Es wurde eine tiefgehende Analyse der Milchindustrie veröffentlicht, die jährlich 38 Milliarden Euro umsetzt. Im Mittelpunkt standen Praktiken der Zucht und Haltung, die Tiere zu reinen Milchmaschinen degradieren und zu frühem Leid führen. Trotz der düsteren Bilanz wurde die Hoffnung auf einen menschengemachten Wandel formuliert, angeregt durch historische Beispiele wie den Pelzmode-Verbot.
Einblicke in die Milchindustrie
00:10:35Der Streamer untersucht eine abgeschottete Industrie, die 38 Milliarden Euro pro Jahr verdient und jährlich eine Zuchtschau für Kühe abhält. Nach wochenlangen Recherchen und vergeblichen Versuchen, eine Drehgenehmigung zu erhalten, gelingt es, die Veranstaltung als Besucher zu betreten. Die öffentliche Veranstaltung, die fälschlicherweise als kinderfreundlich beworben wird, dient der Prämierung von Kühen nach ihrem milchleistungsbezogenen äußeren Erscheinungsbild, was den Übergang von einer landwirtschaftlichen zu einer rein industriellen Produktionsweise verdeutlicht.
Das Kuhfitting und die Vorbereitung der Tiere
00:40:47Die Zuchtschau offenbart eine parallele Welt des Kuhfittings, bei der Rinder wie bei einer Schönheitswahl auf Zuchtmerkmale vorbereitet werden. Wochen vor der Show werden die Kühe auf eine Raufutter-Diät gesetzt, um ihre Rippen betonen zu lassen. Die Tiere werden frisiert, gestylt und die Euter mit Babyöl eingerieben, um die Venen, sogenannte 'Milk Veins', hervorzuheben und eine maximale Milchleistung zu suggerieren. Die Präsentation erinnert an Bodybuilding-Wettbewerbe, wobei die Kühe jedoch keinerlei Wahlmöglichkeiten haben.
Das Leid der Milchkühe und der Umgang mit Kälbern
00:43:54Die Prämierung der Kühe führt zu extremen Folgen für die Tiere. Kühe, die auf Höchstleistungen getrimmt sind, sind oft nach nur vier bis fünf Jahren völlig abgenutzt und müssen notgeschlachtet werden. Währenddessen werden die männlichen Kälber, die keine Milch liefern, als Nebenerzeugnis betrachtet. Viele von ihnen werden direkt nach der Geburt geschlachtet, nur einige werden gerettet, wie der Stier Hans, der von einer Schulklasse freigekauft wurde und noch Jahre später seine Retter erkennt. Das System trennt Kühe systematisch von ihren Kälbern, was zu starkem Stress und Leid führt.
Die Rolle der Jungzüchter und das System der Milchproduktion
00:48:00Um die下一代 an dieses System heranzuführen, wird der Jungzüchter-Tag parallel zur Zuchtschau abgehalten. Hier wird Kindern und Jugendlichen die enge Bindung zum Tier beigebracht, um sie direkt in das geschlossene System zu integrieren und sie an das rein leistungsorientierte Denken zu gewöhnen. Diese frühe Prägung führt dazu, dass die Landwirte den Bezug zum Leid der Tiere verlieren und das System nicht hinterfragen, solange die Schlachtung der Kälber nicht vor ihren Augen stattfindet. Es wird als Kinderschön bezeichnet, dieses Verhältnis zum Tier systematisch zu erlernen.
Systemwechsel und menschlicher Einfluss
00:52:41Trotz der Frustration über die derzeitige Praktiken bleibt der Streamer hoffnungsvoll, dass menschengemachte Systeme auch wieder verändert werden können. Als Beispiel wird der Umgang mit Pelzmode genannt, die früher als Notwendigkeit galt, heute jedoch weitgehend abgelehnt wird. Die Hoffnung liegt darin, dass durch mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit und ein Umdenken auch in der Milchindustrie ein Wandel möglich ist. Die Individualität der Tiere und ihr Bedürfnis nach Schutz und Anerkennung stehen dabei im klaren Kontrast zur industriellen Ausbeutung.
Friedenspolitik in der Ukraine
00:59:16Nach der Analyse der Milchindustrie wechselt das Thema zur Kriegssituation in der Ukraine. Es wird der 28-Punkte-Friedensplan diskutet, von dem angenommen wird, dass er eine starke russische Handschrift trägt. Der Streamer kritisiert die westliche Haltung, die den Plan ablehnt und stattdessen die Ukraine weiter zum Kampf auffordert. Es werden die Positionen verschiedener Akteure wie Sarah Wagenknecht und Anton Hofreiter beleuchtet und die Frage nach der Souveränität und Zukunft der Ukraine sowie die Rolle Europas und der USA im Friedensprozess hinterfragt.
Europäische Souveränität und Kritik an der Außenpolitik
01:10:28Der Streamer fordert Europa auf, sich von US-amerikanischen Abhängigkeiten zu lösen und eine eigene, eigenständige Außen- und Sicherheitspolitik zu formulieren. Stattdessen wird die Kritik geäußert, dass Europa seine Hausaufgaben nicht mache und eine zu unterwürfige Haltung gegenüber den USA und Donald Trump einnehme. Europa müsse die Ukraine souverän machen und befähigen, um auf Augenhöhe verhandeln zu können, anstatt sich von Plänen abhängig zu machen, die primär russische Interessen bedienen. Die eigenen Sicherheitsbedürfnisse Europas müssen definiert werden.
Die Kritik von Anton Hofreiter und globale Machtkonstellationen
01:17:58Ein besonderes Fokus liegt auf den Aussagen von Anton Hofreiter, dessen Vorschlag, China mit Nahrungsmittel-Exportverboten zu drohen, als gefährlicher und irrational kritisiert wird. Sein Verhalten und seine Politik werden als Symptom einer naiven, unrealistischen Sichtweise auf die globalen Machtkonstellationen gesehen. Der Streamer kontrastiert dies mit der Einschätzung, dass Deutschland und die EU zwar als imperialistische Macht agieren, aber weder die Ressourcen noch die Kohärenz besitzen, um alleine global aufzutreten und Konflikte zu lösen.
Globale Machtverhältnisse und die Ohnmacht Europas
01:20:06Der Streamer erörtert die globalen Machtverhältnisse und betont, dass es nur zwei Supermachten in einer eigenen Liga gebe: die USA und China. Alle anderen Länder, einschließlich der sogenannten Schwellenländer und vor allem Europa, seien in einer deutlich schwächeren Position. Europa könke nichts tun, um aufzuholen, und sei mit seiner Rolle als Brotkrümelzufriedenheit konfrontiert. Diese globale Hierarchie sei unumstößlich und bedeute, dass Europa im Schatten der Supermacht-Dominanz agieren müsse.
Kritik an deutschen Stereotypen und Identitätsdiskurs
01:21:27Der Streamer greift ein Video auf, in dem ein sogenannter Professor Stein deutsche Bundesländer für ein internationales Publikum bewertet. Er äußert sich scharf kritisch gegenüber diesem Mann, den er als 'dreckigen Nichtdeutschen' bezeichnet, und gibt ihm eine 'Deutschprüfung'. Er hinterfragt die deutsche Identität, die er als 'kompletten Mischmasch aus allem möglichen Scheiß' beschreibt, und präsentiert anschließend eine persönliche, teils beleidigende Charakterisierung einzelner Bundesländer wie Sachsen, Berlin und Brandenburg.
Vorurteile und Klischees über deutsche Regionen
01:31:55Der Streamer fährt fort, eine Reihe von Vorurteilen und Klischees über deutsche Bundesländer und Städte zu präsentieren. Er beschreibt Berlin als ein 'Rattenloch' und seine Bewohner als 'verlorene Gestalten', während er die Bewohner Sachsens als 'Rednecks, Neonazis oder Verschwörungstheoretiker' darstellt. Auch andere Regionen wie Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen werden mit ähnlich negativen Stereotypen wie 'gloomy' oder 'rückständig' versehen und teils in einem 'Heiligen Triumvirat' der Problemregionen zusammengefasst.
Regionalstereotype und kulinarische Eigenheiten
01:36:58Die Analyse der deutschen Bundesländer wird fortgesetzt, diesmal mit Fokus auf Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Der Streamer unterhält sich über die 'stoischen' Friesen, die 'reichen, snobbsichen' Hamburger und das als 'Vanilla-Zustand' geltende Niedersachsen. Auch die Bierkulturen werden kritisch beleuchtet, wobei Jever als 'Pisse' bezeichnet wird. Die westdeutschen Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz werden ebenfalls mit ihren jeweiligen Klischees wie 'populistisch' oder 'weinfokussiert' bedacht.
Kritik am Nationalismus und die Frankfurter Ausnahme
01:48:36Bei der Betrachtung Hessens und dessen Hauptstadt Frankfurt stellt der Streamer eine 'Frankfurter Ausnahme' in der Wahrnehmung der Deutschen fest. Wer in Frankfurt aufgewachsen sei, bekomme Respekt, während andere Städte verachtet würden. Er verweist auf Rapper wie Haftbefehl und Schäfer als Beweis für die kulturelle Bedeutung der Stadt. Gleichzeitig kritisiert er den Nationalismus und betont, dass die deutsche Identität eine historische Konstruktion sei und die meisten Deutschen nicht von germanischen Stämmen abstammen.
Abhandlung über Preußen und aktuelle Themen
01:57:17Nach einer kurzen, unvollständigen Erwähnung Preußens wechselt der Streamer abrupt das Thema. Er berichtet von einer persönlichen Auseinandersetzung mit anderen Streamern bezüglich von 'Fremdwerbung' in einem Chat. Danach geht er auf das neue Free-to-Play-Spiel 'Where Winds Meet' ein, dessen Grafik er lobt, aber auch kritisiert, dass Spieler für Skins bis zu 45.000 Euro ausgeben können, was er als 'Virgin Loser Flex' bezeichnet. Er bewirbt den Beitritt zu seiner Gilde und stellt die Weiblichkeit der Charaktere in den Vordergrund.
Datenschutzbedenken und China-Bezug
02:07:11Bei der Beschreibung des Spiels 'Where Winds Meet' weist der Streamer auf erhebliche Datenschutzbedenken hin. Spieler können Fotos, Stimmen und Unterschriften hochladen, um ihre Charaktere anzupassen. Er kritisiert, dass damit 'komplett gläsern' werde und fragt, ob man damit seinen 'Arschloch' an den chinesischen Präsidenten Xi Jinping verkaufe. Gleichzeitig betont er die chinesische Herkunft des Spiels und macht sich ironisch über China und Taiwan lustig.
Strategie in 'Hearts of Iron' und Spieleempfehlung
02:11:52Der Streamer wechselt zu dem Strategiespiel 'Hearts of Iron' und erklärt seine Spielstrategie im Singleplayer-Modus, bei der er vorzugsweise die Sowjetunion oder China spielt. Im Multiplayer-Modus sei der Standardbaum 'absolut unverzichtbar' und es gebe keine Runde, in der Frankreich nicht stark eingeschränkt werden müsse. Nachdem er den Namen des besprochenen Free-to-Play-Spiels wiederholt vergessen hat, endet der Stream mit der klaren Empfehlung für 'Where Winds Meet', das er trotz seiner Mängel für 'absolute Spieleempfehlung' hält.
Filmgeschmäcker und historische Einordnungen
02:16:16Zu Beginn des Streamabschnitts wird über die häufige Wiederholung des Films Schindlers List diskutiert und ein Vergnügen an der schrägen humoristischen Behandlung des Themas festgestellt. Schindler wird als Held eingestuft und besser als Stauffenberg bewertet, dessen Motive als opportunistisch dargestellt werden. Im weiteren Verlauf werden provokative Vergleiche von historischen Figuren als "Top 5 Sklaven" oder Lieblings-Nazis angestellt, was als extrem pointierter und sarkastischer Black-Comedy-Humor gewertet wird. Die selbstironische und provokante Art der Aussagen steht dabei im Vordergrund.
Beobachtung von Demonstrationen und die Medienlandschaft
02:18:29Der Streamer beschreibt die aktuelle Situation bei Demonstrationen, bei der YouTuber die Anzahl der Teilnehmer übersteigen und diese gezielt provozieren. Er stellt fest, dass sich Nazis und YouTuber gegenseitig bedingen und sieht darin ein Geschäftsmodell, das in Zukunft kommerzialisiert werden könnte. Der Ton ist dabei zynisch und beobachtet das Phänomen der Inszenierung und des Marketings rund um politische Veranstaltungen, bei denen die Kluft zwischen echten Aktivisten und reinen Medienschaffenden immer größer wird.
Kommerialisierung des Protests und reale Gefahren
02:20:44Die Diskussion über Demonstrationen wird fortgesetzt und eine rein fiktive, aber scharfsinnige Parodie einer kommerzialisierten Nazidemo entworfen, bei der Sponsoren wie "Holy" in den Vordergrund rücken und Eintrittskarten für Interviews verlangt werden. Gleichzeitig wird das reale Thema des Polizeieinsatzes gegen ein zwölfjähriges, gehörloses Mädchen in Bochum angesprochen. Der Streamer kritisiert scharf das Vorgehen der Polizei und den Mangel an Schulung im Umgang behinderter Menschen, was zu einer lebensbedrohlichen Verletzung führte.
Polizeigewalt an behinderten Menschen und Musterungspraxis
02:29:11Ausgehend vom Polizeieinsatz in Bochum wird die grundsätzliche Problematik des Umgangs der Polizei mit behinderten Menschen kritisiert. Der Streamer argumentiert, dass Menschen mit Behinderungen oft unsichtbar gemacht und im Fall von Krisensituationen von der Polizei nicht angemessen geschützt, sondern gefährdet werden. Er führt das auf gesellschaftliche Ableismus und Angst zurück. Unmittelbar im Anschluss wird das Thema der Wehrpflicht wieder relevant und es werden strategische Tipps zur Vermeidung der Musterung und Einberufung gegeben.
Analyse des Ukraine-Krieges und Friedenspläne
02:46:01Die Analyse der internationalen politischen Lage konzentriert sich auf den Ukraine-Krieg und den zwischen den USA und Ukraine ausgehandelten Friedensplan. Der Streamer stellt die Unvereinbarkeit der Positionen heraus: Die Ukraine lehnt jegliche Gebietsabtretungen ab, während Russland dies als zentrale Bedingung für eine Einigung sieht. Er bewertet die Kriegsführung der Ukraine als "Abnutzungskrieg", bei dem die ukrainische Seite personell und materiell an ihre Grenzen stößt und nur verlieren kann. Die westliche Unterstützung, besonders durch Deutschland, wird als realitätsfern kritisiert.
Die Rolle des Westens und die NATO-Rhetorik
02:54:05Der Westen, vertreten durch Politiker wie Friedrich Merz, wird als "Kopi-Pasta-Selenski" ohne eigene, realistische Position verspottet. Die Forderung nach Verhandlungen ohne Gebietskompromisse wird als unrealistisch und ignorierend der militärischen Realitäten der Ukraine gewertet. Gleichzeitig wird die Rhetorik der "NATO-Wahnsinnigen" kritisiert, die eine Eskalation herbeireden. Der Streamer argumentiert, dass die westliche Aufrüstung zwar eine Abschreckung, aber im Kern eine gescheiterte Strategie ist, die einen realen Friedensschluss verhindert.
Militärische Einschätzung und Friedensplan
02:59:06Die anfängliche militärische Kalkulation Russlands in der Ukraine wird als eine mögliche Fehleinschätzung angesehen, dennoch gelten die vom ersten Kriegstag an gezeichneten Szenarien als realistisch. Demnach wird die Ukraine gezwungen sein, Demarkationslinien zu akzeptieren und Gebiete an Russland abzutreten. Der aktuell diskutierte Friedensplan würde bedeuten, dass die letzten drei Jahre des Kämpfens umsonst waren und zu einer Niederlage der Ukraine führen würde.
Westliche Kriegspolitik und wirtschaftliche Interessen
03:01:33Ein zentraler Faktor, der den Krieg weiter vorantreibt, sind die westlichen Kapitalinteressen. Die deutsche Wirtschaftspolitik ist maßgeblich auf den Ukraine-Krieg ausgerichtet, mit Aufrüstungsplänen, die die Hälfte des Bundeshaushalts beanspruchen und den Übergang zu einer Kriegswirtschaft signalisieren. Europa befürchtet eine wirtschaftliche Katastrophe, sollte der Krieg enden und die Ukraine zwischen den USA und Russland aufgeteilt werden, da die EU aus den profitablen Kriegsarrangements ausgeschlossen würde.
Analyse des russischen Friedensplans
03:10:47Der vorgeschlagene Friedensplan wird als beschissene, aber realistische Option angesehen. Unter der Annahme, dass Putin unter den Bedingungen der Gebietsabgaben, der NATO-Verweigerung und einer Truppenbegrenzung als Gewinner hervorgeht, ist die Gefahr weiterer Angriffe Russlands geringer. Stattdessen wird die Gefacht als höher eingestuft, dass von ukrainischen Nationalisten aus einem Gefühl der Niederlage heraus Putsche unternommen werden könnten, ähnlich wie 2014.
Kritik an westlichem Diskurs und Indoktrination
03:13:10Die westliche Berichterstattung und der öffentliche Diskurs werden stark kritisiert. Man wirft dem Westen vor, komplexe Sachverhalte zu simplifizieren, eine einseitige Propaganda zu betreiben und eine moralische Überlegenheit zu beanspruchen, während eigene Interessen und aggressive Vorgehensweisen wie Putsche ignoriert werden. Diese Art des Denkens, die auf好莱坞-artigen Gut-gegen-Böse-Narrativen basiert, wird als gefährlich und inhaltsbefreit angesehen und befähigt gefährliche Positionen.
Klasseninteresse und Pazifistische Haltung
03:15:19Der Kern der eigenen Position ist das Interesse der arbeitenden Klasse in beiden Ländern, die für sinnlose nationalstaatliche Konflikte sterben muss. Es wird betont, dass Kommunisten für Frieden eintreten sollten, unabhängig davon, wer als Gewinner hervorgeht. Dieser Standpunkt rechtfertigt nicht den Angriffskrieg, der als humanitäre Katastrophe verurteilt wird, sondern fordert das Ende des sinnlosen Mordens an der Frontlinie, wo Klassenbrüder und -schwestern sterben.
Repressive Gesetzgebung in Deutschland
03:19:11Es wird auf die Gefahren repressiver Gesetze in Deutschland hingewiesen, wie die Paragrafen 89 und 119 des Strafgesetzbuches zur 'Wehrkraftzersetzung'. Diese Gesetze, die ursprünglich in Diktaturen genutzt wurden, werden aktiviert, um Oppositionelle, Pazifisten und Kritiker am Krieg unter Druck zu setzen und zu strafen. Es wird argumentiert, dass der bürgerliche Staat nicht im Interesse der Bevölkerung handelt und jegliche abweichende Meinung als staatsfeindlich delegitimiert wird.
Israel-Palästina Konflikt und Waffenruhe
03:30:34Die Situation im Nahen Osten wird als weitere Katastrophe geschildert. Die vereinbarte Waffenruhe in Gaza wird als Ablenkungsmanöver für den Westen bezeichnet, da israelische Angriffe auf Journalisten und gezielte Tötungen weitergehen. Israel nutzt minimale Vorfälle, wie das Fliehen von Verdächtigen, um die Fortsetzung der Militäraktionen zu rechtfertigen, während gleichzeitig die Gewalt im Westjordanland auf einem Allzeitrekord steht.
Vorwürfe und Legitimationsmuster Israels
03:34:59Israels Vorgehen und dessen Begründungen werden als systematische Lügen und Legitimationsmuster kritisiert. Beispiele wie die Bombardierung von Beirut unter dem Vorwand der Hisbollah-Aufrüstung oder das Abknallen von Personen unter dem Vorwand der Hamas-Täterschaft werden angeführt. Zudem wird die Behauptung, man habe versehentlich auf UN-Blauhelme geschossen, aufgrund schlechter Wetterbedingungen als zynische Ausrede zurückgewiesen und als gezielte Taktik zum erleichterten Landnahme interpretiert.
Israelische Angriffe im Libanon und politische Reaktionen
03:40:54Der Stream thematisiert den Angriff Israels auf UN-Friedenstruppen im Libanon, wobei der Streamer schlechte Sichtverhältnisse als möglichen Grund annimmt. Es werden jedoch auch Zweifel geäußert, ob Israel mit seinen Aktionen nicht selbst für unklare Verhältnisse sorgen könnte. Im weiteren Verlauf wird die politische Reaktion in Deutschland kritisiert, wobei der Besuch von Friedrich Merz bei Benjamin Netanyahu und die Waffenlieferungen an Israel als Beispiele für eine fragwürdige deutsche Haltung genannt werden. Die Rede ist von einem "live und in Farbe übertragenen Völkermord", an dem sich Deutschland mitschuldig mache.
Kritik an der deutschen Außenpolitik und parteiinterne Konflikte
03:44:01Der Streamer greift die deutsche Außenpolitik scharf an, da die Flagge Israels an deutschen Rathäusern gehisst werde, während gleichzeitig ein Völkermord im Gazastreifen stattfinde. Als konkretes Beispiel für politische Heuchelei wird der Parteiausschluss von Ramzi Kelani bei der Partei Die Linke thematisiert. Kelani hatte den Angriff vom 7. Oktober positiv kommentiert. Dies wird im scharfen Kontrast zu den Kommentaren anderer Parteimitglieder gesehen, die die israelische Politik offen unterstützen und keine Konsequenzen fürchten müssen, was als doppelter Standard und als Problem der Partei identifiziert wird.
Urteile zur Meinungsfreiheit und Ablehnung israelischer Politik
03:49:13Es wird ein positives Urteil des Oberverwaltungsgerichts NRW zitiert, nach dem das Absprechen des Existenzrechts des Staates Israel nicht strfbar sei, solange es nicht mit volksverhetzenden Aussagen verbunden ist. Der Streamer betont, dass man in Deutschland jeden Tag das Existenzrecht Deutschlands absprechen dürfe, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Er lehnt jegliche Form von Rechtfertigung oder Verständnis für die israelische Politik ab und betont, dass er an einem Punkt angekommen sei, an dem er mit niemandem mehr über das Thema sprechen wolle, der von Verteidigungsmaßnahmen spricht.
Lobbyismus und Korruption am Beispiel Kulturstaatsminister Weimar
03:53:58Der Streamer befasst sich mit dem Fall von Kulturstaatsminister Wolfram Weimar, der eine Firma (Weimar Media Group) besitzt. Diese vermittelt teure Treffen mit hochrangigen Politikern, bei denen 80.000 Euro für Kontakte verlangt werden. Es wird kritisiert, dass Weimar seine Anteile an einen Treuhänder übergeben hat, was als Scheinlösung angesehen wird, da er die Kontrolle über die Firma behält. Die Tatsache, dass dieser Fall von der AfD zur Anzeige gebracht wurde, während die Linkspartei dazu schweigt, wird als Indiz für eine kollusive Haltung der etablierten Parteien gewertet.
Satire über die Vorschläge der Grünen zur Bundeswehr
04:01:22Der Streamer macht sich über die Pläne der Grünen lustig, Rentner als Drohnenpiloten einzusetzen. Dies als humorvolle Machtdrohung inszeniert, werde die Überlegenheit der "Orks" nur noch verdeutlichen. Es werden weitere Vorschläge parodiert, darunter die Einmusterung von Rentnern als Lösung für das Rentenproblem, um die Rate der Eingeschriebenen auf 54 Prozent zu heben. Im weiteren Vertrieb werden die absurdesten Ideen für eine "grüne Bundeswehr" gesammelt, darunter Regenbogen-Streumunition, genderneutrale Toiletten in Schützengräben und Awareness-Teams an der Front, die auf sensible Sprache achten.
Kritik an der Bundeswerbe-Politik und neuen Podcast-Kategorie
04:19:41Die offizielle Darstellung der Bundeswehr wird kritisiert, die sich in 76 Gründen hauptsächlich auf das "Friedenbringen" konzentriere. Dies als zynische Umdeutung ihrer Kriegsfähigkeit bezeichnet. Als Reaktion darauf wird eine neue, wöchentliche Podcast-Kategorie namens "Verrücktes in Grün" ins Leben gerufen. Ziel ist es, die absurdesten Aussagen und Vorschläge der Grünen zu sammeln und zu diskutieren. Dies zeigt den umfassenden Zynismus und die radikale Ablehnung der aktuellen politischen Richtung des Streamers.
Verabschiedung und Ankündigung
04:24:51Nach dem langen monologischen Teil verabschiedet sich der Streamer und bezeichnet den Beitrag der anderen Sprecher als "bedauerlichen Einzelfall", der sich wahrscheinlich wiederhole. Er kündigt seinen weiteren Abend an, der aus Zocken und Anime-Schauen besteht und lädt sein Publikum ein, bei anderen Formaten weiterzumachen. Der Stream endet mit einem finalen Spottgruß an seine Zuschauer, der sich gegen die israelische Politik und deren Unterstützer in Deutschland richtet.