Epstein: Bill und Hillary Clinton reden + Das Rätsel um die fehlenden Trump-Akten + Spende von Möbel-Milliardär Krieger an die AfD bekannt
Politik-Update: Klage gegen Klimagesetz, Spende für AfD, Clinton-Hörung
Es wurde scharfe Kritik an den Eckpunkten des neuen Gebäudeenergiegesetzes geäußert, das als mathematisch unmöglich und sozial ungerecht verurteilt wird. Gleichzeitig wurde eine Klage gegen das Gesetz angekündigt. Im US-Politik-Skandal um Epstein gab es nicht-öffentliche Anhörungen der Clintons, während gleichzeitig über die Vertuschung von Trump-Akten diskutiert wird. Zudem wurde eine Großspende des Möbel-Unternehmers Krieger an die AfD publik, die Nähe zur Partei infrage stellt.
Einleitung und Stream-Übersicht
00:00:04Der Stream beginnt mit der Erwähnung der schlechten Schlafqualität des Streamers. Es werden die Themen des Tages vorgestellt, darunter der Bundestagsdebatte zum Klimaschutz und bezahlbaren Strom, sowie geplante Videos über verschiedene politische Skandale. Es wird angekündigt, dass das neue Video zum Gebäude-Modernisierungsgesetz nachmittags auf YouTube erscheinen wird, und es wird erwähnt, dass gestern ein Artikel über das Gesetz aufgenommen werden musste, weil der Streamer zu oft den Politiker Jens Spahn beleidigte hat.
Kritik am Gebäude-Modernisierungsgesetz
00:19:33Der Streamer kritisiert das neue Gebäude-Modernisierungsgesetz scharf. Er argumentiert, dass es physikalisch und mathematisch unmöglich ist, die darin gesetzten Ziele, wie den Bau von Null-Emissionshäusern, zu erreichen. Das Gesetz widerspricht laut seiner Analyse der EU-Gebäuderichtlinie und dürfte daher vor dem EuGH scheitern. Er begrüßt, dass Organisationen wie die Deutsche Umwelthilfe eine Klage gegen das Gesetz anstrengen und bietet an, dabei kostenlos zu unterstützen, da er das Gesetz für eine Belastung hält.
US-Politik: Clinton-Anhörungen und Trump-Akten
00:27:00Ein zentrales Thema sind die nicht-öffentlichen Anhörungen von Bill und Hillary Clinton vor einem US-Kongressausschuss zum Fall Epstein. Der Streamer äußert sich verärgert über die mangelnde Transparenz und sieht darin eine Vertuschung. Er zitiert Hillary Clinton, die von einem „abgekarteten Spiel“ der Republikaner spricht. Anschließend wird das Rätsel um fehlende Trump-Akten thematisiert. Es fehlen 50 Seiten von FBI-Interviews mit einer Frau, die behauptet, als Minderjährige von Donald Trump missbraucht worden zu sein. Der Streamer wertet dies als „unglaublich transparente Vertuschung“ und fordert Konsequenzen für die Justizministerin Pam Bondi.
Trump-Äußerungen zur Epstein-Akten
00:48:00Der Streamer greift eine Aussage von Donald Trump auf, der den Fall Epstein als „langweilig“ bezeichnet hat. Dies bezeichnet der Streamer als „komplette wahnsinnige Aussage“ und widerlich, da es sich um einen schweren Missbrauchsskandal handelt. Er kritisiert Trump, dass er sich an diesem Skandal nicht beteiligt hat, und erwähnt, dass Trump die Beziehung zu Epstein zu verbergen versucht. Der Streamer befürchtet, dass kompetente und bösartige Personen in den USA eine große Gefahr darstellen könnten.
AfD-Spende und politische Korruption
00:59:04Im letzten Abschnitt wird auf eine Spende des Möbel-Unternehmers Kurt Krieger an die AfD in Höhe von 18.000 Euro eingegangen. Der Streamer kritisiert die Spenden-Grenzen als willkürlich und fordert, dass jede Spende veröffentlicht werden müsse. Er weist zudem auf die aktuellen Vetternwirtschaft-Vorwürfe gegen die AfD-Abgeordnete Martine Uhr hin, die ihre Lebensgefährtin und Tochter in ihrem Büro beschäftigt haben soll. Dies wertet er als weiteren Skandal und als Belastung für die Partei.
Kritik an Parteispenden und der Spende des Möbel-Milliardärs
00:59:54Es wird die fehlende Transparenz von Parteispenden kritisiert, da viele Spender nicht öffentlich bekannt sind. Im konkreten Fall ist die CMC Center Management GmbH, die Immobilien des Möbel-Milliardärs Krieger verwaltet, als Spenderin der AfD bekannt geworden. Die Spende in Höhe von 100.000 Euro ging an den AfD-Kreisverband Chemnitz. Krieger wies politische Motive zurück und betonte, die Spende sei provokant erfolgt und alles sei veröffentlicht worden. In den USA werden Parteispenden im Gegensatz zu Deutschland eher positiv gesehen.
Ideologische Nähe zur AfD und Kritik an deren Positionen
01:02:55Der Streamer diskutiert die Spende des Möbel-Unternehmers Krieger an die AfD und dessen behauptete fehlende ideologische Nähe zur Partei. Krieger, der nach eigenen Aussagen in der linken Jugendbewegung aktiv war, wird vorgeworfen, einer Partei finanziell zu unterstützen, die als gesichert rechtsextrem gilt und Migrationshintergrund einen abgewerteten rechtlichen Status zuweisen möchte. Der Streamer betont, dass 95 bis 99 Prozent der Positionen der AfD objektiv falsch seien, auch wenn einzelne Punkte wie die Stromsteuer senken im Kern richtig sein mögen.
Stabilität von Kronk und kontroverses Verhalten
01:07:12Es wird die Persönlichkeit des YouTubers Kronk thematisiert, der als sehr stabil und base beschrieben wird. Der Streamer gibt an, Kronk schon lange zu verfolgen und dessen stabile Positionen zu schätzen. Allerdings wurde Kronk kürzlich vorgeworfen, das N-Wort im Kontext eines älteren Videos benutzt zu haben, was zu Kontroversen führte. Der Streamer hält diese Aussage für unüblich für Kronk und kritisiert dessen Verteidigung solcher Äußerungen als absurd und menschenverachtend.
Bidirektionales Laden von E-Autos als Lösung für die Energiewende
01:18:21Der Streamer wechselt zu einem technischen Thema: das bidirektionale Laden von E-Autos. Er erläutert, dass die Akkus der Fahrzeuge als großer, flexibler Speicher für das Stromnetz dienen können. Durch Vehicle-to-Load können Geräte zu Hause betrieben, durch Vehicle-to-Home der Eigenverbrauch geregelt und vor allem durch Vehicle-to-Grid der öffentliche Netz stabilisiert werden. In Städten wie Utrecht wird diese Technologie bereits erfolgreich eingesetzt und hat das Potenzial, Engpässe zu vermeiden und erneuerbare Energien besser zu nutzen.
Potenzial und Herausforderungen bidirektionaler Ladeinfrastruktur
01:28:53Das enorme Potenzial bidirektionaler Ladetechnologie wird durch Zahlen untermauert. Die Akkukapazität der bereits in Deutschland zugelassenen E-Autos würde reichen, um 14 Millionen Ein-Personen-Haushalte für einen Tag mit Strom zu versorgen. In der Praxis gibt es jedoch erhebliche Hürden, insbesondere in Deutschland. Dazu gehören der Mangel an Smart Metern, die für die Kommunikation zwischen Netzbetreiber und Fahrzeug notwendig sind, und die hohe Zahl von 850 Verteilnetzbetreibern, die die Einführung der Technologie stark verzögern.
Praxisbeispiele und aktuelle Hürden für bidirektionales Laden
01:38:26Während die Technik prinzipiell längst möglich ist, stockt die Umsetzung in Deutschland. Ein wesentlicher Hindernis ist die mangelnde Verbreitung von Smart Metern, von denen Stand Dezember 2025 nur 3,8 Prozent in deutschen Haushalten installiert sind. Dies erschwert die intelligente Steuerung des Netzes. Zusätzliche Probleme sind die teure Umrüstung bestehender Wallboxen und die fehlende Konsolidierung der zahlreichen Netzbetreiber, die eine zügige Implementierung verhindern. Trotzdem gibt es bereits positive Beispiele, wie den BMW iX3, mit dem Fahrer bis zu 720 Euro pro Jahr verdienen können.
Energie als Grundlage der Zivilisation
01:42:01Der Streamer erläutert seine langjährige Beschäftigung mit Energiethemen, die für ihn die Grundlage jeder Zivilisation darstellt. Energiereichtum ermöglicht eine hohe Lebensqualität und kann Machtverhältnisse von Großkonzernen brechen. Dementsprechend sieht er die Energiewende als notwendig und sinnvoll an, um eine bessere Zukunft zu gestalten und die Abhängigkeit von fossilen Energien zu reduzieren.
Kritische Betrachtung von E-Autos und bidirektionalem Laden
01:42:59Es werden die hohen Kosten von E-Autos im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen thematisiert, wobei das Laden bis zum Fünffachen teurer sein kann. Zwar gibt es staatliche Rabatte und Förderungen, deren Langfristigkeit und Wirksamkeit sind jedoch unklar. Das Potenzial von E-Autos als Speichersysteme für das Stromnetz wird als gigantisch beschrieben, doch der Weg zu einer flächendeckenden Markteinführung in Deutschland sei noch lang und durch politische Willensschwäche behindert, obwohl die technische Machbarkeit in Nachbarländern bereits bewiesen ist.
Rechtliche Neuerungen und politische Hindernisse
01:44:55Ein wichtiger Meilenstein ist die seit dem 1. Januar gültige rechtliche Einordnung von E-Autos als Stromspeicher, wodurch die bisherige zusätzliche Stromsteuer Vehicle-to-Grid entfällt. Dieser Schritt wird als überfällig begrüßt. Dennoch gibt es weiterhin erhebliche Hürden, besonders bei der Verbreitung von Smart Metern. Während einige Verteilnetzbetreiber bereits zu 100% auf Smart Meter umgestellt haben, haben andere noch nichts umgesetzt. Der Mangel an politischem Willen wird als Hauptproblem identifiziert, obwohl die Technologie bereits verfügbar ist.
Kritik an der Förderpolitik und Hybriden
01:46:34Der Streamer kritisiert die aktuelle Förderpolitik für E-Autos scharf. Er bezeichnet die Kaufprämie als "kompletten Blödsinn" und seesonders die Förderung von Plug-in-Hybriden als "Steuergeldbetrug" und "Bullshit". Eine aktuelle Studie belegt nach seinen Angaben, dass Hybride oft trotz des Elektromotors weiterhin Sprit verbrauchen. Er sieht die Förderung dieser Technik als irreführend und als einen Schritt rückwärts im Klimaschutz an.
Bundestagsdebatte zum Klimaschutz
01:55:16Der Streamer blickt live in eine Bundestagsdebatte zum Thema Klimaschutz und bezahlbarer Strom. Die Grünen-Politikerin Katharina Dröge spricht von Hoffnung, da Deutschland erstmals auf Kurs für die Klimaziele sei. Sie fordert eine Beschleunigung der Energiewende und kritisiert die Regierung, insbesondere die CDU, für ihre mangelnde Anstrengungen und Bemühungen, fossile Energien weiter zu fördern.
Scharfe Kritik am Gebäudeenergiegesetz
01:57:32Der Streamer reagiert sichtlich wütend auf die Eckpunkte des neuen Gebäudeenergiegesetzes der CDU. Er bezeichnet das Vorhaben, Öl- und Gasheizungen weiterhin zuzulassen und stattdessen Biomethan zu fördern, als "mathematisch unmöglich", "Teuergesetz" und "politischen Totalausfall". Er kritisiert, dass diese Politik die Klimaziele untergräbt, die Energiekosten für Verbraucher explodieren lässt und Deutschland weiter von fossilen Energien abhängig macht. Zudem wirft er der SPD vor, durch ihre Zustimmung dieses Gesetz zu ihrem eigenen "politischen Selbstmord" zu machen.
Entkräftung von CDU-Falschinformationen
02:12:03In der Debatte wirft der Streamer der CDU vor, durch "Scheiß-Lügen" und "dummen Scheißen" die Akzeptanz für Klimaschutz zu schädigen. Er zitiert die Bilanz der Expertenkommission Klimaschutz und zeigt auf, dass die Grünen in ihrem Verantwortungsbereich, der Energiewirtschaft, die Ziele sogar übererfüllt haben. Im Gegensatz dazu habe die Union, als sie in Verantwortung war, Revision gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts eingelegt, das eine Nachbesserung der Klimaschutzmaßnahmen forderte, anstatt diese umzusetzen.
Physikalische und ökonomische Überlegenheit der Elektrifizierung
02:18:32Der Streamer widerlegt die Argumente der CDU, die auf eine "technologieoffene" Strategie mit grünen Gasen setzen. Physikalisch und ökonomisch sei die direkte Elektrifizierung mittels Wärmepumpen weitaus überlegen, da diese Wirkungsgrade von bis zu 500% erreichen, während Gaslösungen dies nicht können. Er rechnet vor, dass der Betrieb von Wärmepumpen im Laufe von 20 Jahren bis zu 50.000 Euro günstiger sein kann als Gasheizungen, besonders bei schlecht gedämmten Gebäuden, und kritisiert, dass die CDU diese Fakten ignoriert.
Kritik an der Energie- und Klimapolitik
02:24:25Der Stream kritisiert die aktuelle deutsche Energiepolitik scharf, insbesondere die Blockade von Akkuspeichern im Netzpaket, die den Wärmesektor bremst. Der Sprecher äußert Unverständnis über die Ablehnung von Bioenergie und Wasserstoff in verschiedenen Farben und wirft der Regierung vor, mathematisch und physikalisch unmögliche Ziele zu verfolgen, die zu Million von Pleiten führen würden. Die Politik der CDU und früheren Ampelregierung wird als ideologisch und inkompetent dargestellt, die wirtschaftliche Schäden verursacht und den Klimaschutz gefährdet.
Ablehnung des Klimaturbo-Antrags der Grünen
02:33:14Die Aufmerksamkeit richtet sich auf einen Bundestagsdebattenbeitrag zur Ablehnung eines Klimaschutzprogramms der Grünen, das als 'Klimaturbo' bezeichnet wird. Der Streamer kommentiert die AfD-Position als vorgeschoben und kritisiert die Koalition aus CDU, CSU und SPD scharf. Die Eckpunkte zum Heizungsgesetz werden als katastrophal für Millionen Haushalte und sozial ungerecht verurteilt, da sie zu explodierenden Kosten führen und keine sinnvollen Anreize schaffen. Die Politik wird als ideologisch und praxisfern abgetan.
Vorwurf der Lobbyhörigkeit und Sozialungerechtigkeit
02:55:45Der Streamer untermauert seine Kritik mit der Feststellung, dass das einzige Lobbyverbände, das die neuen Heizungsregeln positiv bewertet habe, der Flüssiggas-Lobbyverband sei. Dies führt zu dem Vorwurf, die Politik sei nicht nur sozial kalt, sondern auch von fossilen Interessen gesteuert. Die Argumentation der Regierung, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zu verbinden, wird als Heuchelei zurückgewiesen, da die Lasten der Wende ungleich verteilt werden und die Menschen belasten.
Polizeiskandal und Beschlagnahme des Adenauer-Busses
03:01:20Der Stream wendet sich einem anderen Thema zu: dem Fall des 'Adenauer SRP Plus'-Busses des Zentrums für politische Schönheit in Sachsen. Dieser wurde im September 2025 während des Christopher Street Day in Döbeln von der Polizei beschlagnahmt, die die Verkehrssicherheit in Frage stellte. Der Streamer sieht darin einen schwerwiegenden Eingriff in das Demonstrationsrecht und ein Beispiel für behördliche Willkür und Inkompetenz. Dies wird durch ein Urteil des Landgerichts Chemnitz bestätigt, das die Beschlagnahme für rechtswidrig erklärte.
Vorwürfe von systematischem Rassismus bei der Polizei
03:06:03Im Zusammenhang mit den Vorfällen in Sachsen wird auf eine Studie über systemischen Rassismus in deutschen Behörden, insbesondere bei der Bundespolizei, eingegangen. Der Vorwurf ist, dass Innenminister Seehofer diese Studie unter den Teppich gekehrt habe. Die offenbarte Problematik, dass ein signifikanter Teil der Beamte rassistische Vorurteile hegt, wird als Zeichen tieferliegender struktureller Probleme in deutschen Behörden dargestellt, die weit über den Einzelfall in Sachsen hinausgehen.
Illegale Bus-Beschlagnahme durch sächsische Polizei
03:07:53Die Polizei in Sachsen hat den Adenauer-Bus des ZPS im September 2023 ohne rechtliche Grundlage beschlagnahmt. Zuvor wurde eine Richterin befragt, die angab, niemals einer Beschlagnahme zugestimmt zu haben, obwohl dies von der Polizei behauptet wurde. Anschließend versuchte die Polizei, nachträglich bei verschiedenen Gerichten die illegale Maßnahme legalisieren zu lassen, indem sie auch diese Gerichte belog. Der Fall zeigt eine systematische Vorgehensweise, die auf Lügen, Betrug und Vertuschung basiert.
Pressemitteilung und wasserdichte Gutachten
03:11:41Nach der illegalen Beschlagnahme ging die Polizei in Sachsen zu einer Medienoffensive und feierte in einer Pressemitteilung, unterstützt von der Bild-Zeitung, die Aktion als Erfolg. Dabei handelte es sich um eine Falschbehauptung. Der Bus war in Wahrheit der bestgeprüfteste Bus der Welt, der alle behördlichen Auflagen und TÜV-Prüfungen problemlos bestanden hatte. Nach der Beschlagnahme ließ die Polizei eine ganze Armee von Prüfern auf den Bus loslassen, die mit leeren Händen und einer Rechnung von 15.000 Euro zurückkehrten.
Hoher finanzieller Schaden und Vertrauensverlust
03:14:06Die illegale Aktion der sächsischen Polizei verursacht einen immensen finanziellen Schaden für den Steuerzahler, der sich auf bis zu 75.000 Euro beläuft, wenn man die Gutachten und die 15.000-Euro-Rechnung mitzählt. Der Vertrauensverlust in die Polizei ist jedoch weitaus gravierender. Eine Polizeibehörde, die aktiv lügt und vertuscht, zerstört die wichtigste Basis für ihre Arbeit: das Vertrauen der Bürger. Dies führt zu einer Abwärtsspirale, bei der Beamten als Gangster wahrgenommen werden und ihre Arbeit nicht mehr ordnungsgemäß ausführen können.
Faktencheck zum Gebäude-Energiesetz (GEG)
03:28:13Der Streamer kritisiert die öffentliche Darstellung des neuen Gebäude-Energiesetzes (GEG) heftig und bezeichnet die Behauptung, dass beim Ausfall alter Gas- oder Ölheizungen nur Wärmepumpen nachgerüstet werden dürften, als 'widerliche Frechheit' und 'unglaubliche Lüge'. Im Gesetztext seien Havarien explizit ausgenommen, was bedeutet, dass bei einem Defekt eine neue Öl- oder Gasheizung weiterhin erlaubt sei. Die Debatte um die 'Biotreppe', also den Zwang zur Beimischung von Biogas, wird als mathematisch und physikalisch unmangelfrei bezeichnet, da die benötigten Mengen nicht verfügbar sind und die dazu notwendigen Flächen nicht vorhanden sind.
Soziale Gerechtigkeit bei der Heizungswende
03:41:51Die zentrale Kritik am GEG und der öffentlichen Kommunikation ist die mangelnde soziale Gerechtigkeit. Der Streamer wirft Politikern wie Linnemann vor, durch gezielte Falschinformationen Angst bei einkommensschwachen Mietern und Hausbesitzern zu schüren, die sich eine teure Umstellung auf eine Wärmepumpe nicht leisten können. Die notwendige Lösung sei keine Zwangsumstellung, sondern eine massive Aufstockung der Fördermittel, um auch Menschen mit geringem Einkommen die Sanierung zu ermöglichen und die Energiekosten für alle bezahlbar zu halten.
Kritik an Kosten und Machbarkeit der Energiewende
03:49:04Der Streamer führt eine kritische Auseinandersetzung mit den Kosten und der Machbarkeit der Energiewende in Deutschland. Er argumentiert, dass die geplanten Heizungsreformen für Mieter und Hausbesitzer zu finanziell untragbaren Mehrkosten in Höhe von Tausenden Euro führen würden, die sich nicht jeder leisten kann. Er stellt die Forderung nach Biogas infrage und bezeichnet sie als mathematisch unmöglich, da die Flächen zur Energiegewinnung aus Pflanzen nicht ausreichen. Stattdessen sieht er im teuren grünen Wasserstoff keine praktikable Lösung für die breite Masse.
Forderung nach Amtszeitbegrenzung für Politiker
03:50:17Ein zentrales politisches Thema ist die Forderung nach einer Begrenzung der Amtszeiten für hohe politische Ämter. Der Streamer befürwortet eine maximale Amtsdauer von zwei Legislaturperioden, also zehn Jahren, für den Bundeskanzler, um mehr Frische und neue Ideen in der Politik zu gewährleisten. Er erweitert diese Forderung auf Bundestagsabgeordnete, um einen dauerhaften Politikwechsel zu ermöglichen und die Lähmung durch langjährige Macht zu verhindern.
Kritik an Untätigkeit der Regierung bei Reformen
03:52:09Der Streamer wirft der amtierenden Regierung umfassende Untätigkeit bei dringenden Reformen vor. Er kritisiert, dass es trotz vieler Ankündigungen und Wahlprogramme keine nennenswerten Fortschritte in zentralen Bereichen wie dem Gesundheitssystem, der Pflege und der Rente gebe. Besonders die Einigung auf das neue Bürgergeld wird als teures und unwirksames Projekt bezeichnet, das statt Einsparungen zu Mehrkosten führt. Er wirft der Regierung mangelnde Entschlossenheit und Willensstärke vor.
Reformen im Gesundheitssystem und bei Krankenkassen
04:00:53Ein weiterer Fokus liegt auf notwendigen Reformen im deutschen Gesundheitssystem. Der Streamer fordert die Reduzierung der 93 gesetzlichen Krankenkassen auf wenige oder eine einzige, um administrative Kosten zu senken. Er kritisiert zudem die ineffiziente Nutzung der Ressourcen und die Überlastung von Notfallambulanzen durch nicht-notfallmäßige Fälle. Er sieht die Regierung in der Pflicht, diese Probleme anzusprechen und strukturelle Veränderungen durchzusetzen, statt nur Symptome zu behandeln.
Rentenreform: Lebenserwartung und soziale Gerechtigkeit
04:02:38Die Diskussion um die Rentenreform beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Lebenserwartung und sozialer Gerechtigkeit. Der Streamer erwähnt den Vorschlag, das Renteneintrittsalter an die steigende Lebenserwartung zu koppeln, wie es im Grundsatzprogramm der CDU vorgesehen war, aber im Wahlprogramm wieder entfernt wurde. Er hinterfragt, ob eine solche Regelung fair ist, da sozial untere Schichten eine geringere Lebenserwartung haben und daher eher vom Ruhestand profitieren könnten.
Steuersystem und Lastenverteilung
04:08:58Eine zentrale Debatte dreht sich um die Gerechtigkeit im deutschen Steuersystem. Der Streamer kritisiert, dass die hohe Abgabenlast für Geringverdiener durch Sozialversicherungsbeiträge ihr Nettoeinkommen massiv drückt, während die Politik steuerliche Entlastungen für Spitzenverdiener diskutiert. Er plädiert für eine Anhebung des Spitzensteuersatzes, um den Wegfall von Subventionen zu finanzieren, und wirft der Politik vor, bei konkreten Streichungsvorschlägen aus dem Subventionsbericht unvorbereitet zu sein.
Ausblick und persönliche Einschätzung
04:25:04Zum Ende des Streams resümiert der Streamer seine Kritik an der politischen Führung in Deutschland. Er bezeichnet die Performance des interviewten Politikers als inhaltlich leer und plank und äußert sich pessimistisch über die Zukunft, da ein umfassendes Reformpaket aus seiner Sicht scheitern wird. Trotz der Frustration über die Politik verspricht er, weiterhin kritische Inhalte zu erstellen und angekündigte Videos zu Themen wie dem Gebäudemodernisierungsgesetz zu veröffentlichen.
Unkonventionelle Verabschiedung
04:29:23Nach der intensiven politischen Debatte wechselt der Streamer abrupt den Ton und nutzt die letzten Minuten für eine unkonventionelle, fast surreale Verabschiedung. Statt eines politischen Resümees zeigt er sich von der vorherigen Auseinandersetzung ausgelaugt und schlägt vor, entspannende Tiervideos wie Hundewelpen, Katzen oder Kaninchen anzusehen, um emotional abzukühlen. Der Stream endet abrupt nach einem Hinweis auf ein Resident-Evil-Spiel und einem klassischen "schönen Tag"-Wunsch.