Just Chatting

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Just Chatting

00:00:09 Ja, ja, ja. Wen haben wir denn da?

Stream-Einleitung und persönliche Ansprache

00:00:52

00:00:52 Was ist hier los? Yoshi Yamamoto, der erste hier, der reingeschrieben hat. Gefolgt von LEP Anima. Dann kommt Alex. Ilomilo AMG. Ich habe mies recherchiert. Hallo, hallo, hallo, hallo, hallo. Was ist hier los? Ey, mein Bro. X-Act 1977. Droppt hier erstmal für 21 Monate. Absolute Loyalität. Das weiß der Bruder hier. Auf jeden Fall sehr, sehr zu schätzen. Wie geht's? Hallo.

00:01:28 Ich muss Namen wechseln, ey. Ja, auf jeden Fall. Einige von euch haben echten Namen, die kann man nicht aussprechen, leider. Hindert mich oftmals daran, euch beim Namen zu nennen. Einfach schlicht und einfach halten, Leute. Ist doch viel angenehmer. Wie geht's, Nave? Punisher. Was geht da ab? Ja, ich freu mich. Wir fackeln heute gar nicht. Denn auf mich wartet auch das Studio. Heute hab ich einen vollen Terminkalender des Wahnsinns, Alter. Was, RP muss zurück?

00:02:02 Leider nicht, mein Lieber. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit aktuell. Also, dass ich es gar nicht fühle, ist, glaube ich, kein Geheimnis, aber es ist einfach aktuell so ein bisschen, ja, überhaupt nicht in meiner Range gerade. Habt ihr mitbekommen? In Berlin überall Stromausfall. Zehntausende ohne Strom. Blackout. Zwar nicht der Blackout, den viele befürchtet haben, aber vielleicht fängt es so an.

Internationale politische Ereignisse und Kritik

00:02:44

00:02:44 Was denn da los? Haben wir uns kaputt gespart? Ey, Kilominat, mein Bester. Vielen lieben Dank für dein Abonnement. Hast du mitbekommen, Venezuela, Bro? Du meinst den Angriff der Amis auf Venezuela? Ja, ich kriege das auf jeden Fall auch mit. Die bombardieren da ganz schön fleißig, ne? Wird hier darüber berichtet? Gibt es hier in Germany darüber Berichte? Wahrscheinlich schon, ne? Ich meine, das kann man ja nicht übersehen.

00:03:17 Ja, die bombardieren einfach alles und jeden, wie sie lustig sind und zeigen dann mit dem Finger auf die angeblich Bösen. So wie, wer war das? Malcolm X? War das Malcolm X? Der gesagt hat...

00:03:33 Man bricht dem Vogel die Flügel und dann mit dem Finger auf dem Vogel zu zeigen, um ihm zu sagen, du kannst aber nicht fliegen. Oder irgendwie so war das, ne? Zu crazy, Alter. Ja, Leute, das ist kein Geheimnis. Unsere Welt wird regiert von Wahnsinnigen. Regiert es wie stets. Dankeschön erstmal an Original Rejib. No Trust, No Love. Droppt hier auch ein paar Bits rein. Vielen lieben Dank dafür, weil es sich selbst zu schätzen. Danke.

00:04:07 Was, das in Berlin war ein Brandanschlag auf Kabelbrücke? Echt? Wieder ein Angriff auf die Infrastruktur Deutschlands und wir schauen zu. Also ich sag so, der krasseste Angriff auf uns waren ja die Pipelines. Nord Stream.

00:04:25 Und es ist ja indirekt auch, oder beziehungsweise direkt rausgekommen, wer das war, wer dahinter gesteckt hat. Und es ist einfach nichts passiert und man pumpt immerhin weiter noch Geld in diese korrupten Länder. Wir leben in Wahnsinnszeiten, ihr wisst es auch selber. Es sind die wahnsinnigsten Zeiten, auf die wir nicht nur zusteuern, sondern in denen wir uns wirklich befinden. Und Dankeschön an Barak Christian. Guten Abend an Maya. Vielen lieben Dank an Maya. Puria.

00:04:53 K. Was geht ab Puriakar? Habe ich sonst irgendjemand vergessen? Da. Janaya. Janaya, vielen lieben Dank auch an Janaya.

00:05:06 Ich wurde schon ermahnt, dass ich die Leute vergesse, die hier Abos lassen. Um Gottes Willen, Leute. Guten Abend. Ich bin heiß auf dem Track. Ich fühle mich wie ein Alkoholiker auf dem Zug. Ich arbeite gerade am Video. Ich mache doch ein kleines Video, denke ich mal. So ein kleines Videokonzept wird gerade ausgearbeitet. Der Dominic White ist auch gerade hier bei uns. Die zirren gerade für einen Kumpel von mir ein Video. Er war Skidab Hellboy, mein Bestes. Vielen lieben Dank für 15 Monate. Sehr, sehr stark. Danke, mein Bruder.

Musikprojekte und Release-Planungen

00:05:36

00:05:36 Was mit dem Song, brah? Ich denke Donnerstag.

00:05:41 Und den Donnerstag raus. Wir haben uns dafür entschieden, den vernünftig anzumelden, weil der Song auf jeden Fall würdig ist. Das wäre zu schade. Deswegen melden wir den Song richtig an. Der wird, oder beziehungsweise wurde schon eingereicht. Im letzten Stream habe ich ja den Link an PA, also ans Label geschickt und das wird jetzt angemeldet. Ja, und dann habe ich halt bis Donnerstag Zeit, dazu ein geiles Video zu drehen. Ja, ich werde jetzt nicht so viel Aufwand betreiben, aber ich habe so eine coole Idee.

00:06:11 Daran setze ich mich auch gleich. Und ich muss noch ein, zwei Sachen im Song verändern, die mir aufgefallen sind. Und das war's. Dann steht dem eigentlich nichts mehr im Wege. Und daran kann auch keiner was ändern. Es ist, wie es ist. Was geht ab? Was sagst du? Blackrock und Vanguard haben einen Haufen deutschen Staatsanleihen verkauft. Da gibt es ein Video darüber vor drei Tagen. Okay.

00:06:41 Okay. Warum verkaufen die deutsche Staatsanleihen? Was glaubt ihr? Was steckt dahinter? Warum tut man so etwas? Weil man vielleicht weiß, dass das Land im Ende geweiht ist? Jetzt mal weit hergeholt? Oder warum? Was ist der extreme Hall? Bleibt der im Track oder ist das nur eine Stelle? Da ist schon ein bisschen Hall drauf, aber absolut beabsichtigt. Ja, sonst klingt es zu trocken.

00:07:07 Zu trocken, da muss ein bisschen was drauf. Wieso keine Highlights mehr auf YouTube? Tja, müsst ihr unsere guten alten Cutter fragen. Ich weiß es nicht, Leute. Ich habe keine Ahnung, was da los ist. Ich war auch nicht so oft live. Also die hatten jetzt nicht so viel Zeugs, um es, sag ich mal, zu schneiden. Das ist auch mein Verdienst. Aber das läuft ja wieder an, alles gut.

00:07:42 Was sagst du, Dadasch, kaya live misari? Her Schab. Fast. Also fast jeden Abend. Her Schab bedeutet so wie jeden Abend. Tegriben so, hatte 10-10 Schab, 10-6 Schab. Und morgensche live misari, Dadasch. Das war ein bisschen Farsi. Guten Abend. Haben wir irgendwelchen neuen Kandidaten hier bei uns?

Recherche zu Uiguren und Istanbul-Besuch

00:08:29

00:08:29 Ihr wisst ja, ihr könnt ja unseren Discord dafür nutzen, um sämtliche Themen, die euch interessieren oder die gerade wichtig sind, reinzudroppen. Und wir werden uns der Sache dann annehmen, das wisst ihr schon. Was sagt die Großinvasion auf Südamerika? Rudi, was soll ich dir sagen? Also aktuell ist dem alles zuzutrauen. Alles. Also wirklich alles. So Freunde, wir wollten in das Video gehen.

00:09:04 Genau hier waren wir stehen geblieben. Die Uiguren, wisst ihr noch? Da wollten wir gemeinsam reingehen. Das habe ich natürlich nicht vergessen. Ich habe ja auch auf meinem Song Television, habe ich auch die Uiguren eine sehr, sehr wichtige Stelle gewidmet, weil ich finde, dass wir zu viel weggucken, hier und da, wo es uns einfach nicht berührt oder trifft. Wird nicht hingeschaut, kennen wir ja.

00:09:47 Deswegen habe ich zum Beispiel auf meinen Song auch nicht ausgelassen, das Leid der Uiguren auch mal zu publizieren. Muss auch sein. Sei gegrüßt, Biohacker. Willkommen. Okay, Freunde, dann gehen wir da rein, wo wir aufgehört haben, würde ich mal sagen. Guten Abend.

00:10:08 Und, let's go. Menschen, die Angst haben, dass ihre Familien in der Heimat bestraft werden, werden sie hier den Mund aufmachen. Man findet sie nicht über Google und man ruft auch nicht einfach irgendwo an. Das ist auch krass, ne? Wenn du quasi deinen Mund aufmachst, hier, wird deine Familie auf der anderen Seite bestraft. Das ist, glaube ich, hier auch mit dem iranischen Regime ist das auch ähnlich.

00:10:32 Also wenn du sehr auffällig, sag ich mal, mit deiner großen Reichweite irgendwelche Dinge sagst, die gegen das iranische Regime sind, dann kann es wirklich sein, und das ist gar nicht so weit hergeholt, dass man dann im Iran sich dann um deine Familie mehr oder weniger kümmert. So was gibt es auch. Ich glaube, bei Türken ist es auch so ähnlich, also viele Länder. Ich glaube, selbst bei Russen ist es so. Bei den Russen ist es so.

00:10:59 Ja, da wird sich um dich gekümmert. Es war eine lange Kette aus Vertrauen und Vorsicht. Wir mussten uns von Kontakt zu Kontakt hangeln. Falls ihr euch fragt, warum wir das Video nicht von Anfang an gucken, das war der Trailer und das Video beginnt jetzt eigentlich. So ein paar Sekunden. Also wir haben letztens den Trailer dazu gesehen und jetzt fängt das Video quasi an. ... jemanden, der jemanden kannte. Jeder zwischen Kontakt war wie eine Prüfung. Können wir euch vertrauen? Meint ihr es ernst?

00:11:26 Und dann fiel ein Name. Mohammed Ali Atayyut. Das hier ist der Chatverlauf, der alles ins Rollen brachte. Wir schrieben ihm, erklärten unser Projekt, unsere Absichten. Er war offen. Er sagte uns nicht nur seine Unterstützung zu, sondern bot uns an, die Brücke zu sein. Die Brücke zu denjenigen, die das Lager überlebt haben. Er meinte, kommt vorbei, wir werden reden. Uns wurde klar, wir können das nicht vom Schreibtisch aus machen. Chatverläufe schaffen kein Vertrauen. Wir müssen nach Istanbul.

00:11:54 Doch die Vorbereitung lief anders als geplant. Es war extrem schwer, Leute zu finden, die vor die Kamera wollten. Viele waren verschlossen, sagten ab oder meldeten sich einfach nicht mehr. Damals hat uns das frustriert. Wir haben uns gefragt, warum dieses Schweigen? Den wahren Grund, die Angst, die dahinter steckte. Ja, normal, Alter, das ist doch... Ich sag mal so, du bringst dich und deine Familie ja in Gefahr. Das ist ja wirklich etwas...

00:12:22 Ernstzunehmendes, ein ernstzunehmendes Problem, wenn du da vor die Kamera trittst und dann in die Öffentlichkeit gehst. Ja, das ist schon nicht ohne. Den haben wir erst viel später verstanden. Muss man dreimal drüber nachdenken halt, ne? Weil wenn du in die Öffentlichkeit trittst und dann Aussagen tätigst, die dir zum Verhängnis werden könnten oder deiner Familie, da gibt es kein Zurück mehr. Das kannst du halt nicht mehr zurücknehmen.

00:12:57 Aber Respekt an die Jungs hier, wirklich. Also Respekt an dem Bruder hier, dass er sich wirklich auf den Weg macht und wirklich daran interessiert ist, das zu tun. Davor habe ich riesen Respekt. Riesen Respekt. Und Dank an Klaferze, cooler Name. Und Dankeschön an AC Ghana. Grüße gehen zurück, mein Bestes. Okay, der Beat ist...

00:13:35 Sehr verträumt. Wir stiegen mit gemischten Gefühlen in den Flieger. Wir wussten, dass uns eine lange Reise erwartet, geografisch und emotional. Aber dass der Weg so lang werden würde und wohin er uns wirklich führt, das konnten wir beim Abflug noch nicht mal erarbeiten. Junge, ich hasse es zu fliegen. Habe ich euch eigentlich schon gesagt, dass ich Flugangst habe und das der Grund ist, warum ich nicht gefühlt zehnmal im Jahr irgendwo hinfliege? Uiuiuiuiui.

00:14:01 Ich hab einfach weiß nicht ich hab ich verliere die kontrolle dann weiß ich meine ich kenne den piloten nicht ich weiß nicht ist es betrunken was passiert hier überhaupt und ich kann da nicht raus wenn irgendwas passiert das macht mir probleme ich sag dir ehrlich und da kann clint mafias und dann blechtänzer thank you very much my friends sehr hippoplastisch hier

00:14:29 In Istanbul treffen wir auf Rahime und Nefise. Beide Gespräche eröffnen uns die Tür zu einer Welt, die uns in den nächsten Monaten sprachlos machen sollte. Rahime erzählt uns von ihrer schwierigen Kindheit und Jugend. Davon, dass sie im Gefängnis ausgefragt wird. Nefise ist eine junge Uigurin. Sie ist auf Social Media aktiv, spricht offen über das, was viele verschweigen.

00:14:59 Für sie wird jeder Uigure als Aktivist geboren.

00:15:24 anmerken, dass wir Menschen heutzutage im Jahre 2026, übrigens frohes neues Jahr, falls ich noch nicht gesagt habe, wir sind immer noch teilweise auf einem geistigen Stand wie Leute im Mittelalter. Warum ich das sage? Weil wir immer noch Unterschiede zwischen Religion, Hautfarbe und Ethnia machen.

00:15:45 Das ist Fakt. Und solange wir immer noch da die Unterschiede machen, unterscheiden wir uns nicht großartig vom Geistigen her, was die alten Zeiten angeht. Also da sind wir noch wirklich nicht weit entwickelt. Schade.

00:15:58 Ich habe eigentlich mehr von uns erwartet. Ich finde übrigens Türkisch ist eine sehr interessante Sprache. Als ich hinter Schwedischen Gardinen war, hatte ich zwei Türkische Jungs, mit denen ich sehr oft unterwegs war und Sachen da gemacht habe.

00:16:24 Die haben mir so ein bisschen Türkisch beigebracht. Yildiz. Yildiz heißt ja Stern oder Patlade. Patlade heißt Explosion und so. Also ich finde die Sprache sehr interessant, die Betonung. Weil ich ja auch Rapper bin und ich sehr auf Betonung achte, finde ich die türkische Sprache sehr interessant. Gerade zum Rappen auch sehr interessant. Auch sie erzählt uns, dass sie in der Heimat wegen ihrem Kopftuch ins Visier der Behörden geriet. Eines Tages, als sie vergisst, als Kind ihr Kopftuch im Bus abzunehmen,

00:16:53 Was passiert hier etwas Unverständliches?

00:17:21 Eine Gemeinsamkeit, die Rahime und Nefise...

00:17:49 und unzählige Uiguren haben ist, dass sie selbst zu Hause nicht sicher sind.

00:18:17 Wir haben eine Kamera, die wir haben. Und wir haben, dass Sie sich in der Wohnung gefühlt haben? Nein, weil wir in der Nacht haben, Polis, also in der Zwischenzeit, also mit dem Schlagzeug, mit dem mit dem Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben Eben

00:18:46 Mein Vater hat eine solche, die heute, die heute, die heute, die heute, die heute, die heute, die in diesem Ort, die in diesem Ort, die in diesem Ort, die in diesem Ort, die in diesem Ort, die in diesem Ort, die in diesem Ort, die in diesem Ort, die in diesem Ort, die in diesem Ort, die in diesem Ort, die in diesem Ort, die in diesem Ort, die in diesem Ort, die in diesem Ort, die in diesem Ort, die in diesem Ort,

00:19:05 Aber jetzt frage ich mich auf welcher Grundlage denn?

00:19:35 Also warum sind die überhaupt in das Haus einmarschiert? Versteht ihr, was ich meine? Einfach weil die Uiguren sind? Das ist ja ein Armutszeugnis dann. Also das meine ich halt.

00:19:46 Unser Gespräch mit Rahime geht weiter. Sie arbeitet in der Geburtsabteilung und von ihr wird etwas Unmögliches gefordert.

00:20:15 Wie steht die türkische Regierung zu Uiguren? Zu den türkischen Uiguren? Wie stehen die zu denen?

00:20:44 Guck mal, ihr müsst wissen, Leute, ich befasse mich nicht nur mit solchen Themen, sondern ich schnuppere auch mal rein. Deswegen kenne ich mich damit jetzt nicht perfekt aus, deswegen stelle ich auch Fragen, wenn ich darf. Und ich finde es voll krass, dass ihr mir auch die Antworten dazu gebt. Aber ich frage mich gerade, ob die Uiguren, die ja islamisch geprägt sind, in der Türkei Schutz, also dass ihnen Schutz gewährt wird.

00:21:09 Ey, ganz kurz!

00:21:38 Chinesen, ne? Was ist die Mehrheit in China eigentlich? Also was für Glaubenskulturen gehören sie eigentlich an? Sind sie eher christlich oder was sind die Chinesen? Buddhistisch? Ich weiß es gar nicht. Ja, versteht ihr, was ich meine? Was geht da ab? Haben die überhaupt da sowas? Das frage ich mich gerade. Da habe ich noch nie drüber nachgedacht.

00:22:03 Ich weiß nicht, ob die Mehrheit buddhistisch geprägt ist, das weiß ich nicht.

00:22:31 Religionskultur gehören die meisten Chinesen an. Also was ist in China am dominantesten? Die meisten Chinesen sind kulturell vom traditionellen, synkretistischen Glauben geprägt, also einer Mischung aus Konfuzianismus, Taoismus und Elementen des Buddhismus. Offiziell ist der Staat atheistisch, aber im Alltag dominieren diese alten Philosophien und Volksbräuche. Atheistisch, also ist die Mehrheit der Chinesen atheistisch geprägt.

00:23:01 Richtig. Im offiziellen Sinn ist die Mehrheit atheistisch. Der Staat diktiert das ja. Menmeni Praxis, da merkt man, auch viele trotzdem mit Ahnenkult, Feng Shui oder Tempelbesuchen leben. Es ist halt so eine leise, unauffällige Spiritualität, die nicht offiziell zählt. Krass. Okay.

00:23:21 Boah, krach. Okay, das wusste ich nicht. Das ist crazy. Atheistisch geprägt bedeutet, dass sie quasi nicht direkt an eine Religion glauben. Also, so.

00:23:40 Verzüglich.

00:24:10 Wenn du dachtest, dass das schwer zu ertragen ist, wirst du dich wundern, was Rahime uns als nächstes erzählt hat. Das, was kam, ließ uns sprachlos zurück. Eines Tages kommt eine Frau zu ihr und sagt ihr,

00:24:39 Das ist ein Tod.

00:24:44 Oh mein Gott!

00:25:11 Wir haben eine Träule.

00:25:40 Das war die Frau. Die Frau hat sie gescheitert. Die Frau hat sie gescheitert.

00:25:50 Die Sonnende, wenn ich das Gefühl habe, dass ich mich sehr beeindruckt habe, dass ich mich sehr beeindruckt habe. Ein Mensch, ein Mensch, ein Mensch hat nichts zu helfen, nicht?

00:26:18 Ich bin der Doğu Türkei der Menschen, die die Organe der Bühne, die sie verabschieden werden, um sie zu spüren.

00:26:25 Der eigentliche Grund, warum Nefisa angefangen hat zu reden, ist Jaunke. Sie will seine Stimme hörbar machen. Was als familiäre Sorge beginnt, wird zum Aktivismus. Heute spricht sie nicht nur für ihn, sondern für viele...

00:26:54 die selbst keine Stimme mehr haben.

00:27:02 Amcam 2016 Jahre alt war. Wir haben die erste Ausbildung. Wir gehen nach Hause. Wir gehen nach Hause. Wir gehen nach Hause. Wir gehen nach Hause. Wir gehen nach Hause. Wir gehen nach Hause. Wir gehen nach Hause. Wir gehen nach Hause. Wir gehen nach Hause. Wir gehen nach Hause. Wir gehen nach Hause. Wir gehen nach Hause. Wir haben die Zeit, 2-3 Jahre nach Hause. Ich bin nach Hause. Ich bin nach Hause. Ich bin nach Hause. Ich bin nach Hause.

00:27:31 Ich sage, ich sage, ich sage, dass sie eine Frage stellen. Dann haben wir uns nicht. Wir haben keine Ahnung. Wir haben keine Ahnung. Wir haben keine Ahnung. Wir haben 40 Jahre alt. Das ist 40 Jahre alt. Das ist 40 Jahre alt. Das ist 8 Jahre alt. Das ist gar nicht. Wir haben keine Ahnung. Wir haben keine Ahnung. Wir haben eine Ahnung. Wir haben eine Ahnung. Das ist 40 Jahre alt. Das ist 40 Jahre alt. Das ist 40 Jahre alt. Das ist 40 Jahre alt. Das ist eine Ahnung.

00:27:58 Durch ihren Aktivismus gerät sie ins Vizier des Chinesischen Konsulats.

00:28:08 Ich habe vier vier Videos über den Çince, Uygurca, Englisch und Türke. Ich habe den Büyükelsleren Mail gelegt. Ich habe die Videos mit meiner Frau und meiner Frau mit meiner Frau mit meiner Frau mit meiner Frau mit meiner Frau mit meiner Frau mit meiner Frau mit meiner Frau. Ich habe mich mit meiner Frau mit meiner Frau mit meiner Frau mit meiner Frau mit meiner Frau mit meiner Frau mit meiner Frau mit meiner Frau mit meiner Frau.

00:28:33 Was? Sie sagen sie und sagen hier ist dein Staat. Was machst du mit den Videos? Alter.

00:29:00 Das ist 4 Jahre alt. Gibt es, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung, die Aratung.

00:29:27 Unsere Interview beenden wir mit einem sehr wichtigen Thema. Man merkt, dass es Nefis sehr, sehr zu Herzen liegt. Aber die sagte, dass die Behörden gesagt haben, ihr Onkel hat zehn Jahre bekommen, mehr kann ich Ihnen nicht sagen.

00:29:55 Nach sechs Jahren erfahren die, die Familie, dass sie zehn Jahre gefängnisstrafe bekommen hat. Nach sechs Jahren. Alter geht's noch? Also wie unmenschlich willst du denn sein? Ticker, was ist hier los? Und die Frage ist, warum hat sie zehn Jahre bekommen?

00:30:19 Ailesindeki annesi ve babası ya da ailesindeki erkekler toplama kampına atılıyor. Annesi yalnız bırakılıyor. Ve o çocuklar Şin'in iç bölgelerindeki fabrikalara zorla götürülüp zorla çalıştırılıyor. Ve çoğu Şin ürünlerinde, etiketlerinde yardım edin yazıyor. Bunu gördükleri halde...

00:30:38 Das ist, dass Sie immer noch Schien, Temo-Den, Schien, Schien, Schien und Schien und Schien machen. Aber das ist, dass Sie eine Art von Schien und Schien machen. Aber das ist, dass Sie eine Türke und Müslümen, eine Türke, eine Müslümen, nicht mehr als es nicht. Und das ist, dass wir uns nicht, wie wir uns Israeliten, Schien, Schien und Schien, die wir auch machen müssen. Wir müssen uns die Uygur-Kardeşlerinnen und die Kanunen für uns. Die Welt'in %22 der Kamuhr'un in der Türkei gekommen ist. Das ist, dass wir uns in der Türkei gekommen sind. Das ist, dass wir uns die Müslümen, die Müslümen.

00:31:06 Das ist, dass wir uns hierherzüge haben. Das ist, dass wir uns hierherzügehalten haben. Wir müssen uns hierherzügehalten werden. Wir müssen uns hierherzügehalten. Wir müssen uns hierherzügehalten. Wir müssen hierherzügehalten. Wir müssen hierherzügehalten. Wir müssen hierherzügehalten. Wir müssen hierherzügehalten. Wir müssen hierherzügehalten. Wir müssen hierherzügehalten. Wir müssen hierherzügehalten. Wir müssen hierherzügehalten. Wir müssen hierherzügehalten.

00:31:34 Mit diesen zwei Interviews geht unsere Istanbul-Reise zu Ende. Unser eigentliches Ziel, mit den Überlebenden der Camps zu reden und sie zu Wort kommen zu lassen, hatten wir noch nicht erreicht. Wir sind ihm jedoch näher gekommen. Das, was wir hörten, schockierte uns und bereitete uns auf die nächsten Monate vor. Monate, die uns sehr mitnehmen werden. Monate, die unser Leben verändern werden.

00:32:00 Mit diesem Video erhoffen wir uns, dass wir so viele wie möglich mit auf eben diese Reise nehmen können. Da sich Rahima in der Türkei nicht sicher fühlt, plant sie auszureisen. Wir kehren zurück nach Deutschland, um weiter zu planen.

00:32:14 Überleg mal, die sind, erstmal Respekt an den Brody, die sind in die Türkei geflogen, um diese zwei Leute zu interviewen und dann wieder zurück. ...reden, die in den Camps waren, weil unsere Absicht von diesem Video ist es ja, der Menschheit zu zeigen, was in den Camps passiert. Aber leider konnten wir das ja nicht schaffen. Und trotzdem haben wir aber gute Einblicke gewinnen können. Deswegen war die Reise nach Istanbul, Alhamdulillah, eine gute Reise, die uns viel gebracht hat.

00:32:38 Aber im Moment machen wir uns Gedanken, woher können wir Kontakte finden oder woher können wir Leute finden, die in den Camps waren. Und hier hat uns wieder der Bruder in Istanbul von Istiklal Media, Mohammed Ali Atayur, weitergeholfen. Er hat uns ein paar Namen geschickt, ein paar Kontakte gegeben. Und einer von diesen Kontakten ist ein sehr wichtiger Kontakt, den ich schon seit mehreren Jahren kenne. Ich habe schon seit mehreren Jahren vor, so ein Video zu machen. Und seitdem habe ich zwei Namen im Kopf. Und eines dieser Namen ist Kamer Bekali. Und wir haben ihn geschrieben, wir sind in Kontakt mit ihm gekommen, haben ihn gefragt, ob er bereit wäre, ein Interview mit uns zu führen.

Interviews mit Lagerüberlebenden

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00:33:07 Und er hat Alhamdulillah zugesagt. Und wie es ausschaut, haben wir jetzt vor, nach Holland zu fahren. Ja, nach Holland ist entspannt.

00:33:46 Ist er das selber? Wir sind jetzt seit einigen Stunden auf dem Weg nach Holland und haben noch ein bisschen Weg vor uns. Und ja, auch diese Reise hat schon mit Schwierigkeiten angefangen, ähnlich so wie in unserer Reise nach Istanbul. Unser Kameramann konnte leider nicht mitkommen, dass ein anderer Bruder auf ihn eingestiegen ist. Aber eine Sache ist sogar noch kritischer. Ich wollte für morgen nochmal abklären, habe die Interviewpartner nochmal angeschrieben. Und wir haben morgen zwei Interviews. Das eine ist um 17 Uhr, da gibt es keine Probleme, aber unser Interview mit jemand anderem.

00:34:16 Am Morgen ist mit einer Person, die ich angeschrieben habe und gefragt habe, wie es aussieht, ob alles in Ordnung ist, ob das stattfindet morgen. Und er hat mir ein Video zugeschickt. Er ist im Krankenhaus gerade, dem geht es wohl nicht so gut. Und er muss uns erst morgen nochmal Bescheid geben. Das heißt, wir werden ihn morgen nochmal anschreiben und ihn fragen, wie sieht es aus, geht es dir gut, können wir das Interview machen. Das ist natürlich ein bisschen kritisch, weil wir so viel Weg gemacht haben und wollten eigentlich die zwei Interviews zusammen machen.

00:34:41 Es könnte im schlimmsten Fall so sein, dass wir dieses eine Interview mit ihm nicht machen und vielleicht irgendwann anders nochmal herkommen müssen. Aber wir schauen, wie es morgen, Inshallah, aussieht. Wir hoffen natürlich, dass es gut auskommt und wir wünschen auch der Person gute Besserung.

00:35:27 Jetzt befinden wir uns ja noch in Holland. An einem sonnigen Morgen wachen wir in Amsterdam auf dem Hotelboot Norderson auf und planen entspannt unseren Tag. Wir wussten es nicht. Doch schon bald sollte sich diese holländische Idylle in Dunkelheit verwandeln. Womöglich als Vorzeichen dessen, was der Nachmittag für uns bereithielt, traf uns eine schlechte Nachricht. Was? Ja, er hat uns geantwortet. Ich habe eine Nachricht von ihm bekommen. Er hat ein Bild geschickt. Ist immer noch im Krankenhaus und in einer Sprachmemo.

00:36:06 Okay, es ist nicht so eine positive Nachricht. Er hat gesagt, er weiß noch nicht, wann er rausgehen kann und er muss noch mit dem Arzt sprechen. Und der Arzt wird erst in zwei Stunden mit ihm reden können. Das heißt, die eigentliche Uhrzeit, die wir ausgemacht haben, wird leider nicht klappen. Aber wir hoffen trotzdem, dass es besser passiert, dass wir immer noch trotzdem irgendwie ein Interview heute noch machen können. Unser Weg führt uns als nächstes nach Den Haag. Dort befinden sich viele Uiguren. Ausgerechnet die Stadt, in der sich der internationale Strafgerichtshof befindet.

00:36:39 Hier werden wir mit Kai Benussi Dick reden. Sie ist die Person, die uns das erste Mal exklusive Einblicke in die Todeslager gewähren wird.

00:36:47 Während wir ihr zuhören, erstrecken sich förmlich vor uns die hohen Mauern und wir finden uns in den kalten Gängen der Lager wieder.

00:37:10 Das, was sie ins Lager brachte, ist jedoch nicht das, was der eine oder andere vielleicht vermuten würde.

00:37:37 Sie war keine Insassin, sondern sie war eine Lehrerin, die dazu gezwungen wurde, ihre eigenen Landsleute in den Umerziehungslagern umzuerziehen. Sie sollte uns jedoch zeigen, dass dieses vermeintlich harmlose Wort die Hölle auf Erden bedeutete.

00:38:03 Ich habe einen kleinen Kurs. Ich habe einen kleinen Kurs. Ich habe einen kleinen Kurs. Ich habe einen kleinen Kurs. Ich habe einen kleinen Kurs.

00:38:28 Wir haben die Kinder, die Kinder und die Kinder, die Kinder und die Kinder, die Kinder und die Kinder, die Kinder und die Kinder, die Kinder, die Kinder und die Kinder, die Kinder und die Kinder und die Kinder.

00:38:51 Ihre Angst verwandelte sich in blankes Schrecken. Sie erzählt uns von den Schreien der gefolterten Insassen.

00:39:09 Ich habe immer noch einen Tag, einen Tag, einen Tag, einen Tag, einen Tag, einen Tag, einen Tag.

00:39:38 Was ist ein Elektroschocker? Eines Tages wird sie Zeuge eines Gesprächs zwischen zwei chinesischen Polizisten, die über die gefangenen Uiguren spotteten. Das, was Kalbinur hört, versetzt sie in tiefe Trauer.

00:40:07 Doch das Einzige, was sie machen kann, ist, Allah anzufliehen.

00:40:30 Das war, dass wir uns in der Zeit, dass wir uns in der Zeit haben, dass wir uns in der Zeit haben, dass wir uns in der Zeit haben, dass wir uns in der Zeit haben, dass wir uns in der Zeit haben, dass wir uns in der Zeit haben, dass wir uns in der Zeit haben, dass wir uns in der Zeit haben, dass wir uns in der Zeit haben, dass wir uns in der Zeit haben, dass wir uns in der Zeit haben.

00:40:59 Die Uiguren, die in den Camps waren, waren nicht irgendwelche Nummern. Sie hatten Namen. Und an einen dieser Namen erinnert sich Kalbinur. Sie erzählt uns von Osman, der spurlos verschwand.

00:41:23 Wir fragen sie nach dem jüngsten Häftling. Sie berichtet von Mehmet Ali.

00:41:51 einem siebzehnjährigen dessen gesicht sie nie vergessen kann auch er wird im lager umgebracht nach einiger zeit muss sie ihren ersten einsatzort verlassen nun soll sie in einem frauenlager unterrichten das sind unsere ersten

00:42:04 über die uigurischen Frauen in den Umerziehungslagern.

00:42:28 Wir haben eine kleine Karte, die in den Karte, die in den Karte, die in den Karte.

00:42:57 Wir haben hier ein paar Körpersen. Wir haben hier ein paar Körpersen. Wir haben hier ein paar Körpersen. Wir haben hier ein paar Körpersen. Wir haben hier ein paar Körpersen. Wir haben hier ein paar Körpersen. Wir haben hier ein paar Körpersen. Wir haben hier ein paar Körpersen. Wir haben hier ein paar Körpersen.

00:43:23 Ich habe mir gesagt, dass ich meine Kinder und die Kinder, die Kinder und die Kinder und die Kinder und die Kinder und die Kinder und die Kinder und die Kinder und die Kinder und die Kinder und die Kinder und die Kinder und die Kinder und die Kinder und die Kinder und die Kinder und die Kinder und die Kinder und die Kinder und die Kinder.

00:43:45 Wir wünschten uns, dass das Interview hier aufhören würde. Doch das, was sie als nächstes erzählt, können und wollen wir nicht kommentieren.

00:44:13 Wir haben uns in den letzten Jahren ein paar Gruppen. Wir haben uns in den letzten Jahren ein paar Gruppen. Wir haben uns in den letzten Jahren ein paar Gruppen. Wir haben uns in den letzten Jahren ein paar Gruppen.

00:44:36 Die einzige Gefahr ging jedoch nicht von den Lagern aus. Auch in den eigenen vier Wänden war man nicht sicher.

00:45:03 Wir haben eine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine kleine

00:45:28 Somit endet unser Interview mit Kalbinul Siddiq. Wir lassen eine Frau zurück, die tiefe Narben trägt. Narben. Sag mal ehrlich, das sind so Momente, wo man wirklich den Glauben an die gesamte Menschheit verliert. Wirklich. Das sind genau diese Momente.

00:45:55 Somit endet unser Interview mit Kalbinul Siddiq. Wir lassen eine Frau zurück, die tiefe Narben trägt. Und überleg mal, das ist nur das, was ihre Augen gesehen haben. Das ist nur das von einem Menschen, was sie erzählt.

00:46:10 Narben, die sie selbst in Holland heimsuchen. Auch hier, wo sie sicherer ist, verfolgen sie die Grausamkeiten bis in ihre Albträume. Das war das erste Mal, dass wir ein Interview geführt haben mit... Mich hätte noch interessiert, wie die da rausgekommen ist. Also wie hat sie es geschafft, von da wegzukommen? Das hätte mich noch interessiert gehabt. Einer Person, die auch in den Camps war und dort die Sachen miterlebt hat. Und ich kann sagen, nichts hätte mich darauf vorbereiten können, auf das, was ich heute gehört habe.

00:46:39 Und ich glaube allen, die im Raum waren, das war sehr emotional. Und besonders zwei Dinge möchte ich ansprechen, die ich als sehr wichtig empfinde. Das, was sehr emotional war vor allem und was uns, glaube ich, hilft, mehr mitzufühlen, ist, dass wir haben ja gehört, was dort jungen Frauen passiert ist. Wir haben gehört, was dort jungen Männern passiert ist oder älteren Frauen passiert ist. Und jeder Muslim sollte sich da Gedanken machen und das hat mich auch sehr bewegt.

00:47:05 Es gibt Leute in meiner Umgebung, zum Beispiel Freunde oder Jugendliche, mit denen ich zu tun habe. 18-Jährige. Es wurde zum Beispiel gesagt, ein 18-Jähriger war in den Camps. Wenn man sich vorstellt, dass diese Person, mit der du die ganze Zeit zu tun hast, die für dich so wichtig ist, im Camp sein könnte und das erlebt, was diese Leute dort erleben, dann, ich weiß nicht, wie ich dann denken soll. Ich weiß nicht, wie ich dann fühlen soll. Außer eine sehr tiefe Trauer. Oder junge Frauen, die vergewaltigt worden sind.

00:47:36 die so viel Leid erleben müssen. Wenn sich mal jemand vorstellt, was wäre, wenn meine Schwester da wäre? Was wäre, wenn meine Tochter da wäre? Oder stellt euch vor, eine ältere Dame, die auf Terlotte gehen muss, vor allen anderen Frauen in einem Raum zusammen gepferscht, stellt euch vor, es wäre eure Mutter. Oder der gefolterte alte Mann wäre euer Vater.

00:48:00 Wenn wir über die Sachen nachdenken, ich glaube, wir müssen eigentlich verrückt werden. Aber dass wir nicht verrückt werden, ist auch eine andere Sache, über die noch extra traurig sein muss. Eine andere Sache, die sehr, sehr wichtig war und mich wirklich sehr bewegt hat. Es war jemand dabei, der uns das Interview übersetzt hat. Und der Bruder, Adil, der da war und das übersetzt hat, hat eine Sache gesagt, die mich, wie gesagt, sehr getroffen hat. Er hat gesagt, ich habe Eltern, Mutter und Vater. Eigentlich habe ich Angst, dass denen was zustößt.

00:48:31 Aber ich habe sie schon vergessen. Ich habe meine Eltern vergessen. Ich habe meine Mutter und meinen Vater vergessen.

00:48:37 Es ist mir sozusagen nicht wichtig, was mit ihnen passiert. Ich muss das vergessen. Denn wie lange soll ich wegschauen? Soll ich warten, bis alle Muslime dort umgebracht werden, bis ich anfange zu reden? Selbst wenn das, was ich hier mache, dazu führen soll, dass meine Eltern in Schwierigkeiten geraten, sie werden irgendwann sowieso in Schwierigkeiten geraten. Und ich kann nicht schweigen und zusehen, bis alle anderen Uiguren abgeschlachtet werden, weil ich befürchte, dass meinen Eltern was passiert. Dieser Gedanke, wie weit muss es gehen, dass ein Mensch so einen Gedanken haben muss.

00:49:04 Dies waren meine Eindrücke zu dem Interview, was wir gerade geführt haben. Und ich denke, jeder Muslim muss sich auf jeden Fall sehr viele Gedanken machen über das, was wir gerade von Kalbin Rostridik gehört haben.

00:49:40 Aber sehr wichtig. Es ist jetzt sehr spät in der Nacht und Alhamdulillah, wir haben für das erste Holland abschließen können. Wir übernachten diese Nacht inshallah noch in Holland und gehen dann morgen inshallah zurück und machen unsere Analyse, wie es in Holland gelaufen ist. Wie schon öfters erwähnt, leider konnten wir mit einem unserer Interviewpartner kein Interview machen, weil es ihm nicht gut ging. Wir werden dann vermutlich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit...

00:50:07 wieder nach Holland kommen. Es könnte auch sein, er hat uns gesagt, dass er vielleicht nach Deutschland kommen könnte, dass wir dieses Interview in Deutschland machen, aber es ist alles noch nicht sicher.

Enthüllungen über türkische Auslieferungspolitik

00:50:22

00:50:22 Wir sind wieder zurück in Deutschland. Eine Frage lässt uns jedoch nicht los. Wieso wurden wir in der Türkei nicht fündig? Wieso sind die Uiguren überall auf der Welt verstreut? Als wir den Grund erfahren haben, trauten wir unseren Ohren nicht. Die Uiguren, unsere Glaubensgeschwister, fühlten sich in der Türkei nicht sicher. Die diplomatischen Beziehungen zwischen Peking und Ankara waren wohl stärker als die humanitäre und religiöse Pflicht. Denn der lange Arm schien... Genau das war meine Frage, nämlich am Anfang des Videos. Wisst ihr noch?

00:50:52 ob die Schutz bekommen von der Türkei.

00:51:31 Fälle unmenschlicher Behandlung von Uiguren und sogar Deportationen hat Human Rights Watch untersucht. Im November 2025 haben sie einen Bericht über die immer schlechter werdende Situation der Uiguren in der Türkei veröffentlicht. Diesem Bericht zufolge kam es, obwohl die Türkei dies abstreitet, in den Jahren 2018 bis 2019 zumindest sechs Abschiebungen, darunter zwei Kleinkinder. Drei Abschiebungen erfolgten sogar direkt nach China. Damit nicht genug.

00:51:57 Eine Auswertung türkischer und uigurischer Quellen durch Human Rights Watch ergab Berichte über die Inhaftierung von 33 Uiguren in Abschiebezentren in der Türkei zwischen 2018 und 2025. Ob diese Personen letztlich abgeschoben wurden, ließ sich nicht feststellen. Schätzungen von NGOs und Anwälten gehen jedoch von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus. Darüber hinaus wird berichtet, dass China in der Türkei Informanten einsetzt und Uiguren in der Heimat bedroht, um Druck auf im Ausland lebende Uiguren auszuüben.

00:52:27 Und die Türkei? Sie unterbindet wiederum Proteste von Uiguren, die es wagen, öffentlich dagegen Stellung zu beziehen.

00:52:39 Unser Ziel ist es, nicht Politik zu betreiben. Ja, in der Türkei leben etwa 50.000 Uiguren, die sich über viele Jahre hinweg sicher fühlten. Doch es ist auch eine Tatsache, dass sich mit der Vertiefung der Beziehungen zwischen der Türkei und China die Lebensbedingungen für Uiguren in der Türkei zunehmend verschlechtern. Politische Nähe oder Sympathie für einzelne Politiker

00:53:06 dürfen uns nicht daran hindern, diese Realität zu erkennen. Unser Anliegen ist es, auf das Leid und die Unterdrückung aufmerksam zu machen, denen Uiguren ausgesetzt sind. All dies führt uns zu unserer nächsten Interviewpartnerin. Sie ist wie viele andere Uiguren auch eine Person, die sich auf Anraten von Bekannten dazu entschließen, aus der Türkei auszureisen. Und daher führt uns unsere Reise als nächstes nach Stuttgart.

00:53:36 Auf der Suche nach Überlebenden der Camps treffen wir auf Rukia. Sie war nicht in einem Lager, sondern im Gefängnis. Doch das macht ihr Schicksal nicht weniger grausam. Im Gegenteil, was sie erlebt hat, ist kaum in Worte zu fassen. Von allen Gesprächen hat uns dieses Interview am tiefsten getroffen. Also können wir kurz festhalten, dass die türkische Regierung nicht Türken, weil ich unterscheide immer, egal in welchem Land zwischen Regierung und den Bürgern.

00:54:05 dass die türkische Regierung den Uiguren anscheinend nicht wirklich hilft. Ob die Muslim sind oder nicht, das spielt dann in dem Fall für die Regierung ja gar keine Rolle. Die haben eine andere Rolle, sage ich mal. Aber die Menschen in der Türkei, die Bürger,

00:54:26 Die helfen wahrscheinlich ja, natürlich. Weil am Ende bleiben wir Menschen immer am selben Boot, vergesst das nicht. Es lässt uns nicht los, bis heute. Was Rukia erzählt, übersteigt alles, was wir uns je hätten ausmalen können. Lieber Zuschauer, das sind keine leeren Worte. Wenn du bis hierhin nur nebenbei zugehört hast, dann solltest du jetzt aus deinem Schlaf aufwachen und aufmerksam zuhören. Wir hoffen, dass Rukias Geschichte auch dich nicht unberührt lässt und dass sie dir noch lange nachgeht.

00:55:01 Ich habe meine Eltern, meine Eltern, die mir immer wieder erzählte. Ich habe meine Eltern, meine Eltern, meine Eltern, meine Eltern, meine Eltern, meine Eltern, meine Eltern, meine Eltern, meine Eltern, meine Eltern, meine Eltern, meine Eltern, meine Eltern, meine Eltern, meine Eltern, meine Eltern, meine Eltern, meine Eltern,

00:55:28 Ich weiß nicht, dass ich den Uygurland, den Künstler, den Künstler, den Künstler, den Künstler, den Künstler, den Künstler, den Künstler, den Künstler, den Künstler, den Künstler, den Künstler, den Künstler.

00:55:54 Und danach haben wir die Uygur-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn-Düschmenn

00:56:22 Als sie noch ein Kind ist, wird ihr Vater plötzlich verhaftet. Das nächste Wiedersehen beschreibt sie wie folgt.

00:56:38 Ich habe mich geholfen. Ich habe mich nicht mehr zu vermitteln. Meine Mutter hatte einen Rapport. Ich habe einen Rapport bekommen. Ich habe einen Rapport bekommen. Die Polis haben alle, die alle mit 40. Ich habe einen Rapport bekommen. Ich habe einen Rapport bekommen. Ich habe einen Rapport bekommen.

00:57:05 Die rafforne, Elidin aldım, Ono, Killerge attım. Neden imzalatacağım, Buna? Ne bu? Çinci yazılmış, Yollar. Ben Çinci bilmiyordum o zaman. Annem çok korktuğu için, Annem, Hemen imzalatmak için rafforne aldım. Ondan sonra ben Annem'e Elidin, Elidin aldım. Imzalatma bu ne? Bilmeden imzalatmıyoruz. Elidin aldım, Ondan sonra Onlar bana

00:57:28 Verstehbar.

00:57:58 Und dann, annem mecburi imzalte, dass du etwas gemacht hast.

00:58:04 Sie soll das gleiche Schicksal erleben wie ihr Vater. Sie wird inhaftiert und ihre jahrelange Qual nimmt ihren Lauf.

00:58:34 Eine Frau vielleicht 40-25 Jahre alt war, vielleicht 30-25 Jahre alt war, aber ich weiß nicht. Eine Frau vielleicht vielleicht 20-18 Jahre alt war, so lange. Sie haben sie sehr verletzt, aber vielleicht haben sie 1-2-3 Jahre alt war. Sie haben alle alle Kansel.

00:58:56 Und dann haben die Kinder sehr Angst. Ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage. Und dann haben sie, vielleicht alle, ich weiß nicht, aber sie haben die Backe, und so alle, und so alle. Und dann haben sie wieder kaputt. Und dann haben die Kinder, und dann haben sie mich gegründet. Und dann haben sie mich gegründet. Und dann haben sie mich gegründet.

00:59:27 Das erinnert mich wirklich an Zeiten, wo wir uns alle am Kopf packen und sagen, guck mal, wie dumm die Menschen früher waren.

00:59:53 Ja, früher hieß es ja sowas wie, dir wird der Kopf abgeschlagen, wenn du diese und diese Religion nicht annimmst. Wisst ihr noch? Aktuell immer noch. Leute, es gibt keine Worte mehr dafür. Die gibt es einfach nicht. Das kannst du nicht beschreiben, dieses Gefühl. Und ich schaue mir das nur an, ich höre mir das nur an. Die hat das erlebt. Alter.

01:00:24 Oh mein Gott, was sie an Gott glaubt?

01:00:54 Wie krank, Alter.

01:01:10 Weil selbst Schikanen und Folter nicht ausreichen, überlegen sich Rukias Peiniger etwas Besonderes, um sie zu brechen.

01:01:37 Aber dann habe ich nur die Hühne gesehen, aber dann habe ich mir die Hühne gesehen. Aber dann habe ich mir die Hühne gesehen. Und dann habe ich mich immer wieder gesehen. Und dann habe ich mich immer wieder gesehen. Und dann habe ich mich immer wieder gesehen. Dann habe ich mir die Hühne gesehen. Dann habe ich mir die Hühne gesehen. Ich habe mir die Hühne gesehen, aber dann habe ich mir die Hühne gesehen.

01:02:06 Die Folgen ihrer jahrelangen Qual sind deutlich sichtbar.

01:02:35 Während sie uns von ihrem Leiden erzählt, wirkt sie abwesend und muss um Wort ringen. Wenn sie nichts sagt und Stille den ganzen Raum einnimmt, bleibt uns keine Luft zum Atmen. Das ist so...

01:03:04 Was nun folgt ist ein Thema, das wir lieber nicht ansprechen würden. Doch es zu verschweigen würde der Realität nicht gerecht werden. Deshalb haben wir Rukia auch nach sexueller Gewalt in den Gefängnissen gefragt.

01:03:30 Es gibt sehr viele Menschen, die Frauen zu tun. Die Frauen zu tun, die Frauen zu tun, die Frauen zu tun, die Frauen zu tun, die Frauen zu tun. Die Frauen zu tun, die Frauen zu tun, die Frauen zu tun. Die Frauen zu tun, die Frauen zu tun, die Frauen zu tun. Die Frauen zu tun, die Frauen zu tun, die Frauen zu tun, die Frauen zu tun.

01:03:59 Während des Interviews fiel ein Begriff immer wieder, als Rukia von ihrer Misshandlung sprach. Das Wassergefängnis. Wir fragten sie, was genau das Wassergefängnis war.

01:04:30 Als sie schließlich wieder in Freiheit ist, bleibt nur die Einsamkeit, zu der sie zurückkehrt.

01:04:59 Die Chinsen, die fünf Abenteuerinnen, die in der Gäste, die in der Karte, die in der Karte, die in der Karte, die in der Karte, die in der Karte.

01:05:07 Und dann habe ich, dass ich, dass ich alles weggekehrt habe. Aber ich habe ihn nicht gesehen, habe ich nur gehört. Ich habe gesagt, dass die Uyghur-Muslimer, dass ihr hier seid, dass ihr hier seid. Wir sind nicht alle, ihr seid ihr, ihr seid ihr, ihr seid ihr, ihr seid ihr, ihr seid ihr, ihr seid ihr, ihr seid ihr, ihr seid ihr, ihr seid ihr, ihr seid ihr seid ihr.

01:05:32 Sie kann fliehen, doch ihre Zeit im Gefängnis wird sie wohl immer verfolgen. Auch wenn sie nun in Sicherheit ist, ist ihre Trauer so groß wie nie zuvor.

01:05:50 Ich habe immer alles, ich habe alles, ich habe alles, ich habe alles, ich habe alles, ich habe alles, ich habe alles, ich habe alles, ich habe alles, ich habe alles, ich habe alles, ich habe alles, ich habe alles, ich habe alles.

01:06:13 Was sagt man zu jemandem, der so etwas überlebt hat? Wie spendet man Trost, wenn jedes Wort zu klein erscheint? Wir suchen nach Wörtern und finden keine. Weiterleben, weiter funktionieren. Nach allem, was wir gehört haben, können wir uns nicht vorstellen, wie das möglich sein soll. Rukia ist stark. Trotz allem kämpft sie weiter. Sie trägt dazu bei, dass dieses Unrecht nicht in Vergessenheit gerät. Und wir werden ihre Geschichte nicht vergessen. Wir sind jetzt fertig mit dem Interview mit Rukia.

01:06:42 Und ich muss sagen, ich denke mir immer, ich habe genug gehört. Vermutlich gibt es nichts mehr, was ich über dieses Thema hören kann, was mich überraschen könnte. Aber jedes Mal, wenn ich mich mehr damit befasse oder Leute kennenlerne, die damit zu tun haben, die diese Schwierigkeiten hatten, dann sehe ich wieder, dass ich eigentlich fast noch gar nichts gehört habe und wir uns noch viel mehr Gedanken machen müssen. Es gibt eigentlich sehr viel, was man dazu sagen kann, aber die Dinge, die wir gehört haben, die machen uns sprachlos.

01:07:09 Aber einen Punkt möchte ich auf jeden Fall ansprechen, was meiner Meinung nach ein sehr wichtiger Punkt ist. Wir dachten sowieso nicht, dass natürlich mit diesem Video alles gegessen ist, dass wir das getan haben, was wir als Muslime für die Uiguren machen müssen. Das haben wir nie gedacht. Aber dieses Interview mit Ruki hat mir auf jeden Fall gezeigt, dass wir noch viel mehr machen müssen.

01:07:26 Nicht nur in Bezug darauf, dass wir darüber reden, den Menschen davon erklären und so weiter, sondern wir müssen auch viel mehr uns organisieren für die Uiguren. Wir haben zum Beispiel gesehen, wie einsam sie ist. Sie hat im Interview gesagt, dass sie alles verloren hat. Und wir als Muslime können den Uiguren nicht helfen, leider in Ostturgistan. Aber irgendwie müssen wir auch den Uiguren helfen, die jetzt gerade bei uns sind. Das heißt, jeder Muslim müsste sich eigentlich Gedanken machen, wo gibt es Uiguren in meiner Nähe, was haben sie erlebt, wenn es gibt keinen Uiguren. Es gibt keinen Uiguren.

01:07:56 egal wie alt oder jung, Mann oder Frau, egal wer, der nicht Furchtbares erlebt hat oder nicht jemanden kennt, der Furchtbares erlebt hat. Vermutlich gibt es nicht einen Uiguren, der keinen Traum mehr erlitten hat. Deswegen gibt es immer etwas, was man tun kann.

01:08:10 Wenn man gar nichts machen kann, kann man trotzdem irgendwie herausfinden, gibt es Uiguren in meiner Nähe, sich mit denen unterhalten, sie zum Essen einladen, ihnen zu zeigen, dass sie nicht so einsam sind. Das ist eine Sache, die auf jeden Fall gemacht werden muss. Und wie gesagt, wir müssen auf jeden Fall uns mehr organisieren für sie, wir müssen mehr tun. Es ist beschämend, dass wir als Muslime ihnen nicht helfen können. Es ist noch beschämender, dass wir ihnen nicht helfen können, nachdem sie es geschafft haben, von da raus zu kommen. Und am beschämendsten ist es, dass wir hören.

01:08:37 dass Nicht-Muslime den Uguren viel mehr helfen können, als wir ihnen je helfen. Deswegen muss jeder Muslim sich da Gedanken machen und überlegen, was können wir mehr tun, wie können wir uns organisieren, wie können wir ihnen finanziell helfen, wie können wir ihnen psychologisch helfen, wie können wir ihnen beistehen. Das sind Dinge, über die wir Antworten finden müssen. Und dieses Video wird nicht nur mit diesem Video enden, sondern wir werden versuchen, alles daran zu setzen, dass wir auch solche Projekte ins Leben rufen. Da ist es wichtig, dass Muslime sich gegenseitig unterstützen.

01:09:01 Wahre Worte.

01:09:30 dazu ein Interview zu führen. Deswegen hatte sie mir gesagt, dass ich nach einem Monat sie nochmal anrufen soll. Wieso sie Probleme hat in Bezug auf ihre Gesundheit und kein Interview führen konnte und so weiter, darüber werden wir noch eingehen im Video. Aber jetzt werde ich sie anrufen und dann gucken wir mal, ob es ihr gut geht, ob wir ein Interview mit ihr führen können.

Aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven

01:09:45

01:09:45 Hallo. Selamün aleyküm. Aleyküm selam. İyisiniz inşallah. Elhamdülillah, şükür. İyiyim. Hatırlıyorsunuz, bir ay önce görüşmüştük yaklaşık. Şu an durumunuz nasıl? En önemlisi o. İyisiniz inşallah. Yani hastanede misiniz hala? İyiyim, elhamdülillah, şükür. İyiyim. İki gün oldu hastaneden çıktım. Altı ay yattım. Çok sevindim yani. Daha iyisiniz. Biz dua ediyoruz. İyi olmanızı istiyoruz zaten. Onun dışında işte seyir sormuştum, reportaj meselesini sormuştum. Bilmiyorum sağlık açısından.

01:10:13 Ja, bitte.

01:10:31 Wir haben gerade telefoniert. Ich bin wirklich sehr glücklich, denn es geht ihr besser. Sie ist seit ein, zwei Tagen wieder zu Hause. Sie wurde vom Krankenhaus entlassen. Und wir werden, wenn es gut läuft, nach einer Woche zu ihr nach Paris fahren und dann unser Interview führen.

01:11:00 Das Schlechter tut mich ein.

01:11:03 Mein einziges Verbrechen ist, dass ich Uyghurin bin, dass ich Muslimin bin. Sie verurteilten mich zum Tode. Danach sperrten sie mich unter der Erde und in dunklen Zellen. Ich blieb dort ein Jahr, drei Monate und zehn Tage, bevor ich freikam. Mit der Kraft Allahs, mit der Barmherzigkeit Allahs erzähle ich, im Namen meiner Mitgefangenen in den Lagern, meine Geschichte der ganzen Welt. Das sind die Worte von Gülbahar Jelilova, einer der bekanntesten Namen der Überlebenden dieses Genozids.

01:11:32 Sie ist eine kasachische Staatsbürgerin, kauft jahrelang Waren in Osttürkistan ein und verkauft sie in Kasachstan. Eines Tages am 21. Mai 2017 wird ihr Hotelzimmer in Urumqi von Polizisten gestürmt. Sie wird festgenommen.

01:12:06 Die erzählt jetzt ihre Geschichte. Das ist, glaube ich, eine der krassesten Stellen von der ganzen Doku. Und Dankeschön an unseren Bruder Kifke. Der hatte gerade eine Zehner, es hat mir vor euch rausgekommen. Dankeschön, mein Bester.

01:12:38 Ich bin jetzt hier und habe die Protokolle zu schreiben. Sie wissen, was du, wo du bist, wo du bist, wo du bist, wo du bist, wo du bist, wo du bist, wo du bist, wo du bist, wo du bist, wo du bist, wo du bist, wo du bist, wo du bist, wo du bist, wo du bist, wo du bist, wo du bist.

01:12:56 Das ist auch hier. Das ist auch hier. Das ist auch hier. Das ist auch hier.

01:13:24 Weil sie sich weigert das Dokument zu unterschreiben, wird es an ihre Kinder nach Kasachstan geschickt.

01:13:47 Nach der Übersetzung erfahren sie, dass ihr vorgeworfen wird, eine Terroristin zu sein und andere Terroristen unterstützt zu haben.

01:14:07 Ich weiß nicht, dass ich keine Schuld habe. Ich bin Müslüman geworden. Ich bin Uyghur geworden. Ich bin der Schuld. Ich bin der Schuld, dass ich mich als Terrorist hatte. Ich bin eineinhalb Jahre lang in der Kampfszeiten. Wir wissen, dass ich mich, dass ich mich, dass ich mich, dass ich mich, dass ich mich, dass ich mich, dass ich mich, dass ich mich, dass ich mich, dass ich mich, dass ich mich, dass ich mich, dass ich mich, dass ich mich.

01:14:34 Gerade im Lager angekommen, erfährt sie etwas Schreckliches. Dinge, die sie sich nie hätte vorstellen können, werden dort zur täglichen Realität.

01:14:58 Ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann, ein Mann.

01:15:12 Wir haben sehr viel Döntgen, die die Böden tritt. Und dann, die Böden, die Böden, nichts mehr zu sagen. Sie sagen, dass wir heute mit uns tanzen sind. Und die Böden, die Böden, dass wir wieder zurückkommen sind. Und dann, dass wir wieder zurückkommen sind. Und dann, dass wir wieder zurückkommen sind.

01:15:41 Er hat einen großen Zincir aufgeladen, hat einen großen Zincir aufgeladen. Er hat einen großen Zincir aufgeladen. Er hat einen großen Zincir aufgeladen, hat einen großen Zincir aufgeladen. Er hat einen großen Zincir aufgeladen, hat einen großen Zincir aufgeladen. Er hat einen großen Zincir aufgeladen, hat einen großen Zincir aufgeladen. Er hat einen großen Zincir aufgeladen, hat einen großen Zincir aufgeladen.

01:16:09 Ich habe mir gesagt, dass sie kameraden, dass sie kameraden sind. Ich habe mir gesagt, dass sie ein paar Wochen, dass sie wieder in den Kopf kommen. Ich habe mir gesagt, dass sie das nicht so gut gemacht haben.

01:16:19 Ich habe mir gesagt, dass ich mir eine Woche nach Hause gehe. Und dann habe ich mir eine Woche nach Hause gezwungen. Und dann habe ich mir eine Woche gezwungen. Und dann habe ich mir eine Woche gezwungen. Und dann habe ich mir eine Woche gezwungen. Und dann habe ich mir eine Woche gezwungen. Und dann habe ich mir eine Woche gezwungen.

01:16:50 Nun berichtet Gülbahar von etwas, das wie aus einem Horrorfilm wirkt. Medikamente werden eingesetzt, um Menschen zu kontrollieren. Körperlich wie emotional.

01:17:18 Oh mein Gott!

01:17:44 Wir gehen und wir uns mit einem Schraubchen schrauben. Wir wissen nicht, wir wissen. Wir wissen nicht. Wir wissen nicht. Wir wissen nicht. Wir wissen nicht. Wir wissen nicht. Wir wissen nicht. Wir wissen nicht. Wir wissen nicht. Wir wissen nicht. Wir wissen nicht. Wir wissen nicht. Wir wissen nicht. Wir wissen nicht. Wir wissen nicht.

01:18:12 Kein Tag gleicht dem anderen. Und keine Form der Gewalt der nächsten.

01:18:40 spricht vom sogenannten Schwarzen Haus.

01:19:09 Die Polizei und der Doktor, der 25 Jahre alt war, hat sich die Koffer und die Koffer. Die Koffer hat sich die Koffer. Die Koffer hat sich die Koffer. Die Koffer hat sich die Koffer. Die Koffer hat sich die Koffer. Die Koffer hat sich die Koffer. Die Koffer hat sich die Koffer.

01:19:37 Er hat gesagt, dass sie nicht wissen. Wenn sie nicht wissen, dass sie sich nicht wissen, dass sie sie dort gelegt haben. Sie haben die Beobachtung. Die Beobachtung der Beobachtung, die Beobachtung, die Beobachtung, die Beobachtung, die Beobachtung, die Beobachtung. Die Beobachtung, die Beobachtung. Die Beobachtung, die Beobachtung.

01:20:06 Ich habe einen Schrauch, einen Schrauch, einen Schrauch, einen Schrauch, einen Schrauch, einen Schrauch, einen Schrauch, einen Schrauch.

01:20:25 Ich möchte mich, um mich zu essen, um mich zu essen, um mich zu essen, um mich zu essen, um mich zu essen, um mich zu essen, um mich zu essen, um mich zu essen, um mich zu essen, um mich zu essen, um mich zu essen, um mich zu essen, um mich zu essen, um mich zu essen, um mich zu essen.

01:20:46 Und dann, nachher, nachher, nachher, nachher, nachher, nachher, nachher, nachher, nachher.

01:21:16 Die Gewalt ist so extrem, dass manche daran zerbrechen. Was folgt, ist das traurige Schicksal einer uigurischen Frau.

01:21:46 217 kameraya götürdüler. Hastahanan, bis dahin. Hastahanan, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin, bis dahin

01:22:15 Ich habe einen Kampen gesagt, ich habe einen Kampen gesagt, ich habe einen Kampen gesagt, ich habe einen Kampen gesagt, ich habe einen Kampen gesagt, ich habe einen Kampen gesagt, ich habe einen Kampen gesagt, ich habe einen Kampen gesagt, ich habe einen Kampen gesagt, ich habe einen Kampen gesagt, ich habe einen Kampen gesagt, ich habe einen Kampen gesagt, ich habe einen Kampen gesagt, ich habe einen Kampen gesagt, ich habe einen Kampen gesagt, ich habe einen Kampen gesagt, ich habe einen Kampen gesagt.

01:22:44 Ich sagte, dass ich mich nicht mehr, dass ich mich nicht mehr verletzt habe. Ich sagte, dass ich mich nicht mehr verletzt. Ich sagte, dass ich mich nicht mehr verletzt habe.

01:22:57 Durch den unermüdlichen Kampf ihrer Kinder kann Gülbahar Dzelilova befreit werden. Vorher erzählt sie uns von einem Gespräch mit den Frauen in den Lagern und von einem Versprechen, welches sie bis in den Tod einhalten will.

01:23:23 Sie sagen oft, wenn du von dir auslösst, wenn du von dir auslösst, wenn du von dir auslösst, wenn du dir auslösst, wir uns nicht mehr sagen. Sie sagen, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage, ich sage,

01:23:54 Ich will Sie nicht mehr Zeit, ich will nicht.

01:23:59 Diesem Versprechen wird sie gerecht. Als Xi Jinping nach Frankreich kommt, hält sie bei einem Protest eine Rede. Sie klagt an, dass Xi Jinping nach Frankreich kommen kann und bezeichnet ihn als Terroristen. Das zieht die Aufmerksamkeit von chinesischen Agenten in Frankreich auf sie.

01:24:27 Ich bin mit dem Kappen, mit dem Kappen, mit dem Kappen, mit dem Kappen, mit dem Kappen, mit dem Kappen, mit dem Kappen, mit dem Kappen, mit dem Kappen, mit dem Kappen, mit dem Kappen, mit dem Kappen, mit dem Kappen, mit dem Kappen, mit dem Kappen,

01:24:57 Ich habe mich nicht mehr auf den Kappen zu gehen. Polis kamen, kamen. Ich habe mich in Stress, ich habe eine Panik. Ich habe mich in den Kampen gebeten. Ich habe mich in den Kampen gebeten. Ich habe mich in den Kampen gebeten gebeten. Ich habe mich in den Kampen gebeten.

01:25:21 Ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt, ich habe mir gesagt,

Abschluss des Interviews mit Gülbahar Dzelilova

01:25:45

01:25:45 Damit endet unser Interview mit Gülbahar Dzelilova. Eine Frau von außergewöhnlicher Stärke, die trotz ihres Traumas weiterspricht und weiterkämpft. Schon vor Jahren hatte ich geplant, sie eines Tages für dieses Projekt zu interviewen. Dass ich sie schließlich nicht in Istanbul...

01:26:15 sondern in Frankreich traf, sagt viel aus. In der Türkei fehlten ihr Sicherheit, finanzielle Unterstützung und die Möglichkeit, ihren Aktivismus fortzusetzen. Eine Schande für alle Muslime. Leute, das ist so krass, Alter. Die Geschichten sind so heftig.

01:26:30 Wir haben jetzt unser Interview mit Gülbar Dzelowa hinter uns und ich möchte über drei Punkte reden als Reaktion auf das Interview. Der erste Punkt, wir haben gerade gehört, dass sie eine Händlerin war und sie ist eigentlich aus Kasachstan. Sie ist Uiguren, aber hat die kasachische Staatsangehörigkeit. Und sie ist nach Ostturkestan gegangen, um wieder Handel zu betreiben und dann waren sie im Hotelzimmer. Um 8 Uhr morgens wurde an der Tür geklopft und sie wurde einfach festgenommen. Was ich mitgeben will ist, egal wo du bist, egal wie viel Uhr es ist, stell dir vor, auf einmal stimmen Leute.

Drei zentrale Erkenntnisse aus den Interviews

01:27:00

01:27:00 in dein Zimmer rein und nehmen dich fest. Und dann bist du in irgendeinem Lager.

01:27:04 Und du wirst selber gefoltert, du bekommst mit, wie andere gefoltert werden. Und das Schlimmste ist vielleicht, du weißt gar nicht, ob du da überhaupt irgendwann wieder rauskommst. Du weißt gar nicht, wie lange das gehen wird. Sie wurde festgehalten, ohne irgendeine Schuld zu haben. Und dann war sie drin und sie war mehr als ein Jahr drin, aber ohne zu wissen, was mit dir passiert, wann sie rauskommen wird, ohne einen Kontakt zu ihrer Familie zu haben. Stell dir vor, das Gleiche passiert dir. Der zweite Punkt ist ein Punkt, was mich selber erschreckt hat und den ich auf jeden Fall mit euch teilen will. Wir haben jetzt einige Interviews mit vielen Uiguren gemacht.

01:27:31 Und wir haben sehr erschreckende Sachen gehört. Und bei mir ist es so, ich forsche schon seit Jahren darüber. Ich mache mir schon Gedanken seit vielen Jahren über dieses Thema, über das Leiden der Uiguren. Und weiß auch schon vieles. Aber durch diese Interviews habe ich aber immer natürlich Sachen mitbekommen, die mich immer wieder schockiert haben. Aber bei diesem Interview habe ich mich erwischt, dass ich zum Beispiel gedacht habe, ja okay, das habe ich doch schon mal gehört. Dass es sozusagen fast schon normal für uns geworden ist, weil wir so viele Interviews gehört haben. Unsere Aufgabe als Muslime, eigentlich für jeden Menschen ist es,

01:27:59 Dass wir uns Gedanken machen über dieses Thema und nachgucken und nachforschen und recherchieren und so weiter. Da kann es sein, dass uns einige Dinge als normal erscheinen, aber das ist nicht normal. Nicht mal in einem Film könnten wir vermutlich zeigen, wie viel Leid die Uiguren erleben müssen. Das heißt, egal wie oft wir uns mit diesem Thema beschäftigen, es sollte nicht zur Normalität werden. Es ist etwas, was ein großes Leid für viele Menschen ist, für Millionen von Menschen ist. Und wir dürfen nicht einfach so zuschauen. Und wir müssen denken, was wäre, wenn es mir passieren würde. Der dritte Punkt ist, wir haben bei fast...

01:28:27 allen Leuten, mit denen wir ein Interview geführt haben, gesehen, dass sie eine sehr große Hoffnung haben. Und beim ersten Mal, als wir ein Interview gemacht hatten und gehört hatten, dass die Person eine große Hoffnung hat für die Zukunft, da waren wir überrascht und schockiert. Und heute wieder haben wir bei Gülbar Dzilowa gesehen, dass sie eine große Hoffnung hat. Sie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, obwohl sie so viele Sachen miterleben muss. Und so sollten wir natürlich auch denken. Egal was passiert, wir glauben an Allah, der Macht über alles hat, der uns in diesem Moment einen Sieg geben könnte, der in diesem Moment das ganze Leid der Uiguren aus der Welt schaffen könnte.

01:28:56 Aber wir sind gerade in einer Prüfung. Wir wissen aber trotzdem, irgendwann wird es so sein, dass Allah uns erretten wird. Wir sind Leute, die den Koran lesen. Wir sind Leute, die Surah viel lesen und wissen, dass Allah mit sehr kleinen Mitteln, sehr große Tyrannen vernichten kann. Und wir hoffen darauf, dass irgendwann die Uiguren wieder Freiheit erlangen und somit wir auch freie Menschen sind. Auf unserer ersten Hollandreise haben wir ja schon erwähnt, dass wir eigentlich noch eine Person sprechen wollten. Aber da es ihm damals nicht gut ging und er ins Krankenhaus musste,

01:29:25 konnten wir leider kein Interview mit ihm führen. Jetzt geht es ihm Alhamdulillah besser und das bringt uns zur zweiten Reise nach Holland. Wie bereits deutlich geworden ist, hatten wir bisher ausschließlich weibliche Interviewpartnerinnen. Wer sich intensiver mit diesem Thema auseinandersetzt, wird feststellen, dass es vor allem Frauen sind, die über ihre Erfahrungen sprechen. Auch auf unserer Reise, die sich nun allmählich dem Ende nähert, haben wir immer wieder erlebt, dass Frauen oft viel mehr Mut aufbringen können.

Interview mit Ömer Bekali: Organraub und systematische Folter

01:29:52

01:29:52 Nun treffen wir erstmals auf einen männlichen Überlebenden. Ja, Frauen sind doch viel widerstandsfähiger, was Schmerz oder Leid angeht. Ist einfach so. Männer brechen viel zu schnell zusammen. Gerade auch bei emotionalen Sachen. Da bricht der Mann viel schneller weg. Ömer Bekali flieht bereits 2006 aufgrund der Verfolgung der Uiguren nach Kasachstan und nimmt dort die kasachische Staatsbürgerschaft an. Als er 2017 für eine Handelsmesse nach Urumqi reist, wird er festgenommen.

01:30:21 Kappen da siyah dural, nesi var. Bir hastanede, ilaçlanan, nesiden duyuyorum bunu. Men duyuyorum ki, beni hastanede getirdi. Hastanede getirde, man neden böyle yapıyor dedim.

01:30:38 Es überraschte uns, dass in fast allen Interviews von Organtransplantationen die Rede war. Was Ömer Bekali anschließend schildert, macht deutlich warum.

01:30:56 Ich habe Angst, dass ich die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen.

01:31:16 Daraufhin begannen wir zu recherchieren und tatsächlich, verschiedene Menschenrechtsorganisationen, darunter Human Rights Watch, weisen darauf hin, dass politischen Gefangenen nach ihrer Hinrichtung Organe entnommen werden.

01:31:40 Berichten zufolge werden einige Menschen gezielt getötet, um Hinrichtungen dem bestehenden Bedarf an Organen anzupassen. Es wird sogar berichtet, dass Menschen bei lebendigem Leibe Organe entnommen werden und sie dann anschließend hingerichtet werden. Nach monatelanger Recherche und zahlreichen Gesprächen mit Überlebenden sollte uns eigentlich nichts mehr überraschen. Und doch sind wir immer wieder schockiert über das Ausmaß der Barbarei, das China erreicht hat. So auch bei dem, was uns Ömer Bekali als nächstes erzählt.

01:32:09 Elektro-Kantechter, soku, aufruhieren. Und dann, nach der anderen Seite aufruhieren. Das ist immer wieder aufruhiert.

01:32:22 Und dann habe ich einen Dokument, die ich imzale gemacht habe. Und dann habe ich die erste, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die in die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten, die ersten.

01:32:49 0.30 Uhr, 40 Minuten Uhr, 40 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr Uhr, 30 Minuten Uhr, 30 Minuten Uhr Uhr, 30 Minuten Uhr Uhr, 30 Minuten Uhr Uhr, 30 Minuten Uhr Uhr, 30 Minuten Uhr Uhr, 30 Minuten Uhr Uhr, 30 Minuten Uhr Uhr, 30 Minuten Uhr Uhr, 30 Minuten Uhr Uhr, 30 Minuten Uhr Uhr, 30 Minuten Uhr Uhr, 30 Minuten Uhr Uhr, 30 Minuten Uhr Uhr,

01:33:09 40-dakke kürtungen, dann kann man die 40-dakke kürtungen, dann kann man die 40-dakke kürtungen, dann kann man die 40-dakke kürtungen, dann kann man die 50-dakke kürtungen, dann kann man die 50-dakke kürtungen, dann kann man die 50-dakke kürtungen, dann kann man die 50-dakke kürtungen, dann kann man die 50-dakke kürtungen.

01:33:36 Fattif! Fattif!

01:33:42 Die Gewalt, die er im Lager erlebt, ist nicht nur körperlicher Natur. Ziel ist es, die Identität der Uiguren vollständig auszulöschen und sie zu gefügigen Marionetten zu machen. Eine der Methoden dafür ist das erzwungene Singen chinesischer Lieder.

01:34:11 Mindestens eine Million Menschen sind in den Lagern inhaftiert.

01:34:39 Jede einzelne von ihnen trägt eine tragische Geschichte in sich, von denen wir nur einen Bruchteil kennen. Ömer Bekali erzählt uns eine dieser Geschichten, die von Yunus und seinem Sohn.

01:35:02 Er ist ein Kind, der seine Freunde von der Türkei in der Türkei leben.

01:35:15 Wenn du das nicht, wenn du die Kinder in der Türkei getestest bist, wenn du die Kinder in der Türkei getestest bist, wenn du die Kinder in der Türkei getestest bist, wenn du die Kinder in der Türkei getestest bist, wenn du die Kinder in der Türkei getestest bist, wenn du die Kinder in der Türkei getestest bist, wenn du die Kinder in der Türkei getestest bist, wenn du die Kinder in der Türkei getestest bist

01:35:40 Ähnlich wie bei Gülbahar Dzerilova kommt auch Ömer Bekari frei, weil seine Familie in Kasachstan unermüdlich für ihn kämpft. Er sagt, dass er ohne die kasachische Staatsbürgerschaft nicht freigelassen worden wäre. Doch selbst nach seiner Freilassung

Tragödien und Identitätszerstörung in den Lagern

01:36:06

01:36:06 lassen ihn die Folgen der Folter, die er erleiden musste, nicht los.

01:36:37 Wenn du 30-40 cm aufhörst, wenn du hier aufhörst, dann wird der Temür aufhörst. Das ist mir sehr schwer geworden. Ich habe immer wieder hier geworfen. Ich habe die Polis aufhörst. Ich habe die Polis aufhörst, oder die Hapse aufhörst. Ich habe hier nicht mehr. Ich habe drei Tage lang.

01:37:03 3 Aydan sonra 7. Jägen Zeit, undan sonra haben wir die Zenzirge gegründet haben. Wir haben die Zenzirge gegründet. Wir haben die Zenzirge gegründet. Wir haben die Zenzirge gegründet. Wir haben die Zenzirge gegründet. Wir haben die Zenzirge gegründet. Wir haben die Zenzirge gegründet. Wir haben die Zenzirge gegründet.

01:37:32 Einer der Folgen ist besonders schmerzhaft, denn der jahrelange Albtraum von Ömer Bekali hat auch bei seinen Kindern eine Spur hinterlassen.

01:38:00 Sie sind seit Septemberem gekommen, dann habe ich nach Europa geflogen. Ich habe zwei Jahre geflogen. Ich habe die Kinder nicht mehr gesehen, dass ich Muhammed nicht mehr gesehen habe.

01:38:18 Jetzt bin ich in der Jahr 2022, 3 Jahre alt war. Ich bin in der ersten Zeit, dass ich in der ersten Zeit, dass ich in der ersten Zeit, dass ich in der ersten Zeit, dass ich in der ersten Zeit, dass ich in der ersten Zeit, dass ich in der ersten Zeit, dass ich in der ersten Zeit, dass ich in der ersten Zeit, dass ich in der ersten Zeit, dass ich in der ersten Zeit, dass ich in der ersten Zeit, dass ich in der ersten Zeit, dass ich in der ersten Zeit, dass ich in der ersten Zeit, dass ich in der ersten Zeit,

01:38:47 Das war unser Interview mit Ömer Beckerli.

01:39:08 Er ist die letzte Person, die wir für dieses Video interviewt haben. Bevor wir die ganzen Interviews gemacht haben, haben wir natürlich recherchiert und geschaut, was diese Personen durchmachen mussten. Und dann ist mir eine Sache aufgefallen, nämlich, dass es nicht wirklich Videos zu diesen Themen gibt. Wir haben jetzt gerade mit Ömer Bekali geredet, aber im Internet gibt es nicht wirklich eine lange Ausführung von den Dingen, die er erlebt hat. Und es hat mich sehr überrascht und ich habe auch den Leuten, denen wir dieses Video vorbereitet haben, auch öfters gesagt, dass wir vermutlich die Ersten sind. Und heute haben wir genau das gesehen, als wir mit Ömer Bekali waren.

01:39:36 Bevor wir mit dem Interview angefangen haben, hat er uns erzählt, dass wir die ersten Muslime sind, die mit ihm über dieses Thema so ausführlich reden, die ein Interview mit ihm machen. Und das ist natürlich etwas, was uns ja nicht überrascht hat, ich wusste es ja, aber wieder traurig gemacht hat, was uns zeigt, dass wir als Muslime nicht genug für die Uiguren tun. Und wir haben ja gerade gesehen, was wir mit Emanuel Beckerle geredet haben, es war ein sehr emotionales Interview.

01:39:58 Und da gibt es auch leider nicht viel dazu zu sagen. Möge Allah uns erlauben, durch dieses Video sehr viele Menschen zu erreichen, sehr viele Muslime zu erreichen und die Geschichten, über die wir geredet haben, auch an andere Menschen zu bringen.

Projektrückblick und zukünftige Pläne

01:40:13

01:40:13 Somit sind wir zum Ende dieses Videos angelangt. Dieses Video, dieses Projekt ist etwas, was mich schon sehr lange begleitet. Und durch Allahs Erlaubnis und mit seiner Kraft und mit seiner Barmherzigkeit hat er uns ermöglicht, dass wir uns mit diesem Thema beschäftigen. Seit mehr als ein Jahr sind wir mit diesem Thema intensiv beschäftigt. Und vor allem in den letzten Monaten, vor allem im letzten Monat und in den letzten Wochen und in den letzten Nächten haben wir sehr viel für dieses Projekt.

01:40:42 versucht zu tun. Dieses Projekt ist zustande gekommen durch die Hilfe und durch die Arbeit von fünf bis sechs Personen. All diesen Personen möchte ich danken, denn ohne sie wäre dieses Video nicht zustande gekommen. Und vor allem bei einem Bruder, mit dem wir die letzten Nächte verbracht haben, bis in die tiefe Nacht zusammengearbeitet haben am Video, möchte ich mich besonders bedanken. Und vor allem, wie am Anfang schon erwähnt, möchte ich mich natürlich bei Allah bedanken.

01:41:08 Ende ist aber kein endgültiges Ende, sondern es ist ein Zwischenstopp für uns. Denn wir Muslime wissen, dass wir viel mehr für die Uiguren machen müssen. Aber hier gibt es etwas, was ich in der letzten Zeit schon sehr oft gesagt habe in Bezug auf dieses Thema. Auch wenn das, was wir gemacht haben, nicht genug ist, ist es wenigstens irgendetwas, was wir unserem Herrn vorzeigen können. Wir wissen, dass wir am Tag des jüngsten Gerichts, auch wenn es nicht genug ist, was wir gemacht haben, wenn Allah uns fragt, wir antworten können, oh Allah, wir waren leider...

01:41:37 Nichts nutze, wir haben leider nicht genug tun können, aber wir haben wenigstens irgendetwas getan. Während Leute Filme angeschaut haben, haben wir einen Film über das Leid der Uiguren produziert. Während Leuten das egal war, was dort passiert, haben wir mit diesen Leuten mitgefühlt. Wir haben mit ihnen geweint. Und als wir sie getroffen haben und die Hoffnung, die sie hatten, gesehen haben, haben wir auch mit ihnen gelacht. Und besonders möchte ich mich bedanken bei unseren Interviewpartnern, denn es ist wirklich nicht selbstverständlich. Das haben wir vor allem...

01:42:05 gesehen, da viele nicht mit uns reden wollten, da viele Angst hatten, dass wenn sie reden, dass ein Einfluss und dass Auswirkungen auf ihre Verwandten in der Heimat haben könnten. Deswegen möge Allah zufrieden mit ihnen sein und möge Allah ihnen erlauben, dass sie die Traumata, die sie erlebt haben, irgendwie verkraften können, wenn das überhaupt möglich ist. Möge Allah all den Uiguren helfen, die in diesem Moment in den Camps sind und Schreckliches erleben müssen, so wie es

01:42:32 unsere Interviewpartner erlebt haben oder vielleicht noch schrecklichere Sachen erleben, von denen wir gar nicht wissen. Möge Allah ihnen Kraft geben und möge Allah ihnen erlauben, diese Prüfung zu bestehen. Und möge Allah barmherzig sein mit jedem Uiguren, der auf diesem Weg zum Märtyrer geworden ist. Und möge Allah die Tyrannen, die all das gemacht haben und dieses Leid verursacht haben, zerstören. In dieser Welt und auch in der nächsten Welt. Wie gesagt, ist dieses Video nur ein Projekt.

01:43:01 Und dieses Ende ist nur ein Zwischenstopp. Das heißt also, wir werden versuchen, noch mehr für die Uiguren zu machen. Wir werden versuchen, noch mehr Videos zu verschiedenen Themen zu drehen. Zum Beispiel auch über Themen wie die Geschichte der Uiguren und wieso China sie angreift und sie versucht auszulöschen. Und wieso dieser Genozid überhaupt gerade stattfindet. Wir werden versuchen, Antworten auf diese Fragen zu bekommen und auf verschiedene Podcasts zu machen. Das heißt, wenn du noch mehr über diese Themen erfahren willst, wenn du noch mehr darüber erfahren willst, was den Uiguren widerfährt, dann kannst du gerne diesen Kanal abonnieren, wenn du das nicht schon gemacht hast.

01:43:30 und kannst uns folgen, damit du inshallah noch mehr nützliche Informationen über dieses Thema bekommst. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt.

01:43:37 was wir erwähnt haben, nachdem wir mit Rukia in Stuttgart geredet hatten. Unsere Aufgabe ist es, zu gucken, gibt es in meiner Umgebung Uiguren, denen ich irgendwie helfen kann. Wenn man sich fragt, was kann ich denn tun? Wir können leider das Leid, was dort passiert, in den Camps, nicht stoppen. Dafür haben wir leider nicht die Macht. Aber wir haben die Macht dazu, den Uiguren, die in unserer unmittelbaren Umgebung sind, zu helfen. Für sie da zu sein. Eine Schulter für sie zu sein. Und der letzte Punkt. Wir wollten, dass am Ende dieses Videos die...

Appell und ethische Verantwortung

01:44:06

01:44:06 Leute zu Wort kommen, die die Hauptcharaktere in diesem Video sind. Nämlich diejenigen, die in den Camps waren oder andere Sachen erlebt haben. Also wir wollen, dass sie am Ende zu Wort kommen. Und nach jedem Interview habe ich unseren Interviewpartnern zwei Fragen gestellt. Und diese zwei Fragen wurden natürlich beantwortet. Ich denke, dass wir von den Antworten unserer Glaubensgeschwister vieles lernen können. Nehmen wir das, was sie sagen, zu Herzen und

01:44:35 versuchen, das zu tun, was in unserer Macht steht. Denn Allah wird uns fragen, was wir getan haben.

01:44:45 Das ist die Wahrheit. Ich habe die Wahrheit gesehen. Ich habe die Wahrheit gesehen. Ich habe die Wahrheit gesehen. Ich habe die Wahrheit gesehen. Ich habe die Wahrheit gesehen. Ich habe die Wahrheit gesehen. Ich habe die Wahrheit gesehen. Ich habe die Wahrheit gesehen.

01:45:14 Das ist eine große Herausforderung für uns für uns. Der erste ist, dass die Uyghurl-Türk-Türk-Türk-Türk-Türk-Türk.

01:45:21 Der zweite ist, jetzt Internet. Jetzt, jetzt Internet. Jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt.

01:45:49 Aber ich habe keine Angst, ich habe keine Angst, ich habe keine Angst, ich habe keine Angst, ich habe keine Angst, ich habe keine Angst, ich habe keine Angst, ich habe keine Angst, ich habe keine Angst, ich habe keine Angst, ich habe keine Angst, ich habe keine Angst, ich habe keine Angst, ich habe keine Angst, ich habe keine Angst, ich habe keine Angst, ich habe keine Angst, ich habe keine Angst, ich habe keine Angst

01:46:16 Wir haben uns um uns zu tun, um uns zu tun.

01:46:22 Das ist das, was wir in der Nähe der Kirche, in der Nähe der Kirche, in der Nähe der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche, in der Kirche

01:46:51 Die Palästin-Karadäschler, die immer auf die Welt sehen und sehen und sehen und sehen. Wir haben die Chins-Karadäschler, die keine Sprache zu hören können. Wir haben keine Sprache, keine Sprache, keine Sprache, keine Sprache zu hören können. Die Palästin-Karadäschler, die immer auf die Sprache zu hören können. Wir haben keine Sprache zu hören können. Wir haben keine Sprache zu hören können. Wir haben keine Sprache zu hören können. Wir haben keine Sprache zu hören.

01:47:19 Wir sagen, dass wir alle Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen, die Menschen.

01:47:40 Wir sind in der Nähe von Uyghur, in der Nähe von Uyghur, in der Nähe von Uyghur, in der Nähe von Uyghur, in der Nähe von Uyghur, in der Nähe von Uyghur, in der Nähe von Uyghur, in der Nähe von Uyghur, in der Nähe von Uyghur,

01:48:07 Die Kinder und die Kinder, die Kinder und die Kinder, die Kinder und die Kinder. Die Kinder und die Kinder und die Kinder. Die Kinder und die Kinder. Die Kinder und die Kinder. Die Kinder und die Kinder. Die Kinder und die Kinder. Die Kinder und die Kinder.

01:48:26 Ümiten, was für eine Veränderung ist? Ich denke, es ist nicht so einfach. Ich bin nur ein Birlik. Ich bin nur ein Birlik. Ich bin nur ein Birlik. Ich bin nur ein Birlik. Ich bin nur ein Birlik. Ich bin nur ein Birlik.

01:48:53 Wir haben uns nicht mehr, wir haben uns nicht mehr. Wir haben uns ein Freund, wenn wir uns ein Freund haben. Wir haben uns ein Freund. Wir haben uns ein Freund. Wir haben uns ein Freund. Wir haben uns ein Freund. Wir haben uns ein Freund. Wir haben uns ein Freund. Wir haben uns ein Freund. Wir haben uns ein Freund. Wir haben uns ein Freund. Wir haben uns ein Freund.

01:49:22 Das ist ein Muslim. Das ist ein Muslim.

01:49:26 Ich habe mich nicht verletzt. Ich hoffe, dass ich mich nicht verletzt.

01:49:54 Ich bin wirklich ...

01:51:45 Ja, ich bin schon auf jeden Fall mitgenommen. Ich habe mies recherchiert. Definitiv. Oh, oh, oh. Was ist denn das jetzt hier? Ich bin auf jeden Fall mitgenommen, ladies and gentlemen. Also, was soll ich euch sagen? Mir war schon immer klar, dass die Uiguren ein sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr schlimmes Schicksal erleiden. Das war mir, das wusste ich.

01:52:21 Aber das mal so zu hören von den betroffenen Menschen, die selber in der Situation waren, das war schon echt heftig. Es tut mir so leid einfach. Es tut mir so leid. Umso mehr muss man wieder selber schätzen, was man hat, in was für einer relativ friedlichen Umgebung man lebt. Das war sehr schwerwiegend, Leute. Das hat auf jeden Fall sehr, sehr schwer gesessen. Ich hoffe einfach, dass...

01:52:51 irgendwie, ich weiß nicht wie, Leute, dass dieses ganze verrückte sich gegenseitig zerstören und umbringen, endlich aufhört, Alter. Dieses Unmenschliche, was ist passiert? Die probieren dir die ganze Zeit deine Spiritualität, dein Gottgefühl, die aus deinem Körper raus zu prügeln, Alter. Was stimmt nicht mit diesen Robotern? Ja, anders kann man es ja nicht mehr sagen.

01:53:18 Man versucht Menschen, die wirklich Spiritualität in sich tragen oder was Göttliches in sich tragen oder daran glauben, man versucht das wirklich mit Gewalt rauszuprügeln. Und wir sitzen hier und reden von unserer Welt oder die Menschheit ist sehr weit fortgeschritten. Also vor allem Respekt, aber das ist eher das Gegenteil vom Fortschritt, das ist Rückschritt. Also ich bin auf jeden Fall sehr, sehr fassungslos. Wie kalt, unmenschlich und...

01:53:56 Gefühlslos kann ein menschliches Wesen überhaupt sein. Das ist echt wirklich beknackt. Keine Ahnung, was ich dazu sagen soll. Das muss ich erst mal sacken lassen. Das ist schon heftig. Das ist schon nicht ohne. Ja, mal kurz sacken lassen. Das war schon heftig. Die Geschichten, die sie erzählt haben, was sie in den Gefängnissen erlebt haben, das ist...

01:54:44 Ey, ich komme gar nicht dazu. Jetzt erstmal, ich musste kurz meine Gedanken sortieren. Leute, unterstützt den Brodi. Er hat wirklich was Krasses geleistet. Unterstützt das Video, an sich die Bewegung, an sich das Thema, macht es groß, liked, wo ihr nur könnt, wirklich. Und supportet, unterstützt, wie ihr nur könnt, wie es euch möglich ist.

01:55:18 Und macht diese Themen groß, macht die Stimmen laut, bitte. Das wäre echt gut, weil wenn wir nichts tun, tut niemand was, vergesst das nicht. Das tut keiner für uns, das müssen wir selber tun. Eieiei, eine sehr heikle Angelegenheit. Und ja, ich tue auch, was ich kann, was in meiner Macht steht, jeder tut, was er kann. Und ich probiere das einfach nur mit einer gewissen...

01:55:50 Reichweite, die man so ein bisschen genießt, auf das Thema aufmerksam zu machen. Das ist so meine Aufgabe.

01:55:58 Jeder hat so seine Aufgabe. Der Brodi hat das Video gemacht, ist überall hingereist, geflogen, hat die Menschen interviewt. Ich spreade das weiter, damit noch mehr Menschen darauf aufmerksam werden. Und ihr für euren Teil müsst das Ganze noch weiter unterstützen und weiter an den Mann bringen. Wenn jeder seine Aufgabe erfüllt, und die ist nicht mal besonders schwierig aus unserer Sicht gesehen,

01:56:27 werden solche Themen auch öfter an den Mann gebracht und größer gemacht. Das ist wichtig. Wenn ihr das nicht tut, dann tut es keiner. Und dann gehen solche Themen leider den Bach runter. Und dann war es das mit schöner, heile, fröhlicher Welt, Frieden und so. Es liegt an uns. Ich weiß nicht, warum wir das nicht verstehen wollen. Es liegt an euch, an uns, an... Wir haben das Ding in der Hand.

01:56:54 Deswegen drückt auf jeden Fall drauf und macht das groß. Irgendwie, keine Ahnung, wie ihr kennt euch besser aus als ich. Das wünsche ich mir. So fängt das neue Jahr an. Unfassbar. Also es sitzt wirklich schwer. Sehr schwer. Großen Respekt auf jeden Fall an Natürlich Islam. Ein sehr empathischer Typ. Boah, das ist auch wild.

01:57:49 Das wollte ich mir gemeinsam mit euch angucken. Wer von euch kennt Gaddafi, der ehemalige Machthaber, der aus dem Weg geräumt worden ist?

Analyse von Muammar Gaddafis Sturz und Propaganda

01:58:05

01:58:05 Ich meine, er hat mal eine Vision gehabt, wo er alle afrikanischen Länder miteinander verbinden wollte. Er wollte so eine afrikanische Verbindung, Connection aufbauen, wurde aber immens daran gehindert und böse Zungen behaupten. Er wurde deswegen auch unter anderem aus dem Wege geräumt. Und zwar hat unser Bodi...

01:58:31 Lex Doku etwas auf die Beine gestellt, eine Zusammenfassung über Gaddafi. Und hier heißt es, die Rede, die Gaddafi zerstört hat. Das meine ich, wenn man halt in die Öffentlichkeit geht und dann plötzlich sagt, ich möchte das und jenes machen, macht man sich zur Zielscheibe. Und gerade wenn du in der Öffentlichkeit bist, jemand wie Gaddafi, wenn du einmal deine Pläne veröffentlichst, dann...

01:58:57 weiß genau jeder, was er zu tun hat. Beziehungsweise die Gegenpartei. Das ist dann immer so ein Problem. Aber irgendwie muss man ja. Geht ja nicht anders. So. Und da wollte ich mal gemeinsam mit euch rein. Liebe Grüße.

01:59:14 Im heutigen Video gehen wir auf den ungerechtfertigten Sturz von Muammar Gaddafi ein, um was wahrscheinlich dafür verantwortlich war. Wenn ihr kein Video mehr verpassen wollt, abonniert und aktiviert die Glocke. Danke im Voraus.

01:59:43 das ist das ist

02:00:14 Gaddafi ist am 7. Juni 1947 geboren und kam am 1. September 1969 durch einen friedlichen Militärputsch an die Macht. Zu diesem Zeitpunkt war er 27 Jahre alt. Ein friedlicher Militärputsch? Er und eine glückgesinnte Gruppeoffiziere gründeten den Rat des Revolutionären Kommandos, dem dies gelang. Seine ideologische Grundlage formulierte Gaddafi später im Grünen Buch, indem er sein Modell einer Jamahariya, was ungefähr Staat des Volkes heißt, darlegte.

02:00:39 Das Grüne Buch ist ein Dokument, das seine Vision für Libyen und die gesamte afrikanische-arabische Welt darstellt. Es wurde 1978 veröffentlicht und diente als Grundlage für die libysche Revolution, sowie als Einblick, wie Gaddafi sein Land geführt hat. Es betont die Bedeutung von nationaler Einheit, wirtschaftlicher Unabhängigkeit und die Abweisung von ausländischem Einfluss. Gaddafi präsentierte darin seine Ansicht über die Struktur der Regierung, wobei er betonte, dass eine zentrale Autorität notwendig ist.

02:01:09 um das Land in Richtung einer gerechteren Gesellschaft führen zu können. Kurz nach der Machtübernahme wies Gaddafi US-amerikanische und britische Militärstandspunkte aus dem Land und verstaatlichte 1973 die gesamte Erdölindustrie. In Libyen hieß aber Verstaatlichung nicht, dass alles der Staat bekommt. Jede einzelne Bürger hat Prozente an den Ölgewinn bekommen, die jährlich rund 22.000 Dollar pro Haushalt betrugen. Was? Also ist das wirklich so?

02:01:39 Das habe ich noch nie gehört. Ab 1977 wurde die Jama Haria eingeführt. Dort sollte die direkte Herrschaft des Volkes durch Volkskongresse und Komitees verwirklicht werden, was sehr gut funktionierte. Zu seiner Zeit war Libyen das finanziell erfolgreichste Land auf dem afrikanischen Kontinent, wo es den Menschen sogar besser als in europäischen Ländern ging. Und eigentlich war es das vorteilhafteste Land für einen Bürger, das es in unserer Zeit gegeben hat.

02:02:06 Die Vorteile, die die libysche Bevölkerung unter seiner Führung hatte, waren zahlreich. Zum Beispiel gab es keine Obdachlosen. Jeder in Libyen hatte irgendeinen Platz zum Wohnen. Außerdem gab es kostenlosen Strom für alle, zinslosen Darlehen, 50.000 Dollar für jedes frischvermehrte Paar, Staatskapital und freies Grundstück für Menschen, die Landwirtschaft betreiben wollten, 5.000 US-Dollar für jedes neugeborene Kind sowie kostenlose medizinische Versorgung. Diese gingen sogar so weit, dass der Staat behandelt...

02:02:35 Was? Ist das echt so gewesen? Jeder hatte ein Apartment, also wurde quasi eine Wohnung gestellt oder was? Kostlos Strom, 0% Zinsen, 50 Racks für frisch Verheiratete, Startkapital, 5k für jedes Neugeborene. Also wenn das mal nicht ein Anreiz zum Heiraten und Kindermachen gewesen ist.

02:03:10 startkapital für landwirtschaft keine krankenkassen bei etwas im ausland bezahlte wenn ärzte im eigenen land nicht weiter wussten also es gab keine krankenkassenbeiträge außerdem gab es 50 prozent subventionen auf den kauf eines neuwagen also der staat hat 50 prozent übernommen zusätzlich lag der benzinpreis bei etwa 10 cent pro liter außerdem verbote alkohol und glücksspiel

02:03:34 Das ist doch genau das Land, was sich alle Verschwörungstheoretiker auch wünschen. Oder? Hört sich so traumhaft an. Warte, das muss ich mal kurz nachforschen. Warte, warte, warte. Also ich habe schon gehört, ich habe damals schon gehört, dass Gaddafi auf jeden Fall ein bedingungsloses Einkommen für seine...

02:04:03 das Volk quasi bereitgestellt hat, das habe ich gehört, aber das andere alles, das ist ja der Wahnsinn. Ich frage jetzt mal.

02:04:11 Ist das korrekt, dass unter der Führung von Gaddafi in Libyen jeder ein Apartment hatte, kostenlos Strom, 0% Zinsen auf Darlehen, 50.000 für frisch Verheiratete, Startkapital für Landwirtschaft, 5.000 für jedes Neugeborene, keine Krankenkassenbeiträge bei Kfz-Kauf, 50% Subvention vom Staat, jeder Bürger hat Prozente an Ölgewinne bekommen.

02:04:39 Und Benzin lag ungefähr bei 10 Cent pro Liter. Das ist stark übertrieben und größtenteils Mythos. Das Bild kursiert seit Jahren im Internet, ist aber nicht korrekt. Kurz die Fakten stand vor 2011. Mo, es gab stark subventionierte Mieten und teilweise kostenlose Wohnungen für Bedürftige. Aber definitiv nicht jeder Libyer bekam automatisch ein Apartment geschenkt. Strom, stark subventioniert, oft quasi kostenlos für Haushalte. Das stimmt weitgehend. Zinsen auf Darlehen?

02:05:18 Es gab zinsfreie oder sehr niedrig verzinste Staatskredite, zum Beispiel für Häuserbau, aber nicht auf alle Kredite 0%. 50.000 Dollar zur Hochzeit? Falsch. Es gab einmalige Zuschüsse, meist ein paar Tausend Dinar, aber keine 50.000 US-Dollar. 5.000 Dollar pro Kind? Auch falsch. Gab's nicht. Startkapital Landwirtschaft? Es gab Programme und Subventionen, aber kein fixes Startkapital für jeden. Kostenlose Gesundheit und Bildung?

02:05:46 Ja, das war wirklich kostenlos und relativ gut. Autokauf 50% subventioniert. Gab es zeitweise für bestimmte Modelle, aber nicht pauschal für jeden Kauf. Anteil am Öl. Jeder Bürger profitierte indirekt über Subventionen, aber es gab keine direkten Ölausschüttungen wie in Kuwait oder Alaska. Benzin? Ja, extrem billig, oft um die 10-15 Waste-Cen pro Liter. Das stimmt. Zusammengefasst, Libyen hatte unter Gaddafi ein sehr großzügiges Sozialsystem, dank Öl.

02:06:13 Aber die meisten der viralen Zahlen, 50.000 zur Hochzeit, 5.000 pro Kind und so weiter, sind stark aufgebauscht oder frei erfunden.

02:06:23 Aber trotzdem, also das, was er jetzt hier auch bestätigt, man muss natürlich auch vorsichtig sein, KI heutzutage, aber er hat ja indirekt schon sehr, sehr vieles bestätigt. Also an die Leute, die sagen, das ist hier Quatsch, nee, ist es nicht. Das ist dann tatsächlich ja so gewesen. Zum größten Teil sogar. Wow. Außerdem verbot der Alkohol im Glücksspiel. Das ist auch stark. Staatlich finanzierte Infrastruktur.

02:06:48 und Landwirtschaftsprojekte wie der große künstliche Fluss, ein Bewässerungsprojekt zur Erschließung von Wüstenland, wurden umgesetzt. Er wollte die Wüste wieder grün machen und es hat teilweise funktioniert. Doch eine der ersten Sachen, die zerstört wurden, war dieses Bewässerungsprojekt. Gaddafis Außenpolitik war konfrontativ und brachte Libyen internationale Isolierung ein, die er auch hinnahm, da er niemanden nötig hatte. Außerdem finanzierte er weltweit revolutionäre Gruppen.

02:07:15 Darunter die IRA in Nordirland und die Black Panthers in den USA.

02:07:19 Dann kam das, was die Medien als den arabischen Frühling bezeichnen, was sich aber schöner anhört, als es eigentlich war. Der arabische Frühling bezeichnet eine Reihe von Protesten, Aufständen und politischen Umbrüchen, die ab Ende 2010 in vielen Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens stattfanden. Die offizielle Version erzählt, dass ausgehend von sozialen, wirtschaftlichen und politischen Miständen Millionen Menschen mehr Freiheit, soziale Gerechtigkeit und politische Mitbestimmung forderten.

02:07:48 Es ist jedoch auch möglich, dass Gruppen bezahlt wurden, um Aufstände zu starten. Es existieren Aufnahmen von amerikanischen Regierungsangestellten, in denen davon gesprochen wurde, verschiedene muslimische Länder innerhalb einer bestimmten Zeit zu stürzen.

02:08:18 Die Proteste erreichten Libyen im Februar 2011. Diese konnte man fürs Erste jedoch hauptsächlich in Benghazi beobachten, wo Rebellenarmeen aktiv waren, die vermutlich auch bezahlt wurden.

02:08:46 da eigentlich fast die ganze Bevölkerung Gaddafis hinter ihm stand. Er hat es den Menschen an nichts fehlen lassen. Es gibt sogar Aufnahmen von Donald Trump, in denen er zugibt, dass dieses Gebiet mit manchen dieser gestürzten Leute besser dran gewesen wäre. Darunter Gaddafi und Saddam Hussein. Zu Zeiten Saddams wurden im Irak Terroristen auf der Stelle hingerichtet. Heute ist es eine Schule für Terroristen.

02:09:14 Aber wir haben sicher nicht gewonnen, mit Qaddafi. Und wenn man sieht, was passiert ist. Ich meine, look at Libya, look at Iraq. Iraq used to be, no terrorists. Er würde die Terroristen immediately killen. Es ist jetzt die Harvard der Terroristen. Iraq. Wenn man sich an Iraq von Jahren aussehen kann, ich sage nicht, er war ein guter Mann, er war ein guter Mann. Aber es war viel besser als es jetzt. Jetzt, Iraq ist ein Training Ground für Terroristen. Jetzt, Libya...

02:09:43 Nobody even knows Libya. Frankly, there is no Iraq and there is no Libya. It's all broken up. They have no control. Nobody knows what's going on. So the world would be better off with Saddam Hussein and Qaddafi in power? 100%. As far as Assad is concerned.

02:09:57 Wenn man Staaten stürzen will, muss man davor und danach das Bild der Person in der Öffentlichkeit zerstören. Denn würden Menschen erkennen, dass der Sturz ungerechtfertigt war, könnten sich möglicherweise Leute verbinden, um die wirklichen Unruhestifter aus dem Weg zu räumen. Ich wollte gerade sagen, also für den Umsturz oder für das Beseitigen von diesen Leuten, die ja eigentlich ihrem Land gut getan haben, sind wahrscheinlich dieselben Leute verantwortlich.

02:10:26 die den Vogel die Flügel brechen, um dann mit dem Finger auf ihn zu zeigen, um zu sagen, guck mal, der kann nicht fliegen.

02:10:33 Das ist ein Quatsch. Das ist ein Quatsch.

02:11:01 Westliche Regierungen, internationale Organisationen und westliche Medien erzählten alle, dass er kurz davor steht, seine eigene Bevölkerung massenhaft zu töten. Besonders häufig wurde die Situation in Benghazi als unmittelbar bevorstehendes Massaker dargestellt. Diese Darstellung bildete die Grundlage für die schnelle politische Zustimmung zur militärischen Intervention, obwohl dies laut UN-Charter verboten ist. Besonders häufig wurde die Situation in Benghazi als unmittelbar bevorstehendes Massaker dargestellt.

02:11:30 Diese Darstellungen bildeten die Grundlage für die schnelle politische Zustimmung zur militärischen Intervention, obwohl dies laut UN-Charta verboten ist. Der britische Parlamentsbericht von 2016 stellte rückblickend fest, dass diese Narrative nicht auf gesicherten und überprüften Erkenntnissen beruhten. Gleichzeitig wurden Aussagen libyscher Regierungsvertreter als unglaubwürdig eingestuft, während Aussagen der Gegner direkt als Wahrheit übernommen wurden.

02:11:55 Ein Jahr nach Gaddafis Sturz kam der Film der Diktator in die Kinos, der das Bild Gaddafis zusätzlich ins Lächerliche ziehen und in der öffentlichen Wahrnehmung zerstören sollte. Einige Szenen zeigen jedoch, dass er recht hatte. Die Rede im Film ist von seiner UN-Rede inspiriert. Bei dir bleibt weiterhin eine Diktatur! Konflikte vergiften die Welt.

02:12:19 Sie waren an der Formulierung der Präambel beteiligt, aber sie überließen die Geschäftsordnung und die internen Regeln des sogenannten Sicherheitsrates den Experten, Experten und interessierten Staaten, die den Sicherheitsrat gegründet haben und sich gegen Deutschland zusammengeschlossen haben. Die Präambel ist sehr ansprechend und niemand hat Einwände dagegen, aber alle Bestimmungen, die darauf folgen, stehen völlig im Widerspruch zur Präambel. Wir lehnen solche Vorschriften ab und werden sie niemals unterstützen.

02:12:46 Sie endeten mit dem Zweiten Weltkrieg, die wir zugestimmt und unterzeichnet haben, und wir sind den Vereinten Nationen beigetreten, weil wir wollen, dass die Charta, das in der Charta der Vereinten Nationen verankerte Prinzip der Nicht-Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder widerspiegelt. Daher hat kein Land das Recht, sich in die Angelegenheiten irgendeiner Regierung einzumischen.

02:13:08 Die Propaganda gegen Gaddafi ist nicht einzigartig. Schon seit Jahren werden generell arabisch-muslimische Länder als zurückgebliebene Terroristen dargestellt. Hollywood prägt seit Jahrzehnten globale Bilder von Kulturen, Ländern und Menschen. Kaum eine Region wurde dabei so konstant, negativ und eindimensional dargestellt wie die arabisch-muslimische Welt. In vielen Filmproduktionen erscheinen diese Länder als zurückgeblieben, gewalttätig, irrational oder lächerlich. Das Problem ist nicht, wenn man einmal Witze darüber macht.

02:13:37 sondern man anfängt ein Muster zu erkennen, ohne dass man Gegenbilder zeigt. Das nennt man Propaganda. Das Muster, das man hier erkennt, ist ein Accessoire, das 80% der Terroristen auf Bilder oder in Filmen anhaben. Das Interessante ist, wenn man ChatGBT sagt, es soll ein Bild eines Terroristen erstellen, der verhaftet wird, erstellt dieser ein Bild eines Mannes, der einem Mann aus arabischen Ländern ähnelt. Und interessanterweise direkt mit einem Palituch.

02:14:02 Natürlich könnte dies daran liegen, dass 80% der Bilder über Terroristen im Internet Leute sind, die diese Tücher anhaben. Aber hier ist dann auch wieder die Frage, wer sorgt dafür, dass die Mehrheit der Terroristen in Filmen oder auf Bildern diese Tücher trägt. Eine andere Möglichkeit, die natürlich nur reine Spekulation ist, ist, dass ein bestimmtes Land, ein anderes bestimmtes Land, so in den Köpfen der Leute als Terroristen verankern wollen. Wenn man sich bestimmte Kämpfe anschaut, kann man sehen, dass einige den Prototyp-Terroristen ähneln.

02:14:31 Auch Comedyfilme tragen zur Verzerrung bei. Produktionen wie der Diktator nutzen Überzeichnungen und Satire, um arabisch-muslimische Länder lächerlich zu machen. Akzente, Namen, Kleidung, Religion und gesellschaftliche Strukturen werden zu Witzen degradiert. Satire wird dabei oft zum Schutzschild, hinter dem sich Stereotypen und abwertende Darstellungen verstecken können. Das war unter anderem der Grund, warum zum Beispiel Dave Chappelle seine Show aufgegeben hat. Damals und auch heute macht man auch das gleiche mit den Dunkelhäutigen.

02:15:00 Er hat damals die verschiedenen Stereotypen angesprochen, die in der Serie dargestellt werden. Aber das kann man in Hollywood in verschiedenen Bereichen sehen. Ein Beispiel ist, dass Dunkelhäutige oft nur als Drogendealer, Basketballer oder Rapper dargestellt werden, die Tanzen und Musik lieben.

02:15:15 Filme sind keine neutralen Unterhaltungsprodukte. Sie formen Wahrnehmung, Emotionen und politische Haltung. Wenn über Jahrzehnte hinweg ähnliche Bilder wiederholt werden, prägen sie das kollektive Bewusstsein. Für viele Menschen ohne direkten Kontakt zu arabisch-muslimischen oder dunkelhäutigen Kulturen werden Filme zur wichtigsten Informationsquelle. Das ist ja easy. Also das ist ja gar nicht kompliziert zu verstehen, dass das, was in deinen Kopf reingeht, durch deine Augen, durch deine Sinne.

02:15:44 und in deinem Gehirn stattfindet, das ist wiederum auf jeden Fall dein Weltbild, deine Realität. Das ist dann die Welt, in der du lebst. Das denkst du dann, dass das dann so ist? Ist ja normal. Das nennt man ja Manipulation, Propaganda, genau mit den Informationen, die dein Gehirn aufnimmt. Das ist gar nicht kompliziert. Die Folge sind Vorurteile, Angstbilder und die Entmenschlichung ganzer Bevölkerungsgruppen.

02:16:10 Wie ihr merken könnt, ob ihr Opfer von Propaganda geworden seid, hat einmal Dr. Daniele Gansa erklärt. Man sollte sich öfter fragen, warum man gerade so denkt oder fühlt, wie man gerade denkt oder fühlt. Habt ihr schon mal einen Araber gesehen und euch ohne Grund über ihn aufgeregt? Nur wegen seinem Aussehen? Wenn man noch nie einen Berührungspunkt mit Arabern gehabt hat, aber diese Gefühle empfindet, kann es gut möglich sein, dass man Opfer von Propaganda geworden ist. Nein!

02:16:37 Schauen wir uns mal die Rede an, die im Film der Diktator ins Lächerliche gezogen wurde. In der Originalrede Gaddafis ging es über anderthalb Stunden hinweg, vor allem über die Ungerechtigkeit der Vereinten Nationen. Diese wurden 1945 gegründet, um den Weltfrieden zu wahren, aber seitdem ist es zu 65 aggressiven Kriegen gekommen.

02:16:56 Besonders kritisch äußerte er sich zum Vetorecht im Sicherheitsrat, das ausschließlich fünf Staaten besitzen. Dadurch ist eigentlich die ganze Macht bei diesen fünf Ländern, während die übrigen Mitgliedstaaten lediglich eine dekorative Rolle einnehmen. China hat den Status eines ständigen Mitglieds auf demokratischem Weg durch eine Abstimmung erhalten. Die übrigen ständigen Mitglieder, wie die USA, Russland, Frankreich oder Großbritannien, haben sich diesen Titel selber verliehen.

02:17:23 Gaddafi rief die übrigen Staaten dazu auf, diese Form der Diktatur nicht länger hinzunehmen. Stattdessen plädiert er für ein anderes Modell. Seiner Ansicht nach sollte es Sitze für gebündete Staatenunion geben. Zum Beispiel für die Afrikanische Union, die Europäische Union, Amerika, China und Russland. Wobei alle die gleichen Rechte hätten. Weltfrieden könne es nicht geben, solange die gesamte Welt von nur fünf Ländern kontrolliert wird. Darüber hinaus kritisiert er die Charter der Vereinten Nationen.

02:17:53 Also sowas wie die Regeln und Prinzipien der United Nations. Darin wird zum Beispiel das Prinzip der Nicht-Interferenz festgeschrieben. Also das Verbot, dass sich andere Staaten in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmischen dürfen. Zum Beispiel bei Bürgerkrieg. Diese Regel wurde jedoch wiederholt gebrochen. Da entstand auch die Szene, die wir im Film der Diktator gesehen haben. Er hat nicht das ganze Blatt zerrissen, sondern riss ein Stück aus und sagte, dass diese Regeln anscheinend nichts wert sind.

02:18:21 Ein weiteres Thema, das bei Gaddafis UN-Rede eine Rolle gespielt hat, war die Ermordung Kennedys. Er stellte die Frage, wie es sein kann, dass irgendein Mann namens Harvey de Oswald ihn tötet und dieser kurze Zeit später auch aus dem Nichts von Jack Ruby ebenfalls getötet wird. Als der Krieg gegen ihn erklärt wurde, sprach er das Thema nochmal an und ging detaillierter darauf ein. Und zwar ging es um die sogenannten Dimona-Kernkraftwerke, die in hellischer Hand sind. Kennedy hatte damals gefragt, wo diese sind.

02:18:49 um festzustellen, ob dort Uran für Atombomben angereichert wird. Danach sind die Zufälle passiert, die ihm und seinem Killer das Leben gekostet haben. Gaddafi hatte damals die Vermutung, dass die Besitzer der Kernkraftwerke etwas mit seiner Ermordung zu tun hatten.

02:19:17 Ein möglicher Grund für seinen Sturz war sein Plan, arabische und afrikanische Nationen wirtschaftlich zu vereinen und eine afrikanische Währung einzuführen, die durch Gold gedeckt sein sollte.

Wirtschaftliche Hintergründe und französische Interessen

02:19:42

02:19:42 Insbesondere die Idee einer goldgedeckten Währung unterschied sich grundsätzlich von den dominierenden Fiat-Währungen. Und genau da lassen die Banken es natürlich nicht zu. Die Banken, die keinem Staat unterliegen, Ladies and Gentlemen, wohlgemerkt. Keinem Staat unterliegen.

02:20:00 Ja. Sollte es zu einer richtigen Krise kommen, wird so ein Geld zu Papier.

02:20:18 Dies sieht man immer wieder in verschiedenen Staaten, wenn auf einmal so viel Geld im Umlauf ist, dass es auf den Straßen liegt. Und hier sind auch nicht wie immer behauptet wird die USA alleine schuld, sondern auch die Franzosen, da die Währung CFA Franc durch den Goldgedeckten Diener von Gaddafi gefährdet war. Frankreich hat insgesamt 12 afrikanische Staaten kolonialisiert. Alle plus 2 nicht kolonialisierte Staaten zahlen mit der Währung CFA Franc.

02:20:44 Deshalb entschied sich Frankreich auch als Erster am 17.03.2011 Luftangriffe gegen Gaddafi zu führen, obwohl dieser nichts gemacht hat und einen Staat wie kein anderer geführt hat. Frankreich hatte mehrere strategische Gründe vom Sturz Gaddafis zu profitieren. Ein zentraler Faktor war Gaddafis Versuch, afrikanische Staaten politisch, wirtschaftlich und finanziell zu vereinen und damit den historischen Einfluss ehemaliger Kolonialmächte, insbesondere Frankreich, zurückzudrängen.

02:21:14 Frankreich hat im Laufe der Geschichte rund 21 afrikanische Staaten kolonialisiert und unterhält bis heute enge wirtschaftliche, militärische und währungspolitische Verbindungen zu vielen dieser Länder. Gaddafi kritisierte dieses System offen und unterstützte afrikanische Länder dabei, sich davon zu lösen. Obwohl Afrika über enorme Rohstoffvorkommen verfügt, dürfen viele Länder ihre Rohstoffe nicht vollständig frei verkaufen.

02:21:39 Langfristige Verträge mit ausländischen Konzernen, ungünstige Konzessionen und politische Abhängigkeit schränken ihre wirtschaftliche Souveränität stark ein. Oft kontrollieren ausländische Unternehmen Förderung, Transport und Verkauf, während die lokale Bevölkerung nur begrenzt von den Erlösen profitieren. Oft sind es korrupte Führer, die die Rohstoffe vier Jahrzehnte an Konzerne abgegeben haben. Ein weiteres Beispiel für Benachteiligung ist der Handel innerhalb Afrikas.

02:22:05 Es ist in vielen Fällen teurer, Waren von Afrika nach Afrika zu verschiffen, als dieselben Waren nach Europa oder Asien zu exportieren. Warum? Als ob man den Handel unter Afrikanern einschränken will. Gaddafis Politik zielte darauf ab, genau diese Abhängigkeit zu durchbrechen. Er investierte in afrikanische Entwicklungsbanken, Infrastrukturprojekte und politische Bündnisse und positionierte sich offen gegen westliche Dominanz in afrikanischen Ländern.

02:22:33 Zur Zeit von Gaddafi wurde immer wieder behauptet, dass er Einwanderungsrouten als Verhandlungsmittel nutzt. Damit ist gemeint, dass er den Leuten aus Europa gesagt hat, dass er vor kurzer Zeit eine Gruppe von 1000 Flüchtlingen an seiner Grenze erwischt hat, worauf er sie fragte, warum sie ihr Land verlassen und noch Europa wollen. Worauf sie ihm gesagt haben, sie wollen ihren geklauten Reichtum zurückholen. Er sagte, wenn man den Afrikanern nicht ihre Sachen zurückgeben will, haben sie das Recht, dort hinzukommen und sich die Sachen wieder zurückzuholen.

02:23:03 Lassen Sie uns den Reichtum besitzen, der uns gestohlen wurde. Afrika verdient 777 Billionen Dollar Entschädigung von den Ländern, die es kolonisiert haben. Die Afrikaner würden diesen Betrag verlangen. Wenn du es ihnen nicht gibst, gehen sie dorthin, wo du diese Billionen Dollar genommen hast. Sie haben das Recht dazu. Sie müssen das Geld aufspüren und es dann zurückbringen. Er hat ihnen sozusagen gesagt, gibt ihnen das gestohlene Geld zurück oder sie kommen nach Europa und wollen da ihr Geld verdienen.

02:23:32 Außerdem fordert er eine Entschädigung für die Afrikaner in Höhe von 777 Billionen Dollar. Nebenbei, das war das erste und letzte Mal, dass Gaddafi eine Rede vor der UN gehalten hat. Er ist sozusagen nur hingegangen, um ihnen zu sagen, was für ein nutzloser Haufen sie sind. Sie kommen hin und halten irgendwelche Reden, die niemand einhält. Er fragte, wie man mehrere Staaten, zum Beispiel den Irak, einfach so stürzen kann. Und sagte, dass eigentlich alle Länder für fünf große Länder arbeiten.

02:24:00 Diese Länder behaupten die Souveränität und Unabhängigkeit der Völker zu schützen, während sie tatsächlich aggressive Gewalt ausüben. Obwohl wir glauben, Länder für Frieden und Sicherheit in der Welt arbeiten und ihre Völker schützen wollen, greifen sie auf Angriffskriege und feindselige Handlungen zurück.

02:24:22 Sie genießen das Vetorecht, das sie sich als ständige Mitglieder des Sicherheitsrates gewährt haben und führen Kriege, die Millionen von Opfern forderten. Das sind die Vereinten Nationen, die eine Generalversammlung von 192 Ländern umfassen. Ein Sicherheitsrat mit nur 15 Mitgliedern ist nicht genug. Wie können wir globalen Frieden erwarten, wenn fünf Länder die Welt beherrschen?

02:24:50 Wir sind 120 Völker und Nationen und wir sind wie die Speakers' Corner im Londoner Hyde Park. Wir reden nur, doch niemand setzt unsere Beschlüsse um. Wir halten einfach reden und verschwinden dann. This is who you are right now. Bei einer anderen Versammlung paar Jahre davor sprach er auch die arabischen Führer an und sagte ihnen, nach Saddam Hussein kann jeder der Nächste sein. Er fragte, wie kann es sein, dass man eine ganze Führungsriege einer arabischen Nation

02:25:19 hinrichtet und niemand fragt, was genau los war. Als er sagte, vielleicht seid ihr oder ich der Nächste, lachten alle noch. Doch ein Lachender war Bashar al-Assad, der gerade noch mit dem Leben davon gekommen ist.

02:25:40 Warum haben wir keine Begründung von Sardam-Hussain? Warum hat Amerika mit Sardam-Hussain gespielt gegen Khomeini gespielt? Er war eine Freundin von Sardam-Hussain.

02:25:52 Ja, war schon crazy, Alter. Er hat einfach gesagt, wie es ist. Ach, schon zu Ende. Ja, danke auf jeden Fall für diese interessante Zusammenfassung. Das war schon, ja, was auf der Weltbühne abgeht, Leute, ist echt der Wahnsinn.

Appell gegen Propaganda und für aktives Handeln

02:26:29

02:26:29 Gaddafi hatte auf jeden Fall gute Absichten. Rest in Peace. Der hat aber einfach gesagt, was er denkt. Egal vor wem. Das hat ihn am Ende auch den Kopf gekostet, Freunde. Das ist so. Viele Leute, die vielleicht ähnlich denken.

02:26:48 posaun das nicht so sofort raus, sondern behalten das für sich und warten auf den richtigen Moment, gibt's auch. Ich bin Kandidat, ich posaun das immer sofort raus. Ich trage auch mein Herz auf der Zunge, wie viele von euch. Einige können besser damit umgehen, finde ich auch krass, also ist eine krasse Fähigkeit, ich könnte es nicht. Wenn ich was in mir trage und es muss raus, dann sag ich's. Oder wenn mich was stört oder so.

02:27:10 Ja, ist nicht immer ein Vorteil, aber man will sich auch irgendwie entleeren. Man will sich ja auch irgendwie dann so frei fühlen, leicht fühlen. Man will sich erleichtern. Ja, man sieht ja auch diesen Plänen, den die NATO und sowas hat. Die ziehen einfach eiskalt durch, die überrollen dich einfach. Weißt du, was ich meine? Du kannst da gar nicht viel machen. Die überrollen dich einfach. Wahnsinn.

02:27:47 Also, ich bin echt gespannt, wie es so in 15, 20 Jahren aussieht. Ja, so in 20 Jahren bin ich mal echt gespannt. 20 Jahre passt. Laufen dann schon die Roboter an uns vorbei? Hm, was meint ihr? Das ist so krass, ja, wie blind die Menschen noch sind, dass man nicht checkt, was hier läuft.

02:28:14 Ja, ich glaube, viele checken schon, aber die haben einfach keine Lust, sich damit zu befassen. Weil etwas zu checken, heißt ja nicht gleichzeitig auch, dass du was tust. Und viele wissen, viele checken, viele wissen auch, dass einiges nicht richtig läuft und so.

02:28:31 Aber denken sich dann wiederum, was bringt es mir jetzt, mich damit zu befassen, weil ich es sowieso nicht ändern kann. Das ist Hauptargument dafür, dass man dann nichts macht oder beziehungsweise sich nicht nur damit befasst und stillsteht. Das ist ja das Ding. Verstehe ich irgendwo, aber das ist nur die eine Seite. Das ist ja nur die eine Seite. Das ist viel zu einseitig betrachtet.

02:29:00 Das Ding ist, wenn man gar nicht anfängt und es fängt hier oben an und wird dann hier ausgeführt, aber wenn du das, was viele hier haben, man weiß, was hier abgeht, viele wissen, was hier abgeht, viele sehen das ja, diese Leute sind ja nicht alle blind und blöd, die stellen sich nur blind und blöd.

02:29:21 Aber es ist ja bei denen hier drin. Nur niemand möchte es quasi aussprechen oder dann in die Tat umsetzen. Das ist mal wieder was anderes. Aber dass jeder checkt, dass hier alles verkehrt läuft, das bin ich schon sicher, dass das fast jeder checkt.

02:29:35 Und die Leute, die dir dann sagen, nein und so, die haben einfach keinen Bock, Bro. Die haben einfach keine Lust, diesen schwierigen Weg zu gehen. Sich jetzt mit irgendwelchen Banken anzulegen und dies und jenes. Ja, das ist halt das Problem. Und genau das wird ausgenutzt. Genau dieser Punkt wird ausgenutzt. Und somit kommen wir dann in so eine Spirale, wo wir nicht mehr rauskommen. Und irgendwann machen die Leute den Kopf zu und sagen, scheiß drauf.

02:30:05 Dann habe ich noch meine letzten Jahre, wofür soll ich mich jetzt abrackern? Die Leute sind sowieso blind und dumm. Warum soll ich mich jetzt opfern? Für wem? Für was? Dann kümmere ich mich auch um meine Familie und um mich selber. Und das ist eine Kettenreaktion und das ist nämlich das Ding, wo dann nichts mehr passiert. Dann gibt es nochmal so ultra schlaue Sprüche wie, wenn sich jeder um sich selbst kümmert oder beziehungsweise, wenn sich jeder um sich selbst sorgt, ist für jeden gesorgt.

02:30:38 Gibt es auch nochmal solche Sprüche, ne? Ja, das ist genau das. Naja. Freunde, ein sehr, sehr interessanter Abend. Aber mir fallen wieder die Augen einfach zu. Ich habe zu wenig Schlaf in letzter Zeit. Einfach zu wenig. Ich muss mal ausschlafen. Ich brauche mal so 8, 9 Stunden mal durchgehend, damit ich einmal wieder fit bin. Ich doppel so vor mich her mit, keine Ahnung, immer 4, 5 Stunden Schlaf. Ich brauche mal ein bisschen.

02:31:12 Ich muss mich ausruhen. Ja, ich muss jetzt hier noch was machen. Ich bereite das Video. Genau, Donnerstag kommt der Song. Der Diss-Song. Wo gedisst wird. Wo gerippt wird. Damit du Bescheid wirst. Und morgen bin ich wieder da. Morgen bin ich da, Freunde. Dann machen wir weiter. 2026 kann kommen. Ich freue mich.

02:31:47 Und wir haben einiges vor. Wir haben das Experiment mit Onkel Greenhorn, wo wir den Chambuster bauen wollen. Das werden wir jetzt in Angriff nehmen. Da kommt einiges. Deswegen vielen lieben Dank für alles. Und wir sehen uns morgen. Ich freue mich auf euch. Gute Nacht. Ciao, ciao.