Thematisiert wurde die 1600 km lange Bikepacking-Tour durch Schweden von Felix und Paul. Beschrieben wurde, wie ein schrittweises Training mit wöchentlicher Steigerung von zehn Prozent aufgebaut sein sollte. Ausrüstungsgegenstände wie der Power Pro Mirror Sattel, die Arcteryx Norvan Jacke und Kettenwachs wurden besprochen. Die Strecke durch dünn besiedelte Gebiete mit wechselhaftem Wetter, Regen und Sturm stellte eine physische und mentale Herausforderung dar. Persönliche Erlebnisse bei Ultra-Rennen wie Bright Midnight in Norwegen und Atlas Mountain Race in Marokko wurden erwähnt. Zudem wurde über die zukünftige Ausrichtung und den Reiz der Natur reflektiert.

Just Chatting
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Stream-Start und Einführung

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00:00:48 was geht was geht was geht was geht was geht was geht was geht was geht drei und vier also quasi auch das finale von der großen bikepacking reise von felix und paul ist der plan der lsu läuft doch wie soll ich mich da entscheiden ja aber lsu läuft jetzt auch schon seit zweieinhalb tagen ne drei tage über drei tage schon ich habe auch die ganze zeit geguckt

00:01:35 Aber das kann man ja so ein bisschen nebenbei nochmal laufen lassen. Auf dem Second Screen. Wisst ihr, wie ich meine? Erste 300 Kilometer Tour gemacht und Knie Dritte. Das geht. Knie Dritte, weiß ich nicht, was das heißt. Fritz auf iPad, LSU auf TV Abfahrt. So, da hat es jemand verstanden. Und wichtig, iPad, Fritz, TV, LSU, Handy, bisschen Reels und TikTok gucken auch.

00:02:26 Fritte? Knie? Fritte? Ja. Das macht ja auch keinen Sinn. Klar ist das Knie der Fritte. Sonst hat ihr ja gar keine Zeit sich daran zu gewöhnen. Wenn du aus dem nächsten 300km Tour rauszauberst. Das ist dumm, das macht man nicht. Ich möchte den Körper ganz langsam Stück für Stück adaptieren lassen. Also ich sage schon mal eins, der Stream hier, der startet jetzt die ersten 15-20 Minuten erstmal nur mit Fressen. Ich habe letzte Woche und diese Woche meine ersten 100 gefahren. Ja nice. Also meins jetzt kann ich nur sagen,

Training und Vorbereitung für Bikepacking

00:03:14

00:03:14 Wenn euch so lange Distanzen und so weiter interessieren, tastet euch da langsam ran. Lasst dem Körper die Zeit, sich daran zu gewöhnen, Knorpeln, Gelenke, Muskulatur, Seen und so weiter. Habt ihr zwei Tage aufgeteilt, 102 Kilometer, scheinbar doch zu viel. Ich weiß nicht, was du vorher so gefahren bist. Aber man sagt halt ganz grob, glaube ich, ich weiß nicht, ob das pro Woche bezogen ist.

00:03:45 jetzt habe ich schon aufgehört dass du wenn du wenn du dich steigerst in deinem training und sonst was maximal zehn prozent pro woche ich glaube schon eine faustfrage steht für steck wir gucken teil 3 und 4 von der 1600 kilometer bikepacking tour durch schweden von felix und paul fritz hast du mit dem breiten mit jetzt schon eine antwort auf die frage ob gravel was für dich ist ja habe ich

00:04:39 Ja, ist es definitiv. Ich fand das sehr, sehr geil. Ich glaube aber gerade bei Gravel und auch bei Mountainbike, das kommt halt auch immer auf den Gravel drauf an. Also es wird wahrscheinlich Gravelrennen geben, wo die Strecke einfach dauerhaft ultra krank hart und abfuck ist. Aber ich sage mal, beim Red Midnight gefühlt waren vielleicht 10% so sehr doll. Der Rest ließ sich gut fahren.

Überblick über die Bikepacking-Tour durch Schweden

00:05:10

00:05:14 10% ups, der Ehrgeiz hat gekickt. Ja, das ist das Problem. Das ist der Klassiker. Wenn man halt so gepusht, motiviert ist und ehrgeizig, dann ist der Kopf schneller als der Körper. Und dann geht es in die Verletzung rein. Kenn ich selber. Wen supportest du beim LSU? Also ich weiß nicht, was du mit supporten meinst. Weil supporten würde ja irgendwie heißen, dass ich irgendwas aktiv mache. Also keine Ahnung, eine Instagram-Story oder Anfeuerung oder sonst was.

00:05:52 Da mache ich gar nichts in die Richtung. Ich selber habe aber den LSU die letzten drei Tage sehr lange, sehr intensiv und sehr viel verfolgt. Das lief die ganze Zeit immer auf dem Ohr, immer gehockt, immer gecheckt, alle Storys.

00:06:05 Eines der geilsten Sport-Events, finde ich, die wir so haben im Social-Media-Bereich. Eigentlich das geilste Sport-Event, oder? Kann man ruhig sagen. Ist schon absolut Wahnsinn, was da so für Geschichten geschrieben werden. Aber, also ich supporte jeden Einzelnen, der da an den Start geht, mit einer vernünftigen Vorbereitung. Sagen wir mal so. Ich habe da auch keinen Favoriten oder so. Ich feiere einfach die Sportlichkeit dahinter.

00:06:35 Und, ähm, ja, möge da der Bessere gewinnen. Ich weiß, der Spruch ist ein bisschen lame, aber bin jetzt kein Fan davon irgendwie. Was ist LSU? Last Soul Ultra. Ein Backyard-Ultra, der läuft gerade noch. Ich fahre den Power Pro Mirror Sattel. Power Pro Mirror. Also er ist Champagner Gravel. Ja, was heißt Champagner Gravel? Im Endeffekt, ich sag mal so, klassische Frostwege. Ich glaube, die kennen wir alle.

00:07:27 so wie ein klassischer deutscher forstweg ist der ist so geschottert aber auch verdichtet und sowas lässt sich halt geil fahren natürlich kann auch mal ein ruffer abschnitt drin sein aber wenn es halt die ganze zeit nur raf ist dann brauche ich kein gravel weil ich dann bin ich ein mountainbike fahren so aber es ist muss ich ganz ehrlich sagen wenn du die gravel abschnitte fährst landschaftlich

Equipment und Ausrüstung für langen Touren

00:07:50

00:07:51 viel geiler vom Feeling her. Du bist viel mehr komplett in der Nature drin, in der Landschaft, als wenn du auf einer Asphaltstraße fährst und alle zwei Minuten kommt ein Auto. Das muss man schon zugeben. Weißt du, wie viele Newtonmeter die Hoods am Lenker angezogen werden? Ich habe den gleichen Lenker wie du. Steht jetzt nicht drauf, ich denke mal 5 Newtonmeter. 320 Euro für einen Sattel ist aber auch eine Ansage. Leute, wir sind ja im Fahrradgame. Also über Geld brauchen wir, über Sinnhaftigkeit von Preisen brauchen wir nicht sprechen.

00:08:38 Da bist du im falschen Hobby. Also, wo Trikots 200, 250 Euro kosten und so weiter. Ich habe Lenkerband, noch will nur die Hoods leicht eindrehen. Ja, kannst du machen, hat mit dem Lenkerband nichts zu tun.

00:09:14 Naja, der Preis ist ja quasi nur egal für Leute, die genug Geld haben. So klingt jetzt doof. Aber weißt du was ich meine? Also ich verstehe das schon komplett, dass, keine Ahnung, wenn du jetzt Student bist oder so, ich kann dir 320 Euro für den Sattel ausgeben willst oder kannst. Verstehe ich schon. Ich sage ja auch nicht, dass ich jemanden kaufen will. Ich sage nur, dass ich den habe. Ach so, wer auf dem Lenker. Hm. Nee, da nicht. Ja, stimmt. Warte mal. Na, jetzt verstehe ich.

00:09:53 Keine Ahnung, muss mal googeln oder Chachet-PT, aber ich würde schätzen 5 Newtonmeter. Ich habe den Sattel zweimal. Ich habe den einmal fürs Rennrad und einmal fürs Scrabble gekauft. Was meinst du zu Kettenwachs? Ich fahre Kettenwachs. Und bin damit zufrieden. Jaja, ich verstehe das schon. Alles gut. Das ist schweine viel Geld für einen Sattel. Da hat gerade jemand geschrieben 6 Newtonmeter für die Stram Hoods. Ein Castelli-Gaba habe ich, glaube ich, bestellt. Vollkatastrophe vom Schnitt her. Das hat alles nicht gepasst. Selbst in der L nicht.

00:11:32 Ich hatte, glaube ich, zwei, drei Castelli-Jacken da, als ich den Regenacken festgemacht habe. Ich habe keine Ahnung, was die da für Größen haben. Also das war alles eine absolute Vollkatastrophe. Richtig, immer drehen bis knackt und dann nochmal zwei feste Umdrehungen. Das ist eigentlich so eine gute Faustregel. Das Knacken des Carbon-Lenkers sagt ihr jetzt noch zweimal. Also...

00:12:08 Ich bin tatsächlich das Bright Midnight ja zweimal bei Regen gefahren, also anderthalb mal mit Regen gefahren und hatte da meine Arcterics Norvan Regenjacke mit dabei und war sehr zufrieden. Tatsächlich. Das heißt nicht, dass du trocken bleibst. Das ist sowieso eine falsche Annahme. Aber ja, das ist eigentlich eine Trail Running Jacke. Achtung, schweineteuer. Die hatte ich aber vorher schon. Arcterics Norvan.

Erlebnisse und Herausforderungen der Tour

00:12:40

00:12:44 Ich habe noch das Vorgängermodell. Aber das ist geil, die passt direkt über den Helm, die ist schön leicht, die ist klein. Das ist ja... Hä, warte mal, die gibt's neu. Norwarenjacke, hä? Ist das schon wieder ein neues Modell? Die Farbe kenne ich gar nicht. Holt mich jetzt auch nicht ab. Ich habe die halt in diesem Schwarz-Grauton. Ja. Mit der war ich recht zufrieden. Wie gesagt, ich habe zwei Modelle früher, glaube ich. Also schon zwei Jahre älter, irgendwie sowas.

00:13:22 Windjacke habe ich die von SYNN. Ich glaube, ich brauche eine Essenspause. Ich schaff dafür nicht. Keine Ahnung, wie die heißt. Diese eine, es gibt doch, glaube ich, nur eine Windjacke von SYNN. Die gibt es in schwarz und in diesem Baby hellblau. Mittelblau. Also keine Regenjacke, sondern eine Windjacke. Ja, ich schaff, ich muss jetzt hier eine Pause beim Essen machen. Was ist denn los? Ich hab heute irgendwie nicht so Hunger. Ich weiß auch nicht. Aber egal, esse ich später weiter. Lass mir noch einen Schluck trinken. Ach, Bruder, das war gut. Beste Leben, ey.

00:14:59 Okay, Freunde, dann würde ich sagen, wir gehen rein und machen da weiter, wo wir letztes Mal aufgehört haben. Und zwar geht es weiter mit Teil 3 von der 1600 Kilometer Bikepacking-Tour in den Polarkreis bzw. in Schweden von Felix und Paul. Was bisher geschah. Nachdem wir Stockholm hinter uns ließen, ging es direkt in die schwedische...

00:15:29 Das ist ganz gut, weil jetzt sind wir da drei, vier Tage um. Ich guck mir jetzt mal das nochmal an, was das auch wieder auf den Weg ist. Und endlos lange Landstraßen und riesige Wälder wurden unsere neuen Begleiter. Schweden ist halt eines der drückbesiedelsten Länder Europas und das merkt man hier wieder gewaltig. 22.30 Uhr, schaut euch das an. Ist das krass! In den nächsten Tagen ging es für uns immer weiter ins schwedische Hinterland. Und die Strecke wurde immer einsamer.

00:15:55 Wir fahren immer weiter diese Schotterpiste, es ist wirklich echt abgelegen hier gerade. Ich war noch nie da, aber genau so, nur wahrscheinlich noch größer und noch abgelegener, stelle ich mir Kanada und Alaska vor. Hier wird es sicher auch Bären geben. Wir verbrachten die Nacht in einer wunderschönen hölzernen Hütte an einem riesigen See und so langsam zeigte sich...

00:16:13 wie wechselhaft und launisch das schwedische Wetter sein kann. Die Straße ist plötzlich wieder zu einer Schotterstraße geworden und wir sind jetzt echt die letzten Stunden hier komplett durch das Auge des Sturms gerabelt, ey. Es ist so in meine Überzieher gelaufen, in meine Schuhe. Ich weiß nicht, was davon noch trocken ist. Krank. Aber ich glaube, wir haben es geschafft. Was eine Tortur, ey. Wer hätte gedacht, dass wir jetzt nochmal so...

00:16:35 vom dunklen Lord eingeholt werden. Komplett. Vom dunklen Lord. Voll gemockt die Dinger. Was geht da los? Alle Klamotten hier eben ausgebreitet. Zumindest ein bisschen trocknen. Alles voll gemockt hier. Einige Stunden später, wir haben unser Lager errichtet, sind hier tatsächlich angekommen. Und die Mücke ist wieder los. Ich bin bereit. Ich bin Scheich Manuel. Also dann Leute. Makrofatzig. Rein die Nudel.

Unterkunft und Erholung nach anstrengenden Etappen

00:17:01

00:17:01 Einlieferfalle und dann gestreicht in die Falle. Gute Nacht.

00:17:08 Ja, wie ihr seht, wir sitzen schon wieder auf Tag 5 491 Kilometer, aber diese 491 Kilometer haben sie in vier Tagen abgerissen, also roundabout, was sind das? 120 Kilometer am Tag? 125 oder so? Also auch gut Strecke gemacht für Bikepacking, würde ich sagen. Ich finde, wenn man Bikepacken geht, jetzt nicht irgendwie Mountainbike in Kyrgyzstan mit Haufen Höhenmetern, sondern so normal, sage ich mal, dann ist so ein Hunni, so 100 Kilometer.

00:17:36 Finde ich, ist immer so ein gutes, grundsolides Ding, um auch ein bisschen Strecke zu machen. Aber um halt auch beim Supermarkt anzuhalten, Pause zu machen, sich keinen Stress zu machen und so. Ist immer so ganz gut. Bock, Lager gerade abgebaut, den Bock ein bisschen vom Dreck von gestern befreit. Haben übrigens an diesem See hier geschlafen auf der anderen Seite. Und da wir gestern Abend doch noch ein kleines Stückchen weitergefahren sind als gedacht, sagt das Navi nur.

00:18:04 nur noch 72 Kilometer bis zum Supermarkt und das ist für heute erstmal unsere Mission wir müssen dann auch langsam mal gucken wie wir das jetzt machen weil unsere Powerbanks langsam den Geist aufgeben sind jetzt das wollte ich nämlich gerade schon sagen weil das die sind jetzt vier Tage ja genau das ist ja der fünfte Tag den die jetzt schon unterwegs sind das heißt wenn die jetzt heute Nacht quasi laden dann waren die fünf Tage lang autark mit Powerbanks unterwegs

00:18:31 Ich weiß gar nicht wie viele die mit haben aber ich würde da fast schon irgendwie so auf 2 x 20.000 oder 40.000 mAh schätzen. Ist ja den fünften Tag unterwegs. Akkus müssen geladen werden, Navigation, Handy, Drohne und so weiter und so fort. Mal schauen ob wir irgendwo eine Möglichkeit finden das zu laden. Oder wie wir das dann machen. Aber jetzt erstmal ist die Mission. Einmal Unterkunft. Guck mal jetzt nochmal nach 5 Tagen mal eine Unterkunft, mal im Bett schlafen, mal alles aufladen und vielleicht auch mal die ein oder andere Klamotte.

00:18:57 weil das habe ich auch noch nicht gesehen, mal durchwaschen. Du sitzt da den ganzen Tag in diesem Mock da drin, schwitzt mit deiner Arsch, ritzt alles rein, dann... Also es ist höchste Eisenbahn da wirklich mal einen durchzujagen. Supermarkt. Also dann Leute, auf geht's rein in Tag Nummer 5. Stimmt, und die aggregieren ja auch alles noch mit Handy. Das ist ja auch super fair. Naja, der Polarkreis war noch ein gutes Stück weiter, als der Supermarkt entfernt.

Tour durch die schwedische Wildnis und natürliche Herausforderungen

00:19:23

00:19:23 Und letzteres sollte an diesem Tag noch ein bisschen auf sich warten lassen. So Leute, es ist soweit. Der erste Platten nach beinahe 500 Kilometern. Glücklich, fahren die kein Jubelis?

00:19:34 Unglück sag ich mal, weil wäre das gestern passiert während des Regens auf dieser Schotterpiste, das wäre um einiges ungemütlicher gewesen. Das war letztes Mal der Vorbote und danach ist das Schaltauge gebrochen. Aber diesmal bin ich gewappnet. Hier ist das Schaltauge. Ich habe dazugelernt. Diesmal passieren mir das nicht nochmal. Gott sei Dank haben wir hier Ruhe und es ist keine ultraschnellbefallene Straße.

00:19:58 Ah, okay, aber mit, ähm, okay, die haben eine E-Pumpe mit und hier aber auch eine mechanische. Wahnsinn! Da wechselt sich der Reifen doch fast von alleine. So, Boxenstop beendet. Weiter geht's.

00:20:33 Ach Leute, ich hoffe ihr versteht überhaupt.

00:20:52 Und ich finde das irgendwie, ich weiß nicht, ob ihr es nachvollziehen könnt, vom Handling, vom Fahren her, einfach diesen kleinen Lenker zu haben, keine Tasche am besten noch vorne dran. Gut, beim Redman hat ich diese kleine Aero-Bag, das war noch okay, aber du kannst da freihändig fahren. Und dann lehne ich mich auch manchmal tatsächlich genauso auf den Lenker, um die Handgelenke mal zu entlasten. Gar nicht wegen Aero-Vorteil oder sowas, sondern um einfach mal ein bisschen, ja, die Handgelenke zu entlasten.

00:21:18 Ein bisschen was. Es ist so windig heute und natürlich, was auch sonst, der Wind kommt von vorne. Nicht ganz so hügelig wie gestern, aber dafür umso mehr Wind.

Persönliche Ultra-Renn-Erfahrungen und zukünftige Pläne

00:21:41

00:21:41 Können wir mal kurz darauf eingehen, weil das gerade gefragt worden ist und ich baue das natürlich auch gerne mal in so eine Reaction ein. Welches Ultra ist dein nächstes oder aktuell nächstes geplant? Tatsächlich, hatte ich aber auch schon mehrfach irgendwo erwähnt und in Instagram-Fragerunden, war das Bright Midnight für mich erstmal das letzte offizielle...

00:22:00 ultra race was irgendwie anstand weil der riesen unterschied ist du kannst halt nicht einfach jetzt ist bei den großen rennen die mich jetzt interessieren würden eventuell nicht einfach sagen du jetzt hätte ich mal bock in zwei drei monaten würde ich gerne mal dass das rennen fahren sondern du musst meistens neun monate vorher

00:22:21 Ja das meistens nur die zeit musst du dich schon entscheiden was du fahren willst das heißt ich musste quasi letztes Jahr überlegt mal fürs atlas mountain race habe ich vor über einem jahr

00:22:34 schon mich die zusage bekommen das heißt da habe ich mich vor einem jahr und drei monate mich schon beworben worauf hinaus will ist dass ich alle ultra races jetzt auf die auf die fahrtgeschichte bezogen die ich diese jetzt fahre gefahren bin also breit mit night atlas mountain race peaks and plains race cross america 8er staffel die entscheidung dafür musste ich schon vor genau einem jahr treffen

00:23:02 2025 vor einem Jahr. Und da war dann ein Punkt, wo ich gesagt habe, ey, pass auf, das sind jetzt irgendwie vier Rennen so, jetzt müssen wir erstmal gucken, ich will es jetzt nicht übertreiben, so, das ist es jetzt erstmal.

00:23:15 Das heißt, selbst wenn ich jetzt sagen würde, oh du, im Oktober würde ich nochmal was fahren, ist es quasi nicht möglich. Es gibt natürlich immer nochmal Rennen, wo man auch kurzfristig so ein bisschen reinsneaken kann, aber das sind meistens alles Rennen, die mich nicht so wirklich interessieren. Und das ist für mich auch so ein Learning gewesen, dass gefühlt 90% der ganzen Ultras da draußen, die kicken mich nicht. Und wenn ich eins beim Bright Midnight noch dazugelernt habe, ist, wenn ich einen Ultra...

00:23:40 fahren möchte dann muss da was emotional in mir passieren wenn ich das sehe wenn ich auf der website bin wenn ich mir die after movies angucken die bilder das muss immer da muss richtig was kicken so weil ich krieg von euch auch gefühlt alle zwei tage schickt mir irgendwer irgend ultra ist hier guck mal da da ist auch was drüben in frankreich und hier in deutschland da fährt man so rum und sind so 700 kilometer das juckt mich überhaupt nicht das löst mir nichts aus

00:24:06 Deswegen, Peaks and Plains ist so ein bisschen so eine Verbindung, heimatmäßig, weil es natürlich so ein bisschen meine Hood ist, mein erstes Rennen war, deswegen bin ich erst gefahren. Race Across America würde ich gefühlt mal ausklammern, weil das ist eine ganz andere Geschichte in der 8er Staffel, das ist was anderes. Aber die zwei wirklichen Rennen war Bright Midnight.

00:24:24 Und das ist einfach eine brutal geisteskrank, geile Landschaft in Norwegen. Das hat mich gekickt. Atlas Mountain Race durchs Atlas-Gebirge, durch den Anti-Atlas, durch Marokko. Das ist einfach krass. Das ist einfach geil. Das sind tolle und spezielle Rennen. Und zum Beispiel halt auch sowas wie das TCR. Das reizt mich nicht. Ich habe das TCR dies Jahr auch so ein bisschen mitverfolgt und Storys geguckt. Aber alles, was ich da sehe, ist so, ja, dann fahren die da halt da wieder irgendwo auf so einer Landstraße irgendwie da so lang. Und das kickt irgendwie nicht.

Reflexionen über die Tour und die schwedische Natur

00:24:40

00:24:52 Wisst ihr was ich meine? Das muss irgendwie kribbeln. So, lange Rede, gar keinen Sinn. Ich habe auf jeden Fall aktuell keinen weiteren Ultra oder irgendwas in die Richtung geplant. Und ich würde sagen, dass ich mich gerade so ein bisschen in so einer, wie sagen wir es jetzt, in so einer neuen Findungsumstrukturierphase befinde, wo ich erstmal rauskristallisieren möchte. Worauf habe ich eigentlich Bock? Wo geht jetzt die Reise weiter hin? Und ähm...

00:25:21 Ja, mal gucken. Vielleicht mache ich auch mal da den ein oder anderen Ausflug weg vom Ultracycling rein in vielleicht andere Bereiche oder so. Mal gucken. Ich bin da gerade so ein bisschen am rumtesten und rumspielen und einfach mal ein bisschen gucken, was macht mir Spaß, wie reagiert mein Körper drauf, was gibt's so. Ich muss sagen, ich habe einfach Spaß an so Ultra-Geschichten irgendwie. Das reizt mich halt, weil das was Besonderes ist.

00:25:47 Ultra sind generell nicht nur aufs Fahrradform bezogen. Und ich feiere halt einfach geile Landschaften. Ich brauche einfach irgendwelche geilen Berge, Schluchten, Ausblicke, whatever, Wasserfälle. Irgendwas muss da so, ne? Aber ja, mal gucken. Ich habe auf jeden Fall auch Gefeiert an dieser ganzen sportlichen Geschichte gefunden. Und mal sehen, wo es mich so hinverschlägt. Der eine oder andere hat es mitbekommen. Ich bin jetzt hier und da auch mal so ein bisschen laufen.

00:26:17 Gucken ich mache erst mal ganz entspannt ich mache ruhig ich dümpel damit in 6 30er schaffel tippe pace dahin auf zone 1 geführt angelehnt Und guck einfach mal so was macht der körper war was machen die gelenke was machen die sehen einfach 2 2 3 mal die woche bisschen laufen gehen mal gucken bisschen radfahren bisschen gym deswegen ich bin gerade ein bisschen in seiner aufwendungsphase mal gucken diesen tag ging es wirklich nur geradeaus

00:26:44 Und bis auf ein paar Holz-LKWs hatten wir die Straße ganz für uns allein. Der Gegenwind, gepaart mit den endlosen weiten Schwedens-Landstraßen, sorgten aber nicht nur für Wohlbefinden. Heute ist echt wild. Landstraße, Landstraße, Landstraße. Krass, die waren noch nicht beim Supermarkt, aber haben hier wirklich noch eine feinste Banane und eine Gurke dabei. Also die Gurke ist wirklich wild, muss ich sagen.

00:27:09 Die Gurke ist wirklich wild. Ich verstehe die Gurke so ein bisschen Bikepack mäßig von Frische oder so, aber die Gurke hat ja wirklich nur nichts. Die Gurke ist ja wirklich, die Gurke ist eigentlich nur für den Kopf. Oder? Also wenn man Bock drauf hat. Aber ansonsten ist die doch echt Schwachsinn. Das ist einfach nur eine Wasserstange, die du da mit sich trägst.

00:27:31 Klar, wenn du morgens mal so eine schöne Gurke durch den Entsafter jagst, das ist noch was anderes, aber... Ganz geil, hab ich nichts gegen, aber nur Gegenwind. Und es prescht von vorne wirklich, dass du kaum vorankommst. Jetzt gibt's so Turbo-Banane und Keks. Das sieht fast aus wie ein Ohro. Bruder. Wie nennen wir's? Den Gurkio. Gurkio.

00:28:01 Das kann ich vielleicht auch noch sagen, ich bin am überlegen, mich nochmal wieder so ein bisschen in die Mountainbike-Richtung ranzuprobieren und zu testen. Nicht gleich mit irgendeinem Race und keine Ahnung was im Hintergrund, schon auf, jetzt nicht auf die Downhill fahren oder so, sondern schon auf so Cross-Country-Strecke machen, aber halt in Bergen und so.

00:28:26 Diesmal dann auch mit flatbar lenker vielleicht auch schon ein fahrrad unterwegs so ganz grob Gucken einfach mal ich wie gesagt ich bin gerade so ein bisschen in seiner findungsphase mal gucken worauf ich bock habe Das fahren auf asphalt ist schon geil und das macht spaß und da könnt ihr euch auch daran erinnern nach dem atlas mountain race wo ich gesagt habe ich fahr nie wieder mountainbike komplette scheiße was nur durchgerutschelt und so weiter aber

Persönliche Reflexionen und zukünftige Richtungen

00:28:50

00:28:50 Ja, es ist einfach das was ihr seht es ist diese natur es sind wälder flüsse berge schotterstraßen das ist das ist das was geil ist irgendwie das ist das was mich kickt und auf asphalt ist cool das lässt sich nice fahren aber es löst nicht wirklich emotional irgendwie dieses tiefe gefühl in mir aus und Aber ihr wisst auch nicht ich bin ich bei mir ist immer eine achterbahn im leben mal hier mal da und dann verfluche ich wieder was dann mache ich nur das

00:29:20 Hartz Hexensteg in 24 Stunden auf MTB Basis. Müsste eigentlich machbar sein, oder? Müsste eigentlich machbar sein. Also könnte schon hart sein. Ich weiß gerade nicht. Oder überschätze ich das jetzt gerade? Ja, keine Ahnung. Gibt doch den Devils Trail, glaube ich auch. Egal, wir gucken jetzt erstmal hier, Leute. Ach Leute, kleines Update. Das ist wirklich der verrückteste und längste Weg zu einem Supermarkt.

00:30:13 Den ich hier gemacht habe. Wir sind jetzt seit ungefähr 4... Ja, 4,5 Stunden fast unterwegs. Stellt euch mal vor, ihr wohnt hier. Mal eben mit dem Fahrrad einkaufen, das ist auf jeden Fall nix. Da bist du den ganzen Tag unterwegs, hin und zurück. Uns ist jetzt auch seit ungefähr 2 Stunden kein Mensch mehr entgegengekommen. Das ist ganz spannend. Also ich fühle das, was er sagt, komplett. So, dass das total surreal ist. 2 Stunden irgendwie keinen gesehen. Jetzt schon 4,5 Stunden unterwegs. 72 Kilometer bis zum Supermarkt.

00:30:42 Aber es ist trotzdem so ein bisschen witzig, nee, witzig ist das falsche Wort, spannend, wie sehr sich so Sachen verschieben, je nachdem, was du gemacht hast. Also wie gesagt, wenn ich jetzt ans Atlas Mountain Race denke, ähm...

00:30:58 72 kilometer bis zum nächsten supermarkt ich hätte mich gefreut also da hattest du ja auch 100 kilometer 120 kilometer stretches mit Komplett da irgendwie wüste hike bike schieben und keine ahnung was wo du wirklich durchs allerletzte hinterland unterwegs warst und das geführt hat den ganzen tag und auch das ist ja noch entspannt wenn du das jetzt mit dem silker mountain race vergleich ich weiß nicht wie die strecke dieses jahr ist was was wie sie

00:31:24 Dinge angeht. Aber ich glaube, letztes Jahr gab es diesen einen Loop, der war 400 Kilometer ohne Resupply, Mountainbike in Kyrgyzstan mit 4000 Meter Pässen.

00:31:40 Also, wisst ihr was ich meine? Da ist halt dann... Da verschiebt sich halt alles. Auto, gar nichts. Ganz kleine Hütten hast du hier zwischendurch mal. Aber... Das ist halt krass. Ich glaube, das sind auch eher so Ferienhütten oder sowas. Sieht zumindest nicht so aus, als wäre da jemand. Hier bist du echt auf dem Auto angewiesen, wenn du hier lebst. Das ist echt verrückt. Jetzt muss man sich mal vorstellen, wie das dann im Winter ist, ne? Hier ist ja Meter hoch Schnee. Wenn das nicht geräumt ist, dann kommst du von zu Hause gar nicht mehr weg. War schon einige Male in Schweden.

00:32:05 Aber das ist nochmal ein ganz anderes Erlebnis hier, von einer ganz anderen Seite, wie man das Land und die Umstände hier jetzt nochmal kennenlernt auf dieser Tour. Der Großteil der Menschen lebt ja auch eher, würde ich sagen, im südlichen Teil Schwedens. Ich habe mal in Schweden sagen hören, weiter oben im Norden, da gibt es die Bären, die Wölfe und die Bekloppten. Also selbst für schwedische Verhältnisse ist das dann abgelegen, umso weiter hoch du kommst. Zivilisation! Oh, eine Straße!

00:32:47 Menschen. Haha, geil. Aber das verstehe ich. Holger geht es träge voran, ehrlich. Dieser ganze Tag bisher hat unseren kompletten Schnitt von der Tour auch um 0,4 kmh runtergezogen. Vollkommen Latte. Das ist wirklich vollkommen Latte. Das ist völlig egal. Die Durchschnittsgeschwindigkeit. Nur die paar Stunden jetzt. Der Wind, das hoch und runter. Heute läuft alles etwas schwergängiger.

00:33:12 Das ist zum Beispiel auch eine Sache, ich weiß gar nicht, ob ich das überhaupt im Video von Bright Midnight irgendwie thematisiert habe tatsächlich. Deswegen sage ich es mal ganz kurz hier. Ich habe beim 2.0, beim zweiten Versuch quasi, habe ich an Tag 1 sämtliche Leistungsdaten ausgeblendet.

00:33:31 Ich bin ohne Herzfrequenz gefahren, ich habe die Durchschnittsgeschwindigkeit, die Durchschnittswattwerte und so ein Kram, habe ich alles ausgeblendet, weil ich einfach keinen Bock mehr hatte, mich die ganze Zeit davon leiten zu lassen. Wenn du ein Training fährst, ist das was anderes. Aber gerade bei so einem Bikepacking oder Ultrarace oder sowas,

00:33:53 Ich bin einfach gefahren ich bin einfach nach bauchgefühl gefahren so dass es sich gut anfühlt so dass ich nicht übertreibe und einfach dahin fahren und mehr im moment sein mehr ein bisschen gucken genießen hier die stars und so weiter Okay, wann ist der nächste resupply aber oder ob da nur 25 kmh durch oder 24 kmh durch steht du machst dich selbst nur völlig verrückt wenn das Das macht so viel stress in deinem kopf scheiße jetzt habe ich hier wieder verloren und dann guckst du auf deine wattwerte und denkst jetzt habe ich zehn watt weniger getreten als gestern

00:34:23 Ich hab das alles ausgestellt, die Scheiße. Und das war die beste Entscheidung. Deswegen, mir war's. An Tag 2 ist mir dann mein Garmin krachengegangen am Ende von Tag 2 oder was das war. Und dann hatte ich ja gar nichts mehr. Ich musste ja dann wirklich nur Komoot-Offline-Karten anhalten und gucken, wo ich abbiege. Völlig fein. Ich hatte gar keinen Stress mehr. War mir völlig egal. Tracking war auch alles am Arsch.

00:34:47 Wir sind da. Nach fünfeinhalb Stunden. Und das ist der Supermarkt, Leute. Holy moly, sieht aus wie ein Wohnhaus. Pizza oder was? Da hat uns jemand durch die Hölle geritten, aber halt jetzt.

00:35:00 Ich hoffe einfach dieser Supermarkt hält irgendwas schönes auch für einen bereit wo man mal sagt so dass man das so erfreut Nach einer wirklich kräftezehrenden Etappe war die kurze Pause am Supermarkt wie ein O.A. Und wieder baked beans hier hinten

00:35:30 Boah, und die so kalte Bagged Beans aus der Dose, ich glaub, da komm ich nicht ran. Also für uns. Leider wurde unsere Hoffnung nach einem kurzen Blick aufs Handy recht schnell wieder getrübt. Was denn, ringen wir da? Ach Leute! Frisch ist es! In der Unterhose, Leute. Oh, wirklich, frisch ist es. Muss man erstmal wieder in Gang kommen. Ey, die Sonne scheint, der Himmel ist blau. Der Scheint trügt, sag ich nur. Wir sind jetzt ein wenig am Supermarkt versackt, haben die Pause ein bisschen.

00:35:56 ausführlicher genossen und uns im gleichen zug noch mal die weitere strecke angeschaut supermarkt technisch das viel größere problem was wir gerade festgestellt haben ist dass der dunkle lord noch in der haus und zwar in gestalt von wind und regen gestern haben wir schon mal einen kleinen vorgeschmack gekriegt vom regen heute haben wir ihn gekriegt vom wind und die nächsten tage und ich rede nicht von 1 2 sondern eher von der ganzen woche soll es noch mal richtig losgehen und zwar die kombi von wind und regen haben wir uns dazu entschlossen

00:36:26 Jetzt doch wieder ein wenig weiter zur küste zu fahren und dann über Ummea, Ummo heißt es glaube ich weiter zu fahren und dann später von dort aus dann weiter im Norden irgendwo wieder die biege dann Ja in Land zu machen das ok um der der schlecht wetter front zu entkommen

00:36:47 Oder weil die versorgung besser ist in schweden wird jeder kleine fehler nicht verziehen Und deswegen bedeutet das jetzt auf jeden fall einen kleinen umweg zu fahren aber ich glaube der klasse dankeschön für den raid herzlich willkommen gucken hier gerade ein bisschen bikepacking von felix und paul eine umweg ist besser als hier eine ganze woche lang vom dunklen lord noch verfolgt zu werden geschaut für heute abend vielleicht haben da was in aussicht

00:37:14 Aber keine Ahnung ob wir das noch schaffen. Es ist schon relativ fortgeschritten der Tag. Das wären noch 80 Kilometer mehr als das was wir bisher gefahren sind heute. Keine Ahnung ob das bei dem Wind geht. Aber so langsam müssten die Akkus auch mal wieder geladen werden. Wir haben uns jetzt dazu entschlossen einfach loszufahren und... Ich hab grad Scheiße gebaut. Pause. Notstand. Ja, es auf uns zukommen zu lassen. In dem Sinne, es geht weiter.

00:38:26 Die kette brauche ich oder oder wachs Ich sehe das schon eine dauerne jacke an und puffy jacket ich glaube es nicht Wir sind einfach allen ernstes die knapp 80 kilometer weitergeballert wir haben 22.30 geist des krank Was getan werden muss muss getan werden

00:39:07 der radreisende ist allzeit bereit jetzt hoffen wir mal dass wir bei der unterkunft noch einen platz kriegen um die zeit haben wir uns vorher jetzt nicht darum gekümmert weil wir das schaffen mal schauen also meine erfahrung war in norwegen dass die meist nur bis 22 wieder besetzt waren danach war alles dicht kaum zu glauben wo wir sind durch paus gebrochen guckt ihn euch an

00:39:38 Pauls leerer Blick. Mir glüht die Birne. Paul, wo sind wir?

00:39:43 Fünf Sterne Stierresort. Konnte das passieren? Das frag ich mich auch. Aber wir sind hier, wir sind geduscht und laden Akkus. Sowohl unsere als auch die von den elektronischen Endgeräten. Schönen Tag noch. Oh Leute, wirklich. Man möchte nicht mehr viel sagen. Da hinten geht die Sonne unter. Eigentlich das Rohr ich glaube ich gar nicht mehr zeigen. Das ist halb eins. Wir sind gerade frisch geduscht.

Fortsetzung der Tour durch die schwedische Wildnis

00:40:10

00:40:13 Meine Birne glüht, Wahnsinn. Wir haben es tatsächlich geschafft zur Unterkunft, die wir uns rausgesucht hatten, beziehungsweise wir hatten uns eigentlich auch noch was anderes rausgesucht, aber hier im Dorf ist alles voll und das hier ist das einzige Hotel in weit und breit. Viele gibt es sowieso nicht, was jetzt noch zimmerfrei hatte. Und der Hauptgrund für diesen kleinen Stopp ist jetzt natürlich einmal die Akkusituation. Hier lädt es auch schon fleißig, die beiden Powerbanks. Hier köchelt die Nudel vor sich hin.

00:40:40 Okay, mit dem Gaskocher Nudeln kochen im Hotelzimmer. Das lassen wir uns natürlich nicht nehmen. Der Radreisende braucht seine Nudeln. Und in dem Sinne, Paul... Alter, Paul ist komplett fertig. Hast du letzte Worte für diesen Tag? Schnabelt hier. So Leute, wir sitzen wieder auf dem Bock. Tag 6 beginnt. Das Hotel war hier ja oben auf so einem riesigen Hügel. Und denen geht es jetzt erstmal wieder runter. So kann jeder Tag losgehen.

00:41:22 Ein Ritt in die Hölle. Die ganze Zeit gebremst habe ich. Ein Tanz mit dem Teufel ist das. Felix spinnt. Er nimmt doch die Hände vom Lenkrad dabei. Vom Lenker meine ich, nicht vom Lenkrad. Also das ist krank. Ich liebe den Tanz auf dem Vulkan. Wie jeder Tag startet der sechste Tag auch natürlich auf dem Weg zum Supermarkt. Es ist leichtwindig mit Aussicht auf...

00:41:50 Regen aber den wollen wir jetzt ja davonreisen was sagt der Gemütszustand der ist gut doch Ich bin auch nicht fragen wie lange jetzt geschlafen haben denn die erste um eins oder so im hotel waren ausgeschlafen das hotel tat gut Nur das Knie lässt so wünschen übrig zurzeit aber das wird auch wieder freue mich auf den anstieg gleich Fährt sich ein das alte Knie gleich ist noch mal die Berge ein bisschen hoch hier wie gesagt man glaubt ja kaum aber schweden kann echt hügelig sein

00:42:19 Und damit starten wir rein in Tag 6 Leute. Wir sind gut erholt, Akkus sind alle aufgeladen und wir beide haben auch wieder ein bisschen Power. Also dann, let's go! Der sechste Tag unserer Reise startete mal wieder auf nicht endenbohrenden Landstraßen. Und die nächsten Stunden hatten wir diese auch wieder fast ganz für uns allein. Der Gegenwind war verschwunden und so konnten wir uns ganz entspannt treiben lassen. Ey Pute!

00:43:06 Seid ihr schon mal 60 Kilometer geradeaus gefahren? Ja, und weitaus mehr. North Cape war, glaube ich, einmal eine Anzeige in 110 Kilometern rechts abbiegen oder sowas. Das kann auf Dauer ganz schön trist sein. Aber Abwechslung war in Sicht. Die leeren Straßen füllten sich nach und nach wieder mit Autos. Denn wir kamen der nächsten größeren Stadt näher.

00:43:35 Aber es wird kalt, ne? Merkt man schon. Oh, Lidl!

Begegnungen und Abwechslungen auf der Tour

00:43:40

00:43:45 Alter, sogar ein Bahnhof. Boah, hier ist richtig was los. Das ist ja Zukunft. Richtige Hochhäuser. Das ist ja ein richtiger Kulturschock hier. Leute, Leute, Leute, Leute. Die gelbe Sonne lacht dir ins Gesicht. Das ist der Lidl. Der einzig und wahre Lidl. Der bietet auch immer eine schöne Wiese. Ich hab's dir gleich gesagt. Lidl ist es. Felix wollte es nicht glauben. Es ist und wird auch immer der Lidl bleiben. Nach jetzt knapp.

00:44:14 100 Kilometer Bundesstraße, Landstraße, es war wirklich eintönig diesmal. Sind wir in der Zivilisation zurück. Eieiei, das fühlt sich ein bisschen an, als wäre man Wochen weg gewesen, dabei waren es nur ein paar Tage. Irre, auf dem Fahrrad kommt einem alles so viel langsamer vor, es ist echt krass manchmal. Wir sind jetzt richtig ordentlich die letzten Stunden gekloppt, wirklich fast oder ziemlich genau 100 Kilometer und es war nichts, gar nichts. Gar nichts, gar nichts, gar nichts, gar nichts. Kann man sich nicht mehr vorstellen, wenn man jetzt hier ist, aber...

00:44:43 Nicht mein Dorf. Schweden ist wirklich so unglaublich unterschiedlich. Naja, wir sind jetzt hier in der Küstenregion wieder mehr so angekommen. In Örens, Köln, Zwick. Mit ungefähr 30.000 Einwohnern. Also eine Großstadt für schwedische Verhältnisse. Und im Gegensatz zu dem, wo wir die letzten Tage waren. Jetzt erstmal kurz eine Verschnaufpause. Hier kleines Päuschen auf der Wiese. Einkaufen.

00:45:11 Und dann schauen wir mal, wie es weitergeht. Was ein Fest, Leute. So, was gibt es hier? Nüsse, Brötchen, was ist das hier? Oliven oder was? Ach, Paul wieder mit der Tomate. Jetzt wird hier wirklich ein Festmahl veranstaltet. Wie man es kennt vom Radreisenden auf dem Lidl-Parkplatz. Ich muss sagen, zu Hause. Aber spannend, die haben beide auch ein Messer mit, ne?

00:45:37 Ich hab da... Also ich hab eigentlich nie der Messer mit. Ich wüsste auch gar nicht wofür, weil das Brötchen brauchst du ja nicht aufschneiden. Das kannst du ja einfach aufreißen mit den Fingern. Ist ja auch offen. Und wenn man jetzt so Frischkäse holt oder so, dann nehm ich meistens das Brötchen und dipp das dann halt einfach so da rein. Naja. Da ist Lidl nicht unbedingt die erste Wahl für meinen Einkauf, aber wenn man unterwegs ist.

00:45:59 dann muss man wirklich sagen, wird man von Lidl nie enttäuscht. Ich sage es und sage es, ich predige das quasi. Du predigst es seit Tag 1. Felix wollte erstmal ein bisschen eine kleine Extrusion wagen. Es tut mir leid. Ich stelle dann doch fest, der Lidl ist es. Ich bin zu experimentierfreudig. Schuster, bleib bei deinen Leisten, ist mein Sprichwort. Jetzt gibt es wirklich was ganz Fantastisches, eine ganz tolle Kreation habe ich mir. Ah, wieder den Bulgursalat, der holt mich ja gar nicht ab.

00:46:27 Die Andy-Carbs-Crew. Wenn ich ja schon sehe, wie Paul sein Brötchen mit Tomate belegt, Alter. Da kannst du doch nur krachen gehen. Den alten Bulgur. Mein Freund, der Bulgur, ist zurück. Man nehme einen halben Block rohen Tofu und setze die Kuppe wieder oben drauf. Okay, krass. Das kann ich gerade gar nicht einschätzen. Ob das geil ist.

00:46:55 Meine Empfindung klingt das irgendwie gar nicht geil. Also Bulgur holt mich schon nicht ab und dann einfach so roher Tofu da aus der Packung. Fertig ist der Bulgur Tofu Burger. Bei mir gibt es ein klassisches Tomatenbrot mit einer Couscous Auswahl. Bestehend aus Couscous und Auswahl.

00:47:15 Nee, nee, nee, nee, du musst da in den Backshop rein, da müssen die ekelhaften, keine Ahnung, die Schokorossons, die Schokorosinenbrötchen, da musst du richtig, naja, komm. Perfekt, Mahlzeit. Mahlzeit, mein Auftrag ist klar. Mahlzeit, mein Auftrag ist klar. Ich bin der Herr Mano, Mano, Mano, Manuel und ich bin bereit, mit meiner Spitzhacke tiefe Dinge zu tun und zu lassen.

00:47:44 wie es mir beliebt. Bulgur und Couscous Salat. Auf mich in Dreck, ey. Irrsinnig. Wir verließen die Stadt wieder auf der Suche nach einem Schlafplatz. Und so ging es weiter. Ey, wie das ey. Egal.

00:48:23 krass leute jetzt ist tatsächlich noch mal passiert wir sind jetzt schon wieder seit dem supermarkt ein paar stunden unterwegs das ist 22 uhr haben jetzt noch die fahren aber lange richtige nacht eulen

00:48:36 Die sind um 22 Uhr immer noch auf dem Bock, ey. Krass. Wir sind ungefähr fünf Kilometer vor uns zu einem potenziellen Schlafplatz, den wir uns rausgesucht haben. Wir fahren hier gerade wieder so eine kleine Landstraße mit ein paar Höfen. Und gerade hier eben vor 100 Metern sind auf einmal zwei Elche. Direkt hier im Gebüsch an der Straße. Wir waren gerade voll in Gedanken, haben uns unterhalten und auf einmal sagt Paul, das ist ein Elch. Gleich aber auch weggerannt beide.

00:49:01 im Wald verschwunden. Der eine hat noch ein bisschen geguckt. Kurz, was ein Erlebnis. Jetzt haben wir auch mal einen drauf. Den anderen, den ich im Wald gesehen habe, der war noch ein bisschen näher. Der hatte auch ein Geweih. Das war wahrscheinlich ein Männchen, denke ich einfach mal. Aber den habe ich ja nicht draufgekriegt. Und jetzt einfach nochmal haben wir sie sogar erwischt. Super interessante Tiere. Die leben ja auch bei minus 30 Grad dann im Schnee und kälter. Ich glaube, die können irgendwie allein über ihre Nasenlöcher die Luft bis zu 30, 40 oder sogar 50 Grad erwärmen.

00:49:30 und haben in jedem einzelnen Haar von ihrem Fell wie so ein Luftpolster drin. Und das speichert die Wärme extrem. Und darum können die Tiere in dieser eiskalten Gegend dann auch überleben. Vielleicht mal eine Elchjacke machen. Auf der anderen Seite glaube ich, sie haben keine Schweißdrüsen, weshalb sie eben auch das kältere Klima bevorzugen. Und so Sumpfgegenden im Sommer, wo sie dann noch baden und so. Sehr, sehr interessante, spannende Tiere, die auch...

00:49:59 Ja, wie man jetzt gesehen hat, sehr scheu sind. Was ein Erlebnis jetzt nochmal hier am Ende des Tages. Kurze Zeit später erreichten wir dann unseren Schlafplatz für die Nacht. Eine einsame Waldhütte an einem ruhigen Fluss. Der heutige Tag war nicht besonders abwechslungsreich. Und die ewigen Landstraßen und der Wald in Schweden mögen im ein oder anderen Moment manchmal etwas trist wirken. Früher hätte ich es wahrscheinlich langweilig genannt.

00:50:22 Heute denke ich anders. Nicht alles muss immer spektakulär und abwechslungsreich sein. Vielleicht ist es auch gerade diese scheinbare Monotonie, die den Blick verändert und einem Raum gibt, langsamer zu werden. Irgendwie sind wir doch häufig in unseren Gedanken gefangen. Und nur selten wirklich im Hier und Jetzt. Vielleicht fällt es uns deshalb manchmal so schwer, einfach einmal nur zu sein.

00:50:44 Ohne ständig auf den nächsten Reiz oder die nächste Stimulation zu warten. Ich glaube gerade in dieser Ruhe und scheinbaren Monotonie liegt etwas ganz wichtiges verborgen, das unter all den Gedanken und der Ablenkung manchmal in Vergessenheit gerät. Die Magie des Augenblicks. Johann Wolfgang von Goethe, er macht ja Dichter und Denker Deutschlands. Aber ja, ich weiß tatsächlich was er, also ich hab's schon verstanden und gefühlt so.

00:51:20 Also ich weiß nicht, ob die Kameraperspektive gerade einfach nicht passt oder der rechte Hood ist komplett eingemurkelt, während der linke irgendwie gerade steht. Hä? Oder teuscht das? Oder was ist mit dem Hood los? Hä? Die stehen so. Ach du Scheiße. Ist der gestürzt? Ist das die ganze Zeit schon so?

Siebter Tag der Tour und geistige Reflexion

00:51:51

00:51:52 Das ist ja völlig verdrehtes Knie. Ach Leute, der verflixte siebte Tag. Heute habe ich so ein kleines bisschen, ja ein Down will ich nicht sagen, aber es wäre auch gelogen, wenn man sagt, dass jeder Tag immer schön ist. Man ist ordentlich eingefahren. Man ist auch ein bisschen kaputt, nach jetzt sieben Tagen auf dem Bock. Es ist nicht immer so spaßig. Aber naja, so ist es ja mit allen Sachen im Leben.

00:52:21 Nicht alles, macht immer Spaß. Eigentlich auch wieder eine ganz interessante Beobachtung, weil letztendlich ändert sich an dem Weg, den man fährt, im wahrsten Sinne des Wortes, es ändert sich ja nichts. Der Weg bleibt reich. Es bleibt die gleiche Landstraße, der gleiche Waldweg, das gleiche Fahrradfahren. Und lustigerweise ist es ja häufig so, dass man losfährt und alles ist geil. Landstraße ist geil. Oh, geiler Feldweg, geile Gravelpiste, geile Landstraße, endlose Weiten. Ja.

00:52:50 Und irgendwann fährt man immer noch die gleichen anfangs geilen Wege, aber irgendwie ändert sich die Sicht darauf. Kann man ja auch wieder auf das ganze Leben beziehen. Ja, weil der Menschheit dann wieder gelangweilt ist und wieder neue Reize braucht. Im Ganzen tut man das Gleiche, Tag ein, Tag aus. Manchmal ist es geil, manchmal ändert sich irgendwie die innere Ansicht auf bestimmte Dinge und dann findet man sie nicht mehr so cool oder zeitweise nicht so toll. Und eine Woche später ist dann wieder alles anders, obwohl sich außenrum eigentlich...

00:53:19 gar nichts verändert. Ich persönlich empfinde das als sehr, sehr schöne und auch tröstende Erkenntnis, denn es bedeutet ja, dass nichts fest ist. Felix ist einfach poet geworden, oder? Der ganz tiefsinnige poetische Gedanken und Erkenntnisse über das Leben. Kein Zustand fest definiert ist, sondern die ganze Welt sich letztlich nach der eigenen inneren Ansicht

00:53:48 Und das, finde ich, kann in schwierigen Momenten etwas sehr Trostspendendes sein. Letztendlich ist es doch alles wie mit dieser Straße hier. Die war gestern Straße, sie ist heute Straße und sie wird auch morgen Straße sein. Aber gestern fahre ich glücklich drüber, heute melancholisch und morgen vielleicht traurig. Aber die Straße bleibt die Straße. Die Dinge verändern sich meistens nicht.

00:54:14 Aber wir nehmen unseren aktuellen Gemütszustand, unsere Trauer, unsere Angst, unsere Erwartungen, unsere Wünsche, wenden wir auf die aktuelle Situation an und denken, dass das wie eine Art universelle Wahrheit ist. Irgendetwas, was jetzt in Stein gemeißelt und fest ist. Weil wir die Dinge dann so sturköftig betrachten, legen wir uns selbst...

00:54:37 Steine in den Weg. In dem Sinne fahren wir jetzt einfach diese Straße weiter und lassen sie Straße sein. Genießen den frischen Wind, genießen die Wolken und den blauen Himmel, der jetzt gerade da ist. Jetzt ist es so, wie es jetzt ist. In dem Sinne, Abfahrt Leute. Schon komisch. Manchmal braucht es nur eine kleine Erinnerung an sich selbst. Eine Erinnerung daran,

00:55:00 dass wir selbst mitbestimmen, wie unser Tag verläuft. Es ist weder die endlose Landstraße, noch der Regen oder der Wind. Oder vielleicht eine Person, die anders reagiert hat, als wir es uns gerade gewünscht hätten. Oft sind es unsere eigenen Vorstellungen, unsere Ideale oder Erwartungen, die wir an eine gewisse Situation haben. Und wenn diese dann anders eintrifft als erwartet, beeinflusst uns das manchmal so sehr, dass wir im Hier und Jetzt alles andere übersehen. Verrückt, wie ein einziger Gedanke alles verändern kann.

00:55:29 Die Sicht auf den Moment, die Stimmung, den Ganzen. Sehr poetische Folge diesmal, oder? Also langsam weiß ich nicht, ob ich noch mitkomme. Sechs bis sieben Tagen, da schallert halt der Deep Talk rein. Daniel? Ich glaub ich hab mich gar nicht vorgestellt. Felix! Hi! Einen Setup, Doppeltaschen? Was hat der denn hier? Eine Rakete.

00:56:36 Auflieger ohne Spacer? Wir haben gerade den Daniel getroffen hier auf dem Weg nach Omea oder Omo und fahren jetzt ein kleines Stückchen zusammen bis in die Stadt. Wie ist dein Plan? Wo bist du auf dem Weg hin? Ich bin auf dem Weg zum Nordkap mit immer wieder kleineren Stops in irgendwelchen Shelters. Und ich lebe mein Leben hier auf dem Fahrrad. Du kommst aus Paderborn. Genau, ich komme aus Paderborn und ich dachte, es ist eine gute Idee, auch mal wieder ein bisschen was anderes zu machen.

00:57:05 Nicht die ganze Zeit auf dem Schreibtisch zu sitzen und einfach mal ein bisschen Schweden, wie wir Skandinavien auch kennenlernen. War noch nie selber hier. Ja Leute, also nicht nur immer auf dem Schreibtisch sitzen den ganzen Tag, sondern auch mal runter hüpfen und machen was Neues wagen. Danach geht's nach Spanien sagst du. Richtig. Krass. Von da aus, vom Nordkapp nach Spanien? Ordentlich was vor dir, Daniel. Ein bisschen mehr als wir. Aber jetzt haben wir auf jeden Fall ein kleines Stückchen zusammen des Weges.

00:57:34 Und nochmal für die nächste Aufnahme. Alles Gute für deine Reise. Man fährt sich immer zweimal über den Weg. Da fährt er dahin.

00:57:52 zum Nordkap und danach nach Spanien. Krass oder? Irre der Kerl, jetzt ist er einfach weg. Wir haben ihn nur einen halben Tag erkannt, aber irgendwie tut's weh. Als ob er sich einen Tag unterwegs gewesen wäre. Aber weißt du, so passiert das auch, wenn man unterwegs ist und Leute kennenlernt, dann ist das wie in fünf Stunden, als würdest du dich fünf Wochen kennen. Wie muss das für ihn sein? Er ist ja die ganze Zeit alleine unterwegs, der weint bestimmt gleich. Ich würde weinen. Ich würde weinen jetzt zwei ganzen Mal. Wir haben jetzt echt eine kleine...

00:58:21 längere mittagspause gemacht die sonne bisschen genossen auf dem parkplatz schön was eingekauft auch schon mal für später alles eingekauft wie immer in dem sinne soll man sagen jetzt geht es halt weiter rauf auf den bock blutet aber er atmet noch

00:59:13 einmal geregnet also einen tag oder einen halben tag und das jetzt glaube ich in sechs oder sieben sieben tage schon diese eine woche unterwegs ist einmal geregnet also top ja sehr sehr geil bisschen deeper die folge hier zum schluss schaut gern bei felix und paul vorbei da oben ist da und dann gehen wir hier rein in teil nummer 4 gleich

01:01:08 Ich glaube ich hab's. Freunde, wir gehen rein in Folge Nummer 4 und somit der letzte Teil von der 1600 Kilometer Bikepacking-Reise von Felix und Paul in den Polarkreis Schweden! Was bisher geschah. Nachdem wir Stockholm hinter uns ließen, ging es direkt in die schwedische Wildnis. Und endlos lange Landstraßen und riesige Wälder wurden unsere neuen Begleiter. Schweden ist halt eines der...

01:01:32 Dünn besiedelsten Länder Europas und das merkt man hier wieder in den nächsten Tagen ging es für uns immer okay dass wir über spulen hier mal kurz die das haben wir jetzt schon hier zehnmal gesehen wir gehen direkt rein into the Folge

01:01:48 Wir erinnern uns, die waren da am See. Guten Morgen zum achten Tage, liebe Leute. Wir haben aber gute Kilometer, mal guck mal jetzt hier. 59 Kilometer in 7 Tagen. Das war top. Wir sitzen schon wieder auf dem Bock. Schade, nicht viel vom Schlafplatz gezeigt. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie ist das immer so, was ich eigentlich fast am geilsten finde. Abend, in der Abendstunde, wie immer noch ein paar Kilometer geschrubbt. Sind dann hier in diesem kleinen Dorf.

01:02:13 dessen Namen mich nicht aussprechen kann gelandet jetzt geht es auch weiter und zwar Richtung Skelleftea bzw ich habe gerade mal geguckt wie man es wirklich ausspricht. So müsste man es aussprechen, so müsste es richtig sein. Dann werden wir die erste Pause einlegen und dann geht es weiter nach Pitea, was man wahrscheinlich auch total anders ausspricht. Auf jeden Fall

01:02:34 wird das wahrscheinlich dann irgendwie so unser Endziel für heute sein. Dürft von hier allerdings so roundabout 150 Kilometer sein, ich weiß jetzt nicht ganz genau. In dem Sinne geht's jetzt erstmal weiter. Sieht so aus, als wären die Lippen auch schon gut offen. Die Dehydration setzt ein. Let's go, rein in den achten Tag. Oh, warte mal, da können wir doch mal gucken, wegen den Hoods. Ja, doch, der rechte ist irgendwie...

01:03:07 mehr eingedreht was ist da los stört ihn das nicht Spannende frage solltest du mal wieder eine bikepacking tour machen achten auch so krass auf gewicht oder gönnst du dir dann lieber den komfort? Ne ich würde glaube ich auch schon wenn ich jetzt wirklich so eine bikepacking

01:03:35 Geschichte mache über mehrere Tage jetzt, so wie hier, da würde ich gefühlt schon im Race Setup fahren. Von der Ausrüstung her. Also was sollte ich da jetzt mehr mitnehmen für Komfort? Wenn ich jetzt Bright Midnight 2.0 bin, bin ich mit Zelt gefahren, Kopfkissen, Schlafsack, Isomatter, das hat ja alles mit dabei. Ja, da hatte ich auch ein Schlafboxershorts, Schlaft-T-Shirt mit. Ja.

01:04:03 Einen Gaskocher würde ich glaube ich nicht mitnehmen. Ich würde dann halt einfach mir Sachen einpacken, die ich unzubereitet essen kann, wie, keine Ahnung, Brötchen oder was weiß ich. Oder halt dann irgendwo, also ich würde wahrscheinlich auch, wenn ich in diesen Städten bin oder so, würde ich halt dann mal in eine Pizzeria gehen und dann würde ich halt mal richtig dick Nudeln und mal eine Pizza essen und so. Aber nee, jetzt groß viel mehr Komfort würde ich da nicht mitnehmen. Ich glaube, das wäre schon ziemlich so das gleiche Setup, wie ich jetzt auch so ein Race fahren würde.

01:04:35 So, die ersten 60 Kilometer für heute sind auch schon wieder im Kasten und wir erreichen Skellef. Ja, ja, doch die Lippen hier sind komplett am Arsch, die sind komplett offen. Das sehe ich nicht, da ist schon richtig Kruste drauf. Kenne ich bei mir auch, das ist, ja.

01:04:50 Thea oder Jalefteo fahren die gerade über eine riesige Brücke in die Stadt und haben damit auch den großen Meilenstein von dieser Tour, die 1000 Kilometer überschritten folgen. Ey, warte mal. Die sind 1600 Kilometer gefahren. Das ist der allerletzte Teil. Und die haben jetzt 1000 Kilometer. Das heißt, die fahren ja noch 600 Kilometer. Das fahren, die heißt ja...

01:05:16 Die fahren ja mindestens noch wahrscheinlich 4 Tage und das kommt alles in diesem Video drin vor. Krass! Noch ungefähr 530. Das heißt, das Ding wird richtig vollgepackt sein hier mit Content. Schauen wir mal.

01:05:41 Er hat uns eingeholt, der Lord. Und der Lord hat seine Freunde mitgebracht, die Mücken. Scheiße. Alles, was trocken war, ist nass. Naja, ändert seinen Zustand doch jedes Mal wieder. Gibt auch nichts Schöneres, als sich im Regen jetzt die Kleidung überzuziehen, während einem die Mücken zerstechen. Die Mücke, Mann! Wie kann man denn so scheiße sein? Oh. Ins Ohr gestochen. Das stinkt so unter dieser Scheiße bei mir.

01:06:15 Geil.

01:06:38 So Leute, wir sind jetzt gerade in Norbertens Län angekommen. Die nördlichste Provinz Schwedens, die größte Provinz Schwedens und gleichzeitig die unbesiedelste. Man hat ja jetzt schon das Gefühl, du bist hier wirklich am Arsch der Welt, aber jetzt sind wir wirklich am Arsch der Welt. Die Region ist vor allem dafür bekannt, dass große Teile der Region im Polarkreis liegen, die wir wahrscheinlich morgen oder übermorgen, denke ich, erreichen werden. Das heißt arktische

01:07:04 lange nächte im winter eiseskälte monatelang dunkelheit und im sommer monatelang helligkeit und in dieser region im polarkreis ist es dann tatsächlich auch so wir haben es ja von paar tagen gesehen dieser wetterbereich bericht wo stand sonne geht heute nicht unter ja das ist der bereich der für die mitternacht sonne auch wirklich bekannt ist wo die sonne also wirklich selbst mitten in der nacht noch als sonne

01:07:33 am himmel erkennbar ist ich bin super gespannt wenn sie jetzt so bewölkt ist wie jetzt gerade naja dann ist vielleicht ein bisschen schwierig aber ich bin sehr gespannt ob man da noch mal ein unterschied erkennt jetzt haben wir aber noch ungefähr erst mal 25 kilometer vor uns bis wir erreichen danach kommt nur noch luleo werden wir morgen irgendwie durchfahren und dann geht es wieder weiter ins land rein und dann dürfte die nächste größere stadt tatsächlich auch erst wieder

01:08:01 Kiruna sein. In dem Sinne Leute, paar Kilometer haben wir noch vor uns für heute. Let's go! In Norbotins Llan leben rund 250.000 Menschen. Da die Provinz gigantisch groß ist, ergibt sich eine extrem geringe Bevölkerungsdichte von nur etwa 2,4 Einwohnern pro Quadratkilometer. Zum Vergleich, Deutschland hat im Schnitt etwa 236 Einwohner pro Quadratkilometer.

01:08:26 Die überwiegende Mehrheit der Menschen lebt im Osten, an der Küste des botnischen Meerbusens. Große Teile des Landesinneren... Hehehe, er hat Busen gesagt! ...und der Bergregion im Westen sind nahezu menschenleer.

01:08:41 So Leute, so was gibt es jetzt hier mal? So ein Salat aus der Salattheke? Ein etwas Abendessen. Heute mal etwas anders gestaltet, serviert von Piccadeli persönlich. Wir haben heute einfach keinen Bock. Wir sind völlig fertig, wieder ordentlich Kilometer geballert, sind jetzt in Piteo, haben uns 10-15 Minuten entfernt von hier einen Schlafplatz rausgesucht. Aber das mit den Mücken gerade auf der Landstraße, das war wirklich wieder wild. Sobald du anhältst, egal fast wo du bist, hier jetzt nicht. Na doch, wobei hier auch.

01:09:10 Aber nicht ganz so schlimm. Sobald du im Wald anhältst, wirst du befallen von allen Seiten. Und heute haben wir gedacht, machen wir einmal ohne Mückenchaos. Deswegen jetzt Essen hier, gleich zum Schlafplatz, nur noch aufbauen, hinlegen, zappen, duster, schlafen. Und deswegen gibt es heute mal Abendessen direkt auf dem Parkdeck von Coop. Guten Appetit. Was ist das? Und wir sehen uns dann morgen wieder. Was? Morgen?

01:09:41 Servus. Aber Schlafplatz, wo schlagt ihr? Ah, okay.

01:09:49 Guten Morgen Leute und herzlich willkommen zur Tagesshow. Heute haben wir den neunten Tag. Gestern die 1000 Kilometer Marke geknackt. Dann noch hier ein relativ schönes Plätzchen im Wald gefunden. So zählt hier wieder an so einer Hütte aufgestellt. Gegessen haben wir ja gestern nicht hier, sondern an dem Supermarkt, der in der Stadt ist. Ein paar Kilometer in die Richtung. Und wie sich herausgestellt hat, war das die absolut richtige Entscheidung. Denn

01:10:18 Kaum angekommen, kaum den Bock abgestellt. Wer war da? Die Mücke. Wer ist jetzt auch gerade wieder da? Die Mücke. Also eigentlich hast du nur einen sicheren Safe Space und das ist das Zelt. Du kannst nur rollen oder im Zelt sein. Ansonsten geht gar nichts. Oh Leute, es ist mittlerweile echt so ein bisschen Fiebertraumartig. Ich weiß auch gar nicht, du kannst nicht mehr so richtig unterscheiden zwischen der Traumwelt und der realen Welt. Ich weiß auch nicht, ob wir vielleicht wach sind, wenn wir träumen und träumen, wenn wir Fahrrad fahren.

01:10:45 Weil manchmal habe ich das Gefühl auf den langen Straßen, dass ich gar nicht richtig da bin. So was hinzuzufügen. Alter Paul! Junge! Ja, guck mich mal an. Ich komme Tag für Tag schlechter aus dem Sack und bin noch verknödelter und noch verknödelter. Weil das Problem war, ich habe heute, ohne Witz, ich habe die Maske erstmal so abgenommen und habe die Augen zugelassen.

01:11:09 Und da hatte ich so das Gefühl, ganz viele kleine Würmer sind immer im Auge. Das hat die ganze Zeit sich so bewegt. Also ich würde sagen, Verknödelungsgrad ist schon bei einer guten 9 von 10. Wir müssen es ja wieder übertreiben. Ihr wollt nicht wissen, was wir heute an Kilometern vorhaben. Wollt ihr nicht? Doch. Nein, nein. Ja, wir haben uns gestern Nacht tatsächlich nochmal die Route angeschaut, so ein bisschen. Wir sind nämlich jetzt gerade an dem Punkt, wo wir heute...

01:11:35 ich glaube in so 60 Kilometern oder sowas die letzte große Stadt Luleå durchqueren werden und ab da geht es dann Inland über Överkalix, was wir, wenn wir richtig geisteskrank sind, heute Abend auch erreichen. Eigentlich müssen wir es auch heute Abend erreichen, denn danach kommt ein Part, der je nachdem wie wir fahren, das müssen wir uns vor Ort anschauen, 140 bis 170 Kilometer lang ist und keinen einzigen Supermarkt hat. Das heißt, wenn wir dieses... Das ist schon doll, das ist schon doll.

01:12:03 Niemandsland durchqueren wollen, müssen wir heute eigentlich in Übercalix ankommen, um am nächsten Tag das Niemandsland durchqueren zu können, bis nach Galivere zu kommen und da wieder einen Supermarkt zu haben. Langsam spielt sich das auch einfach nur noch wieder ab. Zelte abbauen, Supermarkt, Landstraße, Supermarkt, Mücke, Zelt aufbauen, Schlafen, Mücke, Zelt abbauen und von vorn. Und dabei ist es die ganze Zeit hell. Es könnte zu jeder Zeit, jede Zeit sein. Ich verstehe es aber gerade vollkommen.

01:12:28 Ich meine, das ist jetzt 8. oder 9. Tag, die sind komplett jetzt in ihrem Ding da drin. Schön, aber Schweden nimmt dich auch mit auf eine Reise. Also eine geistige Reise, von der manche vielleicht auch nie wieder zurückkommen. Also dann, Leute, let's go. Wir starten rein in den 9. Tag. Eieiei.

01:12:50 Der Tag startet auch direkt mit Action. Hinter diesem kleinen Waldstück hier befindet sich die Europastraße 4. Die größte Straße und meistbefahrenste Straße Schwedens, die den Norden mit dem Süd verbindet. Hier trifft sich alles, was schnell und effizient durch Schweden fahren will. Klingt doch nach genau dem richtigen Ort für uns, oder? Der Fahrradweg schickt uns gleich ein Stück über die...

01:13:15 Europa Straße 4. Ist es legal? Ja. Wie kann das legal sein? Ich weiß es nicht. Haben ein bisschen Angst? Naja, wenn Komoot das sagt, dann wird das schon richtig sein, wa? Auf geht's auf die Autobahn! Ist doch Fahrrad nicht hier rechts, sehe ich doch sofort. Wir treiben es weg, wir sind offiziell drecke. Naja gut, das ist halt scheiße jetzt, ne?

01:13:51 So irre, man kann sich nicht vorstellen, dass das okay ist jetzt hier. Aber es ist okay. Es interessiert keinen. Ein Fehler, einmal mit dem Reifen hier irgendwie abrutschen, den Schotter kommen, nach links und du klebst vor dem LKW. Oh oh.

01:14:09 Das ist halt wirklich Dreck, ne? Da steh ich. Oh mein Gott. Oh, da hast du doch diese Leitplanker da noch. Das ist was anderes, aber es ist zweckmäßig. Und manchmal müssen Dinge getan werden. Holy moly.

01:14:34 Meine Schwester fragt gerade, ob ich zufälligerweise einen Papierschneider da habe, wo man so eine lange Klinge runterdrückt, um eine lange Gerade zu haben. Äh, ne, sowas besitze ich nicht. Ich habe allerdings eine Schneidmatte und ich habe ein langes 40-50 cm Lineal irgendwo rumliegen und dann müsstest du da halt mit einem scharfen Messer langfahren oder so.

01:15:03 Naja, aber mehr kann ich dir leider auch nicht helfen. Was ist denn eine Schneidmatte? Naja, also eine Schneidmatte ist eine Matte, die ungefähr so aussieht. Und da kann man drauf schneiden. Also halt mit einem Skalpell oder was auch immer. Kannst du da was drauflegen, Papier oder so, und kannst dann da reindrücken und schneiden halt. Das ist so eine Schneidmatte. Ja, genau sowas hab ich.

01:15:48 Zum Basteln nimmt man das auch manchmal. Als Bastelunterlage.

01:16:13 großen ort der reise ein nach luleo danach kommt nichts mehr in der größe zumindest und es geht raus wieder ins inland richtung nach einer kleinen pause letzte große stadt unserer tour ja guck mal hier so was muss ich dir auch bei bikepacking gönnen man eine pizza mal beim dönermann ran man beim asiamann ist ja kein race oder muss ich auch guck mal süßkartoffel fritten sehe ich da unten rechts

01:16:42 Ja. Hinter uns. Doch bevor es wieder ein bisschen ruhiger werden sollte, wartete da noch ein kleines Stück Fernstraße auf uns. Genuss für den Kopf. Viel Verkehr, wenig idyll. Naja. Aber auch das gehört zu einer langen Reise dazu. Oder? Ey, klar, so Burger und Pommes sind jetzt nicht die beste Carbquelle hier, aber auf Bikepacking-Basis kann man das schon mal machen. Das ist ja Urlaub. Die machen ja quasi Urlaub eigentlich. Wir gucken uns ja einen Urlaubs-Travel-Vlog an. Oh, Ellie! Haha!

01:17:11 Scheiße da! Und einmal die Ausfahrt! Wir leben auch! Wir leben!

01:17:24 Paul, Junge, das war mit das Geisteskrankeste überhaupt. Alter! Jedes Mal bei jedem Auto hat sich der ganze Körper angespannt, weil du dich schon auf die Erschütterung vorbereitet hast. Auf den Einschlag. Ja, auf den Einschlag. Nass geschwitzt von oben bis unten. Du bist auch die ganze Zeit mit dem Blick, ne? Ich war nur bei meiner Spur. Spur halten, Spur halten. Egal was passiert, Spur halten. Dann wieder zurückgucken. Handy, Handy, nein, kein Handy, Auto, nein, nichts. Gerade alles frei. Wieder aufpassen, dass du nicht abrutscht. Auf den Schock.

01:17:53 Erstmal wieder eine ruhige Landstraße hier. Ich muss gleich ganz kurz halten. Ich muss pissen und ich muss ihn beruhigen. So, jetzt fahren wir gleich noch durch einen kleinen Ort. Und danach sagen wir mal der E10 Guten Tag. Das ist nämlich der Kollege, den wir morgen ganz lange begleiten werden. Bleibt spannend. Aber es ist mal eine Abwechslung zu den Landstraßen, zu den ruhigen. Wir haben sowas nötig manchmal. Ein bisschen Spannung muss ja nochmal sein zwischendurch. Entweder das eine Extrem oder das andere. Entweder extrem ruhig.

01:18:22 oder komplettes Chaos. Und schaut euch mal an, was da auf dem Schild steht. Kiruna! Ich hoffe, ihr konntet es sehen. Das Ziel... Das allererste Mal Kiruna ausgeschildert. Wo ist denn Kiruna überhaupt nochmal jetzt hier? Goggle Maps. Hallo. Kiruna. Was schreibe ich denn da? Kiruna. Okay, hier wollen die hin. Das ist auch schon... Ist das eine Stadt?

01:19:04 Hier ist aber auch nichts, oder? Hä? Bin ich bescheuert? Hier ist irgendwie Tagebau gefühlt. Oder was machen die hier? Dann haben die hier irgendwie so ein paar Häuser. Okay, wir haben ein Krankenhaus. Hier gibt es einen Supermarkt. Ein Hotel. Das ist aber schon... Also mehr ist da halt auch nicht, ne? So, ist Corona eine Region?

01:19:28 Warte mal, sind die so hoch? Ah, guck mal. Ah, hier waren die gerade. Die sind hier rüber, sind hier auf der E4 lang Richtung Lulea oder was das war. Und dann sind die jetzt hier wieder rein. Durchs Inland. Ah, guck mal, die fahren doch relativ hoch, ne? Aber warum fahren die eigentlich nach Kiruna? Ach so, weil es die nördlichste Stadt Schwedens ist. Hä, krass, aber hier oben kommt nichts mehr? Hä?

01:19:57 Warte mal. Das ist doch Schweden. Kiruna. Ist die nördlichste Stadt Schwedens? Was mit Abisko? Die haben sogar einen Bahnhof. Das sind wahrscheinlich nur Dörfer dann, ne? Ah, okay. Das andere werden wahrscheinlich dann Dörfer sein. Und das ist quasi noch eine Stadt. So mäßig. Guck mal, hier ist halt auch gar nichts. Guck mal, du hast hier die... Stimmt. Die waren hier, die fährst du jetzt die ganze Zeit die E10 hier hoch irgendwie?

01:20:35 Und dann ist es rüber. Aber was ist, was ist, wie kommst du da, wie kommst du jetzt hier hin? Warum fahren die mal nicht hier hin? Nach Pulse-Ravarie. So, und hier ist dann Sackgasse, oder wie? Weiter geht's nicht. Und was ist hier oben? Was ist jetzt? Ne, das ist ja schon Grenze, das ist ja schon Finnland. Aber was ist denn hier zum Beispiel? Ist ja gar nichts. Sind das Wälder? Oder was ist das? Ich kann das nicht so richtig deuten.

01:21:18 Hier ist ja auch keine Straße, nichts, ne? Kein Schotterweg oder so. Hä, warte mal. Finde ich irgendwie spannend grad. Das ist ja richtig, ist ja, ist einfach... Das ist Wildnis wahrscheinlich hier oben, ne? Hier ist nichts. Ist das Schnee? Guck mal, hier ist überall Schnee. Oh, warte, was ist das hier? Hä? Hier gibt's ein Hotel. Was? Ja, jüd, okay, guck mal, so sieht das hier auch aus. Hier ist irgendwie was. Aha. Und wie kommst du jetzt hier hin? Hier sind so Linien.

01:22:13 Hier ist so ein Weg irgendwie. Hier ist ein Weg. Wo führt denn der Weg hin? Hier hin. Hier, warte. Und dann? Sackgasse. Hier geht er weiter. Wo geht dieser Weg hin? Hier. Das ist ein bisschen gruselig auch. DNT?

01:22:43 Ja, spannend. Spannend, ja. Das ist... hier oben ist gar nichts. Naja. Die Straße hier E10, hier steht, die nennt man auch Kiruna-Wägen. Das ist halt quasi die Straße nach Kiruna. Leute, Endspurt. Nur das ist ein schwedischer Endspurt, der dauert ein bisschen länger. Das Ding ist, du fährst halt eigentlich jetzt nur noch diese Straße.

01:23:05 Dann biegst du irgendwann rechts ab, dann nochmal links, dann bist du da. Dauert nur ein bisschen auf dem Fahrrad. Irgendwie trotzdem gerade ein anderes Gefühl, wenn man jetzt hier drauf ist und weiß, theoretisch nur noch zwei, dreimal abbiegen, dann bist du da. Sind aber noch 310 Kilometer. Also wir haben noch ein bisschen was zu tun. Zwei Tage noch, denke ich mal, oder?

01:23:35 So Leute, einige Stunden später, wir haben uns noch ordentlich über die Straße gekämpft. Wir haben tatsächlich 179 Kilometer gemacht, haben einen schönen Schlafplatz gefunden, auch schon alles aufgebaut. Wie man im Hintergrund sieht, sehen wir jetzt hier das erste Mal die Mitternachtssonne noch so richtig. Es ist 0 Uhr und die Sonne steht da hinten und scheint über die Berge, als würde sie gerade untergehen. Und genau da würde sie die ganze Nacht bleiben und in ein paar Stunden von dort auch wieder hochziehen. Auch wenn die Piste jetzt heute...

01:24:04 wo es am Ende echt eintönig war und morgen auch noch mal echt eintönig werden wird. Das ist das, was Schweden, Skandinavien generell so spannend macht. Das sind diese Naturschauspiele, dass im Winter die Sonne gar nicht hochkommt, gar nicht zu sehen ist, es Polarlichter gibt, die Nacht einfach ewig lang ist und total magisch mit diesen Lichtern. Und im Sommer, für mich auch das erste Mal, die Mitternachtsonne zu sehen, wo eben genau das Gegenteil ist. Sie nicht verschwindet und...

01:24:33 die Nacht zum Tag macht. Und jetzt gibt es die Nudel und wir genießen noch ein bisschen den Ausblick hier, bevor wir uns dann in ein paar Stunden auch schon wiedersehen und die letzten Kilometer in den Polarkreis fahren. In dem Sinne, gute Nacht.

01:24:50 Einen wunderschönen guten Morgen zum zehnten Tag. Und der Tag startet wie immer... Ah, die haben den Schlafplatz nicht gezeigt, ne? Wo die da genächtigt haben. Das hätte mich noch passiert. Und zwar geht es jetzt von über Calix nach Galivere und dazwischen, ich habe es ja schon erzählt, erwarten uns ungefähr 140 Kilometer Landstraße und wirklich absolut keine Abwechslung. Ein paar Höhenmeter kommen heute noch dazu. Es geht also den ganzen Tag stetig bergauf.

01:25:17 Und zur Feier des Tages haben wir heute auch noch einen schönen Gegenwind angesagt. In 40 Kilometer kommt die Polarkreisüberquerung. Das ist kurz vielleicht nochmal ganz interessant und dann geht es halt... Da wird wahrscheinlich nur diese eine Schild stehen, oder? Weitere 100 Kilometer. Einfach nur stumpf die Straße geradeaus. Böcke sind berödelt. Paul ist gerade drin. Wir machen hier unser kleines Frühstück jetzt nochmal eben hier in dieser Hütte. Das ist alles, was... Okay, okay, da gucken wir mal rein.

01:25:45 mango muss cash okay diese balls robert auch gut auch gut das heute zu essen ja verstehe ich aber alles fühle ich auch alles bis auf die baked beans ich war aber scheint so ein ding zu sein gibt es heute abend bis der nächste supermarkt in das aber recht viel oder

01:26:11 Also bis abends das abends der supermarkt kommt okay die frühstücken jetzt aber vielleicht teilen die sich das auch weil du kannst du das brot weg snacken drei bananen

01:26:22 schon schon gallivere wieder auftaucht ungefähr fünfe und halb bis 6000 kalorien habe ich gerade mal zusammengezählt wir haben wohnen dabei verschiedene riegel ein paar schlicker sachen für die seele für den geist das wird glaube ich auf jeden fall gut gebraucht werden nüsse brot bananen der gute alte frucht mums sondern nur damit ihr das einmal sieht hier jetzt geht es hier gleich auf die straße und die führt dann

01:26:51 Absolut durchs Nichts. Weiter, weiter, weiter, weiter, weiter, weiter. Hier ist das Polarkreis. Der Anfang. Das Polarkreis-Schild. Ihr seht ja links und rechts absolut überhaupt nichts. Hier ein paar Seen. Und so weiter und so fort. Und weiter geht's und weiter geht's und weiter geht's. Und immer noch weiter und immer noch weiter und immer noch weiter. Ja. Und da ist dann Galivere. In dem Sinne. Galivere.

01:27:26 Guck mal, hier ist Corona. Ah, hier. Corona. Ah, hier fahren die hin. Galivere.

01:27:37 Guck mal, aber müssen die nicht eigentlich hier schon abbiegen? Die müssen eigentlich gar nicht nach Galivere. Aber wahrscheinlich müssen die nach Galivere, weil die da zum Supermarkt müssen. Weil sonst würden sie hier halt weiterfahren und dann hätte sie keinen Supermarkt. Ja, okay, verstehe. Leute, auf geht's am zehnten Tag unserer Tour auf die definitiv längste Straße, die ich jemals einfach nur stumpf geradeaus gefahren bin. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich freue mich. Aber lassen wir uns mal überraschen, was das wird.

01:28:18 Leute ey, ich war grad völlig vertieft. Ich hab einfach nur nach unten geguckt. Weil der Gegenwind einen so fettig macht, auf einmal hör ich so... Toc, toc, toc, toc, toc, toc, toc. Läuft einfach neben mir ein Rentier, Junge. Das hat er gar nicht mitbeguckt. So, jetzt bin ich auf jeden Fall wieder wach. Geil.

01:28:58 Der Gegenwind an diesem Tag machte uns ordentlich zu schaffen. Auf der endlosen Grabe wirkte die Straße wie eine Art Windkanal, gegen den wir ununterbrochen ankämpften. Zumindest gab es entgegen unserer... Aber warum fahren die ja nicht Windschatten und wechseln sich ab? ... Erwartungen, so gut wie kein Verkehr. Und die einsame Fernstraße führte uns die nächsten Stunden durch endlose Nadelwälder und riesige Moorgebiete. Oh, was da? Ah, da ist das Schild. Da ist das Schild.

01:29:47 Erkennen wir irgendeinen Aufkleber vielleicht, den wir schon mal gesehen haben? Der uns was sagt? Guten Tag! Guten Tag über Aktik-Circle! Im Polarkreis! Leute, da sind wir! Am Polarkreis-Schild! Beziehungsweise, ja, im Polarkreis. Hier ist so eine große Informationstafel. Da kann man auch richtig viel lesen.

01:30:19 Wo man sich noch ganz viel durchlesen kann hier. Und da ist diese ausgedachte Linie hier. Ausgedachte Linie. Das Polarkreisgebiet. Ein spezieller Breitengrad, der den Übergang halt ins Polargebiet kennzeichnet. Und den Bereich, wo im Winter die Polarnächte sind, wo die Sonne nicht aufgeht. Und im Sommer die Mitternachtssonne, die wir ja auch schon erlebt haben, wo es nicht...

01:30:48 Nacht wird, beziehungsweise nicht dunkel wird. Wir haben es geschafft. Wir sind im Polarkreis und jetzt geht's diese Straße immer und immer, immer, immer, immer weiter. Wir haben noch 100 Kilometer vor uns bis nach Gellivare. Wir haben halt echt ordentlich Gegenwind heute, aber das ist alles egal. Jetzt erst mal die Sonne scheitendes Spock. Mittagspause im Polarkreis und dann schwingen wir uns ganz gemütlich wieder auf den Bock. Da waren wir also.

01:31:17 Was?

01:31:44 Hey! Hallo! Ich bin aus Slowenien! Ich hätte da jetzt kurz! Slowenien! Ja, und du? Oh wow, Deutschland! Deutschland? Ja! Okay, mein Name ist Franz! Franz, hallo, ich bin Felix! Oh, Paul! Okay, du? Bicycle? Ja, zu Kiruna! Do Kiruna? Ja! Nordkapp, zu Slowenien!

01:32:10 Nordkap to Slovenia. 5000 Kilometer. Oh wow, crazy. Okay. How old are you? 17 years. 70? 70 years. Wow. 70. Wow. Today? 120. Wow. Sleep and then? And then sleep and then? Yeah.

01:32:36 Ja, guck mal, der Sattelbezug hier, Alter. Auf Fellbasis. Ja, der Radreisen macht sich nicht leicht. Ein Astronaut zu Fahrrad. Das ist krass. Was kann man für eine Energie haben? Der ist 70 und hat heute 120 Kilometer gebrettert. Ja, klar. Allerdings mit dem Motor. Ja, er hat einen E-Motor. Und er hat Rückengewind. Hä? Okay. E-Motor? Das müssen wir mal ganz kurz klarstellen, damit wir nicht ganz blöd aussehen. Ja, okay, dann ist Müll.

01:33:05 E-Motor? Ne, dann kann man es lassen. Das ist Quatsch. Da kann man mit dem Auto fahren.

01:33:33 Geiler Typ, ey, wirklich. Auch den Rest des Tages folgten wir immer weiter der Landstraße. Bis auf das Rentier und Franz gab es an diesem Tag keine Abwechslung. Dafür gab es eine Menge Zeit, die Gedanken ein wenig schweifen zu lassen und die letzten zehn Tage noch mal Revue passieren zu lassen. Die wunderschönen Schlafplätze, interessante Begegnungen.

01:33:53 Die Natur. Interessante Begegnungen. Das war auch der einzige, den sie getroffen haben. Ah ne, noch diesen anderen Radfahrer, der hier nach Spanien weiter wollte. Und auch die endlos langen Landstraßen.

01:34:31 Ist das jetzt der Abend? Wo sind die Zelte?

01:34:58 Achso, so. Okay, krass. Das war jetzt aber sehr... 11 bricht an. Wir sind schon wieder auf dem Bock. Und es regnet. Heute ereilt uns der dunkle Lord nochmal. Er hat uns nochmal eingeholt am letzten Tage. Aber heute werden wir ihm trotzen. Heute geht es durch nach Kiruna. Es sind noch 116 Kilometer. Und ein junger, weiser Mann.

01:35:27 Ein junger, weiser, hübscher Mann sagt dir eines Tages, sattelt eure Pferde ein letztes Mal auf in die letzte Schlacht. Ist es nicht seltsam, wie uns die Kostbarkeit all dieser Momente manchmal erst rückblickend so richtig bewusst wird? Manchmal kommt es mir vor, als wären wir blind für das, was vor uns liegt. Unsere Wahrnehmung ist getrübt von unserer aktuellen Gefühlswelt. Zu warm, zu kalt, zu nass, zu windig, zu müde.

01:35:56 Und wenn unsere Erwartungen nicht zur Realität passen, entsteht Unzufriedenheit. Ist es nicht schade, dass uns all die schönen Dinge im Leben manchmal erst später auffallen und wir uns dann wünschen, sie mehr genossen zu haben? Es mag nicht immer einfach sein, diesen Schleier zu durchbrechen. Aber die letzten Jahre habe ich festgestellt, dass hinter dieser Mauer von festen Vorstellungen...

01:36:17 eine weitaus größere Welt liegt. Die Dinge sind nicht so oder so. Und ich glaube, wenn wir uns manchmal ein wenig mehr von dem lösen, was wir glauben zu wissen, öffnet sich eine Tür, die uns den gegenwärtigen Moment unvoreingenommen und grenzenlos erleben lässt. Die endlose Landstraße ist nur noch Landstraße. Der verdammte Regen bleibt Regen. Und auch die nervige Mücke.

01:36:42 bleibt Möcke. Die Möcke. 90 Kilometer! Wir haben die 100er Marke geknackt. So, jetzt aber möglich. Endspurt.

01:37:10 Oh mein Gott Leute! Oha! Super Unspektak! Ja, relativ wenig gefilmt die letzten Tage, aber ich glaube, es ist halt auch so ein bisschen, was willst du jetzt noch filmen? Wenn du jetzt hier 90 Kilometer geradeaus fährst, es sieht halt alles gleich aus, es passiert nichts, du fährst halt einfach. Aber wir sind da! Wir sind in Kiruna, der nördlichsten Stadt.

01:37:39 Schweden. Die Stadt, die übrigens eine halbe Baustelle ist. Der eine oder andere hat es vielleicht schon mal gehört. Vielleicht auch nicht. Schreibt gerne mal in die Kommentare, ob ihr Kiruna vorher überhaupt kanntet. Die Stadt ist für die größte Erzmine der Welt bekannt. Und tatsächlich wird nach und nach der komplette Stadtkern verschoben. Liegt daran, dass in dem, ich nenne es jetzt einfach mal, alten Stadtkern, wegen der Erzmine, die Stadt...

01:38:05 jedes Jahr ein paar Zentimeter absackt. Hat der eine oder andere vielleicht schon mal das Bild von der fahrenden Kirche gesehen, wo die Kirche einfach in einem Stück von ihrem alten Ort zu ihrem neuen Ort gewechselt ist. Hier, das ist auch alles neu halt, ne? Oder relativ neu. Komplette neue Häuserkomplexe hier, Wohnkomplexe, weil die Leute wahrscheinlich alle wegziehen mussten. Und jetzt hierhin umquartiert wurden.

01:38:35 Ich glaube, das war's. Näher kommen wir nicht ran. Da hinten steht die Kirche.

01:38:42 Ich glaube, das ist das neue Stadtzentrum hier. Ein super moderner Platz. Da ist einfach niemand. Doch eine Person hier. Platz, wo irgendwie aber nichts los ist, oder Paul? Da sind Nummer zwei Leute. Ein bisschen seltsam hier. Das fühlt sich ein bisschen an wie in Dubai oder so. Alles so einfach neu aufgebaut wurde, aber nicht so richtig belebt ist. So steril auch, ne? Ja, eigentlich wäre es schön, wenn jetzt mal jemand ein Foto macht. Entschuldigen Sie? Können Sie mal ganz kurz? Hallo? Ein Foto von uns.

01:39:10 Das wäre super. Das große Finale hier.

01:39:16 Ja Leute, was soll man sagen, wir haben wirklich alles, glaube ich, erlebt, was zu Schweden gehört. Wir hatten endlose Weiten, endlose Landstraßen, wunderschöne, riesige Seen, extrem viel Natur. Ich hätte mir mehr Baden gewünscht, ich weiß auch nicht warum, ergibt keinen Sinn. Es ist auch kalt, aber Elche gesehen, Rehntiere und unser Lieblingstier, die Mücke. In dem Sinne, Leute, wenn euch das Video, die Videos gefallen haben, dann lasst einen Daumen nach oben da.

01:39:44 Wir freuen uns jetzt erstmal auf eine schöne, warme Dusche. Sind ordentlich durchgefroren. Also wirklich, der schwedische Sommer, der ist schon frisch. Der ist frostig hier oben. Dahingehend möchten wir uns nochmal herzlich bei unseren Sponsoren bedanken. Warmus und Marmus. Die zwei waren leider nicht mit dabei, aber die sind gerade nämlich auf Tournee. Auf der anderen Seite der Welt als Marmus und Manus.

01:40:12 In dem Sinne Leute, wir sehen uns im nächsten Abenteuer wieder. Bis dahin. Haut rein.

01:40:45 Cool gemacht auf jeden Fall, coole kleine Serie. Was mir gerade so als Gedanke kam, dadurch, dass es halt wirklich nur ein Land ist, ist halt nicht so richtig viel Abwechslung drin. Du hast halt diese typischen Seen, du hast diese Schotterstraßen und hast halt die geteerten Straßen. Aber ich glaube, wenn du jetzt irgendwelche...

01:41:08 anderen routen fährst ich sage mal zum beispiel wenn ich an die ist der wohl geschichte denke dass du jetzt so viele unterschiedliche länder und eindrücke und andere häuser und dann hast du da straßenhunde und dann plötzlich irgendwelche flüsse die überqueren muss da ist wirklich gebirge dann kommt noch los places also da gibt es einfach so krass viel mehr abwechslung und zu entdecken irgendwie noch da ist glaube ich schweden schon relativ eintönig ich meine ich bin ja selber durchgefahren noch ein stück weiter bis ans nordkap und

01:41:37 Ja, ich meine, ihr habt es auch bei mir gesehen, da ist halt nicht mehr viel los, das sieht halt alles komplett gleich aus. Was ich spannend fand, das ist zum Beispiel das Bright Midnight in Norwegen, das war zum Beispiel nicht so. Also das Video ist ja noch nicht draußen, ich bin ja noch im Schnitt, aber da hast du halt viel mehr Abwechslung durch diese ganze Berglandschaft, einfach durch diese Fjälls und Hohen runter und da hast du Wasserfälle und...

01:42:01 Dadurch ist das dann doch schon sehr unterschiedlich verhältnismäßig. Ob das so rüberkommt im Video, weiß ich nicht. Werden wir sehen. Also schaut gerne bei Felix und Paul auf jeden Fall vorbei. Checkt die beiden aus, abonniert die Kanäle. Boah, guck mal, Felix hat hier 944.000. Ich weiß gar nicht, wie viel er das letzte Mal hat, als wir so reingeguckt haben. Aber der ist auf dem Weg zu einer Million Abonnenten. Geil. Krass, das hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Also da auf jeden Fall nochmal Support da lassen, wer ihn noch nicht kennt, wer noch kein Abo da gelassen hat. Und natürlich auch gerne bei Paul vorbeischauen.

01:42:33 so jetzt die große frage eine stunde 42 was ist hier los luke 74 immer noch die letzten drei drin wir haben nichts verpasst alles gut ja stimmt die helligkeit ist auch immer die gleiche du hast gar nicht diese dunkelheit jetzt abwechslung kommt auch noch hinzu

01:43:11 gut freunde das soll es gewesen sein wieder kleiner stream wir haben den rest geguckt und ja ich wünsche euch noch einen schönen tag schaut gerne mal wie könnt ihr zum lsu raiden oder geht das das kann man doch ja mal machen wenn wir jetzt hier live sind warte mal die stream auf youtube oder stream die auch auf twitch

01:43:46 Ah ne, die streamen ja auch auf Twitch. Stimmt, stimmt, stimmt. Dann schicke ich euch rüber zum LSU, könnt da ein bisschen parallel laufen.