ARC RAIDERS TESTEN !emp
ARC RAIDERS: Erste Spieltest-Eindrücke und Mechaniken im Überblick
Das Spiel ARC RAIDERS wird in einem ausführlichen Test vorgestellt. Die Aufnahme zeigt die ersten Schritte im Spiel, Einschnitte aus den Anfangsmissionen und einen Überblick über die zentralen Spielmechaniken. Dabei werden die Steuerung, die Kampfdynamik und die Spielwelt detailliert betrachtet. Der Fokus liegt auf einer neutralen Darstellung der Spielprinzipien und des allgemeinen Gameplay-Erlebnisses.
Einleitung und Zugang zum Server Slam
00:12:07Der Stream beginnt mit der Ankündigung des ARC RAIDERS Server Slam Events für das Wochenende. Offiziell soll der Start um 15 Uhr sein, aber einige Spieler können bereits jetzt das Spiel herunterladen und sich einloggen. Für den Zugang wird ein gepinnter Link im Chat bereitgestellt, über den man seine Steam- oder Epic Games-Konten verknüpfen kann. Es wird darauf hingewiesen, dass man bei Problemen die Seite aktualisieren und es erneut versuchen soll. Der Streamer betont, dass er die Anleitung nur einmal wiederholen wird und verweist auf die gepinnte Nachricht.
Erste Schritte im Spiel: Tutorial und Basis-Management
00:30:05Nach der Installation wird das Spiel gestartet. Der Spieler betritt die Basis 'Speranza' und wird von einem NPC begrüßt. Es folgt eine Erkundung der Werkstatt, wo Ausrüstung geprüft und aufgerüstet werden kann. Es werden Fähigkeiten wie 'flinker Kletterer' und 'gelenkiger Kriecher' erwähnt, die die Bewegung verbessern. Der Spieler lernt, Karten zu nutzen, um Ziele zu bestimmen, und Bereiche freizuschalten. Es wird erklärt, dass man für den Zugang zu bestimmten Gebieten Aufgaben erfüllen muss. Das Wichtigste ist die Vorbereitung für die erste Runde an der Oberfläche.
Erster Einsatz an der Oberfläche: Kampf gegen Drohnen und Spieler
00:34:16Der erste Einsatz im High-Value-Gebiet startet. Der Spieler bemerkt die Third-Person-Perspektive und vergleicht das Gefühl mit Konsolen-Gaming. Schnell wird er von Drohnen angegriffen, die als sehr stark empfunden werden. Es folgt ein intensives Feuergefecht, bei dem Munition knapp wird und Heilung fehlt. Der Spieler wird von einem anderen Spieler (PvP) aus dem Hinterhalt angegriffen und besiegt. Es wird kritisiert, dass die Drohnen (vermutlich KI-Gegner) extrem stark sind und es schwer macht, alleine zu überleben. Die Runde endet mit dem Verlust des Ausrüstung.
Kritik am Third-Person-Gameplay und PvP-Mechaniken
01:15:54Der Streamer äußert sich kritisch zur Third-Person-Perspektive. Er argumentiert, dass dieser Modus in kompetitiven Shootern problematisch ist, da er das Abusen von Mechanics (z.B. Aus dem Deckung schauen ohne Risiko) fördert und Spieler bestraft, die diesen Vorteil nicht nutzen. Er erwähnt, dass Feedback von Testern in Malmö letztes Jahr überwiegend gegen Third-Person war. Die Kombination aus Third-Person und PvP wird als unkombinierbar bezeichnet, da sie unfaire Vorteile schafft und das Spielgefühl leidet. Er befürchtet, dass dies langfristig ein Problem für die Spielercommunity bleibt.
Erlebnisse mit Exit-Camping und erneute PvP-Konfrontation
01:27:59Der Spieler entdeckt einen vermeintlichen Ausgang (Exit), der jedoch von einem anderen Spieler aus dem Hinterhalt bewacht wird (Exit-Camping). Dies führt zu einer schnell verlorenen Konfrontation. Es wird die Frustration über diese Taktik geäußert und die Frage aufgeworfen, ob dies ein bewusstes Design-Element oder ein Problem ist. In einer späteren Runde gelingt zwar ein Sieg gegen einen einzelnen Spieler, aber die allgemeine Erfahrung bleibt negativ, da die Third-Person-Perspektive das Ausnutzen solcher Positionen begünstigt und es schwer macht, gegen gut positionierte Gegner anzukommen.
Basis-Upgrades und erneute Vorbereitung für den Einsatz
01:54:09Nach einer Runde kehrt der Spieler in die Basis zurück, um die Ausrüstung anzupassen. Es werden Waffen-Modificationen wie Kolben und Unterlauf besprochen, wobei bemerkt wird, dass es keine Optiken (Scopes) gibt. Der Spieler versucht, Ausrüstung zu verkaufen, scheitert aber an der fehlenden Funktion oder Unwissenheit, wie es geht. Es folgt die Einrichtung eines neuen Loadouts, wobei die Verfügbarkeit von kostenfreien Loadouts am Wochenende erwähnt wird. Das Ziel ist es, mit besserer Ausrüstung erneut an die Oberfläche zu gehen.
Weitere Erkundung und Diskussion über Spielerzahlen und Server
02:25:22Der Spieler erkundet weiterhin die Map und stößt auf diverse Interaktionspunkte. Es wird die Frage aufgeworfen, ob die Anzahl der Spieler auf einer Karte minimiert werden kann. Der Streamer äußert sich unsicher über die langfristige Motivation, erwähnt aber Gerüchte über mögliche Veränderungen in den nächsten zwei Wochen. Während einer Erkundungsphase wird ein anderer Spieler entdeckt, der sich in einem Kampf mit einer Drohne befindet. Der Versuch, sich daran zu beteiligen, scheitert, da die Munition nicht ausreicht.
Finale Runden: Risikobereitschaft und gescheiterte Extraction-Versuche
02:35:46In den letzten Runden versucht der Spieler, gezielt zu Orten mit viel Action (z.B. Schüsse) zu laufen. Er stößt auf eine Facility mit PvE-Gegnern und Alarmen, was zu einer beinahe aussichtslosen Situation führt. Ein weiterer Versuch, einen anderen Spieler auszurauben, scheitert, da die Waffen und Munition nicht ausreichen. Am Ende versucht er, einen Exfiltrationspunkt zu erreichen, wird aber von Drohnen und möglicherweise einem versteckten Spieler gestellt. Das Spiel endet ohne erfolgreiche Extraction, was die Schwierigkeit und die Frustation über die aktuelle Balance unterstreicht.
Erste Überlebenskämpfe und Frust gegen KI
02:44:09Kalle kämpft verzweifelt gegen übermächtige Drohnen und Spinnen, die ihn sofort zerlegen. Er bemerkt die extreme Überlegenheit der KI-Gegner und die mangelnde Überlebenschance mit grundlegendem Ausrüstungslevel. Mit nur 10 Schuss Munition sieht er sich chancenlos und äußert Verzweiflung über die scheinbar unfaire Spielbalance, während er verzweifelt nach Auswegen sucht und mehrfach stirbt.
Analyse der Loot-Mechaniken und Wirtschaft
02:50:56Kalle untersucht das Loot- und Ausrüstungssystem. Er erklärt, dass gute Waffen und Loadouts essenziell für den Fortschritt sind, aber für Anfänger kaum zugänglich sind. Er kritisiert, dass man nur mit gefundenen Waffen spielen kann, da eigene Upgrades ohne Fortschritt fehlen. Beim Verkaufen von Loot (wie einem Fisch) erhält er 4000 Einheiten, merkt aber, dass Waffen und Ausrüstung extrem teuer sind. Selbst nach einem Verkauf kann er sich kaum Grundausstattung leisten.
Kritik an Spielerfahrung und Zielgruppenansprache
02:57:18Kalle äußert deutlich, dass ihm das Spiel aktuell keinen Spaß macht. Er betont, dass dies nicht bedeute, dass Arc Raiders ein schlechtes Spiel sei, aber für ihn persönlich keine Motivation bietet, das Wochenende zu investieren. Die extreme Schwierigkeit der KI-Gegner, insbesondere der Drohnen, überfordert ihn. Solo-Spieler haben nach seiner Erfahrung keine Chance, da ständig von übermächtigen Gegnern angegriffen wird, was jede taktische Bewegung verhindert.
Vergleich mit anderen Extraction-Shootern und PvP/PvE-Balance
03:02:17Kalle vergleicht Arc Raiders mit Titeln wie Escape from Tarkov und Hunt: Showdown. Er kritisiert, dass PvP in Arc Raiders einfacher sei als PvE, was ein fundamentales Designproblem darstellt. Die KI („Arc“) sei zu aggressiv und unfair, besonders in Gruppen. Kalle merkt an, dass das Spiel potenziell für Gruppen besser geeignet sei, Solo-Spieler aber absolute Nachteile haben. Die Welt wirkt weitläufig, aber die ständigen Drohnenangriffe dominieren die Erfahrung.
Frust über unüberwindbare Hürden und Power-Curve
03:09:05Nach weiteren vergeblichen Versuchen bestätigt Kalle, dass die Power-Curve extrem steil sei. Anfänger werden mit Schrott-Gear in eine Welt geworfen, in der hochgerüstete Gegner und Drohnen sie sofort vernichten. Er vergleicht es mit einem Anfänger im Fitnessstudio, der direkt mit 150 kg Bankdrücken starten soll. Ohne besseres Gear sei Fortschritt unmöglich, aber dieses Gear zu erhalten gelingt ihm nicht. Das Spiel fühlt sich für ihn unspielbar an.
Release-Details und Entwicklerkontext
03:18:22Arc Raiders erscheint voraussichtlich noch 2024 für PC und Konsolen zum Preis von ca. 40 Dollar (nicht Free-to-Play). Kalle erwähnt, dass Embark Studios (Entwickler von The Finals) viel Erfahrung mit Multiplayer-Shootern hat. Ursprünglich war das Spiel als reiner Koop-Shooter geplant, wurde aber zu einem PvPvE-Extraction-Shooter umgebaut. Die Farbpalette und das Setting sind hingegen positiv – das Spiel sieht graphisch ansprechend aus und erinnert an Urlaubsorte.
Abschließende Bewertung und Empfehlung
03:23:50Kalle resümiert kritisch: Die KI ist nach seiner Meinung nach zu stark und unfair, besonders für Solo-Spieler. Obwohl einige Aspekte wie das Waffen-Modding zugänglich sind und Quests Upgrades bieten, überwiegt der Frust. Er rät von einem Kauf ab, empfiehlt das Spiel aber interessierten Extraction-Shooter-Fans, die Tarkov oder Hunt als zu hardcore empfinden. Zum Abschluss lädt er zu Diskussionen im Chat ein und kündigt einen Stream für Sonntag an.