Eine neue Apokalypse überstehen! Wie gut ist ECOPUNK?
Postapokalyptisches Survival im Test: ECOPUNK
Es wurde eine Kolonie in einer postapokalyptischen Welt aufgebaut, um das Überleben bei extremen Temperaturen und feindlichen Kreaturen zu sichern. Die Mechanik zur Wiederbegrünung der Welt zeigt Potenzial, doch fehlt es dem Spiel derzeit an Langzeitzielen und einem klaren Fokus. Die anfängliche Euphorie wich der Erkenntnis, dass das Spiel noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase steckt.
Start und technische Einrichtung
00:00:01Der Stream beginnt mit dem Willkommen an die Zuschauer und einem technischen Problem: Die Änderung der Auflösung hat den gesamten Rechner crasht. Nach einem Neustart wird die Streaming-Software wieder korrekt eingerichtet. Der Streamer wechselt zu dem Spiel Eco-Punk, einer neuen Apokalypse, und gibt bekannt, das Tutorial zu überspringen, da er ein erfahrener Spieler ist. Die Grundlagen der Steuerung wie Sammeln, Bauen und die Ansicht werden kurz angesprochen.
Grundlagen des Spiels und erste Aufgaben
00:02:19Der Stream stellt die Grundprinzipien von Eco-Punk vor. Der Spieler muss eine Kolonie in einer postapokalyptischen Welt am Leben erhalten, wobei die Kolonisten über Hunger, Durst und verschiedene Fähigkeiten verfügen. Nachdem die Startkiste geplündert wurde, wird das globale Inventar gezeigt. Es werden die ersten Kolonisten mit ihren zufälligen Namen und Eigenschaften vorgestellt. Die zentralen anfänglichen Aufgaben werden definiert: Sammeln, Bauen und die Vorbereitung auf den bevorstehenden Sturm am Tag 15, um zu überleben.
Bau der ersten Basis und Lagerprobleme
00:08:58Die Kolonisten beginnen mit dem Bau einer ersten Basis. Ein provisorisches Lager wird eingerichtet, stößt aber schnell an seine Grenzen. Der Streamer ist verwirrt über das Lagermanagementsystem, da die Kapazität nicht klar ersichtlich ist. Die extrem hohe Außentemperatur von über 40 Grad stellt eine ständige Bedrohung dar. Es werden erste Gebäude wie Holzwände und eine Tür errichtet, um einen geschützten Bereich zu schaffen. Die ersten Karotten werden im Garten gepflanzt.
Überleben der ersten Nacht und Herausforderungen
00:19:49Nachdem die erste Basis errichtet ist, bricht die Nacht herein und die Temperaturen sinken drastisch auf unter 4 Grad. Die Kolonisten sind der Kälte ausgeliefert und frieren. Ein Lagerfeuer wird als dringende Priorität gebaut, um die Base zu heizen. Nachdem die ersten Nächte erfolgreich überstanden wurden und niemand erfroren ist, werden die nächsten Schritte geplant. Es fehlen Werkbänke für die Weiterentwicklung, und die Grundversorgung mit Nahrung und Wasser ist weiterhin eine große Herausforderung.
Entdeckung und Gamevergleiche
00:38:46Während des Spiels werden neue Ressourcen wie Eisendraht und Tonerz entdeckt, was auf größere Exploration hindeutet. Der Streamer vergleicht Eco-Punk mit anderen Spielen wie RimWorld und Stranded: Alien Dawn. Er äußert sich positiv über die Potenziale von Eco-Punk und Stranded: Alien Dawn, bedauert aber, dass letzteres nicht weiterentwickelt wird und somit nicht mit RimWorld konkurrieren kann. Er erwähnt auch seine Vorfreude auf zukünftige Spiele wie ARK und Humanite Z.
Diskussion über Project Zomboid und zukünftige Pläne
01:10:30Der Streamer spricht ausführlich über seine Haltung zu Project Zomboid. Er möchte die B42-Stable-Version abwarten, anstatt die instabile Experimental-Version zu spielen, da sein letzter Spielstand durch einen Patch zerstört wurde. Er betont, dass ein langer Run von 300 Stunden nur mit einer stabilen Version und vollständiger Mod-Unterstützung für ihn Sinn ergibt. Für die Zukunft plant er einen Run in Project Zomboid mit dem Ziel, ein Heilmittel zu finden, und eine Hardcore-Challenge in ARK am Freitag.
Ressourcenmanagement und Ausrüstungsherstellung
01:29:52Der Stream konzentriert sich auf das Management von Ressourcen wie Dünger und das Pflanzen von Karotten. Es werden verschiedene Kleidungsstücke für den Schutz vor Hitze und Kälte hergestellt, darunter Polarmützen, -hosen und -mäntel. Das Gameplay erfordert strategische Planung, da der Tag sehr heiß und die Nacht kalt ist, was den Bau weiterer Lagerfeuer notwendig macht. Die Charaktere werden mit spezifischen Fähigkeiten wie Revolverheld und Maulwurf ausgestattet, um ihre Effizienz zu maximieren. Das Ziel ist es, die Grundversorgung der Kolonie sicherzustellen.
Forschung und Charakterentwicklung
01:32:06Der Fokus verlagert sich auf die Forschungstätigkeit, um neue Technologien wie eine erweiterte Nähwerkbank, einen Holzofen und einen Ventilator freizuschalten. Charaktere werden der Forschung zugewiesen, wobei ihre individuellen Eigenschaften wie Lerngeschwindigkeit berücksichtigt werden. Die Automatisierungsfunktionen des Spiels werden erklärt, die es ermöglichen, Reparatur- und Heilaktionen zu priorisieren. Der Ökologe wird beauftragt, die Umgebung nach wertvollen Überresten wie Samen zu durchsuchen, die für die Nahrungsproduktion und die Wiederbegrünung der Welt unerlässlich sind.
Spieleigenschaften und erste Eindrücke
01:37:11Das Spiel 'Ecopunk' wird vorgestellt, ein Early-Access-Titel auf Steam, der derzeit 19,99 Euro kostet. Es wird als eine Mischung aus 'RimWorld' und einer Survival-Koloniesimulation beschrieben, bei der es darum geht, in einer apokalptischen Welt zu überleben. Das Kernziel ist es, die durch eine Apokalypse zerstörte Welt wieder zu begrünen. Der Streamer spielt das Spiel zum ersten Mal ohne Spoiler und möchte seine Eindrücke teilen, um zu bewerten, ob es den Preis wert ist und wie anspruchsvoll es ist.
Die Welt wiederbeleben und Evolutionssystem
01:41:42Ein zentrales Mechanik des Spiels ist das Pflanzen von speziellen Bäumen wie dem Ahorn, der in seinem Einflussbereich Wildpflanzen wachsen lässt. Dies ist ein Schlüssel zur Wiederbegrünung. Ein Evolutionspunkt wird durch das Pflanzen des Baumes erreicht. Dafür werden jedoch Düngemittel benötigt. Das Spiel führt ein Evolutionssystem ein, bei dem Punkte durch verschiedene Aktionen gesammelt werden können, um sich im Laufe der Zeit zu verbessern. Das Langzeitziel ist es, die Welt durch diese Maßnahmen wieder bewohnbar zu machen.
Erste Konfrontation mit Feinden und Notwendigkeit von Waffen
01:55:47Die Konfrontation mit Zombies und Gräbern zwingt den Streamer, die Strategie zu überdenken. Anfänglich fehlen Waffen und Rüstungen, was den Zugang zu wertvollen Ressourcen in den Städten unmöglich macht. Der Fokus verschiebt sich daher auf das schnelle Herstellen von Baseballschlägern und das organisatorische Management der Kolonisten, die nun auch neue Aufgaben wie das Jagen übernehmen. Der Kampf gegen die Untoten erfordert eine militärische Ausrüstung, was eine neue Priorität im Gameplay darstellt.
Das 'Opfern'-System und sein Zweck
02:00:31Ein entscheidendes Gameplay-Feature wird entdeckt: die 'Opfern'-Funktion. Durch das Opfern von Feindeleichen an einem speziellen Baum kann die Kolonie Ressourcen sammeln und den Baum füttern. Dieses Ritual wird als sinnbildlicher 'Blutgott'-Aspekt des Spiels beschrieben und dient als fundamentale Methode, die Ressourcenknappheit zu überwinden. Das System unterstreicht das survivalistische und rohe Kernkonzept des Spiels, bei dem der Fortbestand der Gruppe direkt vom Beseitigen der Feinde abhängt.
Technische Probleme und Unterbrechung
02:11:08Ein unerwartetes technisches Problem unterbricht den Spielfluss: das rechte Kopfhörer des Streamers funktioniert nicht mehr, was einen störenden Ein-Ohr-Sound verursacht. Die Ursache wird als Wackelkontakt identifiziert, nachdem die Kopfhörer, die bereits vier Jahre alt sind, plötzlich ausfielen. Während des Troubleshootings wird ein Sponsor 'Holzkern' vorgestellt, der Uhren und Schmuck anbietet. Die technische Unterbrechung zwingt den Streamer zu einer Werbepause, bis ein neues Headset bestellt werden kann.
Neuer Versuch und grundlegende Fehler
02:34:24Nach der technischen Pause beginnt ein neuer Versuch, die Apokalypse zu überstehen. Der Streamer erkennt kritische Fehler in seiner bisherigen Strategie, insbesondere beim Lagermanagement und der Kompostproduktion. Lagerplätze sind knapp, was die Produktion blockiert, und die Charaktere sind manchmal untätig. Die Priorität wird nun auf die Schaffung von effizienteren Strukturen gelegt. Die Herausforderung, bei Nacht und Kälte zu überleben, erfordert nun eine kluge Raumaufteilung mit Kühlung und ausreichend Lagerplätzen, anstatt eines großen, unorganisierten Lagers.
Koloniale Katastrophe und Reorganisation
02:53:05Der Versuch endet in einer Katastrophe: mehrere Kolonisten leiden gleichzeitig unter Hitzschlag und Erkältung. Die falsche Platzierung der Gebäude, insbesondere das Lager im Freien ohne Schutz, führt zu einem Totalverlust. Der Streamer analysiert sein Scheitern und plant einen neuen, intelligenteren Aufbau. Das Ziel bleibt, die Welt wieder grün zu machen, aber die Grundlage ist eine effiziente und geschützte Basis mit einem klaren Wohnbereich, Schlafzimmern und Lagern, um die Ressourcen zu maximieren und die Kolonisten sicher zu halten.
Koloniebau und Überleben der ersten Nacht
02:59:41Der Fokus liegt auf dem Bau einer sicheren Unterkunft, um die erste Kältenacht zu überstehen. Nachdem mehrere Betten und ein Ventilator aufgestellt wurden, wird die Temperatur im Inneren auf über zehn Grad gehalten. Während die Kolonie mit dem Risiko einer Kohlenmonoxidvergiftung durch Lagerfeuer überlebt, beginnt die planmäßige Sammlung von Ressourcen wie Holz und Gras. Parallel wird die Grundstruktur der Kolonie durch Laufwege und neue Räume erweitert, um Platz für zukünftige Einrichtungen zu schaffen.
Ressourcenmanagement, Technologie und Jagd
03:02:15Die Ressourcen werden für die Herstellung von Medizin und besseren Ausrüstungsteilen genutzt. Durch das Lernen von Technologien wie 'Holzstrukturen' werden effizientere Möbel wie Holzstühle und Holztische möglich, die die Schlafenszeit verkürzen und die tägliche Energie erhöhen. Gleichzeitig wird die Jagd auf Tiere wie Hasen aufgenommen, um an Leder und Fleisch zu gelangen, da die aktuelle Kleidung unzureichend ist. Es werden neue Bäume gepflanzt, um das Ökosystem und die Ressourcengewinnung zu erweitern.
Sturm, Reparaturen und Entdeckungen
03:06:34Der erste Sturm kündigt sich an und verursacht erhebliche Schäden an den Koloniegebäuden, insbesondere an einer Wand, deren Reparatur unmöglich scheint, da die Kolonisten nicht daran herankommen können. Trotzdem wird die Kolonie als stabil angesehen. Es werden neue Baumarten wie die Ulme entdeckt, die Beeren und Rehe hervorbringt. Das Konzept des 'Garten Eden' entsteht durch das extensive Anpflanzen von Bäumen und Pflanzen, um die Welt wieder zu begrünen.
Neubau und Kritik am Spielprinzip
03:34:52Aufgrund der unübersichtlichen Bauplätze und störender Lagerflächen wird beschlossen, die Kolonie komplett neu zu bauen. Währenddessen wird das Gameplay kritisch hinterfragt. Die KI der Kolonisten ist unvorhersehbar, was zu unnötigen Toden führt. Die Bedrohungen wie Stürme und Gegner werden als zu einfach empfunden, und das Fehlen von Langzeitzielen, einem Charakterbezug und Balancing wird bemängelt. Das Spiel wird als vielversprechender, aber noch sehr unreifer Early-Access-Titel eingestuft, der viel Entwicklungsarbeit benötigt.
Waffenherstellung und Erkundung der Welt
04:19:02Für die anstehende Erkundung der Welt werden Waffen hergestellt, darunter Baseballschläger und Kampfmesser. Die Gruppe begibt sich auf eine Reise, um die Karte zu erkunden und Gegner wie Zombies und Roboter zu bekämpfen. Währenddessen werden die Fraktionen der Welt – Roboter, Zombies und Menschen – entdeckt. Die Erkundung offenbart jedoch, dass das Spielprinzip noch nicht klar genug ist und ein Mangel an sinnvollen Lohn oder Herausforderung besteht.
Fazit und Ausblick des Streams
04:25:36Der Streamer kommt zu dem Schluss, dass Ecopunk trotz interessanter Ansätze wie dem 'Garten Eden'-Konzept noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase steckt. Er bewertet das Spiel aktuell mit 3 von 10 und sieht großes Potenzial, jedoch auch einen enormen Bedarf an Content, Balancing und verfeinerten Mechanismen. Trotz der Kritik wurde der Stream als unterhaltsamer Einblick in das Spiel empfunden. Für die Zukunft werden andere Spiele wie Minecraft Battle Royale, Menace und eine ARC Hardcore Challenge angekündigt.