ARC RAIDERS TESTEN !emp
ARC Raiders im Test: Ein starker, aber frustrierender Einstieg
Der neue Titel ARC Raiders wird bereits jetzt als ernstzunehmende Konkurrenz im Genre der Extraction-Shooter gehandelt. Besonders die unvorhersehbaren PvP-Momente zwischen Spielern werden als großer Pluspunkt hervorgehoben. Das Erlebnis ist jedoch von einer extremen Überforderung geprägt. Der hohe Schwierigkeitsgrad gepaart mit einer sehr steilen Lernkurbe macht den Start ins Spiel zu einer frustrierenden Herausforderung, die weniger Spaß als permanenten Druck erzeugt.
Server-Slam Ankündigung und Zugang zum Spiel
00:12:07Der Streamer begrüßt das Publikum und gibt eine wichtige Ankündigung zum bevorstehenden Server-Slam für ARC RAIDERS, das offiziell um 15 Uhr starten soll. Auf PC können sich Nutzer bereits einloggen und das Spiel herunterladen. Er weist darauf hin, dass der notwendige Download-Link im Chat angepinnt ist, und erklärt, wie man sein Steam- oder Epic-Games-Konto mit dem Spiel verbindet, um den Vorabzugang zu nutzen.
Erste Eindrücke des Gameplays und Einrichtung
00:17:18Nach den einleitenden Worten startet der Streamer ins Spiel ein und durchläuft die ersten Tutorials. Er ist mit der Steuerung in Ego-Perspektive zunächst unzufrieden, da es sich für ihn anfühlt wie Konsolen-Gaming. Der Streamer experimentiert mit der Ladung und den Inventaroptionen und stellt fest, dass er ohne Mate allein gegen starke Gegner wie ARC-Drohnen kämpfen muss, was ihn frustriert, da er die Einstellungen noch anpassen muss.
Kritik an der Third-Person-Perspektive und Spielschwere
00:36:43Nach mehreren Runden entwickelt der Streamer eine klare Kritik an der Third-Person-Perspektive, die seiner Meinung nach den Competitive-Charakter des Spiels untergräbt. Er argumentiert, dass diese Perspektive von Natur aus ausgenutzt wird und benennt die starken ARC-Drohnen und das fehlende Heilsystem als zentrale Gründe für die hohe Schwierigkeit, insbesondere beim Solo-Spielen ohne Mate.
Spieldynamiken und Taktiken in der Raids
00:48:30Der Streamer erkundet die Spielwelt weiter, interagiert mit NPCs wie Shani und Lenz, und beginnt, die Mechanismen der Raids zu verstehen. Er versucht, Loot-Gebiete zu plündern, wobei er das Problem der starken Gegner und das unübersichtliche Inventar deutlich spürt. Zudem erkundet er die Map und die verschiedenen Ausgänge, um einen Weg aus dem Raid zu finden.
Management von Ressourcen und Ausrüstung
01:00:46Das Thema der Munitionsgewinnung und -verwendung rückt in den Fokus. Der Streamer stellt fest, dass er seine Ressourcen wie Munition und Verbände strategisch verwalten muss, da er nur über eine begrenzte Menge verfügt. Er erkundet die Möglichkeit, neue Ausrüstung und Waffen durch das Finden von Blueprints und den Aufbau einer Werkstatt zu verbessern, was aber auf weitere Rohstoffe wie Arg Legierung angewiesen ist.
Weitere Kritikpunkte und Management der Spielmechaniken
01:31:22Die Kritik an der Third-Person-Perspektive wird weiter ausgebaut. Der Streamer vergleicht das Spiel mit anderen Titeln wie PUBG und DAZI, bei denen Third-Person ebenfalls massiv ausgenutzt wurde. Er fragt sich nach der Entwicklerphilosophie und warum ein Shooter in Third-Person entwickelt wird. Gleichzeitig bemängelt er die fehlende Fähigkeit, in der Heimatbasis Waffen zu verkaufen und die unübersichtliche Verwaltung der Munitionstypen.
Versuch, eine erfolglose Runde zu beenden
02:04:49Gegen Ende des Streams versucht der Streamer, eine Runde trotz fehlender Munition und Gesundheit erfolgreich zu beenden. Er erkundet ein Loot-Gebiet, um Material zu finden, gerät jedoch in Gefahr, als er von Gegnern und Arc-Drohnen geortet wird. Er nutzt verschiedene Ausgänge, um den Raid zu verlassen, scheitert aber am Ende an den feindlichen Kreaturen und muss den Einsatz abbrechen.
Eine kurze positive Interaktion mit einem Gegner
02:28:54In einer ungewöhnlichen Interaktion rettet der Streamer einen verletzten Gegner und spricht mit ihm auf Englisch, um die Mechaniken zu verstehen. Der Gegner ist dankbar, aber der Streamer kann ihm nicht helfen. Dies führt zu einem humorvollen Moment, bevor der Gegner im Kampf fällt. Das Highlight des Streams ist ein erfolgreiches Solo-PvP-Kill, den der Streamer gegen einen anderen Spieler erzielt.
Erste Eindrücke und Frustration
02:44:09Die ersten Minuten im Spiel sind von einer extremen Überforderung und Frustration geprägt. Der Streamer gerät schnell in eine aussichtslose Situation, in der er sich von Gegnern verfolgt und umzingelt fühlt. Er findet es unrealistisch, dass er mit der anfänglichen Ausrüstung und begrenzter Munition den KI-Gegnern, insbesondere den sogenannten Arcs, keine Chance hat und chancenlos ist. Die Erfahrung wird als überwältigend und unangenehm beschrieben, da er sich nicht sicher bewegen und kaum Loot sammeln kann.
Gameplay-Loop und Progressionssorgen
02:59:44Die Kritik richtet sich stark gegen das grundlegende Gameplay-Design. Der Streamer schildert, dass der Zyklus aus Looten, kämpfen und extrahieren wenig Spaß macht, da man zu viel Zeit mit dem Überleben gegen die KI verbringt und sich kaum fortbewegen kann. Das Waffen-Upgrade-System wird als problematisch dargestellt, da man anfangs nur mit schwachen Waffen spielen kann. Es ist unklar, wie man ohne fortgeschrittenen Progress zu besseren Ausrüstungsgegenständen gelangen soll, was den Eindruck erweckt, dass das Spiel Anfänger und fortgeschrittene Spieler extrem hart bestraft. Die Animationen und das Gefühl im Spiel werden hingegen als gut beschrieben.
Genre-Vergleiche und Erfolgskonzept
03:16:27Der Streamer vergleicht Arc Raiders intensiv mit anderen Titeln des Genres, insbesondere Escape from Tarkov. Seiner Meinung nach ist der Schwierigkeitsgrad und die Steuerung in Arc Raiders für einen Neuling deutlich ungünstiger. Er fragt sich, ob dies die Intention der Entwickler ist, und zweifelt am Erfolgskonzept, da der genre-typische Balanceakt zwischen masochistischem Schmerz und euphorischem Spaß hier zu stark auf die Masochismus-Seite kippt. Auch die Veröffentlichungspläne als Vollpreisspiel werden hinterfragt.
Lernkurve und Work-to-Play-Frust
03:27:02Die größte Kritik zielt auf die zu steile Lernkurve und den Work-to-Play-Aspekt. Der Streamer vergleicht die Einführung in das Spiel mit einem unmöglichen Fitnessprogramm für absolute Anfänger. Es fühlt sich an, als würde man sofort mit der höchsten Schwierigkeit konfrontiert. Da er durch den PvP-PvE-Mix im Spiel auch mit anderen Spielern konfrontiert wird, ist die Situation noch hoffnungsloser. Das Ziel, zunächst nur zu überleben, wird als extrem frustrierend empfunden, da man permanent durch die KI unter Druck gesetzt wird und sich nicht entwickeln kann.
Potenzielle Zielgruppe und Fazit
03:29:31Trotz der massiven Kritik erkennt der Streamer ein gewisses Potenzial für eine spezifische Zielgruppe. Für Spieler, die Genre-Titel wie Escape from Tarkov als zu Hardcore empfinden, könnte Arc Raiders ein sanfterer Einstieg sein. Er bewertet es aber nicht als gutes Spiel für sich persönlich und favorisiert andere Extraction-Shooter. Die eigentliche Stärke liegt nicht in den Kämpfen gegen die KI, sondern in den unvorhersehbaren PvP-Begegnungen mit anderen Spielern. Abschließend bleibt er skeptisch, sieht aber auch einen Funken Optimismus, wie sich das Spiel weiterentwickeln könnte.