Gemütlicher Stream
Märchenhafte Gänsegeschichten und besinnliche Atmosphäre am Vorabend
Mit Enkeln und einer Gans als Ersatz wurden Gänsemärchen gelesen. Eine Kerze wurde entzündet, Genesungswünsche für die Hederakete ausgesprochen und Erinnerungen an die Marmeladen-Oma geteilt. Auch Tierverhalten wurde besprochen. Eine Fortsetzung wurde für zwei Wochen angekündigt.
Stream-Start und Begrüßung
00:03:0600:03:06 Willkommen auf der Märcheninsel bei Enkel Janik. Walenkel Fabian. Hede... Nein, Hede-Rakete ist heute leider nicht dabei. Warum, werde ich gleich später erzählen. Dafür ist die Gans heute da. Leider kein richtiger Satz für die Hede. Aber die Gans spielt heute eine ganz wichtige Rolle. Werdet ihr später noch sehen. Und im Geiste dabei natürlich unsere liebe Marmeladenoma.
Vorbereitung und Einführung
00:03:3300:03:33 Bevor es losgeht, macht der liebe Fabian die Kerze an. Für alle Unglücklichen dieser Welt und für alle Glücklichen. Heute auch ganz schnell. Das hast du ganz gut gemacht, Fabian. Hier kamen auch ganz viele süße Früchtchen rein. Federtiger isst 64 Monate ein goldenes süßes Früchtchen und schreibt, guten Abend, ihr Lieben.
00:03:59 Flecky ist 12 Monate ein süßes Früchtchen, schreibt Hey alle zusammen. Sehr schön. Alex McTurtle 26 Monate. Prima. Regina Stumpf ist 58 Monate ein süßes Früchtchen, schreibt Guten Abend, ihr Lieben. Guten Abend. Tiefeltierchen ist 51 Monate ein goldenes süßes Früchtchen, schreibt Guten Abend, ihr Lieben. Super.
00:04:23 Steifenfee ist 88 Monate schon ein süßes Flüchtchen. 88 Monate, Wahnsinn. Schreibt, wie toll, 88 Monate. Und wie schön, dass es euch gibt. Schön, dass es dich gibt. Und zu guter Letzt noch Ali von Emten.
00:04:38 50 Monate ein süßes Früchtchen schreibt Hallo an alle und einen schönen Abend. Das wünschen wir dir auch und allen anderen natürlich auch. Ja, das sind ja ganz schön viele neue süße Früchtchen. Und ja, ich steige gleich mal ein mit dem ersten Gänsemärchen. Warum ist heute die Hederakete nicht da? Der eine oder die andere weiß es vielleicht. Die Hederakete hat eine Augenoperation, ist gut gelaufen übrigens, ist schon wieder zu Hause, aber ist heute im Lurk.
Einführung der ersten Geschichte
00:05:0700:05:07 Sie schaut zwar zu, aber natürlich ist sie noch ein bisschen angeschlagen. Aber es geht ihr den Umständen entsprechend gut. Heute dreht sich alles um die Gans. Das ist übrigens die Gans aus dem Schlafzimmer von der Marmeladenoma. Und ihr wisst ja, die Oma hat Gänse sehr, sehr geliebt und hatte auch eine eigene Hausgans, ihr Haustier.
00:05:27 Und ich habe auch noch ein Gänsei gefunden. Das war auch im Wohnzimmer meiner Mutter gehangen. Und ein schönes Bild, das zeige ich euch später noch. Aber erst wenn dieses Märchen dann kommt. Und das erste Gänsemärchen, das will ich euch jetzt mal vorlesen. Und der Fabian hat ganz genau geschaut, wo er das Märchen findet. Und zwar heißt das Märchen der Fuchs und die Gänse.
Erstes Märchen: Der Fuchs und die Gänse
00:05:5300:05:53 Ich kenne es noch nicht. Ich bin mal gespannt. Das ist, glaube ich, ein relativ kurzes Märchen. Aber es war ganz schön schwierig, so viele Gänsemärchen rauszufinden. So viele gibt es nämlich gar nicht. Und die Marmeladenoma wird später auch noch ein Gänsemärchen beisteuern. Der Fuchs und die Gänse.
00:06:14 Der Fuchs kam einmal auf eine Wiese, wo eine Herde schöner, fetter Gänse saß. Da lachte er und sprach, »Ei, ich komm ja wie gerufen. Ihr sitzt hübsch beisammen, da kann ich eine nach der anderen aufpressen.« Die Gänse gackerten vor Schrecken, sprangen auf und fingen an, gar kläglich, um ihr Leben zu bitten.
00:06:41 Der Fuchs aber sprach, da ist keine Gnade, ihr müsst sterben. Endlich nahm sich eine das Herz und sagte, sollen wir doch einmal unser Jung frisch leben lassen, so zeig uns die einzige Gnade und erlaub uns noch ein Gebet, damit wir nicht in unseren Sünden sterben. Hernach wollen wir uns auch in eine Reihe stellen, damit du dir immer die fetteste aussuchen kannst.
00:07:11 Ja, sagte der Fuchs, das ist billig und eine fromme Bitte. Betet, ich will so lange warten. Also fing der erste ein recht langes Gebet an.
00:07:30 Und weil sie gar nicht aufhören wollte, wartete die zweite nicht, bis die Reihe an sie kam, sondern fing auch an. Und wenn sie alle ausgebetet haben, soll das Märchen weiter erzählt werden. Sie beten aber immer noch fort.
Zweites Märchen: Die Gänsemarkt
00:07:5200:07:52 Ein ganz witziges Märchen, finde ich. Toll. Gebete haben durchaus ihren Sinn. Ich meine, hier ist das ganz ernst. Grimms Kinderhausmärchen. Alles in Originalsprache. Ein bisschen schwierig teilweise zu lesen, aber ganz interessant. Und weil da so ein kurzes Märchen war, habe ich gedacht, da lese ich noch ein zweites Gänsemärchen vor. Und zwar heißt das Märchen Die Gänsemarkt.
00:08:19 Das ist eines der Lieblingsmärchen der Marmeladenoma. Und das hier, das hing bei ihr im Wohnzimmer an der Wand, hat gesagt, das hier, lieber von A nach B, das bin ich. Die Gänsemarkt. Und ich habe mir gedacht, Mensch, das passt doch hier wunderbar in die Märcheninsel, hier in die neue Märcheninsel. Haben wir mitgenommen, wird einen Ehrenplatz haben. Wir haben ja noch viel, viel Platz, um hier Sachen aufzuhängen.
00:08:47 Und jetzt kommt eines der Lieblingsmärchen von der lieben Marmeladenoma, die Gänsemarkt. In diesem kleinen Handschmeichler steht es drin. Die Gänsemarkt. Es lebte einmal eine alte Königin, da war ihr Gemahl schon lange Jahre gestorben und sie hatte eine schöne Tochter. Wie die erwuchs, wurde sie weit über Feld an einen Königssohn versprochen.
00:09:15 Als nun die Zeit kam, wo sie vermählt werden sollten und das Kind in das Fremdereich abreisen musste, packte ihr die Alte gar viel köstliches Gerät und Geschmeide ein, Gold und Silber, Becher und Kleinode, kurz alles, was nur zu einem königlichen Brautschatz gehörte, denn sie hatte ihr Kind von Herzen lieb.
00:09:41 Auch gab es ihr eine Kammerjung vorbei, welche mitreiten und die Braut in die Hände des Bräutigams überliefern sollte. Und jede bekam ein Pferd zur Reise. Aber das Pferd der Königstochter hieß Fallada. Und es konnte sprechen. Wie nun die Abschiedsstunde da war, begab sich die alte Mutter in ihre Schlafkammer, nahm ein Messerlein und schnitt damit in ihre Finger, dass sie bluteten.
00:10:11 Darauf hielt sie ein weißes Läppchen und ließ drei Tropfen Blut hineinfallen, gab sie der Tochter und sprach, »Liebes Kind, verwahre sie wohl, sie werden dir unterwegs Not tun.« Also nahmen beide voneinander betrübten Abschied. Das Läppchen steckte die Königstochter in ihren Busen, setzte sie aufs Pferd und zog nun fort zu ihrem Bräutigam.
00:10:40 Da sie eine Stunde geritten waren, empfand sie heißen Durst und sprach zu ihrer Kammerjungfer, steig ab und schöpf mir mit meinem Becher, den du für mich mitgenommen hast, Wasser aus dem Bache. Ich möchte gern einmal trinken. Wenn ihr Durst habt, sprach die Kammerjungfer, so steigt selber ab, legt euch ans Wasser und trinkt. Ich mag eure Magd nicht sein.
00:11:11 Da stieg die Königstochter vor großem Durst herunter, neigte sich über das Wasser im Bach und trank und durfte nicht aus dem goldenen Becher trinken. Da sprach sie, ach Gott, da antworteten die drei Blutstropfen, wenn das deine Mutter wüsste, das Herz im Leib täte dir zerspringen. Aber die Königsbraut war demütig, sagte nichts und stieg wieder zu Pferde.
00:11:44 so ritten sie etliche meilen weiter fort aber der tag er war warm die sonne stach und sie durstete bald von neuem da sie nun an einen wasserfluß kamen rief sie noch einmal ihrer kammerjungfer steig ab und gib mir aus meinem goldbecher zu trinken denn sie hatte alle bösen worte längst vergessen
00:12:09 Die Kammerjungfer sprach aber noch hochmütiger, »Wollt ihr trinken? So trinkt allein. Ich mag nicht eure Magd sein.« Da stieg die Königstochter hernieder vor großem Durst, legte sich über das fließende Wasser, weinte und sprach, »Ach Gott!« Und die Blutstropfen antworteten wiederum,
00:12:34 Wenn das deine Mutter wüsste, das Herz im Leib tät ihr zerspringen. Und wie sie so trank und sich recht überlehnte, fiel ihr das Läppchen, worin die drei Tropfen waren, aus dem Busen und floss mit dem Wasser fort, ohne dass sie es in ihrer großen Angst merkte.
00:12:58 Die Kammerjungfer hatte aber zugesehen und freute sich, da sie Gewalt über die Braut bekäme. Denn damit, dass diese Blutstropfen verloren waren, war sie schwach und machtlos geworden. Als sie nun wieder auf ihr Pferd steigen wollte, dass da hieß Falla da, sagte die Kammerfrau. Auf Falla da gehöre ich und auf meinen Gaul gehörst du.
00:13:27 Und das musste sie sich gefallen lassen. Dann befahl ihr die Kammerfrau mit harten Worten, die königlichen Kleider auszuziehen und ihre schlechten anzulegen. Und endlich musste sie sich unter freiem Himmel verschwören, dass sie im königlichen Hof keinem Menschen etwas davon sprechen wollte. Und wenn sie diesen Eid nicht abgelegt hätte, wäre sie auf der Stelle umgebracht worden.
00:13:54 Aber Falada sah das alles und nahm's wohl in Acht. Die Kammerfrau stieg nun auf Falada und die wahre Braut auf das schlechte Ross, und so zogen sie weiter, bis sie endlich in dem königlichen Schloss eintrafen. Da war große Freude über ihre Ankunft. Und der Königssohn sprang ihnen entgegen, hob die Kammerfrau vom Pferd und meinte, sie wäre seine Gemahlin.
00:14:22 Sie war die Treppe hinaufgeführt, die wahre Königstochter aber musste unten stehen bleiben. Da schaute der alte König am Fenster und sah sie im Hof halten und sah, wie fein sie war, zart und schön. Ging alsbald hin ins königliche Gemach und fragte die Braut nach der, die sie bei sich hätte und da unten im Hof stände und wer sie wäre.
00:14:50 Die, die habe ich mir unterwegs mitgenommen zur Gesellschaft, gibt der Magd was zu arbeiten, da sie nicht müßig steht. Aber der alte König hatte keine Arbeit für sie und wusste nichts, als dass er sagte, da habe ich so einen kleinen Jungen, der hüte die Gänse, dem mag sie helfen. Der Junge hieß Kürtchen, dem musste die wahre Braut helfen Gänse hüten.
00:15:20 Bald aber sprach die falsche Braut zu dem jungen König, Liebster Gemahl, ich bitte euch, tut mir einen Gefallen. Er sagte, das will ich gerne tun. Nun so lasst den Schinder rufen und da dem Pferde, worauf ich je geritten bin, den Hals abhauen, weil es mich unterwegs geärgert hat.
00:15:45 Eigentlich aber fürchtete sie, dass das Pferd sprechen möchte, wie sie mit der Königstochter umgegangen war. Nun war das so weit geraten, dass es geschehen und der treue Falla da sterben sollte. Da kam es auch an der rechten Königstochter zur Uhr und sie versprach dem Schinder heimlich ein Stück Geld, das ihm bezahlen wollte, wenn er einen kleinen Dienst erweise.
00:16:13 In der Stadt war ein großes, finsteres Tor, wo sie abends und morgens mit den Gänsen durch musste. Unter das finstere Tor möchte dem Faller da seinen Kopf hin nageln, dass ihn doch noch mehr als einmal sehen könne. Also versprach das der Schindersknecht zu tun, hieb den Kopf ab und nagel ihn unter das finstere Tor fest. Morgens früh, da sie und Kürtchen unterm Tor hinaustrieben, sprach sie im Vorbeigehen,
00:16:44 »O du Falada, da du hängest«, antwortete der Kopf, »O du Jungfrau Königin, da du gangest, wenn das deine Mutter wüsste, ihr Herz tät ihr zerspringen.«
00:17:01 Da zog sie still weiter zur Stadt hinaus, und sie trieben die Gänse aufs Feld. Wenn sie auf der Wiese angekommen war, sah sie nieder und machte ihre Haare auf, die waren eitel Gold. Und Kürtchen sah sie und freute sich, wie sie glänzten, und wollte ein paar ausraufen. Da sprach sie, weh, weh, Windchen, nimm Kürtchen sein Hütchen.
00:17:25 und lassen sich mitjagen, bis ich mich geflochten und geschnatzt und wieder aufgesatzt.
00:17:34 Und da kam so ein starker Wind, dass er dem Kürtchen sein Hütchen wegwehte über alle Land, und es musste ihm nachlaufen. Bis es wiederkam, war sie mit dem Kämpchen und Aufsätzen fertig, und er konnte keine Haare kriegen. Da war Kürtchen bös und sprach nicht mit ihr. Und so hüteten sie die Gänse, bis dass es Abend war, dann gingen sie nach Hause.
00:18:02 Den anderen Morgen, wie sie unter dem finsteren Tor hinaustrieben, sprach die Jungfrau, »O, du Falada, der du da hangest!« Falada sagte, »O, du Jungforkönigin, da du gangest, wenn das deine Mutter wüsste, das Herz wird ihr zerspringen!« Unter dem Feld setzte sie sich wieder auf die Wiese und fing ihr Haar an auszukämmen, und Kürtchen lief und wollte danach greifen, da sprach sie schnell,
00:18:33 Wie, wie Windchen, nimmt Kürtchen sein Hütchen und lasst ihn sich mit jagen, bis ich mich geflochten und geschnatzt und wieder aufgesatzt. Da wehte der Wind und wehte ihm das Hütchen vom Kopf weit weg, das Kürtchen nachlaufen musste, und als es wiederkam, hatte sie längst ihr Haar zurecht, und es konnte keins davon erwischen, und so hüteten sie die Gänse, bis es Abend war.
00:19:00 Abends aber, nachdem sie heimgekommen waren, ging Kürtchen vor den alten König und sagte, »Mit diesem Mädchen will ich nicht länger Gänse hüten.« »Warum denn?« fragte der alte König. »Ach wie, das ärgert mich den ganzen Tag.«
00:19:19 Da befahl ihm der alte König zu erzielen, wie es ihm denn mit ihr ginge. Da sagte Kürtchen, »Morgens, wenn wir unter dem finsteren Tor mit der Herde durchkommen, so ist ein Gaulskopf an der Wand.« Zudem redet sie, »Faller da, da du hangest.« Da antwortet der Kopf, »O du Königsjungfer, da du gangest, wenn das deine Mutter wüsste, das Herz te dir zerspringen.«
00:19:48 Und so erzählte Kürtchen weiter, was auf der Gänsewiese geschehe und wie da dem Hut im Winde ihr nachlaufen musste. Der alte König befahl ihm, den nächsten Tag hinauszutreiben, und er selbst, wie es morgen war, setzte sich hinter das finstere Tor und hörte da, wie sie mit dem Haupt des Fallada sprach.
00:20:12 Und dann ging er auch nach und auf das Feld und wag sich in einem Busch auf der Wiese. Da sah er nun bald mit seinen eigenen Augen, wie die Gänsemagd und der Gänsejunge die Herde getrieben brachte. Und wie es nach einer Weile sie sich setzte und ihre Haare losflocht, die strahlten von Glanz.
00:20:35 Gleich sprach sie wieder, »Wie, we, Windchen!« fasst Kürtchen sein Hütchen und lassen sich mitjagen, bis ich mich geflochten und geschnatzt und wieder aufgesatzt. Da kam ein Windstoß und fuhr mit Kürtchens Hut weg, das es weit zu laufen hatte, und die Magd kämmte und flochte ihre Locken still fort, welches der alte König alles beobachtete.
00:21:04 Darauf ging er unbemerkt zurück, und als abends die Gänsemarkt heimkam, rief er sie beiseite und fragte, warum sie dem allem so täte. Das darf ich euch nicht sagen und darf auch keinem Menschen mein Leid klagen, denn so habe ich mich unter freiem Himmel verschworen, weil ich sonst um mein Leben gekommen wäre.
00:21:27 Er trang in sie und ließ ihr keinen Frieden, aber er konnte nichts aus ihr herausbringen. Da sprach er, wenn du mir es nicht sagen willst, so klagte im Eisenofen da dein Leid und ging fort.
00:21:46 Da kroch sie in den Eisenofen, fing an zu jammern und zu weinen, schüttete ihr Herz aus und sprach, da sitze ich nun von aller Welt verlassen und bin doch eine Königstochter. Und eine falsche Kammerjungfer hat mich mit Gewalt dahin gebracht, dass ich meine königlichen Kleider habe ablegen müssen und hat meinen Platz bei meinen Bräutigam eingenommen und ich muss als Gänsemarkt gemeine Dienste tun.
00:22:14 Wenn das meine Mutter wüsste, das Herz im Leib, Täti er zerspring. Der alte König aber stand draußen an der Ofenröhre, lauerte ihr zu und hörte, was sie sprach. Da kam er wieder herein und hieß er aus dem Ofen gehen. Da wurden ihr königliche Kleider angetan und es schien ein Wunder, wie sie so schön war.
00:22:40 Der alte König rief seinen Sohn und offenbarte ihm, dass er die falsche Braut hätte. Das wäre bloß ein Kammermädchen. Die Ware aber stände hier als die gewesene Gänsemarkt.
00:22:57 Der junge König war herzensfroh, als ihre Schönheit und Tugend erblickte. Und ein großes Mahl wurde angestellt, zu dem alle Leute und guten Freunde gebeten wurden. Obenan saß der Bräutigam, die Königstochter zur einen Seite und die Kammerjungfer zur anderen. Aber die Kammerjungfer war verblendet und erkannte jene nicht mehr in dem glänzenden Schmuck.
00:23:24 Als sie nun gegessen und getrunken hatten und guten Muts waren, gab der alte König der Kammerfrau ein Rätsel auf, was eine solche Wert wäre, die den Herrn so und so betrogen hätte. Er zählte damit den ganzen Verlauf und fragte, welches Urteil ist diese würdig?
00:23:46 Da sprach die falsche Braut, die, die ist nichts besseres wert, als dass sie splitternackt ausgezogen und in ein Fass gesteckt wird, das inwendig mit spitzen Nägeln beschlagen ist, und zwei weiße Pferde müssen vorgespannt werden, die sie die Gasse auf, ab zu Tode schleifen.
00:24:10 Das bist du, sprach der alte König, und hast dein eigenes Urteil gefunden, und danach soll dir er wieder fahren. Und als das Urteil vollzogen war, vermählte sich der junge König mit seiner reichenden Gemahlin, und beide beherrschten ihr Reich in Frieden und in Seligkeit.
Nachbesprechung und Reflexion
00:24:3300:24:33 Ja, so ein bisschen grausam, diese Konsequenz für die Magd. Ich hätte da etwas sozialpädagogisch auf sie eingewirkt, damit sie sich noch etwas anders entwickeln kann. Aber es ist ja ein Märchen. Da gewinnt das Gute gegen das Böse, oft auch sehr drastische Art und Weise. Und das war eines der Lieblingsmärchen der Marmeladenoma. Nur das mit der Tonne, mit den Nägeln, das fand sie auch nie gut. Die fand das auch immer zu grausam.
00:25:00 Ja, leider, leider. Die Heaterrakete ist heute nicht da. Wir müssen leider...
Aktualisierung zur Hederakete
00:25:0500:25:05 Einen minderen Ersatz wie dieser doch sehr liebenswürdigen Gans neben die Hederakete. Ist noch in der Gesundungsphase, leider ist sie nicht dabei. Sehr, sehr schade. Aber natürlich muss sie sich erholen. Und ganz, ganz viele haben viele gute Wünsche geschickt an die Hederakete. Dass sie bald wieder auf dem Damm ist und Kerzen angezündet und Brieflein und Texte und Instagram-Dinge. Also ich glaube, das alles, das trägt zu ihrer Gesundung bei.
00:25:34 Wie gesagt, es ist gut gelaufen, jetzt müssen wir abwarten, wie sich alles weiterentwickelt, aber wir sind sehr, sehr zuversichtlich. Und die HIDA-Rakete schaut jetzt, glaube ich, auch zu und ich schicke ihr einen Kuss.
00:25:50 Ja, jetzt kommt eine Fragerunde. Und süße Früchtchen. Süße Früchtchen, super. Bitte, der Ming ist 37 Monate ein süßes Früchtchen. Schreibt Hallo, ihr Lieben. Bin heute wieder stiller Gast, hab Migräne. Das wird leider nicht besser, weil hier am Nachbarort ein großer Waldbrand tobt und die Luft schlecht ist. Ganz liebe Grüße und gute Besserung an die liebe Hederakete. Ja, Hederakete hat es gehört, das mit einem Waldbrand, das ist natürlich schlimm.
00:26:16 Also in Nordrhein-Westfalen brennt ja auch ein riesiges Waldstück. Früher gab es das überhaupt nicht so in Deutschland, aber es wird immer heißer. Und manche sind ja nicht vorsichtig draußen. Wir wohnen ja auch hier mitten im Wald, aber wir sind mal bis jetzt noch verschont. Vielleicht soll man sich so ein Notgepäck mal hinstellen. Aber ich meine, das ist eigentlich ganz ernst. Es ist tatsächlich unter Umständen wichtig, dass man für solche Dinge gerüstet ist.
00:26:46 Dann Cardogan ist 79 Monate alt. 79 Cardogan, super. Schreibt auf weitere Fiederstunden mit Märchen und Geschichten. Gerne. Also ich bin noch ein paar Jahrzehnte dabei. Wenn ich so alt werde wie die Marmeladenoma, habe ich noch 30 Jahre hier vor mir. Ob Enkel Janik und Wahl, Enkel Fabian auch noch 30 Jahre mitmachen, weiß ich nicht.
00:27:09 Diese Gans wird auf jeden Fall immer an meiner Seite sein. Und die Hederakete natürlich auch. Aber was die Jungs irgendwann mal machen, das steht in den Sternen. Das Leben geht ja weiter. Man genießt jeden Moment. Nexotill ist 70 Monate ein süßes Früchten. Schreibt, ich wünsche euch allen einen wunderschönen guten Abend. Hallo Nexotill. 100 Witz kam von Wabi Doboin. Dankeschön, das können wir gut gebrauen.
00:27:37 Und fünf süße Früchchen wurden verschenkt von Cardogan. Super. Eins, zwei, drei, vier, fünf Cardogan. Das ist sehr, sehr schön. Alle freuen sich. Und ein Wassermarsch von Chris kam rein. Das ist sehr gut. Ich habe den Zitronensaft oben vergessen. Jetzt ist es reines Mineralwasser hier. Und drei Märchenwünsche kamen auch rein. Okay, die schreibe ich gleich mal auf.
Fragerunde und Tiergeschichten
00:28:0700:28:07 Teufelsblümchen hätte gerne die Regentrude. Teufelsblümchen. Die Regentrude. Ja. Leifenfee hätte auch gerne die Regentrude. Auch. Und Final Fantasy Girl, der Rattenfänger von Hameln. Super. Da waren wir sogar mal in Hameln. Und haben uns das alles mal angeguckt. Ich weiß nicht, Janni, kannst du dich noch erinnern?
00:28:38 Wir waren damals unterwegs Richtung Nordenweis noch. Damals die schöne Stadt angeguckt. Hamelsen ist eine sehr, sehr schöne Stadt. Weit weg von uns hier. Gut. Drei Märchenwünsche. Eins, zwei, drei. Und noch was? Wavilobos. 13 Uhr ist ein süßes Früchtchen. 13 Uhr oder über ein Jahr. Super. Das war so. Schön. Ja, jetzt könnt ihr gerne Fragen stellen, wenn ihr wollt. Und da habe ich schon das iPad. Aber es ist momentan aus.
00:29:15 Wahl, Enkel Fabian. Support, ich bin da ganz genauso wie die Marmeladen-Oma. Technik ist nicht so mein Ding. Ah, jetzt haben. Ja, wo geht es denn eigentlich los? Wo geht es eigentlich los? Wieso? Das sind noch ganz, ganz viele.
00:29:37 Fabian schaut noch mal, wo geht es los. Ich habe nämlich auch noch ein Foto gesehen von einer Gänse-Makt. Das sah ich ein bisschen nach unten gescrollt.
00:29:49 Bei der Schleifenvieh geht es los. Bei der Schleifenvieh geht es los. Viele, viele Fragen. Übrigens auch noch mal herzlichen Dank, bevor es losgeht. Wir haben wieder einige Briefe bekommen. Das freut uns natürlich sehr. Und dankenswerterweise liegt meistens Rückporto bei. Super, ich werde alles beantworten. Einige Briefe sind schon unterwegs und möglicherweise auch schon angekommen. Schleifenvieh, juhu, der Wind fegt die Hitze weg.
00:30:14 Denke, weil wir Regen brauchen, passt die Regentrude aufgeschrieben. Wir freuen uns auf heute Abend. Liebe Grüße von Schleifenfee.
00:30:24 Habt ihr Wind? Also bei uns ist es eher, wenn man die Tür aufmacht, wie Thailand. Ich habe eben noch gegossen, während Walenkel Fabian und Janik die Sendung vorbereitet haben. Und zuvor haben wir noch was gemampft, denn der Fabian kommt immer um 18 Uhr und dann essen wir noch was zusammen, manchmal mal sogar noch ein Spiel und dann geht es runter in die Märcheninsel.
00:30:48 Great Pumpkin. Wunderschön guten Abend, liebe Marmeladenfamilie und liebe Lauschenden. Ich freue mich sehr auf einen weiteren gemütlichen Märchen- und Blauschabend. Leider hängen wir mal wieder in einer Hitzewelle fest, allerdings. Aber morgen soll es ja besser werden und bald kommt ja auch der Herbst. Also der Herbst kann gerne noch ferner bleiben, finde ich, aber einen schönen, etwas weniger heißen Sommer wünsche ich mir tatsächlich. Ich hatte nämlich noch keinen Urlaub dieses Jahr.
00:31:16 Bei der großen Hitze tun mir die Vögelchen, ja auch die Tauben, sehr leid und deshalb sorge ich dafür, dass sie nicht an Durst leiden müssen. Das ist gut. Aber von den ersten beiden Bildern ist meine Taubenfreundin beim abendlichen Trinkbesuch zu sehen. Beim Lauschen und Blauschen ist natürlich auch ein neues Dreieckstuch dabei. Der Bobbel, das Knäuel, heißt Herbstkracher. Bobbel heißt das auch bei uns. Great Pumpkin, wo kommst du eigentlich her? Aus welcher Region?
00:31:46 Ich wünsche euch und uns allen einen wundervollen, entspannten Abend und ein schönes Wochenende. Ups, da hängt schon der Verstärker an meinem Ärmel. Da ist die Taube. Was ist die denn da, Legris? Das sind Kräuter, wie mir scheint. Und die bekommt auch was zu trinken, wie ich gerade gehört habe.
00:32:09 Da haben wir es. Ach, jetzt sehe ich es hier. Versteckt hinter dem Topf. Solche Töpfchen habe ich auch aufgestellt im Garten. Da kommen immer wieder Tiere und trinken zum Beispiel Nachbars Katze. Aber natürlich auch Vögel. Die sitzen auch gerne da. Und Bienen habe ich auch schon gesehen. Die trinken da. Ich lege da immer so kleine Steine rein, damit keine der Wespen, die vielleicht reinfällt, ertrinken muss. Die können da wieder rauskrabbeln.
00:32:38 Winchi, heute auf YouTube oder auf Discord Märchenstunde. Ja, so. Heute Livestream schreibt Chris Block YouTube und Twitch. Oh, danke, sagt Winchi.
00:32:51 Schleifenvieh, guten Abend ihr Lieben, Vinci, guten Abend. Schanickel, hallo zusammen, allen einen schönen Livestream wieder, ich freue mich drauf, hoffe allen geht es soweit gut. Vielleicht lest ihr für die liebe Hederakete zur guten Genesung wieder, Sterntaler, kommt leider keine Gans drin vor, aber ist ja schon ein ganz schönes Märchen, ja wir schauen da mal, vielleicht.
00:33:16 Bis gleich auf Twitch. Hier zwei schöne Hibiskusblüten hier vor dem Haus. Die sind auch schön. Hibiskus. Hatten wir auch mal. Ich weiß aber nicht, wo die abgeblieben sind. Das ist schon lange her. Ohne schöne Blüte.
00:33:35 Und der Enkel Janik, der kann auch gerne mal was vorlegen. Ja, eine Spendekammerin von Federtiger, 5 Euro, bleibt für die Briefe. Dankeschön, super. Ja, es sind ja nicht nur Briefe, Federtiger, wir müssen auch das Postfach bezahlen und die Telefonrechnung, Internet und dies und das. Da kommt schon was zusammen.
00:33:57 Sofa hat ein süßes Früchen an Anfani geschenkt. Witzig, freuen die Anfani. Vielen Dank, Sofa. Und ein Wassermarsch kam noch ein von Wawilowu. Sehr gut, das ist gut.
00:34:12 Chris meinte vorhin noch, zum Glück wird es nächste Woche kühler und hoffentlich mit Regen. Ja, es soll tatsächlich kühler werden. Da freue ich mich auch drauf, denn ich sitze noch zu Hause und muss was arbeiten. Ich mache ja Homeoffice momentan. Und da bin ich ganz froh, wenn es nicht so knalleheiß wird, weil wir haben noch keine Klimaanlage hier. Demnächst bekommen wir eine PV-Anlage aufs Dach und dann können wir auch eine Klimaanlage einbauen. Dann wird es angenehmer. Melli72, liebe HEDE-Rakete!
00:34:42 Dir weiterhin eine schnelle Genesung gewünscht. Wie man sieht, habe ich die Schwester eurer Gans. Ich habe die gleiche seit so vielen Jahren. Ist mein Nachtlicht. Das ist ja witzig. Guck mal. Schau her. Ja. Witzig. Ja, ich finde die auch klasse. Die stand im Schlafzimmer von der Marmeladenoma.
00:35:10 auf dem Fensterbrett. Und hier in die Märcheninsel passt sie wunderbar rein. Normalerweise steht sie jetzt bei uns in der Küche. Und immer wenn wir dann runterkommen vom Wohnzimmer, im Erdgeschoss ist unsere Küche, dann begrüßt sie uns die ganz... Ganz fröhlich. Ganz fröhlich begrüßt sie uns immer.
00:35:31 Great Pumpkin, von Herzen gute Versorgung an Hede Rakete. Hede Rakete ist ja im Lurk, aber ich bin mir sicher, sie schaut zu und freut sich. Vielen, vielen Dank. Den Kylianik. Medi Schreibt steht im Wohnzimmer. Im Wohnzimmer steht es bei dir. Schön.
00:35:55 Karl Urban schreibt, ich bin gar kein Sommermensch, mir ist alles über 25 Grad viel zu warm. Alle anderen Jahreszeiten sind okay. Also über 25 finde ich dann auch schwierig, aber wir hatten wieder so, keine Ahnung, 35 Grad heute? Ja, heute war es wieder heißer. Oder noch heißer, also wir wohnen ja im Südwesten. Der Raum Karlsruhe ist ja mit die heißeste Region von Deutschland.
00:36:20 Scharnickel, gute Besserung an dir. Jede Rakete kurz zur OP-Zeit angezündet. Das siehste. Ja, jede Rakete von Scharnickel hat sie extra zur OP-Zeit für dich angezündet. Und ich glaube, diese vielen lieben Wünsche von euch, die haben zur Genesung beigetragen. Ich sag das nicht so daher. Ich glaube wirklich, dass positive Energie ankommt. Das ist so. Danke, Scharnickel.
00:36:49 Gibt es doch was zu berichten. Ja, du Garnstadt. Wir hatten heute auch 32 Grad leider. Und es wird noch heißer. Ja, das reicht auch. 32 Grad. Ich war noch unten in der Stadt. Ich habe noch reingekauft.
00:37:03 Da will die Jungs nicht verhungern. Ich habe noch drei Kilo leckere Sachen gekauft. Hat es geschmeckt? Ja, das freut mich. Wie der Tiger. Monatelang geht es gut und kam nach Hause und alles hin. Was seltsam ist, das Fenster war angelehnt. Ich habe es ein paar Mal probiert, das Fenster gegen das Regal geschlagen. Nie ist es wieder so zugegangen, wie es war.
00:37:30 Nachdem letztes Jahr plötzlich meine Kerzen vom Schreibtisch fiel, ohne dass jemand dran war, habe ich jetzt die Nase voll. Ich kaufe Räucherwerk, wenn hier ein böser Geist ist, treibe ich ihn aus. Erstaunlich. Oder deine Pflanzenleben. Ja, mein Eigenleben haben wir gedacht. So, ich will da runter vom Fensterbrett. Was unwahrscheinlich ist. Vermerkwürdig.
00:38:02 dass die da runterfliegen. Vielleicht eine leichte Erschütterung oder so manchmal. Also uns ist auch mal schweres Gerät, abgestürzt in der Küche, das immer jeden Tag so millimeterweise nach vorne gerutscht und plötzlich, zack, lag es in der Spüle. Da sitzt eine Delle drin. Scharnickel, hier die Gänseliesel aus dem kleinen Heimatstädtchen nahe Marburg. Da kommst du ja her, aus der Nähe von Marburg. Wir hatten das letzte Mal schon die Gänseliesel.
00:38:33 hessen ist ja eine märchenhafte gegend im wahrsten sinne des wortes da haben auch schon viele viele orte aufgesucht in marburg waren wir auch übrigens schoenickel haben einige fotos gemacht marmeladenoma war damals mit dabei und der fabian und der janik und jede rakete die fotos haben wir noch mal wieder raussuchen kann man euch zeigen ja
00:38:59 Wie man das ausspricht, weiß ich nicht. Hallo ihr Lieben, ich wünsche euch heute Abend viel Spaß. Kann heute leider nicht dabei sein. Liebe Grüße kann man ja später noch anschauen. Federtiger, gute Besserung und eine schnelle Heilung geht an die Hede-Rakete raus.
00:39:19 Ja, gute Heilung, sieht so aus, als würde es gut heilen, aber es wird dauern. Das ist schon eine aufwendige Sache gewesen. Da ist da nicht der Arzt dran, da ist auch nicht der Oberarzt dran, da hat wirklich der Chefe operiert, der die meiste Erfahrung, obwohl die Hyderakide natürlich kein Privatpatient ist, aber trotzdem hat dann der Chef der...
00:39:41 Der Klinik gemacht. Heterakete schreibt vielen lieben Dank und ein lila Herz. Aha, sie ist sogar aus dem Luik rausgegangen. Ünae, gute Besserung an Heterakete, auf das alles gut heilt und du bald wieder mit bist. Und die Heterakete freut sich. Herzlichen Dank. Scharnicke, Heterakete, sehr gerne. Heterakete, vielen Dank.
00:40:03 Anfani, sehr liebenswerte, tollste Marmeladenfamilie, wo uns heute der liebe A nach B in einen späten Abend geleitet. Drei Lila Herzen. Wie geht es euch? Ja, also die Hederakete wäre mir lieber als diese Gans, wobei ich mag diese Gans sehr. Das ist ja die Schlafzimmergans von meiner Mama, der Marmeladenoma. Und die hat es hier bei uns ins neue Heim bekommen. Aber das nächste Mal ist dann wieder die Hederakete natürlich dabei.
00:40:32 Wie geht es euch? fragt Anfani. Hoffentlich hat Hedera-Kete die OP gut überstanden, denn ich habe am Tag der OP sehr an sie gedacht. Hoffentlich kann sie dann auch direkt beim nächsten Livestream wieder dabei sein, denn sie ist so ein wichtiges Herzstück der Märcheninsel. Das finde ich auch. Ich finde es immer toll, wenn wir so Dialoge sprechen. Jetzt schaue ich doch an diese Ganze hier an.
00:40:54 Ansonsten hoffe ich trotzdem, dass es euch allen auch gut geht. Der Sommer ist immer noch brutal bei uns. Wem sagst du das? Weswegen ich in letzter Zeit auch nicht so gerne rausgehe. Enkel Janik, gehst du gerne raus bei diesem Wetter? Nee, so weiter geht's nicht.
00:41:12 wir haben ja er geht gerne ins kühle tennis spielen genau weil sie normalerweise sehr gerne tue hoffentlich wird es wie der wetterbericht angekündigt hat ab montag dann endlich etwas kühler an bei so gedroht loyal der oreo katerchen smoky dieses mal hatte ich ihn sehr günstig erwischt denn
00:41:38 Den einen Tag war er sehr hart eingeschlafen auf meiner Bettdecke, weshalb er dann das Züngchen so niedlich heraushängen lassen hatte. Und da es so süß aussah, musste ich natürlich direkt ein Fotos machen. Man muss ein bisschen genauer hinsehen, aber man sieht es sehr entspannt, die süßen Schnurrhaare. Das zeige ich euch jetzt mal. Das sieht goldig aus.
00:42:05 Also ich neige dazu, nicht die Zunge rauszustrecken beim Schlaf, aber deinem Katerchen sei es gegönnt. Vielleicht kann er sich da frische Luft erschaffen. Wobei ich glaube, Katzen schwitzen nicht über die Zunge wie Hunde.
00:42:22 Nachbars Katze war heute auch wieder da wie jeden Tag. Die liegt oft ermattet bei uns in der Küche. Das ist einigermaßen kühl auf dem Terrazzo Boden. Und vorhin war ich bei der Mülltonne der Achse hinter der Mülltonne wieder hingemetzelt. Also den Tieren tut das auch ganz schön. Macht ihn stark zu schaffen, diese große Hitze, keine Frage. Scharnickel, meine Mutter ist stolz auf die ersten reifenden Tomaten. Oder sogar ein Gewächshaus. Toll.
00:42:50 Wir haben auch reifende Tomaten geschenkt bekommen, Scharnickel aber.
00:42:55 Vom Nachbarn Hermann, der die Marmeladen immer so unterstützt hat und zu dem wir immer noch Kontakt haben, wir unterhalten uns immer, wenn wir uns auf der Straße sehen. Vielleicht schaut er wieder zu heute, ich weiß es nicht. Gerissblock hat noch geschrieben, die Gans macht das gut, die Vertretung. Die macht das ganz gut. Natürlich ist die Hederakete ein ganz anderes Kaliber, aber die leuchtet nicht, die Hederakete. Wie diese Gans, gut, sein inneres Strahlen hat sie natürlich auch immer.
00:43:25 aber nicht auf knopfdruck das ist ganz natürlich und endogen bei ihr ja jetzt kommt ein neues märchen würde ich mal sagen das lese ich ja gar nicht vor das liest ja die marmeladen oma vor ich würde noch kurz das süße früchten ja vorlesen kampfhaubitze ist drei monate ein süßes früchten schreibt hallo zusammen und danke für die vielen märchen stunden
Vorträge der Marmeladen-Oma
00:43:5300:43:53 ja dann kommt es die marmeladenoma und liest ein märchen vor und ich werde ganz kurz zur jede rakete hoch hüpfen der muss ich nämlich augentropfen geben das passt jetzt wunderbar bin dann gleich wieder da jetzt kommt marmeladenoma marmelade oma dein auftritt wir freuen uns liest ein gänsemärchen das sind alles gewünschte märchen heute abend das märchen die goldene ganz vor der alle gewünschte
00:44:24 Oh genau. Einen Moment. Da ist es. Ich habe es gefunden.
00:44:34 Also, die Goldene Gans. Es war ein Mann, der hatte drei Söhne. Davon hieß der Jüngste der Dummling und wurde verachtet und verspottet und bei jeder Gelegenheit zurückgesetzt. Es geschah, dass der Älteste in den Wald gehen wollte, Holz hauen, und ehe er ging, gab ihm noch seine Mutter einen schönen, feinen Eierkuchen und eine Flasche Wein mit, damit er nicht Hunger und Durst leiden sollte.
00:44:59 Als er in den Wald kam, begegnete ihm ein altes, graues Männlein, das bot ihm einen guten Tag und sprach, gib mir doch ein Stück Kuchen aus deiner Tasche und lass mich einen Schluck von deinem Wein trinken. Ich bin so hungrig und durstig. Der kluge Sohn aber antwortete, gib ich dir meinen Kuchen und meinen Wein, so habe ich selber nichts, pack dich deiner Wege und ließ das Männlein stehen.
00:45:26 Als er dann anfing einen Baum zu behauen, dauerte es nicht lange, so hieb er fehl und die Axt fuhr ihm in den Arm, dass er heimgehen und sich verbinden lassen musste. Das war aber von dem grauen Männlein gekommen. Darauf ging der zweite Sohn in den Wald und die Mutter gab ihm mit dem Ältesten einen Eierkuchen und eine Flasche Wein mit. Dem begegnete gleichfalls das Männchen und hielt um ein Stückchen Kuchen und einen Trunkwein an. Aber der zweite Sohn...
00:46:04 Entschuldigt, eine Unterbrechung. Tut mir leid, geht es nicht aus? Fabian Draxfad, oder? Entschuldigt bitte, das Telefon ging plötzlich los und war nicht mehr auszumachen. Die Tücke der Technik. Aber jetzt geht es weiter. Also sie gab dem zweiten Sohn auch einen Eierkuchen mit und eine Flasche Wein. Und dem begegnete auch das graue Männlein.
00:46:48 Aber der sagte auch zu ihm, wenn ich dir von meinem Kuchen und meinem Wein gebe, so habe ich selber nichts. Pack dich und geh deiner Wege. Und ließ das Männlein stehen. Als er nun anfing, einen Baum zu behauen, dauerte es nicht lange, so hieb er viel. Und die Axt fuhr ihm in den Arm, dass er heimgehen und sich auch verbinden lassen musste. Das war aber von dem Männlein gekommen. Ist jetzt aus.
00:47:22 Flodemann hat 5 Euro gespendet, vielen Dank. Und das Telefon ist jetzt hoffentlich aus. Da sagte der Dummling, Vater, lass mich einmal hinausgehen und Holz hauen. Der Vater antwortete, deine Brüder haben sich Schaden dabei geholt. Bleib du davon, du verstehst nichts davon. Der Dummling aber bat so lange, bis er endlich sagte, geh noch hin, durch Schaden wirst du klug werden. Wie lieblos, gell?
00:47:49 Die Mutter gab ihm einen Kuchen, der war mit Wasser in der Asche gebacken und dazu eine Flasche saures Bier. Was für eine böse Mutter.
00:47:57 Als er in den Wald kam, begegnete ihm gleichfalls das alte graue Männchen, grüßte ihn und sprach, gib mir ein Stück von deinem Kuchen und einen Trunk aus seiner Flasche, ich bin so hungrig und durstig. Da antwortete der Dummling, ich habe aber nur einen Aschenkuchen und sauches Bier. Wenn dir das recht ist, so wollen wir uns setzen und essen. Da setzen sie sich hin und
00:48:20 Und als der Dummling seinen Aschenkuchen herausholen wollte, so war es ein feiner Eierkuchen und das saure Bier war ein guter Wein. Nun aßen und tranken sie und danach sprach das Männlein, weil du ein gutes Herz hast und von deinigen gerne mitteilst, so will ich dir Glück bescheren. Dort steht ein alter Baum, den hau ab, so wirst du in den Wurzeln etwas sinken. Darauf nahm das Männlein Abschied. Der Dummling ging hin und hebt den Baum um und wie er fiel,
00:48:49 saß in den Wurzeln eine Gans, die hatte Federn von reinem Gold. Er hob sie heraus, nahm sie mit sich und ging in ein Wirtshaus. Da wollte er übernachten.
00:49:00 Der Wirt aber hatte drei Töchter, die sahen die Gans, waren neugierig, was das für ein wunderlicher Vogel wäre und hätten gar zu gern eine von seinen goldenen Federn gehabt. Die Älteste dachte, es wird sich schon eine Gelegenheit finden, wo ich mir eine Feder ausziehen kann. Und als der Dummling einmal hinausgegangen war, fasste sie die Gans beim Flügel, aber Finger und Hand blieben ihr daran festhängen. Bald danach kam die zweite
00:49:27 und hatte keinen anderen Gedanken, als sich eine goldene Feder zu holen. Kaum aber hatte sie ihre Schwester angerührt, so blieb sie auch festhängen. Endlich kam auch die Dritte in gleicher Absicht, da schrien die anderen, bleibt weg, um Himmels Willen, bleibt weg. Aber sie begriffen nicht, was sie meinten und dachte, sind die dabei, so kann ich auch dabei sein und sprang zu und wie sie ihre Schwester angerührt hatte, so blieb sie an ihr hängen.
00:49:53 So mussten sie die Nacht bei der Gans zubringen. Am anderen Morgen nahm der Dummling die Gans in den Arm, ging fort und bekümmerte sich nicht um die drei Mädchen, die daran hingen. Sie mussten immer hinter ihm reinlaufen. Mitten auf dem Felde begegnete ihn der Pfarrer und als er den Aufzug sah, sprach er, schämt euch, ihr garstige Mädchen, was lauft ihr dem jungen Bursch nach? Schickt sich das?
00:50:18 Damit fasste er die Jüngste an der Hand und wollte sie wegziehen. Wie er sie aber anrührte, blieb er gleichfalls hängen und musste selber hinterein laufen. Nicht lange, so kam der Küster daher und sah den Herrn Pfarrer, der drei Mädchen auf den Fuße folgte. Da verwundert er sich und rief, Ei, Herr Pfarrer, wohinaus so geschwind? Vergesst nicht, dass wir heute noch eine Kindstaufe haben, lief auf ihn zu und fasste ihn am Ärmel. Blieb aber auch festhängen.
00:50:46 Ich zeige euch mal das richtige Bild. Kann man sehen, Janik? Richtig. Überaufhängen. Und musste hinterherlaufen. Wie die fünf so hintereinander hertraben, kamen zwei Bauern mit ihren Hacken vom Felde, da rief der Pfarrer sie an, bat, sie möchten ihn und den Küster losmachen. Kaum aber hatten sie den Küster angerührt, so blieben sie auch hängen. Und es waren ihre und siebene, die dem Däumling mit der Gans nachliefen.
00:51:24 Er kam darauf in eine Stadt, da herrschte ein König, der hatte eine Tochter, die war so ernsthaft, dass sie niemand zum Lachen bringen konnte. Darum hat er ein Gesetz gegeben, wer sie zum Lachen bringen könnte, der sollte sie heiraten. Der Dummling, als er das hörte, ging mit seiner Gans und ihrem Anhang vor die Königstochter und als diese die sieben Menschen immer hintereinander herlaufen sah, fing sie überlaut an zu lachen und wollte gar nicht mehr wieder aufhören.
00:51:52 Da verlangte sie der Dummling zur Braut. Aber dem König gefiel der Schwiegersohn nicht. Er machte allerlei Einwendungen und sagte, er müsste ihm erst einen Mann bringen, der einen Keller voll Wein austrinken könnte. Der Dummling dachte an das graue Männchen, das könnte ihm wohl helfen, ging hinaus in den Wald und auf der Stelle, wo er den Baum abgehauen hatte, sah er einen Mann sitzen, der machte ein ganz betrübtes Gesicht. Der Dummling fragte, was er sich so sehr zu Herzen nehme.
00:52:21 Da antwortete er, ich habe so großen Bürst und kann ihn nicht löschen. Das kalte Wasser vertrage ich nicht. Ein Fass Wein habe ich zwar schon ausgeleert, aber ein Tropfen auf einem heißen Stein. Da kann ich dir helfen, sagte der Dummling. Komm nur mit mir, du sollst zatt trinken. Er führte ihn darauf in das Königskeller und der Mann trank und trank, dass ihm die Hüften wehtaten. Und ehe er ein Tag herum war, hat er den ganzen Keller ausgetrunken.
00:52:49 Der Dummling verlangte abermals seine Braut. Der König aber ärgerte sich, dass ein schlechter Bursch, den jedermann einen Dummling nannte, seine Tochter da vontragen sollte und machte eine Bedingung. Er müsste erst einen Mann schaffen, der einen Berg voll Brot aufessen könnte. Der Dummling ging gleich hinaus in den Wald.
00:53:09 Da saß auf demselben Platz ein Mann, der schnürte sich den Leib mit einem Riemen zusammen und machte ein grämliches Gesicht und sagte, ich habe einen ganzen Backofen voll Raspelbrot gegessen. Aber was hilft das, wenn man so großen Hunger hat wie ich? Mein Magen bleibt leer und ich muss mich nur zuschnüren, wenn ich nicht hungers sterben soll. Der Dummling war froh darüber und sprach, mach dich auf und geh mit mir, du sollst dich satt essen. Er führte die Redis.
00:53:37 Der Hof des Königs, der hatte alles Mehl aus dem ganzen Reich zusammenfahren und einen ungeheuren Berg davon backen lassen. Der Mann aber
00:53:46 Stellte sich davor, fing an zu essen und zu essen und in einem Tag war der ganze Berg verschwunden. Der Dummling forderte zum dritten Mal seine Braut. Der König aber suchte nach einmal Ausflucht und verlangte ein Schiff, das zu Land und zu Wasser fahren könnte. So wie du aber damit angesegelt kommst, sagte er, so sollst du gleich meine Tochter zur Gemahlin haben.
00:54:08 Der Dummling ging geradewegs in den Wald, da saß das alte graue Männchen, dem er einen Kuchen gegeben hatte und sagte, ich habe für dich getrunken und gegessen und ich will dir auch das Schiff geben. Das alles tue ich, weil du barmherzig gegen mich gewesen bist. Da gab er ihm das verlangte Schiff und als der König das sah, konnte er ihm seine Tochter nicht länger vorenthalten. Die Hochzeit war gefeiert, nach dem Königstod
00:54:36 Erbte Dummling das Reich und lebte lange, lange Zeit vergnügt mit seiner Gemahlin. So, das war die erste Geschichte.
00:54:47 Ja, das ist die erste Geschichte von der Marmeladenoma. Sie wird doch viele, viele Geschichten vorlesen, unsere liebe Marmeladenoma. Übrigens, das war das Telefon, das so hartnäckig geklingelt hat. Ich habe es oben auch gehört, als ich bei der Hedera-Rakete war, als ich ihr die Augentropfen gegeben habe. Das war das Telefon. Ein sehr hartnäckiger Anrufer oder Anruferin war das damals. Ich kann mich sogar noch daran erinnern. Ja, und das war auch ein ganz schönes Märchen.
Dritte Geschichte: Der Hase und der Igel
00:55:1600:55:16 Ihr wisst ja, das Thema des Abends heute, die Gans. Und jetzt kommt eine ganz neue Fragerunde. Wir fragen, was ihr wollt. So lange sind es zu viele Gänse.
00:55:30 Okay, da, Warnengel Fabian, bitte Support. An Warnig fragt, er kann sich an dieses Klingeln von damals erinnern. Ja, ich kann mich daran erinnern, weil das so penetrant war. Ich dachte damals, was ist denn jetzt los? Ich habe mir schon damals immer zugeguckt, ob ich schon Mott war, weiß ich nicht. Übrigens, ich glaube, Melli war das, der hat gesagt, jetzt kann der von A nach B...
00:55:53 sich Zitronensaft holen, das hat er gemacht. Die Hede-Rakete hat mir das oben ausgerichtet. Ich mache jetzt mal ein bisschen unbezahlte Werbung. Ich kaufe immer bei Alnatura den Zitronensaft. Sehr gesund und man mag es kaum glauben, das wirkt nicht wie eine Säure im Magen, sondern das wirkt alkalisch. Und außerdem ist Vitamin C drin. Sehr gut. Säurerunde? Ja.
00:56:21 Enkeljörnig. Prost. Cheers. So, jetzt ist das wieder weg. Nochmal pflücken. Und den Knopf. Ach so. Okay. Prima. Distelblümchen, hallo an die Märcheninsel heute Abend. Da ich das mit Hederakete mitbekommen hatte, möchte ich hier auch heute zur Aufheiterung die Schnecke der Woche widmen.
00:56:44 Hereingeschneckt kommt nämlich die gefleckte Schneckelschnecke. Und natürlich auch für den Lieben von A nach B, Arianta arbustorum.
00:56:55 Ein einheimischer Kriecher, der mal wieder an Land zu Hause ist und gleichzeitig in den eigenen Gärten gefunden werden kann. Denn dieser Kriecher lebt in Europa. Bevorzugen tut sie jedoch feuchtere Habitate. Außerdem besitzt sie ein besonders hübsches Gehäuse, denn nicht nur hat es Streifen auf dem Häuschen, sondern auch kleine Punkte, die sich wie ein schön symmetrisches Muster über die Behausung ziehen.
00:57:22 Es ist ein recht klassischer Kriecher, der mit etwas Gemüse und Gras glücklich wird. Weshalb es auch relativ einfach ist, diesen Kriecher in einem Terrarium zu halten. Das einzige, was er in größeren Mengen braucht, Luftfeuchte.
00:57:38 Heißt also, unser Schneckenflüsterer hätte ein recht einfach zu haltendes Tierchen hier im Schlepptau. Es gibt zusätzlich auch viele Leute, die online in Schneckenforen, Schneckenforen, ja, es gibt wirklich Foren, die sich nur der Schnecke verschrieben haben, über diesen Kriecher diskutieren und dabei vermehrt anmerken, dass diese Rasse etwas schüchterner ist. Eine schüchterne Schneckenrasse. Einfach zu halten und schüchtern.
00:58:07 Ich zeige euch das mal. Und, Flavian? Würdest du... Ich habe ihn noch gar nicht gesehen. Achso, du hast ihn noch gar nicht gesehen. Würdest du ihn einziehen lassen? Ja. Ja, gut. Ding Dong. Eine schüchterne Schnecke. Das ist cool.
00:58:37 Ich habe heute auch übrigens meine Schnecke mitgebracht. Fabian, zeig sie mal die Schnecke. Fabian kam heute mit Schnecke. Und zwar...
00:58:47 Hat er die selber zusammen gebastelt? Ja. Fabian? Am Wochenende war ich in Dresden und deswegen ist es die Eierschnecke. Eierschnecke? Ja. In Dresden gibt es überall Eierschnecke. Ah, okay. Und ich habe sie die Jahreszeit Eierschnecke genannt. Okay. Dann kann sie ja gleich mal ein bisschen knabbern hier. Gänseei übrigens.
00:59:12 Ich stelle sie mal so hin. Dann können sie es noch von der Seite sehen. Oder ich halte sie mal noch so in die Kamera. Als Namensvorschlag haben wir noch ein Schneckbärt. Schneckbärt? Wir hatten übrigens mal hier einen Igel unter der Terrasse. Und der hieß Monsieur le Schneck. Der ist aber nicht mehr da. Wiedertiger. Nein, da kommen zuerst Scharnickel. Viele Tiere, wie hier die Spatzen, freuen sich über Wasser. Bild aus dem Internet.
00:59:42 Ja, das machen wir auch immer, Scharnickel. Stellen den Tieren Wasserschälchen hin. Und die sind ständig leer. Zum Teil natürlich auch verdunstet bei dieser unglaublichen Hitze. Man fühlt sich ja fast wie in Thailand. Wie der Tiger. Weil beim Dosenwerfen der ganz große nicht erspielt werden konnte, habe ich ganz viele kleine Trostpreise bekommen. Nach sechs Versuchen hat mein Freund aufgegeben, auch weil das Geld alle war. Der erste war auch...
01:00:11 Ein Preis beim Dosenwerfen, aber bei einem anderen Stand. Ein Regenbogen... Oktopus, würde ich sagen, oder? Und Fani möchte noch was wissen. Ja. Hatte Fabi den selbst zusammengebaut oder so gekauft, wie es ist? Ich habe sie tatsächlich geschenkt bekommen, die Schnecke. Aber wir haben vorhin geguckt, man kann sie theoretisch auch kaufen.
01:00:41 Oder man ist kreativ und baut sich selbst auf vorhandenen Klembausteinen. Sehr schön. Swamp made. Das ist ein schöner Sonnenuntergang. Sehr schön.
01:01:03 Ünay, ich liebe die Gans so. Sie sieht fast stolz aus in ihrer Vertretungsrolle. Ja, also Gänse haben auch was Stolzes und das sind auch durchaus Tiere, die man zur Verteidigung des Reviers halten kann. Denn von einer wilden Gans attackiert zu werden, das macht wenig Freude. Ein Freund von mir wurde mal von einem Schwan attackiert. Da war er bei mir in der Grundschule in der vierten Klasse.
01:01:30 Haben wir einen Ausflug gemacht und er wurde dann von einem Schwan verfolgt. Das macht auch keinen Spaß, kann ich euch sagen. Kann mich noch daran erinnern, da war ich 10 Jahre alt. Und er kann sich auch daran erinnern. Wir sind nämlich heute noch befreundet. Ja, Mensch. Sollen wir noch was vorlesen, Enkel Janik, bei der kurzen Frage? Ja, gerne. Achso. Ja. Karlogan schreibt, Gänse sollte man absolut nicht unterschätzen. Ja, ja. Die können...
01:02:05 Ganz schön, ne? Die sind ganz gefährlich. Ja.
01:02:11 Ganz genau. Ganz grauenvoll. Anfani möchte wissen, was macht man da, wenn man angegriffen wird vom Schwan? Ganz schnell wegrennen. Ja, da schwarnt mir, dass es nicht einfach ist, so ein Tier abzuschütteln, weil die können der glatten Arm brechen. Ein Schwan hat ganz schön Kräfte.
01:02:37 Aber normalerweise greift ein Schwan nur dann an, wenn er sich bedroht fühlt natürlich. Und ich denke, mein Klassenkamerad ist dem damals unbeabsichtigt zu nah gekommen. Und wie gesagt, Gänse, die können durchaus ein ganzes Revier, einen ganzen Bauernhof verteidigen. Da braucht man nichts mehr, wenn sich so eine Gans attackiert.
01:02:59 Diabologe ist 17 Monate ein Süßes Früchten, schreibt noch, Liebe von A nach B, was kannst du vielleicht an Tipps geben, um auch Autor zu werden? Also Autor kann eigentlich jeder oder jede werden. Man muss nur richtige gute Ideen haben. Also ich war ja...
01:03:19 Damals auch beim Rundfunk und habe da schon geschrieben, war nicht einfach da reinzukommen. Diese Plätze sind sehr, sehr begehrt als Volontär und habe dann teilweise auch wirklich moderiert. Mache ich aber schon lange nicht mehr. Jetzt mache ich nur noch Märcheninsel, macht mir riesen Spaß und habe auch Texte vorgelesen.
01:03:41 Und für Zeitungen immer geschrieben, auch für den Rundfunk geschrieben. Und mit der Marmeladenoma habe ich ja hier die Biografie geschrieben. Wer wollte noch ein zweites Buch machen, die Marmeladenoma und ich. Aber ich habe noch ganz, ganz viele neue Ideen im Kopf. Und wenn ich die Zeit habe, werde ich das natürlich dann auch umsetzen. Aber Tipps kann ich eigentlich schlecht geben. Wenn man wirklich Autor werden will, würde ich vorschlagen,
01:04:09 Wenn du dich eine Agentur, diese Agentur dann Leseproben zuschicken und vielleicht haben die Interesse an dem Text, an dem Schreibstil und dann gibt es einen Vertrag mit der Agentur und die suchen dann Verlage für dich aus oder Rundfunkanstalten oder was auch immer. So habe ich das auch gemacht früher.
01:04:33 Mittlerweile ist das so eine ganz, ganz schöne Sache geworden. Aber es kommen noch ein paar neue Bücher wahrscheinlich. Ich heiße ja Paul Frey. Mist er ja. Gut, noch eine Frage. Oder auch nicht. Der Janik grinst aus unerfindlichen Gründen. Ist das ein Insider oder was? Wahrscheinlich. Keine Frage mehr? Soweit nicht mehr. Okay.
01:05:03 Und Regina Stumpf kann noch in Wasser mal schreiben. Sehr gut. Cheers. Und Cardogan schreibt, ich schreibe auch gerne, aber ich schreibe mehr für mich und bastle an meiner Fantasy-Welt. Gras wie ein Pen & Paper, ohne ein Pen & Paper zu sein, wenn das Sinn macht.
01:05:22 Was mir jetzt als Tipp noch einfällt, es gibt eine Zeitschrift für Autorinnen und Autoren, die heißt Federwelt. Die geben viele, viele Tipps. Federwelt. Und da habe ich auch schon geschrieben, für die Federwelt. Unter meinem Namen. Paul Frey. Und da sieht man noch was von Federtiger. Der Eiffelturm ist das nicht, aber sieht trotzdem schön aus.
Astrophysik und Natur
01:05:5001:05:50 Federtiger. Der sollte es eigentlich werden. Eine Seite Leopard, andere Seite Tiger. Aber es sollte nicht sollen sein. Eine Seite Leopard, eine Seite Tiger. Interessant. Es gab mal eine Band, die hieß Half Man, Half Biscuit. Auch interessant. Schanigel. Bild bzw. Screenshot von einem Astro-YouTuber, der zur Sonnenfinsternis aus Spanien live gestreamt hat. Bild von seinem Teleskop.
01:06:24 Wo sieht das aus? Fabian, live gesehen, die Sonnenfinsternis? Ja, aber nur die Hälfte. Nur die Hälfte? Mit einem Auge? Ja. Okay. Und der Eglianic? Ich habe es nicht gewinnert.
01:06:40 Fabian? Die halbe Sonne habe ich gesehen. Die halbe Sonne. Ich habe doch noch ein Foto von dir gesehen. War das von dir? Ja. Ich habe das gar nicht so richtig mitgekriegt, weil wir waren ja mit der Hederakete so unterwegs wegen ihrer Augen-OP. Da hat das mir dieses Jahr nicht so viel bedeutet. Vor Jahren haben wir es schon mal erlebt. Die Sonnenfinsternis, da waren wir hier am Waldrand und plötzlich war alles ziemlich dunkel und die Vögel haben angefangen.
01:07:10 Oder haben aufgehört zu singen. Das war irgendwie ganz, ganz eigenartig. Nur für ganz kurze Zeit und dann ging es wieder los. Das war sehr merkwürdig. Ja, sowas gibt's. Also mit denen ist wirklich nicht zu spaßen, mit den Schwienen. Die meinen das ja nicht böse. Die fühlen sich da nur angegriffen.
01:07:35 Aber als Kind, da kann man wirklich schwere Verletzungen von so einem Schwan bekommen. Und von Gänsen übrigens auch.
01:07:46 Der Chris hat einen Märchenwunsch. Ja. Sterntaler für jede Rakete. Äh, Sterntaler. Sollen wir das später noch machen? Ja, jede Rakete, du hast gehört. Chris Block hat Sterntaler. Wird ich gewünscht, auch wenn da keine Gans drin vorkommt. Aber wir wollen jetzt mal nicht spießig sein. Es dürfen auch mal Ausnahmen gemacht werden.
01:08:09 Aber jetzt kommt wieder eine Geschichte. Und zwar aus dem Buch von der Marmeladenoma.
01:08:17 Ihr wisst ja, die Marmeladenoma war sehr, sehr tierlieb, hat viele Tiere gehabt und eine beste Freundin hat sie auch gehabt. Und über diese beste Freundin hat sie auch eine Geschichte in ihrer Biografie geschrieben. Ich habe sie schon öfters mal vorgelesen, macht nichts, passt heute zum Thema. Und ich lese jetzt diese Geschichte aus Marmeladenomas Buch. Mein Leben ist ein Märchen vor. Ist auf der Seite 27.
01:08:47 Ich kann mich noch genau erinnern, als wir das zusammen geschrieben haben. Ich muss auch immer mal wieder nachfragen, weil ich nicht alle Details kannte. Es war eine Riesenarbeit, dieses Buch zu machen, aber es hat uns beiden sehr, sehr viel gebracht.
01:09:02 Und ich habe auch hier in der Post gelesen, also viele haben das Buch auch schon gelesen. Und eine hat gerade heute, habe ich es gelesen, gesagt, sie musste auch teilweise weinen bei diesem Buch. Ich kann das nachvollziehen. Die Marmeladenoma hat viele krasse Sachen erlebt. Aber bei dieser Geschichte, da gibt es nichts zu weinen. Meine beste Freundin. Überschrift, damals wie heute, meine Überzeugung, es gibt Seelen.
01:09:33 Die Liebe zu Tieren hatte sich schon früh in meiner Kindheit entwickelt. Unsere Katzen, die Hasen meines Vaters, unsere Hunde wurden mir zu Freunden. Doch eines Tages sollte eine besondere Freundin in mein Leben treten. Sie hieß Tusnelda und war eine Gans. Das kam so.
01:09:58 Mein Vater war für viele Menschen in unserem Stadtteil Ansprechpartner. Er half bei kleineren Reparaturen, hatte ein offenes Ohr für die Sorgen der Menschen, egal ob groß oder klein. Ein älteres Ehepaar, die mir sehr verbunden war, ließe sich nicht nehmen, meinen Vater eines Tages ein Geschenk zu machen.
01:10:21 Die Gans, die sie in ihrem Garten aufgezogen hatten, so meinten sie, würden ihm und seiner Familie gut als Festtagsbraten dienen.
01:10:33 Erfreut nahm Vater das Geschenk an. Glücklich mit der eidlosen Gans unter seinem Arm klingelte er an unserem kleinen Haus. Ich öffnete, die Gans und ich blickten uns in die Augen und sofort stellte sich eine tiefe Verbundenheit ein.
01:10:53 Es klingt sicherlich merkwürdig, aber es war gerade so, als hätten sich zwei Freunde nach langer Zeit wieder getroffen, Tusnelda und Helga. Der Name der Gans war mir übrigens spontan eingefallen, gerade als sie von meinem Vater in mein Leben getragen worden war. Mein Vater sagte froh, dass er uns diese Gans am Sonntag als Braten vorsetzen wolle. Ich war bestürzt.
01:11:25 Aber du kannst doch nicht meine Freundin Tosnelda umbringen, sagte ich. Mein Vater sah mich an, als sei ich nicht ganz bei Trost. Doch er hatte die wunderbare Fähigkeit, sich in andere Menschen, selbst in das Seelenleben eines kleinen Mädchens, hineinzuversetzen. Er schien Verständnis für meine Gemütslage zu haben, in der ich mich gerade befand.
01:11:52 Auf der anderen Seite jedoch hatte er eine Familie zu ernähren, ein Umstand, den er mir nun mit schonenden Worten zu erklären versuchte. Vergebens, ich bettelte, er möge das wehrlose Geschöpf nicht töten, nicht meine Liebe Tusnelda. Er lächelte milde, wie seine Art war, und versprach, darüber nachzudenken.
01:12:17 Doch zum Nachdenken sollte er keine Gelegenheit bekommen. Ich verfolgte meinen guten Vater den ganzen Tag. In den Garten, wo er Tuznel davor säglich in den großen Stall eingeschlossen hatte. Auf den Dachboden, in die Küche, ins Wohnzimmer. Egal, wo er sich auffällt, stets war ich ihm ins Gewissen redend an seiner Seite.
01:12:42 Immer wieder beschwor ich seinen guten Willen, seine Tierliebe und die Zuneigung seiner jüngsten Tochter, die auf das Spiel setze, wenn er Tuznelda nicht das Leben schickt. Vater schwieg. Er blieb die Ruhe selbst. Schließlich tauchte ich. Er arbeitete gerade an einem seiner Gemälde unerwartet hinter der Staffelei auf.
01:13:09 Ich sagte nichts mehr, sondern blickte ihn nur stumm an. Vater seufzte. Ach, ach, Kind, sagte er, du sollst eine Gans haben, ich schenke sie dir. Überglücklich fiel ich um den Hals. Sofort eilte ich in den Garten, um Tusnelda zu befreien. Sie begrüßte mich flügeschlagend und wieder trafen sich unsere Blicke.
01:13:40 auf irgendeine weise waren wir beide auf einer mystischen ebene miteinander verbunden ich nahm tusnelda auf meinen schoß und streichelte liebevolle worte flüsternd über ihr gefieder sie wurde meine beste freundin
01:14:00 Du Snelder, die sie nun frei bewegen durfte, wie ich sie wollte. Sie folgte mir auf Schritt und Tritt, als sei ich die Gänsemackt aus dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm. Sie kam mit hinunter an das Flüsschenalp, wo ich den jüngeren Kindern das mein geliebten Märchenbuch vorlas, das ich zu Weihnachten bekommen hatte.
01:14:22 Sie beteiligte sich an meinen Spielen mit anderen Kindern auf der Wiese, sie begleitete mich zu Nachbarn oder zum Einkauf im Dorfladen. Nur in die Schule durfte sie nicht mit, was Tosnelda, klug wie sie war, einzusehen schien.
01:14:39 Während ich in der Schule lernte, wartete sie geduldig zu Hause auf mich. Wenn ich zurückkam, liefen uns froh entgegen. Ich rief ihr Namen und sie watschelte flügelschlagend und schnatternd auf mich zu. Die Gänse begrüßen sich, sagte dann mein Vater schmunzelnd. Aber er wusste, wir waren mehr als zwei Gänse. Wir waren seelenverwandt.
01:15:09 Ja, das war die Geschichte Meine beste Freundin. Das hat meine Mutter erlebt vor vielen, vielen Jahren. Es ist unglaublich, wie lange das schon her ist. Wir haben sie aufgeschrieben hier in diesem Buch. Und es ist ein schönes Buch geworden. Mein Leben ist kein Märchen. Ich will die Zeit auch nicht missen. Es war unglaublich intensiv, mit ihr zusammen dieses Buch zu schreiben.
Vierte Geschichte: Die Gänsehirtin am Brunnen
01:15:3701:15:37 Ja, und jetzt kommt wieder eine Fragerunde. Und es geht weiter. Dr. Hühnerleiter. Selina, gute Besserung. Selina, gute Besserung hier der Rakete. Great Pumpkin, ein Freund von uns Doktor der Astrophysik, ist auch extra nach Spanien gefahren, um die Sonnenfinsternis von dort zu sehen, saß aber komplett im Nebel. Das ist tragisch.
01:16:10 Ja, Great Pumpkin. Manche machen lange, lange Reisen und sind dann doch im Nebel. Wir waren ja mal in Irland und haben die Cliffs of Moher besucht, sind dann mit dem Schiff über das Meer gefahren. Das war ein großer Wellengang. Janik war dabei, Hedera-Kate war dabei, der von A nach B war dabei und zwei Freundinnen. Und die Mädels waren froh und munter. Janik und ich haben uns beide übergeben.
01:16:39 Die Cliffs von mir her haben wir nicht gesehen, dafür eine Regenwand. Und dann sind wir zurückgefahren, waren den ganzen Tag fertig, Janik und ich. Und die drei Mädels sind putzmunter dann losgezogen und haben sich noch in der nächsten größeren Stadt verknügt. Jede Rakete bedankt sich bei Selinach. Und Selinach schickt noch ein Foto. Hier am Bodensee sah man leider nicht so gut, die Sonnenfinsternis.
01:17:03 Ja, hinter einem Haus versteckt die Sonne. Immerhin, ich habe gar nichts davon mitbekommen. Hatte andere Probleme. Scharnickel, bei uns in Berlin auch nicht wirklich. Das ist ein kryptisches Foto, Scharnickel. Aber immerhin, ne?
01:17:24 Die Sonnenfinstern ist in Berlin. Je nach Standort ganz, ganz anders. Super! Einen schönen, märchenhaften Abend an die liebe Marmeladenfamilie und alle Besucher der Märcheninsel und an Marmeladenoma im Geiste. Auch heute schicke ich wieder Bilder vom Katerchen Spinat. Aber wie vielleicht in Erinnerung geblieben ist, hat das Spinatige Heim mit Anfarnis Hilfe zwei weitere Katzen aufgenommen.
01:17:52 Und auch da muss ich natürlich Bilder schicken. Denn auch wenn Spinat anfänglich nicht begeistert wirkte, wurde sein Herz doch sehr schnell weich und nach nur wenigen Tagen kam es sogar vor, dass Spinat das kleine Törtchenkätzchen Cleo putzte. Und ein paar Tage später konnte auch der graue, süße Kater Balou seiner Zunge nicht entrinnen und generell hat Spinat sich mittlerweile sehr an sie gewöhnt.
01:18:19 Es fällt ihm immer noch etwas schwer zu sozialisieren, da er das als Fundkätzchen nie wirklich gelernt hatte. Aber trotzdem merkt man, dass sie sich gern haben und zusammen immer glücklicher werden. Ja, die Katzen, die putzen sich auch gegenseitig gerne. Und das zweite, oder da sieht man die ganze Katzenschar, gucken neugierig, na lo, was ist denn da los?
01:18:52 Und dann haben wir noch ein drittes Foto. Da guckt sie raus aus dem Karton. Die Katzen, die verstecken sie ja ganz gerne in Kartons. Kenne ich auch, wenn ein Nachbars Katze kommt. Manchmal hüpft sie auf den Tisch vor dem Computer über die Tastatur. Dann haben die Texte eine ganz andere Richtung mittlerweile. Jetzt mit dem Tatzen da drauf rumspringen. Da sind sie. Und ich dachte schon, da ist jemand.
01:19:25 Die Fragerunde geht gerne weiter. Enkel Jan. Teufelsblümchen kam 10 Euro rein. Oh, danke schön. Teufelsblümchen, das freut uns sehr, sehr, sehr gut. So, ich möchte noch ein bisschen...
01:19:43 Warum ist heute eigentlich die Gans so sehr im Vordergrund der Märchenstunde? Gibt es dafür einen besonderen Anlass? Ganz genau. Und zwar leider ist ja die HEDE-Rakete nicht da. Sie ist zwar hier im Hause, hatte aber eine Augenoperation. Und da wir dringend Ersatz gebraucht haben, ist mir dann spontan eingefallen, Mensch, dann könnte doch die Gans von der Marmeladenoma, die ich auch sehr schätze, hier vielleicht ihre Rolle...
01:20:11 ein bisschen zumindest ausfüllen kann das natürlich nicht komplett, denn mit der HEDE-Rakete im Dialog ist immer sehr witzig und lustig, finde ich. Und hier sind die Gespräche doch etwas einseitig, aber ich habe gedacht, wenn schon ganz hier, dann ganz richtig und dann sind lauter Gänsemärchen und Gänsegeschichten hier auf dem Tablett. Und ist hier noch was auf dem Tablett? Wir wissen es nicht. Hat der Enkel Janik vielleicht noch eine Frage? Fiedertiger schreibt gerade.
01:20:39 Nein? Nein? Okay. Dann warten wir noch, ob da noch was kommt. Wenn nicht, könnte ich natürlich gegebenenfalls noch was anderes machen. Es kommen noch 500 Bits von Scharnickel. Scharnickel, danke schön. Das freut uns sehr.
01:21:00 Und Federtiger ist typing. Federtiger schreibt gerade. Federtiger habe am Mittwoch die Terrasse meiner Schwiegermutter in Ordnung gebracht. Das war echt harte Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Ja, die Terrasse müssen wir auch mal wieder in Ordnung bringen. Aber wir kriegen jetzt eine kürze Handwerker hier. Und dann sieht das ein bisschen ganz anders aus. Deswegen warten wir noch mit der Terrasse. Die hat sich nämlich leider ein bisschen nach oben gewölbt.
01:21:27 Es ist immer was zu tun in so einem Haus, es ist unglaublich. Aber früher bei der Marmeladenoma, wir hatten ja nur drei Zimmer. Zu fünft, das war teilweise ein bisschen beengt, aber es hat geklappt. Wir haben viele, viele Feste gefeiert bei der Marmeladenoma. Und eine gute Freundin hat jetzt den Tisch, an dem wir so viele, viele Feste gefeiert haben, mit nach Hause genommen. Das freut uns sehr, denn wir haben ja alles verschenkt.
01:21:56 von der Marmeladenoma. Und ein paar Sachen, die sind auch hier gelandet in der neuen Märcheninsel. Ihr seht ja. Und was man vielleicht noch nicht so richtig erkennen kann, das ist die Bilderwand hier, die Fanwall. Vielleicht können wir da vielleicht auch noch einen Schwenk irgendwann drüber machen. Es wird sich das eine oder das andere natürlich noch ändern. Hier auf der Märcheninsel. Und mir Sasa schreibt noch, hab jetzt fast den Stream verpasst. Wie geht es euch?
01:22:23 Ist es bei euch auch so heiß? Ich bekomme die Wohnung nicht mehr kühl. Hat sich so aufgeheizt. Wie empfindest du das, Janik? Ja, es ist auf jeden Fall viel zu warm. In deinem Zimmer auch? In meinem Zimmer auf jeden Fall auch. Es ist besonders warm. Aber wir bekommen jetzt eine Klimaanlage. Ob man diesen Sommer die noch einsetzen könnte, das wage ich fast zu bezweifeln. Klimaanlage ist sehr sinnvoll, wenn man es stromtechnisch
01:22:53 auf die Reihe kriegt. Wir kriegen zum Glück eine PV-Anlage. Und deswegen kann man das sich dann auch gut gehen lassen. Aber wir können jetzt leider nicht sofort die Klimaanlage anschmeißen. Der Janik muss aber noch die eine oder andere Hausarbeit machen. Aber fast, ihr seid fertig.
01:23:11 Die schriftlichen sind fertig. Sehr gut, das freut uns alles sehr. Fabian, wie sieht es denn bei dir aus? Ich schreib nichts mehr. Nein, mit der Hitze natürlich. Aktuell komm ich klar. Okay, aktuell. Also es war schon vor ein paar Wochen schlimm auf jeden Fall. Ja, okay. So, ich trinke jetzt mal noch ein bisschen Zitronenwasser hier und freue mich ansonsten weiter meines Lebens. Cheers.
01:23:45 Und dann haben wir noch einen Märchenwunsch. Beziehungsweise es gab das letzte Mal ja schon Märchenwünsche. Und ihr dürft euch was aussuchen. So, aber das sind keine Gänsemärchen. Stade, machen wir eine Ausnahme. Aber es waren ja eure Wünsche. Ich verrate nicht, wer es gewünscht hat. Wenn es heute nicht drankommt, dann bestimmt ein andermal.
01:24:16 Drei Märchen zur Auswahl. Drei Märchen. Eine Sekunde. Eine Sekunde, sagt der Enkel Janik. Und er saß da, du kennst das Glas hier, hast du mal der Marmeladen Oma geschenkt. Jetzt ist es immer noch auf der Märcheninsel. Wir stimmen ab. Drei Märchen. Ich verrate nicht, wer es sich gewünscht hat. Erst anschließend. Die Prinzessin auf der Erbse. Dann haben wir allerlei Rau.
01:24:56 Und als drittes der Hase und der Igel. Und ihr dürft jetzt abstimmen. Ich bin mal gespannt, wer gewinnt. Und ganz zum Schluss kommt noch Sterntaler für die Hede-Rakete. Gewünscht vom Chris-Vlog für die Hede-Rakete. Aber das hat es damit nichts zu tun. Jetzt kommen wir mal erstmal an diese drei Märchen hier. Wir stimmen ab. Die meisten stimmen aktuell für allerlei Raum.
01:25:35 Das haben wir im Buch drin allerlei Raum. Und zwar ist das auf Seite 248. Was ist das denn? Habe ich das übersehen? Das kommt dann anschließend. Ich habe noch Zeit. So.
01:26:02 Wer hat gewonnen? Tatsächlich wird gerade der Hase und der Igel. Nein. Auf einmal. Und der hat auch gewonnen. So, der war dann schneller. Mutito hat sich das gewünscht. Der Hase und der Igel. Und der Fabian schaut im falschen Buch. Das ist nämlich das große Buch, das die Marmeladenoma auch immer so gerne oder Nase gehabt hat, um daraus vorzulesen.
01:26:30 Da kommt jetzt der Hase und der Igel. Und dann kommt noch ein Märchen mit einer Gans anschließend. Die Zaltamaya. Und eine Fragerunde kommt auch. Und ein Gänsegedicht und ein Gänsespruch. Und ein Gänsewitz. Und ein Gänsewitz, erzählt dann der Fabian Frey auf Serbo-Kroatisch. Der Hase und der Igel. Gewünscht hat sich das Mutito.
01:26:57 Diese Geschichte klingt wohl recht lügenhaft, die Jungen, aber wahr ist sie doch. Denn mein Großvater, von dem ich sie habe, pflegte immer, wenn es sie so recht behaglich erzählte, dabei zu sagen, wahr muss sie doch sein, mein Sohn, sonst könnte man sie ja nicht erzählen. Die Geschichte hat sich aber so zugetragen.
01:27:21 Es war einen Sonntagmorgen zur Herbstzeit, just als der Buchweizen blühte. Die Sonne war hell am Himmel aufgegangen, der Morgenwind ging warm über die Stoppeln, die Lärchen sangen in der Luft, die Bienen summten im Buchweizen und die Leute gingen in ihrem Sonntagsstart zur Kirche und alle Kreatur war vergnügt und der Igel auch.
01:27:47 Der Igel aber stand vor seiner Tür, hatte die Arme übereinander geschlagen, schaute dabei in den Morgenwind hinaus und brummte ein kleines Liedchen vor sich hin. So gut und so schlecht, wie nun eben am Sonntagmorgen ein Igel zu singen pflegt.
01:28:06 Wie er nun so vor sich hin sang, fiel ihm auf einmal ein, er könne auch wohl, während seine Frau die Kinderwüsche und Anzüge ein bisschen ins Feld spazieren und nachsehen, wie seine Steckrüben stünden. Die Steckrüben waren aber dicht bei seinem Hause und er pflegte mit seiner Familie davon zu essen. Darum sah er sie als die Seinigen an. Gesagt, getan.
01:28:35 Der Igel machte die Haustönte sich zu und schlug den Weg nach dem Felde ein. Er war noch nicht sehr weit vom Hause fort und wollte just um den Schlehenbusch, der dort vor dem Felde steht, nach dem Steckrübenacker abbiegen, als ihm der Hase begegnete, der in ähnlichen Geschäften ausgegangen war, nämlich um seinen Kohl zu besehen.
01:29:01 Als der Igel des Hasen ansichtig wurde, bot er ihm einen freundlichen guten Morgen. Der Hase aber, der auf seine Weise ein vornehmer Herr war und grauensam hochfahrend dabei, antwortete nichts auf des Igels Gruß, sondern sagte zum Igel, wobei er eine gewaltig höhnische Miene aufsetzte, »Wie kommt denn das, dass du hier schon zu früh morgen im Felde herumläufst?«
01:29:31 Nun, ich gehe spazieren, sagte der Igel. Spazieren, sagte der Hase. Mich deucht, du könntest die Beine auch wohl zu besseren Dingen gebrauchen. In dieser Antwort vertross den Igel ungeheuer, denn alles konnte er vertragen, aber auf seine Beine ließ er nichts kommen, eben weil sie von Natur schief waren. Wisst ihr was? Dieser Hustenreiz kommt von diesem Buch. Warum?
01:30:05 Das riecht nach Räucherstäbchen. Und ein Marmeladenoma. Und ich habe eine Allergie gegen Räucherstäbchen. Das macht Spaß. Danke, liebe Marmeladenoma, für diesen Gruß, den ich aber gerne annehme. Cheers. Ich lese gleich weiter. Diese Antwort vertross den Igel ungeheuer, denn alles, was er konnte, vertragen. Aber auf seine Beine ließ er nichts kommen, eben weil es von der Tour aus Skifahren.
01:30:36 »Du bildest dir wohl eins«, sagte nun der Igel zum Hasen, »dass du mit deinen Beinen mehr ausrichten kannst.« »Das denke ich«, sagte der Hase. »Haha, das kommt auf einen Versuch an«, meinte der Igel. »Ich wette, wenn wir einen Wettlauf machen, laufe ich an dir vorbei.« »Das ist zum Lachen«, sagte der Hase, »aber meinetwegen mag es sein, wenn du gar so große Lust hast. Was gilt die Wette?«
01:31:04 Einen goldenen Louisidot und eine Buddel Brandwein, sagte der Igel. Angenommen, sprach der Hase, schlag ein und dann kann es gleich losgehen. Nein, so große Eide hat es nicht, sagte der Igel. Ich bin noch ganz nüchtern. Erst will ich nach Hause gehen und ein bisschen frühstücken. In einer halben Stunde bin ich wieder hier auf dem Platz.
01:31:29 Damit ging der Igel, denn der Hase war zufrieden. Unterwegs dachte der Igel bei sich, der Hase verlässt sich auf seine langen Beine, aber ich will ihn schon kriegen. Ihr ist zwar ein vornehmer Herr, aber doch nur ein dummer Kerl und bezahlen soll er doch. Als nun der Igel zu Hause ankam, sprach er zu seiner Frau, Frau, zieh dich schnell an, du musst mit mir aufs Feld hinaus.
01:32:00 »Na nun, was gibt es denn?« sagte sie. »Ich habe mit dem Hasen gewettet um einen goldenen Luisedor und eine Buddel Brandwein. Ich will mit ihm um die Wette laufen, und da sollst du mit dabei sein.« »Oh, mein Gott, Mann« fing nun des Igels Frau an zu jammern, »du bist ja wohl nicht gescheit. Hast du den Verstand verloren? Wie kannst du mit dem Hasen um die Wette laufen?«
01:32:28 Halt's Maul, Weib, sagt der Igel. Ausdrückend, das ist unglaublich. Das ist meine Sache. Misch dich nicht in Männergeschäfte. Marsch, zieh dich an und komm mit. Was sollte des Igel's Frau machen? Sie musste wohl folgen, sie mochte nun wollen oder nicht.
01:32:48 Wie sie nun miteinander unterwegs waren, sprach der Igel zu seiner Frau. Nun, pass auf, was ich dir sagen will. Siehst du auf dem langen Acker dort, wollen wir unseren Wettlauf machen. Der Hase läuft nämlich in der einen Furche und ich in der anderen. Und von oben fangen wir an zu laufen. Nun hast du weiter nichts zu tun, als dich hier unten in die Furche zu stellen.
01:33:13 Und wenn der Hase auf der anderen Seite ankommt, so rufst du ihm entgegen, ich bin schon hier. Damit waren sie beim Acker angelangt. Der Igel wies seiner Frau den Platz an und ging nun den Acker hinauf. Als er oben ankam, war der Hase schon da.
01:33:31 »Kann es losgehen?« fragte der Hase. »Jawoll«, sagte der Igel. »Dann also los!« Und damit stellte sich jeder in seine Furche. Der Hase zählte eins, zwei, drei und los ging es wie ein Sturmwind den Acker hinunter. Der Igel aber lief nur ungefähr drei Schritte. Dann duckte er sich in die Furche und er blieb ruhig sitzen.
01:33:57 Als nun der Hase in vollem Laufe unten am Acker ankam, rief ihm die Frau des Igels entgegen, bin schon hier. Der Hase stutzte und verwunderte sich nicht wenig. Er meinte nicht anders, als es wäre der Igel selbst, der ihm zurief, denn bekanntlich sieht dem Igel seine Frau genauso aus wie der Mann.
01:34:21 Der Hase aber sagte, das geht nicht mit rechten Dingen so, rief, noch mal gelaufen, wiederum, und fortlief er wieder wie ein Sturmwind, das ihm die Ohren um den Kopf flogen, dem Igel seine Frau aber blieb ruhig auf ihrem Platze. Als nun der Hase oben ankam, rief ihm der Igel entgegen, bin schon hier.
01:34:44 Der Hase aber ganz außer sich verärgert, schrie, noch einmal gelaufen, wieder rum. Mir macht das nichts, sagt der Igel, meinetwegen, so oft du Lust hast. So lief der Hase noch 73 Mal und der Igel hielt es immer mit ihm aus. Jedes Mal, wenn der Hase unten oder oben ankam, sagten der Igel oder seine Frau, ihn schon hier.
01:35:11 Beim vierundsitzigsten Male aber kam der Hase nicht mehr bis ans Ende. Mitten auf dem Acker stürzte er zur Erde. Das Blut schoss ihm aus dem Halse und er blieb tot auf dem Platze. Der Igel aber nahm seinen gewonnenen Luise d'Ore und die Buddelbrannte ein, rief seine Frau aus der Furche ab und beide gingen vergnügt miteinander nach Hause. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie heute noch.
01:35:37 So begab es sich, dass auf dem Buxtehuder Heide der Igel den Hasen totlief und seit jener Zeit hatte sich kein Hase wieder einfallen lassen mit dem Buxtehuder Igel, um die Wette zu laufen.
01:35:51 Die Lehre aber aus dieser Geschichte ist erstens, dass keiner, wenn er sich auch noch so vornehm düngt, sich beikommen lassen soll, sich über den geringen Mann lustig zu machen, und wenn es auch nur ein Igel wäre. Und zweitens, dass es geraten ist, wenn einer freit, dass er sich eine Frau aus seinem Stande nimmt und eine, die just so aussieht wie er selber.
01:36:16 Wer also ein Igel ist, der muss zusehen, dass seine Frau auch ein Igel ist und so weiter. Naja, finde ich nicht. Ich habe ja auch eine blonde Frau und bin selber dunkelhaarig. Kann jeder machen, wie er will. Ja, die Moral dieser Geschichte steht in den Sternen. Ich war schon Buxehude. Ganz hübsches Städtchen, finde ich.
01:36:43 Fragerunde, eine Fragerunde. Das hat mir ein bisschen zu schaffen gemacht. Dieses Buch hat tatsächlich den Duft von Räucherstäbchen der lieben Marmeladenoma in sich aufgesogen. Und glücklicherweise hat meine Stimme jetzt noch mitgemacht. Cheers.
01:37:05 Und es kommt noch eine Fragerunde. Und ein Wassermarsch von Regina Stumpf. Ach, danke, Regina. Ich brauche das jetzt wirklich nach diesem Räucherstäbchen-Buch. Nächster muss ich mir vielleicht ein anderes nehmen. Und ich mache noch ein bisschen Zitronensaft rein. Habt ihr noch was zu trinken, ihr zwei? Ja. Das ist gut. Ach, da habe ich auch noch was. Genau. Fragerunde. So, die Katzen, die hatten wir schon.
01:37:33 Da ist gar keine Frage mehr. Ja, hatte ich schon. Keine neue Frage da? Nö, okay. Dann hat der Enkel Janik vielleicht noch eine Frage. Wenn ich lese, dann gleich noch was anderes vor. Anfani schreibt gerade. Dann lese ich vielleicht mal nach dem Schlückchen hier. Oder von A nach B liest er aus dem iPad. Ja, Scharnickel kann ich auch machen. Aber ich finde Bücher ja eigentlich schöner.
01:38:05 Und die meisten Bücher der Marmeladenoma, aus denen kann ich wunderbar vorlesen. Aber dieses eine hier, aus dem hat sie es so oft vorgelesen und hat das wohl immer auch neben dem Räucherwerk liegen gehabt, da habe ich wirklich jetzt ein Problem gekriegt. Aber egal. Wir haben aber noch ein anderes.
01:38:29 Wir haben das eine Märchen, das mir der Fabian vorhin noch unter die Nase gehalten hat. Ein Gänsemärchen. Wie heißt er noch? Das brauchen wir jetzt wirklich auf dem iPad. Die Gänsehirtin am Brunnen. Kennt ihr das? Es scheint ein Krims-Märchen zu sein. Ich kenne es nicht. Ich werde es aber trotzdem vorlesen. Ben Reality möchte noch wissen, hat die Gans einen Namen? Das ist too schnell da.
01:39:02 Tuznelda, die Lieblingsgans meiner Mutter der Marmeladen um. Und jetzt kommt ein Märchen. Die Gänsehirtin am Brunnen. Ein Märchen der Brüder Grimm. Es war einmal ein steinaltes Mütterchen, das lebte mit seiner Herde Gänse in einer Einöde zwischen Bergen und hatte da ein kleines Haus.
01:39:28 Die Einöde war von einem großen Wald umgeben, und jeden Morgen nahm die Alte ihre Krücke und wackelte in den Wald. Da war aber das Mütterchen ganz geschäftig. Mehr, als man ihm bei seinen hohen Jahren zugetraut hätte, sammelte Gras für seine Gänse, brach sich das wilde Obst ab, soweit es mit den Händen reichen konnte, und trug alles auf seinem Rücken ein.
01:39:54 Man hätte meinen sollen, die schwere Last müsste sie zu Boden drücken, aber sie brachte immer alles glücklich nach Hause. Wenn ihr jemand begegnete, so grüßte sie ganz freundlich. Guten Tag, lieber Landsmann, heute ist schönes Wetter. Ja, ihr wundert euch, dass ich das Gras steppe, aber jeder muss seine Last auf den Rücken nehmen.
01:40:18 Doch die Leute begegneten ihr nicht gerne und nahmen lieber einen Umweg. Und wenn ein Vater mit seinem Knaben eine vorüberging, so sprach er leise zu ihm, »Nimm dich in Acht vor der Alten, der hat's faustdick hinter den Ohren. Es ist eine Hexe.«
01:40:38 Eines Morgens ging ein hübscher junger Mann durch den Wald. Die Sonne schien hell, die Vögel sangen, und ein kühles Lüftchen strich durch das Laub, und er war voll Freude und Lust. Noch war ihm kein Mensch begegnet, als er plötzlich die alte Hexe erblickte, die am Boden auf den Knien saß und gras mit einer Sichel abschnitt.
01:41:02 Eine ganze Last hatte sie schon in ihr Tragtuch geschoben und daneben standen zwei Körbe, die mit wilden Birnen und Äpfeln angefüllt waren. Aber Mütterchen, sprach er, wie kannst du das alles fortschaffen? Ich muss sie tragen, lieber Herr, sagte sie. Reicher Leute Kinder brauchen es nicht, aber beim Bauern heißt's, schau dich nicht um, dein Buckel ist krumm.
01:41:32 Wollt ihr mir helfen, sprach sie, als er bei ihr stehen blieb. Ihr habt noch einen geraden Rücken und junge Beine, es wird euch ein leichtes sein. Auch ist mein Haus nicht so weit von hier, hinter dem Berge, dort steht es auf einer Heide. Wie bald seid ihr da hinaufgesprungen.
01:41:51 Der junge Mann empfand Mitleid, sagte, zwar ist mein Vater kein Bauer, sondern ein reicher Graf. Aber damit ihr seht, dass die Bauern nicht allein tragen können, so will ich euer Bündel aufnehmen. Wollt ihr es versuchen, sprach sie, so soll es mir lieb sein. Eine Stunde weit werdet ihr freilich gehen müssen, aber was macht euch das aus? Doris, die Äpfel und Birnen müsst ihr auch tragen.
01:42:22 Es kam dem jungen Grafen doch ein wenig bedenklich vor, als er von einer Stunde Wegshürte.
01:42:30 Aber die Alte ließ ihn nicht wieder los, packte ihm das Tragtuch auf den Rücken und hing ihm die beiden Körbe an den Arm. »Seht ihr, es geht ganz leicht.« »Nein, es geht nicht leicht«, sagte der Graf und machte ein schmerzliches Gesicht. »Das Bündel drückt ja so schwer, als wären lauter Wackersteine darin, und die Äpfel und Birnen haben ein Gewicht, als wären sie von Blei.«
01:42:58 Ich kann kaum atmen. Er hatte Lust, alles wieder abzulegen, aber die Alte ließ es nicht zu.
01:43:07 »Sieht einmal«, sprach sie, »der junge Herr will nicht tragen, was ich als alte Frau schon so oft fortgeschleppt habe. Mit schönen Worten sind sie bei der Hand, aber wenn's ernst wird, so wollen sie sich aus dem Staube machen.« »Was steht ihr da?«, sagte sie, und zaudert, »hebt die Beine auf. Es nimmt euch niemand das Bündel wieder ab.«
01:43:33 Solange er auf ebener Erde ging, war es noch auszuhalten. Aber als sie in den Berg kamen und steigen mussten und die Steine hinter seinen Füßen hinabrollten, als wären sie lebendig, da ging es über seine Kräfte. Die Schweißtropfen standen ihm auf der Stirn und lieben ihm bald heiß, bald kalt über den Rücken hinab. Mütterchen sagte er, ich kann nicht weiter, ich muss ein wenig ausruhen.
01:44:02 »Nichts da«, sagte die Alte. »Wenn wir angelangt sind, so könnt ihr ausruhen. Aber jetzt müsst ihr vorwärts. Wer weiß, wozu euch das gut ist.«
01:44:14 »Alte, du wirst unverschämt«, sagte der Graf und wollte das Tragtuch abwerfen. Aber er bemühte sich vergeblich. Es hing so fest an seinem Rücken, als wenn es angewachsen wäre. Er drehte und wendete sich, aber er konnte es nicht wieder loswerden. Die Alte lachte dazu und sprang ganz vergnügt auf ihrer Krücke herum. »Erzürnt euch nicht, lieber Herr«, sprach sie.
01:44:43 Ihr werdet ja rot im Gesicht wie ein Zinshaar. Tragt euer Bündel mit Geduld. Wenn wir zu Hause angelangt sind, so will ich euch schon ein gutes Trinkgeld geben. Was wollte er machen? Er musste sich in sein Schicksal fügen und geduldig hinter der Alten herschleichen. Sie schien immer blinker zu werden und ihm seine Last immer schwerer.
01:45:09 Auf einmal tat sie einen Satz, sprang auf das Tragtuch und setzte sich oben darauf. Wie zaundürre sie war, so hatte sie doch mehr Gewicht als die dickste Bauernfrau.
01:45:23 Dem Jüngling zitterten die Knie, aber wenn er nicht fortging, so schlug ihn die Alte mit einer Gärte und mit Brenesseln auf die Beine. Unter beständigem Ächzen stieg er den Berg hinauf und langte endlich bei dem Haus der Alten an, als er eben niedersinken wollte.
01:45:42 Als die Gänse die Alte erblickten, streckten sie die Flügel in die Höhe und die Hälse voraus, liefen sie entgegen und schrien, Wulle, Wulle! Hinter der Herde mit einer Rute in der Hand ging eine bejahte Drulle, stark und groß, aber hässlich wie die Nacht. Frau Mutter sprach sie zu Alten, ist euch etwas begegnet, ihr seid so lange ausgeblieben?
01:46:12 bewahre mein töchterchen sagte sie mir ist nichts böses begegnet im gegenteil der liebe herr der hat mir meine last getragen denk dir als ich müde war hat er mich selbst auf seinen rücken genommen der weg ist uns auch gar nicht lang geworden wir sind lustig gewesen haben spaß gehabt
01:46:35 Endlich rutschte die Alte herab, nahm dem jungen Mann das Bündel vom Rücken und die Körbe vom Arm, so ein Gans freundlich an und sprach, Nun setzt euch auf die Bank vor die Tür, ruht euch aus, ihr habt euren Lohn redlich verdient, der soll nicht ausbleiben. Dann sprach sie zu der Gänsehirten,
01:46:59 »Geh du ins Haus hinein, mein Töchterchen. Es schickt sich nicht, dass du mit einem jungen Herren allein bist. Man muss nicht Öl ins Feuer gießen. Er könnte sich in dich verlieben.« Der Grab wusste nicht, ob er weinen oder lachen sollte. »Solch ein Schätzchen«, dachte er, »wenn es dreißig Jahre jünger wäre, könnte doch mein Herz nicht rühren.« Indessen hätschelte und streichelte die Alte ihre Gänse wie Kinder und ging dann wie ihre Tochter in das Haus.
01:47:31 Der Jüngling streckte sich auf die Bank unter dem wilden Apfelbaum. Die Luft war lau und mild. Ringsumher breitete sich eine grüne Wiese aus, die mit Himmelsschlüsseln, wildem Thymian und tausend anderen Blumen übersät war. Mittendurch rauschte ein klarer Bach, auf dem die Sonne glitzerte und die weißen Gänse gingen auf und ab oder sie spazierten oder pudelten sich im Wasser.
01:47:58 es ist recht lieblich hier sagte er aber ich bin müde daß ich die augen nicht aufbehalten mag ich will schlafen wenn nur kein windstoß kommt und bläst mir meine beine vom leibe weg denn sie sind müde und mürbe wie zunder
01:48:18 Als ein Weilchen geschlafen hatte, kam die Alte und schüttelte ihn wach. »Steh auf«, sagte sie, »hier kannst du nicht bleiben. Freilich habe ich dir sauer genug gemacht, aber das Leben hat es doch nicht gekostet. Jetzt will ich dir deinen Lohn geben. Geld und Gut brauchst du nicht. Da hast du etwas anderes.« Damit steckte sie mein Büchslein in die Hand. Das war aus einem einzigen Smaragd.
01:48:47 »Wer war's wohl?« sagte sie. »Es wird dir Glück bringen.« Der Graf sprang auf und da fühlte er, dass er ganz frisch und wieder bei Kräften war. So dankte er der Alten für ihr Geschenk und machte sich auf den Weg, ohne nach dem schönen Töchterchen auch nur einmal umzublicken. Als er schon eine Strecke weg war, hörte noch aus der Ferne das lustige Geschrei der Gänse.
Königliche Intrigen und Verwandlungen
01:49:1601:49:16 Der Graf musste drei Tage in der Wildnis herumirren, wie er sich herausfinden konnte. Da kam er in eine große Stadt und weil ihn niemand kannte, war er in das königliche Schloss geführt, wo der König und die Königin auf dem Thron saßen. Der Graf ließ sich auf ein Knie nieder, zog das Maragdergefäß aus der Tasche und legte es der Königin zu Füßen.
01:49:42 Sie hieß ihn aufstehen und er musste ihr das Büchslein hinaufreichen. Kaum aber hatte sie es geöffnet und hineingeblickt, so fiel sie wie tot zur Erde.
01:49:57 Der Krach war von den Dienern des Königs festgehalten und sollte in das Gefängnis geführt werden. Da schlug die Königin die Augen auf und rief, sie sollten ihn freilassen und jedermann sollte hinausgehen. Sie wollte insgeheim mit ihm reden.
01:50:16 Als die Königin allein war, fing sie bitterlich an zu weinen und sprach, was hilft mir Glanz, was hilft mir Ehre, die mich umgeben. Jeden Morgen erwache ich mit Sorgen und mit Kummer. Ich habe drei Töchter gehabt. Davon war die Jüngste so schön, dass sie alle Welt für ein Wunder hielt. Sie war so weiß wie Schnee, so rot wie Apfelblüte und ihr Haar so glänzend wie Sonnenstrahlen.
01:50:44 wenn sie weinte, so viel nicht Tränen aus den Augen, sondern lauter Perlen und Edelsteine. Als sie 15 Jahre alt war, da ließ der König alle drei Schwestern vor seinem Thron kommen. Hättet ihr sehen sollen, was die Leute für Augen machten, als die Jüngste eintrat. Es war, als wenn die Sonne aufging.
01:51:10 Der König sprach, meine Töchter, ich weiß nicht, wann mein letzter Tag kommt. Ich will heute bestimmen, was eine jede nach meinem Tode erhalten soll. Ihr alle habt mich lieb, aber welche mich von euch am liebsten hat, die soll das Beste haben.
01:51:30 Jede sagte, sie hätte ihn am liebsten. Könnt ihr mir es nicht ausdrücken, sagte der König, wie lieb ihr mich habt. Daran werde ich sehen, wie er es meint. Die Älteste sprach, ich habe den Vater so lieb wie den süßesten Zucker. Die Zweite, ich habe den Vater so lieb wie mein schönstes Kleid. Die Jüngste aber schwieg.
01:51:57 Der Vater, und du, mein liebstes Kind, wie lieb hast du mich? Ich weiß es nicht, sagte sie, und kann meine Liebe mit nichts vergleichen. Aber der Vater bestand darauf, sie müsste etwas nennen. Dann sagte sie endlich, die beste Speise schmeckt mir nicht ohne Salz. Darum habe ich den Vater so lieb wie Salz. Als der König das hörte, geriet er in Zorn und sprach,
01:52:29 Wenn du mich so liebst wie Salz, so soll deine Liebe auch mit Salz belohnt werden. Da teilte er das Reich zwischen den beiden Ältesten der Jüngsten, aber ließ er einen Sack mit Salz auf den Rücken binden. Und zwei Knechte mussten sie hinaus in den wilden Wald führen. Wir haben alle für sie geflieht und gebeten, sagte die Königin. Aber der Zorn des Königs war nicht zu erreichen.
01:52:58 Wie hat sie geweint, als sie uns verlassen musste? Den ganzen Weg ist mit Perlen besieht worden, die aus den Augen geflossen sind. Den König hat bald hernach seine große Härte geräut und er hat das arme Kind in dem ganzen Wald suchen lassen. Aber niemand konnte sie finden.
01:53:18 Wenn ich denke, dass sie die wilden Tiere gefressen haben, so weiß ich mich vor Traurigkeit nicht zu fassen. Manchmal tröste ich mich mit der Hoffnung, sie sei noch am lieben und habe sich in einer Höhle versteckt oder bei mitleidigem Menschenschutz gefunden.
01:53:35 Aber stellt euch vor, als ich euer Smaragdbüchslein aufmachte, so lag eine Perle darin, gerade derart, wie sie meiner Tochter aus den Augen geflossen sind. Und da könnt ihr euch vorstellen, wie mir der Anblick das Herz bewegt hat. Ihr sollt mir sagen, wie ihr zu der Perle gekommen seid.
01:53:57 Der Graf erzählte ihr, dass er sie von der Alten im Walde erhalten hätte, die ihm nicht Geheuer vorgekommen sei und eine Hexe sein müsste. Von ihrem Kinde aber hätte er nichts gehört und auch nichts gesehen. Der König und die Königin fasten entschloss, die Alte aufzusuchen. Sie dachten, wo die Perle gewesen wäre, da müssten sie auch Nachricht von ihrer Tochter finden.
01:54:25 Die Alte saß draußen in der Einöde beim Spinnrad und Spann. Es war schon dunkel geworden und ein Spahn, der unten am Herd brannte, gab ein spaßames Licht. Auf einmal ward's draußen laut. Die Gänse kamen heim von der Weide und ließen ihr heiseres Gekreisch hören. Bald danach trat auch die Tochter herein. Aber die Alte dankte ihr kaum und schüttelte nur ein wenig mit dem Kopf.
01:54:53 Die Tochter setzte sich zu ihr nieder, nahm das Spinnrad und drehte den Faden so flink wie ein junges Mädchen. So saßen beide zwei Stunden und sprachen kein Wort miteinander. Endlich raschelte etwas am Fenster und zwei feurige Augen klotzten herein. Es war eine alte Nachteule, die dreimal Huhu schrie.
01:55:18 Die Alte schaute nur ein wenig in die Höhe. Dann sprach sie, jetzt ist's Zeit, Töchterchen, dass du hinausgehst zu deiner Arbeit.
01:55:30 Sie stand auf und ging hinaus. Wo ist sie denn hingegangen? Über die Wiesen, immer weiter bis in das Tal. Endlich kam sie zu einem Brunnen, bei dem drei alte Eichbäume standen. Der Mond war indessen rund und groß über den Berg aufgestiegen und es war so hell, dass man eine Stecknadel hätte finden können. Sie zog eine Haut ab, die auf ihrem Gesicht lag, bückte sich dann zu dem Brunnen und fing an, sich zu waschen.
01:56:00 Als sie fertig war, tauchte sie auch die Haut in das Wasser und legte sie dann auf die Wiese, damit sie wieder im Mondschein bleichen und trocknen sollte. Aber wie war das Mädchen verwandelt? So was habt ihr noch nie gesehen. Als der graue Zopf abfiel, da quollen die goldenen Haare wie Sonnenstrahlen hervor und breiteten sich, als wäre es ein Mäntelchen, über ihre ganze Gestalt.
01:56:29 Nur die Augen blitzten heraus, so glänzend wie die Sterne am Himmel, und die Wangen schimmerten in sanfter Röte wie die Apfelblüte. Aber das schöne Mädchen war traurig. Es setzte sich nieder und weinte bitterlich. Eine Träne nach der anderen trang aus seinen Augen und rollte zwischen den langen Haaren auf den Boden. So saß es da und wäre lange sitzen geblieben, wenn es nicht in den Ästen des nahestehenden Baumes geknittert und gerauscht hätte.
01:57:00 Sie sprang auf wie ein Reh, das den Schuss des Jägers vernimmt. Der Mond war gerade von einer schwarzen Wolke bedeckt und im Augenblick war das Mädchen wieder in die alte Haut geschlüpft und verschwand wie ein Licht, das der Wind ausbließt. Zitternd wie Espenlaub lief sie dann zu dem Haus zurück. Die Alte stand vor der Tür und das Mädchen wollte erzählen, was ihm begegnet war. Aber die Alte lachte freundlich und sagte, ich weiß schon alles.
01:57:31 Sie führte es in die Stube und zündete einen neuen Spahn an. Aber sie setzte sich nicht wieder zu dem Spinnrad, sondern holte einen Besen und fing an zu kehren. »Es muss alles rein und sauber sein«, sagte sie zu dem Mädchen. »Aber Mutter«, sprach das Mädchen, »warum fangt ihr in so später Stunde die Arbeit an? Was habt ihr vor?«
01:57:56 »Weißt du denn, welche Stunde es ist?« fragte die Alte. »Noch nicht Mitternacht«, sagte das Mädchen. »Aber schon elf Uhr vorbei.« »Denkst du nicht daran«, fuhr die Alte fort, »dass du heute vor drei Jahren zu mir gekommen bist. Deine Zeit ist aus. Wir können nicht länger beisammen bleiben.« Das Mädchen erschrak und sagte,
01:58:21 Ach, liebe Mutter, wollt ihr mich verstoßen? Wo soll ich hin? Ich habe keine Freunde und keine Heimat, wohin ich mich wenden kann. Ich habe alles getan, was ihr verlangt habt, und ihr seid immer zufrieden mit mir gewesen. Schickt mich nicht fort. Die Alte wollte Mädchen nicht sagen, was ihm bevorstand.
01:58:43 »Meines Bleibens ist nicht länger her«, sprach sie zu ihm. »Wenn ich aber ausziehe, muss Haus und Stube sauber sein. Darum halt mich nicht auf in meiner Arbeit. Deinetwegen sei ohne Sorgen, du sollst ein Dach finden, unter dem du wohnen kannst, und mit dem Lohn, den ich dir geben will, wirst du auch zufrieden sein.« »Sag mir nur, was ist vor?«, fragt das Mädchen.
01:59:10 Ich sag dir nochmals, störe mich nicht in meiner Arbeit. Rede kein Wort weiter, geh in deine Kammer, nimm die Haut vom Gesicht und sieh das seitene Kleid an, das du trugst, als du zu mir kamst. Und dann warte in deiner Kammer, bis ich dich rufe. Aber ich muss wieder von dem König und der Königin erzählen, die mit dem Grafen ausgezogen waren und die Alte in der Einhüte aufsuchen wollten.
Geheimnisse und Rituale
01:59:3601:59:36 Der Graf war nachts in dem Walde von ihnen abgekommen und musste allein weitergehen. Am anderen Tag kam es ihm vor, als befände er sich auf dem rechten Weg. Er ging immer fort, bis die Dunkelheit einbrach. Da stieg er auf einen Baum und wollte übernachten. Denn er war besorgt, er möchte sich verirren. Als der Mond die Gegend erhellte, so erblickte er eine Gestalt, die den Berghänden abfand.
02:00:04 sie hatte keine rute in der hand aber er konnte doch sehen daß es die gänsehirtin war die er früher bei dem haus der alten gesehen hatte oho rief er da kommt sie und ich habe erst die eine hexe so soll mir die andere auch nicht entgehen
02:00:22 Wie erstaunt er aber, als sie zu dem Brunnen trat, die Haut ablegte und sich wusch, als die goldenen Haare bis herabfielen und sie so schön war, wie noch niemand auf der Welt gesehen hatte. Kaum, dass er zu atmen wagte, aber er streckte den Hals zwischen dem Laub so weit vor, als er nur konnte und schaute sie mit unverwandten Blicken an.
02:00:47 Ob er sich zu weit überbruch oder was sonst Schuld war, plötzlich krachte der Ast und im gleichen Augenblick schlüpfte das Mädchen die Haut, sprang wie ein Reh davon und da der Mond sich zugleich bedeckte, so war sie seinen Blicken entzogen. Kaum war sie verschwunden, so stieg der Graf vom Baum herab und eilte mit ihren Behänden und eilte ihr mit Behänden Schritten nach.
02:01:12 Er war noch nicht lange gegangen, so sah in der Dämmerung zwei Gestalten über die Wiese wandeln. Es war der König und die Königin. Die hatten aus der Ferne das Licht in einem Häuschen der Alten erblickt und waren darauf zugegangen. Der Graf erzählte ihnen, was er für Wunderdinge bei dem Brunnen gesehen hätte, und sie zweifelten nicht, dass das ihre verlorene Tochter gewesen wäre.
02:01:39 Voll Freude ging sie weiter und kam bald bei dem Häuschen an. Die Gänse saßen ringsherum, hatten den Kopf in die Flügel gesteckt und schliefen. Und keine regte sich. Sie schauten zum Fenster hinein. Da saß die Alte ganz still und spannend, nickte mit dem Kopf und sah sich nicht um. Es war sauber in der Stube, als wenn da die kleinen Nebelmännlein wohnten, die keinen Staub auf den Füßen tragen.
02:02:06 Ihre Tochter aber sahen sie nicht. Sie schauten das alles eine Zeit lang an. Endlich fassten sie ein Herz und klopften leise ins Fenster. Der Alte schien sie erwartet zu haben. Sie stand auf und rief ganz freundlich. Nur herein, ich kenne euch schon.
02:02:25 Als sie in die Stube eingetreten waren, sprach die Alte, den weiten Weg hättet ihr euch sparen können, wenn ihr euer Kind, das so gut und liebreich ist, nicht vor drei Jahren ungerechterweise verstoßen hättet. Ihr hat's nicht geschadet, sie hat drei Jahre lang die Gänse hüten müssen, sie hat nichts Böses dabei gelernt, sondern ihr reines Herz behalten. Ihr aber seid durch die Angst, die ihr gelebt habt, hinlänglich bestraft.
02:02:54 Dann ging sie an die Kammer und rief, »Komm heraus, mein Töchterchen!« Da ging die Türe auf, und die Königstochter trat heraus in ihrem seidenen Gewand, wie den goldenen Haaren und den leuchten Augen, und es war, als ob ein Engel vom Himmel käme. So ging auf ihren Vater, sie ging auf ihren Vater und ihre Mutter zu, fiel ihnen um den Hals und küsste sie. Es war nicht anders, sie mussten alle vor Freude weinen.
02:03:25 der junge graf stand neben ihnen und als sie ihn erblickte ward sie so rot im gesicht wie eine moosrose sie wußte selbst nicht warum der könig sprach liebes kind mein königreich hab ich verschenkt was soll ich dir geben
02:03:41 Sie braucht nichts, sagte der Alte. Ich schenke ihr die Tränen, die sie um euch geweint hat. Das sind lauter Perlen, schöner als im Meer gefunden werden und sind mehr wert als euer ganzes Königreich. Und zum Lohn für ihre Dienste gebe ich ihr mein Häuschen.
02:04:02 Als die Alte das gesagt hatte, verschwand sie vor ihren Augen. Es knatterte ein wenig in den Wänden, und als sie sich umsahen, war das Häuschen in einen prächtigen Palast verwandelt, und eine königliche Tafel war gedeckt, und die Bedienten liefen hin und her.
02:04:20 Die Geschichte geht noch weiter. Aber meiner Großmutter, die sie mir erzählt hat, war das Gedächtnis schwach geworden. Sie hatte das Übrige vergessen. Ich glaube immer, die schöne Königstochter ist mit dem Grafen vermählt worden und sie sind zusammen in einem Schloss geblieben und haben da in aller Glückseligkeit gelebt, solange es Gott wollte.
02:04:42 Ob die schneeweißen Gänse, die bei dem Häuschen gehütet wurden, lauter Mädchen waren, es braucht's niemand übel zu nehmen, welche der Alte zu sich genommen hatte, und ob sie jetzt ihre menschliche Gestalt wieder erhielten und als Dienerinnen bei der jungen Königin blieben, das weiß ich nicht. Aber ich vermute es doch. So viel ist gewiss, dass die Alte keine Hexe war, wie die Leute glaubten, sondern eine weise Frau, die es gut meinte.
02:05:11 wahrscheinlich ist es auch gewesen die der königstochter schon bei der geburt die gabe verliehen hatte perlen zu weinen statt tränen heute kommt das nicht mehr vor sonst könnten die armen bald ja mensch das war eine super lange geschichte ich hab nicht gewusst wie wie lange ist die gänsehirtin am brunnen ein mürchen ein mürchen ein märchen der brüder grimm ganz schön lang du lieber himmel
Nachbesprechung und abschließende Gedanken
02:05:4302:05:43 Das hätte ich nicht gedacht. Ja Mensch, jetzt kommt noch eine kleine Fragerunde. Ein Wassermarsch kommt noch rein. Gut, das nach der langen Geschichte hier. Ich habe es nicht gekannt, das Märchen. Habt ihr es gekannt? So verschreibt ein Möhrchen. Ein Möhrchen. Und Ray Badass schreibt ganz große Geschichten. Das ist ganz richtig.
02:06:13 Wolkenhuhn schreibt, sehr schön gelesen. Das freut mich, liebes Wolkenhuhn.
02:06:20 Und bei dieser Geschichte habe ich auch keine Probleme mit der Stimme gehabt. Da waren keine Räucherstäbchen im iPad. Ja, ich warte immer noch auf das iPad, lieber Fabian. Der tippte auf seinem Handy rum. Ich habe nämlich keine Fragen vor mir liegen. Hat der Enkel Janik vielleicht noch eine Frage? Aktuell nicht, nee. Okay. So, da haben wir noch was.
02:06:50 Wie war es am Mittwoch, schreibt Anfahne, für euch eigentlich mit der Sonnenfinsternis. Habt ihr sie mitbekommen? Hattet ihr vielleicht sogar solche Sonnenbrillen zum extra-siegeren Reinschauen in die Sonne? Fabian!
02:07:04 Hattest du eine Sonnenbrille? Nein, ich hatte keine Brille. Hast du so reingeguckt? Darf man nicht. Das ist gefährlich. Das ist gefährlich. Durchs Handy geschaut. Durchs Handy geschaut. Genau. Und du, Janik? Ich habe es gar nicht gesehen. Ich habe es auch nicht gesehen. Keine Zeit. Great Pumpkin. Oh, dann schicke ich noch schnell einen Sonnenuntergang. Da haben wir einen. Guckt euch das mal an. Vom Balkon. Great Pumpkin.
02:07:35 Nice. Smollemarie schreibt, ich war jetzt schon lange nicht mehr auf Twitch. Es freut mich wahnsinnig, dass das Vermächtnis von der Marmeladen-Oma weitergeführt wird. Das machen wir sehr, sehr gerne. Am Anfang haben wir überlegt, Mensch, soll man das überhaupt machen? Aber die Marmeladen-Oma hat uns ja inständig gebeten, wir sollen weitermachen. Wir können es natürlich nicht jeden Samstag machen, die Märchenstunde. Deswegen mal gesagt, Livestream alle zwei Wochen.
02:08:03 Und dazwischen dann immer die Wiederholung von der Marmeladenoma. War auch eine schöne Sache. Anfani, Sofa und ich hatten nämlich zwei Sonnenfinsternisbrillen. Ein schönes deutsches Wort. Und dann sind wir an den Straßenrand gegangen, wo man die Sonne gut sehen konnte. Es war echt interessant, wie es dann dunkler wurde, das Licht so kalt war und es auch kälter wurde. Hab sowas noch nie gesehen gehabt bis hier.
02:08:30 Und zusätzlich sind auch noch einige Passanten dann an uns vorbeigelaufen, die auch kurz durchschauen wollten, weil sie neugierig waren. Da war auch noch eine ältere Oma dabei, die sich gefreut hatte und noch ein Verrückter. Ein Polizeiauto hielt kurz am Straßenrand und zwei Polizisten haben auch gefragt, ob sie kurz durch die Brille durchschauen können. Also haben einfach zwei Polizisten gerade im Dienst auch die Sonnenfinstern anschauen können. Dank uns. Das war unerwartet, aber auch irgendwie witzig und cool.
Abschluss der Fragerunde
02:08:5902:08:59 bestimmt hat das den Tag von Ihnen verbessert. Janik. Diva schreibt auch, wir freuen uns, dass ihr weitermacht. Wir machen das sehr gerne. Maren. Ich freue mich über jedes klassische Märchen und lerne dabei fortwährend neue Geschichten kennen. Es gibt einfach so viele. Heute also auf dem Motto ganz ausgerichtet. Das finde ich sehr unterhaltsam.
02:09:33 Als Kind war Hänsel und Gretel mein Lieblingsmärchen. Beinahe jeden Abend habe ich es mir als Gute-Nacht-Geschichte von meiner Mutter gewünscht. Sie hatte eine wahnsinnige Geduld. Eigentlich ein wenig schaurig vor dem Schlafengehen. Gab es ein Märchen, vor dem ihr euch als Kind ein bisschen gegruselt habt? Fabian, was hat dich gegruselt als Kind? Welches Märchen? Ich glaube, es war...
02:10:04 rotkäppchen warum der wolf ist gegruselt was hat dich gegruselt als märchen du fandest alles cool und lässig das jetzt nicht aber es ist kein spezifisches märchen
02:10:27 Also ich kann mich erinnern, ich hatte so eine Schallplatte. Damals gab es eine Schallplatte von Europa, so hieß die Firma. Auf der einen Seite war das tapfere Schneiderlein. Das habe ich sehr, sehr gerne gehört. Und auf der anderen Seite stand drauf, der Bauer und der Teufel. Und allein dieser Text, der Bauer und der Teufel, da habe ich gedacht, das kann ich mir nicht anhören. Nicht ohne meine Mutter. Und beim ersten Mal war dann tatsächlich die Marmeladenoma dabei.
02:10:55 Ich habe es dann zusammen mit ihr angehört und es hat mich schon ein bisschen gegruselt. Vom Teufel hatte ich Angst. Ich wusste zwar, es gibt keinen Teufel, aber irgendwie, so ganz gläuer waren wir das nicht.
02:11:09 Und vor kurzem habe ich noch einen Brief gefunden von der Marmeladenoma. Da hat sie geschrieben, ja, jetzt geht sie dann gleich rüber ins Wohnzimmer. Denn da wird jetzt beim Fernsehen, im Fernsehen kommt ein Film und zwar Hänsel und Gretel. Und mein kleiner Sohn, der will, dass ich bei ihr bin. Sonst hat er Angst. Ja, dann habe ich mit der Mama, der Marmeladenoma Hänsel und Gretel im Fernsehen angeschaut. Da muss ich vielleicht fünf Jahre alt gewesen sein.
02:11:38 Ist auch besser betreutes Fernsehen mit Kindern. Jemima, ich hatte ja letztes Bericht, dass meine Rennmaus Miki, die Graue, einen neuen Freund bekommen hat. Nämlich Bluto, der Weiße. Die zwei sind drei Wochen ohne Trenngitter und haben sich sehr lieb. Sie durften deshalb inzwischen auch in ihr definitives Terrarium umziehen. Das sind sie, die Rennmäuse. Im Terrarium. Da rennen sie von A nach B.
02:12:11 Ja, Mensch, ihr Lieben, jetzt aber schon fast Viertel nach zehn. Wir haben ja noch nicht mehr viel hier stehen. Wir haben noch einen Märchenwunsch. Chris Block hat was gewünscht für die liebe HEDE-Rakete. Die liegt oben im Bett und erholt sich von der Augenoperation. Und den Sterntaler sucht jetzt der Fabian schon mal raus.
02:12:37 Und zuvor, bis es gefunden hat, werde ich euch noch ein Gedicht vorlesen. Ein Gänsegedicht von Goethe. Das Leben ist ein Gänsespiel. Wo habe ich denn das hingetan? Das Leben ist ein Gänsespiel. Das finde ich jetzt gerade nicht. Das Leben ist ein Gänsespiel. Fabian, wo ist das? Ist es hier vielleicht? Ich weiß es nicht.
02:13:13 Wo habe ich denn das hingeschrieben?
02:13:17 Es sieht, das Alter nimmt auch bei mir... Vielleicht hilft dir ein Flug Wasser vom Sofa. Ich weiß es nicht. Cheers. Das hier ist ein anderer Zettel. Das ist nämlich ein Zettel von der Marmeladenoma. Ich habe nicht in ihren Unterlagen ein Originalrezept gefunden, ihrer berühmten Kartoffelsuppe. Können wir auch mal veröffentlichen. Ich werde es jetzt nicht vorlesen.
02:13:45 Aber ich probiere mich zu besinnen, wo ich jetzt das Gedicht... Ah, ich habe es ja abfotografiert. Jetzt weiß ich es wieder. Ich wollte es später noch ausdrucken, habe es aber nicht gemacht. Deswegen werde ich das Ganze jetzt hier von meinem Handy vorlesen. Dieses Gänsegedicht von Goethe. Wir kennen ihn alle. Und gleich habe ich es. Das sind noch tausend Fotos, die ich vorhin im Studio gemacht habe. Und da haben wir es. Das Leben ist ein Gänsespiel.
02:14:14 Ein Gedicht nicht nur über Gänse.
02:14:18 Das Leben ist ein Gänsespiel. Je mehr man vorwärts geht, je früher kommt man an das Ziel, wo niemand gerne steht. Man sagt, die Gänse wären dumm. Oh, glaub mir nicht den Leuten, denn eine sieht einmal sich rum, mich rückwärts zu bedeuten. Ganz anders ist es in dieser Welt, wo alles vorwärts drückt, wenn einer stolpert oder fällt, keine Seele rückwärts blickt.
Stefftaler-Märchen für die Hederakete
02:14:4802:14:48 Johann Wolfgang von Goethe 1749 bis 1832 Jetzt kommen noch Sterntaler. Für die liebe Lederakete zur Genesung, gewünscht von Chris Blanc. Die Sterntaler.
02:15:08 Es war einmal ein kleines Mädchen, dem waren Vater und Mutter gestorben. Und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen. Und kein Bettchen mehr, darin zu schlafen. Und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot, das ihm ein mitkleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und es war fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld.
02:15:39 Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach, ach, gib mir was zu essen, ich bin hungrig. Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte, Gott segne es dir und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sprach, es friert mich so an meinem Kopf, schenk mir was, womit ich ihn bedecken kann. Da tat es seine Mütze ab und gab sie ihm.
02:16:08 Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind und hatte kein Leibchen an und vor. Da gab es ihm Seins und noch weiter, da bat eins um ein Röcklein. Das gab es auch von sich hin.
02:16:23 Endlich gelangte es in einen Wald und es war dunkel geworden. Da kam noch eins und bat um ein Hemdlein. Und das fromme Mädchen dachte, es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand. Du kannst dein Hemd weggeben und zog das Hemd ab und gab es auch noch hin. Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen die Sterne vom Himmel und waren lauter, harte, blanke Daler.
02:16:51 Und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hat es ein neues an. Und das war vom allerfeinsten Linnen. Da sammelte sich die Thaler hinein und war reich für sein Lebtag.
02:17:08 Das war das Märchenstern-Tal für die liebe Hede-Rakete. Ich konnte es gerade noch vorlesen, denn das Räucherstäbchenwerk hier kratzt schon wieder in meinem Hals. Jetzt ist es schon fast Schlusikowski für heute. Du lieber Mensch. Es war heute ganz gut, ne? Dieser Stream, ich hoffe, hat euch gefallen. Jetzt kommt noch ein kleiner Spruch, ein Gänse-Spruch natürlich.
Verabschiedung und Ausblick
02:17:3402:17:34 Wenn eine Gans einen Gott erdichtet, dann muss dieser schnattern. Dieser Spruch ist von Michel de Montagne. Und mit diesen weisen Worten will ich die heutige Märchenstunde auf der Märcheninsel beschließen. Live sehen wir uns wieder in zwei Wochen. Seid ihr dabei, Janik und Fabian? Prima. Nächste Woche Wiederholungsstream. Natürlich mit Live-Chat.
02:18:09 Ja, ich hoffe, es hat euch gefallen, Marmeladenoma. Und wir sehen uns bald wieder. Was bleibt mir zu sagen? Seid gut zueinander. Alles Liebe, alles Gute. Und der Fabian, der macht die Kerze aus. Schlaf gut. Bis bald.