Es wurde eine Auswahl an Märchen vorgelesen. Es wurde über den gestiefelten Kater und die Tränenfee berichtet. Es wurde bei der Auswahl mitbestimmt. Zudem wurden Kunstwerke präsentiert und persönliche Erinnerungen geteilt.
Streambeginn und Begrüßung
00:03:2600:03:26 Willkommen auf der Märcheninsel bei Enkel Janik. Walenkel Fabian, jede Rakete von A nach B und im Geist dabei ist unsere liebe Marmeladenoma. Und der Fabian zündet die Kerze an für die Unglücklichen dieser Welt und auch für die Glücklichen.
00:03:50 Ja, Mensch, wir freuen uns wieder live zu sein. Wir machen das jetzt alle zwei Wochen live, haben wir beschlossen. Und dazwischen gibt es Wiederholungen, aber auch dann mit Live-Chat. Und ich habe viel Post bekommen, also die Marmeladenoma-Familie hat viel, viel Post bekommen. Die Frauke hat zum Beispiel geschrieben, liebe Frauke, sehr schöner, netter Brief. Auch mit Briefmarken als Rückportal dabei. Ich will der sehr gerne antworten, aber leider fehlt die Adresse.
00:04:19 Ich weiß nicht, wohin ich den Brief schicken soll. Also Frauke, wenn du zuschaust, diesen Briefumschlag erkennst du bestimmt, schreib mir bitte nochmal deine Adresse. Dann schicke ich dir gerne eine Antwort. Frauke kann ja auch gleich dem Janik die Adresse über Privatnachricht schicken. Kann sie auch machen. Zum Beispiel, genau. Oder über E-Mail oder was auch immer. Und ich beantworte immer mal wieder Briefe.
00:04:43 Bitte nicht traurig sein, wenn ich nicht gleich antworten kann. Es gibt nur einiges abzuarbeiten, denn es ist doch verdammt viel los zurzeit.
Post von Theresa und Vorstellung von Bildern
00:04:5000:04:50 Und Post haben wir auch wieder bekommen. Päckchen von der Teresa. Ganz, ganz vielen Dank, liebe Teresa. Du bist heute auch live. Ich habe es schon gesehen, liebes Rieselchen. Rieselchen hat uns nämlich was Schönes gemalt bei den letzten zwei Streams von der Marmeladenoma. Eigentlich zum 10. Jubiläum. Hat aber nicht ganz geklappt. Macht aber überhaupt nichts. Den Brief, Rieselchen, lese ich natürlich nicht vor. Aber das Bild, das du uns gemalt hast, das will ich auf jeden Fall zeigen. Und zwar sind das...
00:05:19 Mehrere, kann man es gut erkennen, mehrere Märchenmotive, die Theresa gemalt hat. Unter anderem die Lieblingsmärchen von Enkel Janik, Wal-Enkel Fabian, Hede-Rakete von A nach B und auch Theresa. Und ein kleines Rätsel hat sie damit verbunden. Wir dürfen rausfinden, was sind denn das für Rätsel? Ich habe das Päckchen eben erst aufgemacht. Wir waren nämlich noch unterwegs.
00:05:44 in der Stadt Ettlingen und dann kam das Päckchen noch rechtzeitig heute zum Stream. Theresa wird aufgehängt in absehbarer Zeit, wenn nicht hier im alten Studio, dann auf jeden Fall im neuen Studio. Sollen wir es hier vielleicht stehen lassen, dann können die Zuschauer schauen. Das wird aber schwierig. Und dann was dahinter? Wird auch schwierig. Wir machen das das nächste Mal, Theresa. Und ja.
00:06:10 Im neuen Studio, ich weiß noch nicht, wann das dann sein wird, werden wir auch viele dieser Bilder wieder aufhängen. Eines finde ich besonders schön hier zum Geburtstag von der Marmeladenoma zum 92. mit Sternenthaler. Jedes Lieblingsmärchen. Ja, und jetzt kommt schon Märchen Nummer 1. Und ich habe mir was ausgesucht. Und zwar habe ich heute Nachmittag noch geguckt in der Bücherei.
Vorlesung des Märchens 'Der gestiefelte Kater'
00:06:3700:06:37 von der Marmeladenoma in der Diele. Da habe ich ein altes Märchen entdeckt, ein altes Märchenbuch. Und der Fabian, der hat es schon zur Hand, der gestiefelte Kater.
00:06:49 Und ich hoffe auch, dass noch alle Seiten drin in diesem Märchenbuch, ich habe es nämlich noch nicht durchgelesen hier. Das habe ich gefunden unter all den anderen Büchern von der Marmeladenoma. Das ist ein ganz altes. Und der gestiefelte Kater, das hatten wir ja schon lange nicht mehr. Was soll ich noch, die süßen Früchtchen vorlesen? Gerne. Also von Anfang an, die kam einmal ein Wassermarsch rein. Ausgezeichnet die Idee. Vielen Dank. Cheers.
00:07:15 Friedertiger ist 40 Monate ein goldenes süßes Früchtchen. Wahnsinn. Bitterlemming ist 36 Monate ein süßes Früchtchen, schreibt guten Abend ihr Lieben. Guten Abend. Drei Jahre. Wahnsinn. Regina Schlumpf ist 53 Monate ein süßes Früchtchen, schreibt guten Abend ihr Lieben. Regina Schlumpf. Super.
00:07:40 Tiefeltierchen ist 48 Monate ein goldenes süßes Früchtchen. Sehr schön, das freut uns sehr. Muss man Zwischenfragen, Janik, wann wird man denn ein goldenes Früchtchen? Das kommt quasi nach dem normalen süßen Früchtchen, wenn man quasi noch ein bisschen mehr unterstützen möchte.
00:08:00 Alice ist drei Monate ein süßes Früchtchen. Schön, dass du da bist. Herzlich willkommen auf der Möcheninsel. Miss Mangobet 29 Monate schreibt, guten Abend, ihr Lieben. Guten Abend. Und Rieselchen ist 90 Monate ein süßes Früchtchen. 90 Monate Rieselchen. Rekordverdächtig. Das war es so weiter. Prima. Dann kommt jetzt zu euch der gestiefelte Kater von den Brüdern Grimm.
00:08:31 Ein Müller hatte drei Söhne, seine Mühle, einen Esel und einen Kater. Die Söhne mussten mahlen, der Esel Getreide holen und Mehl forttragen und der Kater die Mäuse wegfangen. Als der Müller starb, teilten sich die drei Söhne in die Erbschaft. Der Älteste bekam die Mühle, der zweite Sohn den Esel und der jüngste Sohn den Kater. Weiter blieb für ihn nichts übrig.
00:09:02 Da war er traurig und sprach zu sich selber, mir ist es doch am allerschlimmsten ergangen. Mein ältester Bruder kann malen, mein zweiter auf seinem Esel reiten, aber was kann ich schon mit dem Kater anfangen? Wenn ich mir ein paar Pelzhandschuhe aus seinem Fell machen lassen kann, so ist das aber auch alles.
00:09:26 Hör, fing der Kater an, der alles verstanden hatte, was der Junge sagte. Du brauchst mich nicht zu töten, um ein paar schlechte Handschuhe aus meinem Pelz zu kriegen. Lass mir lieber ein paar Stiefel machen, damit ich ausgehen und mich unter den Leuten sehen lassen kann. Dann wird er bald geholfen sein.
00:09:47 der müllersohn verwunderte sich daß der kater so sprechen konnte weil aber eben der schuster vorbeiging rief er ihn herein und ließ dem kater ein paar stiefel abnissen am anderen tage zog sie der kater an nahm einen sack warf ein paar hände voll korn hinein und machte oben eine schnur so daran daß man den sack zuziehen konnte
00:10:15 Schließlich warf er ihn über den Rücken und ging auf zwei Beinen genau wie ein Mensch zur Tür hinaus. Dazumal regierte ein König in dem Land, der aß fürs Leben gern Rebhühner. Es war aber sehr schwer, diese zu bekommen. Der ganze Wald war voll, aber sie waren so scheu, dass kein Jäger sie erreichen konnte.
00:10:40 Das aber wusste unser Kater und gedachte, seine Sache besser zu machen. Als er in den Wald kam, tat er erst den Sack auf, breitete das Korn auseinander, die Schnur aber leitete er durch das Gras hinter eine Hecke. Dort versteckte er sich selber, schlich herum und er lauerte.
00:11:04 Die Rebhühner kamen bald gelaufen, fanden das Korn und eins nach dem anderen hüpfte in den Sack hinein. Als eine gute Anzahl drinnen war, zog der Kater den Strick zu, lief dann herbei und drehte den Hühnern den Hals um. Dann warf er den Sack über den Rücken und ging geradewegs nach des Königsschloss. Die Wache rief, Halt! Wohin?
00:11:35 »Zu dem König«, sagte der Kater. »Bist du toll«, rief der Soldat, »ein Kater zum König?« »Lass ihn nur gehen«, meinte ein anderer. »Der König hat doch oft Langeweile. Vielleicht macht ihm der Kater mit seinem Brummen und Spinnen Vergnügen.«
00:11:55 Als der Kater vor den König kam, machte er eine Reverenz und sagte, »Mein Herr, der Graf Karakas lässt sich dem Herrn König empfehlen und schickt ihm hier Rebhühner, die er soeben gefangen hat.« Der König erstaunte über die fetten Rebhühner, wusste sich vor Freude nicht zu fassen und befahl dem Kater, so viel Geld aus der Schatzkammer in den Sack zu tun, als er tragen könne.
00:12:24 das bring deinem herrn und sage ihm meinen königlichen dank für sein geschenk der arme millers sohn aber saß zu hause am fenster stützte den kopf in die hand und dachte daß er nun sein letztes für die stiefel des katers weggegeben habe was werdet ihr ihm schon großes dafür bringen können
00:12:47 In diesem Augenblick kam der Kater herein. Er nahm den Sack vom Rücken, schnürte ihn auf und schüttete das Gold vor dem Müller aus. Da hast du etwas für die Stiefel. Der König lässt dich auch schön grüßen und dir vielen Dank sagen. Der Müller war froh über all den Reichtum, ohne dass er noch recht begriff, wie es zugegangen war.
00:13:13 Der Kater aber, während er seine Stiefel auszog, erzählte ihm alles. Dann sagte er, »Du hast hier jetzt Gold genug, aber dabei soll es nicht verbleiben. Morgen ziehe ich meine Stiefel wieder an, denn du sollst noch reicher werden. Dem König habe ich auch gesagt, dass du ein Graf bist.«
00:13:37 Am anderen Tag ging der Kater, wie gesagt hatte, wohlgestiefelt wieder auf die Jagd und brachte dem König einen reichen Fang. So ging es alle Tage, und der Kater brachte seinen Herrn alle Tage Gold heim und ward selbst so beliegt beim König, daß er aus- und eingehen und im Schloss herumstreichen durfte, wann immer er wollte. Einmal stand der Kater in der Küche des Königs beim Herd und wärmte sich.
00:14:07 Da kam des Königs Kutscher und fluchte. Ich wünschte der König mitsamt der Prinzessin während beim Henker. Ich wollte ins Wirtshaus gehen und wieder einmal Karten spielen und ein Gläschen trinken. Jetzt muss ich die beiden am See spazieren fahren.
00:14:26 Wie der Kater das hörte, schlich er nach Hause und sagte zu seinem Herrn, »Wenn du ein Graf und reich werden willst, so komm schnell mit mir hinaus an den See und bade dich darin.« Der Müller wusste nicht, was er dazu sagen sollte, aber er folgte dem Kater, ging mit ihm, zog sich aus und sprang ins Wasser.
00:14:53 Der Kater aber nahm seine Kleider, drug sie fort und versteckte sie. Kaum war damit fertig, da kam der König dahergefahren. Sogleich fing der Kater an, ganz erbärmlich zu lamentieren. »Ach, allergnädigster König! Mein Herr, der Graf Karakas, hat sich hier im See gebadet. Da ist ein Dieb gekommen und hat ihm die Kleider gestohlen, die am Ufer lagen.«
00:15:23 Nun ist der Herr Graf im Wasser und kann nicht heraus. Wenn er länger drin bleibt, wird er sich erkälten und vielleicht sterben. Wie der König das hörte, ließ er Halt machen, und einer seiner Leute mußte zurückjagen und des Königs Kleider holen. Der Graf aber zog sich die prächtigen Kleider an, und weil ihm der König ohnehin wegen der Rebhühner gut gesinnt war, mußte er sich mit in die königliche Kutsche setzen.
00:15:55 die prinzessin war auch nicht bös darüber denn der graf war jung und schön und gefiel ihr recht gut der kater aber war vorausgegangen und an einer großen wiese gekommen auf der über hundert leute waren die heu machten
00:16:11 »Wem ist diese Wiese, ihr Leute?« fragte der Kater. »Dem großen Zauberer«, sagt ihm die Leute. »Hört, jetzt wird der König bald vorbeifahren. Wenn der fragt, wem die Wiese gehöre, so antwortet dem Grafen Karakas.« »Tut ihr das nicht, so werdet ihr alle totgeschlagen.«
00:16:36 Daraufhin lief der Kater weiter und kam an ein Kornfeld, das so groß war, dass niemand es übersehen konnte. Auf dem standen mehr als zweihundert Menschen und schnitten das Korn.
00:16:51 »Wem ist das Korn?« fragte der Kater. »Dem Zauberer.« »Wird«, bald wird der König vorbeifahren. Wenn ihr euch fragt, wem das Korn gehöre, so antwortet »Dem Grafen Karakas.« »Wenn ihr das nicht tut, so werdet ihr alle totgeschlagen.« Endlich kam der Kater an einen prächtigen Wald. Da standen mehr als dreihundert Leute und machten Holz.
00:17:23 Wem ist der Wald, ihr Leute? Dem Zauberer. Hört, jetzt wird der König vorbeifahren. Und wenn er fragt, wem der Wald gehört, so antwortet dem Grafen Karakas. Tut ihr das nicht, so werdet ihr alle umgebracht.
00:17:43 Der Kater ging weiter, die Leute sahen ihm allen nach, weil er aber so wunderlich aussah und wie ein Mensch in Stiefeln daherschritt, fürchteten sie sich vor ihm. Schließlich kam er an das Zaubererschloss, trat Keck hinein und ging direkt in sein Zimmer. Der riesengroße Zauberer sah ihn verächtlich an und fragte ihn, was er eigentlich wolle.
00:18:12 Der Kater machte eine tiefe Verbeugung und sagte dann, »Ich habe von dir gehört, dass du dich in jedes Tier nach deinem Gefallen verwandeln kannst. Ich will das wohl für möglich halten, wenn es einen Hund, Huck oder Wolf betrifft. Aber es erscheint mir fast unmöglich, dass du dich auch in ein so gewaltiges Tier wie etwa einen Elefanten verwandeln kannst.«
00:18:41 ich bin hergekommen um mich selbst davon zu überzeugen der zauberer meinte stolz das ist mir eine kleinigkeit und war ihm nun in einen so großen elefanten verwandelt dass das zimmer kaum ausreichte ihn zu fassen
00:19:01 »Das ist viel«, meinte der Kater. »Aber kannst du dich auch in einen Löwen verwandeln?« »Ach, das ist auch nichts«, sagte der Zauber und stand gleich als Löwe vor dem Kater. Der stellte sich erschrocken und rief, »Das ist ja unglaublich und ganz unerhört.« »Dirgleichen hätte ich mir nicht einmal träumen lassen.«
00:19:27 Aber noch mehr als das wäre es, wenn du dich in ein so kleines Tier wie eine Maus verwandeln könntest. Du kannst ja sicher mehr als alle Zauberer der Welt, aber das wird für dich doch zu schwer sein. Der Zauberer wurde bei diesen schönen Worten immer freundlicher, lachte laut und sagte, »Oh ja, mein lieber Kater, das, das kann ich auch.«
00:19:56 Und schon sprang ein Mäuslein im Zimmer herum. Der Kater aber sprang darauf zu, fing es mit einem Sprung und fraß es auf. Der König war mit dem Grafen und der Prinzessin inzwischen weiter spazieren gefahren und kam zu der großen Wiese. »Wem gehört das Heu?« fragte er. Dem Herrn Grafen Karakas riefen die Leute, ganz wie es ihnen der Kater befohlen hatte.
00:20:27 Ihr habt ja ein schönes Stück Land, Herr Graf, sagte der König. Bald hernach kamen sie an große, große Kornfelder. Wem gehört das Korn, der Leute? Dem Herrn Grafen Karakas. Ei, Herr Graf, meinte jetzt der König, sie haben ja sehr große Ländereien. Schließlich kamen sie an den Wald und der König fragte wieder.
00:20:54 Wem gehört das viele Holz und der große Wald? Und wieder kam die Antwort. Dem Herrn Grafen Karakas. Da verwunderte sich der König und sprach. Ihr müsst ein sehr reicher Mann sein, Herr Graf. Ich glaube nicht, dass ich selbst einen schönen Wald habe. Endlich kamen sie an das Schloss. Der Kater stand oben an der Treppe und sprang eilend zerab, als der Wagen unten hielt.
00:21:25 Er öffnete die Wagentüren und sagte, »Herr König, ihr kommt hier in das Schloss meines Herrn des Grafen Karakas, den diese Ehre für seinen Liebtag glücklich machen wird.« Der König stieg aus und wunderte sich über das prächtige Gebäude, das fast größer und schöner war als ein eigenes Schloss.
00:21:47 Der Graf führte die Prinzessin in den Saal, der ganz von Gold und Edelsteinen flimmerte. Und nun wurde die Prinzessin mit dem Grafen verlobt, und als der König starb, wurde der Graf selbst König. Den gestiefelten Kater aber ernannte er zu seinem ersten Minister. Und die Moral von dieser Geschichte?
Neues Märchen 'Die Tränenfee' und Zuschauerinteraktion
00:22:1100:22:11 Der ist mir unsympathisch, der Kater. Aber ein Märchen der Brüder Grimm. Und das habe ich jetzt vorgelesen. Ich habe es ehrlich gesagt in dieser Version noch nicht bekannt. Es ist ein uraltes Buch. Ich habe es aber auch nicht so bekannt. Jede Rakete. Nein. Fabian auch nicht? Nein, ich kenne es nur von der Augsburger Puppenkiste. Oder ist es ganz anders? Fabian, vielen Dank. Ja, ich glaube, die Marmeladenoma hat es auch noch nicht vorgelesen. Also dieses Buch habe ich in ihrer Hand noch nicht gesehen.
00:22:41 Und jetzt kommt eine Fragerunde. Die erste Fragerunde. Mr. Devil Diva ist 86 Monate ein süßes Früchtchen. Nicht schlecht. 86 Monate, das ist durch 12. Heterakete. Ich bin geistig abwesend. Was?
00:23:02 Ali von Enten ist 48 Monate ein süßes Fröchchen, schreibt, hallo liebe Leute auf der Märcheninsel, ich grüße euch alle. Wir grüßen dich auch, Ali von Enten. Chris Block, Ed Samuel Elias, teilte mir mit, wenn die Familie live streamt, entfällt der Community-Märchenabend.
00:23:20 Okay, verstehen Sie. Oberolpnudel 86. Huhu. Huhu. Huhu. Huhu. Huhu. Huhu. Zockeromi. Hallo allesamt. Heute begrüßt euch meine Profi-Nougat. Ich habe zuerst Phobie gelesen. Profi-Nougat. Und halt. Da ist sie. Das freut uns. Das ist süß, oder? Nochmal. Profi.
00:24:00 Wir grüßen zurück, Zockeromi. Ich glaube, ich freue mich schön mit euch. Ich hoffe nicht, dass diese Figur, die auch Bilderbücher liest. Ja, ja, ja. Genau, genau. Und Instagram kenne ich das auch. Great Pumpkin ist fünf Monate ein süßes Früchtchen. Hi, Great Pumpkin. Guardian, sei hier. Und ein Wassermarsch kam hier noch rein. Wassermarsch, ausgezeichnet Idee. Cheers.
00:24:30 Das ist ja das Marmeladen-Oma-Glas, das den Marmeladen-Oma bekommen hat. Bei mir ganz ohne Kunkwart. Ich habe nämlich keine gefunden. Great Pumpkin, 70. Schönen guten Abend, liebe Marmeladen-Oma-Familie. Ich freue mich auf einen wunderschönen Märchen-Stream, den ich weiterhin mit einem lachenden und einem weinenden Auge genieße. Wie toll, dass ihr das jetzt alle 14 Tage macht. Ja, wir genießen das auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
00:24:59 Die Marmeladenoma, dir wird es gefallen, dass wir den Stream weiterführen, wenn auch nur alle zwei Wochen. Selak, mir und der Hederakete, Enkel Janik und Fabian, ja immer in den Haaren, bitte mach doch weiter. Ich wusste nicht, ob ich das machen soll.
00:25:16 Die Marmeladenoma kann man nicht ersetzen, aber die Marmeladenoma-Familie, die ist auch da. Und wir waren ja eigentlich immer da, mehr so ein bisschen im Hintergrund. Aber wir haben den Stream eigentlich fast von Anfang an immer begleitet. Und wir machen es auch gerne jetzt hier vor der Kamera. Mit dabei natürlich auch wieder ein neues Häkeltuch. Euch allen wünsche ich einen schönen, entspannten Abend. Wow. Und hier ist das Häkeltuch. Das ist cool.
00:25:46 Ich wünschte, ich könnte auch häkeln, aber meiner Generation gab es sowas nicht in der Schule. Und die Marmeladenoma hat mir auch kein Häkeln beigebracht, obwohl sie das konnte. Ich konnte mal häkeln, aber ich weiß nicht, ob ich noch kann. Aber modellieren durfte ich immer bei der Marmeladenoma. Und uns war es auch erlaubt, so richtig Dreck zu machen zu Hause. Ich hatte einen großen Tisch, da habe ich geknetet, modelliert, gemalt. Und das hat richtig Spaß gemacht.
00:26:12 Das durften leider nicht alle von meinen Klassenkameraden und Kameraden. Manche wurden damals noch äußerst streng erzogen. Und ich bin froh, dass ich frei aufwachsen konnte. Und deswegen sitze ich auch hier und streame für euch. Und das wäre ich jetzt vielleicht beruflich wo ganz anders und würde keine Märchen erzählen.
00:26:33 Scharnickel, du bist wieder da. Mensch, das finde ich ja toll. Scharnickel. Guten Abend zusammen. Freut mich, dass es jetzt wieder regelmäßig eine Sendung gibt. Lila Herz. Uns allen einen schönen Märchenabend. Anbei schöne Blüten, die ich mal zufällig hier irgendwo aufgenommen habe. Ja, das sind Tulpen. Soweit kenne ich mich aus in der Botanik. Aber dann hört es schon auf. Dann hört es schon auf. Mag ich auch sehr. Tulpen. Haben wir auch ein paar im Karten.
00:27:04 Und vielleicht können wir heute noch zusammen Riders on the Storm singen. Das wäre ja cool, Scharnickel. Und wer liest was vor? Soll ich alles allein vorlesen? Enkel Janik? Nein, aber ich muss halt auch. Walenkel Fabian. Ein Wassermarschkamm von Chris Rhein. Okay. Cheers. Jede Rakete hat ja Tee. Ich liebe immer nur Tee.
00:27:30 Und Great Pumpkin hat noch geschrieben, ich bin aber eine C. Great Pumpkin. Ich habe es aber auch als C empfunden. Habe ich eher gesagt? Ich weiß nicht. Hat er eher gesagt? Ich bin lau im Kopf. Ich hatte eine C im Kopf, aber ich weiß nicht, was du gesagt hast. War ich auch nicht mehr.
00:27:48 regina schlumpf hallo marmeladen oma familie heute habe ich auch mal aus meinem rollstuhl ein foto gewagt das war zwischen den ganzen regenschauern heute ich wünsche allen einen schönen entspannten abend das sind wieder die tulpen und da sieht aus wie eine blüte eine hortensie keine hortensie das sieht aus wie
00:28:13 Peter Tiger muss das eigentlich wissen. Peter Tiger, rette mich. Ich weiß es nicht. Ich hätte jetzt auf Hortensien getippt von den Blättern her. Sieht auf jeden Fall schön aus. Nein, es gibt verschiedene Hortensien. Also ich hätte es auch geschaut heute. Ich war heute Vormittag noch auf dem Markt. Da steht schon hier. Rotodontron. Rotodontron. Vielen Dank. Aber auch sehr schön.
00:28:36 Tiefeltierchen, in der Woche, in der unsere liebe Oma gestorben ist, habe ich für sie eine Rose gepflanzt. Jetzt blüht sie und duftet ganz wunderbar. Sie wird mich immer an die Marmeladenoma erinnern. Tiefeltierchen, das ist eine ganz wunderbare Idee. Total schön. Und ich kann es manchmal wirklich immer noch nicht glauben, dass die Marmeladenoma nicht jetzt hier...
00:29:03 an unserer Seite ist. Aber ich habe das Gefühl, die Marmeladenoma begleitet uns. Das ist mein tiefes Gefühl, die ist da. Irgendwie, auf ihre Art und Weise, ist die Marmeladenoma da. Man merkt es bei allen Sachen, die wir machen, finde ich. Ja, ja.
00:29:23 An Fani, einen liebevollen, liebreizenden und wundervollen guten Abend an die süße Marmeladenfamilie, die sich zu dieser maihaftigen Stunde gemütlich zusammengefunden hat und für einen weiteren herzerwärmenden Stream. Drei lila Herzen. Wie geht es euch allen heute? Enkel Janik, wie geht's dir? Ja, soweit bestens. Und warum? Ja, weil wieder Samstag ist. Okay. Wahl, Enkel Fabian? Mir auch.
00:29:50 Hast du vorhin gebundet, das Abendessen? Ja. Ich war nämlich wieder in der Stadt und es gibt immer ein Abendessen, bevor wir streamen und anschließend wird noch was gefuttert. Die Marmeladenoma hatte immer...
00:30:01 ganz gerne anschließend einen glasvergorenen Traubensaft getrunken. Wie von A nach B auch. Aber das kann ich nicht, weil ich mit dem Auto hier bin. Wir sind hier im Studio, da haben wir mit dem Laden. Oma, Hede Rakete, wie geht es dir? Mir geht es gut, obwohl wir heute viel gearbeitet haben, wie immer samstags. Samstags ist so unser Hausputz-Renoviertag. Und dann waren wir noch einkaufen. Und wir haben was gegessen. Wir waren... Wir haben was gegessen. Was vietnamesisches, das war sehr, sehr lecker. Wir lieben ja...
00:30:28 Ja, das war ein Enkel Fabian. Aber der Janik, der konnte nicht mitessen. Er war nämlich in der Stadt. Der Enkel Janik musste nämlich studieren. Der hatte Online-Unterricht.
00:30:46 Wie geht es euch allen heute? Ich möchte euch weiterhin denn gerne hier loben, da ich und mit Sicherheit auch viele andere finden, dass ihr dieses Erbe so wunderschön weiterführt. Vielen Dank. Ja, vielen Dank, total lieb. Und es mich gleichzeitig auch sehr freut, wie aktiv ihr dennoch die Livestreams sendet und es euch genauso viel Freude bereitet, diese zu halten, wie es uns zuschauen auf der Märcheninsel auch geht. Ja, also mir macht das auch wirklich tatsächlich.
00:31:13 viel, viel Spaß und ihr seid ja so eine super Community. Und ich mache das auch wirklich gerne. Wenn ich jetzt irgendwelche komischen Ballerspiele machen müsste, würde ich sagen, nee, nicht mit mir, aber das ist genau mein Ding. Sowas macht mir Spaß. Aber lesen tut von A nach B sehr gerne und ich finde, er liest auch sehr gut. Und ich lese auch manchmal der Hede-Rakete vor. Aber eher selten. Aber es kommt vor. Ja, es kommt vor. Gerade vorhin habe ich dir einen Brief im Rieselchen vorgelesen.
00:31:40 Aber man muss dazu sagen, weil ich halt so schlecht sehen kann und auch eine Augenoperation hatte, habe ich immer ein bisschen Probleme vorzulesen. Deswegen lese ich nicht so gern vor. Ich muss immer Brille aus anziehen. Genau, aber von A nach B glänzt dafür in der Vorleserrolle. Ich bin die Assistentin hier.
00:31:59 Also Marmeladen-Umba wäre mit großer Sicherheit sehr stolz auf euch alle. Ganz viel Liebe geht an euch raus. Hoffentlich habt ihr die Zeit bisher weiterhin gut überstanden und ich werde mich auf die Zukunft freuen. Vor allem, wenn das neue Studio dann irgendwann stehen sollte.
00:32:16 Darauf freue ich mich schon mit am meisten. Aber ich habe ein bisschen Angst, dass ihr so große Erwartungen habt an unser Studio und dann halt doch kleiner, als ihr euch das vorgestellt habt. Janik hat schon gemeint, das wird das Filmstudio von etlichen Schlechtinnen. Wir werden mit Konstantin Film und Ufer. Aber wir können ja mal verraten, also wir haben jetzt einen Schrank.
00:32:37 Von der Marmeladenoma, das ist ein alter englischer Schrank. Der war bei ihrem Schlafzimmer, den habe ich jetzt saniert mit dem Hermann. Der Hermann hat das Schloss getauscht. Ja, ganz lieber. Ihr kennt ihn ja, den Hermann. Der Nachbar von der Helga. Bleibt dort dazu. Ich habe den Schrank poliert, weil der Hermann ist Möbelschreiner und der Schrank sieht aus wie neu.
00:32:55 Und der Schrank kommt dann, wenn wir einen Transporteur haben, wir haben jetzt noch niemanden gefunden, der kommt dann ins Studio und da sind dann die Märchenbücher drin und die Preise und auf dem Schrank noch die Märchenfiguren vom Thomas. Und die Klamotten, ein paar Klamotten von der Oma, diesen Lilla-Anzug, den haben wir natürlich auch. Dianika hat jetzt schon die Goldene Erbse mit nach oben genommen. Und natürlich wird auch vieles dekoriert, so wie hier, also die Tischdecke, die wird auch wieder dabei sein.
00:33:25 die Lampe natürlich, das Häuschen hier, das Bild von der Oma und viele dieser Bilder und es kommen auch bestimmt neue Sachen dazu. Wir werden auch immer umdekorieren, haben wir beschlossen. Aus dem Zauberschrank was rausholen, was reintun, damit es einfach immer gemütlich ist. Also lasst euch überraschen wissen, selber noch überrascht, was dabei rauskommt. Wahrscheinlich werden wir in zwei Wochen nochmal von hier streamen.
00:33:48 Weil wir den Schrank wahrscheinlich noch nicht oben haben, das wird ein Problem. Das ist nicht ganz so einfach. Weil dieses gute Stück kann man nur im Ganzen untertragen. Und die Oma wohnt im dritten Stock. Ja, und es gibt noch einen winzigen Fahrstuhl. Das heißt, der Schrank, der muss.
00:34:06 runtergetragen werden. Und wie sind jetzt nicht so die Muskelpakete? Ja gut, Wahlenkel Fabian eigentlich. Fabian, also Fabian. Ah ja, er schaut schon ganz anders hin.
00:34:21 Aber ich bin noch nicht fertig, Janik. Es geht noch weiter. Dieses Mal dabei sind natürlich auch wieder die wiederkehrenden Bewohner der sonderbaren Märcheninsel. Was heißt denn hier sonderbar? Katerchen Smokey, der nicht fehlen darf. Diese süße Fellnase liegt weiterhin auch sehr gerne verträumt auf meinem Bett, denn die letzten Tage war es ziemlich kalt hier bei uns in Hessen. Bei uns auch. Und der süße Kater musste sich teilweise wieder etwas mehr einkuscheln.
00:34:50 Aber das ist bei so einem dichten Pelz dann trotzdem kein Problem. Er wünscht euch auch einen wundervollen Abend.
00:34:58 Jetzt kommen noch die Fotos vom Kater. Sieht auch kuschelig aus. Das sieht sehr kuschelig aus. Was für mich. Gerade wollte ich sagen, das wäre was für die Hederakete. Heder mag es kuschelig und warm. Die hat auch eine Heizdecke. Eine Heizdecke. Kater haben wir jetzt nicht im Bett, aber uns besucht regelmäßig der Kater Pau Pau. Eine Nachbarskatze.
00:35:24 Wolkenfuchs fragt Studio-Hörer es zum ersten Mal. Bin gespannt. Wir sind auch gespannt. Ja, wir sind auch gespannt. Also es sieht schon ganz hübsch aus. Es ist ja mein altes Studio, wenn man so will. Ich habe ja früher auch Filmchen gemacht von A nach B, diese Reisevideos, aber habe dann keine Zeit mehr gehabt. Aber jetzt wird das umgemodelt in die Märcheninsel und wird super cool aussehen. Wie oft war das? Federtiger schickt uns auch.
00:35:53 Lila Blüten, das würde der Marmeladenoma gefallen. Lass mich mal gucken, was das für eine Blüte ist. Lila war ihre Lieblingsfarbe. Ist das vielleicht eine Hortensie? Oder so noch mehr. Ach du liebe Himmel, jede Menge. Das sind auch noch lila, blassblaue Blüten. Sieht aber auch aus wie Hortensien, oder? Nein, das sind keine Hortensien. Das sind andere Blüten, die ich auch nicht kenne. Hortensien. Ich sage nichts mehr, ich glaube, nur peinlich.
00:36:26 Hier kam auch noch eine Spende rein, habe ich gesehen. Gunnar hat 3 Euro gespendet, schreibt, sehr schön euch zuzuhören. Vielen Dank, das freut uns. Und eine zweite Spende kam auch noch rein. Eddie und Wolkengrun haben 10 Euro gespendet, schreiben für die Ausgabenkasse und danke für alles. Das freut uns sehr, vielen lieben Dank. Vielleicht können wir das in den Transporteur investieren, der Retschkrankung. Ja, wir müssen auch WLAN noch bezahlen und dies und das Postfach muss bezahlt werden. Irgendwie geht es immer.
00:36:55 Aber wir kriegen das alles auf die Reihe. Vielen Dank auf jeden Fall für eure Spenden. Ingo, liebe Grüße an euch. Wieder sehr schön vorgelesen von A nach B. Würde so gerne auch mal Fabian lesen hören. Ist das unmöglich, Fabian? Ja. Ja, nickt mit dem Kopf, wild. Wir können ja nachher tauschen, Fabian. Wild entschlossen bewegt er sich schneckenartig Richtung Mikrofon.
00:37:19 Apropos die Schnecke der Woche, die fehlt heute noch. Und das Pferd der Woche. Wo sind deine Schnecke? Die ist heute nicht dabei. Die ist bei dem Regenwetter heute unterwegs. Ah, stimmt. Vergehen die immer aus, gell? Efeu? Warte ich. Ist das Efeu? Ja, das ist Efeu. Das weiß ich. Ja.
00:37:45 und rotodontrohen. Rottodontrohen. Ist aber wirklich schön. Sollten wir aufpflanzen? Also ich weiß ja nicht, ob das noch in unseren kleinen Garten reinpasst, aber schön sind sie alle mal. Ja, aber den Topf kann man denen nicht halten. Juni wäre Rassab. Ich habe diese Woche mal wieder den Pinsel geschwungen und dieses Bild begonnen. Es ist zwar noch lange nicht fertig, doch ich finde, es sieht schon echt gut aus.
00:38:16 Das ist schön. Juni Vera Sub. Eigentlich müsste es ein Pferd werden. Pferd der Woche. Juni Vera Sub kommt doch von dir, oder? Aber schön. Aber heute ein Bild ist ja auch toll. Sieht auch sehr gut aus. Ja, auch eine Blüte.
00:38:35 Jetzt geht es aber los. Scharnickel, noch mehr Blüten von hier. Ja, Raider werden mal wieder schön die ersten Nachomas ableben. Ja, wir freuen uns auf die ersten Raider bei der Marmeladenoma-Familie. Am Dienstag gehen wir übrigens ins Kino. Wir, die Marmeladenoma-Familie, werden wir noch darüber berichten. Bin mal gespannt.
00:39:01 Tja, dann habt ihr wahrscheinlich die gleiche Schwingung. Ja, ich habe das süß. Finde ich cool.
00:39:29 Zack. Sehr schön. Ja, es sieht auch schön aus. Lila.
00:39:38 Aber jetzt lese ich, glaube ich, mal ein neues Märchen vor. Ja? Oder? Nö, du hast ein wenig Fragen beantwortet. Okay, Fragen beantwortet. Das kann man wieder nicht durch. Was? Von A nach B hier auch die Fragen beantwortet. Enkel Janik? Also jeder noch drei? Oder ratzfatz? Ähm, Luciana möchte noch wissen, welchen Film schaut ihr? Das verrate ich noch nicht.
00:40:03 Das werde ich dann später verraten, weil wahrscheinlich wird man darüber berichten, nehme ich mal an.
00:40:11 Chris schreibt auch jeder noch drei. Gut, Chris-Vlog. Luchsen 2. Schick, mir gefällt blau, rosa und lila sehr. Das war zwar keine Frage, sondern eine Aussage, deswegen Clueblade. Aktuell blühen so viele Blumen. Immer wenn ich an einer Rose vorbeilaufe, würde ich gerne ein Foto davon in der Fragerunde teilen, damit die Marmeladenoma sie sehen kann. Letzte Woche war ich in Memmingen und konnte ein bisschen das schöne Wetter genießen.
00:40:40 Memmingen ist eine schöne Stadt, da war ich auch schon. Eine schöne historische Stadt Memmingen, aber ich war schon lange nicht mehr dort. Aber die Innenstadt hat sich bestimmt nicht verändert. Und das hier ist ein Park von Memmingen. Luchsen nochmal, ich finde es schön, dass euch so viel Zeit für die Märcheninsel nimmt. Machen wir gern, gell? Ja, sehr gern. Tweedertiger, da kommen noch mehr Blüten. Alles in lila.
00:41:17 Marmeladenoma lila. Total, ja. Ich zeige es nicht alle. Und das sieht auch schön aus. Alex McTurtle, ich schließe mich an Fanny an. Es ist wunderschön, dass ihr das Erbe der Marmeladenoma so ehrt und den Märchenstream weiterführt. Ich stelle mir vor, wie die Marmeladenoma jetzt auf ihrer Märchenwolke sitzt und sich mit uns allen freut.
00:41:48 Lieber von A nach B, das Gefühl, dass etwas fehlt und dass die Marmeladenoma fehlt, wird bleiben. Aber es wird sich mit der Zeit verändern. Ein Stück weit ist es auch gut, dass dieses Gefühl bleibt, denn es zeigt, welche Erinnerungen man in sich trägt. Mit der Zeit werden die Erinnerungen heller und positiver, sodass die schönen gemeinsamen Momente stärker in den Fokus kommen.
Nostalgie und Erinnerungen an die Marmeladenoma
00:42:1200:42:12 Vielen Dank, dass du die Märchen mit eben solcher Freude für uns vorliest, wie es die liebe Oma gemacht hat. Ich danke euch allen sehr für die schöne Zeit, die uns hier bereitet und dass ihr die Märcheninsel weiterhin am Leben erhaltet. Vielen Dank. Da ist ein goldiger Vogel. Wie kommt man so nah an diesen Vogel ran? Ist das eine Dashcam, eine Vogelhaus-Dashcam? Ja? Ja.
00:42:44 Krass. Ja, Wahnsinn. Sehr schön. Ist das eine, das ist ein Gelbkehlchen. Ich sag dazu nichts.
00:42:58 Distelblümchen, guten Abend an die liebe Marmeladenfamilie oder Marmeladenoma-Familie. Heute stelle ich euch als Schnecke der Woche eine ganz besondere Gattung vor. Die Nembrota cristata, welche umgangssprachlich oft als Neonsternschnecke bezeichnet wird. Wissen wir alle. Und sie ist eine Art der farbenprächtigen Meeresschnecken, von denen es zahllose Arten gibt und jährlich immer noch neue entdeckt werden.
00:43:27 Diese süßen Kriecher sind etwa 5 cm lang und leben
00:43:36 Auch Felsen oder Korallenriffen im tropischen Indopazifik. Die leuchtenden Farben dieser Nacktschneckenart dienen als Warnfärbung für Fressfeinde. Und sie würde also auch im Schneckenasyl von Fabi von den anderen Schnecken wohl in Ruhe gelassen werden. Auf dem zweiten Bild sitzt die Nacktschnecke quasi inmitten ihrer Lieblingsnahrung, den Seescheiden, und ist gerade am Fressen.
00:44:03 Bei der Heterakette wäre es Vollmilchschokolade. Aber die ist ja keine Schnecke. Die großen salatähnlichen Gebilde auf dem Rücken des Schneckchens sind übrigens ihre Kiemen. Schnecken mit Kiemen. Was hält Fabian von diesem Prachtexemplar? Dürfte es mal bei ihm vorbeikriechen? Das sieht ja psychedelisch aus.
00:44:27 Das ist toll, gell? Wahnsinn, Neonfarben. Also man muss ja sagen, ich habe nie gedacht, dass es so viele verschiedene Schnecken gibt. Das ist eine Schnecke. Und Fabian, akzeptiert? Janik? Ja, okay. Fabian, äh Janik. Gut.
00:44:49 Theresa, wie schön, dass ihr nun alle zwei Wochen streamt. Da freue ich mich sehr darauf. Ich freue mich auch, dass ihr euch über die Post freut. Ja, ganz, ganz, ganz arg. Vielen, vielen Dank. Mein Freund und ich sind gerade zum Urlaub in Tschechien. Heute sind wir zum Brebisch-Tor gewandert. Liebe Grüße von uns. Das ist das Brebisch-Tor. Ich reise ja sehr, sehr gerne, Rieselchen.
00:45:15 Das kenne ich bis jetzt noch gar nicht, das Brebisch-Tor. Fabian? Ich auch nicht. Aber ich glaube, von Sachsen nach Tschechien ist es auch nicht so weit. Wir haben es ja etwas näher nach Frankreich. Wir sind ja eigentlich so eine halbe, dreiviertel Stunde in Frankreich. Und ihr seid ja von Sachsen ganz schnell in Tschechien. Toll, das sieht wirklich toll aus. Naturdenkmal.
00:45:41 In Tschechien war ich auch mal, in Prag. Ich auch, zwei, drei. Ich war sogar dreimal. Und in Eger war ich mal, hab mir das Haus in Wallenstein angeguckt. Cep. Scharnickels Taiping. Also ich kann nicht alle Nachrichten, nicht alle Bilder zeigen. Enkel Janik. Ja, sofort auch noch geschrieben. Schnecke der Woche, die darf gerne vorbeikriechen. Ja.
00:46:08 Hier kommt noch eine Nachricht von Sofa, wenn wir gerade bei Sofa sind. Sofa. Hallo, herzalleliebste Marmeladen-Oma-Familie. Ich hoffe, es geht euch allen wundervoll und alle Besucher der Märcheninsel haben einen entspannten Märchenabend. Auch heute schicke ich natürlich Bilder vom Katerchen Spinat. Der eventuell in naher Zukunft nicht mehr Einzelkater sein wird, dank der lieben Anfani, die mich dabei kräftig unterstützt.
00:46:33 Ist aber süß, sieht er aus. Auch ein goldiges Tier. Man muss ja sagen, Janik liebt Katzen über alles. Guck mal, Janik, wie sieht er aus? Was ist denn dein Lieblingstier außer Schnecken, Fabian? Was? Keine Lieblingstiere außer Schnecken? Also nur Schnecken, ihr habt es gehört? Ich glaube, die Schneckensammlung wird sich noch erweitern. Denkt Janik noch weitere Lieblingstiere?
00:47:05 Außer Katzen. Hasen finde ich noch süß. Meerschweinchen.
00:47:13 Ja, Hasen tatsächlich. Kellerasseln. Ja, die besonders. Und von A nach B, welches Lieblingstier? Also ich mag ja Hunde sehr. Und ich finde auch Delfine sympathisch und Elefanten finde ich sympathisch. Und als Kind, da hatte ich 20 Mäuse. Die Marmeladenoma hat mir nämlich mal zwei Mäuse geschenkt, zwei Weibchen, wie sie gedacht hat. Aber es war ein Männchen und ein Weibchen. Und auf einmal hatte ich 20 Mäuse.
00:47:41 Und ich hatte dann eine schöne Mäusezucht. Und die Urmäuse waren alle beide weiß, aber die Mäusekinder, die waren beige, dunkelbraun und alles Mögliche. Und diese Mäuse habe ich dann verkauft an eine Zuhandlung für 50 Pfennig pro Stück, wenn sie größer waren natürlich. Und das haben dann andere Kinder wiederum gekauft. Und dann habe ich gemerkt, aha, das lohnt sich ja richtig. Und die Mäusezucht, die ist gewachsen, gewachsen. Und das war mein erstes Unternehmen.
00:48:10 Und damals dachte ich, ich werde mal selbstständig, bin ich auch geworden, aber nicht als Mäusezüchter. Ich mache ja was anderes. Bin aber in diesem Beruf auch sehr gerne unterwegs. Und mache das noch ganz, ganz lange. Genau wie die Marmeladenoma. 94 ist die Marmeladenoma ja geworden. Also mit 94 werde ich dann auch hier noch hinter der Kamera sitzen.
00:48:34 Hier kam noch ein Vorschlag an Fabi, was für ein Tier er mag. Und zwar von Hoizlo Pochtli. Und zwar Oktopoden. Die sind am nächsten verwandt mit den Schnecken. Oktopoden. Die könnten auch im Aquarium leben. Man lernt nicht aus. Habe ich auch noch nicht gehört. Oktopoden. Federtiger war letztes Wochenende Nürnberg beim Fußballspiel. Nürnberg. 1. FC Nürnberg.
00:49:04 Der ist zwar nicht hier zu sehen, aber die Innenstadt von Nürnberg. Auch eine schöne Stadt, war ich auch schon. Da gibt es ja die besten Lebkuchen überhaupt. Finde ich auch, ja, ja. Janik Schmidt-Lebkuchen. Ja, Hederakete macht gerade unbezahlte Werbung. Ja, aber Janik liebt diese Lebkuchen. Muss man eigentlich einblenden jetzt. Ach so, ich habe nichts gesagt. Macht nichts, macht nichts. Früher war sowas ja komplett verboten, aber es ist jetzt eine Empfehlung, keine Werbung. Man kann sich überhaupt gar nicht mehr unterhalten. Nein.
00:49:33 nichts dazu sagen darf.
00:49:36 Hier kamen noch zwei Spenden rein. J. Loss hat 10 Euro gespendet, schreibt, schön, dass ihr das Erbe angenommen habt und die Erinnerung hochhaltet. Vielen, vielen Dank. Das ist toll, sehr schön. Lieben Tschak-Sai-Mama hat auch 10 Euro gespendet, schreibt, lieben Dank für den schönen Abend mit der Märcheninsel. Ihr macht das super. Vielen Dank, liebe Tschak-Sai-Mama. Ich bin den Namen immer so wichtig. Tschak-Sai-Mama, muss ich mir überlegen. Das klingt auch badisch, kurpfälzisch.
Aufbau des neuen Studios
00:49:5900:50:04 Könnte sein. Mannheim. Vielleicht kriegen wir die Antwort noch von Chuck, seine Mama. Und Sunshine ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen bei uns auf der Märchen. Herzlich willkommen. Luchsen 2. Es fällt euch wahrscheinlich noch immer sehr schwer, von Omas Wohnung Abschied zu nehmen, oder? Ja, Luchsen 2. Es ist ein Abschied auf Raten. Ich habe ja schon einiges ausräumen müssen, weil wir können ja die Wohnung nicht halten.
00:50:33 weil wir ja ein eigenes kleines Haus haben. Und ja, wir können die Wohnung natürlich nicht übernehmen von der Marmeladenoma. Aber solange es geht, streamen wir hier im Studio. Draußen die Bibliothek steht auch noch, aber das eine oder andere ist tatsächlich schon weg. Wir haben alles verschenkt. Wir haben alles verschenkt. Das ist auch im Sinne von der Marmeladenoma.
00:50:59 Auch der neue Herd, den haben wir verschenkt und die Waschmaschine und alles Mögliche. Und für uns haben wir auch ein paar Sachen zurückbehalten, die kommen dann ins Studio, ins neue Studio bei uns zu Hause. Wir müssen sogar unser ganzes Geschirr jetzt mitbringen, wenn wir hier essen. Ja. Und es ist auch kein Kühlschrank mehr da, deswegen haben wir jetzt eine Kühltasche mit Kühlpads mitgenommen, damit die Butter und so weiter und der Käse dergleichen schön kalt bleibt.
00:51:28 Und Thermoskanne für jede Rakete. Und die Jungs, die trinken ja Wasser genau. Wie ich, der von A nach B.
00:51:39 Schwarzwald Elfe und ich war letzte Woche in München und das ist das Rathaus von München. Auch ein superschönes Gebäude. Im Gegensatz zu Nürnberg wurde ja München nicht ganz so stark zerstört. Also da kann man auch sehr viele Originalbauten auch sehen. Ich persönlich bin ja, wie es der Zufall will, in Bayern geboren. So sieht ein Bayer aus. Das ist aber reiner Zufall. Meine Eltern kommen ja aus Karlsruhe. Das liegt nur daran, weil...
00:52:07 Mein Papa dort einige Zeit gearbeitet hat. Aber du konntest bayerisch? Ich konnte als Kind bayerisch. Ich habe sogar noch eine Lederhose, man mag es kaum glauben. Aber als kleines Kind, da war ich drei, sind wir zurück nach Karlsruhe gezogen und die Lederhose, die kann ich allenfalls noch als Hut benutzen. Und beim Aufräumen hier übrigens, da habe ich auch viele Sachen aus meiner Kindheit gefunden, die die Marmeladenoma aufbewahrt hat. Ich wusste gar nichts davon.
00:52:36 Zum Beispiel noch Locken von mir aus meiner Kindheit. Da war ich noch ganz blond, was man heute nicht mehr glauben sollte. Und ein T-Shirt, da war ich vielleicht zehn. Und meine Babyschuhe habe ich auch noch gefunden. Da war ich richtig gerührt. Und ihr glaubt nicht, wie viele original handschriftliche Notizen und Geschichten ich von der Oma noch gefunden habe. Ich werde das alles nach und nach durchlesen und ich glaube.
00:53:01 Das sind so manche Kindheitsgeschichten von der Marmeladenoma dabei, die ich noch vorlesen kann in den nächsten Streams. Das Pferd der Woche, Jude, wäre Wasser. Das Pferd der Woche. Heute stelle ich euch meinen letzten Neuzugang vor, die Elfe Gwendana Kirschblüte. Auf ihre noch namenlosen Schimmelstute mit einem ebenfalls noch unbekannten Stutfohlen. Alle drei sind Sondermodelle von Schleich.
Weitere Märchen und Abschlüsse
00:53:2000:53:35 Das sieht aus wie die Hede-Rakete auf dem Pferd der Woche. Das Pferd der Woche, sehr schön. Und jetzt neues Märchen. Ja? Ja. Okay. Und dann geht es weiter mit der nächsten Fragerunde. Was haben wir denn da Schönes? Ja, ihr dürft euch was aussuchen.
00:54:03 Wir werden dir heute noch den Froschkönig vorstellen. Das hat sich Eventual Paradox mal gewünscht im April, schon ein bisschen länger her. Aber jetzt dürft ihr euch erstmal was aussuchen. Und zwar habe ich drei Märchen zur Auswahl, die ihr bis auf eines wahrscheinlich noch nicht kennt. Das eine, das heißt Die Tränenfee.
00:54:26 Janik kann es vielleicht mal eintippen. Das andere, das dürfte jeder und jede wahrscheinlich kennen, nämlich Rotkäppchen. Das hat mir die Marmeladen-Oma als Kind immer gerne vorgelesen und ich fand das immer ganz, ganz toll. Und dann ein italienisches Märchen, das heißt Der Bär.
00:54:44 Die Tränenfee, Rotkäppchen und der Bär. Und wir stimmen jetzt ab. Ich bin mal gespannt, was da sich durchsetzen wird von diesen drei Märchen. Ja, Umfrage ist raus. Ich freue mich über jedes Märchen. Ich darf auch.
00:55:00 La Meere hat noch Wassermarsch ausgehört. Wassermarsch, das ist gut. Cheers. Die meisten Stimmen bis jetzt für die Tränenfee. Aber rapide schnell. Also ich sehe, ihr entscheidet euch gerne für Märchen, die noch nicht so oft vorgelesen wurden. Das finde ich auch gut. Muss ja nicht immer das Gleiche sein. Wahlenkel Fabian, reicht mir die Tränenfee.
00:55:23 Es ist noch nicht entschieden. Es ist noch nicht entschieden. Aber es scheint mir ein hartes... Aber es ist schon sehr wahrscheinlich. Kein Kopf-an-Kopf-Rennen. Also ich sehe Rotkäppchen.
00:55:38 Platz 1 ist es nicht. Der Bär ist auch nicht Platz 1 bis jetzt. Und die Tränenfee scheint sich durchzusetzen. Die Tränenfee hat gewonnen. Die Tränenfee hat gewonnen. Und zwar ist das eines der Bücher von dem Verlag Königsfurt Urania. Das ist keine Werbung, sondern eine Empfehlung. Herausgegeben von Sigrid Früh, bekannte Märchenerzählerin und Sammlerin. Märchen.
00:56:06 vom Wünschen. Die Marmeladenoma hat seinerzeit unglaublich viele Märchenbücher von diesem Verlag bekommen. Und das sind viele Märchen, die kenne ich überhaupt noch nicht. Und ich sehe gerade, das ist ein ultra-kurzes Märchen. Das ist ein Märchen aus dem Elsass, also ganz nah von uns entfernt. Wir sind ja ganz oft in Wiesomburg, das ist nicht weit von hier, oder in Straßburg. Zwei wunderschöne Städte. Wenn ihr mal hier in der Region seid, fahrt mal rüber ins Elsass, über den Rhein.
00:56:35 Besonders Straßburg lohnt sich unglaublich. Ganz, ganz tolle Stadt. Und jetzt kommt die Tränenfee. Vor vielen Jahren wurde einem Melker droben am Hohenack ein Mädchen geboren. Es war ein Sonntagskind. Und Sonntagskinder sind ja bekanntlich Feen. Als es getauft wurde, kamen auch Feen zur Feier und brachten ihm allerlei Geschenke mit.
00:57:05 Die eine Fee versprach dem Kind Schönheit, die andere Reichtum. Die dritte war eine Tränenfee. Sie wollte ihm die Gabe der Tränen verleihen. Aber die Eltern wiesen ihr die Tür, denn ihr Kind sollte nie Tränen vergießen. Umsonst belehrte sie die Tränenfee das Tränen erleichtern. Die Melkersleute wollten davon nichts wissen.
00:57:34 Das Kind wuchs auf, wurde ein wunderschönes Mädchen, doch es fehlte ihm an Gemüt. Ihr Lächeln war kalt. Nie sah man sie ergriffen oder weinen. Eines Tages saß sie auf der Alm den Ritter von Girsberg. Er freite um sie und einige Wochen später zog die schöne Hirtin als eine Gattin auf sein Schloss.
00:58:00 So war auch der Wunsch der zweiten Fee in Erfüllung gegangen. Zur Schönheit ersellte sich der Reitung. Das Glück auf der Burg querte aber nicht lange. Der Ritter wurde seiner Frau bald überdrüssig, denn ihm schien, als hätte er keine Sterbliche, sondern eine unnahbare Göttin geheiratet. Bald war er mehr auf der Jagd als im Schloss. Die Frau sah es wohl, doch weinen konnte sie nicht.
00:58:31 Bald wurde die ehemalige Hirtin auch von ihrer Umgebung verachtet. In ihrer Trostlosigkeit eilte sie in einer dunklen Sturmnacht an das Fischbödle. Dort wollte sie im Leben ein Ende bereiten. Da tauchte aus den Wellen die Tränenfee empor und enthüllte ihr, was sich bei ihrer Taufe zugetragen hatte.
00:58:59 Dein Unglück fuhr sie fort, kommt nicht von den Menschen Bosheit, sondern von deiner Gemütslehre. Tränen hätten mir die Herzen aller bezwungen als dein Reichtum, und also schenke ich dir heute meine Gabe die Tränen. Die Fee berührte die Augen der Frau und sie verschwand. Die Frau kehrte aufs Schloss zurück und zum ersten Mal konnte sie weinen. Ihre Tränen wurden zu Perlen.
00:59:32 Heithagen erschien ihr abermals die Fee. Nimm die Perlen, mach daraus ein Halsband und lege es um. Morgen kommt dein Gatte von der Jagd zurück. Diese Perlen werden deine Schönheit noch erhöhen. Sie tat wir befohlen. Als der Ritter sie sah, fand er sie viel schöner als früher, denn es lag ein geheimnisvoller Glanz über ihrer Schönheit.
01:00:00 Er schloss sie in die Arme und von der Stunde an, da die Frau ihr Gemüt, ihr Mitfühlen erhalten hatte, wohnte das Glück auf der stolzen Burg. Das war ein schönes Märchen, die Tränen, ich habe das noch nicht gekannt, ganz kurzes Märchen, aber das mit dem Tränen ist richtig. Es gibt Menschen, die können gar nicht richtig weinen, das ist traurig zum Weinen eigentlich.
01:00:30 Reden befreien natürlich, ne? Eine gute Sache. Und jetzt kommt schon wieder eine Frage. Ein ganz kurzes Märchen. Danke, Wal-Enkel Fabian. Mag der Janik mir vielleicht eine Frage vorlesen? Ja, die Melli schreibt, hat geschrieben, ich habe erst gestern erfahren, was passiert ist. Ich möchte gerne etwas sagen, das mir sehr wichtig ist. Wie kann ich das tun, dass es vorgelesen wird?
01:01:04 Einfach in den Chat reinschreiben. Oder auf Discord. Oder auf Discord, genau. Vielleicht kann man den Discord-Link nochmal reinmachen. Aber ich glaube, der Chris Block hat ihn schon reingemacht. Vielen Dank, Chris Block. Ja, und Federtiger schickt uns einen Schwan. Du hast diesen Schwan entdeckt, auch in Nürnberg. Denkbar wäre es ja. Du kannst schon mal erzählen, dass dein Bruder Thomas in seinem Garten...
01:01:33 Was hat er im Karten? Einen Storch. Ein Storchennest hat er im Karten. Also zum allerersten Mal hat er ein Storchennest im Karten. Ein Riesennest, wenn man aus einem Wohnzimmerfenster schaut, sieht man das Nest. Für uns in der Region gibt es ja viele Storchennester. In Rheinstetten oder am Rhein oder in der Nähe von Wiesemburg, wo mein Bruder wohnt. Es gibt auch ganz viele Storchenthrames. Ah, wo man eine Live-Kamera hat. Ja. Echt?
01:02:01 Ich kann mit dem Storch Tag und Nacht zuschauen. Okay, das machst du dann auch, Fabian? Fabian macht das für Entspannung.
01:02:11 Beherit, ich bin ja mehr eine der stillen Lurkerinnen. Dazu noch eine kleine Anmerkung. Meine Mutter, die Marmeladenoma, hat mich mal gefragt, da hat jemand geschrieben, ich bin im Lurk. Was um Himmels Willen ist ein Lurk? Ich habe dann gesagt, das ist kein Wesen oder sowas. Das heißt, wenn man dann nichts schreibt oder so und etwas still sich im Hintergrund verhält, dann war es sehr erleichtert, die Marmeladenoma.
01:02:38 Also nochmal, ich bin ja mehr eine der stillen Lurkerinnen, immer bei der Marmeladenoma gewesen, aber ich habe ihr super gern zugehört, nachdem ich meine eigene Oma zehn Jahre gepflegt habe, war sie immer so eine Art Ersatzoma zum Zuhören, zu dem ich ganz aus eurer Nähe komme. Als ich gehört habe, dass sie leider von uns gegangen ist, war ich richtig traurig.
01:03:01 Wir waren letzte Woche im Urlaub in Oberammergau und hatten von der Ferienwohnung eine traumhafte Aussicht. Und da habe ich auf dem Balkon tatsächlich dem ein oder anderen Gedanken an sie nachgehangen. Anbei die Aussicht, die ich dabei hatte und mein mehr als gechillter Hund, der mir Gesellschaft dabei geleistet hat. Liebe Grüße an euch allen.
01:03:26 So, das ist jetzt, muss man irgendwie auseinanderziehen. Das ist irgendwie so ein Panorama-Foto. Ich muss das ganz nah ran. Wenn man draufdrückt, ist das ein Panorama-Foto. Oberammergau, sehr schöne Region. Da war ich auch schon oft unterwegs. Sehr schönes Wetter. Und super Wetter. Ganz anders als bei uns, wenn man hier rausguckt. Hier regnet es ja.
01:03:50 Wir sind hier auch auf einem schönen Berg, die letzten Ausläufer vom Schwarzwald, aber alles ist grau und verregt. Oh, der Hund, ein goldiger Junge oder Mädchen, ich weiß es nicht. Ach Gott, ich bin goldig. Ich weiß es nicht, es gibt kein Name da. Ja, guck mal, der gefällt ja bestimmt auch. Oh, gechillt. Ich muss mal noch kurz was einwerken. Anfani Aquila hat geschrieben, dass bei Ihnen auch in der Straße ein Storchen ist.
01:04:17 Wollte ich nur hier aus dem Chat kurz erwähnen. Zwei Märchenwünsche kamen auch noch ein. Zwei Märchenwünsche. Mutito hätte gerne Der Bär. Der Bär, das habe ich ja eben gehört. Und Scharnickel wünscht sich auch Der Bär und schreibt, wurde mehrfach gewünscht. Mutito, Scharnickel, Der Bär.
01:04:39 Gut, vielleicht gibt es auch noch ein Raid, dann kann man es noch vorlesen. Ruizlo Pochtli schreibt, der Hund ist eine Qualzucht und sowas finde ich nicht gut. Eine Qualzucht? Das weiß ich nicht, da kenne ich mich leider nicht aus. Aber er sieht goldig aus. Und er kann ja nichts dafür.
01:05:01 Was soll ich dazu sagen? Wir hatten auch immer Hunde, aber wir hatten immer Hunde aus dem Tierheim. Das waren so Mischlinge, die waren immer ganz, ganz goldig. Ein Riesenschnauzer war der eine mit Griffon und das andere war Pudel mit keine Ahnung was. Und dann noch Moritz. Und dann hatten wir noch einen Moritz und der Vorgänger hieß übrigens Max. Und der erste Hund, der hieß Lumpi. Und Lumpi ist gerne VW gefahren.
01:05:28 Und nicht am Steuer, sondern als Beifahrer. Und einmal, da war das Fenster offen, wir sind durch die Gegend gefahren, Lumpy war an der Leine. Wir sind über die Autobahn gefahren, damals durften wir noch nicht so schnell fahren mit dem VW, ohnehin noch nicht. Lumpy dachte, draußen ist es schöner als im Auto und ist durch das offene Fenster während der Fahrt herausgesprungen.
01:05:50 Zum Glück hatte meine Mutter die Leine fest im Griff und das Tier hat es überlebt. Es hing dann so tatsächlich aus dem Fenster raus und mein Vater ist rechts ran gefahren. Lumpy hat es überlebt.
01:06:08 Scharnickel. Im Moment gibt es auch wieder viele Jungvögel, die etliche Hobby- bzw. Profifotografen ins Internet stellen. Hier zwei kleine niedliche Tierchen. Eine junge Blaumeise, die noch gelb-grau ist und ein junger Spatz. Gold. Der ist süß. Und ihr guckt so. Hallo Leute. Den Charakter, gell? Was gibt's?
01:06:41 Sehr unterschiedliche Tiere. Melli schreibt noch geschrieben, ich hoffe, die beiden lesen das. Ich bin so dankbar auch an Yannick. Ich habe euch allen so viel zu verdanken, obwohl wir nie ein Wort miteinander gewechselt haben. Im Herzen seid ihr für immer bei mir. Ist aber lieb. Ja, das finde ich auch lieb. Ohne Enkel Yannick gäbe es gar keine Märcheninsel. Die Oma hat es ja immer wieder gesagt, der Enkel Yannick hat alles erfunden. Ich wiederhole es auch.
01:07:10 Ohne den Janik gibt es keine Märcheninsel. Ich kenne mich noch, als wir das erste Mal gestreamt haben. Damals noch im Wohnzimmer, auf dem Handy, glaube ich. Da haben wir doch sogar noch eine Aufnahme. Eine ganz alte, das sieht man auch hier auf Twitch noch. Ja, echt? Guckt mal rein, die allererste Aufnahme von Marmeladen Oma. Hier steht dann vom Kiff-Block, Bester Janik. Bester Janik. Dankeschön.
01:07:38 Ah, Kuh. Schön euch zu sehen. Das bringt Ruhe in den Umzugsstress. Wir ziehen nämlich gerade aus der Innenstadt an den Stadtrand. Hier die Blicke aus den Fenstern unserer neuen Wohnung in Hanglage am Stadtrand von Graz. Österreich, wer es nicht weiß, aber weiß man eigentlich. Die Berge sind noch immer schön weiß eingedeckt. Das liebe ich ja. Wart ihr schon mal in der Gegend? Viele Liebe Grüße. Wer von euch war denn schon in der Gegend?
01:08:08 Also in Österreich, da waren wir natürlich schon oft, jede Rakete und ich. Wir waren in Salzburg zum Beispiel. Wir waren in Obertauern und Untertauern und hier und da und dort. Und mein Vater war ganz oft mit seinen Söhnen außer mir in den Alpen zum Skifahren. Ich persönlich kann nicht Skifahren, aber meine beiden Brüder.
01:08:35 Mein Vater war ein guter Skifahrer, mein Vater ein exzellenter Skifahrer. Und da waren die ganz oft in den österreichischen Alpen zum Skifahren. Melli schreibt, hat geschrieben, dass sie es auf Discord gepostet hat. Ich denke, den ersten Stream. Mach mit Handy. Fiedertiger schickt uns eine weitere sehr schöne grüne Blüte. Ne, Blätter sind es, aber es sieht super aus. Möchte man gerade reinbeißen. Sehr lecker. Und halt, da ist noch was anderes, nämlich ein Tier.
01:09:05 das könnte eine rötelmaus sein rötelmaus rötelmaus reichhörnchen das ist ein vergift nur um rechstet heute sind ein schönes ohne eichhörnchen schwanz an ist verdeckt von den blättern hier nein ist keine die lade sicher schlafen
01:09:40 Mit der Botanik und so. Botanik? Ja, es wird immer... Jetzt liegen beide unter den Tisch. Mit Botanik und Tieren haben wir es nicht so. Heute sind wir sehr animale. Ja, genau. Wir sind ja mehr so mit Musik und Kunst und Literatur. Ja, genau. Wir arbeiten noch dran. Ingo, hatten wir als Kinder zur damaligen Zeit nicht alle eine Lederhose?
01:10:04 Lederraketen. Hattest du eine Lederhose? Ich hatte einen Dirndl vielleicht tatsächlich. Ein pinkes mit weißen Punkten. Ja. Und weiße Bluse. Schreibt doch mal bitte in den Chat. Und zur Lackschuhe. Wer von euch hatte einen Dirndl als Kind und eine Lederhose? Ich hoffe, ihr hattet alle auch einen Dirndl. Nicht nur ich. Also ich hatte keinen Dirndl. Ich hatte nur mehrere Lederhosen.
01:10:25 Und die eine, wie gesagt, die habe ich noch. Ich glaube, ich hatte auch zwei Dirndl. Ja? Okay. Wobei man dazu sagen muss, Heide Rose, Ederer Käse kommt nicht aus Bayern, sondern sie kommt aus Schwaben.
01:10:43 Oder Fabian ist ein Kind aus Karlsruhe, oder? Geboren in Karlsruhe. Ein badisches Kind. Ohne Dirndl. Ohne Dirndl. Und ohne Lederhosen. Keine Lederhose? Niemals gehabt? Nein. Nachholen. Rissblock. Nee, ich hatte keine Lederhose, aber Latzhosen.
01:11:01 Das war die Zeit der Latzhosen. Ich erinnere mich. Ich hatte niemals eine Latzhose. Das siehst du? Janik, haben wir dir mal eine Latzhose gekauft? Ich glaube nicht und ich hoffe nicht. Ich erinnere mich aber doch als kleines Kind. Janik hatte auch Latzhosen. Kindergartenkind hatte der Janik Latzhosen. Jetzt ist es raus. Ja, aber als junger Mann. Es war mal tatsächlich für junge Menschen, Jugendliche, junge Erwachsene.
01:11:31 sehr geboten, eine Latzhose zu tragen. Das war mal wirklich Mode. Ich glaube, hier hatte niemand eine Latzhose, hier hatte niemand einen Dirndl und hier hatte niemand eine Lederhose. Schreibt niemand was? Nein. In Basel gab es das auch. Ich wollte immer einen Dirndl, ja.
01:11:49 Ja, man muss sich Wünsche erfüllen. Das geht immer noch. Kann man immer noch kaufen. Ist auch ein Alleinstellungsmerkmal, heutzutage mit Dirndl durch die Fußgängerzone von Hamburg zu laufen. Ich kann leider keinen Dirndl tragen. Ingo, du bist auch schon wieder einiges jünger als ich, Chris. Aber ich glaube, die bis Ende der 70er Jahre geboren sind, glaube ich schon. Ja, ich glaube, Ingo, es gab tatsächlich sehr, sehr viele mit...
01:12:20 Mit Lederhosen. Wir hatten auch noch einen anderen Jungen in der Klasse damals, schon in Karlsruhe. Der hatte auch eine Lederhose, aber hier war es nicht so verbreitet tatsächlich wie in Bayern. Aber Melly, 72, schreibt nichts war so schlimm wie diese Strumpfhosen-Geschichten, die man anziehen musste. Hatte ich auch Melly. Ich hatte Strumpfhose und Korthose. Und diese Strumpfhosen waren immer so dick und die waren so braun und die waren so hässlich. Okay.
01:12:43 Ich merke, das ist eine tragische Kindheit. Ich hatte keine Strumpfhose. Aber ich glaube, es war eine 70er. Fabian, hattest du jemals Strumpfhose? Aber Janik hatte auch Strumpfhose. Ja, als Zweijähriger. Jetzt, Baby, hat mir alle Strumpfhose. Ja, also. Anfangen wir. Liebe Marmeladenfamilie, was ist denn diese schöne Rose vor dem Bild der Marmeladen, Oma auf dem Tisch?
01:13:13 Ich finde die so schön. Würde mich interessieren, welchen Hintergrund sie hat. Da kann Wal-Enkel Fabian mehr dazu sagen. Er hat sie nämlich beim letzten Stream oder nach dem letzten Stream da rein trappiert. Er guckt jetzt etwas irritiert. Die Rose. Die Rose, genau. Wo kommt denn die her, die Rose? War die vom Wolkenhund? War die vom Wolkenhund? Ist das deine Rose? Nein, nein, das war eine andere Rose.
Die Geschichte der Rose und Pfefferminz
01:13:4001:13:40 Aber die war plötzlich da und der Fabian hat gedacht, das mache ich da jetzt hier mal rein zu den Bremer Stadtmusikanten. Das hat der Walenkel Fabian mal der Marmeladenoma geschenkt und plötzlich hat er dann diese Rose reingewurschtelt das letzte Mal. Ich habe ihm irritiert zugeguckt und bis heute ist sie da geblieben. Soweit zum Hintergrund dieser etwas Eigenartigen.
01:14:08 Geschichte. Also Chris Block ist etwas erstaunt und hat gesagt, hä, Janik in Strumpfosen. Ja, ja, als Baby eben. Ja, Chris Block, jetzt trägt er keine Beine. Inzwischen nicht mehr nach den letzten Jahren. Seit letztem Janik.
01:14:23 Von Fiedertiger kam noch ein Raid rein von acht Zuschauern. Riders on the Storm! Das ist der erste Raid seit langem. Da gibt es dann später noch den Bären, der gewünscht wurde, von Mutito und Scharnickel. Super. Das erste Zusatzmärchen. Nein, das ist die Kühlung vom Computer.
01:14:51 Das ist eine Orchidee. Da bin ich mir ziemlich sicher. Und weder Tiger. Meine erste Tee-Ernte. Das ist Pfefferminz. Da kenne ich mich aus. Wir haben auch Pfefferminz im Garten. Sehr gut. Der eigene Pfefferminz schmeckt besser als der im Beutel. Da ist sie die Ernte.
01:15:23 es kam noch ein märchen und rein wollen und so war und zwar der dicke fette fahne kuchen ja der dicke fette fahne kuchen sofa es ist ja so dass es auch von brüdern kriegen der dicke fette
01:15:40 Das Märchenbuch von der Marmeladenoma mit den Märchen der Brüder Grimm, das ist verschwunden. Da waren alle Märchen drin. Ich weiß nicht, wo es abgeblieben ist. Es ist auf einmal weg gewesen. Wir müssen uns wahrscheinlich eins kaufen. Ich habe noch ein anderes gefunden im Bücherschrank. Aber das ist alles noch so ein bisschen altdeutsch geschrieben mit ganz vielen komischen Buchstaben. Das kann ich nicht so gut gebrauchen. Also wir müssen uns in absehbarer Zeit...
01:16:10 Leider ist es weg. Ein neues Märchenbuch der Brüder Grimm. Irgendjemand hat es mitgenommen. Wir haben noch die Märchen von Hauch da, von Andersen, von Bechstein und viele, viele andere Märchenerzählerinnen und Erzähler. Aber die Brüder Grimm sind verschwunden. Wir haben alles auf den Kopf gestellt. Leider ist es weg. Hat echt jemand mitgenommen beim Ausrollen. Blauauge freut sich und sagt Hurra, dann hören wir doch noch den Bären. Ja, ein italienisches Märchen.
01:16:38 Auch italienisch. Kann ich nur sagen, willkommen auf der Bärcheninsel. Meli schreibt. Von Reginald Schlumpf kann man auch ein nassermaß schreiben. Auch wieder gut. Tschüss. Mein Tee schlade leer.
01:16:53 Ich habe auch eine größere Thermoskanne, glaube ich. Melli schreibt, ich habe durch die Marmeladenoma damals Twitch gefunden. Kurze Zeit später fand ich über Twitch meinen Partner, mit dem ich seit sechs Jahren glücklich bin. Ich habe jahrelang die Märchen geliebt, bin dankbar, dass ich über sie meinen Partner kennenlernte, Märchen hörte und so viele schöne Samstage hatte. Ich danke euch, dass ihr das weiterführt. Ich verdanke euch so viel. Herz.
01:17:20 Das ist verrückt, dass ihr einen Partner über Twitch kommt. Das finde ich toll. Ja, über Twitch. Ja, das ist irgendwie verrückt. Das finde ich echt witzig. Ja, verrückt. Aber vielleicht tut sich ja hier noch was auf und wir werden dann zur Hochzeit eingeladen. Wahrscheinlich sind die ja schon vorher auch. Wäre auch cool oder auch schön, oder? Man weiß nicht.
Kunsthandwerk und Pflanzenfreude
01:17:4601:17:46 Wer mag was vorlesen? Janik? Ich muss meine Brille heben. Also ich habe hier nur gesehen, dass Melli schreibt, noch wichtig ist, dass die Nachricht von ihr gesehen wird auf dem Discord. Ja, ich habe keinen Discord. Wer hat den Discord? Du bist gerade vom Discord. Weil er nicht nach unten arbeitet. Deswegen. Ja. Aber wir haben ja noch eine Frage. Ich glaube, wir kommen schon noch.
01:18:14 Luchsen als Gärtner Zierpflanzen kriegt man viele schöne Farben und einzigartige Pflanzen zu sehen, was der Oma sicher gefallen hätte. Ja, sie hat ja auch Pflanzen geliebt. Die Marmeladenoma hatte auch einen eigenen Schrebergarten. Da war ich als Kind oft dabei. Ich hatte da meine Matschkuhle. Da habe ich gerne Überschwemmungen gespielt. Das hat mir große Freude bereitet. Und ich habe dann auch Sachen geformt aus dem Matsch.
01:18:41 Und später hat sich das weiterentwickelt. Ich habe dann irgendwann mal Ton gekauft. Und aus diesem Ton habe ich dann Figuren gemacht. Und diese Figuren, die haben wir teilweise sogar noch hier in der Wohnung von der Marmeladenoma.
01:18:56 Und jetzt kommt nochmal Juni Berasap. Das ist das zweite Bild, das ich diese Woche angefangen habe. Am Ende soll es eine Serie von drei Bildern mit Hummelpopos in verschiedenen Blüten werden, die ich guten Freunden schenken werde, die letztes Jahr geheiratet habe. Hummelpopos. Das ist ungewöhnlich und schön.
01:19:24 Super! Diese beiden Bilder vom Katerchen Spinat möchte ich euch nicht vorenthalten. Wie gefühlt liebt jede Katze auch er Papiertüten. Ja, das stimmt. Ja, Pau Pau hat sich auch schon auch bei uns.
01:19:39 In Papiertüten reingesetzt oder in Kartons oder sitzt auch manchmal in der Ecke und starrt die Wand an. Eigenartiges Verhalten für uns Menschen, aber Katzen lieben das. Schoenickel, ich habe eine Idee. Vielleicht kann man alle gelesenen Märchen von Oma als Audio wie auch immer einzeln veröffentlichen, zum Beispiel als Omas Märchensammlung oder so.
01:20:06 Ja, das kann man vielleicht machen. Es gibt ja auch bei Spotify zum Beispiel Märchen, die die Marmeladenoma eingelesen hat. Also CDs kauft ja heute keiner mehr, glaube ich. Aber das mit der Sammlung, ja, die ganzen YouTube-Videos gibt es ja auch noch von der Marmeladenoma.
01:20:24 Wie der Tiger, das ist kein Pfefferminztee, das ist Kaugummi, nee, Kaugumminze. Kaugumminze. Zumindest hat Oma die so genannt. Und so stand es auch so in dem Garten, wo sie Stecklinge gemopst hat. Hat aber was mit dem als Kaugumminze kaufen, kann nichts zu tun.
01:20:46 Kaugumm-Minze. Aber das ist eine andere Minzeart. Aber das von der Melli sehe ich hier nirgends. Nee. Wo ist das? Ich habe doch nichts übersehen.
01:20:57 War doch Melli, oder? Melli schreibt. Doch, nee, das war das. Melli schreibt, ich habe durch die Marmeladenoma damals Twitch gefunden. Das war doch deine Nachricht. Das war diese Nachricht, die ich auch richtig klasse fand. Ohne Marmeladenoma kein Partner. Es ist auch tatsächlich so, ein Pärchen hat durch die Marmeladenoma auf der Märcheninsel. Die haben geheiratet. Ist doch Melli. Nee, es war noch jemand anderes. Echt? Ja, tatsächlich.
01:21:27 Spotify, ja, Scharnickel, habe ich leider nicht. Aber das ist ja schön, dass es einiges von Oma gibt. Ja, also wir haben Spotify, wir haben auch CDs und Schallplatten.
01:21:42 Wir haben alles Musik. Ja, Musik. Wir sind totale Musiksammler. Die Hederakete und ich, wir hören auch gerne die gleiche Musik, was ist selten bei einem Paar. Aber wir lieben die gleiche Musik. Und ich muss dazu sagen, ich habe mein Laufband gekauft und Laufband laufen und Musik hören ist total klasse. Ich finde es von A nach B nicht so gut, aber ich finde es total gut. Wieder wie will. Ich laufe lieber durch die Natur. Ich mache beides gerne. Das macht mir mehr Spaß. Zack.
01:22:17 Märchen vorlesen? Ja. So, dann kommt jetzt das nächste Märchen.
Kindheitserlebnis und Märchenvorlesung
01:22:2401:22:24 Oder auch nicht. Nein. Jetzt kommt doch eine Geschichte aus der Lebensgeschichte von der Marmeladenoma. Dieses Buch habe ich ja zusammen hier geschrieben mit der Marmeladenoma unter meinem Namen Paul Frey. Und jetzt habe ich gleich zwei Bücher. Mein Leben ist ein Märchen. Und ich werde euch jetzt eine Geschichte aus der...
01:22:51 Kindheit der Marmeladenoma vorlesen. Also ich werde das ganze Buch niemals vorlesen. Es sind immer noch ein paar Geschichten übrig. Und ich habe eines jetzt ausgesucht, das finde ich persönlich besonders schön. Ein Kindheitserlebnis von der Marmeladenoma.
01:23:11 Und zwar war sie mit ihrem kleinen Bruder, dem Hermännle, unterwegs. Es waren ja insgesamt acht Kinder in dieser großen Familie. Und sie war das zweitjüngste Kind, die Helga. Und das Hermännle und die Helga, die waren wie Brüderchen und Schwesterchen, die haben sich unglaublich gut verstanden. Verrückterweise geht es da auch um ein Land, wo der Pfeffer wächst.
01:23:35 Der Herrmann ist dann später tatsächlich ausgewandert in ein Land, wo der Pfeffer wächst. Aber das ist eine andere Geschichte. Bevor du anfängst, muss ich jetzt sagen, dass Mellich Schreibt geschrieben hat, dass wenn sie je ihren Freund heiratet, den sie auf der Märcheninsel kennengelernt hat oder auf Discord, dass wir eingeladen sind. Oh, das ist von der Mellich. Dass sie sich total freuen würde, wenn wir kommen. Das freut uns auch, Mellich, das ist total verrückt. Goldig. Vielen Dank.
01:24:05 So, jetzt kommt eine Geschichte aus der Biografie von der Marmeladenoma. An einem sonnigen Morgen, wir waren gerade überglückliche Besitzer von Holzrollern geworden, beschlossen mein kleiner Bruder und ich, das Abenteuer zu wagen, über Wiesen und Felder durch die wunderschöne Pappelallee bis zum weit entfernten Spielplatz in der Rheinstrandsiedlung zu fahren.
01:24:33 Diese Roller hatte unser herzensguter Vater auf unser wortreiches Bitten hin kaufen können, aber nur, indem er seinen geliebten Fotoapparat ins Pfandleihaus trug. Nun wir sausten los, der Wind wehte uns um die Ohren, wir traten und traten, flitzten hinaus aus Grünwinkel, hinein in die exotische Weite der Rheinebene.
01:24:59 Der Wind, die Sonne, der Rausch der Geschwindigkeit, wir fühlten uns glücklich und wir fühlten uns frei. Am Ziel unseres Begehrens angekommen, standen Hermenle und ich am Rande der riesigen, tiefer gelegenen Spielplatzes. Sie sahen hinunter auf die in der Sonne leuchtenden Wippen, Schaukeln, Karussells und Rutschen. Welch unglaubliche Vielfalt an Spielmöglichkeiten,
01:25:30 Zunächst wollten wir schaukeln und rannten unsere Roller an der Hand in Vorfreude den abschüssigen Weg hinunter. Doch unsere kindliche Ausgelassenheit kollidierte rasch mit der harten Wirklichkeit. Die dort wartenden Kinder betrachteten uns, die wir offensichtlich aus einem anderen Stadtteil kamen, als Eindringlinge und blicken uns argwöhnisch an.
01:25:57 Wir stellten uns dennoch brav an der kleinen Schlange vor der Schaukel an, als sich plötzlich ein paar größere Burschen vordrängten und uns anrempelten. Wir baten höflich um mehr Rücksicht. Schließlich sah mein Bruder kleiner als sie und ich sogar ein Mädchen. Dies wurde mit lautem Gelächter quittiert.
01:26:22 Unsere Auftritten hatten sie sogleich als Schwäche missinterpretiert, und sie sahen sich dadurch ermuntert, uns noch mehr herunterzusetzen. Ja, sie waren nun sogar fest entschlossen, uns zu vertreiben. Schließlich, so betonten die groben Kerle, sei das ihr, wir. Sie rieten uns eindringlich, wir sollten dorthin gehen, wo wir herkamen, oder besser noch dahin, wo der Pfeffer wächst.
01:26:52 Mein Hinweis, dass der Spielplatz doch für alle groß genug sei, drang nicht zu ihren Herzen vor. Dass wir Kinder gemeinsam etwas machen könnten, um uns einander im Spiel zu ergänzen, nein, auf diese Idee kam sie nicht. Es schien nicht Teil ihres Erfahrungsschatzes zu sein. Anscheinend plagte sie nur die armselige Angst, man könne ihnen etwas wegnehmen und sei es auch nur ein immaterielles Vergnügen wie das Schaukeln.
01:27:23 Wir hatten jedoch nicht den langen Weg auf uns genommen, um vertrieben zu werden, weder nach Hause noch dorthin, wo der Pfeffer wächst. Hermenle reizte zwar der Gedanke, eine solche fremde Gegend zu besuchen, doch realistisch betrachtet schien uns der Weg nach Pfefferland, trotz unserer nagelneuen Roller, für heute doch zu weit.
01:27:48 Herr Männle und ich warfen uns einen verschworenen Blick zu. Wir waren uns ohne ein Wort zu verlieren einig. Da eine Lösung auf Verhandlungsbasis offensichtlich nicht möglich war, mussten wir robuster auftreten. Also hüte dich die kostbaren Roller, wenn mein tapferer kleiner Bruder seine Fäuste ballte und auf die Wortführer, die gut einen Kopf größer waren als ihr, mit grimmiger Entschlossenheit zutrat.
01:28:18 erstaunte blicke unserer widersacher ein erstes zurückweichen es geschah ein wunder wie wir es schon oft erlebt hatten der mut er führte uns unser konsequentes handeln zum erfolg
01:28:36 Wir trieben die uns eigentlich furchteinflößende Rotte zurück. Dann reiten wir uns, so wie es sich gehört hatte, wieder in die Schlange ein, verloren kein Wort mehr, über die Maul hältten und konnten schließlich endlich schaukeln. Die Beine nach vorn gestreckt, eroberten wir den Himmel, fielen wieder zurück, um erneut die Sonne zu begrüßen. Wieder und wieder Kinderglück.
01:29:02 Dann rollerten wir zufrieden heim nach Grünwinkel. Auf der Wiese, nach unserem Elternhaus, machten wir halt. In Hülle und Fülle standen dort Margeriten, Klatschmohn, Lichtnelken, Butterblumen, Wiesenschaumkraut, Kornblumen, Konraden, vergissmeinig Kamille und Schafgaben. Wir pflückten für Vater einen großen Strauß, den er sicherlich für eines seiner Stilleben verwenden konnte.
01:29:30 mir selbst flochte ich einen kranz aus gänseblümchen den ich um meinen kopf legte der himmel war blau die bienen summten und wir waren eins mit der natur die uns umgab
01:29:45 Das war eine Geschichte aus der Kindheit von Marmeladenoma. Das Schöne ist, ich kenne das ja alles, wo die Marmeladenoma ihre Kindheit verbracht hat. Um die Ecke bin ich auch aufgewachsen und wir waren ganz, ganz oft auf dieser Wiese, wo sie auch die Blumen gepflanzt hat.
01:30:03 In meiner Kindheit gab es die Blumen da nicht mehr. In meiner Kindheit gab es eine große Umweltverschmutzung, muss man dazu sagen. Und der Fluss, die Alp, da ist auch kein Fisch mehr geschwommen in meiner Kindheit. Denn die Abwässer der Stadt Karlsruhe sind von den Fabriken dort eingeleitet worden, ohne große Möglichkeit, das zu säubern.
01:30:29 Aber das hat sich geändert, glücklicherweise. Irgendwann kamen die Leute auf die Idee, Mensch, das ist keine gute Idee, die Umwelt so zu versauern. Und heute gibt es wieder Fische in der Alp und es gibt wieder viele Blumen auf der Wiese. Man will das nur wollen, dann kann man es machen. Und das, wie gesagt, war eine Geschichte aus dem Buch Mein Leben ist kein Märchen von der Marmeladenoma. Ich glaube, es gibt nur noch ein paar hundert Stück. Dann ist das Buch vergriffen.
01:30:59 will ich nur darauf hinweisen. Es hat unglaublich viel Freude gemacht, mit der Marmeladenoma damals gemeinsam dieses Buch zu schreiben. Es war nicht nur lustig, es waren auch viele traurige Momente. Und das ist eine Zeit, die ich auch nicht missen will. Es war eine sehr intensive Zeit damals, mit der Marmeladenoma dieses Buch zu schreiben. Und wir alle, wir alle, wir waren damals auf der Frankfurter Buchmesse. Der Enkel Janik, der Walik Fabian, die Hede-Rakete.
01:31:28 Von A nach B und vor allen Dingen die Marmeladenoma, die damals dann vielen vorgelesen hat. Und einige Fans waren auch da. Viele Fans waren da. Es war eine Riesenschlange. Und da gibt es, glaube ich, ein Video dazu, Janik? Oder? Nicht? Nein, wir hatten keine Zeit. Instagram gab es, glaube ich, Fotos. Ja. Aber da gibt es auch so einen Rückblick, glaube ich, der angeeffelt ist bei Instagram. Das ist gut.
01:31:55 Ich habe das iPad. Und Melli schreibt, hat noch geschrieben, gibt es jetzt eins weniger, habe es gerade bestellt. Das ist gut, das freut mich. Ich denke auch. Wer will? Entschuldigung, jede Rakete. Ich denke auch, das ist eine schöne Erinnerung für dich und für die Marmeladen-Uma, dass ihr das zusammen geschrieben habt. Das stimmt, ja. Und wenn man dann so durchblättert, auch die Fotos zu sehen und die Geschichten, das ist schon sehr wichtig.
01:32:26 Ja, die Marmeladenoma kann ja die Bücher jetzt leider nicht mehr signieren. Aber wer will, der kann immer noch gerne ein Autogramm von der Marmeladenoma haben. Denn beim Aufräumen habe ich ganz, ganz viele Autogrammkarten von der Marmeladenoma entdeckt, die sie noch vorsigniert hat. Also wer will, kann uns gerne schreiben. Bitte Rückporto beilegen. Dann schicke ich gerne.
01:32:55 eine Autogrammkarte zu für das Buch oder eben auch einfach nur so. Marmeladenoma, will ich schon sagen. Herr Wahlenkel, Fabian, kannst du das ja aktualisieren? Ist schon aktuell. Also hier sind die Karten. Das sind noch ganz, ganz frühe Karten. Eben habe ich es entdeckt. Ich habe da in die Kästchen reingeguckt. Also wir machen immer noch Entdeckungen hier. Die Marmeladenoma.
01:33:24 hat unterschrieben und da haben wir noch eine ganze Menge davon. Mindestens wenn nicht noch mehr. Jetzt haben wir auch entdeckt. Wir finden ständig neue Sachen, weil die Oma hatte wirklich alles gesammelt. Ganz lustige Sachen auch teilweise. Und dann habe ich noch jede Menge, wie gesagt.
01:33:45 Hefte von ihr gefunden. Die sind alle randvoll mit Geschichten. Das ist nur ein ganz, ganz kleiner Teil. Ich konnte noch nicht alles sichten. Also da sind noch unglaublich viele Sachen drin. Ich bin begeistert. Und überall findet man neue Dinge. Herzchen auch überall. Und jetzt wird wieder eine kleine Fragerunde angesetzt.
01:34:10 Da haben wir Federtiger. So sieht sie aus, die Sorte meiner Oma war noch silbern. Oma hat sie damals in Thüringen in einem Kräutergarten eine Minze gefunden, die war silberpelzig und da stand Kaugumminze dran. Noch nie gehört. Nach ihrem Tod sind die leider alle eingegangen. Sehr mysteriös. Ich habe sie nicht wiedergefunden, weil das wohl nicht der richtige Name der Minze ist.
01:34:39 Meine Schwiegermutter hat dann auf Facebook in Gruppen rumgefragt. Jemand aus Thüringen hatte eine Minze, die so ähnlich aussah und hat mir vor über einem Jahr Stecklinge geschickt. Sie sieht tatsächlich nicht ganz so aus wie Omas, aber sie schmeckt so. Wahrscheinlich ist es eine Kreuzung und das macht mich sehr glücklich. Es ist eine Sorte, die süß ist und gar nicht scharf. Ich habe der Marmeladenoma auch mal Stecklinge mit Wurzeln geschickt. Vielleicht...
01:35:07 steht sie irgendwo auf ihrem balkon der federtiger die marmeladen oma tatsächlich jede menge
01:35:13 Pfefferminz gehabt, das ist wahrscheinlich dann von dir. Und ich wollte mir ein bisschen rausnehmen von diesen Pfefferminz-Stecklingen, aber die waren so dermaßen verwurzelt. Ich habe es dann gelassen und die Carmi hat dann einen riesigen Topf mitgenommen, der ist jetzt bei ihrem Garten. Also diese Pflanzen, diese Pfefferminz-artigen Pflanzen oder diese Kreuzung, die sind jetzt bei der Carmi. Und da fühlen sie sich bestimmt auch wohl.
01:35:42 Und eventuell Paradox kam ein Wassermarsch rein. Das ist schön. Da ist gar nicht mehr viel drin. Und Melli schreibt noch, dann schreibe ich euch demnächst mal an, denn ich habe das Buch und würde gerne ein Autogramm reinpacken. Ja, das machen wir. Und da kann man auch noch ein Tauchschreiben für Melli natürlich.
01:36:01 Aber Adresse nicht vergessen. Adresse nicht vergessen, das wird gerne gemacht. Ganz oft passiert das tatsächlich. Ja, das liegt daran, weil die meisten Leute nur noch Mails schreiben heutzutage und dann ist die Adresse natürlich schon oben drin. Aber auf den Brief muss natürlich auch der Absender drauf.
01:36:16 Ja, Luxen 2, es war wirklich toll, es zu lesen und hätte gerne noch ein Autogramm von ihr. Kannst du gerne haben. Bitte Rückporto beilegen, das würde mich freuen. Ingo, mochte die Oma eigentlich den ESC, weil er läuft gerade? Nein, nicht sagen, wir haben doch hier Märchenstunde, sonst wandern die jetzt ab zum ESC. Nachher gucken wir. Früher habe ich das immer sehr gern geschaut, aber seit einigen Jahren nicht mehr.
01:36:45 Ingo, die Oma mochte früher den ESC. Das war eine Sache, da saß die ganze Familie davor vom Fernsehgerät. Und wir haben dann zugeschaut, wie Udo Jürgens gewonnen hat mit Merci, Cherie, für die Sturm, Dennis Glücks und Puppet on a String und alle anderen Songs. Und irgendwann wurde es uns dann zu langweilig und zu albern. Wir schauen es uns heute nicht mehr an.
01:37:12 Was ich noch cool fand, das war noch ABBA mit Waterloo, da war ich auch noch dabei. Aber ich persönlich höre ja lieber Rockmusik. Und die Beatles höre ich auch gerne, auch wie die Oma. Das ist ja nicht meine Generation, die Beatles, aber ich finde die Musik einfach bis zum heutigen Tage einfach fantastisch.
01:37:31 Lauau beschreibt noch. Ich habe das Buch gleich am Anfang bestellt und habe es inzwischen 16 Mal verschenkt. Alle finden es gut und sind begeistert. Das freut mich total. Ja, sehr schön. Also ich finde es auch wirklich ganz fantastisch, dieses Buch.
01:37:49 Ich sage das jetzt nicht aus Werbung, sondern es ist einfach ein wertvolles Buch, weil die Oma einfach immer viel zu sagen hatte. Da sind viele Weisheiten auch drin in diesem Buch. Und natürlich ihre Kindheitsgeschichte. Sie hatte ja ein unglaublich interessantes Leben, die Marmeladenoma. Und dass dir es so gut gefällt, das finde ich natürlich auch ganz, ganz großartig. Das freut mich total und so oft verschenkt. Toll, ganz toll. Dah!
01:38:17 steht im key ich habe auch noch eine ganz alte autogramm karte da hat sie noch den ursprungstag vom stream durchgestrichen und von hand samstag drauf geschickt das sind die das sind die genau aber wir haben auch noch andere ja und natürlich kann der enkel janik auch unterschreiben wenn er will
01:38:37 Federtiger, wenn ich noch mehr trockne und ihr möchtet, könnte ich euch getrocknete schicken oder neue Stecklinge. Vielleicht könnt ihr ja die Minze, die ihr habt, mit dem Foto vergleichen, ob es die gleiche ist. Ja, das wäre schön. Das würde mich freuen. Toll, Federtiger. Am besten Stecklinge. Muss aber nicht sein. Melli schreibt, ich bastel gern mit Papier und Kartons. Das sind ein paar Sachen, die ich so mache, wenn ich Zeit habe.
01:39:08 Sehr schön. Witzig. Finde ich schön. Auch so kleine Sachen. So winzig, da braucht man ja eine... Guck mal, ja, die Zimmerpflanzen, die kleinen. Bei einer Nano-Größe. Das muss man ja mit Pinzette machen oder ganz filigrane Finger haben. Und das sieht ja auch goldig aus. Ja, das ist wirklich süß. Und da haben wir noch eins. Oh. Ist ja wirklich goldig. Ja, goldig.
01:39:48 Ich finde so kleine Sachen eh immer süß. Ja, da kann man sich drin verlieren. So was macht einfach Spaß.
01:39:59 Luchsen 2, von A nach B in Rockmusik, hätte ich nie gedacht. Ja, was meinst du denn, was ich höre? Jetzt kommen die Antworten bitte. Wir wollen mal wissen, was ihr glaubt, was von A nach B für Musik was? Ja, das würde mich interessieren. Was glaubt ihr, was ich für Musik höre? Wie sehe ich denn aus? Chris schreibt die Beatles. Die Beatles, natürlich die Beatles, ganz klar. Chris schreibt aber auch sehr, sehr, eine sehr ruhige Hand für diese Kleinigkeiten.
01:40:26 Also für das Basteln von den kleinen Teilen. Ja, das stimmt. Da wäre ich raus. Fabian?
01:40:31 Ja. Du auch? Also wenn jemand einen Spreisel hat in der Familie, bin ich dann dafür zuständig. Jemand schreibt ACDC, ACDC? ACDC, nein, eigentlich nicht. Mach mal ein Beispiel. Was höre ich denn gerne? Also die frühen, die Purple, finde ich zum Beispiel klasse. Und es gibt auch andere Bands, wie zum Beispiel, es fällt mir natürlich nicht ein.
01:40:57 Greta Van Vliet, das ist eine tolle Band. Greta Van Vliet, das ist eine neue Rockband. Aber man muss nur wissen, wie man es halt schreibt. Und Greta Van Vliet, also schreiben sich Greta Van Vliet. Hört da mal rein, die finde ich ganz, ganz toll. Leider waren sie hier noch nicht in der Region unterwegs. Auf dieses Konzert würde ich sofort gehen. Und eine andere Rockband aus den 60ern, die es heute noch gibt, The Who, die habe ich schon live gesehen in Stuttgart. Chris Bloch schreibt auf Blondie.
01:41:25 blondie ja das ist mit pop band die habe ich als junge gern gehört als den idee nie rauskommt von blondie das war einer meiner lieblingssongs damals und ich höre es auch immer noch gerne aber das ist schon mehr popmusik hier worte kenne ich jetzt nur vom namen skybell search tanken höre ich manchmal den finde ich auch gut
01:41:53 Aber auch ganz, ganz viel Musik aus den 60ern. Ich mag psychedelic Musik. Zum Beispiel die Pretty Things. Kennt wahrscheinlich niemand von euch, aber die sind ganz, ganz toll. Die habe ich auch schon live gesehen. Chris schlägt noch Blondie vor. Ja, habe ich schon gehört. Blondie.
01:42:15 Hier wird immer gefragt, wer ist Hede Rakete? Vielleicht kannst du kurz erklären, wer ist. Hede Rakete, das ist meine liebe Gattin. Und das ist die Schwiegertochter von Marmeladenoma und die Mama von Janik. Die Ähnlichkeit ist verblüffend. Und Luxen sagt A nach B, Jazz, Classic, Smooth, Jazz, Klavier.
01:42:38 Also Jazz, nee, Klassik ja. Ich höre auch gerne klassische Musik. Also das eine schließt ja das andere nicht aus. Pink Floyd. Pink Floyd ist aber keine klassische Musik. Ich höre auch ganz gerne einige Sachen von Beethoven, Vivaldi. Ich mag auch Henry Purcell, finde ich auch sehr schön. Also ich kann nicht alles aufzählen. The Who Kahn? The Who, ganz genau.
01:43:04 Von A nach B liebte Hu. Ich dachte von A nach B würde wenigstens auch ein bisschen Klassik hören. Ich höre auch ein bisschen Klassik, mehr als ein bisschen. Man muss auch sagen von A nach B kein Klavier spielen. Wir haben nämlich ein Klavier, wir können beide Klavier spielen.
01:43:15 Und von A nach B kann ich das nur noch spielen. Ich kann singen, ich kann schön singen. Singt dann auch. Ja, sehr schön. Aber ich mag auch ganz, ganz so schmalzige Musik. Roy Orbison, das mag ich auch. Das gefällt mir auch sehr gut. Also ich habe eine ziemliche Bandbreite. Über Musik könnte ich stundenlang reden und natürlich auch hören.
01:43:37 Und einer meiner besten Freunde, Penny Lane 67 nennt er sich, der hat auch schon hier viel mitgemacht bei den Videos von der Marmeladenoma. Mit dem treffe ich mich fast jeden Donnerstag und dann hören wir Musik und ganz oft singen wir auch zusammen. Wie der Tiger schickt uns Blumen, wie kann es anders sein? Und diesmal keine Pfefferminz, sondern andere schöne Blumen.
01:44:09 Wobei, Pfefferwünschen sind ja keine Blumen. Imki! Oh ja, Purcell mag ich auch. Ja, Henry Purcell ist fantastisch. Die Musik für Queen Marys Begräbnis, das finde ich ganz, ganz toll. Ich habe den mal entdeckt durch einen Film, das ist schon Jahrhunderte her.
01:44:29 Die Marmeladenoma hat am liebsten Beethoven und Brahms gehört. Und ich habe Purcell entdeckt in einem Film, der heißt Clockwork Orange. Und da kam ein Stück von Henry Purcell und dann habe ich mir ganz, ganz viele Schallplatten gekauft damals. Damals gab es noch Schallplatten. Rulli89 schreibt, dass er das Buch von euch und von der Marmeladenoma neben seinem Bett liegen hat. Finde ich auch schön. Das ist gut, ja. Was hört jede Rakete gern? Ja. Ich muss kurz überlegen.
01:44:59 Wer will kann auch gerne Schlager hören, aber wir hören es überhaupt nicht so. Wie heißt die Band, wo ich immer wieder hören höre, wo der Patrick auch gern hört? Mir fällt ihn nie ein.
01:45:22 Diese Schweden? Nein! Ja, Manic Street Breachers. Die Hederakete liebt die Manic Street Breachers. Mag ich total gern, aber... Und ich mag übrigens auch noch Snow Patrol, die finde ich auch gut. Habe ich auch schon live gespielt. Journey mag ich gern. Die Märcheninsel wird es gerade zur Musikinsel, wie mir scheint. Ich hoffe, diejenigen, die sich nicht für Musik interessieren, die...
01:45:49 haben wir jetzt kein Problem damit. Aber dann könnt ihr euch ein Bild machen, was wir so gerne hören. Luchsen, was ganz Leckeres, eine Melonenbirne, ausgesät, gepflanzt und kommt nächste Woche heraus.
01:46:09 Das ist gut. Eine Melonenbirne habe ich noch nie gehört. Ich habe jetzt eine Gurke gekauft. Hat mich Nachbar Hermann draufgebracht. Der hat nämlich auch Gurken im Garten und der muss jetzt gar keine Salatgurken mehr kaufen. Der hat Tonnen an Gurken. Und das fand ich sehr inspirierend, weil wir isst noch sehr gerne Salatgurken-Salat.
01:46:33 Dann müssen wir nicht mehr zu Alnatura gehen, sondern haben selber unsere Bio-Gurken. Ja, habt ihr noch eine Frage? Wenn nicht, lese ich wieder ein Märchen vor. Das letzte, glaube ich, heute. Ach nee, es gibt ja noch ein Raid. Ah, es ist so gemütlich, Imki, dass ihr da auch am Marmeladen-Oma-Tisch sitzt. Bleibt euch die Wohnung? Nein, Imki, die Wohnung, die bleibt uns nicht.
01:47:04 Weil wir haben ja selber schon ein Dach über dem Kopf und diese Wohnung können wir natürlich dann nicht halten. Das können wir uns tatsächlich nicht leisten. Ich habe vorher noch gesagt, es wäre natürlich toll, man könnte ein Riesenstudio draus machen. Das ist eine dreieinhalb Zimmer Wohnung hier. Aber es geht nicht. Allein die Nebenkosten jeden Monat, das funktioniert weiter nicht. Aber schön wäre es.
01:47:29 Da haben wir dann noch gesagt, wir machen ein Fundgrounding oder wie das heißt. Groundfunding. Great Pumpkin, ich habe heute zum ersten Mal einen Kürbis auf dem Balkon gepflanzt. Mal schauen, was es wird. Wenn es ein Kürbis gepflanzt wurde, wird es ein Kürbis. Nein, das ist eine Ananas geworden. Das ist sowas. Das hätte ich nie gedacht. Ein Wunder.
01:47:58 Melli schreibt, wir waren vor ein paar Wochen in Spanien. Ist mal so erholsam. Das sieht wirklich erholsam aus. Wir haben schon lange keinen Urlaub mehr gemacht. Nee. Da kommen wir momentan nicht dazu. Aber wir freuen uns. Vielleicht irgendwann. Ja. Aber das sieht ja wirklich genial aus hier. Mensch, dieser blaue Himmel, das Meer. Da würde ich jetzt am liebsten eine Runde schwimmen gehen.
01:48:32 Wo waren das in Spanien? Wir waren auch mal in Spanien. Juni, wir rassab. Ich war heute übrigens sehr fleißig und habe mein Badezimmer geschrubbt, aber leider ist das Rollenspiel, das danach geplant war, ausgefallen. Was für ein Rollenspiel im Badezimmer? Naja, stattdessen habe ich mich dann mit Eis belohnt. Auch nicht schlecht, Eis. Schokoeis, würde die Hede-Rakete begeistert. So, jetzt lese ich noch ein Märchen vor.
01:49:02 Und dann kommt vielleicht noch eine Fragerunde. Jetzt kann man auf jeden Fall noch einen Wassermarsch rein. Ich habe aber kein Wasser mehr. Kann mir die HIDI-Rakete, wie würdest du, gegebenenfalls auf dem Tisch, im Wohnzimmer. Halt, hier. Ich wollte die Flasche holen. Nee, nicht mehr. Dankeschön. So, ein Märchen. Da hat sich jemand was gewünscht, und zwar der Venture.
01:49:30 paradox den frosch könig wenn wir da wahl enkel fabian den frosch könig reichen könnte da kommt er herr reingehüpft dankeschön der frosch könig oder der eiserne heinrich manchmal jede rakete ist endlich hier weg ich glaube das ist ein längeres märchen kann das sein das geht mit jetzt kommt erstmal noch wasser marsch ich höre sie jede pakete
01:50:09 Da kommt sie an. Gewackelt. Ich danke dir. Wassermarsch. Cheers. Der Froschkönig. In den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat, lebte ein König, dessen Töchter waren alle schön. Aber die Jüngste war so schön, dass die Sonne selber, die doch so vieles gesehen hat, sich verwunderte, so oft sie ihr ins Gesicht schien.
01:50:42 nahe bei dem schlosse des königs lag ein großer dunkler wald und in dem walde unter einer alten linde da war ein brunnen wenn nun der tag sehr heiß war so ging das königskind hinaus in den wald und setzte sich an den rand des kühlen brunnens und wenn es langeweile hatte so nahm es eine goldene kugel warf sie in die höhe und fing sie wieder das war sein liebstes spielwerk
01:51:09 Nun trug es sich einmal zu, dass die goldene Kugel der Königstichttochter nicht in ihr Händchen fiel, das sie in die Höhe gehalten hatte, sondern vorbei auf die Erde schlug und geradezu ins Wasser hineinrollte. Die Königstochter folgte ihr mit den Augen nach, aber die Kugel verschwand, und der Brunnen war tief, so tief, dass man keinen Grund sah.
01:51:38 Da fing sie an zu weinen und weinte immer lauter und konnte sich gar nicht trösten. Und wie sie so klagte, rief ihr jemand zu. »Was hast du vor, Königstochter? Du schreist ja, dass ich ein Stein erbarmen möchte.« Sie sah sich um, woher die Stimme käme, da erblickte sie einen Frosch, der seinen dicken, hässlichen Kopf aus dem Wasser streckte.
01:52:05 »Ach, du bist's, alter Wasserpatscher«, sagte sie. »Ich weine über meine goldene Kugel, die mir in den Brunnen hinabgefallen ist.« »Sei still und weine nicht«, sagte der Frosch. »Ich kann wohl Rat schaffen. Aber was gibst du mir, wenn ich dein Spielwerk wieder heraufhole?«
01:52:28 »Was du haben willst, lieber Frosch«, sagte sie, »meine Kleider, meine Perlen und Edelsteine, auch die goldene Krone, die ich trage.«
01:52:38 der osch antwortete deine kleider deine perlen und edelsteine und deine goldne krone die mag ich nicht aber wenn du mich liebhaben willst und ich soll dein geselle und spielkamerad sein an deinem tischlein neben dir sitzen und deinem goldenen tellerlein essen aus deinem becherlein trinken in deinem bettlein schlafen wenn du mir das versprichst so will ich hinuntersteigen
01:53:08 oder die goldene Kugel wieder heraufholen. »Ach ja«, sagte sie, »ich verspreche dir alles, was du willst, wenn du mir nur die Kugel wiederbringst.« Sie dachte aber, »was der einfältige Frosch schwätzt. Der sitzt im Wasser bei seinesgleichen und quakt und kann keines Menschen Geselle sein.«
01:53:32 Als der Frosch die Zusage erhalten hatte, tauchte er seinen Kopf unter, sank hinab und über ein Weilchen kam er wieder heraufgerudert, hatte die Kugel im Maul und warf sie ins Gras. Die Königstochter war voller Freude, als sie ihr schönes Spielwerk wieder erblickte, hob es auf und sprang damit fort. »Warte, warte«, rief der Frosch, »nimm mich mit! Ich kann nicht so laufen wie du!«
01:54:02 aber was half ihm daß er ihr sein quark quark so laut nachschrie wie er konnte sie hörte nicht darauf eilte nach hause und hatte bald den armen frosch vergessen der wieder in seinen brunnen hinabsteigen mußte
01:54:21 Am anderen Tage, als er mit dem König und allen Hofleuten sich zur Tafel gesetzt hatte und von ihrem goldenen Tellerlein aß, da kam blitsch-platsch etwas die Marmortreppe heraufgekrochen. Und als es oben angelangt war, klopfte es an die Tür und rief, »Königstochter, mach mir auf!«
01:54:44 Sie lief und wollte sehen, wer draußen wäre, aber als sie aufmachte, so saß der Frosch davor. Da warf sie die Tür heftig zu, setzte sich wieder an den Tisch und ihr wart ganz Angst. Der König sah wohl, dass ihr das Herz gewaltig klopfte und er sprach, »Mein Kind, was fürchtest du dich? Steht etwa eine Riese vor der Tür und will dich holen?«
01:55:13 »Ach nein«, sagte sie, »es ist kein Riese, sondern ein Frosch. Was will der Frosch von dir?«
01:55:22 Ach, lieber Vater, als ich gestern im Wald bei dem Brunnen saß und spielte, da fiel meine goldene Kugel ins Wasser. Und weil ich so weinte, hat sie der Frosch wieder herausgeholt. Und weil er es durchaus verlangte, so versprach ich ihm, er solle mein Geselle werden. Ich dachte aber nimmermehr, dass sie aus seinem Wasser heraus könne. Nun, nun ist er draußen und will zu mir herein.
01:55:52 In dem klopfte es zum zweiten Mal und rief, »Königstochter, mach mir auf! Weißt du nicht, was gestern du zu mir gesagt, bei dem kühlen Wasserbrunnen? Königstochter, mach mir auf!« Da sagte der König, »was du versprochen hast, das musst du halten. Geh nur und mach ihm auf!«
01:56:18 Sie ging und öffnete die Tür. Da hüpfte der Forscher rein, ihr immer auf dem Fuße nach bis zu ihrem Stuhl. Da saß er und rief, »Heb mich herauf zu dir!« Sie zauderte, bis es endlich der König befahl.
01:56:38 Als der Frosch erst auf dem Stuhl war, wollte er auf den Tisch. Und als er da saß, sprach er, »Nun schieb mir dein goldnes Tellerlein näher, damit wir zusammen essen.« Das tat sie zwar, aber man sah wohl, dass sie es nicht gerne tat. Der Frosch ließ es sich gut schmecken, aber ihr blieb fast jedes Bisslein im Halse stecken.
01:57:05 Endlich sprach er, »Ich habe mich satt gegessen und bin müde. Nun trag mich in dein Kämmerlein und mach dein Seidenbettlein zurecht. Da wollen wir uns schlafen legen.« Die Königstochter fing an zu weinen und fürchtete sich vor dem kalten Frosch, den sie sich nicht anzurühren getraute und der nun in ihrem schönen, reinen Bettlein schlafen sollte.
01:57:33 Der König aber war zornig und sprach, wer dir geholfen hat, als du in der Not warst, den sollst du nachher nicht verachten. Da packte sie ihn mit zwei Fingern, trug ihn hinauf und setzte ihn in eine Ecke. Als sie aber im Bette lag, kam er gekrochen und sprach, ich bin müde, ich will schlafen so gut wie du. Heb mich herauf oder ich sag's deinem Vater.
01:58:04 Da ward sie bitterböse, holte ihn herauf und warf ihn aus allen Kräften wieder die Wand. Nun wirst du endlich Ruhe haben, du garstiger Frosch. Als er aber herabfiel, war er kein Frosch, sondern ein Königssohn mit schönen, freundlichen Augen. Der war nun nach ihres Vaters Willen ihr liebe Geselle und Gemahl.
01:58:32 Da erzählte er ihr, er wäre von einer bösen Hexe verwünscht worden, und niemand hätte ihn aus dem Brunnen erlösen können, als sie allein. Und morgen wollten sie zusammen in sein Reich gehen.
01:58:46 Dann schliefen sie ein, und am anderen Morgen, als die Sonne sie aufweckte, kam ein Wagen herangefahren mit acht weißen Pferden. Die hatten weiße Straußenfedern auf dem Kopf und gingen in goldenen Ketten, und hinten da stand der Diener des jungen Königs. Das war der treue Heinrich.
01:59:08 Der treue Heinrich hatte sich so betrübt, als ein Herr in einen Frosch verwandelt worden war, dass er drei eiserne Bande hatte um sein Herz legen lassen, damit es ihm nicht vor Weh und Traurigkeit zersprengte. Der Wagen aber sollte den jungen König in sein Reich abholen. Der treue Heinrich hob beide hinein, stellte sich wieder hinten auf und war voller Freude über die Erlösung.
01:59:36 Und als sie schon ein Stück des Weges gefahren waren, hörte der Königssohn, dass es hinter ihm laut krachte, als wäre etwas in zwei gebrochen. Drehte er sich um und rief, »Heinrich, der Wagen bricht!«
01:59:53 heinrich antwortete nein herr der wagen nicht es ist ein band von meinem herzen das da lag in großen schmerzen als ihr in dem brunnen saßt als ihr eine frätsche warst
02:00:10 Noch einmal und noch einmal krachte es auf dem Weg, und der Königssohn meinte immer der Wagenbräche, und es waren doch nur die Bande, die vom Herzen des treuen Heinrich absprangen, weil sein Herr erlöst und glücklich war. Ja, das war der Oschkönig. Und das hat die Marmeladen-Omme auch ganz, ganz oft vorgelesen. Eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm.
02:00:44 Und jetzt kommt noch eine Fragerunde. Und dann der Bär. Und dann kommt der Bär. Als Zusatzmärchen. Wir...
02:00:59 Ja, da kommt die erste Frage. June wäre es ab. Nein, haben wir schon. Melli schreibt, das war in Spanien Lorette de Mar, der Garten der Glotilde. Aber ehrlich, mit euch zwei wäre das so lustig gewesen. Ja, Melli, das glaube ich auch. Wir neigen zu Späßchen. Hederakit und ich, wenn man uns lässt. Und wenn man da. Wenn wir da dürfen. Aber wir können auch sehr nachdenklich sein.
02:01:25 Ja, wir haben eigentlich so die ganze Bandbreite. Aber insgesamt muss ich sagen, ich habe die Hedi-Rakete auch deswegen zu meinem Herz geschlossen. Sie kam damals in einer Party auf mich zu und ich dachte, die ist so lustig, die ist so nett, die heirate ich. Was? Ja, die fand ich von vornherein ganz toll. Aber sie hat dann ein Date mit mir ausgemacht.
02:01:49 Ja, sie hat mir nämlich erklären wollen, wie der Computer geht, den ich geschenkt bekommen habe, denn technisch kenne ich mich überhaupt nicht aus. Aber der Computer war von 1980. Deswegen habe ich dann auch geschenkt bekommen. Und das waren so wagenrote, wagengroße Disketten, die musste man da rein schieben. Und das ging dann doch nicht. Und man muss dazu sagen, jede Rakete ist deutlich jünger als zwölf Jahre jünger als ich.
02:02:14 Und deswegen kannte ich mich nicht aus damals mit Computern, aber die Hedira geht nämlich schon. Aber nicht mit diesem Uraltstück. Also das konnte man verletzen. Nein, aber deswegen habe ich den Geschenk bekommen, diesen Uraltcomputer, damit wir uns kennenlernen. Und ohne diesen Computer würde diese Märchenstunde nicht stattfinden, denn dann gäbe es auch keinen Enkel Janik. Und wir könnten hier nicht streamen. Dank sei dem Computer. Den ich nicht mehr habe.
02:02:45 The Great Pumpkin. Klar wird es ein Kürbis. Ich meinte eher, ob es was wird. Und ein Emoji, das lacht und Tränen vergisst. Warte mal ab, Great Pumpkin. Vielleicht wird es doch mehr Ananas. Ich muss dann ein Foto schicken. Ingo, könnt ihr nicht vielleicht einen Fan als Nachmieter finden? Dann bleibt das alles vielleicht erhalten. Aber für mich sind dreieinhalb Zimmer zu viel.
02:03:11 Ja, das wird schwierig mit dem Ferienersnachmeter, weil ich habe ja noch zwei Brüder und da wird man sich wahrscheinlich nicht so einig. Ja, nee, nee, geht leider nicht. Aber ja.
02:03:27 Imki, ach schade, aber verständlich natürlich, dass man nicht mehrere Haushalte bezahlen kann. Zum Glück können wir ja auch in die alten Streams reinschauen, wenn uns die Sehnsucht packt. Ja Imki, und wie gesagt, es kommen auch viele, viele Teile der Märcheninsel in die neue Märcheninsel bei uns zu Hause. Unter anderem auch diese Tischdecke, die habe ich damals übrigens aus Indien mitgebracht. Die wird auf jeden Fall wieder auf dem Tisch liegen und natürlich diese schöne alte Lampe.
02:03:57 viele, viele andere Sachen, die ihr seht, nur durch die Preise, die Marmeladenoma und Enkel Janik bekommen haben. Enkel Janik, ich darf auch mal wieder was vorlesen. Sie sind da so ein bisschen abgelenkt. Ja, was macht die denn da? Deswegen muss ich immer im Hintergrund hier lachen, weil wir immer irgendwas komisches nebenher machen, Christoph. Auch von der Puppenkiste. Auch von der Puppenkiste. Ja.
02:04:24 Also, Luxner hat noch geschrieben, was für Themen wir auf der Märcheninsel haben. Was für Themen?
02:04:33 Wegen Musik? Wir können eigentlich über alles sprechen, was Spaß macht. Nichts Gruseliges natürlich, nichts, was mit Gewalt zu tun hat. Wir wollen einfach hier eine Insel der Ruhe sein, dass man sich entspannen kann, weil die Welt ist schon anstrengend genug manchmal. Und deswegen war das damals die Idee von Enkel Janik und Marmeladenoma.
02:04:57 dass wir so einen cozy place haben, so einen Rückzug und dass man Energie tanken kann und sich neu erden kann. Also alles, was schön ist, was Spaß macht, was entspannt, das können wir hier besprechen. Vorgelesen werden natürlich immer Märchen und Kindheitsgeschichten von der Marmeladenoma und zwischendurch eben die Fragerunden, wo man uns fragen kann, was man will.
02:05:26 Wabilovo ist elf Monate ein süßes Früchtchen. Das ist schön, elf Monate, fast ein Jahr. Mensch, klasse.
02:05:36 Juni wäre es ab. Für heute war eigentlich eine Runde Hexen 1733 geplant. Ein Pen & Paper Rollenspiel. Aber leider haben sich zwei Mitspieler krank gemeldet. Dabei hatte ich mich schon seit Wochen auf diese Runde gefreut. Das Bild zeigt meinen Charakter, die furchtlose Hexenjägerin Aletta Andi Maninga. Hexenjägerin, das klingt ja seltsam. Ist so ein Computerspiel? Nee, Pen & Paper.
02:06:08 Ali von Enten. Wusstet ihr eigentlich, dass es in Berlin ein Märchenviertel gibt? Heterakete würde sicher gern die Sterntaler Straße besuchen. Das wäre toll. Das wäre eine gute Straße. Es gibt auch in Karlsruhe ein Märchenviertel. Ist ja auch eine Sterntaler Straße. Sterntaler Straße. Dornröschenweg gibt es zum Beispiel. Das weiß ich. Und Aschenputtelweg. Was auch nicht schlecht wäre. So eine Marmeladenomastraße. Wäre auch eine schöne Sache.
02:06:37 Ja, das wäre eine tolle Sache. Scharnickel, hier noch ein Busch mit Blüten, hier vor der Haustür, der immer noch fast so schön blüht, vor einiger Zeit aufgenommen. Auch diese.
02:06:50 Also hier auf der Märcheninsel werden immer viele Pflanzen gepostet, viele Katzen. Hin und wieder mal das ein oder andere Pferd. Oder die Schnecken. Jetzt kommt natürlich ein Pferd, wenn ich davon rede. Sofa, mögt ihr eigentlich Pferde? Also auch abgesehen vom Pferd der Woche, wart ihr schon mal reiten? Und das ist ein tolles Foto.
02:07:13 Fast so ein Riechkolben wie ich. Das sieht nach Weitwinkel aus. Also ich muss ja sagen, zu der Frage, ich hatte drei Freundinnen und die hatten alle drei ein eigenes Pferd. Ich durfte also immer reiten, wenn ich wollte. Und ich hatte einen Exfreund, also mein Exfreund, der hatte, ich glaube, die hatten fünf Pferde. Also ich bin des Öfteren geritten.
02:07:38 Also ich bin als Kind mal auf einem Esel geritten. Daran kann ich mich noch deutlich erinnern. Es gibt sogar noch Fotos von mir. Mit einem selber gestrickten Pullover von meiner Mama saß ich da auf diesem Esel. Und das hat mich sehr beeindruckt.
02:07:55 Also Pferd bin ich noch nicht geritten. Luxen 2. Würdet ihr zukünftige Preise annehmen und auch Galen etc. daran teilnehmen? Luxen, ja. Wie sieht es aus, Enkel Janik? Machen wir das? Wenn was kommt, dann gerne, ja. War Jan auch dabei? Jede Rakete? Ich bin dabei. Ja, ich bin auch dabei. Und wir sind ja auch demnächst unterwegs, schauen gemeinsam einen Kinofilm an. Da freue ich mich auch drauf.
02:08:24 Und Preise nehmen wir immer gerne an. Ich fand das immer ganz toll, wenn wir da mitreißen durften, die Hederakete und ich, wenn Marmeladenoma und Enkel Janik auf der Bühne standen und Kameras außenrum und Pressefotografen. Fabian hat oft gefilmt. Und wir haben die Akkus rumgeschleppt. Und wir durften die Akkus rumschleppen.
02:08:49 Lu Lavender, kurze Frage. Mir ist es ganz peinlich. Oh, was kommt jetzt? Aber ich habe das noch nie mitbekommen. Woher kommen denn eigentlich die Namen von A nach B und Hede-Rakete? Hede-Rakete, woher kommt denn dein Name? Also mein Name ist tatsächlich ein Spitzname von meiner Freundin Gesine. Die hat mich dann immer Hede genannt. Und weil ich immer schnell bin, dynamisch und nie ruhig sitzen kann, deswegen auch das Laufband.
02:09:18 Und auch bei der Arbeit immer hin und her hüpft, heiße ich jede Rakete. Genau. Ich heiße halt wirklich jede Rakete. Und warum heiße ich denn eigentlich anders als mein richtiger Name? Janik, warum heiße ich denn von A nach B? Wie kommt denn das? Ja, früher haben wir immer Reise-Vlogs aufgenommen. Und aufgrund dessen, weil du von A nach B gereist bist, entstand der Name von A nach B. Ganz genau.
02:09:50 Und deswegen heiße ich von A nach B hier im Stream und Paul Frey hier im Buch. Federtiger, zwei neue Bilder.
02:10:01 Das ist ein Vogel. Ein neuer. Ein neuer Vogel. Und da ist er nochmal. Da sitzt er ganz frech. Könnte ein Spatz sein. Ich nick auch mal. Kein Rotkehlchen. Wir haben ja manchmal Spechte im Garten. Sonst gibt es viele Spechte.
02:10:26 Ja Mensch, jetzt kommt das Zusatzmärchen, würde ich vorschlagen. Und auch keine Rötelmaus. Rötelmäuse hatten wir tatsächlich im Garten früher.
02:10:38 Und als ich unser altes Haus gekauft habe, es war ein Lost Place übrigens, stand ein Jahr leer, da waren viele Mäuse in dem Haus. Die mussten wir dann tatsächlich vertreiben. Wir haben sie nicht getötet, wir haben sie in Lebendfallen gefangen und haben sie dann im Wald ausgesetzt. Und ja, jetzt haben wir keine Mäuse mehr zum Glück im Haus. Wir haben alles schön renoviert, hat ganz schön lang gedauert. Kein Lost Place mehr, ein gemütliches, schönes Haus.
02:11:07 Blue Lavender noch. Super. Vielen Dank für eure Erklärung. Es freut mich so, immer noch hier sein zu können. Weiter so. Und jetzt kommt das Zusatzmärchen, denn wir hatten Raider, Schornickel. Riders on the Storm. Jetzt kommt der Bär. Aus dem Buch Märchenreise durch Italien.
02:11:29 Das ist auch eines der Bücher, das die Marmeladenoma seinerzeit geschenkt bekommen hat. Und daraus lese ich jetzt ein italienisches Märchen vor, Der Bär. Mal gucken, wie lange ist denn das? Es war einmal ein König, der hatte eine einzige Tochter. Die hatte er so lieb, dass er nie erlaubte, das Haus zu verlassen. Sind schon widersprüchend sich, oder? Egal. Sodass sie wie eine Gefangene liebte.
Italienisches Märchen und Zukunftspläne
02:12:0402:12:04 Dem Mädchen gefiel das gar nicht, und eines Tages klagte sie es ihrer Amme. Die Amme, die eine Hexe war, sagte zu ihr, »Dein Vater hat dich von Herzen lieb, und du kannst von ihm alles verlangen, was du nur willst. Ich bin sicher, er werde jeden Wunsch erfüllen. Bitte ihn also um eine Höhle aus Holz und um ein Bärenfell. Damit kommst du zu mir.«
02:12:32 Durch meinen Zauberstab wird sich die Höhle in Bewegung setzen, wohin du willst, und das Bärenfell wird dich verhüllen, dass niemand dich kennt.« Das Mädchen befolgte den Rat der Hexe. Als der König die seltsamen Wünsche seiner Tochter hörte, wunderte er sich und fragte, was er denn nur mit einer Höhle aus Holz und einem Bärenfell anfangen wolle.
02:13:00 Das Mädchen sagte, »Nie lässt du mich ins Freie hinaus, so mache ich mir wenigstens diese Freude.« Der König gewährte ihr die Bitte, und als sie die Höhle aus Holz und das Fell hatte, ging sie damit zur Hexe. Die Hexe berührte alles mit ihrer Zauberroute, und auf ein Zeichen hin bewegte sich die Höhle nach allen Seiten, und das Mädchen in seinem Bärenfell war nicht mehr zu erkennen.
02:13:32 Wie sie so vermummt war, sagte sie zur Höhle, »Lauf!« Und die Höhle lief. Sie kam in einen Wald und verbarg sich im Dickicht. In diesem Wald war unterdessen ein Prinz auf der Jagd. Er entdeckte den Bären und hetzte die Hunde auf ihn.
02:13:55 Das Mädchen aber sah die Gefahr und schrie, rufe deine Hunde zurück, sie töten mich. Was habe ich dir zu Leide getan? Der Prinz, er wurde starr vor Schreck. Er näherte sich dem Bären und sagte, willst du mit mir kommen? Ich werde dich in mein Haus führen. Der Bär antwortete, sehr gern.
02:14:21 Die Höhle setzte sich in Bewegung und sie kamen ins Haus des Prinzen. Nun kann man sich vorstellen, wie seine Mutter staunte, als sie sah, dass der Bär die Hausarbeiten besser verrichtete als eine Magd. Nun war Karnevalszeit. Eines Tages, als sie bei Tisch saßen, sagte der Prinz zu seiner Mutter, »Heute Abend, da will ich auf den Ball gehen.« »Geh nur«, sagte die Mutter, »und unterhalte dich gut.«
02:14:52 Der Bär hockte zusammengekauert unter dem Tisch und sagte, »Lass mich auch auf das Fest gehen.« Darüber ärgerte sich der Prinz, er gab ihm eine Ohrfeige und jagte ihn weg. Es wurde Abend und der Prinz machte sich auf, um zum Karnevalsball zu gehen. Kaum war aus dem Haus, trat der Bär vor die Königin und beschwor sie, doch auch auf das Fest gehen zu dürfen.
02:15:21 Er würde sich so gut verstecken, dass kein Mensch ihn bemerken würde. Die gütige Königin konnte nicht Nein sagen. Da sprang der Bär sogleich in seine Höhle aus Holz und streifte sich das Bärenfell ab. Mit dem Zauberstab, den die Hexe ihr zum Geschenk gemacht hatte, zauberte sie ein Mondkleid herbei und eine Kutsche, die von zwei Pferden gezogen wurde. Das Mädchen stieg in die Kutsche und fuhr zum Fest.
02:15:52 und wie sie in den ballsaal kam war sie so schön und das kleid stand ihr so gut daß sie von allen bewundert wurde doch niemand wußte wer sie war der prinz verliebte sich auf der stelle in sie er kam und nahm sie bei der hand und tanzte mit ihr als das fest zu ende ging sprang das mädchen in die kutsche und rasch ging es nach hause wo sie sich wieder das bärenfell überzog
02:16:21 Der Prinz bestieg sein Pferd. Er wollte sie einholen und sie fragen, wer sie sei. Aber plötzlich kam ein dichter Nebel auf, sodass er nichts mehr sehen konnte. Zu Hause erzählte er seiner Mutter von dem schönen Mädchen, mit dem er getanzt hatte und in das er sich über die Maßen verliebt hatte.
02:16:44 Der Bär war ganz in der Nähe und brummte. »Ich bin das schöne Mädchen. Oh, wie habe ich ihn an der Nase herumgeführt!« Am nächsten Tag war wieder ein Karnevalsball. Der Prinz wollte auch dabei sein, hoffte er doch, das schöne Mädchen wiederzusehen und mit ihr sprechen zu können. Also ging er auf den Ball und das Mädchen erschien in einem Sonnengleid. Und sie war noch schöner als je zuvor.
02:17:14 Er tanzte und tanzte mit ihr, doch konnte er kein einziges Wort aus dem Mund erlocken. Das Fest, es ging zu Ende, und er wollte ihr folgen. Er verlor sie aber aus den Augen, denn auf einmal zog ein Gewitter auf, und es regnete unaufhörlich. So musste er nach Hause zurückkehren, und er erzählte seiner Mutter, dass er das schöne Mädchen wiederum gesehen habe und dass sie noch viel schöner gewesen sei.
02:17:45 Der Bär war ganz in der Nähe, lächelte und brumpte. Noch einmal habe ich in der Nase herumgeführt, und er hat nicht bemerkt, der Ärmste, dass ich das schöne Mädchen war, in das er sich verliebt hat. Nun kam der dritte Abend, und der Prinz begab sich wieder auf den Ball.
02:18:07 Auch das Mädchen ging hin, und dieses Mal in einem Sternengleid, das war mit Juwelen bestickt. Nie hat man was Schöneres und nie etwas Kostbareres gesehen. Der Prinz tanzte mit ihr, und es gelang ihm, ihr einen Ring an den Finger zu stecken.
02:18:28 Als die Stunde des Abschieds kam, war das Mädchen im Nu zu Hause. Der verliebte Prinz rannte hinterher, doch kam ein fürchterlicher Sturmwind auf, dass es sie nicht einholen konnte.
02:18:44 Zu Hause, sagt er zu seiner Mutter, ich weiß nicht, was mit mir ist. Ich bin nicht bei Sinnen, so habe ich mich in das Mädchen verliebt. Aber wie kann ich erfahren, wer sie ist? Ich habe mit ihr getanzt und ihr einen Ring an den Finger gesteckt. Doch, doch was nützt das alles? Ich kenne sie ja nicht. Der Bär, erlachte und brummte vor sich hin.
02:19:11 Der Prinz fuhr fort. Ich bin todmüde, lass mir eine Suppe kochen. Aber ich will nicht, dass der Bär sich darum kümmert. Jedes Mal, wenn ich von meiner Liebe spreche, treibt er seinen Spott mit mir. Ich mag ihn nicht mehr leiden.
02:19:31 Doch der Bär wollte selber dem Prinzen die Suppe vorsetzen. Er legte den Ring, den er auf dem Ball erhalten hatte, auf den Grund der Schüssel. Der Prinz begann zu essen und entdeckte den Ring. Da sagte er zu den Bären, »Sieh dieses Fell aus!« Da stieg der Bär aus dem Fell, und der Prinz sah, wie das Mädchen hervorkam, in das er sich so heftig verliebt hatte.
02:20:00 stand sie in ihrem Sternengleid und dem Prinz erschien sie noch tausendmal schöner. Er nahm sie bei der Hand und führte sie zu seiner Mutter. Die Königin hatte schon alles gewusst, doch ließ sie sich von dem Mädchen die ganze Geschichte noch einmal von vorne erzählen. Wie war sie nun froh, dass ihr Sohn dieses Mädchen zur Braut genommen hatte.
02:20:27 Dann gaben sie ein Mahl und nach dem Mahl ein Festmahl. Mir aber keinen einzigen Bissen unter dem Tisch im Saal. Das war ein italienisches Märchen vom Bärchen. Aber ist auch gut. Interessant. Ähnlich wie. Ungewöhnlich. Ein paar Ähnlichkeiten mit einem anderen Märchen.
02:20:52 Danke, Wally. Ein Märchenwunsch kann mir noch ein. Ja, ich habe auch gesehen. Euki wünscht sich ein japanisches Märchen. Ein japanisches Märchen. Wo ist denn der Stift abgeblieben? Der Stift ist weg. Da ist er, ich habe ihn.
02:21:10 Also die Marmeladenoma hatte ja immer ein riesen Heft, um das alles aufzuschreiben. Jetzt weiß ich auch warum. Ich bekomme es kaum noch drauf auf die Zettel. Ich glaube, ich werde mir jetzt auch ein Heft zulegen wie die Marmeladenoma. Sonst kann ich ja die Sachen da gar nicht alle notieren. Wer hat sich das gewünscht? Oiki. Oiki. Japanisches Märchen.
02:21:35 Das machen wir dann, hoffe ich, doch in zwei Wochen. Melli schreibt und fragt, ob man sich auch ein Märchen für den nächsten Stream wünschen kann. Den würde ich sich gern Jorinde und Joringen wünschen. Melli? Melli. Melli schreibt heißt sie. Melli schreibt.
02:21:58 Und Schleifenvieh ist jetzt 85 Monate ein süßes Fröchen. Da habe ich was verpasst, aber ich möchte euch einen schönen Abend wünschen, eure Schleifenvieh. Vielen Dank, Schleifenvieh, das ist schön. Vielen Dank, Wahnsinn, super fett. Nicht von schlechten Eltern.
02:22:23 Ja, ganz genau. Chris Bock schreibt es auch gerade nochmal. Alle zwei Wochen machen wir jetzt Livestream, die Marmeladenoma-Familie von der Märcheninsel. Und dazwischen dann immer Wiederholungen von den alten Streams der Marmeladenoma. Und da kann man auch chatten, live chatten natürlich. Und immer mal wieder werden dann auch Sachen von der Marmeladenoma eingespielt. Heute haben wir das nicht gemacht.
02:22:50 Aber es gibt auch noch tatsächlich unveröffentlichte Videos von der Marmeladen-Oma und die werden wir dann auch peu à peu natürlich zum Besten geben.
02:23:00 Ja, aber für heute ist die Märchenstunde fast zu Ende. Fast zweieinhalb Stunden haben wir gemacht. Man merkt auch eine gewisse Müdigkeit. Also ich merke jetzt so eine gewisse Müdigkeit. Wie ist denn bei euch? Ja, mir geht es eigentlich recht gut. Wir haben aber noch hier einen Spruch natürlich, den will ich auch, bevor wir den Stream beenden, noch zum Besten geben, hat ja die Marmeladenoma auch immer gemacht. Und zwar ist dieser Spruch von Pierre Frank.
02:23:31 Vertraue, du wirst ankommen, wenn du ankommen sollst, nicht früher und nicht später. Entspann, atme aus, sei geduldig, alles kommt zur rechten Zeit.
02:23:46 Diesen Spruch habe ich mir ausgedruckt, weil manchmal habe ich auch wahnsinnig viel um die Ohren beruflicher Natur. Mittlerweile, ich kann es wirklich sagen, bin ich viel, viel entspannter geworden. Ich habe zwar immer noch viel um die Ohren, aber ich bin ruhig, entspannt, atme ein und aus, denn alles kommt zur rechten Zeit. Das wünsche ich euch auch.
02:24:10 Ja, und mit diesen Worten wollen wir uns verabschieden für heute von der Märcheninsel. Wir hoffen, es hat euch gut gefallen. Ihr seid eine super Community. Wir freuen uns, dass wir uns wieder live sehen in zwei Wochen am 30. Mai. Und nächste Woche am Samstag, da kommt eine Wiederholung. Ich will noch was einwerfen, dass ich auch mal zu Wort komme.
02:24:37 Die Fans schreiben hier alle und bedanken sich für den schönen Abend. Und ich wollte mich nochmal bedanken, auch im Namen von uns allen, glaube ich. Sprechen kann ich dafür, dass ihr alle da seid, dass ihr auch weiter zur Märcheninsel kommt und dass wir einen schönen Abend miteinander haben und dass wir zusammen lachen können. Ich neige etwas zum Quatsch. Ich hoffe, ihr könnt damit umgehen. Ich wünsche euch einen schönen Abend und danke, dass ihr dabei wart. Ja, so eine schöne Mischung dann. Ja, und ich bedanke mich auch bei...
02:25:02 Janik, der die Technik gemacht hat und der Wahlenkel Fabian, der mir die Märchen gereicht hat. Und ich bedanke mich bei mir, dass es so schön war. Und wir sehen uns wieder live in zwei Wochen und nächste Woche zur Wiederholung. Fabian löscht die Kerze. Und ich sage euch Ade und bleibt euch treu. Seid gut zueinander, eure Marmeladenoma-Familie. Bis bald.
02:25:31 Tschüss. Ciao.