Die Vorbereitung auf die bevorstehende Herausforderung in der Wildnis wurde intensiviert. In einem umfassenden Training wurden zentrale Fähigkeiten geübt, wie das Feuermachen unter schwierigen Bedingungen und die Zubereitung von Nahrung. Dabei wurden Methoden wie das Braten von Fisch in einem Erdofen und die Nutzung von Naturmaterialen als Zunder demonstriert, um für die bevorstehende Challenge bestens gerüstet zu sein.

Special Events
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Trainingsauftakt und Survival-Formatankündigung

00:12:32

Nach technischen Startproblemen begrüßt Uwe die Zuschauer und stellt das Training für das eigene Survival-Format vor, das in zwei Tagen beginnt. Er erwähnt, dass Joel Kelly ebenfalls teilnehmen wird und erinnert an ihre gemeinsame Teilnahme an Staffel 4 von 7vs.Wild in Neuseeland, wo Letz Hugo als jüngster Teilnehmer einen guten Job machte, den Stream aber vorzeitig abbrach. Ziel des heutigen Streams ist es, die wichtigsten Survival-Fähigkeiten aufzufrischen.

Erdbau als Backofen: Fisch mit Asche braten

00:15:58

Uwe erklärt die praktische Anwendung der Asche aus dem Feuer, die zur Zubereitung von Fisch genutzt wird. Hierfür wird ein Erdloch ausgehoben, das als Backofen dient. Der Fisch wird zuvor ausgeköst und auf eine Schicht große Blätter gelegt, um ein Anbrennen zu verhindern. Danach wird der Fisch im Erdloch mit Holzscheiten abgedeckt und mit Erde bedeckt, um eine gleichmäßige Brattemperatur zu erzeugen. Diese Methode schmeckt anders als gegrillter Fisch und ist effizient, wenn das Material vorhanden ist.

Wasser als Überlebensguide: Der Flossbau von Rudi Kähneberg

00:26:42

Uwe erzählt von einer inspirierenden Survival-Geschichte: dem Abenteuer von Rudi Kähneberg, der mit einem selbstgebauten Floß den Atlantik in 42 Tagen alleine überquerte. Er schildert, wie Kähneberg von einem Helikopter in der abgelegenen Amazonas-Region abgesetzt wurde, nur mit einer Unterhose und einem Messer überlebte und sich ein Floß baute, um den Fluss hinab zu treiben. Uwe betont die wichtige Lektion, dass Wasser immer zu Leben und somit zur Zivilisation führt und ein solcher Kurs die beste Strategie ist, wenn man sich in der Wildnis verirrt hat.

Feuermachen mit Stein und Stahl: Vorübungen und Techniken

00:36:43

Ein zentraler Trainingsschwerpunkt ist das Feuermachen unter schwierigen Bedingungen. Uwe erklärt, dass Feuervorbereitung der wichtigste Schritt ist und wie man trockenes Holz, insbesondere von Tannen, findet und anwendet. Er und Hugo üben unterschiedliche Methoden: Uwe benutzt einen Feuerstein und Stahl, während Hugo und ein Teilnehmer versuchen, es mit einem Messer zu simulieren. Das Training zeigt, dass das Erzeugen einer Funke zwar machbar ist, aber viel Feingefühl, Geduld und Übung erfordert, besonders wenn das Material feucht ist.

Naturlicher Zunder: Harzholz, Birkenrinde und Fatwood

00:55:32

Uwe geht auf alternative Zunderstoffe ein, die auch bei Nässe funktionieren. Er nennt Birkenrinde, die viele Öle enthält und feucht brennbar ist, und Harzholz, auch Fatwood genannt, das von toten Nadelbäumen stammt und extrem harzhaltig ist. Dieses Material brennt sehr heiß und lange. Außerdem erwähnt er, dass bereits angekokelter Stoff aus einer Blechdose wie Holzkohle funkenabsorbierend wirken kann. Er demonstriert auch das mittelalterliche Feuerzeug, bei dem zwei Steine mit einem Kohlenstoffgehalt aufeinandergeschlagen werden, um Funken zu erzeugen.

Steinzeitfeuermachen: Zwei Steine erzeugen Funken

01:00:58

Im letzten Teil des praktischen Trainings zeigt Markus den Teilnehmern die prähistorische Methode des Feuermachens. Es werden zwei Steine benötigt, von denen einer eine scharfe Kante haben muss. Durch gezieltes, aber entspanntes Schlägen auf den zweiten Stein werden Funken erzeugt, die in ein passendes Zundermaterial wie angekokelten Stoff gebettet werden müssen. Diese Technik erfordert viel Gefühl und Geduld und ist deutlich schwieriger als die moderne Methode mit Feuerstein und Stahl, da die Funken schwächer und unregelmäßiger sind.

Vorbereitung auf Survival-Challenge

01:10:16

Das Team plant einen Team-Change und startet mit grundlegenden Survival-Techniken. Es werden die Methoden des Feuerbohrens und Fischens als zentrale Teile der Challenge vorgeschlagen. Dabei wird auch über die praktische Anwendung, insbesondere bei Regen, und die psychische Hürde diskutiert, wenn es um das Töten von Tieren geht, das für die Ernährung in der Wildnis notwendig sein könnte.

Praktische Survival-Anwendung

01:14:34

Nach einer kurzen Pause mit Pizza wird die praktische Anwendung von Messern zur Verarbeitung von Fisch demonstriert. Es wird die Schärfe der Werkzeuge getestet und deren Bedeutung für das Überleben in der Natur betont. Zudem taucht ein allergisches Reaktionsproblem auf, wird aber zunächst als lösbar eingestuft, da ein entsprechendes Erste-Hilfe-Set vorhanden ist.

Fischen und Nahrungszubereitung

01:37:56

Es wird ein gefangener Fisch vorgeführt, mit einem gezielten Schlag getötet und anschließend fachgerecht ausgenommen. Der Streamer erklärt den Zweck dieser Methode, um dem Tier einen schnellen Tod zu gewährleisten und im Vergleich zu industriellen Fangmethoden eine weniger grausame Alternative darzustellen. Der Fisch wird anschließend zur weiteren Zubereitung in ein spezielles Feuer gelegt.

Pflanzliche Notnahrung und Heilpflanzen

01:51:39

Als Übergangsnahrung werden vier essbare und leicht erkennbare Pflanzen vorgestellt: Löwenzahn, Breitwegerich, Spitzwegerich und Brennnessel. Für die Brennnessel wird speziell eine Technik gezeigt, wie die Brennhaare durch Abstreichen unschädlich gemacht werden können. Die Pflanzen dienen sowohl als Nährstoffquelle als auch für medizinische Zwecke, wie die Behandlung von Wunden.

Tierische Notnahrung und psychische Hürde

01:59:16

Das Thema weitet sich auf tierische Notnahrung aus, wie das Sammeln von Insekten oder Maden an toten Tieren. Als Übung wird Hugo mit verbundenen Augen ein nicht näher spezifiziertes, tierisches Element gegeben, um die Überwindung von Ekel zu demonstrieren. Dies wird als rein psychische Hürde dargestellt, die es zu meistern gilt, um in einer survival Situation überleben zu können.

Überraschende Pranks und Survival-Tools

02:08:49

Zunächst wird über einen Prank gesprochen, bei dem Nudeln als angeblich lebende Würmer dargestellt wurden, was einen Teilnehmer zum Kotzen brachte. Hugo zeigt ein Survival-Kit, das er erhalten hat, bestehend aus einem Kompass, einer Feuersteinzündung und drei Metern Seil. Uwe erklärt die Funktionsweise der Komponenten und hebt hervor, dass man ohne Wissen die Verwendung solcher Werkzeuge nicht meistern kann. Der Fisch aus dem Ofen wird als bald fertig und zum Essen angekündigt.

Gastbeitrag von Joe Vogel

02:14:17

Joe Vogel, Teilnehmer der fünften Staffel von 7 vs. Wild in der Amazonas-Region, schaltet sich ins Gespräch. Er berichtet, dass er am zweiten Tag aufgrund eines gebrochenen Fußnagels ausscheiden musste. Hugo und Uwe unterhalten sich über ihre eigenen Erfahrungen in Neuseeland und werfen die Idee auf, eine gemeinsame Aussetzung für alle Teilnehmer der letzten beiden Staffeln zu organisieren.

Fischzubereitung und weitere Survival-Themen

02:17:44

Die Runde diskutiert die Zubereitung des Fisches, wobei eine Grillmethode im Feuer im Vergleich zum Backofen favorisiert wird, da sie mehr Flüssigkeit und damit Volumen erhält. Zuschauer geben Tipps, zum Beispiel die Verwendung von Brennnesseln zum Würzen. Uwe zeigt die Notwendigkeit von Salzen und Pfeffer und erklärt, dass das Entgräten des Fisches wichtig ist. Markus startet eine Demonstration, wie man auch bei Nässe trockenes Holz für ein Feuer finden kann, indem man Äuste aufspaltet und das trockene Innere nutzt.

Techniken für Feuerstiftung und Unterstände

02:29:01

Uwe demonstriert die Featherstick-Technik, bei der man mit einem Messer dünne Späne vom Holz abzieht, die sich leicht entzünden lassen. Er betont die Wichtigkeit eines breiten Messerrückens für solche Aufgaben. Anschließend wird der Bau von Unterständen (Shelters) thematisiert. Es wird erklärt, dass ein Unterstand aus Isolation auf dem Boden, Windschutz und Dach besteht und dass man für den Boden viel Laub sammeln muss. Die Inspektion eines bestehenden, aber ungeeigneten Unterstands zeigt auf, warum eine Neigung von 45 Grad wichtig ist, um Wasser abzuhalten.

Aufbau von Unterständen für Einzelpersonen

02:52:35

Die Konstruktion eines funktionstüchtigen Unterstands wird gezeigt. Ein stabiler Pfahl wird als tragendes Element genutzt, auf den Holzlagen und darauf eine dicke Schicht Laub gestapelt wird. Diese Bauweise, die mehrere Stunden dauern kann, soll Wasser vollständig abhalten und als Isolation dienen. Es wird angemerkt, dass der Aufbau eines solchen Unterstands je nach Teamgröße und verfügbarer Materialmenge unterschiedlich zeitaufwendig ist.

Vorbereitung auf das Abenteuer in Rumänien

02:56:48

Einige humorvolle Momente finden statt, als die Teilnehmer über ihr Verhältnis zum Töten von Tieren sprechen. Hugo gesteht, zwar Fleisch zu essen, aber sich nicht zu trauen, Tiere selbst zu töten. Es gibt Diskussionen über die Dauer des geplanten Survival-Aufenthalts in Rumänien. Hugo bestätigt, dass das Startdatum für das Aussetzen Mittwochmorgen ist und dass die Teilnehmer vorher noch ein Briefing erhalten.

Ausblick auf zukünftige Streams

03:00:25

Es wird angekündigt, dass am Folgetag ein weiterer Stream stattfinden wird, bei dem eine Aktion für Tiere (Charity) im Fokus steht. Uwe gibt vorläufig die Startzeit des Streams mit 14:30 Uhr an. Danach sind die Streamer offline und für zehn Tage in der Wildnis, was die Zuschauer für rund eine Woche von Inhalten befreit. Der Stream endet mit Dank an die Zuschauer und weiteren Plänen, die aber noch nicht verraten werden dürfen.