Es wurde bekannt gegeben, dass die bewährte Märcheninsel aufgrund der notwendigen Auflösung des bisherigen Studios einen neuen Zufluchtsort erhalten wird. Der Umbau in den eigenen vier Wänden wird als aufwendig beschrieben, um die besondere Atmosphäre der Oma zu bewahren. In der Zeit zwischen den Streams werden alternative Vorlesabende angeboten, um die Treue der Anhänger zu pflegen.

Just Chatting
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Begrüßung und Märchenbeginn

00:02:57

00:02:57 Willkommen auf der Märcheninsel bei Enkel Janik. Wal Enkel Fabian, Hede-Rakete und von A nach B. Im Geiste dabei ist die Marmeladenoma. Der Marmeladenoma hat mal versprochen, dass wir den Stream weitermachen. Wir können natürlich nicht jeden Samstag streamen, aber jetzt ist Ostern und jetzt streamen wir mit den Märchen.

00:03:23 die die Marmeladenoma immer so schön vorgelesen hat. Und ich werde diesen Part übernehmen. Wir freuen uns später auch auf eure Fragen. Und das Erste, was wir machen, der Wahlenkel Fabian zündet eine Kerze an für die Unglücklichen dieser Welt. Und auch für die Glücklichen.

00:03:43 Ja, und jetzt kommt schon das erste Märchen. Ausgesucht habe ich persönlich heute von Hans Christian Andersen, des Kaisers, neue Kleider. Und das ist in einem anderen Buch drin, Fabian, in dem ganz, ganz alten. Ja, habe ich extra rausgesucht. Ich habe es gefunden beim Aufräumen hier in der Märcheninsel, denn die Marmeladenoma hat ihr eigenes System. Ich habe es mal ein bisschen geguckt, das war...

00:04:10 das eine oder andere schöne Buch aus der Vergangenheit wieder finden. Und das Fabian hat schon in der Hand, kann sich nur noch um Stunden haben. Und an Fanny kann noch ein Wassermarsch. Wassermarsch, genau. Und von A nach B trinkt aus dem Marmeladen Oma Glas. Und was ist im Glas? Wartet mal, was da drin ist.

00:04:37 Kunkwatz. Oster, ja. Kunkwatz von Fabian. Der hat nämlich eine tolle Kunkwatzpflanze hier. Und das hier, das ist ein ganz, ganz altes Buch. Hat mir die Marmeladenoma schon daraus vorgelesen. Und unter anderem auch des Kaisers neue Kleider. Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, der so ungeheuer viel auf neue Kleider hielt, dass er all sein Geld dafür ausgab, um recht geputzt zu sein.

00:05:05 Er kümmerte sich nicht um seine Soldaten, kümmerte sich nicht um Theater und aus Spazierfahrten in den Wald machte er sich nichts. Außer wenn er bei dieser Gelegenheit seine neuen Kleider zeigen konnte. Er hatte einen Rock für jede Stunde des Tages. Und ebenso, wie man von einem König sagt, er ist im Rat, so sagt man hier immer, der Kaiser ist in der Garderobe.

Das Märchen 'Des Kaisers neue Kleider'

00:05:34

00:05:34 in der großen stadt in der er wohnte ging es sehr munter her an jedem tag erschienen viele freunde und eines tages kamen zwei betrüger die gaben sich für weber aus und sagten sie verstünden das schönste zeug das man sich denken könne zu weben die farben und das muster seien nicht allein ungewöhnlich schön sondern die kleider die von dem zeug genäht würden

00:06:01 sollten die wunderbare Eigenschaft besitzen, dass sie für jeden Menschen unsichtbar sein, der nicht für sein Amt tauge oder der unverzeihlich dumm sei.

00:06:16 »Das wären ja prächtige Kleider«, dachte der Kaiser. »Wenn ich solche hätte, könnte ich ja dahinter kommen, welche Männer in meinem Reiche zu dem Amte, das sie haben, nicht taugen. Ich könnte die Klugen von den Dummen unterscheiden. Ja, das Zeug muss sogleich für mich gewebt werden.« Er gab den beiden Betrügern viel Handgeld, damit sie ihre Arbeit beginnen sollten.

00:06:43 Sie stellten sich auch zwei Webstühle auf, taten, als ob sie arbeiteten, aber sie hatten nicht das Geringste auf dem Stuhle. Trotzdem verlangten sie die feinste Seide und das prächtigste Gold. Das steckten sie aber in ihre eigenen Taschen und arbeiteten an den leeren Stühlen bis spät in die Nacht hinein.

00:07:08 »Nun möchte ich doch wissen, wie weit sie mit dem Zeuge sind«, dachte der Kaiser. Aber es war ihm beklommen zumute, wenn er daran dachte, dass der, der dumm sei oder schlecht zu seinem Amte tauge, es nicht sehen könne. Nun glaubte er zwar, dass er für sich selbst nichts zu fürchten brauche, aber er wollte doch erst einen anderen senden, um zu sehen, wie er damit stehe.

00:07:37 Alle Menschen der ganzen Stadt wussten, welch besondere Kraft das Zeug habe, und alle waren begierig zu sehen, wie schlecht oder dumm ihr Nachbar sei. Ich will meinen alten, ehrlichen Minister zu den Webern senden, dachte der Kaiser. Er kann am besten beurteilen, wie das Zeug sich ausnimmt, denn er hat Verstand, und keiner versieht sein Amt besser als er.

00:08:06 Nun ging der alte, ehrenhafte Minister in den Saal hinein, wo die zwei Betrüger saßen und an den Webstühlen arbeiteten. »Gott behüte uns«, dachte der alte Minister, und riss die Augen auf. »Ich kann ja nicht sehen.« Aber das sagte er nicht.

00:08:26 Beide Betrüger baten ihn, näherzutreten und fragten, ob es nicht ein hübsches Muster und schöne Farben seien. Dann zeigten sie auf den leeren Webstuhl und der arme alte Minister fuhr fort, die Augen aufzureißen. Aber er konnte nichts sehen, denn es war ja nichts da.

00:08:48 Herr Gott, dachte er, soll ich dumm sein? Das habe ich nie geglaubt und das darf kein Mensch wissen. Sollte ich nicht zu meinem Amte taugen? Es geht nicht an, dass ich erzähle, ich könne das Zeug nicht sehen. Nun, Sie sagen nichts dazu, fragte der eine der Wiebte.

00:09:10 »Oh, es ist niedlich, ganz allerliebst«, sagte der alte Minister und sah durch seine Brille. »Diese Muster und diese Farben, ja, ich werde dem Kaiser sagen, dass es mir sehr gefällt.« »Nun, das freut uns«, sagten die beiden Wiber, und darauf benannten sie die Farben mit Namen und erklärten das seltsame Muster.

00:09:36 Der alte Minister merkte gut auf, damit er dasselbe sagen könne, wenn er zum Kaiser zurückkomme, und das tat er auch. Nun verlangten die Betrüger mehr Geld, mehr Seide und mehr Gold, um es zum Weben zu gebrauchen. Sie steckten alles in ihre eigenen Taschen. Auf den Webstuhl kam kein Faden, aber sie fuhren fort, wie bisher an den leeren Stühlen zu arbeiten.

00:10:05 Der Kaiser sandte bald wieder einen anderen vertrauenswürdigen Beamten hin, um zu sehen, wie es mit dem Weben stehe und ob das Zeug bald fertig sei. Es ging ihm aber gerade wie dem Ersten. Er sah und sah. Weil aber aus dem leeren Webstuhl nichts da war, so konnte er nichts sehen.

00:10:27 »Ist das nicht ein hübsches Stück Zeug?« fragten die beiden Betrüger und zeigten und erklärten das prächtige Muster, das gar nicht da war. »Dumm bin ich nicht«, dachte der Mann, »also tauge ich nicht für mein gutes Amt. Das wäre ja heiter. Aber das muss man sich nicht merken lassen.«

00:10:49 Daher lobte er das Zeug, das er nicht sah, und versicherte ihnen seine Freude über die Farben und das herrliche Muster. »Ja, es ist ganz allerliebst«, sagte er zum Kaiser. Alle Menschen in der Stadt sprachen von dem prächtigen Zeuge. Nun wollte der Kaiser es selbst sehen, während es noch auf dem Webstuhl sei.

00:11:14 Mit einer ganzen Schar außerwildter Männer, unter denen auch die beiden ehrlichen Beamten waren, die schon früher dagewiesen, ging er zu den beiden listigen Betrügern hin, die nun aus allen Kräften webten, aber ohne Faser und Faden.

00:11:33 ja ist das nicht prächtig sagten die beiden ehrlichen beamten wollen eure majestät sehen welches muster welche farben und dann zeigten sie auf den leeren webstuhl denn sie glaubten daß die anderen das zeug wohl schon sehen können

00:11:50 »Was?« dachte der Kaiser. »Ich sehe ja gar nichts. Das ist ja schrecklich. Bin ich dumm? Tauge ich nicht dazu, Kaiser zu sein? Das wäre das Schrecklichste, was mir begegnen könnte.« »Oh, es ist sehr hübsch«, sagte er. »Es hat meinen allerhöchsten Beifall.« Und er nickte zufrieden und betrachtete den leeren Webstuhl. Er wollte nicht sagen, dass er nichts sehen könne.

00:12:22 Das ganze Gefolge, das er mit sich hatte, sah und sah, aber es bekam nicht mehr heraus als alle die anderen. Aber sie sagten gleich wie der Kaiser, »Oh ja, das ist hübsch!« Und sie rieten ihm, diese neuen Kleider zum ersten Mal bei dem feierlichen Aufzug der Bevorstand zu tragen.

00:12:46 Es ist herrlich, niedlich ausgezeichnet, ging es von Mund zu Mund, und man schien allerseits innig erfreut darüber. Der Kaiser verlieh jedem Betrüger ein Ehrenkreuz, um es in das Knopfloch zu hängen und den Titel Hofweber.

00:13:06 die ganze nacht vor dem morgen an dem das fest stattfinden sollte waren die betrüger auf und hatten über sechzehn lichter angezündet die leute konnten sehen daß sie stark beschäftigt waren des kaisers neue kleider fertig zu machen

00:13:24 sie taten als ob sie das zeug aus dem webstuhl nähmen sie schnitten in die luft mit großen scheren sie näht mit nähnadeln ohne faden und sagten zuletzt so nun sind die kleider fertig

00:13:40 Der Kaiser mit seinen vornehmsten Hofkavalieren kam selbst. Und beide Betrüger hoben den einen Arm in die Höhe, gerade als ob sie etwas hielten und sagten, »Seht, hier sind die Beinkleider, hier ist das Kleid, hier der Mantel und so weiter.« Es ist leicht wie Spinngewebe, man sollte glauben, man habe nichts auf dem Körper, aber das ist gerade der Vorteil.

00:14:11 »Ja«, sagten alle Hofkavaliere, »aber sie konnten nichts sehen, denn es war ja nichts da.« »Wollen Eure kaiserliche Majestät nun allergnedigst geruhen, höchst Ihre Kleider abzulegen«, sagten die Betrüger, »so wollen wir die Neuen hier vor dem großen Spiegel anziehen.«

00:14:36 Der Kaiser legte seine Kleider ab, und die Betrüger stellten sich, als ob sie ihm jedes Stück der neuen Kleider anzügen, die fertig genäht sein sollten. Sie faßten ihn um den Leib und taten so, als bänden sie etwas fest. Das sollte die Schleppe sein.

00:14:56 Und der Kaiser drehte und wendete sich vor dem Spiegel. Gott, wie gut sie kleiden, wie herrlich sie sitzen, sagten alle. Welches Muster, welche Farben, das ist ein kostbarer Anzug. Draußen stehen sie mit dem Thronhimmel, der über seine Majestät während des feierlichen Aufzuges getragen werden soll, sagte der Oberzeremonienmeister.

00:15:25 »Seht, ich bin ja fertig«, sagte der Kaiser, »sitzt es nicht gut?« Und dann wendete er sich nochmals zu dem Spiegel, denn es sollte scheinen, als ob er sein Staat recht betrachtete. Die Kammerherren, die die Schleppe tragen sollten, griffen mit den Händen gegen den Fußboden, als hielten sie etwas in die Luft. Sie wagten es nicht, es sich merken zu lassen, dass sie nichts sehen konnten.

00:15:56 So ging der Kaiser unter dem prächtigen Thronhimmel und alle Menschen auf der Straße und in den Fenstern sprachen, wie unvergleichlich sind des Kaisers neue Kleider, welch herrliche Schleppe er am Kleide hat, wie schön alles sitzt.

00:16:14 Keiner wollte sich anmerken lassen, dass er nichts sah, denn dann hätte er nicht zu seinem Amte getaugt oder wäre sehr dumm gewesen. Keine Kleider des Kaisers hatten solches Glück gemacht wie diese. »Aber, aber er hat ja gar nichts an«, sagte endlich ein kleines Kind.

00:16:39 »Hört die Stimme der Unschuld«, sagte der Vater. Und der eine zischelte dem anderen zu, was das Kind gesagt hatte. »Er hat ja gar nichts an.« »Da ist ein kleines Kind, das sagt, er habe gar nichts an.« »Aber er hat ja gar nichts an«, rief zuletzt das ganze Volk.

00:17:02 Das erschütterte den Kaiser, denn das Volk schien Recht zu haben. Aber er dachte bei sich, den Aufzug muss ich aushalten. Er ging noch stolz einher, und die Kammerherren gingen und trugen die Schleppe, die gar nicht da waren.

Nach dem Märchen: Erinnerungen und Studio-Zukunft

00:17:23

00:17:23 Ja, das war das Märchen des Kaisers, neue Kleider, in einem uralten Buch. Daraus hat mir die Marmeladenoma schon vorgelesen. Abends am Bett, da war sie noch gar nicht die Marmeladenoma. Und bei jedem Märchen, das sie mir vorgelesen hat, hat sie so ein kleines Kreuzchen gemacht. Ihr seht, sie hat mir nicht alle Märchen vorgelesen. Es gibt ja noch so viele andere von den Brüdern Grimm oder Bechstein oder Hauf.

00:17:50 Tja, sehr schönes altes Buch. Ich mag es heute noch.

00:17:55 Ja, und jetzt kommt die erste Fragerunde. Wer eine Frage hat, wir beantworten sie gerne. Es kam zwischendurch eine Raid rein. Hey, wenn ja, der hat uns mit sieben Zuschauern geraten. Das freut mich. Dankeschön. Raid is on the Storm, sage ich da nur. Und süße Früchte und Bits kamen auch noch rein. Das ist ja schön. Eine Sekunde, ich muss erst mal schauen, wo der Anfang hier ist. Odas Welt ist zum Beispiel 42 Monate ein süßes Früchtchen, schreibt.

00:18:25 Guten Abend, liebe Märcheninsel. Ich freue mich, heute die Familie wiederzusehen. Vielen Dank, dass ihr heute wieder live seid. Ich wünsche euch allen einen wundervollen Abend und ein entspanntes Osterfest. Vielen Dank. Schon ganz schön lange dabei. Das freut mich sehr. Ja, wir haben ja auch hier Blumendeko. Der Fabian und ich, wir hatten die gleiche Idee. Ich habe Blumenzwiebeln gekauft auf dem Markt in Ettlingen. Und der Fabian kam mit einem großen Strauß von Tulpen.

00:18:54 Super, also voll die Deko hier für die Marmeladenoma.

00:19:00 Lydia Akash. Ich würde doch die anderen süßen Früchte vorlesen. Und den Wassermarschkern, glaube ich, auch noch rein? Eins nach dem anderen, ja. Elusive One ist drei Monate ein süßes Früchtchen. Super. Louis Vivid ist sogar 62 Monate ein süßes Früchtchen. Schreibt ein großes Osterfest an alle. Vielen Dank. Dankeschön. Der Dummschwarz hat 100 Bits gespendet. Tolle Aktion von euch. Machen wir gerne. Quinn Music ist ein neues süßes Früchtchen.

00:19:29 Rocket X ist 39 Monate ein süßes Früchtenschreiben. Danke, dass ihr weitermacht. Ja, wir machen weiter. Immer mal wieder, wie wir können. 600 Bits kamen von Rocket X rein. 100 von Quick Mic. Freut uns sehr. 100 von Flamera. Das freut uns. Sophia Walzer ist ein neues süßes Früchtchen. Super. Teufelsblümchen auch. Klasse. 200 Bits von Smiley Aloha. Von Löckchen 100 Bits.

00:19:57 Und Michi twitt 100 Bits. Ali von Enten ist 47 Monate ein. 47 Monate. Schreibt, es ist schön, euch zu sehen. Ich wünsche allen schon mal ein schönes Osterfest. Vielen Dank. Ich finde, durch diese ganzen Abos bleibt auch die Märcheninsel erhalten. Und wir wissen, dass ihr das auch schätzt und es gern habt, dass wir es weitermachen, wenn wir Zeit haben oder wenn ein besonderer Anlass ist, so wie wir es gesagt haben. Also uns geht es ja nicht darum, uns eine goldene Nase zu verdienen. Geht ja gar nicht.

00:20:25 Aber zumindest so, dass wir wieder null auf null rauskommen. Denn es gibt doch viele Nebenkosten mit so einer Märcheninsel, was man so als Laie gar nicht weiß. Ich habe es früher auch nicht gewusst. Aber wir erhalten die Märcheninsel und ihr, ihre liebevolle Community. Ihr seid ganz, ganz toll. Also wir freuen uns unglaublich, dass ihr weiterhin auf der Märcheninsel seid. Man muss auch dazu sagen,

00:20:49 dass die Marmeladenoma uns immer in den Ohren gelegen ist, dass wir es unbedingt weitermachen, um das von A nach B die Märchen vorliest. Ich weiß gar nicht, wie oft sie das immer gesagt hat, sehr häufig, auch noch am Sterbebett wollte sie das und wir hatten ihr dann versprochen, dass wir den Stream machen. Das hatten wir, glaube ich, euch auch schon erzählt. Ja, das ist jetzt schon ein Monat her, dass die Marmeladenoma...

00:21:16 gestorben ist und sie ist irgendwie total präsent. Wir sind ja hier auch im Studio. Heute ist möglicherweise der letzte Stream aus ihrem Originalstudio. Dann wird es andernorts weitergehen. Aber wir versprechen euch, es wird vieles, wenn nicht alles von der Deko mitgenommen. Es wird ähnlich aussehen.

00:21:40 dann an der neuen Örtlichkeit. Wir müssen einfach auch die Wohnung auflösen, die können wir nicht behalten. Ja, geht leider nicht. Wir haben schon auch angefangen, die Wohnung aufzulösen. Als nächstes kommt natürlich das Studio. Also hier ist noch alles original. Genau. Hier haben wir nichts gemacht. Wir haben es extra noch bewahrt, bis heute für den Osterstream. Und dann werden wir es dann auflösen und die Sachen mit zu uns nehmen und ein neues Studio für euch einrichten.

00:22:08 Und so wird dann der nächste Stream bei uns zu Hause stattfinden. Wir müssen bei uns noch ein bisschen umbauen. Ja, ein bisschen Apfel umbauen. Aber wir machen das. Ja, und dann kam Wasser Marsch rein. Ich trinke gerne Ali von Enten oder Anfani. Von Anfani vorhin. Anfani, ja, die macht ja immer Wasser Marsch. Wie den Kumfatz vom Fabian. Märchenwünsche kamen auch noch rein. Jetzt habe ich aber keinen Stift.

00:22:38 Hat jemand einen Stift? Ja, Märchenwunsch. Okay. Der Chris wünscht sich die Prinzessin auf der Erbse. Auch von Andersen. Sofa hätte gerne der dicke, fette Pfannkuchen. Finde ich auch super. Finde ich beide super. Moment, dicker Pfannkuchen. Von wem war das? Von Sofa. Sofa. Mutito hätte gerne den kleinen Muck. Der geht ziemlich lang.

00:23:07 Der kleine Muck. Und Eventual Paradox hätte gern den Froschkönig. Froschkönig Eventual Paradox. Interessante Namen habt ihr. Den Froschkönig habe ich vorher irgendwo gesehen. Ich würde aber noch kurz die süßen Früchten fertig vorlesen. So viele süße Früchte. Wahnsinn, Wahnsinn. Ben ist ein neues süßes Früchtchen.

00:23:36 Rieselchen ist 89 Monate einzubauen. Rieselchen 89 Monate. Länger dabei als ich. Also am längsten dabei ist natürlich der Enkel Janik. Mit 15 hat er damals angefangen. Und im Mai haben wir ja zehnjähriges Bestehen der Märcheninsel. Da machen wir auf jeden Fall was, oder Janik? Auf jeden Fall. Auf jeden Fall. Fabian?

00:24:03 Fabian nickt wild im Hintergrund. 200 Bits von Urgud Atlantis. Danke. 200 auch von LRP Schöni. Vielen Dank. Dann kamen 20 verschenkte Süßefrüchte von CSNX3. Wahnsinn. 20 verschenkte Süßefrüchte. Super, super. Ganz toll. Sven das Schaf isst 8 Monate ein süßes Früchte. Dem Chuck sei Mama 15 Monate.

00:24:31 Auch eine treue Femin. Tschack, sag mal. Dann kam noch 100 Bits von Bester Dummschwarzer. Ihr kommt richtig gut an. Man merkt, ihr seid eine Familie. Schön, dass ihr ab und zu wieder hier seid. Vielen Dank. Freut uns sehr. Wir haben lange gewungen, ob wir es überhaupt machen sollen. Ja, wir haben gedacht, vielleicht wollt ihr es nicht oder so. Aber wir haben uns tatsächlich jetzt entschieden, wir machen weiter. Im Rahmen des Möglichen.

00:24:59 Ja. Soll ich mal was vorlesen? Noch nicht ganz. Hier kamen noch zwei Märchenwünsche rein. Okay. Natti Schnatt hätte gern der Feuervogel. Moment. Feuervogel. Natti Schnatt. Und Diabologe hätte gerne das Wasser des Lebens. Das kenne ich gar nicht. Doch. Wasser des Lebens. Ja. Okay.

00:25:29 Noch ein Märchenwunsch, aber ich lese noch die zwei anderen süßen Früchtchen vor, die hier drin reinkamen. Zimbab ist ein neues süßes Früchtchen und Susu ist zwei Monate ein süßes Früchtchen. Hallo Susu. Sehr schön. Ja, das war soweit. Prima. Ich habe jetzt hier ganz, ganz viele...

00:25:48 Fragen. Ich fange mal an. Lydia Agasch. Wenn es nur Farbe war, ist echte Restaurierung schwierig, aber digitale Rekonstruktion oder Spezialfotografie könnten noch was rausholen. Das war eine Antwort auf Federtiger. Ich wünsche euch frohe Ostertage. Von Federtiger. Kann man das groß machen? Ja, das war die Antwort.

00:26:14 Dankeschön. Auch dir frohe Ostertage. Wie komme ich jetzt wieder raus da oben? Runterwischen. Einfach runterwischen. Ich bin, was Technik anbelangt, ganz genauso bekamst wie die Marmeladen-Oma. Das stimmt, auf jeden Fall. Ich bin immer wieder überrascht, dass ich so einen Sohn wie Janik auf die Welt gebracht habe. Also ich habe natürlich nicht auf die Welt gebracht. Aber ich war daran beteiligt, weil da Janik so einen Technikern-Crack.

00:26:45 So, jetzt lese ich was vor. Zocka Omi! Hallo, liebe Märchenfamilie und liebe Märcheninsel. Ich freue mich, dass wir jetzt zumindest ab und zu einen Livestream bekommen. Ganz lieben Dank dafür. Werdet ihr nach wie vor aus Omas Wohnung streamen, so wie heute oder den Ort gegebenenfalls wechseln? Ja, haben wir schon beantwortet, Zocka Omi. Wir müssen den Ort wechseln, denn die Wohnung hier, die können wir natürlich nicht halten. Deswegen werden wir...

00:27:14 bei uns zu Hause dann streamen. Wir haben einen schönen Raum, aber den müssen wir komplett umbauen. Wir beratschlagen noch, was man da genau macht. Wie er dann aussehen wird. Lasst euch überraschen, es wird spannend. Es wird ähnlich sein wie hier. Aber wir werden viele Deko-Sachen mitnehmen, auch diese Märchenfiguren, die von A nach Bs Bruder gemacht hat.

00:27:37 Und wir zeigen euch dann das Studio natürlich. Und die Tischdecke kommt natürlich auch wieder mit. Die habe ich damals aus Indien mitgebracht bei einer Reise. Die Lampe wird auch wieder dabei sein. Das Foto von der Marmeladenoma und natürlich das Buch. Und schauen wir mal, was wir da alles mitnehmen können. Wir wissen selber noch nicht, wie es aussieht. Wir arbeiten noch. Und ich glaube, die Marmeladenoma ist sehr, sehr glücklich, dass wir weitermachen. Das war ja ein großer Wunsch.

00:28:04 Und wir gehen davon aus, die Marmeladen-Oma wird es auf ihre Art und Weise auch mitbekommen. Denn ihr wisst ja, die Marmeladen-Oma hat gesagt, ihre Seele ist unsterblich. Und wir sind davon auch überzeugt. Nedonesien, schönen guten Abend, ihr Lieben. Besonders schöne Grüße an Hiederakete A nach B, Janik und an den Walenkel Fabian. Vielen Dank.

00:28:29 Nina möchte noch wissen, bist du Omas Sohn? Ich bin Omas Sohn, ja, der jüngste Sohn. Es sind ja drei Brüder und ich bin der jüngste Sohn. Ja.

00:28:40 Und ich habe auch das Buch mit dir geschrieben, mit der Marmeladenoma. Mein Leben ist kein Märchen, da werde ich auch später noch was vorlesen. Und wie es der Zufall will, schreibt gerade Michi, Team Marini. Hallo, ich bin so glücklich und dankbar, so ein tolles Buch. Gott segne euch und eure Marmeladenoma. Vor Ostern, ihr liebe Familie. Ja, da wird das Buch gepostet von der Marmeladenoma.

00:29:09 Also es war eine tolle Arbeit, an dem Buch zu arbeiten, mit der Marmeladenoma. Es sind ja viele Kindheitsgeschichten drin und auch spätere Geschichten. Die Marmeladenoma hatte ja ein wahnsinnig interessantes Leben. Sehr anstrengend teilweise, aber sehr, sehr viele märchenhafte Momente. Das sind auch schöne Erinnerungen jetzt für uns. Ja. Mit Fotos und mit Geschichten. Das ist schon sehr bereichernd, das Buch zu haben.

00:29:37 Und manchmal kommt mir das auch so vor, als würde die Marmeladenoma hier in der Wohnung sitzen, wenn ich mir alte Videos anschaue. Dann kann ich es überhaupt nicht vom Kopf her verstehen, dass die Marmeladenoma sich jetzt in anderen Räumen befindet.

00:29:53 Wolkenhuhn. Eddie Osterhund schickt euch liebe Grüße und zeigt seine schönen Osterzähne. Herzliche Grüße und danke, dass ihr da seid. Wie süß. Da ist er. Eddie hat jetzt einen Nachnamen. Osterhund. Der Eddie ist echt süß. Goldiges Tier. Eddie hätte ich auch gerne. Ja.

00:30:18 Smogoltea hat vorhin noch 5 Euro gespendet, schreibt, ich knuddel euch, möge die Marmeladenoma in euren Herzen weiterleben. Ja, das tut sich sehr. Dann kamen hier noch süße Früchen rein. Noch vielen Dank für die 5 Euro.

00:30:34 Das wünschen wir dir auch in den hohen Norden. Gro ist ein neues süßes Früchtchen. So, Vinci schreibt was Blödes. Lieber Vinci, ich war früher beim Rundfunk. Ich habe eine Ausbildung. Vielleicht sollte er mal an seiner Erzählstimme arbeiten.

00:31:02 Nein, kommt nicht so gut. Nee, nee, dann nix auf der Märcheninsel, dann bitte was anderes machen. Dann guck mich zu, wenn es nicht gefällt. Ja, genau, dann tschüssikowski, bye bye. Aisa schreibt, wünsche euch ein gesegnetes Osterfest. Und hier ist die Osterdeko. Bitteschön. Sehr schöne Osterdeko. Ich mag gerne Osterdeko. Wir müssen sagen, dies Jahr haben wir keine Osterdeko zu Hause.

00:31:31 Mike3NL schreibt, von A nach B hat eine sehr gute Stimme, um die Märchen zu erzählen. Ruhig und gleichbleibend. Dankeschön. Dankeschön. BesterDummschwatzer hat 100 Bits gesperrt und schreibt, ich habe einige Zeit den Stream geschaut, aber eine Frage habe ich noch. Wie seid ihr auf den Namen gekommen von A nach B und Hederakete?

00:31:55 Hederakete, erzähl mal, wie bist du auf deinen Namen gekommen? Also eine Freundin von mir hat meinen Spitznamen Hede erfunden. Und weil ich immer sehr schnell bin, bei der Arbeit und zu Hause, wurde daraus Hederakete. Und das stimmt wirklich. Ich bin so ein Mensch, der kann schwer sitzen, der springt immer hin und her und macht immer alles ganz schnell. Und deswegen bin ich die Hederakete. Ich arbeite noch am Slow-Modus, aber es funktioniert noch nicht so ganz.

00:32:22 Ja, also die Hede ist tatsächlich sehr, sehr dynamisch. Da kann man wirklich sich eine Scheibe abschneiden. Da sind wir dagegen lethargisch, obwohl wir auch dynamisch sind. Anfani. Ich muss noch dein Name erklären. Ach so, Entschuldigung. Von A nach B. Ja, also ich habe ja auch ein paar Videos gemacht bei YouTube. Und zwar Reisevideos. Und da kam ich auf Idee. Ich nenne mich jetzt nicht...

00:32:49 Marmeladen, Omas Sohn, sondern von A nach B, weil ich gerne von A nach B reise. Ich habe jetzt schon 25 Länder besucht auf dieser Welt und werde es auch weiterhin tun. Mir macht das einfach wahnsinnig Spaß. Yannick war auch schon dabei, auch bei einem Video, das wir gemacht haben, nämlich in Liverpool. Und Yannick wurde damals sogar am Flughafen von Fans erkannt und plötzlich wurde überall gepostet, Mensch, der Yannick ist unterwegs nach England.

00:33:18 Und die HEDERAKETE, die hat mich natürlich auch schon oft begleitet. Und wir machen viele gemeinsame Reisen in Europa und auch in Indien waren wir schon. Von A nach B liebt das Reisen, muss man wirklich sagen.

00:33:32 Fabian lächelt, lacht. Fabian da hinten immer. Er lacht immer. Da kam ein guter Vorschlag im Chat. Ach echt? Ja. Was kam denn für ein Vorschlag? Dass du die Märchen doch mal in Rapform vorlesen könntest. In Rapform? Ja. Also die Hederakete. Ach so, wegen schnell? Unsere kleine Rapperin. Anfani. Guten Abend an die liebste Marmeladenfamilie.

00:34:01 Ich möchte euch erst mal sagen, wie unglaublich toll ich es finde, was ihr für die Märcheninsel leistet. Nicht nur vor einem Monat, nachdem unsere liebe Marmeladenoma von uns gehen musste, sondern auch jetzt, wie stark ihr seid und wie toll ihr das alles zusammenstemmt.

00:34:17 Ich kann immer nur wieder betonen, wie wundervoll eure Zusammenhalt ist und wie liebevoll ihr trotzdem füreinander alle da seid, aufeinander acht gebt und nur das Beste füreinander wollt. Ich kann euch auf jeden Fall nur sagen, ihr seid ein wundervolles Erbe für die Märcheninsel und absolut egal, was in Zukunft noch sein wird, ich bin zuversichtlich, dass ihr es toll hinbekommen werdet und wir als Märcheninsel unterstützen euch auch jederzeit.

00:34:46 Da er natürlich nicht fehlen darf, denn er wird auch trotzdem weiterhin für immer Teil der Märcheninsel sein, Katerchen Smokey, von dem ich Fotos wieder beigesendet habe. Schön. Er würde mich absolut beipflichten bei dem, was ich sage und wie toll ihr dieses Erbe nun übernehmt und dass ihr eine starke, liebevolle Familie seid. Auf dem ersten Foto hatte ich ihn erwischt, wie er gerade gespielt hatte, am Kratzbaum und dann süß in die Kamera geschaut hat.

00:35:15 Auf dem zweiten Foto sieht man, wie er zusammen mit seinem Halbbrüderchen Kimba nachts heimlich auf dem Sofa zusammenschläft. Ich möchte weiterhin meine wärmsten Wünsche an euch alle aussprechen. Ich bin wirklich sehr dankbar und ihr macht meinen Samstagabend wirklich so unendlich viel besser. Vielen Dank dafür. Ja, und ganz, ganz vielen lieben Dank für deine schönen Worte. Das tut uns natürlich auch sehr gut.

00:35:42 Und hier kommt der Kater Smoky. Hier ist Bild Nummer 1 am Kratzbaum. Wir haben ja auch eine Katze, aber eine Leihkatze gehört eigentlich der Nachbarin. Die kommt aber öfters mal zu uns. Man muss dazu sagen, die gehört eigentlich auch nicht der Nachbarin. Nee, die hat jetzt, da sind sie nochmal, die zwei. Die hat uns so als...

00:36:06 Zweite Familie auserkoren, die Katze. Genau, und die Nachbarin als Erstfamilie. Eigentlich hat jemand anderes die Katze gekauft, schon eine Rassekatze. Und die hat dann sich verabschiedet und uns und die Nachbarin ausgesucht. So kann man es sagen, oder? Ja. Mike3NL, der Samstagabend gehört nur euch. Ich sage alles ab, um hier zu sein. Super. Total klasse.

00:36:31 Euki ist 20 Monate ein süßes Früchchen und schreibt, schön, dass ihr heute wieder da seid. Ja, das ist auch cool. Wir haben zwar wahnsinnig viel um die Ohren momentan natürlich, aber das haben wir uns nicht nehmen lassen, jetzt zu Ostern einen Marmeladen-Omas-Stream zu machen. Und ja, es freut uns alle. Fabian auch gleich wieder dabei. Er hat auch versprochen, er wird heute Bohemian Rhapsody endlich vorsingen. Nachher zum Schluss, gell?

00:36:59 Rebecca, das ist bestimmt alles nicht einfach für euch, organisatorisch wie emotional, aber ich finde es ganz wunderbar, dass ihr die Märcheninsel weiterführt und die Umstände eines neuen Studios auf euch nehmt. Vielen Dank dafür. Sehr gerne. Dankeschön. Ich muss auch sagen, als jetzt die zwei, drei Wochen kein Stream war, haben wir euch auch sehr vermisst. Da war der Samstagabend irgendwie auch seltsam, so leer. Naja.

00:37:27 Muss man auch sagen. Wir waren ja da immer als Mod dann aktiv oder meistens. Ja. Und dann hat tatsächlich was gefehlt. Aber es gab ja auch eine Stream-Wiederholung. Fanden wir auch toll. Viele, viele waren da dabei. Und Federtiger sagt, schön, dass ihr heute hier seid. Danke auch für den Sprachkanal. Auf Discord macht er ja auch was. Das finde ich auch cool. Also die Community ist auch auf Discord unterwegs, wenn wir mal nicht können.

00:37:54 Vielleicht könnt ihr das nochmal hier auf, was ist das für ein Akkord? Magnolien. Twitch, gell? Nee, Discord. Wir schauen gerade die Nachrichten auf dem Discord an. Genau, dass man nochmal kurz zusammenfasst, der Chris-Vlog vielleicht, was ihr dann da macht bei dem Sprachkanal. Dann können wir das auch nochmal vorlesen.

00:38:13 Imperator HD hat noch eine Frage. Wird oder ist schon das Postfach geändert? PS bin damals wegen Kronk auf euch aufmerksam geworden. Nee, das Postfach, das bleibt so. Marmeladenoma. Janik kann es vielleicht mal einblenden. Genau, das Postfach ist unter dem Stream direkt verlinkt. Da steht es direkt ausführlich. Das können wir belassen, das ist eigentlich auch alles. Oder auf marmeladenoma.de, also unserer Website, da sieht man das auch nochmal.

00:38:42 Da muss man auch sagen, die Kosten, also das sind auch so Kosten, so ein Postfach kostet, auch nur, dass ihr das wisst. Dann haben wir, glaube ich, noch ein Paketfach. Das sind alles so Sachen, die man auch bezahlen muss. Apropos, lieber Chris Block, ich war heute Morgen bei der Post und da war noch nichts da. Und dann bin ich wieder nach Hause gefahren, da kam die Nachricht, ihr Paket ist eingetroffen.

00:39:05 Super. Also das muss ich jetzt dann tatsächlich am Dienstag holen. Aber vielen Dank schon mal, Chris Block. Finde ich echt klasse von dir. Vielen lieben Dank. Wir packen es dann nach Ostern aus. Ja, freuen wir uns auch drauf. Freuen wir uns sehr. Horst, die schreibt, sorry, die Frage wurde bestimmt schon beantwortet. Wie geht es denn mit dem Kanal weiter? Ja, also wir machen weiter, aber nicht jeden Samstag. Aber wir machen weiter. Die Märcheninsel bleibt bestehen.

00:39:32 Wir machen immer zu besonderen Anlässen einen Stream, kündigen den aber auch an. Wenn wir keinen Stream machen, dann gibt es immer eine Wiederholung von einem alten Stream und diesen Sprachkanal. Genau, auf Discord findet die Community immer zusammen am Samstag. Genau, ich habe ja keinen Discord, deswegen kenne ich mich da jetzt nicht so gut aus. Samuel Elias, grüße euch, wie geht es euch? Ich freue mich auch hin und wieder hier zu sein.

00:40:00 Wie geht es euch, Janik?

00:40:02 Ja, soweit gut. Walenkel Fabian, auch gut. Wieder Rakete. Ja, soweit gut. Ja, uns geht es immer mal wieder gut. Aber es ist halt eine schwere Zeit der Trauer, ganz klar. Wir haben auch viel zu organisieren natürlich. Aber wir freuen uns, dass ihr alle da seid auf der Märcheninsel. Man kann so sagen, die Trauer ist immer so in Wellen. Dann geht es einem wieder ein bisschen besser. Dann überfällt einem die Trauer wieder.

00:40:31 Das ist einfach so ein Wechselbad der Gefühle. Kann man so sagen. Distelblümchen, guten Abend an die liebe Marmeladenfamilie. Heute bekommt ihr seit längerem wieder eine Schnecke der Woche. Und dazu auch noch eine ganz besondere, die ich für euch herausgesucht hatte. Elysia Chlorotica.

Schnecken der Woche und zweites Märchen 'Frau Holle'

00:40:55

00:40:55 Wiederhole bitte mal, Fabian, du als Schneckenexperte. Diese wundersame Schnecke hat einen blattwörmigen, leicht durchscheinenden Körper, der von smaragdgrüner und goldener Farbe überzogen ist, also richtig edel. Dieser sonderbare Kriecher erreicht nur eine Länge von bis zu drei Zentimetern, wobei es meist dann doch deutlich kleiner ist. Die Oberfläche des kleinen Kriechers hat eine samtartige Beschaffenheit.

00:41:24 Ungewöhnlich für einen solchen Kriecher. Vorkommend tut dieser süße Kriecher im flachen Brackwasser von der nordamerikanischen Atlantikküste, also eine aquatische Schnecke. Was diesen Kriecher auch noch so besonders macht, sie speichert tatsächlich in ihrer Entwicklung Chloroplasten in ihren Körper ein. Diese nehmen sie aus Algen auf und ist für die Entwicklung in eine erwachsene Schnecke unerlässlich.

00:41:51 Weshalb diese Schnecke dann auch in der Lage ist, Fotosynthese zu betreiben. Wie findet denn unser Schneckenflüsterer, diese sonderbaren, besonderen Kriecher, dürfte er denn vorbeikriechen oder sogar einziehen? Das sieht allerdings ungewöhnlich aus. Sieht nicht aus wie eine Schnecke, oder? Ich würde sagen, das sieht aus auf den ersten Blick wie ein Spinatblatt.

00:42:16 Ja, das ist das Chlorophyll. Und da haben wir noch, ah, jetzt, ja, das sieht magisch aus. Spannend, ja. Eine magische Schnecke. Was die auch alles kann, ne? Also die Schnecke der Woche. Und die Marmeladenoma, die hat für den Walenkel Fabian auch drei Schnecken der Woche hinterlassen. Die sind hier vorbeigekrochen. Man kann die jetzt vielleicht schlecht sehen, oder? Wie machen wir das am besten?

00:42:46 Janik, kann ich ran. Ich habe ran gesumt, so kann sie einmal ein bisschen weiter... Genau. Bisschen hochhalten noch. Okay. Das sind drei Glasschnecken. Grün, Gelb, Blau.

00:43:01 Und diese Schnecken, die werden jetzt bei Walenkel Fabian einziehen. Darf ich dir die geben? Er hat schon seine Schneckenbox dabei. Als Erinnerung? Die Marmeladenoma. Die haben früher Marmeladenoma gehört. Jetzt gehören sie dem Walenkel Fabian.

00:43:19 Immer mehr Schnecken ein. Ja. Also ihr wisst ja, was ihr ans Postfach schicken sollt. Schnecken an Walden. Aber keine Lebenden. Keine Lebenden. Aber der Fabian hat seine Schneckensammlung eröffnet, so wie die Oma eine Froschsammlung hatte. Stimmt's? Ja. Im Chat wird geschrieben, wie süß. Federtiger schickt noch Blüten der Frühlings da.

00:43:48 Wir freuen uns da auch sehr. Es ist auch hier eine Blütenpracht in vielen Gärten in Ettlingen.

00:43:56 Und ich würde vorschlagen, ich lese später die Fragen weiter. Ja, eine Nachricht will ich noch vorlesen. Michael Vogert geschrieben, hallo, schönen guten Abend wünsche ich euch und ich wünsche euch allen frohe Ostern. Das wünschen wir auch. Ja, frohe Ostern. Ja, und jetzt haben wir ein anderes Märchen von den Brüdern Grimm. Die Frau Holle, werde ich aber nicht vorlesen. Das macht jetzt...

00:44:24 die Marmeladenoma aus einem Märchen, das der Janik herausgesucht hat. Jetzt kommt die Marmeladenoma und liest euch Frau Holle vor. Ich lese euch ein Märchen vor. Die Frau Holle.

00:44:41 Eine Witwe hatte zwei Töchter. Davon war die eine schön und fleißig, die andere hässlich und faul. Sie hatte aber die hässliche und faule, weil sie ihre rechte Tochter war, viel lieber. Und die andere musste alle Arbeit tun und das Aschenpudel im Hause sein.

00:45:01 Das arme Mädchen musste sich täglich auf die große Straße bei einem Brunnen setzen und musste so viel spinnen, dass ihm das Blut aus den Fingern sprang. Nun trug es sich zu, dass die Spule einmal ganz blutig war. Da bückte es sich damit in den Brunnen und wollte sie abwaschen. Sie sprang ihm aber aus der Hand und fiel hinab.

00:45:23 Es weinte, lief zur Stiefmutter und erzählte ihr das Unglück. Diese aber schallte so heftig aus und war so unbarmherzig, dass sie sprach. Hast du die Spule hinunterfallen lassen, so hol sie auch wieder herauf. Da ging das Mädchen zu dem Brunnen zurück und wusste nicht, was es anfangen sollte. Und in seiner Herzensangst sprang es in den Brunnen hinein, um die Spule zu holen.

00:45:51 Es verlor die Besinnung und als es erwachte und wieder zu sich selber kam, war es auf einer schönen Wiese, wo die Sonne schien und viele tausend Blumen standen. Auf dieser Wiese ging es fort und kam zu einem Backofen, der war voller Brot. Das Brot aber rief, ach, zieh mich raus, zieh mich raus, sonst verbrenne ich, ich bin schon längst ausgebacken.

00:46:18 Da trat das Mädchen herzu und holte mit dem Brotschieber alles nacheinander heraus. Dann ging es weiter und kam zu einem Baum, der hing voll Äpfel und rief ihm zu. Ach, schüttel mich, schüttel mich, die Äpfel sind alle miteinander reif. Da schüttelte es den Baum, dass die Äpfel fielen, als regneten sie, und schüttelte, bis keiner mehr oben war. Und als es alle in einem Haufen zusammengelegt hatte, ging es weiter.

00:46:46 Endlich kam es zu einem kleinen Haus, daraus guckte eine alte Frau. Weil sie aber so große Zähne hatte, war die Angst und es wollte fortlaufen. Die alte Frau aber rief ihm nach. Was fürchtest du dich, liebes Kind? Bleib bei mir. Wenn du alle Arbeit im Hause ordentlich tun willst, so soll es dir gut gehen.

00:47:09 Du musst nur achtgeben, dass du mein Bett gut machst und fleißig aufschüttelst, dass die Federn fliegen. Dann schneit es in der Welt. Ich bin die Frau Holle. Weil die Alte ihm so gut zusprach, so fasste sich das Mädchen ein Herz, willigte ein und begab sich in ihren Dienst. Es besäugte auch alles nach ihrer Zufriedenheit und schüttelte ihr das Bett immer so gewaltig auf, dass die Federn wie Schneeflocken umherflogen.

00:47:39 Dafür hatte es auch ein gutes Leben bei ihr. Kein böses war und alle Tage Gesottenes und Gebratenes. Nun war es eine Zeit lang bei der Frau Holle, da ward es traurig und wusste anfangs nicht, was ihm fehlte. Endlich merkte ich es, dass es Heimweh hatte.

00:47:58 Ob es ihm gleich hier viel tausendmal besser ging als zu Hause, so hatte es doch ein Verlangen dahin. Endlich sagte es zu ihr, ich habe den Jammer nach Hause gekriegt und wenn es mir auch noch so gut hier unten geht, so kann ich doch nicht länger bleiben. Ich muss wieder hinauf zu den Meinigen.

00:48:19 Die Frau Holli sagte, es gefällt mir, dass du wieder nach Hause verlangst und weil du mir so treu gedient hast, so will ich dich selbst wieder hinaufbringen. Sie nahm es auf die Hand und führte es vor ein großes Tor. Das Tor ward aufgetan und wie das Mädchen gerade darunter stand, fiel ein gewaltiger Goldregen und alles Gold blieb einem hängen, sodass es über und über davon bedeckt war.

00:48:47 Das sollst du haben, weil du so fleißig gewesen bist, sprach die Frau Rolle und gab ihm auch die Spule wieder, die ihm in den Brunnen gefallen war. Darauf war das Tor verschlossen und das Mädchen befand sich oben auf der Welt nicht weit von seiner Mutter raus. Und als es in den Hof kam, saß der Hahn auf dem Brunnen und rief, Kikriki, unsere goldene Jungfrau ist wieder hier.

00:49:14 Da ging es hinein zu seiner Mutter und weil es so mit Gold bedeckt ankam, war das von ihr und der Schwester gut aufgenommen. Das Mädchen erzählte alles, was ihm begegnet war und als die Mutter hörte, wie es zu dem großen Reichtum gekommen war, wollte sie der anderen hässlichen und faulen Tochter gerne dasselbe Glück verschaffen. Sie musste sich an den Brunnen setzen und spinnen und damit ihre Spule blütig ward,

00:49:41 strach sie sich in die Finger und stieß sich die Hand in die Donnenhecke. Dann warf sie die Spur in den Brunnen und sprang selber hinein. Sie kam wie die andere auf die schöne Wiese und ging auf demselben Pfade weiter. Als sie zu dem Backofen kam, schrie das Boot wieder, ach, zieh mich raus, zieh mich raus, sonst verbrenne ich, ich bin schon längst ausgebacken. Die Faule aber antwortete,

00:50:09 Da hätte ich Lust, mich schmutzig zu machen und ging fort. Bald kam sie zu dem Apfelbaum, der rief, ach, schüttel mich, schüttel mich, wir Äpfel sind alle miteinander reif. Sie aber antwortete, du kommst mir recht, es könnte mir ja einer auf den Kopf fallen.

00:50:30 Und nach diesen Worten ging sie weiter. Als sie vor der Frau Holle Haus kam, fürchtete sie sich nicht, weil sie von den großen Zähnen schon gehört hatte und verdingte sich gleich zu ihr. Am ersten Tag tat sie sich Gewalt an, war fleißig und folgte der Frau Holle, wenn sie ihr etwas sagte, denn sie dachte an das viele Gold, das sie ihr schenken würde.

00:50:54 Am zweiten Tag aber fing sie schon an zu faulenzen, am dritten noch mehr, da wollte sie morgens gar nicht aufstehen. Sie machte auch der Frau Hole das Bett nicht, wie es sich gehört, und schüttelte es nicht auf, dass die Federn flogen. Da war die Frau Hole bald müde und sagte ihr den Dienst auf. Die Faule war das wohl zufrieden und meinte, nun würde der Goldweg kommen.

00:51:21 die frau holle führte sie auch zu dem tor als sie aber darunter stand war statt des goldes ein großer kessel voll pech ausgeschüttet das ist zur belohnung deiner dienste sagte die frau holle und schloss das tor zu da kam die faule heim aber sie war ganz mit pech bedeckt und der hahn auf dem brunnen rief als er sie sah

00:51:49 Das Pech aber blieb fest an ihr hängen und wollte, solange sie lebte, nicht mehr abgehen. So, das war das Märchen von der Frau Holle. Und nun sage ich euch Ade, eure Marmeladenoma und Enkel Janik. Ja, die Marmeladenoma. Man glaubt dann wirklich, die Marmeladenoma ist da. Das finde ich ganz toll.

00:52:22 Ja, jetzt kommt eine Fragerunde. Schon wieder. Ein Wassermarsch von Blackadder kam rein. Sehr gute Idee. Cheers. Und Aurora, der Dean Black, ist ein neues süßes Brötchen.

00:52:39 Herzlich willkommen auf dem Märchen-Itzel. Und wir haben auch gerade noch, als das Märchen vorgelesen worden ist, die 95.000 Follower geknackt bei Twitch. Wahnsinn. Das freut uns sehr. 95.000 Follower, krasser Hammer. Vielen Dank fürs Folgen. Ja, danke. Muss man echt sagen. Super.

00:53:00 Mike3NL, werdet ihr auch wieder Kerzen dabei haben? Ja, die Kerze wird natürlich jedes Mal von Wal, Enkel, Fabian angezündet. Klar, das machen wir weiter so. Ja, man muss auch dazu sagen, wir haben auch für Rieselchen die Kerze angezündet, weil Rieselchen ist krank oder war krank. Ja. Und Rieselchen, die Kerze brennt für dich, dass du schnell wieder gesund wirst. Ja. Ich hoffe, das war okay, dass ich das jetzt gesagt habe.

00:53:29 Das war so spontan. Aissa, wünsche ein gesegnetes Oster. Ne, haben wir schon. Da waren wir schon. Und Captain Cesar ist neun Monate ein süßes Früchten, schreibt Uhu und sendet drei Herzen. Hi.

00:53:44 Chris Block, hallo beste Marmeladenoma-Familie. Ich habe mitbekommen, dass mein Paket noch nicht in der Filiale war, als von A nach B es abholen wollte. Dann wird es eben ein Nachustern-Paket, da freuen wir uns auch. Beste Grüße, ihr macht das super. Und ein Küken.

00:54:06 Ist auch immer so nett, wenn man da in die Filiale geht und noch Briefe abgibt. Ich beantworte ja auch die Briefe, die gekommen sind, die Kondolenzkarten. Und dann fragt, ist ein Päckchen für Marmeladenoma da? Dann bekommt man ihm ein Lächeln geschenkt. Anscheinend kennt man auch in der Postfilial in Ettling die Marmeladenoma. Stefan.

00:54:27 Ich fordere das Pferd der Woche jetzt auf zu erscheinen. Sehr gut, Stefan. Pferd der Woche. Ich liebe das Pferd der Woche. Wo ist es, das Pferd der Woche? Bis jetzt aber nur die Schnecke der Woche. Und die Schnecken der Woche. Federtiger, bei uns im Schlossgarten blüht es so schön.

00:54:48 Auch da wieder Magnolien im Flossgarten. Ich liebe Magnolien. Nicht, wenn man sie selber im Garten hat. Nein, ja nicht. Ich bin sehr, sehr kurz bei Magnolien, aber die Zeit, wo sie blühen, das ist wirklich wunderschön. Ich bin ja kein Garten-Fan, Fabian. Ja, du weißt.

00:55:06 Für Gartenarbeit zumindest.

00:55:29 Wer fragt jetzt täglich nach neuen Geschichten oder nach Lieblingsbüchern? Märchen kommen demnächst auch dran. Ich habe es gesehen. Das wollte ich gerade sagen. Du hast es auch gesehen. Ich habe auch gesehen. Von A nach B hast du es auch gesehen. Wir haben beide gesehen. Ich habe nur viel gesehen. Wo kommt der Roboter her? Selber entwickelt, Zocker Omi? Wahrscheinlich. Das wäre cool. Zusammengeschraubt. Aber so einen könnten wir auch brauchen. Nee, da müssen wir noch mehr vorlesen. Ja, ja.

00:55:56 Lucy Maike schreibt noch, Macnull, sind echt toll. Ja, das ist ein schön. Und Captain Cesar war sehr großzügig bei YouTube. Er hat nämlich 50 Mitgliedschaften verschenkt. 50 Mitgliedschaften, Wahnsinn. Vielen, vielen Dank. Dankeschön. Wie heißen die bei YouTube, die Mitgliedschaften? Auch süße Früchte. Auch süße Früchte. 50. Irre. Toll. Klasse.

Zusätzliche Märchenwünsche und Community-Interaktion

00:56:22

00:56:22 So Zocker-Umi, dass wir uns immer einen Roboter wünschen, der den Kaffee bringt am Sonntag. Ja, das wäre eine coole Sache. Vielleicht mal daran arbeiten, Zocker-Umi, wenn der Roboter dann auch noch nicht nur Kaffee bringt, sondern auch noch Märchen vorliest. Das wäre optimal. Tiefeltierchen. Ich hatte ganz vergessen, dass ich letztes Jahr diese Tulpe gepflanzt hatte. Umso schöner war die Überraschung. Ja, wir haben auch schon viele Tulpen.

00:56:52 Im Garten, die wir teilweise auch der Oma geschenkt haben, die dann irgendwie dann zu uns gewandert sind. Oma hat ja auch Tulpen sehr geliebt und Nelken und Rosenfeuil vor allen Dingen.

00:57:06 Sie hätte auch einen eigenen Garten gehabt damals, die Oma. Also einen Schrebergarten, Naturgarten. Sanne schreibt, bin extra eher vom Osterfeuer weg, um wenigstens noch etwas vom Stream zu sehen. Sehr lieb. Wie ich bereits auf YouTube schrieb, habe ich größten Respekt vor euch, dieses Erbe anzunehmen und die Arbeit fortzuführen. Ihr seid einfach nur toll. Vielen Dank. Ja, vielen Dank. Dankeschön.

00:57:29 Sofa. Hallo lieber A nach B, liebe Hede-Rakete, lieber Janik, lieber Fabi und alle lieben Besucher der Märcheninsel und auch an die herzerliebste Marmeladenoma im Geiste einen schönen Abend. Ich bin unendlich glücklich, dass ihr das Erbe der Märcheninsel weiterführt und habe insgeheim auch sehr darauf gehofft und ich bin mir sicher, dass sie gerade unendlich stolz auf euch wäre.

00:57:56 Wünsche euch bis sinnliche Ostern und schicke natürlich auch wieder ein Bild von Katerchen Spinat. Dieses Mal, wie er auf meinem Schoß liegt und dabei süß meckert, wenn ich ihn nicht genug graule. Ein meckernder Kater. Das ist ungewöhnlich. Kriegt man das nicht? Ah, jetzt. Könnt ihr sehen? Der meckernde Kater.

00:58:23 Sehr schön. Captain Cesar schreibt noch, ich liebe auch die Natur, aber durch mein Heuschnupfen ist es schwierig. Ich habe insgesamt zehn verschiedene Arten, auf die ich allergisch reagiere, sechs verschiedene Baumarten und vier Weizenarten. Weizen, okay. Da macht das Leben richtig Spaß im Frühling. Ich kann es teilweise nachvollziehen, weil wir haben ja auch Allergien. Aber so eine Desensibilisierung müsste eigentlich helfen. Hatte ich auch mal gemacht.

00:58:52 hat es geholfen ja gut richtig es hat sich minimiert ja gertrud schön dass er weitermacht ich wünsche euch weiterhin viel kraft beim verarbeiten des verlustes zum erfolg beim aufbau des neuen setups dankeschön ja ja so ein postfach hatten wir schon von michael vorgekam noch 1,50 euro rein dann geschwind die land die man da und skype ist ein neues süßes früchte

00:59:21 Herzlich willkommen auf der Märcheninsel. Chris Block, Info zu den Community-Märchenabenden. Ab sofort haben wir für unsere Community-Märchenabende einen eigenen Sprachkanal. Also dann zu nutzen, wenn die Marmeladenfamilie nicht streamt und wir sie als Community vertreten.

00:59:38 Soll ich ja das jetzt vorlesen mit HTTP? Den Linken muss ich einfach, man weiß ja wahrscheinlich, einfach auf den Discord-Sauger gehen. Genau, wenn man auf Discord ist, kommt man, glaube ich, automatisch hin.

00:59:53 Novalet, Tintenglecks, wir waren heute 10 Kilometer spazieren in den Niederlanden, nahe der Grenze beim Dreiländereck. Ein Fassan war auch unterwegs, ein Fassan. Wir wünschen euch ein schönes Osterfest, senden euch liebe Grüße. Ja, Fassanen gibt es bei uns, glaube ich, nicht. Oder? Gibt es hier Fassanen? Ja? Auf den ganzen Hintfeldern. Fassanen? Ja. Noch keinen gesehen. Spechte habe ich schon gesehen.

01:00:21 Und die Römer, die hier früher gewohnt haben, die haben Pfauen gehabt, aber die haben sich nicht halten können. Lisa Maus Gaming schreibt noch, einen Luftreiniger kann ich euch echt empfehlen. Wegen der Allergie wahrscheinlich. Ja, wir haben das tatsächlich zu Hause. Wir haben zwei Stück. Im Keller. Im Keller. Jetzt kommt mal wieder ein Märchen zur Abwechslung. Diabologe hat noch eine Frage.

01:00:47 Was sind eigentlich eure Lieblingsmärchen? Bei Yannick war es ja Schneebietchen. Wal, Enkel Fabian, was ist dein Lieblingsmärchen? Ich habe viele. Erzähl mal. Alle aufzählen bitte. Dornröschen ist eins. Rolle ist auch eins. Dann noch viele mehr. Jede Rakete? Meins ist Sterntaler. Sterntaler.

01:01:15 Kommt mir bekannt vor. Also ich habe das gleiche Lieblingsmärchen wie die Marmeladenoma, das Mädchen mit den Schwefelhölzern und ich mag auch den standhaften Zinssoldat. Und ich mag auch der dicke, fette Pfannenkuchen. Hat sich Sofa gewünscht. Vielleicht soll ich das mal vorlesen. Walenkel Fabian, der dicke, fette Pfannenkuchen. Aber wo es jetzt gerade sich versteckt hat, das Pfannentier hier im...

01:01:45 iPad? Ja. Sehr gut. Ich kriege da immer Hunger auf Pfannkuchen, muss ich gestehen. Ja, glutenfrei aber. Ja, ich liebe Pfannkuchen. Und an Farnika noch ein Wasser Marsch rein. Dankeschön. Cheers. Und die Sars-Karone möchte ein bisschen Max, auch Max und Moritz.

01:02:04 Also ich habe als Kind mir immer die Bildergeschichten angeguckt von Max und Moritz. Aber es gab eine Szene, die hat mich wahnsinnig verstört. Nämlich als Max und Moritz, ich glaube leerer Lämpel war es, in die Pfeife Schwarzpulver reingemacht haben. Das dann explodiert. Und als nächstes Bild sieht man dann einen entstellten leerer Lämpel. Und da muss ich sagen, das ist nichts für Kinder. Mich hat das als Kind wirklich...

01:02:32 sehr negativ beeindruckt.

01:02:36 Ist auch kein Märchen, mal davon abgesehen. Übrigens aber, der Wilhelm Busch, der konnte super malen. Hede Rackete und ich, wir waren mal in einer Kunstausstellung, der hat wunderschöne Bilder gemacht, also Landschaftsbilder und so, ganz fantastisch. Die Ausstellung war im Wirkmuseum in Günzelsau, glaube ich. In Schwäbisch Hall. War die in Schwäbisch Hall? Oh, in Schwäbisch Hall. Der hat mehrere Museen, aber es war wirklich toll. Und die Eintritte sind immer frei bei den Wirkmuseen. Also kann man empfehlen.

01:03:06 So, das Märchen vom dicken, fetten Pfannenkuchen fürs Sofa, heute gewünscht. Es war einmal eine Mutter, die hatte sieben hungrige Kinder. Dann nahm sie Mehl, Milch, Butter, Eier, Zucker, etwas Salz, nicht zu vergessen, und machte einen schönen, dicken, fetten Pfannenkuchen.

01:03:28 Der lag in der Pfanne und ging auf, dass es eine Freude war. Die Kinder standen alle ringsherum und auch der alte Großvater sah zu.

01:03:39 Da sagte das erste Kind, ach, gib mir doch ein bisschen von dem Pfannekuchen, liebe Mutter. Liebe gute Mutter, sagte das zweite, liebe gute schöne Mutter, sagte das dritte, liebe gute schöne beste Mutter, sagte das vierte, liebe gute schöne beste süße Mutter, sagte das fünfte, liebe gute schöne beste süße einzige Mutter, sagte das sechste.

01:04:05 »Liebe, gute, schöne, beste, süße, einzige, herzige Mutter«, sagte das Siebente. Aber die Mutter sagte, »wartet, bis er sich umgedreht hat.« »Wir hätte aber sagen sollen, bis ich ihn umgedreht habe.« Als der Pfannkuchen hörte, dass er sich selbst umdrehen könne, dachte er,

01:04:28 Zum Essen bin ich viel zu schade. Ich will mir lieber erst einmal die Welt anziehen und mich sofort umdrehen.

01:04:37 Damit machte der Pfannenkuchen einen Sprung und sprang, Kantapper, Kantapper, aus der Pfanne heraus und zur Tür. Aha, die Mutter rannte mit der Pfanne und dem Kochlöffel hinter ihm her. Auch der alte Großvater und die sieben Kinder liefen hinter ihr drein. Alle schrien, haltet ihn, haltet ihn. Aber der Pfannkuchen lief, Kantapper, Kantapper, die Treppe hinunter.

01:05:07 und hinaus auf die Straße.

01:05:09 Da saß eine Miezekatze. Als sie den dicken, fetten Pfannekuchen sah, sagte sie, Miau, dicker, fetter Pfannekuchen, lass dich fressen, bitte. Aber der Pfannekuchen sagte, Was, ich soll mich von dir Katze Miaze fressen lassen? Hinter mir ist schon die Mutter geblieben, der Großvater auch und der Kinder sieben.

01:05:38 Und ich soll dir, Katze Miatze, nicht entlaufen. Und er lief kantapper, kantapper, immer weiter der Straße entlang.

Das Märchen vom laufenden Pfannekuchen

01:05:48

01:05:48 Da kam ein Hahn. Der sagte, »Dicker, fette Pfannekuchen, lass dich auffressen!« »Was?« sagte der Pfannekuchen. »Ich soll mich von dir, Hahn-Gradan, fressen lassen. Hinter mir ist schon die Mutter geblieben, der Großvater auch, und der Kinder sieben, und Katze mirze. Und ich soll dir, Hahn-Gradan, nicht entlaufen.«

01:06:15 Und er lief Kantopper, Kantopper immer weiter in die Welt hinein. Da kam eine Gans. Die sagte, »Dicker fetter Panikkuchen, lass dich auffressen!«

01:06:30 »Was?« sagte der Pfannikuchen. »Ich soll mich von dir ganz Watschwanz fressen lassen. Hinter mir ist schon die Mutter geblieben, der Großvater auch und der Kinder sieben. Katze, Miatze, Hahn, Gradan. Und ich soll dir ganz Watschwanz nicht entlaufen.« Und er lief kantapper, kantapper, immer schneller in die Welt hinein.

01:06:56 Da kam eine Kuh. Die sagte, mh, dicker fetter Pfannekuchen, lass dich auffressen.

01:07:05 Was, sagte der Pfannekuchen wieder, ich soll mich von dir, Kuhmumu, fressen lassen. Hinter mir ist schon die Mutter geblieben, der Großvater auch und der Kinder sieben. Katze, Miatze, Hahn, Kradan, ganz Watschwanz und ich soll dir, Kuhmumu, nicht entlaufen. Und er lief, kantapper, kantapper, immer schneller in die Welt hinein.

01:07:31 da kam ein schwein und er sagte dicker fetter pfannekuchen komm her lass dich auffressen

01:07:39 »Was?« sagte der Pfannikuchen wieder. »Ich soll mich von dir, Schweinschwänzlein, fressen lassen. Hinter mir ist schon die Mutter geblieben, der Großvater auch, und der Kinder sieben. Katze, Miatze, Hahn, Kardan, Gans, Watschwanz, Kuh, Mumu, und ich soll dir, Schweinschwänzlein, nicht entlaufen.« Und er lief Kantapper, Kantapper, immer schneller in die Welt hinein.

01:08:06 Da aber kam der Pfannkuchen an einen breiten Bach, und er hatte keine Brücke. Er wusste nicht, wie er hinüberkommen sollte. Er lief immer kantapper, kantapper dem Wasser entlang. Das Schwein aber, das war ihm nachgegangen. Und als es zu dem Bach kam, da sprang es ins Wasser und schwamm auf dem Wasser.

01:08:30 Der Pfannkuchen aber, der hatte Angst davor, nass zu werden. Das Schwein sagte, »Setz dich auf meinen Rücken, so will ich dich rübertragen.« Da sprang der Pfannkuchen auf den Rüssel des Schweins. »Duffuff«, sagte das Schwein, und fraß den dicken, fetten Pfannkuchen auf einen Haps. Oder der Pfannkuchen nicht weiterkam, das Märchen hier ein Ende nahm.

01:08:54 Was mich wundert. Ich kenne das ganz anders. Das ist eine andere Version. Hat den der Fabi da rausgesucht? Reloaded. Kantapa, Kantapa. Ja, kommt wieder in der Fragerunde, wenn ihr wollt. Und 100 Bits kam auch noch von Mike3nl. Ihnen vielen Dank. Senpai möchte wissen, wie zum letzten Mal im Studio...

01:09:23 Wir müssen das nochmal erklären. Wir werden jetzt die Wohnung von der Marmeladenoma auflösen und natürlich auch das Studio hier. Und dann zieht es zu uns nach Hause und wir richten bei uns zu Hause ein neues Studio ein. Das wird natürlich ein Momentchen dauern, weil wir müssen viel, viel umbauen, umstellen, denn wir waren auf das nicht vorbereitet.

Neues Studio und Umbaupläne

01:09:49

01:09:49 Und diese Wohnungsauflösung ist auch sehr aufwendig, muss man sagen. Ja.

01:09:59 Wieder Tiger, wenn die Marmeladenfamilie nicht streamt, organisieren Samuel, Elias und ich einen Vorleseabend im Sprachkanal, dass wir uns gegenseitig dann Märchen vorlesen. Nächsten Samstag haben wir wieder einen Marmeladenoma, ihr seid herzlich eingeladen. Wir sind nun ab 20 Uhr im Sprachkanal Community Märcheninsel. Wenn ihr Samstag vorlesen möchtet, meldet euch gerne bei uns. Wie ist denn das, Janik? Wir laden ja auch jeden Samstag noch.

01:10:29 einen alten Stream hoch von der Huma oder wie machen wir das? Genau, also es gibt jede, also es wird weiterhin so sein, dass jeden Samstag ab 20 Uhr ein Livestream ist. Das heißt, man kann immer einschalten und entspannen und runterkommen. Und wenn wir eben zeitlich können, dann läuft quasi unser Stream und ansonsten eine Wiederholung. Und dort kann man ja auch nochmal schreiben. Da kann man auch kommentieren, das wird auch moderiert und so. Man kann sich in der Community treffen und so.

01:10:58 Toll, dann gibt es ja ganz viele Angebote. Wolkenfuchs, meine Meerschweinchen Rocky und Rowan, nenne die beiden auch liebevoll Fellnasen. Das sind sie die beiden. Sehr fotogen.

01:11:16 Meerschweinchen. Das ist ja echt süß. Ja, finde ich auch goldig. Wir hatten auch mal zwei Meerschweinchen, Ilvi und Sternchen. Ja, der Janik hatte die. Und Sternchen wurde immer größer und ein bisschen dicker, dann hieß sie nur noch Komet. Sakura-Chan, wir hatten gestern wie in den letzten Tagen Besuch von einem Mäusebussard. Ich wünsche euch und allen anderen auf der Märcheninsel frohe Ostern. Mäusebussard. Wahnsinn. Wahnsinn, ja.

01:11:44 Schaut recht gebieterisch. Ein tolles Bild. Ja, allerdings. Rangesoomt. Wahrscheinlich rangesoomt. Niklas möchte wissen, habt ihr Lieblingsbücher? Ja, ich habe eigentlich einige Lieblingsbücher. Was mir einfällt, ist Rohinton Mystery. Ein indischer Autor. Und dieses Buch heißt Das Gleichgewicht der Welt. Das ist ein Roman, den finde ich ganz fantastisch. Den habe ich schon mehrmals gelesen, tatsächlich.

01:12:20 Und ich liebe auch alte Reiseerzählungen. Kauf ich manchmal ein Antiquariat. Gerne auch aus Indien. Der eine oder andere weiß vielleicht, ich bin etwas indienaffin und war da schon viel unterwegs. Also Reiseerzählungen lese ich auch unheimlich gerne. Überwiegend auch aus Asien. Blackadder hat noch Wassermarsch ausgeführt. Dankeschön. Wird so langsam leer.

01:12:47 Soll ich mal was nachgießen? Dann bin ich mal schnell... Jetzt habe ich nur noch Kunkwatz hier drin. Zum Nachgießen. Gertrud, ich wünsche mir sehr das Märchen Die Froschprinzessin. Das habe ich schon sogar notiert. Ne, das war der Froschkönig. Schreibe ich mal auf. Gertrud, Die Froschprinzessin. Sagt mir jetzt tatsächlich nichts. Aber können wir recherchieren.

01:13:17 Weder Tiger, ich hatte am 22. Geburtstag und mein Freund hat mich damit um Mitternacht überrascht. Ich habe selbst gestreamt und reingefeiert, habe mich sehr gefreut. Und dann habe ich morgens meine Geschenke ausgepackt. Natürlich habe ich dann nachmittags den Rest des Kuchens mit anderen geteilt. Benjamin Blümchen, Weder Tiger, bist ein Benjamin Blümchen Fan.

01:13:43 Kann ich mich auch noch erinnern. Aber ich glaube, die Torkischen an sich sehr beliebt, diese Benjamin Tütchen. Benjamin Tütchen. Benjamin Tütchen. Jede Rakete.

01:14:01 Alu Gaming Show ist ein neues süßes Früchtchen. Herzlich willkommen. Und Universal Klingentänzer ist 66 Monate ein süßes Früchtchen. Ich habe kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht. Heute leider ohne ein Väterwoche, da ich heute einer Freundin beim Umzug geholfen habe. Umzug, okay.

01:14:21 Ja dann, beim nächsten Mal. Zufa! Ich habe noch weitere Bilder für euch, die ich euch hoffentlich freuen werde. Anfahrend ich war nämlich in einem Café, wo sie kleine süße Küken als Deko zu Ostern hatten. Und wir konnten nicht widerstehen, sie in Szene zu setzen und süße Fotos zu machen.

01:14:42 Also ich mag diese kleinen Küken ja auch. Ich habe auch welche gekauft. Ich glaube, wir haben schon ganz viele von diesen kleinen Küken. Ja, ja, ich finde die echt witzig. Die haben so etwas Lebendiges irgendwie, finde ich. Und dann haben wir noch ein drittes. Ganz in Pink. Mit einer Himbeere und Eis. Nice. Tolle Pote. Wirklich tolle Pote. Super. Ebertiger schreibt, die Torte gab es jedes Jahr und würde es auch jedes Jahr geben.

01:15:14 Ich finde so Rituale auch mal toll, muss ich sagen. Ja, da hat Mike 3NL ein Foto gemacht, haben wir gerade gesehen. Marmeladenoma liest. Frau Holle, so ein schönes Märchen. Wieder Tiger noch eine Magnolie für jede Rakete. Vielen Dank, ich liebe Magnolien. Und?

01:15:42 Wolkenfuchs, ich und meine Meerschweinchen wünschen euch allen frohe Ostern. Hatte vor meinem Garten auf dem Feld die Osterhasenversammlung. Sehr schön. Unten drunter sind zwei Katzen zu sehen. Also ich dachte zuerst, dass wir die Meerschweinchen, aber das wäre merkwürdig, weil Soja-Chan hat nämlich diese Katzen gepostet. Die sehen auch sehr schön aus, die Katzen.

01:16:10 Janik liebt ja auch Katzen. Ja, das ist ja goldig. Die kuscheln miteinander. Wir hatten ja als Kind auch eine Katze Schnubberle. Und ich hatte auch 20 Mäuse zu Hause in einem großen Käfig. Manchmal hat sich dann die Katze da vorgesetzt vor dem Käfig und hat da zugeschaut. Das war dann wie Katzenfernsehen für die. Christblock sagt es sehr niedlich. Ja.

01:16:42 Funky, hallo liebe Marmeladenoma-Familie. Ich hoffe, euch geht es gut. Ich freue mich sehr auf den 10. und 11. Juli, denn meine Theatergruppe führt Momo auf nach dem Roman von Michael Ende. Ich spiele einen grauen Herrn, falls ihr die Geschichte kennt. Ja, ich kenne natürlich die Geschichte, ich kenne auch den Michael Ende. Mit dem hatte ich auch ein Gespräch damals im Rundfunk, da habe ich den Michael Ende persönlich kennengelernt. Das war...

01:17:12 Das war eine tolle Sache. So ein netter Mann war das.

01:17:17 So, Sanne schickt ein Osterfeuer. Naja, toll. Ich kenne das so gar nicht, ein Osterfeuer. Gibt es bei uns jetzt weniger, glaube ich, in der Region, oder? Es gibt es eher in Norddeutschland, glaube ich. Osterfeuer, glaube ich, eher nicht so. Hier im Südwesten ist das nicht so. Melhell, wie wundervoll, jetzt ist das verrutscht, Moment, wie wundervoll euch zu sehen und wie wundervoll den Samstag mit Märchen ausklingen zu lassen.

01:17:46 Wir haben einen kleinen Teich angelegt und hatten beim Graben tierische, tatkräftige Hilfe. Noch ist die Ecke nicht ganz fertig, aber wir arbeiten daran. In diesen ungewissen Zeiten wollen wir für die Familie einen gemütlichen Ort schaffen. Wir wünschen euch allen ein friedliches Osterfest. Ach süß. Cool, können wir auch gebrauen, so einen Hund. Wir müssen nämlich auch einige Kabel jetzt verlegen im Garten.

01:18:16 Und da gibt es einen gemütlichen Ort. Oh, das ist ein großes Gelände. Wir haben ja nur einen Minigarten. Und da ist der Teich. Ich hätte auch gern einen Teich. Ja, die noch will. Am besten mit Zugbrücke. Man hat gern so einen Schwimmteich. Das wäre cool, aber dazu haben wir leider keinen Platz. Ja, wir können später weitermachen, vielleicht mit der Fragerunde. Ich habe ja nämlich noch...

01:18:48 Das eine oder andere. Ja, zum Beispiel hier aus dem Buch von der Marmeladenoma, ihre Biografie, da will ich jetzt auch noch eine Geschichte vorlesen. Und zwar eine Geschichte, die ich persönlich sehr, sehr goldig finde. Da kann ich mir die Marmeladenoma so richtig vorstellen, wie sie sich als Kind gefühlt hat. Sie mag ja auch Gänse, die Marmeladenoma.

Biografische Geschichte von der Oma

01:19:13

01:19:13 Und wir haben sogar eine Gans jetzt hier in der Diele stehen. Hol mal die Gans, das wäre eine tolle Sache. Hier hat sich die Marmeladenoma deswegen zugelegt, weil sie ja eine Gans als Haustier hatte. Und diese Gans, die wird auch in das neue Studio kommen und wird hin und wieder leuchtende Botschaften senden. Jetzt momentan kann man sie nicht anknipsen. Kann man sie sehen? Jetzt ist sie gerade zu sehen. Noch ein bisschen roter noch vielleicht. Das ist die Gans.

01:19:42 Vielleicht von der Seitenortwissel? Da muss man dann den Stecker reinmachen. Sollen wir sie leuchten lassen? Das ist die ganz Too Snell da. Die kommt dann ins Studio für euch. Genau. Hey. Seitenverkehrt. Ist gar nicht so einfach. Jetzt aber. Too Snell da. Ich kann sie halten, solange bist du die Geschichte.

01:20:11 Ja, dann viel Spaß. Ja, Marmeladenoma, jetzt kommt deine Erfahrung mit der Gans zu Snell da. Aus dem Buch Mein Leben ist kein Märchen.

01:20:22 Die Liebe zu Tieren hatte sich schon früh in meiner Kindheit entwickelt. Unsere Katzen, die Hasen meines Vaters, unsere Hunde wurden mir zu Freunden. Doch eines Tages sollte eine besondere Freundin in mein Leben treten. Sie hieß Tusnelda und war eine Gans. Das kam so.

01:20:45 Mein Vater war für viele Menschen in unserem Stadtteil Ansprechpartner. Er half bei kleineren Reparaturen, hatte ein offenes Ohr für die Sorgen der Menschen, egal ob groß oder klein.

01:20:59 Ein älteres Ehepaar, dem er sehr verbunden war, ließ es sich nicht nehmen, meinem Vater eines Tages ein Geschenk zu machen. Die Gans, die sie in ihrem Garten aufgezogen hatten, so meinten sie, würde ihm und seiner Familie gut als Festtagsbraten dienen.

01:21:18 Erfreut nahm Vater das Geschenk an. Glücklich mit der arglosen Gans unter seinem Arm klingelte er an unserem kleinen Haus. Ich öffnete, die Gans und ich blickten uns in die Augen und sofort stellte sich eine tiefe Verbundenheit ein. Es klingt sicherlich merkwürdig, aber es war gerade so, als hätten sich zwei Freunde nach langer Zeit wieder getroffen, Tusnelda und Helga.

01:21:49 Der Name der Gans war mir übrigens spontan eingefallen, gerade als ich von meinem Vater in mein Leben getragen worden war. Mein Vater sagte mir froh, dass uns die Gans am Sonntag als Braten vorsetzen wolle. Ich war bestürzt. »Aber du kannst doch nicht meine Freundin Tusnelda umbringen«, sagte ich betroffen.

01:22:18 mein vater sah mich an als sei ich nicht ganz bei trost doch er hatte die wunderbare fähigkeit sich in andere menschen selbst in das seelleben eines kleinen mädchens hinein zu versetzen er schien verständnis für meine gemütslage zu haben in der ich mich gerade befand

01:22:38 Auf der anderen Seite jedoch hatte er eine Familie zu ernähren, ein Umstand, den er mir nun mit schonenden Worten zu erklären versuchte. Vergebens, ich bettelte, er möge das wehrlose Geschöpf nicht töten, nicht, meine Liebe, Tusnelda. Er lächelte milde, wie seine Art war, und versprach, darüber nachzudenken.

01:23:03 Doch zum Nachdenken sollte er keine Gelegenheit bekommen. Ich verfolgte meinen guten Vater den ganzen Tag. In den Garten, wo er Tusnelda vorsäuglich einen großen Stall eingeschlossen hatte, auf den Dachboden, in die Küche, ins Wohnzimmer. Egal, wo er sich aufhielt, stets war ich ihm ins Gewissen redend an seiner Seite.

01:23:30 Immer wieder beschwor ich seinen guten Willen, seine Tierliebe und die Zuneigung zu seiner jüngsten Tochter, die er auf das Spiel setze, wenn er Tussnelda nicht das Leben schenkte. Vater schwieg. Er blieb die Ruhe selbst. Schließlich tauchte ich, er arbeitete gerade an einem seiner Gemälde, unerwartet hinter der Staffelei auf.

01:23:57 Ich sagte nichts mehr, sondern blickte ihn nur stumm an. Vater seufzte. Ach, Kind, sagte er, du sollst deine Gans haben, ich schenke sie dir.

01:24:13 Überglücklich fiel ich ihm um den Hals. Sofort eilte ich in den Garten, um Tusnelda zu befreien. Sie begrüßte mich flügelschlagend, und wieder trafen sich unsere Blicke. Auf irgendeine Weise waren wir beide auf einer mystischen Ebene miteinander verbunden. Ich nahm Tusnelda auf meinen Schoß und streichelte liebevolle Worte flüsternd über ihr Gefieder.

01:24:39 sie wurde meine beste freundin tusnelda die sie nun frei bewegen durfte wie sie wollte folgte mir auf schritt und tritt als sei ich die gänsemagt aus dem gleichnamigen märchen der brüder grimm

01:24:55 Sie kam mit hinunter an das Flüsschenalp, wo ich den jüngeren Kindern aus meinen geliebten Märchenbüchern vorlas. Sie beteiligte sich an meinen Spielen mit anderen Kindern auf der Wiese. Sie begleitete mich zu Nachbarn oder zum Einkauf in den Dorfladen. Nur in die Schule durfte sie nicht mit, was Tusnelda, klug wie sie war, einzusehen schien.

01:25:21 Während ich in der Schule lernte, wartete sie geduldig zu Hause auf mich. Wenn ich zurückkam, lief mir uns froh entgegen. Ich rief ihr Namen, und sie watschelte flügelschlagend und schnatternd auf mich zu. »Die Gänse begrüßen sich«, sagte dann mein Vater schmunzelnd. Aber er wusste, wir waren mehr als zwei Gänse. Wir waren seelenverwandt.

01:25:50 Ja, das ist eine kleine Geschichte aus dem Buch. Mein Leben ist kein Märchen. Und ich zeige euch mal den Vater. Das hat er ausgesehen. Er hat auf dem Feld gearbeitet. Er war ja Kunstmaler von Beruf und er war auch technischer Zeichner.

01:26:08 Vater von acht Kindern. Unglaublich. Und meine Mutter, die Marmeladenoma, war das zweitjüngste Kind. Will ich mal schauen. Vielleicht finde ich hier sogar noch ein Auto ganz spontan von der Marmeladenoma, als sie noch ein kleines Kind war. Ja, die ist ein bisschen klein, aber vielleicht kann man das doch sehen. Hier ist die Marmeladenoma. Kann man das einigermaßen erkennen, Janik? Oder noch ein bisschen heranzoomen. Ich kann heranzoomen.

01:26:38 Die Marmeladenoma, als sie ein kleines Kind war damals in Karlsruhe Grünwinkel, da kam sie zur Welt als Helga. Ein Name, den sie nie mochte übrigens.

01:26:53 Und Tusnelda ist übrigens der Name, war der Name von Hermann der Kairuska, kennt ihr vielleicht. Und aus irgendeinem Grund hat die Marmeladenoma die ganz Tusnelda genannt, nach diesem Germanenführer. Und das Wort Tussi übrigens, das kommt auch von dieser Tusnelda. Die Tussi da drüben, das ist die Tusnelda.

01:27:19 Chris möchte noch wissen, ist die ganz nicht heiß geworden? Nee. Ich glaube, eine LED-Birne drin. Sehr. Sehr gut. Jubilä ist jetzt 20 Monate ein süßes Früchtchen. Super. Und Alex McTurtle hat ein süßes Früchtchen verschenkt. Alex McTurtle, das freut mich sehr. Ich hoffe, der Brief kam an von mir. Mike3NL zeigt seine Katze, die Sally.

01:27:50 Und da kommt gleich noch eine Katze. Oma würde sich freuen. Sarah zeigt ihre Katze Merle. Also sie scheint überwiegend Katzen zu haben. Abgesehen von ein paar Meerschweinchen. Und ein Bussard. Ach, jetzt kommen Hunde. Sanne. Da kommen jetzt mal zwei Hunde. Wir hatten ja auch einen Hund früher. Mein Vater hat Hunde sehr gemocht.

01:28:17 Schwarzwaldelfe, einen blühenden Frühlingsbaum. Auch so schön. Ich liebe den Frühling besonders. Meine Lieblingsjahreszeit. Von Anfarnika noch ein Wasser Marsch rein. Oh, cheers.

01:28:40 Anfani schreibt, das neue Studio wird sicherlich sehr, sehr toll werden. Ja, ich glaube auch. Ich denke auch. Wir werden vieles übernehmen, natürlich von der Oma, eigentlich fast alles. Aber natürlich haben wir andere Wände. Ihr werdet es dann sehen, es sieht ganz urig aus. Wir wohnen ja in einem schönen historischen Haus. Viel Platz haben wir nicht im Studio, aber hier ist es auch nicht so groß. Aber es wird schön, kann ich euch versprechen.

01:29:09 Stefan, ein Schneckenmärchen. Sally und die Napfschnecke. Kenne ich nicht. Er hat das geschrieben. Sascha, 92. Schön, dass die Community weiterlebt. Die Oma bleibt in unserer und eurer Erinnerung lebendig. So ist es. Und Stefan schreibt noch, toller Stream, beste Unterhaltung, einfach klasse, tolle Community. Ja, tolle Community, kann ich wirklich sagen, ganz fantastisch.

01:29:40 Der Janik hat es erfunden, die Marmeladenoma hat die Märchen vorgelesen. Und die hat das unglaublich gern gemacht. Ihr wisst ja schon, als Kind hat sie die Märchen vorgelesen. Dann später hat sie den Kindern vorgelesen, den Enkelkindern und sogar den Urenkelkindern.

01:29:59 Dem Janik hat es auch vorgelesen natürlich, sonst wäre er nicht auf die Idee gekommen damals. Ich bin es auch unglaublich mutig von einer älteren Frau, die neue Technik auszuprobieren und zu streamen. Zunächst musste der Janik erst mal erklären, was ist das eigentlich, ein Stream. YouTube und Twitch, das hat sie nicht gekannt. Und den Gronkh hat sie auch nicht gekannt, der damals für die Popularität der Marmeladenoma und Enkel Janik geführt hat.

01:30:26 Aber später war sie ihm sehr, sehr dankbar natürlich. Sie hat es sehr geliebt immer, den Samstagmärchenabend. Und vor allem die Fragerunde fand sie auch mal super schön. Und wir glauben auch, sie wäre nicht so alt geworden, hätte sie den Stream nicht gehabt. Glaube ich auch. Also 94 ist ein stolzes Alter. Also wenn ich genauso alt werde wie die Marmeladenoma, könnt ihr euch auf 30 weitere Jahre freuen.

01:30:55 Ob der Janik da noch mitmacht, weiß ich nicht. Vielleicht lebt er dann schon weiters weg am Genfer See oder Weden oder Spanien. Walenkel Fabian singt bis dahin auch mindestens einmal Bohemian Rhapsody. Er lächelt sich um seine Schneckensammlung. Er kommt dann bestimmt nicht mehr zur Tür rein, ob der viele Schnecken, die er bekommen hat.

01:31:21 Und Sascha schreibt, unsere Theatergruppe führt Ende November Dirty Dancing. Wow, toll. Nati, Gru, liebe Marmeladenoma-Familie, ich wünsche euch frohe Ostern. Ich habe mal eine Frage. Und zwar, hatte die liebe Oma ein Lieblingsmärchenbuch?

01:31:38 Noch zum Sascha. Sascha, aber bitte aufnehmen. Das will ich dann sehen, das Dirty Dancing. Unbedingt. Ich kann mich noch an eine Szene erinnern. Da ist er auf den Stuhl so draufhaut. Aus einem anderen Film. Okay, alles klar. Er kennt Dirty Dancing nicht. Doch, ich kenne das. Diese Hebefigur würde mich interessieren. Ja, genau. Aber was für ein Stuhl. Ich zeige dir mal die Szene.

01:32:08 Ich habe sie vor Augen. Nati Gru, liebe Marmeladenoma-Familie, ich wünsche euch frohe Ostern. Ich habe mal eine Frage, und zwar hatte die liebe Oma ein Lieblingsmärchenbuch? Ja, das Lieblingsmärchenbuch, das waren die Märchen der Brüder Grimm als Kind. Und später hat sie auch Hans-Christian Andersen entdeckt. Und da fand sie, wie ich schon gesagt habe, das Mädchen mit den Schwefelhölzern am allerschönsten.

01:32:37 Ali von Enten, von A nach B, wenn du so Reiseberichte magst, kennst du das Buch Meine Radreise um die Welt, vom ersten Deutschen, der mit dem Fahrrad um die Welt gefahren ist. Das war Heinrich Horstmann, der ist vom Mai 1895 bis August 1897 unterwegs gewesen. Ali von Enten, dieses Buch kenne ich nicht, hört sich sehr interessant an. Das muss ich mir merken.

01:33:06 Miss Katze schreibt von A nach B, meint bestimmt Flashdance. Stimmt, Flashdance, ganz genau. Ich bin da jetzt nicht zu viel. Die Filme habe ich angeschaut, aber...

01:33:20 Das sind nicht meine Favorites. Hast du Flash-Teines angeschaut? Ja, mit meiner damaligen Freundin. Da war die HIDI-Rakete noch ganz klein, die ist nämlich zwölf Jahre jünger als ich. Wir haben uns erst 2000 kennengelernt. Stimmt's? Richtig. Ja. Wir haben uns vor 2000 kennengelernt. 1999. Und 2001 kam dann der Janik auf die Welt.

01:33:50 Sascha, kennt ihr auch die Verfilmung von Momo aus dem Jahr 2025? Ich habe nur gesehen, dass es im Kino kam, habe es aber tatsächlich nicht gesehen. Ich kenne nur die Originalverfilmung. Genau, mit der Radostbokel. Ja, die waren immer so goldig.

01:34:08 Mike 3NL, in diesen Zeiten ist die Community ein Ort von Frieden und Freundschaft. Wir müssen zusammenhalten und wer Hilfe benötigt, soll sich einfach melden. Finde ich gut, finde ich wirklich gut. Ich glaube auch viele haben Sorge in der heutigen Weltlage und so. Man muss zusammenhalten, sich stärken, füreinander da sein. Das finde ich echt wichtig. Das ist toll. Und deswegen gibt es auch diesen Safe Place, die Märcheninsel.

01:34:37 Und 99,9 Prozent haben das auch richtig verstanden und sind entsprechend bietvoll und gehen auch achtsam miteinander um. Ich würde sogar sagen 99,99,9 Prozent. Ich würde auch einen neuen draufpacken. Schattenbarte möchte wissen, bist du der Sohn von der Marmeladenoma? Ja, ich bin der Sohn der Marmeladenoma und zwar der jüngste Sohn. Wir sind drei Brüder.

01:35:03 Die sind alle schon ein bisschen älter. Ich bin zehn Jahre nach meinem Bruder Thomas auf die Welt gekommen. Und der hat übrigens auch diese schönen Figuren gemacht. Soll ich mal den Zeug holen? Ja, bring mal eine Figur rüber. Der modelliert ja auch gerne. Da, guck mal, Zwergnase vielleicht da drüben. Wir haben ganz, ganz viele. Die wandern auch mit in die neue Märcheninsel. Das hat er.

01:35:31 Thomas gemacht. Hat er uns vermacht, die ganzen Märchenfiguren. Und ich finde, Thomas hat die wirklich toll gemacht. Die sind auch riesig teilweise. Er hat sie ja für die Marmeladenoma modelliert. Und zwar für ihre Märcheninsel. Genau. Ist die große noch da hinten? Nee, auf dem Boden steht die große. Ja, diesmal ist es zu schwer. Da braucht man eine Sackkarre.

01:35:58 Sascha, die Dirty Dancing Aufführungen sind am 28. November 19 Uhr, 29. November 11 und 15 Uhr im Aktionsraum Space des Ludwig Forums in Aachen. Da kommen wir nicht hin. Manche Hebefiguren. Das war jetzt aber nicht nett. Ich wollte damit sagen, wir müssen es trotzdem filmen, weil wir da nicht so einfach hinkommen. Ja, also Aachen ist relativ weit weg von uns, aber eine schöne Stadt. Manche Hebefiguren sind echt, aber die meisten auch fake.

01:36:28 Wir arbeiten im Vollplayback mit Schwarzlicht. Ich bin gespannt, total gespannt. Leider können wir nicht live dabei sein. Aber wer in Aachen ist, das wäre natürlich eine coole Sache. Also 28. und 29. November könnt ihr mal schauen. Wolkenruth schreibt noch sehr schöne Figuren. Ja, das macht er wirklich cool. Der Thomas.

01:36:57 Und Mino schreibt, habt ihr schön ostertechnisch gebastelt und dekoriert.

01:37:05 Wir haben gar nichts dekoriert, wir haben auch nichts gebastelt, weil wir eigentlich so eingebunden sind mit all den Sachen, die jetzt nach der Beerdigung so anstehen. Und ich habe auch tatsächlich dieses Jahr, tut mir wirklich leid, liebe Hederakete, kein Ostergeschenk für dich, weil ich bin leider nicht dazugekommen. Aber ich habe heimlich eins für ihn gekauft. Das beschämt mich jetzt aber. Egal.

01:37:31 Ist das sowieso der Osterhase, der ist vorbei? Genau. Soll ich noch ein Märchen vorlesen? Genau, wir haben ja noch ein Raid bekommen. Hey, Riders on the Storm. Und Kiox TV ist ein neues süßes Früchtchen. Das freut mich. Willkommen auf dem Märchen-Info. Also ich meine den vorherigen Raid, der reinkam.

01:37:59 Zusatzmärchen. Ach so, ich habe gedacht, nochmal. Dann ist klar. Gut. Kommt noch ein Zusatzmärchen. Was soll ich denn vorlesen? Wollen wir abstimmen? Mag jemand was vorschlagen? Wir haben die Wünsche. Wir haben die Wünsche. Sollen wir Chris Block Prinzessin auf der Erbse? Eine Sekunde, ich muss erstmal die Abstimmung starten. Von Sofa kam noch ein Wassermarsch rein. Cheers.

01:38:28 Also Prinzessin auf der Erbse von Chris Block. Den dicken Pfannenkuchen hatten wir schon fürs Sofa. Der kleine Muck ist ein bisschen lang, vielleicht ein andermal. Froschkönig ist auch relativ lang, glaube ich, oder? Das geht. Eventual Paradox. Und dann haben wir noch Feuervogel von Natty.

01:38:56 Dann haben wir noch zwei weitere, aber ich denke, dass drei zum Abstimmen reichen, oder? Genau, ja. Ich habe jetzt mal die Umfrage gestartet. Ratzfatz. Das heißt, ihr könnt abstimmen, welches Märchen als nächstes vorgelesen wird. Und dann kam noch ein süßes Früchtchen rein. G-R-L-E-M ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen auf der Märcheninsel. Und dann Fani schreibt, Ratzfatz hat Oma immer so gerne gesagt. Genau, Ratzfatz.

01:39:46 du noch drei ich noch drei oder ratzfatz oder so ähnlich also die meisten haben für den feuer vogel bis jetzt gestimmt okay fabian darf den feuer vogel suchen und der feuer vogel hat auch gewonnen ich habe schon von feuer vogel gehört aber

01:40:08 Also mir sagt das gerade gar nichts. Mal gucken, vielleicht kennen wir es doch. Onkel Chrissy, ist die Marmeladenoma gestorben? Ja, am 4. März ist die Marmeladenoma unerwartet gestorben. Sie war zwar schon 94 Jahre alt, aber es war unerwartet. Wir haben nicht damit gerechnet. Also es ist schon einen Monat her. Und wir machen die Märcheninsel weiter in ihrem Sinne, die Marmeladenoma.

Fortführung der Märcheninsel

01:40:37

01:40:37 Da schaut es uns zu. Von wem war der Feuervogel nochmal? Der Feuervogel. Nati Schnatti. Ach so hat es sich gewünscht. Ich weiß es nicht. Er hat den Feuervogel geschrieben, Nati Schnatti. Texte mal vielleicht kurz rein. Ich weiß es nicht. Weiß das jemand? Der Feuervogel ist der Film, aber es gibt noch ein Märchen von den Gebrütergründen dazu. Ah ja.

01:41:09 Jetzt muss man das richtige Märchen dazu finden. Mike3NL schreibt, seit dem 4. März lebt die Oma in unseren Herzen weiter für immer. Wolken nun sagt bei dem Märchen, hoffentlich nichts Grausiges, wie die Oma immer gesagt hat. Es gibt ja auch grausige Märchen.

01:41:32 Manche wurden ja von den Brüdern Grimm dann tatsächlich aus der Sammlung rausgenommen, weil sie wirklich grausig waren. Das waren mehr so Splatter-Texte. Ich will jetzt keine Titel sagen, aber es gibt schon Märchen, die sind wirklich strange.

01:41:50 Michael Vogel schreibt noch, muss sagen, ihr seid die Besten, dass ihr den Stream so weitermacht. Hut ab. Dankeschön. Das ist wohl der Ursprungsmärchen. Ah, der Goldene Vogel. Ah, der Goldene Vogel. Nee, der Goldene Vogel. Also der Feuervogel hat sich das nicht gewünscht. Aber das ist der Film und das ist der Ursprung. Ach so, deswegen habe ich es nicht gekannt. Okay. Ja gut, dann kommt jetzt ein Märchen der Brüder Grimm, der Goldene Vogel. Und ich lese vor.

Vorlesung des Märchens 'Der goldene Vogel'

01:42:21

01:42:21 Es war vor Zeiten ein König, der hatte einen schönen Lustgarten hinter seinem Schloss. Darin stand ein Baum, der goldene Äpfel trug. Als die Äpfel reiften, wurden sie gezählt, aber gleich den nächsten Morgen fehlte einer. Das ward dem König gemeldet, und er befahl, dass alle Nächte unter den Baume Wache sollte gehalten werden.

01:42:48 Der König hatte drei Söhne, davon schickte er den Ältesten bei einbrechender Nacht in den Garten. Wie es aber Mitternacht war, konnte er sich des Schlafes nicht erwähnen. Und am nächsten Morgen fehlte wieder ein Apfel. In der folgenden Nacht musste der zweite Sohn wachen, aber dem erging es nicht besser. Als es zwölf Uhr geschlagen hatte, schlief er ein, und morgens fehlte ein Apfel.

01:43:18 Jetzt kam die Reihe zu wachen an den dritten Sohn, der war auch bereit, aber der König traute ihm nicht viel zu und meinte, er würde noch weniger ausrichten als seine Brüder. Endlich aber erlaubte er es doch.

01:43:34 Der Jüngling legte sich also unter den Baum, wachte und ließ den Schlaf nicht Herr werden. Als es zwölf schlug, so rauschte etwas durch die Luft, und er sah im Mondschein einen Vogel daherfliegen, dessen Gefieder ganz von Gold glänzte. Der Vogel ließ sich auf dem Baume nieder und hatte eben einen Apfel abgepickt, als der Jüngling einen Pfeil nach ihm abschoss.

01:44:02 Der Vogel entfloh, aber der Pfeil hatte sein Gefieder getroffen, und eine seiner goldenen Federn fiel herab. Der Jüngling hob sie auf, brachte es am anderen Morgen dem König und erzählte ihm, was er in der Nacht gesehen hatte. Der König versammelte seinen Rat, und jedermann erklärte, eine Feder wie diese sei mehr wert als das gesamte Königreich.

01:44:29 »Ist die Feder so kostbar?« erklärte der König. »So hilft mir die eine auch nicht, sondern ich will und muss den ganzen Vogel haben.« Der älteste Sohn machte sich auf den Weg, verließ sich auf seine Klugheit und meinte, den goldenen Vogel schon zu finden. Wie er eine Strecke gegangen war, sah er an dem Rande eines Waldes einen Fuchs sitzen, legte seine Flinte an und zielte auf ihn.

01:45:01 Der Fuchs rief, schieß mich nicht, ich will dir dafür einen guten Rat geben. Du bist auf dem Weg nach dem goldenen Vogel und wirst heute Abend in ein Dorf kommen, wo zwei Wirtshäuser einander gegenüberstehen. Eins ist hell erleuchtet und es geht darin lustig her. Kehr aber nicht ein, sondern geh ins andere, wenn es dich auch schlecht ansieht.

01:45:29 »Wie kann mir wohl so ein albernes Tier einen vernünftigen Rat erteilen?« dachte der Königssohn und drückte los. Aber er fehlte den Fuchs, der den Schwanz streckte und schnell in den Wald hineinlief. Darauf setzte er seinen Weg fort und kam abends in das Dorf, wo die beiden Wirtshäuser standen. In dem einen ward gesungen und gesprungen, das andere hatte ein armseliges, bedrücktes Ansehen.

01:46:00 »Ich wäre wohl ein Narr«, dachte er, »wenn ich in das lumpige Wirtshaus ginge und das Schöne liegen ließ.« Also ging er in das Lustige ein, lebte da in Saus und Braus und vergaß den Vogel, seinen Vater und alle guten Lehren. Als eine Zeit verstrichen und der älteste Sohn immer und immer nicht nach Hause gekommen war, so machte sich der Zweite auf den Weg und wollte den goldenen Vogel suchen.

01:46:29 Wie dem Ältesten begegnete ihm der Fuchs und gab ihm den guten Rat, den er nicht achtete. Er kam zu den beiden Wirtshäusern, wo sein Bruder am Fenster des einen stand, aus dem der Jubel erschallte und ihn anrief. Er konnte nicht widerstehen, ging hinein und lebte nur seinen Lüsten.

01:46:50 Wiederum verstrich er eine Zeit, da wollte der jüngste Königssohn ausziehen und sein Heil versuchen. Der Vater aber wollte es nicht zulassen. Es ist vergeblich, sagt er, der wird den goldenen Vogel noch weniger finden als seine Brüder, und wenn ihm ein Unglück zustößt, so weiß er sich nicht zu helfen, es fehlt ihm am besten. Doch endlich, wie keine Ruhe mehr da war, ließ er ihn ziehen.

01:47:20 Vor dem Walde saß wieder der Fuchs, bat um sein Leben und erteilte den guten Rat.

01:47:26 Der Jüngling war gutmütig und sagte, »Sei ruhig, Füchslein, ich tu dir nichts zu leid.« »Es soll dich nicht geräuen,« sagte der Fuchs, »und damit du schneller fortkommst, so steig hinten auf meinen Schwanz.« Und kaum hat er sich aufgesetzt, so fing der Fuchs an zu laufen und ging's über Stock und Stein, daß die Haare im Winde pfiffen.

01:47:51 Als sie zu dem Dorf kamen, stieg der Jüngling ab, befolgte den guten Rat und kehrte, ohne sich umzusehen, in das geringe Wirtshaus ein, wo er ruhig übernachtete. Am anderen Morgen, wie auf das Feld kam, saß da schon der Fuchs. Er sagte,

01:48:12 Ich will dir weiter sagen, was du zu tun hast. Geh du immer geradeaus. Endlich wirst du an ein Schloss kommen, vor dem eine ganze Schar Soldaten liegt. Aber kümmere dich nicht darum, denn sie werden alle schlafen und schnarchen. Geh mitten durch und geradewegs in das Schloss hinein und geh durch alle Stuben.

01:48:37 Zuletzt wirst du in eine Kammer kommen, wo ein goldner Vogel in einem hölzernen Käfig hängt. Nebenan steht ein leerer Goldkäfig zum Prunk, aber hüte dich, dass du den Vogel nicht aus dem schlechten Käfig herausnimmst und in den prächtigen tust, sonst wird es dir schlimmer gehen. Nach diesen Worten streckte der Fuchs wieder seinen Schwanz aus und der Königssohn setzte sich auf.

01:49:06 Da ging es über Stock und Stein, daß die Haare im Winde pfiffen. Als er bei dem Schloss angelangt war, fand er alles so, wie der Fuchs gesagt hatte. Der Königssohn kam in die Kammer, wo der goldene Vogel in einem hölzernen Käfig stand. Und ein Goldener stand daneben. Die drei goldenen Äpfel aber lagen in der Stube umher.

01:49:29 Da dachte er, es wäre lächerlich, wenn er den schönen Vogel in dem gemeinen und häßlichen Käfig lassen wollte. Er öffnete die Türe, packte ihn und setzte ihn in den Goldene. In dem Augenblick aber tat der Vogel einen durchdringenden Schrei. Die Soldaten erwachten, stürzten herein und führten ihn ins Gefängnis.

01:49:56 Den anderen Morgen wurde er vor ein Gericht gestellt und da alles Bekannte zum Tode verurteilt. Doch, sagte der König, er wollte ihm unter einer Bedingung das Leben schenken, wenn er ihm nämlich das goldene Pferd brachte, welches noch schneller lief als der Wind, und dann sollte er obendrein zur Belohnung den goldenen Vogel halten.

01:50:22 Der Königssohn machte sich auf den Weg, seufzte aber und war traurig. Denn wo sollt ihr das Gold, das Pferd, finden? Da sah er auf einmal seinen alten Freund, den Fuchs. Er saß am Wiegesrand.

01:50:37 »Siehst du,« sprach der Fuchs, »so ist es gekommen, weil du nicht auf mich gehört hast. Doch sei guten Mutes, ich will mich deiner annehmen und dir sagen, wie du zu dem goldenen Pferd gelangst. Du musst gerade aus des Weges gehen. So wirst du zu einem Schloss kommen, wo das Pferd im Stalle steht. Vor dem Stall werden die Stahlknechte liegen, aber sie werden schlafen und schnarchen.«

01:51:05 Und du kannst geruhigt das goldene Pferd herausführen. Aber eines musst du in Acht nehmen. Leg ihm den schlechten Sattel von Holz und Leder auf und ja nicht den goldenen, der dabei hängt. Sonst wird es dir schlimm ergehen.

01:51:23 Dann streckte der Fuchs seinen Schwanz aus, der Königssohn setzte sich auf, und es ging über Stock und Stein, dass die Haare im Winde pfiffen. Alles traf sie ein, wie der Fuchs gesagt hatte. Er kam in den Stall, wo das goldene Pferd stand. Als er ihm aber den schlechten Sattel auflegen wollte, so dachte er, ein so schönes Tier wird geschündet, wenn ich ihm jetzt den guten Sattel auflege, der ihm in...

01:51:52 »Ne, ein so schönes Tier wird verschändet, wenn ich ihm nicht den guten Sattel auflege, der ihm gebührt.« Kaum aber berührte der goldene Sattel das Pferd, so fing es an, laut zu wieren. Die Stahlknechte erwachten, ergriffen den Jüngling und warfen ihn ins Gefängnis.

01:52:12 Am anderen Morgen wurde vom Gerichte zum Tode verurteilt. Doch versprach ihm der König, das Leben zu schenken und dazu das goldene Pferd, wenn er die schöne Königstochter vom goldenen Schloss herbeischaffen könnte. Mit schwerem Herzen machte sich der Jüngle auf den Weg, doch zu seinem Glück fand er bald den Trönfuchs.

01:52:38 »Ich sollte dich nur deinem Unglück überlassen,« sagte der Fuchs, »aber ich habe Mitleid mit dir und will dir noch einmal aus deiner Not helfen. Dein Weg führt dich gerade zu dem goldenen Schlosse. Abends wirst du anlangen und nachts, wenn alles still ist, dann geht die schöne Königstochter ins Badehaus, um zu baden.«

01:53:00 Und wenn sie hineingeht, so spring auf sie zu und gib ihr einen Kuss. Dann folgt sie dir, und du kannst sie mit dir fortführen. Nur dulde nicht, dass sie vorher von ihren Eltern Abschied nimmt, sonst kann es dir schlimm ergehen.« Dann streckte der Fuchs seinen Schwanz, der Königssohn setzte sich auf, und so ging es über Stock und Stein, dass die Haare im Winde pfiffen.

01:53:28 Als er beim Goldenen Schloss ankam, war es so, wie der Fuchs gesagt hatte. Er wartete bis um Mitternacht, als alles in tiefem Schlaf lag und die schöne Jungfrau ins Badehaus ging. Da sprang er hervor und gab ihr einen Kuss. Sie sagte, sie wollte gerne mit ihm gehen. Sie bat ihn aber flehentlich und mit Tränen, er möchte ihr erlauben, vorher von ihren Eltern Abschied zu nehmen.

01:53:57 Er widerstand anfangs ihren Bitten. Als er aber immer mehr weinte und ihm zu Füßen fiel, so gab er endlich nach. Das hätte ich auch gemacht. Kaum war die Jungfrau zu dem Bette ihres Vaters getreten, so wachte er und alle anderen, die im Schloss waren, auf und der Jüngling ward festgehalten und ins Gefängnis gesetzt.

01:54:24 Am anderen Morgen sprach der König zu ihm, dein Leben ist verwirkt und du kannst bloß Gnade finden, wenn du den Berg abträgst, der vor meinen Fenstern liegt und über welchen ich nicht hinaussehen kann. Und das musst du binnen acht Tagen zustande bringen. Gelingt dir das, so sollst du meine Tochter zur Belohnung haben.

01:54:47 Der Königssohn fing an, grub und schaufelte, ohne abzulassen, aber als er nach sieben Tagen sah, wie wenig er ausgerichtet hatte und alle seine Arbeit so gut wie nichts war, so fiel er in große Traurigkeit und gab alle Hoffnung auf. Am Abend des siebten Tages aber erschien der Fuchs und sagte, »Du verdienst nicht, dass ich mich deiner annehme, aber geh nur hin und lege dich schlafen. Ich will die Arbeit für dich tun.«

01:55:19 Am anderen Morgen, als er wachte und zum Fenster hinaus sah, so war der Berg verschwunden. Der Jüngling eilte voll Freude zum König und sagte ihm, dass die Bedingung erfüllt wäre. Und der König mochte wollen oder nicht, er musste Wort halten und ihm seine Tochter geben. Nun zogen die beiden zusammen fort, und es währte nicht lange, so kam der treue Fuchs zu ihnen.

01:55:45 »Das Beste hast du zwar«, sagt er, »aber zu der Jungfrau aus dem goldenen Schloss gehört auch das goldene Pferd.«

01:55:54 »Ja, wie soll ich das bekommen?« fragte der Jüngling. »Das will ich dir sagen«, sagte der Wuchs. »Zuerst bring dem König, der dich nach dem goldenen Schlosse geschickt hat, die schöne Jungfrau. Da wird unerhörte Freude sein. Sie werden dir das goldene Pferd gerne geben und werden dir es vorführen. Setz dich alsbald auf und reiche allen zum Abschied die Hand herab.«

01:56:20 Zuletzt der schönen Jungfrau, und wenn du sie gefasst hast, so zieh sie mit einem Schwung hinauf und jage davon, und niemand ist imstande, dich einzuholen, wenn das Pferd läuft schneller als der Wind. Alles wurde glücklich vollbracht, und der Königssohn führte die schöne Jungfrau auf dem goldenen Pferde fort.

01:56:40 Der Fuchs blieb nicht zurück und sprach zum Jüngling, »Jetzt will ich dir auch zu dem goldenen Vogel verhelfen. Wenn du nahe bei dem Schlosser bist, wo sich der Vogel befindet, so lass die Jungfrau absitzen, und ich will sie in meine Obhut nehmen. Dann reite mit dem goldenen Pferd in den Schlosshof. Bei dem Anblick wird große Freude sein, und sie werden dir den goldenen Vogel herausbringen.«

01:57:09 »Wie du den Käfig in der Hand hast, so jage zu uns zurück und hole dir die Jungfrau wieder ab.« Als der Anschlag geglückt war und der Königssohn mit seinen Schätzen heimreiten wollte, so sagte der Fuchs, »Nun sollst du mich für meinen Beistand belohnen.« »Nun, was verlangst du dafür?« fragte der Jüngling.

01:57:34 »Wenn wir dort in den Wald kommen, so schieß mich tot und hau mir den Kopf und die Pfoten ab.« »Das wäre eine schöne Dankbarkeit«, sagte der Königssohn. »Das kann ich dir unmöglich gewähren.«

01:57:49 Sprach der Fuchs, wenn du es nicht tun willst, so muss ich dich verlassen. Ehe ich aber fortgehe, will ich noch einen guten Rat geben. Vor zwei Stücken hüte dich, kauf kein Galgenfleisch und setze dich an keinen Brunnenrand. Damit lief er in den Wald.

01:58:11 Der Jüngling dachte, das ist ein wunderliches Tier, das seltsame Grillen hat. Wer wird Galgenfleisch kaufen? Und die Lust, mich an einen Brunnen ranzusetzen, ist mir noch niemals gekommen. Er ritt mit der schönen Jungfrau weiter und sein Weg führte ihn wieder durch das Dorf, in welchem seine beiden Brüder geblieben waren.

01:58:35 Da war ein großer Auflauf und Lärmen, und als er fragte, was da los wäre, hieß es, es sollten zwei Leute aufgehängt werden. Als er näher hinzukam, sah er, dass es seine beiden Brüder waren, die allerhand schlimme Streiche verübt und all ihr Gut vertan hatten. Er fragte, ob sie nicht können freigemacht werden.

01:58:58 Wenn ihr für sie bezahlen wollt, sagten die Leute, aber was wollt ihr an die schlechten Menschen euer Geld hängen und sie loskaufen? Er besann sich aber nicht, zahlte für sie, und als sie freigegeben waren, so setzten sie die Reise gemeinschaftlich fort. Sie kamen in den Wald, wo ihm der Fuchs zuerst begegnet war, und da war es kühl und lieblich, und die Sonne, die heiß brannte, so sagten die beiden Brüder.

01:59:29 Lasst uns hier in dem Brunnen ein wenig ausruhen, essen und trinken. Er willigte ein und während des Gesprächs verkaß er sich, setzte sich an den Brunnenrand und versah sich nichts Arges. Aber die beiden Brüder warfen ihn rückwärts in den Brunnen, nahmen die Jungfrau, das Pferd und den Vogel und zogen heim zum Vater.

01:59:55 Bringe mir nicht bloß den goldenen Vogel, sagten sie. Wir haben auch das goldene Pferd und die Jungfrau von dem goldenen Schloss erbeutet. Da war große Freude. Aber das Pferd fraß nicht. Der Vogel pfiff nicht. Und die Jungfrau saß da und weinte.

02:00:14 Der jüngste Bruder aber war nicht umgekommen. Der Brunnen war zum Glück trocken, und er fiel auf weiches Moos, ohne Schaden zu nehmen, konnte aber nicht wieder hinaus. Auch in dieser Not verließ ihn der treue Fuchs nicht, kam zu ihm herabgesprungen und schallt ihn, dass er seinen Rat vergessen hätte. »Ich kann's aber doch nicht lassen«, sagte er. »Ich will dir wieder an das Tageslicht helfen.«

02:00:41 Er sagte ihm, er sollte seinen Schwanz anpacken und sich fest daran halten und zog ihn in die Höhe. »Noch bist du nicht aus aller Gefahr«, sagte der Fuchs, »deine Brüder waren deines Todes nicht gewiss und haben den Wald mit Wächtern umstellt. Die sollen dich töten, wenn du dich sehen lässt.« Da saß ein armer Mann am Weg, mit ihm vertauschte der Jüngling die Kleider und gelangte auf diese Weise an das Königshof.

02:01:11 Niemand erkannte ihn, aber der Vogel fing an zu pfeifen, das Pferd fing an zu fressen und die schöne Jungfrau hörte weinend auf. Der König fragte verwundert, »Was hat das zu bedeuten?« Da sprach die Jungfrau, »Ich weiß es nicht, aber ich war so traurig und nun bin ich so fröhlich. Es ist mir, als wäre mein rechter Bräutigam gekommen.«

02:01:38 Sie erzählte ihm alles, was geschehen war, obgleich die anderen Brüder ihr den Tod angedroht hatten, wenn sie etwas verraten würde. Der König hieß, alle Leute vor sich bringen, die in seinem Schlosse waren. Da kam auch der Jüngling als ein armer Mann in seinen Lumpenkleidern. Aber die Jungfrau erkannte ihn gleich und fiel ihm um den Hals.

02:02:03 die gottlosen brüder wurden ergriffen und hingerichtet er aber ward mit der schönen jungfrau vermehlt und zum erben des königs bestimmt ist es dem armen fuchs ergangen

02:02:16 Lange danach ging der Königssohn einmal wieder in den Wald. Da begegnete ihm der Fuchs und sagte, du hast nun alles, was du dir wünschen kannst. Aber mit meinem Unglück will es kein Ende nehmen und es steht doch in deiner Macht, mich zu erlösen. Und abermals bat er flehentlich, er möchte ihn totschießen, ihm den Kopf und die Pfoten abhauen.

02:02:41 Ach so, also tat er es. Und kaum war es geschehen, so verwandelte sich der Fuchs in einen Menschen und war niemand anderes als der Bruder der schönen Königstochter, der endlich von einem Zauber, der auf ihm lag, erlöst war. Und nun fehlte nichts mehr zu ihrem Glück, solange sie lebten.

Anekdoten und Erinnerungen

02:03:07

02:03:07 Ja, interessantes Märchen. Ungewöhnlich, ich habe es nicht gekannt. Sehr langes Märchen. Und das war der Wunsch, der nun erfüllt wurde. Ja, und wir haben jetzt schon nach 22 Uhr. Drei Minuten nach. Ich lese jetzt aber noch dieses Früchtchen vor. Ja.

02:03:29 Juna Ria ist ein neues süßes Früchtchen. Herzlich willkommen. Pegasus ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen. Von Mike kommen 400 Bits rein. Vielen Dank. Bale3DU ist zwei Monate ein süßes Früchtchen. Dankeschön. Mike3NL hat ein süßes Früchtchen verschenkt.

02:03:52 Vielen Dank. Der wird sich freuen. Silvan Pizza Blechfahrer hat fünf süße Früchtchen verschenkt. Klasse, die freuen sich. Und dann kam noch ein Masamarsch vom Sofa. Das finde ich eine sehr gute Idee. Ich habe einen richtig trockenen Hals vom Vorlesen. Und im Chat sehe ich auch sehr viele Schreiben sehr schön vorgelesen. Das freut mich. Dankeschön. Vielen Dank.

02:04:16 Und Nati schreibt auch, danke lieber von A nach B für das Vorlesen. Du hast eine sehr, sehr angenehme Stimme. Dankeschön, das freut mich. Ja, wollen wir noch eine kleine Fragerunde machen? Oder wollt ihr Schlusikowski machen? Kleine Fragerunde. Fabian waltet gerade seines Amtes. Hast du jetzt heute? Ich glaube, er ist verrutscht. Er ist verrutscht immer. Ja. So, das haben wir schon. Dann geht es da unten weiter.

02:05:04 Die Sally haben wir auch schon, die Merli haben wir auch schon. Das Schnickenmärchen. Das haben wir auch schon. Haben wir auch schon. Es gab mal eine Kirche in Texas, die ohne zu fragen, sagt Funky, ihre eigene Version aufgeführt hatte. Dabei wurden unerlaubt Songtexte verändert. Lynn hat dann seine Anwälte losgeschickt. Zurecht finde ich, für Momo haben wir die Rechte bekommen. Sehr schön.

02:05:35 momo wurde auch schon hier in ettling bei den schlossfestspielen aufgeführt wenn sie interessierten ettingen finden jedes jahr tolle schlossfestspiele statt die marmeladen oma hat er auch schon gelesen der janik hat die technik gemacht nicht von a nach b habe mit der presse gesprochen wo war eigentlich wahl enkel fabian der fans dabei das war so dabei der rate ist auch schön von a nach b verdrängt

02:06:02 Wir waren da so viel zusammen unterwegs, was ich auch niemals vergessen werde, als wir alle zusammen die goldene Erbse bekommen haben vom Märchenland in Berlin. Da war man im Abgeordnetenhaus. Da war der Walenkel Fabian plötzlich verschwunden. Wir durften seine Jacke tragen. Nicht wir. Ich und Martina haben die Jacke getragen vom Walenkel Fabian. Drei Tonnen schwer. Ich weiß nicht, was da drin war in der Jacke, aber auf jeden Fall.

02:06:29 Eine Sackhaare wäre gut gewesen. Und wir konnten da in diesem Abgeordnetenhaus essen. Und ich weiß, dass uns so ein bisschen von dem Essen nach unten getroppt war auf die Couch. Und da war immer so ein Werther, der da rumgelaufen ist. Da haben wir schnell die Couch geputzt und poliert. Oh Mann. Kannst du dich noch erinnern? Nö. Ich kann mich noch erinnern an die Preisverleihung. Die war wirklich toll. Und die Marmeladenoma und Janik haben ja damals die Goldenerbse bekommen.

02:06:59 Und da hat es auch dieses Lila-Kostüm an. Das wird auf jeden Fall in großen Ehren gehalten, dieses Lila-Kostüm. Lila war ja die Lieblingsfarbe der Marmeladen-Oma. Füchse, sagt Oda, sind einfach toll. Diese hier streift immer wieder durch unseren Garten. Grüße aus Berlin, Rhein-Ickendorf. Passt ja gerade jetzt zu dem Märchen, was ich vorgelesen habe. Füchse habt ihr in Berlin. Da gibt es auch Wölfe. Da gibt es auch Wölfe.

02:07:30 Ja, also wir haben auch Füchse natürlich bei uns in Ettlingen. Ich habe schon einige gesehen. Nicht im Garten. Nicht im Garten glücklicherweise. Aber wir hatten schon Schnecken im Garten.

02:07:43 Die waren wesentlich langsamer. Und eine Blindschleiche hatten wir auch mal. Und eine Schildkröte. Wir hatten mal eine Schildkröte. Da ist irgendjemand eine Schildkröte entlaufen und hat sich dann bei uns im Garten ausgetobt. Monsieur Le Schneck hatten wir auch schon. Monsieur Le Schneck, das ist ein Igel. Der hat uns regelmäßig besucht. Der hat sich unter der Terrasse eingenistet und einen Mordsradau gemacht. Und unerfreulich, wir hatten auch schon einen Marder, und zwar im Dach. Das wurde richtig toll.

02:08:13 Ja, das war richtig schlimm. Von Blackadder kam noch ein Wassermarsch rein. Ja. Cheers.

02:08:25 Der Gischel-Lefonenten schreibt, Fabi wird es sich immer wieder anhören lassen. Das stimmt, wir hatten es schon mal erzählt. Aber es war wirklich wahnsinnig schwer, die Jacke war. Danach hatten wir einen Bandscheibenvorfall. Was waren da drin? Die Akkus, gell? Da war gar nichts. Und die Jacke war an sich so schwer, so eine Panzerjacke. Unglaublich.

02:08:56 Seitdem tragen wir keine Jacke mehr von Marvin. Wir waren ja auch schon mal.

02:09:01 Bei Kika in Erfurt, das war auch schön, war der Fabian auch dabei. Janik. Und abends war man noch essen, das war sehr, sehr schön. Und auf dem Weihnachtsmarkt. Und auf dem Weihnachtsmarkt, ganz genau. Und da hat die Marmeladenoma auch vorgelesen bei Kika. Das war richtig schön. Eine ganz, ganz schöne Stadt Erfurt übrigens. Funky, in Ersen haben wir auch Schlossfestspiele. Bei uns war es aber nicht Momo, sondern Nils Holgersohn und Club der Totendichter.

02:09:31 Oder, ja, hier am Berliner Stadtrand gibt es ganz viele Füchse. Wir haben leider auch Waschbären und Marder. Hier ist nachts gut was los. Jo, Abyss of Despair. Da ist auch ein großer Wunsch von mir, mal einen Fuchs vor die Kamera zu bekommen. Ist ein Wunsch von dir? Okay.

02:09:54 Ja, wir hatten auch schon Wildschweine. Mehrfache Begegnungen. Hier in Ettlingen auf der Landstraße. Und wir haben mal einen Dachs gesehen, die Heterakete. Das stimmt. Ja, aber so langsam würde ich vorschlagen.

02:10:12 Komm mal heute zum Ende. Dann sehen wir uns im neuen Studio. Wir sehen uns dann im neuen Studio und ganz, ganz lieben Dank, dass ihr da wart. Zum Schluss will ich noch ein kleines Gedicht vorlesen von Rumi. Rumi war ein persischer Dichter aus dem Mittelalter, ein Weiser.

Abschied und Ausblick

02:10:33

02:10:33 Ursprünglich kam der aus Afghanistan und ist dann später in die Türkei, in die heutige Türkei gezogen. War ein unglaublich weiser Mensch. Und diesen einen Spruch will ich euch jetzt zum Schluss noch vorlesen. Jenseits von richtig oder falsch gibt es einen Ort. Dort werden wir uns treffen. Ja, und wir treffen uns hoffentlich wieder.

02:11:03 auf der nächsten Session der Märcheninsel im wahrscheinlich neuen Studio. Wie gesagt, wir müssen erst mal umbauen. Und dazwischen gibt es den einen oder anderen Wiederholungsstream und Discord ist auch aktiv, ihr habt es gehört. Und jetzt will ich mich ganz einfach verabschieden von euch. Bleibt uns treu.

02:11:26 Und was hat die Marmeladen-Oma immer gesagt? Denjenigen, die ärmer sind als ihr. Und seid gut zueinander. Ja, Enkel Janik, Walenkel Fabian, Hiderakete von A nach B wünschen euch ein schönes Osterfest und ich hoffe, wir sehen uns bald wieder. Bis bald und gute Nacht. Tschüss.