Das Forschungsschiff der Greenpeace-Expedition wurde in den norwegischen Gewässern gesichtet. Nach monatelanger Arbeit in Tiefen bis zu 3000 Metern wurde das Schiff von Teammitgliedern empfangen. Die wissenschaftlichen Ergebnisse werden in den kommenden Monaten analysiert, um Argumente gegen die Ausbeutung der Tiefsee zu liefern.

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Ankunft und Vorbereitung in Norwegen

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Elam, elam, elam. Der Stream beginnt mit der Ankunft in Norwegen. Es ist ungewöhnlich heiß mit 30 Grad im Gegensatz zu dem erwarteten Regenwetter. Streamer freiraumreh begrüßt Zuschauer und erklärt, dass er zu spät kommt wegen der extremen Hitze. Er erwähnt, dass sie als Influencer für Greenpeace auf einem Forschungsschiff unterwegs sind, um es abzuholen und Interviews mit dem Forschungsteam zu führen. Ziel ist es, Aufmerksamkeit auf die Tiefsee-Forschung und den Kampf gegen Tiefseebergbau zu lenken.

Auf dem Weg zum Forschungsschiff

00:02:03

Die Gruppe segelt auf einem Schiff Richtung Forschungsschiff, das etwa vier Stunden entfernt ist. Greenpeace war mit einem Forschungsteam in der Tiefsee unterwegs, hat mit einem Roboter namens Holly in 3000 Metern Tiefe geforscht und sammelt nun Forschungsergebnisse. Die Influencer arbeiten mit Greenpeace zusammen, um durch Spenden und Aufmerksamkeit die Missionsziele zu unterstützen. Es ist geplant, Interviews mit den Forschern durchzuführen, um mehr über die Tiefsee und die Auswirkungen von Tiefseebergbau zu erfahren.

Tiefseebergbau und Widerstand dagegen

00:28:00

Greenpeace ist die erste NGO, die in der Tiefsee forscht, um Erkenntnisse gegen Tiefseebergbau zu sammeln. Aktuell gibt es Bestrebungen, seltene Erden aus der Tiefsee zu fördern, was unter internationalem Recht steht. Firmen wie The Metals Company versuchen, ihr Vorgehen als umweltfreundlich zu vermarkten, was jedoch als Greenwashing kritisiert wird. Das Thema ist komplex, da sowohl Forschung als auch notwendiger Schutz der sensiven Tiefsee-Ökosysteme im Vordergrund stehen. Die menschlichen Einflüsse auf die Tiefsee werden als kolonialistisch beschrieben.

Persönliche Einsicht und Perspektiven

00:33:23

Der Streamer teilt seine persönliche Meinung über Tiefseebergbau, die stark von Respekt für natürliche Gleichgewichte geprägt ist. Er betont seine Philosophie 'Take Nothing But Pictures' und erwähnt seine Tattoos als Symbol für diese Überzeugung. Gleichzeitig erkennt er die komplexen globalen wirtschaftlichen Strukturen an, in denen sich Bewegungen für Umweltschutz bewegen müssen. Die Forschungsergebnisse von Greenpeace könnten helfen, Eingriffe in die Tiefsee einzudämmen, auch wenn eine vollständige Verhinderung von Bergbau in der derzeitigen Welt schwierig erscheint.

Einblicke in die Landschaft und Gespräche

00:37:28

Während der Fahrt werden die atemberaubenden norwegischen Fjorde und Landschaften gezeigt, die den Streamer tief beeindrucken. Es werden humorvolle Gespräche über verschiedene Themen wie Pilzwanderungen, Tattoos und Hobbys geführt. Gleichzeitig wird auf ernsthafte Themen wie Traumadumping in öffentlichen Streams hingewiesen und Vorsicht geboten. Die Gemeinschaft der Zuschauer wird als unterstützend beschrieben, während sie zusammen das Erlebnis des Aufnehmens des Forschungsschiffes teilen.

Annäherung an das Forschungsschiff

00:47:30

Die Gruppe nähert sich dem Forschungsschiff, das sie abholen werden. Der Streamer wechselt strategisch die Position auf dem Schiff, um das Schiff besser filmen zu können. Die Stimmung ist gespannt und aufgeregt, da es der Höhepunkt der Aktion ist. Die vorherigen intensiven Gespräche über Tiefsee-Forschung und -schutz münden nun in die praktische Begegnung mit den Forschern und ihrem Schiff, das die Ergebnisse ihrer monatelangen Arbeit an Bord hat.

Sichtung des Forschungsschiffs

00:48:29

Bei der Landmündung wird tatsächlich das Forschungsschiff der Greenpeace-Expedition gesichtet. Das internationale Team war mehrere Wochen auf dem Schiff unterwegs, um die Tiefsee zu erforschen. Greenpeace hat eine historische Bedeutung dabei, da es sich um die erste NGO handelt, die eine Expedition in der Tiefsee durchgeführt hat. Dies wird als bemerkenswerter Moment bezeichnet. Streamer und Greenpeace-Mitglieder befinden sich gemeinsam im Hafen, um die Forschenden willkommen zu heißen.

Details zur Tiefsee-Expedition

00:49:48

Die Tiefsee beginnt dort, wo der Mensch mit Taucheranzug und Mitteln nicht mehr hinkommen kann, etwa ab 120-130 Metern Tiefe. Forschende waren mit einem Roboter bis zu 3400 Metern tief unterwegs, was in einem Livestream gezeigt wurde. 88 Prozent der Meeresfläche Tiefsee bleiben unerforscht. Das Forschungsschiff ist riesig und die Mission war speziell in der Arktis vor Norwegen angesiedelt. Das Team hat Proben genommen und Daten gesammelt.

Ziele der Greenpeace-Forschung

01:05:01

Greenpeace will mit der Forschung verhindern, dass die Tiefsee ausgebeutet wird. Dazu ist es notwendig, zuerst Beweise für die Schäden durch menschliche Eingriffe wie Tiefseebergbau zu sammeln. Das Forschungsteam hat dabei auch einen Tiefsee-Protest durchgeführt, der als erstes dieser Art gilt. Es geht darum zu beweisen, dass menschengemachter Abbau von Manganknollen Lebensräume zerstört. Die Forschung soll Argumente gegen Tiefseebergbau liefern.

Kritik an Tiefseebergbau

01:08:41

Tiefseebergbau wird als rein kapitalistisches Projekt kritisiert. Bergbauunternehmen argumentieren, dass Tiefseebergbau weniger ausbeuterisch ist als Bergbau an Land, wo es Kinderarbeit gibt. Diese Argumentation wird jedoch als ungültig angesehen. Es wird befürchtet, dass die Ausbeutung der Tiefsee das schnelle Wachstum der Menschheit vorantreiben könnte, ohne langfristige Konsequenzen zu bedenken. Ein alternatives Forschungsziel wäre, von der Tiefsee für die Menschheit zu lernen, ohne sie zu auszubeuten.

Rechtliche Aspekte der Tiefsee

01:34:29

Die Tiefsee ist völkerrechtlich ein sehr spannender Bereich, da sie nicht direkt zu Ländern gehört. Es besteht die Gefahr der Kolonisierung, da sich jemand die Tiefsee für kapitalistische Zwecke aneignen möchte. Im Vergleich zur Kolonialzeit mit Christopher Columbus wird deutlich, dass hier wieder in einen Lebensraum eingegriffen wird, der eigentlich den Meeresbewohnern gehört. Die rechtliche Klärung der Eigentumsverhältnisse in der Tiefsee ist ein komplexes, noch ungelöstes Problem.

Rückblick auf die Expedition

01:43:59

Greenpeace hat in den letzten vier Wochen vor Norwegen in der Arktis geforscht. Das Forschungsteam nutzte einen Tiefsee-Roboter namens Holly, um in Tiefen von bis zu 3000 Metern zu tauchen und Proben zu nehmen. Die Tiefsee ist der letzte unerforschte Lebensraum auf der Erde. Greenpeace ist die erste NGO mit einer derartigen Expedition. Die DNA-Proben werden nun Jahre lang analysiert werden, um neue Erkenntnisse über die Tiefsee zu gewinnen.

Zukünftige Pläne

01:47:58

Für morgen sind Interviews mit Forschenden geplant, um Einblicke in die neuen Entdeckungen zu erhalten. Am Freitag gibt es ein Tiny Deck Konzert auf der Witness, das möglicherweise gestreamt wird. Langfristig hat Greenpeace weitere Aktionen für den Schutz der Tiefsee geplant. Die Forschungsergebnisse sollen genutzt werden, um Tiefseebergbau zu verhindern und die Rechte der Meeresbewohner stärken zu können. Fundraising für Greenpeace wird weiterhin betrieben, mit speziellen T-Shirts für Spender.

Ankunft in Norwegen und Landschaftsbetrachtung

01:54:38

Der Stream beginnt mit der Ankunft in Norwegen, wo der Sprecher den eigenen Sauberkeitsgrad erwähnt und das Wetter lobt. Er zeigt einige Küstenlandschaften und Brücken und merkt an, dass diese Brücken überall in Norwegen zu finden sind. Besonders erwähnt er die bekannten Brücken der Lofoten, die oft als Postkartenmotiv dienen. Er erzählt auch von einem Urlaub in Montenegro, wo ein Berg in der Nähe seines Hotels brannte, was eine beunruhigende Erfahrung war.

Fjorde und technische Aspekte des Schiffs

01:56:07

Der Streamer stellt klar, dass es sich bei der aktuellen Umgebung um Fjorde handelt, obwohl sie nicht die klassischen großen Fjorde wie den Geirangerfjord sind. Er zeigt mehrere Schiffe und Brücken, die in der Landschaft zu sehen sind und gibt technische Details über die Steuerung des Schiffes. Er erwähnt, dass es zwei Steuerlenkräder gibt, die sich immer identisch bewegen und dass es sehr wichtig ist, Kommunikation zu halten. Auch zeigt er die Kamera, die während der Fahrt mitläuft.

Manganknollen und Umweltschutz

02:02:01

Der Streamer geht auf das Thema Manganknollen ein, die am Grund des Meeres liegen und als potenzielle Rohstoffquelle für Unternehmen gelten. Er betont die Wichtigkeit dieser Knollen für das Ökosystem der Tiefsee und warnt vor übermäßigen Abbau, wie es in der Vergangenheit mit anderen Ressourcen passiert ist. Er vergleicht den Abbau von Manganknollen mit Minecraft und scherzt, die Kapitalisten sollten doch lieber in der virtuellen Welt abbauen. Er erwähnt auch die Greenpeace-Aktivitäten auf dem Forschungsschiff.

Sichten von Schiffen undGreenpeace-Aktivitäten

02:08:23

Der Stream zeigt verschiedene Schiffe, darunter auch Kreuzfahrtschiffe wie die AIDA. Er erwähnt, dass diese Schiffe unfassbar riesig sind und kritisiert indirekt das Kreuzfahrtgeschäft. Er zeigt dann das Greenpeace-Forschungsschiff, das gerade in den Hafen von Bergen einfährt und erklärt, dass es sich dabei um das 'Witness' handelt. Er erwähnt auch die Crew des Schiffes und kündigt an, dass sie am nächsten Tag eine Tour auf dem Schiff machen werden.

Stadtbesuch und zukünftige Pläne

02:14:17

Der Streamer zeigt die Stadt Bergen vom Wasser aus und erwähnt, dass sie bald an Land gehen werden. Er erzählt von seiner eigenen Kindheit und wie er beim Verkauf des Familienhauses ein altes Kuscheltier gefunden hat, das er mitgenommen hat. Er überlegt, was er damit machen soll und erwähnt möglicherweise, es zu verbrennen oder ihm eine kleine Hütte zu bauen. Er kündigt auch an, am Samstag die Pride Parade in Bergen zu streamen, falls das Internet es zulässt.

Ankunft am Hafen und weitere Schiffsdetails

02:29:30

Das Schiff erreicht schließlich den Hafen von Bergen, wo das Greenpeace-Forschungsschiff liegt. Der Streamer zeigt verschiedene Schiffe im Hafen, darunter auch große Kreuzfahrtschiffe wie die AIDA Prima, die bis zu 3.300 Personen aufnehmen kann. Er äußert seine Skepsis gegenüber solchen Kreuzfahrten, da er lieber im kleinen Rahmen im Zelt oder Airbnb reist. Er erwähnt auch das Robinson-Konzept, das er bevorzugt, da es ihm mehr Freiheit gibt. Er zeigt schließlich die Crew des Forschungsschiffs und erklärt, dass sie eine Tour auf dem Schiff machen werden.

Rückkehr auf das Forschungsschiff

02:47:06

Nachdem das Forschungsschift abgeholt wurde, sind die Streamer wieder auf der 'Witness', dem Greenpeace-Schiff. Sie zeigen das kleine Segelschiff, mit dem sie das Forschungsschiff abgeholt haben. Der Streamer erwähnt, dass er selbst zunächst nicht mit an Bord sein durfte, weil es zu voll war. Er zeigt auch die Uniformen der Crew und äußert seine Begeisterung für das Leben auf dem Schiff. Er kündigt an, dass sie am nächsten Tag eine Schiffstour auf dem Forschungsschiff machen werden und Interviews führen werden.

Spendenaufruf und Abschluss des Streams

02:50:23

Zum Ende des Streams ruft der Streamer zu Spenden für Greenpeace auf und erwähnt, dass ab 70 Euro ein T-Shirt von der Deep Arctic Expedition verschenkt wird. Er kündigt auch an, dass sie am Samstag die Pride Parade in Bergen streamen werden, falls das Internet es zulässt. Er bedankt sich die Zuschauer für ihre Unterstützung und gibt ihnen den Tipp, auf Instagram vorbeizuschauen, wo er noch ein paar Storys vom Schiff machen wird. Mit den Worten 'Macht euch Zimtsnecken. Tut es. Tschüssi. Schönen Nachmittag.' endet der Stream.