ARENA: Merz stellt sich den Fragen der Bürger !trinkgeld

ARD-Arena-Analyse: Merz im kritischen Fokus

Transkription

Es wurde eine umfassende Analyse der ARD-Arena mit Friedrich Merz vorgenommen. Der Fokus lag auf seinen Antworten zu Verteidigungspolitik, der inneren sozialen Problematik und der umstrittenen Einwanderungspolitik. Besondere Kritik erntete Merz für seine Ausführungen zur Asylpolitik, die als menschenfeindlich bewertet wurden.

Politics
00:00:00

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Einleitung und Vorstellung des Formats

00:00:04

Der Stream beginnt mit der Ankündigung, dass die komplette Aufzeichnung der ARD-Arena mit Friedrich Merz analysiert werden soll. Der Streamer äußert seine Verwirrung über die Timing-Wahl der Arena, die mitten im Dezember, fast ein Jahr nach der Wahl, stattfindet und hält dies für unüblich und politisch motiviert, möglicherweise aufgrund der gesunkenen Umfragewerte von Merz. Er verspricht, die Veranstaltung komplett anzuschauen und danach etwas Schönes zu präsentieren.

Erste Fragen zur Bundeswehr und Verteidigung

00:02:14

Die ersten Fragen im Publikum konzentrieren sich auf die deutsche Verteidigungspolitik. Ein Berufssoldat fragt nach den konkreten Maßnahmen, um junge Menschen für einen möglichen Kriegseinsatz zu motivieren, was Merz mit dem abstrakten Ziel beantwortet, sich verteidigen zu können, um sich nie verteidigen zu müssen. Eine weitere Fragestellerin stellt die Sinnhaftigkeit der massiven Rüstungsausgaben der NATO in Relation zu den geringeren Ausgaben Russlands in Frage. Merz antwortet nicht auf die konkreten Zahlen, sondern betont die Notwendigkeit, die Ukraine gegen Russland zu unterstützen und eine erneute militärische expansion zu verhindern, was der Streamer als Ausweichmanöver bewertet.

Fragen zu inneren sozialen Problemen

00:43:15

Ein junger Mann aus dem Publikum stellt die grundsätzliche Frage, wofür er für dieses Land kämpfen soll, wenn er sich von Staat und Regierung im Stich gelassen fühlt. Er konkretisiert dies mit der Streichung des Kulturpasses, teureren Bahntickets und einem neuen Rentengesetz, das seiner Generation das Leben erschwert. Merz wehrt diese Kritik ab, verweist auf zukünftige Rentenreformen und versucht, den jungen Menschen mit der allgemeinen Lebensqualität und den Möglichkeiten in Deutschland zu überzeugen. Der Streamer kritisiert die lockere, fast schon beleidigende Art von Merz, der das ernste Thema mit der Frage konfrontiert, ob es ein besseres Land als Deutschland gäbe.

Umgang mit Migration und menschenfeindliche Rhetorik

00:48:23

Die politische Debatte eskaliert als ein junger Mann aus Gelsenkirchen Merz direkt anspricht und von Problemen durch Migranten in Parks und Freibädern berichtet. Er fragt, wie viele Menschen mit Migrationshintergrund, die dem Staat 'Schaden zufügen', in Zukunft abgeschoben werden. Diese Frage des Publikums wird vom Streamer als menschenfeindlich und aus einer 'Beatles-Zeit' stehend kritisiert. Merz, sichtlich perplex, leistet Gegenrede und betont die historische Bedeutung von Einwanderung für das Ruhrgebiet, um dann auf die Reduzierung der Asylzahlen um die Hälfte hinzuweisen und die neue, harte EU-Asylpolitik zu loben.

Analyse der neuen EU-Asylpolitik

00:52:51

Der Streamer analysiert im Anschluss die von Merz gelobte EU-Asylpolitik. Er erklärt die zentralen Punkte: direkte Zurückweisungen an den Außengrenzen und die geplante Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern in Rückführungszentren in Drittländer wie Albanien. Der Streamer wertet diese Maßnahmen als inhumant und faschistoid, vergleicht sie direkt mit der Politik von Donald Trump und warnt vor der Entstehung von de-facto-Gefängnissen oder sogar Arbeitslagern. Er stellt die entscheidende Frage, wer überhaupt die Aussicht auf Asylerfolg an den Grenzen schnell prüfen soll und wie mit Menschen umgegangen werden soll, die nicht zurückkehren können, aber auch kein Asyl bekommen.

Asylpolitik und Rückführungspraxis

00:55:43

Im Fokus standen die Pläne der Regierung, abgelehnte Asylbewerber aktiver an ihrer Rückführung zu beteiligen, mit Leistungskürzungen oder sogar Gefängnisstrafen als Konsequenz für Widerstand. Auch die automatische Anerkennung von Abschiebebescheiden in anderen EU-Ländern wurde angesprochen. Der Streamer kritisierte diese Maßnahmen scharf, indem er daran erinnerte, dass das Asylrecht aus der Not der NS-Zeit entstanden sei, als Verfolgte aus Deutschland flohen und keine Länder sie aufnahmen. Er äußerte die Befürchtung, dass Merz mit seiner menschenfeindlichen Politik dazu beitrage, Deutschland unattraktiv für Migranten zu machen.

Stadtbilddebatte und gesellschaftlicher Zusammenhalt

01:00:25

Eine Medizinstudentin aus NRW stellte Friedrich Merz die Frage, wie seine Aussagen über ein negativ von Migration geprägtes Stadtbild mit der Tatsache in Einklang zu bringen sind, dass das Gesundheitssystem maßgeblich von ausländischen Fachkräften abhängt. Merz versuchte, seine Position zu differenzieren, indem er einräumte, dass Bereiche wie Pflege und Medizin ohne Einwanderung nicht funktionieren würden. Er betonte, er spreche von konkreten Problembereichen wie verwahrlosten Stadtteilen, anstatt sich auf Äußerlichkeiten zu beziehen, was der Streamer als Ausweichmanöver und zu schwache Abgrenzung einer faschistischen Rhetorik empfand.

Lohnpolitik im Pflegebereich und Arbeitsbelastung

01:04:48

Ein angehender Rettungssanitäter konfrontierte Merz mit seiner wiederholten Aussage, sich lohne müsse. Er kritisierte, dass das Einstiegsgehalt in der Pflege bei 3.500 Euro brutto liege und damit nicht existenzsichernd sei. Merz verteidigte die Gehaltsentwicklung, indem er ein Plus von 15 Prozent in den letzten Jahren und eine Attraktivitätssteigerung des Berufes durch erweiterte Aufgaben für Pflegekräfte hervorhob. Der Streamer wies dies zurück und bezeichnete die Ausweitung der Aufgaben als billige Sparmaßnahme, die auf Kosten der Ausbildung gehe.

Zweiklassenmedizin im Gesundheitssystem

01:11:38

Eine Ärztin thematisierte das Problem der steigenden Krankenkassenbeiträge bei gleichzeitig schlechter werdender Versorgung im gesetzlichen System. Sie veranschaulichte dies am Beispiel einer Bekannten, die für einen dringend benötigten Spezialistenten in der gesetzlichen Versorgung bis Ende 2026 warten musste, als Selbstzahlerin aber sofort einen Termin bekam. Merz räumte die Probleme im System ein und kündigte an, das Hausarztprinzip stärken und eine grundlegende Reform anzustreben, um die Ressourcen besser zu verteilen. Der Streamer zweifelte die Ernsthaftigkeit an und warf Merz vor, als Kapitalist kein Interesse an einer funktionierenden gesetzlichen Versicherung zu haben.

Landarztmangel und Reform des Medizinstudiums

01:22:22

Ein Hausarzt aus ländlicher Region schilderte den massiven Mangel an Ärzten, bei dem 40% der niedergelassenen Ärzte über 60 sind. Er kritisierte den Numerus Clausus als veraltetes und ungerechtes Zulassungskriterium, das viele geeignete Kandidaten ausschließe. Merz wies den Vorwurf der Respektlosigkeit zurück und nannte als Lösungen den Aufbau neuer medizinischer Fakultäten, die Steigerung der Attraktivität des Berufs und verschiedene Programme zur Ansiedlung von Ärzten auf dem Land. Der Streamer empfand Merz' Antworten als extrem respektlos, da er die von dem Arzt benannten strukturellen Probleme ignoriere und stattdessen mit generischen Floskeln reagiere.

Kritik am Katastrophenschutz

01:37:16

Ein ehrenamtlicher Notfallsanitäter sprach die schlechte Ausstattung im Katastrophenschutz an und merkte an, dass die 200 Millionen Euro des Sondervermögens für Deutschland viel zu wenig seien. Merz verteidigte die Arbeit der Institutionen in Deutschland, behauptete jedoch, sie sei im Mindset von anderen Ländern Europas zurück, ohne konkret zu werden. Er kündigte an, den Bereich künftig stärker zu finanzieren, da er zunehmend wichtiger werde. Der Streamer warf Merz vor, die prekäre Situation zu ignorieren und die Tatsache, dass die große Anzahl an Ehrenamtlichen ein Armutszeugnis für die Politik sei, zu verschleiern.

Reformbedarf bei der Witwenrente

01:48:03

Eine Frau aus Köln berichtete von ihrer persönlichen Situation nach dem frühen Tod ihres Mannes. Sie bezieht eine zu geringe Witwenrente, die ihren Lebensunterhalt nicht deckt, ist aber durch die Hinzuverdienstgrenze in ihrer Möglichkeiten, mehr zu arbeiten, eingeschränkt. Sie fragte Merz nach den konkreten Plänen der Regierung, um eine Verbesserung der Hinzuverdienstmöglichkeiten für Hinterbliebene zu erreichen und kritisierte, dass eine symbolische Erhöhung der Grenze unzureichend sei. Merz zeigte Verständnis für die Situation und kündigte eine umfassende Rentenreform an, in der dieses Thema im nächsten Jahr bearbeitet und bis Mitte 2026 konkrete Vorschläge ausgearbeitet werden sollen.

Rente und Anreizsysteme

01:51:22

Friedrich Merz betont die Notwendigkeit, durch Arbeit entstehende Nachteile zu vermeiden und Anreize für die Erwerbstätigkeit zu schaffen, was er als übergeordnetes Ziel sieht. Er greift dabei das Wording aus der Bürgergelddebatten auf, ohne konkret auf Witwenrenten einzugehen. Die Hinterbliebenenrente wird als komplexes Thema bezeichnet, für das er nach eigener Aussage zu wenig Wissen besitzt, und verspricht, das Thema mitzunehmen. Die Witwerin schildert die finanzielle Notlage nach dem Tod des Partners und kritisiert die ungleiche Behandlung von Rentnern und Hinterbliebenen. Merz konkretisiert später die geplante Anreizregelung für über 65-Jährige, die über die Regelarbeitszeit hinaus bis zu 2000 Euro monatlich steuerfrei verdienen können, und kündigt eine umfassende Rentenreform für das kommende Jahr an.

Gastronomie und Mindestlohn

02:01:20

Ein Gastronom aus Leidenschaft stellt die Frage, wie die Branche unter der aktuellen Politik überleben könne und fordert Reformen wie Bürokratieabbau und Kostensenkungen. Merz erkennt die schwierige Lage der Gastronomie an und verweist auf die Mehrwertsteuersenkung als positives Signal. Zur Frage des Mindestlohns gibt Merz an, nicht für dessen Einführung verantwortlich gewesen zu sein, und kritisiert die negativen Effekte, da er die gesamte Lohnstruktur nach oben ziehe. Eine Zuschauerin kritisiert, dass gelernte Kräfte und Ungelernte oft gleich bezahlt würden, was后者 dazu verleite, keine Ausbildung zu machen. Merz äußert sich skeptisch zu dieser Praxis, plädiert aber für gleiche Bezahlung bei gleicher Leistung.

Gesamtplan und Lobbyismus

02:12:43

Ein Zuschauer fordert einen Gesamtplan von Merz und weniger Fokus auf Partikularinteressen wie die Gastronomie oder die Landwirtschaft. Er wünscht sich eine Vision für Deutschlands Zukunft und die Bereitschaft, den Bürgern Veränderungen zuzumuten. Merz antwortet mit einer vagen Vision, die eine leistungsfähige demokratische Gesellschaft, die Verteidigung von Freiheit und Frieden sowie einen gesellschaftlichen Zusammenhalt beinhaltet. Der Moderator kritisiert diese Antwort als inhaltsleere Worthülse und stellt fest, dass Merz keine spezifische Lobby benannte und somit die Frage nicht beantwortete. Der Begriff "liebenswertes Land" wird von einigen im Publikum als seltsam und künstlich empfunden.

Israel-Palästina-Konflikt

02:20:50

Aus der Online-Community wird der Bundeskanzler zu seinem jüngsten Israel-Besuch und dem Treffen mit Premierminister Netanyahu befragt. Merz bekräftigt die deutsche Pflicht, an Israels Seite zu stehen, unabhängig von der Regierung, und spricht von einer schwierigen Rolle Deutschlands als Waffenlieferant. Er kritisiert auch die israelische Regierung und erwähnt die Pläne für einen Wiederaufbau von Gaza sowie das Fernziel eines palästinensischen Staates, das er jedoch für unrealistisch hält. Die Aussagen werden von der Community und dem Moderator scharf kritisiert, da Deutschland weiter Waffen liefere und sich mitschuldig an der Lage in Gaza mache. Dies wird als "peinlich" und "ein trauriges Kapitel Deutschlands" bezeichnet.

AfD und Wählerwanderung

02:31:25

Ein Zuschauer fragt Merz, was er tun werde, wenn die größte Wählergruppe hinter der AfD stehe, und verweist auf die Wähler, die von etablierten Parteien zur AfD gewandert sind. Merz distanziert sich klar von der AfD und betont, dass er mit ihr nicht zusammenarbeiten werde. Er sieht in der Wählerwanderung ein Versäumnis aller demokratischen Parteien, die Probleme der Menschen nicht gelöst zu haben. Er plädiert für eine Stärkung der politischen Mitte, um der AfD die Grundlage zu entziehen. Der Moderator und weitere Zuschauer kritisieren Merz' Wortwahl und merken an, dass die AfD trotz aller Aussagen immer stärker werde und es realistisch sei, dass sie künftig Regierungsverantwortung übernehmen müsse.

Ländlicher Raum und Bürokratie

02:41:43

Ein Bürgermeister aus Thüringen schildert die Probleme des ländlichen Raumes, wie abnehmende Infrastruktur und Bevölkerung, und fragt nach konkreten Maßnahmen. Er kritisiert, dass städtische Bürokratie oft die Verwaltung auf dem Land übernehme und die Menschen nicht mehr an die Region gebunden würden. Merz relativiert die Schilderung, indem er darauf hinweist, dass die politische Verfasstheit auf dem Lande je nach Region sehr unterschiedlich sei. In Teilen Deutschlands, insbesondere wo starke kirchliche Bindungen bestünden, sei die AfD schwächer. Er gibt jedoch zu, den spezifischen Punkt zur städtischen Bürokratie im ländlichen Raum nicht vollständig verstanden zu haben.

Diskussion über ländlichen Raum und Infrastruktur

02:45:01

Friedrich Merz äußert sich zur Rolle der AfD auf dem Land und bestätigt, dass diese dort, wo keine starke konfessionelle Bindung mehr besteht, stärker ist. Er betont, dass die Mehrheit der Bevölkerung im ländlichen Raum lebt und es daher wichtig sei, diesen zu stärken. Merz beobachtet, dass die Attraktivität des Lebens auf dem Land wieder zunimmt, was eine Rückwanderung junger Menschen in Kleinstädte und ländliche Regionen zur Folge habe.

Kritik am Baugesetzbuch und kommunale Handlungsunfähigkeit

02:47:19

Ein Bürgermeister kritisiert die Änderungen im Baugesetzbuch scharf, da diese für ländliche Kommunen ein absolutes Chaos darstellen. Diese Regelungen erlauben Bauten im Außenbereich, ohne dass die Gemeinden die notwendige Infrauktur erschließen können. Der Bürgermeister beklagt, dass er das Geld dafür nicht habe und mehr Handlungsfreiheit benötige, anstatt von oben herab vorgeschriebene Prinzipien umsetzen zu müssen. Als Merz die Kritik mit einem ungläubigen 'das glaube ich nicht' quittiert, fühlt sich der Bürgermeister respektlos behandelt und beendet das Gespräch.

Debatte über christliche Werte in der CDU

02:50:15

Die Diakonin Alicia Meinel fragt Friedrich Merz nach dem christlichen Charakter der CDU und was ihn inspiriere, politisch im Sinne christlicher Werte zu handeln. Merz, der sich selbst als praktizierender Katholik bezeichnet, sieht den christlichen Glauben als Beziehung zu Gott und dem Menschen. Er betont, dass das christliche Menschenbild alle Menschen, insbesondere die Armen und Schwachen, liebt und in der Politik stets nur die vorletzte Antwort gegeben werde. Eine Bürgerin widerspricht vehement und wirft der CDU vor, entgegen diesen Werten Sozialsysteme abzubauen und Arme sowie Flüchtlinge zu gängeln.

Kritik an neuen Hebammenhilfeverträgen

02:59:17

Drei freiberufliche Hebammen berichten über massive finanzielle Einbußen von bis zu 40 Prozent durch den neuen Hebammenhilfevertrag seit November, was ihre berufliche Tätigkeit unmöglich macht und die gesetzlich garantierte Versorgung gefährdet. Friedrich Merz gibt an, das Problem bisher nicht gekannt zu haben, verspricht sich damit aber zu befassen. Der Streamer kommentiert die Situation kritisch und findet es erstaunlich, dass Merz das Gesetz selbst mitbeschlossen haben soll, aber sichtlich nicht auf dem Schirm hat.

Organisation des Publikums und technische Aspekte

03:04:05

Bei der Anordnung der Zuschauer im Studio fällt auf, dass der Fokus auf die visuelle Vielfalt gelegt wird. Es wird explizit versucht, einen Rollstuhlfahrer, eine schwarze Person, eine Person mit asiatischem Hintergrund und jemand mit Kopftuch nach vorne zu platzieren, um eine diverse Mischung zu erzeugen. Gleichzeitig werden Männer und ältere Personen in den Hintergrund gedrängt und Frauen sichtbarer positioniert. Dies geschieht im Kontext der Vorbereitung für die Live-Schalte zu 'Die 100', die jedoch kurz darauf wegen des öffentlich-rechtlichen Formats abgebrochen wird.

Reaktionen auf öffentlich-rechtliche Inhalte und rechtliche Grauzonen

03:10:29

Es wird über die rechtlichen Grauzonen beim Reagieren auf öffentlich-rechtliche Inhalte auf YouTube gesprochen. Der Streamer erklärt, dass dies oft zu automatisierten Kanal-Strikes führt, da es keine Whitelist-Systeme gibt. Obwohl Produzenten von öffentlich-rechtlichen Sendungen ihn oft selbst um Reaktionen bitten, führt das Hochladen dieser Videos auf YouTube zu Problemen. Die gesamte Diskussion wird als sehr aufwendig und ohne nennenswerten Umsatz für den Kanal beschrieben.

Analyse der YouTuberin Joyce Ilk und ihres Wandels

03:13:57

Der Streamer analysiert die Karriere der Schauspielerin und YouTuberin Joyce Ilk, die besonders durch ihre Nähe zu Luke Mockridge und den anschließenden Kontroversen bekannt wurde. Nach einem umstrittenen Statement im Skandalumfeld von Mockridge veränderte ihr Content sich grundlegend von Comedy hin zu Spiritualität und Esoterik. Mittlerweile kommuniziert sie nach eigener Aussage telepathisch mit einem Alien namens Fuchu. Der Streamer äußert sich sehr skeptisch und zweifelt an der Authentizität dieser Inhalte, vermutet eine Inszenierung, um wieder an Relevanz zu gewinnen.

Just Chatting
03:15:46

Just Chatting

Kritik an Scharlatanerie und absurde Alien-Kommunikation

03:36:06

Der Streamer kritisiert die von Joyce Ilk betriebene Scharlatanerie im Bereich Esoterik und Alien-Kontakt, vergleicht sie mit ähnlichen, ernst gemeinten Angeboten im Pferdebereich, bei denen gegen Geld mit Tieren kommuniziert wird. Er findet die Behauptung, Aliens würden aus der Nähe auf die Menschheit warten, absurd und fragt, warum ausgerechnet Joyce Ilk für dieses privilegierte Gespräch auserwählt worden sei. Er zweifelt stark an der Ernsthaftigkeit der Alien-Kommunikation und sieht darin eine Form von Comedy oder Inszenierung, die auf Unwissenheit und Glauben an das Übernatürliche setzt.

Alien-Kommunikation und Joyce Ilks Visionen

03:38:30

Der Streamer diskutiert die angebliche Telepathie mit einem Alien namens Fuchur, die Joyce Ilk beschreibt. Er schildert, wie die Informationen anders als Engel-Energien in sein Inneres kommen und wie sich Joyce angeblich zukünftige Ereignisse vor ihrem inneren Auge vorstellt. Insbesondere wird eine Timeline für Anfang Mitte 2025 erwähnt, in der ein signifikantes Ereignis stattfinden soll, das mit der Ankunft des Alien zusammenhängen könnte, was Joyce auch in einem Video vom 5. Januar 2025 prophezeit haben soll.

Zweifel und Spekulationen um Joyce Ilks Glaubwürdigkeit

03:43:20

Der Streamer äußert erhebliche Zweifel an der Ernsthaftigkeit von Joyce Ilks Aussagen und sieht zwei mögliche Motive: Entweder handelt es sich um einen Schrei nach Aufmerksamkeit und Reichweite, oder es grenzt an eine Psychose. Er findet es traurig, dass sie solche Inhalte verbreitet, und wirft ihr vor, diese für einen PR-Stand zu nutzen. Er fragt sich, ob Menschen in ihrem Umfeld sie in dieser schwierigen Situation unterstützen, oder ob es sich um eine Inszenierung handelt.

Enttäuschung über ausbleibende Aliens und neue Erklärungen

03:45:25

Nachdem die für Anfang Mitte 2025 prophezeite Ankunft der Aliens ausblieb, kommt die Erklärung, dass diese erst kommen können, wenn der Glaube an die Tagesschau erschüttert ist. Der Streamer ist enttäuscht und fragt, ob Joyce ihn angelogen hat. Er bezeichnet die Kritik an den öffentlich-rechtlichen Medien als gefährlich, da dies demokratiegefährdend sein könnte, und spekuliert, ob es sich bei Joyce Ilk um eine Schauspielerin handelt, die immer eine Rolle spielt und deren wahre Persönlichkeit kaum jemand kenne.

Joyce Ilks Kanal und der Kampf gegen Verschwörungstheorien

03:56:20

Der Streamer beleuchtet Joyce Ilks YouTube-Kanal, der von dem Alien Fuchur betrieben werden soll, und stellt fest, dass die Videos kaum Aufrufe erhalten. Er analysiert den Inhalt als Mischung aus allgemeinen Themen und tiefgründigen Verschwörungserzählungen über Macht-Eliten und Mind-Control-Programme. Er warnt davor, dass solche Inhalte, obwohl sie locker und leicht verpackt sind, gefährlich sein können, da sie schleichend von der Realität abbringen und besonders für junge Menschen problematisch sind.

Warnung vor YouTube-Jobs und Betrugsmaschen

04:06:40

Der Streamer wendet sich einem ernsten Thema zu: der Masche von YouTube-Jobs, die als harmloser Nebenverdienst beworben werden. Er schildert Fallbeispiele, in denen Personen in eine Kryptowelt gelockt wurden, unter psychologischem Druck Geld zahlten und letztlich ihr Geld sowie ihre Identität verloren. Er erklärt, wie die Scammer mit Gruppenzwang, gefälschten Erfolgsgeschichten und dem Versprechen von schnellen Gewinnen arbeiten und dass die Betroffenen oft unwissentlich zu Mittätern bei Geldwäsche werden.

Rechtliche Schritte und Schutz vor Betrug

04:24:37

Der Streamer gibt konkrete Ratschläge für Betroffene von solchen Betrugsmaschen. Er rät dringend, Anzeige bei der Polizei zu erstatten, um Ermittlungsverfahren zu ermöglichen, und schlägt den Gang zu einem Anwalt für zivilrechtliche Schritte vor. Er stellt klar, dass die Täter oft anonym und im Ausland sitzen, was die Verfolgung erschwert, und warnt davor, auf die Rückgewinn des Geldes zu hoffen. Er fordert die Zuschauer auf, sich vor solchen Versprechen auf Social Media zu hüten und andere aufzuklären.

Persönliche Anekdoten und Stream-Abschluss

04:27:39

Der Streamer teilt eine persönliche Anekdote aus seiner Kindheit, in der er bei einem Online-Betrug reagierte, aber sein Vater den Fall schnell und souverän klären konnte. Er ermutigt die Zuschauer, offen über solche Erfahrungen zu sprechen und sich im Internet gegenseitig zu unterstützen. Zum Abschluss kündigt er den nächsten Stream für den folgenden Morgen an, verabschiedet sich und schickt die Zuschauer zu einem anderen Streamer.