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Segel-Initiative für SOS Humanity im Mittelmeer
Im Mittelmeer startet eine Segel-Initiative zur Unterstützung von SOS Humanity. Die Teilnehmer absolvieren Fahrten, um auf die humanitären Herausforderungen im Mittelmeer aufmerksam zu machen. Durch ihre Teilnahme generieren sie Spenden für die Seenotrettungsarbeit der Organisation. Die Segler erleben dabei die Bedingungen auf See und setzen sich für Menschenrechte ein.
Start auf der Humanity 2 im Mittelmeer
00:09:41Der Streamer ist auf dem Segelschiff 'Humanity 2' im Mittelmeer gespawnt und begrüßt die Zuschauer. Er erklärt, dass das Schiff gerade von Berlin nach Olbia reiste und nun Teil der SOS-Humanity-Mission ist. Die Route führt von Cannes in Frankreich nach Siracusa auf Sizilien, wo das Segelboot für die Seenotrettung umgebaut wird. Er betont die Bedeutung der Aufmerksamkeit für Seenotrettung und stellt erste Crew-Mitglieder vor, während er die angespannte Lage durch wenig Schlaf und die Umstellung von kühlem Berlin auf warmes Meerwetter beschreibt.
Dauerspender-Ziel und Crew-Vorstellung
00:19:16Der Streamer hebt die Mission von SOS Humanity hervor: Es geht um die Gewinnung von Dauerspendern ab 3 Euro monatlich, um Seenotrettung zu finanzieren. Ein konkretes Ziel von 100 Dauerspendern wird fast erreicht (Stand: 91). Paula von SOS Humanity wird vorgestellt, und Till, der CEO, wird für Fragen angekündigt. Es wird erklärt, dass Spenden direkt für medizinische Versorgung, Kleidung und Essen für Gerettete verwendet werden. Der Streamer appelliert an die Community, durch symbolische Beträge wie 3 Euro (eine Decke) oder 10 Euro (neue Kleidung) zu unterstützen.
Rundgang durch das Segelschiff und Umbaupläne
00:27:10Ein detaillierter Rundgang zeigt die Innenräume der 'Humanity 2': Kabine mit Kajüten, Küche mit Kühlschrank und Kaffeeautomat, Badezimmer und Dusche. Besonders hervorgehoben wird der geplante Umbau eines 15-16 m² großen Raums zu einer Klinik mit zwei Krankenbetten und medizinischer Lagerung. Dieser Raum wird nach Siracusa umgebaut, um Verletzten nach Rettung (z. B. durch Benzin-Salz-Wasser-Verbrennungen) Erste Hilfe zu bieten. Auch der Maschinenraum und die Steuerung werden gezeigt, wobei die moderne Ausstattung und die Kapazität für 11 Personen betont werden.
Mission der Seenotrettung erklärt
01:22:39Till, der CEO von SOS Humanity, erklärt die Mission: Die 'Humanity 2' wird nach dem Umbau in Siracusa im Frühjahr zwischen Tunesien und Italien eingesetzt, um Migranten auf gefährlichen Fluchtrouten zu retten. Aktuelle Boote sind oft instabile Metallkonstruktionen, die innerhalb von Sekunden sinken können. Ein Tag Seenotrettung kostet 1.900 Euro, und bisher wurden 39.000 Menschen gerettet. Kritisiert wird der EU-Rückzug aus dem Mittelmeer und die Kriminalisierung von Rettungsorganisationen. Segelschiffe wie die 'Humanity 2' sind effizienter, da sie länger im Einsatzgebiet bleiben können und eng mit der italienischen Küstenwache zusammenarbeiten.
Baden im Meer und Community-Interaktion
01:30:38Nach der Vorstellung des Schiffs springen Crew-Mitglieder wie Katinka (mit Jeans) und der Streamer selbst ins Meer. Die Wassertemperatur wird als angenehm beschrieben, und es gibt Diskussionen über Sicherheit (Leiter nicht vergessen) und Popkulturbezüge wie den Film 'Open Water'. Der Streamer nutzt die Gelegenheit, um erneut auf die SOS-Humanity-Mission hinzuweisen: Spenden ermöglichen z. B. Decken oder Kleidung für Gerettete. Es wird betont, dass das Baden nur ein kurzer Zwischenstopp ist, um die Zuschauer für das Kernthema Seenotrettung zu sensibilisieren.
Finale Spendenbotschaft und Kontext
01:41:50Im Abschluss appelliert der Streamer dringend an Spenden für SOS Humanity. Er wiederholt, dass ab 3 Euro monatlich geholfen werden kann und dass Spenden direkt für Rettungseinsätze fließen (z. B. 5 Euro für eine Decke, 30 Euro für Kleidung). Hintergrund ist die prekäre Lage im Mittelmeer: Neue Fluchtrouten wie Tunesien-Italien sind extrem gefährlich, und staatliche Unterstützung fehlt. Der Streamer verknüpft dies mit persönlichen Eindrücken von der Crew und dem Schiff, um die Dringlichkeit zu unterstreichen – 'Humanity 2' symbolisiert Hoffnung für Geflüchtete und braucht Community-Support für den bevorstehenden Einsatz.
Reisebeginn im Mittelmeer
01:50:38Der Streamer berichtet von der Überfahrt nach Sizilien und stellt Kapitän François vor. Er beschreibt die frischen Winde auf dem Meer und den Kontrast zu den vorherigen Temperaturen in Berlin. Es wird die Entfernung zur Küste diskutiert und die Vorfreude auf die kommenden Tage auf offener See geäußert, inklusive der Aussicht auf Delfine und das Schlafen in der schaukelnden Kabine.
Spendenaktion für SOS Humanity
02:03:49Es wird eine Spendenaktion für SOS Humanity gestartet. Unterstützer werden auf einen Wimpel geschrieben, der am Schiff aufgehängt wird. Der Streamer präsentiert selbstgedruckte T-Shirts als Verlosung für Spender. Ziel ist es, Dauerspender zu gewinnen, da regelmäßige Spenden der Organisation Planungssicherheit für Rettungseinsätze bieten. Bereits über 100 Dauerspender sind registriert.
Gespräche mit Segler-Community
02:10:17Rahel von 'The Race' und das Paar Anna & Marlin, das seit sechs Jahren auf einem Segelboot lebt, berichten von ihren Erfahrungen. Sie beschreiben Routen durch Skandinavien, den Atlantik und aktuell ihre Rückkehr nach Norwegen. Das Leben an Bord umfasst Schleudergänge, Segelsetzen und die Herausforderung bei Windstille. Der Streamer zeigt Interesse an Trampen und nutzt die Gelegenheit für Austausch über Reiseabenteuer.
Community-Challenges und Ziele
03:12:25Um weitere Dauerspender zu gewinnen, kündigt der Streamer mehrere Challenges an: Bartabrasur bei 200 Spendern, ein Sascha-Huber-Workout bei 150 Spendern und sogar ein Tattoo bei 777 Spendern. Es folgt eine Diskussion über realistische Zwischenziele wie 333 oder 505 Spender. Die Betonung liegt auf der Wichtigkeit monatlicher Spenden (ab 3€) für die Planbarkeit der Seenotrettung, wobei einmalige Spenden weniger nachhaltig sind.
Segelabenteuer und erste Aktionen
03:50:55Der Streamer zeigt das Segelschiff im Mittelmeer und kommentiert die windigen Bedingungen. Es folgt die Ankündigung einer T-Shirt-Verlosung: Bei 333 Dauerspendern werden limitierte Kajakroll-T-Shirts verlost. Zusätzlich wird ein Wimpel für Dauerspender ab 3€ vorgestellt, auf dem Namen verewigt werden. Ein Sascha-Huber-Workout ist bei 150 Spendern geplant. Alle 50 neuen Dauerspender erhalten ein T-Shirt, was als Stapelaktion konzipiert ist. Der Streamer betont das Motto 'dumme Sachen für gute Sachen' und wirbt für SOS Humanity.
Ziele, Tattoo und Filmgespräche
04:02:25Es werden konkrete Spendenziele bekanntgegeben: 200 Dauerspender = Bart abrasur, 333 = Knabe-Cola-T-Shirts, 505 = Tattoo-Streich. Der Streamer diskutiert Filmliebhaber wie Quentin Tarantino und Guy Ritchie, erwähnt 'Inglourious Basterds' und empfiehlt 'Snatch' und 'Desperado'. Ein möglicher Filmabend an Bord wird angedeutet. Gleichzeitig wird die Eigenverantwortung der Spenden hervorgehoben ('fünf im Monat fallen nicht auf'). Ein Mitarbeiter bestätigt die Bereitschaft zur Mitfahrt bei SOS Humanity.
Segelschiff-Crew und Mitmachen-Aufruf
04:16:50Details zum Segelschiff 'Humanity 2' werden erklärt: Es soll zwischen Tunesien und Lampedusa eingesetzt werden, kostengünstiger als die 'Humanity 1' sein und benötigt nur 12 statt 24 Crewmitglieder. Die Crew besteht aus professionellen Seeleuten, Ärzten und Rettungssanitätern mit hohen Qualifikationen. Ein Aufruf für Mitfahrer erfolgt über das SOS-Website-Formular, wobei Multiskill gefragt ist. Bewerber durchlaufen ein Auswahlverfahren, das auch mentale Belastbarkeit prüft. Ein Tipp: Intensivpfleger sind explizit gesucht.
Segeltechnik und Navigation
04:32:19Nach dem Motorstart erklärt der Skipper die Segelsetzung: Mit Fernbedienung rollt man das Großsegel aus, während Teammitglieder die Leinen straffen. Bei Wind schräg von vorne nutzen sie den Tragflügeleffekt (Bernoulli-Gesetz). Ein technisches Problem mit dem Traveller wird mit einem Hammer provisorisch gelöst. Die Geschwindigkeit beträgt zunächst 3,5 Knoten (ca. 7 km/h). Das Schiff erreicht bei optimalen Bedingungen bis zu 10 Knoten (20 km/h), scheitert aber an der Rumpfgeschwindigkeit. Der Motor bleibt bei Bedarf als Backup aktiv.
Segel gesetzt und Delfin-Sichtung
04:49:43Die Segel sind vollständig gesetzt und der Wind baut sich stark auf. Der Streamer dokumentiert das spannende Manöver und die Reaktionen der Crew. Es folgt ein Spendenaufruf mit der Glocke: Für jeden neuen Dauerspender (Stand: 118) läutet sie. Ein Teammitglied erklärt kurz die Delfin-Schwimmweise vor Bugströmungen. Der Generator läuft bei geringem Wind weiter. Abschließend wird die Wimpel-Aktion wiederholt ('Für immer verewigt') und erneut zur Mithilfe bei SOS Humanity aufgerufen.
Segelerklärungen und Schiffsausstattung
05:03:27Im Mittelmeer wird die Segeltechnik erklärt, insbesondere der 'Jet-Effekt' zwischen den Vorsegeln für zusätzlichen Antrieb. Es folgen detaillierte Ausführungen zu Segeltypen wie Genua, Großsegel, Besan und Fock. Diskutiert wird auch der Unterschied zwischen Jollen und Schaluppen. Der Segler berichtet von Erfahrungen im Rennsegeln mit Corsair-Jollen und gibt Tipps zum Bootkauf, bei dem Boote oft kostengünstig zu erwerben sind. Die Crew testet verschiedene Segelpositionen, um die optimale Geschwindigkeit zu erreichen.
Segelscheine und Ausbildung
05:11:39Es wird über Segelscheine diskutiert, insbesondere über den Sportküstenschifferschein für das Meersegeln. Erwähnt wird die Absurdität, dass in Deutschland für das Führen großer Segelschiffe bis zu 35 Metern ohne Segelerfahrung nur ein Sportbootsee-Schein erforderlich ist. Der Streamer berichtet von eigenen Segelerfahrungen und erwähnt, dass für Charterboote oft kein Schein nötig ist. Es gibt Hinweise auf nautische Begriffe wie Steuerbord (rechts) und Backbord (links).
Meeresbeobachtungen und Tiefen
05:15:56Philosophische Betrachtungen über die Tiefe des Mittelmeers (bis 5100 Meter) und das Gefühl, über einem abgründigen Meer zu schweben. Der Streamer äußert Respekt vor der Macht des Meeres, aber keine Angst vor Tiefseelebewesen. Diskutiert werden mögliche Walbeobachtungen im Mittelmeer, darunter Pottwale. Es folgen Überlegungen über die Symbolik des Meeres als Sinnbild für das Leben mit Analogien zu Unvorhersehbarkeit und Entdeckung.
Spendenaktionen und Community-Interaktion
05:17:31Nach einem Spendenaufrufe für SOS Humanity wird die Glocke für 120 Unterstützer geläutet. Angekündigt werden lustige Spendenziele, darunter Liegestützen-Challenges. Der Streamer führt 42 Liegestützen durch, während die Crew zählt. Erwähnt wird die Wimpelkette für Dauerspender, deren Namen auf das Boot geschrieben werden. Es gibt Hinweise auf Integration von Spenden-Alerts und Instagram-Updates für die Spendenaktion.
Crew-Interaktion und Q&A-Planung
05:34:09Vorstellung der Crewmitglieder Anna und Marlin, die seit sechs Jahren auf einem Schiff leben. Es wird ein Q&A-Session mit ihnen für die kommenden Tage angekündigt. Der Streamer beschreibt die positive Stimmung an Bord und die 'good vibes' der Crew. Geplant ist, in den nächsten Tagen tiefergehende Gespräche zu führen und die Community-Einbindung durch Fragen zu verbessern.
Humorvolle Spendenaufrufe und OnlyFarts-Idee
05:49:14Humorvoller Spendenaufruf mit der Idee eines 'OnlyFarts'-Kontos, bei dem Furz-Audios als Content verkauft werden sollen. Verknüpft wird dies mit dem Aufruf, stattdessen für SOS Humanity zu spenden. Der Streamer betont, dass Spenden auch mit kleinen Beträgen ab 3 Euro möglich sind und lustige Ziele erreicht werden können. Die Idee wird als kreativer Weg zur Kapitalisierung von Körperprodukten für gute Zwecke präsentiert.
Wimpelbeschriftung und Vorbereitungen
06:00:12Planung zur Beschriftung der Wimpelkette für Dauerspender. Der Streamer zeigt seine Kabine und den Seemannspullover, den er gegen ein Fahrrad getauscht hat. Es folgen Vorbereitungen für ein Gruppenfoto der Crew. Erwähnt wird die Notwendigkeit, die Wimpel hochzuhängen und Namen der Spender zu verewigen. Geplant sind weitere Aktionen wie Interviews in den nächsten Tagen.
Schiffsavigation und Technik
06:18:18Erklärung der Navigationsdisplays: Geschwindigkeitsanzeige (Knoten), Windrichtung und -stärke sowie die Unterschiede zwischen Wasser- und Overground-Geschwindigkeit. Vorgestellt werden technische Features wie der hydratische Bugstrahl für enge Manöver und der Autopilot. Es folgen Hinweise zur Tiefe des Mittelmeers und der aktuelle Standort in der Nähe Sardiniens. Der Verlust eines Mikrofons ins Meer wird als technischer Zwischenfall erwähnt.