Die Odysee zu 2800 auf lichess.org [DE] - Teil 2 von hoffentlich 2
Neue Partie und Elo-Ziel 2800 im Schach auf Lichess.org
Eine Partie auf Lichess.org zeigt Francescus‘ strategischen Wandel, als er gegen eine unkonventionelle Spielweise unterliegt. Mit Fokus auf klassische Theorie analysiert er nach dem Spiel die flexiblen Züge Kubuschkas und plant nächste Partien für seine Serie zu 2800 Elo.
Start des Streams und Einstieg in die Partie
00:06:37Francescus eröffnet den Stream mit dem Ziel, die Elo auf 2800 zu steigern und vergleicht sich dabei mit Odysseus, was aus der geplanten Serie von „Die Odyssee zu 2800“ auf Lichess.org herrührt. Ohne lange Einleitung beginnt er direkt mit einer Partie im Pool, nachdem er zuvor auf technische Probleme mit dem Mikrofon hingewiesen hat. Der ersten Partie standen dabei schnelle Zeitkontrollen bevor, bei denen Chessable und ein internes Chess-Bewertungssystem eine Rolle spielten, bevor er direkt in den Spielmodus umschaltete.
Wechsel der Partie und strategische Neuausrichtung
00:23:07Nach mehreren verlorenen Partien resümiert der Streamer, dass seine Gegner zu stark seien, und kündigt an, nun eine neue Taktik ausprobieren zu wollen. Er erwähnt einen „Feiertagstest“ und spielt danach eine weitere Partie, beginnend bei einer Elo von 2706. Im Spielverlauf zeigt sich eine flexible Eröffnungsidee, bei der Schwarz mit einem Bauernzug nach D6 beginnt. Der Streamer analysiert die entstandene Struktur und plant, den Läufer strategisch zu entwickeln, während er gleichzeitig die Aktivität seiner Figuren steigern möchte. Besonders der Springer und der Bauer auf C6 stehen im Mittelpunkt.
Verlaufen der Partie und taktische Entscheidungen
00:34:01Im weiteren Spielverlauf wird klar, dass der Gegner unter dem Pseudonym Kubuschka agiert und unkonventionelle, aber wirkungsvolle Züge wie H3 oder das Spätentwickeln des Springers auf A6 wählt. Der Streamer, der sich auf klassische Eröffnungstheorie konzentriert, hat zunehmend Schwierigkeiten, mit den ungewöhnlichen Zügen umzugehen. Nach mehreren Fehlern gesteht er offen ein, dass Kubuschka ihn unterschätzt habe und er nun kämpfen muss, um nicht in eine schlechte Stellung zu geraten. Die Partie endet in einem konterintuitiven Angriff, bei dem C-Bauern eine zentrale Rolle spielt.
Abschluss der Partie und Reflexion
00:42:20Der Streamer verliert aus einer vermeintlich gewonnenen Position heraus, nachdem Kubuschka durch einen Randläufer und ungewöhnliche Strukturen überrascht. Nach der Partie macht er deutlich, dass er zwar weiß, „wie man verliert“, aber die taktischen Fähigkeiten seines Gegners unterschätzt habe. Besonders die flexible Umgangsweise mit Figuren wie dem Springer und das unkonventionelle Spielmuster Kubuschkas werden thematisiert. Abschließend kündigt er weitere Partien an, bleibt aber bei einer distanzierten Anerkennung für die Spielweise seines Gegners.
Ende des Streams und Ausblick
00:54:56Der Stream endet mit einer Niederlage, die sich für den Streamer in der weiteren Elo-Strebung nuovamente niederschlägt. Trotz kurzer Resignation und dem Eingeständnis, dass man manchmal verliert, bleibt er optimistisch für zukünftige Streams. Als Höhepunkt und gleichzeitig Werbeaction für seine Chessable-Kurse – darunter ein Repertoire gegen 1.d4 und das aggressive E4/E5-System – betont er die Rabattaktionen auf bestimmte Kurse zum Internationalen Schachtag. Zudem kündigt er einen Raid von Chessdeutschland TV an und verweist auf Empfehlungen für künftige Streams, etwa die deutsche Schachmeisterschaft.