In einem hochkarätigen Aufeinandertreffen siegte die deutsche Nationalmannschaft im neunten Spiel der Mannschafts-Europameisterschaft gegen die Niederlande mit 2,5:1,5. Am Spitzenbrett endete das Duell zwischen Vincent Keimer und Anish Giri Remis, während Matthias Blühbaum für den ersten Sieg sorgte.

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Turnierpause und Streampläne

00:09:55

Nachdem das Batumi-Turnier beendet ist, verbleibt der Streamer noch einige Tage im Ausland. Er hat zwar Flugpech, bleibt aber vor Ort und nutzt die Zeit, um zu streamen und verschiedene Dinge zu besprechen. An diesem Tag ist jedoch nur eine kurze Zusammenfassung der letzten Runde geplant, da zeitliche Verpflichtungen bestehen. Das Wetter am aktuellen Standort ist wechselhaft, während im Schwarzwald und NRW Grau herrscht.

Matchaufstellung und Ausgangslage

00:12:30

Die Zusammenfassung konzentriert sich auf das Match der neunten Runde gegen die Niederlande, eines der Top-Duelle der Mannschafts-EM. Deutschland war an Position eins gesetzt, die Niederländer an zwei. Coach Kollers pausierte, was für leichte Elo-Vorteile sorgte. Trotzdem waren die Teams sehr ähnlich. Die Paarungen am Spitzenbrett zeigten deutliche Ratingunterschieden, doch das Ziel war klar: Das Match gewinnen, um die Medaillenchancen wachzuhalten.

Keimer gegen Giri: Ein schnelles Remis

00:13:55

Am Spitzenbrett trafen Vincent Keimer und Anish Giri aufeinander. Keimer überraschte mit dem selteneren Londoner System, eine spezielle Vorbereitung mit Dimitri Kollas Hilfe. Giri, einer der besten Theoretiker, verteidigte sich jedoch solid und nutzte die Läuferopfer zur Aktivierung. Nach einigen Zügen mit Rochade und Figurenentwicklung einigte man sich schnell auf ein Remis. Keimer zeigte trotzdem eine starke Turnierleistung und übertraf sogar die höchste Elo seines Trainers Peter Leko.

Drama an Brett 2 und 3

00:17:07

An Brett 2 kämpfte Rasmus Swane gegen Jordan van Forrest. Nach einer soliden Berliner Verteidigung und einem schweren Turmendspiel verteidigte Swane ein hartes Remis, nachdem van Forrest einen taktischen Trick übersah. An Brett 3 hingegen gab es eine klare Entscheidung. Matthias Blühbaum nutzte mit Weiß die Schwächen von Luke van Veli, setzte einen taktischen Springerangriff um und siegte, wodurch die deutsche Mannschaft auf 2:1 in Führung ging.

Entscheidung am letzten Brett

00:28:17

Der entscheidende Punkt sollte am letzten Brett zwischen Frederik Svane und Erwin Lamy fallen. Svane spielte eine sehr spezielle Katalanische Variante, während Lamy improvisieren musste. Die Stellung blieb lange ausgeglichen und kompliziert. Unter Zeitdruck und mit dem Wissen, dass ein Sieg das Match bedeutete, fand Svane mit Turmschlage nach H5 die beste Idee, um das Gleichgewicht zu halten und das Remis zu sichern.

Endstand und Ausblick

00:33:45

Das Match endete mit 2,5:1,5 für Deutschland. Obwohl der vierte Platz am Ende nicht den anfänglichen Erwartungen entsprach, wurde der starke Zusammenhalt und der Kampfgeist der Mannschaft gelobt. Spieler wie Vincent Keimer und Matthias Blühbaum zeigten Moral, und der Teamgeist stimmte. Trotzdem war es ein Turnier, das von ein paar entscheidenden Partien und einer frühen Niederlage gegen die Ukraine geprägt war.

Bilanz der deutschen Spieler

00:34:36

Die Einzelleistungen der deutschen Spieler im Turnier waren durchweg positiv. Vincent Keimer war mit 7/9 überragend und stabilisierte sich in den Top Ten der Welt. Matthias Blühbaum holte nach zwei Auftaktniederlagen stark zurück und erreichte 5/9. Rasmus Svane zeigte Moral nach einer bitteren Niederlage und Frederik Svane blieb ungeschlagen mit 6/9, wobei er die Mannschaft stark unterstützte.