OMAS Gemütlicher Stream Stream vom 25.11.2023
Märcheninsel entführt in fantastische Welten
Es wurde ein Zusammensitzung auf der Märcheninsel veranstaltet, bei der klassische Märchen wie 'Der standhafte Zinnsoldat' und 'Die Bremer Stadtmusikanten' vorgelesen wurden. Persönliche Geschichten aus dem Leben der Erzählerin, darunter ihre Kindheit im Krieg und ihre Teilnahme an einer Buchmesse, wurden mitgeteilt. Fanpost und Wünsche der Community wurden behandelt, der Abend endete mit Märchenvorlesungen.
Märcheneröffnung und erste Geschichte
00:06:2900:06:29 Willkommen auf der Märcheninsel bei eurer Marmeladenoma und Hede-Rakete. Guten Abend. Und von A nach B. Hallo. Denn Yannick ist heute eingeladen bei einem Geburtstag von einem Studentenfreund und der Fabian ist drei Wochen in Urlaub. Zum Glück habe ich die beiden...
00:06:55 Sonst müsse die Sendung ausfallen. Nun, Märchenstunde. Und mein Lieber, von A nach B zündet die Kerze an für die Unglücklichen dieser Erde. Und wir denken an sie.
00:07:25 So, ich danke dir von A nach B. Und ich fange an mit dem ersten Märchen, der standhafte Zinnsoldat. Jetzt wo habe ich den? Hätte ich eigentlich vorher richten sollen.
00:07:50 Wenn du das iPad brauchst, sagst du Bescheid, gell? Ich sag ich dir. Ich hab's sogar auf Anhieb. Und den lese ich eigentlich von A nach B zuliebe vor. Weil, das ist ein Lieblingsmärchen von dir, gell? Ja. Gut. Also. Der standhafte Zinnsoldat. Es waren einmal 25 Zinnsoldaten. Alle Brüder. Denn sie stammten von einem alten, zinnernen Löffel.
00:08:20 Sie hielten das Gewehr im Arm und das Gesicht geradeaus. Rot und blau war ihre Uniform. Und es war einmal ein kleiner Junge. Da hatte sie zum Geschenk bekommen, denn es war sein Geburtstag. Er nahm den Deckel von der Schachtel und als er die Soldaten erblickte, klatschte er in die Hände und rief, Zinn, Soldaten. Das war das erste Wort, das sie in dieser Welt hörten. Noch einmal rief der Knabe, Zinn, Soldaten.
00:08:49 Dann hob ich sie alle aus der Schachtel und stellte sie auf dem Tisch auf. Der eine Soldat ging dem anderen aufs Haar. Nur ein einziger war zuletzt gegossen worden, der hatte das Zinn nicht ausgereicht und er hatte nur ein Bein. Aber er stand ebenso fest und sicher auf seinem einen Bein wie die anderen mit ihren Zweien. Und gerade dieser Soldat war es, der Seltsames erleben sollte.
00:09:18 Auf dem Tisch, auf dem sie aufgestellt wurden, stand viel anderes Spielzeug. Aber das, was am meisten in die Augen fiel, war ein niedliches Schloss von Papier. Kunstvoll weiß ausgeschnitten worden, auf dem Dach wehten die Fahnen und durch die kleinen Fenster konnte man in die Seele hineinsehen. Vor dem Schloss standen kleine zierliche Bäumchen und dazwischen lag ein kleiner Spiegel.
00:09:46 der wie ein klarer see aussah schwäne von wachs schwammen auf dem see und spiegeln sich darin
00:09:54 Darin. Das alles war niedlich anzusehen, aber das Schönste war doch eine kleine Tänzerin, die mitten in der offenen Schlosstüre stand. Es war, als ob sie aus dem Schloss gesprungen kam. Auch sie war aus Papier geschnitten, aber sie trug ein Röcklein aus klarem Linnen und ein kleines, schmales Bandweter über ihren Schultern, ähnlich einem Gewande.
00:10:20 Und mitten darauf trug sie eine glänzende Rose, so groß wie ihr ganzes Gesicht. Das kleine Mädchen streckte ihre Arme aus, denn sie war eine gute Tänzerin. Und dann hob sie das andere Bein so hoch empor, dass es von einem Röcklein umschlossen wurde. Der Zinnsoldat konnte es durchaus nicht finden und glaubte nicht anders, als dass auch sie nur ein Bein habe wie er.
00:10:47 Das wäre eine Frau für mich, dachte er. Sie ist aber sehr vornehm. Sie wohnt in einem Schloss und ich habe nur eine Schachtel und da sind wir 25 drin. Das ist keine Behausung für Sie. Entschuldigt.
00:11:07 Doch ich würde gerne Bekanntschaft mit ihr machen. Auf dem Tisch stand auch eine Schnupftabakdose. Die schien ihm ein gutes Versteck zu sein. Er stellte sich, solange er war, hinter die Schnupftabakdose und von dort aus konnte er die kleine, feine Tänzerin so recht betrachten. Sie stand immer noch auf einem Bein und fuhr damit fort, ohne aus dem Gleichgewicht zu geraten.
00:11:33 Als es Abend wurde und der kleine Junge und alle Leute im Haus zu Bett gingen, wurden auch alle anderen Zinssoldaten in ihre Schachtel gelegt. Aber um Mitternacht fing das Spielzeug an sich zu bewegen und miteinander zu spielen. Sie spielten Einladung im Schloss oder Krieg führen oder Ball werfen.
00:11:58 Die zehn Soldaten hasselten in ihrer Schachtel, denen sie wollten gerne dabei sein und mitspielen. Aber sie konnten den Deckel nicht abheben. Der Nussknacker schlug Purzelbäume, der Griffel malte lustige Figuren auf die Schiefertafel. Kurz, es war ein Lärm, dass der Kanarchenvogel erwachte und anfing mitzusprechen. Er sprach sehr schön und in Fersen. Mitunter sang er auch.
00:12:27 Die beiden einzigen, die sich nicht von der Stelle bewegten, waren der Zinnsoldat und die Tänzerin. Sie stand kerzengerade auf einer Zehenspitze und hatte beide Arme ausgestreckt. Er war ebenso standhaft auf seinem einen Bein. Seine Augen wandte er keinen Augenblick von ihr ab. Jetzt schlug die Uhr zwölf und klatsch, da sprang der Deckel von der Schnupftabakdose auf.
00:12:55 Es war nämlich gar kein Schnupfaback darin, sondern das war ein Kunststück von einem Spielzeug, und aus der Dose sprang ein Kobold. »Zinn, Soldat«, sagte der kleine Kobold, und wackelte auf seinem Spiraldraht. »Zinn, Soldat, sieh doch nicht nach dem, was dich nichts angeht.«
00:13:18 Aber der Zinssoldat tat, als ob er nichts hörte. »Na, dann warte nur bis morgen«, sagte der Kobold, ehe er wieder in seine Dose hineinschlüpfte.
00:13:31 Als es morgen wurde und die Kinder aufstanden, nahmen sie den Zinssoldaten und stellten ihn ins Fenster. Auf einmal weist nun der Kobold oder weiß der Zugwind, auf einmal flog das Fenster auf und der Soldat fiel Hals über Kopf aus dem dritten Stockwerk hinunter auf die Straße.
00:13:52 Das war ein weiterer und schrecklicher Stürz. Aber der tapfere Soldat streckte sein Bein gerade in die Höhe und dann blieb er kopfüber mit dem Bajonett zwischen den Pflastersteinen stecken.
00:14:05 Der kleine Junge und das Dienstmädchen gingen sogleich hinunter, um ihn zu suchen. Sie kamen ganz nahe an ihn heran, hätten schier ihren Fuß auf ihn gesetzt. Aber sie sahen ihn nicht und kehrten unverrichteter Dinge ins Haus zurück. Nicht wahr? Der Zinnsoldat hätte rufen sollen. Hier bin ich, hätte er rufen sollen. Dann hätten sie ihn wohl gefunden.
00:14:35 Geht ihm das so schwer an.
00:14:38 Allein er fand es nicht passend, laut zu schreien, weil er in Uniform war. Und so blieb er liegen. Nun fing es an zu regnen. Bald fielen die Tropfen dichter und endlich wurde es ein Platzregen. Das Wasser strömte über die Pflastersteine und sammelte sich in der Rinne. Als es vorüber war, kamen zwei Straßenbogen. »Oh, sieh einmal«, riefen sie, »da liegt ein Zinnsoldat. Das ist ein schönes Spielzeug.«
Reise des Zinnsoldaten und Wiedervereinigung
00:15:0700:15:07 Der muss in einem Schiff fahren und weit hinaus ins Leben. Und sie falteten aus einer Zeitung einen Kahn, setzten den Soldaten hinein und schoben das Schiff ins Wasser. Da fuhr der Zinnsoldat in seinem stolzen Schiff den Rindstein hinunter. Die Kinder liefen nebenher, klatschten in die Hände und freuten sich. Also heute habe ich auch ein bisschen... Ein bisschen kühl hier, gell?
00:15:38 Entschuldigt.
00:15:40 Der Regen aber hatte das Wasser im Rindheim zu einem reißenden Strom heranwachsen lassen. Die Wellen gingen hoch, das Papierboot schaukelte auf und nieder und manchmal drehte sich so geschwind, dass der Zinssoldat piepte. Aber er blieb standhaft, verzog keine Miene, sah geradeaus und tilte das Gewehr im Arm. Plötzlich trieb der Kahn unter eine lange Rindsteinbrücke.
00:16:09 Da wurde es so dunkel, als wäre er wieder in der Schachtel. Wohin mag ich kommen, dachte er. An allem ist der Kobold schuld. Ach, sehe doch die kleine Tänzerin hier mit dem Kahn. Dann möchte es meinetwegen noch einmal so dunkel sein. Da kam eine große Wasserratte gekrochen. Die wohnte unter der Rindsteinbrücke.
00:16:37 Wer darf, rief die Ratte, hast du einen Pass? Zeig mir deinen Pass. Aber der Zinssoldat schwieg und hielt das Gewehr nur noch fester. Das Schifflein war unaufhaltsam weiter und die Ratte huschte hinterher. Sie fauchte, fletschte die Zähne und rief den herumtreibenden Holzspänen und Strohhalmen zu.
00:17:00 Haltet ihn, haltet ihn, er hat seinen Pass nicht gezeigt, er hat keinen Zoll gezahlt, er darf nicht weiter wahren.
00:17:10 Aber die Strömung wurde stärker und immer stärker, und der Zinssoldat konnte schon da, wo die Brücke aufhörte, den hellen Tag erblicken. Doch zugleich hörte sein Ohr einen furchterregenden Klang, ein Sausen und Brausen, das einen tapferen Mann wohl in Angst und Schrecken versetzen konnte. Denn die Gosse mündete da, wo die Brücke endete, in einen großen Kanal ein.
00:17:37 Das Wasser stürzte den breiten Strom hinab und das war für den Zinssoldaten ebenso gefährlich, wie es für uns einen wäre, einen Wasserfall hinunterzufahren. Nun war es schon so nahe daran, dass er nicht mehr anhalten konnte. Das Papierboot fuhr hinaus, der arme Zinssoldat hielt sich so steif, wie er nur konnte. Niemand sollte ihm nachsagen, dass er ihm den Augen geblinzelt hätte.
00:18:05 Das Schiffchen wirbelte in dem Strudel um und um und war bis zum Rhein mit Wasser gefüllt. Es fing an zu sinken.
00:18:14 Der Zinnsoldat stand bis zum Hals im Wasser und tiefer und tiefer sank der Kahn und mehr und mehr löste das Papier sich auf. Nun stieg das Wasser über den Soldatenkopf. Da dachte er an die kleine, niedliche Tänzerin, die er nie mehr zu Gesicht bekommen sollte und in seinen Ohren klang ein trauriges, altes Soldatenlied.
00:18:39 »Fahre hin, o krieges Mann, den Tod musst du erleiden.« Nun zerriss das aufgeweichte Papier, und der Zinssoldat stürzte in die Tiefe. Doch im Augenblick wurde er von einem großen Fisch verschlungen.
00:18:57 Ach, wie dunkel war es im Fischleib. Da war es noch viel finsterer als unter der Rindsteinbrücke. Und dann war es da sehr eng. Aber der Zinssoldat blieb standhaft und lag lang ausgestreckt im Fischmagen, das Gewehr im Arm. Der Fisch schwamm hin und her und hin und her und machte schreckliche Bewegungen und wurde endlich ganz still. Plötzlich öffnete sich ein Spalt.
00:19:27 Das Licht schien klar herein und eine Stimme rief laut. Der Zinssoldat! Der Fisch war gefangen, auf den Markt gebracht, verkauft und in die Küche hinaufgetragen worden, wo die Küche ihn mit einem großen Messer aufschnitt. Sie stutzte, fasste den Soldaten mit spitzen Fingern mitten um den Leib und trug ihn in die Stube. Alle sollten den merkwürdigen Mann sehen, der im Magen eines Fisches herumgereist war.
00:19:57 Aber der Zinnsoldat war nicht stolz. Sie stellten ihn auf den Tisch und da, wie sonderbar kann es doch auf der Welt zugehen, da war der Zinnsoldat in derselben Stube, in der er früher gewesen war. Er sah dieselben Kinder und dasselbe Spielzeug. Das selbe herrliche Schloss stand auf dem Tisch und vor dem Schloss stand die niedliche kleine Tänzerin.
00:20:23 Sie hielt sich immer noch auf dem einen Bein und streckte das andere hoch in die Luft. Sie war auch standhaft. Das rührte den Soldaten. Er war nahe daran, Zinn zu weinen. Aber es schickte sich nicht. Er sah sie an. Sie sagte nichts. Dann nahm einer der kleinen Knaben, ohne ein Wort zu sagen, den Zinnsoldaten und warfen ihn das Kaminfeuer.
00:20:50 Es war sicher der Kobold in der Schnupftabakdose, der schuld daran war. Der Zinnsoldat stand grell beleuchtet da und fühlte eine Hitze, die schrecklich war. Er wusste aber nicht, ob sie von dem wirklichen Feuer oder von der Liebe her rührte. Die Farben waren von ihm abgegangen.
00:21:12 Hatte er sie auf der Reise verloren oder war der Kummer daran schuld? Er sah das papierende Mädchen an, sie sah ihn an und er fühlte, dass er schmolz. Aber noch stand er standhaft mit dem Gewehr im Arm.
00:21:29 Da ging die Tür auf, der Wind ergriff die Tänzerin und sie flog wie ein Schmetterling in den Ofen zum zehn Soldaten hinein, lodete in den Flammen auf und fort war sie. Da schmolz der zehn Soldat zu einem Klumpen.
00:21:46 Als das Mädchen am anderen Tag die Asche ausräumte, fand sie ihn als ein kleines Herz. Von der Tänzerin war nur eine Flitterrose geblieben, die kohlschwarz geprallt war. So, das war das Lieblingsmärchen von A nach B. Hast du dich gefreut? Ja, vielen Dank. Das ist ganz toll. Und dann kommt...
00:22:10 Das zweite Märchen. Magst du einen Schal haben? Nee, Schatzele. Ich wege dem Kabel da, weißt du, ich muss da... Ich bin extra rausgekrochen ins Wohnzimmer. Du lebst Schatzele, du. Ich kann es selber auf Ihnen machen. Vielleicht den Umlink? Nee, lass es, Schatz. Ja, vielleicht später. Ich lief von da. Ganz eigentlich. Ich lese nicht warm. Okay. Ich danke dir. Hede, Rakete.
00:22:37 Da stand der Witzinsoldat. Das zweite Märchen ist die Bremer Stadtmusikanten. Wo hab ich die? Guckst du mir ein bisschen auf das Kabel da achtgeben? Ich fühle mich so angekettet. Da haben wir sie schon.
Beginn des zweiten Märchens
00:23:0200:23:02 Die Bremer Stadtmusikanten. Es hatte ein Mann einen Esel, der schon lange Jahre die Säcke unverdrossen zur Mühle getragen hatte, dessen Kräfte aber nun zu Ende gingen, sodass er nur zur Arbeit immer untauglicher wurde. Da dachte sein Herr daran, ihn aus dem Futter zu schaffen. Aber der Esel merkte, dass kein guter Wind wehte, lief fort und machte sich auf den Weg nach Bremen.
00:23:29 Dort, meinte er, könnte er Stadtmusikant werden. Als er ein Weilchen fortgegangen war, fand er einen Jagdhund auf dem Wege liegen. Der jabte wie einer, der sich müde gelaufen hat. Nun, was jabst du so, pack an, sagt der Hund. Der Esel.
00:23:47 Ach, sagt der Hund, weil ich alt bin und jeden Tag schwächer werde, auch auf der Jagd nicht mehr fort kann, hat mich mein Herrwollen totschlagen. Da habe ich Reis ausgenommen. Aber womit soll ich nun mein Brot verdienen? Weißt du was, sprach der Esel, ich gehe nach Bremen und werde dort Stadtmusikant. Geh mit und lass dich auch bei der Musik annehmen. Ich spiele die Laute und du schlägst die Pauken.
00:24:16 Der Hund war zufrieden und sie gingen weiter. Es dauerte nicht lange, so saß da eine Katze an dem Weg und machte ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter.
00:24:29 Nun, was ist dir die Quere gekommen, alter Bartputzer, sprach der Esel. Wer kann da lustig sein, wenn's einmal den Kragen geht, sagt die Katze, weil ich nun zu Jahren komme, meine Zähne stumpf werden und ich lieber hinter dem Ofen sitze und spinne, als nach Mäusen herum zu jagen. Hat mich meine Frau ersäufen wollen? Ich habe mich zwar noch fatt gemacht, aber nun ist Guderad teuer.
00:24:57 Was soll ich tun? Geh mit uns nach Priemeln. Du verstehst dich doch auf die Nachtmusik. Da kannst du ein Stadtmusikant werden. Die Katze hielt das für gut und ging mit. Darauf kamen die drei Landesflüchtigen an einem Hof vorbei. Da saß auf dem Tor der Haushahn und schrie aus Leibeskräften.
00:25:21 Du schreist einem durch Maag und Beinen, sprach der Esel. Was hast du vor? Da habe ich gute Wetter prophezeit, sagte Hahn, weil unsere lieben Frau ein Tag ist, wo sie den Christkindlein die Hemdchen gewaschen hat und sie trocknen will. Aber morgen kommen Gäste am Sonntag, sah die Hausfrau doch kein Erbarmen und hat der Köchin gesagt, sie wolle mich morgen in der Suppe essen.
00:25:49 Und da soll ich mir heute Abend den Kopf abschneiden lassen. Nur ein Schrei ist aus vollem Hals, solange ich noch kann. Ei was, du Rotkopf, sagte der Esel, geh lieber mit uns. Wir gehen nach Bremen. Etwas Besseres als den Tod findest du überall. Du hast eine gute Stimme und wenn wir zusammen musizieren, so muss es eine Art haben. Der Hahn lässt sich den Vorschlag gefallen und sie gingen alle Fähre zusammen fort.
00:26:18 sie konnten aber die stadt bremen in einem tag nicht erreichen man kamen abends in einen wald wo sie übernachten wollten der esel und der hund legten sich unter einen großen baum die katze und der hahn machten sich in die äste der hahn aber flog bis an die spitze wo es am sehesten war ehe er einschlief sah er sich noch einmal nach allen vier winden um da deuchte ihn es sehe in der ferne ein fünkchen brennen
00:26:47 und er rief seinen Gesellen zu, es müsse nicht gar weit ein Haus sein, denn es scheine ein Licht.
00:26:54 sprach der Esel. So müssen wir uns aufmachen und noch hingehen, denn hier ist die Herberge schlecht. Der Hund meinte, ein paar Knochen und etwas Fleisch daran täten ihm auch gut. Also machen sie sich auf den Weg nach der Gegend, wo das Licht war, und sahen es bald heller und heller schimmern, und es ward immer größer, bis sie vor ein helles, erleuchtetes Räuberhaus kamen. Der Esel als der Größte
Aktion der Bremer Stadtmusikanten
00:27:2300:27:23 näherte sich im Fenster und sah hinein. Was siehst du, Gauschimmel? fragte der Hahn. Was ich sehe, sagte der Esel, einen gedeckten Tisch mit schönem Essen und Trinken und Räuber sitzen daran und lassen sich's wohl sein. Das wäre was für uns, sprach der Hahn. Ja, ja, ach, wären wir da.
00:27:46 Da ratschlagten die Tiere, wie sie es anfangen müssten, um die Räuber hinaus zu jagen. Und sie fanden endlich ein Mittel. Der Esel musste sich mit den Vorderfüßen auf das Fenster stellen, der Hund auf den Esel Rücken springen, die Katze auf den Hund glittern und endlich flog der Hahn hinauf und setzte sich die Katze, der Katze auf den Kopf. Und die arme Katze.
00:28:11 Wie das geschehen war, fing sie auf ein Zeichen insgesamt an, ihre Musik zu machen. Der Esel schrie, der Hund bellte, die Katze miaute und der Hahn krähte. Dann stürzten sie durch das Fenster in die Stube hinein, dass die Scheiben klärten. Die Räuber fuhren bei dem entsetzlichen Geschei in die Höhe, meinten nicht anders, als ein Gespenst käme herein und flohen in größter Furcht in den Wald hinaus.
00:28:38 Nun setzten sich die vier Gesellen an den Tisch, nahmen mit dem Vorlieb, was übrig geblieben war, und aßen, als wenn sie vier Wochen hungern sollten. Wie die vier Spielleute fertig waren, löschten sie das Licht aus und suchten sich eine Schlafstelle, jeder nach seiner Natur und Bequemlichkeit.
00:29:00 Der Esel legte sich auf den Mist, der Hund hinter die Türe, die Katze auf den Herd in die warme Asche und der Hahn setzte sich auf den Hahnenbalgen und weil sie müde waren von ihrem langen Weg, schliefen sie auch bald ein.
00:29:16 als mitternacht vorbei war und die räuber von weidem sahen daß kein licht mehr im hause brannte auch alles ruhig schien sprach der hauptmann wir hätten uns doch nicht sollen ins bocktorn jagen lassen und ließ einen hingehen und das haus untersuchen
00:29:34 Der Abgeschickte fand alles still, ging in die Küche, ein Licht anzuzünden, und weil er die glühenden Augen der Katze für lebendige Kohlen ansah, hielt er ein Schwefelhölzchen daran, dass es Feuer fangen sollte. Aber die Katze verstand keinen Spaß, sprang ihm ins Gesicht, spie und kratzte. Da erschrage gewaltig, lief und wollte zur Hintertüre hinaus. Aber der Hund, der da lag,
00:30:02 sprang auf und biss ihn ins Bein. Und als er über den Hof an dem Mist vorbeikam, gab ihm der Esel noch, der aus dem Schlaf geweckt wurde, ein.
00:30:14 mit dem Hinterfuß einen Schlag. Der Hahn aber, der vom Lärmen aus dem Schlaf geweckt und munter geworden war, rief vom Balken ab, Kikriki! Da lief der Räuber, was er konnte, zu seinem Hauptmann zurück und sprach.
00:30:33 In dem Haus sitzt eine gräuliche Hexe, die hat mich angehaucht und mit ihren langen Fingern mir das Gesicht zerkratzt. Und vor der Tür steht ein Mann mit einem Messer, der hat mich ins Bein gestochen. Und auf dem Hof liegt ein schwarzes Ungetüm, das hat mit einer Holzkeule auf mich losgeschlagen. Und oben auf dem Dachl, da sitzt der Richter, der rief, bringt mir den Schelm her. Da machte ich, dass ich fortkam.
00:31:03 Von nun an getrauten sich die Räuber nicht weiter in das Haus. Den vier Bremer Musikanten gefiel es aber so wohl darin, dass sie nicht wieder hinaus wollten. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann musizieren sie noch heute.
00:31:20 Ja, und hier ist einiges passiert in der Zwischenzeit. Und zwar kamen zwei Spenden rein, die lese ich mal vor. Flying Ballets hat drei Euro gespendet und übernimmt die Gebühren. Super entspannter Stream. Weiter so.
00:31:35 Vielen, vielen Dank. Und der Michi hat 10 Euro gespendet mit den Gebühren und er hat keine Botschaft, einfach schön. Wir freuen uns ganz, ganz arg und sagen Danke. Und dann kamen noch ein paar Abos rein, süße Früchtchen. Und zwar ein neuer Sub, Dennis Via ist ein neuer. Willkommen. Mr. CQ.
00:32:00 ist auch ein neuer oder eine neue. Shira Akadia zum siebten Mal und Wen Gules auch ein neuer Sub. Louis VV zum 34. Mal. Na dann wünsche ich euch allen einen schönen Samstagabend auf der Märcheninsel, schreibt sie. Schön, schön. Oder eher.
00:32:24 Jubilee 1337 zum zwölften Mal. Wie immer einfach Danke an euch alle. Freut uns, dass du da bist. Line Future zum 15. Mal. Wünsche allen einen schönen Abend. Und Ittl Daru zum 22. Mal. Hallihallo Gruppe. Und Final Fantasy Girl 80 zum 2. Mal. Hallo Marmelav. Marmelav.
00:32:51 Wir freuen uns alle drei sehr, sehr schön, dass ihr da seid. Und die Neuen, wenn sie ein Autogramm wollen, schickt mir eure Anschrift und eine Briefmarke und dann schicke ich euch ein Autogramm zurück, wenn ihr wollt. Wunderbar.
00:33:08 Und der YouTube-Chat wird natürlich auch vorgelesen. Jetzt war ich gerade auf Twitch. Jetzt gehe ich mal ganz kurz auf YouTube rüber. Und zwar, hallo liebe Marmeladenoma, du hast eine schöne Kerze. Ich drücke dich mal kurz. Du bist so lieb. Schon ist eine Woche vorüber. Gruß aus Luxemburg. Vielen, vielen Dank und schön, dass du da bist und uns zuhörst von so weit her. Derokar sagt, oh wie schön.
00:33:35 Mausi, Schmausi, guten Abend. Servit Leinhardt, guten Abend. Viele sagen guten Abend. Und ich sage, ist es der Marmeladenobmer mittlerweile warm genug? Ja, ja, danke, danke. Die Kerze erwerben. Also ich brate so langsam vor mich hin. Ich muss mal unterbrechen von Anachie, es kamen nämlich noch zwei Märchenwünsche. Ah ja, okay. Einmal wünscht sich die liebe Schleifenfee, der kleine Muck. Der kleine Muck.
00:34:01 Und dann wünscht sich die Regina Schlumpf, die liebe, die wünscht sich die Sexschwene. Haben wir die nicht erst kürzlich gehabt, da muss ich nachschauen, aber ich schreibe es auf. Ich schreibe es auf jeden Fall auf. Und jetzt kam schon wieder ein ReSup rein. Sechsmal hat Miss Mango Butt schon abonniert. Ein halbes Jahr schon dabei, auf viele weitere Monate einen schönen Abend.
00:34:24 Wünschen wir dir auch von ganzem Herzen. Meine Nase übrigens ein bisschen zu. Die Heizungsluft ist hier unglaublich trocken. Ich würde am liebsten in der Badehose hier sitzen. Aber die beiden Damen, die frieren natürlich immer. Aber man muss auch dazu sagen, dass von A nach B hat vorher gefroren, hat jetzt seinen dicken Wollpulli hier abgeworfen und auf einmal hat er Hitzewallungen. Ich weiß nicht, was er gemacht hat. Wahrscheinlich ist es...
00:34:48 Die Aufregung vor der Moderation. Genau. Ich moderiere ja nie. Vergesst das Trinken nicht. Anna, Aquana, Douglas. Vielen, vielen Dank. Wasser Marsch. Chris Plok sagt, Hitzewallung. Chris Plok, durch das Alter. Bitterlemming, werdet mir alle nicht krank da, ihr Lieben. Hey, die Rakete bekommt Frostbeul, ich einen Hitzschlag.
00:35:15 Ich habe noch überlegt, ob ich meine Heizdecke mitnehme, aber ich habe es verworfen. Die Hormone sagt Melli 72, was soll das heißen? Du Hede-Rakete, im Bad hängt ein ganz, ganz warmer Morgenband. Nee, nee, alles gut. Willst du nicht? Nee, später vielleicht. Noch was, noch was Besseres. Auf der Liege im Wohnzimmer liegt eine wundervolle Decke mit...
00:35:42 eine Katze darauf, ein Geschenk von einem Film. Also die wärm dich bestimmt. Hol sie dir. Ich hol sie mir später. Ich trinke jetzt noch meinen Tee leer. Und dann hol sie dir.
00:35:52 Im Wohnzimmer auf der Liege, gell? War ein ganz tolles Geschenk damals. Und Mrs. Pulvertoast sagt, wir haben ganz frische, selbstgemachte Hühnersuppe für alle Kränkelnden. Da muss ich dazu sagen, ich habe von der Marmeladenoma tatsächlich wie jeden Samstagabend eine Hühnersuppe gegessen. Das ist schon ein Klassiker hier. Ich muss auch sagen, wenn ich jetzt den Morgenmantel anziehe, liebes Wolkenhuhn, dann zeige ich euch das natürlich in der Kamera. Oder nimmst du die Decke, die ist noch besser. Okay, wenn ich dann irgendwas über...
00:36:21 Und Nexotil sagt, hey, die Rakete, nicht meckern, wenn du erfrierst.
00:36:27 Ich gehe dann vorher zum Mantel. Hol's dir bitte. Und da kam jetzt schon wieder ein Raid rein. Drachenkeks, sechs Viewers schauen dazu, ein Raid. Dazu sage ich nur, Riders on the Storm. Und Shira Arcadia spendet 10 Euro. Übernimmt die Gebühren. Moment, ihr seid so eine wundervolle Familie. Ich drücke euch alle. Wir drücken dich auch. Danke, danke. Du bist viel zu schnell für mich. Entschuldigung.
00:36:57 Schön, dass die Reiters gekommen sind. Es gibt natürlich ein Extramärchen. Und wenn sich mehr als fünf gespendet werden, dann lesen sie immer nur fünf vor. Aber das waren einzelne Spenden. Ich wollte es nur gesagt haben. Und wie gesagt, Shira Akkadia hat zehn Euro gespendet. Vielen, vielen Dank. Wir freuen uns sehr.
00:37:25 Wolknon schreibt A nach B ist wie losgelassen. Ja, er hat ein großes Temperament und einen wachen Geist. Ja, das ist verrückt, aber früher konnte ich in der Schulklasse kein Gedicht vortragen, ich konnte kein Referat halten.
00:37:42 Mittlerweile habe ich damit überhaupt kein Problem mehr. Gar nicht. Aber wir haben übrigens Fragerunde. Ihr könnt gerne die Marmeladenoma fragen, was ihr wollt. Ah, sie braucht das iPad. Ach ja, iPad. Fabian kann es heute nicht machen, der ist ja im Urlaub. Jetzt macht es die Hede-Rakete. Und der Janik ist bei dem Geburtstag eingeladen. Wer holst dich? Ja.
Interaktion mit dem Publikum
00:38:0900:38:09 Neuronales Korrelat sagt, ich mag die Stimmung heute. Wir mögen die auch. Was haben wir heute für ein Datum? Der Stimmung, also 25. Dann geht es, glaube ich, hier. Also die fröhliche Stimmung, die kommt immer von der Hede. Das ist der Hede ihre Art. Da ist gleich was los, wenn die Hede da ist.
00:38:37 Ja. So, ich danke dir, Hede. Ja, sehr gern. Anika, geht's los, ja? Ja, 25. Anika, dein wunderschöner Brief ist bei mir angekommen. Ich habe mich so sehr gefreut. Ich habe dich gern. Ich habe dich auch gern, Anika. Du warst so oft dabei in der nächsten Sendung.
00:38:58 Schön, dass du heute auch wieder da bist. Und ein rotes Herz und eine Nummer zwei, das weiß ich nicht, ein kleines Herz. Und eins und noch eine Kugel. Ich kenne diese Zeichen nicht so, ihr witz ja wissen. Opa Dino, vielen lieben Dank für das wunderschöne Buch. Hab direkt auch die erste Geschichte gelesen, die von der gerechten Sonne, liebe Marmeladenoma und ein lachender Smiley.
00:39:26 Der Opa Dino hatte Geburtstag. Er wisst ja, dass ihr wieder Geburtstag habt.
00:39:32 mir das schreibt und dann bekommt er ein Buch von meiner riesigen Büchersammlung, die langsam dahin schmilzt. Aber solange ich noch welche habe, bekommt immer ein Geburtstagsgesund ein Buch von mir. So, Dr. Helgere Manzidje, liebe Oma, ich kann heute leider nicht dabei sein, aber ich wünsche dir einen schönen Abend.
00:39:59 Und ich hoffe, dass du auch da, wo du bist, eine schöne Zeit hast. Federtiger schickt wieder ihre schönen Blumen. Und immer toll, hier auf einen Streich, das ist prima, da sparen wir Platz und Zeit. Wir danken dir.
00:40:22 Und wenn du auch was sagen willst von A nach B oder wer spricht denn, dann bin ich jetzt mal still. Nee, alles gut. Sprich ruhig. Nee, nee, ich sag's auch. Also Axotitan fragt, kann man die Fragen nur in Twitch stellen oder auch in YouTube? Ja, ihr könnt in beiden Channels natürlich Fragen stellen. Twitch und YouTube, wissen wir auf beiden online. Alles klar. Und Discord.
00:40:49 Und Discord, natürlich Discord. Vielleicht hat der liebe Nexotil mal den Link zum Discord-Fragerunde. Das wäre super. Und Friedi fragt Grüße aus dem Verschneiten unter Ammergau. Die ersten Kinder hier waren schon Schlittenfahnen. Wahnsinn, Wahnsinn. Hey, Rakete, ich tu mal so lieb.
00:41:17 Er soll das tun. Assistentin reicht Hustenbonbon. Er soll das tun. Das liegt nur an der Heizung. Ich bin nicht erkältet. Alles gut. Das ist nur die Heizung. Das sind Lakritzebonbon. Und von A nach B mag keine Lakritze. Das sind doch die anderen. Ich habe doch die andere. Oder?
00:41:33 Nein, nein, das sind die anderen. Ich habe noch irgendwo Eukalyptus. Wenn ich den Bademantel hole, holt ich hier noch Eukalyptus. Willst du den Bademantel holen, nicht die Degge? Ich könnte beides holen, dann zeige ich gleich beides. Wenn du die Degge hast, die willst du gar nicht mehr hergeben. Ja, will ich die behalten, oder? Und Nexotil sagt, ich kümmere mich hier gerade ganz stolz um beide Live-Cheers.
00:42:00 Ja gut, vorbildlich. Vielen, vielen Dank. Ja, ja, vielen Dank. Also wenn alle Welt so wäre wie wir zusammen, dann gäbe es keinen Krieg. Dann wird das Leben nochmal so schön gehen. Und Melli72 sagt, trockene Luft. In der Tat, es liegt in der trockenen Luft. Und Federtiger schreibt gleich, ja, Wasser marsch für alle.
00:42:28 Ja, für alle. Ja, ich trinke jetzt auch gleich einen Schluck. Ich danke dir.
00:42:38 So. Und Action85 sagt, guten Abend, was war in letzter Zeit los? Wir haben gewühlt ewig nichts mehr von dir gehört. Von mir? Ja, das ist auf YouTube. Ach so. Ne, wir sind doch immer da samstags. Jeden Samstag. Jeden Samstag und ich schreibe jeden Abend Briefe bis Mitternacht. Heute natürlich nicht, gell? Ne, zum Glück, zum Glück.
00:43:06 können von A nach B und Hedera Kede aushelfen. Zum Glück. Also ich zeige jetzt mal den tollen Bademantel. Wo ist denn die Kamera? Hast du doch den Bademantel? Nee, ich will ja den Bademantel zeigen. Hast du den richtigen? Ja, Lilla? Ja, ja. Ich zeige jetzt noch die Decke.
00:43:28 Die ist ja echt. Wahnsinn. Ja, die ist wahnsinnig. Kann man die sehen? Oh, ja, sieht aus wie eine riesen Katze. Wahnsinn. Alles für meinen Fans. Frieren kann man da nicht mehr. Nee, nee, gar nicht, gar nicht. Ich habe noch Eukalyptus. Ich schleiche mich wieder nach hinten. Aber lass die Kamera stehen. In die Decke hülle ich mich immer wenig abends. Jetzt müssen Sie mal die Kerze aufpassen. Dann steht der Bademantel in Flammen auf.
00:43:54 In die Decke fühle ich mich immer, wenn ich abends in die Nachrichten anschaue. Das ist klasse, gell? Ja, schreiben auch viele tolle Decke, Riesenkatze, Omas Lieblingsfarbe. Ja, ja. Ihr seid so was von lebenswerte Menschen. Da schreibt auch gerade Shira Akkadia, was für ein sympathisches Ehepaar. Dankeschön.
00:44:23 Ja, und dann noch der Janik dazu, das ist wirklich ein fantastisches Trio. Nun denn. Ja, und Minecraft07 schreibt, guten Abend, wirklich sehr schön euch zuzuschauen und zuzuhören. Ganz liebe Grüße. Ganz liebe Grüße zurück.
00:44:43 Willst du weitermachen oder soll ich jetzt wieder? Ich kann noch eins schreiben. Ja, man kann schon ein paar machen. Mein Fuß ist schon fast wieder gut, bin ja gefallen und hatte den Beinbruch, der operiert wurde. Kann jeden Tag besser laufen. Freut uns ganz, ganz arg. Es liegt bestimmt daran, dass ich eine Kerze angezündet habe. Das war jetzt ein Scherz, gell. Aber ich habe immer ganz viele Kerzen anschließend, wenn jemand das möchte, gell.
00:45:11 Jetzt bin ich ganz erstaunt, hier steht Heterakete. Was? Ah ja, wir hätten was geschickt vorher. Soll ich das noch vorlesen? Wenn du magst. Heterakete. Willkommen bei der Marmeladenoma im Stream. Heute dabei auf der Märcheninsel. Heterakete und von A nach B und hinter der Kamera. Wir grüßen euch alle von Herzen und ein rotes Herz.
00:45:39 Und da lächelst du vor sich hin, da frierst du gerade mal gar nicht. Denke ich, oder? Nee, da war alles noch gut. Da war die Welt noch in Ordnung. Aber jetzt wird es auch wieder durch. Der Bademantel ist schon warm. Hast du angezogen? Die Kuscheldecke ist ganz flauschig. Ja, ich habe Decke und Mantel. Na dann. Und die. Du kannst immer sagen, wenn du das willst, Tino. Von Rheinach-Wee.
00:46:06 Von A nach B? Was soll ich sagen? Bist du noch da? Soll ich was vorlesen? Ja, ich habe gedacht, ich hätte da schon einen Fehler gemacht. Aber es geht. Ja, du kannst weitermachen. Also neuronales Korrelat sagt, ich finde, seine Stimme klingt ein bisschen wie Janik in Älter.
00:46:22 Da ist es fein beobachtet. Ich bin ja auch älter als der Janik. Und wir werden tatsächlich immer wieder auch im Telefon verwechselt. Nur habe ich heute eine Schnupfennase. Aber wie gesagt, ist es kein Schnupfen, es ist die Heizungsluft. Deswegen klingt es ein bisschen anders wie der Janik. Aber sie sind doch tatsächlich etwas ähnlich.
00:46:41 Ja, am Telefon kann man es nicht unterscheiden, ob es der eine oder andere ist, der anruft. Und da kam gerade ein neues Abo rein, ein süßes Früchtchen zum achten Mal Minamea. Willkommen, willkommen.
00:46:57 Dann fragt Zickenmuti, schönen guten Abend, kann man das tolle Buch der Oma, mein Leben ist kein Märchen, erwerben? Sag du bitte. Ja, natürlich, das gibt es in jeder Buchhandlung. Das kann man auch online bestellen, bei Thalia, Amazon, Buchdi und was auch immer. Und gerade wird es dann von Nexutil reingestellt. Da könnt ihr draufklicken auf den Link und dann kommt ihr direkt auf das Buch, die Lebensgeschichte von der Marmeladenoma.
00:47:27 Und wir waren ja zusammen auf der Buchmesse. Die Hede-Rakete war dabei, der Janik, der Fabian, der von A nach B und natürlich die Marmeladenoma. Es waren unglaublich viele Fans da. Wir haben eine Lesung gemacht und es war ein super Erlebnis. Wie war das Marmeladenoma für dich? Wunderbar, war unglaublich. Es war sehr anstrengend, weil ich ja nicht mehr gut gehen kann, aber es war wunderbar.
00:47:52 Und zum Abschluss waren wir noch in einem schönen Lokal, weil wir den ganzen Tag eben noch nichts Rechtes gegessen hatten. Das war auch märchenhaft. In Dornach, gell? In Karlsruhe Dornach, im Maharani Palace. Ja, war wirklich wunderschön.
00:48:10 Bist du fertig, oder so? Ja. Gut. Janikl, hallo liebe Oma, dieses Bild von der Blüte einer Gliederkaktee schicke ich dir von meiner Mutter, dass sie mir zuschickte. Sie schrieb dazu, sie schätzt dich auch sehr. Liebe Grüße auch von mir und ganz, ganz, ganz liebe Grüße an die Mama, gell, von mir. Und jetzt zeige ich euch die schöne Blüte. Die ist wirklich schön.
00:48:41 Ich muss mich erst selber dran erfreuen. Vielen, vielen Dank. Ich muss kurz unterbrechen, der Chris-Block hat Wassermarsch ausgelöst. Okay. Danke, Chris-Block.
00:49:01 Aber ich weiß es nicht, Chris Block, ob das jetzt für, da steht noch von A noch B dabei, ob das auch für dich gilt. Wahrscheinlich sollen alle mal was trinken. Würde ich auch sagen, ja. Also ich glaube, die haben alle schon getrunken, Chris Block. Und der Nexotil schreibt, die Buchmesse war aber auch wirklich fantastisch. Der Nexotil war ja auch dabei. Und wir haben ja heute was veröffentlicht bei Instagram und da ist auch der Nexotil drauf auf dem Foto. Alles klar. Ja, das war unglaublich schön.
00:49:29 Und er schreibt noch, ich höre die Stimme von Janik ja mehrmals die Woche, also online. Das ist am Abend immer so beruhigend. Und dann frage ich mich, warum ich einschlafe. Und dann legt er das Smiley. Ach ja, ja. Das ist auch die Ausstrahlung von diesen Menschen. Die sind rein da.
00:49:54 Jede macht uns immer munter, gell? Das stimmt. Und die anderen bringen uns zum Einschlafen, wollte ich sagen. Also nicht aus Langeweile, sondern weil die Stimmen so beruhigend sind. Gut. Das habe ich jetzt gezeigt, das schöne Bild. Na.
00:50:19 Logikius, guten Abend, meine liebe Oma und drei lila Herzen, wie immer. Ich wünsche dir und allen anderen einen schönen Sonnabend und ein lachender Smiley. Schön, dass du da bist, du treuer Fan.
Buchmesse und persönliche Einblicke
00:50:3400:50:34 Zocker Omi, ich bin so ein altmodischer Mensch. Meine MP3, mein MP3er, oh, MP3-Player ist kaputt und ich habe einen neuen bekommen. Ich mag Hörbücher und Musik gerne ohne Streaming. Ich habe auch noch Schallplatten und CDs. Ja, das habe ich auch noch und da zeigt sie das Gerät.
00:51:04 Schön, dass du da bist. Wir können es ja so machen von A nach B, dass du eins vorlegst und ich eins. Sonst kommt einer immer zu kurz. Okay. Und wer als nächstes? Du. Okay. Wer hält sich richtig? Na, du. Mit 92 Jahren, natürlich. Ja, ich bin da sehr glücklich darüber, gell?
00:51:33 Ich bin die einzige in meiner ganzen großen Familie, die so alt werden darf. Ich freue mich jeden Morgen, wenn ich aufwache und noch lebe. Und durch die Sendung bin ich auch wirklich sehr wach noch.
00:51:50 Weil es einfach viel Freude macht. Ich sage immer, die Fans sind mein Jugendbäumen. Und diesbezüglich schreibt TheRealLinus, sie ist 92, zwei Fragezeichen, was? Respekt. Ich muss auch sagen, die Jacke steht dir heute sehr gut. Also das sieht wirklich sehr schick aus. Die kenne ich noch gar nicht. Ich sage euch, ich habe mal wieder von ganz liebenswerten Menschen.
00:52:17 eine Kiste voll Kleidung bekommen. Und da... Ich klebe einfach nur von Secondhand-Kleidung und uralten Sachen. So was habe ich gar nicht. Ich kriege das dann geschenkt. Toll, wirklich toll. Die Kette passt auch dazu. Ja, Nick hat es auch schon gesagt.
00:52:39 Ja, ich lebe wirklich nur von Secondhand. Und da das bekannt ist, bekomme ich das öfters. Ich muss keine Kleider kaufen. Ist auch für die Umwelt gut, gell?
Nachhaltigkeitsinitiative und Wunschzettelaktion
00:52:5400:52:54 Komme ich oder du? Keine Ahnung. Ich glaube, es ist sie. Väter Tiger, wir haben für Wunschzettel den großen Deko-Weihnachtsbaum bei uns auf Arbeit für eine Wunschzettelaktion zur Verfügung gestellt. Alles Senioren, die sich etwas Kleines wünschen. Ich konnte nicht anders und habe mit mir auch einen Wunschzettel genommen.
00:53:18 Die Dame hat sich ein Kuscheltier oder eine Puppe gewünscht. Dieser Bär ist außersehen in der Retourenkiste für den Garten gelandet. Also was ist mit mir heute los? Er tat mir leid und ich glaube, das Bärchen wird es gut bei der Dame haben. Schwer dir noch ein kleines Gedicht oder eine kleine Geschichte schreiben, das freut sie sicher. Das schon war auch eine ganz, ganz schöne Idee von euch, Väter Tiger.
00:53:47 Und der, der war dann irgendwie weggeschmissen oder was? Das ist süß, schaut mal, gell? Ganz tolle Idee. Und dann kommst du immer gleich da. Okay. Der Chris Block schreibt, sehr nachhaltiger Gedanke, sehr gut. Ja, ja, hab ich schon immer so gemacht. Und, ähm...
00:54:15 Bin ich hier dran, gell? Peter Tiger?
00:54:19 Eine Kollegin hat auch einen Wunschzettel rausgenommen und ich habe gesagt, ich schreibe ihr ein Gedicht. Das ist der erste Versuch. Ich werde noch eine Strophe passend zum Geschenk schreiben. Draußen raschelt es in den bunten Bäumen. Drinnen ist man schon am Träumen. Vom Winter und der Weihnachtszeit. Von heimlicher Besinnlichkeit. Geschenke werden wohl überlegt und Wunschlisten angelegt.
00:54:46 Jeder wünscht sich, dass jemand an ihn denkt und auch etwas Kleines schenkt. Doch eins ist sicher, das weiß jeder, das wertvollste Geschenk ist weder Schmuck noch Geld. Zeit, Liebe und ein Lachen, das sind die wirklichen, wichtigen Sachen. Sie kosten nichts und bedeuten doch so viel. Denk daran und schenken neben den materiellen Sachen anderen ein Lachen und ein wenig Zeit und damit auch Geborgenheit.
00:55:15 Und ein lilaherziger, wunderschön, weder Tiger. Gell? Hat sie sehr, sehr gut gemacht. Ich bin ganz angetan davon.
00:55:26 Und Shadowside grüßt aus Zürich. Ach wie schön, so weit her, schön, dass du uns zuhörst. Und noch ein Schweizer Fondue-Sepp sagt, guten Abend, du erinnerst mich an Trudi Gerster, unsere Schweizer Märchentante. Ach was, die würde ich auch mal gerne kennenlernen in der Sendung. Vielleicht können wir uns mal.
00:55:52 Schön, schön, vielen Dank. Christoph schreibt, die schönsten Sachen der Welt kosten nichts und ein lachendes Smiley. Da hast du wohl recht. Musst du mal gleich reagieren? Ja. Und Finn Hoppe schreibt, hallo, wie geht's euch? Ich schaue fast jeden Stream von euch. Ich hoffe, du liest diese Nachricht und ein großes rotes Herz.
00:56:21 Ich habe sie vorgelesen bekommen von A nach B und habe mich sehr darüber gefreut und natürlich auch über das Herz. Schön, dass du da bist.
00:56:32 Wachtelbeauftragte, einen wunderschönen guten Abend, liebe Marmeladenoma. Ich bin gerade richtig aufgeregt und super glücklich. Rate mal, was ich vorhin noch aus dem Briefkasten geholt habe. Vielen, vielen Dank für deinen so schönen Brief und die ganzen Beigaben. Und du, ich finde, du hast eine sehr schöne Schrift. Ich konnte sie super lesen. In der Schule hieß es immer, ich habe eine Saupfote.
00:57:00 Da freue ich mich aber sehr. Ein lacherer Smiley. Ich habe mich so richtig gefreut und tue es auch immer noch. Drei lilla Herzen. Freut mich sehr, dass alles so geklappt hat und dass dir das Bild auch gefällt. Und nochmal ein Smiley. An dieser Stelle auch ein großes Danke an Hedi-Rakete und A nach B.
Fanpost und Bilder
00:57:2100:57:21 dass sie den Stream heute ermöglicht. Ja, gerne. Für euch auch ein lila Herz. Dankeschön. Auf einen wunderschönen Märchenabend und noch ein lila Herz. Danke, danke, danke. Marmeladenoma, da kam eine Nachricht vom Federtiger. Und zwar hast du eine Nachricht übersehen vom Logitius. Nee, habe ich vorgelesen. Ja, also sie hat es geschrieben, ich weiß es nicht. Ich habe es vorgelesen. Von Anna Bär hast du es nicht auch gehört?
00:57:48 Vielleicht war da noch eine... Vielleicht war da noch eine zweite... Ah, doch, sie hat recht. Sie hat aufgepasst. Tut mir leid. Unser lieber Logidius, der treue Fan. Also Logidius schickt eine Kirche, glaube ich, mit Lichtern. Ein paar Impressionen aus der Travemunder Kirche und ein lachender Smiley. Sehr, sehr schön.
00:58:16 Ich glaube es gibt noch ein zweites Bild. Ja. Ein Bilderreiherrsmann. Ich glaube der bekämpft einen Drachen. Und falls noch ein drittes Bild da ist, drei Bilder bringe ich immer. Oh je, soll ich es auch bringen?
00:58:44 Wenn es auf die Märcheninsel passt, nur Dinge, die auf die Märcheninsel passen, ne? Naja, es ist halt der Gekreuzigte. Soll ich das bringen? Das ist der Heilige Georg. Bitte? Schreibt Meli72, der Heilige Georg, so der mit dem Drache, ne? Das ist der Heilige Georg, ja, das kann ich mir vorstellen. Aber das nächste Bild, soll ich das bringen? Das ist deine Entscheidung.
00:59:08 Also mich schau das immer, wenn ich es anschaue. Dann belassen wir es bei den beiden schönen Bildern. Danke, danke, hat es ganz wunderbar gemacht. Jetzt kommst du. Der Chris Block schreibt, ist es bei euch so kalt, 2 Grad gerade, aber leider noch kein Schnee, hätte jede Rakete und von A nach B.
00:59:31 Also bei uns Christblock war es auch so um die 1 Grad heute Vormittag und es ist draußen eigentlich schon ziemlich kalt. Also besonders für jede natürlich, die friert ja immer. Ich friere ja überall. Und ja, also wir haben tatsächlich schon Schnee gehabt, aber das nicht liegen geblieben bei uns oben.
00:59:51 Ja, fertig? Dann komme ich wieder. Schau, Nickel. Und hier kommt noch eine Blüte von Kapuzinerkresse mit Blättern aus dem wunderbaren Garten meiner Eltern. Oh ja, da bringst du immer ganz schöne Sachen. Aber das ist ja wohl auch jetzt vorbei, gell? Sehr, sehr schön. Und fein zu essen. Ich bring's nie fertig, die Blüten zu essen. Aber manche essen die wirklich, gell?
01:00:20 Wir danken dir. Sehr, sehr schön. Und ein neuer Abonnent oder Abonnentin, ich weiß es nicht, wahrscheinlich ein Abonnent. Fondue Sepp hat abonniert, also ein neues süßes Früchtchen. Ja, ist neu. Willkommen, willkommen. Und wie gesagt, wenn du ein Autogramm willst.
01:00:38 Schick mir deine Anschrift und eine Briefmarke. Ich glaube, der Fond du Isepp kommt aus der Schweiz. Wird schwierig mit der Briefmarke. Kann man fast vermuten. Vielen, hallo liebe Oma und liebe Märcheninselbewohner und ein lila Herz.
01:00:58 Eine aufregende, aber auch zugleich recht vermürbende Woche liegt hinter mir und meiner Frau. Wir sind seit nunmehr zehn Jahren ein Paar. Davon nun ein Jahr verheiratet. Seit etwas mehr als zwei Jahren hegen wir beide den Wunsch nach einem Kind.
Familienankündigungen und Reisepläne
01:01:1601:01:16 um unsere kleine Familie zu vervollständigen. Und noch ein lila Herz. Am Montag haben wir uns deshalb mit unserer Krankenkasse auseinandergesetzt, ob uns vielleicht ein wenig finanzielle Unterstützung zustehen würde. Leider ist dem nicht so aus diversen Gründen. Positiver ist hingegen das Erstgespräch mit der Kinderwunschklinik verlaufen. Wir wissen nun, was für Untersuchungen noch gemacht werden müssen, worauf wir achten müssen.
01:01:45 und ab wann es losgehen kann und noch ein Herz und wir alle alle drücken euch die Daumen, dass euch ein Kind beschert wird und vielleicht lasst ihr uns wissen, wie es weitergeht und nachher zünde ich eine Kerze für euch an und xxsumilix hat eine Frage und zwar guten Abend, bin erst jetzt gekommen, wo sind die Jungs heute Abend?
01:02:14 Da kann ich schon antworten. Wo sind die Jungs? Das ist die Schwager der Marmeladen, Oma. Wo sind die Jungs? Du bist gefahren. Na egal. Der Janik ist bei einem Studienfreund eingeladen, ich glaube zum Geburtstag oder was. Und der Fabian ist drei Wochen mit seinem Vater in Urlaub. Und deshalb haben zum großen Glück für uns alle von A nach B und Hede Rackede...
01:02:43 sich bereit erklärt und machen das ganz toll. Dankeschön. Bin happy. Wir schlagen uns Vakab wieder zwischen. Und die Mumin-Mama fragt, liebe Marmeladen-Oma, und das sagt, ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute und Liebe, Glück und Gesundheit und möchte mich bedanken für deine schönen Samstagabend-Streams. Die sind immer so toll. Man merkt, dass du es mit Liebe und Freude machst. Vielen Dank. Dank auch an deine Familie.
01:03:11 Und sei gesegnet, liebe Grüße, Mumin. Wir alle, alle freuen uns sehr über deine Worte. Und schön, dass du da bist. Ja. Schleift, Fee.
01:03:25 Liebe Marmeladenoma, heute konnte ich wieder im Chor mitsingen. Das hat sehr gut getan. Du siehst sehr gut aus. Das macht meine geschenkte Weste. Und sie schickt dir die vielen, vielen lille Herzen und eine Katze und ich und ein rotes Herz und ich freue mich ganz, ganz arg, ganz gearg für dich. Singen ist wunderbar und für dich sowieso.
Interaktion mit der Community und persönliche Geschichten
01:03:5301:03:53 Hast du immer gesagt. Und schön, dass du in der Sendung bist. Du würdest fehlen. Es ist auch ein Brief für dich unterwegs.
01:04:03 Und der Nexotil schreibt, ein Hoch auf Hede-Rakete und A nach B. Vielen Dank. Da schließe ich mich nochmal an. Und Chris Plock fragt, aber Fabian ist doch nicht etwas Segeln oder bei dem eisigen Wetter? Nee, er ist in Bolivien, gell? In Bolivien tatsächlich, ist sein Papa in Bolivien. Ja, ja, öfter fehlen es natürlich auch sehr. Er ist Oliven in Bolivien.
01:04:32 Vielleicht hört er gerade zu, der Fabian. Dann grüßen wir mal alle den lieben Fabian. Wie viel Uhr haben die jetzt zu? Kann das sein, dass er zuhört? Ich glaube, er hört nicht zu. Nando Malik.
01:04:54 VW-Einsatz am U-Bahnhof Leopoldplatz Berlin. Ich glaube, ein Mann wurde von der U-Bahn überfahren. Oh Gott, wie schrecklich. Es passt jetzt eigentlich nicht wirklich auf die Märcheninsel, würde ich sagen. Aber Gott, wenn es ihn so bewegt. Ja, aber das Foto müssen wir jetzt nicht zeigen, oder? Den Mann sieht man nicht. Okay.
Nachrichten über einen tragischen Vorfall und Reaktion darauf
01:05:1401:05:14 Man sieht nur das dunkle Berlin. Ja, also das gehört eigentlich nicht auf den Menschen, das muss man ganz ehrlich zu sein. Aber es ist ja auch so, dass die Zuhörer auch Trost brauchen und auch sich mitteilen wollen. Ich lese nur scheußliche Dinge nicht vor. Das mache ich nicht. Aber ich werde auch nachher eine Kerze anzünden. Es sind schon zwei, das mache ich ja dann immer.
01:05:42 Das bist du wieder dran.
01:05:45 Ja, dann, was haben wir denn schon hier? Aber so ganz allmählich würde ich sagen, vielleicht mal wieder ein neues Märchen. Meinst du? Ja, doch, wir sind doch so langsam mal wieder. Doch, wäre doch nicht schlecht. Und vielleicht nochmal kurz Wassermarsch mit den Kuhnquatsch. Ich möchte gerne noch ein paar sagen. Also gut. Wenn ich darf. Der Nexotil schreibt auch schon. Ja? Echt? Von A nach B ist schon ein bisschen schnell. Okay, okay, okay.
01:06:13 Also ich mache jetzt noch drei. Mach noch ein paar, dann nexotier mal die Augen, aber wir sind nicht zu schnell. Alles gut. Weil die jetzt gar nicht so was Schönes kam, will ich jetzt noch drei machen. Schau, schick Federtick ja wieder eine wunderschöne Blume. Oder du kannst auch noch eins machen oder zwei.
01:06:31 Blauauge2712 schreibt, guten Abend ihr Lieben, ich grüße alle auf der Märcheninsel, vor allem aber die Marmeladenoma und die lieben Helfer. Ja, auf jeden Fall, gell, und wir danken dir und schön, dass du da bist. Annika, wie geht es dir heute, ein Herz, magst du Kaffee? Ja, Kaffee mag ich auch und schön, dass du da bist.
01:07:00 Der T-Sleechte dann jetzt.
01:07:04 Till Regenbogen, Hallo liebe Marmeladenoma, wie ging es dir diese Woche? Gab es besondere Momente? Und wie geht es den Lieben von A nach B und Hede Rakete und ein lachendes Smiley? Also meine Woche war nicht so toll, aber das erzähle ich jetzt an der Märcheninsel nicht. Aber ich freue mich, dass du da bist und ich habe mich auch gefreut, dass ich dich persönlich kennenlernen durfte bei der Buchmesse. Und ihr zwei könnt selber sagen, wie es euch geht.
01:07:34 Ja, mir geht es ganz gut, abgesehen von der verstopften Nase, was ausdrücklich an der Heizungsluft liegt. Und der Hederakete geht es wie? Mir geht es gut. Also ich hatte eine bisschen stressige Woche, viel Arbeit, aber hier auf der Mächlinsel ist es immer schön. Und da hat man immer was zu lachen. Deswegen geht es mir dann gut. Und Scharnickel spendet 500 Bits und schreibt liebe Grüße besonders heute an die lieben Helfer A nach B und Hederakete.
Gesundheitszustand und Märchenwünsche der Community
01:08:0201:08:02 Viele Grüße und liebe Grüße zurück. Und Chris Block schreibt eine Umarmung für die Marmeladen-Oma. Ach, das tut mir gut. Ich umarme dich zurück. Ich umarme dich zurück. So, und dann wollen wir jetzt dann... Wir haben noch einen Märchenwunsch. Ah ja. Und zwar Ocean Space wünscht sich das Märchen von der Schneekönigin.
01:08:27 Ja, das kann man mal wieder vorlesen, aber das müssen wir immer auf zwei Mal vorlesen. Das ist nämlich sehr lang, aber es ist ein schönes Märchen. Ich habe es aufgeschrieben. Ja, was haben wir denn noch?
01:08:45 Wenn du noch was Wichtiges hast, dann kannst du noch sagen. Und das machen wir dann weiter. Ich wünsche euch alles Liebe und Gute und Gesundheit.
01:09:14 Also dann höre ich jetzt auf, ja? Eine Frage? Ja, können wir dann Märchen machen. Ja, nehmen wir das ab. Ich nehme es dir ab. Und dann muss der Hilde die Kerze brennt da. Die Wolldecke weg und dann noch die Technik bedienen. Wir müssen es nochmal fotografieren mit dem Bademantel. Das müssen wir auf Instagram dann stellen. Ich weiß nicht, ob das so gut aussieht.
01:09:38 So lange schreibe ich noch. Was für eine Ehren-Omi, beste Frau, sagt die Roger T. Noch mal bitte, ich habe sie gar nicht gehört. Was für eine Ehren-Omi, beste Frau. Vielen, vielen Dank. Opa Dino Nummer 1. Au ja, Gruppenpuscheln.
01:09:57 Ob die Decke dann reicht? Ja, das wird schwierig. Und noch ein letztes, dann kommt das nächste Märchen. Ina Malina schreibt, eine wunderbare Märcheninsel hier. Mehr so nette, liebevolle Menschen wie euch braucht die Welt. Fühle mich sehr wohl hier. Vielen Dank und ganz viel Gesundheit. Wir freuen uns ganz, ganz arg über deine Worte. Und das war ja auch die Absicht, als Janik vor mehr als sechs Jahren, diese...
01:10:25 diese Sendung erfunden hat. Es ist seine Idee gewesen. Und es hat geklappt und es werden immer mehr und mehr Menschen, die sich hier wohlfühlen. Das freut uns sehr. Das war jetzt die erste Fragerunde, gell? Ja. Dann kommt das dritte Märchen, Der faule Lars. Wo ist der faule Lars?
01:10:56 Das ist auch ein Geschenk von einem Fan Wo habe ich den feinem Glas? Das ist geschrieben von Rosemarie Knorr Sabine Wisni... Wisni... Oh, das ist ein schweres Wort Wisniuski
01:11:23 Patrick Stark, Sabrina Schneider und Hans-Dieter Blom. Nee, die malten die Bilder. Geschrieben ist nicht von denen. Also die haben die Bilder gemalt. Und setzen sie in Papiercollagen um unter Anleitung von Heideka Dreinschmiedel.
01:11:47 Ist das ein ganzes Buch? Aha. Ach, da soll ich nur die Bilder zeigen. Das ist kein Märchen. Aber das ganze Buch kann ich nicht zeigen, oder? Was meint ihr? Ein paar Bilder.
01:12:03 Ich habe es auch noch gar nicht richtig verinnerlicht. Vielleicht, dann nimm doch einfach ein Märchen und dann gucken wir das Buch noch einmal an. Ich zeige es doch mal 10 oder 15 Bilder, oder was meint ihr? 15? Du kannst schon 15 Bilder zeigen. Also wenn du so lange noch blätterst, da kam noch ein Märchenwunsch rein. Die Alte im Wald, wenn dir das was sagt. Nein, kenne ich nicht, aber man kann es ja finden irgendwie.
01:12:33 Zumindest Janik kann das machen. Also ich habe das noch nie gehört, das sagt mir gar nichts. Janik findet das. Bitte Lemming schreibt, sie sieht gern Bilder, also dann zeigt mal ein paar Bilder von dem Buch. Ja doch, ja. Ich habe jetzt schon die ganzen Namen voll gelesen. Nummer 1.
01:13:01 Chris Block schreibt noch, die all dem Wald ist ein Märchen von den Brüdern Krim. Ach, Krim, dann finden wir es noch umso besser, gell? Ich habe nie gehört. Ich kenne die Augen. Ja, der Chris ist einfach klasse. Muss ich ihm immer wieder sagen. Das ist einfach klasse.
01:13:23 Warte mal, wie viel soll ich denn zeigen? Fünf oder was? Ich mach mal wieder was anderes. Und gerade kam ein neuer.
01:13:32 Zap rein, ein neues süßes Früchtchen, zwar Rockstar Punched. Ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen, willkommen und einen schönen Abend für dich. Er schreibt dazu, er hofft, dass du 150 Jahre alt bist. Um Gottes Willen. Also ehrlich gesagt, in die KI-Welt möchte ich nicht so lange hineinleben. Sind wir schon. Ja, ja, aber dass ich sie dann noch so viele Jahre erleben muss.
01:14:01 Das möchte ich eigentlich nicht. Ich bin ein Mensch, der zwar keine Angst hat, aber auch nicht vor dem... Danke, danke für das schöne Buch. Wenn Kinder kommen, werde ich es Ihnen zeigen. Ich habe keine Angst, auch nicht vor dem Tod, aber KI macht mir Angst. Und deswegen sind wir hier auf der entspannten Märcheninsel und lesen jetzt ein Märchen vor. Alles klar. Eins muss ich noch einwerfen, und zwar Fussel.
01:14:29 19, 1991, der wünscht sich, wenn es ein Mann ist, ich weiß jetzt nicht, wünscht sich die unendliche Geschichte, die ist von Michael Ende und die ist urheberrechtlich geschützt. Die dürfen wir gar nicht vorlesen. Wir dürfen nur Märchen hier vorlesen. Er soll sich was anderes wünschen. Genau. Wir haben so, so viele Märchen aus aller Welt, aber manches dürfen wir halt nicht. Schade, das ist nämlich eine wunderschöne Sache.
01:14:58 Sollen wir das von Ihnen? Wie? Egal. Das müsste man vorher fragen. Was kommt denn jetzt? Ich habe jetzt das von dem Frauen Lars gezeigt. Es waren nur Bilder, aber die habe ich jetzt halt auch gezeigt. Und wenn immer wieder Kinder zu mir kommen, werde ich es Ihnen zeigen.
01:15:21 Sehr, sehr schön dafür. Und dann kommen jetzt die zertanzten Schuhe. Aber ich weiß gar nicht, ob ich die habe. Der Fabian fehlt halt schon. Ich guck mal schnell im iPad. Oh, das ist ja schön. Wühl du mal weiter. 221C schreibt Kohl, wieder ein Märchen. Ja, ja, es kommen ja noch ein paar.
01:15:45 Vielleicht kannst du noch ein bisschen reden, bis sie... Ja, und Traveler schreibt, die zwölf Monate, ein tolles Märchen. Also ein Märchenwunsch, die zwölf Monate. Ja, schreibe ich auf. Vielleicht kommen noch ein paar Märchenwünsche. Und Junior schreibt, Gott segne dich, liebe Marmeladenoma. Ich danke dir, ich danke dir. Und Nea schreibt, süßeste Oma, nach einem Martinsbasar im Waldorfkindergarten ausklingen mit euch wohlwollenden Personen.
01:16:14 Sonnige Umarmungen an euch. Tut uns sehr gut und wir umarmen dich zurück. Von ganzem Herzen. Und 221c schreibt noch, sie haben eine angenehme Stimme. Ihnen kann man gut zuhören. Grüße aus Krefeld. Höre ich immer wieder und dann erzähle ich euch immer wieder, weil immer neue Fans dazukommen, in meiner Kindheit. Ich hatte fünf Brüder.
01:16:40 Und ich habe so gern gesungen. Ich war ein bisschen ein verrücktes Kind. Ich habe mir immer ein langes Dach von einer großen Schwester umgehängt und habe gedacht, das sind meine Haare, weil ich immer so ein bisschen feine Haare hatte und habe. Und dann bin ich durchs Haus gewandert und habe gesungen und gesungen. Und dann haben meine großen Brüder immer gesagt, ach Helgele, hör doch auf, wir geben dir einen Zehner.
01:17:08 Also 10 Pfennig habe ich mich sehr beleidigt. Aber den 10er habe ich genommen. Und dann bin ich flugs zum Süßwarenstand, da gab es einen, habe ich euch schon erzählt, und habe mir dann was Süßes dafür gekauft. Und jetzt sagt ihr alle, ich hätte eine schöne Stimme. Geschwister manchmal, gell? Ich habe das Märchen gefunden, die zertanzten Schuhe. Ah, schön.
01:17:35 Das ist aber lieb. Dann nur hochschieben. Ja, ja, ich weiß. Ich glaube, es ist so gut für mich, für meine Augen. Und Regina Schlumpf schreibt noch, was am Arsch, Marmeladenoma. Vielen Dank. Und noch ein Märchenwunsch, Mühlenmama, Brüderchen und Schwesterchen. Und eine kleine Spende kam noch rein, was uns sehr freut. Tommy Lee Fettsack spendet zwei Euro.
01:18:03 Grüße mich mal bitte. Von A nach B, bitte zurück nochmal. Der erste Wunsch. Also der Mensch, Brüderchen und Schwesterchen. Ja, also ganz so schnell kann ich doch nicht schreiben. Und Tommy Lee Fettsack spendet 2 Euro und sagt, grüß mich bitte.
01:18:24 Ich grüße von ganzem Herzen und in Dankbarkeit, dass das endlich aufgenommen wird von 1 und 2 Euro Spenden. Und sagst du mir bitte den Namen nochmal von Ader B? Scheint ein Pseudonym zu sein. Tommy Lee Fettsack.
01:18:39 Tommy? Lee? Lee? Fetzack. Fetzack? Ihr habt als mein Mitnehmens. Kann ich nur noch staunen. Aber ich danke dir, ich danke dir, ich danke dir. Der Nexotil schreibt noch, mir wurde gestern eine Berufsschule gesagt, wie gut ich doch vorlesen kann und ob ich nicht mal ein Hörbuch einsprechen kann. Anscheinend habe ich eine angenehme Vorlesestimme.
01:19:02 Kommt bestimmt davon, dass ich früher auch viel vorgelesen habe. Konnte auch mit drei Jahren schon lesen. Würde ich machen, wenn ich dich wäre. Wird sehr gut bezahlt, ist aber auch sehr anstrengend. Der Chris Block hat noch geschrieben, vielleicht kann der Nexotil auch mal bei uns im Livestream was lesen. Ja, aber der Nexotil wohnt ja nicht gerade um die Ecke. Er kann ja gerne mal vorbeikommen. Das weiß er der Chris Block natürlich nicht. Kann dann.
01:19:30 Gerne hier zu uns nach Karlsruhe kommen. Er war ja schon mal hier. Da war doch was, Nexo-Til. Ja, da war doch mal was. Ein Schlüssel, ein Schlüssel. Eine Tür. Eine Tür. Eine was? Nexo-Til weiß schon. Na ja. Chris Block schreibt, in die Bahn setzt nicht Nexo-Til. Ja dann. Nexo-Til schreibt, oje. Das werde ich nicht mehr loslassen, Nexo-Til.
01:20:01 Nun, seid ihr fertig? Ja, so kann ich heimlich starten im Garten. Ein neues Märchen. Die Zertanzenschule. Es war einmal ein König, der hatte zwölf Töchter, auch der arme Mann. Eine immer schöner als die andere. Sie schliefen zusammen in einem Saal, wo ihre Betten nebeneinander standen. Und abends, wenn sie darin lagen, schloss der König die Tür zu und verriegelte sie.
Vorlesung des Märchens 'Die Zertanzten Schuhe'
01:20:3101:20:31 Wenn er aber am Morgen die Türe aufschloss, so sah er, dass ihre Schuhe zertanzt waren und niemand konnte herausbringen, wie das zugegangen war. Da ließ der König ausrufen, wer es könnte ausfindig machen, wo sie in der Nacht tanzten, der sollte sich eine davon zur Frau wählen und nach seinem Tod König sein.
01:20:53 Wer sich aber meldete und es nach drei Tagen und Nächten nicht herausbrächte, der hätte sein Leben verwirkt. Nicht lange, so meldete sich ein Königssohn, und er bot sich, das Wagnis zu unternehmen. Er ward wohl aufgenommen und abends in ein Zimmer geführt, das an den Schlafsaal stieß. Sein Bett war da aufgeschlagen, und er sollte Acht haben, wo sie hingingen und tanzten.
01:21:20 Und damit sie es nicht heimlich treiben konnten oder zu einem anderen Ort hinausgingen, war auch die Saaltüre offen gelassen worden. Dem Königssohn fiel es aber wie Blei auf die Augen und er schlief ein. Und als er am Morgen aufwachte, waren alle Zwölfe zum Tanz gewesen, denn ihre Schuhe standen da und hatten Löcher in den Sohlen. Den zweiten und dritten Abend ging es nicht anders und...
01:21:47 Da wurde ihm ohne Barmherzigkeit das Haupt abgeschlagen. Ach, wie grässlich. Es kamen hernach noch viele und meldeten sich zu dem Waagestück. Sie mussten aber alle ihr Leben lassen. Nun trug sich zu, dass ein armer Soldat, der eine Wunde hatte und nicht mehr dienen konnte, sich auf dem Weg nach der Stadt befand, wo der König wohnte. Da begegnete ihm eine alte Frau, die fragte ihn, wo er hinwollte.
01:22:17 »Ich weiß selber nicht recht«, sprach er und setzte im Scherz hinzu, »ich hätte wohl Lust, auswendig zu machen, wo die Königstöchter ihre Schuhe vertanzten und danach König zu werden.«
01:22:29 Das ist so schwer nicht, sagte die Alte, du musst den Wein nicht trinken, der dir abends gebracht wird, und musst tun, als wärst du fest eingeschlafen. Darauf gab sie ihm ein Mäntelchen und sprach, wenn du das umhängst, so bist du unsichtbar und kannst den Zwölfen nachschleichen.
01:22:51 Wie der Soldat den guten Rat bekommen hatte, war es ernst bei ihm, sodass sein Herz fasste, vor den König ging und sich als Freier meldete. Er wurde so gut aufgenommen, wie die anderen auch, und wurden ihm königliche Kleider angetan. Abends, zur Schlafenszeit, war er in das Vorzimmer geführt, und als er zu Bett gehen wollte, kam die Älteste und brachte ihm einen Becher Wein.
01:23:18 Aber er hatte sich einen Schwamm unter das Kinn gebunden, ließ den Wein da hineinlaufen und trank keinen Tropfen. Dann legte er sich nieder, und als er ein Weilchen gelegen hatte, fing er an zu schnarchen, wie im tiefsten Schlaf. Das hörten die zwölf Königstöchter, lachten, und die Älteste sprach, der hätte auch sein Leben sparen können. Danach standen sie auf.
01:23:45 auf, öffneten Schränke, Kisten und Kasten und holten prächtige Kleider heraus, putzten sich vor dem Spiegel und sprangen herum und freuten sich auf den Tanz. Nur die Jüngste sagte, ich weiß nicht, ihr freut euch, aber mir ist er wunderlich zumute, gewiss widerfährt uns ein Unglück. Du bist eine Schneegans.
01:24:11 Moment, sagte die Älteste, die sich immer fürchtet. Hast du vergessen, wie viele Königsöhne schon umsonst da gewesen sind?
01:24:22 Dem Soldaten hätte ich nicht einmal brauchen einen Schlafturm geben, der Lümmel wäre doch nicht aufgewacht. Wie sie alle fertig waren, sahen sie erst nach dem Soldaten, aber der hatte die Augen zugetan, rührte und drehte sich nicht, und sie glaubten nun ganz sicher zu sein. Da ging die Älteste an ihr Bett und klopfte daran.
01:24:43 Allsobald sank es in die Erde und sie stiegen durch die Öffnung hinab, eine nach der anderen, die Älteste voran. Der Soldat, der alles mit angesehen hat, zögerte nicht lange, hing sein Wändelchen um und stieg hinter die Jüngsten mit hinab. Mitten auf der Treppe trat er ihr ein wenig aufs Kleid. Da erschrak sie und rief, was ist das? Wer hält mich am Kleid fest?
01:25:10 »Sei nicht so einfältig«, sagte die Älteste, »du bist an einem Hagen hängen geblieben.« Dann gingen sie vollends hinab, und wie sie unten waren, standen sie in einem wunderprächtigen Baumgang, da waren alle Blätter von Silber und schimmerten und glänzten. Der Soldat dachte, »du willst dir ein Wahrzeichen mitnehmen«, und brach einen Zweig davon ab. Da fuhr ein gewaltiger Krach aus dem Baume.
01:25:38 Die Jüngste rief wieder, es ist nicht richtig, habt ihr den Knall gehört? Die Älteste aber sprach, das sind Freudenschüsse, weil wir unsere Prinzen bald erlöst haben. Sie kamen darauf in einen Baumgang, wo alle Blätter von Gold und ähnlich in einen dritten, wo sie klarer demand waren.
01:26:01 Von beiden brach er einen Zweig ab, wobei es jedes Mal krachte, dass die Jüngste verschreckt zusammenfuhr. Aber die Älteste blieb dabei. Es wären Freudenschüsse. Sie gingen weiter und kamen zu einem großen Wasser. Darauf standen zwölf Schifflein, und in jedem Schifflein saß ein schöner Prinz. Die hatten auf die Zwölfe gewartet, und jeder nahm eine zu sich, der Soldat aber setzte sich mit der Jüngsten ein. Da sprach der Prinz.
01:26:30 Ich weiß nicht, das Schiff ist heute viel schwerer und ich muss aus allen Kräften rudern, wenn ich fortbringen kommen soll. Wovon soll das kommen, sprach die Jüngste, als vom warmen Wetter, es ist mir auch so heiß. Jenseits des Wassers aber stand ein schönes, hell erleuchtetes Schloss, woraus eine lustige Musik erschallte von Pauken und Trompeten. Sie ruderten hinüber.
01:26:59 traten ein, und jeder Prinz tanzte mit seiner Liebsten, der Soldat aber tanzte unsichtbar mit. Und wenn einer einen Becher mit Wein hielt, so trank er ihn aus, dass er leer war, wenn sie ihn in den Mund brachte. Und der Jüngsten ward auch wieder Angst und Bange darüber. Aber die Älteste brachte sie immer zum Schweigen. Sie tanzten bis drei Uhr am anderen Morgen, wo alle Schuhe durchgetanzt waren, und sie aufhören mussten.
01:27:30 Die Prinzen fuhren sie über das Wasser wieder zurück, und der Soldat setzte sich diesmal vorne hin zur Ältesten. Am Ufer nahmen sie von ihren Prinzen Abschied und versprachen, in der folgenden Nacht wiederzukommen. Als sie in der Treppe waren, lief der Soldat voraus und legte sich in sein Bett, und als die zwölf langsam und müde heraufgetrippelt kamen, schnarchte er schon wieder so laut, dass sie es alle hören konnten.
01:27:56 und sie sprachen, vor dem sind wir sicher. Dann taten sie ihre schönen Kleider ab, brachten sie weg, stellten die zertanzten Schuhe hin unter das Bett und legten sie schlafen. Am anderen Morgen wollte der Soldat nichts sagen, sondern das wunderliche Treiben noch einmal mit ansehen und ging die zweite und die dritte Nacht wieder mit. Da war alles wie das erste Mal.
01:28:22 Sie tanzten jedes Mal, bis die Schuhe in zwei waren. Das dritte Mal aber nahm er zum Wahrzeichen einen Becher mit. Als die Stunde gekommen war, wo er antworten sollte, stickte er die drei Zweige und den Becher zu sich und ging vor den König. Die Zwölfe aber standen hinter der Tür und horchten, was er sagen würde. Als der König die Frage tat,
01:28:49 Wo haben meine zwölf Töchter ihre Schuhe in der Nacht vertanzt? So antwortete er, mit zwölf Prinzen, in einem unterirdischen Schloss und berichtete, wie es zugegangen war, und holte die Wahrzeichen hervor. Da ließ der König seine Töchter kommen und fragte sie, ob der Soldat die Wahrheit gesagt hätte.
01:29:10 Und da sie sahen, dass sie verraten waren und leugnen nichts half, so mussten sie alles, alles eingestehen. Darauf fragte ihn der König, welcher er zur Frau haben wollte. Er antwortete, ich bin nicht mehr jung, so geb mir die Älteste.
01:29:29 Da ward noch am selbigen Tag die Hochzeit gehalten und ihm das Reich nach des Königs Tod versprochen. Aber die Prinzen wurden auf so viele Tage wieder weiterverwünscht, als sie Nächte mit den Zwölfen getanzt hatten. So, das war jetzt das wieviel, Herr Scho? Das dritte. Danke dir.
01:29:54 Danke dir, danke dir. Dann kommt das vierte Märchen. Ich soll hier gar nicht reinschreiben. Ich dummere. Oh ja. Danke dir. Aber ich hab's doch da irgendwie. Ich hab's gleich.
01:30:24 Ich habe ein Zeichen reingemacht. Das sind schwere Bücher.
Wechsel zum Märchen 'Der Hase und der Igel'
01:30:4301:30:43 Der Hase und der Igel. Diese Geschichte klingt wohl recht lügenhaft, aber wahr ist sie doch. Denn mein Großvater, von dem ich sie habe, pflegte immer, wenn er sie so recht behaglich erzählte, dabei zu sagen, wahr muss sie doch sein, mein Sohn, sonst könnte man sie ja nicht erzählen. Die Geschichte hat sich aber so zugetragen.
01:31:09 Es war an einem Sonntagmorgen zur Herbstzeit, just als der Buchweizen blühte. Die Sonne war hell am Himmel aufgegangen, der Morgenwind ging warm über die Stoppeln, die Lärchen sangen in der Luft, die Bienen summten im Buchweizen und die Leute gingen in ihrem Sonntagsstab zur Kirche und alle Kreatur war vergnügt und der Igel auch. Der Igel aber stand vor seiner Tür, hatte die Arme übereinander geschlagen,
01:31:38 guckte dabei in den Morgenwind hinaus und brummte ein kleines Liedchen so vor sich hin, so gut und so schlecht, wie nun eben am Sonntagmorgen ein Igel zu singen pflegt. Wie er nun so vor sie hin sank, fiel ihm auf einmal ein, er könnte auch wohl, während seine Frau die Kinderbüsche und Anzüge ein bisschen ins Feld spazieren und nachsehen, wie seine Steckrüben stünden.
01:32:04 Die Steckrüben waren aber dicht bei seinem Hause und er pflegte mit seiner Familie davon zu essen, darum sah sie als die Seinigen an. Gesagt, getan. Der Egel machte die Haustür hinter sich zu und schlug den Weg nach dem Felde ein.
01:32:28 Er war noch nicht sehr weit vom Hause fort und wollte just um den Schleenbusch, der dort vor dem Felde steht, nach dem Steckgrübenacker abbiegen, als ihm der Hase begegnete, der in ähnlichen Geschäften ausgegangen war, nämlich um seinen Kohl zu besehen. Als der Edel des Hasen ansichtig wurde, bot er ihm einen freundlichen Guten Morgen.
01:32:53 Der Hase aber, der auf seine Weise ein vornehmer Herr war und grausam hochfahrend dabei, antwortete nichts auf des Igelsgruß, sondern sagte zum Igel, wobei er eine gewaltig höhnische Miene aufsetzte, wie kommt es denn, dass du hier schon zu früh am Morgen im Felde herumläufst?
01:33:14 Ich gehe spazieren, sagt der Igel. Spazieren, lachte der Hase. Mich deucht, du könntest deine Beine auch zu etwas Besserem gebrauchen. Diese Antwort verdross den Igel ungeheuer, denn alles konnte er vertragen, aber auf seine Beine ließ er nichts kommen, eben weil sie von der Natur aus schief waren. Du bildest dir wohl ein, sagte der Igel zum Hasen, dass du mit deinen Beinen mehr ausrichten könntest.
01:33:45 Das denke ich, sagte der Hase. Das kommt auf einen Versuch an, meinte der Igel. Ich wette, wenn wir einen Wettlauf machen, laufe ich an dir vorbei. Das ist zum Lachen, du mit deinen schiefen Beinen, sagte der Hase. Aber meinetwegen, mag es sein, wenn du gar so große Lust hast, wie gilt die Wette?
01:34:10 Einen goldenen Louis-Tor und einen Buddel Brandwein, zackte der Edel. Angenommen, sprach der Hase. Schlag ein, dann kann es gleich losgehen. Nein, so große Eile hat es nicht, meinte der Edel. Ich bin noch ganz nüchtern. Erst will ich nach Hause gehen und ein bisschen frühstücken. In einer halben Stunde bin ich wieder hier auf dem Platze.
01:34:33 Damit ging der Igel, denn der Hase war es zufrieden. Unterwegs dachte der Igel bei sich, der Hase verlässt sich auf seine langen Beine, aber ich will ihn schon kriegen. Er ist zwar ein vornehmer Herr, aber doch nur ein dummer Kerl. Und bezahlen soll er doch. Als dann der Igel zu Hause ankam, sprach er zu seiner Frau, Frau, zieh dich schnell an, du musst mit mir aufs Feld hinausgehen.
Fortsetzung des Märchens mit dem klugen Plan des Igels
01:35:0001:35:00 »Was gibt es denn?« fragte seine Frau. »Ich habe mit dem Hasen gewettet um einen Golden Luschtur und einen Puddel Brandwein. Ich will mit ihm um die Wette laufen, und da sollst du mit dabei sein.« »Oh mein Gott, Mann«, fing nun des Idels Frau an zu jammern, »du bist wohl nicht gescheit. Hast du den ganzen Verstand verloren? Wie kannst du mit dem Hasen um die Wette laufen wollen?«
01:35:26 Halt's Maul, Weib, sagte der Igel, das ist meine Sache. Misch dich nicht in Männergeschäfte. Marsch, zieh dich an und komm mit.
01:35:35 Was sollte des Egls Frau machen? Sie musste wohl folgen. Sie mochten wollen oder nicht. Wie sie nun miteinander unterwegs waren, sprach der Egl zu seiner Frau. Nun pass auf, was ich dir sage. Siehst du, auf dem langen Acker dort wollen wir unseren Wettlauf machen. Der Hase läuft nämlich in der einen Furche und ich in der anderen. Und von oben fangen wir an zu laufen. Nun hast du nichts weiter zu tun als sicher und...
01:36:04 in die Furche zu stellen und wenn der Hase auf der anderen Seite ankommt, rufst du ihm entgegen, ich bin schon da. Damit waren sie beim Acker angelangt. Der Igel wies seiner Frau den Platz und ging in den Acker hinauf. Als er oben ankam, war der Hase schon da.
01:36:25 Kann es losgehen? fragte der Hase. Ja, sagte der Egel. Dann also los. Und dann stelle es jeder in seine Furche. Der Hase zählte. Eins, zwei, drei. Und los ging es wie ein Sturmwind den Acker hinunter.
01:36:40 Der Igel aber lief nur ungefähr drei Schritte, dann duckte er sich in die Furche und blieb ruhig sitzen. Als der Hase in vollem Laufe unten am Acker ankam, rief ihm die Frau des Igels entgegen. Ich bin schon hier. Da sie stutzte und verwunderte sich nicht wenig. Er meinte nicht anders, als es wäre der Igel selbst, der ihm zurief.
01:37:06 Denn bekanntlich sieht dem Igel seine Frau just so aus wie ihr Mann. Der Hase aber sagte, das geht nicht mit rechten Dingen zu. Und rief, noch mal gelaufen, wiederum. Und fortlief er wieder wie ein Sturmwind, das ihm die Ohren um den Kopf flogen. Dem Igel seine Frau aber blick ruhig auf ihrem Platze.
01:37:36 Hört sich an, wie uns brennen würde irgendwo, gell? Hoffentlich ist es nicht schlimm für die Menschen. Als nun der Hase oben ankam, rief ihm der Igel entgegen, ich bin schon hier. Der Hase aber, ganz außer sich verärgert, schrie, noch einmal gelaufen, wiederum.
01:38:08 Mir macht das nichts, sagt der Edel. Meinetwegen, so oft du Lust hast. Ist das Fenster eigentlich auch, Edel? Ist das Fenster weggekippt? Ja, danke dir.
01:38:29 Mir macht das nichts, sagte der Igel, meinetwegen, so oft du Lust hast. So lief der Hase noch 73 Mal, und der Igel hielt es immer mit ihm aus. Jedes Mal, wenn der Hase unten oder oben ankam, sagten der Igel oder seine Frau, ich bin schon hier. Beim 74. Mal aber kam der Hase nicht mehr bis ans Ende. Mitten auf dem Acker stürzte er zur Erde.
01:38:56 Das Blut schoss ihm aus dem Halse und er blieb tot auf dem Platze.
01:39:02 Der Igel aber nahm seinen gewonnenen Louis Dörr und die Buddel Brandwein, rief seine Frau aus der Furche ab und beide gingen vergnügt miteinander nach Hause. Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie heute noch. So begab es sich, dass auf der Buxtehude Heide der Igel den Hasen totlief. Und seit jeder Zeit hatte sich wohl kein Hase wieder einfallen lassen, mit dem Buxtehude Igel um die Wette zu laufen.
01:39:30 Die Lehre aber aus dieser Geschichte ist erstens, dass keiner, und wenn es sich auch noch so vornehm düngt, sich beikommen lassen solle, sich über den kleinen Mann lustig zu machen. Und wenn es auch nur ein Egel wäre. Und zweitens, dass es geraten ist, wenn einer freit, dass er sich eine Frau aus seinem Stande nimmt und eine, der just so aussieht wie er selber.
01:39:57 Wer also ein Igel ist, der muss so sehen, dass seine Frau auch ein Igel ist. Und so weiter und so weiter. So, das war jetzt das. Ja, und hier kam ein neuer Raid rein. Angel Girls unterstützt uns mit 48 Zuschauerinnen und Zuschauern.
Community-Interaktion und weitere Märchen
01:40:2001:40:20 Vielen Dank, ich bin sehr aufgeschreckt. Da muss was Schönes passiert sein. Ein Wagen nach dem anderen war es vorbei.
01:40:34 Okay, nochmal. Also Angel Girls unterstützt uns mit 48 neuen Zuschauerinnen und Zuschauern. Ein Raid. Riders on the Storm. Danke, danke, danke. Riders on the Storm. Also nochmal ein Märchen. Das ist eine lange Nacht. Und 10 Euro mit den Gebühren spendet Yannick 1611. Wer? Wer? Wer? Wer? Yannick 1611 spendet 10 Euro und übernimmt die Gebühren.
01:41:03 Wir bedanken uns von ganzem Herzen und freuen uns sehr darüber. Und die Weide ist zum zweiten Mal Abonnentin oder Abonnent. Und ein süßes Früchtchen damit. Und dann gab es noch eine Unterstützung von Ciri Jals. Er hat fünf süße Früchtchen verschenkt an verschiedene... An fünf Stück. Genau, ja. An fünf glückliche Neuabonnenten.
01:41:32 Die werden sich freuen und wir danken dir. Und Janik1611 hat auch noch an Jelly Blossom ein süßes Früchtchen verschenkt. Und an Tatzelkrim und an Tabaluga92 und an Jojo Glee und an Ida Rhin und Alinosch ist ein neuer Abonnent.
01:41:54 Ein neues süßes Früchtchen. Wir werden sich alle freuen und wir danken dir und wir freuen uns auch über den neuen Abonnenten. Und zum zweiten Mal abonniert A.W. Lele und isst zum zweiten Mal damit ein süßes Früchtchen. Wird ein süßes Früchtchen? Genau. Gibt? Nein, isst. Willkommen, willkommen, willkommen. Du bist ein bisschen zu schnell für mich von A nach B. Du weißt, deine Mutter ist eine...
01:42:23 Wie viele Geschwister immer sagten, meine Lieben, eine lahme Ente. Sagten sie immer zu mir. War immer ein ganz langsames Kind. Bin heute auch noch ein bisschen langsam, oder? Sagst du? Nö, ganz in Ordnung. Hast du es ausgewachsen? Ja, ja. Gut. Also mit 92, muss ich sagen. Ja, ich bin mittlerweile hinkig halt.
01:42:49 Ja, und wir haben eine neue Fragerunde. Jetzt haben wir bestimmt noch eine Fragerunde, gell? Ja, oder? Hederakete. Ach ja, ja, ja. Da muss ich noch was sagen. Da hat die Oma das iPad Hederakete. Ah, ah. Und da muss ich noch was sagen. Ach nee, das hat uns jetzt erschüttert eben, gell? Ja, ich hab auch schon gedacht, oje, wie. Man kann ja da nicht, da hat man ja mitgefühlt. Das waren wirklich viele Tattoo-Fahrzeuge, ne?
01:43:18 Also, es kommt eine Fragerunde, ich muss vorher etwas sagen, vor einigen Sendungen, hat eine Mama gesagt, dass sie ein Baby bekommen hat und ich habe ihr Babyschulchen versprochen, aber ich habe ihre Anschrift nicht. Ich weiß auch, ihr Nickname ist nicht mehr, gell? Also wenn sie zufällig dabei ist, bitte ihre Anschrift schicken, dann bekommt sie endlich diese Babysöckchen von mir.
01:43:46 das war das eine und dann war noch etwas und dann bei der
01:43:59 In Frankfurt. Buchmesse? Danke dir, Heteragiere. Bei der Buchmesse waren aber auch eine Familie, eine Frau mit zwei Töchtern. Und die sagten, dass sie von Ettlingen sind. Und ich habe den Kindern was versprochen, aber ich habe ihre Anschrift nicht. Also wenn ihr zuhört, schreibt mir bitte. Ich will ja mein Versprechen wahrmachen.
01:44:29 Das war jetzt vorausgeschickt und jetzt kommt die Fragerunde. Ja, und wer fängt an? Kannst du anfangen? Also, ToniversoTV sagt, ey, dieser Chat heute, schönen Abend an den Rest. Könnt ihr auf eure Eierfahne heften, gell? Schön, dass du da bist.
01:44:53 Schleifenfee, liebe Marmeladenoma, heute konnte ich wieder... Das habe ich schon vorgelesen für an der Schleifenfee. Ich bin froh, dass du da bist, Schleifenfee. Und du musst dieser Tage Post bekommen. Ich lese was anderes. Sorry, Janike. Nando Maik, Feuerwehreinsatz. Nee, das habe ich auch schon. Für der Tigerdiplume habe ich auch schon. Und den Kaffee habe ich schon und den Thiel.
01:45:19 Also dann mache ich mal weiter. Niki schreibt, wie kommt die Marmeladenoma so mit der Technik zurecht? Sehr gut, oder? Ja. Eigentlich gar nicht. Doch, das iPad. Wer kann mit 92 ein iPad bedienen? Ich kann nur das iPad, weil ich das brauche. Da habe ich mich wahnsinnig angestrengt. Aber ich will kein Handy und auch sonst nichts.
01:45:41 weil ich mir das gar nicht zutraue. Aber im iPad ist das in Ordnung und das liebe ich auch. Hätte ich nie gedacht, dass ich mal ins Internet gehe. Aber der Janik war ein guter Lehrmeister. So.
01:45:56 Miss Mango Bad, einen wunderschönen guten Abend. Ich habe diese Woche das jährliche Stummfilmkonzert unserer Uni Kinos besucht. Jedes Jahr im November wird in unserer Uni ein alter Stummfilm gezeigt und dabei live von einem Stummfilmmusiker begleitet. Wie geht denn sowas?
01:46:19 Das ist Teil einer Kooperation mit ihm, die an unserer Uni schon seit 35 Jahren besteht. Und ich freue mich jedes Mal darauf. Es ist jedes Mal beeindruckend zu sehen, wie Menschen Filme vor knapp 100 Jahren gemacht haben und die musikalische Begleitung ist auch immer toll. Der Musiker kann sogar Piano und Geige gleichzeitig spielen.
01:46:46 Wie denn das? Dieses Jahr wurde der Film Der Mann, der lacht aus 1928 gezeigt, ein Drama, welches auf einem Roman von Victor Hugo basiert. Hier zeige ich keine Bilder aus dem Film selbst, da ich natürlich in der Dunkelheit keine Fotos gemacht habe. Aber hier ist ein Bild von ganz zu Beginn.
01:47:08 kurz bevor das Licht gestimmt wurde. Ganz unten links der musikalische Meister am Werk. Ein tolles Event. Liebe, Grüße, noch einen schönen Abend an alle und ein lila Herz. Na sowas, was alles gibt. Ganz da unten sitzt er mit seiner Geige durch meinen Daumen. Seht ihr es? Ja. Gut.
01:47:38 Interessant, gell, war das? Alika Ellis schreibt, hallo ihr Lieben, bin nach langer Zeit auch endlich mal wieder dabei. Ja, ich habe mich sehr, sehr gewundert und habe dich sehr, sehr vermisst. Und du sagst einmal, dass du eine neue Adresse hast und die habe ich aber nie von dir bekommen. Also konnte ich dir auch nicht mehr schreiben. Sei so lieb und schick mir deine neue Anschrift.
01:48:04 Und schön, dass du wieder da bist. Du hast gefehlt. Und Theresie19 schreibt, Hallo liebe Marmeladenoma, wie geht es dir? Mir geht es gerade nicht so gut, aber hoffe morgen geht es mir mal wieder besser. Dann würde ich Flux heute Nacht für dich eine Kerze anzünden. Hat euch ja immer geholfen, weil wir alle, alle an diejenigen denken, die es nötig haben.
01:48:34 Schleifenvieh habe gewagt, ein wenig zu dekorieren. Nicht schlecht. Schaut.
01:48:49 Oh ja, schön. Sehr, sehr, sehr, sehr nett. Oh ja, schön. Wir danken dir. Hier sagen ganz viele, Scharnickel und Chris Block, schön, dass Alika Elis da ist. Das finde ich auch schön, Alika, dass du da bist. Ja, es hat echt gefehlt, weil sie eben ein Mensch ist, der ein großes Vorbild ist, was sie aus ihrem Leben macht.
01:49:12 Dann sie ist so sympathisch, wenn sie dann singt und so. Das finde ich immer ganz toll. Was sie alles kann. Alika ist blind geboren, aber sie ist eine wunderbare Frau. Ich nehme mir ein Beispiel an ihr, wenn ich mal eine dunkle Stunde habe. Ganz bestimmt. Es hat sie uns richtig gefällt, Gilles. Ja, auf jeden Fall. Alika Elis fragt noch, lest er hier von YouTube auch vor oder muss ich auf Discord kommentieren?
01:49:41 Also, es geht überall auf Discord, YouTube oder auf Twitch. Ihr könnt überall kommentieren.
01:49:49 Schön, wir warten darauf, gell? Und auch auf deine, auf deine Adresse, gell? Amika, du kannst ja auch mir die Adresse schicken, dann kann ich die weiterleiten. Lass mir doch mal die Briefe. Nein, nein, nein, die Adresse kann ich dir dann geben. Ach so. Ach so, jetzt schon, meinst du? Sie kann mir die über den Chat schicken und dann kann ich die weiterleiten. Ach so, mhm, mhm.
01:50:11 Wir sind uns halt so wenig, mir zwei, weißt du. Aber wenigstens in der Krieg, weißt du. Hat nämlich echt gefehlt. Und es freut mich, dass du das auch sagst. Und gerade kam eine neue Abonnentin oder Abonnent rein. Holy Sea Cows abonniert zum ersten Mal und ist damit ein süßes Früchtchen. Willkommen, willkommen, einen schönen Abend für dich.
01:50:36 Wie viele Reiter? Das haben wir eigentlich zwei, gell? Zwei, mhm. Ja. Zwei Gruppen. Annika, spielst du gerne Gesellschaftsspiele und Kartenspiele? Was magst du davon am liebsten? Ich spiele gerne Skipbo und Monopoly. Annika, ich würde, ich spiele am liebsten.
01:50:56 Halma? Halma, aber ich habe gar keine Zeit mehr dazu. Und eine Freundin, die schon seit Jahrzehnten einmal im Monat kam und hat, ja im Monat, gell? Ja, glaubst du? Nicht in der Woche, Monat. Einmal im Monat kommen Sie? Ja, die hat, mit der habe ich immer gespielt und bis sie nachts um zwei saßen erst da und haben mit dem Mädchen gekichert und gedacht.
01:51:24 Aber seit Corona kommt sie jetzt nicht mehr, weil sie immer wieder mal krank wird. Und ich habe auch gar keine Zeit für Spiele machen. Ich glaube nicht, wie viel Arbeit die Sendung macht und auch die, vor allen Dingen die Briefpost, was ich aber sehr liebe, ist ein guter Ersatz für Monopoli. Nicht Monopoli.
01:51:48 Und hier wurden wieder fünf süße Früchte verschenkt und zwar Ananon.
01:51:58 Anonymous Gifter, verschenkt 5 süße Früchtchen. Amelokard, Regenbogenspanner, Chitni, Kanik, Schmeckjule und Alice2401. Wir werden sich sicher freuen und wir danken dir. Es ist immer sehr interessant, eure Liegnames zu sehen. Anonymous Gifter. Was meinst du? Anonymous Schenker, ja. Anonymous Schenker.
01:52:27 Ich habe wieder einen Frosch gekriegt. Ah ja, wollte ich euch ja auch zeigen heute Abend. Ich habe wieder ein Paket bekommen und wieder mal einen Frosch. Toll gemacht, gell? Ich habe mich schon bedankt, habe mich sehr gefreut, Reba.
01:52:51 Aber Frösche habe ich jetzt. Nee, Bogen Spanner wurde ein süßes Früchtengeschenk, du Dummerle. Ach so, ich habe noch genau was ließen du da. Was sagst du für eine Dummerle? Die Hederakete ist ein Dummerle. Ich habe gedacht. Ja, ja, du wolltest nicht weiter ausbauen, sondern hier noch eine schöne Nachricht. Toniverso Tevaus sagt, dein Sohn, Marmeladenoma, hat eine angenehme Stimme. Er hat einen wunderbaren Bariton.
01:53:16 Und der Janik hat den gleichen. Genau, wir haben eine ähnliche Stimme. Du müsst jetzt ja eigentlich was singen, ne? Bitte? Du müsstest ja eigentlich was singen. Sag's nicht. In deinem Bariton. Mit Helder Bohemian Rhapsody. Genau, ausgezeichnet Idee. Ist aber kein Bariton, sondern der hat ja einen Hypertenor gehabt. Was ist der? Ein Hypertenor. Wer? Ich hab Freddie Mercury. Bitte?
01:53:45 Der Sänger Freddie Mercury. Ach so. Der hat vorhin einen Rhapsody geschenkt. Ja, und euer Vater hatte ja auch einen wunderbaren Tenor. Und gerade kommt eine neue Spende rein. 10 Euro, die Gebühren werden übernommen von Traveller. Nur das Beste für dich. Du bereitest uns viel Freude. Vielen, vielen Dank. Wir freuen uns sehr darüber.
01:54:06 Mina Mehr fragt, ich wollte gerade fragen, ob du singen kannst. Es muss ich ein Ding singen. Nee, sie fragte die Marmeladenoma oder die Hede-Rakete. Wenn ich singe, seid ihr alle weg. Ob ich singen kann? Ja, aber ich singe eigentlich nicht mehr.
01:54:24 So wie früher. Doch, doch, manchmal singe ich doch noch. Ich habe mich immer wieder dabei, wenn ich glücklich bin, dann singe ich Weihnachtslieder. Seltsamerweise. Und wenn ich im Garten war, dann habe ich immer Weihnachtslieder gesongen im Sommer. Meine Nachbarn haben immer gesagt, die ist nicht ganz betrost.
01:54:46 Aber jetzt... Also das Thema Gesang spielt eine ganz große Rolle gerade im Chat. Und zwar Scharnickel sagt, ja Oma, sing doch mal. Nein, ich kann heute nicht mehr singen. Mina mehr schreibt, nein, ich meinte doch von A nach B. Gell? Jetzt aber schon. Ich habe tatsächlich früher in einer Band gesungen, lang ist es her. Und der Luigi, der auch schon öfters mal dabei war, bei Filmen auf YouTube, der singt regelmäßig noch mit mir. Wir sind die Simon & Garfunkel.
01:55:15 von Ettlingen. Haha, dann sing mal was, komm. Ja, der Garfunkel ist leider nicht dabei heute. Dann muss Simon alleine singen, oder? Und Chris Bloch sagt singen, Hede Rakete. Was können wir denn zusammen singen? Sing mal was, ihr beiden.
01:55:31 Wir müssen mal erst überlegen, was wir singen. Ein Kinderliedchen. Also mit Luigi habe ich bereits in Liverpool im Haus von John Lennon, kein Scherz, ein Beatles-Lied gesungen. Dann sing doch das mal. Die sagen hier, du solltest singen alleine, ohne mich. Ich bin es nicht genug textsicher. Außerdem ist hier die Märcheninsel und nicht die Sing-Sing-Sing-Sing-Sing. Das wäre aber jetzt schon schön gewesen. Nein, Fragerunde.
01:55:54 Nuckelvogt spendet 1000 Bits, hier ein 1000, hier ist es so schön, hier fühl ich mich wohl. Sing doch ein Weihnachtslied. Und giftet bei Wavilo ein süßes Früchtling an grüner Stein. Hört sich freuen, wir danken dir. Aber das ist die Schütze echt nicht lieb. Bohemian Rhapsody wurde nochmal vorgeschlagen. Schon alle von Emden. Aber das ist nicht die Tonlage. Nee, das ist schwierig. Aber das singt doch ein Beatles-Lied.
Herkunft und Lebensgeschichte
01:56:2401:56:24 Äh, nee. Eine Strophe. Oder singen alle meine Entlein? Vielleicht kann er sonst Hänsel und Gretel singen. Hänsel und Gretel wehrten sich im Ball. Komm, sing das. Also Toni Werse sagt, der ist mir echt extrem sympathisch, dein Sohn. Oh ja, weiß Gott. Der ist auch mein Himmelsgeschenk. Gell, sag ich immer zu dir. Ja, ja, genau. Da, gute Frage, Grüner Stein fragt, wo wurde Frau Marmeladenoma geboren?
Sprachen, familiäre Beziehungen und kulturelle Einordnung
01:56:5201:56:52 Ich wurde in Baden, also vor Ort von Karlsruhe, in Baden geboren. Nämlich in Grünwinkel. Und was die Oma erlebt hat in Grünwinkel, da will ich mal kurz darauf hinweisen, steht in ihrem Buch Mein Leben ist kein Märchen drin. Da ist nämlich auch dieser Geburtsort beschrieben und was die Oma alles Spannendes und auch teilweise wirklich Bedrückendes erlebt hat in ihrer Kindheit. Sie ist am Zweiten Weltkrieg aufgewachsen.
01:57:21 Vielleicht wird sie eines Tages noch vor Weihnachten auch mal eine Weihnachtsgeschichte vorlesen, die in ihrem Buch drin steht. Also ich würde wirklich sehr dafür plädieren, oder?
01:57:32 Sollen wir das heute machen als Reiter, für einen Reiter? Ne, ich werde es dir vorher noch vergrößern, weil die Schrift ist doch relativ klein. Also ich werde es noch hochkopieren. Dann können wir vielleicht am ersten Advent eine Weihnachtsgeschichte daraus vorlesen. Eine Weihnachtsgeschichte aus deiner Kindheit. Können wir machen. Aber dieses Buch habe ich nicht allein gemacht, sondern von A nach B zusammen. Der Verlag wollte Märchen drin verwoben haben und das hat er mit Parvour gemacht.
01:58:01 Und Janik hat die Fotos gemacht. Also eigentlich ein Werk von uns dreien. Ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken. Der Chris Block hat auch gleich das Buch dann verlinkt. Also wenn ihr draufklickt, könnt ihr euch das Buch anschauen bei Thalia oder bei Amazon. Und der Chris Block hat auch noch gesagt,
01:58:23 Bestes Schwäbisch, jede Rakete. Es tut das so leid, es kann kein Hochdeutsch. Wir können alles außer Hochdeutsch, wir schwaben. Ihr müsst euch mal vorstellen, meine Eltern haben doch bitterlich gekämpft mit Baden und Württemberg, nicht zusammenkommt. Und dann bringt mir mein Himmelsgeschenk eine schwäbische Schwiegertochter. So musste es sein. Genau, so muss es sein.
01:58:50 Da passt jetzt auch drauf, alles wird gut. Alles ist gut. Viele Menschen sagen doch, alles wird gut. Uchtum Kaxst schreibt Grüße aus Bad Herrenalp. Gerade hier um die Ecke. Herzliche Grüße zurück.
01:59:08 Bist du fertig? Chris Block schreibt, und das muss ich jetzt einwerfen, Schwäbisch ist doch sympathisch. Finde ich auch, Chris Block. Stimmt auffallend, sonst hätte ich die Hede-Rakete ja nicht geheiratet. Ob es an Schwäbisch lag, ich weiß nicht.
Bildungswunsch, Karriere und persönliche Interessen
01:59:2401:59:24 Faya Hidra schreibt, was kannst du für Sprachen sprechen, liebe Omi? Ich muss sagen, Badisch, Schwäbisch. Schwäbisch nicht, das mache ich nicht. Badisch ist natürlich ein Witz, aber ich spreche eigentlich nur meine Muttersprache. Am Kriegsende musste ich meine Schule abbrechen, konnte auch nicht mehr studieren und nichts mehr. Ich kann nur noch ein bisschen Englisch.
01:59:53 was ich halt noch in der kurzen Zeit, da ich in der Schule war, gelernt habe. Ich hätte so gern studiert und wäre gern Lehrerin geworden, aber das hat halt nicht geklappt. Und dann habe ich halt mit meinen Kindern und meinen Enkeln immer Hausaufgaben überwacht und dann war ich immer unerbittlich mit Vokabellernen. Und daher habe ich da auch noch ein bisschen was behalten. Aber sonst leider nicht. Ich hätte so gern studiert.
02:00:21 So ist das eben. Und Ali von Enten fragt, stimmen die Klischees eigentlich dann? Kann man nicht vorstellen, dass Hede geizig ist. Nein, gar nicht. Diese Frage kann ich beantworten. Nein, Hede ist sehr, sehr großzügig. Und ich auch als Schwiegermuror sagte es gar nicht. Ich denke nämlich auch, das, was man gibt, kommt auch immer wieder zu dir zurück.
02:00:44 So ist das. Aber ich finde sie ordentlich. Ja, allerdings. Das ist sie wirklich, wie die Schwaben eben sind.
02:00:55 Und da müssen wir uns auch einander gebühnen, gell, Hedera Kühle? Oder eben tolerant sein. Ja, tolerant. Wir Baden, das ist ja eher gemütlich, gell. Gut, es stimmt ja auch nicht, dass die Schotten geizig sind. Das sind alles so Weisheiten, die nicht stimmen. Die Schotten sind sehr gasträumlich.
02:01:16 teilweise sehr arm, aber wenn es regnet und du kommst an ihre Tür, lassen sie dich rein, setzen dich an den warmen Kamin und kochen dir Tee. Es gibt viele Klischees, die nicht stimmen.
Kriegserfahrungen und heutige Gesellschaft
02:01:3002:01:30 So, sollte ich jetzt weitermachen oder was? Eine Frage noch. Daniel Sibik fragt, war die Kriegszeit besser als die heutige? Oh Gott, wie kann man denn so eine Frage stellen? Verstehe ich nicht. Ihr? Nee. Kriegszeiten sind nie besser als Friedenszeiten. Egal wo auf der Welt. Meine Kindheit bis zum achten Lebensjahr war wunderbar. Und das könnt ihr auch in dem Buch lesen.
02:02:00 Aber auch sonstige politische Fragen und so weiter, die müsst ihr mir brieflich stellen, die bringe ich hier in der Mädchenrunde nicht. Hier soll es euch gut gehen. Und deswegen will Vanessa Grauser dich gerne umarmen. Ich umarme dich auch von ganzem Herzen. So.
02:02:23 Bist du nun fertig? Ja, es kommen noch viele, viele Fragen rein, aber magst du noch Fragen stellen oder neues Märchen oder was wollen wir machen? Ich mache jetzt noch mal jeder drei vielleicht, oder? Ja. Oder ist das zu wenig? Ja, das können wir gerne machen, klar. Die geht noch eine Zeit lang, die Fragerunde, oder? Ich habe keine Ahnung.
02:02:48 Nee, die geht noch nicht lang. Wir machen noch ein bisschen. Bitterlemming schreibt, du wärst eine tolle Oma geworden. Quatsch, du wärst eine tolle Lehrerin geworden, liebe Marmeladen-Oma. Und wenn wir uns früher kennengelernt hätten, hättest du bei mir Gastunterricht machen können. Den Kids hätte es sicher gefallen, weil Bitterlemming ist auch eine Lehrerin. Ach, wie schön. Hat übrigens ein Buch sehr, sehr schön besprochen auch.
02:03:14 Sehr inhaltsreich, sehr klug besprochen, also eine wunderbare Kritik hat Dieter Lenden geschrieben. Vielen, vielen Dank. Aber ich muss euch sagen, wenn ich die ganze Geschichte intensiver, man kann ja nicht alle schlimmen Dinge schreiben, die man erlebt hat, dann wäre das dreimal zu dick geworden.
02:03:35 Aber es war genauso, wie sich auch der Verlag vorgestellt hat. Ja, wir hatten natürlich nur einen bestimmten Umfang, den wir füllen konnten. Wir hatten tatsächlich zehnmal so viel schreiben können. Klar, bei einem 92-jährigen Leben ist ja nicht nur die Vergangenheit drin, mit der Kindheit und Jugend, eben auch die Gegenwart. Auch unsere tollen Reisen, die wir gemacht haben, zu Julian Bam oder nach Berlin zur Preisverleihung.
02:04:00 Alles wunderbar. Nur die ganz neuen Sachen sind natürlich noch nicht drin, wie die Frankfurter Buchmesse. Und in Kürze übrigens sind wir auch in der Abendschau in Stuttgart zu sehen. Aber da werden wir möglicherweise noch drauf hinweisen. Also es kommt noch einiges. Wir sind noch unterwegs. Also falls ich noch die Gnade habe, viel, viel Eller zu werden, haben wir doch noch ein Buch. Könnte sein.
02:04:30 Aber im Moment reicht es gerade, was wir machen. So, jetzt sag ich mal wieder was, ja? Regina Schlumpf, liebe Marmeladenoma, heute ist mein Pferd zwölf Jahre alt geworden. Meine Tochter war bei ihm und hat Fotos geschickt und drei lila Herzen.
02:04:50 Ach, was ein schönes Pferd. Ich weiß nicht, was für ein Lebensalter hat ein Pferd. Wisst ihr das? Oh. Oh, das weiß ich nicht. Von A nach B weiß ich alles. Keine Ahnung. Ich bin kein Pferdekenner. Du bist kein Pferdekenner. Ich weiß, dass Hunde 15 Jahre alt werden können. Ja, werden können und sogar noch ein bisschen älter. Ein Wels kann, glaube ich, 250 Jahre alt werden. Ich weiß es nicht. Also ein schönes Pferd, gell, habt ihr es gesehen und dann ich noch ein...
02:05:17 Hier schreibt es gerade jemand, können 30 werden. Die Melli zahlt sich, genau, 30 Jahre. Und das ist ein Haarflinger, schreibt die Theresie. Das gehört auch noch dazu, zu dem Pferd. Das ist anscheinend die Tochter. Wir danken dir. Das ist gut, wenn wir mal ein anderes Tier, was in der Sendung ist, gell? Ja.
02:05:42 Borkingson fragt, wenn du einen Wunsch hättest, welcher wäre es? Frieden. Frieden, Frieden, Frieden. Das wäre das Wichtigste.
02:05:59 in der Retourenkiste kommen Sachen, die zurückgegeben wurden oder an der Kasse dann doch nicht gekauft wurden jemand wollte den Teddy also kaufen oder hat ihn gekauft oder hat es sich dann doch anders überlegt das ist ja seltsam, gell na ja
02:06:19 Das tut mir auch leid für dich. Aber ich sage immer wieder, am Ende hat man dann doch die schönen Erinnerungen. Und das ist auch eine wertvolle Sache.
02:06:45 Und Rovi schreibt, ich werde dein Buch meiner Mutter und mir zu Weihnachten schenken. Ach, wie schön. Ich bin schon sehr gespannt auf deine Lebensgeschichte. Das freut uns sehr. Moment.
02:07:04 Lydia, hallo Mama, Ladenoma. Ich hoffe, dir geht es gut. Ich erfuhr heute, dass bei meiner Mama der Verdacht auf Brustkrebs besteht. Nun sind wir in Sorge und hoffen auf das Beste. Krebs ist eine schreckliche Krankheit. Aber meine Mama ist eine Kämpferin. Egal was kommt, ich glaube fest an sie. Magst du trotzdem eine Kerze anzünden? Ich danke dir. Und ein lila Herz. Natürlich mache ich das von Herzen gern.
02:07:32 Und ich glaube auch, wenn ein Mensch stark ist und kämpft, dann kann er ganz viel überwenden. Wir denken an dich und deine alte Mama. Gell? Alle miteinander. Ja, auf jeden Fall. Du zündest ja die Kerze dann an. Ja.
02:07:51 Ich muss mir aber mal was anderes überlegen. Ich kann denken, ich habe ganz, ganz viele Kerzen. Ich kann nicht immer diese großen Stumpenkerzen. Da habe ich dann ein bisschen Angst, dass es zu heiß wird. Vielleicht kann man so eine Gemeinschaftskerze... Nee, das will ich nicht. Ich will für jeden eine. Aber vielleicht gibt es so kleinere Stumpenkerzen. Hast du da eine Ahnung? Also was man auch machen könnte, ist vielleicht nicht ganz so romantisch.
02:08:14 Vielleicht so eine elektrische Kerze? Ne, das mache ich nicht. Das Ritual muss ja sein. Ich denke halt, dass es etwas kleinere Stumpenkerzen gibt, wie diese, da kann ich viele hinstellen. Oder man nimmt Teelichter. Ne, das ist auch nicht. Das sind halt so Rituale. Vielleicht hat jemand eine Idee im Chat? Ich habe die Idee, etwas kleinere Stumpenkerzen, wie die, das gibt. Ich habe nicht so ein großes...
02:08:43 Blechgefäß oder Tablett und da kann ich sie alle drauf stellen dann. So, das sind die Kerzen. Zwolli schreibt, das ist ein toller Kanal, habe gerade abonniert. Und schreibt des Weiteren, woher kommt eigentlich der Name Marmeladenoma? Gib dir einen, Rat. Der Name Marmeladenoma kommt von meinem Sohn, dem Janik.
02:09:09 Denn die Oma hat früher gerne Marmelade eingekocht und ganz spontan kam damals die Idee, als der Stream von ihm erfunden wurde, ach die Marmeladenoma, die nenne ich einfach Marmeladenoma. Und ja, seither heißt sie hier auf der Märcheninsel Marmeladenoma. So ist das geworden. Ich habe nochmal gesehen, im Chat gab es so ein paar Vorschläge wegen der Kerze. Man könnte so kleine Kerzen nehmen wie beim Adventskranz.
02:09:37 Das sind eher diese stumpfen Kerzen oder diese schmäleren Kerzen für die Pyramiden, also für die Weihnachtspyramiden. Also müssen Sie schon was darstellen, aber die Klinik ist eine gute Idee.
02:09:50 Also wer von euch irgendwo welche entdeckt, kann das für mich besorgen. Und Lea Janina schreibt, ich werde mir das Buch holen. Ich bin Buchhändlerin und werde es fleißig empfehlen. Ja, das ist super. Das freut uns aber. Das freut uns tatsächlich sehr. Sehr, sehr. Wir haben es auch verschiedentlich schon gesehen in Buchläden, auch hier in Ettlingen. Da gab es zwei riesige Stapel.
02:10:14 Wer das Buch in die Hand nimmt, der wird es nicht mehr aus der Hand legen. Es ist wirklich wahnsinnig spannend geschrieben. Es ist so, tatsächlich. Es ist wirklich ein unglaubliches Leben. Als wir zusammengesessen sind und haben das gemeinsam entwickelt, dieses Buch, muss ich sagen, mir kamen teilweise auch wirklich die Tränen. Denn es war wirklich sehr, sehr berührend, was die Marmeladenoma als Kind erleben musste.
02:10:38 Und auch berührend, was sie dann später erlebt hat, als sie so bekannt wurde mit ihrem Stream, den der Janik erfunden hat. Aber wie gesagt, alles ist nur ein Teil eigentlich vom Leben. Aber ich habe ja noch manche Ideen. Haben wir ja schon mal besprochen.
02:11:03 Halbmondtrosse hat noch einen guten Tipp. Die Kerzen nicht zu nah aneinander stellen, kann zur großen Flamme werden. Alles Liebe. Ah ja. Ja, da passe ich schon auf. Ich habe, wie gesagt, nur ein Tablett. Das kann ich schon machen. Da bin ich schon sorgfältig dann. Aber vielen Dank.
02:11:31 Ja, dir ist doch mal auch tatsächlich ein Teelicht, oder? Nein, das ist nicht das richtige Teelicht. Nein, dir ist mal was in Flammen aufgegangen im Wohnzimmer. Bei mir? Eine ganze Teekanne, glaube ich, kann das sein. Das war ganz was anderes. Da war ich aber noch sehr, sehr jung. Ja, da war ich noch jünger. Da war ich noch ein Kind, als es passiert ist. Ja, ja. Da hatte ich auch Besuch von einem Flohmarktfreund. Wir sind früher auch viel auf den Flohmarkt gegangen.
02:11:59 Mein jüngster Sohn, mein Himmelsgeschenk. Wir waren eigentlich damals mehr Kameraden als Mutter und Sohn. Und wie ist das passiert dann mit der TK? Ich kann es nicht so etwas dunkler inne. Auf jeden Fall haben wir dann, das hast du mich rausgebracht. Entschuldige. Da kam ein Plomadfreund. Wir haben da immer einen Stand und haben da toll verkauft. Das war eine klasse Zeit.
02:12:28 Und er kam dann und hat uns besucht. Ich hatte einige Freundinnen auch vom Flohmarkt. Zum Leidwesen meines Mannes, dem war das nicht so recht. Und wir tranken Tee und jetzt war es ein, wie nennt man die Tee, ist dieser Geschmack hat? Fermentierte Tee. Ein fermentierter Tee. Hatten alle natürlich ein Kerzenlicht auf dem Tisch.
02:12:54 Die Kerze fiel um und der Tee floss dann in die Unterschale, die war Gott sei Dank aus Metall. Und er goss dann Tee über die Kerze, wie gesagt. Über die Ungefallene. Und dann brannte auch der Tee.
02:13:18 Das war ein Schrecken. Weil er anscheinend fermentiert war. Ich bin dann schon sehr sorgfällig geworden mit Kerzenlicht. Ich gehe auch nie aus dem Zimmer, um länger in einem anderen Raum zu sein. Mache ich sie immer aus.
02:13:38 Wer weiß, ob man zurückkommt. Ich finde ein großes Unglück passiert mit einer umgefallenen Kerze in der Gartner Nachbarschaft.
02:13:49 Brokkoli Gamer schreibt, hallo, ich bin 15 Jahre alt und finde dich und dein Kanal super, wunderschön, macht weiter so. Freut uns sehr, freut uns sehr und wünscht dir weiterhin viel Freude bei uns. Und Ole schreibt, ich habe Corona. Oh Gott. Oh Gott. Unangenehm.
02:14:12 Sag mal, wenn du willst, schicke ich dir gerne ein Buch, dass du etwas zur Unterhaltung hast von meinen vielen Büchern, die ich im Laufe meines Lebens angesammelt habe. Wenn du willst, dann kannst du mir deine Anschrift schicken und dann schicke ich dir eins, gell?
02:14:29 Federtiger sagt, ich soll in den Flüster-Chat schauen. Sie hat da eine Idee. Wenn ich dazukomme, Federtiger, weil ich mache ja Multitasking, ich habe hier zwei Kanäle und muss auf dieses und jenes achten, das ist schon eine Aufgabe, weil Janik ist heute nicht da, Fabian auch nicht da. Die Hede unterstützt mich fleißig, sitzt im Eck und mischt in ihrem Handy rum.
02:14:56 Aber im Küft, sie macht die Technik, ganz genau. Und der Dustin schreibt ganz großen Respekt, dass er das so durchzieht. Ja, ich bin auch sehr, sehr dankbar. Ich habe mich ganz arg darüber gefreut. Und Traveller sagt, morgen telefoniere ich mit Opa. Leider sehe ich ihn viel zu selten. Leider? Sehe ich ihn viel zu selten. Federtiger schickt es mir. Es ist schlimm, wenn man jemanden nicht oft genug besuchen kann. Ganz klar.
02:15:25 Aber vielleicht Briefe schreiben oder anrufen, ist ja auch gut. Und die Annika schreibt, ich schreibe jetzt einen neuen Brief für dich, den ich dann morgen zur Post bringe. Und ein lila Herz. Das ist ein ganz, ganz liebens Pferder-Fan geworden, die Annika. Ich freue mich sehr darüber.
02:15:45 Sie schreibt nur, du bist zauberhaft. Ausgezeigt. Nexotil mahnt, Kinders, wir kommen in der Fragerunde gar nicht vorangefühlt. Wieso das? Ich weiß nicht. Es sind unglaublich viele Fragen. Wahnsinn. Er ist eigentlich der einzige, der jetzt da so etwas sagt. Habe ich schon gemerkt in letzter Zeit.
02:16:14 Juri Jule schreibt, meine Oma wohnt leider auch viereinhalb Stunden von mir entfernt. Das ist natürlich eine ganz schöne Strecke, aber ich telefoniere oft mit ihr. Das ist ja auch schön. Ich freue mich auch immer, wenn meine Söhne anrufen oder Freunde und so. Diving Piano Original sagt, wer unterstützt dich denn heute, Marmeladenoma? Diese Stimmen kommen mir irgendwie unbekannt vor. Sagst du es bitte?
02:16:40 Die Rakete? Ja. Das ist die Schwiegertochter von der Marmeladenoma und die Mama vom Janik. Und ich bin da von A nach B. Ich bin der Sohn der Marmeladenoma und der Papa vom Janik. Denn der Janik ist heute zum Geburtstag eingeladen und der Fabian ist im Urlaub. So. Sie ist ganz so viel schneller und besser als ich. Jetzt komme ich mal wieder. Gerne.
02:17:05 Riele 98, einen schönen guten Abend, liebe Oma, Hede Rackete und von A nach B. Ein lila, ein rotes, ein oranges, ein gelbes und ein grünes Herz. Ihr wisst ja, dass ich die Herzen liebe. Liebe Grüße von uns und vor allem von unserer dreijährigen Tochter Mila. Sie hat eine Katze für dich gemalt, weil du sie doch so liebst. Ach Gott, ist das süß.
02:17:32 Heute haben wir schon ein bisschen für Weihnachten dekoriert. Das erste Mal die Katze. Wie alt ist das? Drei Jahre gekommen. Schön, schön, schön. Schaut euch mal die Katze an. Ist eine fröhliche Katze, gell? Die sieht super aus, ja. Ein sogenannter Kopfhüsler. Sag ihr, ich freue mich ganz, ganz arg darüber. Moment, jetzt noch. Guck mal. Ist das, was Fabi mir immer macht?
02:18:01 Jetzt geht's weg. Und dann noch ein bisschen Dekoration. Einen schönen guten Abend, liebe Oma. Heterakete, das habe ich schon gesagt. Wir danken euch. Wir danken euch. So, die wächst mit Märchen auf. Das ist aber echt schön. Das ist heute nicht mehr so häufig, gell? Brokkoli Gamer fragt, wie feiert ihr Weihnachten?
02:18:28 Wie feiern wir Weihnachten? In Raten. Am Heiligabend, da hat ja auch der Janni Geburtstag, da ist ich immer bei mir hier.
02:18:42 Heterakete, ich muss euch das zusammen reimen erst. Von A nach B, Janik, mein zweiter Sohn Thomas und manchmal, wenn jemand einsam ist, wird er auch dazu eingeladen. Und dann gibt es ein feines Abendessen und singen wir eigentlich noch.
02:19:04 Nein, wir hören aber die Mahalia Jackson, Silent Night, eines deiner Lieblingslieder. Ja, das auch meins. Das höre ich auch sehr gerne. Sie sind immer wieder beim Thema singen. Genau. Sie hat eine wundervolle Stimme gehabt, diese Mahalia. Ja, und sitzen beisammen und sind einander gut. Und dann die anderen Tage sind es noch mindestens zwei oder drei Weihnachtseinladungen.
02:19:33 Kaffee und Kuchen oder so. Und Heavensides333 schreibt, mir geht es wegen meiner chronischen Erkrankung abends oft sehr schlecht. Und der Stream hier hilft total, mich ein wenig besser zu fühlen. So unfassbar schön der Stream hier. Lieben Dank. Das freut uns sehr, denn das war auch die Idee von Janik. Und ich mache für dich auch noch eine Kerze an.
02:20:00 So. Und DragonSniperLordLP schreibt, wie kamt ihr eigentlich dazu, einen YouTube-Kanal zu machen und dann Bücher vorzulesen? Ja, das war Janiks Idee.
Entstehung des YouTube-Kanals und persönliche Entwicklung
02:20:1302:20:13 Er hat ja früher gerne mit der Marmeladenoma Lego gespielt, er war öfters mal hier, weil wir haben oben ein uraltes Bauernhaus umgebaut und damit er den Handwerkern im Staub entgehen kann, war er öfters mal samstags bei der Oma. Und plötzlich kann der Janik mit 15 Jahren schließlich auf die Idee, ja wir könnten doch eigentlich mal streamen.
02:20:34 Dann hat dann die Marmeladenoma überzeugt, wir könnten doch mal Märchen vorlesen. Und am Anfang haben fünf Leute zugehört, dann waren es zehn Leute. Und plötzlich hat sich dann der Gronkh eingeklingt. Kennt jeder den Gronkh? Und plötzlich waren zigtausend Leute da. Und ab da ging es so richtig ab. Und viele, viele blieben dann bei der Marmeladenoma. Und alles ging so seinen Gang.
02:21:00 Das macht dich einfach, hält dich einfach jung. Du musst dazu sagen, für viele, die es jetzt nicht wissen, die Marmeladenoma ist jetzt 92 Jahre alt. Ich sage immer, ihr seid mehr Jungbrunnen. Ich liebe auch die Jugend, die jungen Menschen liebe ich sehr. Und ich lerne auch von euch. Das klingt vielleicht nicht so recht, aber es ist so. Man kann viel lernen. Vor allen Dingen auch...
02:21:29 Leben und Lebensfreude und Lernen insgesamt. Und dann die vielen Briefe aus aller Welt. Das ist auch eine ganz besonders tolle Sache. Ich habe gar keine Zeit, dement zu werden. Ich bin den ganzen Tag beschäftigt. Körperlich arbeiten kann ich fast nichts mehr, aber meine Blumen am Balkon mache ich noch und kleine Wäsche. Aber die meiste Zeit.
02:21:58 verbringe ich für die Sendung. Da habe ich viel zu tun. Dass man die Bücher alle ausgesucht hat, die Geschichten geschrieben und so weiter, und die Briefe vor allen Dingen. Aber ich sage immer, ich habe einen wunderbaren Lebensabend. Ja, allerdings. Und auch so viel Zuwendung.
02:22:16 So, da kam noch ein Sub rein und zwar ein Geschenk. Stefanie hat Marina9427 ein süßes Früchtchen geschenkt. Wird sich freuen und wir danken dir. Mir ist auch noch was eingefallen und zwar haben wir ja gesprochen drüber, was wir an Weihnachten machen.
02:22:34 Wir haben vergessen zu erwähnen, dass Janik Geburtstag hat an Weihnachten. Stimmt, Janik ist ein Christkindchen. Ich habe es doch gesagt. Ah, hast du gesagt? Ja, ja, ich habe es gesagt. Dass wir dann immer noch Geburtstag feiern haben. Ich werde vielleicht auch mal, wenn du es genehmigst erzählen, diese Zitterpartie, wenn ich darf. Ich weiß. Denk mal drüber nach und sag es mir, dann erzähle ich es nämlich. Ich habe es sogar aufgeschrieben. Echt? Ja, ja. Ich zeige es doch vorher, ja?
02:23:03 So, Nexotil schreibt, ich soll euch ermahnen, ihr redet zu viel. Wir hängen im Discord noch bei den Nachrichten aus der ersten Fragerunde fest. Was hängen wir? Discord, Discord Nachrichten vorlesen. Die Nachrichten vom iPad. Ich? Ja, also gut. Wir sind jetzt still. Wer möchte etwas von dem Schnee abhaben, ich mag ihn, aber jetzt ist es viel auf einmal und zwei Smileys.
02:23:32 man sieht nur nicht viel weil es dunkel ist und wir würden hätten ganz bisschen schnee oder
02:23:44 Doch, ich liebe Schnee. Aber ich kann nicht mehr raus. In Indonesien, um schöne Sachen im Leben zu berichten, ich war dieses Jahr so vielmal verreist gewesen. Wie in den letzten 15 Jahren nicht. Eines dieser Höhepunkte war mal ein spontaner Besuch auf der Wartburg in der Nähe von dem Ort Eisenach. Oh ja, das ist was Tolles. Sehr, sehr schön.
Weihnachtstraditionen und persönliche Anlässe
02:24:1202:24:13 Ja, reisen ist schön. Genieß es, solange du es noch kannst. Miesleit schreibt, ich finde es nicht schlimm, wenn er nicht alles schafft und es ist doch so gemütlich hier. Das sprichst du mir jetzt aus dem Herzen. Ganz bestimmt. Es sind auch tatsächlich viele Fragen heute. Das ist ja einfach eine...
02:24:40 eine Sache der Gemütlichkeit und die Fans schreiben mir immer wieder, es ist so natürlich bei uns. Und da gehört halt auch mal ein bisschen Gebabel dazu. Wir haben ja ein bisschen Zeit noch, ne?
02:24:56 Ja, ich habe Zeit, ich bin es morgen früh. Hierzu Adolf Maylara. Ich finde es total schön, dass ihr so viel redet. Ich bin erst vor zehn Minuten dazugekommen und reden Sie die ganze Zeit vor Freude. Euch zuzuhören ist so schön. Ja, der andere Zuhörer, der ist eigentlich der Einzige, der es nicht soll. Nein, der ist nicht der Zuhörer, der ist der Nexotil, unser lieber Nexotil. Aber da muss man natürlich auch aufpassen. Wieso? Weil es gibt eben noch die Discord-Nachrichten. Und deine sind die Discord-Nachrichten.
02:25:25 natürlich hat er jetzt absolut ja besonders die hede
02:25:40 Mrs. Pulvertoast, müsst ihr euch mal vorstellen. Hallo ihr Lieben, ein lieder Herz, ich höre euch wieder häkelnd zu, damit die Babydecke wächst und der bald große Bruder spielt mit seiner Eisenbahn, während wir den tollen Märchen lauschen. Der Bauchzwerg lauscht, ja, das ist süß, der Bauchzwerg lauscht lieb mit und tritt mich ausnahmsweise nicht in die Rippen mit einem lachender Smiley und einer hochschwangere Mama.
02:26:10 Gott, ist das nicht Wahnsinn? Wahnsinn, Wahnsinn. Mir geht direkt das Herz auf. Schaut euch das. Es scheint bald zu kommen. Schaut euch diese Mama an mit ihrem Bauchzweig. Das ist ein tolles Wort, das muss ich mal aufschreiben. Das muss man echt aufschreiben. Wir wünschen dir alles, alles, alles Gute. Und dass alles gut geht. Bauchzweig.
02:26:38 Ich glaube, ihr seid eine tolle Familie, was du so beschreibst, gell? Und wenn der Bauchzwerg dann da ist und du willst ein paar Babysöckchen haben, schreibst du mir deine Anschrift, dann bekommst du die. Die kaufe ich immer einer jungen Frau ab, die sie strickt und ich verschenke sie dann an die Bauchzwerge. Das ist toll, gell? Und der Mut von ihr, gell? Ich kriege sie gar nicht mehr weg.
02:27:08 Wie war das, nach oben strichen? Ja, ich hab's. Wahnsinn, Wahnsinn. Ja, das ist soweit, gell? Das ist soweit. Oder sind Zwillinge?
02:27:19 Beatiger, Mausbärlis, liebgrüßen, viele liebe Grüße zurück. Und sie schickt natürlich Katzen, Katzen, Katzen. Vielen, vielen Dank. Und du, von A nach B, lieber Sohn, du sagst, wenn ich aufhören soll. Ja, sollen wir noch ein Märchen vielleicht? Ich glaube, wir müssen noch ein paar... Wir müssen einiges machen. Okay. Marmeladenoma, deine Entscheidung.
02:27:49 Also, Janik und ich machen es immer so, dass ihr noch drei liest. Okay. Also, erst mach mal du drei. Hier schreiben sie auch noch mehr Fragerunde. Chris Block sagt noch mehr Fragerunde. Was, noch mehr Fragerunde? Genau. Ich liebe die auch ganz arg, die Fragerunde. Ich meine, gerade ihr seid bei mir. Space Nils fragt, wer sind ihre Lieblingsschriftsteller und welche Musik hören sie? Oh je.
02:28:14 sag mal ein bisschen was Lieblingsschriftsteller, sind so viele. Ich lese auf jeden Fall jeden Abend ein Gedicht von Rainer Maria Rilke und ich verspreche euch, ich mache eine Liste aufs nächste Mal. Das kann ich jetzt im Moment nicht so ausmachen. Es gibt auch ein Video dazu auf YouTube. Die Marmeladenoma hat vor einiger Zeit ein Video veröffentlicht zu den Lieblingsschriftstellern. Oh, dann ist das wunderbar.
02:28:42 Musik hat sie noch gesagt, gell? Musik ist immer noch Beethoven der Größte natürlich für mich. Aber ich liebe auch alle Musik, die ich durch meine Söhne und Freunde kennengelernt habe, außer Rap. Rap heißt das, gell? Ja. Das mag ich gar nicht. Aber sonst, die Beatles liebe ich auch sehr, sehr. Also gut, dann hast du es nur gesagt, dann kannst du dich das holen, gell? Ja? Mhm.
02:29:09 Drei hast du? Nein, nein, wir machen nicht drei. Jetzt machen wir weiter Discord. Also die Marmeladenoma liest jetzt Fragen vor. Vanessa schreibt, mein kleiner Liebling schickt ein wunderschönes Kätzchen. Wunderschön, gell? Ich liebe Katzen ja ganz, ganz arg. Also ich muss jetzt selber weitermachen.
02:29:35 So, Herr Can, hallo ihr Lieben, ich bin heute Abend leider nicht dabei, wünsche euch viel Spaß. Ich bin mal wieder in einer Mittelalter-Taverne. Na dann, wenn dir das gefällt.
02:29:50 Janickel, nur noch mein drittes Bild, das habe ich in einem Vorgarten fotografiert, soll ein Liebesperlenstrauch sein, laut meiner Bestimmung im Ab. Schön, Violett, Freu und drei lila Herzen. Das ist ein schöner Strauch. Oh, den hätte ich auch gern. Liebesperlenstrauch, nie gesehen ihr? Nee, kenne ich nicht. Vielen, vielen Dank.
02:30:19 Und gerade kam noch eine Spende rein. Dominik spendet 5 Euro und hat die Gebühren übernommen. Schönen Abend noch, schreibt er. Vielen, vielen Dank. Und MaxGitz97 verschenkt 5 süße Früchtchen. Wir werden sich alle freuen und wir danken dir.
02:30:45 Ich habe gedacht, du musst es nicht mehr vorlesen. Ja, die Donations auf jeden Fall. Bitte? Die süßen Früchtchen auch. Ach so, ja. Gut. Miss Mangobard, hier noch ein paar Bilder, die ich diese Woche vom Waldstück rund um die Uni gemacht habe. Ich fand die Farben und den blauen Himmel so schön. Und ein lila Herz. Ja, das ist wirklich ein wundervolles Blau. Gell?
02:31:10 Tiefblau, Wahnsinn. Und dann gibt es noch zwei kleine Bilder. Du hast, glaube ich, irgendwie Federtiger übersprungen. Schon wieder? Lass mich erst das fertig machen, dann gehe ich nochmal zurück. Und das ist der Wald. Passiert halt manchmal Kinder. Sie kam nach der Mama, also jetzt weiß ich nicht, ob die schwangere Mama oder ob da noch eine Mama war. Das ist noch das dritte Bild von eben. Hier, ich mache es gleich.
02:31:38 So, dann gehe ich jetzt noch hin. Vielen Dank, das sind sehr, sehr schöne Bilder. Ich muss jetzt noch mal zurück. So jetzt schon, Federtiger, Federtiger. Ich habe die Federtiger gebracht, den Katzen, oder?
02:32:02 Nee, ich habe nicht. Entschuldige, ich habe das aus Versehen nicht gebracht. Aber gib mir Altersbonus, bitte. Schönen, schönen Katzen. Vielen Dank.
02:32:26 Und hier kam noch eine großzügige Spende rein. Shira Arcadia spendet 25 Euro, hat die Gebühren übernommen und schreibt, ihr, die Marmeladenfamilie, seid großartig. Einer sympathischer als der andere. Unglaublich. Vielen, vielen Dank. Wir fühlen uns sehr geehrt und wir freuen uns auch sehr über die Spende.
02:32:51 Mama, Ladenfamilie. Laden schön, gell? Ja, verrückt, gell. Jetzt habe ich schon die... Der Strauch ist schön, gell? Mhm.
02:33:09 Sascha, ja sag mal, kommst du endlich, Sascha? Hi Oma, ja, ja, natürlich. Ich war heute im Kino in der Preview zum Disney-Film Wisch. Die Preview, ja? Preview? Wie? Preview.
02:33:31 an dem Rahmen des 100-jährigen Jubiläums von Disney statt. Vor dem Film wurde wie immer bei Trickfilmen von Disney ein Kurzfilm gezeigt. Bei Wish ist es der Kurzfilm Warns upon a Studio, den es auch auf Disney gibt und der anlässlich des Jubiläums produziert wurde. Und die, der über 500 gibt,
02:33:57 ne, über 500 Charaktere aus über 60 Filmen enthält darunter Bambi, Quasimodo, Pocahontas, Bolt, Rapunzel, Elsa, Ginny, Aladin, Hercules, Vajana, Maui, Raya, Sisu, Wreck-It, Ralf, Sitch, Peter Pan, Tinkerbell
02:34:22 Judy Hobbs, Nick Wild, Flash, K, Scare, Ursula, Goffi, Pluto, Dagobert, er will mir 100 Sachen sagen jetzt, Mirabel, Daisy, Donald und natürlich Mickey Mouse. Das war ein toller Film. Enden mit den Worten an alle, die mit und geträumt, gelacht und geweint haben. Danke.
02:34:45 Der eigentliche Hauptfilm handelt von einem Königreich, der den Menschen ihre Wünsche nimmt und nur die erfüllt, die das Reich nicht gefährden. Wird von allen geliebt, ein Mädchen aber wehrt sich dagegen, wodurch der König sogar zu schwarzer Magie greift und ihm selbst sein Volk egal wird. Ein Stern namens Star hilft. Und dann kommt er noch.
02:35:11 Schreckig ist und irgendwas Schreckiges muss ja kommen. Kommen, Sascha, gell? Aber das war bis jetzt ganz gut.
02:35:23 Und hier kam noch eine Spende rein. Mömoody spendet 5 Euro, hat die Gebühren übernommen und schreibt, könnt ihr meine Frau Betük grüßen? Wie heißt sie? Betük. Betük. Wir bedanken uns von Herzen für deine Spende und grüßen ganz herzlich deine Frau Betük. Schön, dass ihr da seid. Aber ich war dann noch nicht ganz fertig vom Sascha, aber das kann ich nicht alles zeigen. Vorlesen habe ich es jetzt schon.
02:35:54 Muss wirklich eine tolle Sache gewesen sein, Sascha. Und da fragt noch, ist Hede im Studio? Ja, ich bin da. Aus dem Kurzfilm welchen Charakter erkennst du? Keine Ahnung. Kann ich dir jetzt nicht sagen, Sascha. Aber...
Berufliche Vergangenheit und persönliche Entfaltung
02:36:2102:36:21 Schön, dass du doch noch gekommen bist. Und das ist ja ganz toll, was du da angeschaut hast. Und die Annika, der Brief ist fertig geschrieben und geht morgen in die Post. Das ist ein ganz liebenswerter neuer Fan, die Annika. Wolkenfuchs, Marmeladenoma, ich hatte letzten Sonntag Geburtstag und bin 27 Jahre geworden. Habe dir meinen Brief auch davon geschrieben.
02:36:47 Die Bücher Ravenhall Academy wollte ich dir zeigen, finde die Bilder sehr schön. Wir danken dir. Ich weiß es gar nicht, hast du von mir auf Geburtstag eines von meinen vielen Büchern bekommen oder nicht? Kannst du mir ja vielleicht noch sagen.
02:37:17 Und ich weiß nicht, ob ich deine... Ich habe, glaube ich, die Anschrift. Ah ja, den Brief. Aber du kannst mir doch sagen, ob ich den schon beantwortet habe. Sonst muss ich den ganzen Stoß durchwühlen. Aber wenn du dich jetzt nicht mehr meldest, mache ich das dann doch, gell? Bisschen durcheinander eben.
02:37:39 Soll ich noch weitermachen mit Dings oder was? Ja, mach vorstattet. Ja, ist schon halb elf. Noch zwei, drei Fragen und dann ein neues Märchen. Bitte? Und zwei, drei Fragen und dann ein neues Märchen. Jeder noch drei, oder? Und vielleicht noch ein Wassermarsch zuvor. Wer? Schließt Chris Block vor. Ein Wassermarsch. Er sorgt liebevoll für mich. Danke dir.
02:38:15 Miss Pringels, halbe Marmeladenoma, ich habe dir vor einigen Jahren meinen Hund Jack, einen weißen Border Collie, mit schwarzem Kopf zusammen mit meinen Hasen gezeigt. Das war noch auf Twitter damals. Ein Smiley, ich weiß nicht, ob du dich noch daran erinnerst. Jedenfalls gibt es meinen Jack leider nicht mehr. Oh Gott. Aber es gibt inzwischen zwei neue, wunderschöne junge Herren in meinem Leben, die ich dir auch glaube.
02:38:43 unglaublich gerne zeigen möchte. Zwei lila Herzen, ihre Namen sind Armen links und sein Bruder Ramses. Ach Katzen hat sie jetzt. Was für schöne. Das ist mal ein tolles Tier. Nummer eins. Ein ganz tolles Tier. Und Nummer zwei.
02:39:13 Ich weiß es nicht, ob das gleiche Bild ist. Auf jeden Fall wunderschön. Vielen Dank. Ich weiß nicht, ob ich mich noch entziehen kann. Es tut mir leid, dass der andere Hund nicht mehr da ist.
02:39:34 Vielen Dank für die schönen, schönen Katzenbilder. Und hier kommt noch eine Frage. Eine Träumerin fragt, liebe Marmeladenoma, welchen Beruf hast du als junge Frau erlernt, beziehungsweise welcher Berufung gingst du damals und heute noch nach? Liebe Grüße aus der Oberlausitz im östlichen Sachsen.
02:39:53 Ich habe gar keinen Beruf erlernt. Ich habe es schon viele, viele Male erzählt. Nach dem Krieg, am Kriegsende, musste ich von meiner Oberschule weg und musste nochmal in die Volksschule ein Jahr. Und ich konnte dann gar nicht studieren, weil ich wollte ja studieren, wollte Lehrerin werden. Und dann gab es keine Lehre, es gab gar nichts, das erste Jahr nach dem Krieg. Und dann habe ich eben gearbeitet, was anfiel. Ich habe Kinder gehütet.
02:40:21 Tiere, Hunde ausgeführt, habe beim Bauern gearbeitet, also was ich noch finde, geputzt, was ich noch finden konnte, um ein bisschen Geld zu verdienen. Ich bekam dann noch kurze Zeit eine Lehrstelle doch auf dem Büro, aber dann starb auch mein lieber Vater noch mit 52 Jahren. Meine Stiefmutter wollte mich in die Fabrik stecken und...
02:40:45 Das hat der Chef dann nicht geduldet. Ich habe dann die Geschäftspost gemacht, natürlich keine Lehre mehr, und habe dann mit zwei Fingern die Geschäftspost geschrieben. Und da kann ich euch auch mal irgendeine Geschichte erzählen, wie man dann bei Nacht und Wind, die ich allein mit meinen 14 Jahren, die Post dann auch noch ausgetragen habe in der Ruinenstadt. Die Menschen lebten da alle im Keller.
02:41:12 Also das würde mich auch sehr interessieren, weil diese Geschichte, die steht nicht drin in deinem Buch, weil wir konnten ja leider nicht alle Geschichten veröffentlichen. Ich habe ja da, danke von A nach B, ich habe ja da auch eine Idee, wenn ich noch mal ein Buch schreibe, dass ich dann auch diese schlimmeren Sachen noch bringe. Oder vielleicht, ich muss es noch bereden, mit von A nach B.
02:41:38 Aber jetzt müssen wir erst mal das alles über die Bibel bringen. Jetzt soll erst mal dieses Buch verkauft werden. Und dann sehen wir weiter, ob ich dann nochmal...
02:41:47 Schreibe, ja. Was meinst du? Ja, ja. So ist das so meine Idee. Ja, man kann die Geschichte auch mal so einfach vorlesen, hier im Stream. Ist ja auch interessant. Könnte auch mal machen. Kindheitsgeschichte wieder. Ja, genau. Finde ich eine gute Idee. Jetzt jeder noch eine Frage und dann noch ein Märchen. Ich habe noch eine. Du hast noch eine oder ich eine? Wir haben noch zwei Märchen. Wir haben noch zwei Märchen. Wir haben noch zwei Märchen, genau.
02:42:12 Also ich mache noch schnell die Lydia. Ich schicke heute ein Bild vom Meerschweinchen Mori. Sie ist schneeweiß und hat rote Augen. Das gibt es selten. Ich liebe weiße Tiere mit roten Augen. Das sind Albinos. Sie kam zusammen mit ihrer Schwester schwer krank zu uns mit Ohrenentzündung, Hautpilz, Milben und gefährlichen Atemproblemen. Nun ist sie gesund und fröhlich.
02:42:36 Aber sie putzt sich nicht überall ausreichend, darum bekam sie ein Popobad. Fand sie doof, aber manchmal macht es Sinn, damit ihr Fell nicht verfilzt. Da guckt sie raus, das ist ja eine schöne Sache, gell?
02:42:51 Ein Albino, das gibt es auch ganz selten, habe ich noch nie gesehen. Ihr? Nein. Schön, dass es in deine Hände kam und vielen Dank für das schöne Bild. Das erste Mal, dass ich ein Albino-Meerschweinchen sehe. So, also ich beende jetzt meine... Eine Frage habe ich noch.
02:43:11 Oder eine Aussage der Kapitän zur See. Einen wunderschönen Abend, liebe Marmeladenoma. Sie sind eine sehr inspirierende Person. Vielen Dank für das, was Sie tun. Und ich bedanke mich sehr für Ihre... Wir sind alle per Du, wenn es dir recht ist. Ich bedanke mich für die lieben, lieben Worte. Schön, dass du da bist. Ich sage jetzt einfach mal Du. Vielleicht schließt du dich an. Wenn nichts sagt ist, dann sage ich halt zu dir Sie.
02:43:41 Und eine Frage noch, und zwar, ich kann sie leider nicht mehr aufrufen, kam auf YouTube. Mögen Sie die Musik von Gustav Mahler? Oh ja, sehr, sehr, sehr, sehr.
02:43:53 Ich muss wirklich mal eine Liste machen. So. Aber wie gesagt, die Zeit rennt. Erstens haben wir jetzt schon überzogen und es muss noch einiges gemacht werden. Hede, soll ich das rausmachen? Hede, Hede? Mhm. Einfach auf den runden Knopf drücken. Ja, ich weiß, der Obermuff das da. Soll ich das abnehmen? Ja, danke dir. Ich muss nämlich noch zwei Mädchen vorlesen.
02:44:21 Was machen wir denn da? Vielleicht was kurzes? Es sollte nicht so sehr lang sein. Der süße Brei vielleicht. Bitte? Der süße Brei vielleicht. Haben wir halt schon so oft getelesen heute. Was gibt's denn noch kurzes? Noch was gibt's noch kurzes? Sternthaler. Das kalte Herz.
Märchenvorlesung und Streamende
02:44:4002:44:40 Das kalte Herz. Sterntaler, genau, Chris Block sagt, Sterntaler. Super Idee. Und da kam jetzt gerade noch eine sehr, sehr großzügige Spende rein. 100 Euro wird gespendet von Delta Mill. Delta Mill spendet 100 Euro. Wir sind überwältigt und freuen uns sehr.
02:45:05 Aber ihr wisst ja, ich sag's nur ganz kurz, wir geben auch viel. Wie gesagt, wir geben auch viel. Wir sind froh, wenn wir das alles dann bewältigen können. Vielen, vielen Dank. Große Freude.
02:45:24 Ja, das ist wirklich sehr großzügig. Ja, so ein japanisches vielleicht. Ein japanisches wäre auch schön. Und es kam noch zweimal 100 Bits als Spende von Kolibi, Sabine. Vielen, vielen Dank. Und von Schwarze Sprache.
02:45:41 Und eine neue Abonnentin oder Abonnent Zähnekeks und eine neue Abonnentin oder Abonnent Mr. Mayhem 81M. Also ein neuer Abonnent, ein neues süßes Früchtling. Willkommen an beide, willkommen.
02:46:01 Jetzt muss ich mal schauen, dass ich da noch... Ich lese vielleicht... Zwei muss ich vorlesen, gell? Ich gucke jetzt gerade hier auf dem iPad. Hast du was gefunden? Da steht der Froschkönig ist kurz. Bist du sicher? Ach, da hast du extra kurz rausgesucht. Da kann man so ein bisschen schauen. Ah, der hat ja bisher echt klasse. Also es gibt der gestiefelte Kater. Na, den haben wir gerade... Der Froschkönig.
02:46:32 Der alte Großvater und die Enkel. Ja, das sind halt alles Sachen, die ich dauernd vorlese.
02:46:40 Das ist nicht kurz. Das steht dabei. Lumpengesindeln. Das ist nicht hübsch. Aschenputtel. Das sind alles Märchen, die dauern. Aschenputtel ist immer länger. Das steht dabei bei kurz. Echt? Ja, ja. Ich schaue jetzt mal, ob ich ein japanisches kurzes finde, denn die sind auch sehr schön. Und Jakob hat zwei Euro gespendet. Ich wünsche dir nur das Beste und ich wünsche dir nur das Beste in der Zukunft.
02:47:09 Vielen, vielen Dank und ich kann den Wunsch dir von Herzen zurückgeben. Schön, dass du da bist. Frau Holle, hätte ich noch kurz.
02:47:19 Alles nicht kurz, Kami. Dann lügt sich Kami. Die Kami war nicht dabei. Und Mutito schreibt etwas sehr Weises. Für dich von A nach B hat Marmeladenoma ja auch ein Märchen gelesen. Dann auch Sternenthaler für Hedierakete. Also gut. Ein gerechter Mensch.
02:47:47 Ein gerechter Mensch. Wo hab ich das? Ich mach's am iPad. Das fühlt mir meine Augen gut, wenn ich es noch groß lesen kann, gell? Ist aber echt lieb, gell? Ja, total. Wir machen mal den Sternenthaler Fenkel.
02:48:33 War nicht dabei, gell, die Kami? Bis jetzt noch nicht. Dann geht's ja nicht gut. Die Arme. Ist das jetzt der Anteil? Mhm.
02:48:47 Es war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben. Und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen. Und kein Mädchen mehr hatte, darin zu schlafen. Und endlich gar nichts mehr, als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm.
02:49:14 Und weil ich so von aller Welt verlassen war, ging es in Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld. Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach, ach, gib mir was zu essen, ich bin so hungrig. Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte, Gott segne dir's und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sprach, es friert mich so in meinem Kopf, schenk mir etwas, womit ich ihn bedecken kann.
02:49:43 Da tat ich seine Mütze ab und gab sie ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind und hatte kein Leibchen an und fror, da gab es ihm seins. Und noch weiter, da bat eins um ein Röcklein, das gab es auch noch hin.
02:50:02 Endlich gelangt es in einen Wald und es war schon dunkel geworden. Da kam noch eins und bat um ein Hemdlein. Und das fromme Kind dachte, es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand. Du kannst wohl dein Hemd noch weggeben. Und zog das Hemd ab und gab es auch noch hin. Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel herab und waren lauter blanke Taler.
02:50:31 Und ob es gleich sein Hämtchen gegeben hatte, so hatte ich es doch ein neues an. Und das war von allerfeinstem Linen. Da sammelte es sich die Tana hinein und war reich für seinen Lebtag. Vielen Dank. War dir gewidmet, liebe Hedra-Käte. Ich glaube, da habe ich noch ein japanisches vielleicht.
02:50:57 Ich musste ja zwei für die Reiters, nicht? Man muss ja gerecht sein. Und hier wurde noch ein süßes Früchtchen verschenkt an Raguso Tanja, und zwar von Gott. Wird sich freuen und wir danken dir.
02:51:22 Also, ich hoffe, dass es ein Schönes ist. Die Taube und der Gottesgesang. Die Taube, so wird berichtet, ahmt gerne die Stimme anderer Vögel nach, auch die des Menschen. Und eines Tages hörte sie, wie ein kleiner Vogel, vielleicht war es ein Nachtigall, ganz bezaubernd zwitscherte. Bisher hatte die Taube nie solchen Wohlgang gehört.
02:51:48 Und sie seufzte sehnsüchtig. Ach, wenn ich doch auch so schön singen könnte. Sie strengte sich an und versuchte, das helle Lied des kleinen Sängers nachzuahmen. Ihre Stimme jedoch ließ sie im Stich. Und sie brachte lediglich ihre gewohnten Laute hervor. Wie immer klang es nur Ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-ko-
02:52:13 So ruft nämlich der Täuberich nach Frau und Kindern. Kann das jemand von euch beide besser machen, Täuberich? Ein Täuberich? Ja. Bitte mach mal einen Täuber. So, mein Frauchen, komm, komm, kommt der Kinderchen, kommt, kommt. Das Weibchen hingegen ruft, sagt man, ich kann es nicht nachmachen, Kinder. Und das soll heißen.