VORBEREITUNG FÜR EIGENES SURVIVALFORMAT // AB DIENSTAG OFFLINE FÜR 10 TAGE
Zehntägiges Survival-Abenteuer beginnt nach Vorbereitung
Für das bevorstehende zehntägige Abenteuer wurde intensiv vorbereitet. Im Fokus standen die praktischen Übungen des Überlebens. Gemeinsam mit Flying Uwe und Markus wurden wesentliche Fähigkeiten trainiert, insbesondere der Feuerbau unter erschwerten Bedingungen. Auch die fachgerechte Zubereitung von Fisch und der Genuss wild essbarer Pflanzen standen auf dem Plan.
Einleitung und Survivalthema
00:13:00Der Stream dient der Vorbereitung für ein eigenes Survival-Format, das in zwei Tagen beginnt und zehn Tage dauern wird. Gemeinsam mit Flying Uwe und Markus werden die Kernfähigkeiten für das Überleben aufgefrischt. Hugo berichtet von seiner Teilnahme bei Sevenverse Staffel 4 in Neuseeland, wo er trotz des Abbruchs wertvolle Erfahrungen sammelte, und stellt das erste Trainingsthema Feuer vor.
Praxis: Erdloch als Backofen
00:15:17Im Fokus des praktischen Teils steht die Konstruktion eines Erdlochs, das als einfacher Backofen dient. Dieses System soll genutzt werden, um Fisch zu kochen, da dieser in der Regel einfacher zu fangen ist als Wildtiere. Der Vorteil dieser Methode gegenüber dem direkten Grillen ist ein anderer Geschmack. Es wird erklärt, dass man nach dem Verbrennen des Holzes Asche sammelt und diese in das Loch legt, um den Fisch darauf zu backen.
Fischzubereitung und Feuerbau
00:19:53Die Vorbereitung des Fisches ist entscheidend und beginnt mit dem Ausnehmen, da man die inneren Organe nicht essen kann. Damit der Fisch nicht anbrennt, wird er mit großen Blättern umwickelt. Der eigentliche Feuerbau erfolgt in Stufen, beginnend mit kleinen trockenen Spänen. Es wird betont, dass Feuervorbereitung der wichtigste Teil des Prozesses ist und dass man deutlich mehr Holz sammeln sollte als man zu glauben scheint.
Feuerarten bei Nässe und Harzholz
00:20:28Da für die kommende Survival-Challenge Regen angesagt ist, werden Techniken vorgestellt, um auch bei feuchtem Wetter Feuer zu machen. Birkenrinde ist besonders gut geeignet, da sie auch bei Nässe gut brennt. Eine weitere Option ist umgekipptes Nadelholz (Fatwood), das stark mit Harz durchtränkt ist und sich ebenfalls hervorragend zum Entzünden eignet, da es lange und heiß brennt.
Feuer machen mit Feuerstein
00:37:18Nachdem das Feuer mit modernen Methoden gestartet wurde, wendet sich der Stream der traditionellen Technik des Feuer-Machens mit Feuerstein zu. Der richtige Umgang mit dem Feuerstein und dem Stahl wird demonstriert. Man muss eine scharfe Kante des Steins nutzen, um Späne vom Metall abzuschlagen, und diese Funken auf geeigneten Zunder, wie angekokelten Stoff oder Birkenporling, lenken, um eine Flamme zu erzeugen.
Alternativer Zunder und Notlösungen
00:58:15Es werden verschiedene Arten von Zunder besprochen, die in der Natur gefunden werden können, darunter trockene Distelblüten oder Birkenporlinge. Als Alternative für den Fall, dass kein geeigneter Zunder auffindbar ist, wird eine Improvisation mit einem Tampon erwähnt. Dieser besteht aus Wolle und kann mit dem Feuerstahl entzündet werden, da er viel Material in kompakter Form enthält, und ist somit im Notfall eine Gold wert.
Steinzeitmethode: Feuer mit zwei Steinen
01:00:58Als Vorstufe zum Feuerstein wird die Methode des Feuer-Machens durch Aufschlagen von zwei Steinen vorgestellt. Hierbei wird ein Feuerstein oder ein anderer harter Stein gegen einen anderen, meist quarzhaltigen Stein geschlagen, um Funken zu erzeugen. Diese Methode erfordert viel Übung und Geduld, da die Funken nur bei einem sehr präzisen und entspannten Aufschlag entstehen. Es wird betont, dass man hierbei scharfe Kanten der Steine nutzen muss.
Zundernest und Erfolgserlebnis
01:07:39Das erfolgreiche Entzünden des Zunders wird zum Zunder-Nest aufgeschichtet, um die Flamme zu verstärken und zu stabilisieren. Der Streamer hebt hervor, dass dies ein enorm wichtiger psychologischer Erfolg ist, besonders in Survival-Situationen. Dieser Erfolg gibt dem Selbstvertrauen einen großen Schub und ist für die mentale Stärke von entscheidender Bedeutung. Das brennende Feuer wird als bestätigendes Ergebnis der praktischen Übungen gezeigt.
Survival-Planung und -Praxis
01:10:16Zuerst wird der Start der Vorbereitungen für das Survival-Format angesprochen. Dabei werden konkrete Überlebens-Techniken wie Feuerbohren erwähnt, die später geübt werden sollen. Die Planung beinhaltet auch die Verteilung von Ausrüstung, wie einem Feuerstein, und die Organisation eines Team-Wechsels, um alle Teilnehmer zu versorgen.
Wetter, Nahrung und Überlebensinstinkt
01:11:03Die Diskussion dreht sich um die Herausforderungen des Überlebens bei widrigen Bedingungen, insbesondere beim Regen, wo das Entfachen eines Feers unmöglich erscheint. Dabei wird betont, dass Feuer für Energie und Hoffnung entscheidend ist, während Nahrung die unmittelbarere Priorität ist. Es werden eigene Bedenken bezüglich des Tötens von Tieren für die Nahrungsversorgung geäußert, was eine persönliche Hürde darstellt.
Praktische Übung: Fisch vorbereiten
01:14:14Nach Ankunft der Pizzas wird der Fokus auf die praktische Anwendung von Survival-Fähigkeiten gelegt. Ein frisch gefangener Fisch wird getötet, indem ihm mit einem gezielten Schlag das Genick gebrochen wird. Anschließend wird der Fisch fachgerecht ausgenommen, indem innere Organe entfernt und der Kopf abgeschnitten wird, um ihn für das anschließende Kochen vorzubereiten.
Notnahrung: Pflanzen und Insekten
01:42:38Neben der Fischzubereitung werden wichtige wild essbare Pflanzen vorgestellt, um Überlebenskenntnisse zu erweitern. Dazu gehören Löwenzahn, Breitwegerich und Brennesseln, die wertvolle Nährstoffe liefern. Zudem wird als psychologische und ernährungsphysiologische Herausforderung der Verzehr von tierischer Notnahrung in Form von Würmern geübt, um die mentale Barriere zu überwinden.
Praktische Survival-Tipps
02:08:49Die Streamer demonstrieren die Zubereitung von gefangenem Fisch in einem Erdlochofen. Sie betonen, dass der Fisch durch diese Methode mehr Volumen und Saftigkeit behält als beim Grillen. Für Geschmack kann man wenn möglich Salz, Pfeffer oder frische Brennnessel verwenden. Falls kein Salz vorhanden ist, können andere Pflanzen wie Brennnesselsamen als Geschmacksstoff dienen. Ein wichtiger Hinweis ist, dass man mit den Gräten vorsichtig umgehen und diese entfernen sollte, da diese den Genuss beeinträchtigen können.
Feuer machen bei Nässe
02:26:05Ein zentrales Survival-Thema ist das Anfeuern von Holz, das bei Regen nass ist. Es wird erklärt, dass Äußeres Holz oft nur feucht ist, während das Innere trocken bleibt. Mit einem stabilen Messer können diese Äste aufgespalten werden, um an das trockene Kernholz zu gelangen. Dieses Holzmehl, sogenannte Feathersticks, eignet sich hervorragend als Zunder, um einen Funken vom Feuerstahl aufzufangen. Eine gute Messerschärfe wird als entscheidend für diesen Prozess angesehen, da man so dünne Späne vom Holz abtragen kann.
Besuch von Survival-Teilnehmern
02:39:00Der Kanal begrüßt Flying-Uwe und Netzhugo, Teilnehmer der vierten Staffel von 7 vs. Wild. Beide teilen ihre Erfahrungen und berichten von ihren Abenteuern in der Wildnis. Es gibt eine Besprechung über den Geschmack von Fisch, der über dem Feuer gegart wurde im Vergleich zu dem, der im Erdlochofen zubereitet wurde. Uwe gibt auch Tipps, wie man im Wald trockenes Holz findet und Feuer macht, was ein wesentlicher Faktor für das Überleben ist.
Shelter-Bau und Unterkunft
02:47:53Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Bau eines provisorischen Unterschlupfs, sogenannter Schelter. Es werden verschiedene Techniken vorgestellt. Der Bau eines guten Schelters erfordert, dass der Boden mit Isoliermaterialien wie Laub abgedeckt wird, um die Kälte abzuhalten. Das Dach sollte so gestaltet sein, dass Regenwasser abläuft und nicht in den Schalter eindringt. Es wird betont, dass man je nach Teamgröße unterschiedlich große Schelter bauen sollte und dass der Einsatz von Planen oder Notrettungsdecken eine große Hilfe sein kann, um wasserdicht zu bleiben.
Vorankündigung und Stream-Ende
03:00:25Die Streamer kündigen für den folgenden Tag einen weiteren Stream an. Geplant ist ein Charity-Event mit Fokus auf Tiere, das um 14:30 Uhr deutscher Zeit beginnen wird. Danach wird es für 10 Tage einen Offline-Giving geben. Sie erwähnen, dass sie am kommenden Mittwoch morgens in Rumänien ausgesetzt werden und ein gemeinsames Projekt haben, über das sie jedoch noch nichts verraten dürfen. Der Stream endet mit Dank an das Publikum und der Aufforderung, wieder vorbeizuschauen.