Es wurde ein gemütlicher Abend veranstaltet, bei dem die Anwesenden in familiärer Runde zusammenkamen. Es wurden Märchen wie die Rattenfängerin von Hameln und Die Flaschen des Riesen vorgelesen. Zudem teilten die Teilnehmer persönliche Geschichten und Erinnerungen. Auch tierische Begleiter wie Katzen und Meerschweinchen wurden thematisiert. Die Interaktion mit den Zuschauern war geprägt von Fragen und Abstimmungen. Der Abend endete mit einem Gedicht von Erich Fried und einem humorvollen Spruch von Heinz Erhardt.
Streamstart und Begrüßung
00:01:5700:02:57 Willkommen auf der Märcheninsel bei Enkel Janik, Walenkel Fabian von A nach B, im Geiste mit dabei die Marmeladenoma und die kleine Piratin Hede Rakete. Ja, Hede Rakete ist auch wieder mit Wunderpartie, wir freuen uns sehr, sie hatte ja eine Augen-OP, deswegen ist sie jetzt stilecht als Piratin mit uns dabei.
00:03:24 Und der Fabian, der macht die Kerze an. Ich muss mir schnell mein Handy anmachen. Für alle Glücklichen und für die Unglücklichen auf dieser Welt. Ja, wir fangen gleich an mit dem ersten Märchen. Und zwar haben wir ausgesucht... Nein, nicht? Nein.
00:03:45 Ich wollte mich noch bei euch allen bedanken dafür, dass ihr eine Kerze angezündet habt für mich, dass ihr an mich gedacht habt. Und ich wollte mich noch beim Lutz bedanken. Der Lutz hat mir dann eine Genesungskarte geschickt und er hatte auch den Vorschlag, dass ich als Piratenbraut heute dabei bin, weil ich ja die Augenklappe habe. Aber Lutz, wir hatten auch die Idee, so passt es dann heute. Ich hoffe, das sieht ja ganz lustig aus.
00:04:13 Wir haben sogar einen Dreispitz organisiert. Man muss sagen, das ist von A nach B Dreispitz. Er hat mir den für heute Abend ausgelegt. Genau. Dann würde ich sagen, viel Spaß und von A nach B legt einfach los. Ich habe auch noch ein paar süße Früchte. Also ihr seht, bei uns ist nichts geskriptet. Wir machen das alles ziemlich spontan. Ja, Nick, Entschuldigung.
00:04:36 Anja isst neun Monate ein süßes Früchtchen. Hey Anja, super, neun Monate. Jetzt suche ich die Erdbeere. Wo hat es sich verstanden? Hede Rakete, wieder Mittelpunktstrang, unglaublich. Nimm mal das Handy aus, liebe Piratin. Und ich suche immer noch die Erdbeere, die ist direkt da vorne, vor dem Bild. Vor dem Bild, vor dem Buch. Mit einem Auge. Anja, super. Man hat den Tee umgeworfen.
00:05:07 Sofa ist 19 Monate ein süßes Früchtchen. Schreibt auch wieder weitere Jahre. Mindestens 30. Ganz genau. Federtiger verschenkt 5 süße Früchte. Hi, 5 süße Früchte. Vielen Dank. Neben Chuck, seine Mama ist 2 Jahre ein süßes Früchtchen. 2 Jahre. Wahnsinn, Wahnsinn. Und Melly 14 Monate. Super, Melly. Das freut uns sehr. Und ich habe hier noch gesehen, es kam ein Wassermasch von Anfani rein. Ausgezeichnet.
00:05:36 Wie immer Mineralwasser mit Zitronensaft und jede Rakete hat einen leckeren Tee und die Jungs, die haben ein Wolvik Mineralwasser. Das war jetzt Werbung ohne Bezahlung. Wir machen das natürlich ganz gratis, diese Werbung, weil es ein gutes Mineralwasser ist.
Märchen von der Rattenfängerin von Hameln
00:05:5600:05:56 Und Federtiger, sehe ich auch hier, ist jetzt schon fünf Jahre. Eine Moderatorin schreibt, ich feiere mein fünfjähriges Mod-Jubiläum. Fünf Jahre, das ist ja Wahnsinn. Fünf Jahre. Wirklich lange. Ganz schön lange Zeit, ja.
00:06:14 Das war's heute. Das war's. Jetzt kommt der Rattenfänger von Hameln. Jede Rakete kann sich erinnern, wir waren schon in Hameln. Wer noch nicht da war, wunderschöne Stadt, lohnt sich auf jeden Fall. Es gibt ja Niedersachsen. Und wir haben eine Stadtführung mitgemacht. Also eine ganz tolle Stadt. Aber der Rattenfänger von Hameln, den habe ich nicht im Buch gefunden, weil Enkel Fabian war so nett und hat mir das Ganze rausgesucht. Im Netz.
00:06:41 Die Autoren sind wie immer die Brüder Grimm. Was damals geschah. Im Jahr 1284 ließ sich zu Hameln ein sonderbarer Mann blicken. Er trug einen Rock von buntem vierfarbigem Tuch, weswegen er Bunting geheißen haben soll und gab sich als Rattenfänger aus.
00:07:05 Er versprach für einen bestimmten Lohn, die Stadt von allen Mäusen und Ratten zu befreien. Die Bürger wurden mit ihm einig und sicherten ihm den verlangten Lohn zu. Der Rattenfänger zog hier auf ein Pfeifchen aus der Tasche und begann eine eigenartige Weise zu pfeifen. Zugleich kamen die Mäuse und Ratten aus den Häusern hervorgekrochen und sammelten sich um ihn herum.
00:07:32 Sobald der Rattenfänger sicher war, dass keine mehr zurückgeblieben sei, ging er ruhigen Schrittes zum Stadttor hinaus und der ganze Haufen folgte ihm bis an die Weser. Dort stürzte der Mann seine Kleider, stieg in den Fluss und alle Tiere sprangen hinter ihm drein und ertranken.
00:07:57 Nachdem die Bürger aber von ihrer Plage befreit waren, bereuten sie den versprochenen Lohn, und sie verweigerten dem Mann den Betrag unter allerlei Ausflüchten, worauf er sich schließlich zornig und verbittert entfernte.
00:08:16 Am 24. Juni, am Tage Johannes des Täufers, morgens um sieben Uhr in der Frühe, erschien der Rattenfänger von Hameln wieder, diesmal jedoch in Gestalt eines Jägers, mit finsterem Blick und einem roten, wunderlichen Hut auf dem Kopf. Er zog wortlos seine Pfeife hervor und ließ sie in den Gassen hören.
00:08:42 In aller Eile kamen diesmal nicht Mäuse und Ratten, sondern Kinder, Knaben und Mädchen, angefangen vom vierten Lebensjahr in großer Zahl dahergelaufen. Darunter war auch die schon erwachsene Tochter des Bürgermeisters. Der ganze Schwarm zog hinter dem Rattenfänger von Habeln her. Dieser führte sie aus der Stadt hinaus zu einem Berg, wo mit allen Kindern verschwand.
00:09:13 Dies hat ein Kindermädchen gesehen, welches meinem Kind auf dem Arm nachgezogen war, dann aber umkehrte und die schlimme Kunde in die Stadt brachte. Die Eltern lieben zugleich vor alle Tore und suchten jammernd ihre Kinder und insbesondere die Mütter weinten und glatten herzzerreißend.
00:09:37 Es wurden Boten zu Wasser und zu Land an alle Orte umhergeschickt, die erkunden sollten, ob die Kinder oder auch nur einige von ihnen irgendwo gesehen worden sind. Aber anders suchen war ergebens. 130 Kinder gingen damals verloren. Zwei sollen sich, wie man erzählt, verspätet haben und zurückgekommen sein, wovon aber das eine blind, das andere taubstumm war.
00:10:07 Das blinde Kind konnte den Ort nicht zeigen, wo es gegangen war, wohl aber Zielen, wie sie im Spielmann gefolgt waren. Das taubstumme Kind konnte indes nur den Ort weisen, da es nichts gehört hatte und auch nicht sprechen konnte. Ein kleiner Knabe war im Hemd mitgelaufen und nach einiger Zeit umgekehrt, um seinen Rock zu holen, wodurch er dem Unglück entgangen war.
00:10:34 Denn als er zurückkehrte, waren die anderen schon im Innern eines Hügels verschwunden. Die Straße, auf der die Kinder zum Tor hinausgezogen waren, hieß später die bungelose Straße, die stille Straße, weil kein Tanz darin abgehalten und kein Seitenspiel gerührt werden durfte. Ja, wenn eine Braut mit Musik zur Kirche geführt wurde, mussten die Spielleute in dieser Gasse ihr Spiel sogar unterbrechen.
00:11:05 Der Berg bei Hameln, wo die Kinder verschwanden, heißt der Poppenberg. Dort sind zur Erinnerung an dies traurige und seltsame Ereignis links und rechts zwei Steine in Kreuzform errichtet. Die Bürger von Hameln haben diese Begebenheit mit dem Rattenfänger von Hameln in ihrem Stadtbuch verzeichnen lassen und im Jahre 1572 ließ der Bürgermeister die Geschichte auf den Kirchenfenstern abbilden.
Erste Fragerunde und Community-Interaktion
00:11:3800:11:38 Ja, das war die Sage vom Rattenfänger und Hameln. Hat sich gewünscht Final Fantasy Girl. Ich hoffe, du hörst gerade zu. Ich habe mir es gemerkt. Und jetzt kommt schon die erste Frage-Runde. Von Bitterdämming kam 100 Bits noch rein. Dankeschön. Melli isst 14 Monate ein süßes Früchtchen.
00:12:02 das ist super und der christian märchenwunsch er hätte gerne ein piratenmärchen ein piraten gibt es glaube ich ganz ich glaube nicht vielleicht sind was der seefahrer christian schreibt man auf ein piratenmärchen christ block ist notiert
00:12:29 Ja, jetzt schauen wir mal, was da für Fragen sind. Heute Abend, an diesem wunderschönen, märchenhaften Abend, ist ja ziemlich laut raus und zumindest bei uns heute Vormittag war es noch richtig warm. Bezommerlich fühlt es sich an, aber immer noch ganz angenehm, zum Glück nicht mehr ganz so heiß. Und wo geht es da eigentlich los? Das Datum liegt ja mal oben drüber. Ja, was haben wir heute für ein Datum eigentlich? 29. Ah!
00:12:58 Great Pumpkin, wunderschön guten Abend, liebe Marmeladenfamilie und liebe Märcheninselbewohner. Ich freue mich auf einen gemütlichen Märchenabend, der heute ganz besonders gemütlich ist, da es schon ganz schön schummrig ist und nach wochenlanger Trockenheit endlich mal in Strömen regnet. Es regnet bei euch, interessant, bei uns regnet gar nichts. Aber das ist natürlich schon sehr gemütlich, passt zum Märchenabend, hast du recht. Aber es ist schon sehr bewölkt.
00:13:26 Ja, das stimmt auch. Mit dabei ist eine Tasse Tee und natürlich auch ein neues Tuch. Dieses Mal aus einem Halloween-Knödel mit dem Namen Scream. Und ausnahmsweise mal für mich selber. Die Farben sind auch toll, so bunt, so regenboogmäßig. Euch hat uns allen einen tollen Abend und ein schönes Wochenende. Und das ist das neue Tuch. Du bist ja extrem fleißig. Wahnsinn.
00:13:53 Wie viele Tücher hast du denn schon gestrickt oder gehäkelt? Wenn du es weißt, kannst du uns ja mal sagen.
00:14:02 Ja, in Strömung regnet hat es hier zum Glück nicht. Fabian war eben noch auf dem Marktfest in Ettlingen. Die machen da regelmäßig ein Riesenmarktfest. Er hat gemeint, ja, heute Abend wird er nicht mit uns mitessen können. Er wird auf dem Markt festessen. Aber was ist passiert, Fabian? Die Schlangen waren so lange, dass ich gar nichts gegessen habe. Aber er hat einen Riegel dabei. Aber später gibt es noch was zum Puttern. Ich war nämlich wieder einkaufen.
00:14:30 Inay, guten Abend allerseits. Hahaha, ihr macht immer so einen Quatsch, der Piratenlook steht dir. Dankeschön, ich fühle mich besser mit Piratenhut, wegen der Augenklappe, weil sonst nur Augenklappe sieht irgendwie komisch aus. Aber passt alles, sogar das gestreifte Hemd. Extra für euch. Janik. Schanikke schreibt, hier waren noch 35 Grad. Oh, 35 Grad. In Berlin auch noch kein Regen.
00:15:00 Ja, 35 Grad. Also 35 Grad. Für Berlin finde ich das enorm. Absolut. Und Chris kann noch ein Wasser machen. Sehr gut, ich habe gerade getrunken. Cheers.
00:15:12 Und Miss Mango Bad isst 32 Monate ein süßes Früchtchen. Schreibt allen auf den Märchen einen schönen Abend und weiterhin gute Besserung in Kapitän Heiderer Käse. Dankeschön. Ich bin auch wirklich froh, mir geht es besser. Letzte Woche ging es nicht so gut. Jetzt wird es langsam ein bisschen besser. Heute ist schon Faden aus dem Auge gefallen. Der löst sich selber auf anscheinend. Ich habe drei Löcher und die sind dann auch zugenäht worden und der Faden löst sich jetzt.
00:15:41 Ja, es gab schon ein bisschen Schwierigkeiten, auch ausgerechnet für eine Woche, am Wochenende natürlich. Ich habe mir dann die Hacken abgerannt, um noch ein bestimmtes Medikament irgendwo in Karlsruhe zu bekommen. Wir haben es noch geschafft. Ja, wir ziehen immer an einem Strang die ganze Familie.
00:16:00 Schanik hat geschrieben 25, nicht 35. Ah, 25 Grad, nicht 35. Ach so, ich dachte schon, 35 Grad in Berlin, das ist ja unglaublich. Das wäre schon wirklich extrem. Aber nochmal zur HIDI-Rakete. Ich glaube auch immer, dass die Marmeladen-Oma ihre schützende Hand über sie hält. Ich glaube das wirklich. Und ihr Papa auch. Und mein Papa auch. Die lieben ja leider alle nicht mehr hier. Und natürlich alle Kerzen und die guten Wünsche von euch. Absolut.
00:16:29 haben total geholfen. Und ich muss kurz was zeigen mit Peter, die Freundin von mir und der Uwe. Die waren gestern zum Krankengesuchter und haben was mitgebracht, was total witzig ist. Ja, Fabian, gleich mal. Den Lilla Elefanten.
Gesundheitsthemen und persönliche Erinnerungen
00:16:4500:16:45 Wir stellen mal hier hin, dass ihr den sehen könnt. Sieht man den? Ja, sehr deutlich. Hallo, hallo. Das ist total lustig. Wir mussten den einfach euch zeigen. Aber es war wirklich ganz, ganz lieb von euch. So viele Wünsche, gute Wünsche an die HEDER-Rakete zur Operation und zur Genesung. Und wir sind mittlerweile zuversichtlich.
00:17:09 Und es geht noch weiter mit der Gesundung. Great Pumpkin, ja, Hidlerakete sieht toll aus als Piratin. Dankeschön. Und ich sehe noch jemanden im Chat. SternchenTV schreibt, guten Abend zusammen, endlich schaffe ich es mal wieder. Wenigstens kurz auf die Märcheninsel. Gute Besserung weiter an Hidlerakete. Dankeschön. SternchenTV, blick immer gut. Hallo SternchenTV. Und ich war noch nicht fertig mit Great Pumpkin. Oh, ich habe passende Bilder zum Märchen. Das sind Suki, Lemmy und Buffy.
00:17:38 Leider schon lange von uns gegangen, aber unvergessen. Tja, das sieht aus wie eine Ratte, finde ich. Könnte aber auch eine Maus sein, eine Riesenmaus. Oder eine Springmaus, ich weiß es nicht. Aber mehr Schweinchen sind es nicht. Sehr schön.
00:18:06 Janik? Ja, es kam noch 10 Euro rein. Oh, danke schön. Von dem Tschakseimama. Danke Tschakseimama. Deiner weiter ganz lieben Dank für die wunderschöne Zeit mit euch. Alles Gute für jede Rakete. Vielen Dank. Vielen, vielen Dank. Das freut uns sehr.
00:18:21 Alex Dortmund, guten Abend zusammen. Ich möchte euch gerne einmal meinen Mops Henry zeigen, der immer ganz entspannt und aufmerksam eure Streams mitverfolgt. Es ist für uns beide immer eine schöne Zeit. Ihr macht also Mensch und Tier glücklich. Vielen Dank und gute Besserung noch an jeder Akte. Ich hätte auch gern so einen Mops, muss ich wirklich beschreiben. Das ist Mops Henry. Oh, zeig mal. Guck.
00:18:51 Ach Gott, ist der erst früh. Wir haben keinen Platz für den Mops. Wir haben Platz für Mops. Aber keine Zeit, leider, leider. Wir sind ja alle berufstätig. Allerdings Sederaket ist momentan natürlich krankgeschrieben. Es dauert noch ein Momentchen. Ja, da muss ich auch wirklich sagen, dass mein Arbeitgeber so nett ist und mir noch eine Genesungskarte geschickt hat in der ersten Woche. Ich finde, also bei meinem...
00:19:15 alten Arbeitgeber, den ich davor hatte, hätten wir das nicht bekommen. Und bei meinem neuen Arbeitgeber, also da muss ich wirklich sagen, das ist total wertschätzend und ich habe mich riesig gefreut, so eine Genesungskarte zu bekommen, fand ich wirklich sehr nett. Also muss ich echt sagen. Mumimama schreibt, ich grüße alle Lieben herzlich und ich wünsche allen
00:19:38 lieben die krank und krank sind gute Besserung. Von ganzem Herzen und alle lieben einen schönen Abend in der Märchenstunde und dem Mott einen herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum. Ja, Peter Tiger, super, fünf Jahre. Wahnsinn, fünf Jahre, das ist echt lang. Und von Peter Tiger kam auch nochmal fünf süße Früchten rein. Nochmal fünf süße, das ist ja Wahnsinn, Dankeschön. Peter Tiger, super.
00:20:08 Und Azami ist ein neues süßes Früchtchen.
00:20:12 Ein neues süßes Früchtchen, das freut mich. Ich bin jetzt hier gerade etwas versprungen. Chris möchte noch was wissen. Chris will noch was wissen. Ich kann nur hier Rakete auf dem freien Auge ohne Brille gut sehen. Es geht. Ich habe minus 2,5 Dioptrien auf dem guten Auge. Ich kann gut lesen, aber in die Ferne sehen geht nicht. Und auch, ich habe ja nicht immer die Augenklappe an, zu Hause ziehe ich die auch mal aus.
00:20:41 Es ist schwierig, mich im Haus zu bewegen. Mit Brille geht nicht, wegen dem Öl im Auge. Deswegen bin ich meistens ohne Brille unterwegs. Und wenn wir in die Stadt gehen, muss von A nach B mich immer durch die Stadt geleiten, weil ich die Entfernungen auch nicht abschätzen kann. Wir waren im DM, es war ein Albtraum.
00:21:00 Autofahren darf ich nicht. Ein Bodycheck nach der anderen. Laufen kann ich auch, schwer, aber wir arbeiten uns so durch. Aber es wird wieder. Wir sind ja zuversichtlich. Ja, Arme von A nach B muss immer hierher halten, Medikamente holen, mich durch die Gegend schleifen. Zum Glück bin ich topfit, ich habe gar nichts. Ich bin gesundheitlich echt super drauf. Da freue ich mich total. Und bei der Heterakete wird es auch wieder.
00:21:23 Anfani, guten Abend an die allerliebste Marmeladenfamilie, die auch zu Zeiten des zu Ende gehenen Sommers auch noch weiter ein goldenes Licht auf den Märcheninsel wirft. Das ist sehr müde, Anfani. Wie geht es euch? Hoffentlich geht es der lieben Hede-Rakete auch besser. Ich hatte gestern Geburtstag, alles Liebe nachträglich, und habe versucht, den Tag zu genießen. Allerdings merke ich heute, wie ich dann trotzdem jetzt traurig werde.
00:21:52 Es ist nämlich so, dass mein Ex-Partner und ich am selben Tag Geburtstag haben, jedoch hat mein Ex-Partner mich fast fünf Jahre lang emotional sehr stark missbraucht und schlecht behandelt. Ich hatte aber immer unseren Geburtstag trotzdem als etwas Besonderes, Tolles angesehen, da wir ihn nicht nur zusammen genießen können, sondern ich es damals auch als Zeichen gesehen hatte, dass wir doch füreinander gemacht sind.
00:22:17 Wenn es ja schon so einen unwahrscheinlichen Zufall wie das gleiche Geburtsdatum gibt. Aber da lag ich wohl falsch. Und deshalb muss ich jetzt mehr an ihn denken und bin trauriger.
00:22:28 Dann war jedoch wieder etwas Positiveres, welches die Stimmung im Raum verbessern soll, dass liebe Oreo-Katerchen Smokey, ihr ganz zufrieden auf meinem Bettchen liegt und sich kraulen lässt. Die liebe freundliche Fellnase ist in letzter Zeit wieder besonders sehr verschmust und freut sich über alle Grauleinheiten. Und dazu noch etwas Überraschendes. Sein Halbbruder, Katerchen Kimba, ist wohl nun zum Schoßkätzchen geworden.
Tierische Begleiter und kuriose Beobachtungen
00:22:5600:22:56 Anscheinend hat er nun doch nach zwei Jahren für sich entdeckt, dass er menschliche Schöße sehr bequem findet und deshalb kam er nun mehrmals schon an und hatte sich bei mir gut gehen lassen. Sehr, sehr niedlich. Ich wünsche allen Bewohnern dieser wundersamen Märcheninsel einen wunderschönen Stream und Abend und eine erfolgreiche, nicht zu stressige nächste Woche und der Heterakete natürlich auch weiterhin eine gute Besserung. Vielen lieben Dank. Mit drei lila Herzchen.
00:23:26 Foto Nummer 1. Das ist das zweite Foto. Ja, das ist ja schön.
00:23:40 Ich hoffe, es geht ihr bald besser. Beziehungsstress ist schlimm, kennen wir alle. Wir haben alle so unsere Sachen hinter uns gelassen. Wir vertragen uns glücklicherweise super. Sehr, sehr oft. Nicht immer. Aber wir können immer Konflikte sehr, sehr gut lösen. Aber das war mit den Vorgängern und Vorgängern nicht immer so einfach. Deswegen sind wir jetzt zusammen. Und bei uns passt es.
00:24:09 dass man dann jemand anderes kennenlernt und nachher weiß, warum es so war. Weil es oft dann was Besseres auch ist. Man kann es nicht ersetzen, aber oft kommt was Besseres nach. Deswegen die Hoffnung nicht aufgeben und positiv denken. Und vielleicht wirklich versuchen, das Alte abzustreifen und ein neues Leben zu beginnen und neue Horizonte auch zu entdecken.
00:24:33 Sofa, einen wundervollen, zauberhaften Märchenabend an die liebe Marmeladenfamilie, alle Besucher der Märcheninsel und an die Marmeladenoma im Geiste.
00:24:45 Da nun zum Glück die Hitzewellen vorbei sein scheinen, geht es auch dem Kätzchen noch besser. Besonders bei Katerle Spinat bemerkt man, dass er immer ruhiger und entspannter wird und sich einfach allgemein viel ausgeglichener fühlt. Natürlich teile ich auch heute wieder Bilder vom fälligen Gespann und es wärmt mir wirklich das Herz, zusammen mit Anfani sehen zu können, wie die Kätzchen immer größer werden und dass es ihnen so gut geht.
00:25:14 Die ganze Katzenschar. Das ist mir das iPad aus der Hand gefallen. Und dann kommt noch ein Foto. Du lieber. Kenne ich auch von unserer Katze, die uns immer wieder mehrfach besucht. Nachbarskatze. Die hält mich manchmal auch vom Schreiben ab. Und die Kleine guckt ganz nah. Nun, was macht die denn da? Sehr schön.
00:25:50 Janik, hast du noch was? Ja, Maskenblume schreibt, Marmeladenoma wird fehlen, aber ihr werdet sie in Ehren halten. Ja, das machen wir. Natürlich können wir die Marmeladenoma nicht ersetzen, klar. Ich werde niemals Oma, da bin ich mir ziemlich sicher. Aber die Marmeladenoma ist immer im Geiste dabei. Anne Lee schreibt, hallo, ich bin heute zum ersten Mal hier. Freut uns. Hallo, herzlich willkommen. Und wenn es dir gefällt, bleib gerne bei uns.
00:26:21 Tiefeltierchen, im Internet habe ich dieses schöne Bild gefunden. Märchen und Sagen. Tschö. Und wie der Tiger der Strauß war für meine Schwiegermutter.
00:26:43 Sonnenblumen. Ich finde, die Schwiegermutter wird immer gut verwöhnt von viele. Ja, Sonnenblumen sind ja meine Lieblingsblumen. Schon seit vielen, vielen Jahren, als Kind fand ich Sonnenblumen schon am allerschönsten. Peter Tiger schreibt hier auch noch auf weitere fünf Jahre Märcheninsel. Fünf? Warum nur fünf? Weil jetzt ja die fünf Jahre Mott ist. Das klar. Janike, hallo zusammen. Allen einen schönen Märchenabend.
00:27:10 Schön, dass es dir, liebe Hedi-Rakete, wieder besser geht. Das mit dem Piraten-Outfit finde ich sehr originell. Ja, wir gehen am Montag natürlich auch so einkaufen in Ettlingen. Also wenn ihr uns sehen wollt, Ettlingen, die Hedi-Rakete wird nicht zu übersehen sein. Schön, dass es dir besser geht. Weiter gute Besserung. Steht dir gut. Dankeschön. An beiden nochmal Sonnenblumen aus dem Garten meiner Mutter. Nochmal Sonnenblumen. Mensch, toll.
00:27:38 Ich glaube, jetzt ist Sonnenblumenzeit. Ja, aber nicht bei uns im Garten. Bei uns ist Traubenzeit. Wir haben tonnenweise Trauben. Also wir haben so viele Trauben, da könnte ich sogar eine Flasche Wein draus keltern. Das möchte ich dann sehen. Wir filmen das dann für euch. So, jetzt lese ich noch eins vor und dann kommt wieder ein Märchen. Nelonesien, ein kleiner Wortwitz am Rande. Warum können Seeräuber keine Kreise berechnen? Weil sie nur auf einem Auge sehen. Weil sie Piraten.
00:28:07 Ah nein. Nelieschen. Super. Dankeschön.
00:28:14 Jetzt kommt ein Märchen. Was haben wir denn da? Also ich habe eigentlich die Regentrude aufgeschrieben, aber dann habe ich gesehen, die Regentrude, das dauert ja und das ist ein riesen langes Märchen. Deswegen habe ich dann doch mal noch darauf verzichtet. Vielleicht machen wir mal in zwei Abschnitten. Die Regentrude haben ja Schleifenvieh und Teufelsblümchen sich gewünscht. Ich habe mir gedacht, ich mache was anderes und zwar die drei Hirsche.
00:28:41 kennt keiner von euch, ich übrigens auch nicht. Ich habe das vorhin mal einfach so rausgesucht. Fabian war so nett und hat mir das Märchen
00:28:52 gekennzeichnet und er dort mal was ich am fundus hat ist es nicht lieber fabian erst kommt dazu spät oder fiedere die bücher nicht das heißt die drei hier schön das hat das auszug damit kann nicht mehr darauf eingehen dass er noch auf die feier
00:29:24 So, jetzt lese ich euch ein badisches Märchen vor. Hätte ich auch nicht gedacht, dass es sowas gibt. Ich habe nicht drüber gestolpert. Es geht los. Aber nicht auf badisch natürlich. Sonst würden hier 90 Prozent der Zuhörerinnen und Zuhörer nichts mehr verstehen. Es waren einmal ein Mann und eine Frau. Die hatten drei Söhne. Sie fragten den Ältesten, welches Handwerk er erlernen wolle.
00:29:51 Da sprach dieser, er wolle nichts anderes als ein Jäger werden. Sie konnten ihm das auch nicht ausreden. Wie er nun ausgelernt hatte, gaben sie ihm Kleider, Reisegeld und eine Flinte und schickten ihn in die Fremde. Da sprach der zweite Sohn, wenn sein Bruder fortginge, so wolle er auch mitgehen. Er wolle ebenfalls Jäger werden. Da mussten die Eltern auch ihn ausrüsten.
00:30:22 Als sich die beiden nun miteinander auf den Weg machen wollten, sprach der Dritte, auch er wolle mitgehen. Und so kam es, dass er genauso wie seine Brüder ausgestattet werden musste. Dann zogen die drei miteinander in die Fremde. Sie reisten weit. Schließlich kamen sie in einen tiefen Wald, beirrten sich darin und fanden nicht mehr heraus.
00:30:48 Auf einmal gelangten sie für ein altes Gebäude. Es war wohl eine ehemalige Burg. Dort blieben sie über Nacht. Am anderen Tage beschlossen sie, sich dort niederzulassen. Sie bauten sich Betten aus Moos und richteten sich so ein, dass sie dort wohnen konnten. Von nun an ging es jeden Tag auf die Jagd. Zwei gingen auf die Jagd, während einer im Hause blieb und kochte.
00:31:18 Sie wechselten einander ab, sodass immer ein anderer an der Reihe war. Zur Essenszeit läutete derjenige dann eine Glocke und die anderen kamen herbei. Auf diese Weise lebten sie lange miteinander. Eines Tages war der Jüngste zu Hause und er kochte. Er richtete die Speise an und verteilte sie in drei Eschalen.
00:31:44 Er läuterte die Glocke, dass die Brüder zum Essen kämen. Bis er aber schauen konnte, fehlte eine Portion des Essens. Da ging er seinen Brüdern entgegen und erzählte ihnen, was vorgefallen war. Da sprach der Älteste, sei nur ruhig, wenn ihm auch mit zwei Portionen vorlieb. Am anderen Tage musste der zweite Bruder zu Hause bleiben. Dem aber erging es genauso.
00:32:15 Da waren die beiden Jüngeren verstört und verärgert. Der Älteste aber sprach, »Seid nur ruhig, wir nehmen mit zwei Portionen vorlieb.« Am dritten Tage blieb der Älteste daheim. Er sprach, er wolle doch noch einmal nachsehen, wie das denn zuginge. Nachdem er nun gekocht und die Speise angerichtet hatte und die Glocke läuten wollte, ließ er die Küchentür einen Spalt weit offen.
00:32:46 So konnte er nachsehen, was geschah. Und siehe da, eine Hand streckte sich aus dem Backofen und holte eine Portion von dem Essen. Sogleich schaute er in den Ofen hinein und wie er die Ofentür öffnete, sah er ein Mädchen darin. Diese sprach, dass sie seine Schwester sei. Ihre Mutter sei eine Zauberin und hätte sie hierher verschleppt.
00:33:16 Die Schwester war geboren worden, als die Brüder schon fort waren, und sie hatten nichts davon gewusst. Da half ihr der Älteste aus dem Backofen und brachte sie in seine Kammer. Er läutete die Glocke und ging seinen Brüdern entgegen. Und er sprach zu ihnen, er habe einen Vogel gefangen und ihn in einen Käfig gesperrt. Wenn sie heimkämen, wolle er ihnen den Vogel zeigen.
00:33:46 Er sagte, dass er glaube, dass von nun an das Essen nicht mehr weniger werden würde. Da wollten sie den Vogel noch vor dem Essen sehen. Der Älteste öffnete also die Kammertür und führte das Mädchen heraus. Er sprach, »Seht, das ist unsere Schwester.«
00:34:07 Und er erzählte ihnen alles. Da freuten sich alle miteinander und sie beschlossen, dass die Schwester von nun an zu Hause bleiben solle, während die Brüder auf die Jagd gingen. So lebten sie lange Zeit zusammen. Nun nahm die Schwester plötzlich sehr ab und wurde immer weniger. Sie war früher ein schönes, blühendes Mädchen gewesen. Da fragten die Brüder sie nach dem Grund.
00:34:34 Sie sagte aber, es sei nichts und wollte ihnen auch nichts erzählen. Da sprach der älteste Bruder allein mit ihr in seiner Kammer. Er bat sie ihm doch alles zu eröffnen, weil er sonst nicht weiterleben könne. Da sagte sie ihrem Bruder, dass jede Nacht zwischen elf und zwölf Uhr ihre Mutter zum Fenster hereinkäme und sie bis zum Tagesanbruch quälen würde. Deshalb nehme ich sie so ab.
00:35:06 Und sprach der Bruder, er wolle in der Nacht bei ihr bleiben. Er stellte sich mit dem blanken Säbel hinters Fenster. Und als die Fenstertür aufflog und die Gestalt hereinkam, hieb er sie nieder. Nun klagte das Mädchen aber doch, Bruder, es ist unsere Mutter.
00:35:29 Als der Tag anbrach, sprach er zu seinen Brüdern, dass sie der Mutter ein Grab schaufen sollten. Was für ein Märchen. Da begruben sie sie und machten einen Zaun um das Grab. Keiner von ihnen dürfte aber jeder Mutter Grab betreten, sonst wären sie alle verloren. Alle versprachen sie es und lange Zeit hielten sie sich daran.
00:35:53 eines tages hatte der älteste geburtstag da ging die schwester fort um blumen zu plücken und einen strauß zu binden als sie den strauß beisammen hatte dachte sie wenn jetzt die anderen brüder keinen bekommen so werden sie vielleicht böse
00:36:11 Da ging sie noch einmal fort, um Blumen zu holen. Dieses Mal kam sie nahe in das Grab ihrer Mutter heran. Darauf standen so schöne Blumen. Vor Eifer dachte sie nicht mehr das Versprechen und stieg hinein und zupfte die Blumen ab. Dann ging sie heim und tat die Blumen, weil sie so schön waren, zu dem Strauß des Ältesten und machte auch die anderen Sträuße fertig.
00:36:38 Als die Brüder nachmittags nach Hause kamen, ging sie ihnen entgegen und reichte jedem einen Strauß. Ach, der Älteste. Ja, Schwester, du tust gut daran. Und es freut uns, wenn du uns Blumen bringst. Aber was hast du getan? Du warst über dem Grab unserer Mutter und hast dort Blumen gepflückt, obwohl es doch verboten ist. Jetzt müssen wir fort und als Hirsche durch die Wälder ziehen. So eine wilde Geschichte.
00:37:10 Da weinte und klagte sie und fragte, ob sie denn nichts zu erlösen wären. Er antwortete, sie könnten schon erlöst werden, aber für ein Mädchen wäre es halt eine schwere Aufgabe. Sie sprach, sie wolle es tun, was immer es auch sei. Sie allein sei schuld am Unglück ihrer Brüder und sie wolle alles tun, um sie zu retten.
00:37:35 Da sprach er, sie dürfe sieben Jahre lang nicht sprechen, kein einziges Wort. Das Beste wäre, wenn sie da bliebe, denn dann könne sie sich auch am leichtesten daran halten. Sie versprach ihnen zu schweigen, was auch immer geschehen und wer auch immer kommen würde.
00:37:58 sprach der Älteste, sie dürfe so lange nicht sprechen, bis ein Hirsch mit goldenem Geweih käme. Dann aber wäre die Zeit abgelaufen und sie wären erlöst. Die Brüder sprangen nur das Hirsche davon und sie blieb allein zurück. Einmal kehrte sie vor dem Haus. Da kam ein Königssohn heran. Er hatte sich im Wald verirrt.
00:38:23 Und als er sie sah, trat er hinzu und wollte mit ihr sprechen. Sie aber gab ihm keine Antwort. Er fragte sie, ob sie nicht sprechen könne oder dürfe. Da holte sie ein Täfelchen und schrieb darauf, dass sie nicht sprechen dürfe. Er nahm sie daraufhin mit auf sein Pferd und ritt mit ihr davon. Zu seinen Leuten sagte er, er habe einen Vogel gefangen und fragte, ob er ihn behalten dürfe.
00:38:56 Und wie er ihre Erlaubnis erhielt, nahm er das Mädchen zu sich als seine Frau. Nun musste der Königssohn in den Krieg ziehen. Seine Mutter konnte die Frau ihres Sohnes nicht leiden. Diese war schwanger. Und als sie niederkam, nahm sie ihr das Kind weg. Ihrem Sohn sagte sie nach dessen Rückkehr aus dem Krieg, seine Frau habe ein Hündchen bekommen und kein Kind.
00:39:24 Da ließ sie einen Scheiterhaufen errichten und wollte sie als Hexe verbrennen lassen. Sie aber konnte sich nicht verteidigen. Als sie nun schon oben auf dem Scheiterhaufen stand, da kam plötzlich ein Hirsch herbeigesprungen. Er hielt drei Finger in die Höhe und rief, »Schwester, hab nur ein wenig Geduld!« Dann drängte sich ein zweiter Hirsch zwischen die Leute, streckte zwei Finger in die Höhe und rief, »Schwester, hab nur noch einen Augenblick Geduld!«
00:39:55 Dies gab großen Aufruhr, und so verzögerte sich die Vollstreckung des Urteils. Und als der Augenblick vorüber war, da sprang ein Hirsch mit goldenem Geweih heran, streckte einen Finger in die Höhe und rief, »Nun, Schwester, sprich!« Da verteidigte sie sich und beteuerte ihre Unschuld. Sie sprach, sie habe ein Kind geboren und kein Hündchen. Die Schwiegermutter hätte es ihr weggenommen.
00:40:24 Sie offenbarte auch, warum sie hatte schweigen müssen. Da wurde sie vom Scheiter auf dem Los gebunden. An ihrer Stelle setzte man nun die Schwiegermutter. Die drei Hirsche wurden wieder zu den drei Brüdern. Da war die Freude groß und sie lebten glücklich miteinander.
Märchenauswahl und Interaktive Abstimmung
00:40:4400:40:44 Wenn der alte David diese Geschichte ihm erzählte, so pflegte er zu sagen, dann haben sie die Kinder gezeugt und Häuser gebaut, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
00:40:59 Das ist ein wundersames Märchen. Ein Märchen aus Baden. Ich habe das noch nie in meinem Leben gehört. Wahrscheinlich war es ein badisches Märchen. Das sagt eine Schwäbige aus reinem Neid. Ich kenne gar kein... Schwäbiges Märchen. Doch, die sieben Schwaben. Aber das ist eigentlich aus Bayern. Weil auch in Bayern gibt es Schwaben. Die Augsburger zum Beispiel, die sind ja Schwaben. Und jetzt kommt eine...
00:41:26 Eine kleine Fragerunde. Oder, liebe Marmeladen-Uberfamilie und Inselbewohnerinnen, ich grüße euch von Usedom am Tag 1 unseres Urlaubs. Also ich stelle fest, Usedom ist unglaublich beliebt. Scharnick ist auch regelmäßig in Usedom. Die liebe Theresa, das Rieselchen, ist auch gerne an der Ostsee. Auf Usedom waren wir noch nie. Nee, waren nicht. An der Ostsee waren wir schon. Wismar zum Beispiel, Rostock.
00:41:54 Und ich lese weiter. Wir sind in der Nähe des Flughafens Heringsdorf, wo eine alte und grün lackierte Antonov beheimatet ist und heute auch diverse andere Propellerflugzeuge gestanden haben. Auf Foto 2 dann noch ein Naturflieger. Alles Liebe und einen tollen und entspannten Märchenabend und ein grünes Herz. Und hier ist das historische Flugzeug.
00:42:20 Ich hoffe, ihr könnt es erkennen. Ich bin ein bisschen klein drauf. Ja, vielleicht zoome ich es mal ran. So kann man es besser sehen.
00:42:28 Das Gerückte ist, vor kurzem war ich mit Janik an der Alp spazieren. Das ist ein kleines Flüsschen hier. Und da schwamm irgendetwas im Wasser. Und im ersten Moment habe ich so das Gefühl gehabt, ich könnte das jetzt ranzoomen. Das ist ein völliger Blödsinn. Janik hat sich schlapp gelacht. Ich zoome das jetzt mal ran, den Gegenstand in der Alp. Ich dachte schon, in der Alp stand da. Nein, so weit sind wir nicht. Und jetzt kommt Foto Nummer 2.
00:42:56 Und hier ist der Naturflieger, ein Hummelchen, das ist eine Hummel. Wir haben auch noch viele, viele Insekten im Garten. Heute habe ich wieder viele Schmetterlinge gesehen. Scharnickel schreibt, ja, ich bin im September wieder auf Usedom. Scharnickel lebt eigentlich überwiegend auf Usedom, weniger in Berlin, wie mir scheint. Scheint deine Lieblingsinsel zu sein. Was ist denn deine Lieblingsinsel, Enkel Fabian?
00:43:28 lieblingsinsel immer unterwegs und er ist natürlich dort sardinen und der janik was ist deine lieblingsinsel lieblingsinsel lieblingsinsel
00:43:54 australien okay ja nee madeira zum beispiel madeira ja da waren wir noch nicht aber janik hat schon überlegt da in auszuwandern aber dann wird es schwierig bei hedera kegel und ich wir bleiben nämlich da ich will jetzt noch wissen was ist deine lieblingsinsel
00:44:24 Ich habe schon gedacht, dass Janik das dann war. Habe ich auch gedacht. Als Janik ein Kind war, waren viele Sandburgen gebaut.
00:44:54 Jeder Tiger. Der Christloch-Schweigler? Immer wieder im Urlaub? Ja, der Fabian macht gerne Urlaub. Das ist die richtige Einstellung. Mein Urlaub ist ja hier in Deutschland. An Farnisch heißt Fabian. Der arbeitet irgendwo, wo er eigentlich nie arbeitet, glaube ich. Da will ich auch anfangen zu arbeiten. Und wo ist dein nächster Urlaub, Janik?
00:45:22 Mein nächster Urlaub. Ja. Du weißt doch. Madeira. Madeira? Ne. Fahrt ihr hin? Du meinst Berlin jetzt? Ja, mit dem Studium fahren wir nach Berlin. Ja, ich kann nach Berlin. Berlin, Berlin. Anfragen, die schreibt Fabian wieder unterwegs. Ja, immer on the road. Jetzt kann noch ein Wassermarsch rein von Christessa. Ein Wassermarsch. Ja, cheers.
00:45:56 Ist deine Tassen noch voll eigentlich? Ich habe zwei Tassen. Du musst nur aufpassen, dass kein Erdbeergeschmack reinkommt. Ja, das stimmt. Federtiger, endlich habe ich Urlaub. Und am 17.09. bekomme ich mein Tattoo. Ich bin etwas nervös, weil ich noch keinen Entwurf bekommen habe und habe so lange gespart.
00:46:22 teuer so ein Tattoo nehme ich an. Was kostet man, so ein Tattoo? Wer von euch hat hier ein Tattoo in diesem Raum? Alle schreien hier? Nein, wir haben alle kein Tattoo, deswegen habe ich keine Ahnung, was kostet ein Tattoo. Und es hat lange gespart. Ich hoffe, ich brauche nur einen Termin. Das kommt auf die Größe des Tattoos an, natürlich. Seit sechs Jahren schon auf der Märcheninsel. Das muss man sich mal vorstellen.
00:46:50 Das wird hier gleich mal in die Kamera gezeigt. Sehr schön. Du kannst dir ja eine Märcheninsel tätowieren. Alé von Enten schreibt, gute Berliner Luft, Jereck. Und Antwani schreibt, Erdbeerhut. Erdbeerhut, das stimmt auffallend. Erdbeerhut mit Honig.
00:47:14 Also, was gibt es hier? Ich habe keine Ahnung, was von A nach B hat. Wolkenfuchs 12. Oh, jetzt ist ein Auffäll mit Lachen. Am Sonntag ist mein Meerschweinchen Rocky gestorben. Hier ist Rocky. Wolkenfuchs. Es tut mir sehr leid.
00:47:36 Von dir habe ich heute einen Brief aus dem Postfach geholt, Wolkenfuchs. Ich werde bald beantworten. Ich habe ihn noch nicht gelesen. Ich habe jetzt einige beantwortet, wieder Briefe. Ja, und...
00:47:50 Lutz, dein Brief ist zurückgekommen, weil ich habe den schon geschrieben und habe dann die Adresse draufgeschrieben, habe den eingeworfen. Ein Problem, die Hede hat mich die ganze Zeit zugetextet und dann habe ich einen Fehler gemacht, habe da natürlich deinen Namen draufgeschrieben, aber ich habe das Postfach von Marmeladen oben als Adresse draufgeschrieben. Dann war am nächsten Tag, war am nächsten Tag, und wer war dran schuld?
00:48:19 Die Hederakete, die mich voll getestet hat. Und dann saß ich mit einem Auge guckend auf den Brief an seinem Schreibtisch und denke, er hat den Namen zwar geschrieben, aber die Adresse von Edding. Ja, das war vielleicht auch altersbedingt. Ich weiß es nicht. Multitasking kann ich auch. Am Montag ist dann Bella bei mir und Rowan eingezogen. Ich nehme an, Rowan war neun.
00:48:47 Sie hatte schon mal eins verloren, ja? Eins war schon... Wir hatten ja auch schon mehr Schweinchen. Ja, eben wie ein Sternchen. Aber es ist ja super, zwei neue. Ja. Inai, ich habe eigentlich... Wie spricht man das eigentlich aus? Ünai oder Inai, ich weiß es nicht. Vielleicht kannst du das mal verklausulieren. Ich habe einen Märchenwunsch. Ich hoffe, es ist okay, ihn hier reinzuschreiben. Und zwar Schneeflöttchen. Schnee-Gurotschka.
00:49:15 Das ist ein russisches Märchen. Ich wünsche es mir für meinen Mann. Es ist ein Märchen aus seiner Kindheit. Er hat russische Wurzeln und seine Babuschka, Oma, hat immer vorgelesen, wenn sie zu Besuch in Deutschland war.
00:49:32 Das werde ich jetzt mal dem Fabian anheim stellen, ob er das findet. Schneeflöckchen. Schneekurotschka. Ist das richtig ausgesprochen? Klingt fast wie Schnecke. Schneekurotschka. Ich schreibe es mal auf. Da ist übrigens die Schnecke. Die Schnecke der Woche haben wir noch gar nicht. Wir haben schon was mir aufgefallen ist. Uns fehlt das Pferd der Woche schon lang. Weiß jemand irgendwas? Ich schreibe es mal auf.
00:50:00 die schneeflöckchen schreibe ich auf den schneeflöckchen weißröckchen bis jetzt aber jetzt gucken wir mal nach der snee rotska
00:50:17 Ich grüße dich mit deinem Glas, das du der Marmeladenoma geschenkt hast. Ich, äh, cheers, mein Erdbeermädchen.
00:50:38 Du bist ein Piratenmädchen. Piraten-Erdbeermädchen. Federtiger. Ich habe in einem der Märchenabende mal die Galoschen des Glücks vorgelesen und würde ich nicht raten, das auch mal zu lesen. Das ist noch länger als die Regentrude. Dann lassen wir das, die Galoschen des Glücks, Federtiger. Weil ich glaube, dann schalten doch einige ab, wenn die Märchen zu lang sind. Und das Distelblümchen meldet sich auch. Ist halt denn die Hederakete oder der Janikam noch was?
00:51:08 Zum Vorlesen. Alle von N schreibt doch, mein Meerschweinchen hießen Susi und Lisa. Charita schreibt, Mary sind sehr niedliche Tiere, also Meerschweinchen. Und Mausbär schreibt, mein Meerschweinchen hieß Eddie. Eddie, ich kenne auch einen Eddie. Du auch, Riederakete?
00:51:32 Deswegen schreibt Wolkenhuhn, Ed Mausbären, Eddi ist ein sehr schöner Name. Die Wolkenhuhn hat ja einen Hund, einen kleinen Hund, einen ganz goldigen. Guck mal, da sieht man es, glaube ich, auch mal sieht. Ihr könnt es jetzt nicht sehen. Aber da oben, auch der Pillenmacht. Ist das festgemacht? Nur mit dem Magnet, glaube ich. Ein Magnet? Nee, ich glaube, das ist es. Nee, ein Magnet. Nee, heute nicht. Da komme ich nicht drüber, da ist es zu weit. Ich werde zu weit. Dieseln Blümchen, guten Abend in die Runde.
00:52:01 Ist es schon wieder Schneckenzeit? Es ist wieder Schneckenzeit. Siehste, Fabian? So fast, die kommt langsam heraus, geschneckt steht hier schon. Zum Anlass der gut überstanden OP und Erholung von Hederakete schneckt diese Woche hinein die Vielfraßschnecke. Die mag bestimmt gern Schokolade, so wie ich. Für von A nach B. Enidae aus der Familie der Orthogastropoda. Mir lag es auf der Zunge. Ein süßes Landschneckchen.
00:52:30 Wie die Hede Rakete ist auch ein süßes Landschneckchen. Wir wohnen hier auf dem Dorf. Eigentlich ein Stadtschneckchen gewesen. Eigentlich ist es ein Stadtschneckchen gewesen. Ja, aber sie kam ja aus Nargold ursprünglich. Die große Stadt Karlsruhe. Und jetzt wohnen wir hier auf dem Dorf. Nördlicher Schwarzwald, gerade so.
00:52:50 Ein süßes Landschneckchen, welches auch von manchen Autoren als Turmschnecke bezeichnet wird. Sie bildet eine größere Gruppierung, die mehrere kleine Unterarten beheimatet. Schon sehr faszinierend, wie viele Unterarten so eine Schneckengattung haben kann. Sie ist beheimatet in Südosteuropa und Vorderasien, wobei sich das Gebiet auch bis auf den Atlantischen Inseln ausweitet.
00:53:14 Einige Arten sind aber auch hier in Mitteldeutschland zu finden, weshalb auch unser Schneckenflüsterer in den unmittelbaren Genuss dieses wundersamen Exemplares kommen könnte.
00:53:26 Die Nomenklatur ihrer Familie ist äußerst verwirrend und reicht bereits über 100 Jahre zurück, wobei erste Exemplare bereits im Jahr 1880 benannt worden sind. Also trägt dieser Kriecher auch schon eine lange Geschichte in der Zoologie mit sich. Wie der Name auch schon suggeriert, es handelt sich um einen Kriecher, der einen kleinen Turm auf seinem Rücken mit sich rumschleppt und er lebt in Mischwäldern, vorzugsweise sogar auf Bäumen.
00:53:56 Also vielleicht kann unser neugieriger Schneckenflüsterer dann auch noch seine Kletterkünste ausleben, wenn er so ein Exemplar retten und ins Schneckenasyl aufnehmen möchte.
00:54:06 Wie wird denn der Krieche gefunden? Denkt Fabi, es hätte einen Platz bei ihm im Terrarium? Oder wäre ein großer Umbau mit Bäumen notwendig? Fabi? Oh, das sieht wirklich aus wie eine... Guck euch das mal an. Das sieht ja schon beinahe aus wie ein Meeresbewohner. Solche... Oh, Fabian, ist das was für dich? Ja, ist so harmlos. Fabian hat ja viele Pflanzen, die kann er an der Pflanze auch gut klettern. Und fressen.
00:54:36 Sieht schön aus. Ein Turmhaus. Wie so eine Muschel sieht das aus. Das sieht cool aus. Ich hätte auch kein Türmchen in ihrem Haus. Sascha92. Warum sitzt Hede mit der Augenklappe da? Sascha, ich hatte eine Augenkopie und ich wollte nicht nur mit der Augenklappe da sitzen. Deswegen haben wir den Dreispitz von A nach B aus dem Schrank geholt. Ich kann mal zeigen.
00:54:59 Ja, aber so sitzt nicht. So sieht er aus. Oh, die Erdbeere bekommt nicht diese. Zum Glück ist sie nicht in den Tee. Die haben alle gesehen, aber ich bin. Deswegen, Sascha, der von Anna wird nicht abgelenkt. Deswegen habe ich den Piratenhut ohne Erdbeere aufgenommen.
00:55:29 Okay. Alle Imponenten. Sie hatte eine Augen-OP. Sascha. Ich habe noch gedacht, ob es irgendwann mal mehr ist. Ich bin in meiner Sehkraft eingeschränkt. Sascha, Freitag in Stolberg. Komm du nur heim. Ich bin schon ins Haus. Stolberg, da war ich auch schon Sascha.
00:55:55 Da ist doch in der Nähe auch so ein riesiges Tagewerkbau. Die haben da ein riesiges Ding ausgekoffert. Da machen die ein See draus oder haben es sogar schon gemacht. Ich habe mir das angeguckt. Ich habe da in der Nähe mal übernachtet und war auf der anderen Seite der Grenze in den Niederlanden. Stolberg ist ja in der Nähe von Aachen. Sehr schöne Stadt übrigens, Aachen. Kann ich jedem empfehlen.
00:56:26 Chris Block schreibt, ich glaube, Fabians Ferrarium wäre bereits überfüllt, würde er jede Woche die Schnecken aufnehmen. Fabian, wie ist der Stand? Ich glaube, er hat mehr Haare. Angel Sass hat noch geschrieben, eins meiner Meerschweinchen hieß Graf Merkula. Er starb Anfang des Jahres, sein Nachfolger heißt Schlappohrmann. Ich dachte schon, Graf Tarkula.
00:56:55 So ihr Lieben, jetzt kommt ein... Anfani hat geschrieben, das hat jetzt aber gebraucht. Anfani, ich konnte ja nicht ahnen, dass von Arafi, so wie er ist, hier eine Erdbeere reinlegt. Aber ich kann euch sagen, das ist immer so. Entweder sind die Schuhe zusammengeknotet oder irgendwie habe ich keine Unterhose auf dem Kopf.
00:57:23 Oder sonst irgendwas. Heute ist der Piraten gut. Heute ist der Piraten gut. Mal nach dem Abgesehen glaubt ihr kein Wort. Jetzt kommt. Hier einen Wassermarsch kann man rein. Cheers. Aber so ist das bei uns. Wir sind ja immer gerne fröhlich, wenn man uns lasst. Jetzt kommt das dritte Märchen. Und zwar für Chris Block.
Das Märchen der Flaschen des Riesen
00:57:2400:57:56 werde ich jetzt kein Märchen vorlesen, sondern die Marmeladenoma. Du hast dir mal gewünscht, die Prinzessin auf der Erbse. Der Janik war so nett und hat das Märchen rausgesucht. Jetzt kommt die liebe Marmeladenoma und liest für Chris' Vlog die Prinzessin auf der Erbse. Willkommen auf der Märcheninsel bei eurer Marmeladenoma und Enkel Janik. Ich lese euch ein Märchen vor. Die Prinzessin auf der Erbse.
00:58:24 Es war einmal ein Prinz, der wollte eine Prinzessin heiraten, aber es sollte eine wirkliche Prinzessin sein. Nun reiste er in der ganzen Welt umher, um eine solche zu finden, aber überall stand etwas im Wege. Prinzessinnen waren schon genug da, aber ob es auch wirklich Prinzessinnen waren, dahinter konnte er durchaus nicht kommen. Immer war etwas da, das nicht stimmte.
00:58:55 So kam er dann wieder nach Hause und war ganz betrübt, denn er wollte so gern eine wirkliche Prinzessin haben. Eines Abends entstand ein furchtbares Unwetter. Es blitzte und donnerte, der Regen strömte hernieder, es war geradezu entsetzlich. Da klopfte es an das Stadttor und der alte König ging hin, um zu öffnen. Es war eine Prinzessin, die draußen vor dem Tor stand.
00:59:22 Aber mein Gott, wie sah sie von dem Regen und dem bösen Wetter aus? Das Waffe triefte ihr von den Haaren und Kleidern herunter und lief in die Schuhspitzen hinein und aus den Hacken wieder heraus und sie sagte, dass sie eine wirkliche Prinzessin wäre. Nun, das wollen wir bald genug herausbekommen, dachte die alte Königin, sagte aber nichts. Sie ging in das Schlagzimmer, nahm alle...
00:59:48 Betten heraus und legte eine Erbse auf den Boden der Bettstelle. Darauf nahm sie 20 Matratzen, legte sie auf die Erbse und dann noch 20 Eiderdaumenbetten oben auf die Matratzen. Da sollte die Prinzessin nun des Nachts liegen. Am Morgen fragte man sie, wie sie geschlafen hätte. Oh, entsetzlich schlecht, sagte die Prinzessin. Ich habe fast die ganze Nacht kein Auge zutun können.
01:00:19 Gott weiß, was in meinem Bett gewesen ist. Ich habe auf etwas Hartum gelegen, sodass ich am ganzen Körper braun und blau bin. Es ist wahrhaftig entsetzlich. Daran konnte man denn sehen, dass sie eine wirkliche Prinzessin war, dass sie durch die 20 Matratzen und die 20 Eiderdown-Becken die Erbse gefühlt hatte. So feinfühlig konnte nur eine wirkliche Prinzessin sein.
01:00:47 Dann nahm der Prinz sie zur Frau, denn nun wusste er, dass er eine wirkliche Prinzessin hatte und die Erbse kam auf die Kunstkammer, wo sie noch zu sehen ist, wenn sie niemand genommen hat. Seht, das war eine wirkliche Geschichte. Aber ob der König mit dieser Prinzessin glücklich wurde, das bezweifle ich. Ich sage euch nun Ade, eure Marmeladenoma und Enkel Janik.
01:01:20 Ja, das war die liebe Marmeladenoma. Das ist irgendwie ganz komisch jedes Mal. Ich hatte es gerade mit der Hede-Rakete, mit Fabian und Janik. Es kommt einem so vor, als würde sie tatsächlich irgendwo in einem Nebenraum sitzen und uns vorlesen. Irgendwie habe ich es noch nicht so ganz verstanden. Und ich kann mich nur wiederholen, die Marmeladenoma ist noch da. Auf ihre Weise.
01:01:45 Ja, jetzt kommt schon wieder eine Fragerunde. Chris Block, das war dein Wunschmärchen und von der Marmeladenoma vorgelesen. Chris Block schreibt hier Danke mit einem Villaherz und einem Emoji von der Marmeladenoma. Sehr schön. Anja hat noch einen Märchenwunsch. Ja. Und zwar der alte Sultan von Gebrüder Krim. Wer hat das? Von Anja. Anja, der alte Sultan. Gut. Anfangen, ich schreibe.
01:02:15 Von A nach B ist ein Witzbold. Nein, Anfane, ich bin zwei Witzbolde. Und Regina Schlumpf schreibt, von A nach B ist ein richtiger Schelm. Ja, das kann ich bestätigen. Das hat die Oma auch immer gesagt.
01:02:34 Anfani, hu hu, nochmal in die liebe Runde. Ich wollte auch noch mit euch mein größtes Geburtstagsgeschenk teilen, was ich gestern erhalten habe, nämlich zwei Karten von Sofa für ein Musical, der Schimmelreiter. Und wir sehen es kommenden Mittwochabend. Basieren tut das Musical auf dem Welterfolg von Theodor Sturm und hat gerade seine Weltpremiere auch in unserer Stadt.
01:03:02 Die Prämisse ist folgende. In einer längst versunkenen Zeit, irgendwo hinter den Deichen der nordfriesischen Küste, lebt ein Dorf in ständiger Angst vor den Gewalten der Natur. Sturmfluten, die die Menschen als Strafe Gottes deuten, haben bereits unsilige Opfer gefordert. Der junge Deichgraf Hauke Hayen glaubt jedoch nicht an höhere Mächte, sondern an Vernunft und Mathematik. Er sieht die Welt in Linien und Zahlen und ist davon überzeugt, dass er einen Deich bauen kann.
01:03:31 der selbst den stärksten Sturmfluten standhält. Doch sein Vorhaben wird nicht nur zum Kampf gegen das Meer, sondern auch gegen das Misstrauen den Aberglauben der Dorfbewohner. Irgendwie auch so ein bisschen passend mit Hede-Rakete als Piratin. Mit der ganzen Sturmflut. Auf jeden Fall kenne ich nichts bezüglich des Romans, also bin ich sehr gespannt auf das Musical. Hört sich aber gut an. Er hat uns auch die besten Plätze herausgesucht.
01:03:58 sodass wir einen sehr guten Blick auf die Bühne haben werden. In zwei Wochen gebe ich euch dann ein Feedback, wie das Musical war. Vor allem, dass es mein erstes Musical sein wird. Kennt ihr das Buch? Habt ihr schon mal davon gehört? Oder ist es sogar gelesen? Der Schimmelreiter. Den Schimmelreiter kennt man natürlich, aber nicht als Erzählung, sondern nur das Gedicht von dem Schimmelreiter.
01:04:26 Hauke Hain hieß doch das eine Schiff, mit dem wir gefahren sind auf der Insel Föhr. Das ist mir jetzt halt gerade so eingefahren. Hauke Hain. Auf dem Schiff sind wir tatsächlich gefahren. Das ist schon lange her. Janik war noch ein Kind. Und wir haben ihm sogar ein kleines Hauke Hain Schiff geschenkt damals. Haben den Bord nämlich verkauft. Und wir haben auch Roggen gesehen.
01:04:56 Und Chris Block sagt, ein kleiner Raubvogel, letztens im Park fotografiert. Was? Aber nicht ein Stuttgart-Chris Block, oder? Das würde mich wundern. Wahrscheinlich ist er ausgebüxt irgendwie. Ja. Also wir haben hier einige Raubvögel, die fliegen hier. Sieht so aus, als ob. Ja. Aber ein strahlend blauer Himmel. Wahnsinn. Ein Kirschlobber. Tatsächlich. Ich kenne mich aus. Könnte sein.
01:05:26 Janik, gibt es was zum Vorlesen? Und die hat geschreit, ich hänge hier im Lurk, weil es hier so nett ist. Hier sind alle so lieb. Dann bleib bei Uden. Genau. Schanike, hier ein kleiner Brunnen im Grundstück von meiner Mutter. Sie hat sich da in heißen Tagen auch gut abkühlen können. Oh, das ist aber ein schöner Brunnen. Der würde mir auch gefallen. Der sieht sehr schön aus, Schanike. Der ist echt cool.
01:05:57 Ich mag ja diese modernen Brunnen nicht so sehr. Ich mag das eigentlich lieber etwas klassisch und älter. Deswegen haben wir auch so ein altes, schönes Fachwerkhaus hier. Ich mag diese Kästen ja nicht so sehr, diese Betonkästen. Aber das kann natürlich jeder für sich selber entscheiden. Und deswegen finde ich den Brunnen ganz große Klasse. Ali von Enten schreibt, den Schillereiter haben wir in der Schule gelesen. Ja.
01:06:28 so federtiger 1000 bis 1200 euro die tagessitzung in farbe verstehe ich das jetzt habt ihr das paketfach gekündigt ja nicht da steht irgendwas für persönlichen austausch später ein brief an meinen postfach senden die mail die
01:06:51 Wir haben das Paketfach nicht gekündigt. Da kommen immer wieder Pakete an. Und den ersten Satz habe ich jetzt gar nicht verstanden. Fiedertiger. Habt ihr das Paketfach gekündigt? Nein. Regelmäßig kommen da Pakete an. Alles noch da. Vielleicht ist es ein Fake-Mail. Ich weiß es nicht. Nein, das ist ein Fiedertiger. Nein, schon, aber...
01:07:21 Ja, also das stimmt mich nachdenklich, besonders der erste Satz. 1000 bis 1200 Euro die Tagessitzung in Farbe. Was für eine Tagessitzung. Und was sind das für Geldbeträge, mit denen ich ja... Wahrscheinlich ist das eine Fake-Nachricht oder so. Ne, ich weiß es nicht. Sag mal was, wo, wie. Janik, der Experte, schaut sich das mal an. Solange werde ich mal hier weiterlesen.
01:07:49 Das Federtiger sagt nochmal hier, das Paketfach steht nicht mehr. Komisch.
01:07:56 Aber eigentlich haben wir nichts verändert und wir bezahlen weiter für das Paketfach und für das Postfach. Und wir haben auch Pakete abgeholt. Die erste Nachricht bezieht sich auf das Tattoo, was wir bekommen haben. Ach so, was? 1000 bis 1200 Euro, das ist ja Wahnsinn. Meine Güte, vielleicht sollte ich doch mal Tattoos machen. Ja, das wäre doch was. Könnte ich wahrscheinlich sogar.
01:08:23 Also wenn es sich was dann kosten, wenn das wäre auch verrückt. Ja, das wäre allerdings. Aber das sind Paket. Janik, bitte.
01:08:31 Schau mal nach. Ja, als Paketfach geht auf jeden Fall. Ja, Chris Block hat ja auch vor kurzem ein Paket geschickt. Die Internetseite steht nur das Postfach. Das ist der Grund. Aber der Chris Block hat es ja hier. Aber kannst du es dann auf die Internetseite? Kann man nochmal gucken, ja. Janik macht das Paketfach auf die Internetseite. Aber es gibt es noch. Wir bezahlen beides weiter. Genau.
01:08:57 Und was ich, also dass ein Tattoo dermaßen viel Geld kostet, ist ja Wahnsinn. Ich mache aus dem Tattoo-Studio auf. Ich habe gedacht 500 Euro vielleicht oder so. Wie groß kommt, wenn es der ganze Arm ist? Ja, aber das ist ja schon. Wenn man jeden Tag 1200 Euro verdient, da kommt ja schon was zusammen. Die Farbe kostet ja auch. Ja, dann musst du ja erstmal durchhalten.
01:09:23 Kein Problem. Christloch schreibt auch, oh Mann, teuer. Also wirklich teuer. Das ist überraschend. Und du musst ja auch erst mal erproben an jemanden. Jede Rakete. Ich habe da Überlegungen. Die ersten als Piratin, die hatten ja alle Tattoos. Mausbeer schreibt, ist ein großes Tattoo. Ich brauche da ein paar Narben. Das denke ich mir. Ich habe genug Narben am Auge schon. Ich brauche kein Tattoo mehr. Ich habe ein Augentattoo.
01:09:52 Das sind nur drei Löcher. Die Waage-Runde haben wir immer noch. Wer hat noch was zu fragen? Hier schreibt Diva Chemima, Tätowierer verdienen am Ende nicht so viel, nach allen Kosten. Ach so, was für Kosten haben die denn noch? Steuer, Steuerberater, Unterkunft. Unterkunft? Unterkunft. Und das Tätowiergerät.
01:10:20 das geht doch mit einfachsten mitteln und anach wie macht es dann hier im studio das genau live ob es kommt habe ich eine schnecke auf der bau haben mit dem bambus da will ja genau wir sagen jetzt alles für ein schnecken tat ja ja ja
01:10:49 Also Federtiger, Anfedertiger, im Internet steht nur das Postfach, das ist der Grund. Vielleicht mal nachtragen, Janik? Janik trägt es nach. Und vielleicht mag ja auch der Janik mal ein Tattoo. Regina Stuhl schreibt, Hedda lässt sich eine Erdbeere tätowieren. Das kann ich dir gerne tätowieren. Ich würde lieber eine Schokoladentafel nehmen. Ja. So, Scharnickel, frechguckendes Rotkehlchen, Bild aus dem Internet. Das ist ja.
01:11:18 Das guckt wie von A nach B. Sieht aus wie ein kleiner Wutbürger. Ich schaue niemals frech. Ich bin kein Wutbürger. Ich bin ein Schelm. Das ist echt süß. Lila. Marmeladen Omas Lieblingsfarbe. Ein Wassermarsch von Regina kommt rein. Ja, das ist gut. Ich habe auch fast nichts mehr im Glas. Cheers. Dann werde ich gleich mal was nachschenken. Ja.
01:11:53 Peter Tiger schreibt hier nochmal genau. Schleifenpfähes Paket kam zurück und sie hat mich dann verwundert angeschrieben. Deshalb wollte ich nachfragen. Ne, wir haben das Paketfach. Das kostet auch monatlich irgendein Betrag. Ich weiß gar nicht, wie viel das kostet. Da kommen regelmäßig Pakete an.
01:12:15 Aber das hatten wir auch jetzt schon des Öfteren, dass wir Briefe verschickt haben und die kamen dann zurück, obwohl die Adresse gestimmt hat. Dann haben wir das draufgeschrieben, weil wir nicht nochmal ein Porto bezahlen wollten. Und dann hat der Briefträger diesen Brief verschwinden lassen. Der kam dann nie mehr an. Ich muss sagen, dass er... Ich habe mir heute auch gedacht, der Brief an den Lutz wäre wieder zurückgekommen.
01:12:40 Warum auch immer? Genau, aber das war mein Fehler in dem Fall tatsächlich. Aber es ist tatsächlich so, die Deutsche Post hat nachgelassen. Es war nicht alles besser früher, aber die Post war früher tatsächlich besser. Und die Bundesbahn war früher auch besser. Aber es gibt auch Dinge, die sind besser geworden, zum Beispiel die Telefonrechnung. Also früher, mittlerweile gibt es eine Flatrate.
01:13:03 Ich hatte damals tatsächlich Telefonrechnungen, da muss man die Einheit bezahlen, die waren an die 200 DM. Und einmal hatte ich sogar eine Rechnung in Höhe von 400 DM, umgerechnet 200 Euro. Das ist der Wahnsinn, also das ist viel, viel preiswerter geworden. Nicht alles wird schlechter, auch einige Dinge werden besser. Ich kann mich erinnern, wenn ich dann mit meiner Freundin telefoniert habe.
01:13:27 Da habe ich immer ein Bart einschließen müssen und das Kabel durch die Tür fädeln, weil mein Vater hat immer geschimpft und hat gesagt, ich soll es auflegen, weil jeder Einheit hat, glaube ich, 23 Cent gekostet. Und dann gab es einmal Ärger, weil die Telefonrechnung echt hoch war. Das war dann nicht so schön. Und wir hatten damals noch eine super lange Telefonleitung. Da muss man aufpassen, dass keiner drüber stolpert. Haben wir heute auch nicht mehr. Aber wir haben einen...
01:13:56 LAN-Kabel hier liegen. Auch gefährlich. Und der Janik hat einen kleinen Serverraum und da liegt auch öfters mal ein Kabel quer über die Treppe. Muss man sehr aufpassen. Bis um das Nacht. Aber der Janik braucht das natürlich, um seine Internet-Sachen aufrechtzuerhalten. Unser kleiner Informatiker. So, jetzt kommt ein neues Märchen und das dürft ihr euch aussuchen.
01:14:24 Märchen aussuchen. Janik darf schreiben, wenn er will. Ich schlage vor. Eine Sekunde. Vier Märchen schlage ich vor. Und zwar...
01:14:38 Anfanny Aquilon sagt, jeder hat einfach zu viel telefoniert. Ja, das stimmt. Das war eben nicht so. Das hat mir auch leid getan. Also jetzt heute mit dem Bewusstsein. Und ich kann mich erinnern, mein Papa dann immer an die Badeschür geklopft und geschimpft. Der war aus dem Häuschen. Wahrscheinlich hat er schon die ganzen Geldzeichen gesehen, was es dann kostet. Aber ihr wisst ja, wie es ist, wenn man dann mit seiner Freundin telefonieren möchte. Dann kann man einfach nicht auflegen. Er hat es aber gut verkraftet. So.
01:15:07 Ich habe noch eins schon nicht beschreibt. Ja, allgemein sind Versandunternehmen schlechter geworden. Ist auch nicht einfach, wegen den vielen Paketen der Online-Bestellung. Ja, es wird ja immer mehr, natürlich. Und ich muss auch wirklich sagen, diese Paketzusteller, die tun mir manchmal richtig leid. Was die für ein Pensum haben am Tag, aber auch die Briefzustellerin, das ist schon Wahnsinn. Also ich will jetzt niemand pauschal verunglimpfen.
01:15:36 Die haben auch wahnsinnig viel um die Ohren. Schleifenvieh schreibt auch, mein Paket war ich selber schuld. Ich habe Adresse von der Briefadresse geschrieben. Alles klar, kann passieren. So, jetzt schlage ich mal was vor. Märchenwunsch Nummer 1. Ihr dürft abstimmen. Der alte Großvater und der Enkel von den Brüdern Krim. Janik tippt, wenn ich weitermachen kann. Dann der Räuberbräutigam.
01:16:09 Auch von den Brüdern Grimm. Dann die Flaschen des Reisens. Ein schwedisches Märchen. Oder die Feen auf Selenamor. Das ist ein keltisches Feenmärchen. Jetzt bin ich aber gespannt, wer gewinnt.
01:16:29 Die Vagelima schreibt, meine Mama hat mir erzählt, dass sie im Urlaub damals einen Italiener kennengelernt hat und ihre damalige Freundin stand auf ihn. Er stand aber auf meine Mutter und hat sie immer angerufen. Dann hat sich meine Mutter auch im Bad eingesperrt und das Kabeltelefon durch die Tür gefädelt und ihr Papa hat auch immer geschimpft. Ja, so war das früher. Das war schon sehr aufwendig. Das war Standard.
01:16:58 Oder wenn man bei einer Telefonzelle war und eine Telefonnummer raussuchen wollte, war die Seite immer genau die Seite rausgerissen. Genau. Das war nicht schön. Jetzt abstimmen und schreibt es. Die meisten haben bisher da Wort für die Flaschen des Reisens. Die Flaschen des Reisens. Okay, da bin ich aber gespannt. Flaschen des Reisens. Möglicherweise. Ein schwedisches Märchen.
01:17:35 und sie haben auch gewonnen die flaschen des reisens lieber wahl enkel fabian kannst du mit das schwedische märchenreichen die flaschen des reisens
01:17:50 Flaschen des Riesen. Was, des Riesen? Ach, bin ich der Dummerdeck. Ich habe mich schon gewundert. Soll ich es trotzdem vorlesen? Die Flaschen des Reisens heißt nicht die Flaschen des Riesen. Ich zeige euch mal noch den Sammelband hier. Da sind viele schöne Märchen drin. Das hier habe ich auch nicht gekannt. Die Flaschen des Reisens. Äh, nein, des Riesens.
01:18:22 Vor vielen, vielen Jahren lebte einmal ein Ketner, der hatte so wenig Erfolg mit seiner Landwirtschaft, dass er als die Pacht fällig war, keinen einzigen Schilling zahlen konnte. Da sich kein anderer Rat wusste, beschloss er, seine einzige Kuh zu verkaufen. So schwer seiner Frau auch fiel, auf die Milch zu verzichten. Als er nun mit der Kuh unterwegs war, um sie zu verkaufen, kam er an einem Berg vorbei, in dem ein gutmütiger Riese wohnte.
01:18:52 Der Riese stand vor seiner Behausung und als er den Ketner sah, erkundigte er sich, wohin er wolle und worum er seine einzige Kuh mit sich führe. Der Ketner erklärte ihm, wie sich die Sache verhalte und dass er das Geld unbedingt benötige. Da holte der Riese eine Flasche und fragte, ob sie sie nicht tauschen wollten.
01:19:18 Der Ketner hielt das zunächst für einen schlechten Handel, denn die Flasche sah ganz gewöhnlich aus. Dann aber fiel ihm ein, dass vielleicht mehr dahinter stecken könnte. Während er noch zögerte, hörte er, wie die Flasche flüsterte. Kauf mich, kauf mich. Das überzeugte den Ketner und er tauschte seine einzige Kuh gegen die Flasche des Riesen.
01:19:47 Als er wieder nach Hause kam, wunderte sich die Frau und fragte, wo er denn so schnell einen Käufer gefunden und ob er einen guten Preis erzielt habe. Er zeigte ihr die Flasche und die Frau schüttelte den Kopf über diesen Handel. Doch der Mann erzählte ihr, dass ihm der Riese auch verraten habe, wie die Flasche zu behandeln sei. Und nun wollte sie wissen, wozu sie tauge.
01:20:19 Die Frau breitete ein Tuch über den Tisch. Der Mann stellte die Flasche darauf, zog den Korken heraus und sprach, Lasche, nun tu, was du sollst. Sofort sprangen zwei Diener aus der Flasche und begannen den Tisch mit feinstem Silbergeschirr und leckeren Speisen zu decken. Der Tisch ist gedeckt, sagten sie, als alles fertig war, und verschwanden wieder in der Flasche. War das eine Freude in der ärmlichen Karte?
01:20:50 Die beiden asen mit großem Appetit und merkten, dass sie das Silbergeschirr behalten durften. Einen Teil verkauften sie und konnten so die Schulden beim Gutsherrn bezahlen. Der wunderte sich sehr über den plötzlichen Reichtum des armen Paares und besuchte sie in der Karte, um zu erfahren, wie es dazu gekommen war. Der Ketner freute sich über den vornehmen Gast und wollte ihn aufs Beste bewirten.
01:21:19 Seine Frau musste ein sauberes Tuch über den Tisch breiten. Dann stellte er die Flasche darauf und sprach, »Flasche, nun tu, was du tun sollst!« Zugleich sprangen die Diener heraus und deckten den Tisch mit neuem Silbergeschirr, feinen Speisen und köstlichem Wein. Der Gutsheer bekannte, noch nie an einer so prächtigen Tafel gesessen zu haben.
01:21:45 Während er aß und trank, erwachten ihm die Begierde, die wunderbare Flasche zu besitzen. Er begann mit dem Ketner, um den Preis zu feilschen, und als dieser auf keine Summe einging, schlug er einen Tausch vor, die Flasche gegen den Gutshof. Die Augen des Ketners und seiner Frau leuchteten auf.
01:22:10 Ein Gutshof erschien viel mehr wert zu sein, als eine Zauberflasche die Tische decken konnte. Und so tauschten sie. Der Ketner und seine Frau zogen nun ins Herrenhaus ein und lebten auf großem Fuße. Doch sie verstanden es nicht, das Gut zu bewirtschaften. Sie glaubten, es käme nur darauf an, viel Geld für Speisen, Kleider und allerlei Vergnügungen auszugeben.
01:22:42 Es dauerte nicht lange, da war das Gut heruntergewirtschaftet und es musste verkauft werden. Und es blieb ihnen nur eine einzige Kuh. Da sagte die Frau zum Mann, es solle mit der Kuh zum Berg des Riesen gehen und versuchen, sie gegen eine neue Flasche einzutauschen. Ein guter Rat fand der Mann und er zog los.
01:23:08 Als er zum Berg kam, stand der Riese davor, und als er das Anliegen des Mannes vernahm, ging er auf den Handel ein. Der Ketner hielt eine neue Flasche, die der ersten vollkommen glich, und der Riese sagte, er möge sie auf die gleiche Art behandeln.
01:23:28 Glücklich kehrte der Mann heim. Nun sollten wieder lustige Tage anbrechen. Die Frau breitete schnell ein Tuch über den Tisch. Der Mann stellte die Flasche darauf, zog den Korken und sprach, »Lasche, nun tu, was du tun sollst!« Zugleich kamen zwei große, starke Kerle aus der Flasche, die Knüppel in den Händen hielten und auf das Paar eintroschen.
01:23:56 Dabei riefen sie, »Das ist die Strafe, weil ihr die Flasche weggegeben habt!« Mann und Frau schrien vor Schmerzen, doch es half nichts. Erst als die beiden unter das Bettkrochen ließen die Peiniger ab und verschwanden wieder in der Flasche. Mühsam raffte sich der Mann auf und steckte den Korken hinein.
01:24:19 Traurig saßen die beiden da und haderten mit dem Schicksal. Sie sahen ein, dass die Strafe verdient gewesen war, aber sie haderten auch mit dem Gutsherrn, der sie zu dem Tausch verleitet hatte. Wenn wir es ihm nur heimzahlen könnten, sagte die Frau. Der Mann fand, das sei ein guter Gedanke, und sie schritten zur Tat.
01:24:51 Der Gutsherr war besser mit der Flasche umgegangen als der Ketner mit dem Gutshof und war nun reicher als je zuvor. Immer wieder freute er sich, dass der armen Mann die Flasche hatte abschwatzen können. Deshalb wunderte er sich sehr, als dieser eintrat und ihm eine zweite Flasche anbot, die genau wie die erste aussah. Er war neugierig und bot viel Geld, sodass sie schnell handelseinig wurden.
01:25:22 Jetzt besaß der Gutsherr beide Flaschen und den Gutshof, den er dem Ketner wieder abgekauft hatte. Er war so glücklich, dass er ein großes Fest ausrichten ließ, um seinen Freunden zu zeigen, welche Schätze er erworben hatte. Seine Frau deckte zwei Tische und als alle Gäste versammelt waren, entkorkte der Gutsherr erst die alte Flasche und sprach, Flasche, nun tu, was du tun sollst.
01:25:54 Sofort sprang die Diener heraus und deckten den Tisch mit Silbergeschirr, leckeren Speisen und köstlichem Wein. Dann verschwanden sie wieder in der Flasche. Nun zog der Gutsherr den Korken aus der zweiten Flasche und sprach, »Flasche, nun tu, was du tun sollst!«
01:26:15 Zugleich erschienen die beiden starken Kerle mit ihren Knüppeln und schlugen auf den Gutsherrn und seine Frau ein. Bei jedem Hieb riefen sie, »Das ist die Strafe, weil ihr vom Ketner die Flasche ergaunert habt.« Schreiend flüchtet das reiche Paar unter das Bett, und die Schläger prügelten die Gäste aus dem Haus.
01:26:40 Nun bettelte der Gutsehr um Gnade. Aber erst als er versprach, dem Käthner die Flasche zurückzugeben, verschwanden die Peiniger in der Flasche. Nachdem er die Flasche des Riesen zurückbekommen hatte, ging der Käthner sorgsamer mit seinem Glück um. Der Gutsehr durfte die zweite Flasche behalten, aber er hatte nie wieder Lust, den Korken zu ziehen.
01:27:09 Ja, das ist gar nicht schlecht, das Märchen. Ich fand die jetzt interessant. Ich habe gedacht, Mensch, bin ich mal gespannt, wie es weitergeht. Die Flasche des Riesen. Ein schwedisches Märchen. Ein schönes Buch. Das ist zum Erzählen und Vorlesen aus dem Verlag. Königsfurt Urania hat die liebe Marmeladenung damals geschenkt bekommen. Zum Vorlesen. Und jetzt kommt wieder eine Scharnicke. Das haben wir schon. Sascha. Bei uns sind diese Woche
Kulturelle Einblicke und persönliche Erfahrungen
01:27:4801:27:48 thailändische Kulturtag. Oh, das sieht ja lecker aus. Da wäre ich auch dabei, Sascha. Guckt euch das an. Jede Rakete. Sehr lecker. Was vegetarisches vielleicht? Bestimmt. In Thailand gibt es ja viel vegetarische Kost. Aber auch Fleischgerichte. Ich.
Kulturelle Einblicke und persönliche Erfahrungen
01:27:4801:28:09 War ja zweimal in Thailand. Einmal war die Hideoakete dabei und der Janik. Da war noch ein Kind. Und ich war als junger Mann mal auf einer Abenteuerreise in Thailand. Das war auch cool. So sieht es aus bei euch. Thailand.
01:28:29 Und davor war aber noch was anderes, nämlich von Federtiger. Die Tätowiererin hat mich tätowiert, ist ja wohl international tätig. Und ich habe sie ja für den ganzen Tag gebucht. Sie muss ja dann Hotel und alles bezahlen und die Studiomiete. Hotel? Ach, die kommt zu dir vorbei? Ach so, ich habe gedacht, du gehst da hin. Und je nachdem, wie die herkommt wahrscheinlich? Ja.
01:28:56 Inay. Ach so, haha, weil deswegen mein Name gefragt wurde. Inay ist Jenny rückwärts. Ich habe gedacht, das ist ja ein exotischer Name. Ich habe es nochmal reingeschrieben, weil es weiter oben untergegangen ist. Das ist sehr gut. Ich habe schon gedacht, da war doch was. Wie heißt du denn rückwärts, Janik?
01:29:19 Kinai. Fast ähnlich, ne? Fabian, wie heißt du denn rückwärts? Naibaf. Naibaf. Und die HEDE-Rakete? ED. ED. ED. Und ihr dürft es reinschreiben, wie ich rückwärts heiße, von A nach B. Ein Wassermarschkamm von dem Chuck, seine Mama. Sehr gut. Wie der Tiger, nein. Sie arbeitet mit einem Studio zusammen und die stellen die Räume zur Verfügung. Steht auch hier bei mir. Ach so.
01:29:52 Final Fantasy Girl möchten rüssen, seid ihr Vegetarier, wie Oma es war.
01:29:58 Riederakete, bist du Vegetarierin? Ich mag Fleisch nicht so gern. Ich bin eigentlich Vegetarierin, einfach weil ich kein Fleisch mag und auch mal eine Lebensmittelvergiftung hatte. Aber mit der Glutenunverträglichkeit ist das manchmal sehr, sehr schwierig. Aber ich vermeide es schon nicht so viel zu essen, weil es mir einfach nicht schmeckt. Gerade zu braten und so bin ich... Ja, aber mit Gluten und vegetarisch, das ist das Topping. Also kriegt man fast nicht hin. Janik.
01:30:27 Fabian, seid ihr Vegetarier? Nope, ich esse Fleisch tatsächlich. Fabian? Ich auch. Die Marmeladen-Oma war ja Jahrzehnte Vegetarierin. Hat bestimmt dazu beigetragen, dass sie so lange gesund auf dieser Welt war.
01:30:45 Es verträgt aber nicht jeder. Ich war einige Jahre Vegetarier und ich habe es tatsächlich nicht vertragen. Es gibt ja diese Blutgruppenunterscheidung. Es gibt manche Blutgruppen, die können das wunderbar machen, das vegetarische Essen, nach dieser Theorie, und andere eben nicht. Und ich glaube, ich bin nicht der Sammler gewesen von der Blutgruppe, sondern eher der Jäger. Also mir hat es nicht gut getan, aber das muss jeder für sich selber ausprobieren.
01:31:14 Aber es ist sicherlich sinnvoll, wenn man nicht allzu viel Fleisch isst. Und Jean-Nicke schreibt, Glutenunverträglichkeit ist Mist. Das macht keine Freude. Man muss ja sagen, dass von A nach B zuerst die Glutenunverträglichkeit hatte und ich bin dann gefolgt. Ja. Zwei Jahre später. Die Hederakete macht mir einiges nach. Ja. Aber ich auch. Vielleicht bin ich auch irgendwann blond. Weiß ich nicht.
01:31:41 Und ich kann irgendwann vielleicht Geschichten schreiben. Ja, und erzählen. Und erzählen. Vorlesen. Vorlesen wird schwieriger, zumindest momentan. Schanickel sagt, diese Blutgruppentheorie ist Unsinn. Wie Horoskope auch. Tja, ich weiß es nicht, Schanickel. Ich habe es auf jeden Fall nicht vertragen. Vielleicht liegt es auch an meinem Horoskop. Nee, Quatsch. Also an Horoskope, da glaube ich ja auch nicht.
01:32:08 Mit übrigens Sternzeichen Jungfrau. Und was diesem Sternzeichen zugeschrieben wird, das passt zu mir überhaupt nicht. Insofern, Schoanikl, gebe ich dir sehr recht.
01:32:19 Aber ich kann es natürlich nicht beurteilen mit dieser Blutgruppentheorie. Ich habe es nur mal gehört. Ich habe das Buch nicht gelesen. Von A nach B mag einfach Fleisch. Ja, aber auch nur in Grenzen. Ich esse gerne mal zum Abend etwas Leichtes, so eine Schweinshaxe. Aber im Allgemeinen doch lieber indisch. Auch gerne vegetarisch. Ich esse sehr gerne indische, vegetarische Gerichte. Und Panischwein? Palakpanier zum Beispiel. Sehr zu empfehlen.
01:32:47 das Spinat.
01:32:49 Anfani schreibt, oh, wann hat von A nach B nochmal Geburtstag? Also um das jetzt ausplauschen zu wollen. Am 18. September. Am 18. September, ein paar Tage vor der Oma, vor der Marmeladen-Oma. Eine Woche vor der Oma. Ja, so ungefähr. Immer eine Woche, das war. Ja, und ich werde, man mag es kaum glauben, 64 Jahre alt. 64. Chris Block schreibt, vier Tage vor der Oma, stimmt Chris Block. Ja.
01:33:19 Das erzähl ich für den Mist. Ja, ja. Meine Güte. 5 Tage. 64. Alle verwirrt. Ja, hat noch jemand eine Frage? Also schreibt Anfani bald schon. Sehr bald. Aber ich hab noch einiges zu arbeiten vorher.
01:33:41 Du, die hat geschrieben, gerade mal mein heutiges Horoskop gegoogelt, das stimmt sogar. Echt? Ich wollte gerade sagen, lese mal vor, aber das geht ja nicht. Wegen der Glutenunverträglichkeit kann ich in Ettlingen das Café Lillehus empfehlen. Ja, das kennen wir auch, sehr lecker. Ich habe Zöliakie, oh, das ist böse. Die Autoimmunerkrankung muss sehr streng Gluten veressen. Also Zöliakie ist nochmal eine ganz andere Nummer als Glutenunverträglichkeit.
01:34:06 Woher kennst du denn das Café Lillehus? Wahrscheinlich wohnst du auch in Ettlingen. Oder der Nähe. Also wir sind auch hin und wieder mal. Ich habe von meinen Mitarbeitern zum Geburtstag einen 70 Euro Gutschein, glaube ich, bekommen vom Lillehus. Auch sehr lecker. Also die haben wirklich von der Briefe bis zur Chorte alles glutenfrei. Das ist ganz toll.
01:34:35 Und wer gerne glutenfrei Pizza isst, da gibt es auch eine Pizzeria in Ettlingen, die Pizzeria Luisenstube. Da sind wir auch hin und wieder mal. Und dann essen wir es sehr, sehr gerne vietnamesisch. Gibt es auch in Ettlingen, einen ganz tollen Vietnamesen in der Nähe vom Schloss. Und indisch essen gehen wir auch sehr gerne. Anfragen, ich schreibe, Oma wäre nächste Woche 95 geworden.
01:35:03 Die Oma, die Marmeladenoma am 23. September. Der nächsten Monat. Genau, ich dachte schon. Schleifenfee, da haben wir was. Ein Vogel. Und noch ein Vogel. Ah nee, das ist kein Vogel, da bin ich mir ziemlich sicher. Aber diese Katze guckt so zu dem Vogel rüber.
01:35:34 Sascha, ist er echt schon 64? Ich werde am 11. September 34. Ja, ich bin tatsächlich dann 64. Das ist erschreckend, aber wahr.
01:35:50 Scharnickel, Blick aus dem Fenster bei meiner Mutter. Oh, das sieht ja aus wie ein Schum. Boah, das ist ja ein Wahnsinnsgarten. Scharnickel, Wahnsinn. Das ist toll. Aber das ist ja wirklich ein... So romantisch. Ja, sehr romantisch. Aber vielleicht wahrscheinlich auch Scharnickel. Sehr schön, gefällt mir ausgezeichnet. Schleifenvieh, oh, das wird jetzt aber sehr idyllisch hier. Guckt euch das mal an.
01:36:18 Dieser Himmel, grandios. Ich zeige jetzt mal nur ein Foto, weil da noch viele andere Sachen kommen.
01:36:28 Schleifen, wie ist Taiping? Ich kenne das Café aus der Zöliakie-Gruppe, in der ich bin. Ich war noch nie vor Ort, aber habe schon oft bestellt. Möchte ich nachholen. Also das ist auch sehr idyllisch gelegen. Und das Café am Stadtrand von Ettlingen, man ist zwar gleich auch in 10 Minuten in der City, wer Ettlingen nicht kennt, sehr schöne Stadt, nicht so groß, 40.000 Einwohner.
01:36:56 aber im Krieg nicht zerstört worden. Sehr, sehr schönes Städtchen. Und eben dieses tolle Café, das Lillehus. Und von da sind es auch nur noch 10 Minuten bis zum Wald. Da kann man auch wunderbar spazieren gehen. Es liegt sehr, sehr idyllisch alles. Das ist auch das Horbachtal, kann man auch durchspazieren. Und da um die Ecke ist mein altes Gymnasium. Da war ich früher Schüler. Auteani schreibt, ich werde Montag 66.
01:37:26 Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an. Ja, Fabian der Pfeiffer. Fabian, wenn wir jetzt schon so falsch sind. Pfeiffer doch bitte mal jetzt. Bohemian Rhapsody. Ja, wir hören. Da war doch was.
01:37:46 Und sie schreibt noch, bin jetzt altersweise. Ach, du auch. Von A nach B auch schon länger. Total. Wie du lachst. Schleifenweh, ihr macht das so schön. Danke, ein schönes Wochenende. Schleifenweh, wünsche ich dir auch. Im Chak sei Mama hat Wassermasch. Das ist gut. Cheers. Zweite Tasse. So.
01:38:17 es gibt es zwei filialen und isabella glutenfreie patisserie stuttgart ist ja groß ich hab da mal gewohnt einige zeit her
01:38:32 Schornickel. Ja, das ist da sehr ländlich. Der nächste Ort ist auf dem Berg in der Nähe. Da ist ein schmales Tal mit einem Bach. Grundstück ist sehr groß. Wahnsinn, du musst alles beachten. Wahnsinn, Wahnsinn. Und ich hoffe, die Grundsteuer ist nicht zu teuer. Das reimt sich sogar. Ich kriege jetzt nur noch einen Schüttelheim. Günay. Oh, das ist ja auch toll. Ich war bisher in Frankfurt, immer bei Isabellas.
01:39:00 Frankfurt, da habe ich auch mal geliebt, aber noch nicht bei Isabella's gegessen. Vielleicht sollte ich das mal nachholen. Sascha, wir müssen wöchentlich 100 Displays von Pönsken bauen. Das ist eine glutenfreie Bäckerei. Ah ja, toll. Das Displays für eine Bäckerei. Ach so. Aber dass dann auch so eine Bäckerei gibt, ist ja toll. Da steht, damit von A nach B nicht austrocknet.
01:39:29 Und auch die Atti sagt, fühlt sich gerade nicht so an. Ihre Altersweisheit, glaube ich. Ach so, was? Ich trockne aus. Wegen meiner Altersweisheit. Ich glaube, da bringt sie was durcheinander. Ich glaube, das war das Wassermarsch. Nein, das waren zwei Nachrichten. Oh, jetzt. Liebe Leute, ich lese euch jetzt mal was vor. Und zwar eine Geschichte aus Bomas Buch.
Lebensgeschichte der Marmeladenoma
01:39:5601:39:56 Ihr kennt ja, die meisten von euch haben schon von diesem Buch gehört, ich ahne es. Ich will euch noch mal eine Geschichte vorlesen, die ich glaube, ich noch nicht vorgelesen habe. Vielleicht mal die Oma vor einiger Zeit. Das ist ja ihre Lebensgeschichte. Mein Leben ist ein Märchen. Bevor das voll ist, ein Einwurf. Sie meint, dass das Leben jetzt anfängt, fühlt sich nicht so an.
01:40:21 Mit 66 Jahren. Dann ändere mal dein Mindset. Das kann sich jederzeit wieder alles zum Positiven entwickeln. Egal was man erlebt, wir haben auch schon so manches erlebt und immer wieder geht eine Tür auf. Und ich habe auch das Gefühl, mein Leben beginnt jetzt gerade wieder.
01:40:43 Immer wieder aufs Neue. Jetzt muss ich mal gucken. Sie sagt, darf man meinem Körper, also Ihrem Körper nicht sein. Spielt keine Rolle, geht trotzdem. Anfani schreibt noch, das Buch ist sehr, sehr toll. Das freut mich. Ja, es war auch eine tolle Arbeit mit der Marmeladenoma, das gemeinsam zu schreiben. Das sind ja alles Ihre Erinnerungen. Wir hätten ja so ein Buch schreiben können. Und ich habe noch einiges, das will ich noch...
01:41:11 neu bearbeiten. Aber ich muss erst mal die Schrift von der lieben Marmeladenoma entziffern. Und ich habe nicht immer die Zeit. Momentan sitze ich ja stundenlang jeden Tag bei mir am Schreibtisch, Homeoffice, und habe wahnsinnig viel zu tun. Und es hat gerade mal wieder so geklappt hier mit der Märchenstunde. Heute Mittag habe ich noch kurz hier ein kleines Skript geschrieben, den Ablauf. Und jetzt, wie gesagt, lese ich euch was vor aus dem Buch der Marmeladenoma Wanderer auf Erden.
01:41:43 Unser bescheidener Liebensstandard wuchs und wir konnten uns schließlich ein Leichtmotorrad kaufen. Ein gebrauchtes Sudprag.
01:41:53 Zwischenzeitlich war ich zum dritten Mal schwanger geworden und meinem Mann winkte eine bessere bezahlte Stelle in Augsburg. Doch noch waren wir hier in Karlsruhe und ich freute mich über die häufigen Besuche von Marlene. Sie war im Laufe der Zeit zu meiner besten Freundin geworden. Wir teilten die gleichen Interessen. Marlene liebte wie ich klassische Musik und Literatur. Wir sprachen über Montpassant und unseren Lieblingsdichter Rilke.
01:42:23 und konnten uns stundenlang in Welten verlieren, zu denen andere in unserem Umfeld keinen Zugang hatten. Ja, wir waren seelenverwandt. Doch war mir nicht entgangen, dass Marlene, wie mir schien, ein Auge auf meinen Mann geworfen hatte. Es war nicht mehr als ein harmloser Flirt, auf den mein Gatte allerdings geschmeichelt einging. Das kränkte mich.
01:42:52 An einem Sonntag bekam mein Mann überraschend Besuch von einem Freund. Sie verabredeten spontan, meine Erlaubnis vorausgesetzt, einen kleinen Ausflug auf ihren Motorrädern zu machen. Dem stand nichts entgegen, bis zu dem Zeitpunkt, als Marlene unsere Wohnung betrat. Ja, sie würde sich gerne an der kleinen Exkursion beteiligen, gab sie auf Nachfrage meines Mannes zu verstehen.
01:43:21 Ich war bestürzt. Ich war beleidigt. Sie fuhren vergnügt davon. Ohne mich. Marlene auf dem Rücksitz des Motorrades, die Arme um den Körper meines Harald geschlungen. Ich fühlte mich verlassen. Ich fühlte mich verraten. Ich war erzürnt. Mein Kopfkino spielte ohne mein Zutun einen Film ab, der zunehmend dramatischer wurde.
01:43:50 Es zeichnete sich gerade ab, dass ich am Ende des Films ein Zerwürfnis epischen Ausmaßes zutragen sollte, als es an der Haustür klingelte. Mein Mann war vorzeitig von seiner Ausfahrt zurückgekommen, zerschunden, verletzt. In einer Kurve war er mit seinem Motorrad auf Rollsplitt geraten und gestürzt. Marlene war unverletzt, aber sie war geschockt.
01:44:17 Ich warf ihr einen vernichtenden Blick zu, bat meinen Mann herein und schloss wortlos die Tür vor Marlene. Sie hatte mich mit ihrem Verhalten im Innersten getroffen. Bereits am nächsten Tag, mein Mann war schon bei der Arbeit, stand Marlene vor der Tür. Sie hatte ein blütenweißes, wunderschönes Kleid an. Und ich muss zugeben, sie sah aus wie eine Märchenprinzessin.
01:44:45 Sie blickte mich verstört an, suchte nach Worten Entschuldigung. Doch bevor sie etwas sagen konnte, bat ich sie herein. Ich war noch immer zutiefst gekränkt und hatte nicht die Absicht, dieses Gefühl zu unterdrücken. Da ich, als Marlene klingelte, gerade im Keller zu tun gehabt hatte, folgte sie mir unaufgefordert die Treppe hinunter.
01:45:10 Im Vorraum, der als Kohlenkeller diente, sprach sie mich an. Worte der Entschuldigung, tiefstes Bereuen, sie beschwor unsere innige seelische Freundschaft. Vergebens, ich war nicht zu erweichen. In einem letzten Akt der Verzweiflung warf sie sich schließlich in einem blütenweißen Kleid vor mich auf die Erde, mitten hinein in die Kohlen. »Vergib mir«, rief sie schluchzend.
01:45:40 Ich hatte noch versucht, sie zurückzuhalten, doch beinahe zeitgleich gingen wir gemeinsam zu Boden. Wir lagen uns in den Armen und wir weinten. Ich vergab Marlene, meiner geliebten besten Freundin Marlene. Ein melodramatischer Moment. Unsere Tränen, sie waren echt. Wir schworen uns ewige Freundschaft, getragen von Aufrichtigkeit, unverbrüchlicher Liebe und gegenseitigem Respekt.
01:46:10 Trotz der Tatsache, dass wir beide auf Briketts kauerten, war dies dennoch ein feierlicher Moment. »Wir werden uns bald wiedersehen«, versprach mir Marlene, bevor sie ging. Wir umarmten uns nochmals innig, als sie schon vor der Haustür stand. Wir wollten uns nicht mehr loslassen. In diesem Augenblick ahnten wir nicht, dass es kein Wiedersehen geben würde, nicht in dieser Welt.
01:46:37 Nur Stunden nach ihrem Besuch kam meine beste Freundin unter tragischen Umständen ums Leben. Ein Abschied. Ja, das war eine nicht ganz traurige Geschichte eigentlich, trotz dieser Szene da im coolen Keller. Das war ihre allerliebste Freundin damals. Ich habe auch einige Briefe gefunden von der lieben Marlene. Ich habe sie nicht gelesen. Das geht ja nicht. Kann ich nicht machen. Aber ich bewahre sie auf, diese Briefe.
01:47:14 Wer es lesen will, das Buch, ich empfehle es wirklich. Mein Leben ist kein Märchen. Es sind noch einige Exemplare, da haben wir nicht mehr viele. So, Frage Runde. Wer will, kann jetzt noch mal was fragen. Wirtiger schreibt, das war ein Kapitel, das mich lange beschäftigt hat. Ja, das kann ich nachvollziehen. Ja.
01:47:42 Scharnickel Grundsteuer, keine Ahnung, lieber von A nach B. Da haben meine Eltern nie darüber geredet. Ja, das verschweigen sie dir, Scharnickel. Scharnickel schreibt an Fahni, hatte Omas Buch in einer Woche durch und das ist für mich sehr schnell. Also sie wollte mir sagen, dass das Buch sehr gut ist. Ja, es ist tatsächlich ein...
01:48:10 Page Turner, wenn man so sagt. Und sagt auch Inay. Ich habe das Buch auch im Regal stehen, habe es so gerne gelesen. Ich habe es innerhalb von zwei Tagen gelesen, da ich es nicht aus der Hand legen konnte. Das geht vielen so, dieses Buch. Da steht es im Regal. Mensch, cool, das ist schön. Ich war vor kurzem auch in der Tourist Info in Ettlingen. Da steht es auch im Regal. Da sind die Bücher von den Ettlinger Autoren, Autoren.
01:48:38 Und auch die Marmeladenoma ist natürlich dabei. Anfange schreibt irgendwann vielleicht ein zweites Buch. Wer weiß, wer weiß. Die Marmeladenoma, die Liebe, die könnte... Sie hätte unglaublich viele Texte hinterlassen. Und vielleicht gibt es noch keine andere Geschichte, weil ich habe auch einiges mit der Marmeladenoma erlebt. Und wir konnten gar nicht alles da unterbringen, in dem Buch, wie gesagt. Es ist unglaublich viel.
01:49:07 Und Janik, hast du vielleicht noch was zum Vorlesen, zum Abwechseln? Ali von N. schreibt, ich habe es auf einer Zugfahrt durchgelesen, musste vor allem bei dem Kapitel, wo ihre Mutter gestorben ist, ein paar Tränen verdrücken. Ja, das war auch eine tragische Sache. Ich habe auch beim Schreiben mit ihr so manche Träne...
01:49:32 Weinen müssen auch die Marmeladenoma natürlich. Aber mir haben auch unglaublich viel gelacht, es sind auch viele witzige Sachen passiert. Die Marmeladenoma hat ja ein unglaublich spannendes Leben hinter sich. 94 Jahre auf dieser Welt zu sein und eine der letzten Zeitzeugen auch dieser unzähligen Zeitung im Dritten Reich, die für alle Beteiligten eine Katastrophe war.
01:49:56 Chris Block schreibt, in der Württembergischen Landesbibliothek ist es auch auszuleihen. Tatsächlich, das ist ja schön. Anfani schreibt, das war wirklich traurig, das Kapitel. Oma hat so viele Verluste erleiden müssen. Ja.
Gesellschaftliche Reflexionen und Zukunftsvisionen
01:50:1201:50:12 Und Spinzessin schreibt, wie schön, dass ihr noch vergeben werden konnte. Das stimmt. Dass man sich nicht im Streit getrennt hat, gerade wenn dann jemand ausstürmt, ist das auch noch sehr schlimm. Deswegen immer, wenn man außer Haus geht, man sollte niemals im Streit gehen. Man sollte sich vorher immer versöhnen, sich umarmen. Das ist wichtig.
01:50:35 Martin, 1944, lieber von A nach B, wird es irgendwann mal wieder schöne Reise-Vlogs auf dem YouTube-Kanal geben. Ja, dass du den Kanal noch kennst, ich habe ja mal ein paar Videos gemacht.
01:50:47 Aber lieber Maddin, ich habe da leider nicht die Zeit dazu und auch nicht die technischen Fähigkeiten, weil der Janik hat mir das ja immer geschnitten. Ich kann das nicht und den Janik mag ich damit nicht belemmern. Ich bin zwar immer noch unterwegs und lebt tolle Sachen und vielleicht gibt es mal wieder eine Fernreise. Aber dieses Jahr war ja gar nichts. Wir haben überhaupt keinen Urlaub gemacht. Ging ja nicht. Jede Rakete war...
01:51:17 Ja, in der Klinik und wir wollten eigentlich nach Litauen gehen, einen Freund dort besuchen und wir wollten auch nach Bordeaux gehen.
01:51:25 In Bordeaux ist die halbe Gegend abgebrannt. Im Gironde waren ja Waldbrände ohne Ende aufgrund des menschengemachten Klimawandels. Und dann ging das auch nicht. Und jetzt sind wir ja froh, wenn wir dieses Jahr mit einem gesunden Auge davon kommen. Und dann haben wir ein Auge auf neue Reisen. Oder besser zwei Augen von dir und zwei von dir.
01:51:50 Scharnicke schreibt, ja, was Oma alles erlebt hat. Wahnsinn. Ja, der hat unglaublich viel erlebt. Das ist der Wahnsinn.
01:51:59 Und Fanny schreibt, ihre Seele wird weiterleben. Ja, natürlich. Unsere alle Seelen werden weiterleben. Energie kann nicht verloren gehen, sei ein physikalisches Gesetz. Und die Seele ist ja auch eine Energie. Und alles, was wir von uns geben, im Guten wie im Schlechten, geht auch niemals verloren. Das sagt die Physik. Madin, wie schade, ich gucke es Sie ab und zu sehr gerne mal wieder an.
01:52:28 Also die Videos von A nach B. Und Bordeaux ist eine schöne Gegend, war ich 2017 im Rahmen eines beruflichen Austausches. Ja, Bordeaux ist wirklich sehr sehenswert und da gibt es auch ganz tolle Dinge außenrum. Bordeaux, ich sage nur Rotwein. Ich liebe nämlich Bordeaux. Der badische Wein ist auch gut, aber der Bordeaux, der ist natürlich ganz, ganz toll.
01:52:54 Nina Colada, Energie geht niemals verloren. Sie ändert nur ihre Form. Ja, genau so ist es. Sie ändert nur ihre Form. Und die Essenz von uns geht mit Sicherheit nicht verloren. Ja, ihr Lieben, jetzt kommen wir schon fast wieder zum Ende unserer Sendung. Ich habe noch ein kleines Gedicht. Und ich habe noch...
01:53:28 Ali von Enten sagt, ihr könnt ja zu den Sturte-Picker festspielen gehen. Tja, die sind weit weg, aber damals wirklich, jede Rakete wird ja nochmal operiert. Ja, ja, das war nicht die einzige OP. Ich habe noch eine zweite, leider muss das Öl was im Auge geben, aber hier ist das Auge gefüllt mit Öl. Es muss leider wieder raus operiert werden, das ist der Nachteil an dem Öl. Und die OP steht schon fest, ich war an dem Tag wirklich sehr geknickt, als ich den Termin bekommen habe.
01:53:58 ist der 28. September alles wieder das Gleiche. Daumen drücken, dann geht es wieder nach Tübingen. Ich muss sagen, es gibt in der Klinik leckere Antipasti Teller. Deswegen macht sie das auch. Ich hatte einen Abend einen Antipasti Teller bestellt und es war Wahnsinn. Es war wie im Hotel. Sehr lecker und auf den Antipasti Teller freue ich mich schon. Genau. Man muss die Kleidung.
01:54:25 Jetzt kommt noch ein Gedicht und ein kleiner Spruch. Und bevor ich das jetzt vorlese, in zwei Wochen sind wir wieder live, die Marmeladenoma-Familie. Wir sind alle dabei. Und nächste Woche kommt wieder eine Wiederholung von einem Stream von der Marmeladenoma, natürlich mit Live-Chat, ganz wichtig. Und jetzt kommt ein Gedicht, und zwar von Erich Fried.
01:54:52 Es ist Unsinn, sagt die Vernunft. Es ist, was es ist, sagt die Liebe. Es ist Unglück, sagt die Berechnung. Es ist nichts als Schmerz, sagt die Angst. Es ist aussichtslos, sagt die Einsicht. Es ist, was es ist, sagt die Liebe. Es ist lächerlich, sagt der Stolz.
01:55:16 Es ist leichtsinnig, sagt die Vorsicht. Es ist unmöglich, sagt die Erfahrung. Es ist, was es ist, sagt die Liebe. Ja, das war von Erich Fried, das ist eins meiner Lieblingsgedichte, ich finde das wirklich sehr, sehr schön. Und bevor wir jetzt...
01:55:39 Der Chris Block schreibt noch, dann werden wir eine zweite Kerze ansögen. Ja, das ist lieb von euch. Danke, Chris Block. Das ist lieb. Chris Block schreibt lecker, also die Antipastizelle war wirklich sehr lecker. Das war wirklich toll. Ganz genau. So, und jetzt zum Schluss will ich euch noch einen Spruch sagen.
01:56:06 Und zwar von Heinz Erhardt. Das war ein Lyriker, ein Komiker, ein Schauspieler, ein tausendsasser, ein blitzgescheiter Mensch. Sehr witzig. Und das, was er jetzt hier sagt in diesem Spruch, das ist eine Sache, die hat wirklich Hand und Fuß zu hören. Glaube nicht alles, was du denkst. Kann man drüber nachdenken.
01:56:38 Ich hatte hier noch von Nadine1944. Ach, jetzt verstehe ich, warum jede Rakete heute mit dem Hut und einer Augenklappe dabei ist. Wollte doch noch fragen, aber jetzt kenne ich den Hintergrund. Alles Gute und schnelle Genießung. Vielen Dank. Yes. Scharnickel, Daumen werden gedrückt, Kerzen werden angezündet.
01:57:03 Und danke für diesen wunderbaren Abend und habt eine gute Nacht. Aktristessa73, bis zum nächsten Mal, ihr Lieben, sagt Final Fantasy Girl. Ja, bis zum nächsten Mal, ihr Lieben. Schön, dass ihr alle wieder dabei wart und wir hoffen, wir sehen uns wieder live in zwei Wochen. Und wie gesagt, nächste Woche gibt es eine Wiederholung mit Live-Chat. Und der Wahlenkel Fabian macht die Kerze aus. Und ich sage zu euch als letzte Botschaft, wie immer,
01:57:33 Klappt nicht. Wie immer, seid gut zueinander. Tschüss und Ade. Euer von A nach B. Ederakete Piraten. Der lila Elefant. Der lila Elefant. Ihr zwei. Winke, winke. Wir sehen uns wieder. Gute Nacht. Schlaf schön. Bis bald.