DE: CDU plant deutliche Korruption (- Wir schauen uns die Ergebnisse der 16* Gruppen zum Koalitionsvertrag an) + USA: Druck auf Trump steigt

USA: Drohendes Kriegsrecht unter Trump

Transkription

Es wurden Anhaltspunkte dafür bekannt, dass US-Präsident Trump bereits am 20. April 2025, 90 Tage nach seiner Amtseinführung, das Kriegsrecht ausrufen könnte. Ein entsprechender Erlass vom Januar 2025 gibt dem Verteidigungsministerium die Möglichkeit, Maßnahmen für die vollständige Kontrolle der mexikanischen Grenze zu empfehlen. Dies könnte den Einsatz des Militärs zur Niederschlagung von Protesten ermöglichen und wird als Angriff auf die Demokratie gewertet. Die Trump-Administration gilt als radikaler und weniger rückgratlos als frühere Regierungen.

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Streamstart und technische Anlaufschwierigkeiten

00:21:18

Der Stream beginnt mit einer persönlichen Begrüßung des Streamers, der den Start bei gutem Wetter erwähnt, aber auch bekennt, verpeilt und mit viel gelesener Information zu sein. Die folgenden Minuten sind von technischen Problemen geprägt. Das neueste Update der Streaming-Software OBS hat die Kamera-Einstellungen zerschossen, was zu einer unsauberen Darstellung und falscher Größe des Bildes führt. Der Streamer muss die Einstellungen manuell korrigieren, während er humorvoll über die Situation sprich und seine Zuschauer bittet, Geduld zu haben, während er das Problem behebt.

Korruption in Deutschland und Automobilbranche im Wandel

00:23:22

Anschließend wird die CDU im Zusammenhang mit einer möglichen Abschaffung des Informationsfreiheitsgesetzes thematisiert, was als Versuch gewertet wird, eigene Korruption zu verschleiern. Parallel dazu werden die aktuellen Entwicklungen in der Automobilzuliefererindustrie beleuchtet. Der Trend hin zu E-Autos führt zu einem sinkenden Bedarf an herkömmlichen Zulieferteilen, was einige Unternehmen in existenzielle Gefahr bringt, da sie sich umstellen oder untergehen müssen. Der Streamer betont, dass dieser Marktumbau zwangsläufig und vom Markt getrieben ist.

Politische Ansichten und Zollpolitik der USA

00:24:38

Der Streamer äußert seine persönliche Vorliebe für die Grünen Partei, betont aber gleichzeitig, dass Parteibeiträge ihm persönlich nicht wichtig sind. Anschließend wendet er sich der US-Politik zu, wo US-Präsident Trump die Zölle auf Autos von 25 % weiter erhöht. Eine neue Drohungsrichtung wird deutlich: Trump droht der EU und Kanada mit noch höheren Zöllen, sollte deren Zusammenarbeit wirtschaftlichen Schaden für die USA verursachen. Dies wird als wirtschaftlich irrational und schädlich für eine Exportnation wie die USA kritisiert.

Signalgate-Skandal in den USA

00:51:58

Die Hauptthemen des Streams verschoben sich auf einen Skandal in den USA. Ein sogenanntes 'Signalgate' betrifft eine geheime Signal-Gruppe von hochrangigen US-Sicherheitsberatern, in der möglicherweise militärische Informationen ausgetauscht wurden. Das Problem besteht darin, dass einige Mitglieder der Gruppe unter Eid vor dem Senast lagen und bestritten, Informationen geteilt zu haben. Die Veröffentlichung der vollen Dokumente hat den Skandal noch verschärft und könnte weitreichende Konsequenzen für die beteiligten Politiker haben. Der Streamer bezeichnet die Situation als 'Fiebertraum' und 'Bananenrepublik', was das Ausmaß der politischen Krise in den USA unterstreicht.

Kritik an der Trump-Regierung und Sicherheitspannen

01:03:42

Der Streamer äußert sich scharf über die Trump-Regierung, die er als 'unglaublich inkompetent und gefährlich' bezeichnet. Diese Kritik basiert auf der Amtsführung im Signalgate-Skandal. Zusätzlich wird eine weitere Sicherheitspanne bekannt: Recherchen des Spiegels ergaben, dass private Kontaktdaten von wichtigen Sicherheitsberatern von Trump im Internet frei einsehbar waren. Dies wird als Zeichen extrem schlechter Sicherheitsstandards innerhalb der US-Regierung gewertet und wird von dem Streamer auf das Schärfste kritisiert.

Spiegel-Recherche über Kontaktdatenleaks

01:05:27

Der Streamer beleuchtet eine Spiegel-Recherche, bei der Kontaktdaten von Gerbert Hexter von Waltz in kommerziellen Datenbanken und Passwort-Leaks gefunden wurden. Da Passwörter auf über 20 Leaks zurückzuführen sind und Mobilnummern zu einem gelöschten WhatsApp-Profil führten, werden erhebliche Datenschutzrisiken und Operationelle Sicherheitslücken (OPSEC) bei Betroffenen deutlich.

Analyse der 16 Koalitionsarbeitsgruppen

01:09:45

Der Streamer analysiert die Ergebnisse der 16 Arbeitsgruppen für den Koalitionsvertrag. Er bemängelt, dass einige Papiere leere Seiten enthalten und die meisten Dokumente kaum gelesen werden. Der Fokus liegt auf den inhaltlichen Vorschlägen der CDU und SPD, wobei Blau die CDU-Positionen und Rot die der SPD darstellt.

Kritik an CDU-Plänen zum Informationsfreiheitsgesetz

01:12:35

Ein zentraler Kritikpunkt ist der Vorschlag der CDU, das Informationsfreiheitsgesetz in seiner jetzigen Form abzuschaffen. Der Streamer sieht darin eine gezielte Schwächung demokratischer Kontrollmechanismen, die es Journalisten und Bürgern erschwert, Informationen zu beschaffen. Insbesondere die Rolle von Arbeitsgruppen-Vorsitzenden Philipp Amthor, der dieses Ziel vertritt, wird scharf angeprangert.

Pläne zur Staatsmodernisierung und Bürokratieabbau

01:20:18

Die Arbeitsgruppe für Bürokratierückbau und Staatsmodernisierung schlägt vor, Serviceeinheiten im Bundeshaushalt zu bündeln, wie eine Bundespersonalagentur. Zudem sollen Ministerien verbindliche Ziele mit messbaren Kennzahlen definieren und digitale Bürokratieportale eingerichtet werden. Der Streamer sieht darin keine radikale Veränderung zur bisherigen Situation.

Umwelt- und Klimapolitische Vorstöße der Union

01:35:19

Die CDU-Vorschläge im Umwelt- und Energiesektor werden als problematisch eingestuft. So will die Union den CO2-Grenzausgleichsmechanismus abschaffen, was als Sabotage des europäischen Klimaschutzes gilt, und das 2040-Klimaziel ablehnen. Stattdessen sollen wirtschaftliches Wachstum und negative Emissionen priorisiert werden.

Energiewende-Strategie der Union

01:44:47

Die Union plant eine 'transparente, planbare und pragmatische Energiewende', die Wirtschaft und Verbraucher zu Mitgestaltern macht. Dazu gehören erneuerbare Energien, Bürgerenergie und Energiesharing. Allerdings will sie das Emissionshandelssystem schwächen und wortwörtlich Inhalte kopieren, die bereits vom Wirtschaftsministerium veröffentlicht wurden.

Energiepreise und Windkraft

01:48:40

Der Streamer kritisiert die prognostizierte Preisentwicklung und erwähnt die Bedeutung von Offshore-Windkraft, die 25,7 Terawattstunden, also etwa 6% des Strombedarfs ausmacht. Er bemerkt, dass die Grünen durch ihre Oppositionsarbeit effektiv Probleme lösen, ohne an der Macht zu sein. Die Ziele der Regierungsparteien, wie eine Senkung der Stromsteuer auf 0,05 Cent und eine Reduzierung der Netzentgelte, werden als positive Schritte gesehen, insbesondere für Nutzer mit dynamischen Stromtarifen.

Umweltrecht und Verbandsklagen

01:51:04

Es wird der Vorschlag angesprochen, bei Projekten der Energiewende künftig auf den naturschutzrechtlichen Ausgleich zu verzichten, was als umstritten gilt. Besonders kritisiert wird die Absicht, Verbandsklagerechte zu reduzieren und deren Abschaffung auf EU-Ebene zu fördern. Der Streamer bezeichnet dies als einen großen Fehler, da Verbandsklagen eine wichtige Kontrollfunktion und ein gutes Sammelklagenkonstrukt in Deutschland seien, das unter der Ampelkoalition eingeführt wurde.

Strompreis-Zonen und Netzausbau

01:53:13

Ein zentraler Konfliktpunkt zwischen CDU und SPD ist die Einheitlichkeit der Stromgebotszone. Während die CDU darauf besteht, befürchtet der Streamer, dass eine Aufteilung, insbesondere zu Lasten Bayerns, negative Auswirkungen haben könnte, da der Süden Deutschlands weniger von den günstigen Strompreisen im Norden profitieren würde. Dennoch wird an der Notwendigkeit eines entschlossenen Netzausbaus für erneuerbare Energien festgehalten, auch wenn die Rolle der Bioenergie als ineffizient und teuer kritisiert wird.

Kernkraft: Wiederaufnahme unwahrscheinlich

01:56:53

Die Idee, die letzten abgeschalteten Kernkraftwerke reaktivieren zu wollen, wird als unrealistisch und nicht sinnvoll abgetan. Betreiber wie E.ON und RWE lehnen dies ab, da der Rückbau bereits fortgeschritten ist und eine Wiederaufnahme Jahre dauern würde. Bis dahin wäre ein Großteil der Kohleverstromung weggefallen, was die Reaktivierung obsolet mache. Frankreichs Position zu diesem Thema wird als überheblich und nicht relevant angesehen.

Wärmeversorgung und GEG-Änderungen

02:06:04

Der Koalitionsvertrag sieht eine Abschaffung des Heizungsgesetzes und einen Paradigmenwechsel hin zu langfristiger Emissionsbetrachtung vor. Die Harmonisierung der Gebäudeeffizienzklassen mit Nachbarländern wird als absurd und wissenschaftlich nicht haltbar kritisiert, da Klima und Bausubstanz in Deutschland völlig anders sind. Auch die Behauptung, das GEG sei nicht technologieoffen, wird zurückgewiesen, da es fast alle gängigen Heizsysteme bereits abdeckt.

Gasnetze und Dekarbonisierung

02:11:53

Die Entscheidung, Gasnetze nicht stillzulegen, wird als kritisch gesehen. Mit dem Trend hin zu Wärmepumpen und Fernwärme würden die Netzentgelte auf weniger Nutzer umgelegt und somit teurer. Dies erfordere ein großes Förderprogramm für die Dekarbonisierung von Altgebäuden. Die Förderung von direktelektrischen Heizungen wie Infrarotheizungen wird nur für Passiv- und Niedrigenergiehäuser als sinnvoll erachtet, nicht für die Allgemeinheit.

USA: Drohendes Kriegsrecht unter Trump

02:24:37

In den USA wird spekuliert, dass Präsident Trump am 20. April 2025, 90 Tage nach seiner Amtseinführung, das Kriegsrecht ausrufen könnte. Ein entsprechender Erlass vom Januar 2025 gibt dem Verteidigungsministerium die Möglichkeit, Maßnahmen für die vollständige Kontrolle der mexikanischen Grenze zu empfehlen. Dies könnte den Einsatz des Militärs zur Niederschlagung von Protesten ermöglichen, was als Angriff auf die Demokratie gewertet wird.

Militärische Vorbereitungen und Bürgerrechte

02:28:05

Die Trump-Administration gilt als radikaler und weniger rückgratlos als frühere Regierungen. Die Entmachtung der Militäranwälte und das Einsetzen des Aufstandsbekämpfungsgesetzes könnten die Grundlage für einen autoritären Coup bilden. Proteste könnten als Terrorismus eingestuft und Journalisten, die darüber berichten, könnten ebenfalls verboten werden. Die Verfassungsgerichte, insbesondere der konservativ besetzte Supreme Court, könnten solche Maßnahmen billigen.

Spekulationen über Kriegsrecht unter Trump

02:31:45

Der Streamer analysiert die Möglichkeit, dass US-Präsident Trump das Kriegsrecht ausrufen könnte. Dabei werden historische Parallelen zu autoritären Herrschern wie Hitler und Orban gezogen. Die potenziellen Machtbefugnisse umfassen Kontrollmaßnahmen wie Kommunikationsabschaltungen, Ausgangssperren und das Einfrieren von Bankkonten. Die Analyse misst dieser Theorie, die für den 20. April vermutet wird, eine reale Gefahr bei, betont aber gleichzeitig die rechtlichen Grenzen des Präsidenten.

Trump's innenpolitische Maßnahmen und wirtschaftliche Risiken

02:35:55

Es werden konkrete Beispiele für Trumps innenpolitische Vorgehen genannt, darunter die Ignorierung von Gerichtsurteilen und seine Zollpolitik, die zu Börsenkrisen führten. Solche Maßnahmen und die damit verbundene Inkompetenz könnten zu Massenaufständen und schweren wirtschaftlichen Schäden wie einem Zusammenbruch der amerikanischen Börse führen. Der Streamer weist darauf hin, dass das Ausnutzen von Notsituationen ein typisches Merkmal autokratischer Machtgewinnung sei.

Republikanische Gesetzgebung zu Transrechten in Arkansas

02:44:43

Ein Hauptthema ist ein republikanischer Gesetzentwurf im US-Bundesstaat Arkansas. Dieser verbietet sogenannte 'soziale Transgender-Transitionen' bei Minderjährigen. Darunter fallen alltägliche Handlungen wie bestimmte Frisuren oder Kleidung. Kritiker sehen darin einen Angriff auf die Meinungsfreiheit (First Amendment) und einen gefährlichen Schritt hin zu einer staatlich kontrollierten Gesellschaft, die autoritäre Regime wie Nordkorea oder den Iran ähnelt.

Trump's Strategie des 'Flooding the Zone' und die Rolle der Medien

02:55:13

Der Streamer bewertet Trumps Vorgehen als gezielte Strategie des 'Flooding the Zone', bei der durch eine schiere Masse an Maßnahmen und Dekreten die politischen Gegner und Medien überfordert werden. Gleichzeitig sieht er einen konzentrierten Angriff auf den Journalismus, indem Regierungsgegner und kritische Medien wie 'The Atlantic' diskreditiert werden. Die Rolle klassischer Medien wird als entscheidend für die Einordnung der komplexen Ereignisse betont.

Internationale Spannungen und diplomatische Konflikte

03:10:31

Es werden internationale Spannungen thematisiert. US-Politiker wie Marjorie Taylor Green zeigen eine ablehnende Haltung gegenüber Europa und der indigenen Bevölkerung der USA. Gleichzeitig kommt es zu diplomatischen Konflikten, als die Nachrichtenagentur AP aus Protest gegen die Umbenennung des Golfs von Mexiko in 'Golf von Amerika' von Pressekonferenzen im Weißen Haus ausgeschlossen wird. Dies wird als weiterer Angriff auf die freie Presse gewertet.

Zusammenfassung der politischen Lage und des Klimas in den USA

03:13:41

Der Streamer fasst die aktuelle Lage in den USA als 'haarsträubend' und 'absurd' zusammen. Es wird eine zunehmende Parallele zu autoritären Systemen festgestellt, in denen alltägliche Freiheiten eingeschränkt werden. Die schiere Masse an unkonventionellen und oft provokativen politischen Entscheidungen schafft ein Klima der Verunsicherung und der Überforderung, das von der Trump-Strategie bewusst genutzt wird, um Kritik zu erschweren.

Umwelt und Politik im Fokus

03:14:19

Der Stream thematisiert die Problematik der Umbenennung internationaler Gewässer, wie des Golfs von Kalifornien, als imperialistische Handlung, die auf absurdität grenzt und internationale Abkommen ignoriert. Im politischen Kontext wird die Strategie der FDP analysiert, die investigative Presse zu marginalisieren und zu diskreditieren, um eigene politische Ziele durchzusetzen. Gleichzeitig wird ein positives Beispiel aus Freyung vorgestellt, wo Bürger eine Genossenschaft gründen, um ein zentrales Gebäude vor dem Verfall zu retten und mit Leben zu füllen.

Genossenschaften als Erfolgsmodell

03:15:17

In Freyung dient die Rettung der örtlichen Brauerie durch 280 Genossen als Vorbild. Investitionen in Genossenschaften werden als demokratischer Weg zur Stärkung lokaler Strukturen und zur Konfrontation mit Großkonzernen gesehen. Die Genossenschaft hat sowohl die Brauerie erfolgreich modernisiert als auch eine Sauna-Oase geschaffen, was den positiven Einfluss gemeinschaftlicher Projekte auf die Lebensqualität unterstreicht.

Kritik an der Politik der CDU/CSU

03:22:37

Die positive Darstellung der Genossenschaft steht im Kontrast zur Kritik am Kurs von CDU und CSU, die Genossenschaften und Verbände eher schwächen, um die Interessen von Großkonzernen zu fördern. Dies wird anhand von Beispielen wie Schwimmhallen als zentraler Missstand der Politik verdeutlicht, der den demokratischen Zusammenhalt schwächt und lokalen Initiativen schadet.

Analyse des FDP-Ausstiegs aus dem Bundestag

03:23:56

Der FDP-Ausstieg aus dem Bundestag wird alslogische Konsequenz ihres „Masterplans für einen Koalitionsbruch“ interpretiert. Die Partei wird für ihre blockierende Haltung bei Themen wie Klimageld, Kindergrundsicherung und Schuldenbremse kritisiert. Insbesondere ihre Position für synthetische Kraftstoffe als Alternative zum Verbrennermotor wird als physikalischer Irrsinn dargestellt, der an der Realität scheitert.

Zukunft der Ampel-Koalition und Steuerpolitik

03:28:44

Die journalistische Aufarbeitung des Streits innerhalb der Ampel-Koalition ergibt, dass ein Konflikt um geplante Steuererhöhungen zwischen SPD und FDP zu erwarten ist. Der Bericht über ein „Geheimpapier“ der FDP zum Koalitionsbruch und der Rücktritt des Generalsekretärs wird als Höhepunkt des innenpolitischen Chaos in der Regierung gesehen.

Investigation zu Energie-Drinks und Influencer-Marketing

03:36:51

Ein Beitrag von Frontal untersucht die aggressive Marketingstrategie von Energie-Drinks, die gezielt auf Kinder und Jugendliche abzielt. YouTuber wie Levin Ray mit 1,6 Millionen Abonnenten werden kritisiert, für diese Produkte zu werben, ohne auf gesundheitliche Risiken hinzuweisen. Der Beitrag zeigt, dass selbst eine freiwillige Altersbegrenzung von Supermärkten nur selten umgesetzt wird.

Gesundheitliche Risiken der Energy-Drinks

03:46:16

Medizinische Experten warnen vor den gesundheitlichen Folgen von Energy-Drinks für Jugendliche. Studien belegen, dass bereits die empfohlene Höchstdosis zu erhöhtem Blutdruck, Herzfrequenz und reduzierter Schlafqualität führt. Ex-Jugendliche berichten von Abhängigkeit und Toleranzentwicklung, was die Gefahr unterstreicht, dass diese Getränke als Einstiegsdroge für andere Suchtstoffe wirken können.

Moralische Verantwortung der Influencer

03:47:59

Der Streamer übt scharfe Kritik an Influencern, die mit riesigen Followerzahlen ungesunde Produkte an Kinder vermarkten. Es wird argumentiert, dass diese Personen trotz ihres hohen Einkommens keinerlei Werbung für derartige Produkte machen müssten. Die Schuld am Problem liegt auch bei Supermärkten, die freiwillige Alterskontrollen nicht konsequent umsetzen, und an der FDP, die entsprechende Regulierungen blockiert hat.

Debatte um Altersgrenze für Energydrinks

03:59:19

Der Stream beginnt mit einer Diskussion um einen Vorschlag, der den Verkauf von Energydrinks an Jugendliche unter 16 Jahren verbieten möchte. Während ein allgemeines Verbot abgelehnt wird, wird eine Altersgrenze befürwortet, um Kinder zu schützen und eine einfache Konsumation zu erschweren. Es wird kritisiert, dass dies bisher nicht umgesetzt wurde und dass die FDP in der letzten Regierung möglicherweise blockiert hat, wobei viele der Vorschläge als sinnvoll und unproblematisch angesehen werden.

Gesundheitliche Risiken und Argumente der Branche

04:00:14

Ein Branchenvertreter verweist auf Studien des Bundesinstituts für Risikobewertung, die bei normalem Konsum (ein Drink an vier Tagen) keine unmittelbaren Folgen für das Herz verzeichnen. Dennoch wird von Professor Haas eine Altersgrenze gefordert, da die empfohlene Dosis schnell überschritten wird. Dies steigere langfristig die Anfälligkeit für Herz-Kreislauf-Probleme und erhöhten Blutdruck. Die Branche argumentiert, sie zielte nicht auf Kinder und Jugendliche ab, wodurch ein Verbot ohne Umsatzverlust möglich sei.

Kritik an der Lobby und Influencer-Werbung

04:02:11

Die Argumentation der Branche wird als widersprüchlich empfunden, da junge Erwachsene als Zielgruppe für Werbung und Marketing klar identifiziert werden. Influencer mit großer Reichweite werden für ihre Rolle bei der Förderung des Konsums kritisiert. Forderungen nach härterer Regulierung von Influencer-Werbung und sogar einer Haftung bei Scams oder falschen Gesundheitsversprechen werden laut, da die schiere Menge an 'Bullshit' von Influencern die Seriösen unter ihnen schädigt und falsche Erwartungen schafft.

Einführung neuer Handyblitzer in Deutschland

04:08:35

Das Thema wechselt zu neuen Handyblitzern, die bald in Deutschland eingeführt werden sollen. Diese sind nicht nur für Geschwindigkeitsverstöße, sondern auch für die Nutzung des Handys am Steuer gedacht. Künstliche Intelligenz soll dabei Bilder auswerten, um festzustellen, ob der Fahrer ein Gerät am Ohr hat. Dies löst Diskussionen über die Verhältnismäßigkeit und den massenhaften Eingriff in die Privatsphäre aus, ähnlich wie bei bereits existierenden Systemen wie Section Control und Dashcams.

Rechtliche Grundlage und erste Gerichtsentscheidung

04:17:15

Die rechtliche Grundlage für diese Handyblitzer ist umstritten. Datenschützer sehen in der Testphase massiv Bedenken, da eine spezifische Rechtsgrundlage zur Datenerhebung fehlte. Das Amtsgericht Trier hat nun als erstes Gericht entschieden, dass der öffentliche Interesse an mehr Verkehrssicherheit den Eingriff in die Privatsphäre einer einzelnen Person überwiegt. Die Bußgelder für Handy am Steuer sind hoch und reichen von 130 Euro bis zu 230 Euro mit Punkten und Fahrverbot, was die Dringlichkeit des Themas unterstreicht.

Gesetzliche Änderung und Kritik an der Massenüberwachung

04:28:49

In Rheinland-Pfalz wurde das Polizei- und Ordnungsbehördengesetz geändert, um die rechtliche Grundlage für die Handyblitzer zu schaffen. Paragraph 30 Absatz 8 regelt nun den Einsatz von Kameras zur Bildaufzeichnung und -auswertung. Jedoch bleiben kritische Stimmen wie die des ADAC und von Digital Courage bestehen, die diese Form der anlasslosen Massenüberwachung als unverhältnismäßig und grundrechtswidrig betrachten und mit ähnlichen Argumenten wie beim digitalen Führerschein argumentieren.

Zukünftige Auswirkungen und persönliche Haltung

04:35:22

Der Streamer äußert seine gemischte Haltung zur Technologie. Einerseits erkennt er den Nutzen für die Verkehrssicherheit an, andererseits stört ihn der Gedanke der permanenten Überwachung, der durch immer mehr Kameras (Section Control, Innenstadtkameras) entsteht. Er betont die Wichtigkeit strikter Datenschutzregeln, etwa eine begrenzte Speicherdauer, und sieht in der flächendeckenden Einführung der Blitzer eine gewisse Ironie, da er selbst als Content-Ersteller täglich filmt und online ist.

Zusammenfassung und Ausblick

04:37:20

Abschließend fasst der Streamer zusammen, dass die neuen Handyblitzer eine deutliche Strafandrohung für Handy am Steuer bedeuten. Er kritisiert zudem das Verbot von Blitzer-Apps, da er die darin liegende Begründung, dass Fahrer nur kurzzeitig korrekt fahren würden, nicht nachvollziehen kann. Trotz aller Bedenken hält er die Maßnahme für sinnvoll, solange autonomes Fahren noch nicht flächendeckend verfügbar ist. Der Stream endet mit einem Ausblick auf das Wochenende und Verweisen auf andere Kanäle.