OMAS Gemütlicher Stream Stream vom 07.08.2021
Märchenhaftes Treffen in gemütlicher Runde – was wurde erlebt?
Bei einem lockeren Treffen in vertrauter Runde wurden zwei Grimms Märchen vorgetragen, eine neue Schneckenart präsentiert und gesellschaftliche Themen angesprochen. Neugierige Zuschauer:innen hatten die Möglichkeit, über ein Märchen abzustimmen und persönliche Geschichten auszutauschen. Der Abend endete mit einer herzlichen Verabschiedung und einem Märchen zum Einschlafen.
Start des Streams und Vorstellung der neuen Studio-Atmosphäre
00:03:3600:03:36 Willkommen auf der Märcheninsel bei Enkel Janik, Wal-Enkel Fabian, jede Rakete von A nach B und im Geiste mit dabei ist unsere liebe Marmeladenoma. Der zweite Stream aus dem neuen Studio. Die Märcheninsel sind ein bisschen verwandelt, aber ihr seht ja, vieles ist wieder übernommen worden von Omas Studio. Und wir haben eine neue Tafel, ihr habt es vielleicht schon gesehen.
00:04:04 Hier haben wir ein paar Sachen gepostet bei Instagram und Co. Und Hedera-Kete und Enkel Janik, die haben das dekoriert. Und ich denke, da kommt noch das eine oder andere im Laufe der Zeit dazu. Ihr könnt gerne auch was schicken ins Postfach für unsere Deko-Tafel oder für unseren Hintergrund. Da freuen wir uns. Und wir haben schon Post bekommen. Und ich konnte noch nicht alle beantworten. Es tut mir wirklich leid. Wir freuen uns über Post.
00:04:31 Also wir haben vom Rieselchen eine Karte bekommen aus Binz an der Ostsee. Wunderbar, hat uns sehr gefreut aus dem Urlaub. Und der Chris Block hat uns auch eine Karte geschickt, aber nicht nur eine Karte, der war auch im Urlaub. Der hat uns noch ein paar andere tolle Sachen geschickt. Und zwar...
00:04:47 spanische Getränke. Und da haben wir was für den Janik. Das ist Patito de Chocolat. Und natürlich den Fabian. Wir können das mal rüberreiten. Und dann haben wir noch zwei, wie ich vermute.
00:05:08 selber gesammelte Muscheln oder Schnecken sind das, die Schnecke der Woche, haben wir als neue Deko. Vielen lieben Dank, lieber Christoph, freut uns sehr. Die legen wir dann hier hin. Und jetzt geht es gleich los. Aber der Walenkel Fabian, der zündet erstmal die Kerze an für die Unglücklichen dieser Welt, aber auch für die Glücklichen dieser Welt. Ich muss immer ein bisschen schauen, nicht, dass noch meine Haare fehlen.
00:05:40 Und dann geht es auch gleich los, es sei denn der Enkel Janik hat noch was zu berichten. Ja. Federtiger ist jetzt 63 Monate ein goldenes Süßes Früchten. Schreibt, guten Abend, ihr Lieben. Guten Abend, Federtiger. Vielen Dank. Regina Stumpf ist 57 Monate ein Süßes Früchtchen. Schreibt, guten Abend, ihr Lieben. Vielen Dank, Regina Stumpf. Toll, schön, dass du da bist.
00:06:06 Wie viele Tierchen ist 50 Monate ein goldenes süßes Früchtchen? 50 Mal. Hallo, ihr Lieben. Bitte, Remming, 36 Monate ein süßes Früchtchen. Hallo, ihr Lieben, ich wünsche allen einen schönen Abend. Ich bin heute still dabei, voraussichtlich im September kann ich wieder voll dabei sein. Okay, im Lurk. Einmal hat die Marmeladenoma mich gefragt, Tino, was ist denn das? Da hat jemand geschrieben, ich bin im Lurk. Eigenartig, ne?
00:06:35 Da lachen die zwei da drüben, freuen sich. So ist es immer. Kein Zettel dabei hat, nicht wahr? Darauf ein Prösterchen. Ich habe heute meine Pilztasse dabei.
00:06:55 Da ist ein Gemisch drin, was sehr lecker schmeckt. Sofa isst 18 Monate ein süßes Früchten, schreibt auch viele weitere Jahre. Vielen Dank. Sofa, hi, freut mich.
00:07:10 Ja, Mensch. Und dann haben wir eben einen Wassermarsch von Anfani. Ja, sehr gut. Anfani, das freut mich sehr. Cheers. Hier, die Rakete hat geschmackgefärbtes Wasser. Ich habe heute nur Wasser. Ich habe nämlich den Zitronensaft oben vergessen. Und wir trinken hier blaues Wasser. Cheers.
Eröffnung der Märchenstunde mit zwei Grimms Märchen
00:07:3200:07:32 Ja, und jetzt kommt das erste Märchen, wenn ihr wollt. Ich habe gleich zwei Märchen rausgesucht, weil das sind kurze Märchen von den Brüdern Grimm. Und zwar das erste Märchen, das heißt Die drei Sprachen. Warum habe ich es ausgesucht? Ich kenne das Märchen überhaupt nicht. Und jetzt lese ich es einfach mal vor und ich hoffe, es gefällt überhaupt.
00:07:56 Chris Block hat Sterntaler vorgeschlagen. Das wollte ich jetzt nur mal einwerfen. Aber jetzt kommen erst mal die drei Sprachen. Vielen Dank, Chris Block. Vielleicht kommt noch ein Raid rein, was uns sehr freuen würde. Aber jetzt kommt ein Originalmärchen von den Brüdern Krim. Ich hoffe, ich kann es auch richtig vorlesen, denn da sind viele alte Buchstaben drin. Die drei Sprachen.
00:08:22 In der Schweiz lebte einmal ein alter Grab und hatte nur einen einzigen Sohn. Aber der war dumm und konnte nichts lernen. Da sprach der Vater, höre, mein Sohn, ich bringe nichts in deinen Kopf. Ich mag es anfangen, wie ich will. Du sollst mir fort, damit berühmte Meister es mit dir versuchen.
00:08:46 Nun ward der Junge in eine fremde Stadt geschickt und blieb bei den Meistern ein ganzes Jahr. Nach Verlauf desselben kam er wieder heim. Da fragte ihn der Vater, »Nun, was hast du gelernt?« Der Sohn antwortete, »Vater, ich habe gelernt, was die Hunde bellen.«
00:09:09 Das Gott erbarm, sprach der Vater, das ist alles, was du gelernt hast. Nun sollst du in eine andere Stadt zu anderen meistern. Der Junge ward hingebracht und blieb wieder ein ganzes Jahr. Als er danach zurückkam, sprach der Vater, nun, mein Sohn, was hast du gelernt? Der Sohn antwortete,
00:09:36 Vater, ich habe gelernt, was die Vögli sprechen. Da ward der Vater zornig und rief, O du verlorener Mensch, hast du die kostbare Zeit wieder zugebracht und nichts gelernt und schämst dich nicht, mir vor die Augen zu kommen. Nun schicke ich dich zum dritten Mal zu anderen Meistern, aber lernst du diesmal nichts, so will ich dein Vater nicht mehr sein.
00:10:07 Da ward der Sohn wieder in eine andere Stadt zu den Meistern gebracht und blieb das ganze Jahr. Als er nach Haus kam, fragte der Vater, nun, mein Sohn, was hast du gelernt? Lieber Vater, sagte er, ich habe dieses Jahr gelernt, was die Frösche quaken. Da ward der Vater ganz zornig, sprang auf, rief seine Leute und sagte,
00:10:38 Dieser Mensch ist mein Sohn nicht mehr. Ich stoße ihn von mir und gebiet euch, ihn hinaus in den Wald zu führen und zu töten. Sie nahmen ihn und führten ihn hinaus. Aber als sie ihn töten sollten, konnten sie nicht vor Mitleiden und sie ließen ihn gehen und schnitten einem Reh Auge und Zunge aus, damit sie dem Alten die Wahrzeichen bringen konnten.
00:11:08 Der Jüngling wanderte fort und kam nach einiger Zeit zu einer Burg. Da bat er um Nacht, Herr Berge. Ja, sagte der Burghör, wenn du da unten in dem alten Turm übernachten willst, so geh hin. Aber er ist lebensgefährlich, denn er ist voll wilder Hunde, die bellen und heulen in einem Fort und müssen zu gewissen Stunden einen Menschen ausgeliefert haben, den sie gleich verzehren.
00:11:38 darüber war aber die ganze gegend umher in trauer und leid und konnte doch niemand helfen der jüngling sprach laßt mich nur hinab zu den bellenden hunden und gebt mir etwas das ich ihnen vorwerfen kann mir sollen sie nichts tun
00:11:58 Weil er es nun selber nicht anders wollte, so gaben sie ihm etwas Essen für die wilden Tiere und führten ihn hinab zu dem Turm. Und, als er hineintrat, wedelten die Hunde freundlich um ihn herum und grümmten ihm kein Herrchen, sondern aßen, was er ihnen hinsetzte. Am anderen Morgen kam er zu jedermanns Erstaunen gesund und unversehrt wieder heraus und sagte zum Burgherrn,
00:12:28 Die Hunde haben mir in ihrer Sprache offenbart, warum sie da hausen und im Lande schaden. Sie sind verwünscht, solange einen großen Schatz im Turme zu hüten, bis dieser gehoben ist. Dann, erst dann kommen sie zur Ruhe. Ich habe auch aus ihren Reden vernommen, auf was Art und Weise dies geschehen muss. Bei diesen Worten war allgemein Freude, und der Burgherr sprach.
00:12:58 wenn du mir den schatz glücklich hebst so soll meine tochter deine braut sein da unternahm ist der jüngling und hob den großen schatz worauf die wilden hunde verschwanden nun ward ihm die schöne jungfrau angetraut und sie lebten vergnügt zusammen
00:13:19 Über eine Zeit setzte er sich mit ihr in einen Wagen und wollte nach Rom fahren. Auf dem Weg kamen sie in einem Sumpf, in welchem Frösche saßen und quagten. Der junge Graf verstand, was sie sprachen, und war ganz nachdenklich und traurig, sagte aber die Ursache seiner Frau nicht.
00:13:43 Endlich gelangten sie in Rom an, da war gerade der Papst gestorben und unter den Kardinielen großer Zweifel, wen sie zum Nachfolger bestimmen sollten. Sie wurden zuletzt einig, derjenige, an dem sich ein göttliches Wunderzeichen offenbaren würde, sollte zum Papst erwählt werden.
00:14:05 Und als sie das eben beschlossen, in dem gleichen Augenblick trat der junge Graf in die Kirche und plötzlich flogen zwei schneeweiße Tauben auf jede seiner Schultern und sie blieben da sitzen. Wie das die Geistlichkeit sah, erkannte sie das Zeichen Gottes und brug ihn auf der Stelle, ob er ihr Papst werden wolle.
00:14:30 Er war unschlüssig und wusste nicht, ob er dessen würdig sei, aber die Tauben redeten ihm zu, dass es tun möge. Und er antwortete, ja. Da wurde er gesalbt und geweiht, und so war eingetroffen, was ihm die Frösche unterwegs gesagt hatten, und worüber er so bestürzt geworden, dass er der heilige Papst werden sollte.
00:14:56 Darauf musste er eine Messe singen und wusste kein Wort davon. Aber die zwei Tauben saßen ihm stets auf den Schultern und redeten ihm jedes Wort in das Ohr, das er zu sagen hatte. Ja, das war jetzt ein Märchen der Brüder Grimm, die drei Sprachen, das ich noch nicht gekannt habe.
Informationsaustausch und gesellschaftlich relevante Themen
00:15:2000:15:20 Ja, weil es so kurz war, würde ich sagen, Hiderakete, lese ich noch ein zweites Märchen vor von den Brüdern Grimm. Ja, und zwar die Wassernix. Das hatte ich schon gehört. Fabian war so lieb und hat mir da gleich ein Zeichen reingemacht. Vielleicht kommt ja später noch ein schönes Märchen für die Hiderakete. Vielleicht ist das auch ein schönes Märchen. Wir lassen uns überraschen. Ich habe keine Ahnung, ich habe es noch nicht gelesen. Die Wassernix, Brüder Grimm.
00:15:48 Ein Brüderchen und ein Schwesterchen spielten an einem Brunnen, und wie sie so spielten, plumpsten sie beide hinein. Da war eine Wassernix, die sprach, »Jetzt hab ich euch! Jetzt solltet ihr mir brav arbeiten!« Und dem Mädchen gab sie verwirrten, garstigen Flax zu spinnen, und Wasser musste ich sein hohles Fass schleppen.
00:16:14 Der Junge aber sollte einen Baum mit einer stumpfen Axt hauen und nichts zu essen bekam sie als steinharte Klöße. Da wurden zuletzt die Kinder so ungeduldig, dass sie warteten, bis eines Sonntags die Nixe in der Kirche war. Dann entlohn sie.
00:16:37 Und als die Kirche vorbei war, sah die Nix, dass die Vögel ausgeflogen waren, und setzte ihnen mit großen Sprüngen nach. Die Kinder erblickten sie aber von Weitem, und das Mädchen warf eine Bürste hinter sich, das gab einen großen Bürstenberg mit tausend und tausend Stacheln, über den die Nix mit großer Mühe klettern musste. Endlich aber kam sie doch hinüber.
00:17:05 Wie das die Kinder sahen, warf der Knabe einen Kamm hinter sich. Das gab einen großen Kammberg mit tausendmal tausend Zinken. Aber die Nix wusste sich daran festzuhalten und kam zuletzt doch drüber. Da warf das Mädchen einen Spiegel hinterwärts, welches einen Spiegelberg gab. Der war so glatt, so glatt, da sie unmöglich darüber konnte.
00:17:36 Da dachte sie, ich will geschwind nach Hause gehen und meine Axt holen und den Spiegelberg in zwei hauen. Bis sie aber wieder kam und das Glas aufgehauen hatte, waren die Kinder längst weit entflohen und die Wassernix musste sich wieder in ihren Brunnen trollen.
00:17:58 das war ein kurzes märchen ein würiges märchen nicht das bekannteste drüder krim und ich weiß auch warum aber ich dachte ja immer was neues das neues alt ist und jetzt kommt gleich eine fragerunde
00:18:17 Ich habe da auch gleich was. Ich kann jetzt schon mal was vorlesen, solange der farbiges iPad startet. Angesasa schreibt, wie geht es euch? Ich habe große Sorgen. Bei uns auf der Arbeit hat jemand zwei Wochen Praktikum gemacht, der Tuberkulose hatte.
00:18:36 Nun hat das Gesundheitsamt mich und andere Kolleginnen angeschrieben, wir müssen uns testen lassen in sechs Wochen. Jetzt hat sie natürlich große Sorge. Ja, das kann ich mir liefhaft vorstellen. Und angesassen hat, die Kerze brennt für dich. Wir alle drücken und beten für dich die Daumen, dass du keinen Tuberkommunik.
00:18:54 Aber das würde sich auch ankündigen durch bestimmte Symptome. Und ich glaube, Tuberkulose wird auch nicht so ganz, ganz einfach übertragen. Ist eine meldepflichtige Krankheit. Deswegen ist es gut, dass da was unternommen wird. Tuberkulose. Also ich empfehle auch immer für mich persönlich meine Entscheidung. Ich lasse mich gegen viele Dinge impfen. Ich mag jetzt keine Empfehlung aussprechen.
00:19:20 Aber für mich persönlich sage ich immer, ich lasse mich gegen die eine oder andere Krankheit tatsächlich prophylaktisch impfen.
00:19:29 In dem Fall ist es zu spät. Aber, Angela Sasser, keine Angst. Ich glaube nicht, dass du Tuberkulose bekommst. Wir sind einfach optimistisch. Genau. Angela Sasser, übrigens, ich habe heute nicht dein Glas, ich habe vergessen, das zu spülen. Das hast du ja der Marmeladenoma geschenkt. Heute habe ich ein anderes Glas von der Marmeladenoma, das sie mir von A nach B vermacht, nach ihrem Ableben. Aber die Marmeladenoma, sie ist immer dabei. Ich habe immer das Gefühl, die Marmeladenoma ist.
00:19:58 an unserer Seite. Und auf ihre Weise ist er wieder bei diesem Stream dabei. Finde ich auch. Auf jeden Fall. Und das Lustige ist, also hier neben der Kamera steht ihr alter Schlagzimmerschrank und den hat sie sehr geliebt. Und wir haben jetzt da diverse Sachen eingeräumt, an Deko, Büchern und immer wenn man den öffnet, dann riecht es nach Räucherstäbchen. Das ist total verrückt, weil eigentlich dürfte der Schrank überhaupt nicht riechen, weil ich ihn ja komplett restauriert habe und auch eingelassen habe.
00:20:27 Und er riecht trotzdem nach Marmeladenoma. Ja, absolut. Total verrückt. Und immer, wenn man dann aufmacht, kommt dann dieser Räucherschwebchen. Und es sind viele Andenken von der Marmeladenoma da. Zum Beispiel viele ihrer Klamotten, die haben wir aufbewahrt. Das lila Kostüm, das sie immer angehabt hat bei offiziellen Anlässen. Aber jetzt kommt mal noch eine Frage oder eine Aussage in der Fragerunde. Die Great Pumpkin. Guten Abend, liebe Marmeladenfamilie und liebe alle.
00:20:54 Die ganze Woche habe ich mich schon auf den Samstagabend gefreut, den wir wieder in unserer entspannten Wohlfühlatmosphäre genießen können. Auch das Wetter hat sich nach tagelanger Hitze endlich wieder zur Wohlfühltemperatur gewandelt. Ich hoffe, bei euch auch. Ja, also es ist besser geworden tatsächlich, aber es ist immer noch ziemlich warm hier. Wir leben ja im Südwesten von Deutschland. In Karlsruhe war ein Riesenunwetter.
00:21:22 grauenvoll, Überschwemmungen und es gab auch tatsächlich nicht nur Sachschaden. Uns hier in Ettling ist zum Glück nichts passiert, also zumindest weiß ich von nichts. Bei meinem Bruder allerdings, das war ganz, ganz schlimm, der hat mir ein Video geschickt, der wohnt in Rheinland-Pfalz. Da ist der ganze Garten völlig verwüstet, alle Bäume sind umgeknickt und einer ist sogar aufs Dach drauf. Zum Glück ist meinem Bruder nichts passiert, das ist die Hauptsache. Aber die müssen jetzt diesen
00:21:51 Schummel, diesen Wald, erstmal entfernen. Also soviel zum Thema Klimawandel. Natürlich haben wir Klimawandel. Den muss man ins Auge blicken. Wir können das immer noch reduzieren, indem wir neue Dinge, neue Wege gehen. Die erneuerbaren Energien zum Beispiel. Wir kriegen jetzt eine PV-Anlage aufs Dach. Wir kriegen eine Wärmepumpe. Nichts mehr mit Gas.
00:22:17 Und das ist ein Beitrag, den man dazu leisten kann. Und jeder kann für sich selber schauen, dass die Märcheninsel...
00:22:26 Wer weiter lebt und zwar mit regenerativer Energie. Und die Energie, die lacht sich ja last. Von Anab hat mir nichts getrunken. Nein, das ist der Klimawandel. Die Hitze drückt mir immer noch aufs Gemüt. Und die letzten Tage vor der Änderung, die waren wirklich krass. Also um die 40 Grad hat man ganz, ganz oft und wir konnten eigentlich fast nichts mehr arbeiten.
00:22:53 Ich war in meinem Büro und da ist kein Klimagerät oder sowas. Ständig ist das Papier an meinem Arm geklebt. Also es war nicht so lustig, weil ich arbeite nicht nur am Computer. Ich muss auch hin und wieder tatsächlich richtig haptisch ein Blatt Papier in die Hand nehmen. Aber ich war noch nicht fertig mit Great Pumpkin. Gerade eben hat mich noch meine Freundin, die Taube, besucht, um an der Vogeltränke ein paar Schlückchen zu trinken. Und ich mache mir es nun mit einem neuen Tuch gemütlich und lausche euch dabei.
Diskussion über Grenzgeschäfte und Identifikation neuer Projekte
00:23:2100:23:21 Ich wünsche euch und uns allen einen schönen, wundervollen Märchenabend und ein schönes Wochenende mit drei lila Herzchen. Also ich frage mich wirklich, wie kannst du ständig so tolle Sachen schaffen, Great Pumpkin? Jedes Mal ist was Neues dabei. Also du musst ja im Akkord arbeiten, aber es ist keine Arbeit für dich wahrscheinlich, es ist ein großes Hobby. Sind es Halstücher oder Schals? Vielleicht auch so Umhängetücher.
00:23:48 Könnte ich mir vorstellen. Vielleicht kann Great Parkin uns das nochmal erklären. Sieht nach dem Halsdruck aus, hätte ich jetzt gesagt. Ich habe hier noch was von Klein Susi, 78, in Bezug auf die Tuberkulose. Ich kann dir nur sagen, dass die offene, deutsche, ansteckende Variante ist, bei der geschlossen...
00:24:10 ist der Erreger in der Lunge abgekapselt und dadurch weniger ansteckend. Okay, super. Tuberkulose wird meist durch Tuberkulosebakterien und beim Usten übertragbar. Also ich war ja auch schon oft in Indien unterwegs und Kambodscha und Laos und anderen Ländern. Da ist diese Krankheit relativ weit verbreitet. Ich hatte da keine Impfung und ich habe niemals was bekommen, obwohl wir auch nicht nur in touristischen Gebieten unterwegs waren, sondern eben auch auf einem flachen Land.
00:24:37 Und da ist nichts passiert, glücklicherweise. Also ich werde mal ganz optimistisch.
00:24:44 Sascha92, ich war heute in einem Grenzshop an der deutsch-belgischen Grenze. Kennt ihr sowas? Kennt ihr sowas? Also ich kenne nur so külsische Shops. Da gibt es riesige Geschäfte an der dänischen Grenze. An der dänischen Grenze gibt es riesige Geschäfte. Was verkaufen die da? Alles mögliche. Lego? Ne, hauptsächlich Lebensmittel. Achso, Lebensmittel. Okay, Butter.
00:25:09 Ja, Mutter, bei den so großen Packungen. Ja, das macht richtig Spaß, das zu transportieren. Bei der Hitze schmiert, Mutter, im Auto. Also, wir wohnen ja hier in der Nähe von Frankreich. Da kenne ich so einen Grenzshop eigentlich eher nicht. Kennt ihr da einen Grenzshop? Es gibt ja keine Grenze. Es gibt ja keine richtige Grenze bei uns. Aber es gibt verrückterweise, wir fahren ja manchmal nach Straßburg, ist nicht so weit von hier. Und der nächste Ort auf deutscher Seite ist Kehl.
00:25:38 Da gibt es einige Shops, da kann man dann tatsächlich Fahrkarten kaufen nach Straßburg. Und die Franzosen kommen da rüber und kaufen dann natürlich ihren Tabak, der ist da preiswerter. Und das Verrückte ist, diese Shops, die werden von Franzosen betrieben. Wenn man da reinkommt, dann muss man Französisch sprechen. Das ist eigentlich auch irgendwie interessant. Chris Block schreibt Möbel und hat ein Smiley dahinter gemacht. Möbel? Weil ich gefragt habe, ob es einen Grenzshop auch Möbel gibt.
00:26:05 Also hoffentlich keine Stühle. Hoffentlich holländische Möbel, weil da gibt es immer schöne Sachen. An Dänemark gibt es keine holländischen Möbel. Ich weiß nicht, bei Dänemark, das ist an der holländischen Grenze, gedanklich. Sascha hat gesagt, belgische Grenze. Ja, aber ich habe mir überlegt, wo ich hingehen würde. Ach so. Dort gibt es ausschließlich belgische Produkte, für die die Leute häufig über die Grenze fahren. Siehst du? Zum Beispiel Tabak, da ist ein Bällchen billiger. Kaffee, auch billiger.
00:26:32 Alkohol und Süßkram von beiden vor allem Sachen, die man in Deutschland eher nicht findet, wie zum Beispiel Leffe. Leffe? Kenn ich nicht. Was du trinken? Der Laden ist in Lichtenbusch und heißt Mipri. Das sind interessante Informationen. Also das Bild ist ein Blick über die Grenze nach Deutschland. Man sieht auch die dazugehörige Bushaltestelle. Also das scheint mir tatsächlich so ähnlich zu sein wie in Kehl, nur andersrum.
00:27:01 Denn da kommen die Franzosen nach Kiel. Und viele Franzosen gehen da auch ins Schwimmbad nach Kiel. Weil wer die französischen Schwimmbäder kennt, die heißen da Pisin. Der will da nicht rein. Das ist wirklich... Pisin. Pisin. Pisin, guck. Die sind ziemlich klein. Also ungefähr halb so groß wie die Hälfte von einem Fußballfeld. Chris Block schreibt, Leppe ist eine Briefmarke.
00:27:30 Biermarke. Ich hätte gerne eine Briefmarke. Aber gerne, hier. Deswegen krieg ich die auch okay. Briefmarke, Biermarke.
00:27:41 Also Bier trinken wir eher seltener, eigentlich gar nicht. Oh Gott, echt. Oh Gott. Hede-Rakete und ich haben ja eine Glutenunverträglichkeit. Und es gibt ja kein deutsches Bier ohne Gluten. Also bevor suchen wir die Briefmarke? Ja, genau. Wie die Briefmarke-Sammlung von der Hede-Rakete. Wohin kam noch ein Märchenwunsch rein? Ja. Der Chris wünscht sich Sterntal, ne? Nein!
00:28:06 Nein. Für wen denn, Chris? Für ihn und für mich, der Chris, für uns beiden. Muss ich gleich mal aufschreiben. Sterntaler. Dazu trinken wir dann eine Schoki. Also hinter uns an der Tafel, ich weiß nicht, ob ihr es sehen könnt, da sind ein paar Sterntaler Bilder. Hier? Ja. Und hier? Ja. Und da ist noch eins. Genau.
00:28:34 Das Lieblingsmärchen von der Hiderakite. Karin Fox. Das ist eine Aufnahme von der Narbe der Karpal-Tunnel-OP. Nun schon vier Wochen her. Ich habe noch immer ein Missgefühl in den betroffenen Fingern. Die Wunde ist zwar zu, aber es musste vielleicht verödet werden. Das Gewebe und die Narbe ist sehr hart und musste regelmäßig massiert werden. Traurige Sache, Karin Fox, aber ich will jetzt hier...
00:29:01 keine Namen in die Kamera halten. Hier ist die Märcheninsel. Aber es sieht auf jeden Fall gute Besserung. Und ich hoffe, es ist bald wieder alles in Ordnung. Also bei mir war ja auch hier eine Riesennabe nach meinem Unfall damals ist alles weg. Und das hoffe ich bei dir genauso.
00:29:24 Anfani, guten, freudigen, erholsamen Abend und abendliche Stimmung, die die Marmeladenfamilie mit einem Lächeln einleiten.
00:29:35 Wie geht es euch? Da ich das hier schreibe, bevor der Stream anfängt, weiß ich gar nicht, wie nun euer Studiumvergleich zuvor aussieht. Hoffentlich ist das Regal endlich angekommen. Nee, kein Regal. Tafel. Ja, Tafel. Aber man muss dazu noch die Geschichte der Tafel erzählen. Janik, erzähl mal kurz die Geschichte der Tafel. Ja gut, die Tafel geht soweit zurück, dass wir drei Wochen auf die Liefen gewartet haben vor der ursprünglichen Tafel.
Ausstellung einer neuen Schneckenart und Lösung interaktiver Momente
00:30:0200:30:02 Die aber letztendlich aus Frankreich geliefert wurde und nicht ankam. Die wurde wieder zurückgeschickt, weil die anscheinend falsch rankiert war oder geschädigt wurde, wie auch immer. Und jetzt haben wir eine neue Tafel gefunden und die neue Tafel zieht ihr jetzt hinter der Hederakete. Und sie kam relativ schnell an. Ich kann ja mal kurz aufstehen. Dann können wir mal die Tafel sehen. Ich mache den Stuhl zur Seite. Kann man es gut sehen? Soll ich auch zur Seite? Sieht man gut?
00:30:31 Und da kommen noch neue Bilder dazu. Schickt uns gerne neue Bilder. Wir freuen uns. Von Anfani kann noch ein Wasser marschreien. Cheers, Anfani.
00:30:44 Leifenfee ist 87 Monate ein süßes Früchtchen. Schreibt wunderbar. Dank euch können es auch mal 100 werden. Ja, wir machen ja weiter. Die Marmeladenoma hat es ja bis 94 geschafft. Das strebe ich auch an. Das bedeutet, 30 Jahre wird hier noch gestreamt. Ich werde jetzt 64 in diesem Sommer. Unglaublich. Eben war ich noch Zivildienstleistender.
00:31:11 Ich war noch nicht fertig. Entschuldigung. An Fani. Hoffentlich ist das Regal, also das ist eine Tafel, endlich angekommen und die Märcheninsel kann noch mehr aufblühen. Ich für meinen Teil bin mir auf jeden Fall ganz sicher, dass mit den Monaten immer mehr Leben in das Studio eingehaucht wird, dass immer stückchenweise neue Dinge hinzukommen, die das alles noch märchenhafter anfühlen lassen. Leider bin ich momentan relativ gestresst.
00:31:40 und fühle mich wegen einigen privaten Dingen sehr belastet oder traurig. Deshalb habe ich mich umso mehr auf den Märchenabend heute gefreut zum Aufheitern. Ja, und Fani, Traum sind gedrückt und heiter geht es ja immer zu. Und die Kerze brennt auch. Und jede Rakete und ich neigen ja auch dazu, lustiger zu sein oder auch uns zu versprechen, dann herzlich drüber zu lachen oder uns zu basen.
00:32:09 Nöten Sinn zu reden, das macht nachdem ab und an mal gern. Das macht mir Spaß, das bin ich. Begleitet wird diese Nachricht natürlich wieder von der vertrauten Oreo-haften Fellnase. Tuxerich Smoky. Der süße Kater hatte sich durch die Wärme jetzt vorgezogen, bei mir unter dem Bett zu verstecken, da ihm an anderen Orten oft zu warm war. Hier habe ich allerdings ihn nachts mal erwischt, wie er dann doch auf meiner Bettdecke es sich bequem gemacht hat.
00:32:38 und leise vor sich hin schwurend gedüst hat. Jetzt ist das hier versprungen. Ja, es hat sich irgendwie... Ja, aber da haben wir es. Allen Bewohnern der Märcheninsel immer einen schönen Abend und streamen und morgen einen erholsamen Sonntag. Ich bin stolz auf euch. Dankeschön. Vielen Dank. Ja, morgen wird es auch erholsam. Wir haben zwei Einladungen. Räumen wir uns auch drauf, Smokey.
00:33:07 Der lässt es sich gut gehen. Smoky ist ja auch schon gestern Bestandteil hier. Ja, und da nochmal. Auf der Märcheninsel? Auf der Bettdecke. Lässt es sich gut gehen. Unser Leihkater war auch heute wieder da. Und der bekommt ja mal was zu futtern bei uns und darf sich hier abkühlen. Draußen ist noch relativ warm. Und ja, der ist fast jeden Tag da.
00:33:32 Noch ist der Spinat. Nee, Moment mal. Sofa. Oder erst mal Heteraketa. Was ich sagen würde, Chris Block hat geschrieben, solche Tafeln hatten wir damals in der Realschule aufräumen. Ich erinnere mich auch, wir hatten auch solche. Nicht ganz so schön, möchte ich sagen, aber in der Richtung. Wie hattest du ihr, Fabi? Die hatten noch Schiefertafeln. Echt?
00:33:58 Ihr müsst wissen, Fabi sitzt sehr dicht bei mir. Dann guckt er mich manchmal so an, dann muss ich immer rüber gucken. Fabi, wink mal kurz hier rein neben mir. Also ich habe ja immer mal wieder auch, muss ich Vorträge machen oder darf ich Vorträge machen? Da gibt es manchmal auch digitale Tafeln. Und manchmal kommt das vor, dass es ein bisschen schwierig ist, weil diese Sticks nicht immer so überall da reinpassen. Und dann ist das eine oder andere digitale Tafeln. Ja, die gibt es mittlerweile überall.
00:34:26 aber wirklich sehr gut, also die Tafeln. Steht das so gut? Ihr könnt mal reinschreiben in die Kommentare, was kann man noch verschönern hier auf der Märcheninsel? Was könnte man anders dekorieren oder anders aufbauen? Schreibt gerne mal rein, wie findet ihr jetzt die Märcheninsel? No fishing for compliments, schreibt einfach, wie es euch gefällt und was man vielleicht sogar noch ein bisschen modifizieren kann. Mir ist dann heute eingefallen, dass ich letztes Mal die
00:34:54 Äffchen- und Pferdchentasse hatte, die schwäbische Variante. Und dann habe ich gedacht, ich nehme heute wieder eine lustige Tasse und habe mich für die Pilztasse entschieden. Mal gucken, welche Tasse ich beim nächsten Stream nehme. Da kann ich noch dabei sein, gell? Ja. Beim übernächsten Stream, das ist dann ein paar Tage nach der Augen-OP.
00:35:15 Da werde ich wahrscheinlich dann nicht dabei sein, weil ich dann erstmal den Kopf nur nach unten halten darf. Und ich glaube, das sieht ein bisschen blöd aus, wenn ich dann die ganze Zeit so da sitze. Also von dem her bin ich dann im Lurk. Also wir drücken dann jede Rakete auch. Am 13. August müsst ihr an mich denken, Daumen drücken, dass alles gut klappt. Ich habe ein bisschen Angst, muss ich gestehen. Die OP geht fünf Stunden.
00:35:38 Und es wird hinten an der Netzhaut operiert. Und weiter wollen wir es nicht ausführen. Deswegen müsst ihr eure Daumtippen und die Kerten anzünden, das wird dann schon gut. Genau. Und der Stream wird trotzdem stattfinden natürlich. Dann müsst ihr eben mit mir euch genügen. Aber vielleicht kommt ja noch ein Überraschungsgast. Ich weiß es noch nicht. Wir schauen mal. Zufa! Hallo, herzallerliebste Marmeladenoma-Familie und alle Besucher der Märcheninsel.
00:36:06 Ich hoffe, ihr hattet eine angenehme Woche und konnte die Hitze gut überstehen. Wie war das, Yannick? Hitze gut überstanden letzte Woche? Überstanden, aber nicht gut überstanden. War schon deutlich zu haben. Aber jetzt wird sie wieder quäler. Es war schon brutal heiß hier.
00:36:24 Ich hätte auch noch was zum Vorlesen gleich. Ja, aber weil Enkel Fabian mich noch fragt, wie war denn deine Woche? Die war nicht ganz so warm. Wieso? Wo warst du denn? Im Kühlhaus. Im Kühlhaus. Leider nicht. Nee. Aber es war nicht so warm auf jeden Fall daheim. Echt? Echt?
00:36:42 Es war vor zwei Wochen viel wärmer. Ja gut, das stimmt. So um die 40 Grad hatten wir ja tatsächlich hier. Südwesten von Deutschland ist halt schon krass manchmal. Aber der Yannick, der will was sagen. Genau, es kam noch zwei Wasser im Arsch rein. Einmal von Final Fantasy Girl und von Lieblings Blue Sky. Das habe ich angestufen. Cheers.
00:37:11 Und es kam noch ein Verbesserungsvorschlag hier im Chat. An Fanny hat geschrieben, hinten die weiße Wand zwischen Tafel und Playbutton sieht etwas leer aus. Vielleicht könnte man da noch was machen.
00:37:23 Ja, ja, da kommt auf jeden Fall noch was hin. An der Wand. Aber da, ja, beim Playbutton, nee, da wo das Kabel rauskommt, glaube ich, oder? Beim Playbutton hat es keine Platz mehr an, Farni. Man sieht es jetzt nicht so wirklich. Nee, nee, zwischen Couch und Playbutton. Genau, genau. Ach so, da hinten dran. Aber da kommt noch ein weiteres Kabel durch, deswegen ist das momentan noch ein bisschen, weil da kommt noch ein Kabel dann zur Wärmepumpe rüber.
00:37:53 Also da müssen wir momentan noch ein bisschen aufpassen, weil der Elektriker muss da nochmal ran. Möglicherweise wird er noch ein bisschen aufgehämmert. Jede Rakete freut sich schon. Ich freue mich riesig.
00:38:07 Dem Chak-Sei-Mama hat geschrieben, Hallo meine liebe Marmeladenoma-Familie. Heute habe ich es wieder geschafft, dabei zu sein. Hoffe, es geht euch allen gut. Herzliche Grüße dem Chak-Sei-Mama. Ja, uns geht es gut. Die machen die mir hier Blödsinn, deswegen war ich etwas abgelenkt. Ich weiß nicht, was er da macht. Was ist das denn? Da hängt ein...
00:38:32 Ein Kabel. Was wolltest du jetzt damit sagen, dass wir nicht mit dem Internet verbunden sind? Ja, schauen wir uns das Spiel an. Sofa. Ne, das hat man schon. Auch heute schicke ich ein Bild vom Kader in Spinat. Aber diesmal nicht nur ein Bild von ihm, denn das Spinat-Geheim hat mit Anfamis Hilfe Zuwachs bekommen. Durch Balou, den grauen Gentleman, und Cleo, das dunkle Törtchen.
00:39:00 Sie sind Halbgeschwister und deswegen schon so vertraut und sind tatsächlich im Zuhause des Tuxerichs Smokey aufgewachsen. Kein Wunder, dass sie jetzt so süß und charmant sind. Noch ist der Spinat mit der Situation, wie man auf dem Bild zieht, etwas überfordert, aber er entspannt sich langsam, zusehends und ich bin zuversichtlich, dass die drei noch sehr glücklich miteinander werden. Oh, jetzt ist das Bild wieder versprochen.
00:39:28 Hier ist eine Bierflasche, aber das liegt nicht an mir. Aus dem dänischen Grenzgeschäft. Aus irgendeinem Grund verspringt hier ständig das Bild. Moment. Moment. Jetzt haben wir es. Und da ist das...
00:39:42 Ich weiß nicht, was los ist, aber das scheint mir die Schnecke der Woche zu sein, aber ich will nicht vorgreifen. Fabian, bitte hilf mir doch mal. Irgendwas ist da gerade wieder versprungen. Ich sehe schon, wir sind heute sehr chaotisch. Das kommt von der Hitze. Wir sind allmählich doch ein bisschen ausgelacht. Wir haben nichts getrunken, muss ich dazu sagen. Absolut abstinent. Nein, das ist falsch. Nein, kein Bier.
00:40:09 Da hab ich nichts getrunken. Hier ist er. Okay. Und da war gleich nochmal. Zack. Mensch, das ist ja goldig. Die sieht ein bisschen aus, die untere, wie unsere zugelaufene Katze. Und da haben wir sie nochmal. Sieht echt aus wie Paul. So sieht unsere Augen aus. Könnte mal eine Postkarte draus machen. Schön.
00:40:43 Ja, jetzt der Sascha. Er zeigt uns das Bier. The Red Devils. Das sieht ja cool aus. Hoffentlich schmeckt es auch cool.
00:40:57 Das Alkoholgehalt steht auch drauf. 5,25 Prozent. Wie? Weiß ich nicht. Ich trinke ja kein Bier. Aber das ist viel für ein Bier. 7,5 Prozent. Da kann man ja schon einen Riesling genießen. Das hat ungefähr gleich viel Prozent. Strong Beer steht da drauf. Ja, die zwei habe ich gekauft. Das Jupiter-Bier und Kararou Strong.
00:41:23 Ersteres habe ich schon auf dem Weg getrunken, letzteres folgt jetzt. Ich wollte eigentlich Barbar kaufen, aber das ist nicht mehr im Sortiment. Barbar ist ein Bier, das aus Honig gebraut wird und damit nicht in Deutschland gebraut werden darf. Trinkt ihr sowas? Enkel Janik, trinkst du Honigbier? Ich trinke gar kein Bier oder Alkohol. Alkohol ist nichts für den Janik, mag der nicht. Und der Wahlenkel Fabian, magst du Honigbier?
00:41:54 Ich glaube nicht. Ich glaube nicht. Heterakete auch nicht. Ich dachte, kein Bier trinken, der Inglutin. Aber man könnte es auch mal probieren. Fabi würde eins probieren. Ein Bonnibier. Okay.
00:42:06 Aber wir lesen dann gleich mal weiter. Hede vielleicht noch eins? Anfani hat noch geschrieben, schöne Tauche, ja. Ich dachte, es wäre ein Regal gewesen. Habe ich wohl falsch verstanden. Das Regal steht noch unten in der Wohnung von der Marmeladenoma. Welches Regal? Da, wo die ganzen Bücher drin waren. Das verschenken wir.
00:42:30 So, ich würde vorschlagen, es kommt ein weiteres Märchen. Später lesen wir noch die anderen Sachen vor. Und zwar dürft ihr euch jetzt ein Märchen aussuchen. Ich habe jetzt ein paar ausgesucht für euch vor Auswahl und ihr dürft dann entscheiden, was ihr hören wollt. Das erste ist Rumpelstielchen. Das zweite heißt Der Sohn des Schafhirts. Das andere heißt Tredicino.
Interaktive Märchenauswahl und Lesehighlight mit Theodor-Storm-Erzählung
00:43:0200:43:02 Das schreibt sich Tredicino mit C. Und das vierte ist Der kleine Hevelmann von Storm. Und ihr dürft aussuchen. Was war das erste? Rumpelstilzchen. Dann kommt Der Sohn des Schafhirts. Dann kommt Tredicino. Ein italienisches Märchen. Italienisch? Nein. Und dann Der kleine Hevelmann von Storm.
00:43:36 Dazu reicht mein...
00:43:50 ich bin hier auch abstimmen ich stimme nicht interessant eine spende kann ich gerade noch ein ja neben tschak sei mama hat fünf euro gesperrt schreibt kleiner beitrag von mir lieben dank für die wunderschöne zeit mit vielen dank das freut uns sehr wir haben tatsächlich immer ganz schöne ausgaben diese tafel da hinten die war auch nicht kostenlos das buttern weil rein in die märcheninsel
00:44:21 Die meisten stimmen aktuell für den Hebelmann. Okay. Und der hat auch gewonnen. Tatsächlich, der kleine Hebelmann. Das ist schön. Rumpelstilzchen. So ein klassisches Märchen. Okay. Jetzt bin ich mal gespannt.
00:44:40 Theodor Sturm ist ein Handschmeichler hier. Ist ein längeres Märchen. Okay. Ach du lieber Himmel. Das ist ja interessant. Theodor Sturm. Ich hoffe, das kann ich auch lesen. Das ist das hier. Webvideopreis Deutschland. Interessant. Das ist das Lesezeichen.
00:45:04 es war einmal ein kleiner junge der hieß hebelmann des nachts schlief er in einem rollenbett und auch des nachmittags wenn er müde war wenn er aber nicht müde war so mußte seine mutter in der rinn in der stube umherfahren und davon konnte er nie genug bekommen
00:45:23 Nun lag der kleine Hevelmann eines Nachts in seinem Rollenbett und konnte nicht einschlafen. Die Mutter aber schlief schon lange neben ihm in dem großen Himmelbett.
00:45:36 Mutter, rief der kleine Hebelmann, ich will fahren. Und die Mutter langte im Schlaf mit dem Arm aus dem Bett und rollte die kleine Bettstelle hin und her. Wenn ihr der Arm müde werden wollte, so rief der kleine Hebelmann, mehr, mehr, und dann ging das Rollen wieder von vorne an. Endlich aber schlief sie gänzlich ein, und so viel der kleine Hebelmann auch schreien mochte,
00:46:05 Sie hörte es nicht. Es war vorbei. Da dauerte es nicht lange, so sah der Mond in die Fensterscheiben, der gute alte Mond. Und was er da sah, war so possierlich, dass er sich erst mit seinem Pelzärmel über das Gesicht fuhr, um sich die Augen auszuwischen. So etwas hatte der alte Mond all seinen Lebtag nicht gesehen.
00:46:33 Da lag der kleine Hevelmann mit offenen Augen in seinem Rollenbett und hielt das eine Beinchen wie einen Mastbaum in die Höhe. Sein kleines Hemd hatte er ausgezogen und hängte es wie ein Segel an seiner kleinen Zehe auf. Dann nahm er ein Hemdtipfelchen in jede Hand und fing mit beiden Backen an zu blasen. Und allmählich, leise, leise fing es an zu rollen.
00:47:01 über den Fußboden, dann die Wand hinauf, dann Kopf über die Decke entlang und dann die andere Wand wieder hinunter. »Meer, mehr«, schrieb Hebelmann, als er wieder auf dem Boden war. Und dann blies er wieder seine Backen auf und dann ging es wieder Kopf über und Kopf unter. Es war ein großes Glück für den kleinen Hebelmann, dass es gerade Nacht war und die Erde auf dem Kopf stand. Sonst?
00:47:30 hätte er doch gar zu leicht sich den hals brechen können als er dreimal die reise gemacht hatte schaute der mond ihn plötzlich ins gesicht junge sagte er hast du noch nicht genug nein schrie hebbelmann mehr mehr mach mir die tür auf ich will durch die stadt fahren alle menschen sollen mich fahren sehen
00:47:56 »Das kann ich nicht«, sagte der gute Mond. Aber er ließ einen langen Strahl durch das Schlüsselloch fallen, und darauf fuhr der kleine Hevelmann zum Hause hinaus.
00:48:08 Auf der Straße war es ganz still und einsam. Die hohen Häuser standen im hellen Mondschein und glotzten mit ihren schwarzen Fenstern recht dumm in die Stadt hinaus. Aber die Menschen waren nirgends zu sehen. Es rasselte recht, als der kleine Hebbelmann in seinem Rollenbett über das Straßenpflaster fuhr. Und der gute Mond ging immer neben ihm und leuchtete.
00:48:34 so fuhren sie straßen aus straßen ein aber die menschen sie waren nirgends zu sehen als sie bei der kirche vorbeikamen da krähte auf einmal der große goldene hahn auf dem glockenturme sie hielten still was machst du da rief der kleine hebbelmann hinauf
00:48:56 »Ich krähe zum ersten Mal«, rief der Goldene Hahn. »Wo sind denn die Menschen?« rief der kleine Heppelmann. »Die, die schlafen«, rief der Goldene Hahn herunter. »Wenn ich zum dritten Mal krähe, dann wacht der erste Mensch auf.« »Das dauert mir zu lange«, sagte Heppelmann. »Ich will in den Wald fahren. Alle Tiere sollen mich fahren sehen.«
00:49:23 junge sagte der gute alte mond hast du noch nicht genug nein schrie hebbelmann mehr mehr leuchte alter mond leuchte und so fuhren sie zum stadttor hinaus und übers feld und in den dunklen wald hinein
00:49:43 der gute mond hatte große mühe zwischen den vielen bäumen durchzukommen mitunter war ein ganzes stück zurück aber er holte den kleinen hevelmann doch immer wieder ein
00:49:57 Im Walde, da war es still und es war einsam. Die Tiere waren nicht zu sehen, weder die Hirsche noch die Hasen, auch nicht die kleinen Mäuse. So fuhren sie immer weiter, durch Tannen und Buchenwälder, bergauf und bergab. Der gute Mond ging nebenher und leuchtete in alle Büsche, aber die Tiere waren nicht zu sehen.
00:50:23 Nur eine kleine Katze saß oben in einem Eichbaum und funkelte mit den Augen. Da hielten sie still. »Das ist der kleine Hinse«, sagte Hebelmann. »Ich kenne ihn wohl. Er will die Sterne nachmachen.« Und als sie wieder weiterfuhren, sprang die kleine Katze mit von Baum zu Baum. »Was machst du da?« rief der kleine Hebelmann. »Ich? Ich illuminiere«, sagte die kleine Katze.
00:50:55 wo sind denn die anderen tiere sagte hevelmann die die schlafen sagte die kleine katze und sprang wieder einen baum weiter horch nur wie sie schnarchen
00:51:09 »Junge«, sagte der gute alte Mond, »hast du noch nicht genug?« »Nein«, schrie Hevelmann, »mehr, mehr, leuchte, alter Mond, leuchte!« Und dann blies er die Backen auf, und der gute alte Mond leuchtete, und so fuhren sie zum Walde hinaus, und dann über die Heide bis ans Ende der Welt, und dann gerade in den Himmel hinein.
00:51:37 hier hier war es lustig alle sterne waren wach und hatten die augen auf und funkelten daß der ganze himmel blitzte platz da rief hebbelmann und fuhr in den hellen haufen hinein daß die sterne links und rechts vor angst vom himmel fielen
00:51:58 »Junge«, sagte der gute alte Mond, »hast du noch nicht genug?« »Nein«, sagte Hebelmann, »mehr, mehr. Und hast du nicht gesehen, fuhr er dem alten, guten Mond quer über die Nase, dass er ganz dunkelbraun im Gesicht wurde?«
00:52:19 »Pfeu«, sagte der Mond, und nieste dreimal. »Alles mit Maßen!« Und damit putzte er seine Laterne aus, und alle Sterne machten die Augen zu. Da wurde es im ganzen Himmel auf einmal so dunkel, dass man es ordentlich mit Händen greifen konnte. »Leuchte, alter Mond, leuchte!« schrie Hebelmann.
00:52:47 Aber der Mond war nirgends zu sehen, und auch die Sterne nicht. Sie waren alle schon zu Bett gegangen.
00:52:55 Da fürchtete der kleine Hebelmann sich sehr, weil er so alleine im Himmel war. Er nahm sein Hemdzipfelchen in die Hände und blies die Backen auf. Aber er wusste weder aus noch ein. Er fuhr kreuz und quer, hin und her, und niemand sein Fahn, wieder die Menschen, noch die Tiere, noch auch die lieben Sterne.
00:53:19 Da schaute endlich unten, ganz unten am Himmelsrande, ein rotes, rundes Gesicht zu ihm herauf. Und der kleine Hebelmann meinte, der Mond sei wieder aufgegangen. »Leuchte, alter Mond, leuchte!« rief er. Und dann blies er wieder die Backen auf und fuhr quer durch den ganzen Himmel und gerade drauf los.
00:53:44 Es war aber die Sonne, die gerade aus dem Meere heraufkam. »Junge«, rief sie und sah ihm mit glühenden Augen ins Gesicht, »was machst du hier in meinem Himmel?« Und eins, zwei, drei nahm sie den kleinen Hebelmann und warf ihn mitten in das große Wasser. Da konnte er schwimmen lernen.
00:54:08 Und dann? Ja, und dann? Weißt du nicht mehr? Wenn ich und du nicht gekommen wären und den kleinen Hebbelmann in unser Boot genommen hätten, so hätte er doch leicht ertrinken können. Das war der Hebbelmann von Theodor Sturm. Ganz schön lang. Ganz schön lang und ich habe es noch nie vorgelesen. Eigentlich eine schöne Geschichte, gefällt mir gut.
00:54:36 Ja, und jetzt kommt wieder eine Fragerunde. Und Fallenkel Fabian, nimm mir bitte diesen Handschmeichler ab. Dankeschön. Danke. Fragerunde. Wer will was fragen oder kundtun?
Buchprojekte, Vogelhilfe und emotionale Zuschauerbeiträge
00:54:5500:54:55 Das freut uns sehr. Das ist schön.
00:55:11 Allee von Enten, ich arbeite nebenbei an meinem Booknook. Es wird eine magische Bibliothek. Man muss alle Miniaturen zusammenbasteln und bauen und bei anderem gefühlt tausend Daumennagel große Bücher für die Regale. Ich glaube, dafür brauche ich noch Monate. Ach du lieber Himmel. Ich glaube, das sind so kleine Puppenstufen oder so. Das sieht toll aus. Das ist ja eine Witze des Arbeids.
00:55:39 Und sieht bestimmt schön aus, wenn das dann da steht. Also ich habe jetzt hier gesehen, ich weiß noch, Janik das gesehen hat. Wolkenhuhn hat fünf, nicht hier rumklickend. Entschuldigung. Wolkenhuhn hat fünf Abos verschenkt. Oh, danke, liebes Wolkenhuhn. Einmal an mich. Vielen Dank, liebes Wolkenhuhn. Einmal... Guck mal, hast du das nicht? Ich sehe sie gerade nicht. Ich muss mal kurz hier.
00:56:06 Das freut uns sehr. Vielen lieben Dank, liebes Holgenwohn. Das ist toll. Das ist ganz, ganz lieb von dir. Dankeschön. Soll ich alle vornehmen? An Baden-Nix, Adult Music, Marista, Dead Guy from Somewhere und Lena. Vielen, vielen Dank. Dankeschön, Holgenwohn. Das ist lieb.
00:56:32 Und Mrs. David Diva ist 88 Monate ein süßes Früchtchen. Schreibt guten Abend. Und vom Christ kam noch ein Wassermarsch rein. Cheers. Ich bin hier drin.
00:56:48 Sakura Kahn, guten Abend alle miteinander. Lila Herz, ich hoffe, es geht euch allen gut. Dieses Falkenkind haben wir kürzlich bei uns gefunden, das, so vermuten wir, verloren gegangen ist. Ich war ganz überrascht, als man davon erzählt hat und als ich das Bild zum ersten Mal gesehen habe. Liebe Grüße aus dem Schwabenländle. Ach, da ist der Falke. Ich habe es gerade gedacht. Wo ist denn der Falke? Da unten sitzt er im Karton.
00:57:18 Heieiei. Ja, und wo ist er jetzt eigentlich, der Falke? Tja, wir haben auch Falken hier. Die fliegen hier oft der Gegend rum, suchen nach Mäusen. Wie kann ein Falkenkind verloren gehen?
00:57:41 Wer züchtet den? Wer kommt da? Kommt in der Aufzuchtanlage wahrscheinlich, oder? Ich glaube schon, ja. Ja, wahrscheinlich. Mr. Veldiva sagt, guten Abend, liebe Marmeladen-Oma-Familie. Apropos Balkenkind. Mein Bruder Thomas, der hatte ja dieses Unmette im Garten und die hatten auch ein Storchennest im Garten. Und der Jungstorch, der wurde dann geborgen und der ist jetzt in einem Storchenheim.
00:58:08 Und da wurden die dann gleich Mitglied und sind in der Fördergemeinschaft für die Storchen. Die Storcheneltern, die sind noch da. Aber der junge Storch, der war etwas unterernährt, weil die haben relativ wenig Nahrung bekommen bis jetzt in diesem Sommer. Vielleicht weil es so trocken ist auch.
00:58:25 Karin Fox. Na dann eben ein Foto vom dringend nötigen Sauwetter. Ja, leider ist der Niederschlag nicht ergiebig genug, aber der rollende Donner und die Regengeräusche lassen hoffen. Im Blumenkisterl mein Lavendel, der nicht blühen will, wahrscheinlich zu viele Wolle zu entfindet. Ja, das sieht ja...
00:58:47 ganz schön unwettermäßig aus. Ich sehe schon einen kleinen Hebbelmann durch die Wolken hier flitzen, Karin Fox. Bei uns hat es gestern richtig geregnet, also schon kam viel Wasser runter.
00:59:03 Ludo-Univers. Hallo, liebe Marmeladen-Oma-Familie. Leider kann ich im heutigen Stream nicht dabei sein. Aber ich schaue auf jeden Fall nach. Viel Spaß euch und viel Gesundheit. Ja, ich glaube, es sind auch schon Sommerferien in vielen Bundesländern. Ja, stimmt. Also hier im Süden, Baden-Württemberg, Bayern, sind noch keine Ferien. Aber viele sind schon tatsächlich unterwegs. Janickel schreibt, hallo zusammen. Bin leider sehr viel...
00:59:31 später hier dazu gekommen. Aber ich habe noch zu tun gehabt. Ich wünsche allen einen schönen Märchenabend. Das wünschen wir auch.
00:59:42 Chris schreibt, wir stellen gerade täglich Wasser auf die Fensterbänke. Die Vögel und Insekten freuen sich. Das ist eine sehr gute Idee. Viele denken tatsächlich nicht daran, dass die Insekten auch Wasser brauchen. Also die Bienen, die brauchen nicht nur Nektar, die müssen auch gerne mal was trinken. Deswegen habe ich auch so kleine Schälchen bei uns aufgestellt, damit die auch mal Wasser trinken können. Also nicht solche riesen Töpfe, da fallen die rein und ertrinken, eher so kleine Schälchen mit etwas Wasser drin.
01:00:11 Und das ist eine große Hilfe für die. Hier summt und brummt ja bei uns draußen im Garten. Wir haben einige Pflanzen, da mögen die Bienen auch gerne Nektar. Und Schmetterlinge haben wir auch. Das finde ich ganz schön. Man muss aber auch sagen, dass wir doch einen sehr grünen Garten haben im Vergleich zu den Nachbarn. Ja, das stimmt tatsächlich. Bei uns gibt es mehr Garten und mehr Wildnis als bei anderen. Keine Steinwüste.
01:00:37 Sascha 92, letzten Sonntag ist eine Arbeitskollegin von mir gestorben. Sie war über 60. Relativ viele Menschen in unserer Behindertenwerkstatt sind jetzt sehr traurig. Kann ich verstehen? Am Montag will der Sozialdienst einen kleinen Altar aufbauen, auf dem auch eine Trauerkarte zum Unterschreiben bereit liegt. Das ist so üblich bei uns in der Behindertenwerkstatt. Ich werde auch unterschreiben, denn sie war aus meinem Arbeitsbereich.
01:01:04 Und ich bin dort Gruppensprecher und somit Werkstattratsmitglied. Quasi der Betriebsrat für uns Beschäftigte. Ist ja auch toll. Ja, toll, Sascha, finde ich eine tolle Sache. Es ist immer schlimm, wenn jemand stirbt, den man kennt und der einem nahe steht. Ist immer schwer. Ja, da sprechen wir aus Erfahrung.
01:01:26 Christelblümchen, guten Abend an die liebste Marmeladenfamilie. Reingeschneckt kommt heute ein sonderbarer Griecher. Jetzt kommt es halt die Schnecke der Woche. Die große Rechterschnecke. Und für den lieben A nach B wieder Aliga Gigas genannt. Warum immer für mich? Ich kann überhaupt kein Latein. Ich hatte englisch und französisch im Unterricht. Aber durch dich lerne ich jetzt vielleicht auch noch Latein, wer weiß.
Gemeinschaftsgefühl und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen
01:01:5501:01:55 Einziger Latein, was ich kann, ist aus dem Asterix. Und von dir natürlich. Ein weiterer Meereskriecher, der vielleicht in die Unterwasserabteilung von Fabi ziehen darf. Ihre Heimat ist die Karibik. Und durch ihre massive Größe, eine der größten Schneckenarten, die es überhaupt gibt, erreichen tut sie nämlich eine Größe von bis zu 31 cm. 31, also das sind 14. Das sind...
01:02:23 Also so ein Gerät ist das. Wahnsinn. Also ganz schön brockig. Aber jetzt reisen wir den ja einmal länger. Ne, also ein Geodreieck hat 14. Nächstes Mal mal das Doppeltämpfen. Das ist dann so. Ach doch größer. So. Sie lebt in Seekrasenwiesen in Tieren von 0,3 Metern bis 18 Metern. Also relativ einfach noch zu erspähen bei einem Tauchgang.
01:02:50 Im Gegensatz zu vielen anderen Schnecken kann sie sich relativ rasch fortbewegen, wobei sie auch keine Schleimspur hinterlässt, sodass sie sich auch vor Feinden besser schützen kann. Besitzen tut sie sogar natürliche Feinde, denn viele Karnivorenschnecken wollen den großen Kriecher gerne verspeisen. Also Schnecken essen sich auch untereinander.
01:03:16 Tatsächlich steht diese Schnecke auch unter Artenschutz, da ihr Fleisch sehr begehrenswert für Touristen ist, aber auch ihr schönes, vielseitiges Gehäuse von indigenen Völkern in Waffeln umgewandelt werden konnte. Was sagt denn unser lieber Schneckenflüsterer dazu? Würde er so eine bedrohte Schneckenart gerne in sein Asyl mit aufnehmen und ihr helfen dabei, nicht bedroht zu sein?
01:03:44 Findet er sie denn sehr schick? Also ganz ehrlich, würdet ihr so eine Schnecke essen? Nein. Schon aus ethischen Gründen nicht. Und außerdem, nein. Aber aufnehmen würdest du das? Schöne Augen. Schöne Augen, ja. Himmelflaue Augen. Ja. Und dann sieht man sie nochmal. Ach, guck mal hier. Diese Augen. Da muss man sich doch verlieben in diese Augen. Fabian.
01:04:14 Ist das was für dein Schneckenasyl? Ja, die muss aufgenommen werden. Die muss aufgenommen werden. Und da haben wir sie nochmal. Das ist nur das Schneckengehäuse. Sieht auch sehr schön aus. Ist ja verrückt, wie viele unterschiedliche Schnecken es gibt. Ich bin jedes Mal fasziniert. Und hier nochmal die Schneckengehäuse von Chris Block. Chris Block, herzlichen Dank nochmal. Wieder was Neues für die Märcheninsel. Wurde hier angespült. Liegt jetzt hier. Kann man es eigentlich sehen? Ja. Ja, super.
01:04:46 Nordic Floh schreibt, ja, ein bisschen Zucker oder Honigwasser für die Insekten. Das mögen die wohl gern. Ja. Dann machen wir noch Zucker rein. Honig, mein Liebes. Ja, Wasser, Honig oder Zuckerwasser. Standard. Federtiger schickt uns tolle Blüten. Sehr schön. Also ich kenne ja diese Pflanzen teilweise überhaupt nicht, aber die sind immer sehr sehenswert. Exotische Pflanzen nehme ich an.
01:05:20 Anfani schreibt, Waffen meine ich natürlich. Waffen, nicht Waffeln.
01:05:27 Theresa, freut mich, dass die Postkarte gut angekommen ist. Ich konnte leider noch nicht antworten. Anbei noch ein paar Fotos aus dem Urlaub. Wenn ihr in unsere Richtung ein paar gute Wünsche schicken könntet, wäre ich euch sehr dankbar. Ein Familienmitglied bekam leider Ende der Woche eine unschöne Diagnose. Wir hoffen, dass es so bald wie möglich dann wieder vollständig in Ordnung ist. Aber das wird garantiert einige Zeit dauern.
01:05:54 Ja, Theresa, dann erstmal alles Liebe und Gute für dich und deine Anverwandte. Ich weiß nicht, wer es ist, aber wir können ja mal schreiben. Ich werde mich auf jeden Fall bei dir melden. Und die Kerze brennt auf jeden Fall. Die Kerze brennt auf jeden Fall. Da ist ständig irgendwo irgendwas los. Deswegen können wir froh sein, dass wir hier auf der Märcheninsel entspannen können. Und ihr habt auch hoffentlich entspannte Tage an der Ostsee. Also die Bilder sind auf jeden Fall fantastisch.
01:06:23 Es ist ein wunderbarer Himmel. Und ach Mensch, ich wäre so gern mal wieder am Meer. Aber da ist dieses Jahr nichts drin. Dieses Jahr fällt der Urlaub aus. Wir wollten ja eigentlich auch in Urlaub gehen ins Baltikum. Da sieht es ähnlich aus, auch Ostsee. Aber das wird dann auf eine andere Zeit verschoben. Auf jeden Fall wunderschöne Bilder, Theresa. Ja, sehr schön. Sehr schöne Bilder.
01:06:49 Peter Tick hat geschrieben, den heißt, wenn der Honig, der Honig kann Krankheiten übertragen, niemals Honigwasser. Niemals Honigwasser? Nur Zuckerwasser. Gut. Wahrscheinlich. Gut zu wissen. Kein Honigwasser. Habe ich nicht gewusst übrigens. Ich wusste auch nicht, dass die überhaupt Zuckerwasser trinken. Ich mache immer nur richtiges Wasser rein. Anfali hat noch geschrieben, oh ups, da habe ich wohl beim Schreiben an Essen gedacht. Glaube ich auch, ja.
01:07:17 Waffeln und Pfannkuchen sind immer lecker, finde ich. Ja. Lolo Universe, den schönen Sonnenuntergang genesen. Ja, das ist bestimmt von heute Abend, oder? Und das sieht auch ziemlich dschungelmäßig aus. Ja, toll. Ja, bei uns ist es auch dschungelmäßig. Das kühlt dann auch gut. Ja. Mausbär78 schreibt, nein, Schnecken sind nichts für mich.
01:07:43 Ich war noch nicht fertig. Und zwar hat Lolo Universum gefragt, kennt ihr Marianne Rosenberg? Bist du auch so eine Sängerin, ne? Ja, die habe ich auch persönlich kennengelernt. Da war ich nämlich mit dem Enkel Janik bei Frag doch mal die Maus und da war auch die Marianne Rosenberg dabei. Die war auch eine der Gäste. Ja, die kenne ich natürlich, Marianne Rosenberg.
01:08:13 Mir fällt jetzt nur kein Lied, wo ich hier ein... Aber Fabian, ich hätte doch mal singen. Ja stimmt, Fabian, sing doch mal was von Marianne Rosenberg. Will nicht. Ich weiß nicht, was sie denn so schön singt. Er gehört zu mir, wie der Name an der Tür. Ist das von Marianne Rosenberg? Ja, er gehört zu mir. Siehste? Singt ihr eigentlich noch?
01:08:40 Die ist noch aktiv, glaube ich. Die ist noch aktiv. Ja, Ale van Ennen schreibt auch, er gehört zu mir wie mein Name an der Tür. Ja, das kenne ich noch aus meiner Kindheit.
Persönliche Erholung und Gemeinschaft
01:08:5701:08:57 Hallo ihr Lieben, schön mit dabei zu sein. Freut uns, dass du dabei bist. Euer neues Setup ist richtig schön geworden. Herzchen. Ich erhole mich gerade von einer Operation und einem Schicksalsschlag, schön dabei zu sein. Ja, dafür ist sie da, die Märcheninsel, dass man sich erholen kann. Soll ja entschleunigen.
01:09:20 Operationen, ja, immer krasse Sache. Schicksalsschlag hört sich gar nicht gut an, wollen wir auch gar nicht nachfragen, was das jetzt ist. Aber Hauptsache, du kannst dich hier bei uns auf der Märcheninsel ein bisschen erholen. Wir sind ja eine tolle Gemeinschaft, eine tolle Community. Und das freut mich, dass ihr immer wieder hier auf der Märcheninsel findet. Und die Marmeladenoma, die freut's auch.
01:09:45 Chris Block, hallo zusammen. Ich habe hier auch mal ein paar Urlaubsfotos herausgesucht. Das sieht ja auch toll aus. Südliche Gefilde. Chris Block, wie heiß war es denn da? War es da genauso heiß wie bei uns in Baden-Württemberg und in Brandenburg und in vielen anderen Orten von Deutschland, Österreich und der Schweiz? Sieht toll aus. Spanien. Aber ich weiß nicht genau wo.
Urlaubsreisen und Landschaftsimpressionen
01:10:1501:10:15 Und das sind Olivenbäume. Ich glaube, Chris Block liebt Spanien. Ja, wir waren da auch schon. Wir haben doch da die Karte. Wo ist es denn? War er auch schon in Spanien? Pagera. Aber ich weiß nicht, wo das liegt. Pagera. Espanja. Mehr Blick schreibt er nur um 30 Grad.
01:10:40 Nur um 3, dann war es hier heißer. Bei uns war es wirklich heiß. Wir hatten zeitweise hier im Süden 40 Grad. Ja. Wahnsinn. Also man konnte kaum noch schlafen nachts, weil unser Schlafzimmer ist unterm Dach. Es war der Wahnsinn. Und der Janik hat teilweise dann hier im Studio übernachtet. Hier ist es relativ kühl.
01:11:04 Chris Bork schreibt, ja, wir sind immer dort. Dort war ich schon mit meinen Großeltern damals. Ah, okay. Wie der Tiger. Lavendelblüten oft nicht, wenn sie nicht den ganzen Tag Sonne bekommen oder unten im Balkonkästen das Wasser steht, obwohl oben trocken ist. Als Tipp für Insekten tränken einen Untersetzer mit Moos füllen und Wasser drauf. Das ist eine super Idee.
01:11:34 Moos haben wir hier ja auch im Garten. Das ist eine gute Idee. Das Federtiger, das werde ich auf jeden Fall machen.
01:11:58 Klein Susi, 78, schreibt, Marlene, einer von uns beide muss nun gehen. Das hat Marianne Rosenberg wohl auch gesungen. Marlene, einer von uns beiden muss jetzt gehen. Also wir bleiben aber dabei. Wir sollten mal ein Duett singen. Genau, wir machen eine CD mit Songs von Marianne Rosenberg. Hier hat jemand geschrieben, ich weiß nicht, wer es war, ich glaube, an Farni vorhin, dass der Fabi eh mal singt. Aber der wollte ja Bohemian Rhapsody. Ja, genau.
01:12:27 Er macht das nicht lustig über uns. Aber euch macht ein Karaoke nicht schlecht. Ich weiß nicht, ob da noch jemand hier dabei ist, wenn wir beide singen. Super! Anfani und ich haben uns übrigens auch Marmeladen Omas Buch geholt. Hier ist es. Sehr schön. Lila Herz.
01:12:44 Und seit einigen Wochen ist es ein angenehmes Ritual geworden, dass ich ja immer eins bis zwei Kapitel vorlese, sodass wir ihre Lebensgeschichte und ihre Lebensweisheiten auf eine schöne Art und Weise miteinander teilen können. Das finde ich super. So macht es noch mehr Spaß. Wir haben schon die Hälfte des Buches durch und es wäre so schön, wenn das Buch niemals enden würde.
01:13:09 Wir hoffen sehr, dass eventuell noch weitere Geschichten ihres Lebens durch A nach B zu Papier gebracht werden. Ja, beim letzten Stream habe ich ja was vorgelesen. Ich werde heute noch mal was aus dem Buch vorlesen. Wir haben sogar eine neugierige Frage. In dem Buch kommt ein Schrank vor. Ein dreiflüglicher Schrank, der wegen gewisser Umstände auseinandergebaut wurde.
01:13:32 Wer wissen möchte, warum dieser Schrank von Marmeladenoma zerlegt und wieder aufgebaut wurde, muss wohl das Buch kaufen. Du machst alle neugierig. Und wir sind neugierig, ob das der gleiche Schrank ist, von dem man im Stream schon öfters gehört hat. Der Schrank, der immer nach den Duftstäbchen von Marmeladenoma riecht und jetzt bei euch steht. Da hat sie noch zwei tolle Bilder gemacht mit einem lila Hintergrund. Passt ja super gut.
01:14:01 Finde ich cool. Ja, ob das der gleiche Schrank ist, da muss ich dich leider enttäuschen. Das ist ein anderer Schrank. Und dieser Schrank, der jetzt hier steht, ist aber noch viel, viel älter, der ist um die Jahrhundertwende. Der andere, der ist irgendwann mal verschwunden. Aber wo, weiß ich nicht. Ich habe nicht mehr erlebt, diesen Schrank. Aber ihr könnt jetzt eine Geschichte erleben von dem Buch der Marmeladenoma. Habe ich nämlich hier eins rausgesucht und es ist nämlich eine wunderbare Überleitung.
01:14:29 Aber nein, das mache ich erst später. Denn die Marmeladenoma, die hat nämlich was für euch aufgenommen. Und zwar... Aber noch eins muss ich einwerfen wegen dem Buch. Wolkenhuhn schreibt, oh, so eine CD wäre doch was. Ja, vielleicht machen wir mal eine CD von dem Buch. Aber erst mal...
Buchprojekt und Lesung
01:14:4901:14:49 kommt jetzt eine Geschichte von der Marmeladenoma. Die wollten wir das letzte Mal schon zeigen, wir haben es aber aus irgendeinem Grund dann vergessen. Also jetzt kommt eine unveröffentlichte Geschichte von Marmeladenoma und der Janik hat noch ein paar Fotos hochgeladen. Wir waren nämlich genau da. Wo sind die Bilder? Die müssen auf Discord gepostet werden. Die müssen auf Discord gepostet werden. Das können wir parallel machen, würde ich sagen. Ja, da kam er wohl nicht mehr dazu, der Janik.
01:15:18 Ich habe es ihm heute noch zugeschickt. Er hat nämlich noch Online-Unterricht gehabt, der Janik. Das war sehr zeitlich getaktet. Auf jeden Fall liest euch jetzt die Marmeladenoma eine Sage vor, die noch nicht veröffentlicht wurde. Und der Janik sucht es jetzt raus. Das hast du aber super toll.
01:15:36 So, und jetzt sind wir am Lauerturm angekommen. Der Lauerturm, das ist das Wahrzeichen der Stadt Ettlingen. Und da wird uns die Marmeladenoma die Sage vom Riesen von Rohberg vorlesen. Und da geht es jetzt rein. Hier ist die Marmeladenoma. Jetzt erzähle ich euch die Sage vom Riesen von Rohberg.
Sage vom Riesen von Rohberg
01:16:1601:16:16 Vor langer Zeit, so erzählten sich alte Ettlinger Bürger, hauste auf dem Broberg ein Riese. Der Riese war von wüster Art. So schlich er immer wieder an die Frauen heran, die auf dem Broberg die Weinreben pflegten, und erschreckte sie. Zu seinem dunklen Vergnügen trampelt er ruchlos durch die mühevoll gegenden Rebstöcke, und was das Schlimmste war, der Riese stahl Jahr für Jahr alle süßen Trauben.
01:16:45 Trauben jedoch ließ er hängen. Manchmal stellte sich der Riesiger absichtlich in seiner vollen Größe vor die Sonne und warf einen riesenhaften Schatten auf den Rohberg. So konnten Trauben nicht reifen und süß werden.
01:17:00 Den Hohn und Spott mussten allerdings die Edlinger Winzer ertragen, dem es war bald weithin bekannt, dass der Edlinger Wein das sauerste war, den ein Mensch je verkostet hatte. Doch einen Vorteil hatte der Wein. Er war so sauer, dass die Frauen keine Socken mehr zu stopfen brauchten. Legte man die Schadhafenstrümpfe, nämlich in den Edlinger Wein, zogen sich auch die größten Löcher wieder zusammen und die Freude darüber war groß.
01:17:29 Die Freude der Winzer, in dem es war gering, wollten sie doch einen schmackhaften Wein verkaufen, der die Sinne auf das Beste erfreute. So konnte es nicht weitergehen. Daher beschlossen die Winzer vom Robberg, den schändlichen Riesen zu fangen und ihn vor das Ecklinger Gericht zu stellen. Nacht für Nacht zogen sie los und suchten den Unhold, bis sie ihn endlich in einer finsteren Herbstnacht schlafend auf dem Robberg finden konnten.
01:17:58 Er hatte sich seinen riesigen Bauch so voll mit vielen süßen Trauben vollgeschlagen, dass er an Ort und Stelle des Mundraufes schnarchend eingeschlafen war. Schnell fesseln ging die Winzer mit dicken Stricken und der böse Riese war gefangen.
01:18:16 Um den Hühnen hinunter in die Stadt zu fahren, mussten mehrere Wagen aneinander gebunden werden. So erzählt man sich bis heute. In Ettlingen angekommen, standen die Weinbauern vor einem neuen Problem. Wo sollte man den Riesen einsperren? Schließlich war so ein großes Haus nicht da. Schließlich hatte einer der Winzer eine sehr gute Idee.
01:18:43 Wir werfen den Burschen in den Lauerturm, sagte er. Der Lauerturm ist hoch genug und er hat dicke Mauern. Dort soll der Kerl bis zur Gerichtsverhandlung eingesperrt werden. Und so kam es, dass der Riese vom Robberg im Lauerturm eingekerkert wurde. Es dauerte viele Tage, bis der Richter schließlich kam. Der Kerkermeister führte ihn zum Lauerturm und öffnete mühsam das schwere, knarrende Eichentor.
01:19:14 Der Kerkermeister blickte in das Gefängnis und als sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, stieß einen Schrei aus. Der Riese vom Robert ist verschwunden. Und tatsächlich, im Lauturm war kein Riese, sondern ein kleiner Zwerg.
01:19:33 Der Richter in das wurde ungeduldig und fragte den Kerkermeister, nun, wo ist denn der riesenhafte Bösewicht? Oder habt ihr mich etwa wegen diesem Zwerglein angerufen? Der Kerkermeister wusste sich keinen Rat. Ich schwöre es bei meiner Seele, ich habe den Turm gut bewacht. Ich habe keinen Riesen rein- oder rausgehen sehen. Nur Brot und sauren Wein von Robert habe ich ihm gegeben all die Tage.
01:20:02 Da fingen die umstehenden Weinbauern an, laut zu lachen.
01:20:07 Von dem sauren Gesöff hast du ihm gegeben, fragte einer spöttisch. Da wundert mich nichts mehr, fuhr ein anderer fort. Der Riese ist geschrumpft, wie unsere gelöcherten Zocken, erkannte ein anderer. Nun musste auch der Richter grinsen und er entschied. Wisset ihr, Ettlinger, lasst den Bösewicht laufen. Er wird euch keinen Schaden mehr anrichten. Und ab heute werdet ihr stets süße Trauben und besten Wein haben, weit und breit.
01:20:36 Das war die Geschichte vom Riesen von Robert zu Ecklingen.
01:20:44 Ja, also man hat immer so das Gefühl, wenn man so ein Video von der Oma anschaut, die ist noch da, die wird jetzt gerade irgendwo zugeschaltet aus einer anderen Sphäre. Ich finde es ja toll, dass wir immer noch Filmaufnahmen haben von der Marmeladenoma, die noch nicht veröffentlicht wurden. Und das war eine Sage aus Ettlingen, die sie vor einigen Jahren mal vorgelesen hat. Janik und ich waren auch vor kurzem...
01:21:10 in dem Lauer Turm, das ist der einzige verbliebene Stadtturm von Ettling und haben uns das alles nochmal angeguckt. Da haben wir noch ein paar Fotos jetzt gerade hochgeladen. Aber die HEDER-Rakete, die will jetzt auch was erzählen. Ähm, das muss ich gerade gucken. Das hat rutscht. Final Fantasy Girl 80 schreibt, sie fehlt uns so, aber ich bin froh, dass die Märcheninsel weitergeführt wird. Ja.
01:21:37 Vielen Dank, Herr Nickel.
01:21:53 Ja, also Riders on the Storm können wir heute wahrscheinlich nicht singen, denn heute ist ja ein Fußballspiel. Ich glaube, Platz 3 und 4, Fabian, wird heute erspielt. Okay. Und ich weiß nicht mal, wer spielt, aber egal. Wir sind ja hier auf der Märcheninsel. Nordic Flo schreibt noch, was für eine hübsche und humorvolle Sage. Ja, das ist eine tolle Sage, finde ich auch.
01:22:21 Sollte man mal als Buch eigentlich veröffentlichen. Es gibt ganz viele Sagen hier in Ettingen, überhaupt hier in dieser Region. Da könnte man ein richtiges Buch draus machen.
01:22:31 Also hier sind lauter Kommentare anfangen. Die sagt, sehr schönes sage. Mausbeer 78 schreibt, wunderschön. Peter Lemming schreibt, das war sehr schön. Das freut uns. Regina Schlumpf schreibt, danke für die tolle Geschichte. Also genau. Aber du darfst auch gerne wieder gucken. Karin Fox, blickt man hingegen nach Nordwesten, zerschlägt sich die Hoffnung auf Niederschlag, da ist dort schon wieder aufklagt. Im Hof sieht man nun die total zerlegte Heizungsanlage. Ach so.
01:23:00 Ich habe nicht gedacht, ich habe gerade gedacht wegen Sturm. Wir bekommen jetzt eine neue Hackschnitzelheizung. Du lieber, das ist ja ein Riesenhof. Bei uns ist der Hof kleiner. Aber ich glaube, es sieht man schlecht, weil es so dunkel ist. Ja, es ist relativ dunkel. Ich halte es mal noch weiter ein.
Privatleben und technische Details
01:23:1901:23:19 Wir haben ja hier auch ein Bauernhaus, ein ehemaliges Bauernhaus. Wir haben es ja umgebaut. Hier in der Märcheninsel waren früher die Ziegen. Hier war ein Ziegenzüchter. Anfani schreibt, die Familie schaut WM. Ah ja, ich habe mich nämlich schon gewundert. The Great Pumpkin schreibt, heute spielen England gegen Frankreich. Ah ja.
01:23:47 Sascha92, ich hatte bei meinem Dienst im Pausenverkauf am Montag Besuch. Das ist ja ein Monster. Sascha92, da wäre ich schreiend davongerannt. Sieht mir aber nicht nach einer Nosferatu-Spinne aus. Die breiten sich ja aus jetzt hier in Deutschland. Ist eine andere Spinne. Ich habe keine Angst vor Spinnen.
01:24:10 Außer es wäre eine so große Korn. Also ich war mal in Kambodscha. Da werden Vogelspinnen gerne gegessen. Die werden in heißes Öl geschmissen. Und dann kann man das Fleisch so rauslöffeln. Ich habe es nicht probiert. Wegen dem Öl. Hallo, liebe Marmeladenfamilie. Ich hoffe, es geht euch allen gut. Ich liege leider mit einer Lungenentzündung flach. Doch euer Stream wundert mich auf und lenkt mich ab.
01:24:39 Lungenentzündung macht wenig Freude. Hatte ich auch schon. Sehr, sehr unangenehme Sache. Und Kerze brennt auch für dich. Gute Besserung. Gute Besserung. Schone dich. Nicht zu schnell wieder aufstehen. Ich hoffe, du brauchst kein Antibiotikum. Janinkel, hallo auch hier nochmal. Einen Blumengruß aus dem Garten meiner Mutter.
01:25:06 Wir haben die gleichen Töpfe. Genau die gleichen Töpfe. Teilweise schon frostgeschädigt. Und die sind auch schön. Die gefallen mir auch. Die Mama hat eben einen schönen Garten. Auch so gepflegt, finde ich. Und so hat sie total verwildert. Ach, die haben wir auch im Garten. Die wuchern ja wie verrückt. Und das ist auch gut so, denn da gehen auch die Insekten gerne heran und verspannen. Chris Block schreibt morgen Finale.
01:25:39 Ach, morgen ist das Finale. Aber Great Pumpkin schreibt, aber erst um 23 Uhr. Da gehen wieder viele spät ins Bett und müssen dann früh zur Arbeit. Ja, aber jeder wie er will.
01:25:54 Juni Vera Sapp, guten Abend, liebe Marmeladenfamilie und Märcheninselbewohner. Ich bin gerade noch auf dem Heimweg von meinen Eltern. Natürlich habe ich kein Pferd der Woche vorbereitet. Aber wenn ich rechtzeitig zu Hause bin, schicke ich euch noch eins. Juni Vera Sapp hat um 21.09 Uhr geschrieben. Jetzt weiß ich nicht, wie lange du unterwegs bist. Also da haben wir ja noch Zeit. Wir lassen uns einfach überraschen. Wenn es klappt, dann klappt es. Ansonsten beim nächsten Stream. Sascha92, das ist eine Zitterspinne.
01:26:23 Ah, Marianne Rosenberg hat für Disney als Mama Odi im Film Küstenfrosch das Lied Du musst nur tiefer in dir graben gesungen. Der Film basiert lose auf dem Froschkönig. Nur, dass sich die Frau auch in einen Frosch verwandelt, weil sie keine Prinzessin ist und erst am Ende eine wird. Und das Ganze spielt in New Orleans der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts.
01:26:51 Das habe ich nicht gewusst. Aber den Text darf ich nicht vorlesen, der ist urheberrechtlich geschützt.
01:26:59 Jetzt haben wir schon wieder Marianne Rosenberg. Das scheint das Thema des Tages zu sein. Lolo Universe, zu eurer Frage, ob Marianne Rosenberg noch lebt. Ja, sie lebt noch. Sie ist 71. Und er gehört zu mir, war richtig gut gesungen. Sie sieht so aus. Das darf ich nicht vorspielen. Das ist auch, uns müssen wir GEMA bezahlen. Das kann teuer werden. Also könnt ihr ja bei YouTube vielleicht mal reingucken, da gibt es was Offizielles.
01:27:27 anderweitig, aber das darf ich nicht vorspielen. Da haben wir ein Problem. Maren. Hallo, ihr Lieben. Ich frage mich schon länger, was Janik und Fabi während des Streams hinter der Kamera machen. Den Chat lesen, selbst zuhören oder doch noch was anderes. Die machen Eisstockschießen gerade. Und Topfschlagen.
01:27:49 Gleichzeitig. Man muss sagen, Janik überwacht die Technik. Manchmal lenkt der Fabi dann ab und dann lachen sie hier und kichern neben mir. Das lenkt mich dann wieder ab. Aber überwiegend ist der Janik konzentriert unter Fabi. Und der Fabi hat jetzt so einen rückenschonenden Hocker und auf dem gautcht er hier die ganze Zeit neben mir rum. Wir können es leider nicht sehen. Und ich warte, dass ich mich was vorlesen kann. Janik. Achso, ja.
01:28:20 Dankeschön, aber ich habe kein Wasser mehr. Chris Blockstadt, was machen die zwei? Comedy Show. Genau. Ich brauche mir gleich mal den Kelch bitte rüber. Wasser. Achso. Den Kelch. Du Loup. Passt auch, ist nämlich französisches Wasser. Dankeschön. Cheers.
01:28:47 Enkel Janik hat was gepostet. Ihr habt ja eben die Sage gehört von der Marmeladenoma. Die hat sie genau hier vorgelesen. Zunächst seht ihr mal den Turm von innen, wo der Riese damals drin war. Da sind wir die Treppe hochgelaufen. Och Gott, wie ich da gucke. Da war es knalleheiß an dem Tag. Ihr seht, ich bin völlig dehydriert.
01:29:10 Zuvor war man noch beim Vietnamesen Essen, wenn ich mich recht erinnere, Janik. Und sind dann aus irgendeinem Grund nochmal gesagt, heute gehen wir mal zum Lauerturm. Und er war verrückterweise offen. Da darf er nämlich nicht immer rein. Und da geht der Janik die Treppe hoch.
01:29:26 Und wie gesagt, damals war dieser Riese in diesem Turm. Und von der Wehrmauer, da ist so eine alte Wehrmauer, da blickt man auf dieses schöne Gebäude und da ist ein Museum drin. Darf man kostenlos rein und kann sich da alles anschauen. Wer noch nicht in Ettlingen war, ist wirklich eine sehr, sehr schöne kleine Stadt mit 40.000 Einwohnern. So viele Touris gibt es hier gar nicht, weil die meisten fahren weiter nach Baden-Baden oder nach Heidelberg.
01:29:55 Und das ist nicht weit von hier. Und andere wiederum fahren nach Karlsruhe. Da gibt es nämlich auch unglaublich viele Museen, zum Beispiel das ZKM. Oder der Schlosspark ist auch wunderschön. Und der Schlosspark von Karlsruhe, das war früher mein Pausenhof. Denn um die Ecke, da war mein Gymnasium, auf dem ich war. Anfangen schreibt der Park gar kein Riese rein.
01:30:20 Sei doch nicht so unromantisch, Anfani. Lass mal deine Fantasie spielen. Damals sah das bestimmt auch noch anders aus in diesem Lauerturm. Ich glaube, die haben da in den letzten Jahrhunderten bestimmt noch was verändert. Früher waren die auch kleiner, die Menschen. Die Riesen waren kleiner. Ja, ganz genau.
01:30:43 Ja, der Janik. Ein Märchenwunsch kam noch rein. Die kluge Bauern-Tochte. Ist das von den Brüdern Grimm? Soweit ich weiß, ja. Und von wem ist der Wunsch? Von Teufelsblümchen. Also wenn wir das finden, Teufelsblümchen, dann lese ich das das nächste Mal vor.
01:31:06 Das ist schön. Und Sterntale haben wir ja auch noch in petto. Stimmt, da war ja was. Vielleicht kommt ja noch ein Raid rein, aber heute bei der Fußballwelt... Mit Fußball schwierig, ja. Das weiß ich nicht. Wir wollen mal schauen. Yemima. Vor zweieinhalb Wochen hat mein geliebter Rennmaus Opie Blackie für immer seine Augen geschlossen. Er wurde stolze fünf Jahre und drei Monate alt. Das ist alt für eine Maus, du lieber.
01:31:33 Und ich freue mich, dass ich ihn so lange bei mir hatte. Da nun mein Mickey verwitwet ist, durfte ich am Donnerstag bei der Züchterin einen kleinen Rennmausjungen zur Vergesellschaftung abholen. Er hat von mir auch schon einen Namen bekommen, nämlich Pluto. Das ist ja der Hund von Mickey. Weil Mickey ja bei Disney einen Hund hat, der Pluto heißt. Fand ich ganz lustig. Ich habe übrigens eine Pluto-Figur. Hammer. Fensterbrett stehen.
01:32:02 Aus meiner Kindheit ist er noch. Ja. Micky und Bluetooth sind aktuell noch am Trenngitter, schlafen aber schon oft in ihrem Häuschen, welches zum Gitter hin offen ist. Somit können sie sich auch da beschnuppern und anschauen. Es freut mich, dass sie so ruhig sind. Ich freue mich schon, wenn sie in ein paar Tagen den ersten Versuch der Zusammenführung haben werden. Ich hoffe, das verläuft auch einigermaßen ruhig, abgesehen von der Klärung der Rangordnung.
01:32:30 die aber normal ist. Vertragen sich zwei Männchen überhaupt? Das wundert mich. Ich habe euch ein Video von Miki und Pluto in Vergesellschaftungsterrarium angehängt, so ein Foto von meinem Plekki kurz vor seinem Abheben. Das machen wir erstmal hier. Den Plekki, da sieht man ihn. Er hüpft durch die Gegend, lebt leider nicht mehr, ist aber vielleicht schon wieder reinkarniert. Wir wissen es nicht.
01:32:57 Und jetzt kommt das Video von der Vergesellschaftung. Kann man es gut sehen, Janik? Ja, sieht man. Also ich sehe jetzt momentan das Zeitversetzt. Ja, man sieht es. Kann man gut sehen. Läuft es noch? Ja, es läuft noch. Ich sehe es nur Zeitversetzt hier auf dem Handy von der HEDE-Rakete.
01:33:28 Ein abendfüllender Spielfilm. Läuft noch? Jetzt ist es gleich vorbei. Okay. Jetzt. Okay. Ach, jetzt sehe ich noch eine Maus hier. Das ist toll. Ich mag ja Mäuse. Und...
01:33:43 Ich hatte ja auch 20 Mäuse als Kind. Wir haben damals auch zwei Männchen gekauft. Aber es hat sich herausgestellt, dass eine Männchen war, ein Weibchen. Und plötzlich waren aus zwei Mäusen 20 Mäuse geworden. Und als ich damals dieses alte Haus gekauft habe, das war ja ein Lost Place, stand ein Jahr lang leer, war das ganze Haus voller Mäuse. Und ich habe die alle mit Lebendfallen dann eingefangen und habe die dann in den Wald gebracht.
01:34:12 Jetzt gibt es keine Mäuse mehr hier. Hier ist alles dicht, alles saniert. Ist auch gut so, weil Rütelmäuse, Rütelmäuse, die übertragen ja unangenehme Krankheiten.
01:34:27 Scharnickel schreibt, ich war auch schon in Karlsruhe, die Pyramide auf dem Marktplatz. Das Schloss habe ich, nee, das Schloss habe das auch einmal besichtigt und war auch im ZKM. Ach, toll. Ja, das Schloss kann man momentan leider nicht besichtigen, Scharnickel. Gut, dass du es noch gesehen hast, weil das wird renoviert. ZKM kann man immer noch besichtigen, aber da muss man ein paar Tage, ein paar...
01:34:55 Tage eigentlich einplanen. Es hat zigtausend Quadratkilometer dieses ZKM. Also ein Riesending. Vergleichbar mit dem Centre Pompidou in Paris. Wahnsinn. So was in Karlsruhe. Aber es ist auch eine schöne Stadt Karlsruhe. An vielen Stellen. Leider nicht überall. Melly, 72. Der Blaue sieht aber stark nach britisch Kurzhaar aus.
01:35:22 Katze, glaube ich. Die Katze, weißt du? Ach so, ich dachte schon die Maus. Aber ich glaube, die ist Russisch-Kurzhaar. Russisch-Kurzhaar. Melli, bin auch im Nordwesten. Leider alles trocken. Blue Blade, ich habe viele neue Stifte und freue mich schon darauf, damit zu malen. Das ist ja toll. Das sind aber wirklich viele. Das sind viele. Ich zeichne ja auch gerne.
01:35:51 Opa war Kunstmaler, ihr wisst ja, habe ich schon vorgelesen. Und ich habe von A nach B beim letzten Stream, oder? Ja. Stimmt, beim vorletzten. Inay, danke für eure Anteilnahme. Mein Mann und ich, wir haben leider unser Baby verloren. Das ist jetzt ein Sternchen. Das macht mich jetzt gerade sehr traurig. Inay, es gibt nichts Schlimmeres als ein Kind zu verlieren. Ja, da kriege ich jetzt gerade eine Gänsehaut.
01:36:23 Also alles Liebe und Gute von uns. Das ist wirklich schlimm. Furchtbar. Also, da fehlen mir jetzt tatsächlich die Worte. Ich weiß es auch von meiner Mutter, der Marmeladenoma. Die hat ja auch ein Kind verloren. Das ist eine ganz gravierende Sache. Alles Liebe. Ja, das haben wir auch alles Liebe. Ja, jetzt lese ich was vor. Fragerunde nochmal anschließend.
01:36:59 Das hat mich jetzt getroffen. Ja, ich wollte eine Geschichte vorlesen aus Omas Buch. Und zwar habe ich mir Lesezeichen reingemacht. Das ist eine Karte von einer lieben Märcheninselbesucherin. Sie wird es erkennen, wenn sie noch zuschaut jetzt. Und zwar war ja die Marmeladenoma ein Kind, als der Krieg ausbrach. Und Karlsruhe wurde ja...
01:37:28 Schwer angegriffen und die Kinder durften, wenn sie wollten, sie mussten nicht, wenn sie wollten, durften sie in die Kinderlandverschickung gehen. Was ist Kinderlandverschickung? Das waren so Kinderlager, Jungs und Mädchen getrennt. Die wurden dann aus den Kriegsgebieten in Schwarzwalddörfer oder in andere Dörfer gebracht, in ganz Deutschland, wo sie dann ein angenehmeres Leben hatten, ohne Angst zu haben, ihr Leben zu verlieren.
01:37:56 So richtig toll war es dann natürlich nicht in diesen Lagern. Es war alles sehr reklementiert. Manche Dinge waren schön, manche waren weniger schön. Und meine Mutter war natürlich sehr traurig. Sie wollte eigentlich lieber zu Hause sein, bei ihrem Vater, bei ihren jüngeren Geschwistern, dem Herr Männle.
01:38:18 Das war aber nicht möglich. Herr Männle war auch im Kinderland, aber wo ganz, ganz anders. Und ich lese jetzt ein bisschen was vor aus Ihren Erinnerungen, was damals in diesem Kinderland passiert ist. Allmählich lebten wir Mädchen uns ein, freuten uns über das Gute, den Kontakt mit Tieren, die neuen Freundschaften, die Nächte ohne Bomben und einen tiefen, erholsamen Schlaf.
01:38:46 So überstanden wir den Trill und das Heimweh und warteten auf die Heimkehr zu unseren Lieben. Einmal, als wir noch in unseren Betten lagen, hörte ich Schritte im Flur. Schlaftrunken, es muss etwa gegen fünf Uhr morgens gewesen sein oder noch früher, schlich ich zur Tür und öffnete sie einen kleinen Spatt.
01:39:13 Ich blickte hinaus. Eine der Kammertüren war geöffnet. Im Flur stand ein großer, blonder Mann, ein weiterer Mann von kleiner Statur mit dunklen Haaren. Sie verließen die Kammer und sie schlossen die Tür. Beide Männer trugen Knechtskleidung. Aus der daneben liegenden Kammer erschien kurz darauf eine untersetzte blonde Frau, die von einer mageren Dunkelhaarigen begleitet wurde.
01:39:44 Alle vier gingen die Treppe hinunter. Niemand bemerkte mich. Lautlos schloss ich meine Tür und legte mich nachdenklich wieder zu Bett. Es war ja so, es waren ja nur Kinder in diesem Lager, außer der Lagerleiterin und den Mitarbeiterinnen. Und diese Person hatte sie noch nie gesehen. Wo kam die her?
01:40:09 Am kommenden Tag beschäftigte mich das nächtliche Erlebnis, denn ich konnte mir keinen Reim auf die geheimnisvollen Menschen machen, die ich auf dem Hof noch nie gesehen hatte. So beschloss ich am nächsten Morgen, Zeitdigger aufzuwachen. Einen Wecker besaß ich nicht, und wenn, hätte er die anderen Kinder auf meiner Stube zu früher Stunde aus dem Schlaf gerissen. Es gelang mir aber tatsächlich eher aufzuwachen, und so schlich ich wieder auf zehn Spitzen zu der Tür.
01:40:41 Diesmal öffnete ich sie ein klein wenig mehr, um besser sehen zu können, welches Schauspiel sich mir bieten würde. Die beiden Männer, die wortlos mit gesenkten Köpfen durch den halbdunklen Gang schritten, sahen mich nicht. Die dunkle, mage Frau jedoch warf mir, als mich erblickte, einen bösen Blick zu und hastete zur Treppe.
01:41:07 Der andere, die mollige blonde Frau, jedoch lächelte mich sanftmütig an und hob kurz den Zeigefinger zum Mund und ging dann ebenfalls die Treppe hinunter. Am nächsten Morgen geschah das Gleiche, allerdings blieb die mollige Frau dieses Mal etwas zurück und begann mit mir flüsternd in gebrochenem Deutsch ein Gespräch.
01:41:32 So erfuhr ich, dass sie Maruschia hieß und dass sie alle vier zwangsverpflichtete Fremdarbeiter aus Osteuropa waren. Wir hatten nur Minuten, aber jeden Morgen sprachen wir nun leise miteinander, was uns beide recht beglückte. Eine stille Ahnung beschlich mich. Sollten das etwa die bösen Menschen sein, von denen wir in der Schule und im Kinderlager immer gewarnt wurden, unsere Todweinde?
01:42:04 Die Begegnungen mit der freundlichen Ukrainerin ließen mich nachdenklich zurück. Etwas in mir war in Bewegung geraten. Wie konnte unsere Führerin, die auf der vermeintlich richtigen Seite stand, so kaltherzig und grausam sein? Die verfemte Zwangsarbeiterin dagegen war mir so zugetan.
01:42:25 Wie im Märchen, so scheint es mir heute, sind Gut und Böse auch in der Wirklichkeit nicht immer gleich auf den ersten Blick voneinander zu trennen. Erst viel später wurde mir klar, dass ich meine heimliche Freundin in große Gefahr gebracht hatte. Denn der Umgang von Zwangsarbeitern mit Deutschen war strengstens verboten. Aber dafür reichte mein kindlicher Horizont damals noch nicht.
01:42:54 Lange sollte meine neu gewonnene Freundschaft allerdings nicht dauern, denn nach kurzer Zeit musste ich das Kinderlager verlassen, und die geheimen Treffen mit Maruschia fanden ein jähes Ende. Der Grund? Die anderen Mädchen waren Volksschülerinnen, ich jedoch hatte eine höhere Schule besucht. So musste ich umziehen, ein gutes Stück rauf auf den Berg nach Schweigmatt.
Kinderlandverschickung während des Zweiten Weltkriegs
01:43:1901:43:19 Und so entfernte ich mich schweren Herzens noch weiter von meiner Heimat und von meinen Elternhaus. Ja, und von da begann dann eine richtige Odyssee.
01:43:32 Denn wenige Zeit später sind dann die französischen Truppen einmarschiert. Und bevor die französischen Truppen das Lager erreicht hatten, hatten sich die Lagerleitung und die anderen Leute, die da gearbeitet haben, von den Kindern verabschiedet. Und haben gesagt, so, wir müssen gehen. Schaut, wer nach Hause kommt. Die Kinder waren zwischen 6 und 14 Jahre alt. Weit weg von zu Hause.
01:44:01 Und der Krieg tobte nun auch in Deutschland. Meine Mutter hatte eine Idee, wie sie dem Ganzen entkommen kann. Tja, und das steht hier drin, wie es weitergeht. In dem Buch, mein Lieben ist kein Märchen von Marmeladenoma. Ich habe es ja zusammen mit ihr geschrieben. Und ich will es jedem empfehlen.
01:44:25 Es ist wirklich wahnsinnig aufregend, dieses Buch. Spannend. Und es stimmt auch sehr nachdenklich, was meine Mutter damals erlebt hat. Eine der letzten Zeitzeuginnen. Ja, und jetzt kommt wieder eine Frage. Wie die Rakete? Muss man schauen, ob ich das habe? Wenn nicht, sagt Karin Fox. Ach, und ich dachte, es sei ein Weberknecht gewesen, die Spinne von Sascha.
01:44:54 Anfani schreibt, es ist wirklich sehr schön geschrieben. Das haben A nach B und Oma gut gemacht. Dankeschön, freut mich. Wir hatten auch einige Lesungen zusammen, die Marmeladenoma und ich. Und das hat uns wirklich große Freude bereitet. Das war ja teilweise unglaublich gut besucht. Und ja, das war eine schöne Zeit.
01:45:21 Die letzte Lesung hatten wir tatsächlich hier in Ettlingen, in einem Gemeindehaus der Evangelischen Kirche. Vielen Dank für die Genesungswünsche. Ich habe da noch zwei Fragen. Die erste ist, was arbeitet oder studiert ihr?
01:45:37 Janik. Und die zweite Frage. Gibt es noch mehr Videos von Marmeladenoma? Und wenn ja, was für welche? Also Frage 2. Es gibt bestimmt noch Videos. Ich muss noch weiter forschen. Und es gibt noch viele unveröffentlichte Sachen, auch handschriftliche Sachen. Die werde ich noch durchforsten und vielleicht das eine oder andere dann aufschreiben. Zunächst mal an Janik die Frage. Was studierst du eigentlich?
01:46:04 Oder was hast du denn studiert? Oder was machst du denn so? Ich studiere aktuell in Karlsruhe. Ja, ich studiere in Karlsruhe. Aber er will nämlich ganz gerne wissen, was du dann später mal machst. Was machst du denn später?
01:46:17 Das ist ein großes Geheimnis. Man kann grob sagen, irgendwas mit programmieren. Ja, genau, in der Richtung. Aber so ganz konkret ist das noch nicht, deswegen kann man es noch nicht genau sagen. Also Janik ist ein Informatiker. Und der Walenkel Fabian war ja damals in der Klasse vom Janik. Was macht denn der Walenkel Fabian beruflich? Ich bin ein Mechatroniker im Maschinenbau.
01:46:46 Also auch was Technisches. Und die Hede-Rakete ist Atomphysikerin. Nein, das war ein Scherz. Hede-Rakete. Was mache ich? Also ich habe lange als Heilpädagogin gearbeitet, dann als Sprachpädagogin, dann habe ich noch Elternbegleiterin gemacht und habe dann noch Management gemacht. Also ich arbeite im sozialen Bereich. Im sozialen Bereich, Management im sozialen Bereich, ganz genau. Schanike.
01:47:16 Schön, dass du einiges erkannt hast auf den Blumenbildern, lieber A nach B. Ja, diese Violette wächst gern überall. Als ich neulich eine Freundin besuchte, war in dem Dorf einmal diese Katze unterwegs leider recht scheu. Anfangen schreibt? Ja. Atomfüßigerin würde aber passen zur Hefe. Ach ja, sehr witzig. Und blub, blub, blub.
01:47:43 Wolkenhuhn schreibt, die Hede ist doch Schokoladentesterin. Das stimmt, Wolkenhuhn. Und Chris Plot schreibt, ich dachte, Fabi ist Schneckologe. Schneckologe. Das ist ja nur sein Hobby. Lodol Universe, wer ist denn das hier? Hede-Rakete, wer kann das sein? Ich habe es nicht gesehen.
01:48:07 Marianne Rose. Ich weiß nicht, wie die aussieht. Sie sieht aber noch jung aus. 71 ist sie mittlerweile. Aber ... Ja, das ist wahrscheinlich ein älteres Foto.
01:48:22 Jemima. Ja, zwei Männchen verstehen sich. Das ist gut. In der Privathaltung ist es üblich, dass man nur Männchen oder Weibchen zusammen hat. Das macht man normalerweise nur in der Züchtung. Das ist mir auch aufgefallen. Ach komm. Federtiger. Beileid. Wegen dem Baby. Wegen dem Baby. Okay. Ja, ich dachte schon. Ja. Danke, Federtiger.
01:48:52 Die Great Pumpkin sagt, aber was Soziales passt auch sehr gut zum Leben. Ja, das ist klar.
01:49:02 Die Hiderakete, die habe ich auch bei einem Freund kennengelernt, der als Sozialpädagoge arbeitet, bei einer Party. Und da war die Hiderakete dabei. Da dachte ich, ach, die ist mir sympathisch, die würde ich gerne kennenlernen. Aber ich dachte, oh, die ist zu jung. Die hat sich nämlich auch vom Alter her vorgestellt, weil ich nachgefragt habe. Und es hat sich herausgeführt, sie ist zwölf Jahre jünger als ich. Und ich dachte, nee, das kann ich nicht machen.
01:49:31 Und ich habe es dann doch gemacht.
01:49:33 Und wir waren uns einig. Sie war etwas erschrocken, die Hydra-Rakete, als man ein wahres Alter erraten hat. Ich finde, von A nach B sieht man das Alter nicht wirklich sofort. Und als er mir gesagt hat, wie alt er ist, bin ich hier vom Glauben abgefallen. Damals habe ich wirklich unglaublich jung ausgesehen. Und der Janik, der sieht ja auch jünger aus, als er eigentlich ist. Und wenn er mal für den Papa eine Flasche Wein kauft, dann muss er immer seinen Ausweis vorzeigen.
01:50:02 Weil die glauben dann nicht, dass er fortjährlich ist.
01:50:06 Chris Block schreibt hier auch, stimmt, aber beide sehen sehr jung aus. Vielen Dank, Chris Block. Die ewige Jugend. Botox-Spritzen? Nein, Spaß. Nein, so was ist im Leben ganz, ganz natürlich. Ich habe nicht mal Rouge oder sowas. Jemima, meine Züchterin will mich auch immer zum Züchten überreden, weil so viele aufgehört haben. Okay.
01:50:34 Klein Susi schreibt, Klein Susi78 schreibt, richtige Entscheidung von A nach B. Ja, finde ich auch. Wir haben es nicht bereut. Wir haben immer viel Spaß mit dem Thema. Gleich nochmal zum Alter. Je Mima Ausweis zeigen muss ich heute noch. Bin 28. Ja, das kann ich verstehen. Mit 28 sah ich aus wie 18. Und ich habe noch viele Fotos.
01:51:00 von früher. Da muss man die Geschichte erzählen, als du alleine gewohnt hast. Stimmt, also da war ich 30 Jahre alt und habe in einer Einzimmerwohnung gewohnt. Und plötzlich klingelt es dann an der Tür. Wie gesagt, ich war 30 Jahre alt. Und da stand eine Staubsaugervertreterin vor der Tür und sagt, ist deine Mutter da?
01:51:23 Ich habe gedacht, wie, warum soll denn meine Mutter da sein und warum duzt die mich eigentlich? Und dann hat die tatsächlich gedacht, ich wäre deutlich jünger. Ich habe dann gesagt, nein, meine Mutter ist nicht da, ich wohne hier alleine. Und dann ist sie wieder abgezogen mit ihrem Staubsauger. Also ich habe früher wahnsinnig jung ausgesehen, damals hat mich das gestresst. Ich weiß nicht, ob es Janik auch stresst, jünger auszusehen. Nö. Nö. Aber es war natürlich...
01:51:51 Damals als 18er war es schwierig, eine Frau anzusprechen, außer wie 14. Aber jetzt bin ich natürlich froh, dass ich mich ganz gut gehalten habe, im Großen und Ganzen. In sechs Jahren bin ich ja schon 70. Und in 16 Jahren bin ich 80. Aber ich bin ja noch jung und dynamisch. Danke euch. Leise, leise, ein kleines Seelchen geht auf Heise. Ich denke, es wird es gut haben. Ja, wie gesagt, es war...
01:52:24 Da kann man eigentlich gar keinen Trost aussprechen. Das ist einfach, ja, alles Liebe. Federtiger. Bin mit circa 20 Jahren mal gefragt worden, ob ich schon 14 sei. Ging um eine Überfahrt mit der Fähre. Als ich ihm sagte, wie alt ich bin, war ihm das sehr peinlich. Ja, das kann ich nachvollziehen.
01:52:56 Also der Chris Bob schreibt hier, bestes Staubsaugervertreterabwehr, wenn man jünger aussieht. Ganz genau. Und Great Pumpkin schreibt, ich kann nicht mehr, was für eine Story. Ja, habe ich auch schon oft erzählt. Ich war ja auch äußerst verwunden, als ich stand da. Warum soll meine Mutter sein? Scharnickel, Sonnenblumenfeld, auch den mag ich ja sehr. Sonnenblumen. Das sind mit meine Lieblingsblumen.
01:53:26 Die Sonnenblumen. Und manchmal wachsen auch welche bei uns im Karten dieses Jahr nicht. Wir haben ja dieses Jahr einen richtigen Dschungel im Karten. Wir kommen nicht zur Arbeit. Und entweder es ist zu heiß oder wir sind selber beruflich eingebunden. So, Mensch! Sollen wir noch ein japanisches Märchen vorlesen?
01:53:54 Ich habe noch einen Star. Japanisches? Wenn ich es rausgesucht habe, das heißt nämlich die Sternenfrau, will das vielleicht der...
01:54:05 Wal-Enkel Fabian, mir reicht es. Ich würde noch einen Kommentar vorlesen von Traubensacht83. Ich kenne das auch, ich bin mittlerweile 43 und viele sagen, ich sehe aus wie Anfang 30. Das ist cool, da kann man sich freuen. Und ich habe auch mal gehört, die Leute, die jünger aussehen, die werden auch älter.
01:54:26 Das ist so. Und die Marmeladenoma sah eigentlich auch jünger aus. 94 hat man ihr eigentlich auch nicht angesehen. Gut zum Schluss war es dann ein bisschen schwieriger, als sie so krank war. Sie sah auch lange, lange viel, viel jünger aus. Du könntest noch ein paar Schlucke Wasser trinken. Das ist eine gute Idee. Denn von Chris und Chris Alex kam Wasser, Marsch jeweils rein.
01:54:50 Und Teufelsblümchen hat 10 Euro gespendet. Oh, Teufelsblümchen, das freut uns sehr. Vielen Dank. Wir haben ja viele, viele Ausgaben. Wir müssen ja vieles bezahlen. Das Postfach und was noch alles. Ja, was müssen wir noch bezahlen.
01:55:07 Die Tafel. Tafel, Internet, Einrichtung. Internet, Einrichtung, ja. Die Gebärde des Ostbach. Manchmal liest man dann in Kommentaren bei YouTube, wir würden einen Haufen Geld mitmachen. Hahaha, kann ich dazu noch sagen. Nein, wir sind ja froh, wenn man auf 0,0 rauskommt. Gut. Aber die Märcheninsel bleibt auch dank eurer Unterstützung. Teufelsblümchen, vielen lieben Dank.
01:55:37 Jetzt lese ich noch ein japanisches Märchen. Ich konnte jetzt nichts trinken, ich habe schon leer getrunken. Wollte ich noch einwerben. Und zwar ist das aus dem Buch Die schönsten japanischen Märchen. Denn die Marmeladenoma hat damals ja von Königsfurt Urania, so heißt dieser Verlag, eine Riesensammlung von Märchen bekommen. Und daraus lese ich jetzt ein japanisches Märchen vor. Die Sternenfrau.
Japanisches Märchen: Die Sternenfrau
01:56:0401:56:04 Vor vielen, vielen Jahren soll es gewesen sein. Damals schauten die sieben Sternenjungfrauen des großen Bären jeden Abend auf die Erde hinunter und freuten sich an der Welt der Menschen. Sie sahen alles, was vor sich ging, und besonders fiel ihnen ein junger, fleißiger Mann auf. Der war sehr arm, und er musste sich, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, in einem reichen Haus verdingen.
01:56:34 Er lebte zusammen mit seiner alten, blinden Mutter in einer Hütte. Abends, wenn er von seinem Tagwerk zurückgekehrt war, reinigte er das ärmliche Heim, wusch die Wäsche und gab der Mutter zu essen. Alle Speise, die er bei seinen Dienstherrn erhielt, verzehrte er nur halb. Die andere Hälfte wickelte er in Blätter und brachte sie der Mutter mit. So ein guter Sohn war er.
01:57:03 Weil er jedoch gar zu arm war, wollte sich kein Mädchen finden, das als seine Braut zu ihm kam. Die sieben Sternenjungfrauen sahen das. Der älteste Schwester wurde von der Fürsorge des Mannes so gerührt, dass sie beschloss, wie schade, dass ein so guter Mensch keine Frau finden kann. Ich will gehen und seine Braut werden.
01:57:28 Eines Abends, als der Jüngling auf dem Heimweg war, stieg die älteste Sternenjungfrau auf die Erde hinunter und wartete an der Straße, die er kommen musste. Er sah das wunderschöne, lichte Wesen. Er erschrak und glaubte, eine Gottheit vor sich zu erblicken. Noch nie hat er so ein schönes Mädchen gesehen.
01:57:52 Es war ihm unheimlich. Er versuchte, ihm auszuweichen und auf einem anderen Weg nach Hause zu gehen. Er wagte sich nicht in seine Nähe, aber wohin er auch ging, das schöne Mädchen stand an seinem Weg und lächelte ihn an. Dann nahm er all seinen Mut zusammen und wollte endlich an ihm vorbeischreiten. Da fasste ihn die fremde Jungfrau leise am Gewand und sagte freundlich,
01:58:22 Höre mich doch an und habe keine Angst. Ich will deine Frau werden, deswegen bin ich gekommen. Der Jüngling wehrte erschrocken ab. Ich, ich bin bettelarm und meine armselige Hütte ist kein Platz für eine Dame wie dich. Aus uns beiden kann kein Paar werden. Wir, wir passen nicht zueinander.
01:58:46 Er ging schnellen Schrittes weiter. Die Fremde jedoch eilte ihm nach und sprach immer wieder, »Nimm mich als deine Braut mit!« Sie bat so oft und so ernstlich, dass der junge Mann nachgeben musste, und er führte das schöne Mädchen zu sich in seine Hütte. Und schon bald wurde es den beiden ein Paar.
01:59:11 Die Zeit verging und nach zwei oder drei Jahren wurde ihnen ein kleiner Sohn geboren. Die junge Familie lebte zufrieden und nichts trübte ihre Tage. Das Glück sollte jedoch nicht lange anhalten. Die Sterndeuter, die immer das Himmelszelt beobachteten, hatten bemerkt, dass der vornehmste Stern im großen Bären verschwunden war. Und sie sagten es dem König.
01:59:39 Die älteste Schwester der sieben Sternenjungfarn im großen Bären ist nirgends zu sehen, und unseren Nachforschungen zufolge muss sie sich irgendwo auf der Erde aufhalten. Der König befahl sogleich, sucht sie und bringt sie vor mich.
01:59:58 Die Sterndeuter schwärmten in alle Himmelsrichtungen aus und suchten nach dieser Frau. Und da sie tatsächlich gelehrt waren, entdeckten sie bald, dass die Hausfrau des armen jungen Mannes die Gesuchte sein musste. Sie beschlossen, sie in den nächsten Tagen zu fangen und vor den König zu führen. Die Sternenfrau wurde auf die Gefahr, die er drohte, aufmerksam und sie wusste, dass ihre Zeit auf der Erde ihrem Ende zuging.
02:00:30 Traurig holte sie am Abend ihr Federkleid, das sie vor ihrem Garten in einer Truhe versteckt hatte, und legte es an. Sie nahm ein Licht, betrachte den Schein noch einmal ihr schlafenes Kind, dann flog sie in den Nachthimmel hinauf. Sie war bereits in bis an die große offene Himmelsporte gelangt, als der Gedanke an ihr Kind sie überwältigte und sie auf die Erde zurückkehren musste.
02:00:58 Sie brachte es nicht über sich, ihren kleinen Jungen zu verlassen. Liebevoll nahm sie das Kind in die Arme und stieg nun endgültig an den Himmel hinauf zu ihren Schwestern. Sie sprach, »Liebe Schwestern, ich bin zu euch zurückgekommen. Ich war verheiratet und habe auch ein Kind geboren. Mein Leib ist nicht mehr fleckenlos wie vormals und ich habe das Recht verloren, euch als älteste Schwester anzuführen.«
02:01:27 Und sie tauscht ihren Platz mit der zweitältesten Schwester. Die zweite Schwester trat an ihre Stelle, der Erstgeborenen. Schaut euch gut den zweiten Stern im großen Bieren an. Das ist die älteste Schwester, die eine Zeit lang auf der Erde gelebt hat. Und neben ihr funkelt ein ganz winziges Sternlein. Das ist ihr kleiner Sohn. So wird erzählt.
02:01:59 traurige geschichte der arme mann wenn er aufmacht und beide sind einfach weg im sternhimmel ja ihr lieben so eine kleine fragerunde machen
02:02:14 Tante Marina schreibt Hallöchen zusammen. Also ich muss wirklich nochmal betonen, dass ich es toll finde, dass ihr weitermacht. Ich bin vor kurzem Tante geworden und muss da sehr an die Marmeladenoma denken. Ich habe im April geschrieben, dass ich Tante geworden bin, während aber meine Schwester eine Fehlgeburt hatte. Sie hatte eine Kerze angemacht.
02:02:43 und mir gesagt, dass sie aus eigener Erfahrung weiß, wie schlimm sowas ist. Das weiß sie aus eigener Erfahrung tatsächlich. Das steht auch drin in dem Buch, da wird es auch erwähnt.
02:02:56 Von der Marmeladenoma. Ünai, ich habe noch eine Frage. Kann man euch eigentlich noch Briefe schreiben? Ich habe mir letztens Briefmarken extra gekauft, bin zeitlich nicht dazugekommen. Ja, der Chris Block hat schon geantwortet. Ja, Ünai, man kann uns gerne Briefe schreiben an die Marmeladenoma-Familie oder auch an jemand ganz Bestimmtes von der Marmeladenoma-Familie.
02:03:17 Und wir antworten natürlich auch. Wir freuen uns über Posten. Und antworten auf jeden Fall. Wir können nicht immer gleich antworten, weil wir sind ja alle berufstätig. Aber es wird immer auf jeden Fall geantwortet. Ein paar Briefe stehen tatsächlich noch aus, aber diejenigen, die jetzt auf eine Antwort warten, die hören meine Worte. Es kommt bald eine Antwort. Es wird kein Brief vergessen. Nein. Sie werden das immer beantworten. Antani schreibt.
02:03:44 Dann müsst ihr uns den Dschungel mal fotografieren und zeigen. Ja. Living in the Django.
02:03:54 Weißt du noch was? Du kannst ruhig was zwischen den Schleuten. Chris Bock schreibt von A nach B, kümmert sich nun um die Fanpost. Ja, so ist es. Das schreibe immer ich. Aber ihr könnt natürlich auch jemand anderem schreiben. Und da ich die schönste Handschrift habe, wie ich jetzt mal vermute, wird mir das dann auch diktiert, wenn ihr also jede Rakete schreiben wollt. Aber die kann natürlich auch das am Computer machen. Ich schreibe immer handschriftlich, weil mir das einfach auch Spaß macht. Regina Schlumpf schreibt.
02:04:22 Gute Nacht, ihr Lieben. Danke für den tollen Stream. Gerneschön. Gute Nacht, Regina Schlumpf. Schlaf schön. Trommerspiel. Gute Nacht. Sleep well in your Bettgestein.
02:04:34 Scharnickel, noch mehr Blüten aus dem Garten meiner Mutter. Meine Güte, das muss ja ein Riesending sein. Dieser Garten. Ein Rosengarten. Und die sehen auch sehr gepflegt aus. Wahnsinn. Sehr schöne Rosen. Aber nicht nur Rosen, sondern auch andere Blumen. Die sehen auch schön aus. Ich habe mal gewusst, wie die heißen. Sag mal. Nee, die weiß es nicht.
02:04:59 Das sind auch noch schöne Rosen. Rosen haben wir auch. Nein, der kennt sich nur mit Schnecken aus. Rote Rosen. Nicht die Rose. Wobei, die weiß ich auch. Raven Clown. Haben mir einen Traum erfüllt, mein Traumauto gekauft. Was ist das? Ein Volkswagen. Man sieht es nicht ganz. Da kann man es sehen. Also ich persönlich habe jetzt, ja, das ist ein Geländerwagen, wie mir scheint.
02:05:30 Oh, da ist das Nummernschild drauf, würde ich nicht machen. Wir haben es nicht vertreten. Ja, ganz genau. Aber das... Great Pumpkin schreibt, eine sehr poetische Geschichte war das Märchen. Ja, das kann man so sagen. Also Lolo Universe tippt, er gehört zu mir wie dieser tolle Stream von euch.
02:05:57 Ja, das ist schön. Great Pumpkin schreibt, A nach B hat die 2 geguckt. Ja, wir wissen wahrscheinlich ungefähr gleich. Wer hat es bei Hans geschrieben? Die Great Pumpkin. Also wer in den 70er Jahren aufgewachsen ist, der kennt die 2. Mit Roger Moore. Wie hieß der andere doch gleich? Ein ganz bekannter.
02:06:24 Roger Moore. Und der andere hat bei Manche mögen es heiß auch mitgespielt. Ein ganz witziger Film mit Marilyn Monroe. Und die haben dann später noch Fernsehkarriere gemacht.
02:06:37 Mir fehlt es jetzt nicht ein. War mit einer deutschen Schauspielerin verheiratet. Tony Curtis. Tony Curtis, ganz genau. Super. Ich habe die gleiche geschaut. Ich finde die Serie heute noch witzig. Die Dialoge sind einfach fantastisch. Im Englischen war es übrigens stinklangweilig, aber im Deutschen war das dann ein großer Erfolg. Die haben dann einfach was anderes draus gemacht. Und in Deutschland war es ein Riesenerfolg. In England war das ein Flop. Das weiß ich noch.
02:07:03 Ja, jetzt wird es schon ganz allmählich ein bisschen später. Die 22 Uhr sind durch. Jetzt kommt noch ein Gedicht. Was ist mit Sterntaler? Es gab leider keinen Raid. Aber ich werde der Hede-Rakete jetzt noch Sterntaler vorlesen. Und Christloch. Und all den anderen. Die ganze Märcheninsel freut sich auch. Ganz genau. Jetzt kommt Sterntaler. Das sind viele Sterntaler da hinten.
02:07:34 Aber der... Ich muss noch was einlassen.
02:07:38 Der Janik guckt mich ganz schaunt an. Ja, der Walenkel Fabian hat doch nicht gecheckt, dass er mir jetzt Sterntaler raussuchen muss. Sterntaler? Da haben wir dann nebenher was anderes gemacht. Die lesen gerade hier die Texte. Die Great Pumpkin schreibt. Ich bin zwar zehn Jahre jünger als von A nach B, aber ich habe die Serie in den 80er Jahren gekriegt. Genau, die wurde ja wiederholt. Ich auch, weil meine Eltern das immer angeschaut haben. Also ich finde die immer noch witzig. Jetzt sehe ich ja kaum noch fern eigentlich.
02:08:09 Und als Kind, da wurde mit Schirmschaum eine Melone wiederholt. Fand ich auch mal klasse. John Steed.
02:08:19 Chris Block hat geschrieben, schade, weil er gedacht hat, Sternthaler wird nicht vorgelesen. Doch, wird vorgelesen. Und jetzt schreibt er, oh doch. Ja, guck mal, jetzt wieder der Handschmeichler hier. Da sind viele tolle Märchen drin, habe ich entdeckt im Regal von der Marmeladenoma. Und da habe ich gedacht, das nehmen wir auf jeden Fall mit. Klein Susi78 schreibt noch eine Frage. War das eine Krimiserie? Ja, das war eine Krimiserie, aber das war eigentlich gar nicht so richtig spannend, das war eher lustig.
02:08:49 Das ist mir mehr so eine Persiflage. Man kann es, glaube ich, bei YouTube noch angucken. Ich finde es immer mal wieder ganz witzig, wenn ich beruflich unterwegs bin, abends im Hotel, dann schaue ich mir das tatsächlich bei YouTube noch an. So eine Kindheitserinnerung einfach für mich. Also hier auf dieser Seite sind zwei Märchen. Ich werde aber nur eines vorlesen. Das eine heißt Der Bauer und der Teufel. Warum sage ich das? Ich hatte damals Schallplatten mit Märchen drauf auf der...
02:09:17 einen Seite, da war das tapfer Schneiderlein, hat mir sehr gut gefallen. Und die andere Seite, die habe ich gemieden am Anfang. Da hatte ich nämlich Angst. Das hieß nämlich der Bauer und der Teufel. Und ich habe immer nur den Anfang angehört. Und das klang dann schon so spannend, dass ich gedacht habe, nein, das kann ich jetzt nicht zu Ende hören. Denn der Sprecher hat immer gesagt, der Bauer und der Teufel. Und das hat mich so erschrocken, dass ich das dann...
02:09:44 jetzt mal lange Zeit nicht angehört habe. Aber ich werde euch das Märchen jetzt nicht vorlesen, vielleicht ein andermal. Jetzt kommt Sterntaler für die liebe Rekete. Sehr gut, vielen Dank. Liebe von A nach B. Gerne.
Sterntaler und Schlussworte
02:09:5802:09:58 Es war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm.
02:10:25 Und weil es von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld. Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach, Ach, gib mir was zu essen, ich bin so hungrig. Jetzt reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte, Gott segne es dir. Und sie ging weiter.
02:10:49 Da kam ein Kind, das jammerte und sprach, es friert mich so an meinem Kopfe, schenk mir etwas, womit ich ihn bedecken kann. Da tat es seine Mütze ab und gab sie ihm. Und als es nach einer Weile gegangen war, kam wieder ein Kind und hatte kein Leibchen an und vor. Da gab es ihm seins und noch weiter, da bat eins um ein Röcklein. Das gab es auch von sich hin.
02:11:20 endlich gelangte es in einen wald und es war schon dunkel geworden da kam noch eins und bat um ein hemdlein und das fromme mädchen dachte es ist dunkle nacht da sieht dich niemand du kannst wohl dein hemd weggeben und zog das hemd ab und gab es auch noch hin
02:11:41 Und wie es so dastand und nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel und waren lauter harte, blanke Thaler. Und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hat es ein neues an, und das war von allerfeinstem Linnen. Da sammelte es sich die Thaler hinein und war reich für sein Liebtag.
02:12:10 Ja, das ist Hiderakides Lieblingsmärchen, ein sehr sinniges Märchen. Es ist meines Erachtens auch so, all das, was wir von uns geben, das kommt vielfach wieder zurück, wenn man das aus freien Stücken macht und nicht aus Berechnung. War Enkel Fabia. Dankeschön, der Handschmeichler.
02:12:36 Ja, jetzt kommt noch ein Gedicht oder magst du noch was vorlesen? Nee, ich gucke mal, du kannst das Gedicht... Das Gedicht von Theodor Fontane. Es kann die Ehre dieser Welt dir keine Ehre geben. Was dich in Wahrheit hebt und hält, muss in dir selber leben. Das fand ich als Zehnjähriger schon sehr interessant, dieses Gedicht. Tolles Gedicht, ja. Tolles Gedicht, ja.
02:13:07 Und wiederum geht es. Ich habe jetzt nur noch einen Spruch. Also gut, dann lese ich euch jetzt noch einen Spruch vor. Das mache ich ja jedes Mal so. Wolkenhuhn, die Liebe, war ja so nett und hat mir tolle Pergamentpapiere zugeschickt. Ich benutze die jetzt dafür, um schöne Sprüche aufzuschreiben. Und die sammle ich natürlich alle. Letztes Mal habe ich auch schon einen hier aufgeschrieben. Und zwar ist das von Benjamin Franklin.
02:13:37 Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. Sehr sinnvoller Spruch von Benjamin Franklin. Das war ein amerikanischer Politiker. Und wenn ich mich recht erinnere, hat er sogar den Glitzerbleiter erfunden.
02:13:58 Nordic Pro schreibt, danke für den schönen Abend auf der Märcheninsel. Habt alle eine gute Nacht und immer eine Kerze zum Anzünden. In diesem Sinne wünschen wir euch eine gute Nacht und wir zünden nochmal in Gedanken morgen eine Kerze an für alle, die eine brauchen und schicken ganz viel Liebe raus.
02:14:19 Und wir sehen uns wieder live am 1. August 2026. Die Marmeladenfamilie, die findet sich dann wieder zusammen. Nächste Woche kommt eine Wiederholung von einem Stream mit der Marmeladenoma. Schaut auch gerne da rein, würde man es freuen. Und wie gesagt, am 1. August sind wir alle vier wieder da. Enkel Janik, bist du da am 1. August? Ich bin da.
02:14:42 Walenkel Fabian, bist du da am 1. August? Ich bin da. Hidra Kittel, bist du da? Ich bin auch dabei. Und die Marmeladenoma im Geiste. Euch noch einen schönen Tag. Seid gut zueinander. Gute Nacht.