Es wurde ein Versuch unternommen, Resident Evil 2 mit einem Randomizer-Mod auf Hardcore-Permadeath zu meistern. Die hohe Komplexität führte jedoch schnell zu unüberwindbaren Hürden. Rätsel wurden durch neue Assets ersetzt, und die ständige Angst vor Mr. X sorgte für eine enorme Spannung. Letztlich scheiterte der Run an einem strategischen Fehler, der den Zugang zur nächsten Safe Room blockierte.

Resident Evil 2
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Resident Evil 2

Vorbereitung und Modifikationen

00:06:39

Der Streamer plant, Resident Evil 2 Remake mit einem Randomizer-Mod auf Hardcore-Permadeath zu spielen. Wegen möglicher Abstürze oder Softlocks in der noch unfertigen Mod wird ein Trainer installiert, um jederzeit speichern zu können. Es gibt zwei Versionen des Spiels, Raytracing und Non-Raytracing, wobei der Mod nur mit der letzteren kompatibel ist. Nach technischen Schwierigkeiten wird die Non-Raytracing-Version installiert und der Mod erfolgreich aktiviert. Der Streamer spricht auch über persönliche Projekte wie eine geplante Metal Gear Solid 4-Playthrough-Reihe und einen Ziel, alle Charaktere in Slay the Spire bis Ascension 20 zu bringen.

Start des Spiels und Regeln

00:42:17

Nachdem die technischen Hürden genommen sind, startet das Spiel im B-Szenario als Leon auf Hardcore. Der Streamer erklärt die zentralen Regeln des Randomizers. Man darf nicht zur West Side RPD, bevor Elliot oder Marvin events ausgelöst wurden, und nicht zur GI (Gebäude I), bevor die Helicopter-Cinematic gespielt ist. Im B-Szenario müssen spezifisch die Bolt-Cutters vor der G1-Tür aufgehoben werden. Items sind in jedem Raum möglich, auch versteckte, daher wird gründliches Untersuchen empfohlen. Es wird auch ein Death-Counter installiert und das Spiel fortlaufend gespeichert.

Die ersten Kämpfe und Todesfälle

00:58:49

Der erste Gegner, ein Licker im Keller, wird mit der begrenzten Munition und ohne nötige Vorsicht unterschätzt. Nach einem erfolglosen Messerangriff und vergeblichem Versuch, mit einer Flashbang zu entkommen, stirbt der Streamer. Dies markiert den ersten Permadeath-Run. Obwohl ein Neustart geplant ist, zeigt der Streamer Frustration über seine fehlerhafte Herangehensweise und die Schwierigkeit, mit den im Randomizer veränderten Gegnerstärken zurechtzukommen. Er erwähnt die hohen Lebenspunkte der Licker und die ungewohnte Steuerung im Vergleich zu Resident Evil 4 Remake.

Neuanlauf und Entdeckungen

01:20:13

Nach dem Todesfall startet ein neuer Run, der diesmal deutlich besser verläuft. Der Streamer findet schnell Munition und eine Heilung. Er entdeckt, dass die Türen zufällig mit verschiedenen Schlüsseln verschlossen sind, was die Navigation erschwert. Ein zufälliger Fund ist eine Karte zur Abstellkammer mit neuen, roten Dokumenten, die Memes und veränderte Texte enthalten, was der Randomizer hinzugefügt hat. Die Entdeckung dieser neuen Elemente überrascht den Streamer positiv und unterstreicht die Vielfalt und Brutalität des Mods.

Fortschritt und Rätsel

01:34:31

Der Streamer erkundet weiter die RPD und findet den Spade-Key, was den Zugang zu neuen Bereichen ermöglicht. Er stellt fest, dass die Randomizer-Mod das Spiel deutlich härter macht, da man nicht weiß, wann Gegner sterben. Er gerät in einen Raum, der von einem Licker blockiert wird und muss mit der letzten Munition und einer schweren Granate weiterkämpfen. Anschließend stößt er auf eine verschlossene Tür, für die eine Lösung in Form von Bildern gesucht wird, was den Verlauf des Runs verlangsamt und zu Rätseln führt.

Probeleme und Überlegungen

01:38:35

Im weiteren Verlauf des Runs erkennt der Streamer, dass er in einer Sackgasse steckt. Eine der Türen ist mit einem Herzschlüssel verschlossen, den er noch nicht hat. Obwohl er den Raum bereits durchsucht hat, findet er keine neue Lösung oder Items, die weiterhelfen könnten. Dies führt zu der Befürchtung, dass dies möglicherweise ein Bug des Randomizers ist oder er einen wichtigen Schritt verpasst hat. Die Situation zwingt ihn dazu, entweder neu zu laden oder den Run als gescheitert zu betrachten, was die hohe Pufferung des Moduls in Frage stellt.

Lösung von Rätseln und Neuanlauf

01:40:16

In einer Notlösung versucht der Streamer, ein Bildrätsel in der Abstellkammer zu lösen. Er findet Bilder mit Symbolen wie einer Waage, einem Engel, einem Raben und einer Harfe. Er spekuliert, ob diese Bilder die Lösung für das Einhorn-Puzzle sind, von dem er nur die Konturen kennt. Nachdem er das Rätsel nicht lösen kann, wird der Run beendet und ein neuer Seed generiert. Der Streamer ist frustriert, hat aber Verständnis für die Komplexität eines Early-Access-Mods und ist bereit, es erneut zu versuchen.

Kontrollverlust und Rätsel

01:44:40

Zunächst wird die anfängliche Verwirrung des Streamers bei der Erkundung der Polizeistation deutlich. Er stellt fest, dass Rätsel und die Positionen von Items wie C4 und Bildern im Randomizer-Mod neu und unvorhersehbar sind. Bei der Verschiebung eines Regals bemerkt er, dass ihm das dafür benötigte Gerät fehlt. Dies führt zu einer Phase des bruteforce-Testens, bei der er hofft, dass ein benötigter Schlüssel zufällig droppt.

Permadeath und Softwarestabilität

01:47:01

Der Streamer gerät in eine schwierige Situation und fühlt sich softlocked, da er einen Weg nicht betreten darf, ohne das Spiel zu abzustürzen. Obwohl dies kein Tod im Sinne der Permadeath-Regel ist, äußert er große Sorge um die Stabilität des Spiels. Er erstellt mehrere Sicherheitssaves, um im Falle eines Absturzes nicht den gesamten Fortschritt zu verlieren, und betont, dass Fehler in der Early-Access-Phase passieren können.

Der Mr. X Threat

01:55:00

Eine zentrale Herausforderung im Stream wird die Konfrontation mit Mr. X. Der Streamer erkennt, dass der Boss, der den Weg zum nächsten Safe Room blockiert, zufällig auftauchen kann. Dies erzwingt eine strategische Entscheidung: Soll er umgehen, angreifen oder das Inventar opfern? Die Pläne müssen ständig angepasst werden, da Mr. X einen schnellen Fortschritt verhindert und zu panischen Entscheidungen zwingt.

FPS-Damage-Exploit

02:13:26

Eine technische Entdeckung prägt den weiteren Spielverlauf. Der Streamer stellt fest, dass die Nahkampfwaffe Messer im Randomizer mit der Bildrate (FPS) schadet. Da die Schadenspunkte pro Frame zählen, führt ein höherer FPS zu einem unfairen und übermächtigen Schaden. Er beschließt, seinen Run auf 144 FPS zu beschränken, um den Geist des Spiels zu wahren und einen fairen Spielstil beizubehalten.

Inventory Management und Herausforderungen

02:33:13

Das durch den Randomizer überfüllte Inventar wird zu einer ständigen Belastung. Der Streamer muss ständig entscheiden, welche Items er aufbewahren und welche er wegwerfen kann, ohne wichtige Gegenstände für den Fortschritt zu verlieren. Er spricht von einer Milliarde Items und Gegnern, was die Komplexität des Run erhöht. Das Management des Inventars ist ebenso entscheidend wie der Kampf gegen die Feinde.

Der misslungene Bosskampf

02:46:54

Im Verlauf des Streams wird ein entscheidender Fehler gemacht, der zum Run-Ende führt. Der Streamer triggert Mr. X vorzeitig und blockiert sich den Zugang zum Safe Room. Obwohl er versuchte, den Run mit strategischem Brute-Forcing der Puzzelcodes zu retten, scheitert er letztlich an der fehlenden Munition und Gesundheit. Er konstatiert frustriert, dass er den gesamten Run durch diesen Fehler ruiniert hat.

Restart und neue Strategie

02:52:09

Nach dem Game Over startet der Streamer neu, ist aber motiviert und optimistisch. Er erkennt, dass der Seed des Randomizers Spielstil und Machbarkeit beeinflusst. Anstatt den Run zufrüh aufzugeben, analysiert er die neuen Bedingungen und stellt eine neue Strategie auf. Das Ziel ist es, den Boss zu besiegen und einen Deathless Run zu schaffen, was ihm als große persönliche Leistung erscheint.

Bosskampf und FPS-Gerechtigkeit

03:34:03

Der Streamer beschließt, den Bosskampf mit einer Kombination aus Nahkampfwaffe und Messer zu bestreiten, um ihn effizient zu besiegen. Anschließend reflektiert er den FPS-Schadensmechanismus ausführlich. Er erklärt, dass im Speedrun-Community 120 FPS als Grenze etabliert sind, um eine faire Konkurrenz zu gewährleisten. Da er auf 144 FPS begrenzt, ist sich seiner leichten Vorteil bewusst, betont aber, dass es nicht unfair im klassischen Sinne sei, solange die Grenze niedriger liegt.

Einleitung und Start des Permadeath-Runs

03:50:08

Der Streamer beginnt mit dem RE2R Randomizer-Permadeath-Run und erwähnt gelegentlich Metal Gear Solid 4, das bald folgen wird. Er findet Items wie Schießpulver und beschreibt die Probleme, die beim Halten von Gegenständen auftreten können, da sie sich aus der Hand werfen lassen. Nach dem Sammeln von wichtigen Ressourcen wie Heilung und Munition und einem Sprung in den Keller, wird die Schwierigkeit des Randomizers diskutiert. Ein Vergleich zu Resident Evil 4 Randomizer mit mehr Gegnern wird angestellt und das Verhältnis von 0,5 Gegner mehr als entscheidend für den Schwierigkeitsgrad empfunden.

Fortsetzung im Keller und erste Rückschläge

03:53:08

Der Streamer beschäftigt sich mit einem Rätsel, das die Kombination von Ventil oder Kurbel erfordert, und findet einen Hinweis auf die Lösung. Die Munitionsverteilung und das Spawnverhalten der Gegner werden als anpassbar beschrieben. Als der Diamantenschlüssel gefunden werden muss, gerät er in Panik, als sich herausstellt, dass der Schlüssel an einer bereits früher besuchten Stelle liegt und diese nicht mehr erreichbar scheint. Dies führt zu einer Menge Frust und der Erkenntnis, dass das Spawnsystem nicht linear funktioniert und Gegner respawnen, sobald ein neues Kapitel beginnt.

Konfrontation mit Nemesis und Problemlösung

03:59:17

Die Konfrontation mit Nemesis in einem beengten Raum gestaltet sich extrem schwierig und wird nur knapp überlebt. Die Laufwege des Gegners sind unberechenbar, was zu vielen 'Fuck'-Momenten und einem sehr knappen Ausweichen führt. Der Streamer stellt fest, dass das Spiel ihm nun mehr Gegner zum Lösen des Stromrätsels auf den Weg schickt. Bei der Jagd nach dem letzten Schlüsselteil bemerkt er, dass er sich in einem Raum, den er nie zuvor betreten hatte, befindet und an der Grenze zur softlocked ist. Eine späte Erkenntnis über die Funktionsweise der Randomizer-Map, die auch das Item-Symbol anzeigt, hätte ihn viel Zeit ersparen können.

Fortgang durch das Polizeirevier und Technikprobleme

04:03:02

Nach der Öffnung eines Shortcuts und der Entdeckung weiterer Items wie eines Laseraufsatzes, wird der Weg in den Keller gesucht. Der Streamer realisiert, dass manche Geräusche, wie das Kratzen an der Wand, auf verborgene Gegner wie Mr. X hinweisen. Im Keller findet er eine Videokassette und stellt fest, dass Ink Ribbons für das Speichern deaktiviert sind. Nach einem weiteren unnötigen Tod und einer ausführlichen Diskussion über die Schwierigkeitsgrade und den Randomizer von Seven-Ray-D, versucht er, einen neuen Seed zu laden, stößt aber auf massive technische Probleme mit dem Mod-Manager.

Kritik und Inkompatibilitäten mit dem Mod-Manager

05:13:56

Der Streamer gerät zunehmend in Rage, da der Fluffy Mod Manager den neu heruntergeladenen Seed nicht erkennt und Dateien scheinbar spurlos verschwinden. Er vermutet, dass sein Antivirenprogramm die Dateien löscht oder ein Bug in der Mod vorliegt. Die langen Downloadzeiten und die Notwendigkeit, nach jedem Tod einen neuen Seed zu generieren, machen das Spielen für ihn ungenießbar. Der Versuch, den Creator des Mods (NamSku) auf Discord zu kontaktieren, verläuft im Sande, was die Frustration weiter steigert. Die technische Inkompatibilität führt schließlich dazu, dass der Stream den Randomizer aufgibt.

Ende des Streams und Abschied

06:04:23

Nach zahlreichen vergeblichen Versuchen, den Randomizer zum Laufen zu bringen, und der Feststellung, dass selbst ein Reboot oder das Verwenden eines 'Pack-Files' nichts ändert, gibt der Streamer den Run endgültig auf. Er bezeichnet die Situation als 'kompletten Reinfall' und 'Schmutz' und kommt zu dem Schluss, dass ein Problem mit dem Mod oder dem System vorliegt, das er nicht lösen kann. Frustriert und enttäuscht beendet er den Stream, verspricht aber einen Neustart am nächsten Tag und bedankt sich bei seiner Community für das Zusehen.