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Gerichtsurteil im Verfahren 'Wasserhahn' verkündet

Transkription

Es wurden Urteile im Verfahren 'Wasserhahn' gefällt. Während die Anklagepunkte vom Oktober mangels Nachweis für eine individuelle Täterschaft scheiterten, wurde für die Vorfälle im November verurteilt. Ein Angeklagter erhielt eine Haftstrafe, zwei weitere eine Verurteilung wegen Waffenbesitzes. Die Staatsanwaltschaft wurde für ihre Beweisführung stark kritisiert.

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Alltäglicher Start und erste Pläne

00:05:13

Der Stream beginnt mit routinemäßigen Hausarbeiten und Frühstück, begleitet von technischen Vorbereitungen für die Hundekamera. Der Streamer erwähnt gelegentliche technische Hürden, betont aber die guten Absichten des Supports. Er teilt mit, dass er es trotz Alltagsstress nicht zu einer Massage geschafft hat und bereits einen Termin für Sonntag angefragt hat. Nach der Erwähnung einer Gerichtsverhandlung kündigt er an, in Berlin zu bleiben und äußert den Wunsch nach einer dringend benötigten Pause.

Trennung und anstehende Veränderungen

00:46:13

Nach einer langen Zeit von sieben Jahren wird die Trennung von der Ex-Partnerin erwähnt. Beide sind erwachsene Menschen und gehen respektvoll getrennte Wege. Der Prozess der Trennung ist im Gange und gestaltet sich als komplex und langwierig. Dies betrifft auch die Wohnsituation, für die der Streamer nun nach einer neuen, befristeten Wohnung sucht, was auf ungewisse Zukunftspläne hindeutet. Im Oktober muss zudem das Auto abgegeben werden, was einen Fahrzeugwechsel notwendig macht.

Wohnungssuche und neue Pläne

00:50:49

Die Suche nach einer neuen Wohnung gestaltet sich als schwierig. Viele Anfragen werden ignoriert oder es werden Maklerfotos mit seltsamen Manipulationen angezeigt. Eine aussichtsreiche Dachgeschosswohnung wurde zwar beworben und ist vielversprechend, doch der Streamer stellt bei der Besichtigung fest, dass er sich in der kleinen Wohnung permanent den Kopf anstößt und sie für ihn unpassbar ist. Eventuelle Reisen wie nach Zypern sind aktuell nicht planbar, da er seinen Hund nicht mitnehmen möchte und ihn alleine lassen nicht fair findet.

Star Citizen und Gaming-Pläne

01:07:52

Das Gespräch wechselt zu dem Spiel Star Citizen. Der Streamer ist unsicher, ob es sinnvoll ist, nun mit dem Grinding zu beginnen, da ein großes Update bevorzustehen scheint. Der Aufwand für bestimmte Schiffe wie die Polaris ist ihm zu teuer und aufwändig. Stattdessen freut er sich über einen neu gekauften Schiffstyp, den er sehr cool findet, da er ihn für einzigartig hält, auch wenn viele ihn als hässlich betrachten. Entscheidend ist für ihn, ob es sich lohnt, viel Mühe in das Spiel zu investieren oder lieber auf das neue Update zu warten.

Persönliche Therapie und Selbstreflexion

01:20:56

Ein bedeutendes Thema ist der Beginn einer Therapie. Nach langer Zeit der Überwindung wurde ein Erstgespräch erfolgreich absolviert. Die Therapeutin findet den Fall interessant und hat aufgrund des akuten Handlungsbedarfs sofort einen festen Platz für ein ganzes Jahr geschaffen. Dies war eine große persönliche und emotionale Überwindung für den Streamer. Er hat ein Notizbuch für die Sitzungen besorgt und fühlt sich bereits unterstützt, was er mit seiner Familie geteilt hat, wobei die Reaktionen unterschiedlich ausfielen.

Musikgeschmack und Erinnerungen

01:39:09

Der Streamer teilt seinen Musikgeschmack mit und stellt fest, dass er sich äußerst offen über seine Gefühle und Probleme im Chat ausdrückt, da sich das wie ein Tagebuch anfühlt. Dabei erinnert er sich an seine Jugend im Märkischen Viertel in Berlin, wo er mit Rap-Musik von Künstlern wie Sido aufwuchs. Diese Musik war für ihn und seine Freunde ein zentraler Teil der Identität und des Zusammenhalts. Diese Erinnerungen sind tief mit seiner Vergangenheit und seinem Werdegang verbunden.

Präparative Routinen vor der Verhandlung

01:59:47

Im Hinblick auf die bevorstehende Gerichtsverhandlung am Abend denkt der Streamer über sein Auftreten nach. Er überlegt, sich ein Jackett und eine Weste anzuziehen, um einen seriösen Eindruck zu erzeugen, auch wenn er dies als etwas gekünstelt empfindet. Er stellt fest, dass er keine Krawatte mehr besitzt und nicht weiß, wie man eine binden würde. Er wünscht sich einen Timer, um den Wäschegang nicht zu vergessen, und plant, eine bestimmte Playlist für die Verhandlung zu wählen, um sich auf das bevorstehende Ereignis vorzubereiten.

Vorläufige Gerichtsvorbereitungen und Richterunklarheiten

02:41:39

Zu Beginn des Streamings werden die unklaren Umstände der bevorstehenden Verhandlung besprochen. Der genaue Gerichtsort ist zwar bekannt (State), doch wer als Richter agieren wird, ist offen. Die namentliche Nennung von Richtern wie Fuchs, Schreier oder Fryer wirkt sich negativ auf die Prognose aus, da diese maßgeblich an der Anklageschrift beteiligt waren. Die allgemeine Stimmung ist von Skepsis und Resignation geprägt, da eine faire Verhandlung mit einem dieser Richter bereits im Vorhinein als fragwürdig eingestuft wird.

Anklage und der § 30 StGB – Eine gezielte Gesetzesänderung

02:48:10

Die Anklage gegen die Gruppe "Wasserhahn" basiert primär auf dem Vorwurf der Androhung einer Sprengstoff-Explosion nach § 30 StGB, nicht auf dem direkten Tatbestand des Terrorismus gemäß § 31 StGB. Dies ist auf eine kürzlich durchgesetzte Gesetzesänderung zurückzuführen, die von dem Streamer in Zusammenarbeit mit Kassier initiiert wurde. Diese Änderung macht es der Staatsanwaltschaft möglich, die Anklage auch auf Täter zu stützen, die zwar beteiligt waren, aber keine direkte Sprengstoffexplosion herbeiführten, wie es im Fall von H oder M der Fall war.

Prozessmanagement und Probleme mit der Zeugenaussage

02:51:27

Die Verfahrensführung durch die Staatsanwaltschaft wird als chaotisch und unfähig kritisiert. Zeugen, die für die Verteidigung crucial wären, wurden nicht vorgeladen. Insbesondere Heider Abun-Nazar, ein Hauptzeuge, ist nicht geladen. Die Verteidigung sieht sich in einer aussichtslosen Position, da ein Kreuzverhör ohne die Anwesenheit der Zeugen nicht möglich ist. Der Streamer signalisiert, keine weiteren Ressourcen in das Verfahren zu investieren und es als "tote Nummer" abzuschreiben, da eine faire Verfahrensführung nicht gewährleistet scheint.

Beginn der öffentlichen Verhandlung und identitätsbezogene Probleme

03:17:52

Die Verhandlung beginnt als öffentliche Sitzung im State-Gericht. Doch schon zu Beginn kommt es zu erheblichen Problemen bei der Identifizierung der Angeklagten. Isaac Stevens, der auch auf der Verdächtigenliste steht, ist verwirrt, da er offiziell nicht angeklagt ist. Auch Farid Flacco erscheint auf der Liste. Die Anklage ist unklar und scheint auf Vermutungen zu beruhen. Der Streamer bittet darum, die Liste der Angeklagten zu überprüfen, da sie für ihn nicht vorliegt, und zeigt sich von der Organisation der Justiz frustriert.

Strafanträge und Verteidigungsstrategie

03:27:25

Der Streamer, als Verteidiger, skizziert eine vorausschauende Strategie. Da ein fairer Prozess ausgeschlossen wird, konzentriert er sich auf das Minimieren des Schadens. Er erwägt einen Deal, der eine Verurteilung zu zehn Hafteinheiten beinhalten könnte, anstatt eines langwierigen Prozesses. Sein Eröffnungsplädoyer soll die Beweislücken der Staatsanwaltschaft aufzeigen und scharf kritisieren, dass diese mit großen Begriffen wie "Terrorismus" mangels harter Beweise operiert.

Exzessive Personal- und Stimmungskritik

03:30:07

Neben dem eigentlichen Verfahren nimmt der Streamer ausgiebig Bezug auf anwesende Polizisten. Er konfrontiert Officer Hill, den er als "nutzlosesten Bulle" bezeichnet, und beleidigt ihn aufgrund seiner seltenen Anwesenheit und angeblicher Inkompetenz, insbesondere in Bezug auf Mathe und seinen Namen. Die Stimmung ist aggressiv und sarkastisch. Ein Mitschüler, Isaac, wird nach einem körperlichen Zusammenstoß für 24 Stunden inhaftiert, was der Streamer kommentiert.

Offizielle Eröffnung der Hauptverhandlung

03:43:27

Die Hauptverhandlung wird offiziell gegen die Gruppierung "Wasserhahn" eröffnet. Angeklagt wird die Gruppe wegen Verdachts auf Verstoß gegen § 31 StGB (Terrorismus) aufgrund der Tatvorwürfe Androhung einer Sprengstoff-Explosion, Raub und Besitz von staatlichem Eigentum. Die Staatsanwaltschaft beantragt, als schwerstwiegendsten Tatbestand den Terrorismus zu werten und subsidiaryere Anklagen zu ignorieren. Die Verhandlung beginnt mit der Verlesung der Anklageschrift.

Verlesung der Anklageschrift

03:45:39

Die Staatsanwaltschaft liest die formelle Anklageschrift vor. Sie begründet die Anklage gegen die Gruppierung "Wasserhahn" wegen Terrorismus nach § 31 StGB im Zeitraum vom 08.10. bis 30.11.2025. Wo eine direkte Täterschaft nicht festgestellt werden kann, wird die Anklage auf Beihilfe nach § 5 StGB gestützt. Die Staatsanwaltschaft argumentiert, dass die einzelnen Taten als Tateinheit im Sinne des schwerwiegendsten Erfolgs, dem Terrorismus, zu werten sind, und beantragt eine entsprechende Urteilsfindung.

Koordinierter Anschlag auf kritische Infrastruktur

03:48:51

Am 8.10.2025 zwischen 20.20 und 20.30 Uhr wurde gezielt ein Stromausfall herbeigeführt, der zu Überfällen auf mehrere Umspannwerke führte. Gegen 20.35 Uhr detonierten starke Explosionen am Weinbaut-Umspannwerk, gefolgt von automatischen Katastrophenalamen. Innerhalb kurzer Zeit wurden auch die Umspannwerke bei den Satellitenantennen und in Palito Bay durch Anschläge zerstört, was zur Auslösung von Katastrophenschutz-Sirenen führte. Die Zerstörung der Energieinfrastruktur zielte darauf ab, die Versorgungssicherheit des Staates massiv zu beeinträchtigen.

Geiselnahme und Bankraub als zweite Aktionsphase

03:50:43

Parallel zum Ausmaß der Zerstörungen begann die zweite Phase der Operation im Bereich der Staatsbank. Gegen 20.45 Uhr wurden etwa 20 Personen angetroffen, von denen etwa die Hälfte bewaffnete Täter und die andere Hälfte Geiseln waren. Die Täter blockierten gezielt alle Zufahrten zur Bank, um die größtmögliche Einschüchterungswirkung zu erzielen. Während der Verhandlungen wurden interne Alarme ausgelöst, die auf eine Manipulation des Sicherheitssystems hindeuteten. Schließlich wurde der Tresorraum mittels Sprengsätzen gewaltsam geöffnet und die Täter mit mehreren Fahrzeugen geflohen, wobei eines von der Polizei gestoppt werden konnte.

Bombendrohung und Geiselnahme am Vespucci Police Department

03:54:13

Am 9.11.2025 ereignete sich ein weiterer dramatischer Vorfall an der Auf- und Abfahrt des Vespucci Police Departments. Nach einem Verkehrsunfall mit einer FIB-Streife drohte eine maskierte Person, die auf dem Beifahrersitz befindliche Geisel zu töten, falls nicht der Helikopter von Mutamba Wasserhahn freigegeben werde. Der Geiselnehmer verfügte über detaillierte Kenntnisse des Helikopter-Zustands und konnte durch eine Ortung als Mitglied der Gruppierung Wasserhahn identifiziert werden. Nach Aushandlung wurde der Helikopter freigegeben, startete jedoch mit den Tätern an Bord und wurde anschließend von der Polizei verfolgt.

Flucht und Schusswechsel bei der Landung des Helikopters

03:55:05

Die Verfolgung des Helikopters endete auf einem Hangar im südwestlichen Bereich des LSEA, wo er landete und sich die Täter auf dem Dach versammelten. Aufgrund des geringen Treibstoffstands bestand der Verdacht, dass dort eine Betankung erfolgen sollte. Als der Helikopter plötzlich startete, eröffnete Herr Chase das Feuer auf die Täter, woraufhin diese das Feuer erwiderten. Bei dem anschließenden Schusswechsel wurde ein Beamter niedergeschossen und Mitglieder der Gruppierung wurden verletzt. Die Handlung zielte darauf ab, die staatliche Autorität unter Einsatz von Gewalt zu unterlaufen und massive Einschüchterung zu bewirken.

Bombendrohungen gegen medizinische Einrichtungen

03:59:14

Am 30.11.2025 ging bei der SASP eine telefonische Bombendrohung von Harald Hirsch ein, die sich gegen das Mount Zona Medical Center und die Meeting-Point richtete. In der Drohung wurde gefordert, inhaftierte Gruppenmitglieder freizulassen, woraufhin beide Standorte evakuiert und durch das Bombenentschärfungsdienst durchsucht wurden. Parallel dazu wurde bei der Ortung von Herrn Hirsch festgestellt, dass er sich in der Nähe befand, was die Dringlichkeit der Situation unterstrich. Diese Bombendrohungen dienten der gezielten Einschüchterung der Bevölkerung und der Behinderung lebenswichtiger staatlicher Funktionen.

Staatsanwaltschaft beantragt Einstellung des Verfahrens

04:01:07

Die Verteidigung legte in ihrer Erklärung dar, dass die Staatsanwaltschaft versuche, aus einem chaotischen Kriminalkomplex eine Terrorlage zu formen, um ein höheres Strafmaß zu erreichen. Kritisiert wurde, dass die Beweislage dünn sei und wichtige Zeugen nicht vorgeladen wurden. Ein zentraler Punkt war die Neutralität des Verfahrens, da Richter Francis L. Fryer maßgeblich an der Anklagevorbereitung beteiligt war und nun über denselben Fall urteilen soll. Die Verteidigung beantragte aufgrund dieser Verfahrensfehler und der befürchteten Manipulation die sofortige Einstellung des gesamten Verfahrens.

Verfahrensprobleme bei der Beweisaufnahme

04:18:51

Während der Beweisaufnahme kam es zu erheblichen Konflikten zwischen Verteidigung und Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung beanstandete, dass die Verlesung eidesstattlicher Aussagen nur auszugsweise und ohne Kontext erfolgen sollte, was sie als willkürlich ablehnte. Die Verteidigung forderte die Vorladung von Zeugen, um deren Aussagen im Kreuzverhör überprüfen zu können. Die Staatsanwaltschaft argumentierte, dass eidesstattliche Erklärungen auch ohne Zeugenstand gültig seien, was zu hitzigen Debatten und wiederholten Unterbrechungen führte und die Verfahrensintegritität massiv in Frage stellte.

Analyse der Eidesstattlichen Aussage

04:39:27

Der Streamer geht zunächst auf die Verteidigungslinie bezüglich der eidesstattlichen Aussage eines Polizisten ein. Er betont, dass nur ein einziger Satz relevant sei, die übrigen Aussagen für den Fall bedeutungslos. Der Polizist habe einerseits angegeben, die ganze Zeit mit anderen Einsätzen beschäftigt gewesen zu sein, andererseits behauptet, eine Äußerung des Angeklagten gehört zu haben, dass etwas in die Luft gespringen solle. Diese beiden Punkte seien sich widersprüchlich und somit die gesamte Aussage sehr fragwürdig.

Debatte über Beweisrelevanz

04:43:32

Es folgt eine hitzige Diskussion über die Relevanz von Beweismitteln. Die Staatsanwaltschaft versucht, die Aussage eines Polizisten vorzulesen, der behauptet, durch eine Bombendrohung am PD gebunden gewesen zu sein. Die Verteidigung argumentiert jedoch, dass ein normaler Einsatzdispatch, wie eine Verfolgungsjagd oder ein ATM-Alarm, nicht als Terrorismus gewertet werden darf. Der Streit eskaliert, als die Verteidigung die Relevanz des Beweises anfechtet und der Streamer die Logik der Staatsanwaltschaft als übertrieben und irrefühndend kritisiert.

Aussage über den Vorfall im MD

04:46:08

Ein weiteres Beweismittel, die eidesstattliche Erklärung eines MD-Angestellten, wird verlesen. Die Aussage beschreibt den Konflikt mit dem Angeklagten, Herrn Waserhan, im Supermarkt am 30.11.2025. Waserhan sei mit einem Baseballschläger aufgetaucht, habe wegen beschuldigter Anfeindungen und fehlender Hygiene im Geschäft eine Seuche behauptet und dem MD die Kriegserklärung erklärt. Der Streamer merkt kritisch an, dass diese Aussage ebenfalls auf Hörensagen basiert und daher nur bedingt als Beweis tauglich sei.

Zeugenaussagen zum Bankraub

04:52:41

Die Verfahrensleitung wendet sich nun dem eigentlichen Kernfall zu: dem Raubüberfall auf die Staatsbank. Zeugen werden in den Zeugenstand gerufen. Zeuge Haider Dandik bestätigt unter Eid, dass er und andere, inklusive Rico Falkenstein, von einer Person namens Puppetmaster und Mitgliedern der Vasa-Hahn-Gruppierung gezwungen wurden, die Bank auszurauben. Er beschreibt die Situation als von Angst und Schrecken geprägt und nennt die Namen der beteiligten Täter.

Identifizierung der Geiselnehmer

05:02:25

Eine weitere Zeugin, Liara Escalona, wird gehört. Sie schildert, wie sie während des Bankraubs zur Geisel gemacht wurde. Aussagekräftig ist ihre Aussage, da sie zwei der Geiselnehmer, Erik Forster und einen weiteren Mann mit einem Kettengesicht, erkennen konnte. Sie betont, dass sich die Täter unmaskiert umgezogen hatten, was ihre Identifizierung möglich machte. Die Verteidigung nutzt diese Aussage, um die Tatbeteiligung der Angeklagten zu belegen.

Aussage über die Entführung und Planung

05:14:23

Letzter Zeuge ist Fridolin Fischer. Er schildert, wie er an der Community Ranch mit Waffengewalt zum Auto des Angeklagten gebracht wurde und eine Weste mit Plastikflaschen angezogen bekommen habe. Er habe ein Gespräch belauscht, in dem erwähnt wurde, dass man mit der Weste eine Bombenattrappe für einen Helikopter erzeugen könne. Diese Aussage ist brisant, da sie darauf hindeutet, dass der gesamte Vorfall in Pink Cage geplant war, was die Anklage erheblich stärkt.

Reaktion auf die Beweisaufnahme

05:20:31

Nach der Vernehmung des letzten Zeugen folgt eine Analyse der gesammelten Beweise. Der Streamer erkennt an, dass die Aussage von Fridolin Fischer die Verteidigung in eine prekäre Lage bringt, da sie die geplante Bedrohung nahelegt. Die anfängliche Strategie, den Tatvorwurf als unplanmäßige Aktion darzustellen, scheint nun gescheitert zu sein. Der Streamer bewertet den Verlauf des Verfahrens als unbefriedigend und kritisiert die vorgelesenen Beweise als unzureichend und irreführend.

Vorbereitung auf das Urteil

05:21:58

Da die Beweisaufnahme offiziell für beendet erklärt wird, beraten die Verteidiger über das weitere Vorgehen. Die Lage ist angespannt, da der Zeuge Fischer die Planung der Tat ausgesagt hat. Dies macht es schwierig, eine milde Strafe oder Freispruch zu erreichen. Der Streamer und seine Kollegen sehen sich nun gezwungen, eine Verurteilung für die geplante Bedrohung in Kauf zu nehmen und über eine eventuelle Strafe wie eine Geldstrafe und eine Bewährungsstrafe zu diskutieren.

Gerichtliche Strategie und Verfahrensfrustration

05:28:49

Die Diskussion im Stream dreht sich um die rechtliche Strategie im laufenden Gerichtsverfahren. Es wird die Möglichkeit eines 'werber'-Verfahrens mit einem neutralen Richter erwogen, der über die Situation urteilt, ohne die Details zu kennen. Die Teilnehmer äußern sich frustriert über die Dauer des Prozesses und bezweifeln die Professionalität der Justiz, da ein wichtiger Richter, Herr Frost, plötzlich aus dem Verfahren ausgeschieden ist. Dies führt zur Annahme, dass das Verfahren nun eine 'tote Nummer' sei und nur noch abgearbeitet wird.

Strafanträge und strategische Fehler

05:30:21

Der Streamer präsentiert die konkreten Strafanträge gegen die Angeklagten. Für Harald Hirsch wird eine Verurteilung nach § 30 StGB im normalen Fall beantragt, während für Mutambevazahan ein 'besonders schwerer Fall' mit strenger Strafzumessung gefordert wird. Als Begründung werden erhebliche Verfahrensmanipulationen und die bewusste Schädigung der Verteidigung angeführt. Gleichzeitig wird diskutiert, warum man Zeugen wie Hüseyin nicht in den Zeugenstand gerufen hat, was als strategischer Fehler angesehen wird.

Kritik an der Beweisführung und Verfahrensmanipulation

05:46:54

In der Zusammenfassung des Abschlussplädoyers wird scharfe Kritik an der Arbeit der Staatsanwaltschaft geübt. Die Verteidigung wirft ihr vor, dass die Beweiskette nicht haltbar ist. Zentrale Behauptungen wurden nicht bewiesen, Aussagen wurden verdreht und selektiv ausgelegt, um ein vorgefertigtes Narrativ durchzusetzen. Es wird betont, dass die Verteidigung in ihren Rechten behindert wurde, da Zeugen nicht konstant vorgeladen und Zuständigkeiten im Verfahren geändert wurden.

Zentrale Plädoyerargumente: Freispruch und Terrorismusvorwurf

05:47:49

Die Verteidigung argumentiert, dass der Vorwurf des Terrorismus nichtig ist. Es fehle ein terroristisches Ziel, eine politische Agenda oder eine belegte Planung. Die Staatsanwaltschaft habe versucht, aus schweren Vorwürfen eine 'Terrorgeschichte' zu machen, ohne ausreichende Beweise vorzulegen. Daraufhin beantragt die Verteidigung einen Freispruch für die meisten Angeklagten. Für Harald Hirsch wird eine Verurteilung im normalen Fall mit einer Geldstrafe von 2000 Dollar, aber ohne Haft, gefordert, unter Verweis auf eine erhebliche emotionale Ausnahmesituation.

Urteilsverkündung: Gemischte Erfolge für die Verteidigung

06:07:04

Gerichtsdiener gibt das Urteil im Fall 'Wasserhahn' bekannt. Alle Angeklagten werden für die Taten vom 8.10.2025 freigesprochen, da die Staatsanwaltschaft keine individuelle Täterschaft nachweisen konnte. Für die Taten vom 30.11.2025 wird Harald Hirsch wegen Androhung von Sprengstoff-Explosionen im besonders schweren Fall verurteilt und erhält eine Inhaftierung bis Sonntagabend. Ryoso Jin und Mutamba Vazan werden für den Besitz illegaler Waffen verurteilt, jedoch wird von einer weiteren Inhaftierung abgesehen. Die angeordneten Sozialstunden können während der Haft abgearbeitet werden.

Reaktionen auf das Urteil und Nachbereitung

06:11:13

Nach der Urteilsverkündung zeigen die Angeklagte und der Streamer gemischte Reaktionen. Mutamba Vazan äußert seine Unzufriedenheit mit dem Urteil und beleidigt den Richter. Die Möglichkeit einer Revision wird erwähnt, die innerhalb von sieben Tagen beantragt werden kann. Im Anschluss bespricht der Streamer das Verfahren und seine Auswirkungen, wobei er das Urteil als 'gut' ansieht, besonders im Vergleich zu den ursprünglichen schweren Anklagepunkten. Er kritisiert zudem die Inkompetenz der Staatsanwälte, besonders von Azubis.

Persönliche Anekdoten und Gedanken

06:40:41

Anfangs geht der Streamer auf ein beliebiges koreanisches Gericht ein, das mit Reis, Gemüse, Rindfleisch oder Tofu und einem Ei zubereitet wird. Anschließend wechselt er zu persönlichen Themen und berichtet von seiner gegenwärtigen Situation: Er ist allein in der Wohnung und raucht auf dem Balkon. Er beschreibt das Leben als nicht einfach und unterstreicht, dass der Chat für ihn eine Form der Unterhaltung und Ablenkung ist, da er sonst mit dem Alleinsein kämpfen müsste. Er erwähnt auch ein Fahrzeug, das die ganze Zeit herumfährt, und stellt fest, dass das Leben ohne Chat keine Party sei.

Alltagsroutine und technische Herausforderungen

06:42:46

Der Streamer erzählt von seiner täglichen Routine. Er muss Flyer entfernen und beschreibt den Anblick einer leeren Küche und eines Doppelbettes, das er mit seinem Hund teilt. Der Hund, so beschreibt er, nehme den Großteil des Bettes ein. Ein technisches Problem wird angesprochen: Der Streamer hat keinen Zugang mehr zu einem bestimmten Office-Account, was ihm früher die Arbeit erleichtert hätte. Dieses Problem scheint die Organisation zu beeinträchtigen und wird als frustrierend empfunden.

Interaktion mit dem Chat und Emote-Entwicklung

06:44:19

Der Streamer interagiert intensiv mit seinem Chat. Er reagiert auf einen Drop von 200 Chits und nutzt die Gelegenheit, einem Zuschauer namens Yoshi einen Platz auf dem Office-Account zu ermöglichen. Er äußert sich zu den Spenden, die von den Zuschauern getätigt werden, und betont, dass diese keine materiellen Gegenleistungen erhielten, sondern nur Emotes. Gleichzeitig erwähnt er die Anzahl der Emotes, die aufgrund von Sauls Aktionen hinzugefügt wurden, und weist darauf hin, dass die Hub-Plattform im Vergleich zu früher deutlich mehr Vorteile biete.

Gerichtsverhandlung und Esmee/Lucy Pläne

06:46:44

Im weiteren Verlauf des Streams geht es um eine anstehende Gerichtsverhandlung. Der Streamer berichtet, dass Esmee und Lucy wahrscheinlich versuchen werden, Saul wach zu machen. Er erwähnt, dass er von diesen Plänen wusste und den Termin bereits im Kalark hatte. Er kritisiert erneut die Spendenpraxis des Chats und wiederholt, dass die Zuschauer nur Emotes dafür erhalten, aber keine Rabatte oder Vergünstigungen. Der Streamer scheint über die Entwicklung bei Saul informiert zu sein und verweist auf die involvierten Personen und deren früheres Engagement.

Regeln im Chat und Entscheidungen

06:54:24

Der Streamer legt neue Regeln für seinen Chat fest und betont, dass er das Sagen habe. Er erläutert, dass bestimmte Emote-Interaktionen wie Zehn Gegiftete zu einem Verbot führen können. Er erwähnt spezielle Emote-Aktionen wie den 'Donnerbalken' und erklärt, dass er bei Regelverstößen hart durchgreifen wird. Die Entscheidungen sind Teil eines Bemühens, Ordnung im Chat zu wahren und unangemessenes Verhalten zu unterbinden.

Problem mit geschwärzten Aussagen

06:55:20

Ein wichtiges Thema ist die Problematik von geschwärzten Aussagen in Gerichtsverfahren. Der Streamer erklärt, dass es schwierig sei, die Glaubwürdigkeit einer Aussage zu hinterfragen, wenn der Name des Zeugen geschwärzt ist. Er berichtet, dass er für eine Anhörung am Sonntag angefragt habe und darauf warte, ob er einen Termin bekomme. Gleichzeitig erwähnt er seine Befürchtung, dass ein Zeuge möglicherweise falsch ausgesagt haben könnte, was die Komplexität des Falles verdeutlicht.

Therme und Geschlechterquoten

06:57:55

Der Streamer wechselt das Thema und berichtet von seiner Liebe zu Thermen. Er erwähnt jedoch frustriert, dass seine Lieblingstherme aus Sicherheitsgründen eine Geschlechterquote eingeführt habe, die es ihm als Single-Mann nicht mehr ermögliche, allein zu besuchen. Er begründet dies mit Übergriffen von Männern in Textilbereichen. Da dies für ihn eine wichtige Entspannungsmöglichkeit darstellte, sucht nun nach Alternativen wie gemeinsame Besuche mit befreundeten Paaren oder vielleicht einem Gay-Sauna-Besuch.

Soziale Dynamik und Erfahrungsaustausch

07:00:34

Der Streamer erörtert die sozialen Dynamiken, die mit dem gemeinsamen Besuch einer Thme verbunden sind. Er stellt fest, dass es für viele ungewöhnlich sei, mit nicht tief befreundeten Personen nackt zu sein, was zu einem seltsamen Gefühl führen könne. Gleichzeitig betont er, dass er dies selbst als weniger problematisch empfinde. Er erwähnt konkrete Pläne mit einem Freund und berichtet von seinem Bedürfnis nach einem sicheren Raum in umkleidenen Bereichen, in dem man sich nicht beobachtet fühlen müsse.

Diskussionen um Tuningteile und Farbwahl

07:55:24

Der Stream beginnt mit einer lockeren, aber etwas unkoordinierten Diskussion über die Auswahl verschiedener Tuningteile für ein Auto. Es werden mehrere Optionen für Seitenschweller, Spoiler und Lackierungen durchgesprochen, wobei pink als dominante Farbe auffällt. Der Preis für bestimmte Teile, insbesondere Carbon-Elemente, wird kritisch hinterfragt, da er im vierstelligen Bereich liegt und damit monatelange Azubi-Gehälter entspricht. Über die finale Entscheidung gibt es zunächst keine Einigkeit, da die Gesamtkombination des Autos mit der gewählten pinken Lackierung als problematisch für die Auswahl passender Teile gilt.

Unternehmensübernahme und Personalfragen

08:06:09

Es kommt ein Wechsel des Themas, bei dem die Übernahme eines Unternehmens namens Redline thematisiert wird. Es wird berichtet, dass ehemalige Geschäftsführer und Mitarbeiter nach der Übernahme nicht mehr erreichbar sind. Unter anderem wird eine Person namens Jailcops genannt, die Geschäftsführerin war, und Tayo Perez als Inhaber. Die Situation als unübersichtlich und kompliziert beschrieben, wobei es offen ist, in welche Richtung das Unternehmen nun gehen wird. Gleichzeitig wird ein neuer potenzieller Standort für ein Werkstattgelände vorgestellt.

Präsentation eines neuen Standorts und Vorschläge

08:08:00

Ein neuer potenzieller Standort, die ehemalige Stage X Halle, wird als Alternative zur jetzigen Werkstatt vorgestellt. Dieser Standort wird als exzellent beschrieben, da er über eine erhöhte Position, eine große Halle mit Chill-Ecke, zwei Einfahrten und Zugang zu Dächern verfügt. Die Idee ist, den Platz als feste, uneinnehmbare Hood für die eigene Gang zu nutzen. Die Vor- und Nachteile, wie die mögliche Notwendigkeit eines Hubschraubers und die aktuelle Zugehörigkeit zu Redline, werden abgewogen und diskutiert.

Umfassende Geschäftsumstrukturierung und neue Pläne

08:52:59

Es wird über eine massive Umstrukturierung im illegales Geschäftsmodell informiert. Der Kontakt namens Joris hat das gesamte Import-Export-Geschäft für Hela-Ware komplett eingestellt, was zu einem dringenden Problem für das weitere Vorgehen führt. Es werden alternative Vertriebswege für geklauten Ware, wie Fernseher und Schmuck, in Erwägung gezogen, um nicht komplett aus dem Markt auszusteigen. Gleichzeitig wird eine neue Hood vorgeschlagen, die als strategisch vorteilhaft und mächtig beschrieben wird, um sich langfristig neu zu positionieren.

Ausarbeitung der neuen Hood-Idee

08:57:31

Die Idee der neuen Hood wird detaillierter ausgeführt. Es wird betont, dass es sich um einen berührten Ort handelt, der eine starke Präsenz ausstrahlt. Der Standort bietet genug Platz, um sowohl Fahrzeuge als auch eventuell einen Hubschrauber stationieren zu können. Die Möglichkeiten zur Verteidigung, wie das Aufstellen von Autos an den Zugängen, werden erörtert. Es wird klar gemacht, dass dies eine ernstzunehmende Option für einen Neustart und die Festigung der Macht in der Stadt darstellt, auch wenn es sich nicht direkt als Werkstatt eignet.

Räumliche Vorstellung und strategische Vorteile

09:04:08

Der Standort der ehemaligen Stage X Halle wird durchgehend als exzellente Option für eine neue Hood oder Geschäftsräume gelobt. Der Sprecher beschreibt die räumlichen Gegebenheiten im Detail: ein komplettes Parkdeck, zwei Zugänge, uneinnehmbar durch Absperren, und eine große Halle als Chill-Ecke. Der Standort als strategisch ideal beschrieben, da er in einem Dreieck ohne andere Gangs liegt und viel Potenzial für zukünftige Expansion bietet. Die Idee ist, den Ort zu nutzen, bevor er zurückgebaut wird.

Abschließende Überlegungen und Stream-Ende

09:11:42

Zum Schluss wird die vorgeschlagene Idee für den neuen Standort noch einmal als ernsthafter, aber unverbindlicher Vorschlag eingeordnet. Die Entscheidung liegt letztlich bei den Adressaten, und es wird betont, dass es sich nur um eine Gedankenspiel handelt. Der Sprecher entschuldigt sich für den abschließenden chaotischen Eindruck und beendet den Stream mit Danksagungen an die Community und persönlichen Abschiedswünschen. Es wird ein Treffen am folgenden Tag angekündigt.