In den letzten Tagen wurde viel Aufwand in die Landwirtschaft investiert. Insbesondere das Ausbringen von 25 Tonnen AHL auf den Feldern wurde als dringende Maßnahme umgesetzt, bevorstehenden Regen vorausschauend berücksichtigend. Besonderes Augenmerk lag auf den Hanfflächen, die zügig in die Erde mussten. Die Wahl der Direktsaat wurde gegenüber anderen Methoden bevorzugt, bessere Ergebnisse erwartend.
Gestarteter Stream und Tagesplan
00:01:05Der Stream beginnt mit persönlichen Grüßen an die Zuschauer. Der Landwirt berichtet über seinen Tagesplan: Er möchte Flüssigdünger ausbringen, insbesondere auf Hafer und Hanf. Er hat 25 Tonnen AHL gekauft, wegen bevorstehendem Regen, um die Erträge nicht zu gefährden. Die Priorität liegt auf dem Hanf, der unbedingt in die Erde muss, wobei die Zusammenarbeit im Schichtbetrieb geplant ist. Spritzmaßnahmen stehen ebenfalls an, wobei der Druck beim Panen nicht ideal ist, aber trotzdem gearbeitet werden kann.
Wetterlage und Arbeitsbedingungen
00:06:59Die Wetterlage ist ungünstig, da bisher kaum Regen gefallen ist und nur kurze Schauer stattgefunden haben. Der Landwirt betont die Dringlichkeit von Niederschlägen für die Maisbestände, die gerade aus der Erde kommen. Trotzdem wird heute mit Flüssigdünger gearbeitet, da dieser kostengünstiger und schneller verfügbar ist. Die Bedingungen durch Tropfendüsen werden als gut beschrieben, da der Regen das Abperlen der Flüssigkeit fördert und die Nährstoffe auswaschen kann. Trotzdem gibt es Bedenken bei der Wasserzufuhr für die Maisbestände.
Saatgutwahl und Ausbringungstechnik
00:45:08Bei der Betrachtung der Hanffläche stellt der Landwirt Unterschiede in der Bestandsdichte fest: Eine Reihe ist heller, weil mehr Pflanzen und weniger Nährstoffe vorhanden sind. Die dunklere Reihe hat weniger Pflanzen, daher mehr Nährstoffe pro Pflanze. Er schätzt Direktsaat, weil das Strohrest sauber abbaut und zwischen den Reihen alles sauber aussieht. Die Wahl der Technik bleibt bei ihm auf Direktsaat, da Horschfokus und Strip Till nicht die erhofften Ergebnisse gebracht haben. Auch das Problem der Feldmäuse wird angesprochen, das im nächsten Jahr bekämpft werden muss.
Familie und Freizeitplanung
00:09:47Ein Rückblick zeigt den Tierparkbesuch in Ueckermünde, der geändert wurde, weil Lisi zum Junggesellenabschied war. Der Bau eines kleinen Puppentheaters durch Anton wird erwähnt. Für das kommende Wochenende sind diverse Familienaktivitäten geplant, wie ein Ausflug zu Karls Erlebnishof, eine Kinder-Radtour und Schwimmhallenbesuche. Der Balanceakt zwischen Beruf und Familie ist offensichtlich, wobei der Landwirt morgens arbeiten möchte, um abends Zeit für seine Partnerin und Kinder zu haben. Die Zeit mit Lisa wird als wichtig beschrieben.
Marktsituation und Vermarktung
01:00:02Die Preise für Getreide haben sich nicht erhoben und bleiben auf niedrigem Niveau. Der Landwirt zeigt sich aber zufrieden, weil er nur Weizen und Roggen am freien Markt vermarktet, während der Rest wie Hafer, Erbsen, Mais und Hanf bereits abverkauft ist. Dieses geringe Marktrisiko gebe ihm eine gewisse Sicherheit. Auch die Biogasanlagen werden als ineffizient und Brückentechnologie eingeschätzt, während die Gaseinspeisung in Zukunft rentabler werden könnte.
Vorübergehende Stream-Pause
02:03:31Nach einer längeren Stream-Pause erklärt der Landwirt, wie er die Zeit genutzt hat: viel Zeit mit Lisa verbracht, Serien wie The Witcher geschaut und Zeit mit der Familie verbracht. Die Pause wurde nicht nur wegen der Arbeit, sondern auch wegen Erschöpfung nötig. Trotzdem fehlt ihm die Abende mit der Community, und er hat den Grind vermisst. Die Wiederaufnahme des Streams fällt ihm ungewohnt aufgeregt. Die Zeit ohne Streaming half ihm, wieder neue Energie zu sammeln und die Balance zwischen Beruf und Familie neu zu justieren.
Saatgut und Düngung
02:27:20Bei der Saatgutwahl wird unterschieden zwischen Sorten, die ständig nachgefüllt werden müssen, wie Erbsen, und anderen, wie Hafer. Der Landwirt plant, einen Teil des Saatgutes mit Harnstoff zu versorgen, um die Nährstoffversorgung zu optimieren. Auch die Notwendigkeit von zusätzlichem Dünger auf bestimmten Flächen wird diskutiert. Hanffelder erhalten zusätzlichen Dünger, während Braunfrüchte zunächst aussalblos bleiben. Entscheidend bleibt das Wetter, das die weiteren Planungen beeinflusst.
Vermarktung und Planung
02:58:20Der Landwirt berichtet über seine Vermarktungsstrategie: Ein großer Teil der Ernte ist bereits unter Vertrag, darunter Weizen, Raps, Sonnenblumen, Hanf und Mais. Die restlichen Öle wie Drachenkopf, Lein und Färber werden separat behandelt. Für die nächsten Tage steht Hanfdrillen auf dem Plan, wobei die Zusammenarbeit mit Svenni und der Proceed wichtig ist. Die technische Dokumentation des Drillens wird ebenfalls geplant, um die Arbeitsabläufe später zu analysieren und zu optimieren. Flexibilität bleibt aufgrund der unvorhersehbaren Wetterbedingungen das wichtigste Kriterium.
Technische Herausforderungen
03:02:41Die Größe der Schrift im Chat führt zu Problemen beim Lesen auf dem Handy, da nur wenige Nachrichten gleichzeitig angezeigt werden können. Dies erschwert die Verfolgung von Nachrichten, insbesondere wenn mehrere Nutzer gleichzeitig schreiben. Der Streamer erwähnt zudem Rachenkopf als Unterstützer des Kanals.
Witterung und Tradition
03:03:42Der Streamer gibt eine Niederschlagsmenge von ca. 5 mm an, basierend auf dem Bauchgefühl. Er stellt einen Vergleich zur damaligen Zeit her, als weniger Lametta verwendet wurde und Saufnäpfchen besser gehalten haben. Diese Aussage deutet auf eine veränderte Arbeitsweise oder Qualitätsansprüche hin.
Landwirtschaftliche Methoden
03:05:25Die verbesserte Platzstellung könnte zu einer geringeren Ausfallrate führen, möglicherweise auf unter drei Prozent. Die Wurzelraumnutzung spielt eine wichtige Rolle in diesem Zusammenhang. Es wird diskutiert, ob eine Anpassung der Saattiefe nach unten auf 75er oder nach oben auf 75er sinnvoll wäre, wobei die Auswirkungen auf die 50er Reihe noch krasser sein könnten.
Vergleich von landwirtschaftlichen Geräten
03:07:17Es wird ein Vergleich zwischen der 9-Meter-Tempo-Maschine und der Platzstellung gezogen. Die Tempo gilt als gute Maschine, besonders bei der Saatgutablage auf harten Böden gibt es jedoch erhebliche Unterschiede. Die Ackerschlagdatei wird als Programm zur Dokumentation und Auswertung von Feldern vorgestellt.
Arbeitsplanung
03:09:34Für den Folgetag ist der Einsatz auf Sandboden mit der Avatar geplant, wobei ein Vergleich mit der Postit-Maschine angestrebt wird. Für die offizielle Dokumentation von Feldern gibt es nur wenige gesetzliche Vorgaben, besonders im Bereich Pflanzenschutz und Düngung. Es können verschiedene Programme, Excel-Tabellen oder sogar handschriftliche Aufzeichnungen genutzt werden.
Dokumentationspflichten
03:12:53Die wichtigsten Dokumentationspflichten betreffen die Düngungsplanung sowie die Pflanzenschutzmaßnahmen, die begründet werden müssen. Moderne Traktoren können inzwischen viele Daten automatisch mitschreiben, sofern sie ISO-Bus-fähig sind. Für die Dokumentation können Programme wie MyJohn genutzt werden.
Technische Beschränkungen
03:18:04Die EDX-Maschine kann nicht mit Precision Planting aufgerüstet werden, da sie eine zentrale Vereinzelung hat. Schließsysteme hätten möglicherweise genutzt werden können, Probleme traten insbesondere bei der Saatgutablage auf, besonders bei Sonnenblumen. Die Lieferzeiten spezialisierter Systeme können sehr lang sein.
Tagesabschluss und Ausblick
03:25:10Der Streamer berichtet von der Bearbeitung von ca. 60 Hektar, die von kurz nach 12 Uhr bis zum aktuellen Zeitpunkt durchgeführt wurden. Für den Folgetag ist ein Einsatz bei Biogasanlagen auf einer anderen Straßenseite Richtung Main-Altes Moor-Grünland geplant. Ein Treffen ist jedoch unsicher und könnte erst am Mittwoch stattfinden. Der Stream verlässt sich auf die Devise 'ohne Fleiß kein Mais'.