OMAS Gemütlicher Stream Stream vom 22.10.2022
Neuer Standort der Märcheninsel: Gemütliche Runde mit Märchen und Erinnerungen
Der neue Standort der Märcheninsel wurde bei marmeladenoma präsentiert, nachdem der Umzug vom alten Ziegenstall in ein Wohnzimmer-Studio gemeistert wurde. Trotz anfänglicher Technikprobleme und Raumgestaltungsschwierigkeiten verlief der Abend harmonisch. Briefe und Geschenke der Community, historische Fotos sowie Märchenvorführungen wie 'Das Waldhaus' und 'Der weißsagende Schimmel' prägten die Stimmung. Persönliche Anekdoten und ein herzliches Abschlusszeichen rundeten den gemütlichen Abend ab.
Umzug ins neue Studio und erste Eindrücke zur Technik
00:02:5600:02:56 Willkommen auf der Märcheninsel bei Enkel Janik, Walenkel Fabian, Ederakete von A nach B und im Geiste mit dabei ist die liebe Marmeladenoma. Wir sind heute zum ersten Mal im neuen Studio. Ganz fertig geworden sind wir noch nicht. Wir sind noch am Rumräumen und es wird sich noch ein bisschen verändern, das Studio. Ihr glaubt nicht, was wir für eine Arbeit hatten. Vielleicht könnt ihr im Hintergrund das LAN-Kabel sehen.
00:03:25 ersten Stock im Wohnzimmer hier runter in den ehemaligen Ziegelstall, Ziegenstall verlegen. Und das war eine Mordsgeschichte. Es war unglaublich, bis wir alles auf die Reihe bekommen haben. Aber wir sitzen hier und haben ein LAN-Kabel. Das heißt, es gibt keine Unterbrechung. Ja, Mensch, schreibt gerne mal rein, was ihr davon haltet, vom neuen Studio, wie es bis jetzt aussieht. Und wir freuen uns ganz, ganz doll, dass ihr alle dabei seid, obwohl es wieder super warm ist draußen.
00:03:55 Ja, bevor es so richtig losgeht, wird der Fabian immer die Kerze anzünden. Ich muss jetzt immer nach links rüberschauen. Früher saß der Fabian immer hier. Ich muss also ein bisschen umdisponieren. Und da kommt sie schon. Ich habe Angst. Er geht quer durch den Raum. Was sieht Fabian denn auch, wenn ich schlussend die Kerze anzünden? Die Kerze für alle traurigen Menschen in dieser Welt.
Empfang von Briefen und Geschenken der Community
00:04:2300:04:23 Für die Glücklichen natürlich auch und für alle Märcheninselbewohnerinnen und Bewohner. Mensch, wir haben ja wieder einige Post bekommen und ihr müsst immer bitte draufschreiben, dürfen wir es vorlesen oder nicht. In einem Fall, da weiß ich, ich darf es vorlesen. Das liebe Wolkenhuhn. Dankeschön, liebes Wolkenhuhn. Wir haben schon gechattet, haben uns einen dicken Brief, ein Päckchen sogar geschickt und liebe Zeilen dazu. Und ich will euch vorlesen, was das Wolkenhuhn uns geschrieben hat.
00:04:52 für die neue Märcheninsel. Eine neue Seite, ein neues Kapitel, die Erinnerungen werden immer bleiben. Und ein Zitat von Gronkh, man darf nie vergessen, neue alte Zeiten zu machen. Das ist ein super Zitat, finde ich ganz, ganz toll.
00:05:12 Es geht um die guten alten Zeiten, an die man sich gerne erinnert, um neue Erinnerungen. Vielen lieben Dank, dass ihr viel Zeit, Mühe, Energie und Liebe in das Projekt Märcheninsel investiert. Es braucht viel Kraft, das bekannte und liebgewonnene Studio nun eltgültig zu verabschieden, aber es stehen viele Menschen hinter euch. Und das ist toll, wir sind immer wieder da bei euch auf der Märcheninsel.
00:05:38 Wir haben tatsächlich viel, viel Energie aufgewendet in der letzten Zeit. Auch der heutige Tag war durchgetaktet. Es war unglaublich. Heute Morgen haben wir noch hier rumgeräumt in der Märcheninsel in der Neuen. Dann war ich auf dem Markt, damit die Jungs nicht verhungern. Wir haben schon zu Abend gegessen. Und mittags waren Hede Racket und ich noch eingeladen zu einem Gartenfest. Wunderbar. Dann haben wir den Janik abgeholt. Der war nämlich mit seinen Kommilitonen unterwegs.
Ablauf des Tages und erste Programmpunkte
00:06:0400:06:04 Die hatten so einen Workshop im Schwarzwald, hat alles super geklappt. Und Punkt 19 Uhr hat dann der Fabian geklingelt. Wir waren 18.59 Uhr da, hat alles super geklappt. Jetzt geht es los auf der neuen Märcheninsel. Aber ich glaube, man sieht vielleicht nicht ganz so viel an Veränderungen. Man sieht auch einige Veränderungen, würde ich sagen. Also was noch fehlt hier, kommen noch viele, viele Bilder hin.
00:06:32 Da haben wir eine Stellwand bestellt, aber die kam leider noch nicht. Die steckt noch fest. Aber ich bin noch nicht fertig, was das Wolkenhuhn anbelangt. Sie haben uns nämlich viele Sachen geschickt. Zum Beispiel diesen... Sterntaler Maulwurf. Sterntaler Maulwurf. Für mich? Genau, weil die Hede, wie du es ja liebst, Sterntaler und den kleinen Maulwurf so und so, hat Wolkenhuhn für uns gemacht. Ganz, ganz lieb. Da steht so hinten drauf, die Hede-Rakete von Wolkenhuhn. Und hinten ihre Lieblingspilze, die Fliegenpilze.
00:07:00 die sie gerne anschaut und zum Glück nicht isst. Und für mich hat sie auch ein paar tolle Sachen geschickt, nämlich diese Pergamentpapiere. Das sind ein paar davon original römische Pergamentpapiere. Ich habe dafür eine tolle Verwendung, liebes Wolkenwohn. Das werden wir am Schluss der Sendung dann erfahren. Ja, und jetzt geht es gleich los, es sei denn, der Janik hat noch was.
00:07:24 Ja, also in den Chat wurde schon geschrieben, Miss Mankobert hat geschrieben, jetzt schon hübsch das neue Studio. Das sind wir aber wirklich vorbei. Es hat überhaupt nichts funktioniert, wie wir es geplant hatten. Bis auf den Schrank, der steht jetzt hier daneben dran, den können wir vielleicht später noch zeigen. Das hat eigentlich sehr gut funktioniert und danach gar nichts mehr. Wir hatten eigentlich komplett das ganze Zimmer umgeräumt, damit wir es dann wieder so zurückräumen.
00:07:50 Und einfach nur die Perspektive ändern. Und man sieht das schöne gelbe Kabel da hinten. Das sollte man eigentlich auch nicht sehen. Aber der Elektriker war schwer zu überzeugen, das zu verlegen. Er hat es erst einmal provisorisch verlegt. Genau. Damit keine Senderabrisse...
00:08:07 Also es wird sich noch einiges ändern hier im Studio. Die Stellwand sollte eigentlich schon seit Ewigkeiten kommen, ist aber immer noch unterwegs. Aber vielleicht könnt ihr am Hintergrund ein paar der Bilder sehen, diesen Original aus dem alten Studio von der Marmeladen-Oma.
00:08:23 Ja, wenn der Janik nichts zu erzählen hat. Ja, viele andere haben noch geschrieben, sehr schick, sehr schön geworden. Ja, das freut mich. Aber wirklich sehr. Und das ist auch sehr ähnlich zum alten Studios. Ja, genau. Die Tischdecke, die habe ich ja damals der Marmeladenoma aus Indien mitgebracht. Und hier haben wir auch probiert, wieder alles so zu machen. Die schöne alte Lampe natürlich. Das Häuschen von Wolkenruhen. Marmeladenomas Biografie. Da hinten haben wir auch noch was aufgebaut.
00:08:51 War viel Arbeit und uns macht das wahnsinnig Spaß. Immer so ein Nervenkitzel, wenn es da nicht klappt. Aber wir sind jetzt so weit, dass es so steht. Punktgenaue Landung. Es hat geklappt für heute. Neues süße Früchtchen kam auch noch rein. Ja. Muss kurz schauen, wo. Mrs. Devil Diva ist jetzt 87 Monate ein süßes Früchtchen. Super. Vielen Dank.
00:09:17 Sofa verschenkt an Anfani ein süßes Früchtchen. Da wird sich Anfani freuen. Vielen Dank, Sofa. Wolkenhuhn schenkt an Wolkenfuchs ein süßes Früchtchen. Wolkenfuchs, der hat auch ein Briefchen geschrieben, habe ich schon beantwortet. Und Bitterlemon kommen 100 Bits rein. Danke. Vielen Dank. Und Gempel hat 3 Euro gespendet. Das ist super.
00:09:40 Ihr wisst ja, wir freuen uns über jeden Euro, denn natürlich haben wir viele Ausgaben, nicht nur die Stellwand. Wir müssen ja auch die ganzen anderen Sachen bezahlen, wie Postfach und dies und das. Kann ich gar nicht alles aufzählen. Ja, und wenn es nichts Neues kommt, ein Wassermarsch, sehr gut zu gebrauchen. Tschüss.
00:10:05 Und das war's heute. Ja, wir haben noch alte Bilder vom alten Studio, Janik. Könntest du die noch zuspielen auf Discord? Die wir ausgeräumt haben? Oder soll ich dann später zeigen? Ja, hat der Janik noch nicht parat. Der war, wie gesagt, bis vor kurzem auch nur unterwegs. Aber er sucht sie raus. Gut, jetzt kommt das erste Märchen.
Vorführung des Märchens 'Das Waldhaus' und erste Fragerunde
00:10:3000:10:30 Und zwar hat sich Teufelsblümchen das Waldhaus gewünscht. Und das will ich gerne vorlesen, wenn es mir der Fabian raussucht. Ich habe es jetzt nicht gefunden vorhin in meinem Brüder-Krimm-Buch. Es ist auf wundersame Weise verschwunden, das alte Buch. Ich muss wohl ein neues kaufen. Dann schauen wir mal.
00:10:50 Das Waldhaus. Ein armer Holzhauer lebte mit seiner Frau und drei Töchtern in einer kleinen Hütte an dem Rande eines einsamen Waldes. Eines Morgens, als er wieder an seine Arbeit wollte, sagte er zu seiner Frau, »Lass mir ein Mittagsbrot von dem ältesten Mädchen hinaus in den Wald bringen, ich werde sonst nicht fertig.« Und damit er sich nicht verirrt, setzte er hinzu,
00:11:17 So will ich einen Beutel mit Hirse mitnehmen und die Körner auf den Weg streuen. Erinnert mich an Hänsel und Gretel. Als nun die Sonne mitten über dem Walde stand, machte sich das Mädchen mit einem Topf voll Suppe auf den Weg. Aber die Feld- und Waldsperlinge, die Lerchen und Finken, Amseln und Zeisicke hatten die Hirse schon längst aufgepickt und das Mädchen konnte die Spur nicht finden.
00:11:45 Da ging es auf gut Glück immer fort, bis die Sonne sank und die Nacht einbrach. Die Bäume rauschten in der Dunkelheit, die Eulen schnarrten und es fing an, ihm Angst zu werden. Da erblickte es in der Ferne ein Licht, das zwischen den Bäumen blinkte. Dort sollten wohl Leute wohnen, dachte es, die mich über Nacht behalten, und ging auf das Licht zu.
00:12:13 Nicht lange, so kam es an ein Haus, dessen Fenster erleuchtet waren. Es klopfte an und eine raue Stimme rief von innen, »Herein!« Das Mädchen trat auf die dunkle Diele und pochte an die Stubentür.
00:12:30 Nur herein, rief die Stimme. Und als es öffnete, saß da ein alter, eisgrauer Mann am Tisch, hatte das Gesicht auf die beiden Hände gestützt, und sein weißer Bart floss über den Tisch herab, fast bis auf die Erde. Am Ofen aber lagen drei Tiere, ein Hühnchen, ein Hähnchen und eine bunt geschickte Kuh. Das Mädchen erzählte dem Alten sein Schicksal und bat um ein Nachtlager.
00:13:00 Der Mann sprach, »Schön Hühnchen, schön Hähnchen, und du schöne, bunte Kuh, was sagst du dazu?« »Duchs«, antworteten die Tiere, und das musste wohl heißen, wir sind es zufrieden. Denn der Alte sprach weiter, »Hier ist Hülle und Hülle, geh hinaus an den Herd und koch uns ein Abendessen.«
00:13:28 das mädchen fand in der küche überfluß an allem und kochte eine gute speise aber an die tiere dachte es nicht es trug die volle schüssel auf den tisch setzte sich zu dem grauen mann aß und stillte seinen hunger als es satt war sprach es aber jetzt bin ich müde wo ist dein bett in das ich mich legen und schlafen kann die tiere antworteten
00:13:58 Du hast mit ihm gegessen, du hast mit ihm getrunken, du hast an uns gar nicht gedacht. Nun sieh auch, wo du bleibst, die Nacht. Da sprach der Alte, steig nur die Treppe hinauf, so wirst du eine Kammer mit zwei Betten finden. Schütte sie auf und decke sie mit weißem Lennen. So will ich auch kommen und mich schlafen liegen.
00:14:24 Das Mädchen stieg hinauf, und als es die Betten geschüttelt und frisch gedeckt hatte, da legte es sich in das eine, ohne weiter auf den alten zu warten. Nach einiger Zeit aber kam der graue Mann, beleuchtete das Mädchen mit dem Licht und schüttelte den Kopf. Und als er sah, dass es fest eingeschlafen war, öffnete er eine Falltüre und ließ es in den Keller sinken.
00:14:54 der holzhauer kam am späten abend nach haus und machte seiner frau vorwürfe daß sie ihn den ganzen tag habe hungern lassen ich ich habe keine schuld sagte sie das mädchen ist mit dem mittagessen hinausgegangen es muß ich verirrt haben morgen wird es schon wieder kommen vor tag aber stand der holzhauer auf wollte in den wald verlangte die zweite tochter soll ihm diesmal das essen bringen
00:15:24 »Ich will einen Beutel mit Linsen mitnehmen«, sagte er, »die Körner sind größer als Hirse. Das Mädchen wird sie besser sehen und kann den Weg nicht verfehlen.« Zur Mittagszeit trug auch das Mädchen die Speise hinaus, aber die Linsen waren verschwunden. Die Waldvögel hatten sie wie am vorigen Tag aufgepickt und keine übrig gelassen.
00:15:50 Das Mädchen irrte im Walde umher, bis es Nacht ward. Da kam es ebenfalls zu dem Haus des Alten, ward hereingerufen und bat um Speise und Nachtlager. Der Mann mit dem weißen Barte fragte wieder die Tiere, »Schön Hühnchen, schön Hähnchen, und du, schöne bunte Kuh, was sagst du dazu?«
00:16:14 Die Tiere antworten armermals, »Duchs, und es geschah alles wie am vorigen Tag. Das Mädchen kochte eine gute Speise, aß und trank mit dem Alten und kümmerte sich nicht um die Tiere.« Und als es sich nach seinem Nachtlager erkundigte, antworteten sie, »Du hast mit ihm gegessen, du hast mit ihm getrunken, du hast an uns gar nicht gedacht.«
00:16:44 nun sieh auch wo du bleibst die nacht als es eingeschlafen war kam der alte betrachtet es mit kopfschütteln und ließ es in den keller hinab am dritten morgen sprach der holzhacker zu seiner frau schick unser jüngstes kind mit dem essen hinaus das ist immer gut und gehorsam gewesen das wird auf dem rechten weg bleiben und nicht wie seine schwestern die wilden hummeln herumschwärmen
00:17:15 Die Mutter wollte nicht und sprach. Soll ich mein liebstes Kind auch noch verlieren? Sei ohne Sorge, sagte er. Das Mädchen verirrt sich nicht. Es ist klug und verständig. Zum Überfluss will ich Erbsen mitnehmen und ausstreuen. Die sind noch größer als Linsen und werden ihm den Weg zeigen.
00:17:39 Aber als das Mädchen mit dem Korb am Arm hinauskam, so hatten die Waldtauben die Erbsen schon im Kopf und es wusste nicht, wohin es sich wenden sollte. Es war voll Sorgen und dachte beständig daran, wie der arme Vater hungern und die gute Mutter jammern würde, wenn es ausblieb.
00:18:01 Endlich, als es finster ward, erblickte es das Lichtchen und kam an das Waldhaus. Es bat ganz freundlich, sie möchten es über Nacht beherbergen, und der Mann mit dem weißen Bart fragte wieder seine Tiere. Schön Hühnchen, schön Hähnchen, und du schöne Bunte Kuh, was sagst du dazu?
00:18:25 sagten sie da trat das mädchen an den ofen wo die tiere lagen und liebkoste hühnchen und hähnchen indem es mit der hand über die glatten federn hinstrich und die bunte kuh graulte es zwischen den hörnern
00:18:43 Und als es auf Geheiß des Alten eine gute Suppe bereitet hatte und die Schüssel auf dem Tisch stand, so sprach es, soll ich mich sättigen, und die guten Tiere sollen nichts haben. Draußen ist die Hülle und Fülle, erst will ich für sie sorgen. Da ging es, holte Gerste und streute sie dem Hühnchen und Hähnchen vor und brachte der Kuh wohlriechendes Heu, einen ganzen Arm voll.
00:19:14 »Lasst es euch schmecken, ihr lieben Tieres, adeis, und wenn ihr durstig seid, sollt ihr auch einen frischen Trunk haben.« Dann trug es einen Eimer voll Wasser herein, und Hühnchen und Hähnchen sprangen auf den Rand, steckten den Schnabel hinein und hielten den Kopf dann in die Höhe, wie die Vögel trinken. Und die bunte Kuh tat auch einen herzhaften Zug.
00:19:39 Als die Tiere gefüttert waren, setzte sich das Mädchen zu dem Alten an den Tisch und aß. Es aß, was er ihm übrig gelassen hatte. Nicht lange, so fing das Hühnchen und Hähnchen an, das Köpfchen zwischen die Flügel zu stecken, und die bunte Kuh blinzelte mit den Augen. Da sprach das Mädchen, sollen wir uns nicht zur Ruhe begeben.
00:20:07 »Schön Hühnchen, schön Hähnchen, und du, schöne bunte Kuh, was sagst du dazu?« Die Tiere antworteten, »Duchs, du hast mit uns gegessen, du hast mit uns getrunken, du hast uns alle wohlbedacht. Wir wünschen dir eine gute Nacht.«
00:20:28 Da ging das Mädchen die Treppe hinauf, schüttelte die Federkisten und deckte frisches Linnen auf. Und als es fertig war, kam der Alte und legte sich in das eine Bett, und sein weißer Bart reichte ihm bis an die Füße. Das Mädchen legte sich in das andere, tat sein Gebet und schlief ein. Es schlief ruhig bis Mitternacht. Da ward es so unruhig in dem Hause, dass das Mädchen erwachte.
00:20:58 Da fing es an, in den Ecken zu knittern und zu knattern, und die Türe sprang auf und schlug an die Wand. Die Balken dröhnten, als wenn sie aus ihren Fugen gerissen würden, und es war, als wenn die Treppe herabstürzte, und endlich geragte es, als wenn das ganze Dach zusammenfiele.
00:21:22 da es aber wieder still ward und dem mädchen nichts zuleid geschah so blieb es ruhig liegen und schlief wieder ein als es aber morgen bei hellem sonnenschein aufwachte was erblickten seine augen
00:21:37 Es lag in einem großen Saal, und ringsumher glänzte alles in königlicher Pracht. An den Wänden wuchsen auf grünseitenem Grund goldne Blumen in die Höhe. Das Bett war von Elfenbein, und die Decke dauer von rotem Samt, und auf einem Stuhl daneben stand ein paar mit Perlen gestickte Pantoffeln.
00:21:59 Das Mädchen glaubte, es wäre ein Traum. Aber es traten drei reich gekleidete Diener herein und fragten, was es zu befehlen hätte. »Geht nur«, sagte das Mädchen, »ich will gleich aufstehen und im Alpen eine Suppe kochen und dann auch schön Hühnchen, schön Hähnchen und die schöne bunte Kuh füttern.«
00:22:23 Es dachte, der Alte wäre schon aufgestanden und sah sich nach seinem Bette um. Aber er lag nicht darin, sondern ein fremder Mann.
00:22:34 Und als es ihn betrachtete und sah, dass er jung und schön war, erwachte er, richtete sich auf und sprach, »Ich bin ein Königssohn und war von einer bösen Hexe verwünscht worden, als ein alter, eisgrauer Mann in dem Wald zu leben. Niemand durfte mich sein als meine drei Diener in der Gestalt eines Hühnchens, eines Hähnchens und einer bunten Kuh.«
00:23:01 Und nicht eher sollte die Verwünschung aufhören, als bis ein Mädchen zu uns käme, so gut von Herzen, dass es nicht nur gegen die Menschen allein, sondern auch gegen die Tiere sich liebreich bezeigte. Und das bist du gewesen. Und heute um Mitternacht sind wir durch dich erlöst, und das alte Waldhaus ist wieder in meinen königlichen Palast verwandelt worden.
00:23:28 Und als sie aufgestanden waren, sagte der Königssohn den drei Dienern, sie sollten hinausfahren und Vater und Mutter des Mädchens zur Hochzeit herbeiholen. Aber wo sind meine zwei Schwestern? fragte das Mädchen. Die habe ich in den Keller gesperrt. Und morgen sollen sie in den Wald geführt werden und sollen bei dem Köhler so lange als Mägde dienen, bis sie sich gebessert haben und auch die armen Tiere nicht hungern lassen.
00:24:00 Ja, das war das Märchen, das Waldhaus. Die Strafe für die zwei Schwestern finde ich ein bisschen hart. Man hätte vielleicht auch sozialpädagogisch auf sie einreden können und es hätte sich verwandelt. Aber ja, so sind Märchen eben oft, dass das Gute belohnt wird und das Böse, in Anführungszeichen, wird bestraft. Aber insgesamt ein schönes Märchen finde ich, das Waldhaus. Danke, Fabian.
00:24:27 Ja, und jetzt kommt die erste Fragerunde. Und Spenden kann man auch noch rein. Und Mrs. Devil, die hat 10 Euro gespendet. Hey, super, das ist toll. Das ist toll. Vielen Dank. Universus ab Klingentänzer ist 67 Monate ein süßes Früchchen. Super, 67. Schreibt kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht. Ja.
00:24:52 Von Marvin Kamenwas am Marsch. Oh, das ist gut. Ich habe heute noch gar nicht so viel getrunken. Wir waren ja ständig unterwegs. Aber dafür eine tolle vietnamesische Suppe gegessen. Lecky ist elf Monate ein süßes Früchten. Schreibt, guten Abend. Hoffe, ihr hattet einen schönen Tag. Ja, hatten wir schon und haben das immer noch. Und es ist ein sehr, sehr schöner Ausklang heute Abend.
Nostalgie und Erinnerungen an das alte Studio
00:25:1800:25:18 Hier diese Märcheninsel. Ich finde es irgendwie seltsam, dass es jetzt bei uns zu Hause ist. Ja, das ist in der Tat eigenartig. Ja, ist noch so ungewohnt. Und normalerweise, wenn man die Kamera geschaut hat, hat man den Fabi und den Janik gesehen. Jetzt muss ich immer zur Seite gucken. Genau, wie sieht es uns nicht da drüben? Früher saßen wir nämlich hier. Genau.
00:25:41 Und der Raum ist ungefähr genauso groß wie damals im alten Studio. Es sind übrigens noch Bücher unten bei der Marmeladenoma. Die müssen wir noch peu à peu hochholen in unser Häuschen. Und sobald es hier etwas koordinierter ist, zeigen wir mal den ganzen Raum. Genau. Wir haben es leider nicht hinbekommen, dass alles passt, weil wir zehnmal hin und her geräumt haben, weil die Kameraeinstellungen nicht gepasst haben. Stimmt's ja nicht?
00:26:09 Kann der Janik vielleicht noch ein paar Fotos zeigen? Die sind inzwischen auf Discord. Die müsstest du gleich sehen. Ah, die muss ich gleich sehen. Super. Ali von Enten ist jetzt 49 Monate ein süßes Früchten. Schreibt, schön, dass es in eurem neuen Studio weitergeht. Ich wünsche euch einen schönen Abend. Gerne, Ali von Enten. Vielen Dank.
00:26:27 Chip0815 schreibt, Hallo, was ist Ihr Lieblingsroman? Kann ich dir sagen, mein Lieblingsroman ist von Rohinton Mystery, Das Gleichgewicht der Welt. Das ist ein indischer Autor aus Mumbai und der beschreibt das Leben von verschiedenen Menschen in Mumbai, dieser riesigen Metropode in Indien, über 20 Millionen Einwohnern und das ist eine spektakuläre...
00:26:56 Geschichte, die mich so fasziniert, dass ich das Buch schon drei-, vier- oder fünfmal gelesen habe. Also der Mann heißt Mystery. M-I-S-T-R-Y. Regina Schlumpf sagt, in Hamburg ist heute Dauerregen. Ja, mein Patenssohn lebt in Hamburg, der hat mir heute auch getextet, hat gemeint, es regnet tatsächlich in Hamburg. Können wir uns eigentlich überhaupt nicht vorstellen.
00:27:22 Hier ist es wieder unglaublich heiß, zumindest draußen vor der Tür. Hier im Ziegenstall ist es angenehm. Oder was meinst du, Yannick? Ja, gut, ja. Kühl. Viel, viel angenehmer. Schön, wie klimatisiert. Ja, das stimmt. Wir haben aber gar keine Klimaanlage. Juni Verasapp sagt, Ed Moderator, einmal durchwischen bitte.
00:27:45 Fabian? Durchwischen. Wahrscheinlich gibt es irgendwelche Blinden. Durchwischen? Moderator durchwischen? Okay, wir wissen es noch nicht. Aber bald wissen wir nicht. Jasmin sagt, das sieht sehr gemütlich aus. Ja, ist auch wirklich richtig gemütlich. Und da hinten sogar ein Sofa. Das hat die Marmeladenoma nicht gehabt im Studio. Da gab es nur ein Bett. Und das war meistens belegt mit Märchenbüchern.
00:28:12 Ja, da können wir mal Studio-Gäste einladen. Genau. Ja, das machen wir auf jeden Fall. Wir haben schon ein paar Ideen, wen wir hier einladen. Lucy Maiky 2015 sagt, das neue Studio sieht toll aus. Halt zwar leicht, aber man gewöhnt sich daran. Das Halt, halt das? Leichter Halt. Weil wir haben eine hohe Decke. Man kann es jetzt nicht sehen. Die Decke ist wirklich sehr hoch. Wahrscheinlich ist es da dran. Die Decke ist gut.
00:28:44 2,80 Meter hoch. Also wenn wir alles mal koordiniert haben, dann machen wir so eine kleine Roomtour. Vielleicht auch so ein Trailer, wo man dann ins Studio reinläuft. Vielleicht sollte man was an die Decke machen irgendwie. Wir schauen dann mal. Ich hoffe es heilt nicht so sehr.
00:29:02 Janik? Ich glaube, es ist wirklich nur leicht. Okay, gut. Ihr könnt ja mal rückmelden, wie stark der Hall ist. Okay. Die Great Pumpkin. Liebe Marmeladenfamilie, liebe alle. Nachdem hier am letzten Wochenende eine mörderische Hitze geherrscht hat, Höllenfeuer habe ich es genannt, ja, 40 Grad hatten wir hier, ist heute ein wunderbarer, angenehm temperierter Abend.
Engagement für den 'Bunten Kreis Duisburg' und aktuelle Themen
00:29:2600:29:26 um entspannt der tollen Stimme von A nach B zu lauschen und der sehr sympathischen Stimme der Hederaknete. Mit schwäbischem Dialekt, deswegen auch die schwäbische Tatze heute Abend. Es ist im Moment allerdings kein Tuch in Arbeit, weil ich gerade eins beendet und noch kein neues begonnen habe.
00:29:49 Die Tücher, die Hegler, werden übrigens alle zugunsten des bunten Kreis Duisburg verkauft. Der bunte Kreis ist eine Organisation, die sich um die Nachsorge von schwer krank, behindert oder zu früh geborenen Kindern kümmert, wenn diese aus dem Krankenhaus entlassen werden. Das finde ich eine ganz tolle Sache, dass du dich da engagierst. Toll, also wirklich toll, finde ich super, super toll. Euch und uns allen wünsche ich einen schönen Abend und ein schönes Wochenende.
00:30:19 Jetzt bin ich hier vor. Eine Gruppe kreativer Frauen, die sich für den bunten Kreis engagieren. Sie fertigen handwerkliche Produkte wie Socken, Schals, Mützen, Kinderkleidung und gehekelte Tiere an. Die Einnahmen aus dem Verkauf ihrer Produkte kommen dem bunten Kreis zugute. Das ist ein gemeinnütziger Verein in Duisburg. Duisburg war ich übrigens auch schon. Und hier ist eine deiner tollen Hekelarbeiten. Das ist Kunst.
00:30:48 Par excellence, möchte ich sagen. Das ist wirklich faszinierend. Wir haben sowas nicht gelernt in der Schule. Ich finde das sehr traurig. Also hier kamen noch ein paar Rückmeldungen zum Studio. Also hier steht einmal, mich stört es nicht. Der Ton ist gut. Genau. Also da kann man nicht meckern. Ja.
00:31:10 Das ist wunderbar. Weil wenn wir jetzt noch was an die Decke kleben, ich weiß nicht, ob das so gut kommt. Man hat manchmal so extreme Ideen. Extreme Ideen? Nicht was bei der Decke kleben. Hoch soll sie lieber an der Decke kleben. Sascha, macht doch einen Greenscreen hinter euch, dann könnte das Kabel so bleiben. Sascha, super Idee. Wir haben einen Greenscreen und zwar...
00:31:37 Vor uns! Genau, an der falschen Seite. Man muss aber dazu sagen, dass wir die Kamera eigentlich hinter uns hinstellen wollten und in Richtung euch streamen, damit man den Schrank sieht und alles. Aber der Janik hat gesagt, geht gar nicht. Der Platz wäre zu eng, da wäre zu viel Mauer und dann mussten wir das ganze Studio zehnmal umräumen. Gell, Janik? Wir waren sehr an der Grenze.
00:32:05 Aber ich habe es gerne gemacht und kam dann zum Schluss, das ist die beste Variante. Für das Erste. Genau, haben wir das jetzt so geändert. Aber Sascha, wir haben ja eine Stellwand bestellt in weiß. Vor wie vielen Wochen?
00:32:19 Schon so vor zwei, drei Wochen. Vor drei Wochen und die kommt einfach nicht. Und die sollte eigentlich schon mit Depo hier stehen. Hier bei dieser Tür. Ist eigentlich auch eine schöne Tür, finde ich. Passt auch zum alten Haus, das wir haben. Unser Haus ist ja uralt. Märchenhaft. Märchenhaftes Haus.
00:32:39 Genau, dann wird die Wand da sein mit Deko. Dann kann man immer ein bisschen umdekorieren. Genau. Scharnickel, hallo zusammen. Schön im neuen Studio. Freut mich. Ausrufezeichen. Danke, Scharnickel. Einige Stellen an den Wänden müssen noch gefüllt werden, wie er sagt. Heute denke ich an diesem schweren Tag an meinen Vater, der ja im März gestorben ist. Heute wäre er 87 Jahre alt geworden.
00:33:06 Meine Mutter hat sein Grab im Ruhewald mit Moos, Rosen und einem herumliegenden halben Amselei geschmückt. Siehe Bild. Ja, Scharnickel. Das ist ein trauriger Tag für dich.
00:33:25 Aber das ist ein blauer Amsel-Ei, das finde ich ja märchenhaft. Ich wusste gar nicht, dass amselnd blaue Eier sind. Ich weiß das auch nicht, aber das sieht sehr schön aus, so liebevoll alles gestaltet. Also dein Papa, Scheinickel, ist ja nur ein paar Tage nach unserer lieben Marmeladenoma gestorben. Deswegen können wir das ja sehr, sehr nachfühlen. Federtiger schickt wieder viele Blumenbilder.
00:33:58 Und unser Garten sieht mittlerweile ganz, ganz wild aus. Wir hatten nämlich noch keine Möglichkeit, uns darum zu kümmern, weil wir wirklich unglaublich viel um die Ohren haben zurzeit. Wir eilen eigentlich nur von einem Ereignis zum anderen, machen aber alles gern.
00:34:16 Aber noch mehr geht nicht und deswegen haben wir eine Dschungel-Landschaft draußen. Das ist aber auch sehr gut bei dem Klima. Denn Schottergärten, weiß man aus Erfahrung, die kühlen nicht so die Umgebung ab. Wir sind ja keine Fans von diesen glühend heißen Steinwüsten. Wir mögen wie du, Federtiger.
00:34:38 Bunte Blumen. Nova Lea Tintenklecks schreibt, einen wunderschönen Abend. Euer Stream ist genau das, was ich gerade brauche. Das freut mich sehr. Das ist super. Hey, da kommt Enkel Janik. Unglaublich. Enkel Janik hat die Fotos gepostet. Jetzt zeige ich euch mal die Fotos, die wir gemacht haben. Bild Nummer 1. Da sitze ich zum letzten Mal an dem...
Präsentation historischer Studiofotos und gemeinsame Erinnerungen
00:35:0800:35:08 normal dekorierten Tisch der Marmeladenoma im Studio. Das war an dem Tag, als Janik und ich die Sachen hochgeholt haben. Oder einige der Sachen. Das war für mich auch ein Moment, wo ich gedacht habe, so, jetzt verschwindet diese Märcheninsel. Aber wir haben eine neue Märcheninsel. Janik, dynamisch wie immer. Da könnt ihr auch mal die Seite sehen, wo immer der Janik und der Fabian saßen.
00:35:36 viele Sachen zusammengeräumt an diesem Tag und das meiste ist schon oben. Da gucke ich auch noch mal ein bisschen verhärmt und traurig. Ihr seht, die Bilder sind schon abgehängt, die da immer hängen. Vielleicht könnt ihr das erkennen im Hintergrund, da hängt diese gesamte Tafel. Hier hinter mir, ich kann mal zur Seite rutschen. Vielleicht können wir das mal ein bisschen noch... Wie kann es sein? Papi? Masti, kann man sehen. Kann man sehen, ja. Und dann haben wir auch noch den Janik.
00:36:04 Der sieht auch ziemlich erschöpft aus. Warum? Das war ein knallheiser Tag, als wir das ausgeräumt haben. Janik war schlau, hat ein kurzes Hemd, kurze Hose angehabt. Ich habe das nicht an, weil man das nicht steht. Macht aber nichts. Ich bin halt ein bisschen eitel. Und da haben wir noch mal einen Blick.
00:36:26 In die Technikabteilung vom alten Studio der Marmeladenoma. Man muss aber dazu sagen, dass die Stühle, die ursprünglich da standen, die waren schon alle verschenkt. Also wir haben dann nochmal mit Stühlen improvisiert. Ja, ja, genau. Aber wir müssen ja auch die Wohnung leerrollen. Deswegen auch dieser gelbe Klappstuhl, der war eigentlich nicht da. Und da haben wir nochmal das Originalteam Marmeladenoma und Enkel Janik.
00:36:52 Und die Oma ist für mich immer noch da. Ich spüre sie ständig. Und man muss sagen, wenn man den Schrank von ihr hier auch macht, dann riecht es immer nach ihren Weichelstäbchen. Ja, das stimmt tatsächlich. Und der Fabian muss noch einmal reinriechen, wenn wir die Kamera weggestellt haben. Ja, allerdings. Genau.
00:37:12 Anfani schreibt kein Green Screen. Kein Green Screen. Ich kann es mal aussprechen nach hinten. Probiert mal das auszusprechen. Green Screen. Probiert es alle mal zu Hause. Green Screen.
00:37:32 Ja, die Rakete. Ich guck' kalt. Alles gut. Sascha, heute war Artenschutz-Tag im Oedekio zu Aachen. Es stellten viele Partner an Ständen aus. Besonders der Stand des Zolls hat mich schockiert. Es wurden beschlagnahmte Exponate gezeigt, zum Anfassen. Darunter der Panzer einer griechischen Landschildkröte, der Schädel eines Rotluxus, Korallen, diverse Dinge aus Elfenbein und so weiter.
Besonderheiten des neuen Standorts und oberflächliche Kritik
00:38:0000:38:00 Ja, das ist eine blöde Sache, wenn die Leute denken, wir müssen jetzt mal einen kurzen Dschungel ausräumen, damit wir Deko haben zu Hause. Das ist ein weit verbreiteter Schwachsinn, der zum Glück mittlerweile natürlich auch verfolgt wird. In Indien zum Beispiel, da bin ich ja ziemlich regelmäßig unterwegs, da wurden die Tiger fast ausgerottet aufgrund von ganz legaler Großwildjägerei. Und mittlerweile hat die Regierung ein Schutzprogramm.
00:38:29 Und es gibt mittlerweile wieder 3000 freilebende Tiger in Indien. Also nicht alles verändert sich zum Negativen. Es gibt auch ganz, ganz viele positive Beispiele. Aber wir lesen natürlich meistens die schlimmen Sachen in der Zeitung. Blickbeit ist das teilweise. Man sollte mal auch irgendwie die positiven Seiten berichten. Und da gibt es was, kann ich euch empfehlen. Das heißt Good News.
00:38:57 habe ich abonniert. Könnt ihr mal gucken. Good News. Jeden Tag gibt es da unglaublich viele Beispiele für Dinge, die sich zum Positiven verwandelt haben.
00:39:07 Wie geht es euch? fragt Sascha. Ich bin super gespannt auf das neue Studio, wie man vielleicht auch am Anfang meiner Nachricht bereits sehen konnte. Und ich wusste, dass ich recht hatte und es gut aussehen wird. Danke Sascha, das freut uns. Jetzt, wo ich es live sehe. Es hat immer noch diese liebe, warme Atmosphäre, die ausgestrahlt wird von dem gesamten Raum. Ich bin sehr gespannt, wie sich der Raum noch ausfüllen wird. Mit magischer Märchenenergie und Marmeladenfamilienflavor. Drei lila Herzen.
00:39:36 Macht unbedingt weiter so. Man möchte sich unbedingt so hinkuscheln, mit in die Runde, wenn man das so sieht.
00:39:44 Ja, ich stelle mir schon vor, wie ganz, ganz viele Märcheninselbewohnerinnen und Bewohner sich hier reinkuscheln. Es ist auch wirklich ein gemütlicher Raum. Das muss man tatsächlich sagen, darf man sagen. Wenn man überlegt, wie der vorher aussah, der war ganz schmierig und speckig, weil ja vorher Ziegen drin gewohnt haben. Und ich kann mich noch erinnern, als wir in diesem Raum standen mit dem Architekt. Man muss dazu sagen, wann das war. Es war nicht vor ein paar Tagen.
00:40:12 Schon vor vier, vier Jahren gekauft. Es war ein Lost Place. Es stand ein Jahr leer. Da war die Hedierakete noch nicht an meiner Seite. Und damals war noch Einzelofenbefeuerung und Fenster aus dem Jahr 1900. Und hier war eben der Ziegenstall. Und das war tatsächlich schmierig und hat nach Ziege gerochen. Und ganz dunkel. Und die Decke war eigentlich, ich glaube, nur zwei Meter hoch. Die haben wir dann rausgerissen und höher gesetzt.
00:40:39 Und wir stehen mit dem Architekt da und von A nach B sagt zu dem Architekt, also in einem Jahr sind wir dann fertig und ich sehe das Gesicht von diesem Architekten und denke, ach, die grüne Neune. Also es war wirklich kein schöner Raum. Nein, wir waren naiv. Und man muss dazu sagen, zum Glück war man naiv. Sonst hätte man dieses wundervolle Haus nichts auf die Reihe bekommen. Wir hätten es gar nicht, wir hätten es sonst nicht saniert, wenn man weiß, was es bedeutet. Aber es ist ein Kleinod geworden.
00:41:08 Und der Janik, der war die ganze Zeit dann später dabei, hat praktisch auf der Baustelle gelebt. Er ist da aufgewachsen, würde ich sagen. Und deswegen war er auch oft bei der Oma, weil er manchmal keine Lust mehr hatte, Gips einzuatmen und Presslufthammer-Geräusche zu ertragen.
00:41:25 Heute Nacht hat er was anderes ertragen bei den Studis in Bad Herrenheim. Was war denn da los, Janik? Genau, also einige haben bis 2, 3 Uhr nachts noch gefeiert und kamen auf die super Idee, das Klavier zu nehmen, was im Nebenzimmer stand, als wir schon gepennt haben. Und entsprechend gut konnte man dann dort schlafen. Und wie lange hast du geschlafen heute Nacht? Gefühlt...
00:41:53 Drei bis vier Stunden so richtig. Drei bis vier Stunden. Diese Generation hält einfach nichts aus. Generation Z sage ich da nur. Ich kann gerne heute Abend auch Klaviers spielen. Wir haben auch ein Klavier, aber nicht hier unten. Manche Namen sind wirklich schwer. Weiter geht es dann los. Jede dicht liegen schlummern im Bett. Aber wir hatten vorher, als wir zurückkamen, um 19 Uhr war das so ungefähr,
00:42:21 Da stand ich dann im Wohnzimmer und habe Blasmusik gehört. Das ist ja unser Nachbar gegenüber, hat immer so eine Blaskabelle. Die üben, glaube ich, bei dem in der Scheune. Und ich habe noch gedacht, oh je, wenn wir jetzt heute Blasmusik spielen, dann haben wir hier im Siegenstall Blasmusik noch, aber sie spielen ruhig. Übrigens, Anfani hat das auch geschrieben. Da habe ich den Anfang vergessen. Guten Abend an die superliebste Marmeladenfamilie.
Persönliche Wendungen und besondere Gäste
00:42:4300:42:43 die sich ab heute auf einer neuen, noch nicht vertrauten Märcheninsel niederlässt, um von dort aus dann die wunderschönsten Träume wahr werden zu lassen.
00:42:52 Also sie hat gesehen, dass es schon gut aussieht. Eine warme Atmosphäre und die magische Märchenergie der Marmeladenfamilie. Anweisendig natürlich, wie soll es auch anders kommen, das süße Katerlis Moki, der sich auch schon direkt auf der neuen Märcheninsel bequem machen möchte. Hier liegt er ausgestreckt auf meiner Treppe, wo es noch etwas wärmer war und er dann den kühlen Stein unter sich genossen hat.
00:43:18 Seine süße Fellnase ist auch schon ganz neugierig. Welche Kuriositäten sich auf der neuen Märcheninsel finden lassen werden? Neugierige Euklein und Näschen gespitzt. Näschen gespitzt. Ich wünsche allen Bewohnern der Märcheninsel heute einen wundervollen Stream und Abend. Hoffentlich kommt er alle gut durch die kommende Woche. Und da ist er wieder, das Mauki. Das ist echt arg süß. Ja, dann schiebe ich hier noch ein bisschen hoch.
00:43:47 Wir hatten auch wieder Katzenbesuch heute, denn wir haben ja eine Katze, die wohnt irgendwo hier im Stadtteil und die kommt jeden Tag zu uns, will gestreichelt werden und Smokey regelt sich auch wie unsere Katze, die da zu uns kommt. Wie der Tiger, mit wischendes Nass. Das wäre was für unseren Karten.
00:44:12 Dann wird der Karten allerdings zu. Dann wird der ganze Karten, nee, das wird nicht mal reinpassen.
00:44:19 Ein Riesenteil. Mr. Bill Diba, manche Namen sind echt schwer, erzählt. Nein, kein Problem. Ich zeig nebenher noch. Ich fahre morgen zu meiner Oma in die alte Heimat. Meine Oma ist schon, ich denke 102 Jahre alt. Wahnsinn. Fahre hin, da meine Cousine am Montag heiratet. Also ich hoffe, es stimmt, dass deine Oma 102 ist. Da steht 02, deswegen kann ich mir eigentlich nur vorstellen, dass sie...
00:44:46 102, das war ja schon ein sehr imposantes Alter. Da haben wir einen Filmbeitrag. Kann man sehen? Läuft der Film? Ich kann es nicht sehen, natürlich. Was wird da gezeigt? Ja, Wellen an einem Strand. Offensichtlich Urlaub. Sehr schön, da wäre ich jetzt auch gern. Das sieht nach Nordsee aus, nach Ostsee. Waren wir auch schon. An der Ostsee der Janik, jede Rakete und ich und an der Nordsee waren wir auch spannend.
00:45:21 Bei Spenden kam hier noch ein. Ja, schön, der Wurst hat 10 Euro gespendet. Hey, super, danke schön. Und dem Chuck, seine Mama hat auch 10 Euro gespendet, schreibt heute doppelte Spende. Danke schön. Danke, danke. Klasse. Schleifenfri, einen schönen Abend an alle. Schönes Studio. Danke schön.
00:45:43 Ale van Enten fragt, wie viele Mods wir haben. Da gab es wohl letzte Woche ein Problem, weil nicht so viele Mods im Chat waren. Und wir beide waren letzte Woche auch nicht da. Wir waren nicht da, genau. Waren denn Mods da überhaupt? Ich weiß es nicht. Also der Chris ist ja momentan im Urlaub. Genau. Peter Tiger war auch nicht da, glaube ich. Wurde der Janik da? Ich habe reingeschaut. Der Janik war da. Den Tag seiner Mama ist 18 Monate ein süßes Früchchen.
00:46:16 Und dann kam auch noch ein Wassermarsch von Mrs. Derweil ausgezeichnet. Janike schreibt, Tederaki, dir macht doch mal ein Bild von eurem Besuchskater. Haben wir schon gemacht. Wir können ja mal gucken, ob wir eins haben. Ja, soll ich mal eins raussuchen? Besuchskater. Dann habe ich hier nämlich mein Handy. Kann ich jetzt bei Discord mal hochladen? Ja, wo ist der Besuchskater? Oder soll man das einfach...
00:46:46 Sitzt mein Dud eigentlich? Nein. Also ich finde es jetzt gerade nicht. Ich kann mal schauen, ob ich einen vorgelegt habe. Ja, jede Rakete schaut. Und der Kater. Und solange die jede Rakete schaut, würde ich sagen, würde ich vielleicht sogar ein neues Märchen vorlesen. Und zwar...
Vorstellung des Märchens 'Der weißsagende Schimmel' und Ausklang
00:47:2500:47:25 Der weißsagende Schimmel. Ja, Moment. Jeder, okay, die Zeit noch kurz. Kater. In weiß. Oh, machen wir ein bisschen größer, wenn das geht. Oder bei Discord reinstecken. Ja, genau. Ich suche noch ein paar Bilder auf. Dann kommt Braupi. Du kannst das so lange mal weiter machen. Und dann sucht der Fabian den Schimmel raus, den weißsagenden. Oh, da ist er auch schon. Ja. Das ist ein Pferdemärchen.
00:47:55 Im Verlag Königsfurt Urania war mal jede Menge gekommen und viele dieser Märchen kenne ich noch nicht. Und ich dachte, jetzt lese ich mal noch ein Märchen vor, das ihr mit großer Wahrscheinlichkeit vermutlich auch nicht kennt. Und schreibt gerne in den Kommentar, ob es gut war oder nicht so gut. Der weißsagende Schimmel.
00:48:18 Es lebte einmal ein reicher Mann, der hatte drei Söhne. Er besaß auch eine große Mühle, einen reichen Bauernhof und einen Schimmel. Vor dem Schimmel aber ging die Sage, dass dieser die Zukunft voraussagen und mit menschlicher Stimme sprechen könne. Als nun der reiche Mann starb, erbte sein ältester Sohn die Mühle und wurde Müller.
00:48:44 Der zweite erbte den Hof und wurde ein reicher Bauer. Der jüngste aber erbte den Schimmel. Da beschloss der jüngste auf dem Schimmel, in die weite Welt zu reiten. Lange Zeit ritt er in der Welt umher. Eines Tages kam er zum Fuße eines großen Gebirges. Da sah er am Wegesrand eine Feder liegen. Diese war purpurrot und ihre Spitzen aus reinem Silber.
00:49:13 Da sprach der Jüngling, diese Feder werde ich aufheben und als Schmuck an meinen Hut stecken. Doch da fing der Schimmel mit menschlicher Stimme an zu sprechen. Höre auf meinen Rat, heb diese Feder nicht vom Grunde, sagte Jüngling. Ich weiß nicht, weshalb ich diese Feder liegen lassen soll, doch ich werde deinen Rat befolgen.
00:49:45 Er ritt weiter ins Gebirge. Da sah er am Wiegesrand wieder eine Feder liegen. Diese war aus Silber und ihre Spitzen aus purem Gold. Da rief er wieder, »diese Feder werde ich aufheben.« Doch wieder sprach der Schimmel, »höre auf meinen Rat, heb diese Feder nicht vom Grunde.«
Vorführung und Diskussion eines holländischen Märchens
00:50:1100:50:11 Der Jüngling antwortete, »Ich weiß zwar wiederum nicht, weshalb ich die Feder nicht aufheben soll, doch ich werde dir nochmals gehorchen.« Weiter ritt er des Weges, und er kam vor die Tore einer großen Stadt. Da sah er am Wegesrand wieder eine Feder liegen. Diese war aus purem Gold, und ihre Spitze war aus Diamanten.
00:50:38 da rief der jüngling diese feder aber werde ich aufheben doch wieder sprach der schimmel höre auf meinen rad hebe diese feder nicht vom grunde doch der jüngling sagte zweimal habe ich auf deinen rad gehört doch diese goldfeder mit den diamantenspitzen ist so herrlich daß ich sie unbedingt besitzen möchte
00:51:09 Er stieg vom Pferd auf, hob die Feder und steckte sie an seinen Hut. Er ritt nun durch das Tor der Stadt. Kaum war er aber hindurchgeritten, und die Bewohner der Stadt erblickten die Feder, da riefen sie, »Wie wahr, hoch, unser neuer König soll leben!«
00:51:31 Sie führten ihn in das königliche Schloss und sprachen, unser König ist verstorben. Das Zeichen, wer unser neuer König werden soll, war folgendes, wer mit der goldenen Feder durch das Tor kommt, der sei der Richtige. Er wurde nun gekrönt und verheiratete sich mit der Tochter des verstorbenen Königs und lebte lange Zeit sehr glücklich.
00:51:58 eines tages ging er in die königlichen stelle als er zu dem schimmel kam erinnerte er sich wieder an die federn und er sprach weshalb hast du mir auch abgeraten die dritte feder aufzuheben sie ist doch mein glück geworden
00:52:16 Da sagte der Schimmel, wenn du die erste Feder aufgehoben hättest, wärst du ein Graf geworden. Hättest du die zweite Feder aufgehoben, wärst du ein Herzog geworden. Hättest du die dritte Feder liegen lassen, hätten wir oben an der Spitze des Gebirges eine Feder liegen sehen. Diese wäre aus reinen Diamanten gewesen, und ich hätte dann zu dir gesagt,
00:52:45 »Diese Feder, heb vom Grunde! Du wärst dann ein mächtiger Kaiser geworden, der mächtigste Herrscher der Welt, und in deinem Reich wäre die Sonne nie untergegangen.« Der junge König überlegte kurze Zeit, dann sprach er.
00:53:04 Wäre es denn wirklich mein Glück gewesen, wenn ich der mächtigste Herrscher der Welt geworden wäre, wenn in meinem Reich die Sonne nicht untergegangen wäre? Zum Tag gehört auch die Nacht. Der junge König ging zurück ins Schloss zu seiner Königin und er lebte mit ihr und im Schimmel glücklich und zufrieden bis zum Ende ihrer Tage. Und das war ein Märchen aus Holland.
00:53:35 Wie findet ihr das Märchen? Ich habe meine Meinung schon gebildet. Und ich verrate es euch, wenn ihr was dazu schreiben wollt. Voilà. Hat jemand was dazu geschrieben, Fabian? Oder Enkel Janik? Hat Franja geschrieben, ein holländisches Märchen? Ja, ein holländisches Märchen. Da gibt es auch Märchen. Lucy Maiky 2015 schreibt, Entschuldigung, klang sehr nett.
00:54:08 Okay, nett ist immer so. Kann was Gutes sozusagen. Nett klingt immer so. Also ich fand es schön. Mir hat es gut gefallen. Und ich habe es noch nicht gekannt. Und nochmal Blüten von Scharnickel aus dem Garten der Mutter.
00:54:31 An Fahne schreibt, neue Märchen sind immer willkommen. Das finde ich auch. Die finde ich auch schön, die kleinen gelben hier. Ja, wir haben noch unglaublich viele Märchen, die auch die Marmeladenoma noch nicht vorgelesen hat. Und später kommt noch eine neue Geschichte von der Marmeladenoma. Sie hat ja noch unglaublich viele unveröffentlichte Geschichten. Da will ich es doch gleich mal schauen. Das ist nur ein ganz, ganz kleiner Ausschnitt.
00:54:57 Von den vielen Geschichten, die ich noch gefunden habe von der Marmeladenoma, das ist nur ein kleiner Teil. Das ist ungefähr so viel, was sie noch nicht veröffentlicht hat. Ich muss das teilweise entziffern. Meine Mutter hat ja eigentlich eine ganz schöne Schrift gehabt, aber nicht immer. Und das, was ich nachher vorlese, das ist eine ganz, ganz neue Sache. Guten Abend in die Runde und herzliche Grüße an Anne.
00:55:24 an alle Inselbewohner, Bewohnerinnen und das Marmeladen-Uma-Team. Ich bin jetzt endlich angekommen und habe mich auf der Couch angemummelt und lausche. Das neue Setup sieht toll aus. Sehr schön. Vielen Dank. Und es wird noch schöner.
00:55:41 ESC-Fan1, hier ein paar Bilder von meinen Hühnern. Echt schön, dass ihr weitermacht. Hühner, da freut sich der Janik. Kann er gleich mal sagen, warum? Warum freust du dich über Hühner? Weil der Hahn hier immer rumkrebt morgens um, was weiß ich, 5 Uhr morgens. Ja, wir haben einen Hahn in der Nachbarschaft. Aber hier sehe ich nur Hühner.
00:56:07 Ich finde das cool. Wir sollten uns vielleicht doch überlegen, Janik, einen kleinen Hühnerhof noch zu integrieren in unser Haus. Peter Tiger schreibt auch, es ist schön, mal neue Märchen zu hören. Ja, das finde ich auch. Diskyblümchen, hallo Marmeladenfamilie im Hause der Märcheninsel. Hereingeschneckt, lieber Fabian, kommt die Schnecke der Woche, die Limazina helizina.
Wissenschaftlicher Exkurs: Flügelschnecken als Inspiration für Drohnentechnik
00:56:3400:56:34 Diese Flügelschnecke bewegt sich im Wasser wie ein Vogel in der Luft. Sachen gibt es. Und haben dadurch sogar die Erbauer von Miniaturdrohnen inspiriert. Unglaublich. Auf den Bildern zu sehen, was an Flügel erinnert, ist in Wirklichkeit der Schneckenfuß. Aber nichtsdestotrotz vermag sie dank dessen, damit im Wasser förmlich zu fliegen.
00:56:58 Denn die zwei seitlichen Auswüchse des Schneckenfußes, welche an Flügel erinnern, dienen allein zum Schwimmen. Aber nicht zum Rudern, wie bei vielen anderen Wassertierchen üblich. Und wenn das Schneckchen dann mit seinen Flügelchen eifrig voranschneckt, kann dieses kleine Wunderwerk pro Sekunde das Zehnfache ihres Gehäusedurchmessers zurücklegen.
00:57:23 Du könntest das Hede-Rakete. Ich habe auch schnell. Ich brauche nicht kein Auto mehr. Auch wenn sie nicht so besonders viel wiegt, die Hede-Rakete. Dann wäre ich noch schneller. Aber dadurch, dass sie im Wasser trotzdem langsamer sind als Vögel, konnte man ihre Fortbewegung genau analysieren und hat dabei festgestellt, dass sich im Takt der Flügelschläge auch das Schneckenhaus bewegt.
00:57:45 Mit einem Abschlag kippt es 50 bis 60 Grad nach vorne und mit einem Aufschlag beginnt es sich wieder zurückzudrehen und die Flügel werden aber jeweils ein Stück weit in die richtige Richtung gezogen. Fabian, bitte kurz wiederholen, was ich gerade vorgewiesen habe. Okay, wir machen das später. Aber was versprechen sich Forscher davon, ein kleines fragiles Unterwasserschneckchen so genau unter die Lupe zu nehmen?
00:58:07 Mal angenommen, Mikrotronen würden mit beweglichen Flügeln ausgestattet werden, dann könnte die Flügelschnecke tatsächlich ein gutes Vorbild sein. Denn diese Kippbewegungen, die auch von Schmetterlingen bekannt sind und dort eher verpönt sind, dass sie angeblich nicht effizient seien, sind tatsächlich vorteilhafter als gedacht, dass sie Meereschnecken aerodynamische Vorteile erbringen. Das ist schon beinahe ein wissenschaftlicher Vortrag.
00:58:34 Vielleicht gibt es ja dann irgendwann fliegende Schneckendrohnen, die könnte Fabian dann zur Überwachung des Schneckenasyls einsetzen. Fabian hat schon eine Drohne, aber keine Schneckendrohne. Vielleicht können wir mal eine Drohnenaufnahme machen vom Studio hier. Mit Fabians Drohne. Wäre das eine Idee? Mit Fabians Schneckendrohne. Hat Fabian vor kurzem noch geäußert, diese Idee. Das wäre doch eine coole Sache.
00:59:01 Ja, Luxen schreibt noch, ich stehe um 5 Uhr morgens gerne freiwillig auf, aber besonders, wenn die Tage lang sind. Ja, aber ich bin noch nicht fertig. Vielleicht gibt es dann ja irgendwann fliegende Schneckenbrochen, die könnte Fabi das anerlangen. Aber darf sie auch so in der Unterwasserabteilung des Schneckenasyls einziehen oder sei sie eher nicht willkommen in Fabis schnecklichem Heim. Jetzt zeige ich mal die Bilder.
00:59:30 Das ist eine Schnecke, was man nicht gleich erahnt. Es gibt echt viele verschiedene Schnecken. Das ist fein beobachtet. Davon bin ich nicht ausgegangen. Es ist so viel Glück, soll ich damit sagen. Ich war noch nicht beruhig.
00:59:53 Doch, wieder Tiger. Noch ein schönes Bild. Oh, da blitzt es aber ordentlich. Guck mal. Oh, wow. Ein Wassermarsch von dem Chuck, seine Mama kommt rein. Schon fast leer mein Glas. Das hat ja die Marmeladenoma mal geschenkt bekommen, dieses Glas, dieses wunderbare Glas.
01:00:23 von Angelsasa. Das ist glaube ich von Angelsasa, wenn ich mich recht erinnere. Scharnickel, Berliner Ansichten, als ich in der heißen Zeit in der Stadt mit dem Auto unterwegs war. Das erinnert mich an einen Film, Der Himmel über Berlin. Kennt ihr den? Schon ein bisschen älter. Und das hier kennen wir auch. Da waren wir sogar mit der Marmeladenoma, als sie damals
01:00:56 Als sie damals die goldene Erbse gewonnen hat. Und der Janik natürlich auch. Und die goldene Erbse, die hat jetzt der Janik in seinem Zimmer. Und danach werde ich ein wenig versprochen. Ich wollte die Fassung wahr und mich nochmal verletzen. Und im Hintergrund ein Teil des Alexanderplatzes. Sehr schön. In Berlin, da waren wir schon lange nicht mehr.
01:01:24 Bevor ich jetzt weitermache bei Federtiger, würde ich vorschlagen, wir suchen jetzt Märchen aus. Ihr dürft euch eins aussuchen. Und zwar hat sich Angelsasa das letzte Mal die Goldene Gans gewünscht. Das biete ich jetzt an zur Auswahl. Angelsasa, wir haben das zwar vor einiger Zeit schon vorgelesen, aber trotzdem Märchen Nummer 1 Vorschlag, die Goldene Gans.
01:01:48 Märchen Nummer zwei, der alte Sultan. Das ist, glaube ich, ein Märchen der Brüder Grimm, Fabian. Und Märchen Nummer drei, Begegnung mit der Sonne und dem Mond. So, los geht's. Ihr dürft abstimmen. Also hier kam noch die Frage von einem Fan rein, der schon lange nicht mehr hier war. Und er hat gefragt, wo die Marmeladenoma ist.
01:02:15 Ja, die Marmeladenoma ist leider Anfang März verstorben. Und sie ist überraschend verstorben, obwohl sie 94 Jahre alt wurde. Es hat kein Mensch damit gerechnet. Das war für uns alle sehr, sehr bestürzend.
01:02:33 Traurige Zeit, die auch immer wieder noch anhält natürlich. Manchmal ist es einem gar nicht so bewusst. Aber was sie nicht wusste, schwer krank. Und sie hat uns immer wieder gebeten, lieber von A nach B, jede Rakete, Fabian Inkeljanik, macht weiter, macht die Märcheninsel weiter.
01:02:53 Ich habe mir gedacht, nein, diese Lücke, die können wir nicht füllen. Ich werde niemals die Marmeladenoma sein. Das wird nicht funktionieren. Ich bin ein Vater von A nach B. Aber sie wollte es unbedingt, dass wir weitermachen. Und deswegen wollen wir die Märcheninsätze weiterführen in ihrem Geiste. Und die Marmeladenoma, die ist immer dabei.
Tribute an Marmeladenoma und Fortführung der Märcheninsel-Tradition
01:03:1701:03:17 Also er spricht noch, oder ich weiß nicht, ob die Person ein R oder ein Sie ist, noch das Beileid aus. Ja, Dankeschön.
01:03:27 Aber die Oma, die Marmeladenoma, hat immer gesagt, ihre Seele wird weiterleben. Wir sind davon auch überzeugt, es gibt keinen Tod. Der Tod ist eine Illusion. Denn es gibt ein physikalisches Gesetz, Energie kann nicht verloren gehen. Also auch unsere Seelenergie kann nicht verloren gehen. Es gibt hier Parallelräume. Da läuft alles so weiter. Wir können das nur nicht so richtig erkennen.
01:03:56 Dazu kann man noch viel, viel mehr sagen, aber ich will es dabei erst mal bewenden lassen. Tja, und jetzt haben wir abgestimmt. Noch bevor du die Abstimmung hörst. Janineke hat gesagt, wir können auch gern mal nach Berlin kommen. Wahrscheinlich kommen wir irgendwann mal nach Berlin, dann sagen wir Bescheid, dann können wir uns gern treffen. Ja, und dann können wir ein Eis essen in Berlin. Oder Topfschlagen spielen. Nee, Topfschlagen nicht. Wieso nicht? Ich will lieber Eis essen.
01:04:26 Also mit der Currywurst. Oder der Currywurst? Nee, keine Currywurst. Also mit Currywurst kann man mich jagen. Mausbär schreibt noch. Ich bin sehr froh darüber, dass ihr weitermacht. Danke Mausbär. Vielen Dank. Ja, wir sind auch froh darüber. Uns macht das richtig Spaß. Ja, auf jeden Fall. Und ich sehe, da hat etwas gewonnen, ein Märchen. Und zwar, es kommt das vor in Märchen von den Sternen.
01:04:51 Wieder der Verlag Königsfurt Urania. Und das ist ein Märchen, das habe ich noch nicht gekannt. Also ich weiß gar nicht, was ich vorlese. Lasst euch überraschen, bin mal gespannt. Begegnung mit der Sonne und dem Mond. Es war einmal ein alter Mann und eine alte Frau. Der Alte geht in seinen Weinberg, um zu graben, und begegnet der Sonne und dem Mond, die miteinander streiten.
01:05:19 Sobald sie den Alten erblickt haben, sagen sie zu ihm, Glück zu, Großvater, sage uns, wer besser ist, die Sonne oder der Mond, du weißt es gewiß, wer von uns beiden findest du, steht dieser Welt am besten an. Da sagte der Alte, die Sonne gebührt dem Tag und der Mond der Nacht.
01:05:47 da waren sonn und mond zufrieden und fragten alten was sie ihm geben sollten daß er für seine mühe belohnt sei weil er ihnen dieses urteil gefällt habe gebt mir was ihr wollt sagte der alte ich bin's zufrieden
01:06:04 Da holten Sonne und Mond eine Henne hervor, gaben sie dem Alten und sagten ihm, wenn er den halben Weg und noch ein bisschen mehr gegangen sei, solle er zur Henne sagen, Henne, lege eine Handvoll Dukaten, und sie wird sie legen. Und jedes Mal, wenn er so mit ihr spricht, wird sie legen.
01:06:26 Er nahm der Alte die Henne und ging mit ihr gut den halben Weg, sagte zu ihr, Henne, lege eine Handvoll Dukaten, und die Henne tat es. Da kam der Mann fröhlich nach Hause und erzählte seiner Frau, was für ein Glück ihnen in ihrem Alter widerfahren sei.
01:06:47 Nachher ging der Alte fort, um einen Handwerksmeister zu holen, der für die Henne einen silbernen Hühnerstall machen sollte, und schärfte der Alten ein, daß sie nur ja nicht vor dem Meister die Fähigkeit der Henne zeige. Danach kam der Meister und fing an, den Stall zu bauen. Die Alte, die war palerisch und erzählte dem Meister, daß ihre Henne Dukaten liege.
01:07:14 Sie konnte das Geheimnis nicht bei sich behalten. Nicht das geringste Bisschen behielt sie bei sich. Sie sagte also zur Henne, Henne, lege eine Handvoll Dukaten. Und die Henne tat dies.
01:07:30 Sobald dies der Meister sah, ersann er eine Liste und nahm von draußen eine Henne, die der Guten glich, und indem er sorgfältig den Stall machte, setzte er die andere hinein, und ohne dass es jemand merkte, stahl er die gute Henne, die Dukaten legen konnte.
01:07:53 Der alte Mann und die alte Frau fütterten die Henne und glaubten, dass es die gute wäre. Wie konnten sie wissen, dass ihnen der Meister einen solchen Streich gespielt hatte? Nach einigen Tagen brauchte der Alte etwas Geld. Er nahm die Henne und sagte, »Henne, lege eine Handvoll Dukaten!« Da machte die Henne statt der Dukaten ihren Mist in die Hand des Alten.
01:08:23 Dem Alten wurde schlecht vor Ekel. Er ging, wusch sich und lief, um den Meister zu bitten, ihm seine Henne wiederzugeben. Er sagte zu ihm, »Bruder, was geschehen ist, ist geschehen. Du hast das Geheimnis nun auch erfahren. Ich bitte dich, komm, gib mir die Henne zurück und was sie auch liegen wird, das teilen wir uns.«
01:08:49 Jener Handwerksmeister war ein böser Mensch und jagte den armen Alten fort, sagte zu ihm, »Ich, ich hab dich nie gesehen. Ich kenn dich gar nicht. Ich weiß nichts von dem, was du mir erzählst. Mach, dass du fortkommst.« Der arme Alte ging betrübt nach Hause und fing an, über die Schlechtigkeit des Meisters nachzudenken.
01:09:16 Dann nahm er wieder seine Hacke, ging in seinen Weinberg und grub. Als er so ging, begegnete er wieder der Sonne und dem Mond, die miteinander stritten und ihn fragten, wem der erste Platzgebühre, wer an Wert höher stehe. Da sagte der Alte, die Sonne scheint am Tage und der Mond des Nachts.
01:09:41 Sie waren wiederum zufrieden und fragten ihn, was sie ihm geben sollten. »Was ihr wollt, meine Lieben«, sagte er.
01:09:51 Da holten sie ein Tischtuch hervor und gaben es ihm und sagten, wenn du den halben Weg gegangen bist, dann breite das Tischtuch aus, und was du mit Namen nennst, wirst du darauf finden und isst dich satt. Und so oft du essen willst, breite das Tischtuch aus, und du wirst finden, was du wünschst. Aber gib gut Acht, dass dir niemand das Tischtuch aus den Händen nimmt.
01:10:20 »Habt keine Sorge«, sagte der Alte, »jetzt bin ich klug geworden und traue niemanden mehr.« Dann nahm der Alte das Tischtuch, ging den halben Weg und breitete das Tuch aus und fand darauf, was er sich wünschte, setzte sich und er aß. Er ging darauf gesättigt, froh nach Hause und erzählte seiner Frau, was für ein Glück ihnen in ihrem Alter widerfahren sei.
01:10:49 Dann breiteten sie das Tischtuch aus, setzten sich, asen und tranken, so viel sie mochten. Jeden Tag hielten sie es nun so, sie waren sehr zufrieden, denn auf diese Weise brauchten sie weder zu arbeiten noch Geld auszugeben. Was sie essen wollten, wandten sie vor, und sie hatten keinen Mangel.
01:11:13 Eines Tages sagte der Mann zur Frau, lass uns den König mit seinem Heer einladen und ihn von diesem Tischtuch bewirten. Da soll er sich wundern. Du, du hast recht, Alter, sagt die Alte. Das ist gut, das wollen wir tun. Und dann sollst du sehen, wie uns der König ehren wird.
01:11:38 Da ging der Alte zum König und lud ihn ein, er möge mit seinem Heer zu ihm kommen, damit er sie alle bewirte. Der König wunderte sich, als er die Einladung vernahm. Aber um doch den alten Mann nicht zu kränken, brach er mit seinem Heer auf und ging zum Hause des Alten. Sobald er dorthin kam, breitete der Alte das Tischtuch aus und forderte den König auf zu essen, was ihm beliebe.
01:12:09 Wenn du doch dort gewesen wärst und gesehen hättest, wie mitten auf dem Tischtuch all die guten Speisen und die guten alten Weine hervorkamen. Als der König und sein Heer satt geworden waren, fragte er den Alten, woher er dies Tischtuch habe. Aber der wollte es nicht verraten und erzählte allerlei Lügen, dass er es eines Tages beim Graben in seinem Weinberg gefunden habe.
01:12:39 Da sagte der König zu ihm, dir, Alter, gebührt solch ein Tischtuch nicht. Das ist etwas für mich, der ich ein so großes Heer zu nähren habe. Du hast weder Kind noch Kegel, ihr seid zwei Holzköpfe und sowas steht euch nicht zu.
01:13:01 So nahm der König das Tischtuch und wandte sich nicht einmal um, um den Klagen des Alten und seiner Frau Gehör zu geben. Der unglückliche Alte weinte und weinte, aber schließlich tröstete er sich wieder und nahm seine Hacke und ging wieder in seinen Weinberg, um sein altes Handwerk auszuüben.
01:13:25 Als er so ging, begegnen ihm wieder die Sonne und der Mond, die miteinander stritten, denn sie wussten nicht, wer von ihnen beiden höher angesehen wäre. Sie fragten wieder den Alten, und er sagte zu ihnen, »Die Sonne ist wertvoll am Tag und der Mond bei Nacht.« Da holten sie einen kräftigen Knüppel hervor und gaben ihn dem Alten und sagten zu ihm,
01:13:54 »Komm nur nie darauf, dem Knüppel zu sagen, prügle nicht, Knüppel, denn dann wirst du ihn kennenlernen.« Der Alte nahm den Knüppel und als er einen halben Weg gegangen war, wollte er herausfinden, welche Kraft der Knüppel habe und sagte zu ihm, »Knüppel, prügle nicht.«
01:14:19 Da fängt der Knüppel an, ihm den Rücken zu bläuen und hätte ihm fast den Kopf zerschlagen. Der Arme Alte fing an zu fliehen, aber bis er erlöst war, hatte er den Knüppel gründlich kennengelernt. Wie er nachher nach Hause geht, fängt er an nachzudenken, wie er mit der Kraft des Knüppels sowohl die Henne als auch das Tischtuch zurückerlangen könne.
01:14:45 Er machte sie also auf den Weg, geht zu jedem Handwerksmeister, der seine Henne genommen hatte, und sagt zu ihm, Gib mir meine Henne! Ich kenne dich nicht, sagte der. Ich habe dich noch nie gesehen.
01:15:03 Da sagte der Alte zum Knüppel, Knüppel, prügle ihn nicht. Und der Knüppel fing an, ihn zu schlagen und prügelte ihn windelweich. Da bekam der Meister Angst und holte die Henne und gab sie ihm. Der alte Mann nahm sie, brachte sie nach Hause und tat sie in den silbernen Stall.
01:15:25 Danach geht er zum König und sagt zu ihm, »Mein König, schon so lange Zeit hast du gegen alles Recht, mein Tischtuch. Nun ist es genug, gib es mir.« Der König sagte, »Schehe dich fort von hier, sonst sage ich meinem Heer, dass sie kommen und dich totschlagen.« Da sagte der Alte zum Knüppel, »Knüppel, brögle den König nicht.«
01:15:51 Und der Knüppel fing an, unbarmherzig den König zu prügeln und hätte ihn fast erschlagen. Da bekam der König Angst, holte das Tischtuch und gab es dem Alten. Und der Alte ging sogleich damit nach Hause und setzte sich vergnügt mit seiner Alten nieder, und sie aßten und tranken vorzüglich. Und seitdem konnte niemand sie mehr ärgern. Sie lebten gut und wir noch besser.
01:16:22 Und das war ein Märchen aus Griechenland. Ich hätte mir gewünscht, dass diese Wünsche ohne Gewalt verweglicht werden. Das wäre noch märchenhafter. Wie Sophia sagt, sie könnte dir stundenlang zuhören. Allee von Enten hat im Zug stimmten. Das freut mich. Sehr schön. Nee, Anfani hat im Zug stimmten. Das ist sehr schön. Stundenlang zuhören.
01:16:50 Das ist wirklich, ich meine das ganz ernst. Es freut mich. Und noch ein Einwurf kam. Also Top schlagen am Brandenburger Tor hätten sich viele gemütet. Da machen wir mal einen Flashmob. Wir sind eingeladen worden nach Berlin. Jetzt muss ich gerade mal schauen.
01:17:09 Also einmal natürlich von Tschernickel und dann noch von Odaswelt. Also wenn wir nach Berlin fahren, sagen wir euch Bescheid. Ich glaube, es gibt viele Berliner, die zuschauen. Dann können wir uns einfach treffen. Zum Topfschlagen. Am Brandenburger Tor. Und von A nach B fängt er mit an. Und Enkel Janik von Palichl-Fabier kommt er mit zum Topfschlagen, zum Brandenburger Tor? Ja, okay.
01:17:36 Ich nehme es dann mit der Kamera auf. Es muss ja auch Schiedsrichter geben. Ganz genau. Alex Dortmund ist ein neues süßes Früchtchen. Hey, super. Wo ist eigentlich das? Ah, da ist das süße Früchtchen. Herzlich willkommen bei uns auf der Märcheninsel. Gibt es noch einen? Luchsen schreibt, er kann wirklich gut vorlesen. Ja, das stimmt. Dankeschön. Mir macht das auch Spaß.
01:18:05 Ja, machen wir eine Fragerunde. Ihr könnt gerne wieder Fragen stellen. Ich habe hier auch wieder mein iPad und da war auch noch was. Federtiger. Meine Schwiegermutter hat morgen Geburtstag und ich habe einen Gutschein von Gartencenter Grün einpacken lassen mit einem Metallschmetterling. Dieses ist ein Magnet und in dem silbernen Umschlag ist die Geburtstagskarte. Ich hoffe, meine Schwiegermutter freut sich über die handgeschriebene Karte. Habt den Spruch in der Karte an den Schmetterling?
01:18:34 angepasst sieht sehr schön aus wie das kreativ ich bin mir sicher dass deine schweger das glaube ich auch du bist immer sehr liebevoll zu deiner schweger mutter schon auf da ist die geburtstagskarte und da kommt noch der handgeschriebene briefobo zurück
01:18:59 Bitte Lemming geht jetzt schlafen. Wir sagen gute Nacht, bitte Lemming. Schlaf gut. Gute Nacht. Alles Gute zum 75. Geburtstag. Der liegt noch vor mir. Glück. Er hat eigentlich als nächstes Geburtstag hier in der Runde. Walenkel Fabian.
01:19:27 Juni Berazap, hallo liebe Marmeladenfamilie und Märcheninselbewohner. Leider kann ich heute kein Pferd der Woche posten. Da der Sessel, auf dem ich die Fotos aufnehme, aufgrund der Erkrankung meiner Schildkröte anderweitig besetzt ist. Das heißt, deine Schildkröte... Schildkröte ist krank und sitzt auf dem Sessel.
01:19:47 Okay, das stelle ich mir jetzt gerade im Kopf vor. Es geht ihr aber zwar schon wieder deutlich besser, aber sie darf noch nicht in ihr Aquarium zurück, weil ich dieses erst sauber machen muss, was sich aber verzögert, weil das Filtermaterial nicht lieferbar ist.
01:20:03 Aber ich wusste gar nicht, dass die dann, also gut, wahrscheinlich ist es keine Wasserschildgründe in dem Sinn, wenn, da kann die auch außerhalb vom Aquarium sitzen. Ja. Nee, ist so. Oder? Auf dem Sofa sitzend mit schaukelnden, wippenden Beinen. Scharnickel, lieber von A nach B, vielen Dank für deine lieben Worte. Die Trauer um eure Oma, mein Vater, verbindet uns. Ja, das ist so, Scharnickel.
01:20:35 Das ist tatsächlich so, ja. Wir persönlich hatten keine Schildkröte, aber die Nachbarn hatten eine Schildkröte. Und ich meine mich zu erinnern, dass die auch immer so in der Wohnung rumlaufen konnte. Wir hatten eine Schildkröte. Echt? Schneewittchen. Sofa! Hallo, herzallerliebste Marmeladenfamilie, Besucher der Märcheninsel und Marmeladenoma im Geiste.
Gemeinschaftsgefühl und persönliche Einblicke in die Märchenwelt
01:20:5901:20:59 Das neue Studio sieht wundervoll aus und ich finde, dass die Essenz der Märcheninsel definitiv mit umgezogen ist. Und es fühlt sich nicht fremd, sondern trotzdem vertraut an. Und ich finde, an der Wand hinten zwischen euch beiden herzigen Menschen würde Irgendwel perfekt ein großes Bild von Marmeladenoma hinpassen, als würde sie auf die Märcheninsel aufpassen und alles im Blick haben.
01:21:32 Das ist eine gute Idee. Auch heute schicke ich natürlich wieder Bilder vom Katerchen Spinat und hoffe, dass alle einen märchenhaften, entspannten Abend haben. Das ist wieder Spinat.
01:21:45 Und jede Rakete hat auch vorhin noch ein Foto gehabt. Der Katze. Das habe ich schon hochgeladen. Ah ja, okay, das kommt noch. Zwei, drei jetzt mal. Aber was ich noch sagen wollte, gute Besserung an die Schülpgrünthe. Wieder Tiger. Das Studio ist wirklich schön geworden. Das freut uns. Und es wird noch schöner. Sascha92, paar Bilder von dem Tag. Erkennst du die Tiere? Das sieht aus.
01:22:16 wie ein Rothund. Ist das ein Rothund? Also ein Wolf kann es nicht. Und Koyote. Wolf ist eher grau. Koyote vielleicht. Und das hier. Nicht wirklich gut. Das ist ein Meerschweinchen. Oder ein Affe. Vielleicht ein Affe.
01:22:40 Aber ich weiß nicht, was für ein Affe. Vielleicht ein Mönchsaffe, der hat so eine Haarfrisur. Fabian lacht, das gibt's. Und das hier, das sind Enten, möglicherweise. Und das hier, das ist ein Faultier, nehme ich an.
01:23:08 Einfach reden ist 18 Monate ein süßes Früchtchen. Hey, super. Und ein Wassermarsch von Anfalnik. Das ist eine gute Idee, aber da muss ich erst mal nachschenken. Von A nach B trinkt keine Kunkwatz, der trinkt Zitronensaft. Sehr gesund übrigens. Ich mache ein bisschen Zitrone rein. Und wer denkt, das ist jetzt sauer, hat am Anfang recht, aber das wirkt verrückterweise alkalisch im Körper.
01:23:37 Und mir schmeckt das super gut. Ich trinke das ganz, ganz oft, besonders in dieser heißen Jahreszeit. Dazu kommt noch Mineralwasser hier aus dem Schwarzwald dazu. Und Wasser Marsch freut mich. Dankeschön. Cheers.
01:23:57 Theresa, hey, freut mich, dass ihr da seid. Guten Abend, ich sende euch ganz liebe Grüße von der Ostsee. Und das sieht ja wieder fantastisch aus. Theresa, euch ganz, ganz viel Freude an der Ostsee. Ist ja traumhaft dort. Wir kennen die Region ja auch. Wunderschön. Wir haben dieses Jahr leider keine Möglichkeit, ans Meer zu fahren. Aber die Jede-Rakete war ein letztes Wochenende in Kolmar im Elsass.
01:24:28 bei 40 Grad und dann anschließend
01:24:34 Sehr schöpft. Vogelmama Ancher schreibt, ich hatte am 17. Juni Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch, nachdrecklich zusammengegänzt. Alles Gute. Und jetzt kommt die HIDER-Rakete. Das ist Pau Pau. Das sitzt bei uns in der Küche auf dem schönen alten Terrazzo-Boden. Den haben wir nicht rausgerissen. Was schön war im Haus, das haben wir drin gelassen.
01:25:04 Alles andere musste saniert werden. Das hier war wirklich ein Abriss, reifes Haus. Allee von Enten schreibt die arme Schildkröte, aber der Grund, dass es kein Pferd der Woche gibt, ist irgendwie süß. Ich finde es auch süß. Ich wusste gar nicht, dass du eine Schildkröte hast. Ja.
01:25:25 Aber es ist auch so liebevoll, dass sie dann auf dem Sessel auslösen darf und dass du sie gut versorgst. Die werden ja auch richtig alt. Wie alt ist denn deine Schildkröte? Ich glaube, die waren bis zu 100 Jahre alt. Wie alt waren eure Schneubittchen? 250. Gar nicht.
01:25:41 Nein, wir mussten das Schneewittchen leider weggeben, denn wir sind damals von Karlsruhe nach Ettlingen verzogen. Und als ich ein Kind war, da war das ein richtiger Zoo bei mir zu Hause. Wir hatten nicht nur eine Schildkröte, wir hatten auch noch Wasserschildkröten, wir hatten Vögel, ein Hund Max und eine Katze Schnubberle. Und ich hatte noch 20 Mäuse, ich hatte eine Mäusezucht, aber das musste leider alles weggegeben werden. Die Katze Schnubberle.
01:26:10 Die kam dann in einen Garten von einem Freund, von meinem Bruder, weil wir sind in eine Etagenwohnung gezogen hier in Ettlingen und das war nichts für die Katze. Und ja, die Mäuse, die mussten auch weg, weil mein Vater hat gesagt, also alles gut, entweder die Mäuse oder ich. Wir haben uns dann für meinen Vater entschieden. Es war aber hart, mich von meinen Mäusen zu trennen, aber die haben wirklich gestunken. Es war tatsächlich so.
01:26:37 Und dann hat man eben noch das Schneewittchen. Und dann hat mein Vater gesagt, ja, er möchte eigentlich nicht immer um die Scheißhaufen von Schneewittchen umher tänzeln, wenn er zu Hause durch die Wohnung geht. Und er möge doch darauf bestehen, dass auch Schneewittchen eine neue Heimat findet. Und Schneewittchen hat eine neue Heimat gefunden. Und zwar durfte sie dann mit anderen Schildkröten zusammenleben. War vielleicht eine ganz gute Lösung. Max, der Hund, durfte mit. Und das war ein ganz...
01:27:07 Netter, lieber, gemütlicher Hund. Das war ab und zu mal abgehauen im Wald, eher in Ettlingen. War das nicht der Hund, der aus dem Auto gehübt ist? Nein, das war ein anderer Hund. Das war ein Cocker Spaniel. Und das wäre in der Fahrt mal aus dem VW Kiefer meines Vaters gesprungen.
01:27:27 Keine gute Idee. Er hat überlebt, weil meine Mutter, die hatte ihn an der Leine glücklicherweise. Und er hing dann so aus dem Fenster heraus bei voller Fahrt, mein Vater ist gleich rechts rangefahren und konnte gerettet werden.
01:27:41 Dein Papa hat auch ganz schön viel mitmachen müssen. Er hat viel mitgemacht, aber das meiste hat ihm auch gut gefallen. Es war immer sehr kreativ bei uns zu Hause. Wolfenhund schreibt, von A nach B kennt interessante Tiere, aber das ist jetzt nicht auf das bezogen, sondern auf deine Interpretation mit den Bildern. Passt aber jetzt zu beiden, finde ich, gell? Cheers, Wolfenhund.
01:28:07 Es kommt keine gute Nachricht leider. Anja, wir hatten leider keine leichte Zeit in den letzten Wochen. Deshalb stellvertretend ein Schild, so gesehen bei uns im Mediamarkt. Fast zu unserer Situation. Angebrochen am Mittelfuß des Jüngsten. Gestern die Krebsdiagnose meines Vaters. Und davor auch noch einiges an Stress. Es ist zwar dunkel, aber das Leben geht weiter. Licht im Aufzug, defekt.
01:28:36 Ja, der Aufzug nach oben, da ist manchmal das Licht defekt, aber umso schöner fühlt sich das Licht an, wenn das wieder vorbei ist. So krass das klingt, ist es manchmal gut, wenn man weniger schöne Dinge erlebt, dann kann man das Schöne wiederum schätzen. Aber eine Krebsdiagnose, das ist natürlich eine sehr, sehr krasse Sache.
01:28:58 Zum Trost vielleicht, wenn das rechtzeitig erkannt wird, Krebs ist immer besser heilbar heutzutage. Bei uns liegt der Krebs leider auch in der Familie. Mein Vater wurde geheilt von Krebs. Und heute ist das viel, viel öfters der Fall. Es gibt ja mittlerweile viele, viele gute Möglichkeiten.
01:29:19 Der angebrochene Mittelfuß des Jüngsten, das ist natürlich auch eine ganz doofe Sache, besonders bei diesem Wetter. Und ich kann mich noch erinnern, als der Janik mal ein ähnliches Problem hatte. Im Sportunterricht beim Völkerball ist ihm die Kniescheibe rausgerissen. Das war nicht gut. Das war, wie war das Janik?
01:29:43 Sehr angenehm. Ist wirklich grauflich. Ja, das war im Gymnasium damals. Und dann kam der Notarzt. Und das war auch noch ein ehemaliger Schulkamerad von mir, verrückterweise. Der dann zuerst gesagt, Janik, schön, dich kennenzulernen. Dein Vater war bei mir in der Klasse. Was hast du geantwortet, Janik?
01:30:04 Nichts. Nicht viel. Dann gleich eine Spritze bekommen und wurde dann operiert in einer Spezialklinik in Pforzheim. Hat er das nicht auch gleich noch im Rennungswagen reingedrückt? Doch, doch. Die Knieschau haben es da reingemacht. Die Knieschau haben sie erst zurückgeschoben und dann hatte Janik einen Gips und er hat so lange Beine wie ich und ich habe ihn dann vom Krankenhaus abgeholt. Aber wir haben das Bein einfach nicht ins Auto bekommen.
01:30:32 Wir mussten ihn dann auch rücksetzen und das Bein nach vorne, also zwischen den zwei Sitzen durchfedern, damit überhaupt ins Auto gepasst wird. Also ihr ahnt, jeder hat keinen schweren SUV, sondern es war ein Fiat Panda. Und da passt ein junger Mann mit Gipsfuß nur schwerlich rein. Aber Anja, nochmal, um auf dich zurückzukommen, wir drücken dir die Daumen, dass deinem Jüngsten bald besser geht und dass auch dein Vater...
01:31:01 geheilt wird von dieser schweren Erkrankung. Ist drin. Mein Vater wurde auch geheilt. Genau, und wir denken an deinen Papa auch. Man kann ja stellvertretend auch wieder die Kerze nehmen und wir schicken ganz viel positive in den Erinnerung. Ja, auf jeden Fall. Für alle, die krank sind, dass es sich zum Guten wendet.
01:31:22 Maren, Hallöchen zusammen! Ich bin bereits seit 2017 Bewohnerin der Märcheninsel. Das ist verdammt lange, das ist ganz am Anfang gewesen, oder Janik? 2017, da ist die Märcheninsel tatsächlich entstanden durch Enkel Janik. Ich betone es immer wieder, wie damals die Marmeladenoma Janik hat die Märcheninsel erfunden.
01:31:44 Ich bin allerdings bisher eher im Hintergrund geblieben. Doch die Märcheninsel lebt von den tollen, bunten und vielfältigen Beiträgen der Community. Dadurch entsteht hier so viel Leben und das empfinde ich als unglaublich bereichernd. Da finde ich auch, dass so eine Interaktion hier, es wird nicht nur vorgelesen, sehr schön natürlich Märchen vorzulesen. Ich freue mich auch über neue Märchen, die ich nicht kenne. Aber auch die Interaktion, die finde ich richtig klasse. Wenn man sich das vorstellt, der eine oder die andere lebt vielleicht...
01:32:13 In Görlitz, der nächste wohnt in Freiburg oder in München oder in Chemnitz oder wo auch immer. Und alle sind wir doch auf der Märcheninsel, gemeinsam auf der Märcheninsel. Manche Leute kennt man auch schon, weil die schon so lange da sind, weil man viel kommuniziert. Das ist einfach wie so eine große Familie. Und ich muss sagen, ich freue mich auch immer auf den Samstag, wenn ich dann euch alle wieder treffe und wir uns austauschen und auch so tolle Beiträge kommen.
01:32:41 Also weil das ist immer sehr bereichernd. Genau. Und es kommt auch wieder Post rein. Und wenn ihr wollt, können wir dann eure Fotos, die ihr schickt, natürlich auch gerne zeigen. Aber das müsst ihr ausdrücklich dazu schreiben. Und wer Antwort will, bitte eine Briefmarke beilegen. Kannst du nochmal das erwähnen mit dem Autogrammkarten? Wir haben auch noch Autogrammkarten. Können wir euch auch noch ein paar mitschicken, wenn ihr wollt. Von der Marmeladenoma. Melly72 schreibt, Daumen sind gedrückt.
01:33:08 Meine Mama hat es schon zweimal geschafft.
01:33:12 Das ist auch toll, wenn ganz viele positiv denken für eine Person, die krank ist oder für ein Tier, das krank ist, dann glaube ich, dass die Energie ankommt und dass es einfach bei der Heilung hilft, dass man schnell gesund wird. Also alle zünden die Kerze an für deinen Papa und für deinen Sohn und auch für die Schildkröte, dass alle schnell gesund werden. Dafür sind wir auch hier auf dem Märchenimpf. Und man kann diese Kerze auch geistig natürlich entzünden.
01:33:41 Es ist immer die Frequenz, die ankommt. Das, was wir denken, das pflanzt sich fort. Aber ich bin noch nicht fertig gewesen, denn Maren hat noch geschrieben, auch ihr habt es in eurer neuen Konstellation geschafft, eine wunderbar gemütliche, familiäre und herzliche Atmosphäre zu schaffen. Man spürt euer Engagement in vielen kleinen und großen Dingen. Vielleicht ist euch gar nicht immer bewusst, welchen Beitrag ihr damit leistet.
01:34:08 Für mich ist die Märcheninsel jedenfalls ein echter Erholungsort geworden. Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit mit euch. Das ist ja wirklich ein wunderbarer Kommentar. So soll es auch sein. Diese gemütliche Atmosphäre und dieser Rückzugsort, diese cozy Märcheninsel.
01:34:32 Auch so liebe Worte. Vielen Dank. Dankeschön. Süße Früchchen kam noch rein. Ja. Babilobo ist zwölf Monate ein süßes Früchchen. Sehr schön. Das ist toll. Teufelsblümchen acht Monate. Teufelsblümchen. Wir haben heute dein Märchen vorgelesen. Das Waldhaus. Und dann kamen noch 100 Bits von Babilobo rein. Dankeschön. Das freut uns sehr.
01:34:56 Ich habe auch lange überlegt, ob ich das erzählen soll oder nicht. Aber jetzt mit dieser Krebsdiagnose möchte ich euch auch sagen, ich hatte ja vor einem Jahr eine Augenoperation an den Netzhaut, damit ich nicht blind werde. Jetzt war am Dienstag die Nachuntersuchung und leider ist das Operierte alles wieder aufgerissen. Das heißt, die wollten eigentlich am Dienstag schon Not operieren, haben es aber nicht getan. Ich habe meine Augen-OP.
01:35:21 die diesmal dann etwas größer ausfällt, am 13. August auch. Und so ist es wie bei jedem, es ist immer irgendwas los. Und nach der ersten OP ist es schon so, dass man auch Angst davor hat, weil man ja weiß, was einen erwartet. Aber bevor man blind wird, denkt man, na gut, dann macht man das halt. Und ich muss euch ehrlich sagen, bis jetzt habe ich noch keine Angst und ich bin mir sicher, dass ich auch diese OP...
01:35:45 wieder überstehen werde. Ich weiß nicht, wie lange ich dann ausfalle, wie viel ich schauen kann oder ob ich irgendwie komisch gucke. Dann traue ich mich wahrscheinlich nicht vor die Kamera. Aber ja, man sagt ja immer unter jedem Dach einem ach. Aber irgendwie schafft man es immer wieder und im Nachhinein denkt man ach, ich habe es ja auch beim ersten Mal geschafft. Man kriegt es immer hin. Und deswegen halten wir hier zusammen und wir schaffen alles zusammen.
01:36:10 Ja, also muss auch noch dazu sagen, einschränkend, schlimm genug, es ist nur ein Auge, das andere ist ja gut, aber trotzdem ist es natürlich eine sehr, sehr große Einschränkung und ich kann das absolut nachvollziehen, dass man da eine große Angst hat und es ist auch ein schwerer Eingriff natürlich und ich bin natürlich an deiner Seite, liebe jede Rakete, ich bin dann die ganze Zeit auch im Krankenhaus, solange ich drin bleiben darf.
01:36:37 Ich hatte letztes Mal ein Problem. Von A nach B sollte immer gehen. Die Schwester konnte ihn nicht leiden. Und von A nach B sollte permanent immer wieder gehen und durfte immer nur ein paar Stunden da sein. Aber es war jetzt halt keine 0815-Operation. Es war schon was Größeres. Und es ging ja nicht gut, der Heterakete, muss man dazu sagen. Wir waren es richtig schlecht. Und dann habe ich gesagt, dann bleibe ich eben da. Ich bin ein umgänglicher Mensch und ein ruhiger Mensch. Also ich glaube, ich habe da auch niemanden gestört.
01:37:05 Also ihr könnt am 13. August die Daumen drücken, da habe ich dann die OP. Ich weiß nicht, wie lange die geht, wahrscheinlich auch wieder so drei, vier Stunden. Und dann hoffen wir, dass diesmal alles zu ist, dass die ganzen Löcher weg sind. Da wird dann neue Netzhaut transplantiert. Mal schauen. Ich lasse mich überraschen. Ja, also wie die Hede gesagt hat, unter jedem Dach ein Ach.
01:37:27 Aber wir denken positiv und ich glaube, das ist eine ganz, ganz wichtige Sache, dass man sich immer wieder vor Augen hält. Es wird alles gut und letztendlich wird alles gut, weil wir...
01:37:40 eine unsterbliche Seele haben, egal was kommt. Die Haltung spielt eine ganz, ganz große Rolle. Wir haben ja alle irgendwelche Probleme. Jeder auf seine Art und Weise. Aber hier auf der Märcheninsel, da ist der Rückzugsort. Wir halten zusammen und hoffen, dass wir vielen eine schöne, entspannte Zeit geben können. Und falls die HIDA-Rakete dann mal nicht dabei ist beim Stream, dann muss ich das...
Vorbereitung der neuesten Ideen
01:38:0701:38:07 alleine machen hier vor der Kamera? Ich komme mit einer Augenklappe, weil man guckt dann wirklich komisch, weil man nichts sehen kann. Da kommt dann noch Gas rein, das heißt, man sieht dann nichts. Da ist schon lauter Gas im Auge. Deswegen, also mal gucken, ob die mir so eine Augenklappe ausleihen. Dann lese ich dann Piratengeschichten vor. Und wir haben auch eine andere Idee. Es kommt mal der eine Gast oder der andere Gast hier und
01:38:33 Also Menschen, die schon wieder Märcheninseln zu tun gehabt haben, auf vielfältige Art und Weise. Und die kann man dann auch interviewen oder die können auch was vorlesen. An Fabian schreibt, dass dann Fabian vor die Kamera kommt. Fabian nix? Ja, sehr gut. Er bringt dann seine Steckensammlung mit und wird auch ein Märchen vorlesen von einer magischen Schnecke, an der Enkel Janik gerade hart arbeitet. Ich schreibe immer über...
01:39:01 Schneckenmärchen. Ja, genau. Und zwar schreibt er nicht ganz normal, der Janek, sondern er hat so Marmorplatten oben und er meißelt das dann praktisch so rein. Genau. Genau so. In Stein gemeißelt. Ich finde das großartig von dir. In hohen Gem... Ja. So, jetzt lief noch mal. Ich glaube, sie sollten noch hier im Chat. Nein, das ist natürlich Quatsch. Das ist kein Marmor, es ist Gold. Das sind Goldscheiben rein.
Vorlesen unveröffentlichter Kindheitsgeschichten
01:39:3001:39:30 Mensch, jetzt kommt eine unveröffentlichte Geschichte aus dem Buch von Marmeladenoma. Der eine oder die andere hat es vielleicht schon gesehen. Es sind ja viele dabei, die regelmäßig hier einschalten. Marmeladenoma hat ihre Lebensgeschichte geschrieben. Und wir konnten leider nicht alles veröffentlichen, Geschichten aus ihrer Kindheit. Und ich habe ja einen Berg von unveröffentlichten Geschichten gefunden.
01:39:56 Und die werde ich so peu à peu, wenn ihr wollt, entziffern und euch dann vorlesen. Also eine kleine Geschichte, die habe ich jetzt schon mal hier liegen. Und zwar geht das um ihre Eltern, wie die sich kennengelernt haben.
01:40:15 Jetzt zeige ich euch erstmal die Eltern von der Marmeladenoma. Und zwar, als sie dann schon geheiratet haben. Ich habe das extra hier raus. Und zwar das hier. Das ist mein Großvater, der Alfred. Und der Alfred, der war Kunstmaler von Beruf. Und später, als die Familie groß und größer wurde, ist er noch zusätzlich technischer Zeichner geworden. Aber zuerst hat er tatsächlich als Kunstmaler gelebt.
01:40:44 Und so sah er damals aus. Meine Mutter hat gesagt, ich würde ihn ähnlich sehen. Ich weiß ja nicht. Also vielleicht war das auch eher Wunschdenken. Er muss ein sehr sympathischer Mann gewesen sein. Ich habe ihn leider nicht mehr kennengelernt. Und natürlich habe ich auch noch ein Foto von meiner Großmutter, von der Mama meiner Mutter. Und dazu kann man sagen, meine Mutter sah, als sie so alt war wie meine Großmutter auf diesem Bild, genauso aus wie sie.
01:41:14 Sie hatte offensichtlich die gleichen körperlichen Gene, von der Wesensart allerdings waren sie unterschiedlich.
01:41:22 Aber sie hat ihre Mutter geliebt. Aber am meisten hat sie ihren Vater geliebt. Er hat große Bilder gemalt, mein Großvater. Er hat kleine Bilder gemalt. Und ein kleines will ich euch zeigen. Und zwar habe ich das als Kind immer so gerne gemocht. Das sind Frauen. Und mich hat diese Szene immer an eine Partie an der Alb erinnert. Das ist ein Fluss, der fließt hier in der Gegend. Und dieses Bild hier, das ist...
01:41:50 von 1927, also fast 100 Jahre alt. Und das hängt bei uns normalerweise im Esszimmer. Wir haben vorher noch zu Abend gegessen, wir vier und plötzlich sagt der Janik, wo ist denn das Bild von Opa abgeblieben? Ja, also sie sitzt hier. Und nachher kommt es wieder nach oben.
01:42:09 Und jetzt lese ich euch mal vor, wie das damals so war mit meinen Großeltern. Eine Geschichte von der Marmeladenoma, das nicht in ihrer Biografie veröffentlicht wurde. Die Reise beginnt. Wie viele von euch wissen, war mein Vater Kunstmaler. Er hatte nicht an der Akademie in Karlsruhe seiner Heimatstadt studiert, sondern war bei einem Künstler in die Lehre gegangen, einem Meister der Landschaftsmalerei.
01:42:41 Gezeichnet und gemalt wurde nicht im Atelier, sondern überwiegend in der freien Natur. Dort wurden Studien betrieben, Entwürfe gemacht, wieder verworfen und aufs Neue gezeichnet und schließlich mit Ölfarben koloriert oder auch gleich mit Ölfarben auf die Leinwand aufgebracht.
01:43:04 Die Motive wurden ausschließlich vor Ort ausgesucht. Dabei ging es nicht darum, möglichst naturalistisch zu zeichnen, sondern die Natur auf sich wirken zu lassen und das Geschehen auf die jeweils eigene Art intuitiv umzusetzen.
01:43:21 Es waren die 20er Jahre, aber impressionistisch oder expressionistisch war die Kunst meines Vaters und seines alten Lehrers nicht. Sie orientierte sich insgesamt an den alten Meistern. So zogen die beiden Künstler, der alte Meister und sein Schüler, mein späterer Vater, von Ort zu Ort bis über die Grenzen des Landkreises hinaus.
01:43:48 Eines Tages standen sie mit ihren Staffeleien am Rande eines großen Feldes. Der Himmel war an diesem Tag so wunderbar. Wolkenberge, strahlend blaue Stellen, durch die die Sonne blickte und ihr Licht auf das weite Feld scheinen ließ. Auf dem Feld arbeiteten Bauern, eine Familie, wie es schien. Ein Sonnenstrahl erfasste die Gestalt einer jungen Frau, die gerade ein Bündel Getreide auf ihren Schultern trug.
01:44:19 sie war auf dem weg zu dem hölzernen wagen wo dem ein pferd geduldig wartete um die ehren zum hof zu fahren da stand sie nun meine mutter meine spätere mutter im licht
01:44:34 Mein Vater, der bis dahin die Landschaft im Blick gehabt hatte, ließ seinen Zeichenstift sinken. Wie eine Erscheinung war unerwartet ein Mensch in sein Leben getreten. Da war sie, auf die er sein ganzes Leben lang gewartet hatte. Die Erkenntnis traf ihn wie ein Schlag. Ein sanfter Schlag, der ihn geradezu berauschte, betäubte, verzauberte.
01:45:02 ihre blicke begegneten sich die zeit sie stehen still zu stehen der wagen auf dem die ähren gesammelt wurden stand nur wenige meter hinter dem jungen künstler schicksal zufall
01:45:22 Die junge Frau hatte keine andere Möglichkeit. Sie konnte nur diesen einen Weg nehmen, um auf kürzester Strecke an ihr Ziel zu kommen. Eine wunderbare Fügung, wie sie fand. Meine zukünftige Mutter war eine Frau von natürlicher Schönheit. Sie war auf ihre Weise gebildet, katholisch und emanzipiert.
01:45:46 Ob sie den jungen Mann zu einer Brotzeit einladen dürfe, fragte sie ihn beim Vorübergehen. Dort am Heuwagen fänden sich bald alle der Familie ein. Sie wollen nur alles schön richten und mit ihm das Vesper, Brot, geräucherten Schinken und Most vorkosten. Das sei ganz gewiss im Sinne ihrer Familie. Natürlich sind auch sie herzlich eingeladen, sprach sie den Meister des jungen Mannes an.
01:46:13 Der alte Künstler blickte kurz auf und lächelte milde. Er bedankte sich für die freundliche Einladung. Gerade sei er nicht hungrig, aber sein junger Schüler Alfred, da sei er sich sicher, würde gerne eine kleine Pause machen. Die Landschaft laufe ihm ja nicht weg. Dann widmete er sich wieder seinem Himmel. Alfred legte seine Utensilien auf der Staffelei ab und ging behutsam auf die junge Frau zu.
01:46:44 »Sehr gerne leiste ich Ihnen Gesellschaft«, sagte er. »Vielen Dank für die freundliche Einladung.« Er verbeugte sich. »Ich bitte um Entschuldigung«, sagte er. »Alfred, mein Name ist Alfred Hofmann.«
01:46:59 Meine zukünftige Mutter lächelte verknügt. Die Burschen in ihrem Dorf drückten sich nicht so gewählt und höflich aus. Welten begegneten sich. Die Welt des jungen Künstlers, der gewiß aus einer Stadt kam, und die ihre aus dem dörflich geprägten Kraichgaudorfes.
01:47:20 Sie konnte nur ahnen, in welcher Welt der junge Mann lebte. Ohne dass sie es hätte benennen können, hatte sie stets darauf gewartet, dieser Welt zu begegnen. Die beiden setzten sich im Schatten des Wagens auf eine große Tischdecke, die sie ausgebreitet hatte. Ein großer Leib Brot wurde angeschnitten, dazu gab es Speck, Äpfel und Most.
01:47:45 Schließlich fand sich auch der Bauer ein und die Schwestern meiner zukünftigen Mutter. Mit ihrem Vater, einem kleinen, bescheidenen und großherzigen Mann, empfand Alfred gleich eine große Übereinstimmung. Obwohl sie von so unterschiedlicher Natur waren, verstanden sie sich auf Anhieb. Gerade so, als wären sich Freunde nach vielen Jahren zufällig wieder begegnet.
01:48:10 Mein Großvater, auch ich, habe ihn sehr geliebt. Wie viele glückliche Sommer durfte ich später auf seinem kleinen Bauernhof in Östringen verbringen. Aber bis dahin war noch viel Zeit, schließlich gab es mich ja noch nicht. In dieser Geschichte haben sich meine Eltern schließlich erst kennengelernt. Und bevor ich auf die Welt kam, erblickt noch viele andere Geschwister das Licht der Welt, diese nahezu unbeschreibliche Welt voller Licht und Schatten.
01:48:41 Doch jetzt, in diesem Augenblick, da sich meine Eltern kennengelernt hatten, war nur Licht. Das Licht, das zwischen den Wolkenbergen hervorblinzelte und die Landschaft erhellte. Die Reise ihres gemeinsamen Lebens, sie hatte gerade erst begonnen. Ja, das war eine kleine Geschichte.
01:49:05 Mutti hat geschrieben, so eine schöne Geschichte. Ja, so eine wirklich schöne Geschichte, finde ich auch. Und Scharnickel hat geschrieben, dass es sehr schöne Bilder sind, die du gezeigt hast. Dankeschön.
01:49:17 Und Vogelmama Anche schreibt, kann man an die Adresse auch was anderes schicken oder geht das nicht? Vielleicht kannst du noch mal kurz erklären mit dem Postfach und dem Brieffach und so. Was anderes schicken? Du meinst ein Päckchen oder so? Weiß ich jetzt, meinst du was anderes? Also man kann Briefe schicken oder Postkarten an die Postfachadresse, aber man kann auch Päckchen schicken an eine andere Adresse.
Projekte und kreatives Schaffen im neuen Studio
01:49:4501:49:45 Enkel Janik, kannst du das mal einblenden? Janik soll es mal einblenden. Ja, Janik kann das mal einblenden. Ich kann das leider nicht. Ich weiß auch nicht auswendig. Und da könnt ihr gerne uns Post schicken. Da freuen wir uns natürlich. Ich habe vorher auch gedacht, wegen der Gestaltung mit der neuen Wand, Dekowand. Also wenn ihr möchtet, könnt ihr auch Beiträge schicken für die neue Dekowand. Genau, das wäre eine gute Idee. Für das neue Studio. Also gern, je nach Größe am Postfach oder Paketfach.
01:50:14 Aber dann könnten wir auch neue Beiträge an die Pinnwand machen, wenn die Pinnwand dann mal kommt. Also so eine Mischung. Und dann werden wir immer mal neu dekorieren. Das wäre eine schöne Sache. Ich habe es mir vorher angefangen, habe es dann wieder vergeben. Das wäre schön.
01:50:31 Ja, also wenn ihr wollt, werde ich weiterhin Geschichten aus der Kindheit meiner Mutter entziffern und niederschreiben. Wer weiß, vielleicht gibt es ja noch ein zweites Buch von der Marmeladenoma von ihrer Lebensgeschichte. Also ist noch unglaublich viel da. Also kamen auch sehr gute Reaktionen auf die Geschichte.
01:50:51 mutito schreibt danke fürs teilen an fahrne schreibt märchenhaft regina schlumpf schreibt sehr schöne geschichte das wollten sie das ist das paket war dann schreibt an fahrne schnecke als deko farbian schnecke als deko
01:51:14 Fabian wollte doch eine Schnecke töpfern oder was war da mal? Da war doch was, eine Ziemschnecke töpfern. Fabian will eine Ziemschnecke töpfern.
01:51:24 Wollte den Janik machen? Nein, der muss ja noch seine Geschichten meißeln. Also wenn wir heute Nacht aufwachen an einem Geklöppel, dann ist das Janik, der an seiner Geschichte meißelt. Er muss ja auch noch seine Seminararbeit zu Ende meißeln. Ich? Oder er hackt noch. Er hackt es ja immer so in die Tastatur rein.
01:51:51 Ich glaube, das ist schon die dritte Tastatur diese Woche, kann das sein, Janik? Die fünfte. Die fünfte, ja. Also sehr fleißig, der Janik. Also zum zweiten Buch schreibt zum Beispiel Vogelmama Antje, zweites Buch, bitte. Anfani schreibt zweites Buch mit Herz. Natürlich wollen wir das gern, schreibt die Great Pumpkin.
01:52:15 Ja, aber noch ist das erste Buch noch nicht ganz weg. Also müssen wir mal schauen, wie das dann weiter aussieht. Aber es sind nicht mehr viele da von dem Buch der Marmeladenoma. Janike fragt, würden die ganzen Geschichten noch ein zweites Buch füllen? Ja, ich würde sagen mindestens drei, vier. Also es ist unglaublich viel, was die Marmeladenoma an Erinnerungen zurückgelassen hat. In ihrer Wohnung sind noch...
01:52:43 Kästen voll mit Schriften von der Marmeladenoma. Deswegen haben wir auch keinen Entrümpler geholt, weil der hätte alles weggeschmissen. Ich habe das alles in mühsamster Arbeit auseinandergepriemelt. Da waren Briefe, da war Geschenkpapier, da waren Gegenstände. Und meine Mama hat ja ziemlich viel gesammelt und ihre ganzen Tagebücher und so. Wenn das auf dem Müll gelandet wäre, das wäre ja...
01:53:09 fürchterlich gewesen. Deswegen habe ich alles auseinander gefieselt und wir haben dann auch alles schön geordnet. Das heißt, ich habe es gemacht.
01:53:20 Aber einer muss es ja machen. Es ist auch eine tolle Zeitreise gewesen, muss ich dazu sagen. Wir haben viele Fotos noch gefunden. Da ist heute Enkel Janik drauf, als er noch ein kleines Kind war. Oder die Hederakete mit langen Haaren. Sie hatte lange Haare früher, könnt ihr euch das vorstellen. Lang ist es her, die langen Haare. Und ja, also.
01:53:43 Janike schreibt, oh lol, von A nach B so viel an Büchern und Geschichten. Ja, ja, das ist Wahnsinn, das ist Wahnsinn. Eine ganz tolle Arbeit hat sie noch geschrieben. Ja. Oder grüße es meinem Garten, ein kleiner roter Krabbler und ein Suchbild. Wo ist der Grashüpfer?
01:54:05 Ich sehe keinen Grashüpfer, sondern einen Marienkäfer. Ein sehr nützliches Tier, der Marienkäfer, der frisst nämlich Blattläuse. Sehr schmackhart. An Fahni schreibt, die langen Haare würde ich gerne sehen. Mal gucken, ob wir mal ein Foto rauskramen können. Wir können ja mal ein Jugendfoto von uns beiden raussuchen. Wir sahen beide noch etwas anders aus. Die Hede, wie gesagt, lange Haare, lange blonde Haare. Und ich hatte so einen Pilzkopf wie die Beatles.
01:54:34 Wie man sich so verändert. Man verändert sich. Und das ist auch gut so. Also ein Fanny möchte so ein Foto sehen. Wir gucken mal, was wir rauskriegen können. Peter Tiger schreibt, wie geht es eigentlich deinen Brüdern? Es muss für sie ja auch sehr schwer gewesen sein oder schwer sein. Ja, natürlich. Ganz klar. Ich denke, jeder trauert auf seine Art und Weise. Und ja, wie geht es meinen Brüdern? Das müssten die eigentlich selber erzählen.
01:55:11 Ich kann dazu jetzt nichts sagen. Traurig sind sie natürlich. Anders traurig. Auf und ab. Ja. Wobei...
01:55:19 Für uns die Marmeladenoma sehr präsent ist, weil wir wohnen ja in der gleichen Stadt. Und ich bin immer noch oft in der Wohnung unten und ein Teil der Wohnung. Ich sitze hier und deswegen ist die Marmeladenoma auch irgendwie hier. Also sie ist für mich wirklich nicht verschwunden. Ich kann zwar nicht mehr mit ihr reden und sie ist aber für mich nicht tot. Und das ist auch kein Wunschdenken, sondern ich empfinde das tatsächlich so.
01:55:47 Ich kann es noch immer wiederholen. Der Tod ist eine Illusion. Flecki, guten Abend alle zusammen. Es ist echt ein schönes Studio geworden. Ich finde es so schön, dass es hier weitergeht mit euch und mir persönlich. Halb es auch sehr in der schweren Zeit, die wir Mitte Juni hatten, als meine Oma nach schwerer Krankheit verstorben ist. Hier noch ein Bild von der Katze meines Freundes. Letzte Woche, als es noch so warm war und wir im Garten entspannt haben.
01:56:17 Erstmal dann auch unser Beileid, dass deine Oma verstorben ist. Wir können es absolut nachvollziehen. Juni, das war erst vor kurzem, Anfang Juli. Und trotzdem hier, das Leben geht weiter. Ein hartes Katzenleben.
01:56:40 Die haben es immer gut, die Katzen. Die müssen nicht arbeiten. Die müssen nicht morgens um 5 Uhr aus oder um 5.30 Uhr wie die Hederakete. Ich stehe jeden Morgen um 5.30 Uhr auch und gehe dann fleißig zur Arbeit. Und ich muss natürlich dann auch aufstehen, weil ich kann dann nicht mehr weiterschlafen. Und trink dann allerdings erst mal meinen Kaffee. Was macht der Fabian?
01:57:05 Vor kurzem hat er wieder in einem Schloss übernachtet, in Frankreich. Er hat ein Foto gepostet. Während wir hart arbeiten. Er muss ja abends auch mal in Frankreich oder in, keine Ahnung wo, Japan arbeiten. Er ist aber fleißig, muss man dazu sagen. Sicherlich auch fachkompetent. Auch wenn ich nicht ganz verstehe, was er eigentlich wirklich macht. Ich habe nur Fotos gesehen, da hat er einen Bonbonautomaten wieder auf Vordermann gelegt. Genau, nach meinem Geschmack.
01:57:35 Fabian repariert Bonbonautomaten. Ist das damit korrekt ausgedrückt? So in etwa, ja. Ich habe ja keine Schokoladenautomaten. Aber wenn man im Schloss übernachten kann, muss ich sagen, scheint das kein schlechter Job zu sein. Ich wollte eigentlich auch dort anfangen, aber irgendwie hat es noch nicht geklappt. Das muss man auch erstmal wirklich auf die Reihe kriegen.
01:57:59 Lucy Naiki 2015 schreibt Motostream, wie sagt ihr in eurer Jugend aus? Das wäre doch eine gute Sache. Das stelle ich mir richtig toll vor. Schickt doch mal ein paar Fotos, wie sagt ihr in der Jugend aus? Wenn wir aber so einen Stream machen, müssen alle ein Foto zeigen. Wir müssen ja die Zeit finden. Wir können einfach uns so zeigen.
01:58:20 Ihr müsst dann Kindheitsfotos zeigen. Ich dachte Jugend statt Kindheit. Bei euch ist dann Kindheitsfotos. Wir können ja mal überlegen, ob wir das dann machen. Genau. Süße Früchtchen kam noch rein. Hey, süße Früchte, das ist gut. Pegasus ist zwei Monate ein süßes Früchtchen. Fast ganz neu dabei, super, toll. Anfali statt Würstfarbe. Stimmt, Anfali. Würstfarbe. Mit Schnecke.
01:58:47 ist ein neues ist zwei monate süßes früchten schreibt für viele weitere schöne märchen und dann ist 32 monate ein süßes was wir auch wohl schreibt liebe grüße aus dem norden aus dem norden toll und dann kam noch ein wasser marsch und runde ich muss schon wieder nachschreiben nicht mehr viel zitronen sagt drin
01:59:13 Ali von Ennen schreibt, oh Gott, bitte nicht diese Fotos bleiben besser ganz unten im Schrank. Welche Fotos? Man fühlt sich da immer so komisch, wenn man sich dann sieht. Also ich sah ja als junger Mann aus wie Keane Reeves. Leider nicht ganz.
01:59:36 Einfach reden. Einfach reden. Hallo, liebe Marmeladenfamilie. Zwei Fragen. Wofür habt ihr das Zimmer, in dem das Studio nun ist, vorher genutzt?
Reisen und künftige Pläne
01:59:5701:59:57 Also erste Frage, beantworten wir gleich. Jede Rakete, wer was wurde dieses Thema vorher genutzt?
02:00:11 Wir haben es eigentlich genutzt für Musik hören oder wenn jemand übernachtet hat, konnte er hier übernachten auf der Ausziehcouch hinter uns. Ein Übernachtungsgast, will ich jetzt mal erwähnen, der hat es dann geschafft, dass er seine Sachen noch hier drin hatte und dann ging die Türen nicht mehr auf.
02:00:34 Das war ein Sonntag und wir mussten den Schlüsseln... Man muss dazu sagen, dieser Raum hier ist nicht verbunden mit unserem Haus. Man muss dann über die Treppe hochgehen. Das ist eine separate, wie so eine Einfliegerwohnung, weil es ja der Ziegenstall war. Und die Person hat es dann geschafft, dass die Tür nicht mehr aufging. Ich kann mich gar nicht erinnern, warum. Wie war das, Janek? Der Schlüssel ist abgebrochen. Ach, der war abgebrochen. Dann mussten wir den Schlüsselnodienst holen. Wie kam er? Erst zu zweit? Sonntags.
02:01:01 Dann waren sie aber zu dritt, weil die Tür nicht mehr aufging und dann mussten sie irgendwie die Tür aufkriegen und es hat gekostet auf 400 Euro. 400 Euro, das ist das. Ich hab dann zu Janik gesagt, dieser besagte Freund darf nicht mehr übernachten. Hat aber dann doch nochmal gemacht. Das war ein Spaß, ja, wirklich. Aber es war schon, weil der Zug ging und die Tasche war nicht drin und es war ein riesen Drama. Genau.
02:01:27 So war das. Seitdem haben wir ein neues Schluck. Genau. Aber was wird der Raum noch genutzt? Wir haben hier auch schon modelliert. Ich modelliere ja gerne. Und ich habe hier auch tatsächlich mein kleines Aufnahmestudio drin. Hat mir damals der Janik eingerichtet. Und das bezieht sich auch wieder auf die andere Sache hier. Frage und fragt einfach reden. Wann reist du mal wieder nach Indien von A nach B? Ich mag deinen YouTube-Kanal. Also.
02:01:54 Dieser Raum hier, der wurde tatsächlich schon von mir benutzt. Ich habe ja einen ganz, ganz kleinen YouTube-Kanal von A nach B, habe aber schon länger nichts mehr gemacht. Und da berichte ich von meinen Reisen in ferne Länder. Also wenn es klappt, dann werde ich tatsächlich im kommenden Jahr wieder nach Indien reisen. Ich wollte das schon längst mal wieder gemacht haben, aber es kam ständig was dazwischen. Bei der letzten Reise nach Indien, da kam dann Corona.
02:02:22 Wir sind gerade noch rausgekommen aus Indien, dann war die Grenze dicht und die anderen Traveler mussten dann auf dem Botschaftsgelände übernachten und zwar ganz schön lange Zeit. Und Luigi, der Freund, mit dem ich unterwegs war und ich, haben es gerade noch geschafft. Wir waren zuvor im Dschungel gewesen, Tiger beobachten, kamen dann raus und haben uns gewundert, warum haben denn die ganzen Leute Masken an? Ja, das wurde uns dann ziemlich klar. Corona. Und seither war ich nicht mehr in Indien.
02:02:51 Denn dann kam der Ukraine-Krieg und dachte ich auch, das ist auch schwierig. Da kann man dann auch nicht einfach mal von A nach B fliegen, denn später sind wir vielleicht dann in Indien und dann kann man nicht mehr zurückfliegen, weil sich der Krieg noch weiter ausgebreitet hat.
02:03:12 Und dann kam auch noch der Angriff auf den Iran durch die US-Regierung und da haben wir gedacht, oh, das ist auch schwierig. Nicht, dass unsere Passagiermaschine noch ein Problem bekommt. Die Welt ist ja ziemlich aus den Fugen geraten und es ist tatsächlich so, es war früher doch manches besser, in meiner Jugend oder als ich ein junger Mann war, in die Welt friedlicher zu sein. Natürlich gab es schon immer Probleme andernorts.
02:03:41 Aber diese großen Konflikte, die haben dazu geführt, dass ich seit hier keine Fernreise gemacht habe. Wir waren eigentlich nur in Europa unterwegs.
02:03:51 Frankreich sind wir gerne. Ja, das ist oft in der jetzt auch nicht in Frankreich. Das hört sich ja an. Letzte Woche war mal in Kolmar. In Straßburg sind wir auch oft. Einkaufen. Ich kann mir noch ein paar Sachen aus dem Chat vorlesen. Und in England waren wir auch. Ja, das stimmt. Und in Skandinavien. Und in Portugal. Also Europa ist auch eine wunderschöne Region.
02:04:19 Schwarzwald, da wohnen wir ja.
02:04:28 Gewonnen, Motito. Super. Aber nicht nur Motito steht um 5.15 Uhr auf, sondern Flecky 02. Ich muss auch um 5.15 Uhr aufstehen. Also ich muss wirklich sagen, ich bemitleide uns wirklich alle. Das ist eigentlich wirklich keine überlebensfähige Zeit auf Dauer. Also ich leide darunter, so früh aufstehen zu müssen. Ich bin ja ein langer Schläfer. Und das Schlimme finde ich immer, man steht am Wochenende auch um die gleiche Uhrzeit auf. Weil man einfach aufwacht. Okay, man kann sich nochmal rumdrehen, aber...
02:04:57 Ja, die innere Uhr weckt einen trotzdem. Und wir haben morgen wieder was Schönes, nämlich immer morgens sonntags trinken wir unseren ersten Kaffee im Bett und lesen die kostenlose Sonntagszeitung. Und diese Werbeprosjekte schauen wir immer an. Ja, und schauen uns dann an, was wir alles für Sonderangebote kaufen und machen es dann doch nicht. Aber allein das macht schon Spaß und unterhalten uns natürlich. Ich finde, man braucht so Rituale, die einem Spaß machen.
02:05:24 Und morgen unterhalten wir uns auch zum Beispiel über diesen Stream. Oder von A nach B. Hast du dir mittlerweile mal die Schachvariante Paco-Saco anschauen können? Oder war der Umzug Wohnungsabgabe zu zeitnehmend?
02:05:41 Ich habe mir es noch nicht anschauen können, weil wir haben es ja eingangs erzählt, wir sind tatsächlich ständig irgendwie an irgendeinem Projekt. Wohnungsabgabe läuft noch gar nicht, weil wir brauchen erst einen Erbschein. Aber da braucht man auch eine Geburtsurkunde und dies und das und selben und jenes. Ganz kompliziert mit dem Erbschein. Und Umzug ist auch noch nicht ganz über die Bühne. Dann haben wir hier noch Renovierungsarbeiten im Haus. Jede Rakete arbeitet ja voll, ich ja auch.
02:06:10 Janik studiert und der Fabian, der könnte vielleicht mal die Schachvariante Paco Sacco anschauen. Der arbeitet ja nicht wirklich bei der Arbeit. Der repariert ja nur in Schlössern Bonbonautomaten. Zumindest kommt das so bei mir an. Stimmt das Fabian oder habe ich da was durcheinandergefasst? Manchmal.
02:06:32 Wegen diesen Fotos schreibt an Fani Babyfotos. Janik, Fabi, auf jeden Fall. Was ihr wollt. Wolkenhuhn schreibt ja, wenn schon alle. Das wäre total interessant. Ich spenne das auch toll. Die ganze Community. Mit Fokohiller oder was auch immer. Mit Dauerwelle oder was ihr alles schon habt. Dauerwelle. Oder mit bunten Haaren oder Dreadlocks oder keine Ahnung.
02:07:01 Es wird auf jeden Fall spannend. Janik, magst du dir nicht mal lange Haare wachsen lassen? Oder Threadlocks? Die Marmeladen-Oma hat immer gesagt, Janik, lass dir doch mal lange Haare wachsen. Sie ist ja aus einer Generation, wo dann die Haare später auch etwas länger wurden. Aber sie konnte Janik nicht überzeugen.
02:07:22 Allerdings in meiner Jugend waren lange Haare angesagt. Und ob ihr es glauben wollt oder nicht, ich hatte früher Schulter lange Haare. Alles andere wäre schwierig gewesen damals, wir hatten alle lange Haare. Janickel, meine Mutter hat neulich ein Schmetterding aufgenommen, ein Tag Pfauenauge.
02:07:39 Ja, die mag ich auch. Die haben wir ab und zu auch im Garten. Aber das in Berlin ein Tag... Ne, das ist wahrscheinlich nicht in Berlin aufgenommen. Du bist ja ein Berlinscher, Dicke. Da habe ich ja was durcheinander gebracht. Federtiger, zeigt uns ein possierliches Tierchen an euch die Frage, was ist das für ein Tier? Was ist das für ein Tier? Hederagite.
02:08:08 Sie weiß es nicht. Waschbär? Nein. Nein, das ist kein Waschbär. Die sind schwarz-weiß. Das sieht mir aus wie ein anderes Tier. Ja, welches? Und das hier ist ein Otter. Von Anachbühe weiß ich es auch nicht. Ein Otter.
02:08:26 Unglaublich. Sascha, jetzt haben wir es. Der Rothund ist ein Mähnenwolf. Sehr gut. Weißt du was, Sascha? Ich habe Rothunde gesehen. Und zwar im indischen Dschungel. Zuerst habe ich gedacht, das wären Füchse wegen dem rötlichen Fell. Aber das waren wohl auch Rothunde. Da bin ich mir ziemlich sicher. Wir hatten nämlich noch einen Guide an der Seite und gesagt, das sind Wölfe. Ich habe gedacht, der Mann.
02:08:54 Hat nicht recht, das Wölfe sind doch grau. Der Affe ein Haubenkapuziner. Habe ich das nicht gesagt? Ne, ich habe Mönchsaffe gesagt. Aber auch was kirchliches. Auf dem See sind Stockenten und Kanadagänze. Ja, Enten habe ich erkannt. Und noch ein Schmetterling. Das ist ein Kohlweißling, wie ich glaube. Chanicke schreibt, wir haben einen netten Kollegen aus Indien auf der Ache.
02:09:28 Und jetzt die Vogelmama Antje fragt, macht jemand von eurer Familie Diamond Painting, dann könntet ihr von der Marmeladenoma machen lassen. Also ein Bild von der Marmeladenoma machen lassen. Ich habe das schon gehört mit diesem Diamond Painting. Ich glaube, da kriegt man so Steine irgendwie. Habe ich auch gehört. Wir machen das nicht. Wir sind ja nicht erfahren. Ich mit meinem schlechten Sehn, ich könnte es gar nicht machen.
02:09:57 Wir wissen es nicht. Jude, wer was ab? Kleopatra ist eine Wasserschildkröte im Alter von ca. 40 Jahren und lebt schon seit 25 Jahren bei mir. Sie ist gar nicht begeistert davon, an einer Kiste auf dem Trocknen zu sitzen und täglich mit Medizin bepinselt zu werden. Das überrascht mich jetzt tatsächlich. Ich habe immer gedacht, Wasserschildkröten müssen dringend auch im Wasser sein. Aber dass sie auch auf dem Trocknen sein können, das...
02:10:23 Zinnig erstaunlich. Also mein Cousin hatte mal so eine Wasserschildkröte, die war in so einem Becken, aber die hatte auch, glaub, irgendwie in der Mitte was, wo sie draus sitzen konnte. Genau, das hatten wir auch. Die waren ungefähr so groß, unsere Wasserschildkröten. Ja, die war größer. Ja, es gibt auch Schnappschildkröten. Es gibt auch Landschildkröten. Oh je, ich kenne mich da überhaupt nicht aus.
02:10:45 Und sie freut sich nicht, täglich mit Medizin bepinselt zu werden. Aber sie ist schon fast wieder gesund und freut sich sehr über die lieben Genesungswünsche. Und es freut uns sehr, dass es ihr besser geht. Fani, wisst ihr denn schon, wer die Nachmieter sind bei Marmeladen Omas Wohnung? Damit die Wohnung auch in guten Händen ist, was ja auch sehr wichtig wäre. Aber vermutlich könnt ihr es noch gar nicht wissen.
02:11:09 Die Marmeladenoma hat in einer Eigentumswohnung, in einer kleinen Eigentumswohnung gewohnt, die mein Vater, er war ja beruflich tätig, sich zusammengespart hat. Das war harte Arbeit, denn meine Eltern waren ja vollweisen, halbweise, kriegsbedingt und die haben in bittersten Verhältnissen auf...
02:11:35 ganz wenig Quadratbetern früher leben müssen, steht auch hier drin im Buch von der Marmeladenoma. Die hatten nicht mal ein eigenes Badezimmer, aber die haben sich hochgearbeitet und konnten sich tatsächlich später eine Eigentumswohnung leisten. Als mein ältester Bruder noch ein kleines Kind war, der ist noch in Armut aufgewachsen, richtige Armut. Und mein zweiter Bruder, da ging es dann schon ein bisschen besser. Und ich bin ja das Nesthäkchen, ich wurde zehn Jahre...
02:12:04 nach meinem anderen Bruder auf die Welt gebracht. Ich bin schon einigermaßen Wohlstand aufgewachsen, aber es war noch schwierig. Also ich hatte nie das Gefühl, dass wir sparen müssen. Aber ich habe jetzt dann auch beim Aufräumen Kalender gefunden von meiner Mutter, als ich ein kleines Kind war. Da hat sie manchmal die wenigen Markstücke und Pfennige zusammengerechnet, die sie noch übrig hat am Ende des Monats.
02:12:34 Also die mussten auch ganz schön sparen. Aber dieses Gefühl hat sie mir niemals vermittelt. Ich dachte immer, wir leben im absoluten Wohlstand. Aber es hat immer wieder auf die Reihe gebracht, dass es uns gut ging und dass wir keine Angst haben müssten, irgendwie Not leiden zu müssen. Und wie gesagt, die haben es geschafft, dann diese Wohnung zu kaufen. Und wurde lange abbezahlt natürlich. Und diese Wohnung werden wir jetzt verkaufen.
02:13:01 Weil wir können sie nicht noch zusätzlich kaufen. Das Geld haben wir nicht. Und ja, dann teilen wir das eben, wir drei Brüder. Ganz so, wie es sich gehört. Wir haben heute auch mit einer Krankenschwester gesprochen. Wir waren ja zum Gartenfest eingeladen. Die hat auch gesagt, die muss ganz, ganz früh raus.
02:13:30 Und das Krankenschwester-Schichtarbeiten, das ist Knochenarbeit. Ja, Scharnickel schreibt auch, muss auch um 5 oder vor 5 Uhr aufstehen, wenn ich Frühschicht oder Frühdienst habe.
02:13:42 Und oftmals muss man auch unter glühender Hitze arbeiten, denn die Krankenhausräume sind ja nicht immer klimatisiert. Wir haben es auch bei deiner Untersuchung festgestellt, die Leute müssen dann unter größtem Druck und Stress die ganze Zeit Menschen untersuchen und dann sind vielleicht irgendwo ein paar Ventilatoren in der Ecke. Also wenn ich in der Augenklinik war und ich war, musste warten, bis ich dran kam. Also Janik hat mich begleitet.
02:14:08 Da kamen wir uns aus. Es war heiß und es war unerträglich. Es war in dieser heißen Woche. Wir sind schier gestorben und es ging Stunden. Man musste einer Untersuchung dann zur nächsten. Also wir waren da Stunden in diesem Krankenhaus. Es war echt schrecklich. Ja, also da darf man nicht sparen. Das ist am falschen Ende gespart. Gesundheit ist wichtig, Bildung ist wichtig, auch für Kinder. Das sind die...
02:14:33 Gerade auch Bildung, das ist das Basic, da darf man überhaupt nicht sparen. Das macht mich auch wütend teilweise, was manche Politikerinnen und Politiker davon sich geben und das auch noch umsetzen. Also da darf nicht gespart werden an Kultur, an Bildung und auch an der Gesundheitsvorsorge.
02:14:54 An Fani schreibt, Fabi mit Treadlocks, also sie will nicht unbedingt mit Treadlocks sehen. Mal gucken, ob wir tun können. Das dauert, glaube ich. Blonde Treadlocks. Das ist kein Objekt. Windows Longhorn, wunderbares neues Studio habt ihr euch da gemacht. Was ich ja mag ist, dass es sehr ähnlich zum alten Raum ist. Da muss man sich nicht viel umgewöhnen. Super.
02:15:19 Ja, ich finde auch, dass es viel Ähnlichkeit hat zum alten Studio, obwohl es ein komplett anderer Raum ist. Ja, aber wir haben ja viele Sachen wieder mitgebracht. Und ihr werdet jetzt sehen, also wenn wir dann mal hier eine Struktur drin haben, wie es dann aussieht, dass es ein komplett anderer Raum ist. Ich bin gespannt, was ihr dann dazu sagt.
02:15:40 Vielleicht haben wir auch das gelbe Kabel bis dato dann weg. So was stört mich ja, muss ich ehrlich sagen, immer, weil ich finde, es bringt immer so eine Unruhe rein. Ich mag es immer sehr geordnet. Das überrascht. Hast du von A nach B gemacht? Was bösisch? Nein. So, ihr Lieben, ich schau mal auf die Uhr. Mittelnacht 10, 22.15 Uhr. Hat überhaupt jemand zugeguckt? Ja, doch, sind ja viele da. Sind ganz schön viele da. Das freut mich.
02:16:14 Aber wir kommen doch so langsam zum Ende, zumindest für heute. Es sind zwar noch viele Informationen hier, Fragen und Bilder auf dem iPad. Naja, ein paar zeigen wir noch, oder? Ja, auf jeden Fall. Okay, also Federtiger. Ne, Sascha hat mir noch ein Foto geschickt. Da ist nochmal ein Rothund. Ein fußballspielender Rothund. Wäre der dabei gewesen, hätte Deutschland vielleicht doch gewonnen.
02:16:43 So ist das nämlich. Anfani fragt kein Kulturtipp. Kulturtipp, ja, das ist tatsächlich heute ausgefallen, liebe Anfani. Bin ich nicht mehr dazu gekommen. Aber es gibt nachher noch was anderes Schönes. Naja, wir sind alles.
02:17:05 Das ist echt Bruchsmannsinn.
02:17:39 Enkel Janik, wäre das was für dich, ein Zungenpiercing? Einfach. Fabian, Zungenpiercing? Ich glaube nicht. Wenn du 10.000 Euro bekommen würdest dafür, Janik? Nee, dann auch nicht. Auch nicht, okay. Fabian? Nein, 100.000? Nein, nein, beide sagen, die Sonne, nein. Anfani schreibt eine Überraschung. Ja, keine wesentliche Überraschung. Ja, als kleines. Spektakulärs. Nein, jede Rakete.
02:18:07 Setzt falsche Hoffnung hier in den Raum. Juni, wer was ab? Diesen hübschen Schminktisch habe ich am Dienstag auf der Straße gefunden und beschlossen, dass er mein neues Projekt für die KAT wird. Was ist KAT? Ich habe ihn jetzt schon drei Tage lang abgeschliffen und nächste Woche soll er dann neue Farbe bekommen. KAT war das dieses...
02:18:32 Das zeige ich jetzt mal. Univera SAP. Sehr schöner Schminktisch. Das ist ja cool. Was für eine Arbeit, Univera SAP. Wenn der fertig ist, ist das bestimmt so ein Schmuck. Super, toll. Das ist eine Mordsarbeit. Kreativaktion oder so, vielleicht K.A.T. Ich finde das toll.
02:18:51 Und da hinten, da steht noch ein Bildband von Queen. Ne, ist eine Glatte. Sehr interessant. Und ist das ein 3D-Druck oder was? Ich glaube, Universal ist sehr kreativ. Sehr künstlerisch. Das sieht aus wie ein richtiges Atelier. Toll. Finde ich klasse. Das ist jetzt auch fast ein Atelier, kann man sagen. Aber nur fast.
02:19:14 Die Great Pumpkin schreibt, oh weh, ich habe ein Zungencursing seit 20 Jahren. Seit 20 Jahren. Wer hat das geschrieben? Die Great Pumpkin. Und wie ist das so? Also ich stelle mir das schwierig vor, dass sich vielleicht zum Beispiel beim Essen Spinaz drum wickelt oder so. Also ich könnte mir das persönlich nicht vorstellen. Und allein die Vorstellung, wie das implantiert wird, da gruselt es mich.
02:19:42 seitdem ich 18 bin habe ich die Nase gemacht, also schon ein paar Jährchen.
02:19:50 Enkel Janik, wäre das was für dich? Ein Nasenring? Ne, das auch nicht. Fabian Nasenring? Die Rakete Nasenring? Ja, nehm ich noch ein. Also für mich wäre es auch nichts. Aber ich hatte mal ein Ohrring tatsächlich als junger Mann. Und damals hat das überhaupt niemand getragen. Und die Leute haben da wirklich auf der Straße geguckt, wenn ich da in Ettlingen durch die Gassen gelaufen bin. Das war für die total seltsam. Heute habe ich kein Ohrring mehr.
02:20:20 Brauche ich nicht mehr. Scharnickel, A nach B. Meine Mutter wohnt in Rheinland-Pfalz an der Lahn. Nicht allzu weit von Limburg, was gerade noch zu Hessen gehört. Das ist schön. Limburg, da war ich auch schon. Sehr schöne Stadt. Da geht so ein Berg hoch. Scharnickel. Und da ist auch dann der Garten von deiner Mama.
02:20:44 Wie der Tiger, wo wir bei Kinderfotos in Indien sind. Meine Mutter liebt die Bollywood-Filme und als Kinder fanden ich und meine Schwestern das auch ganz toll. In Berlin gab es damals einen indischen Laden, da konnte man indische Kleidung kaufen und Mama hat uns allen ein Set geschenkt. Ich trug dieses hier fast damals ganz stolz zum Fasching.
02:21:06 Sieht aber super aus. Das ist ja sehr schön. Da haben wir das erste Foto. Aber es ist ein sehr schönes Foto. Sehr schön. Indische Klamotten habe ich auch schon gekauft. Aber für mich natürlich kein Prinzessengleid. Sondern ich habe auch, das ist auch ein indisches Hemd, indischen Stehkragen. Aber nicht aus Indien. Aber nicht aus Indien. Aber ich habe auch einen indischen Anzug mal gekauft. Der hängt aber nur...
02:21:34 Kleiderschrank. Aber ich habe auch indische Kleider. Ja, der Heterakete habe ich indische Klamotten gekauft. Ne, wir haben sie zusammen gekauft. Und wir haben auch in Indien zusammen Klamotten gekauft. Und ich habe ein ganz tolles T-Shirt mitgebracht mit dem Ganesha drauf, aber das ist zu klein. Leider, leider. Ich habe das glaube ich gar nicht mehr. Ist nicht mehr da. Ja, gut, man verschenkt wahrscheinlich. Ja, wahrscheinlich. Ja. Mähnenwolf sind was anderes als Rothunde. Rothunde leben zum Beispiel in Indien.
02:22:02 Menenwölfe in Paraguay sehen aber ähnlich aus. Ah, interessant. Ja, das bringt mich weiter. Rothunde. Dann waren das doch Rothunde, die wir gesehen haben. Die sehen aber sehr, sehr ähnlich aus. Unser Guide hat gesagt, das wären Wölfe.
02:22:23 Das im Hintergrund ist eine Dekopiersäge und darüber stehen die unfertigen Klemmbretter der anderen Rehabilitanten.
02:22:37 Eine Dekopiersäge. Da kann man irgendwas abschneiden. Aber die machen das in der Reha wahrscheinlich. Als Projekt, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe. Das ist ja interessant. Wegen dem Zungenpiercing schreibt Great Pumpkin, nein, nur Spaghetti wickeln sich drum herum, nicht Spinner. Spaghetti. Das Stechen tut nicht weh also vor mir. Trau dich, Traudel.
02:23:01 Es tut nichts weh? Kann ich mir nicht vorstellen. Ich kann es nicht beurteilen. Mein Nasenring hat wehgetan. Das klang mir schon, die Aussage. Und wenn man mal wieder zugewachsen, musste ich es noch mal stechen. Aber so langsam, es geht auf 22.30 Uhr zu, würde ich sagen. Ich lese jetzt noch ein kleines Gedicht.
02:23:24 Und zwar, ich habe das vor Jahren schon mal vorgelesen, aber ich finde es so witzig von Michael Ende. Wir kennen ihn alle von der unendlichen Geschichte oder dem Wunschbund oder Momo. Er hat auch Gedichte geschrieben, märchenhafte Gedichte. Und ein witziges, märchenhaftes Gedicht will ich jetzt noch vorlesen.
02:23:45 Hänsel und Knödel, die gingen in den Wald. Nach längerem Gedrüdel rief Hänsel plötzlich Halt. Ihr alle kennt die Fabel des Schicksals dunklen Lauf. Der Hänsel nahm die Gabel und aß den Knödel auf. Michael Ende
02:24:06 Ja, und jetzt hat uns ja die Wolkenhuhn was Schönes geschickt. Ich habe es euch ja vorhin schon gezeigt. Das sind nämlich diese wunderbaren, jetzt muss ich mal kurz abtauchen, bin gleich wieder da, diese wunderbaren Pergamentpapiere. Das ist echtes Pergament, muss ich das mal vorstellen. Da habe ich eine tolle Idee gehabt, oder ich meine, es ist eine tolle Idee, eine schöne Idee. Ich habe mir gedacht, ich lese ja jedes Mal noch einen Spruch vor.
02:24:34 am ende des streams und ich habe jetzt immer die sprüche die werde ich da drauf schreiben auf diese pergamentpapiere und diesen spruch den habe ich schon mal vorgelesen ist schon eine weile her aber ich finde den so toll man dachte ich den lese ich heute auch wieder vor und ich sammle natürlich diese ganzen pergament sprüche jetzt lese ich mal vor
02:25:01 Wenn alles um dich herum dunkel erscheint, schau dich nochmal um. Vielleicht bist du das Licht. Und das hat geschrieben Rumi. Das war ein mittelalterlicher Poet und Sufi-Meister. Rumi.
02:25:20 und so sieht das dann aus habe ich mit einem ganz dünnen stift da drauf geschrieben und diese pergament rollen die werde ich jetzt dafür benutzen danke liebes wolken und eine super idee von dir
02:25:34 Ja, und wir sind am Ende des ersten Märchenstreams angelangt. Des ersten Märchenstreams im neuen Studio. Die Marmeladenoma war im Geiste dabei. Uns hat es große Freude gemacht, euch zu begrüßen. Und jetzt leider auch zu verabschieden, macht uns weniger Freude. Aber wir freuen uns, wenn ihr in zwei Wochen wieder dabei seid. Wir werden ja alle zwei Wochen streamen.
02:26:02 Ich hoffe, ihr seid auch dabei, Enkel Janik, Walenkel Fabian, jede Rakete von A nach B. Sehr schön, Oma ist ohnehin dabei. Und nächste Woche kommt eine Wiederholung. Schaut es euch auch gerne an, da würde man es freuen. Und ich will mich jetzt einfach von euch verabschieden. Der Walenkel Fabian macht die Kerze aus.
02:26:27 Wir freuen uns wieder auf euch und seid alle einfach gut zueinander. Und so macht das Leben Spaß. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.