Ein unterhaltsamer Nachmittag wurde mit den Märchen der Brüder Grimm gestaltet. Der Froschkönig wurde als klassische Erzählung vorgebracht, gefolgt von den magischen Waldgeistern des Schwarzwaldes. Die Zuhörer wurden in die Welt von Peter Munk entführt, der auf mysteriöse Waldbewohner trifft. Es wurde eine idyllische Atmosphäre mit persönlichen Geschichten und Gedichten geschaffen.

Just Chatting
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Willkommensgrüße und Märchenbeginn

00:02:22

00:02:22 Willkommen auf der Märcheninsel bei eurer Marmeladenoma Enkel Janik und Walenkel Fabian. Märchenstunde. Und Fabian, zünde bitte die Kerzen an, die Kerze für die Unglücklichen dieser Erde. Und wir denken an sie. Danke dir Fabian.

00:02:46 Hier kam ein Wassermarsch rein von Tanguy Dinh Dinh. Vielen Dank, das Wasser muss ich besser herholen.

00:03:00 Danke dir. Und ein paar süße Früchtchen kamen noch rein. Federtiger ist 29 Monate, ein magisches Märchenbuch schreibt, ich wünsche uns allen einen märchenhaften Abend. Werden wir dir füllen. Schön, dass du da bist. Love Oats ist 15 Monate, ein süßes Früchtchen schreibt, juhu, schon 15 Monate. Vielen lieben Dank für die tollen und entspannten Streams. Freut uns sehr, dass dir so gut gefällt.

00:03:29 Schön, dass du da bist. Ich sage jetzt allgemein, schön, dass alle Fans da sind. Regina Schlumpf ist 23 Monate ein süßes Früchtchen, schreibt guten Abend alle zusammen und drei lila Herzen. Vielen, vielen Dank auch für die lila Herzen und für dich auch einen schönen Abend.

00:03:52 Die Nori LP ist 36 Monate ein süßes Früchtchen. Wahnsinn. Ganz viel Liebe für dich und auch drei Herzen. Wahnsinn, Wahnsinn und danke dir. Die Lolo ist fünf Monate ein süßes Früchtchen, auch hier drei Herzen. Schön, schön. Die liebe ich so sehr, die Lila Herzen.

00:04:11 danke dir danke dir little moon bird ist 13 monate ein süßes früchtchen schreibt hallo einen schönen abend euch allen und auch für dich ich danke dir und sanguinik ist 40 monate ein süßes früchtchen schreibt ich freue mich auf einen schönen märchen abend den werden wir bereiten

Froschkönig Märchenerzählung

00:04:36

00:04:36 Fertig? Gut, dann fange ich an mit dem ersten Märchen und das ist mal wieder der Froschkönig. Und da sitzt auch der Froschkönig oder der eiserne Heinrich.

00:04:58 In den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat, lebte ein König, dessen Töchter waren alle schön, aber die Jüngste war so schön, dass die Sonne selbst, die durch so vieles gesehen hat, sich wunderte, so oft sie ihr ins Gesicht schien.

00:05:15 Nachher bei dem Schloss des Königs lag ein großer dunkler Wald, und in dem Walde, unter einer alten Linde, war ein Brunnen. Wenn nun der Tag sehr heiß war, so ging das Königskind hinaus in den Wald und setzte sich an den Rand des kühlen Brunnens, und wenn es Langeweile hatte, so nahm es eine goldene Kugel, warf sie in die Höhe und fing sie wieder. Das war sein liebstes Spielwerk.

00:05:41 Nun trug es sich einmal zu, dass die goldene Kugel der Königstochter nicht in ihr Händchen fiel, das in die Höhe gehalten hatte, sondern vorbei auf die Erde schlug und geradezu ins Wasser hineinrollte. Die Königstochter folgte mit den Augen nach, aber die Kugel verschwand, und der Brunnen war so tief, so tief, dass man keinen Grund sah.

00:06:07 Da fing sie an zu weinen und weinte immer lauter und konnte sich gar nicht trösten. Und wie sie so klagte, rief ihr jemand zu. Was hast du vor, Königstochter? Du schreist ja, dass ich einen Stein erbarmen möchte. Sie sah sich um, weil die Stimme käme. Da erblickte sie einen Frosch, der seinen dicken, hässlichen Kopf aus dem Wasser streckte.

00:06:33 Ach, du bist's, alter Wasserpatscher, sagte sie, ich weine über meine goldene Kugel, die mir in den Brunnen hinabgefallen ist. Sei still und weine nicht, sagte der Frosch, ich kann wohl Rat schaffen, aber was gibst du mir, wenn ich dein Spielwerk wieder heraufhole? Was du haben willst, lieber Frosch, sagte sie, meine Kleider, meine Perlen und Edelsteine, auch die goldene Krone, die ich trage.

00:07:04 Der Frosch antwortete, deine Kleider, deine Perlen und Edelsteine und deine goldene Krone, die mag ich nicht. Aber wenn du mich lieb haben willst und ich soll deine Geselle und Pilgermat sein, an deinem Tischlein neben dir sitzen, von deinem goldenen Tellerlein essen, aus deinem Becherlein trinken, in deinem Bettlein schlafen, wenn du mir das versprichst.

00:07:31 So will ich hinuntersteigen und dir die goldene Kugel wieder heraufholen. Ach ja, sagte sie, ich verspreche dir alles, alles was du willst, wenn du mir nur die Kugel wiederbringst. Sie dachte aber, was der einfällige Frosch schwätzt, der sitzt im Wasser bei seinesgleichen und quakt und kann keines Menschen Geselle sein.

00:07:55 Als der Frosch die Zusage erhalten hatte, tauchte er seinen Kopf unter, sank hinab und über ein Weilchen kam er wieder heraufgerudert, hatte die Kugel im Maul und warf sie ins Gras. Die Königstochter war von Freude, als sie ihr schönes Spielwerk wieder erblickte, hob es auf und sprang damit fort. »Warte, warte«, rief der Frosch, »nimm mich mit, ich kann nicht so schnell laufen wie du.«

00:08:23 Aber was half ihm, der so ihr sein Quack, Quack, so laut nachschrie, wie er nun konnte. Sie hörte nicht darauf, eilte nach Hause und hatte bei den armen Frosch vergessen, der wieder in seinen Brunnen hinabsteigen musste.

Weiteres Märchen und technische Unterbrechung

00:08:39

00:08:39 Am anderen Tage, als sie mit dem König und allen Hofleuten sich zur Tafel gesetzt hatte und von ihrem goldenen Tellerlein aß, da kam Plitsch, Platsch, Plitsch, Platsch, etwas die Marmortröppe heraufgekrochen. Und als es oben angelangt war, klopfte es an die Türe und rief, Königstochter, Jüngste, mach mir auf.

00:09:03 Sie lief und wollte sehen, wer da draußen wäre. Als sie aber aufmachte, so saß der Frosch davor. Da warf sie die Tür heftig zu, setzte sich wieder an den Tisch und ihr war ganz angst. Der König sah wohl, dass ihr das Herz gewaltig klopfte und er sprach, »Mein Kind, was fürchtest du dich? Steht etwa ein Riese vor der Tür und will dich holen?« »Ach nein«, sagte sie, »ist kein Riese, sondern ein garstiger Frosch.«

00:09:35 Was will der Frosch von dir? Ach, lieber Vater, als ich gestern im Walde bei den Brüllen saß und spielte, da fiel meine goldene Kugel ins Wasser. Und weil ich so weinte, hat sie der Frosch wieder heraufgeholt. Und weil er es durchaus verlangte, so versprach ich ihm, er solle mein Geselle werden. Ich dachte aber nimmermehr, dass er aus dem Wasser heraus könnte. Nun ist er draußen und will zu mir herein.

00:10:03 In dem klupfte ich es zum zweiten Male und rief, Königstochter, Jüngste, mach mir auf. Weißt du nicht, was gestern du zu mir gesagt, bei dem kühlen Wasserbrunnen? Königstochter, Jüngste, mach mir auf.

00:10:21 Da sagte der König, was du versprochen hast, das musst du auch halten. Geh nur und mach ihm auf. Sie ging und öffnete die Tür. Da hüpfte der Frosch herein, ihr immer auf dem Posen nach, bis zu ihrem Stuhl. Da saß er und rief, heb mich herauf zu dir. Sie zauderte, bis es endlich der König befahl.

00:10:44 Als der Frosch erst auf dem Stuhl war, wollte er auf den Tisch. Und als er da saß, sprach er, nun schieb mir dein goldenes Tellerlein ihr, damit wir zusammen essen.

00:10:56 Das tat sie zwar, aber man sah wohl, dass es nicht gerne tat. Der Frosch ließ es gut schmecken, aber ihr blieb fast jedes bisschen im Hals stecken. Endlich sprach er, ich habe mich satt gegessen und bin nun müde. Nun trag mich in dein Kämmerlein und mach dein Zeitenbettlein zurecht. Da wollen wir uns schlafen legen.

00:11:22 Die Königstochter fing an zu weinen und fürchtete sich vor dem kalten Frosch, den sie sich nicht anzurühren getraute und der nun in ihrem schönen, reinen Bettlein schlafen sollte. Der König aber wurde zornig und sprach, wer dir geholfen hat, als du in der Not warst, den sollst du nachher nicht verachten. Da packte sie ihn mit zwei Fingern, trug ihn hinauf und setzte ihn in eine Ecke.

00:11:51 Als sie umbitte lag, kam er gekrochen und sprach, ich bin müde, ich will schlafen so gut wie du, heb mich herauf oder ich sag's deinem Vater. Da war sie bitterböse, holte ihn herauf und warf ihn aus allen Kräften wieder die Wand. Nun wirst du endlich Ruhe haben, du garstiger Frosch.

00:12:15 als er aber herabfiel war er kein frosch sondern ein königssohn mit schönen freundlichen augen der war nun nach ihres vaters willen ihr lieber geselle und gemahl

00:12:28 Da erzählte er ihr, er wäre von einer bösen Hexe verwünscht worden, und niemand hätte ihn aus dem Brunnen erlösen können als sie allein, und morgen wollten sie zusammen in sein Reich gehen. Dann schliefen sie ein, und am anderen Morgen, als die Sonne sie aufweckte, kam ein Wagen herangefahren, mit acht weißen Pferden bespannt. Die hatten weiße Straußfedern auf dem Kopf und gingen in goldenen Ketten.

00:12:56 Und hinten stand der Diener des jungen Königs. Das war der treue Heinrich. Der treue Heinrich hatte sich so betrübt, als sein Herr in einen Frosch verwandelt worden war, dass er drei eisene Bande hatte um sein Herz legen lassen, damit es ihm nicht vor Weh und Traurigkeit zerspränge. Der Wagen aber sollte den jungen König in sein Reich abholen.

00:13:21 Der treue Heinrich hob beide hinein, stellte sich wieder hinten auf und war voller Freude über dessen Erlösung. Und als sie schon ein Stück wegs gefahren waren, hörte der Königssohn, dass es hinter ihm laut krachte, als wäre etwas zerbrochen.

00:13:38 Da drehte er sich um und rief, Heinrich, der Wagen bricht. Heinrich antwortete, nein, Herr, der Wagen nicht, es ist ein Band von meinem Herzen, das da lag in großen Schmerzen, als du in dem Brunnen saßt, als ihr eine Frätsche warst.

00:13:57 Noch einmal und noch einmal krachte es auf dem Weg, und der Königssohn meinte immer der Wagenbreche. Und es waren doch nur die Bande, die vom Herzen des treuen Heinrichs absprangen, weil sein Herr erlöst und glücklich war. Das zweite Märchen ist der alte Großvater und sein Enkel. Ist das in dem Krimsmärchen?

00:14:30 Wir haben noch ein paar süße Früchtchen. Ja. Universa Klingentänzer ist 36 Monate ein süßes Früchtchen, schreibt drei Jahre auf der Märcheninsel. Wie schön, wie schön, treuer Feen, freudet sehr. Und Joke for Smile ist jetzt drei Monate ein süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich. Das war's. Dann mache ich jetzt weiter mit dem alten Großvater und seinem Enkel.

00:15:05 Es war einmal ein steinalter Mann, dem waren die Augen trüg geworden, die Ohren taub und die Knie zitterten ihm. Das klingt mir sehr bekannt.

00:15:18 Wenn er nun bei Tische saß und den Löffel kaum halten konnte, schüttete er Suppe auf das Tischtuch und es floss ihm auch etwas wieder aus dem Mund. Sein Sohn und dessen Frau ekelten sich davor und deswegen musste sich der alte Großvater endlich hinter den Ofen in die Ecke setzen und sie gaben ihm sein Essen in ein Irrnisschüsselchen und noch dazu nicht einmal satt. Das war betrübt nach dem Tisch und die Augen wurden ihm nass.

00:15:47 Einmal auch konnten seine zittrigen Hände das Schüsselchen nicht mehr festhalten. Es fiel zur Erde und zerbrach. Die junge Frau schallt. Er sagte aber nichts und seufzte nur. Da kaufte sie ihm ein hölzernes Schüsselchen für ein paar Heller. Daraus musste er nun essen.

00:16:08 wie sie da so saßen, so traut der kleine Enkel von vier Jahren auf der Erde kleine Brettlein zusammen. Was machst du da? fragte der Vater.

00:16:19 Ich mache ein Tröglein, sagte das Kind. Daraus sollen Vater und Mutter essen, wenn ich groß bin. Da sahen sich Mann und Frau eine Weile an, fingen endlich an zu weinen und holten also fort den alten Großvater an den Tisch und ließen ihn von nun an immer mitessen. Sagten auch nichts, wenn er ein wenig verschüttete. Ist auch ein sehr lehrreiches Märchen, ja. So, und dann kommt die erste Fragerunde.

Interaktion mit Zuschauern und Themenwechsel

00:16:55

00:16:55 Vielen, vielen Dank und einen schönen Abend für dich. Fabian, man reiche mir... Du kannst noch kurz was einrichten. Ach so. Ach, du hast bei dir. Habe ich genug Saft drauf? Ja. Oh, Gott sei Dank. Eine kurze Pause. Hier, vom Patenonkel kam noch ein Wasser am Marsch. Ich danke dir. Fünf Stunden später.

00:17:50 Rieslchen ist jetzt 63 Monate ein süßes Früchtchen. Vielen, vielen Dank und schön, dass du da bist. Wir denken an dich. Ich habe dir auch eine Kerze angezündet, Rieslchen. Aber das iPad habe ich immer noch nicht. Ja, wir haben es sofort. Wir müssen hier noch etwas einstellen. Habe ich es ganz verstellt wieder. Wir sind hier nicht angemeldet. Ja, ich habe etwas ausprobiert, habe auch nichts gefunden.

00:18:27 Die Technik und ich, das ist was Furchtbares. Aber dass es so lange geht. Ja, wie gesagt, wir müssen uns jetzt hier anmelden. Was kann man denn machen in der Zeit, Fabian? Soll ich in der Zeit einen Spruch vorlesen oder sowas, Janik? Oder geht's nicht mehr lange?

00:18:56 Kannst du gerne machen, ja. Okay, gut. Also der Spruch, den ich eigentlich am Ende vorlese, aber ich will die Lücke füllen, heißt Und hättet ihr Liebe nicht, ihr wäret ein Tönernerz. Liebe allein kann die Welt noch retten, sagte Mahatma Gandhi. Immer noch nicht? Dann sag ich auch noch das englische Sprüchlein, oder? Oder bringe ich da die Fans durcheinander?

00:19:38 Schade für die Zeit, gell? Ja, wie gesagt, wir waren es jetzt schon letztmöglich. Ja, ich glaube, jemand versucht mir irgendwas zu richten, ich war es noch nicht einmal dieser Tage.

00:20:01 natürlich ärgerlich. Ries, äh, Ries, ich habe es schon vorgelesen, F3YR3 ist jetzt ein neues süßes Früchtchen. Willkommen auf der Märcheninsel und wenn es dir gefällt, dann komm wieder am nächsten Samstag und wenn du ein Autogramm möchtest, schreib mir deine Anschrift und eine Briefmarke, lege bei, ein Kuvert brauche ich nicht. Dann schicke ich dir ein Autogramm, wenn du willst.

00:20:33 Diese Woche ist verhext, oder? Heistracher fragte, wie geht es dir? Ich bin ein bisschen nervös. Es war eine sehr anstrengende Woche. Wir hatten jeden Tag Reporter und es war sehr anstrengend. Es war schön, aber anstrengend. Und jetzt stimmt das mit dem iPad nicht. Aber es wird in Ordnung kommen, Janik, oder? Ja, ich muss jetzt hier mit dem Passwort machen.

00:21:03 Die Technik und ich sind halt nicht gerade Freunde. Wenn ich dann mal was dran mache, dann muss der Janik das wieder in Ordnung bringen.

00:21:16 Vielleicht könnt ihr derzeit euch Märchen wünschen, wäre doch eine Idee, oder? Im Chat können auch gerne schon mal ein paar Fragen gestellt werden. Harry Potter 98 ist jetzt ein neues süßes Früchtchen. Willkommen, willkommen, einen schönen Abend für dich. Kannst du dir bald trotzdem ein bisschen iPad richten? Ich mache gerade Multitasking. Und K14.9 hat gefragt, ob der Rotwein gut angekommen ist.

00:21:42 Ich habe noch gar nicht antworten können. Wie gesagt, diese Woche habe ich so gut wie keine Briefe geschrieben, weil jeden Tag Reporter da waren. Wegen unserem Buch kommen dann natürlich viele, viele Reporter. Hier steht es, könnt ihr euch anschauen. Es kommt sehr gut an.

00:22:04 Und der Wein, ein köstlicher Wein, ist angekommen, war auch wunderbar verpackt und auch ein schöner Brief dabei. Montag bin ich wieder am Briefe schreiben und dann kommst du zuerst dran. Ich sage dir jetzt mal schon Danke, Danke, hat mich sehr gefreut.

00:22:25 Weiter noch was, Mabee? Der Patenonkel hat Ruth Heker ein süßes Früchtchen geschenkt. Wird sich freuen und wir danken dir. Und Mandy schreibt, oh Gott, da wäre ich aber auch müde von der Woche. Ja, ja, ich bin wirklich K.O., kann man sagen. Ehrlich, ehrlich. Es ist immer schön, es sind meistens ganz, ganz nette Leute. Und heute sind wir auch in der Tagespresse, in der BNN.

00:22:54 Und freut natürlich einen auch. Wir sind dann immer ganz vergnügt miteinander. Aber es macht halt müde.

00:23:06 Und? Weiß noch jemand? So, jetzt habe ich sofort. Jetzt muss ich nur noch hochscrollen zu der Nachricht. Du hast es. So, Jachan hat noch geschrieben, wunderbar verpackt. Das erfreut mein Postlerherz. Ja, es war ganz, ganz toll verpackt. Wirklich. Ich habe mich richtig gefreut. Und der Brief war nicht kaputt und so weiter. Bei Mrs. Muffin geht es los. Wie? Bei Mrs. Muffin geht es los. Ist das verändert?

00:23:35 Es ist wahrscheinlich im Dunkelmodus, aber ich kann es gleich noch hellstellen. Mutito schreibt, habe mir dein Buch gekauft und freue mich, es jetzt nächste Woche in meinem Urlaub zu lesen. Ach schön, das sagen ganz viele. Freut uns auch. Hey du, ja genau du, lächle doch mal. Ja genau so, wie süß. Ist das lustig? Oh, jetzt habe ich es kleiner gemacht, war vorher größer.

00:24:08 Jetzt, ah toll, toll. Noch ein Frosch. Vielen, vielen Dank. Ist sehr lustig. Ich danke dir. Logikus, hallo meine Lieben. Drei Liederherzen. Ich wünsche euch allen einen schönen Sonnabend. Und das wünschen wir dir auch von ganzem Herzen. Auch du bist ein langjähriger Treuerfan.

00:24:44 Socker-Omi, euch allen einen wunderschönen Abend. Ich habe heute Froschpins bekommen. Froschpins? Und ein Lanner-Smiley. Ah, das sind Froschpins. Froschpins. Ich habe es ja gewusst, eine Welle von Fröschen kommt über mich. Ja, schau mal. Ja, süß. Vielen, vielen Dank. Sie sind wirklich süß.

Fragerunde und Märchenwünsche

00:25:17

00:25:17 Ali von Entenfakt, wo wird man dann die ganzen Interviews von dir überall sehen und lesen können? Wird der Janik beantworten, gell Janik? Also bei der BNN, also Badisch Neueste Nachrichten. Dann beim Bayerischen Rundfunk gibt es einen Beitrag, einfach BR Marmeladenoma googeln, dann müsste es direkt kommen. Beim ZDF, da weiß ich nicht genau, wann es kommen wird. Märchenland auch, gell? Beim Märchenland auch, genau. Ja, Märchenland auch, die war auch da.

00:25:47 Ja, ich glaube, das war es dann, oder? Und auch wahnsinnig viele Anrufe und so weiter, gell? Miss Muffin, liebe Marmeladenoma, nochmal danke für deine liebe Erklärung heute Nachmittag bezüglich des versehentlichen Mitschickens. Habe auch per Sprachunterricht geantwortet, weil ich es so schön fand. Danke dir und zwei Herzen.

00:26:16 Das ist halt schwer zu lesen. Du hast verstanden, was ich damit meinte, gell? Welch eine Kraft dieser Mensch aufbringt in ihrem schweren Schicksal. Und für mich ist die oft ein Beispiel, wenn ich mal müde oder traurig bin, dann denke ich an C. Und deshalb habe ich dir das geschickt. Das wollte ich damit eine Freude machen. Aber Briefe habe ich doch lieber als, wie heißt das andere? Janik?

00:26:49 Da im Handy. Ich habe ja kein Handy, gell. Ich will euch gern brieflich antworten und auch mir ist es lieber, wenn ihr Briefe schreibt. Aber das war richtig so diesmal, gell. Ich danke dir. Herr Gigius, ich habe mir jetzt auch mal dein Buch zugelegt. Ich bin zwar noch nicht ganz durch, aber bis jetzt ist es wirklich toll. Und zwei Smileys. Und das schickt er auch noch. Ein Stück von seiner Hand.

00:27:20 Die hält das Buch. Direkt nochmal vor Reklamingel. Wir danken dir.

00:27:31 Soja Can fragt, kriegen die Reporter dann auch Wasser mit Kumquat? Ne, die bekamen Wasser und Kaffee und Kekse. Das hat alles mein jüngster Sohn gerichtet. Ich war wieder ganz glücklich, was die Männer heute alles machen. Die Männer können alles heute. Ich bin ja noch von der Generation, wo ein Mann gar nichts gemacht hat.

00:28:00 Wenn die Kinder nachts schrien, dann sagt der mein Mann, du steh auf, dein Kind schreit. Oder Kinderwagen schieben, das war ehrenwürig. Ein Kind wiegt, niemals hat das ein Mann gemacht. Und was die Männer heute alles machen, das macht mich ganz glücklich. Das ist natürlich eine große Erleichterung für die Frauen. Und für die Kinder ist das auch schön. Also wie gesagt, er hat das alles gerichtet.

00:28:27 Hier kam noch eine Spende rein. Björn spendet 25 Euro, hat die Gebühren übernommen, schreibt, ein kleines Dankeschön für die schöne Märchenzeit in den letzten Jahren. Vielen, vielen Dank. Das kommt alles in unsere Kasse für die Nebenkosten, die wir auch in hohem Maße haben. Und da bin ich immer froh, wenn das reinkommt. Ich danke dir. Ich bin auch froh, wenn die Fans 1 Euro spenden und so.

00:28:58 Damit können wir wirklich die Nebenkosten dann bezahlen. Aber es steht ja auch noch drin. Janik, ich habe mich unterbrochen. Entschuldige. Mietsegatze hat noch Spielekindbiene ein süßes Früchtchen geschenkt. Wird sich freuen und wir danken dir.

00:29:18 Und Shira Arcadia schreibt, seit ich das Buch gelesen habe, bin ich ein großer Rösler-Fan. Was für eine tapfere, mutige und liebevolle junge Frau. Als sie dich wiedergefunden hat, ist mein Herz vor Freude und Stolz auf doppelte Größe angeschwollen. Ich hoffe, dass das kein Spoiler ist, aber diese Stelle hat mich besonders gerührt. Meine Schwester Rösler war wirklich eine schöne, begabte, fleißige.

00:29:46 Liebevolle Frau. Sie hat mich zwar immer ein bisschen streng angepackt, sie war ja sieben Jahre älter, hat aber auch für uns zwei Kleinen gesorgt. Wir würden in Lumpen rumgelaufen bei meiner Stiefmutter. Unvergessen, meine Schwester Häusle, unvergessen, unvergessen. Freut mich sehr, dass da so eine Stelle rausgepickt wird, gell? Finde ich sehr schön.

00:30:17 Grüß Gott, guten Abend zusammen, ein lachender Smiley. Wir waren diese Woche in der Wilhelma, dem Zoologischen Garten der Stadt Stuttgart. Wir haben Tieren und Pflanzen geschaut, besonders niedlich die neuen Koalas zum Knuddeln. Ich habe uns ein paar Fotos herausgesucht. Ja, die sind wirklich goldig. Kann man sehen? Sehr süß. Ganz, ganz goldig. Das ist Nummer eins. Und dann kommt...

00:30:58 Ein Vogel, nur ein Endehub noch am Boden, auch sehr schön. Und natürlich kein Vergleich mit dem Koala. Dann kommt noch, ich glaube, am Hintergrund, vorne ist ein Storch, am Hintergrund steht ein Löwe, wenn ich es recht sehe. Schaut mal, gell? Kann man sehen? Kann das sein, dass der ganz hinten ein Löwe steht?

00:31:28 Eine Statue oder so. Bitte? Eine Statue. Ich habe mich schon gewundert, da würde ja die Vögel fressen. Vielen Dank. War bestimmt ein schöner Tag. Love Owls spendet 5 Euro. Vielen, vielen Dank. Wir freuen uns.

00:31:49 Und wieviel Tier habe ich noch mal geschrieben? An der Stelle im Buch musste ich auch ein paar Tränchen vergießen. Ja, ja, das war eine unheimlich tapfere Frau auch. Das war ja lebensgefährlich, dass sie mich da gesucht hat. Zum Zeitpunkt nach dem Krieg. Logik ist die Namen, kann man schlecht lesen auf dem dunklen Grund. Delfin Delle ist nach drei Monaten zurück in Travemünde. Das kam ja in der Zeitung.

00:32:25 Wieso kommt der vom Meer in den Kanal? Was will der wohl? Schaut mal. Der ist ein echtes Dummerle, der soll lieber im Meer bleiben. Das sind ja sehr, sehr kluge Tiere, die Delfine. Wir danken dir. Ich hoffe, er findet den Weg wieder ins Meer. Der Busliebhaber hat Wassermarsch ausgeführt. Ich danke dir.

00:32:59 Alee von Enten schreibt noch, bitte nicht zu viel spoilern, ich muss das Buch noch lesen. Was soll ich nicht zu viel? Also nicht zu viel vorwegnehmen vom Buch. Achso, ja, ja. Jetzt kannst du kaum lesen den Namen, Janik, auf dem Blumenmeer. Ich kann es auch kurz heller für dich stellen, wenn du möchtest. Ja, weißt du, das ist der dunkle Hintergrund, der die Namen da so unleserlich macht, der schlechte Augen eben.

00:33:52 Wieder eine Pause. Ich muss mal die Stelle wieder scrollen. Ich danke dir. Ah ja, jetzt ist es natürlich viel, viel besser. Blumenmeer. Hallo Marmeladenoma, gibt es Tage, an denen du dich fühlst, als würdest du nicht so recht in die Welt passen? Wahrscheinlich ein weites Feld, gell? Die Welt ist natürlich anders geworden für mich.

00:34:26 Aber ich denke nicht daran, dass ich nicht reinpasse. Ich versuche halt, das Beste daraus zu machen und so zu leben, wie ich es will, und euch auch mitteilen. Natürlich ist die Welt total verändert, gerade für uns Alten. Das ist kein Vergleich mehr. Kein Vergleich.

00:34:50 Juliette Lilith, einen wunderschönen guten Abend an alle. Ein lila Herz. Ich habe vor zwei Wochen mit dem Nadelfilzen begonnen. Am Montag habe ich mit diesem Zwergpinguin begonnen. Bin heute fertig geworden. Das ist mein erstes Filztier und ein Geschenk für meine Mutter, die morgen Geburtstag hat. Ein rotes Herz, ganz liebe Grüße und ein grünes Herz. Und eine ganz wunderbare.

00:35:19 Bastelarbeit. Ideen habt ihr? Warnchen, schaut mal. Da wird sich die Mama freuen. Vielen Dank. Immer auf dem Bild nach unten streichen. Nach unten? Ja, wenn du ran gesucht hast, dann geht es nicht. Also du musst zweimal drauf tippen. Genau, jetzt wo du den Text siehst, nicht auf dem Text nach oben streichen. Nee, ich mache das immer auf dem Text. Wir lagen das wahrscheinlich nie. Ach, da hat sie es nochmal.

00:35:56 Noch einmal den kleinen. Sehr, sehr schön. So Bastelarbeiten an Geburtstagen sind immer große Freude. Kryptex schreibt, Hallo Marmeladen-Ome, was ist Ihr Lieblingsgericht, wenn es ums Essen geht? Oje, oje. Ich habe so gut wie gar keinen Hunger mehr. Ich vergesse oft das Essen. Und auch das Trinken. Kein Durst mehr, aber da mache ich immer einen Strich, dass ich zwei Liter am Tag trinke.

00:36:30 Ich esse eben Hausmannskost. Kartoffelgemüse, Salat. Manchmal, wenn ich Zeit habe, mache ich auch eine Kartoffelsumpe. Das esse ich noch sehr gerne. Aber sonst brauche ich Brot. Drei dicke Scheiben Brot am Tag. Meistens esse ich die trocken. Das ist noch so ein Kriegstrauma. Aber sonst großartig essen.

00:36:56 Es schmeckt mir noch, was ich esse, aber wie gesagt, ich vergesse es oft. Früher waren es Dampfnudeln. Das war meine Leibspeise. Der Tiger schickt wieder schöne, schöne Blumen. Und wieder auf einem Bild, und das ist natürlich sehr schön, weil es Zeit spart. Sehr schön. Wir danken dir.

00:37:26 Brian Lucas ist jetzt 46 Monate ein zähes Früchtchen, schreibt noch vier Monate, dann wird genullt. Habt alle einen schönen Abend und streamen. Das wird dir auch von ganzem Herzen und schön, dass du da bist und so ein treuer Fan bist.

00:37:46 Und Eistacher fragt, was ist das für ein Getränk im Glas? Ist das stilles Wasser? Das ist einfach normales Wasser vom Wasserhahn. Und da sind immer fünf Kunkwatz drin. Zeige ich euch mal eine. Das sind Südfrüchte mit sehr viel Vitamin C. Die kann man mit Schale essen. Und so. Das erste Mal hast du gebracht, gell Fabian? Ja. Ja. Und später dann.

Weitere Themen und Geschichten

00:38:18

00:38:18 Das sagt mir das Griskel. Und da schlage ich zwei Fliegen mit einem Schlag. Ich trinke genug Wasser, weil ich das dreimal am Tag trinke und dann habe ich auch wieder Miegel durch die Kunkwärts. Ist eine ganz tolle Sache. Sehr gut, dass mir das die zwei Jungs angelernt haben. Denn nur Wasser, das schmeckt man nicht.

00:38:46 Logikius, ich war für zwei Tage für norddeutsche Verhältnisse weit im Süden in Frankfurt. Hier zwei Bilder und ein Smiley. Schöne alte Häuser noch. Ja, sehr, sehr schön. Wusste ich gar nicht, dass da noch so alte Häuser sind. Ihr? Habt ihr es gewusst? Wo? Frankfurt. Frankfurt, ja. Sehr schöner Hinterhof. Mit dir können wir immer reisen. Wir danken dir.

00:39:33 Hier kam noch ein neues süßes Früchtchen rein und zwar Pfaffelheit. Willkommen und einen schönen Abend für dich. Und wie gesagt, eure Grammkarten könnt ihr haben, einfach die Anschrift schicken und eine Briefmarke. Kuvert brauche ich nicht, wenn ihr wollt.

00:39:51 Luna Lotte fragt, was ist eine glückliche Erinnerung, an die du immer wieder zurückdenkst? Oh Gott, Kinder, da habe ich ganz viele. Ganz, ganz viele. Ich habe viel Schlimme, ich habe auch viel Gute. Da kann ich jetzt gar keine Auswahl treffen. Das Schönste waren immer, sage ich immer wieder, die Geburt meiner Kinder. Kinder sind einfach was Wunderbares.

00:40:18 Peter Tiger, ich bin sehr stolz, endlich mein Wunschgewicht erreicht zu haben. Über ein Jahr hatte es gedauert und jetzt muss ich das Gewicht nur noch halten. Und ein lachendes Smiley. Ist gar nicht so schwer, Peter Tiger, einfach das richtige essen. Da schickt sie noch ihre... Man kann sich satt essen mit dem richtigen eben. Kein Fastfood. Da schaut ihre stolze Zahl. Glückwunsch, Glückwunsch.

00:40:54 Grüptex fragt, haben Sie schon mal Frankfurter grüne Soße probiert? Ist ein regionales Gericht aus Hessen, Frankfurt. Ich kenne es eigentlich nicht. Gibt es Frankfurt in Hessen auch? Es gibt, glaube ich, zwei Frankfurt. Nein, ich kenne es nicht. Ich kenne es echt nicht. Miss Muffin, etwas Süßes, weil ich so auf Einhörner stehe. Und eins mal, auch nichts Süßes zum Essen, sondern...

00:41:29 Einhörer. Ist das ein Stoff oder ein... Na ja, ihr werdet es ja kennen. Seht ihr die Einhörer? Ja. Sehr schön. Wir danken dir.

00:41:48 Ein Nettig schreibt, ich habe Krumquats immer geschält. Hätte mir das nicht vorher jemand sagen können. Nein, die meisten Vitamine sitzen ja direkt in oder gleich unter der Schale. Ich mache mir allerdings einen Löffel Zucker rein in das Getränk. Sonst werden sie wirklich zu sauer.

00:42:12 Nun ja, jetzt mach's halt jetzt, was soll's. Logikius in Travemünde ist bis heute Abend lichterfest und ein Smiley. Mal sehen, wie das ankommt. Ich seh's sehr schön, aber ob ihr das so gut sehen könnt? Schaut mal. Ja. Lichterfest. Sehr, sehr schön. Wir danken dir.

00:42:47 Afreak schreibt, oh, wo bin ich denn hier gelandet? Oma streamt und erzählt Geschichten aus ihrem Leben. Falls ja, ist das mega und somit einen schönen Abend zusammen. Freut uns sehr, dass du zu uns gestoßen bist und wenn dir so gut gefällt, bleibst du wahrscheinlich auch. Willkommen, willkommen.

00:43:09 Juni Ferrazap, Hallo liebe Marmeladenoer, ich war heute mit Freunden in Holland auf der Elfja. Das ist ein großes Kostümfest in einem wunderschönen Schlosspark. Ich bin dort heute als Mittelalter Sim herumgelaufen, wie du auf dem Bild sehen kannst. Es war ein großartiger Tag, aber nun bin ich echt platt. Wahnsinn. Deine Haare sind toll, was ein schöner Zopf.

00:43:48 und ein liebes Lächeln. Freut uns sehr. Ich freue mich immer, wenn ich Fotos von euch sehe. Schaut euch mal diesen Zopf an. Beneidenswert. Schön, dass du da bist.

00:44:07 Ja, nicht, unterbreche mich ruhig, dann bapple ich wieder alles allein. Hier wurden gerade zehn süße Früchtchen verschenkt und zwar hat die Hurehagel0815 den Zuschauern geschickt. Ich habe fünf, ich lese mal vor, oder? Die werden sich freuen und wir danken dir.

00:44:31 Lydia, hallo liebe Marmeladenoma, ich hoffe, du hattest eine angenehme Woche, trotz der ganzen Aufregung. Ja, es war ja eine schöne Sache. Und da kann man das auch alles dann ertragen und sich freuen drüber.

00:44:48 Unsere Meerschweinchen-Oma Maggie hat am Dienstag die OP gut überstanden. Mein Herz. Aber es musste mehr weggeschnitten werden als gedacht. Die Kleine musste sogar eine Nacht in der Tierklinik bleiben, zur Sicherheit. Nun trägt sie einen Verband, damit sie die Naht nicht wieder aufkratzt. Wir hoffen, dass nun alles gut verheilt und sie fit bleibt.

00:45:13 Montal geht es zur Kontrolle. Sie ist eine sehr liebe, vertrauensvolle Patientin. Und eine Sonnenblume. Ach Gott, da sitzt er, die arme Arme. Ja, man liebt seine Tiere sehr, gell? Wir danken dir. Wir hoffen auch, dass es gut verheilt.

00:45:48 Maurice schreibt, bin das erste Mal hier. Was passiert hier alles? Sagst du bitte, Janik, ja? Also, die Oma liest Märchen vor, erzählt Kindheitsgeschichten, wir machen eine Fragerunde. Gedicht? Und es gibt auch noch ein Gedicht am Ende. Und eine Geschichte aus der Kindheit, ja? Hast du gesagt? Genau, habe ich gesagt. Gut.

00:46:13 Und diese Geschichte, die ich da hier vorlese oder erzähle, die ist nicht in unserem Buch. Das ist extra. Ich muss immer Till Oldspiel sagen. Till Regenbogen. Einen wunderschönen guten Abend, liebe Marmeladenoma Janik und Fabian.

00:46:35 Ein linder Herz, ich muss erwähnen, dass deine Haare heute wieder grandios aussehen. Hast du sie wieder schneiden lassen? Ich habe heute Abend gerade gejammert, gell, Jungs, dass ich furchtbar aussehe. Die bleiben nicht liegen, wie ich will, gell. Nein, sie sind schon ganz lange nicht mehr geschnitten. Ich hoffe, dass meine liebe Wahltochter Ote mal wieder kommt, denn die schnüppelt sie mir immer ab. Ich bin ein bisschen erleichtert, dass es doch nicht so schlimm aussieht, wie ich gedacht habe.

00:47:07 Man freut sich immer noch über ein Lob, auch wenn man alt ist. Riele98, liebe Oma, ganz liebe Grüße von meiner dreijährigen Tochter Mila. Sie hat dieses Bild von dir gemalt und ich soll dir sofort ein Foto schicken und ein lachendes Smiley. Ach Gott, ist das süß. Für drei Jahre. Die wird eine Künstlerin. Ich sage ganz, ganz liebe Grüße.

00:47:43 Siehst? Also siehst sie mich, gell? Wahrscheinlich sieht sie manches, was noch an mir ist. Danke, danke, liebe Mila. Von Miss Mango Bad kam ein Wasser Marsch. Vielen Dank. Spielekindbiene schreibt, nein Oma, du siehst schön aus. Chris schreibt auch, sieht doch immer gut aus. So gut es eben geht, im Alter, gell?

00:48:16 Ich danke euch, das tut echt gut. Ich bin immer ein bisschen nervös, ehe die Sendung beginnt. Ich frage auch meine zwei, wie sage ich zu euch, ich sage immer Jungs dabei, ihr seid ja junge Männer, wie sehen meine Haare aus, sage ich jedes Mal. Und hier kann man auch noch einen Märchenwunsch schreiben. Einfach reden wünscht sich Schneeweißen und Rosenrot.

00:48:46 Haben wir das mal eine Zeit lang jetzt nicht vorgelesen? Ich glaube, haben wir schon länger nicht mehr vorgelesen, ja. Dann kann man es vorlesen das nächste Mal, gell? Rosenrot, das ist ein schönes Märchen. Lucy Mikey schreibt, die Marmeladenummer muss nie nervös sein. Wir sind alle wie eine erweiterte Familie. Ach, was für ein schöner Satz. Vielen, vielen Dank.

00:49:13 Vielen Dank, er gibt mir auch immer, wenn ich einen Fehler mache, Altersbonus, zum Glück. Peter Tiger, heute Morgen hat jemand für mich gesungen. Kann man es sehen? Kann man singen sehen? Peter Tiger, kann man singen sehen? Ach, da sitzt ein Vogel tatsächlich. Oben auf diesem, was weiß ich, was ist ein Turm oder was ist? Also ich kann es sehen. Schaut mal, ob ihr es auch sehen könnt.

00:49:48 Gut, es sieht aus wie eine Amsel, gell? Könnte eine Amsel sein. Das ist ein schöner Weckruf. Das geht wohl an die liebe Hete. Janik, ja? Dankeschön. Wir wünschen ihr gute Besserung und ich mach nachher eine Kerze für sie an.

00:50:26 Das war ein rotes Kälchen.

00:50:39 Herr Vion, liebe Marmeladenoma, ich werde am Montag operiert und würde mich sehr über eine Kerze freuen, falls du das für mich machen würdest. Selbstverständlich mache ich das nachher. Ich lese die Sendung nochmal durch. Da brennen manchmal sehr viele Kerzen. Und wir wünschen dir alle, alle von ganzem Herzen, dass du es gut überstehst und bald gesund wirst wieder.

00:51:05 Ich hoffe, du hattest eine schöne Woche und jetzt freue ich mich, dir weiter zuzusehen. Gell, mir Dinge ganz arg anziehen. Und am Montag mache ich dann nochmal die Kerze an. Nachher und am Montag nochmal. Aber die Stunde danach kommt und dann ist Leben umso schöner, gell. Theresa, guten Abend, ihr Lieben. Ich schicke euch weiterhin ganz liebe Urlaubsgrüße aus dem Ostseebad Binz und ein lachender Smiley.

00:51:42 Und sie schickt uns ein schönes Bild von sich und ein ganz liebevolles Lächeln. Schönes Mädchen, die Theresa. Schaut, es ist nämlich immer schön, wenn ich euch von einem Gesicht sehe. Weiterhin schönen Urlaub, gell?

00:52:05 Balov schreibt, liebe Marmeladenoma, wann hat es bei dir angefangen, dass du gemerkt hast, dass dein Körper altert und du weniger erledigen kannst? Wie noch als jugendliches Mädchen hast du Tipps, wie man diesen Prozess akzeptieren und vielleicht sogar genießen kann? Jetzt muss ich das gerade nochmal ganz vorlesen, bitte, Jönik.

00:52:26 Wann hat es bei dir angefangen, dass du gemerkt hast, dass dein Körper altert und du weniger erledigen kannst wie noch als jugendliches Mädchen? Hast du Tipps, wie man diesen Prozess akzeptieren und vielleicht sogar genießen kann?

00:52:41 Also ich habe es gemerkt, das ist noch gar nicht so lange her. Ich habe die ganze Zeit noch viel gearbeitet. Aber dann, als meine Knochen so schlimm wurden, also meine Knochen sind hundert, da habe ich gedacht, so jetzt bist du alt. Und natürlich auch ein Gesicht und so. Aber ich habe das immer noch angenommen und das ist auch das Allerwichtigste. Nimm dein Leben an. Und hol alle Kraft aus dir heraus, denn wir haben mehr Kraft, als wir wissen in uns.

00:53:11 Und wenn wir etwas überstanden haben, macht es uns stärker. Und auch das Alter hat schöne Zeiten. Ganz bestimmt. Habe ich was vergessen noch, Janik? Einfach annehmen und jeden Tag leben, leben. Keine Zeit vergolden. Wünschen wir dir von ganzem Herzen. Ach, wie hier lächelt da die Theresa. Schleifenfäden.

00:53:42 Liebe Marmeladen-Oma, Janik und Fabi, lieber Chad, endlich habe ich fast alles geschafft. So habe ich fast eine neue Wohnung, fühle mich sauwohl. Und jetzt ruhig mich aus. Ist Fabi nicht da? Doch, der liebe Fabian ist da. Ach doch, jetzt höre ich ihn. Hallöchen, Fabi. Sag einmal ein Hallo.

00:54:10 So, jetzt freue ich mich mal zuzuhören. Sind schon viele Bücher verkauft? Ich glaube schon, ja, gell? Ich weiß es nicht genau. Also es geht wirklich laufend, ja. Also wünsche ich uns einen schönen Märchenabend, Märcheninselabend und dann kommen wieder Ihre schönen Herzen. Lila, hellblau, blau, grün, orange, gelb, lila und rot. Das ist schon eine nette Sache von ihr.

00:54:41 Schön, dass es dir so, so viel besser geht, Schleifenfee. Und sich umschauen in der Wohnung, was man geschafft hat, ist natürlich auch eine tolle Sache.

00:54:56 Vielen, vielen Dank für deine schönen Worte.

Geburtstagsgrüße und Abschlüsse

00:55:24

00:55:24 Und dass du schon so lange bei uns bist, das freut uns sehr. Aber auch ich habe viel Gewinn von euch. Ich sage immer, ihr seid mein Jungbrunnen. Ein Geben und Nehmen, und das ist eine schöne Sache. Und ich hoffe, ich kann das bis zu meinem Ende machen. Es sei denn, die zwei Jungs, die wunderbarerweise jeden Samstagabend hier sind, haben da nicht andere Pläne. Aber ich halte sie nicht auf, danke.

00:55:52 Ich sag's immer wieder, aber es ist schön, dass wir drei da immer sitzen und dass wir euch zuhören können. Federtiger schickt uns eine Burg. Oh, ein tolles, tolles Gebäude. Gemäuer, viele, viele Teile. Sehr schön. Wir danken dir. Lena, hallo an alle. Ein Smiley wollte mal wieder ein Bild mit euch teilen, welches ich letztens gemalt habe. Hoffe, es geht allen gut.

00:56:35 Ich bin morgen zum ersten Mal mit einer Schaukampftruppe auf einem Mittelaltermarkt und kämpfe zusammen mit der Truppe. Ich bin schon mega nervös, wünsche mir Glück. Haha. Nun ja, ich habe es nicht so mit dem Kämpfen, Lena. Der Himmel ist schön und interessant. Das Mittelalter war eine schlimme Zeit, meine Liebe. Aber schön, dass du da bist.

00:57:08 Wir haben noch einen Märchenwunsch. Ja? Sunny wünscht sich die zertansten Schuhe. Ach, das war schon lange immer da. Mal den Samstag vorlesen. So, Herr Tan, ich habe letzten Sonntag einen Ausflug mit einer lieben Freundin gemacht.

00:57:40 Wir haben Minigolf gespielt, haben im See gebadet und sind essen gegangen. Ein richtig schöner Weiberausflug. Och, das haben wir auch miteinander alles gemacht, Janik, gell? Minigolf und so. Aber sehr, sehr schön. Und auch die Landschaft ist wunderschön. Vielen, vielen Dank. Das haben wir auch gern gemacht, Minigolf, gell? Wir danken dir.

00:58:12 Ja, Niki, du musst dich wehren, dass du auch was sagen kannst. Ja, ich sag doch regelmäßig was. Ja, mach's gut. Ich hab jetzt zum Beispiel drei Märchenwünsche für dich. Drei gleich, gut. Peter Lemming wünscht sich Natterngrönlein. Natterngrönlein, mhm. Das Natterngrönlein. Ja. Shira Arcadia wünscht sich von einem der Auszog, das Fürchten zu lernen.

00:58:48 Das müsste noch stehen oder können, aber das habe ich total vergessen. Das fürchten zu lernen. Und Mrs. Muffin hätte gern noch Baba Yaga. Oh, ich stöne, merkst du? Baba Yaga, naja, da brauchen wir keinen Krimi.

00:59:10 Baba Jaga, oder Han? Jaga, oder? Ja, Baba Jaga, Knochenbein Grauselig, grauselig, grauselig Und jetzt habe ich hier nochmal zwei Märchenwünsche Ja, sag! Melli wünscht sich Brüderchen und Schwesterchen Das ist das schöne Gegenstück Und K14, D9, der Hirsch mit dem goldenen Geweih Ich weiß nicht, von wem das ist, aber gehabt haben wir es auch schon, gell?

00:59:56 Ich glaube, die kann ja alle vorlesen. Ich muss mal schauen, wann die da waren. War's das? Kommt da eine schöne... Von wem ist denn das? Hab ich das über... Ah, das habe ich schon gezeigt von Säubert. Ich zeige es nochmal, wenn mir das so arg gut gefällt. Ja, so macht das Leben Freude und das soll man auch haben. Man kann nicht nur arbeiten.

01:00:33 Maxine Zwergi, ich habe neulich eine Bleistiftzeichnung in meinem Skizbuch gezeichnet. Es war meine erste Zeichnung in dem Zeichenbuch und lange nicht perfekt, aber ich übe. Mit der Übung wird es besser. Es ist eine Fanart zu einem Charakter.

01:00:55 aus einem Fantasy-Wieberspiel, das gerade noch in Entwicklung ist. Ich habe es den Entwicklern auf ihrem Discord-Server gesendet und es gefiel ihnen so gut, dass sie es bei sich auf ihrem Twitter-Profil mit anderen Fanarts zusammen geteilt haben. Mal sehen, ob man es sehen kann. Bisschen schwierig, blass. Oh, das hast du wirklich gut gemacht.

01:01:22 Also ich kann es sehr gut sehen, ich sehe deine Begabung, aber ob ihr das sehen könnt? Schwierig, gell? Sieht man. So man sieht es? Sehr gut gemacht, ja? Ja. Weitermachen, weitermachen. Nicht aufhören. Wir danken dir. Was ist das? Das gehört anscheinend dazu, die das machen, diese Bilder. Da ist irgendwas Englisches.

01:02:05 Ich zeige mir das eigene Bild, dann muss ich nochmal hochfahren. Ich weiß gar nicht, was das ist, da kriege ich es nicht mehr. Tag an Tag. In Englisch. Soll ich das vorlesen in Englisch? Du musst nicht alles vorlesen. Nicht alles? Also dann lese ich das in Deutsch vor. Und wir werden dies weiterhin, also, thank you, ich bin ein bisschen schwierig, thank you so much, und wir werden dies weiter für Sie tun. Vielen Dank für alles.

01:02:45 Bisher hat es uns jedes Mal Spaß gemacht. Wir drucken es sogar aus und hängen es in unserer Büro auf. Eine solche Motivation ist immer willkommen, also machen Sie weiter so." Ach, der meint diese Skizze. Ja, das unterstreichen wir dick. Das war ja für das Mädchen.

01:03:10 Für die Maxine war das, gell? Hier kam noch ein neues süßes Früchtchen rein und zwar Ich kann das. Willkommen, willkommen und einen schönen Abend für dich. Von Spielekindbiene in Wassermarsch. Ich danke dir.

01:03:28 Und Man in Black schreibt, einen schönen guten Abend. Ich freue mich wieder hier zu sein, wenn der Stream angeht. Ich lausche gerne zu und bin immer wieder erstaunt, wie das so gut klappt. Mein Opa ist vor drei Wochen mit 97 Jahren leider gestorben. Auch er war ein Zuschauer hier gewesen. Er schaut bestimmt von oben zu. Oh Gott, es tut uns ganz, ganz eig leid, dass ein Opa hat sterben müssen.

01:03:55 Wir denken an dich, ich mache noch eine Kerze an für dich und ihn.

01:04:05 Ich habe mit meinem Chef gesprochen und er hat mich versetzt. Klasse. Ich bin jetzt für den Dünger und die Töpfe und wieder für die Pflanzen zuständig. Pflanzen ist klasse. Da gehör ich hin. Er meint, es hat keinen Sinn, wenn ich in einem Bereich arbeite, der mir weder Freude macht, noch wo ich wirklich gut bin. Bin erleichtert. Ich auch, Federtiger. Das ist einfach Blödsinn, wenn man ein Mensch...

01:04:34 an eine Arbeitsstelle setzt, die ihm nicht liegt, wenn eine andere da wäre. Du bist ein Blumenmädchen. Schön, dass es dir besser geht. Hier kam gerade noch eine Spende rein. Balov spendet 1 Euro, schreibt, wenn jeder 1 Euro spendet, sind die Ausgaben gedeckt. Go, go, go. Ja, danke, danke, danke, dass es mal ein Fehn auch sagt. Wir wären wirklich glücklich, wenn das Schule machen würde.

01:05:02 Das tut euch nicht weh, ein Euro, und uns hilft es für unsere vielen Ausgaben. Wir haben viele Ausgaben. Wir haben keine goldene Nase hier. Wir geben auch viel. Ich will es jetzt nicht aufzählen, aber es ist so. Danke nochmal, dass du es auch ausgesprochen hast.

01:05:28 Till Regenbogen, ich habe nächste Woche Donnerstag meinen 21. Geburtstag. Schau, da schicke ich jetzt schon wieder ein Buch. Ich bin dann endlich in allen Ländern volljährig. Das fühlt sich total komisch an. Und ein lachendes Miley. Und du hast auch nächste Woche Geburtstag. Ich freue mich schon sehr auf den Geburtstagstream am Samstag. Wird eigentlich nur so großartig, oder? Kinder, was meint ihr?

01:05:57 Wird doch schön. Ich hoffe, dass es schön wird. So besondere Dings haben wir nicht so vor, aber ich glaube, ihr macht es uns wieder schön. Und ich weiß nicht, Till, habe ich von dir eine Anschrift? Wenn nicht, sei so lieb und schick mir deine Anschrift, dass ich dir ein Buch schicken kann. Ich fänge ja viele von meinen vielen, vielen Büchern her, die ich im Leben gelesen habe.

01:06:25 wenn ihr Geburtstag habt. Also wenn du willst, deine Anschrift und dann bekommst du von mir ein Buch. Hier kam noch ein neues süßes Früchtchen rein und zwar Kimbredable. Willkommen, willkommen und einen schönen Abend für dich.

01:06:49 Maxine Zwergi, oha, dann müssen wir nächsten Samstag im Marmelaidenoma Stream den Geburtstag von Till nachfeiern. Das könnt ihr gerne machen. Schön, schön. Chris Block sagt zu Maxine, am nächsten Samstag ist doch anderer wichtiger Geburtstag. Jeder Geburtstag ist wichtig, Chris Block. Jeder, jeder.

01:07:19 Hier kam noch eine Spenderin. Egal, spendet 5 Euro, hat die Gebühren übernommen, schreibt, einfach nur Danke. Vielen, vielen Dank, wir freuen uns sehr darüber. Schleifenfee, habe nicht gedacht, dass deine Früchte erst ab nächsten Monat ihre Zeit haben. Dann hole ich sie mir auch mal und ein lachendes Miley. Diese kommen kurz, aber erst nächsten Monat vorwärts.

01:07:45 Ihre Zeit? Ja, die haben immer erst so Oktober. Ah, das weiß ich gar nicht. Auch Orangen. Also mein Buschstaat, den ich für die habe, da hat sich zwar erholt, aber dieses Jahr trägt er keine Früchte. Wahrscheinlich muss der sich erst mal erholen. Noch mehr erholen, gell. Ich bin froh, dass er überlebt hat. Ich glaube, du wolltest noch mal was reinstecken, gell? Ja, Ende September. Ja, macht es schleifen wie, das sind ganz viele für der Miene.

01:08:18 Du kannst auch eingefrieren, dann, wenn du, für die Zeit, wo es keine gibt. Maxine Gresslok, umso besser, Doppelgeburtstage finde ich gleich noch besser. Na dann. Weder Tiger, das Rotkehlchen, saß auf einem Hasendraht und hat auf Arbeit gesungen. Hat mich also nicht geweckt. Ich habe heute Morgen um 7 Uhr angefangen zu arbeiten. Ach, das sitzt nochmal.

01:08:50 Ein richtig fettes Vögelchen. Da hat sich Nuss aufgeblasen. Das ist jetzt schon das Wintergefieder. Ja, ach, wahrscheinlich, gell. In meinem Naturgarten, den ich hatte, bevor ich eben jetzt dann...

01:09:08 immer schlechter gehen konnte. Da hatte ich auch sehr viele Tiere. Ein Eichhörnchen, das hat immer auf meinen Tisch geflitzt und hat sich was zum Festsporn geholt. Und ein Rotkehlchen hat immer, wenn ich den Boden hackte, gleich die Würmer gefuttert. Ich musste verdammt aufpassen, dass ich das Tier nicht erwischt habe. So nahe war die. Und dann kamen auch noch die.

01:09:34 Die Tiere aus den Nachbarsgärten, die alle so schrecklich verfolgt wurden. Ich hatte einen riesengroßen Reisig-Haufen, da haben sie sich alle dann wohlgefühlt. Aber das Rotkehlchen, das war ein freches Ding. Ich musste wirklich ganz arg aufpassen. Jeden Wurm hat sie sich gleich geschnappt.

01:09:56 Hier kommen gerade ein paar Spenden rein. Hurra Hagel hat 50 Euro gespendet, die Gebühren übernommen, schreibt, es hieß zwar nur 1 Euro pro Nase, aber der Rest ist als Dankeschön für viele schöne Stunden. Vielen, vielen, vielen Dank. Wir freuen uns sehr. Sehr großzügig, ja. Dankeschön. Man in Black spendet 25 Euro, hat die Gebühren übernommen, schreibt,

01:10:24 dass man euch weiterhin gut unterstützt. Freut mich ganz, freut uns ganz, ganz, ganz, denn wir sind nicht so schrecklich verrückt worden all die Jahre, haben es aber trotzdem immer gern gemacht.

01:10:38 Soja Can spendet 1 Euro, hat die Gebühren übernommen, schreibt, da mache ich mit 1 Euro auch von mir. Vielen, vielen Dank. Der Groschen ist gefallen anscheinend, gell, Janik? Danke, danke. Mrs. Gedi Piggy spendet 2 Euro, hat die Gebühren übernommen, schreibt, dann will ich auch mal spenden. Ein Herz, liebe Grüße. Wir sind überwältigt und wir danken euch sehr.

01:11:04 Und von Carina kam auch noch eine Spende rein. 5 Euro hat die Gebühren übernommen, schreibt, liebe Marmladenoma, vielen Dank für die wunderschönen Streams, ganz liebe Grüße. Wir bedanken uns ganz, ganz arg und ihr gebt uns ja auch viel, wirklich viel. Ich habe auch durch diese Sendung, die Janik ja erfunden hat,

01:11:27 habe ich einen sehr liebevollen und interessanten Lebensabend. Und ich kann manche Wunde heilen, die ich da im Krieg und in der Kindheit erlitten habe. Ist für uns auch sehr schön. Geben und nehmen. Wir danken euch.

01:11:50 Peter Lemming schreibt, die Märchen ist ein virtueller Ort zum Durchatmen und Wohlfühlen und alle hier haben ihren Anteil daran. So hat es sich der Janik damals ausgedacht. Gell Janik? Ach schön, also wahnsinnig schön, mir geht es echt gut.

01:12:09 Peter Tiger, das Rotkehlchen saß auf einem Hasendraht und hat auf Arbeit gesungen. Hat mich also nicht geweckt. Ich habe heute Morgen um 7 Uhr angefangen zu arbeiten. Ich glaube, das habe ich schon mal vorgelesen, gell? Gezeigt? Das Rotkehlchen. Ja, das ist immer schön, wenn Vögel da sind. Sascha, ich bin auch wieder da. Ich habe schon auf dich gewartet, Sascha. War eben noch im Kiel.

01:12:36 Wo war er denn wohl? Im Kino. Das man auf dem Bild sieht. Danke. Kindhauer Alsdorf. Sascha, Sascha. Aber er ist ein unglaublich treuer Fan und schon so lange dabei. Du hast auch noch ein Buchgut. Ich habe deine Anschrift, du hattest ja auch Geburtstag, deine Anschrift vom Janik bekommen. Hier kam noch...

01:13:13 Einfach spenden rein. Planet Marcelo spendet 25 Euro, hat die Gebühren übernommen, schreibt, ganz viel Liebe und danke für alles, was ihr so selbstlos gebt. Vielen, vielen Dank. Wir freuen uns sehr darüber. Sehr. Und Tiffeltierchen ist jetzt 16 Monate ein magisches Märchenbuch, schreibt, da bin ich doch gerade in den nächsten Monat gerutscht und ein Herz. Vielen, vielen Dank.

01:13:45 Fertig. Univera... Ich freue mich sehr, dass dir mein Zopf gefällt. Ich bin echt froh, dass es so gut mit dem Flechten geklappt hat, da ich es diesmal ganz allein gemacht habe. Dieser Zopf ist in der Theorie ganz einfach, da es sich um drei miteinander verflochtene Zöpfe handelt. Was? Dreimal so viel? Doch wenn es man ohne Hilfe bei sich selbst macht, ist es ein wenig.

01:14:15 Tricky. Der Haarine-Wahnsinn. Ah ja, jetzt sieht man die drei. Meine ganze Kindheit war ich darüber unglücklich, dass ich, ich habe relativ dünnes Haar. Und meine sieben Geschwister hatten die wilden Lockenköpfe, meine Eltern. Aber ich habe nach Jahrzehnten, habe ich dann gewusst, warum und wieso.

01:14:42 Ich habe viele Gene von meiner Großmutter mütterlicherseits. Die hatte auch solche Haare und sie hatte auch solche schlechten Knochen, aber sie hatte auch diese ...

01:14:55 Diese gute Immunkraft, die ich habe. Ich habe so gut wie nie eine Erkältung und den Durchhaltewillen. Das habe ich auch von ihr. Da bin ich sehr, sehr froh darüber. Ich habe mich jetzt mit abgefunden. Aber wenn ich so Haare sehe, da freue ich mich immer sehr.

01:15:16 Was ein Haarwerk. Drei Solitzapfel, scheue ich euch das mal an, gell? Das ist wirklich viel Arbeit, das kann ich mir voll... Das Haar waschen muss da wahnsinnig sein, gell? Wir danken dir.

01:15:30 Hier kam gerade auch noch eine Spende rein. Sotbill spendet 10 Euro, hat die Gebühren übernommen, schreibt, danke für den weiteren schönen Abend und viele Grüße aus dem Norden. Und wir danken dir von ganz und ganzem Herzen. Fox schreibt noch, Marmeladenoma macht mich glücklich, liebe Liebe. Ihr macht mich auch glücklich. So viel Zuwendung und so viele gute Worte.

01:15:56 Es ist einfach unglaublich. Ich habe einen tollen, tollen Lebensabend dadurch. Und der Sascha schreibt, das verstehe ich jetzt nicht, also ein Buch liegt bei mir. Was für ein Buch, Janik? Was meinst du? Ich weiß es nicht. Sascha, erklär mir das bitte. Habe ich dir schon ein Buch zum Geburtstag geschickt und habe es vergessen? So etwas passiert natürlich auch. Lass mich es wissen.

01:16:24 Miss Mar 585, ich hatte mir eben im Chat auch ein Märchen gewünscht, Baba Yaga. Ja, ich habe es aufgeschrieben, aber das kommt ja nicht am gleichen Abend, gell. Und auch schweren Herzens, Baba Yaga. Das kommt dann immer eine Woche später, gell.

01:16:43 Ager schreibt, ich habe auch dünne Haare und schlechte Knochen, da hat man was gemeinsam. Siehst du, willkommen im Club. Du hast hoffentlich auch diese Widerstandskraft, wie ich, und dieses Annehmen und Überwinden, dann geht es nämlich alles.

01:17:06 Ich glaube, so langsam können wir auch mit Märchen weitermachen. Jeder noch drei? Also Sascha, gib mir noch Antwort, was für ein Buch bei dir liegt. Ach, also ein Buch liegt bei mir, das du geschrieben hast. Das verschenke ich ja auch nicht, meine Bücher, das wäre zu teuer für euch alle. Aber ich meine, ein Geburtstagsbuch von meiner Bibliothek hast du noch gut.

01:17:35 Ich hoffe, er hat es verstanden, Janik. Also das ist Nummer 1, Miss Muffin, ich hatte mir eben, ja das habe ich schon gesagt, Peter Tiger, die Lieblingsfußballvereine von meinem Freund.

01:17:51 Die, der der Lieblingsfußballerverein von meinem Freund spielt und er hat Karten fürs Spiel. Leider steht es 1 zu 2 für die andere Mannschaft. Das wird ihn gar nicht freuen. Und es regnet. Da kommt er ganz nass nach Hause. Oh, der Arme. Muss ihn halt trösten, Federtiger. Hab ich zwei, gell?

01:18:15 Das ist gar noch das dritte. Maxine, es teilen hier so viele Leute Bilder von sich. Ich lasse das lieber. Ich will nicht, dass du ein falsches Bild von mir bekommst, Marmeladenoma. Es ist vielleicht besser, wenn ich das nicht mache, und du dir von mir ein Bild durch meine Nachrichten machst, nicht durch mein Aussehen. Das ist auch eine tolle Idee, oder? Ja. Aber ich meine, ihr seht mich ja immer, gell?

01:18:42 Auch wenn ich Briefe schreibe und habe ein Foto von dem Fan, dem ich schreibe, stelle ich es auch hin und schaue mir es an. Aber du musst das machen, wie du willst. Das ist eine gute Idee auch. Jetzt hast du noch drei, Janik.

01:18:57 Ja, hier kamen noch zwei Spenden rein. Legoshi spendet 1 Euro, hat die Gebühr übernommen, schreibt einfach nur Danke. Und wir freuen uns ganz, ganz arg. So Kino spendet 5 Euro, hat die Gebühr übernommen, schreibt vielen Dank für die schönen Stunden. Also wir sind überwältigt und Danke, Danke, Danke.

01:19:20 Mrs. Giddy Piggy schreibt, meine Rose, von der ich letztens erzählt habe, hat endlich eine Rosenknospe bekommen und ich sehe, dass ich sehr stolz darauf sein kann, dass ich sie gehegt und gepflegt habe. Ich bin so glücklich. Das macht große Freude. Die ganzen Sehen versetzen und sie wachsen sehen, das ist einfach eine schöne Sache. Mein Balkon, da blüht und grünt es auch.

01:19:47 Das eine muss ich noch zeigen, gerne, gibt es schon ein viertes, entschuldige, gell? Federtiger schickt noch was ganz Schönes, ein Engel passt auf dich auf, wie immer. Da finde ich ja sowas für süß und rührend, gell? Ein Blumenengel, ich danke dir, Federtiger. Und hast du noch was, oder?

01:20:13 Ich habe hier noch ein süßes früchtchen und zwar ist mit wo ein neues süßes früchtchen Willkommen und einen schönen abend für dich und schön wenn du beiz bleibst. Es hast nur zwei

01:20:26 Noch mehr? Okay. Hast du schon was gehabt? Ich habe schon das eine oder andere vorgelesen, ja. Jetzt habe ich das genehmigt, jetzt muss ich es machen. Von Chris kommt ein Wassermarsch rein. Siehst du, das kann ich ja brauchen, danke dir. Und Quadratherzog schreibt, hallo, wie geht es euch?

01:20:55 Ich habe mich beinahe verschluckt. Gibst du eine Antwort bitte? Ja, uns geht es soweit. Samstags geht es uns immer hervorragend. Ja, ja. Jetzt habe ich mich direkt verschluckt. Gut. Dann muss ich da mal ein bisschen abhilfe schaffen. Oder machst du das, Fabian? Ich kann es machen. Ja, schütze es gerade wieder auf den Teller. Der Wachs wird ja gesammelt, gell.

Letzte Themen und Märchenauswahl

01:21:19

01:21:19 Ich muss hochlüpfen. Ja, ich mach schon. Das sind Löcher in dem Teller, das ist nicht so ein Vorteil. Ja, ja. Ich will grad so einen Schnitt machen. Ja, das geht. Ja. Ich danke dir. Wachs wieder gesammelt, das macht meine liebe Renate. Die hat da irgendeine...

01:21:44 ein Verein, die das sammeln und deshalb sammle ich auch alle Bugsreste. Und wenn ihr Briefmarken gedruckt habt, da würde ich mich auch freuen, das kommt dann zu Terre des Sommes. Also abgestempelte Briefmarken. Würde mich auch freuen, das kommt zu Terre des Sommes und das ist auch ein gutes Werk dann. Und soll ich dir jetzt das iPad geben, Fabian? Ja. Ganz hoch, über die Kerze? Gut.

01:22:16 Und was kommt jetzt? Das war die erste Fragerunde. Es kommt das kalte Herz? Ja. Kommt im iPad? Ah, da bin ich aber echt froh. Die Heli-Rakete und die waren noch gar nicht da, gell? Sind die nicht da heute Abend? Die sind da. Ja, haben noch gar nichts gesagt, gell? Doch, doch, die haben schon im Chat geschrieben. Und du hast es nicht ganz vorgelesen, oder?

01:22:55 Meistens adressieren sie sich untereinander nicht. Ach so. Das gibt es ja auch. Das kalte Herz. Wer durch Schwaben heißt, der sollte nie vergessen, auch ein wenig in den Schwarzwald hineinzuschauen. Nicht der Bäume wegen, obgleich man nicht überall solch unermessliche Menge herrlich aufgeschossener Tannen findet, sondern wegen der Leute, die sich von den anderen Menschen ringsumher merkwürdig unterscheiden.

01:23:25 Sie sind größer als gewöhnliche Menschen, breitschuldig, von starken Gliedern, und es ist, als ob der stärkende Duft, der morgens durch die Tannen strömt, innen von Jugend auf einen freieren Atem, ein klares Auge und einen festeren, wenn auch raueren Mut, als den Bewohnern der Stromtäler und Ebenen gegeben hätte.

01:23:47 und nicht nur durch Haltung und Wuchs, auch durch ihre Sitten und Trachten, sondern sie sich von den Leuten, die außerhalb des Waldes wohnen, streng ab.

01:23:57 Am schönsten gleiten sich die Bewohner des badischen Schwarzwaldes. Die Männer lassen den Bart wachsen, wie er von Natur dem Mann ums Kinn gegeben ist. Ihre schwarzen Wämser, ihre ungeheuren, ingefeileten Bluterhosen, ihre roten Strümpfe und die spitzen Hüte von einer weiten Scheibe umgeben verleihen ihnen etwas Fremdartiges, aber etwas Ernstes, Ehrwürdiges. Ja, das ist halt auch ein Märchen.

01:24:24 Das war einmal. Oder? Ich habe so etwas vorhin schon noch keine gesehen.

01:24:33 Das ist wahr einmal. Dort beschäftigen sich die Leute gewöhnlich mit Glasmachen, auch verfertigen sie Uhren und tragen sie in der halben Welt umher. Auf der anderen Seite des Waldes wohnt ein Teil desselben Stammes, aber ihre Arbeiten haben ihnen andere Sitten und Gewohnheiten gegeben als den Glasmachern. Sie handeln mit ihrem Wald, sie fällen und behauen ihre Tannen, flößen sie durch die Nagel in den Nektar, den Nektar, nicht Nekar,

01:25:02 und von dem oberen Neckar den Rhein hinab, bis weit hinein nach Holland. Und am Meer kennt man die Schwarzwälder und ihre langen Flöße. Sie halten an jeder Stadt, die am Strom liegt, an und erwarten stolz, ob man ihnen Balken und Bretter abkaufen würde. Ihres stärksten und längsten Balken aber verhandelt sie um schweres Geld an die Minheers, welche Schiffe daraus bauen.

01:25:27 Diese Menschen nun sind an ein raues, wanderndes Leben gewöhnt. Ihre Freude ist, auf ihrem Holz die Ströme hinabzufahren, ihr Leid am Ufer wieder heraufzuwandeln. Darum ist auch ihr Prachtanzug so verschieden von dem der Glasmänner im anderen Teil des Schwarzwaldes. Sie tragen Wämser von dunkler Leinwand, einen handbreiten grünen Hosenträger über die breite Brust, Beinkleider von schwarzem Leder,

01:25:55 aus deren Tasche ein Zollstab von Messing wie ein Ehrenzeichen hervorschaut. Ihr Stolz und ihre Freude aber sind ihre Stiefel, die größten wahrscheinlich, welche auf irgendeinem Teil der Erde Mode sind. Denn sie können zwei Spannen weit über das Knie hinaufgezogen werden. Und die Flöser können damit in drei Schuhtiefenwasser umherwandeln, ohne sich die Füße nass zu machen.

Waldgeister und ihre Beschreibungen

01:26:23

01:26:23 Noch vor kurzer Zeit glaubten die Bewohner dieses Waldes an Waldgeister, und erst in neuer Zeit hat man ihnen diesen Törchen aberglaubend benehmen können. Sonderbar ist es aber, dass auch die Waldgeister, die der Sage nach im Schwarzwald hausen, in diese verschiedenen Trachten sich geteilt haben. So hat man versichert, dass das Glasmännlein, ein gutes Geistchen von dreieinhalb Fuß Höhe, sich nie anders zeige,

01:26:51 als in einem spitzen Hütlein mit großem Rand, mit Wams und Bluterhöschen und roten Strümpfchen. Der Holnder Michel aber, der auf der anderen Seite des Waldes umgeht, soll ein riesengroßer, breitschuldriger Kerl in der Kleidung der Flözer sein. Und mehrere, die ihn gesehen haben wollen, versichern, dass sie die Kälber nicht aus ihrem Beugel bezahlen möchten, deren Felle man zu seinen Stiefeln brauchen würde.

Der junge Peter Munk und seine Sehnsucht

01:27:19

01:27:19 So groß, dass ein gewöhnlicher Mann bis an den Hals hineinstehen könnte, sagten sie und wollten nichts übertrieben haben. Mit diesen Waldgeistern soll einmal ein junger Schwarzwälder eine sonderbare Geschichte gehabt haben, die ich erzählen will. Es lebte nämlich im Schwarzwald eine Witwe, Frau Barbara Munkin, ihr Gatte war Kohlenbrenner gewesen und nach seinem Tode hielt sie ihren 16-jährigen Knaben nach und nach zu demselben Geschäft an.

01:27:49 Der junge Peter Munk, ein schlanker Bursche, ließ es sich gefallen, weil er es bei seinem Vater auch nicht anders gesehen hatte. Die ganze Woche über am rauchenden Meiler zu sitzen oder schwarz und berufst den Leuten ein Abscheu hinab ins Stille zu fahren und seine Kohlen zu verkaufen. Aber ein Köhler hat viel Zeit zum Nachdenken über sich und andere.

01:28:13 Und wenn Peter Munk an seinen Meiler saß, stimmten die dunklen Bäume umher, um die tiefe Waldesstille, sein Herz zu Tränen und unbewusster Sehnsucht.

01:28:25 Es betrübte ihn etwas, es ärgere ihn etwas. Er wusste nicht recht, was. Endlich merkte er sich ab, was ihn ärgerte, und das war sein Stand. Ein schwarzer, einsamer Kohlenbrenner, sagte er sich. Es ist ein Elendleben. Wie angesehen sind die Glasmänner, die Uhrmacher, selbst die Musikanten am Sonntagabend.

01:28:49 Und wenn Peter Munk, reingewaschen und geputzt in des Vaters Ehrenbams, mit silbernen Knöpfen und mit nagelneuen roten Strümpfen erscheint, und wenn dann einer hinter mir hergeht und denkt, wer ist wohl der schlanke Bursche, und lobt bei sich die Strümpfe und meinen stattlichen Gang, sieh, wenn er vorübergeht und schaut sich um, sagt er gewiss, ach, es ist nur der Kohlen, Munk, Peter. Ist das eigentlich auf zweimal zu lesen, oder ist es nicht zu lang? Wisst ihr das noch?

01:29:19 Muss auf einmal gehen, oder was? Ja, war schon.

01:29:48 Pfeifen rauchten, da stellte er sich als das vollendeste Bild eines glücklichen Menschen solch einen Flößer vor. Und wenn diese Glücklichen dann erst in die Taschen fuhren, ganze Hände voll großer Thaler herauslangten und um sechs Betzer würfelten, fünf Gulden hin, zehn her, so wollten ihm die Sinne vergehen. Und er schlich trübselig nach seiner Hütte, denn an manchem Feiertagabend hat er

01:30:15 einen oder anderen dieser Holzherren mehr verspielen sehen, als der arme Vater Munk in einem Jahr verdiente.

Die drei angesehenen Männer des Waldes

01:30:24

01:30:24 es waren vorzüglich drei dieser männer von welchen er nicht wußte welchen er am meisten bewundern sollte der eine war ein dicker großer mann mit rotem gesicht und galt für den reichsten mann in der runde man hieß ihn den dicken etzechiel er reiste alle jahre zweimal mit bauholz nach amsterdam und hatte das glück es immer um so viel teurer als andere zu verkaufen das er

01:30:50 wenn die übrigen zu Fuß heimgingen, stattlich herauffahren konnte. Der andere war der längste und wagerste Mensch im ganzen Wald. Man nannte ihn den langen Schuriker und diesen beneidete Munk wegen seiner ausnehmenden Kühnheit.

01:31:06 Er widersprach den angesehensten Leuten, brauchte, wenn man noch so gedrängt in der Zau saß, mehr Platz als für den Dicksten, denn er schützte entweder beide Ellenbogen auf den Tisch oder zog eines seiner langen Beine zu sich auf die Bank. Und doch wagte ihm keiner zu widersprechen, denn der hatte unmenschlich viel Geld.

01:31:28 Der Dritte war ein schöner junger Mann, der am besten tanzte weit und breit und daher den Namen Tanzbodenkönig hatte. Er war ein armer Mensch gewesen und hatte bei einem Holzern als Knecht gedient. Da wurde er auf einmal steinreich. Die einen sagten, er habe unter einer alten Tanne einen Topf voll Geld gefunden. Die anderen behaupteten,

01:31:51 Er habe unweit bingen im Rhein mit der Sechsstange, womit die Flötser zuweilen nach den Fischenstechen, einen Pack mit Goldstücken heraufgefischt. Und der Pack gehörte zu dem größten Nibelungenhort, der dort vergraben liegt. Kurz, er war auf einmal reich geworden und wurde von jung und alt angesehen wie ein Prinz.

01:32:15 An diese drei Männer dachte Kohlmann-Peter oft, wenn er einsam im Tannenwald saß. Zwar hatten alle drei einen Hauptfehler, der sie bei den Leuten verhasst machte. Es war dies ihr unmenschlicher Geiz, ihre Gefühllosigkeit gegen Schuldner und Arme. Denn die Schwarzwälder sind ein gutmütiges Völklein. Aber man weiß, wie es mit solchen Dingen geht. Waren sie auch wegen ihres Geizes verhasst, so standen sie doch wegen ihres Geldes in Ansehen.

Die Suche nach dem Glasmännlein

01:32:45

01:32:45 Denn wer konnte Thaler wegwerfen wie sie, als ob man das Geld von den Tannen schüttelte? So geht das nicht mehr weiter, sagte Peter eines Tages, schmerzlich betrübt zu sich. Den Tag zuvor war Feiertag gewesen und alles folgt in der Schenke. Wenn ich nicht bald auf den grünen Zweig komme, so tue ich mir etwas leid.

01:33:09 Wäre ich doch nur so angesehen und reich wie der dicke Zechiel, oder so kühn und so gewaltig wie der lange Schluriker, oder so berühmt und könnte den Musikanten Thaler statt Kreuzer zuwerfen wie der Tanzbodenkönig, wo nur der Bursche das Geld her hat.

01:33:28 Allerlei Mittel ging er durch, wie man sich Geld erwerben könne, aber keines sollte ihm gefallen. Endlich fielen ihm auch die Sagen von Leuten ein, die vor alten Zeiten durch den Holländer Michel und durch das Glasmännlein reich geworden waren. Solange sein Vater noch lebte, kamen oft arme Leute zu Besuch und da wurde oft lang und breit von reichen Menschen gesprochen und wie sie reich geworden waren. Da spielte man oft das Glasmännlein.

01:33:57 Als eine Rolle. Ja, wenn er recht nachsann, konnte er sich beinahe noch das Verslein erinnern, dass man am Tannenbühl in der Mitte des Waldes sprechen musste, wenn es erscheinen sollte. Es fing an. Schatzhauser im grünen Tannenwald, bist schon viel hundert Jahre alt. Dir gehört all Land, wo Tannen stehen.

01:34:20 Aber er mochte sein Gedächtnis anstrengen, wie er wollte, weiter konnte er sich keines Verses mehr entsinnen. Er dachte oft, ob er nicht diesen oder jenen alten Mann fragen sollte, wie das Sprüchlein heiße. Aber immer hielt ihn eine gewisse Scheu, seine Gedanken zu verraten, ab, auch schloss er, es müsse die Sage vom Glasmälder nicht sehr bekannt sein.

01:34:45 Den Spruch müssen nur wenige wissen, denn es gab nicht viele reiche Leute im Wald. Und warum hatten denn nicht sein Vater und die anderen armen Leute ihr Glück versucht?

01:34:57 Er brachte endlich einmal seine Mutter auf, das Männlein zu sprechen, und diese erzählte ihm, was er schon wusste. Er kannte auch nur noch die erste Zeile von dem Spruch und sagte ihm endlich, nur Leuten, die an einem Sonntag zwischen elf und zwei Uhr geboren seien, zeige sich das Geistchen. Er selbst würde wohl dazu passen, wenn er nur das Sprüchlein wüsste, denn er sei sonntags mittags zwölf Uhr geboren.

01:35:26 Als dies der Kohlenbund Peter hörte, war er vor Freude und vor Begierde, dies Abenteuer zu unternehmen, beinahe außer sich. Es schien ihm hinlänglich, einen Teil des Sprüchleins zu wissen und am Sonntag geboren zu sein, und Glasmännlein mussten sich ihm zeigen. Als er daher eines Tages seine Kohlen verkauft hatte, zündete er keinen neuen Meiler an, sondern zog seines Vaters Staatswamms und neue rote Strümpfe an,

01:35:55 setzte den Sonntagshut auf, fasste seinen fünf Fuß hohen Schwarzdornstock in die Hand und nahm von der Mutter Abschied. Ich muss aufs Amt in die Stadt, denn wir werden bald spielen müssen, der Soldat wird. Und da will ich dem Amtmann nur noch einmal einschärfen, dass ihr Witwe seid und ich euer einziger Sohn.

01:36:16 die mutter lobte seinen entschluß er aber machte sich auf nach dem tannenbühl der tannenbühl liegt auf der höchsten höhe des schwarzwaldes und auf zwei stunden im umkreis stand damals kein dorf ja nicht einmal eine hütte denn die abertläubischen leute meinten es sei dort unsicher man schlug auch so hoch und prachtfelder die tannen standen ungern holz in jenem revier

01:36:42 Denn oft waren den Holzhabern, wenn sie dort arbeiteten, die Äxte vom Stiel gesprungen und in den Fuß gefahren. Oder die Bäume waren schnell umgestürzt und hatten die Männer mit umgerissen und beschädigt oder gar getötet. Auch hätte man die schönsten Bäume von dort her nur zu Brennholz brauchen können, denn die Flossherren nahmen sie nie einen Stamm aus dem Tannenbühl.

01:37:06 unter ein Floß auf, weil die Sage ging, dass Mann und Holz verunglückte, wenn ein Tannenbühler mit im Wasser sei. Daher kam es, dass im Tannenbühl die Bäume so dicht und so hoch standen, dass es am hellen Tage beinahe Nacht war. Und Peter Munk wurde es ganz schaurig dort, denn er hörte keine Stimme, keinen Tritt als den Seinigen, keine Axt.

01:37:33 Selbst die Vögel schienen diese dichte Tannen Nacht zu vermeiden. Soll ich mal schauen, ob es noch sehr lang ist, Kinder? Oder soll ich weiterlesen?

Begegnung mit dem Glasmännlein

01:37:44

01:37:44 Was meint ihr? Also Kohlenbund Peter hatte jetzt den höchsten Punkt des Tannenbühls erreicht und stand vor einer Tanne von ungeheurem Umfang, um die ein holländischer Schiffsherr an Ort und Stelle viele hundert Gulden gegeben hätte. Hier, dachte er, wird wohl der Schatzhauser wohnen. Zog seinen großen Sonntagshut, machte vor dem Baum eine tiefe Verbeugung, räusperte sich und sprach mit zitternder Stimme.

01:38:11 Wünsche, glückseligen Abend, Herr Glasmann. Aber es erfolgte keine Antwort. Und alles umher war so still wie zuvor. Vielleicht muss ich doch das Verslitz sprechen, dachte er weiter und murmelte. Schatzhauser im grünen Tannenwald, bist schon viel hundert Jahre alt. Dir gehört ein Land, wo Tannen stehen.

01:38:36 Indem er diese Worte sprach, sah er zu seinen großen Schrecken eine ganz kleine, sonderbare Gestalt hinter der dicken Tanne hervorschauen. Es war ihm, als habe er das Glasmähnlein gesehen, wie man es beschrieben hatte.

01:38:53 Das schwarze Lämschen, das roten Strömpfchen, das Hütchen, alles war so, selbst das blasse, aber feine und kluge Gesichtchen, wovon man erzählte, glaubte er gesehen zu haben. Aber ach, so schnell es hervorgeschaut hatte, das Glasmännlein, so schnell war es auch wieder verschwunden.

01:39:13 »Herr Glasmann«, rief nach einigem Zögern Peter Munk, »seid zu gütig und haltet mich nicht zum Narren. Herr Glasmann, wenn ihr meint, ich habe euch nicht gesehen, so täuscht ihr euch sehr. Ich sah euch wohl hinter dem Baume hervorgucken.« Immer noch keine Antwort. Nur zuweilen glaubte er, ein leises, heißeres Kichern hinter dem Baum zu vernehmen. Endlich überwand er seine Ungeduld.

01:39:41 die ihn bis jetzt noch abgehalten hatte. Warte, du kleiner Bursche, rief er, dich will ich bald haben, sprang mit einem Satz hinter die Tanne, aber da war kein Schatzhaus am grünen Tannenwald und nur ein kleines zähliges Eichhörnchen jagte an dem Baum hinauf.

01:39:58 Peter Munk schüttelte den Kopf, er sah ein, dass er die Beschwörung bis auf einen gewissen Grad gebracht habe und dass ihm vielleicht nur noch ein Reim zu dem Sprüchlein fehle. So könne er das Glasmällein hervorlocken. Aber er sah hin, er sah her und fand nichts.

01:40:17 Das Eichhörnchen zeigte sich an den untersten Essen der Tanne und schien ihn aufzumundern oder zu verspotten. Es putzte sich, es rollte einen schönen Schweif, es schaute ihn mit klugen Augen an, aber endlich fürchtete er sich doch beinahe mit diesem Tier allein zu sein. Denn bald schien das Eichhörnchen einen Menschenkopf zu haben und einen dreispitzigen Hut zu tragen, bald war es ganz wie ein anderes Eichhörnchen.

01:40:44 und hatte nur an den Hinterfüßen rote Strömpfe und schwarze Schuhe ein. Kurz, es war ein lustiges Tier, aber dennoch graute Kohlenpeter, denn er meinte, es gehe nicht mit rechten Dingen zu.

Die Begegnung mit dem Holländer Michel

01:40:57

01:40:57 Mit schnelleren Schritten, als er gekommen war, zog Peter wieder ab. Das dunkle Tannenwald schien ihm schwärzer zu werden, die Bäume standen immer dichter und ihm fing an so zu grauen, dass er im Trab davon jagte. Und erst, als er in der Ferne Hundebellen hörte und bald darauf den Rauch einer Hütte erblickte, wurde er wieder ruhiger.

01:41:18 Aber als er näher kam und die Tracht der Leute in der Hütte erblickte, fand er, dass er aus Angst gerade in die entgegengesetzte Richtung gekommen war, statt zu den Glasleuten, den Flößern gekommen war. Die Leute, die in der Hütte wohnten, waren Holzfäller, ein alter Mann, sein Sohn, der Hauswirt und einige erwachsene Enkel. Sie nahmen Kohlenbund Peter, der um ein Nachtlager bat, gut auf.

01:41:46 ohne nach seinem Namen und Wohnort zu fragen. Gaben ihm Apfelwein zu trinken und abends wurde ein großer Auerhahn aufgesetzt. Nach dem Nachtessen setzten sich die Hausfrau und ihre Töchter mit ihren Kunkeln um den großen Lichtspan, die die Jungen mit dem feinsten Tannenharz unterhielten. Der Großvater, der Gast und der Hauswirt rauchten und schauten den Weibern zu. Die Burschen aber waren beschäftigt, Löffel und Gabeln als Holz zu schnitzeln.

01:42:16 Draußen im Wald heulte der Sturm und raste in den Tannen. Man hörte da und dort sehr heftige Schläge. Und es schien oft, als ob ganze Bäume abgeknickt würden und zusammenkrachten. Die furchtlosen Jungen wollten hinaus in den Wald laufen und dieses furchtbar schöne Schauspiel mit anziehen. Ihr Großvater aber hielt sie mit strengem Wort und Blick zurück. Ich will keinem raten, dass er jetzt vor die Tür geht.

01:42:45 rief er ihnen zu. Bei Gott, da kommt nimmermehr wieder, denn der Holländer Michel haut sich heute Nacht ein neues Gestär, Flussgelenke im Wald. Die Kleinen staunten ihn an. Sie mochten von dem Holländer Michel schon gehört haben. Aber sie baten jetzt in Eni einmal recht schön von jedem zu erzählen.

01:43:08 auch peter munk der von holländer michel auf der andern seite des waldes nur undeutlich hatte sprechen hören stimmte mit ein und fragte den alten wer und wo er sei er ist der herr dieses waldes und nach dem zu schließen des in eurem alter dies noch nicht erfahren habt

01:43:27 müsst ihr drüben über dem Tannenbühl oder wohl gar noch weiter zu Hause sein. Vom Holländer Michel will ich euch aber erzählen, was ich weiß und wie die Sage von ihm geht. Vor etwa 100 Jahren, so erzählte es wenigstens mein Eni, war weit und breit kein ehrlicheres Volk auf Erden als die Schwarzwälder. Jetzt, seit so viel Geld im Land ist, sind die Menschen unredlich und schlecht.

01:43:55 die jungen Burschen tanzen und johlen am Sonntag und fluchen, dass es ein Schrecken ist. Damals war es aber anders. Und wenn ich jetzt zum Fenster dort hereinschaute, so sag ich's und hab ich's oft gesagt, der Holländer Michel ist schuld an all dieser Verderbnis.

01:44:14 Es lebte also vor 100 Jahren und darüber ein reicher Holzherr, der viel gesinnt hatte. Er handelte bis weit in den Rhein hinab und sein Geschäft war gesegnet, denn er war ein frommer Mann. Kommt eines Abends ein Mann an seine Türe, dergleichen er noch nie gesehen hat. Seine Kleidung war wie die der Schwarzwälder Burschen, aber er war einen guten Kopf höher als alle. Und man hatte noch nie geglaubt, dass es einen solchen

01:44:42 Riesen geben könne. Dieser bat um Arbeit mit den Holzherren, und der Holzherr, der ihm in einem Satter sehr stark und zu großen Lasten tüchtig sei, rechnete ihm mit seinem Lohn, und sie schlagen ein. Der Michel war ein Arbeiter, wie selbiger Holzer noch keinen gehabt hatte. Beim Baumschlagen galt er für drei, und wenn sechs an einem Ende schleppten, trug er allein das andere.

01:45:08 Als er aber ein halbes Jahr Holz geschlagen hatte, trat er eines Tages aus seinen Herrn und begehrte von ihm. »Hab jetzt lang genug, Herr Holz gehackt, und so möchte ich auch sehen, wohin meine Stimme kommen. Und wie wär es, wenn er mich auch mal auf das Floß ließet.«

01:45:26 Der Holzhärr antwortete, ich will ja nicht im Wege sein, Michel, wenn du ein wenig hinaus willst in die Welt. Und zwar bei Holzfällen brauche ich starke Leute wie du bist, und auf dem Floss aber kommt es auf Geschicklichkeit an.

01:45:41 Aber es sei für diesmal. Und so war es. Das Floß, mit dem er abgehen sollte, hatte acht Glieder und waren im letzten von den größten Zimmerbalken. Aber was geschah? Am Abend zuvor brachte der lange Michel noch acht Balken ins Wasser, so dick und lang, als man keinen je sah.

01:46:03 Jeden drück er so leicht auf der Schulter wie eine Flößerstange, sodass sich alles entsetzte. Rüssige Hauen weiß bis heute noch niemand. Dem Holzhahn lachte das Herz, als er es sah, den er berechnete, was diese Balken kosten könnten.

01:46:20 Michel aber sagte, so, die sind für mich zum Fahren. Auf den kleinen Spänen dort kann ich nicht fortkommen. Sein Herr wollte ihm zum Dank ein paar Flößerstiefel schenken, aber er warf sie auf die Seite und brachte ein paar hervor, wie es sonst keine gab. Mein Großvater hat versichert, sie haben 100 Pfund gewogen und seien fünf Fuß lang gewesen.

01:46:45 Das Floß führ ab und hatte der Michel früher die Holzhauer in Verwunderung gesetzt. So staunten es die Flösser, denn statt dass das Floß, wie man wegen der ungeheuren Balken geglaubt hatte, langsamer auf den Fluss ging, flog es, sobald sie in den Neckar kamen, wie ein Pfeil. Machte der Neckar seine Wendung und hatten sonst die Flösser Mühe gehabt, das Floß in die Mitte zu halten.

01:47:10 um nicht auf Kies oder Sand zu stoßen. So sprang das Mittel einmal ins Wasser, rückte mit einem Zug das Floß links oder rechts, sodass es ohne Gefahr vorüber geht, und kam dann an die gerade Stelle. So lief er aufs erste Gelenk vor, ließ alle ihre Strangen beisitzen, steckte seinen ungeheuren Weberbaum in den Kies, und mit einem Druck flog das Floß dahin, dass das Land und die Bäume und Dörfer vorbeizujagen schienen.

01:47:39 So waren sie in der Hälfte der Zeit, die man sonst brauchte, nach Köln am Rhein gekommen, wo sie sonst ihre Ladung verkauft hatten. Aber hier sprach Mille, ihr seid mir rechte Kaufleute und versteht eure Nutzen. Meidet ihr denn, die Kölner brauchen all dies Holz, das aus dem Schwarzteil kommt, für sich? Nein, um den halben Wert kaufen sie es bei euch ab und verhandeln es teuer nach Holland.

01:48:05 Lasst uns die kleinen Balken hier verkaufen und mit den großen nach Holland gehen. Was wir über den gewöhnlichen Preis lösen, ist unser eigener Profit.

01:48:16 So sprach der arglistige Michel, und die anderen waren es zufrieden. Die einen, weil sie gerne nach Holland gezogen wären, es zu sehen, die anderen des Geldes wegen. Nur ein einziger war redlich und mahnte sie ab, das Gut ihres Herrn der Gefahr auszusetzen oder ihn um den höheren Preis zu betrügen. Aber sie hörten nicht auf ihn und vergaßen seine Worte. Aber der Holländer Michel vergaß sie nicht.

01:48:45 Sie fuhren auch mit dem Holz den Rhein hinab und Michel leitete das los und brachte sie schnell bis nach Rotterdam. Dort bot man ihnen das Vierfache von dem früheren Preis und besonders die ungeheuren Balken des Michel wurden mit schwerem Geld bezahlt.

01:49:02 Als die Schwarzwälder so viel Geld zahen, wussten sie sich vor Freude nicht zu fassen. Michel teilte ab, einen teilte dem Holzherrn, die drei anderen oder die Männer. Und nun setzten sie sich mit Matrosen und anderen schlechten Gesindel in die Wettshäuser, verschlemmten und verspielten ihr Geld, den braven Mann aber, der ihnen abgeraten hatte.

01:49:25 verkaufte der Holländer Michel an einen Seelenverkäufer und man hat nichts mehr von ihm gehört. Von da an waren die Börschen im Schwarzwald, Holland, das Paradies und Holländer Michel ihr König. Die Holzherren erfuhren lange nichts von dem Handel und unvermerkt kamen Geld, Flüche, schlechte Sitten, Trunk und Spiel aus Holland herauf.

01:49:52 der holger michael war es die geschichte herauskam nirgends zu finden aber tot ist er auch heute nicht seit hundert jahren treibt er seinen spuk im wald und man sagt dass er schon vielen behilflich gewesen sei reich zu werden aber auf kosten ihrer armen seele und mehr will ich nicht sagen aber so viel ist gewiss dass er noch jetzt in solchen sturmlichten im tannenmühl

01:50:19 wo man sie hauen soll, überall die schönsten Tannen aussucht, und mein Vater hat ihnen eine vier schuhdicke, umbrechend sehen, wie ein Rohr. Mit diesen beschenkt er die, welche sie von Rechten abwenden und zu ihnen gehen. Um Mitternacht bringen sie dann...

01:50:38 die Balken ins Wasser und eruderten ihn nach Holland. Aber wer ich, Herr und König in Holland, ich ließe ihn mit Kartettschen in den Boden schmettern, denn alle Schiffe, die von dem Holländer Michel auch nur einen Balken haben, müssen untergehen. Daher kommt es, dass man von so vielen Schiffbrüchen hört, wie könnte denn sonst ein schönes, starkes Schiff so groß wie eine Kirche zugrunde gehen auf dem Wasser.

01:51:07 Aber so oft Holländer Michel in einer Sturmnacht im Schwarzwald eine Tanne fällt, springt eine seiner alten aus den Fugen des Schiffes. Das Wasser dringt ein und das Schiff ist mit Mann und Maus verloren. Das ist die Sage vom Holländer Michel. Und wahr ist es. Alles Böse im Schwarzwald schreibt sich von ihm her.

01:51:30 Er kann einen reich machen, setzte der Greis geheimnisvoll hinzu, aber ich möchte nichts von ihm haben. Ich möchte ihm keinen Preis in der Haut des dicken Ezechiel und des langen Schurkers stecken. Auch der Tanzbodenkönig soll sich ihm ergeben haben.

01:51:47 Der Sturm hatte sich während der Erzählung des Alten gelegt. Die Mädchen zünden schüchtern die Lampen an und gingen weg. Die Männer aber legten Peter Munk einen Sack voll Laub als Kopfkissen auf die Ofenbank und wünschten ihm dort eine gute Nacht.

01:52:03 Kolen von Peter hatte noch nie so schwere Träume gehabt wie in dieser Nacht. Bald glaubte er, der finstere, riesige Holländer Michel reißte die Stubenfenster auf und reiche mit seinem ungeheuer langen Arm einen Beutel voll Kulstücke ein, die er untereinander schüttelte, dass es hell und lieblich klang. Bald sah er wieder das kleine, freundliche Glasmännchen auf einer ungeheuren grünen Flasche im Zimmer umherreiten.

01:52:31 Und er meinte das heißere Lachen wieder zu hören, wie im Tannenbühl, und dann brummte es ihm wieder ins linke Ohr. In Holland gibt's Gold, könnt's haben, wenn ihr wollt, umgeringen sollt. Gold, Gold.

01:52:49 Dann hört er wieder in sein rechtes Ohr das Liedchen vom Schatzhauser im grünen Tannenwald und eine zarte Stimme flüsterte. Dummer Kohlenpeter, dummer Peter Munk, kannst kein Sprüchlein reimen. Aufstehen und bist doch am Sonntag geboren. Schlag zwölf Uhr, reime, dummer Peter, reime.

01:53:14 Er ächzte, er stöhnte im Schlaf, er mühde sich ab, einen Reim zu finden, aber, da er in seinem Leben noch keinen gemacht hatte, war seine Mühe im Traum vergeben. Als er aber mit dem ersten Frühjahr erwachte, kam er durch seinen Traum sonderbar vor. Er setzte sich mit verschränkten Armen hinter den Tisch und dachte über die Einfüßungen nach, die ihm noch immer im Ohr lagen.

01:53:41 Reime, dummer Kohlenbund Peter, reime! Und er bruchte mit dem Finger an seine Stirn, aber es wolle kein Reim hervorkommen. Als er noch so da saß und trübe vor sich hinschaute und an den Reim aufstehen dachte, da zogen drei Burschen vor dem Haus vorbei. In den Wald und einer sang im Vorübergehen. Am Berge tat ich stehen und schaute in das Tal. Da habe ich sie gesehen zum allerletzten Mal.

01:54:14 Da fuhr es wie ein leuchtender Blitz durch Peters Ohr, und hastig raffte er sich auf, stürzte er im Haus, weil er meinte, nicht recht gehört zu haben, sprang den drei Burschen nach und packte den Sänger hastig und unsanst beim Arm. Halt, Freund, rief er, was habt ihr da aufs Stehen gereimt? Tut mir die Liebe und sprecht, was ihr gesungen habt. Was fiecht sich an, Bursche, sagte der Schwarzwälder, ich kann singen, was ich will, und lass gleich meinen Arm los.

01:54:45 Nein, sagen sollst du, was gesungen hast, schrie Peter beinahe außer sich und packte ihn noch fester an. Die zwei anderen aber, also die sahen, zögerten nicht lange, sondern fielen mit derben Fäusten über den armen Peter her und walten in derb, bis er vor Schmerzen das Gewand des Dritten ließ und erschöpft in die Knie sank. Jetzt hast du dein Teil, sprachen sie lachend, und merkte die tolle Bursche, dass du Leute wie wir sind, nimmer anfällst auf offenem Wege.

01:55:15 Ach, ich will mir es gewisslich merken, sagte Kohlenpeter, aber so ich die Schläge habe, seid so gut und saget deutlich, was jener gesungen. Da lachten sie aufs Neue und spottelten ihn aus, aber der, der das Lied gesungen hatte, sagte es ihm vor und lachend und singend zogen sie weiter.

Die zweite Begegnung im Tannenbühl

01:55:37

01:55:37 Also sehen, sprach der arme Geschlagene, indem er sich mühsam aufregte. Sehen aufstehen. Jetzt, Glasmelein, wollen wir wieder ein Wort zusammen sprechen. Er ging in die Hütte, holte seinen Hut, den langen Stock, nahm Abschied von den Bewohnern der Hütte und trat seinen Rückweg nach dem Tannenbühl an. Er ging langsam und sinnend seine Straße, denn er musste ja seinen Vers ersinnen.

01:56:05 Als er schon in den Bereich des Tannenbühls ging und die Tannen höher und dichter wurden, hatte er auch seinen Vers gefunden und machte vor Freude einen Sprung in die Höhe. Da trat ein riesengroßer Mann in flöser Kleidung und eine Stange so lang wie ein Mastbaum in der Hand hinter den Tannen hervor.

01:56:25 peter munk sank beinahe in die knie als er jenen langsamen schrittes neben sich wandeln sah denn er dachte das ist der holländer michel und kein anderer noch immer schwieg die furchtbare gestalt und peter schiele zuweilen furchtsam nach ihm hin

01:56:44 Er war wohl noch ein Kopf größer als der längste Mann, den Peter je gesehen hatte. Sein Gesicht war nicht mehr jung, doch auch nicht alt, aber voll Furichen und Falten. Er trug ein Bams von Leinwand und die ungeheuren Stiefel über die Lederbeinkleider heraufgezogen, war Peter aus der Sage wohl bekannt.

01:57:07 Peter Munk, was tust du im Tannenbühl? fragte Waldkönig endlich mit tiefer, dröhnender Stimme. Guten Morgen, Landsmann, sagte Peter, indem er sich unerschrocken zeigen wollte, aber heftig zitterte. Ich will durch den Tannenbühl nach Hause zurück. Peter Munk, sagte Jena und warf einen stechenden, furchtbaren Blick nach ihm herüber. Dein Weg geht nicht durch diesen Hain.

01:57:39 Nun, so gerade, just nicht, sagte jener, aber es macht heute warm, da dachte ich, es wird hier kühler sein. Lüge nicht, du Kohlenpeter, rief Holländer Michel mit donnernder Stimme, oder ich schlag dich mit der Stange zu Boden. Meinst, ich hab dich nicht betteln sehen bei dem Kleinen? Sitzte er sanft hinzu.

01:58:05 Geh, geh, das war ein dummer Streich, und gut ist, dass du das Sprüchlein nicht wusstest. Er ist ein Knauser, der kleine Kerl, und er gibt nicht viel, und wem er gibt, die wird seines Lebens nicht froh. Peter, du bist ein armer Tropf und dauerst mich in der Seele.

01:58:29 So ein munterer, schöner Bursche, der in der Welt was anfangen könnte und sollst Kohlen brennen. Wenn andere große Thaler oder Dukaden aus dem Ärmel schütteln, kannst du kaum ein paar Sex aufwenden. Es ist ein ärmlich Leben. Wahr ist's und recht habt ihr ein elendes Leben.

01:58:53 na mir soll's nicht drauf einkommen fuhr der schreckliche miedelfahrt hab schon manchem braven kerl aus der not geholfen und du wärst nicht der erste sag einmal wieviel hundert taler brauch du für's erste bei diesen worten schüttelte er das geld in seiner ungeheuren tasche untereinander und es klang wieder wie diese nacht im traum

01:59:19 aber mit das herz zuckte ängstlich und schmerzhaft bei diesen worten es wurde ihm kalt und warm und der holländer michl sah nicht aus wie wenn er aus mitleid geld wegschenken würde ohne etwas dafür zu wollen es fielen ihm die geheimnisvollen worte des alten mannes über die reichen menschen ein und von unerklärlicher angst und bangigkeit die jagd rief er schönen dank herr

01:59:45 Aber mit euch will ich nichts zu schaffen haben. Und ich kenne euch schon und lief, was er laufen konnte.

01:59:52 Aber der Waldgeist schritt mit ungeräumem Schreien neben ihm her und murmelte dumpf und drohend. Wärst schon noch brauchen, Peter. Auf deiner Stirne steht's geschrieben. In deinem Auge ist zu lesen. Du entgehst mir nicht. Lauf nicht so schnell. Höre nur noch auf ein vernünftiges Wort. Dort ist schon meine Grenze.

02:00:18 Aber als Peter dies hörte und unweit vor ihm einen kleinen Graben sah, beeilte sie sich nur noch mehr, über die Grenze zu kommen, sodass Michel am Ende schneller laufen musste und unter Flüchen und Drohungen ihn verfolgte. Der junge Mann setzte mit einem verzweifelten Sprung über den Graben, denn er sah, wie der Waldgeist mit seiner Stange ausholte und sie auf ihn niederschmuttern lassen wollte. Er kam glücklich jenseits an und die Stange zersplitterte in der Luft,

02:00:47 wie an einer unsichtbaren Mauer. Und ein langes Stück fiel zu Peter herüber.

02:00:55 Triumphierend hob er es auf, um es dem groben Holländer Michel zuzuwerfen. Aber in diesem Augenblick fühlte er das Stück Holz in seiner Hand sich bewegen, und zu seinem Entsetzen sah er, dass es eine ungeheure Schlange sei, was er in der Hand hielt, die sich schon mit geifernder Zunge und die blitzenden Augen an ihm hinaufbäumte.

02:01:18 Er ließ sie los, aber sie hat sich fest um seinen Arm gewickelt und kam mit schwanktem Kopf seinem Gesicht immer näher. Da rauschte auf einmal ein unbeheuer Auerhaar nieder, packte den Kopf der Schlange mit dem Schnabel, erhob sich mit ihr in die Luft und Holländer Michel, die es alles von dem Graben aus gesehen hatte, heulte, schrie und raste, als die Schlange von dir einem Gewaltigern entführt wurde.

02:01:46 Erschöpft und zittern setzte Peter seinen Weg fort. Der Pfad wurde steiler, die Gegend wilder, und bald befand er sich an der ungeheuren Tanne. Er machte wieder seine Verbeugung gegen das unsichtbare Glas, meinlein, und hob dann an. Schatzhauser im grünen Tannenwald, bist schon viel hundert Jahre alt. Dein ist ein Land, wo Tannen stehen. Lass dich nur Sonntagskindern sehen.

Begegnung mit dem Glasmännlein

02:02:15

02:02:15 Hast zwar nicht ganz getroffen, aber weil du es bist, Krollenbumpeter, so soll es hingehen, sprach eine zarte, feine Stimme neben ihm. Er staunte sich um, und unter einer schönen Tanne saß ein kleines, altes Männlein, schwarzem Wams und roten Strümpfen und einen großen Hut auf dem Kopf. Es hatte ein feines, freundliches Gesichtchen und ein Bärtchen so zart wie aus Spinnweben.

02:02:44 Er rauchte, was sonderbar anzusehen war, aus einer Pfeife von blauem Glas. Und als Peter näher trat, sah er zu seinem Erstaunen, dass auch Kleider, Schuhe und Todeskleinen aus gefährtem Glas bestanden. Aber es war geschmeidig, als ob es noch heiß wäre, denn es schmiegte sich wie Tuch nach jeder Bewegung des Männleins an.

02:03:09 »Du bist dem Fledel begegnet, dem Holländer Michel«, sagt der Kleine, indem er zwischen jeden Wort sonderbar hüselte. »Er hätte ich recht ängstigen wollen, aber seinen Kunstprögel habe ich ihm abgejagt. Den soll er nimmer wieder kriegen.«

02:03:25 Ja, Herr Schatzhauser, sagte Peter mit einer tiefen Verbeugung, es war mir recht bange. Aber ihr seid wohl der Herr Auerhahn gewesen, der die Schlange totgebissen hat. Da bedanke ich mich schönstens. Ich komme aber, um mir Rat zu holen bei euch. Es geht mir gar schlecht und hinderlich als Kohlenbrenner. Ich bringe es nicht weit. Und da ich noch jung bin, dachte ich doch, es könnte noch was Besseres aus mir werden.

02:03:54 Und wenn ich oft andere sehe, wie weit die sie in kurzer Zeit gebracht haben, wenn ich nur den Ezechiel nehme und den Tanzbodenkönig, die haben Geld wie Heu. So, dann nicht mal gucken, Kinder. Jetzt brauchte ich den ganzen Abend, oder? Wo waren wir denn? Oh, Tanzbodenkönig. Schau doch, das geht nicht an. Ja, dann ist es doch etwas länger. Dann hören wir auf, gell? Bei Peter hören wir auf. Wo war denn der Peter? Peter, in Anführungszeichen.

02:04:29 Ich suche. Da, da, da, warte, die Schlange. Du bist im Blöden. Ich weiß immer dabei Peter. Peter, ja. Soll ich es aufschreiben? Ich mache einfach ein Bild an Sie müssen sich suchen. Ah ja, der Arschluss, klasse. Gilt ja nicht. Das geht ja nicht an, oder? Ja, das wäre schon lange gewesen noch, glaube ich. Doppelt so lange nochmal. Dann machen wir jetzt gleich eine Fragerunde, oder? Bitte? Dann machen wir gleich eine Fragerunde, oder?

02:05:00 Ja, ja, einmal. Ja, das kalte Herz war das jetzt, gell?

02:05:09 Das wird ja Zeit nehmen, oder sollen wir die drei kleinen Schweinchen noch vorlesen? Aber es wird viel, das ist schon. Das war jetzt schon eine Länge von zwei Märchen. War mehr als zwei, gell? Gut, dann machen wir drei und vier streichen aus. Chris schreibt gerade, Janik schläft schon. Wer schreibt das? Der Chris. Der Chris. Ich lese noch die süßen Früchtchen vor, die reinkamen währenddessen. Das sind die einzige Süßigkeiten, die ich liebe.

02:05:40 Liebkuchen vielleicht noch mal der ein oder andere, aber sonst mache ich mal nichts aus Süßigkeiten. Sardarox ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend fertig. Ezehrer ist zwei Monate ein süßes Früchtchen, schreibt einfach süß. Freut uns sehr und schön, dass du da bist. Wavi Lobo spendet 100 Bits. Vielen, vielen Dank.

02:06:06 Käsegnom ist vier Monate ein süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich und danke dir. Cardogan ist 44 Monate ein süßes Früchtchen. Wie schön. 44 Monate voller schöner Märchen und Geschichten. Ach, das freut uns sehr. Das freut uns sehr. Cardogan schenkt Rüloxi ein süßes Früchtchen. Wird sich freuen und wir danken dir.

02:06:35 Schleifen Fee ist 53 Monate ein süßes Früchtchen. Schreibt, ach, das habe ich nicht gewusst, aber jeder Monat ist kein Verlorener. Ja, das hoffen wir doch, Schleifen Fee. Schön, dass du da bist. Cardogan schenkt Mandy ein süßes Früchtchen. Wird sich freuen und wir danken dir. Wawiloro schenkt Knarff ein süßes Früchtchen.

02:07:01 Du wirst dich freuen und wir danken dir. Und ich habe noch zwei Wasser Marsch, einmal von Kornblumen und von Moos gepflegt. Wir danken allen beiden. Also ich, ich trinke ja. Der erste Schluck, der zweite Schluck. So.

02:07:28 Und dann soll ich wieder machen? Sascha, das Buch, was du geschrieben hast, liegt bei mir. Auf den Bildern der Eingang des Kinos, der Saal, in dem ich saß. Achso, das erste Mal ist mit dem Buch. Liegt bei ihm. Nicht das Geburtstagsbuch. Auf den Bildern der Eingang des Kinos, der Saal, in dem ich saß, und der Sitz, wo ich saß.

02:07:57 steht die Box drauf, der bewegt sich synchron zum Film. Na sowas. Also, da ist der Eingang. Und dann zeigen wir noch den Saal und dann wahrscheinlich noch den Sitz. Ne, der Sitz ist nicht zu sehen. Aber gut, wir haben viel gesehen von dem Kino, gell? Da ist noch so eine dunkle Straße oder sowas. Wahrscheinlich der Heimweg oder sowas. Und es war die Nacht.

Der Abschied und neue Geschichten

02:09:02

02:09:02 Wir danken dir, Sascha. Maxine, ich verabschiede mich jetzt erst mal und gehe Abendessen. Habe ich ganz vergessen, dass ich noch nicht gegessen habe. Siehst du, so geht mir das auch oft. Dabei bin ich doch vorletzte Woche erst sanfte 26 Jahre geworden. Vorletzte Woche. Hättest du eigentlich auch ein Buch von mir kriegen können, wenn du noch willst, schreib mir deine Anschrift.

02:09:33 Und dann schicke ich dir ein Buch aus meiner großen Büchersammlung.

02:09:40 Und ein Smiley. Am Alter kann das nicht liegen, dass ich sowas vergesse. Nach dem Essen werde ich noch einen Film auf DVD anschauen. Wenn ich dann mit fertig bin, ist dein Stream bestimmt schon vorüber. Also dir und euch allen noch einen ganz schönen Stream und vielleicht bis nächstes Mal. Ein Liederherz. PS, wenn du das hier liest, bin ich schon weg. Na dann.

02:10:06 Soya Can, eine Rose für dich heute während der Arbeit fotografiert. Mit einer wunderschönen Farbe. Ja, da gehörst du hin, zu den Blumen. Ich danke dir. Wavi Lobo schreibt, wir sind ein großer Obstsalat. Wie bitte? Wir sind ein großer Obstsalat, wegen den süßen Früchtchen. Ein geliebter Obstsalat. Ach, und Soya Can war die schöne Rose. Vielen Dank.

02:10:47 Was schickt Sascha da? Er schreibt nichts dazu. Kannst du es sehen? Ja. Das war wahrscheinlich auf seinem Heimweg. Wir danken dir. Kornblumen fragt, was ist dein liebstes Märchenbuch? Märchenbuch? Was ist mein liebstes Märchenbuch? Eigentlich liebe ich das Mädchen mit den Schwefelhölzern, aber das Märchenbuch habe ich eigentlich am liebsten.

02:11:26 Das grüne, weil das schön groß ist. Ne, manchmal fällt das jetzt ein. So alte Märchenbücher, die noch alte Schrift haben und so was, und da habe ich einige. Es sind aber schwer vorzulesen. Miss Muffin, ich habe schon gemerkt, habe es hier geschrieben, weil es wohl im Chat unterging. Wenn das Märchen zu gruselig ist, dann musste es nicht lesen. Und ein lila Herz.

02:12:00 Nun, also ich wäre eigentlich froh, wenn ich es nicht lesen müsste. Ich mag es nämlich gar nicht. Dann suchst du flugs was anderes aus, gell? Ich streiche das. Also die russischen Märchen sind meistens grauselig. Dann streiche ich die Baba Yaga und du suchst dir was anderes aus und ich danke dir, gell? Sehr lieb.

02:12:32 Hi, Zerbraut, schreibt liebe Marmeladenoma, ich melde mich nicht oft, da ich meistens nur zuhöre. Aber so ab und zu muss ich einfach mal was schreiben hier aus Spanien. Ich liebe deine Art Märchen vorzulesen. Du hast das Talent, einen vom ganzen Wochenstress zu befreien mit deinen wunderschönen Märchen. Man wird gleich in die Kindheit versetzt und wird zu herzlich, zu herrlich entspannt. Vielen Dank, liebe Marmeladenoma, bleib immer gesund und munter. Ich bin ein großer Fan von dir.

02:13:01 Vielen, vielen Dank für deine schönen Worte und auch genau das hatten wir vorgehabt, dass das so ankommt und Janik hat es erfunden. Gell Janik? Schön, dass du da bist. Hab ich, wenn der Federticker nicht schon oft mal Federticker schreibt, ich wünsche mir immer noch Märchen aus meinem Buch, irgendwann bekomme ich sicher eins. Ich habe bestimmt schon zwei-, dreimal eins vorgelesen, gell? Fabian?

02:13:37 Federtiger, Federtiger. Ich habe dir bestimmt eins, ich kann noch mal eins aussuchen, aber ich habe dir wirklich schon gut zwei- oder dreimal eins vorgelesen. Eine Zeit lang habe ich es verlegt gehabt, dein Buch, das habe ich dir aber ja gesagt. Das ist kein Wunder bei diesen vielen Büchern und bei dem Leben, das ich da führe.

02:14:03 Ich habe schon ein anstrengendes Leben. Es ist zwar eine schöne Sache, aber es ist anstrengend. Da kann schon mal passieren, dass man eben etwas verlegt oder Fehler macht. Aber ich schreibe es nochmal auf. Es sind aber leider auch alle immer sehr, sehr lang, die Märchen dort. Und wir schauen es uns nochmal an Fabian. Und es kommt noch ein Wassermarsch von Schleifenvieh. Vielen Dank.

02:14:48 Monster fragt, waren Sie schon mal in Vorarlberg? Nein, da war ich leider noch nie. Junior, wer sagt, das Waschen an sich bei meinen langen und dicken Haaren geht noch. Viel schwieriger ist es, hinterher diese Mähne wieder trocken zu bekommen. Ja, ja, und ein Smiley. Aber sei froh, das ist ein...

02:15:20 Ein Schatz, so ein schönes Haar. Aber für den dirbel geflochtenen Zopf braucht man halt auch sehr lange. Und dicke Haare, sonst sieht es nach nichts aus. Habe da zum Glück gute Gene abbekommen. Ja, ja, schöne Haare sind was. Und ihr schneidet euch alle so kurz ab heute, gell?

02:15:44 Aber ihr könnt ja auch keinen Zopf tragen, ihr zwei. Mit den kurzen Armen eher nicht. Als Männer könnt ihr doch keinen Zopf tragen, oder? Ihr seid doch keine Chinesen.

02:15:58 Herr Federtiger, ich hoffe, dass mein Geburtstag geschenkt dich erreicht. Es war so ein Heckmeck mit den Bestellen. Es müsste aber bei dir schon im Postfach liegen. Ich hoffe, es ist bei der Hitze heil angekommen. Ich hoffe sehr, du freust dich. Federtiger, leider ist noch nichts angekommen von dir. Gestern war jemand vorne und hat geschaut.

02:16:26 Ich habe halt immer jemanden, der mir zur Post geht und ich kann nicht mehr allein auf die Straße. Da schauen wir mal, dass morgen wieder jemand hingeht. Es wird ankommen. Ich freue mich jetzt schon drüber. Soja Can schreibt doch, doch, auch Männer können Zeit vertragen. Wenn sie wollen. Heute ist ja alles möglich. Peter Tiger, mir fallen schon die Augen zu. Ja, dem ist halt auch. Arbeit ist halt auch viel.

02:16:58 Rehle, Weihnachtsgeschenke werden jetzt schon angefangen. Ich möchte dieses Jahr für meine Eltern jeweils einen Pullover strecken. Ich finde dieses Muster so wunderschön. Ich würde ihn am liebsten selber behalten. Mit einem lachenden Smiley. Dann streckst du halt noch einen dritten Rehle. Oh ja, das ist aber eine Arbeit. Zopfmuster und alles. Sehr, sehr schön.

02:17:24 Dann streckt halt wirklich auch noch einen. Wird nicht für Weihnachten reichen, aber anschließend. Gell schön, Jungs? Ja, schönes Muster. Ja, ja, und viel Arbeit. Chris schreibt, Janik und Fabian mit Zopf würde komisch aussehen, denke ich. Ja, aber sie dürfte schon ein bisschen mehr Haar auf ihren Kopf lassen. Sie haben nämlich immer so einen kurzen Haarschnitt und so schöne Haare.

02:17:52 Aber langsam nerv ich euch, gell? Wenn ich so eigentlich älter sage, oh, ihr warst schon da beim Friseur. Aber ich muss mir das jetzt abgewöhnen. Es sind ja ihre Köpfe, oder? Wehrt euch, wenn ich immer so penetrant bin. Chris schreibt, schöner Pullover und Spielekindbiene schreibt, auch sehr schön gestrickt und schön gleichmäßig. Ja, ja, wunderbar. Sehr viel Arbeit.

02:18:23 So was ist unbezahlbar, so ein Pullover. Till Regenbogen, noch mal zuvor hin. Ich würde mich sehr über ein altes Buch zu meinem Geburtstag von dir freuen. Meine Anschrift kann Janik dir definitiv geben und ein lieder Herz. Machst du das, Janik? Gut.

02:18:49 Dann kriegst du auch noch dein Geburtstagsbuch. Also ich meine, da nicht mein geschriebenes Buch, das kann ich natürlich nicht verschenken. Aber ihr habt es auch recht verstanden von meinen Büchern, die ich da habe.

02:19:06 Hallo, Scharnickel. Hallo, Oma. Ich bin diesmal bei einer Freundin, daher auch später. Heute war ein sehr tarüger Tag. Der Kater von meiner Freundin musste erlöst werden. Hat nichts mehr gefressen, war zu schwach. Hatte aber 16 Jahre ein glückliches Leben gehabt in einem liebevollen Zuhause. Das ist auch ein sehr hohes Alter, wie eine Katze.

02:19:32 Und genau so sollte man es machen. Ein Tier ein schönes Leben geben und es erlösen, wenn es Zeit ist. Tut mir trotzdem leid, denn man verliert halt sehr schwer ein Tier. Ich war nur nicht fertig, da zu leiden. Noch etwas Gutes. Dein Buch habe ich innerhalb weniger Tage.

02:19:56 durchgehabt, war sehr interessant. Informativ, wie so die Zeit früher war und so schön mit dem Bezug zu Märchen immer wieder. Durchzieht dein Leben irgendwie und ein Lederherz. Ja, ja, Märchen durchziehen wirklich mein ganzes Leben. Und das hat ja dann mein jüngster Sohn gemacht, die Märchen so eingeflochten. Und der Janik hat die Fotos gemacht, Janik?

02:20:28 Ist ganz schlagen. Soja Can hat geschrieben, ich habe einen Freund, der hat die Seiten ganz kurz und oben die Haare lang. Er hat so einen Wikinger-Style. Sieht so gut aus. Oh was. Na, ich bin halt ein alter Dinosaurier. Ist ganz klar, dass ich mit dem Geschmack dieser Zeit nicht mehr mitkomme. Das ist einfach so. Das ist einfach so.

02:20:54 Ich muss endlich mal meinen Mund halten können, das geht mich ja nichts an. Ich halte, weil ich so wenig Haare habe, so dünne, und ihr schmeißt sie weg. Aber jetzt sage ich nichts mehr davon.

02:21:10 Mrs. Giddy Piggy schreibt, ich habe die letzten Tage einer meiner Lieblingskinderserien aus meiner Kindheit geschaut. Heidi hat mich wieder in meine Kindheit versetzt und diese Serie macht mich jedes Mal so glücklich, da es immer so lustig ist und die Zeichnungen so liebevoll gemacht werden. Heidi? Ja, ja, ist ein wunderschönes Buch. Aber sowas können wir natürlich nicht vorlesen, gell? Ja, das war auch große Freude für mich.

02:21:38 So, Gourmi, natürlich grüßt euch Froschi wieder. Diesmal konnte ich nur ein Bild machen, wie ihr mit dem Kopf aus dem Wasser schaut. Sagen wir euch, das ist nicht so ein ausländischer Frosch. Hoffentlich ist er nicht giftig. Schaut ihn euch mal an. Gerne?

02:22:02 Oder? Ich kenne mich nicht so aus bei Fröschen. Nein, das ist kein deutscher Fröschen. Hoffentlich ist er nicht giftig. Pass auf, gell? Schön ist ja alle Mahl, natürlich, gell. Aber das Schöne ist oft giftig. Nein, es ist ja nämlich gewarnt vor diesen ausländischen Fröchen, die auch die anderen alle vernichten. Juliet Liliff schreibt, wenn das so weitergeht, brauchen wir eine Bastel- und Handwerkecke.

02:22:35 Eine was? Eine Bastel- und Handwerkecke. Wieso das? Weil so viele Themen dazukommen. Aber warum brauchen wir da eine Ecke? Wir können das doch immer zeigen, oder? Ich zeige gern diese schönen Handarbeiten.

02:23:06 Es ist ein Amazon-Paket, also steht mein Absender nicht drauf. Vielleicht kann Janik mal schauen, das ist die Dracking-Nummer. Will ich die mal abschreiben, Janik? Wir haben das schon per E-Mail bekommen und als wir es abgeholt haben, hieß es, dass es nicht da sei. Ah ja, die Ankündigung haben wir gekriegt, ja? Und dann sind wir zur Post gegangen und da war dann nichts. Was machen wir da jetzt?

02:23:35 Schade, dass ihr Absender nicht drauf ist, gell? Da muss ich mal am Dienstag, und meine liebe Walthochter Kami, die bitte ich, dass sie vorgeht. Oder ich gehe vielleicht mit ihr mit, mit dem Rollator. Ich habe nicht jeden Tag jemanden, der zur Post geht. Das ist aber eigenartig, Federtiger.

02:24:04 Janneke, kann ich mir die Nummer da jetzt merken? Kannst du die mir irgendwie aufschreiben? Schreib es auf und gibst mir sie nachher, gell? Ich frage die Kami, ob sie das mal macht. Zoggeromi, nein, das ist ein heimischer Frosch, ein Teichfrosch und ein lachender Smiley. Also dann bin ich eben sehr, sehr unwissend. Und wir alle, gell? Aber ich bin ganz erleichtert. Schön ist er allemal.

02:24:38 Federtiger, ich schreibe dem Support nochmal an, ich habe mit drei Leuten bei Amazon geschrieben, dass die das an den Lieferanten schicken. Schau, ärgerlich, Federtiger. Ach, das hat sie durch den Lieferanten schicken lassen. Das findet von sich aus, denke ich, oder? Ja, das kann vielleicht schwierig sein, wegen der Anschrift, dass die nicht richtig gesetzt ist.

02:25:16 Also ich versuche es von hier aus und vielleicht du auch.

02:25:20 alle von emden ich habe ein gedicht zur nacht gefunden weil du ja auch gern welche vorliest neben den märchen wie selig nun die tage fliehen wie still die nacht wie still die nacht und übers herz die träume zehen in lichter märchenbracht ich weiß nichts mehr von welt und zeit nur dass ich dein nur dass ich dein doch tag und nacht und ewigkeit schließt dieses wörtchen ein

02:25:49 ist von Gustav Renner, deutscher Erzähler, Dramatiker und Lyriker. Ist sehr, sehr schön. Schön. War sehr schön. Wir danken dir. Noch mal wieder, Tiger, ich schreibe morgen dem Support noch mal. Vielleicht hat die Post es auch angenommen und wusste nicht, dass es in dein Paketfach muss.

02:26:18 Also es ist nicht vorne, gell? Sie haben uns mit... ich glaube, es ist euch mitgeteilt worden, dass das Paket vorne wäre. Und dann war es aber nicht da, gell? Ja. Nun, vielleicht löst es sich das Rätsel. Es gibt halt auch viele Ersatzleute, die noch nicht so guter Zeitwissenschaften pusht. Kisburg, aber die Adresse ist doch das Paketfach, oder nicht?

02:27:00 Das ist meistens schwierig anzugeben bei so Online-Lieferungen. Ja, meine Privatadresse hat ja niemand. Vetter Tiger sagt ja. Na dann, was sagst du? Ich habe nichts. Ja, so langsam können wir, glaube ich, auch. Obwohl, wir haben erst angefangen, oder? Oder mein ich das nur?

02:27:37 Wir können auch noch länger machen. Nein, nein, nein, jeder drei. Fang du bitte an. Das Gedicht ist sehr schön, das schreibe ich mir raus heute Nacht. Der Sharkbait schreibt, guten Abend und viele Grüße nach Baden in meiner Heimatstadt. Ach, bist du weggezogen, du armer. Schade, wer von Baden weg muss. Schönen Restabend wünschen wir dir. Da Steffen Zockt schreibt, hallo zusammen. Hallo, schön, dass du da bist.

02:28:11 Und Mrs. Giddy Piggy schreibt, ich bin dann auch schon mal weg. Ich wünsche allen noch einen angenehmen Abend und eine tolle Zeit. Und wir wünschen dir eine gute Nacht. Und ein Wassermarsch kam noch von Final Fantasy Girl. Vielen Dank. Hast du drei? Dann schaue ich noch, ob ich drei habe. Wenn ich keine habe, machst du die nächsten drei auch noch, oder? Oder nicht?

02:28:46 Oder würde ich lieber weiterlesen? Was meinst du? Ich kann gerne welche vorlesen. Ja, dann mach du noch drei, ich hab nichts mehr da. Pandora schreibt, Hallöchen, liebe Oma. Guten Abend. Der Sharkbait schreibt, ja, leider bin ich weggezogen. Ja, ich hoffe, du hast dich eingelebt.

02:29:10 Und Subsalicious fragt, hallo, was ist das für ein Getränk? Das ist Wasser aus den Wasserhahnen und Krumquats. Das sind Südfrüchte, ganz kleine Südfrüchte. Vielleicht erwische ich nochmal einen. Vorhin hat es geklappt. Mit meinen langen Fingernägeln kann ich viel verliegen. Weg ist er. Ich habe gedacht, ich hätte ihn erwischt, den Krumquat.

02:29:51 Ich kriege ihn nicht. Im letzten Moment entwischt er mich immer wieder. Ich kriege ihn einfach nicht. Pandora-Fakt sind die nicht bitter? Nein, die sind sehr sauer. Sehr, sehr sauer. Aber ich soll noch einen versuchen. So, ich habe ihn. Den.

02:30:18 Das ist ein Kongot, das ist eine Südfrucht, man kann mit der Schale essen und hat sehr viele Vitamine. Und da ich nicht gern Wasser trinke, bin ich ganz glücklich, dass erst der Fabian und dann der Chris mich auf die Idee brachten und mir auch welche schenken.

02:30:37 Und immer wieder mal. Und ich mache noch ein Löffelchen Zucker rein und dann schmeckt mir das gut. Dann habe ich Wasser, ich trinke das dreimal am Tag und dreimal fünf Krumquats und dann habe ich auch Vitamine. Ich bin sehr froh, dass Sie mir das gezeigt haben, gell, Fabi? Ja. Ach, du bist zwei oder drei? Äh, drei, glaube ich. Warte mal, ich bin noch ein halbes Zeug gekommen.

02:31:08 Friedrich Seger sagt nochmal, ich schreibe morgen den Support nochmal, vielleicht hat die Post es auch angenommen und wusste nicht, dass es in dein Paketfach muss. Hm, also wenn meine Paketfachadresse draufsteht, müsste es ja gewusst haben, oder? Ja. Gerüstblock, jetzt habe ich schon vorgedreht.

02:31:35 Melchel, sage noch schnell, ist so lustig. Liebe Oma, viele Grüße für dich und ich entschwinde mit einem Märchen von dir im Ohr ins Traumland und kuschle mich an unseren kleinen Mann. Alles Liebe für dich. Also wünsche ich euch eine gute, gute Nacht. Es sagt für die Dinger nochmal was. Das tut mir leid. Ich wollte mir die Versandkosten sparen und dachte, ich schick es gleich zu dir. Es ärgert mich wirklich. Wie zu mir.

02:32:06 Hat doch niemand meine Privatadresse, oder? Als Paketfach. Wie? Sie wollte es an ein Paketfach schicken.

02:32:20 Die schicken Sie, jemand schickt es für Sie oder was? Genau, sie hat online bestellt und dann die Adresse angegeben, aber das geht meistens wieder Adressfelder nicht richtig. Ja, ja, ja, ja. Das war der Fehler, der Fehlerjigger tut mir sehr leid. Du hast es gut gemeint, genau. Ich hoffe, es ist an die zurückgegangen. So, dann reiche ich mein iPad wieder meinem lieben langen Arm, Fabian. Und was kommt jetzt noch?

02:32:52 Was waren das jetzt? Letzte Fragerunde, oder? Die zweite. Reiters waren es keine, gell? Also kommt kein Dings dazu. Dann kommt jetzt, kommt erst das Gedicht oder erst die Geschichte aus der Kindheit? Wie du möchtest.

02:33:12 Also wir haben früher immer die Geschichte zuerst. Also dann machen wir das jetzt noch. Ich habe sie zwar nicht aufgeschrieben, aber ich glaube, ich habe sie im Kopf. Also das ist eine kleine Geschichte aus der Kindheit. Kommt nicht in meinem Buch vor.

02:33:28 Deshalb habe ich die ausgewählt, denn sonst ist es dann nicht mehr interessant für euch. Also, ich hatte zwei ältere Schwestern. Eine, die Rösle, die wurde ja vorhin sehr, sehr gelobt, mit Recht. Und meine große Schwester Friedl, die war ein bisschen anders. Sie hat uns Kinder auch gern gehabt, aber sie hat uns auch oft einen Streich gespielt. Sie war 14 Jahre älter als ich.

02:33:54 Ich hatte für meine zwei Schwestern alle Puppen geerbt. Ich habe eine ganze Schar Puppen gehabt. Das waren meine Kinder und für mich lebten die. Ich kam einmal nach Hause und da hat sie alle Puppen im Eingang auf den Kopf gestellt. Die ganzen vielen Puppen. Ich habe furchtbar geweint, weil, wie gesagt, ich war doch ein kleines Kind noch.

02:34:20 Wie gesagt, weil ich diese Puppen als lebende Wesen betrachtet habe. Es hatte dann auch Leid getan, weil ich so bitterlich geweint habe. Ich sagte, komm, sei still, ich mach's nie wieder. Du darfst mit mir ins Kaufhaus morgen. Und das habe ich auch noch nie erlebt. Erstens war die Straßenbahn eine wunderbare Sache. Wir lebten in einem Vorort von Karlsruhe. Und dann kamen wir in das große Kaufhaus. Und wir gingen.

02:34:48 von Etage zu Etage und ich war überwältigt, überwältigt. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Sie war auch sehr geduldig, hat mich über lange stehen lassen und nach einiger Zeit hat sie sich dann umgetreten, ist gegangen und ich bin brav hinterher getribbelt. Und dann kamen wir in die Spielabteilung und da war ich natürlich ganz, ganz weg. So etwas von Spielsachen hatte ich noch nie gesehen.

02:35:16 Ich ging von Stand und zu Stand und konnte mich gar nicht satt sehen. Und dann hat sie anscheinend gedacht, sie macht es wie in jedem Stockwerk. Sie hat sich umgedreht, nicht gegangen und ich bin dann immer hinterhergetribbelt. Und dieses Mal bin ich halt nicht hinterhergetribbelt, weil ich überhaupt, ich war weg. Nach einiger Zeit habe ich dann doch irgendwas zu ihr gesagt und da war keine Friedel mehr. Und dann habe ich natürlich angefangen zu weinen.

02:35:44 in dem Riesenkaufhaus in dieser großen Stadt allein, wo ist meine Schwester? Und dann natürlich viele Frauen haben sich um mich geschaden, haben mich getröstet und der Ausrufer hat gesagt, ein Kind sucht seine Mutter, hat er gesagt, ein Kind wird gesucht auf jeden Fall. Und dann plötzlich kam aus der Menge eine junge Frau.

02:36:12 auf mich zu und sagte, ich kenne das Kind, ich nehme sie mit. Und ich habe mich auch auf sie gestürzt und habe mich an sie geklammert und habe auch ihren Namen gesagt. Es war eine Tante, die aber sehr selten zu uns kam, aber ich habe sie zum Glück doch erkannt und den Namen noch gewusst. Und dann haben die Frauen sie ziehen lassen mit mir. Dann ist sie mit mir heimgefahren, sie hat auch ein Auto und es war wieder ein schönes Erlebnis.

02:36:39 Sie lebten auf dem Land, in einem großen Haus, im Garten, hatten keine Kinder, aber waren sehr reich und haben mich verwöhnt. Erst bekam ich ein wunderbares Bad mit Duftwasser und das kannte ich auch nicht.

02:36:58 Und dann hat sie natürlich sofort angerufen. Wir hatten kein Telefon, aber der Kaufmann, der hatte ein Telefon und hat dann jemanden hergeschickt zu meinen Eltern. Die Friegel waren zwischen zu Hause weinend. War eine große Aufregung. Und dann hat sie gesagt, das Kind ist bei mir. Und sie sollen mich doch einen Abend hier lassen bei Ihnen.

02:37:22 Aber mein Papa hat gesagt, nein, nein, ich hole mein Kind sofort. Ich habe sein altes Schlachtrost, er hat ein uraltes Fahrrad gehabt. Und er ist losgeprescht und ist dahin gefahren. Und er hat mich natürlich in den Augen gemacht, ich habe niemanden vermisst, das war das Paradies dort. Und dann habe ich gesagt, lass doch das Kind noch ein paar Tage bei uns. Sie wird es doch gut haben und wir werden es auch sehr freuen. Nein, nein, mein Papa hat es nicht gemacht.

02:37:51 Dann hat sie mir noch eine riesen Tasche voll Sachen eingepackt. Auf den Gepäckträger hat sie eins von ihren schönsten Zofakissen, damit ich weich sitze und schweren Herzens habe sie mich dann ziehen lassen. Ich war überwältigt. Das war das erste Mal, dass ich da kein Heim bin, auch mit dem Papa hatte, dass ich das einfach erleben wollte. Die Friegel sind natürlich ausgezankt worden, das könnt ihr euch vorstellen.

02:38:22 So, das war eine kleine Geschichte aus der Kindheit, die aber nicht im Buch vorkommt. Viele Sachen kommen nicht vor. Ja, ja, die Friedel, das war schon so eine. Ich finde, da werde ich noch einiges erzählen. Sie war ein bisschen anders als die anderen. Ja, ja, gut. Aber im Grunde genommen hat sie uns zwei kleinen Kinder auch sehr gern gehabt. Sie hat uns zu vielen Abenteuern verholfen und hat auch immer uns Sachen mitgebracht und Bonbons und alles. Aber das erzähle ich euch ein andermal.

02:38:54 Was kommt jetzt noch? Ein Gedicht, oder? Ja. Ein voller Sack, den Bauer wollte, der ihn zur Mühle tragen wollte, um auszuruhen, mal hingestellt, dicht an ein reifes Ehrenfeld, legt sich in würdevolle Falten und fängt eine Rede anzuhalten. Ich, sprach ja, bin der volle Sack. Ihr Ehren seid nur dummes Pack.

02:39:21 Ich bin's, der hoch von Nöten ist, dass euch das Federvieh nicht frisst. Ja, der bin ich und ich bin der. Was wäret ihr, wenn ich nicht wär? Sanft rauschten die Herren, du wärst ein leerer Sack, wenn wir nicht wären. Das ist auch ein sehr lehrreiches Gedicht, finde ich. Hat mir immer wieder gefallen. Und auch ein kleiner Spruch.

02:39:56 Und hättet ihr die Liebe nicht, ihr wäret ein Tönernerz. Gandhi, dem ich sehr verehre, sagte, nur die Liebe kann die Welt noch retten. Und ein ganz kleiner englischer Spruch noch, find out who you are. Don't stay blind. Ich glaube, das war jetzt alles, oder? Märchen habt ihr euch auch schon gewünscht.

02:40:30 Das ist so die übliche Zeit, dass wir überziehen. Wenn noch Reiters gekommen wären, wäre es sehr spät geworden. Dann bleibt uns nichts anderes übrig, als euch eine gute Nacht zu wünschen. Und schön, dass ihr alle da wart. Und passt auf euch auf, dass wir uns am Samstag wieder sehen können. Bleibt euch treu und helft denen, die ärmer sind als ihr.

02:41:04 Ade, eure Marmeladenoma, Enkel Janik und Wallenkel Fabian.