OMAS Gemütlicher Stream Stream vom 09.09.2023
Märchenoma erzählt klassische Märchen und teilt Lebensweisheiten
Es wurde das Märchen 'Herr vom Ribbeck auf Ribbeck im Haveland' vorgelesen, das von einem Birnenbaum auf einem alten Friedhof erzählt. Der Herr von Ribbeck hatte testamentarisch verfügt, dass eine Birne mit in sein Grab gelegt wird. Nach der Vorlesung wurde ein Gedicht über den Sommer und ein Spruch präsentiert. Die Inhalte wurden mit persönlichen Fotos von Gartenbesuchen kombiniert.
Begrüßung und Froschgeschichte
00:02:5000:02:50 Willkommen auf der Märcheninsel bei eurer Marmeladenoma, Enkel Janik und Wal-Enkel Fabian. Märchenabend, Märchenstunde. Und der Fabian ist so lieb und macht die Kerze an für die Unblicklichen dieser Erde und wird denken an sie. Hast du mal kein Mängeln hingesetzt, Janik? Oder so was Großes, gell? Ja. Oder schau ich richtig? Du schaust richtig. Ich schau richtig an.
00:03:26 Hier kam ein Wassermarsch von Hungry Lin Lin rein. Das geht ja schnell, ich danke dir. Und ein paar süße Früchtchen kamen hier auch rein. Linefuture ist 13 Monate ein süßes Früchtchen, schreibt, wünsche einen schönen Abend. Vielen, vielen Dank, wünschen wir dir auch.
00:03:44 Drummer Boy ist zwei Monate ein süßes Früchtchen. Schön, dass du da bist und einen schönen Abend für dich. Nexotill ist 35 Monate ein süßes Früchtchen. Wahnsinn, Wahnsinn. Schreibt, ich wünsche euch allen einen wunderschönen Märchenabend und ein Liederherz. Und noch ein Herz sogar, ein Liederherz. Wunderbar, ich danke dir.
00:04:06 Und Slackstv ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und vielleicht gefilzt ihr bei uns und du kommst wieder. Bitte Lämming schreibt noch, ich sehe Frösche. Wir haben doch letzte Woche, letzten Samstag davon gesprochen. Wie kamen wir denn da auf Frösche? Wisst ihr das noch?
00:04:28 War Björn? Ich weiß nicht. Irgendwie kam man drauf, dass ich eine wahnsinnige Froschsammlung habe. Das ist nur ein Bruchteil von denen. Und da habe ich euch erzählt, dass ich für Studenten damals Zulassungsarbeiten getippt habe. Und da saßen wir dann und haben gearbeitet. Für den Bogen habe ich zwei Mark verlangt. Das war sehr günstig damals.
00:04:56 Und dann haben wir Pause gemacht und haben Tee gekocht und mit dem jeweiligen Studenten ein Zigarettchen geraucht. Und immer fehlten die Zenithölzer. Und wie dann der liebe, ich weiß seinen Namen noch ganz, aber der Vorname war Harald, sich verabschiedet hat, wie man fertig war damit. Es war immer schwierig. Wir haben uns so aneinander gewöhnt. Es war so nett, immer mit den Studenten damals.
00:05:25 Und dann ging er und wie ich am nächsten Tag die Turnustür aufmache, sitzt dieser Frosch vor der Tür.
00:05:34 Zündhälzer in seinem Maul. Und da hinten kann man sie anzünden. Das war so eine liebe Handlung von dem jungen Mann. Und dann habe ich Gott in der Welt erzählt. Schaut mir meinen süßen Frosch an. Und habe die Geschichte erzählt. Und alle haben gedacht, die Oma sammelt Frösche. Und bis auf den heutigen Tag schenkt man mir Frösche. So, das ist die Geschichte vom Frosch.
Märchenvorlesung: Die goldene Gans
00:06:0300:06:03 Und warum in jedem Raum und überall Frösche leben bei mir. Was macht ihr mit den vielen Fröschen an meinem Ende? So. Und jetzt fange ich an, Märchen vorzulesen, ja? Ja. Und das erste gewünschte Märchen ist die goldene Gans. Ja. Ah, schön groß gedruckt, wunderbar. Hier kamen gerade noch ein paar süße Früchtchen rein.
00:06:43 Neppi247 ist fünf Monate ein süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich. Und Kruxel ist ein neues süßes Früchtchen. Auch dir willkommen und hoffentlich gefällt es dir und du kommst wieder. Und, sich anfangen?
00:07:03 Das erste gewünschte Märchen ist die goldene Gans. Es war ein Mann, der hatte drei Söhne. Davon hieß der Jüngste der Dummling und wurde verachtet und verspottet und bei jeder Gelegenheit zurückgesetzt. Es geschah, dass der Älteste in den Wald gehen wollte, Holz zu hauen. Und er erging, gab ihm noch seine Mutter einen schönen, feinen Eierkuchen und eine Flasche Wein mit.
00:07:31 damit er nicht Hunger und Durst litte. Als er in den Wald kam, begegnete ihm ein altes, graues Männlein. Das bot ihm einen guten Tag und sprach, »Gib mir doch ein Stück Kuchen aus deiner Tasche und lass mich einen Schluck von deinem Wein trinken. Ich bin so hungrig und durstig.«
00:07:52 Der kluge Sohn aber antwortete, »Gebe ich dir meinen Kuchen und meinen Wein, so habe ich selber nichts. Pack dich deiner Wege.« Lies das Männlein stehen und ging fort. Als er nun anfing, einen Baum zu behauen, dauerte es nicht lange, so hieb er fehl und die Axt fuhr ihm in den Arm, dass er musste heimgehen und sich verbinden lassen. Das war aber von dem grauen Menschen so gekommen.
00:08:22 Darauf ging der zweite Sohn in den Wald, und die Mutter gab ihm wie dem Ältesten einen Eierkuchen und eine Flasche Wein mit. Dem begegnete gleichfalls das alte graue Männchen und hielt um ein Stückchen Kuchen und einen Trunk Wein an.
00:08:39 Aber auch der zweite Sohn sprach ganz verständig. Was ich dir gebe, das geht mir selber ab. Pack dich dann der Wege. Lies das Männlein stehen und ging fort. Die Strafe blieb aber nicht aus. Als ein paar Hiebe am Baum getan hatte, hieb er sich ins Bein, dass er musste nach Hause getragen werden. Da sagte Dummling, Vater, lass mich einmal hinausgehen und Holz hauen.
00:09:08 Der Vater sagte, deine Brüder haben sich Schaden dabei getan, lass dich davon ab, du verstehst nichts davon. Der Dummling aber bat so lange, bis er endlich sagte, geh nur hin, durch Schaden wirst du klug werden. Die Mutter gab ihm einen Kuchen, der war mit Wasser in der Asche gebacken, und dazu eine Flasche saures Bier. Was für eine böse Mutter, hm?
00:09:39 Als er in den Wald kam, begegnete er auch ihm, das alte graue Männchen, grüßte ihn und sprach, gib mir ein Stück von deinem Kuchen und einen Trunk aus deiner Flasche, ich bin so hungrig und durstig. Da sagte der Dummling, ich habe aber nur Aschenkuchen und saures Bier, wenn dir das recht ist, so wollen wir uns setzen und essen. Da setzten sie sich hin und als er Dummling seinen
00:10:08 Aschenkuchen herausholte, so war ein feiner Eierkuchen und das saure Bier war ein guter Wein. Nun aßen und tranken sie und danach sprach das Männlein, weil du ein gutes Herz hast und von dem deinigen gerne mitteilst, so will ich dir Glück bescheren. Dort steht ein alter Baum, den hau ab, so wirst du in den Wurzeln etwas finden.
00:10:35 Darauf nahm das Männlein Abschied. Der Dummling ging hin, hebt den Baum um, und wie er fiel, saß in den Wurzeln eine Gans. Die hatte Federn von reinem Gold. Er hob sie heraus, nahm sie mit sich und ging in ein Wirtshaus. Da wollte er übernachten. Der Wirt hatte aber drei Töchter. Die sahen die Gans, waren neugierig, was das für ein wunderlicher Vogel wäre, und hätten gar zu gerne...
00:11:04 eine von seinen goldenen Federn gehabt. Die Älteste dachte, es wird sich schon eine Gelegenheit finden, wo ich mir eine Feder ausziehen kann.
00:11:14 Und als er Dummling einmal hinausgegangen war, fassten sie die ganz beim Flügel, aber Finger und Hand blieben ihr daran festhängen. Bald danach kam die zweite und hatte keinen anderen Gedanken, als sich eine goldene Feder zu holen. Kaum aber hatte sie ihre Schwester angerührt, so blieb auch sie festhängen. Endlich kam auch die dritte in der gleichen Absicht. Da schrien die anderen, bleib weg, um Himmels Willen, bleib weg.
00:11:43 aber sie begriff nicht, warum sie wegbleiben sollte, dachte, sind die dabei, so kann ich auch dabei sein, sprang hinzu, und wie sie ihre Schwester angerührt hatte, so blieb sie an ihr hängen. So mussten sie die Nacht bei der Gans zubringen. Am anderen Morgen nahm der Dummling die Gans in den Arm, ging fort und kümmerte sich nicht um die drei Mädchen, die daran hingen.
00:12:08 Sie mussten immer hinter ihm dreinlaufen, links und rechts, wie es ihm in die Beine kam. Mitten auf dem Felde begegnete ihnen der Pfarrer, und als er den Aufzug sah, sprach er, »Schämt euch, ihr garstigen Mädchen! Was lauft dem jungen Burschen durchs Feld nach? Schickt sich das!« Damit fasste die jüngste Hand und wollte sie zurückziehen. Wie er sie aber anrührte, blieb er gleichfalls hängen.
00:12:36 und musste selber hinterein laufen. Nicht lange, so kam der Küster daher und sah den Herrn Pfarrer, der drei Mädchen auf dem Fluse folgte. Da verwundete er sich und rief, Ei, Herr Pfarrer, wohinaus so geschwind? Vergesst nicht, dass Sie heute noch eine Kindstaufe haben. Lief auf ihn zu und fasste ihn am Ärmel, blieb aber auch festhängen.
00:13:02 Wie die fünf so hintereinander hertraben, kamen zwei Bauern mit ihrem Hacken vom Felde. Da rief der Pfarrer sie an und bat, sie möchten ihm und den Küster losmachen. Kaum aber hatten sie den Küster angerührt, so blieben sie hängen und waren ihre nun sieben, die dem Dummling wieder ganz hinterherliefen.
00:13:24 Er kam darauf in eine Stadt, da herrschte ein König, der hatte eine Tochter, die war so ernsthaft, dass sie niemand zum Lachen bringen konnte. Darum hatte er ein Gesetz gegeben, wer sie könnte zum Lachen bringen, der sollte sie heiraten.
00:13:40 der dummling als er das hörte ging mit seiner gans und ihrem anhang von der königstochter und als diese die sieben menschen immer hinter dreien herlaufen sah fing sie überlaut an zu lachen und wollte gar nicht wieder aufhören da verlangte sie der dummling zur braut aber dem könig gefiel der schwiegersohn nicht er machte allerlei einwendungen und sagte er müsste ihm erst einen mann bringen der einen keller voll wein ausdrängen könne
00:14:12 Der Dummling dachte an das graue Männchen, das könnte ihm wohl helfen. Er ging hinaus in den Wald und auf der Stelle, wo er den Baum abgehauen hatte, sah er einen Mann sitzen, der machte ein ganz betrübtes Gesicht. Der Dummling fragte, was er sich so sehr zu Herzen nehme.
00:14:31 Der antwortete, ich habe so großen Durst und kann ihn nicht löschen. Das kalte Wasser vertrage ich nicht. Ein Fass Wein habe ich zwar schon ausgeleert, aber was ist ein Tropfen auf einen kleinen heißen Stein?
00:14:47 Da kann ich dir helfen, zackt der Dummling, komm nur mit mir, du sollst zatt haben. Er führte ihn darauf in das Königskeller und der Mann machte sich über die großen Fässer, trank und trank, dass ihm die Hüften wehtaten und ehe er ein Tag herum war, hat er den ganzen Keller leer getrunken. Der Dummling verlangte abermals seine Braut.
00:15:12 Der König aber ärgerte sich, dass ein schlechter Bursch, den jedermann einen Dummling nannte, seine Tochter davontragen sollte und machte neue Bedingungen. Er müsste erst einen Mann schaffen, der einen Berg voll Brot aufessen könnte. Der Dummling besann sich nicht lange, sondern ging gleich hinaus in den Wald. Da saß auf demselben Platz ein Mann, der schnürte sich den Leib mit einem Riemen zusammen, machte ein grämliches Gesicht und sagte,
00:15:41 Ich habe einen ganzen Backofen voll Raspelbrot gegessen. Aber was hilft das, wenn man so großen Hunger hat wie ich? Mein Magen bleibt leer und ich muss ihn zuschnüren, wenn ich nicht hungers sterben soll. Der Dummling war froh darüber und sprach.
00:16:02 »Mach dich auf und geh mit mir, du sollst dich satt essen.« Er führte ihn an den Hof des Königs, der hatte alles Mehl aus dem ganzen Reich zusammenfahren und einen ungeheuren Berg davon bauen lassen. Der Mann aber aus dem Walde stellte sich davor, fing an zu essen und zu essen und in einem Tag war der ganze Berg verschwunden.
00:16:24 Der Dummling forderte zum dritten Mal seine Braut. Der König aber suchte noch immer nach einer Ausflucht und verlangte ein Schiff, das zu Land und zu Wasser fahren könnte. »So wie du aber damit angesegelt kommst«, sagte er, »sollst du gleich meine Tochter zur Gemahlin haben.« Der Dummling ging geraden wegs in den Wald, da saß das alte graue Männchen, dem er seinen Kuchen gegeben hatte und sagte,
00:16:53 Ich habe für dich getrunken und gegessen. Ich will dir auch das Schiff geben. Das alles tue ich, weil du barmherzig warst. Tag aber ihm das Schiff, das zu Land und zu Wasser fuhr, und als der König das sah, konnte er ihm seine Tochter nicht länger vorenthalten. Die Hochzeit war gefeiert, nach dem Königstod erbt der Dummling das Reich und lebte lange Zeit vergnügt mit seiner Gemahlin.
Märchenwünsche und Buchvorstellung
00:17:2200:17:22 Es wird immer wieder gewünscht. Und dann kommt Siegen. Schön. Ist auch da drin? Ist auch da drin. Holst du das hier? Ja. Ist aber lieb von dir. Ein Märchenwunsch kam hier noch rein. Ja. Kieschuletter wünscht sich Sterntaler. Oh nein. Kann ich das annehmen? Hat mich, glaube ich, erst. Bitte?
00:17:56 Kann ich das schon wieder bringen. Aber viele werden sich freuen. Ich schreib's auf, ja? Okay? Also, Sternenthaler, da wird sich jemand freuen, gell, Jungs? Ja. Ein Wassermarsch kam ja noch von Regina Stumpf. Danke dir. Das hängt da. Das ist natürlich nicht so gut. Das steht ein bisschen wackelig da, das Glas.
00:18:36 Was weiß gerade Janik? Vielen Dank. Vielen Dank. Und ein neues süßes Früchtchen kam auch noch rein. Udos Forellenaria. Willkommen und wenn es dir gefällt, kommt wieder. Und wir freuen uns darüber. Nun, weitermachen.
00:18:59 Siebenschön. Es waren einmal in einem Dorf ein paar arme Leute, die hatten ein kleines Häuschen und nur eine einzige Tochter. Die war aber wunderschön und gut über alle Maßen. Sie arbeitete, fegte, wusch, spann und nähte für sieben und war so schön wie sieben Mädchen zusammen. Darum wurde sie siebenschön geheißen. Aber weil sie ob ihrer Schönheit
00:19:27 immer von den Leuten angestaunt wurde, schämte sie sich. Unten am Sonntag, wenn sie in die Kirche ging, denn sieben schön war auch frömmer als sieben andere, und das war ihre größte Schönheit, ein Schleier vor ihr Gesicht. So sah sie einstens der Königssohn und hatte seine Freude über ihre ekel Gestalt, ihren herrlichen Wuchs, so schlank wie eine junge Tanne. Aber es war ihm leid, dass er vor dem Schleier
00:19:54 wegen dem Schleier auch ihr Gesicht nicht sehen konnte und fragte seine Diener, wie kommt dies, dass wir sieben schönes Gesicht nicht sehen können.
00:20:05 Das kommt daher, sagte der Diener, weil siebenschön so sitzsam ist. Darauf sagte der Königssohn, ist siebenschön so sitzsam zu ihrer Schönheit, so will ich sie lieben mein Leben lang und will sie heiraten. Geh du hin und bring ihr diesen goldenen Ring von mir und sage ihr, ich habe mit ihr zu reden. Sie soll abends zu der großen Eiche kommen.
00:20:30 Der Diener tat, wie ihm befohlen war, und Siebenschön glaubte, der Königssohn wolle ein Stück Arbeit bei ihr bestellen. Ging daher zur großen Eiche, und da sagte er der Prinz, dass er sie lieb habe, um ihrer großen Sitzsamkeit und Tugend willen, und sie zur Frau nehmen wolle. Siebenschön aber sagte, ich bin ein armes Mädchen, und du bist ein reicher Prinz. Dein Vater würde sehr böse werden, wenn du mich wolltest zur Frau nehmen.
00:21:00 Der Prinz drang aber noch mehr und mehr in sie, und da sagte sie endlich, sie wolle sich's bedenken. Es solle ihr ein paar Tage Bedenkzeit gönnen. Der Königssohn konnte aber unmöglich ein paar Tage in Baden. Er schickte schon am folgenden Tage sieben schön ein paar silberne Schuhe, und die sie bieten, noch einmal unter die große Eiche zu kommen.
00:21:24 Da sie nun kam, so fragte er sie schon, ob sie sich besonnen habe. Sie aber sagte, sie habe noch keine Zeit gehabt, sich zu besinnen. Es gab im Haushalt gar viel zu tun. Und sie sei ja doch ein armes Mädchen und ihr ein reicher Prinz. Und sein Vater würde sehr böse werden, wenn er, der Prinz, sie zur Frau nehmen wolle.
00:21:49 Aber der Prinz bat von Neuem und immer mehr, bis sieben schön versprach, sich gewiss zu bedenken und ihren Eltern zu sagen, was der Prinz im Willen habe. Als der folgende Tag kam, da schickte der Königssohn ihr ein Kleid, das war ganz von Goldstoff, und diese abermals zu der Eiche bitten.
00:22:11 Aber als ein Sieben schön dahin kam und der Prinz wieder fragte, da musste sie wieder sagen und klagen, dass sie abermals gar zu viel und den ganzen Tag zu tun gehabt und keine Zeit zum Bedenken und dass sie mit ihren Eltern von dieser Sache auch nicht haben reden können. Und wiederholte auch noch einmal, was sie dem Prinzen schon zweimal gesagt hatte, dass sie arm, er aber reich sei und dass er seinen Vater nur erzünden werde.
00:22:40 Aber der Prinz sagte ihr, das alles habe nichts auf sich. Sie solle nur seine Frau werden. So werde sie später auch Königin. Und da sie sah, wie aufrechtlich der Prinz es mit ihr meinte, so sagte sie endlich ja und kam nun jeden Abend zu der Eiche und zu dem Königssohn. Auch solle der König noch nichts davon erfahren.
00:23:02 Aber da war am Hofe eine alte, hässliche Hofmeisterin, die lauerte dem Königssohn auf, kam hinter sein Geheimnis und sagte es dem König an.
00:23:13 Der König erkrimmte seine Diener aus und ließ das Häuschen, worin Sieben schön wohnte, in Brand stecken. Na, sowas. Damit sie darin anbrenne. Sie tat dies aber nicht. Sie sprang, als sie das Feuer mäggete, heraus und alsbald in einen leeren Brunnen neigen. Ihre Eltern aber, die armen, alten Leute, verbrannten in dem Häuschen.
00:23:41 Da saßen sieben schön drunten im Brunnen und grämte sich und weinte und weinte, konnte aber zuletzt dann doch nicht auf der Länge drunten im Brunnen aushalten. Krabbelte herauf, fand im Schutt des Häuschens noch etwas Brauchbares, machte es zu Geld und kaufte dafür Mannskleider, ging als ein frischer Bub an das Königshof und bot sich zu einem Bedienten an.
00:24:07 Der König fragte den jungen Diener nach dem Namen. Da hielt er die Antwort, Unglück. Und dem König gefiel der junge Diener also wohl, dass ihn gleich annahm, auch bald für allen anderen Dienern gut leiden konnte.
00:24:24 Als der Königssohn erfuhr, dass Siebenschöns Häuschen verbrannt war, wurde er sehr traurig. Glaubt nicht anders, als Siebenschön sei mit verbrannt. Und der König glaubte es auch und wollte haben, dass sein Sohn nun endlich eine Prinzessin heirate. Und dann musste dieser nun eines benachbarten Königstochters freien.
00:24:46 Da musste auch der ganze Hof und die ganze Dinnerschaft mit zur Hochzeit ziehen. Und für Unglück war das am traurigsten. Es lag ihm wie ein Stein auf dem Herzen. Er ritt auch mit hin danach als der letzte im Zuge und sang wie klagend und mit klarer Stimme. Sieben schön war ich genannt, Unglück ist mir jetzt bekannt.
00:25:10 Das hörte der Prinz von Weitem und fiel ihm auf, und er hielt und fragte, »Ei, wer singt denn da so schön?« »Es wird wohl mein Bediener der Unglück sein,« sagte der König, »den ich zum Diener angenommen habe.« Da hörten sie noch einmal den Gesang. »Sieben schön«, war ich genannt, »Unglück ist mir jetzt bekannt.«
00:25:36 Da fragte der Prinz noch einmal, ob das wirklich niemand anders sei als des Königs Diener. Und der König sagte, er wisse es nicht anders. Als in der Zug ganz nahe an das Schloss der neuen Braut kam, erklang noch einmal die schöne, klare Stimme. Sieben schön war ich genannt, Unglück ist mir jetzt bekannt.
00:26:00 Jetzt wartete der Prinz keinen Augenblick länger. Er spornte sein Pferd an und ritt wie ein Offizier längs des ganzen Zuges in gestrecktem Galopp hin, bis er an den Unglück kam und sieben schön erkannte. Dann nickte er ihr freundlich zu und jagte wieder an die Spitze des Zuges und zog in das Schloss ein.
00:26:22 Dann alle Gäste und alles Gefolge im großen Saal versammelt waren und die Verlogung vor sich gehen sollte, so sagte der Prinz zu seinem künftigen Schwiegervater, Herr König, ehe ich mit eurer Prinzessin mich feierlich verlobe, wolltet mir erst ein kleines Rätsel lösen. Ich besitze einen schönen Schrank. Dazu verlor ich für einige Zeit den Schlüssel. Kauft ihr mir also einen neuen Schlüssel? Ball darauf.
00:26:50 fand ich den alten Schlüssel wieder. Jetzt sagt mir Herr König, wessen Schlüssel ich mich bedienen soll. Ei, natürlich des alten wieder, sagte der König. Das alte soll man in Ehren halten und es über Neuem nicht hintereinsetzen. Ganz wohl, Herr König, sagte nun der Prinz. Verzürnt mich nicht, wenn ich eure Prinzessin nicht heiraten möchte.
00:27:22 Sie ist der neue Schlüssel und der alte steht dort. Und nahm Sieben schön an der Hand und führte sie zu seinem Vater, indem er sagte, siehe Vater, das ist meine Braut.
00:27:37 Aber der alte König rief ganz erstaunt und erschrocken aus. Ach, lieber Sohn, das ist ja Unglück und mein Diener. Und viele Hofleute schrien, Herrgott, das ist ja ein Unglück. Nein, sagt der Königssohn, hier ist gar kein Unglück, sondern hier ist Siebenschön, meine liebe Braut. Und nahm Urlaub von der Versammlung und führte Siebenschön als Herrin und Frau auf sein schönstes Schloss. Und jetzt, was kommt jetzt?
00:28:10 Kommt eine Fragerunde, gell? Fabian, da habe ich immer Angst, du bremst dich da. Nein, das passiert. Du passt auf, gell? Ja. Mit deinen langen Armen. Von Lumina Zockt kamen 100 Bits. Vielen, vielen Dank. Na, ihr frische Gorkt einmal. Ich glaube, wenn die alle quaken könnte. Danke, Fabi.
00:28:47 Miss Muffin, liebe Marmeladenoma, ich habe dein Buch bereits gelesen und kann nur sagen, einfach wunderbar geschrieben. Mir kamen des Öfteren die Tränen, aber ich konnte auch ein wenig träumen, einfach wundervoll und ein lieder Herz. Ach, das freut mich aber ganz, ganz arg. Schön, dass es dir so gut gefällt. Eigentlich ist es noch gerade rausgekommen, gell? Was?
00:29:14 Ich meine, der Tag ist, der schon da, wo es in allen Bibliotheken ist oder Läden. Ist schon überall verfügbar. Ist schon überall verfügbar. Heißt und schätzt es ja nicht. Und was uns auch sehr freuen würde, wäre, wenn ihr eine Bewertung, also wenn ihr das Buch schon gelesen habt, eine Bewertung hinterlassen könntet bei Thalia oder Amazon, also da, wo ihr es gekauft habt, wie ihr das Buch findet.
00:29:41 nochmal in den Laden gehen und das sagen, oder wie? Also man gibt ja online immer so Rezensionen, quasi wie man das Buch findet. Hier sagen sie es ja schon, dass es ihnen gut gefällt. Gut, Federtiger, ich werde ja schon öfter nach Heilpflanzen gefragt. Schaut mal auf diesen Link, da stehen viele drin, schön bildern und sortiert.
00:30:09 Und da steht httbs-heilkräuter.de Heilkräuterseiten über 700 Heilpflanzen und ihre Heilwirkungen. Auf dieser Webseite stelle ich zahlreiche Kräuter vor, beschreiben, wie man sie anwendet und welche Heilkräfte sie haben. Es gibt Kräuterezepte, Hausmittel, Kräutersalben, Berichte über Kräuterwanderungen und vieles mehr.
00:30:38 Gut, interessant, oder? Was meint ihr? Logikius, guten Abend, liebe Oma, drei lila Herzen. Ich wünsche dir und allen anderen einen schönen Sonnabend und ein lachender Smiley. Das wünschen wir dir auch. Hier kamen noch ein paar süße Früchte und Märchenwünsche rein. Rinoko schenkt Burntime ein süßes Früchtchen. Wird sich freuen und wir danken dir.
00:31:07 Melhell ist zwei Monate ein süßes Früchtchen, schreibt Hallo liebe Omi, dein Buch ist so wundervoll, vielen Dank dafür. Freut uns sehr, sehr. Freut uns sehr. Brian Lucas ist 45 Monate ein süßes Früchtchen, schreibt Beizinn ist vier Jahre, euch allen einen schönen Abend und Stream. Danke, danke und dir auch einen schönen Abend. Von Chris kam ein Wasser Marsch rein.
Interaktion mit der Community
00:31:3700:31:37 Schön, dass du da bist, Chris. Also da hat mein Glas hängt. Heute habe ich Pech mit meinen Gläsern. Ein Märchenwunsch kam ja noch ein. Hoffentlich fällt mir das Glas nicht um. Heute habe ich zwei linke Hände. Ja, sag ihn. Hungry Lindin wünscht sich die Mondprinzessin, ist ein japanisches Märchen. Das habe ich ganz bestimmt.
00:32:16 Kann ich dir deinen Auftrag geben, Fabi? Dann könntest du vielleicht schon suchen, falls Reiters kommen. Danke dir. Du kannst gerne weitermachen. Sogar Omi Froschi grüßt euch alle ganz lieb. Froschi. Ich habe auch kein Froschi, oder? Sie sind doch Blumen. Also ich sehe keinen Frosch. Seht ihr einen? Ja. Ja? Wo? In der Mitte. In der Mitte.
00:32:58 Ach ja, natürlich. Vielen, vielen Dank. Noch ein Frosch. Mondfuchs schreibt, ich habe in etwa die Hälfte des Buches schon gelesen und finde es sehr schön und inspirierend. Und ich finde auch das Foto so toll, vor allem das Hochzeitsfoto. Ja, die Hochzeit.
00:33:22 Sie hat eigentlich auch den Hund auf dem Hochzeitsbild, weiß ich nicht, gell? Weiß ich nicht aussehen nicht. Also das war ein Nachbarshund, den habe ich öfters ausgeführt. Der hat sich immer auf mein Kleid gelegt. Der wollte mich einfach nicht fortlassen. Es war ein schmerzlicher Abschied. Freunden uns sehr, dass euch das Buch gefällt. Morgen schreibt, hallo, ich muss mir auch mal die berühmte Marmeladenoma geben. Hallo an alle.
00:33:53 Schön, dass du da bist und einen schönen Abend für dich. Aber ich sage euch immer wieder, wir sind ein Team, gell? Logikius, ein paar Bilder von der Küste des Trabeunterlaufs. Oh, schön. Sehr, sehr schön. Gell? Ja. Und dann kommt noch ein zweites. Sehr, sehr schön. Und ein drittes zeige ich auch noch. Wir danken dir.
00:34:42 Hier kam gerade auch ein neues süßes Früchtchen rein, und zwar Jesus Coctus. Willkommen, willkommen, einen schönen Abend für dich und vielleicht bleibst du bei uns. Cody B. Sabine schreibt, guten Abend, habe ihr wundervolles Buch schon angelesen und freue mich drauf, es weiterzulesen. Sehr, sehr schön, bin ganz, ganz glücklich. Soll ich eigentlich nicht, aber das Wissen zu lesen, das ist eigentlich...
00:35:15 Ja, natürlich. Soll ich das sagen oder nicht? Ist ja alles zu sehen. Ja, ja. Insomnia schreibt, guten Abend zusammen, oho, ein Froschtanz auf dem Tisch. Ich habe euch ja erzählt, warum und wieso. Wenn du es noch nicht gehört hast, kann ich es nachher noch mal erzählen.
00:35:39 Meine Froschsammlung, wie die entstand. Und bis heute schenkt man mir Frösche. Haltet ein, ich habe genug Frösche. Peter Tiger, ich war mit meinem Schatz und seinem Sohn unterwegs und hatte Glück. Er saß kurz still für ein Foto. Wer? Nicht der Sohn. Ein Schmetterling. Sehr, sehr schön gemacht. Vielen Dank.
00:36:23 Sabi schreibt, hey, wie heißt denn dein Buch? Ich glaube, ich schmeiß das Glas heute noch um. Ich sehe das kommen. Kann man sehen? Mein Leben ist kein Märchen. Wenn man mal im Laden umeinkt bei Thalia oder Amazon, dann findet man es auch direkt.
00:36:44 Aber noch besser ist natürlich, wenn du den Link bei uns verwendest. Kann man so sehen, Jan? Soll ich das stehen lassen? Ich glaube im Hintergrund ist es ein bisschen besser. Ein bisschen gefährlich mit dem Wasserglas hier. Ich trau mich nicht. Also verdeckt es halt ein wenig von dir. Aber ich bin jetzt so wichtig, oder? Und jetzt?
00:37:10 Wenn du willst, kann ich es auch nach hinten stellen. Ja, ich halte das Glas so lange. Ich habe heute schon mal den Tisch überschüttet mit dem Glas. Danke dir, Janik. Sobald es steht. Ist es okay, so?
00:37:40 Morgen schreibt dann, liebe Marmelan, aber machen Sie das Glas lieber schon mal leer. Ich trinke, ich trinke. Ja, ja, ich trinke tiefe Schlucke. Irgendwas klebt hier. Seltsam. Ja, da hängt ein Bonbon dran. Wie kommt denn das da her? Die habe ich vorhin hingelegt, gell? Kriegst du nicht weg.
00:38:13 Muss halt Acht geben. Ich danke dir und wer mich Marmeladenoma nennt, kann nicht duzen. Wir duzen alle einander hier. Wenn du willst. Till Regenbogen, eigentlich wollte ich bis zur Buchmesse und deine Unterschrift warten. Aber ich habe jetzt doch angefangen, mich durch das Buch zu lesen. Es gefällt mir sehr gut und ein lila Herz. Jetzt hältst du deine Hand und er zeigt sich.
00:38:49 So, das ist immer schön, wie ich die Fans wirklich erblicken darf. Die sind schon gut, Janik, gell? Schaut. Schön, gell? Ja. Wir danken dir. Logikius, durch Lübeck sind diese Woche die Haare gezogen. Wenn man genau hinschaut, sieht man die hunderte Vögel. Ich glaube nicht, dass man sie sehen kann. Oder?
00:39:33 Ah ja doch, ganz ganz ganz ganz da hinten. Lauter Minipunkte. Ich habe sie jetzt gesehen. Aber ihr werdet es wohl nicht sehen können, gell? Es sind nur Punkte. Oder? Seht ihr was? Nett, gell? Ja ja, das ist eine Wolke, wenn die Starre fliegen. Seht der Tiger, sehe so wenige Marienkäfer. Haben wir über den mächtig gefreut.
00:40:12 Ja, sind sehr, sehr nützliche Tiere und bringen auch Glück, sagt man. Wir danken dir. Habe ich nicht irgendwann auch einen Raum sitzen? Ja doch, tatsächlich. Dann können wir auch noch eine Frösche sitzen. Kann man es sehen? Janik? Ein bisschen sieht man hin, ja. Oder so in die vorne hinsetzen, was meinst du? Das passt schon. Passt schon. Sind ich nur ein Janik, sonst rede ich oder alles allein? Mhm.
00:40:57 Angel Sasser schreibt, eins meiner Meerschweinchen liegt im Sterben. Oh je, kann schon gar nicht helfen, das arme Tierle. Tut uns ganz eig leid, gell, Jungs? Ja. Ist immer schlimm, wenn man seine Tiere verliert. Wir fühlen mit dir.
00:41:23 Christblock, liebe Oma, ich bin zwar erst auf Seite 41, möchte aber mitteilen, dass das Buch so liebevoll und herzlich, aber auch mitfühlend und traurig geschrieben ist. Dass ich schneller am Buchende sein werde. Ein Herz. Danke dir, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Und noch ein Herz. Wir freuen uns, dass es dir gefällt und auch, dass du da bist. Treuer Fan.
00:41:55 Tanon fragt Hallo, wie alt bist du? Ich werde jetzt in diesem Monat 92. Ich kann es gar nicht fassen. Bin aber sehr, sehr dankbar, dass ich so lange leben darf. Der Tiger schickt wunderschöne Blumen, sehr schöne Rosen. Zwei und dann zeige ich noch ein Drittes. Was entscheide ich mich da? Wir danken dir.
00:42:55 Und hier kam noch eine Spende rein. Soja Can spendet 3 Euro, hat die Gebühren übernommen, schreibt, hab euch lieb. Hab dich auch lieb und ich bin ganz glücklich, wenn jemand von euch diese Spende aufnimmt. Was kann ich da noch sagen? Ich freue mich drüber, gell? Ja. Wir alle. Das ist gut für unsere Nebenkosten. Vielen Dank und einen schönen Abend für dich.
00:43:26 Rick, liebe Marmeladenoma, Paket kam heile an. Kann heute leider nicht dabei sein, nur kurz während der ersten Fragerunde. Finn ist immer noch wach und will einfach nicht ins Bett. Na ja, hoffentlich bald. Gute Nacht, bis bald. Und sie schickt mir ein grünes Herz und ein kleines gelbes und ein rotes. Und ich hoffe, der kleine Finn hat sich gefreut über seine Kekse.
00:44:00 Vielleicht bringt es schon wie ein Keks ins Bett. Aber wahrscheinlich hat er die Zähne schon geputzt, gell? Es hat ein sehr lebhaftes Kind, aber ein ganz süßes Kind. Regina Schlumpf, hallo Marmeladenoma, heute gab es für die Schweinis Petersilie. Die haben so gequietscht vor Freude. Das ist so schön. Und drei lila Herzen. Ach, sind die goldig.
00:44:26 Aber du weißt bestimmt, dass zu viel Petersilie nicht gesund ist, gell? Aber das glaubst du bestimmt, gell? Auch für Menschen ist zu viel Petersilie nicht gut. Im Maßen. Aber die Meerschweine sind schön. Du bist ja auch mal hinsetzt zu unserem Kuscheltier, Janik. Also das heißt, dein Kuscheltier.
00:44:52 Schmates schenkt Mrs. Eresh Kigal und Matze 36 ein süßes Früchtchen. Wird sich freuen und wir danken dir. Und hier kommt noch ein Märchenwunsch rein. Kolibi Sabine wünscht sich das kalte Herz. Das kalte Herz. Und Bitterlemming wünscht sich die Bienenkönigin. Die Bienenkönigin.
00:45:25 Ich weiß jetzt im Moment nicht von wem sie ist, aber das werden wir finden, oder? Das ist Grimms. Ach, der Fabian. Der Fabian kennt meine Märchenbücher besser als ich. Gilt, Fabi? Ein Wassermarsch von Spielekindbiene kam noch rein. Vielen Dank. Ich muss wieder Acht geben mit dem blöden Glas heute.
00:45:50 Und Evie Katzenfote schreibt, bei mir ist diese Woche eine ganz liebe Nachbarin gestorben. Sie sah so friedlich aus, wie sie dann im Bett lag. Wenn der Tod so friedlich verläuft, brauchen wir uns nicht davor zu fürchten. Ja, wir müssen uns sowieso nicht vom Tod fürchten. Wirklich nicht. Ich glaube, dass es sogar, wenn jemand alt und krank ist, als Jung sterben ist natürlich schlimm, aber alt und krank, wird es dann doch ein besseres.
00:46:22 Wird es besser sein für einen, gell? Dann kam ja noch eine Spenderin. Sor Modzeig spendet 10 Euro, hat die Gebühren übernommen, schreibt sehr cooler Stream. Vielen, vielen Dank und einen schönen Abend für dich. Theresa, guten Abend ihr Lieben. Ich sende euch ganz liebe Grüße von der Ostsee und ein lilaherz.
00:46:55 Und was ist das? Purple Heart, ein Liederhals, ein Standard Emoji, wie heißt das? Emoji, ja. Emoji. Du kannst dieses Emoji überall auf Discord verwenden, zu Favoriten hinzufügen. Was heißt das, Janik? Da musst du wegklicken. Bitte? Einfach nach oben klicken. Also nicht darauf klicken, sondern auf das Schwarze. Das Abgedunkelte immer. Ja. Aha.
00:47:24 So ist es noch nie Tag, ja? Mondfuchs schreibt, ist Fabi zufällig Buchhändler geworden? Ich könnte es mir so gut vorstellen. Der Fabi hat viele, viele gute Eigenschaften. Gell, Fabi? Teresa, guten Abend, ihr Lieben. Ich seh'n euch ganz liebe Grüße. Von der Aussicht, die Bilder hab' ich nicht gezeigt. Ja, einfach schöner Meer. Und der tolle Himmel. Erste Bild.
00:48:04 Ganz zweites Bild, da würde ich gerne mal wieder sitzen. Aber das ist dann auch vorbei. Aber ich habe die Erinnerungen. Vielen Dank. Kolibi Sabine schreibt weniger vor dem Tod fürchten, mehr das Leben leben und genießen. Ganz wunderbar ausgedrückt. Ganz wunderbar. Man muss sich nicht fürchten vor dem Tod. Es sei denn, man hat einen schrecklichen Tod natürlich dann. Jeden Tag leben.
Tod und Trauer
00:48:4300:48:43 Zakaomi, liebe Marmeladenoma, ich hoffe, du hast mein Kleeblatt inzwischen bekommen. Ich habe dein Kleeblatt bekommen. Ich habe auch schon die Briefe sortiert, also du wirst bald andere bekommen. Hat mich sehr, sehr gefreut. Ein Kinderwunsch ging in Erfüllung. Da zeigt sie es nochmal. Ist gut angekommen, ja. Schön, dass du da bist.
00:49:18 Viele Dinge, die ich als Kind oder jung gewünscht habe, bekomme ich jetzt an meinem Lebensabend. Wie der Tiger schickt Bäume an einer Landstraße. Vielen Dank.
00:49:46 Hallo, Hallöchen fragte, wie viele Briefe beantwortest du am Tag? Also ich, wenn diese nicht zu lang sind, aber es gibt ja auch Briefe, die sind vier und sechs Seiten lang, da kann ich dann wirklich nur einen beantworten am Abend. Weil ich gehe ja auf alles ein, da muss man auch drüber nachdenken und so weiter. Also es ist besser, er schreibt höchstens zwei Seiten.
00:50:14 Wenn es irgend geht, wenn es nicht zu viel los ist. Normalerweise beantworte ich fünf, so am Abend. Chris schreibt noch, wie schön die Natur doch ist wertvoll sie zu schützen und zu erhalten. Tja, sehr sehr spät, sehr sehr spät.
00:50:38 Schleifenfee, liebe Marmeladenoma, Janik und Fabi, habe bis jetzt nur zuhören können, bin am Renovieren, bis gestern alleine, heute mit Hilfe, leider muss ich noch auf den Teppich warten, so lange ist alles durcheinander, aber wenn ich die Augen zumache, ist es ja egal, also wenn ich mich nicht mehr melde, träume ich. Allen noch einen schönen Märcheninselabend, eure Schleifenfee. Und sie schickt wieder...
00:51:08 Ein lila, ein orange, ein rotes, ein gelbes, ein hellgelbes, ein grünes, ein lila und ein hellblaues Herz. Und ein ganz kleines. Vielen, vielen Dank, Schleifenweh. Und ich habe auch deine Post erhalten. Du bekommst nächste Woche Antwort.
00:51:32 Kim Kusius schreibt, habe auch eher Angst bzw. Respekt vor dem Sterberprozess als den Tod an sich und das Mögliche, was danach kommt. Diese Woche kam übrigens nach vier Tagen Verspätung endlich das Buch von dir an. Jeder Tag war eine Qual, muss ich gestehen, ich war ja so neugierig. Nun hast du es ja.
00:51:55 Und deine Ansicht ist sehr gut, ja. Vom Tod muss man sich nicht fürchten. Heute ist es ja so, dass man nicht mehr leiden muss. Früher konnte man ja oft nicht helfen, ja. Aber die Medizin ist so weit, dass man nicht leiden muss. Für den Tiger, morgen geht es mit meinem Schatz.
00:52:20 und seinem Sohn, seiner Tochter und ihrem Freund ins Spaßbad. Ich freue mich echt drauf, mich auf spaßige Anstrengung. Das war spaßig für mich ein bisschen anrufig geworden. Nun ja, das Wetter ist danach und ein paar schöne Blumen schickt sie uns noch. Vielen Dank. Du willst ja nicht, bringst du was, gell? Sonst rede ich wieder alles alleine.
00:53:04 Mein Herr, wir waren im Wildpark mit Herrn Baby. Leider hat er mit seinen zehn Monaten vor allem... ein Herrn Baby, aha ja. Mit seinen zehn Monaten vor allem Tieren Angst. Hier ein Foto von den Elchen. Liebe Grüße von uns dreien. Ah ja gut, für so ein kleines Schatzle ist so ein riesen Elch wirklich... kann er schon Angst davor haben. Gell? Schaut mal. Weil es ja auch ein fremdes Tier ist.
00:53:39 Vielen Dank für das tolle Bild. Frau John, ich habe das Buch noch nicht ganz gelesen, nur hinten in der Mitte und vorne mal reingepickt. Ich hatte eine so anstrengende Woche, da hätte ich abends nicht die Ruhe gehabt. Außerdem lese ich sehr schnell und dann ist es so schnell vorbei. So habe ich noch ein bisschen Vorfreude. Ich habe aber auch schon ein Tränchen verdrückt, als ich den Schluss gelesen habe.
00:54:14 Nun ja, alles überwunden, alles überwunden, Soja Can. Und was wir überwunden haben, macht uns stärker.
00:54:29 Hallo, Hallöchen, schreibt, wenn es dir nichts ausmacht, würde ich dir demnächst mal einen Brief schreiben. Du musst auch nicht antworten, wenn du zu viel zu tun hast. Doch, doch, doch, ich liebe meinen Briefwechsel. Es ist eine ungeheuer schöne Sache geworden. Ich glaube, ich wäre nicht so interessiert und liebhaft, wenn ich nicht so viele tolle Posten bekäme. Ich liebe meinen Briefwechsel, ganz arg. Ihr müsst halt manchmal Geduld haben.
00:55:00 und Wartende. Doch schreib mir nur. Mismuffin85 schickt einen wunderschönen Himmel. Passt gerade zu unserem Gespräch vorhin. Danke dir. Schreib mir mal, sieh den Mond, denn das finde ich so schön und ein lilaherz. Hab ich den Mond gesehen? Ich hab den Mond nicht gesehen. Schaut mal, ob ihr den Mond seht. Nein?
00:55:43 Der Himmel ist schon sehr, sehr schön. Vielen Dank. Wieso kommt die Federtiger darauf? Ein Familienausflug ist doch nichts anrüchiges. Wie kommt sie da drauf, Janik? In Klammer steht bearbeitet. Was? Weißt du den Kontext nicht? Bitte? Ich weiß den Kontext nicht. Sie schreibt, ein Familienausflug ist doch nichts anrüchiges. Hat doch kein Mensch was gesagt, oder?
00:56:26 Müsst du uns bitte erklären, Federtiger. Graf T, I have the cutest newborn. Erneugeborenes, ja? Ja, nicht? Und was heißt cutest? Das weiß ich jetzt nicht. Das ist süß. Ja, ich ja, ja, wirklich. Was will ich denn euch zeigen? Schön, gell? Sehr, sehr lieb von dir, uns das zu schicken. Wir danken dir.
00:57:12 Coli B. Sabine schreibt noch, es ist leider selten geworden, dass jemand Briefe und Postkarten schreibt.
00:57:23 Ja, das mache ich schon mein Leben lang eigentlich. Und es hat sich hier ergeben in der Sendung, weil so viele traurige und unglückliche Menschen dabei waren, sind immer wieder viele gemobbte Kinder. Und dann sind wir darauf gekommen, dass wir uns schreiben und viele getröstet. Wirklich eine sehr, sehr schöne Sache. Was mich wundert, was zurzeit
00:57:53 kaum Post aus dem Ausland kommt. Ich weiß nicht, was das für ein Grund ist, früher kam da auch viel Post. Könnt ihr euch das erklären? Ja? Nein. Ah, nicht, gell? Federtiger hat geschrieben, dass sie meinte, dass du meintest, dass Spaß zweideutig wäre. Ach, das ist seltsam. Ach, Federtiger, wie kommst du denn da rauf? Wie kommst du da rauf?
00:58:27 Nee, nee, nee, ein Familienausflug ist was sehr schönes. Und schön, dass ihr euch so gut versteht. Hast ganz falsch verstanden. Tut mir echt leid. Zocka Omi, vor wenigen Wochen haben wir einen Haselnussbaum gepflanzt und nun belohnt er uns schon mit der ersten kleinen Ernte. Was? So schnell? Das ist ja unglaublich. Gibt's sowas? Schaut mal. Gell? Hast die grünen Daumen höchstwahrscheinlich.
00:59:08 Survival Lost schreibt, ich habe eine etwas verrückte Frage, wenn du einen Brief geschrieben in Sütterlin erhalten würdest, könntest du es heute noch lesen? Natürlich, vollkommen. Wir mussten, als wir in die Schule kamen, lernten wir normale Schrift. Und im zweiten Schuljahr, war mal wieder typisch für die damalige Zeit, mussten wir deutsche Schrift lernen. Und deutsche Schrift ist Sütterlin.
00:59:35 War sehr anstrengend für uns Kinder damals. Aber ich habe einen Fan, das heißt der Zeit schreibt er eigentlich gar nicht mehr, schade, schade. Der hat sich zur Aufgabe gemacht, die Süderlinschrift am Leben zu erhalten. Der schreibt nur Süderlin und wie gestochen. Aber ich denke gerade, ist schon lange kein Brief mehr gekommen. Doch ich kann es noch vollkommen lesen. Und ich freue mich auch auf deine Post.
01:00:07 schleifenfee ach ja war auch hier schwimmen im wellenbad beinahe abgesoffen war genau da wo alles zurückschwappt das war zu viel aber mein sohn hat mir rausgeholfen ja gut dass der dabei war schleifenfee nun denn
01:00:31 Lydia, liebe Marmeladenoma, ich wünsche allen einen herrlich entschleunigten Abend. Unsere Meerschweinchenoma Maggie wird Dienstag einen anstrengenden Tag haben. Ein böser Knubbel am Rücken soll entfernt werden, den sie sich immer wieder blutig aufkratzt. Hoffentlich verträgt sie die Gasnarkose gut. Sie ist ja schon sechseinhalb Jahre alt. So lassen geht nicht, der Knubbel nervt sie und tut weh.
01:01:00 Aber sie ist für ihr Alter gut drauf. Auch wenn sie viel schläft und ruht und sie futtert mit großem Appetit. Wir hoffen, dass alles gut verlaufen wird. Und ein rosa Herz wünschen wir auch von ganzem Herzen. Und das ist sowieso ein Wunderttier. So alt wird ein Meerschweinchen, nicht oft. Schön, dass ihr so gut sorgt für das Meerschweinchen. Wer trinkt dir die Daumen? Alter wird es noch gezeigt, das alte Meerschweinchen. Ein Angora.
01:01:35 Kannst du es sehen? Ja, Märcheninsel sind ganz goldige Tiere. Von A nach B schreibt Hallo alle zusammen, wir sind zurück auf der Märcheninsel. Wer ist das ja nicht. Von A nach B. Ah, ihr seid da. Ach wie schön. Schön, dass ihr da seid. Und Sternenthaler wurde wieder gewöhnt. Zu eurer Freude.
01:02:07 Frau Can, ich habe es vorgestern nach der Arbeit noch an den Baggersee geschafft und es hat mir sehr gut getan. Ach, was ein nettes Mädchen. Erst einmal der Baggersee. Na toll. Ich freue mich immer, wenn ich von euch Fotos bekomme. Sehr hübsches Mädchen. Gell? Ja. Wir danken dir.
01:02:48 Kim Kosius schreibt, das stimmt wirklich mit der Briefpost und auch muss ich feststellen, dass man sich gar nicht mehr spontan mit Freunden treffen kann. Man muss ja schon Termine festsetzen, seltsames Zeitalter, bin anscheinend auch nicht die Einzige. Ich hoffe von Herzen, das ändert sich für uns und unsere nächsten Generation. Das ändert sich nicht mehr, Kinder. Ich bin zwar kein furchtsamer Mensch, aber KI macht mir wirklich Furcht, sage ich euch.
01:03:18 Wird alles so wesenlos, so unpersönlich. Haltet fest an den Dingen, die euch gut tun. Ganz bestimmt nicht, wenn man sich so absondert und durch die Gegend läuft, immer nur das Handy in der Hand. Man sieht ja nichts mehr um sich herum. Haltet daran fest, nicht zu sehr in diese Zeit hineinzurutschen.
Kindheit und Gemeinschaft
01:03:5001:03:50 Einfach reden, hallo liebe Marmeladenoma, ein liler Herz, du hast im Buch geschrieben, dass ihr als Familie in deiner Kindheit zusammen am Küchentisch und mit Musizieren verbracht habt. Meine Frage, in dieser Zeit gab es ja weder Fernsehen noch Internet. Wie hat man die normalen Abende als Kind oder Jugendliche verbracht und sich beschäftigt?
01:04:15 Ich finde es war interessanter als heute. Ich sage ja, wir haben gesungen, Musik gemacht, der Vater hat vorgelesen, wir haben diskutiert, wir haben gebastelt, Handarbeiten gemacht.
01:04:29 Wir sind auch am Sommerabend und samstags meistens auf der Treppe gesessen. Wir wohnen in einem Reihenhaus, die Nachbarn auch. Es war eine schöne Gemeinschaft und auch eine Hilfsbereitschaft. Wenn eine Mutter krank wurde, kam sofort eine Nachbarin und hat geholfen. Das war früher viel, viel besser. Die Gemeinschaft. Langweile hatten wir nie. Nie, nie, nie.
01:04:57 Chris schreibt KI ist meist sinnlos, kann aber auch sinnvoll sein, wenn man es maßvoll einsetzt. Das ist ja leider, dass es nicht maßvoll eingesetzt wird. Ich habe jetzt schon ein paar Sachen gesehen. Unnötig wie ein Kopf, unnötig wie ein Kopf. Die Menschen sind zu neugierig. Es wird zu viel, es wird zu unpersönlich, wie gesagt.
01:05:25 Das fängt ja schon an, mit dem Handy hat es ja schon angefangen. Da hat es unpersönlich schon angefangen. Also wenn bei mir jemand ist, dann sage ich immer Handy weg. Das erlaube ich nicht. Grefti schickt zwei Katzen.
Technologiekritik und Gegenwart
01:05:5201:05:52 Ich finde die Katzen schön, aber die Brille finde ich nicht gut. Gar nicht gut. Katzen sind keine Menschen. Katzen sind Tiere. Und was für schöne Tiere. Von Fiedeltiger kommt ein Wassermarsch. Danke dir. Ein Glas wieder losreißen.
01:06:17 Eine Spende kam hier noch rein, Jodler spendet 10 Euro, hat die Gebühren übernommen, schreibt, guten Abend euch, wünsche euch ein schönes Wochenende. Wünsche dir auch in ganzem Herzen und vielen, vielen Dank.
01:06:31 Sam Highfly isst jetzt 25 Monate ein süßes Früchtchen, schreibt Hallo, ihr Lieben. Das Buch ist da, ich freue mich so, habe schon angefangen zu lesen, so herrlich. Vielen Dank dafür und ganz viele Sterne und Herzen. Und wir danken dir auch von ganzem Herzen.
01:06:54 Azura Leonhard ist auch ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich. Übrigens wenn ihr eine Autogrammkarte möchtet, schickt die Anschrift und eine Briefmarke. Kubia brauche ich nicht. Dann schicke ich euch eine Autogrammkarte.
01:07:17 Survival Lost schreibt, ich habe mir Sütterlin wegen dem schönen Aussehen selber beigebracht. Nun überlege ich euch, dir darin einen Brief zu schreiben. Bin ich sehr gespannt darauf. Sehr. Nicht so leicht zu schreiben. Eine etwas steife Schrift. Bin gespannt, ob du es gut kannst. Ja, das ist weitgehend unbekannt.
01:07:45 Finanzkeule ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich. Und Scharnickel schreibt so, jetzt bin ich auch da, hab noch eingekauft in einem Einkaufszentrum. Nun bin ich zu Hause. Schön, dass du da bist. Schleifenfee, meine Woche. Das ist sehr interessant. Der hat immer so tolle Ideen, Schleifenfee. Und der schöne Himmel wieder.
Abschluss und Verabschiedung
01:08:3101:08:31 Vielen, vielen Dank. Freut mich sehr. Freut mich sehr. Ist wie ein großer Brief. Gell? Also nächste Woche bekommst du Post.
01:08:50 Sascha, ich bin auf dem Heimweg vom Kino, natürlich, und höre den Stream auf dem Smartphone mit meinem Kopfhörer. Ein Soundcore-Tune mit eingeschaltetem Noise-Canceling, damit mich die Umgebungsgeräusche im Straßenverkehr nicht nerven. Ich habe eine Führung hinter die Kulissen, Maschinenraum von Zahl 5, Flur von Zahl 1.
01:09:18 Popcornküche, Postraum mitgemacht und danach den Film Teenage Mutant Ninja Turtles. Ist es weg? Hey, bleib hier. Mutant Maylam geschaut. Erste Bild. Natürlich ein Ungeheuer. Aber ein ganz kleines, das können wir noch aushalten. Und dann kommt noch das dritte Bild. Jetzt wird es schon gefährlich.
01:10:16 Du hast doch wieder was Schauriges angeschaut, gell? Schön, dass du da bist. Lucy Mikey ist jetzt zwei Monate ein süßes Früchtchen, schreibt immer toll hier. Vielen Dank für die Geschichten und viel Gesundheit an alle. Freut uns alle ganz arg und schön, dass du da bist. Wenn es nicht weggeht, habe ich dann, weiß ich dann. Jetzt ist der Hund gerannt. Gräfte, ein Selbstbildnis.
01:11:00 Ne, ich bin nur eine Kaffeetasse. Eine fröhliche Kaffeetasse. Gell? Schaut. Wir danken dir. Ich glaube, Kräfte ist ein Schelm. Federtiger, ich habe heute auf dem Trödelmarkt echte Schnippchen gemacht. Hab mich mächtig gefreut. Ich weiß nicht, zu was das jetzt gehört, ob es zum... Jetzt gehört es zu Federtiger, ja. Schön, Trödelmarkt schon mal was ganz Herrliches.
01:11:59 Wir sind früher selber gegangen. Mein jüngster Sohn und ich und das war eine herrliche Zeit. Peter, die schreibt, lass das, was weiß ich, Spämen oder Spamen sein. Was ist Spamen? Das musst du nicht vorlesen. Was ist das? Schlechte Zuruf oder was? Wenn man zu viele Nachrichten schreibt. Aha. Na dann. Relevante Nachrichten. Na dann.
01:12:33 Schanikl, hallo liebe Oma, nun schreibe ich auch hier, freue mich noch, einen Teil deiner Sendung mitzukriegen. Gestern kam dein Buch, ich freue mich sehr. Die ersten Kapitel habe ich schon gelesen, dein Vater konnte ja wunderbar zeichnen. Bin gespannt auf alles Weitere. Drei Lieder Herzen. Freut uns sehr und...
01:12:58 Ich film mir gerade ein, wir wollten jetzt schon lange mal ein Video machen von den Bildern, Willianik. Machen wir das nächste Woche ganz bestimmt. Ich hab noch ein paar Ölgemälde von meinem Vater. Schön, dass dir das gefällt. Miss Muffin, wenn jetzt schon so viele nächste Woche von dir einen Brief bekommen, dann bekomme ich sicher auch Antwort. Mein Brief liegt da schon länger bei dir. Ehrlich?
01:13:31 Aber Kinder, es liegt nicht immer an mir. Es geht immer wieder was verloren. Und es geht auch leider immer wieder was kaputt. Aber da kann die Post nichts dafür. Im letzten Päckchen. Ich will euch eigentlich bieten, dass ihr nichts Zerbrechliches schickt.
Postprobleme und Versand
01:13:5201:13:52 Das war nämlich eine ganz schlimme Sache. Das tat mir sehr leid dann auch. Oder halt ganz, also Flüssigkeit, nichts Flüssiges vor allen Dingen. Die Pakete werden so rumgeschmissen, das geht dann wirklich kaputt. Ich meine, Tasse oder sowas, dick verpackt, kann man schon schicken. Aber flüssiges Dinge bitte nicht mehr. Und dein Brief? Ich weiß nicht, wer du...
01:14:19 Deinen echten Namen jetzt, Miss Marin, muss ich mal gleich meinen Postkorb durchwühlen. Ich habe immer viel, viel Briefe da liegen. Ihr müsst Geduld haben. Ich schreibe nicht nur zwei Sätze, sondern ich gehe ganz sorgfältig auf eure Briefe ein. Soja Can schreibt, ohne es vernünftig einpacken. Ja, flüssig, aber bitte nicht mehr, oder? Was meint ihr? Das ist nicht...
01:14:51 Das war aber wirklich schlimm für die Post, schlimm für den Spender und auch schlimm für uns. Der Brief war gar nicht mehr dabei und auch die Flasche war weg. Die Marmelade hat sie überstanden. Ich habe auch schon geantwortet, hat mich auch darüber noch gefreut. Aber wie gesagt, verschwinden auch Dinge. Muss man aufschreiben.
01:15:28 Lucy Maik, ich schreibt, habe auch schon flüssige Sachen verschickt, habe es aber auch 800 Mal eingepackt. Ja, das ist sehr, sehr wichtig. Aber bei der heutigen Menschenknappheit bei der Post, also da kann das immer mal wieder vorkommen. Das wird ja dann so schnell und hastig rumgeschmissen. Ein Risiko ist immer.
01:16:07 Jean-Wicke schreibt, ja, Fassand ist schwierig, gerade Sachen aus Glas. Heutzutage wird viel geschmissen. Ja, ja. Ich meine, Sachen aus Glas, es gibt ja auch Geschirr und Tassen oder Wasen oder sowas. Das geht alles. Ich brauche es auch nicht. Ich muss jetzt keine Wasen schicken, gell. Habe ich viele. Aber gerade flüssige Sachen, gell, das ist schon sehr schwierig.
01:16:36 Das hängt hauptsächlich an der Knappheit der Zusteller. Die müssen ja so viel leisten und dann geht es halt grob zu. Ich glaube so langsam können wir ein Märchen weitermachen. Wieder noch drei.
Zustandsprobleme und persönliche Geschichten
01:16:5601:16:56 Also mach du mal drei. Wenn Florie schreibt, habe gestern meine Weisheitszähne gezogen bekommen. Danke, dass du mich aufmunterst. Das ist eine böse Sache. Das war für mich damals auch ganz arg schlimm. Ich musste die unter Narkose gezogen bekommen. Es war sehr schrecklich. Eigentlich macht die Natur sonst keine Fehler. Aber für was haben wir diese Weisheitszähne, wenn sie doch meistens raus müssen?
01:17:28 Ich zündere eine Kerze an nachher, gell? Den ganz arg an dich. Lucy Malki schreibt, ein Freund von mir hat bei der DHL gearbeitet. Ihm wurde erklärt, schmeiß die Pakete in den Wagen, geht schneller. Ja, ja, sowas kommt vor. Sowas kommt vor, ja. So, Herr Can, das Hundebild war heute auf einer Werbepost drauf. Das fand ich so lustig. Der Fleck muss weg, tiefsitzende Vorschrift entfernt.
01:18:06 Der Aqua fühlt kraftvoll. Der Hund, gell?
01:18:14 Wir danken dir. Du hast noch keine drei, ja? Wie viel hast du denn? Ich kann noch zwei vorlesen. Toni Verso schreibt, ich habe neulich sogar beobachten können, wie ein DHL-Lieferant mit offener Tür losgefahren ist und in der Kurve gut ein Dutzend Pakete losgeworden ist. Also wirklich diese hektische Zeit, die sich ja wirklich auch grauenhaft.
01:18:42 Wenn zu mir oftmals ein Paket hier ins Haus kommt, ich habe ja ein Paketfach, da sehe ich das nicht, dann rasen die die Treppe rauf und die Treppe wieder runter. Also kaum, dass man einen guten Tag sagen kann. Es werden auch gejagt, diese Menschen, von ihrer Arbeitsstelle. Wie viele hast du jetzt? Ich habe jetzt zwei vorgelesen. Ach, noch eins? Soja Chan schreibt, ich arbeite bei der Deutschen Post DHL.
01:19:24 Was soll das heißen? Das kann ich einfach nur sagen, zum Glück haben sie dich, denn du bist bestimmt ein zurückfältiger Mensch. Es ist ja nicht generell, dass man das verteufelt, nur wenn halt diese Sachen passieren. Hast du jetzt drei? Wie viele habe ich?
01:19:47 Ich weiß es nicht. Janelle, ja, die Ölgemälde deines Vaters sind wirklich sehr schön. Übrigens, als ich vorhin meiner Mutter erzählte, dass ich wieder deine Sendung gucke, sagte sie, ich soll dich von ihr auch schön grüßen. Und drei, lieber Herzen. Dann grüß deine liebe Mutter ganz, ganz herzlich zurück. Meinst du, ich habe jetzt schon drei? Ja. Oh, das ist aber noch so schön. Darf ich das noch bringen? Mhm.
01:20:19 Ah, da steht der Name, das ist doch echt toll von Miss Muffin. Muss ich schnell aufschreiben. Also heute nicht mehr, aber morgen werde ich mich dran machen, bis zu suchen, gell? Miss Muffin, ich verspreche es dir. Ich würde gerne noch zwei bringen. Geht das? Da ist nämlich noch ein tolles.
Naturfotos und Japan-Eindrücke
01:21:0601:21:06 Ich war heute ein bisschen im Garten unterwegs und habe dabei ein paar Fotos gemacht und ein Eichhörnchen entdeckt und ein lachender Smiley. Das ist wirklich schön. Muss ich euch zeigen. Schön. Das will ich noch zeigen und dann kommt noch was von Japan. Ist ja ein Land, das ich sehr liebe.
01:21:34 Nicht Sarah, hoho liebe Oma, meine Reise ist zwar schon eine Weile her, aber ich wollte dir trotzdem mal ein paar meiner Eindrücke aus dem schönen Japan da lassen. Das freut mich natürlich sehr. Erste Bild, Gote da vielleicht noch, ja. Das zweite, also drei Bilder zeige ich immer von einer Person. Dann schauen wir mal, was wir als drittes noch bringen. Alle kann ich nicht bringen, wie gesagt, gell?
01:22:23 dass auch die anderen noch drankommen. Sehr, sehr interessant. Freut mich sehr. Danke dir. So, und jetzt müssen wir die erste Frage runter, gell? Beenden. Dann kommt wieder ein Märchen. Willst du es haben? Ja, aber du bekommst es gleich wieder. Du, die Kerze, Fabi. Die müssen wir ein bisschen ab...
01:22:49 Schütten. Ja, die hebt sich gerade hoch, wenn es geht. Geht nicht. Warte, das geht schon. Meinst du, dass alles verschützt? Ah ja. Und das kannst du gerade auf den Boden schütten. Also nicht auf den Boden, sondern in den Täler. In den Täler schütten. Wir sammeln ja die Wachsreste und die werden dann einem guten Zweck zugeführt. Und das macht meine Wahltochter Renate.
01:23:19 Von Fädeltiger kam ein Wassermarsch rein Danke dir! Und einen Märchenwunsch habe ich noch LLP wünscht sich den Froschkönig Passt du das hin? Ja Der Froschkönig Hast mal einen Vorgeschmack von all den Fröschen hier
Märchenzeit und Erzählungen
01:23:5601:23:56 Was kommt jetzt? Das ist die erste Fragerunde gewesen. Es kommt das Märchen Die Gänsemarkt. Soll man die für zweimal leben, Fabian? Nicht die so lang oder was meinst du? Nicht so lang. Manchmal kann sie vorlesen. Die Gänsemarkt. Es lebte einmal eine alte Königin. Der war ihr Gemahl schon lange Jahre gestorben und sie hatte eine schöne Tochter. Wie die erwuchs, wurde sie weit über Feld einem Königssohn versprochen.
01:24:33 Als nun die Zeit kam, wo sie vermehlt werden sollte und nun das Kind in das fremde Reich abreißen musste, packte die alte Garfiegel, köstliches Gerät und Geschmeide ein. Gold und Silber, Becher und Kleinode, kurz alles, was nur zu einem königlichen Brautschatz gehörte. Den sehnte ihr Kind von Herzen lieb.
01:24:55 Auch gab sie ihr eine Kammerjung vorbei, welche mitreiten und die Braut in die Hände des Bräutigams überliefern sollte. Und jede bekam ein Pferd zur Reise. Aber das Pferd der Königstochter hieß Valada und konnte sprechen. Wie nun die Abschließstunde da war, begab sich die alte Mutter in ihre Schlafkammer, nahm ein Messerlein und schnitt damit in ihre Finger, dass sie bluteten.
01:25:20 Darauf hielt sie ein weißes Läppchen darunter und ließ drei Tropfen Blut hineinfallen, gab sie der Tochter und sprach, Liebes Kind, verwahre sie wohl, Sie werden dir unterwegs Not tun.
01:25:34 Also nahmen beide von einem der betrübten Abschied. Das Läppchen steckte die Königstochter in ihren Busen vor sich, setzte sich aufs Pferd und zog fort zu ihrem Bräutigam. Da sie eine Stunde geritten waren, empfand sie heißen Durst und sprach zu ihrer Kammerjungfer. Steig ab und schöpfe mir mit meinem Becher, den du für mich mitgenommen hast, Wasser aus dem Bach. Ich möchte gern einmal trinken.
01:26:01 Wenn ihr Durst habt, sprach die Kammerjungfer, so steigt selber ab. Legt euch ans Wasser und trinkt. Ich mag eure Macht nicht sein. Da stieg die Königstochter vor großem Durst herunter, neigte sie über das Wasser im Bach und trank und durfte nicht aus dem goldenen Becher trinken. Da sprach sie, ach Gott.
01:26:24 Da antworteten die drei Blutstropfen, wenn das deine Mutter wüsste, das Herz im Leib, geht ihr zerspringen.
01:26:33 Aber die Königsbraut war demütig, sagte nichts und stieg wieder zu Pferde. So ritten sie etliche Meilen weiter fort, weil der Tag war warm, die Sonne stach und sie durstete bald vor Neuem. Da sie nun an einen Wasserfluss kamen, rief sie noch einmal ihre Kammerjungfer, steig ab und gib mir aus meinem Goldbecher zu trinken, denn sie hatte die bösen Worte längst vergessen.
01:26:59 Die Kammerjungfer sprach aber noch hochmütiger, wollt ihr trinken, so trinkt allein. Ich mag nicht eure Magd sein.
01:27:08 Da stieg die Königshoch der Herr nieder vor großem Durst, legte sich über das fließende Wasser, weinte und sprach, ach Gott. Und die Blutstropfen antworteten wiederum, wenn das deine Mutter wüsste, das Herz im Leibe tät ihr zerspringen. Und wie sie so trank und sich recht überlehnte, fiel ihr das Lippchen, worin die drei Tropfen waren, aus dem Busen und floss mit dem Wasser fort.
01:27:37 ohne dass sie es in ihrer großen Angst merkte. Die Kammerjungfer aber hatte zugesehen und freute sich, dass sie Gewalt über die Braut bekäme, denn damit, dass diese die Blutstropfen verloren hatte, war sie schwach und machtlos geworden.
01:27:56 Als sie nun wieder auf ihr Pferd steigen wollte, das da hieß Falada, sagte die Kammerfrau. Auf Falada gehöre ich, und auf meinen Gaul gehörst du. Und das musste sie sich gefallen lassen.
01:28:10 Dann befahl er die Kammerfrau, mit harten Worten die königlichen Kleider auszuziehen und ihre schlechten anzulegen. Und endlich musste sie sich unter freiem Himmel verschwören, dass sie am Königchenhofe keinem Menschen etwas davon sprechen wollte. Und wenn sie diesen Eid nicht abgelegt hätte, wäre sie auf der Stelle umgebracht worden. Aber Fadada sah das alles an und nahm es wohl in Acht.
01:28:40 Die Kammerfrau stieg nun auf Valada und die wahre Braut auf das Ross. Und so zogen sie weiter, bis sie endlich in den königlichen Schloss eintrafen. Da war große Freude über ihre Ankunft. Der Königssohn sprang ihnen entgegen, hob die Kammerfrau vom Pferde und meinte, sie wäre seine Gemahlin. Sie war die Treppe hinaufgeführt, die wahre Königstochter aber musste unten stehen bleiben.
01:29:07 Da schaute der alte König am Fenster und sah sie im Hof halten und sah, wie sie fein war, zart und gar schön. Ging alsbald ins kündliche Gemach und fragte die Braut nach der, die sie bei sich hätte und die da unten im Hof stände und wer sie wäre. Die habe ich mir unterwegs mitgenommen zur Gesellschaft. Gebt der Magd etwas zu arbeiten, da sie nicht müßig steht.
01:29:33 aber der alte könig hatte keine arbeit für sie und wusste nichts als dass er sagte da hab ich so einen kleinen jungen der hüte die gänse dem mag sie helfen der junge hieß kürtchen dem muß die wahre braut helfen gänse hüten
01:29:51 Bald aber sprach die falsche Brau zu dem jungen König. Liebster Gemahl, ich bitte euch, tut mir einen Gefallen. Er antwortete, das will ich gerne tun. Nun, so lass den Schinder rufen und da dem Pferde, worauf ich hergeritten bin, den Hals abhauen, weil es mich unterwegs geärgert hat. Eigentlich aber fürchtete sie, dass das Pferd sprechen möchte, wie sie mit der Königstochter umgegangen war.
01:30:20 Nun war das so weit geraten, dass es geschehen und der treue Pfarrer da sterben sollte. Da kam es auch der rechten Königstochter zu Ohr und sie versprach Mischinder heimlich ein Stück Geld, das sie bezahlen wollte, wenn er ihr einen kleinen Dienst erwiese.
01:30:39 In der Stadt war ein großes, finsteres Tor, wo sie abends und morgens mit den Gänzen durch musste. Unter das finstere Tor möchte er dem Fallada seinen Kopf hinageln, dass er ihn doch noch mehr als einmal sehen könnte. Als er versprach das, schien das nicht zu tun, hiebte den Kopf ab und nagelte ihn unter das finstere Tor fest.
01:31:04 Des Morgens früh, da sie ein Kürtchen unter dem Tor hinaustrieben, sprach sie im Vorbeigehen, »O du Faller da, da du hangest!« Und der Kopf antwortete, »O du jungfer Königin, da du gangest, wenn das deine Mutter wüsste, ihr Herz tät ihr zerspringen!«
01:31:25 Dann zog sie still weiter zur Stadt hinaus und sie trieben die Gänse aufs Feld. Und wenn sie auf der Wiese angekommen war, sah sie nieder und machte ihre Haare auf. Die waren eitel gold und Kürtchen sah sie und freute sich, wie sie glänzten und wollte ihr ein paar ausraufen. Da sprach sie.
01:31:46 Weh, weh, Windchen, nimm Kürtchen sein Hütchen und lass'n sich mitjagen, bis ich mich geflochten und geschnatzt und wieder aufgesatzt.
01:31:58 Und da kam ein so starker Wind, dass er dem Kürtchen sein Hütchen wegwehte, über alle Land, und es musste ihm nachlaufen. Bis er wiederkam, war sie mit dem Kämmen und Aufsetzen fertig, und er konnte keine Haare kriegen. Da war Kürtchen böse und sprach nicht mehr mit ihr. Und so hüteten sie die Gänse, bis es Abend ward, dann gingen sie nach Hause.
01:32:23 Den anderen Morgen, wie sie unter dem finsteren Tor hinaustrieben, sprach die Jungfrau, O du Fallada, da du hangest. Und Fallada antwortete, O du Jungfrau-Königin, da du gangest, wenn das deine Mutter wüsste, ihr Herz tät ihr zerspringen.
01:32:44 und in dem Feld setzte sie sich wieder auf die Wiese und fing an, ihr Haar auszukämmen, und Kürtchen lief und wolle danach greifen. Da sprach sie schnell, weh, weh, Windchen, nimm Kürtchen sein Hütchen und lass es sich mitjagen, bis ich mich geflochten und geschnatzt und wieder aufgesatzt. Da wehte der Wind und wehte ihm das Hütchenkopf weit weg, und Kürtchen musste nachlaufen, und als er es wiederkam,
01:33:13 hatte sie längst ihr Haar zurecht und es konnte keins davon erwischen. Und so hüteten sie die Gänse, bis es Abend ward.
01:33:22 Abends aber, nachdem sie heimgekommen waren, ging Kürtchen vor den alten König und sagte, mit dem Mädchen will ich nicht länger Gänse hüten. Warum denn, fragte der alte König, ei, das ärgert mich den ganzen Tag. Da befahl ihm der alte König zu erzählen, wie es ihm denn mit ihr ginge. Da sagte Kürtchen, morgens, wenn wir unter dem künstleren Tor mit der Herde durchkommen, so ist da ein Gaulskopf an der Wand und zu dem sagt sie.
01:33:51 Fall er da, da du hangest. Und der Kopf antwortet, oh du Königsjungfer, da du gangest, wenn das deine Mutter wüsste, ihr Herz tät ihr zerspringen. Und so erzählte Körtchen weiter, was auf der Gänsewiese geschehe und wie es dem Hut im Winde nachlaufen müsste.
01:34:11 Der alte König befahl ihm, den nächsten Tag wieder hinauszutreiben, und er selbst, wie es morgen war, setzte sich hinter das sinstere Tor und hörte da, wie sie mit dem Haupte des Falada sprach. Und dann ging er auch nach in das Feld und bag sich in einem Busch auf der Wiese. Das war er nun bald mit seinen eigenen Augen, wie die Gänse mag, die die Herde getrieben brachte, und wie nach einer Weile sie sich setzte,
01:34:38 und ihre Haare losflocht, die strahlten von Glanz. Gleich sprach sie wieder. Das kann man huschen. Entschuldige. Weh, weh, Windchen, fasst Kürtchen sein Hötchen und lassen sich mit jagen, bis ich mich geflochten und geschnatzt und wieder aufgesatzt. Da kam ein Windstoß und fuhr mit Kürtchens Hut weg, dass er laufen musste, und die Magd kämmte und flochte ihre Locken still fort.
01:35:12 welches der alte König alles beobachtete. Darauf ging er unbemerkt zurück, und als abends die Gänsemarkt heimkam, rief er sie und fragte, warum sie dem Adam so täte. Das darf ich euch nicht sagen, und darf auch keinem Menschen mein Leid klagen, denn so habe ich mich unter freiem Himmel verschworen, weil ich sonst um mein Leben gekommen wäre. Er drang in sie, ließ er keinen Frieden.
01:35:39 Aber er konnte nichts aus ihr herausbringen. Da sprach er, wenn du mir nichts sagen willst, so lag dem Eisenofen da dein Leid. Und ging fort. Da kroch sie in den Eisenofen, fing an zu jammern und zu weinen, schüttete ihr Herz aus und sprach, da sitze ich nun, von aller Welt verlassen und bin doch eine Königstochter und eine falsche Kammerjungfer hat mich die Gewalt dahin gebracht.
01:36:09 dass ich meine königlichen Kleider habe ablegen müssen und hat meinen Platz bei meinem Bräutigam eingenommen und ich muss als Gänsemarkt gemeine Dienste tun. Wenn das meine Mutter wüsste, das Herz im Leib täte ihr zerspringen. Der alte König stand draußen an der Ofenröhre, laute ihr zu und hörte, was sie da sprach. Da kam er wieder herein und ließ sie aus dem Ofen gehen.
01:36:40 Da wurden ihr könnliche Kleider angetan und es schien ein Wunder, wie sie so schön war. Der alte König rief seinen Sohn und offenbarte ihm, dass er die falsche Braut hätte. Die wäre bloß ein Kammermädchen. Die Ware aber stände hier als gewesene Gänsemarkt.
01:36:59 Der junge König war herzensfroh, als er ihre Schönheit und Tugend erblickte, und ein großes Mahl wurde angestellt, zu dem alle Leute und guten Freunde gebeten wurden. Obenan saß die Bräutigam, die Königstochter zur einen Seite und die Kammerjungfer zur anderen. Aber die Kammerjungfer war verblendet und erkannte jene nicht mehr in dem glänzenden Schmuck.
01:37:24 Als sie nun gegessen und getrunken hatten und guten Mutes waren, gab der alte König der Kammerfrau ein Rätsel auf, was eine solche Wert wäre, die den Herrn so und so betrogen hätte. Er erzählte damit den ganzen Verlauf und fragte, welchen Urteils ist diese würdig? Da sprach die falsche Braut, die ist nichts besseres wert, als dass es splitternackt ausgezogen und in ein Fass gesteckt wird.
01:37:52 das inwendigen spitzen Nägeln beschlagen ist, und zwei weiße Pferde müssen vorgespannt werden, diese Gasse auf, Gasse ab, zu Tode schleifen. Das bist du, sprach der alte König, und hast ein eigenes Urteil gefunden, und danach sollte er wieder fahren. Und als das Urteil vollzogen war, vermählte sich der junge König mit seiner rechten Gemahlin, und beide beherrschten ihr Reich in Frieden und Seligkeit.
01:38:24 Hat doch gereicht, lieber Wer. Das war jetzt das dritte Märchen und das vierte Märchen.
01:38:37 Ist ein japanisches. Ich hab's auch leider noch nicht ausgesucht. Hast du es? Das ist hier das japanische. Hast du es ausgesucht? Das ist nicht drin, was gewünscht wurde. Bitte? Das gewünschte ist nicht drin. Kein japanisches? Ja doch, da sind ganz viele. Ja, hast du eines ausgesucht? Ich kann eins aussuchen. Ich hab gedacht, du machst das in der Zeit.
01:39:01 Hier kam eine Spende rein. Schira Arcadia spendet 10 Euro, hat die Gebühren übernommen, schreibt, lies gerade dein Buch, es gefällt mir, ausgezeichnet, durch lieber ein Wechselbad der Gefühle. 5 von 5 Sterne. Ach, vielen, vielen Dank. Freut uns sehr, freut uns sehr. Von Feetiger kam ein... Vielen Dank für deine Spende. Ein Märchenwunsch? Feetiger. Ein Märchen, was du dir aussuchst für die Abwechslung.
01:39:30 Ich soll mir das aussuchen. Ist aber lieb von dir. Und es kam auch noch ein Wassermarsch von Federtiger. Vielen, vielen Dank, Federtiger. Ich muss gerade mal meine Nase putzen. Dieses Wetter macht uns allen sehr zu schärfen. Was muss ich noch hier? Wassermarsch. Wassermarsch. Danke, danke. Also das Reikas bleibt, den Wobens leer ist. Agash ist jetzt drei Monate ein süßes Früchtchen und sendet dir ein Herz.
01:40:20 Vielen, vielen Dank und einen schönen Abend. Du, der Froschbräulegam, das habe ich schon vorgelesen, Fabi. Achso, ich dachte, das passt. Nee, aber ich habe es ja schon mal gerade kürzlich vorgelesen. Wenn eins finden könntest, was nicht ganz furchtbar lang ist, ja? Ist ja keins im Dings dann, gell? Wir können auch das Gewünschte, wenn ich es finde, vorlesen. Ich bin immer froh, wenn es groß gedruckt ist, denn meine Augen, die viel lassen zu wünschen übrig.
01:41:02 Wie wär's mit der Sternensan? Ja, gib mir Zeit. Ich hoffe, dass es nicht... Also die Japanischen sind eigentlich alle schön, gell? Wenn's nicht so lang ist. Danke dir, Fabi.
01:41:21 Der Sternensamt. Vor unendlich langer Zeit beschlossen die beiden Sterne, die jeweils über den Norden und den Süden im Tierkreis gesetzt sind, sich zu vermählen und Kindern das Leben zu schenken. Der Polarstern war der Gatte und das Kreuz des Südens die Gattin.
01:41:41 Der Wunsch wurde gesegnet und es drückte die Zeit heran, der das Kreuz des Südens die Kinder auf die Welt bringen sollte. Kurz vorher begab sich die Gemahlin zum obersten Himmelsherrn und bat ihn, Herr, sage mir, wo ist der beste Platz für die bevorstehende Geburt? Der Himmelsherr ließ seinen Blick für eine Weile über die irdische Welt schweifen und er entdeckte schließlich die liebliche Insel Taketomi.
01:42:10 Wunderschön lag sie im blauen Südmeer und Korallenriffe, an denen sich die weißen Wellen brachen und säumten sie. Der Himmelsherr lächelte erfreut, als er die einladende Gegend sah. Dann drehte er sich um zum Kreuz des Südens und sprach milde. Ich denke, für die Geburt deiner Kinderchen ist die Südseite von Tagitome ein guter und passender Ort.
01:42:35 Dort sind die Wasser warm und die Strömung im Meer ist sanft und ungefährlich. Ja, meine Liebe, begib dich zur Südseite der Insel Tagetomi. Das Kreuz des Südens folgte gerne dem Rat des obersten Himmelsherrn und es begab sich hinunter nach Tagetomi. Und dort schenkte sie im warmen, ruhigen Meer auf der Südseite der Insel vielen kleinen Sternenkindern das Leben.
01:43:03 Die Seeglernste friedlichem Sonnenschein und die Korallenrefe wehrten die hohen Wellen ab. Die Wiege der Sternchen war bezaubernd schön. Die Sternenmutter betrachtete ihre Kinder voll Freude. Dann stieg sie wieder hoch in den Himmel. Die Arme voller, die Arm bluste nicht, dass sie sich einen mächtigen und furchtbaren Feind gemacht hatte.
01:43:30 der beherrscher über das meer der sieben drachen gott war schnell gewahr geworden was sich in seinem wasserreiche zugetragen hatte er sah daß die see verunreinigt war und er wurde sehr böse man hatte ihn nicht um erlaubnis gefragt sondern einfach sein rei für die geburt der sterne benutzt sein zorn wuchs unermesslich er beschloss diesen frevel zu bestrafen
01:43:57 Und deshalb rief er eine Riesenschlange, die in seinen Diensten stand, zu sich. Zu dieser sagte er, seine Augen sprühen vorher, es ist ungeheuerlich. Das Kreuz des Südens hat in meinem Kristalahn mir viele Kinder in die Welt gesetzt und vorher nicht einmal gefragt, ob es mir recht ist. Das kann ich nicht dolden. Geh darum hin und vernichte diese Sternenkinder. Friss sie auf.
01:44:27 Die Riesenschlange gehäuchte dem sieben Drachengott und sie begab sich sogleich in das Meer auf der Südseite von Tagetome. Dort spielten die Kinder des Sternenpaars im Wasser und sie waren allerliebst. Die Riesenschlange riss augenblicklich ihren großen Rachen auf, verschluckte die Kinderchen und brachte sie allesamt um.
01:44:50 Oh Gott, später spieße die toten Körper wieder aus, die Wellen erfassen sie und wurschen sie hinüber an den Strand Higashimisaki, der auf der Südseite der Insel Tagetomi liegt. Dort sammeln sich mit der Zeit die Sternenkörperchen an und auf diese Weise ist der wunderschöne Sternensand entstanden. Am Strand Higashimisaki gab es ein... Na, wie heißt das Wort?
01:45:23 Komm her, klasse.
01:45:25 Ein Utaki. Und in diesem heiligen Ort wohnte eine sanfte und lebenswürdige Göttin. Die Himmlische sah die toten Sternenkinder und sie taten ihr unendlich leid. Sie sammelte eine Handvoll von ihnen und legte sie in ihr Weihrauchgefäß vor ihrem Utaki. Dabei dachte sie, beim Inselfest werden die Menschen hier Weihrauch verbrennen. Dann können diese Sternchen...
01:45:54 mit dem Rauch zusammen in den Himmel aufsteigen und zu ihrer Mutter, dem Kreuz des Südens, gelangen.
01:46:01 Und wie es die Göttin gehofft hatte, so geschah es auch. Beim nächsten Fest verbrannten die Gottesdiener sehr viel Weihrauch in dem Gefäß und der Sternensand stieg mit den Heiligen Dunst zusammen hoch hinauf in den Himmel. Auf der Insel Tagetomi ist Isaijia-Sositi geworden, jedes Jahr bei der Feier am Higashi-Misaki-Strand neuen Sternensand in das Weihrauchgefäß des Utaki zu füllen.
01:46:30 Und jedes Jahr steigen Sternenkinder mit dem Rauch hinauf zu ihrer Mutter. Schon unendlich viele haben diese Reise machen dürfen. Und deswegen seht ihr, wenn ihr ganz genau hinschaut, um das Kreuz des Südens viele winzig kleine Sternchen glitzern. Ist auch schön, gell? Erstmal habe ich gedacht, es ist schrecklich, aber es ist doch schön. Die japanischen Märchen sind meistens sehr, sehr hübsch.
01:47:03 So, das war jetzt das Göttemärchen, oder? Wir kommen voran. Ja. Dann kommt wieder eine Fragerunde. Die Kornblumen hat noch einen Märchenwunsch, und zwar das Erdbeermädchen. Kenn ich nicht. Kann mir gesagt werden, von wem das ist? Ich weiß nicht, ob ich das habe. Ich glaube es nicht, ist mir gar nicht bekannt. Das Erdbeermädchen. Mädchen, gell?
01:47:44 Ist aber kein Märchen, glaube ich. Ist kein Märchen? Nee. Dann bitte ich, dass du dir was anderes wünschst, gell? Tut mir leid. Was anderes, Jan. Das dauert. Wirst du dich weitermachen? Also gut. Jannecke hat noch einen Märchenwunsch, das Mädchen mit den Schwefelhölzern für Omas Geburtstag streamen. Vielen, vielen Dank. Ist mein Lieblingsmärchen.
01:48:44 Ich danke dir. So. Und Jan Ekel schreibt, danke liebe Oma für die Grüße und ein lila Herz. Und Miss Muffin, danke dir, Marmeladenoma und ein rotes Herz. Und der Sprudelatom, liebe Grüße und ich hoffe, euch gefällt's. Ein rotes Herz. Nun präsentiere ich den... Hallo liebe Marmeladenoma und einen wunderschönen guten Abend wünsche ich dir, den Fabian und den Janik natürlich in jedem ganzen Chat ebenfalls.
01:49:34 Es ist schön, dich wiederzusehen. Ich freue mich, dass du hier bist. Ich habe gesehen, dass du dein eigenes Buch veröffentlicht hast. Ich kam aber leider noch nicht dazu, das zu holen. Ich habe es auch noch nicht gefunden oder gesehen. Das will ich Ihnen mal zeigen. Aber das wird auf jeden Fall noch kommen. Ich will zeigen meinen langen Vermissten. Ich freue mich auf jeden Fall darauf. Einen wunderschönen Abend, wo der Kreativer berlinigt.
01:50:08 Mein Brüderchen, was ein Bruder geworden ist. Schön, dass er endlich mal wieder da war. Sehr, sehr, sehr vermisst. Sehr vermisst. Was habe ich jetzt gemacht? Die Scott hat keinen Zugriff auf dein Mikrofon. Du kannst einen Zugriff in dir... Ja, dann hast du dich sehr verdrückt. Ehrlich? Jetzt ist ja... Haben schon Quatsch gemacht. Danke, Fabi.
01:50:39 Schleifenfee, danke für die Zeit mit euch. Schön, wenn wir uns wiedersehen. Bis bald, eure Schleifenfee. Dann schickt sie wieder ihre Herzenskette. Lila, hellblau, dunkelblau, grün, gelb, orange, lila, hellblau. Vielen, vielen Dank, liebe Schleifenfee. Bis bald. Ja, nächste Woche bekommst du Post, gell?
01:51:09 Sascha, heute war im Kino das Kinofest. Das ist ein bundesweites Event heute und morgen. Alle Filme kosten auf allen Plätzen in allen Vorstellungen nur 5 Euro Eintritt. Außerdem gibt es in jedem Kino ein Rahmenprogramm. Das besteht unter anderem aus vielen Previews. Was ist das in Preview?
Kinobesuch und persönliche Botschaften
01:51:3001:51:30 Eine Vorschau. Und Sondervorstellungen. Und Sonderaktionen in Aachen gibt es beispielsweise kostenlose Führungen. An einer habe ich heute teilgenommen. Man bekommt zunächst einen Film gezeigt, der extra...
01:51:49 für die Führungen anlässlich des 100. Jubiläums des Kinobetriebes produziert wurde. Und soweit, ich weiß, nur auf den Führungen insgesamt sechs in Aachen und sechs im Ursprungskino des Bestreibers in Alsdorf gezeigt wird. Danach ging es in den Maschinenraum, den man auch Vorführraum oder offiziell
01:52:11 Bildwerferraum nennt. Dort zeigte man uns alles, auch eine der Festplatten, auf denen die Filme kommen. Dann ging es in den Flur des Ultimatsaals, einem Saal mit besonders hochwertiger Technik. Da der im Spielbetrieb war, konnte man dort wegen der Laserprojektion nicht in den Maschinenraum hinein. Dann ging es in die Popcornküche.
01:52:39 Die zu sehenden Säcke sowie die genauso großen Stabelsäcke reichen für 11.
01:52:45 eineinhalb Tage Kinofest. Also für den ganzen Tag. Das Metallteil ist die Popcornmaschine. Rote Säcke sind besondere Sorten wie salzig oder karamell. Jeder, der wollte, also alle bekamen dort auch noch eine kleine Tüte frisches Popcorn. Zum Schluss ging es noch in den Posterraum, wo Poster gelagert werden und Filme bestellt werden. Das war sehr interessant.
01:53:13 Die Mitarbeiterin erkannte mich auch sofort von der Führung im letzten Jahr wieder. Es gab auch viele Infos, von denen viele nichts wissen, die aber hoffen, die aber öffentlich sind. Da warst du in deinem Element, lieber, lieber Sascha. Das erste Bild. Und da sind die vielen, vielen Popcorns.
01:53:52 Ein Klassiker. Was der Sascha alles erlebt. Wir danken dir, Sascha. Nicht beim Text schauen. Immer beim Bild runter streichen. Bitte? Immer beim Bild runter streichen. Danke dir. Ich vergessliches Weib. Kornblum schreibt kein Problem, dann wünsche ich mir eine Ballade. Und zwar Herr vom Ribbeck auf Ribbeck im Habenland. Der Herr von Ribbeck. Ja, der ist auch sehr beliebt.
01:54:23 Einfach reden hat auch ein Märchenwunsch. Die drei Männlein im Walde von Grimm und ein Wassermarsch vom Sprudel atoben kam noch. Gleich fertig. Vom Walde. Ein Wassermarsch. Ich danke dir. Ich danke dir und bin ganz happy, dass du mal wieder da warst. Vielleicht kommst du doch mal wieder. War eine schöne Zeit. Vielleicht schaffe ich es noch, dass es nicht umfällt.
01:55:18 Sascha, wann hast du den Geburtstag, Oma? Meiner ist am 11. September. So, so. Soll ich ihm sagen, wenn ich hab? Ich hab am 23. September, Sascha. Und wenn du willst, schicke ich dir eines von meinen Büchern. Der 9. Geburtstag. Ich weiß bloß nicht, ob ich deine Anschrift habe. Kein Brief von dir, oder?
01:55:58 Vielleicht kannst du mal deine Anschrift klicken, dann schicke ich dir ein Buch zum Geburtstag von meinen vielen, vielen Büchern, die ich da in meinen Regalen habe. NRW Zocker schreibt, hoho, liebe Omi, gestern ist dein Buch angekommen und ich habe schon angefangen zu lesen. Einfach toll, mach weiter so und bleib, wie du bist. Ihr seid echt tolle Menschen. Freut uns ganz, ganz arg. Dein Lob ist schön.
01:56:26 Und dass so viele das Buch kaufen, ist auch sehr, sehr schön für uns.
01:56:34 Und hier kommt gerade ein Raid rein. The JoCraft Raid uns mit 384 Zuschauern. Wie viel? 384. Schön, dass du da bist. Reine Wahnsinn. Schön, dass er herbeiströmt. Wir freuen uns sehr. Gibt ein weiteres Märchen, gell? Ja. Wir haben ihn tatsächlich kurz auf der Gamescom entdeckt. Hat leider nicht mehr so viel Zeit. Wahnsinn, Wahnsinn.
01:57:03 Freude uns sehr, freude uns wirklich sehr. Der Sprudelaturm, es ist schön, dich wiederzusehen, liebe Schwesterlein. Ein lieder Herz und ich danke allen für den lieben Worte mit Bezug aufs Video. Und noch ein lieder Herz. Ja, das ist wirklich fast eine große Freude, dich mal wieder da zu haben. Und aus dem Brüderlein ist ein Bruder geworden.
01:57:33 Sascha, hab dir schon mal geschrieben und du mir, ist aber eine Weile her. Also wenn das nichts ausmacht, Sascha, dann müsste ich nicht sehr rumwühlen in den vielen Briefen. Wenn man dann vielleicht ganz kurz deine Anschluss schickt, willst du nichts ausmacht? Überleg's dir. Und an die neuen Zuschauer, wir machen gerade eine Fragerunde. Das heißt, ihr könnt auf dem Discord von uns oder auch hier im Twitch-Chat der Oma Fragen stellen.
01:58:04 Jetzt heute Abend, oder was? Jetzt gerade machen wir noch eine Fragerunde. Wir machen jetzt noch eine Fragerunde? Machen wir doch gerade. Ach so. Ich bin total übermeldet. Sascha Frings habe ich schon an Janik auf die Discord geschickt. Seine Anschrift Janik. Das Geld gibt es mir.
01:58:32 Letztes Mal haben wir es vergessen. Soll ich es aufschreiben oder merkst du dir? Ich merke es mir. Bitte? Ich merke es mir, aber du kannst es auch gerne mal aufschreiben. Ja, also Anschrift, Anschriftzeichen. TV Flix hat auch einen Märchenwunsch noch? Discord ja nicht. Moment noch, bitte. Ja, und wer hat was? Einen Märchenwunsch und zwar Frau Holle. Frau Holle. Ich war sehr beliebt.
01:59:16 bringt uns ein bisschen Kühlung. Hede-Rakete. Pau Pau begrüßt die Märcheninsel und Hede-Rakete und von A nach B schließt sich an. Viel Freude euch allen. Das ist aber sehr, sehr lieb. Heißt Pau Pau Wahnsinn.
01:59:43 Wichtig ein schönes Tier. Oh Gott, ist wirklich süß. Hast du es schon einmal gestreichelt, Janik? Ja. Ach, das ist ein schönes Tier, gell? Vielen Dank, freut uns sehr. Und schön, dass ihr da seid.
Fragen der Zuschauer und Lebensweisheiten
02:00:0402:00:04 NRW Zocker schreibt, liebe Omi, bitte verrate uns das Geheimnis, wie man in deinem Alter noch so glücklich und lebensfroh ist. Weil das Leben ja leider hart ist und auch aktuell nicht einfach ist.
02:00:19 Leben ist nicht leicht, das ist wirklich wahr und auch alt werden ist nicht leicht. Aber erstens bin ich ungeheuer dankbar, dass mir das Schicksal so ein langes Leben schenkt, denn meine ganze Familie ist sehr, sehr jung gestorben. Und ich lebe sehr gerne und ich...
02:00:44 Wie gesagt, ich bin dankbar dafür. Und meine Umgebung, meine ganzen lieben Menschen und meine Fans und die Sendung machen mich einfach glücklich. Ich freue mich jeden Morgen, wie ich auch stehen kann. Es ist nicht so unbedingt leicht, aber ich lebe gerne. Das ist einfach. Und vor allen Dingen, ich habe ein Leben, ich nenne es immer Win-Win.
02:01:11 Geben und nehmen. Und das ist wunderbar. Das ist eines Geheimnisses. Geheimnis. Und Maß vor Leben. Muss ich noch mehr sagen, Roland? Reicht das, Janik? Ich glaube, das reicht, ja. Reicht. Wenn du noch mehr wissen willst, dann schreib mir einen Brief. Auch die Briefe sind mir sehr wichtig. Also ich glaube nicht, dass ich so...
02:01:40 lebhaften Geistes noch wäre, wenn ich nicht diese Sendung hätte. Und da bin ich ihm Yannick sehr dankbar dafür. Denn der hat es erfunden. Und der Gronkh hat uns gefördert. Das sage ich ja immer, immer wieder. So. Und hier kam noch ein neues süßes Früchtchen rein. Und zwar Piccolo. Vielen, vielen Dank und einen schönen Abend für dich. Den Restabend halt.
02:02:09 Einfach Fabi schreibt, ich finde, dass die Schwere des Lebens das Leben erst lebenswert und wertvoll macht. Damit weiß man zu schätzen, was man hat. Wäre alles toll, dann wäre es ja nichts Besonderes mehr. Ich sage ja immer, Dinge überwinden macht uns stärker.
02:02:31 Und es gibt da noch so ein Sprüchle. Wer alle Tag nur Kuchen isst, Fasteten und Kapaunen, der weiß ja nie, wann Sonntag ist und kennt nur schlechte Launen. Passt zu dem, was du gesagt hast. Ist auch mit ein Grund. Ja.
02:02:55 Was haben wir denn da? Der Sprudelatom, das weißt du vielleicht nicht, mein Schwesterlein, aber ich bin doch häufiger Samstag da. Dennoch war ich, sagen wir mal, unsichtbar da, da es nicht so viel Zeit gab, ein Wörtchen zu schreiben. Aber ich bemühe mich mal öfters zu melden und ein Lilaherz. Würde mich sehr, sehr freuen. Hab ich nämlich wirklich gemisst.
02:03:24 Nico Suy schreibt, du bist der Beweis, dass es nie zu spät ist, etwas zu unternehmen. Ja, lieber spät als nie. Und irgendwie habe ich manchmal das Gefühl, ich kriege so viel zurück, was mir die Kriegszeit und die Kindheit überhaupt genommen hat. Ich habe einen unglaublich interessanten Lebensabend.
02:03:55 und liebevollen Lebensabend. Der Sascha hat in diesem Saal, habe ich heute Ninja Turtles geschaut. Sascha steckt voll mit Filmen und allem Möglichen. Teilweise sehr interessant. Der Spudelatom schreibt noch, ich dich ebenfalls und ein lilaherz. Ist aber schön. Freut mich sehr, freut mich sehr.
02:04:43 Vita Lemm schreibt, meine Oma hat auch einen Spruch in der Küche hängen, der mir immer wegweisend war. Sag ihn. Steht nicht dabei. Ach, aber schade. Lass ihn uns hören. Ich habe ja tausend Sprüche in meinem Kopf, das ist unglaublich. Na ja, sind manchmal recht interessant, gell. Jetzt ist mir natürlich neugierig auf den Spruch.
02:05:22 Le Vida Hero schreibt, du erinnerst mich an meine verstorbene Oma, das macht mich glücklich. Das sagen ganz, ganz viele Fans und macht mich auch glücklich. Ich bin eben eure Samstagsoma. Ich kann eure Oma nicht ersetzen, aber ich kann es euch leichter machen.
02:05:46 Der Sprudelatom, dich ebenfalls ein lilaherz und ich habe gerade gehört von Janik, ihr bzw. Janik war auf der Gamescam 2023. Wie war sie denn und wie ist das Fazit? Dürfte man das erfahren? Und der Fabian war auch dabei, gell Fabian? Ich kann es nicht mehr. Ich bin durch meine G.
02:06:14 Ich kann immer so lang, so viel gehen. Aber ich glaube, die Jungs waren einmal ganz froh, dass sie immer dahinter ihrer alten Oma herlaufen mussten. Dass sie mal frei waren vom Rollator schieben und so weiter. Wenn ihr was sagen wollt, sagt Jungs. Ja, war sehr schön. Wir haben uns einige Spiele und Stände angeschaut. Zum Beispiel haben wir...
02:06:41 Park Beyond gespielt und haben so eine DVD-Box mit dazu bekommen, das war ganz cool. Da baut man seinen eigenen Freizeitpark quasi auf. Also war es sehr schön. War schön, ja. Früher hat mir das auch sehr gut gefallen. Aber manche Dinge sind jetzt halt vorbei. Alles hat seine Zeit. Und Gamescom kann nicht mehr zu meiner Zeit.
02:07:09 Sascha schreibt noch, habt ihr die militante Veganerin gesehen und sie mit verspottet? Habt ihr? Mia? Ja? Wir haben sie nicht gesehen. Ich weiß nicht mehr, dass sie da war, ehrlich gesagt. Sascha wurde nicht gesehen.
02:07:26 Schau, Nicke, hier mal wieder schöne Bilder aus dem blühenden Garten meiner Eltern. Ein Lederherz. Sie haben viel Glück mit Pflanzen wie jedes Jahr. Ein rotes, ein oranges, ein gelbes, ein grünes, ein blaues und ein Lederherz. Und dann kommen noch die schönen Pflanzen. Die haben bestimmt den grünen Daumen. Das erste Bild. Das zweite Bild, ja, wunderschön.
02:08:10 Wieso kommt dann immer was anderes da bei mir? Weil du aufs Bild irgendwie kommst. Weil du immer auf das Bild kommst. Ach so. Dieter Lebing hat jetzt den Spruch übrigens auch. Kann ich dir gleich vorlesen, wenn du möchtest. Ich zeige gerade das letzte Bild noch, gell, von dem schönen Garten. Vielen, vielen Dank. So, ja, jetzt kommt der Spruch. Zufrieden sein ist große Kunst. Zufrieden scheinen...
02:08:36 bloßer Dunst. Zufrieden werden großes Glück, zufrieden bleiben Meisterstück. Sehr schön. Vielen, vielen Dank und liebe Grüße an die Mutter oder Oma? Warst du Oma? Ja. Liebe, liebe Grüße.
02:08:55 Und Crafter ist jetzt ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und einen Rest. Schönen Abend für dich. So, Herr Can schreibt noch, die Jungs verspotten nicht, auf das Niveau lassen sie sich nicht runter. Noch mal was. Die? Na nee, das macht ihr nicht. Nee. Ist aber sehr lieb, dass es erkannt ist, gell?
Interaktion mit Zuschauern und weitere Märchen
02:09:2702:09:27 Der Sprudelatom, das wäre doch mal eine tolle Idee. Wie wäre es mit einem Video oder Stream, wo die liebe Oma einen ganz eigenen Freizeitpark oder ihr ganz eigenes Märchenland baut? Ich finde das sehr unterhaltsam. Und ein lachendes Smiley. Uff, ist eigentlich nicht so meins, gell, Janik, oder? Ich glaube nicht. Ich bin einfach die Märchenoma.
02:09:56 Einfach Fabi schreibt, ich finde es so angenehm, mal den Tag mit der Marmeladen-Oma zu entschleunigen in einem rasanten Alltag. Ja, das ist sehr, sehr gut. Sehr gut für alle, gell? Meli Bonn ist jetzt ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich.
02:10:19 Hallo, ich komme heute recht spät dazu. Wir haben noch das Spielzeug getestet, was wir auf dem Drödelmarkt gefunden haben. Ich finde es toll, dass so mit Sachen weiterverwendet wird und ist auch nicht so teuer wie neu kaufen. Mit Kleidung und Büchern ist es ja dasselbe. Ja, das haben wir immer und immer gemacht. Mit meinem jüngsten Sohn, da sind wir erst durch die Straßen und haben den Sperrmittel durchstöbert.
02:10:48 Da gab es tolle Sachen früher. Und dann sind wir auf dem Flohmarkt und haben das dort verkauft. War eine tolle Zeit. Von Kornblumen kommt ein Wasser Marsch. Ich danke dir. Glasgib. So, John schreibt, ich esse gerade Torte. Mein Mann und ich haben heute unseren vierten Hochzeitstag. Herzlichen Glückwunsch von uns allen, allen, allen. Herzlichen Glückwunsch, ja.
02:11:31 Jetzt kommen noch schöne, mehrere Sprüche. Schleifenfee. Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein König. Ich halte ein ganz, ganz alter Spruch. Wir danken dir.
02:11:46 Levy Dahero, mein Vater sagt immer, was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Ja, wirklich ein alter, alter Spruch. Vielen Dank. Ich nehme an, dass es noch mehrere kommen. Schön. Jannekel, ja, meine Eltern haben wirklich beide einen grünen Daumen. Immer sehr erstaunlich, jedes Jahr. Ja, welch ein Glück, so einen Garten zu haben.
02:12:21 Das erste Bild, dann kommt noch eins und ein drittes noch, drei zeige ich immer. Sehr, sehr schön. Da würde ich mal gerade sitzen. Vielen Dank. Der Sprudelatom, na ja, okay. Aber wie sagt man ja so schön, Fagen kostet nichts. Ich wünsche dir Fabian, Janik und Co einen wunderschönen Abend und einen schönen Resttremen. Und man sieht sich demnächst wieder.
02:13:19 ganz bestimmt oder wahrscheinlich sagen würde, drei Lilaherzen, eine wunderschöne gute Nacht und nochmal drei Lilaherzen. Wir danken dir. Wenn du möchtest, können wir auch mit dem Zusatzmärchen anfangen. Ja, wir sind sowieso wieder spät heute, gell? Geht ihr noch drei? Du weißt ja, ich liebe diese Fragerunde so arg, gell? Dann fang mal an. Baldox schreibt Hallo, wie geht es? Geht uns ganz prima.
02:13:57 Svenny schreibt, warum habe ich den Kanal nicht früher entdeckt? So eine beruhigende Stimme. Lieber spät als nie und schön, dass du da bist. Hast du drei jetzt schon oder hast du zwei? Ich kann dir noch eins vorlesen. Soja Chan schreibt noch, danke ihr Lieben. Und wir danken dir, dass du da bist.
02:14:24 Und der Sascha schreibt, diese Nervensäge namens militante Veganerin war da, hat vor Ort massiv für vegane Ernährung protestiert und wurde ausgebucht mit Sprüchen wie, wir essen Fleisch oder halt die Fresse, was laut Videos von allen gegrölt wurde. Naja, da hättet ihr sowieso nie mitgemacht. Na denn.
02:15:00 War wahrscheinlich alles bei der Gamescom. Jannik, wieviel habe ich jetzt schon? Habe ich schon drei? Ich glaube nicht mehr. Nee, vielleicht habe ich erst angefangen, oder? Aber es kommt nichts. Bei mir. Willst du noch zwei machen? Statt meiner. Anstatt. Rive schreibt, ich würde mir gerne die drei kleinen Schweinchen für meine Tochter wünschen.
02:15:29 Haben wir die eigentlich noch nie vorgelesen? Haben wir schon mal vorgelesen? Haben wir schon? Ja. Und von wem sind die? Wisst ihr das? Kannst du das finden? Ja, nicht. Ich schau grad schon. Dann ist es nicht so schwer zu suchen, weißt? Das ist ein englisches Märchen. Ein was? Ein englisches Märchen. Aha, ja, kannst du das finden? Ja. Gut. Ein englisches Märchen. Es sind keine Engländer da, gell? Oder? Ja. Schade.
02:16:14 Die Franzosen schauen uns sowieso nicht an. Das wundert mich immer, immer wieder. Ich glaube, ich habe noch eins. Und wenn ich keins habe, mach ich... oder doch, ja. Till Regenbogen, Tiere sind etwas Tolles und ich bin jetzt seit über einem Jahr Vegetarier. Wunder, wunderschön, Till Regenbogen. Beides freut uns sehr. Schön, dass du da bist.
02:16:49 Ich hab jetzt eh drei, Fabian. Soll ich dir das geben? Ja. Jetzt haben wir die zweite Fragerunde, dann kommt jetzt eigentlich nur noch das Gedicht, gell? Oder? Das Extramärchen. Ach, Extramärchen noch. Ja, schauen wir mal, was wir da aufgeschrieben haben. Kalle hat sich zu lang. Froschkönig käme in Frage. Schwäfel hat sich auch zu lang. Beriebig käme in Frage.
02:18:03 Weißt du noch irgendwas, was man vorschlagen könnte? Der Froschkönig. Frau Holle, hole diese drei Sachen. Willst du Dings fragen? Ich mach eine Umfrage. Frag schon, ja. So, die meisten sind bis jetzt für Ribbeck. Kannst du das dann suchen, Fabi? Ich hole schon mal die Bücher dafür. Also Ribbeck und Frau Holle sehe ich hier sind am beliebtesten. Froschkönig hat aber noch, glaube ich. Oder? Nicht?
02:19:13 Ja, das wollen tatsächlich nicht so viele hören. Also, Rippek hat gewonnen mit 94 Stimmen. Fabi, hast du es gehört? Ja, habe ich schon gefunden. Ach, schon nicht, danke dir. Warte mal, ich muss ja gerade Rippek streichen hier. Rippek, Rippek, da streichen wir ihn. Und da streichen wir ihn hin. Heides, Rippek.
02:19:46 Danke Fabian, habe ich gesagt. Chris schreibt, hellseher ist Fabian auch noch. Der Fabian, der kennt unsere Bücher mehr als ich. Das ist auch ein ungeheures Gedächtnis, Gell-Fabi. Also, Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Haveland. Ich will, dass ich auch noch so schön dabei bin.
Märchenzeit und Gedichte
02:20:2102:20:21 Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland Ein Birnenbaum in seinem Garten stand Und kam die goldene Herbsteszeit Und die Birnen leuchteten weit und breit Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl Der von Ribbeck sich beide Taschen voll Und kam in Panthenen ein Junge daher So rief er Junge, wisst ne Bär?
02:20:49 Und kam ein Mädel, so rief er, Lütt dirn, komm an rüber, ich geb dirne Birn. So ging es viele Jahre, bis Lobisam, der von Rippig auf Rippig zu sterben kam.
02:21:05 Erfüllte sein Ende, es war Herbsteszeit, wieder lachten die Birnen weit und breit. Da sagte von Ribeck, ich scheide nun ab, leg mir eine Birne mit ins Grab. Und drei Tage darauf aus dem Doppelterhaus trugen von Ribeck sie hinaus. Alle Bauern und Büden mit feier Gesicht sangen, Jesus meine Zuversicht.
02:21:35 Die Kinder klagten das Herze schwer. Er ist tot, wer gibt uns nun Bier?
02:21:45 So klagten die Kinder. Das war nicht recht. Ach, sie kannten den alten Rebeck schlecht. Der neue Feilich, der knausert und spart, hält Park und Birnbaum strenge verwahrt. Aber der alte, vorahnend schon und voll Misstrauen gegen den eigenen Sohn, der wusste genau, was er damals ertat, als um eine Birn im Grab erbat.
02:22:13 Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus ein Birnbaumsprössling sprost heraus. Und die Jahre gehen wohl auf und ab, längst wolpt sich ein Birnbaum über dem Grab. Und in der goldenen Herbsteszeit leuchtet's wieder weit und breit.
02:22:39 Und kommt ein Jung übern Kirchhof her, so flüstert es im Baume, was ist denn ein Bär? Und kommt ein Mädel, so flüstert es, lüt den, kommen Röber, ich gebe dir eine Bär. So spendet Segen noch immer die Hand, dies von Riebeck auf Riebeck vom Haveland. Soll ich die Bilder zeigen oder nicht? Bitte? Wenn du möchtest, gerne. Manchmal sieht sie gut.
02:23:18 Sie haben mich sehr schön gemacht. Da ist ja der Herr von Rippegg. Ja, und das ist ja noch mal groß. Das ist ein süßes Büschlitz, was wir da haben. Es ist ein bisschen dunkel, kann man das trotzdem sehen. Das Trauergefolge. Ja, sieht man. Sieht man, ja. Und da weinen sie alle miteinander.
02:24:21 Als ich Kind war, war ich ein Nachbarsehepaar. Mann und Frau hatten keine Kinder. Die Frau, die konnten wir alle gar nicht leiden, die war immer mürrisch und finster. Aber der Mann, der hatte immer Bonbons in der Tasche für uns Kinder. Immer und immer.
02:24:51 Vielleicht war sie so bestimmt, vielleicht hätte sie auch keine Kinder gehabt, aber er hat dafür alle Nachbarkinder mit Bonbons beschenkt. Noch mal die Birnen. Ja, das ist mir kürzlich eingefallen, der Nachbar. So, und jetzt kommt eigentlich nur noch ein Gedicht, oder?
02:25:47 Unspruch oder was hier, oder? Märchen haben wir vorgelesen, ja? Also weitere begeben. Ja, also. Der Garten trauert kühl, sinkt in die Blumen der Regen. Der Sommer schauert still seinem Ende entgegen.
02:26:10 Goldendopf Blatt um Blatt nieder vom hohen Akazienbaum. Sommer lächelt erstaunt und matt in den sterbenden Gartentraum. Lange noch bei den Rosen bleibt er stehen, sehnt sich langsam, tut er die großen, müdgewordenen Augen zu. Er sehnt sich nach Ruh.
02:26:37 Ist von Hermann Hesse. Und dann kommt noch ein Spruch. Vom Unglück erst zieh ab die Schuld. Was übrig ist, trag's mit Geduld. Das ist von Theodor Sturm. Ein kleiner englischer Spruch. If you can dream it, you can do it. Das war jetzt alles. Ein bisschen überzogen wie üblich.
02:27:10 Es bleibt uns nur übrig, euch Gute Nacht zu wünschen. Passt auf euch auf, dass wir uns am Samstag wiedersehen auf der Märcheninsel. Bleibt euch treu. Helft denen, die ärmer sind als ihr. Ade, eure Marmeladenoma, Enkel Janik und Walenkel Fabian.