Warlock mit @mauriceweber und @bonjwa > Später Interviews mit !devakademie

Neue Diablo II-Klasse im Test: Warlock vorgestellt

Transkription

Es wurde der Warlock für Diablo II: Resurrected getestet. Fokus lag auf den Mechaniken der neuen Klasse und deren Stärken als Nahkämpfer oder Beschwörer. Auch die Preispolitik für den DLC wurde kritisch beleuchtet.

Diablo II: Resurrected
00:00:00

Diablo II: Resurrected

Streamstart und Ersteindruck Warlock

00:08:08

Der Stream beginnt mit einer Begrüßung und einem Kaltstart in Diablo 2. Der Fokus liegt auf dem neuen Warlock, der durch seine schwebenden Waffen und Dämonenbeschwörungen wie den Ziegenmenschen auffällt. Die Streamer diskutieren die Mechaniken der Klasse, während die Kooperation mit den Zuschauern aufgebaut und der erste gemeinsame Spielbeginn vorbereitet wird.

Interviewankündigung und Diablo-Historie

00:13:24

Nach einer kurzen Spielrunde wird angekündigt, dass um 18 Uhr die Entwickler der Developer Academy zu einem Interview erwartet werden. Im Vorfeld wird über die Geschichte von Diablo gesprochen, insbesondere über die ursprünglichen Design-Entscheidungen. Dazu zählte die visionäre Idee, Erweiterungen bereits als zufallsbasierte Booster-Packs verkaufen zu wollen, was seiner Zeit extrem weit voraus war.

Kritik an Preispolicy und Qualität von Diablo 2 Resurrected

00:16:56

Die Streamer diskutieren die umstrittene Preispolicy von Blizzard. Der Preis von 25 Euro für den neuen Warlock wird kritisch hinterfragt, da sämtliche Quality-of-Life-Updates wie der Stash ebenfalls über diese DLC-Gebühr freigeschaltet werden. Dies wird mit der mehrfachen Vermarktung von Diablo 2 Resurrected in Verbindung gebracht und als Zeichen für einen Wandel bei Blizzard gesehen.

Zukunft von Diablo: Battle Pass, Shop und Content

00:29:01

Es wird die Zukunft von Diablo 2 besprochen und spekuliert. Die Einführung einer Chronik, in der gesammelte Gegenstände Kosmetik freischalten, als positives Feature gelobt. Gleichzeitig wird vermutet, dass ein Battle Pass und ein Shop für Diablo 2 nachziehen werden. Die Möglichkeit wird diskutiert, ob jährlich eine neue Klasse für alle Diablo-Teile erscheinen könnte, um den Content zu erweitern.

Warlock-Gameplay und Stärken der Klasse

00:45:09

Während des Spielens vertieft sich der Einblick in den Warlock. Er wird als sehr vielseitig beschrieben, da er entweder als reiner Nahkämpfer mit schwebenden Waffen oder als Summoner gespielt werden kann. Die passive Fertigkeit zur Erhöhung der maximalen Anzahl an Dämonen wird als besonders stark und spielentscheidend eingestuft, was das Potenzial der Klasse unterstreicht.

Kooperation und Gameplay-Fortschritt

01:00:30

Die Streamer durchqueren gemeinsam den zweiten Akt von Diablo 2, wobei die Kooperation als chaotisch beschrieben wird. Sie klaren die Gräfin im Turm des Schwarzwalds, wobei das Looten als problematisch durch das kleine Inventar dargestellt wird. Parallel wird der Gameplay-Fortschritt mit Leon, der das Spiel zum ersten Mal spielt, als gelegentlich anstrengend, aber lustig beschrieben.

Nostalgie vs. modernen Hack'n'Slay

01:04:05

Ein breiter Austausch über den Nostalgie-Faktor von Diablo 2 im Vergleich zu modernen Spielen findet statt. Während die Atmosphäre gelobt wird, fehlen moderne Standards wie gutes Treffer-Feedback. Gleichzeitig wird erwähnt, dass das Lesen von Questtexten in Spielen wie WoW als Zeitersparnis gesehen wird und durch KI-gestützte Add-ons ersetzt werden könnte.

Exkurs: Streamer-Privilegien und New World

01:12:24

Gesprächsgegenstand wird das Thema Streamer-Privilegien, insbesondere Whitelisting bei Warteschlangen. Als Beispiel wird New World genannt, wo Streamer den Start des MMOs massiv beschleunigen konnten. Dies führt zu einer allgemeinen Diskussion über Vorteile im Gaming und den potenziellen negativen Einfluss auf die Community und die Serverstabilität bei großen Releases.

Analyse von New World und Amazon Spielestrategie

01:13:23

Es wird diskutiert, warum das MMO New World eingestellt wurde. Die Meinung ist, dass Amazon sich aus dem Hardcore-MMO-Bereich zurückzieht, um sich stattdessen auf Spiele wie Partygames, Firestick-Spiele und andere, breiter zugängliche Titel zu konzentrieren. Dies ist besonders bedauerlich, da bereits ein Projekt mit der Herr-der-Ringe-Lizenz in Entwicklung war, das auf der New World Engine basierte und als vielversprechend galt.

Vorstellung des Spiels "Courtroom Chaos"

01:14:05

Ein neues, ungewöhnliches Spiel wird vorgestellt, das stark von KI angetrieben wird. Es handelt sich um ein Gerichtsspiel, in dem der Spieler vor Snoop Dogg aussagen muss, der als Richter fungiert. Eine KI liest die Antworten des Spielers und generiert passende Dialoge von Snoop Dogg. Der Name des Spiels war zunächst vergessen, wurde aber vom Chat als "Courtroom Chaos" korrigiert. Der Streamer äußert anfänglich Skepsis, findet die Idee aber letztendlich "geil" und unterhaltsam.

Gameplay-Erfahrungen mit dem Warlock

01:21:41

Der Streamer schildert seine Erfahrungen mit dem Warlock in Diablo 2: Resurrected. Er beschreibt den frühen Spielverlauf als eher langweilig, da die Fähigkeiten der Minions und deren Skalierung auf niedrigen Stufen nicht besonders stark oder ansprechend wirken. Ein Vergleich mit dem Totenbeschwörer wird angestellt, bei dem der Fortschritt in der Minion-Armie als befriedigender empfunden wurde. Der Streamer überlegt, die Skillung später umzustellen, da das bisherige Gameplay zu passiv ist.

Umskillung und Nahkampf-Experiment

01:29:04

Nachdem der Streamer erfahren hat, dass ein kostenloses Respec erst bei einem Durchlauf eines neuen Schwierigkeitsgrads verfügbar ist, entscheidet er sich spontan, die Skillung dennoch zu ändern. Er will vom Minion-basierten Build zu einem Nahkampf-Warlock wechseln, um aktiveres Gameplay zu erleben. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Bedienung und einem sehr schwachen blauen Knüppel, beginnt er, neue Fähigkeiten wie "Hallender Schlag" und "Verhexung" auszuprobieren und stellt fest, dass dies Spaß macht.

Abschluss von Akt 1 und Cinematic

01:43:41

Das Team schafft es, den Boss Duriel zu besiegen und damit den ersten Akt von Diablo 2 abzuschließen. Dies verursacht eine überraschend schnelle Abfolge von Ereignissen, was die Zusammenfassung des ersten Acts als sehr "kondensiert" erscheinen lässt. Nach dem Sieg wird eine Cinematic gezeigt, die den Übergang in die nächste Spielwelt, die Stadt Kurast, einleitet. Der Streamer betont, wie wichtig es ist, den Giftschaden von Duriel ernst zu nehmen.

Mana-Probleme und Söldner-Optionen

01:52:16

Der Streamer stößt auf ein erhebliches Mana-Problem mit seinem neuen Nahkampf-Warlock, da seine aktiven Fähigkeiten sehr mana-intensiv sind. Er erkundet verschiedene Lösungsansätze: Das Inventar wird nach Tränken durchsucht, und es werden Optionen wie ein Söldner mit Mana-Regeneration-Aura in Betracht gezogen, der möglicherweise in Akt 3 verfügbar ist. Gleichzeitig stellt er fest, dass es in Diablo 2: Resurrected eine passive Mana-Regeneration kaum gibt.

Preis und Controller-Unterstützung des Warlock

01:58:47

Der Streamer spricht über den Preis von 25 Euro für den Warlock-DLC. Obwohl er dies als "an die Schmerzgrenze getappt" bezeichnet, ist der Konsens, dass es für Diablo-2-Fans ein "guter, frischer Wind" ist, der ein paar gute Features mit sich bringt. Gleichzeitig wird eine Kritik am Controller-Gameplay geäußert, insbesondere für Zauberer-basierte Builds, da das Zielen mit dem Controller als unpräzise gilt und Builds wie Feuerwall oder die Feuerwelle sehr schwer umzusetzen sind.

Die alte Grafik: Nostalgie versus Spielbarkeit

02:08:47

Es wird eine Diskussion über die alte Grafikoption in Diablo 2: Resurrected angestoßen. Während der Streamer persönlich die verbesserten Grafiken bevorzugt, spekuliert die Chat-Community darüber, wie viele Spieler tatsächlich die alte Grafik nutzen. Es wird die These aufgestellt, dass die alte Grafik im kompetitiven Bereich von Spielen wie Age of Empires 2 bewusst als "hässlich" gespielt wird, weil diese Version am besten lesbar ist. Beim Warlock ist der Wechsel zur alten Grafik ohnehin nicht mehr möglich.

Warlock Gameplay und Problemlösungen

02:22:32

Der Stream konzentrierte sich auf das Gameplay des Warlock in Diablo 2. Maurice Weber berichtete von Problemen mit dem Skill 'Waffenwurf', der auf dem Rückweg nicht immer den Gegner zu treffen schien. Er vermutete Ursachen wie Angriffswert oder Genauigkeit und kündigte an, das weiter zu testen. Trotz dieser Anfänge zeigt er sich mit der Minion-Spieler zufrieden, die alleine ein Elite-Pack beseitigten. Ebenfalls thematisiert wurde ein Mana-Hunger des Builds, der das Tragen von Mana-Tränken erfordern könnte.

Nostalgie und Herausforderungen in Diablo

02:30:55

Ein nostalgischer Abschnitt blickte auf persönliche Erlebnisse mit Diablo 2 zurück. Es wurde geschildert, wie eine riesige Skelettarmee durch das Großteil des Spiels führte, aber bei einem Boss wie Diablo durch Flächenschaden vollständig vernichtet werden konnte. Das Überleben wurde nur durch den teuren Wiederbeleben des Söldners bei Tyreal erreicht, was scherzhaft als erstes 'Pay-to-Win' Erlebnis des Streamers bezeichnet wurde. Dies verdeutlichte die Balanceprobleme zwischen der Stärke von Minions und der Schwäche gegen bestimmte Bosskämpfe.

Stream-Ende und Warlock-Update

02:35:34

Nach der Lutung des Königsstabs im Akt 2 endete der gemeinsame Gameplay-Teil. Maurice und Leon mussten den Rest der Quest alleine bewältigen, während Jesse Rock das Streamende für sich nutzte. Sie kündigten an, bei einem zukünftigen Shadow Drop des Warlock in Diablo 4 erneut zusammen zu streamen und gaben Runen, die sie gefunden hatten, an Leon weiter. Abschließend betonte Jesse die wichtigste Lektion des Streams: 'Nichts liegen lassen'.

Software and Game Development
02:39:20

Software and Game Development

Vorstellung der Developer Academy

02:41:44

Der Stream wechselte zu einem Exklusivinterview mit der Developer Academy vertreten durch einen Mentor. Er stellte die Organisation als Bildungsträger für Quereinsteiger in die IT und Softwareentwicklung vor. Der Fokus lag auf einem praxisorientierten Ansatz mit 12+ Projekten, wie dem Bau einer Website oder eines Netflix-Klones, der von Mentoren via Discord und wöchentlichen Live-Calls begleitet wird. Ein kostenloses Beratungsgespräch wurde als erster Schritt für Interessierte beworben.

Zugangsvoraussetzungen und Lernmethode

02:49:56

Für den Einstieg in die Kurse der Developer Academy werden keine Programmier-Vorkenntnisse vorausgesetzt, jedoch wird eine grundlegende Motivation und ein erstes Testen via YouTube-Tutorials empfohlen. Das Curriculum beginnt mit den Grundlagen der Syntax und führt über in komplexe Themen wie KI-Integration. Besonderen Wert legt die Academy auf die Teamarbeit in Gruppenprojekten, um die Soft Skills zu schulen und ein Netzwerk aufzubauen. Die Kurse sind als Online-Format konzipiert, um sie flexibel in den Alltag zu integrieren.

Finanzierung und berufliche Perspektiven

02:57:25

Die Developer Academy richtet sich an diverse Zielgruppen, von arbeitslosen Personen, die eine Förderung beantragen, bis hin zu Berufstätigen, die nebenberuflich lernen möchten. Es wurde betont, dass die Motivation der Teilnehmenden wichtiger ist als der berufliche Hintergrund. Für Arbeitsamt-Teilnehmer gibt es einen festen, geförderten Zeitrahmen von sechs Monaten, während Selbstzahler bis zu zehn Monate Zeit haben. Nach Abschluss gibt es Unterstützung bei der Jobsuche, inklusive Bewerbungstraining und Portfolio-Review, um den erfolgreichen Einstieg in die IT-Branche zu sichern.

Beratung und Kurse der DevAkademie

03:15:02

Der Stream beginnt mit der Vorstellung der DevAkademie und der Aufforderung, deren Homepage und YouTube-Kanal zu besuchen. Ein kostenloses Erstberatungsgespräch wird als Einstieg empfohlen. Alle besprochenen Kurse sind remote verfügbar, es gibt aber auch vor Ort stattfindende Weiterbildungen. Die Kurse sind in drei Module aufgeteilt: Frontend, Backend und DevSecOps. Während Frontend und Backend einzeln beginnen können, erfordert DevSecOps bereits Vorerfahrung. Für persönliche Fragen oder spezifische Anliegen kann jederzeit eine E-Mail geschrieben werden.

Gehalt und Berufserfahrung in der IT

03:17:19

Eine Frage zu den Einstiegsgehältern in der IT wird als komplex und sehr individuell beschrieben. Das Gehalt hängt stark von der Berufserfahrung, der Unternehmensgröße, dem Standort und der Art der Anstellung (remote oder vor Ort) ab. Neueinsteiger könnten mit geringeren Gehältern starten, könnten aber nach einem Jahr wechseln und deutlich mehr verdienen. Die praktische Erfahrung durch die Projekte der Akademie wird als Vorteil für Gehaltsverhandlungen und die Position auf dem Arbeitsmarkt gesehen.

Praxisorientiertes Lernen und KI-Einsatz

03:18:41

Das Lehrkonzept der DevAkademie wird als stark praxisorientiert dargestellt. Die Teilnehmer lernen Designpatterns nicht nur in der Theorie, sondern setzen sie in vielen Projekten direkt um. Eine große Sorge ist der übermäßige Einsatz von KI-tools wie GitHub Copilot, da dies die Lernfähigkeit der Entwickler beeinträchtigen kann. Die Akademie bemüht sich, diesen Trend zu erkennen und die Lernenden im richtigen Umgang mit KI zu unterstützen, um die eigentliche Problemlösungskompetenz zu fördern.

Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten

03:27:32

Die Kosten für die Kurse werden im mittleren, vierstelligen Bereich für Selbstzahler genannt und umfassen eine zehnmonatige Betreuung. Für in Deutschland ansässige Teilnehmer besteht die Möglichkeit der Finanzierung über einen Bildungsgutschein, was ein strafferes, sechsmontiges Programm bedeutet. Die Zusammenarbeit mit Arbeitgebern für Weiterbildungen wird ebenfalls erwähnt und als bisher immer lösbar beschrieben. Eine Förderung ist für Frontend und Backend zusammen oder für alle drei Kurse möglich.

Bedeutung von Projekterfahrung vs. Studium

03:32:06

Für eine Anstellung in der IT wird ein Portfolio mit praktischen Projekten zunehmend wichtiger als ein akademischer Abschluss. Die Erfahrung mit der Hand an der Tastatur überwiegt oft theoretisches Wissen aus einem Studium. Im Bewerbungsprozess entscheidet nicht mehr ausschließlich die Personalabteilung, sondern oft ein technisches Team, das praktische Fähigkeiten und Logik prüft. Die Akademie legt daher großen Wert auf die Erstellung von Portfolio-Projekten und Soft Skills.

Lernmaterialien und Zeitaufwand

03:44:37

Für den Kurs wird empfohlen, sich vor einem PC zu fokussieren und aktiv mitzuarbeiten.Offline-Lernmaterialien wie PDFs und zusätzliche Dokumentationen sind verfügbar, was auch den Arbeitsweg im ÖPNV sinnvoll nutzbar macht. Der wöchentliche Zeitaufwand für den sechsmontigen geförderten Kurs wird mit 15 bis 20 Stunden geschätzt und hängt von der Vorerfahrung und persönlichen Affinität ab. Der Kurs ist so konzipiert, dass alle Teilnehmer die gleichen Ziele erreichen.

Zielgruppe und Kontakt

03:53:28

Die Kurse der DevAkademie richten sich besonders an Quereinsteiger, die eine Karriere in der IT anstreben, und an Berufstätige, die sich weiterbilden möchten. Das Angebot ist für Deutschland, Österreich und Schweiz verfügbar. Potenzielle Teilnehmer werden ermutigt, die YouTube-Videos zur Orientierung anzusehen und sich für ein persönliches Beratungsgespräch anzumelden, um das individuelle Vorgehen und Finanzierungsmodelle zu besprechen.

YouTube Monetarisierung und Short-Content

04:00:13

Der Streamer gibt einen Einblick in seine YouTube-Analytics und stellt fest, dass Short-Videos zwar für hohe Aufrufzahlen sorgen, aber im Vergleich zu langen Videos extrem geringe Werbeeinnahmen generieren. Er betont, dass Shorts hauptsächlich zur Gewinnung von Aufmerksamkeit und Abonnenten dienen, während die eigentlichen Einnahmen aus den Long-Form-Videos stammen, die eine längere Wiedergabedauer haben. Dies sei ein trügerischer Aspekt der Content-Erstellung.