APORED der STEUERBETRÜGER?! - MIIMIIs ENTSCHULDIGUNG 17

Finanzamt ermittelt wegen Steuerhinterziehung

Transkription

Es wurde eine Betriebsprüfung gegen ApoRed durchgeführt, bei der das Finanzamt unvollständige Buchhaltung feststellte. Basierend auf diesen Ermittlungen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Behörde geht von erheblichen undeklarierten Einnahmen in den Jahren 2015-2017 aus und schuldet demnach eine hohe Summe. Die genauen Beträge werden geschätzt.

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Streambeginn und technische Schwierigkeiten

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Der Stream startet mit technischen Herausforderungen, da das Büro von anderen genutzt wurde und die Verkabelung unbrauchbar ist. Der Streamer berichtet über fehlende Kabel, Kopfhörer und andere Gegenstände, was ihn verärgert. Gleichzeitig erwähnt er die aufkeimende Freundschaft zu Tim Gio, mit dem er ein Kaffee-und-Kuchen-Interview führte und der ein Disney-Luca-Spiel mitbrachte. Der Streamer ist gespannt auf die Veröffentlichung des Interviews, das für denselben Abend angekündigt ist, und reagiert nicht auf einen Kommentar von Mimi.

Kritik an Finanz- und Geschäftspraktiken

00:07:10

Es werden allgemeine Klagen über fehlende Gegenstände und gestohlene Dinge im Büro geäußert. Der Streamer berichtet, dass er nicht weiß, wohin mehrere 10.000 Euro verschwunden sind, und kritisiert die Geschäftspraktiken von ApoRed. ApoRed wird beschuldigt, bei gemeinsamen Ausgaben, wie ein Airbnb oder Essensrechnungen, nicht zu bezahlen und stattdessen andere Personen mit Geldproblemen konfrontiert, um sich seiner Zahlungsverpflichtung zu entziehen.

Analyse der APORED-Steueraffäre

00:31:46

Der Streamer reagiert auf einen Teil von Mimi's "Entschuldigung"-Video über ApoRed. Es wird vorgebracht, dass ApoRed eine Betriebsprüfung durch das Finanzamt hat, bei der unvollständige Buchhaltung zu geschätzten Einnahmen geführt hat. Das Finanzamt schätzte, dass ApoRed in den Jahren 2015-2017 allein durch Instagram rund 220.000 Euro pro Jahr und durch YouTube 160.000 Euro pro Jahr eingenommen hat, ohne dies zu versteuern. Dies führte zu einer Forderung von 1,7 Millionen Euro.

APOREDs Steuerhinterziehungsvorwürfe und Selbstinsolvenz

00:37:00

Es wird auf ApoReds eigene Aussagen eingegangen, in denen er behauptet, nur bis 2018 Steuern gezahlt zu haben und sich seitdem in einer Situation zu befinden, in der er seine "wahren" Einnahmen nicht versteuert. Er nennt dies „smart“. Dies im Zusammenhang mit der hohen Forderung des Finanzamts führt zu der These, dass ApoRed eine Privatinsolvenz anstreben könnte, um seine Schulden loszuwerden, da dies eventuell auch steuerliche Schulden betreffen könnte, auch wenn dies eine strafbare Handlung ist.

Beweis der Steuerhinterziehung

00:43:16

Anhand der Einnahmen-Schätzung von 156.000 Euro pro Jahr wird bewiesen, dass ApoRed dem Finanzamt seine YouTube-Einnahmen komplett verschwiegen hat. Er hat getan, als ob er nie mit YouTube verdient hat. Die Schätzung entspricht exakt der Hinzuschätzungsbetrag des Finanzamts, was darauf hindeutet, dass er alle Einnahmen unterschlagen hat. Die Rechnung, die er selbst präsentierte, hat somit seine eigene Schuld bewiesen.

Haftbefehl und Strafverfolgung

00:44:40

Es wird ein Haftbefehl gegen ApoRed angekündigt, der nicht nur wegen des Bombenpranks, sondern auch wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung durch 15 Straftaten vorliegt. Das LKA bestätigt die Strafverfolgung. Der Vorwurf lautet, er habe die Finanzbehörden getäuscht, indem er Einnahmen verheimlicht und falsch dargestellt hat. Zudem hat er nach 2017 keinerlei Steuererklärungen mehr abgegeben, was als Selbstständiger verpflichtend ist.

Steuererklärung und Product Placement

00:47:26

Der Streamer thematisiert die Wichtigkeit einer ordnungsgemäßen Steuererklärung, insbesondere für Selbstständige, und erwähnt, dass im Durchschnitt jeder Deutsche 1.172 Euro zurückbekommt. Als Lösung wird Taxfix beworben, mit dem man ohne Vorkenntnisse eine Steuererklärung am PC oder Smartphone erledigen kann. Ein eigener Rabattcode wird beworben, um bei der Nutzung der App zu sparen.

Fluchtgefahr und mögliche Haftstrafe

00:51:21

Es wird die Fluchtgefahr durch ApoRed betont, der seine Familie in Deutschland zurückgelassen hat. Die Steuerhinterziehung kann eine Verjährungsfrist von bis zu 15 Jahren haben und bei mehrfacher Unterbrechung sogar bis zu 37,5 Jahre betragen. Aufgrund seiner Schulden und der Tatsache, dass er nachweislich in Deutschland tätig war, wird seine Aussage, er sei im Ausland, als Lüge entlarvt.

Verjährungsfristen und Bewährungsstatus

00:53:28

Es werden die langen Verjährungsfristen für schwere Steuerhinterziehung (bis zu 15 Jahre) erläutert. Dies führt dazu, dass ApoRed auch nach Jahren noch mit einer Verurteilung rechnen muss, falls die Verjährung unterbrochen wird. Zusätzlich wird sein Status als "Bewährungsversager" erwähnt, da er in der Vergangenheit Bewährungsauflagen nicht erfüllt und immer wieder neue Straftaten begangen hat, was eine erneute Verurteilung wahrscheinlicher macht.

ApoReds Fluchtlüge und Aufenthaltsorte

00:56:55

ApoReds Behauptung, er sei 2018 nach Malta und später nach Dubai ausgewandert, wird widerlegt. Meldedaten, Mietverträge und die Produktionsorte seiner Videos belegen, dass er sich bis mindestens Ende 2021 fast ausschließlich in Deutschland aufgehalten hat. Er hat eine Familie und war nie offiziell abgemeldet. Seine Aussage, er sei im Ausland, ist somit als reine Ragebait-Lüge entlarvt, um sich vor seinen Kritikern zu schützen.

Widersprüchliche Aussagen ApoReds

01:07:16

ApoRed macht widersprüchliche Aussagen über seine Steuerzahlungen. Einerseits behauptet er, Millionen an Steuern gezahlt zu haben, andererseits sagt er, er habe kaum Steuern gezahlt. Diese Lügen sind vermutlich darauf zurückzuführen, dass er selbst nicht mehr weiß, was er gesagt hat, und je nach Situation die aussagekräftigste Version wählt, um sein Image als "treuer Steuerzahler" aufrechtzuerhalten.

Juristische Aufklärung der Insolvenz

01:12:17

Es wird juristisch aufgeklärt, dass die Privatinsolvenz in Deutschland keine Steuerhinterziehung abdeckt. Wer Steuern bewusst hinterzieht, kann nicht von der Schuldenbefreiung profitieren und muss weiterhin die hinterzogenen Beträge zurückzahlen, zusätzlich zu einer möglichen Haftstrafe. ApoReds Behauptung, er könne mit 100 Millionen Schulden beim Finanzamt nicht in den Knast gehen, wird als juristisch falsch und dumm entlarvt.

ApoReds Steuerhinterziehung: Motive und Konsequenzen

01:23:44

Es wird analysiert, dass ApoReds Steuerhinterziehung nicht auf einem großen Fluchtplan, sondern auf Überheblichkeit basierte. Der Streamer ging davon aus, durch das Unterlassen von Steuererklärungen und das Verrichten von weniger Einnahmen das Finanzamt täuschen zu können. Dieses falsche Sicherheitsgefühl entstand, da seine Handlungen jahrelang keine Konsequenzen nach sich zogen. Die Analyse betont, dass in Deutschland Steuerprüfungen in Zehnjahresintervallen stattfinden können und rückwirkend bis zu sieben Jahre gelten, was das Risiko einer Entdeckung trotz des Glaubens, unentdeckt zu bleiben, sehr hoch macht.

Widersprüche in ApoReds Aussagen zu Malta

01:25:07

Der Streamer deckt Widersprüche in ApoReds Aussagen über einen möglichen Umzug nach Malta auf. Zuerst erwähnt It's AsiTV, dass er nach Malta ziehen möchte, worauf ApoRed angibt, keinerlei Verbindung zu diesem Land zu haben. Später behauptet ApoRed, gute Steuertipps zu kennen, wisse aber nicht, wie hoch die Steuern auf Malta seien. Diese Aussagen werden als Beleg dafür gewertet, dass ApoRed nie ernsthaft über einen Umzug dachte und seine Behauptungen als Teil seiner Lügenstrategie entlarvt werden. Es wird kritisch hinterfragt, warum ApoRed nicht nach Malta, sondern nach Nordzypern zieht, obwohl er angeblich keine Ahnung von dortigen Steuervorteilen hat.

ApoReds unzulängliche Verteidigung und Haftbefehl

01:26:30

ApoReds eigene Verteidigung seiner Steuerangelegenheiten wird als unzureichend und widersprüchlich dargestellt. Er behauptet, seit 2018 keine Steuern mehr in Deutschland gezahlt zu haben und leugnet jede Art von Steuerhinterziehung, untermauert dies mit der Aussage, er sei ein 'Hund, wenn er lüge'. Gleichzeitig besteht gegen ihn ein Haftbefehl, auf den er sich bezieht, ohne eine Verurteilung abzuwarten. Der Streamer stellt fest, dass die Höhe der hinterzogenen Steuern wahrscheinlich ein Vielfaches dessen ausmacht, was eine eventuelle Strafe rechtfertigen würde, und verweist auf die Ungewissheit, ob ApoRed letztlich freigesprochen wird.

Technische Probleme und eine unerwartete Ankündigung

01:32:44

Nachdem der Streamer anfangs technische Probleme mit seinem Headset und seinem Rechner erwähnt und vermutet, dass Gegenstände bei einer vergangenen LAN-Party gestohlen wurden, wechselt er abrupt das Thema. Er kündigt an, im nächsten Video auf Mimis Reaktion auf ApoRed einzugehen, was zu einer massiven Zuschauerreaktion führen werde. Dies deutet darauf hin, dass eine weitere Eskalation zwischen den beteiligten Personen bevorsteht und der Kanal plant, diese Entwicklung als Content zu nutzen.

Thematisierung von Shuyokas SZ-Reaktion

01:36:24

Der Streamer wendet sich der Online-Persönlichkeit Shuyoka zu, die auf einen SZ-Bericht reagiert hat. Er stellt fest, dass Shuyoka sich als Opfer darstellt, der SZ-Artikel aber ihrer Meinung nach nicht ausreichend auf sie eingeht. Der Streamer plant, ihr sechsmütiges Instagram-Statement im Detail zu analysieren und kritisch zu hinterfragen. Er signalisiert, dass er ihre Reaktion und die darin enthaltenen Aussagen Punkt für Punkt aufarbeiten wird.

Kritik an Shuyokas Opferrhetorik und Doppelmoral

01:37:13

Der Streamer kritisiert Shuyokas Vorgehen scharf. Er findet es nachvollziehbar, dass Swatting und Bombendrohungen verurteilt werden, hält Shuyokas ständige Opferrolle für ungerechtfertigt. Er wirft ihr Doppelmoral vor, selbst als Tätigin aufgetreten zu sein, indem sie andere Personen Doxt habe, während sie fordert, dass Täter in Medien keine Plattform erhalten. Außerdem wirft er ihr vor, Fakten in ihrer Kritik am Journalisten zu übertreiben und unpassende Vergleiche herzustellen, um ihre eigene narrative stärken zu können.

Analyse der journalistischen Darstellung von Shuyoka

01:49:57

Der Streamer verteidigt die journalistische Vorgehensweise des SZ-Journalisten Philipp Bovermann. Es wird erklärt, dass die Beschreibung von Shuykas Aussehen im ursprünglichen Artikel als 'K.O.' als Framing-Technik eingesetzt wurde, um beim Leser Empathie für die als Opfer dargestellte Person zu wecken. Dies sei eine übliche und legitime journalistische Methode, um die Leserschaft emotional anzusprechen und für das Thema zu sensibilisieren. Shuykas heftige Reaktion darauf wird daher als übertrieben und missverständlich bewertet.

Diskussion um die Plattformierung von Tätern

02:04:18

Ein zentraler Punkt der Kritik ist der Vorwurf, der Journalist habe dem anonymen Täter eine Plattform in der Süddeutschen Zeitung gegeben, ohne das Opfer ausreichend zu Wort kommen zu lassen. Während der Streamer die Notwendigkeit versteht, die Motivation von Tätern zu verstehen, um zukünftige Fälle zu verhindern, kritisiert er die Art der Darstellung. Es wird argumentiert, dass der Täter mit seinen Aussagen nicht ausreichend kritisch hinterfragt und in einen falschen Kontext gestellt wurde, was dem Opfer Shuyoka nochmals schadet und ihre Verärgerung rechtfertigt.

Kritik an Shuyokas Verhalten und Medienumgang

02:09:45

Es wird kritisch hinterfragt, warum Shuyokas Ex-Partner Zeit und Mühe darauf verwendet, über sie zu berichten, und das Foto von einer Bowlinghalle online ist für den Streamer inakzeptabel. Es wird zudem betont, dass Shuyoka im ZDF als Opfer dargestellt wird, was angesichts ihrer eigenen Handlungen und ihrer kompromisslosen Forderung nach öffentlicher Unterstützung für ihr Narrativ als heuchlerisch empfunden wird. Shuyoka wird vorgeworfen, sich in einem ich-zentrierten Verhalten zu verlieren und jeden zu attackieren, der nicht nach ihrer Pfeife tanzt.

Shuyokas Umgang mit Unterstützern und Journalisten

02:11:52

Shuyoka wird vorgeworfen, sich mit vielen Leuten zu zerstreiten, auch mit Freunden, weil sie nicht gehandelt haben, wie sie es gewollt hätte. Freiraum Reh wird als gutes Beispiel genannt, die ursprünglich viel für Shuyoka getan hat, sich aber klug aus der Schusslinie hielt und öffentlich keine Position bezog. Der Streamer vertritt die Meinung, es wäre für alle Beteiligten besser, wenn das Thema für Freiraum Reh geschlossen bliebe, um nicht erneut von Shuyokas Lügen und Verzerrungen in einen Stream hineingezogen zu werden.

Auseinandersetzung mit dem Streamer Naitan

02:23:04

Der Streamer geht auf einen Beef mit dem linksradikalen Twitch-Streamer Naitan ein, der ihm unterstellt, ein Neonazi zu sein. Naitan wird vorgeworfen, ein Lügenkonstrukt um die Person des Streamers aufzubauen und nicht auf dessen Kritik einzugehen. Der Streamer betont, dass er seit Jahren ein Gesprächsangebot an Naitan stellt, dieser es aber ablehnt und stattdessen rechtliche Schritte wie eine Abmahnung androht, was der Streamer als feige und unproduktiv betrachtet.

Kritik an David und seiner Trans-Identität

02:42:29

Es wird auf den TikToker David reagiert, der als transfeminine Person bezeichnet wird. Der Streamer kritisiert David dafür, seine Trans-Identität als zentrale Charaktereigenschaft zu präsentieren und es nicht wie eine Persönlichkeit im Hintergrund zu behandeln. Zudem wird Davids wissenschaftliche Argumentation mit der ICD-Klassifikation als unzureichend zurückgewiesen und ihm vorgeworfen, den Trans-Begriff zu sehr auszudehnen, was dazu beitrage, Hass auf die Community zu schüren. Die vorgeschlagenen Neopronomen werden als Schwachsinn abgetan.

Grundsätzliche Kritik an sichtbaren Queerness

02:49:29

Der Streamer stellt fest, dass Menschen aufgrund von Schubladendenken oft eine negative Einstellung gegenüber Queerness entwickeln, weil die lautesten und auffälligsten Personen das Bild prägen. Er argumentiert, dass 99 % der trans- und homosexuellen Menschen ganz normale sind, deren Eigenschaft man im Alltag gar nicht mitbekommt. Die Person David wird als negatives Beispiel angeführt, das durch ihr Verhalten ein schlechtes Licht auf die gesamte Gruppe wirft, obwohl dies unfair sei.

Kritik an der Nicht-Binär-Identität

02:54:36

Die Konzepte der Nicht-Binär-Identität und des sozialen Geschlechts werden als absurd und unverständlich zurückgewiesen. Der Streamer fragt, warum sich jemand regelmäßig als ein anderes Geschlecht identifizieren solle und was das mit der eigenen Persönlichkeit zu tun haben soll. Es wird argumentiert, dass dies die traditionellen Geschlechterrollen eher stärkt als schwächt, da man sich durch Ablehnung der Rolle nicht als Teil dieser definiert.

Diskussion um wissenschaftliche Anerkennung von Geschlechtsidentitäten

02:56:55

Es wird der wissenschaftliche Status von trans- und nicht-binären Geschlechtsidentitäten hinterfragt. Es wird argumentiert, dass es für Transsexualität zwar jahrzehntelange Forschung gibt, während andere Geschlechtsidentitäten weniger wissenschaftlich belegt sind. Der Diskurs beinhaltet Verweis auf die WHO-Klassifikation und die ICD-11. Thailand wird als Beispiel für eine rechtliche Anerkennung eines dritten Geschlechtes angeführt. Gleichzeitig wird die Praxis des täglichen Wechselns von Pronomen als nicht-normales und möglicherweise auf einer psychischen Störung basierend betrachtet.

Rechtliche Bewertung von Misgendern und Kritik an David

02:58:22

Die rechtliche Situation des sogenannten Misgenderns in Deutschland wird erläutert. Wiederholtes, bewusstes Misgendern kann als Beleidigung angezeigt werden. Der Fokus liegt jedoch auf einer spezifischen Person, David, bei der es schwieriger wäre, dies als bewusste Beleidigung zu beweisen, besonders da diese Person ihr Geschlecht und ihre Pronomen häufig wechselt. Davids Verhalten wird kritisch betrachtet, da es als Anforderung an die Gesellschaft, sich ständig anzupassen, dargestellt wird.

Debatte über Schutzräume und Zugangsrechte

03:00:59

Eine Diskussion entbrennt um den Zugang von trans- und nicht-binären Personen zu Frauenumkleiden und Schutzräumen. Es wird die Perspektive von Frauen dargestellt, die sich in diesen Räten unwohl fühlen, wenn biologische Männer ohne geschlechtsangleichende Maßnahmen dort sind. Es wird die Forderung nach getrennten Umkleidekabinen für Transpersonen laut, was als unpraktikabel und mit geringer Nutzung angesehen wird. Die Verantwortung der trans Person, sich nicht unangemessen zu präsentieren, wird betont.

Kritik an David's Vasektomie und dessen Auswirkungen auf die Diskussion

03:07:30

Es wird eine Vasektomie, die David anstrebt, kontrovers diskutiert. David begründet dies mit der Angst, eine andere Person zu schwängern, während er seine männlichen Geschlechtsmerkmale weiterhin bejaht und nutzt. Dies wird als Widerspruch zur Vorstellung von Transsexualität gesehen, bei der eine Ablehnung der primären Geschlechtsmerkmale typisch ist. Die geplante Operation wird als nicht medizinisch notwendig zur Behandlung von Dysphorie angesehen und wird scharf kritisiert, dass die Kosten dafür von der Krankenkasse übernommen werden sollen.

Hormontherapie und medizinische Notwendigkeit bei Transpersonen

03:09:51

Es wird der Unterschied zwischen medizinisch notwendiger geschlechtsangleichender Behandlung und persönlichen Präferenzen herausgearbeitet. Während Hormontherapie und geschlechtsangleichende Operationen für transsexuelle Menschen aufgrund von medizinischer Notwendigkeit und Dysphorie von Krankenkassen bezahlt werden, wird ein Vasektomie-Antrag von David als nicht zugehörig zu dieser Gruppe angesehen. Es wird argumentiert, dass es sich um eine persönliche Wahl zur Beibehaltung der männlichen Sexualität handelt, die nicht als affirming care für eine trans Identität gelten kann.

Kritik an Selbstdiagnosen und deren gesellschaftliche Auswirkungen

03:17:00

Es findet eine umfassende Kritik an Selbstdiagnosen, insbesondere im Kontext von ADHS und Autismus, statt. Obwohl die Erschwerung der Diagnosestellung anerkannt wird, wird argumentiert, dass Selbstdiagnosen von Unwissenden die Symptome verharmlosen und Fehlverhalten rechtfertigen. Es wird befürchtet, dass solche selbstgewählten Identitäten das Ansehen von Menschen mit tatsächlichen Diagnosen schädigen und junge Menschen in ihrer Identitätsfindung verunsichern.

Kritik an der Darstellung von Gender-Affirming Care

03:24:54

Der Begriff der Gender-Affirming Care wird als missbraucht kritisiert, besonders durch Beispiele wie Davids Vasektomie-Antrag. Es wird der Unterschied zwischen einer lebensrettenden Behandlung für Menschen mit starker Dysphorie und persönlichen Wünschen wie einer Vasektomie hervorgehoben. Letztere wird als nicht notwendig und vermeidbar durch andere Mittel wie Kondome bewertet. Die Darstellung wird als krankhaft und als Missbrauch des Systems für medizinische Versorgung gebrandmarkt.

Konfliktpunkt Aufmerksamkeit und Wahrnehmung durch andere

03:33:24

Die positive Wahrnehmung und die Aufmerksamkeit, die eine Person nach einer Hormontherapie durch (nicht genannte) Männer in Berlin bekommt, wird erwähnt und als positives Ergebnis der Transition dargestellt. Gleichzeitig wird dieses Verhalten kritisch hinterfragt, da es im Gegensatz zur behaupteten Belästigung durch Männer nach der Transition steht und als Genuss der Aufmerksamkeit ausgelegt wird, was die Glaubwürdigkeit der Darstellung in Frage stellt.