichtet, wie er geraucht hat, es durch Hypnose geschafft hat aufzuhören, und sich die Sucht nun in Nikotin aus E-Zigaretten verlagert hat. Er beschreibt Zucker als seine krasseste Sucht und die Tankstelle als einen gefährlichen Ort, dem er sich entziehen muss.
Schnelle Quizrunde mit persönlichen Einblicken
01:17:26Nachdem der Gast über ernste Themen gesprochen hat, folgt eine lockere Quizrunde namens 'Schnelle Quizrunde'. Der Gast wird mit einer Vielzahl schneller und unkonventioneller Fragen konfrontiert, die er binnen 60 Sekunden beantworten muss. Themen reichen von logischen Rätseln ('Was ist schwerer? Ein Kilo Federn oder ein Kilo Entscheidungen?') über persönliche Vorlieben ('Wärst du lieber für immer müde oder für immer leicht genervt?') bis zu absurden Fragen ('Wenn du für einen Tag ein Stuhl wärst, wer sollte auf dir sitzen?'). Die Runde bietet einen humorvollen Kontrast und gibt dem Gast Gelegenheit, seine schnelle Auffassungsgabe und seine unkonventionelle Art unter Beweis zu stellen.
Rückblick auf die Podcastaufnahme und letzte Worte
01:22:20Gegen Ende des Podcasts blicken der Gast und der Streamer auf die Aufnahme selbst zurück. Der Gast ist sichtlich beeindruckt von dem Aufwand, der hinter einem professionell vorbereiteten Podcast steckt, und vergleicht es mit der einfachen, unvorbereiteten Art mancher anderer Podcasts. Beide schätzen die wohnzimmerähnliche, ungezwungene Atmosphäre der Folge, in der sie sich von Thema zu Thema unterhalten konnten, anstatt eines starren Interviews. Zum Abschluss gibt der Streamer noch einen allgemeinen Tipp zur Vertragsverhandlung, um bei laufenden Abonnements wie Internet oder Strom bessere Konditionen zu erhalten. Der Gast nutzt seinen letzten Satz, um zu appellieren, Menschen nicht voreilig zu beurteilen, und schildert eine positive Erfahrung, die ihn zu dieser Erkenntnis brachte.
Gespräch über das Poster und gescheiterte Beziehungen
01:32:54Zum Ende des Podcasts kommt ein persönliches und etwas unangenehmes Thema zur Sprache: ein Interstellar-Poster, das der Gast von einer Ex-Freundin geschenkt bekommen hat. Er beschreibt das Geschenk als unglaublich detailverliebt und mit einem Notizbuch voller Zitate zum Film versehen, was zeigt, wie viel sich die Gedankenmacherin gemacht hat. Dennoch hatte er keine Gefühle für sie und ließ die Beziehung nach zwei Monaten platzen. Das Thema führt zu einer Diskussion über oberflächliche Urteile und die Komplexität von Beziehungen. Der Gast wird gefragt, ob er das Geschenk noch ausstellt und ob dies für neue Partner problematisch sein könnte. Es entsteht eine hitzige Debatte über die angemessene Art, mit Geschenken aus vergangenen Beziehungen umzugehen.
Ausblick auf zukünftige Themen und Verabschiedung
01:38:13Das Gespräch über das Interstellar-Poster und die damit verbundenen Gefühle wird vertieft. Der Streamer fragt, ob der Gast die Zeichnung und das dazugehörige Notizbuch weiterhin besitzt. Der Gast bestätigt dies und schildert erneut die Intensität der damaligen Beziehung, die er trotz fehlender romantischer Gefühle als sehr wertvoll erachtete. Es wird deutlich, dass er den Verlust dieser gemeinsamen Interessen und tiefen Verbindung bedauert. Zum Schluss des Podcasts bedankt sich der Streamer beim Gast für das offene und vielfältige Gespräch. Sie kündigen die nächste Folge an und verabschieden sich von den Zuhörern, wobei sie humorvoll auf die absurden und persönlichen Themen der Folge zurückblicken.
Nuss-Nougat-Dilemma und vorgefasste Meinungen
01:45:42Das Podcast-Format 'Gute Fragen, schlechte Fragen' wird vorgestellt, bei dem auf gutefrage.net nach Dilemmas gesucht wird. Die erste große Frage betrifft eine fünfköpfige Familie, die Nutella nicht als Brotaufstrich, sondern direkt aus dem Glas isst. Dabei kommt es zu Diebstählen, bei denen der Vater verdächtigt wird, andere Gläser anzuzapfen und handschriftliche Notizen zu fälschen, um seinen eigenen Vorrat zu schützen. Streamer Alex beschreibt zudem seine eigenen Gedanken über heimliches Kuchenessen, was die hosts humorvoll aufgreifen und in den Kontext des 'Nutella-Handels' in der Familie stellen.
Exzessive Lösungsansätze und Foren-Kultur
01:48:39Auf die Frage nach dem Umgang mit dem Nutella-Diebstahl werden humorvolle, aber extreme Lösungsansätze diskutiert. Vorgeschlagen werden das Anlegen von kleinen Tresoren mit 8-stelligen PIN-Codes, DNA-Abstrichen oder die gemeinsame Lagerung in einem Tresor, der nur mit allen fünf Schlüsseln gleichzeitig geöffnet werden kann. Die Teilnehmer vermuten, der Vater könnte den Diebstahl auch bewusst provozieren, um Familienkonflikte zu erzeugen. Zugleich bedauert Alex den langsamen Aussterben von Forumskultur wie gutefrage.net durch die Verbreitung von ChatGPT, da Foren eine magische Anziehungskraft hatten.
Taschen für neue Creator und die Bedeutung von Qualität
01:52:58Es werden Ratschläge für angehende Streamer und Podcaster gegeben. Der wichtigste Tipp ist, sich ausreichend Zeit zu nehmen und ein Konzept zu entwickeln, bevor man startet. Dazu gehören die Findung eines einheitlichen Namens, die Erstellung von Grafiken und das Überprüfen der Verfügbarkeit auf verschiedenen Plattformen. Hohe Produktionsqualität, wie bei der Jingle-Erstellung oder die gute Mikrofonqualität, ist entscheidend, um professionell zu wirken und eine Chance gegen die Konkurrenz zu haben. Schlecht vorbereitete Projekte ohne solche Details haben kaum Aussicht auf Erfolg.
Die sieben Säulen der Beziehung und intime Grenzen
02:01:36Die hosts diskutieren Alex' Konzept der 'sieben Säulen einer Beziehung', von denen mindestens fünf erfüllt sein müssen, um von einer Partnerschaft zu sprechen. Dazu gehören das Kennen der wichtigsten Familienmitglieder und Freunde, gemeinsame Feiertage, das dreimal wöchentliche Treffen und die Schaffung einer gemeinsamen Schublade. Sex wird dabei als selbstverständlich angesehen, nicht als formale Säule. Später wenden sie sich intimen Themen wie gemeinsamen Toilettenbesuchen zu, wobei Alex über seine anfängliche Abneigung und die schrittweise Gewöhnung über 14 Jahre Ehe spricht und dabei betont, wie wichtig persönlicher Raum und Vertrauen sind.
Die neue Influencer-Generation und die Jagd auf Gäste
02:11:09Die Meinungen über die neue Generation von Influencern sind gespalten. Während einige Personen wie Knossi für ihre einzigartige Art der Unterhaltung gelobt werden, wird deren Aufstieg manchmal als unfair empfunden, da viele ohne klassische Leis-tungen oder Ausbildungen plötzlich große Reichweiten erlangen. Gleichzeitig wird kritisiert, dass einige Influencer ein abgehobenes Verhalten an den Tag legen. Für den eigenen Podcast berichten die Hosts, wie sie durch Hartnäckigkeit und persönliche Anschreiben an erfolgreiche Persönlichkeiten wie Coldmirror und Kaddi kamen, welche den Podcast erst zu dem machten, was er heute ist.
Achtsamkeit und Media-Nostalgie
02:26:42Die Teilnehmer werfen einen kritischen Blick auf die geringe Aufmerksamkeitsspanne einiger Zuhöher, die schnell vom Thema ablenken, insbesondere wenn sie gleichzeitig Plattformen wie TikTok nutzen. Dies steht im Kontrast zu ihrer eigenen Herangehensweise, bei der versucht wird, komplexe Themen strukturiert und ohne unnötige Ablenkungen zu präsentieren. Im weiteren Verlauf des Streams wird es sehr nostalgisch: Sie erinnern sich an das Raubkopieren von Spielen über den 'Esel', die Nutzung von Winamp, ICQ und Napster, und diskutieren, wie sich das Medienkonsumverhalten durch Streaming und legale Downloads drastisch verändert hat.
Gesellschaftliche Themen und Einnahmequellen
02:36:31Der Stream beginnt mit einer Diskussion über die gesellschaftliche Normalisierung von Pornografie seit den 2000er Jahren. Dabei wird ausführlich das Geschäftsmodell von Onlyfans analysiert und erklärt, dass Kunden primär für die persönliche Interaktion mit den Creators bezahlen und nicht für die Bilder selbst. Weiterhin werden unkonventionelle Einnahmequellen wie der Verkauf von Socken oder Füße-Feet-Fotos auf Social-Media-Plattformen thematisiert, wobei betont wird, dass auch hierfür viel Arbeit und Interaktion nötig ist.
Kontrollverlust und persönliche Grenzen
02:40:54Es wird die These aufgestellt, dass Menschen in der modernen Gesellschaft die Kontrolle über ihr Leben verloren haben. Dies führt zu einer Offenheit, für die viele früher keine Hemmungen gehabt hätten, was sich in der Bereitschaft zeigt, für Geld fast alles zu tun. Ein Fokus liegt auf dem Streaming-Betrieb, der aufgrund der hohen Anforderungen an den Streamer und die notwendige Disziplin, oft mit privaten Problemen wie Streit im Partnerleben oder traumatischen Erlebnissen am Arbeitsplatz, unvereinbar ist.
Persönliche Werte und psychische Belastung
02:47:42Der Streamer offenbart, dass er unter Depressionen leidet, die ihn streamunfähig machen können. Er beschreibt den enormen Druck, beim Streaming immer gute Laune zu haben, um die Zuschauer zufrieden zu stellen. Dieser Zwang ist so stark, dass er die Aufnahme eines Streams bei schlechter Stimmung oder persönlichen Krisen verhindert, auch wenn dies die Community enttäuscht. Dabei geht er insbesondere auf den Fall seiner Frau ein, die als medizinische Fachkraft mit Todesfällen konfrontiert wird und dadurch emotional nicht verfügbar ist.
Umgang mit Fans und öffentlichem Image
02:57:09Es wird über die Erfahrungen von Commander Krieger mit Fans gesprochen. Früher und heute gebe es Fans, die Privatleben nicht respektieren, wobei heutzutage die Hemmschwelle, unangenehm oder grenzüberschreitend zu handeln, noch niedriger ist. Bei einer öffentlichen Veranstaltung in Düsseldorf kam es einmal zu einem Platzverweis, weil eine Menschenmenge ihn umringte und die öffentliche Sicherheit gefährdete. Der Streamer betont, dass er sich heute wohler fühlt, da das Ansehen als Influencer nachgelassen hat.
Karrierestart und Plattformwechsel
03:00:16Der Streamer erzählt von seinen Anfängen im Streaming, die auf der Plattform OwnedTV begannen und später zu Hitbox wechselten. Er erklärt, warum sein damaliger Benutzername "Commander Krieger" auf Twitch nicht möglich war: Die Plattform erlaubte nur 15 Zeichen, sein Name hat 16. Nach dem Wechsel zu Hitbox streamte er vier Jahre, als einer der größten deutschsprachigen Streamer dieser Zeit, bevor er wieder zurück zu Twitch wechselte. Das Nickname-Thema wird aufgelöst.
Finanzielle Abhängigkeit und kreatives Vorhaben
03:11:08In einer offenen Fragerunde wird die finanzielle Abhängigkeit des Streamers von seinem Einkommen thematisiert. Er stellt klar, dass er zwar kurzfristig auf Ersparnisse zurückgreifen könnte, aber die langfristigen Verluste an Abonnenten und Followers einen solchen Ausfall schwer kompensieren würden. Zudem plant er, einen 90-minütigen Vortrag zum Thema KI zu halten, den er ironischerweise selbst mithilfe einer KI erstellen lassen wird, um dann von der Teilnahme befreit zu sein.
Grenzüberschreitende Werbepraxis
03:14:06Die Kooperation mit dem Getränkem Holy wird kritisch beleuchtet. Der Streamer gibt zu, weniger Werbung für die Marke zu machen, da diese sich in einer permanenten Werbekampagne befindet, was für seine Community unangenehm sei. Er vermutet, dass das Geschäftsmodell auf Basis von Umsatzbeteiligungen funktioniert und beschwert sich, dass zu viele Codes existieren, was den Wert der Werbung schwäche.
Streamende und Zusammenfassung
03:28:47Nach einer langen Pause während des Streams, in der der Gast Essen zubereitet, kündigt das Ende der Aufnahme an. Die Gastgeber fassen zusammen, dass viele interessante Gespräche stattfanden, die für eine Podcast-Folge geeignet gewesen wären. Sie bieten den Zuschauern an, eventuell an einem Rocket-League-Turnier teilzunehmen, wenn Commander Krieger nicht streamt. Das Gespräch endet mit Abschiedsgrüßen und der Bitte, den Podcast abonnieren und zu favorisieren.