Just Chatting
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Just Chatting

Streamstart und Einführung

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00:02:49 Willkommen auf der Märcheninsel bei eurer Marmeladenoma und Enkel Janik. Und Janik macht die Kerze an für die Unglücklichen dieser Erde und wir denken an sie. Ja? Eine Sekunde, ich muss noch kurz das umstellen. Kann dir nicht runterfallen, Janik? Steht ein bisschen arg am Ende? Danke. Gut.

00:03:36 Das erste Märchen ist eine Wintergeschichte. Hier kamen noch ein paar süße Früchtchen rein. Piffeltierchen ist 31 Monate. Ein goldenes süßes Früchtchen. Schreibt, guten Abend, ihr Lieben. Guten Abend, schön, dass du da bist.

Erstes Märchen: Eine Wintergeschichte

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00:04:00 Federtiger isst Sex und isst 44 Monate ein goldenes süßes Früchten. Schreibt, ich wünsche euch allen einen wunderschönen Abend. Das gleiche wünschen wir dir auch. Schön, dass du da bist. Treu. Ihr seid treue Fans.

00:04:15 Universa Klingentänzer isst 51 Monate ein süßes Früchten, schreibt kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht. Ja, sie rast nur so dahin. Glauben wir es, wenn man alt ist, rast sie noch schneller. Bitter Lemming ist 17 Monate ein süßes Früchten, schreibt guten Abend allesamt. Guten Abend und schön, dass du da bist. Und Bitter Lemming spendet auch 100 Bits. Danke dir und einen schönen Abend.

00:04:48 Das war's heute, ja? Gut, dann fang ich an mit dem ersten Mädchen. Eine Wintergeschichte. Was hab ich da jetzt? Oh ja.

00:05:04 Kein Fehler gemacht. Eine Wintergeschichte. Es war einmal ein Mann, er besaß ein Haus, einen Ochsen, eine Kuh, einen Esel und eine Schafherde. Der Junge, der die Schafe hütete, besaß einen kleinen Hund, einen Rock aus Wolle, einen Hirtenstab und eine Hirtenlampe. Auf der Erde lag Schnee. Es war kalt und der Junge froh. Auch der Rock aus Wolle schützte ihn nicht.

00:05:33 Kann ich mich in deinem Haus wärmen? Warte der Junge den Mann. Ich kann die Wärme nicht teilen. Das Holz ist teuer, sagte der Mann und ließ den Jungen in der Kälte stehen. Da sah der Junge einen großen Stern am Himmel. Was ist das für ein Stern, dachte er. Er nahm seinen Hirtenstab, seine Hirtenlampe und machte sich auf den Weg.

00:05:58 Ohne den Jungen bleibe ich nicht hier, sagte der kleine Hund und folgte seinen Sporen. Ohne den Hund bleiben wir nicht hier, sagten die Schafe und folgten seinen Sporen. Ohne die Schafe bleibe ich nicht hier, sagte der Esel und folgte ihren Sporen. Ohne den Esel bleibe ich nicht hier, sagte die Kuh und folgte seinen Sporen. Ohne die Kuh bleibe ich nicht hier, sagte der Ochse und folgte ihren Sporen.

00:06:26 »Es ist auf einmal so still«, dachte der Mann, der hinter seinem Ofen saß. Er rief nach dem Jungen, aber er bekam keine Antwort. Er ging in den Stall, aber der Stall war leer. Er schaute in den Hof hinaus, aber die Schafe waren auch nicht hier. »Der Junge ist geflohen und hat alle meine Tiere gestohlen«, schrie der Mann, als er im Schnee die vielen Sporen entdeckte.

00:06:54 Doch kaum hatte der Mann die Verfolgung aufgenommen, fing es an zu schneien. Es schneiden dicke Flocken. Sie bedeckten die Spuren. Dann erhob sich der Sturm, kroch den Mann unter die Kleider und biss ihn in die Haut. Bald wusste er nicht mehr, wohin er sich wenden sollte.

00:07:13 Der Mann versank immer tiefer und tiefer im Schnee. »Ich kann nicht mehr«, stöhnte er und rief um Hilfe. Da legte sich der Sturm, führte auf zu schneien, und der Mann sah einen großen Stern am Himmel. »Was ist das für ein Stern«, dachte er. Der Stern stand über einem Stall, mitten auf dem Feld. Durch ein kleines Fenster drang das Licht einer Hirtenlampe.

00:07:38 Der Mann ging darauf zu. Als er die Tür öffnete, fand er alle, die er gesucht hatte. Die Schafe, den Esel, die Kuh, den Ochsen, den kleinen Hund und den Jungen. Sie waren um eine Krippe versammelt. In der Krippe lag ein Kind. Es lächelte ihm entgegen, als ob es ihn erwartet hätte. Ich bin geratscht, sagte der Mann und kniete neben dem Jungen vor der Krippe nieder.

00:08:05 Am anderen Morgen kehrten der Mann, der Junge, die Schafe, der Esel, die Kuh, der Ochse und auch der kleine Hund wieder nach Hause zurück. Auf der Erde lag Schnee. Es war kalt. Komm ins Haus, sagte der Mann zu dem Jungen. Ich habe Holz genug. Wir wollen die Wärme teilen. Also dann doch noch vernünftig geworden. Das war das erste Märchen.

Zweites Märchen: Frau Holle und der Bauer

00:08:39

00:08:39 Das zweite Märchen ist Frau Holle und der Bauer. Schön, dass du da bist und wir wünschen einen schönen Abend.

00:08:55 Greenflex Gaming schreibt, einer der wenigen friedlichen Plätze auf dieser Welt. Ja, das hat Janik sich gut ausgedacht, als er 15 Jahre alt war. Denn das wollte er. Einen ruhigen Platz, wo sich die Menschen wohlfühlen, gell Janik? Und das ist ihm geglückt.

00:09:19 Soll ich das zweite Märchen vorlesen? Frau Holle und der Bauer. Es war einmal, Frau Weiß nicht wie viele Jahre, da fuhr Frau Holle um Weihnachten durch das Land. Sie wollte sehen, ob alle Menschen fleißig und hilfreich gegeneinander wären. Da begegnet ihr eines Tages ein Bauer, der im Walde Holz gefehlt hatte und müde heimwärts ging.

00:09:44 Nimm deine Axt, bat sie ihn, und bringe meinen Wagen in Ordnung. Ich kann sonst nicht weiterfahren, und die Nacht ist kalt. Der Bauer tat, wie Frau Holle ihm gesagt hatte. Und als er mit der Arbeit fertig war, sagte sie, hebe die Späne auf, die du von meinem Wagen geschlagen hast. Das sei dein Lohn. Dann fuhr Frau Holle mit ihrem Wagen davon. Der Mann aber...

00:10:11 Dem Mann aber schien die Späne recht ohnnitz. Er ließ sie liegen und nahm nur ein Stück oder drei für die Langeweile mit. Wie er nur nach Hause kam und um die Tasche griff, da waren die Späne schwer und eitel gold. Alsbald kehrte er um und wollte die anderen Späne auch noch holen, die er hatte liegen lassen. Aber so sehr er auch suchte, er fand keinen einzigen mehr.

Fragerunde und Interaktion

00:10:41

00:10:41 Das war das zweite Märchen. Na, wo ist der Kurgelschreiber? Da. Und jetzt kommt die erste Fragerunde. Und Greenflex Gaming hat auch noch 1 Euro gespendet. Vielen Dank, wir freuen uns sehr darüber. Scharnickel hat noch zwei süße Früchtchen verschenkt, einmal an Wolkenfuchs und an Fani. Wir werden sich freuen und wir danken dir.

00:11:23 Die Nachteule ist jetzt zehn Monate ein süßes Früchten, schreibt das erste Mal seit Monaten online. Mein Harald ist im August verstorben und ich hatte die letzte Zeit immer keinen Kopf für Twitch. Wer ist Harald? Wer ist das? Ihr Mann, Ihr Sohn? Wahrscheinlich, ja. Frag sie mal. Tut uns ganz arg leid und wir sind eine Kerze für dich an. Wir denken ganz intensiv an dich.

00:11:58 Mein Mann schreibt die Nacht heute. Ihr Mann, du Arme, wir denken ganz intensiv an dich. Und heute Abend, wenn ich die Sendung nochmal lese, sende ich die Kerzen an, die gewünscht wurden. An die Geschenke schenkt auch noch Wolkenhuhn, ein süßes Früchtchen. Wird sich freuen und wir danken dir. Bist du fertig? Warte mal, ich bin da ganz durcheinander gekommen.

Drittes Märchen: Die heilige Nacht

00:12:33

00:12:33 dass ich wieder was vergesse. Ja, wie weit ich das weggewischt. Sag mal. Soll ich nochmal schauen? Ganz weit oben. Vielleicht habe ich es jetzt gleich. Kann ich nochmal kurz? Willst du es machen? Bei dir geht es alles schneller. Also hier bei Zocko Omi geht es los. Bitte? Bei Zocko Omi geht es los.

00:13:14 Zagami. Hallo, liebe Marmeladenoma, liebe Marmeladenfamilie und liebe Märcheninsel. Ganz wenig überraschend hat mir Twitch mitgeteilt, wer mein Lieblingstreamer ist. So ein Zufall. Ein lachender Smiley. Danke, dass es euch gibt und ihr mich immer samstags mit meiner Tochter zusammenbringt und uns eine wunderbare Zeit bereitet. Und drei Liederherzen.

00:13:40 Und wir danken dir. Und dann steht er noch Lieblingsstreamer des Jahres am Laden, Oma. Väter Tiger, ich habe meiner Schwiegermutter eine Freude gemacht und auch mir damit. Ich liebe die blauen Rosen und sie liebt die Kombination von Blau und Weiß. Wenn ich bei ihr bin, erfreuen wir uns beide an dem Strauß. Ich bin sehr, sehr ungewohnt für eine Rose, gell?

00:14:18 Schön, dass ihr beide Freude daran habt. Sascha Frings, auf dem Heimweg wurde ich in Stolberg aufgehalten. Und zwar hier durch. Wir danken dir, Sascha. Wahrscheinlich ein Weihnachtsmarkt oder ein Umzug, gell? Ja, ein Umzug. Vielen Dank. Ich zeig's noch einmal her.

00:15:10 Könnt man sehen, Janik? Ja, kann man sehr gut sehen. Bitte? Ja. Schön. Wir danken dir, Sascha. Gine from Cologne fragt Hallo, ihr Lieben. Ich wünsche euch allen einen schönen Advent und ein frohes Weihnachtsfest. Und das wünschen wir dir auch von ganzem Herzen.

00:15:31 Schandickel, liebe Oma und alle, ich wünsche euch weiter eine schöne und besinnliche Vorweihnachtszeit und dies einen schönen Märchenabend und drei lila Herzen. Und dann zeigt sie uns noch drei Spatzen im Schnee. Wir danken dir.

00:16:02 Samy, guten Abend, mein Pferd und ich wünschen euch eine schöne Weihnachtszeit und ein rotes Herz. Das Bild ist bereits etwas älter. Und ihr Zweiter natürlich auch, gell? Zwei wunderschöne Mensch und Tier, wir danken dir. Der Tiger.

00:16:39 Am meisten angesehener Kanal Marmeladen-Oma. Das freut uns Janik.

00:16:48 Anzahl der zugesehenen Stunden, 122, verdiente Kanalpunkte 63.288, gesegnete Jets 1.308, ausgegebene Kanalpunkte 39.200. Marketen, 22 Stunden zugesehen, 424 Chat-Nachrichten ange.

00:17:17 gesendet. Ein bisschen reingedrückt gewesen. Wir danken dir, wir danken dir. Und Daumen hoch auch noch und ein lila Herz. Wolkenfuchs 12, meine neuen Kuscheltiere und eins ist ein Knuddelmuff. Die sehen aber echt aus. Wie echt. Ein Einhorn. Eine Maus. Schön. Also Kuscheltiere haben schon was Besonderes an sich.

00:17:52 Scharnick hat noch geschrieben, da steht noch ein Gedicht unter den Spatzen. Ja, unter den Spatzen? Wo sind die Spatzen? Den zieht sie da weg. Das ist zu klein, das kann ich nicht lesen, Kinder. Tut mir leid, kannst du es größer machen, ja, Nika? Drück mal drauf. Bitte? Drück mal drauf. Es geht so, mit auch ein Gach. Wenn du es nicht tippt, kannst du es auch noch größer machen. Noch größer?

00:18:23 Ah ja, danke dir, Janik. Die drei Spatzen in einem leeren Haselstrauch, da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch. Der Erich rechts und links der Franz und innen drin der freche Hans. Sie haben die Augen zu, ganz zu. Und oben drüber, da schneit es. Sie rücken zusammen, dicht an dicht.

00:18:47 So warm wie der Hans hat's niemand nicht. Sie hören alle drei ihre Herzlein gebroch. Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch. Ist von Christian Morgenstern. Sehr, sehr schön. Wir danken dir.

00:19:25 Logikius, guten Abend, alle miteinander, ein lachender Smiley. Ich wünsche uns allen einen schönen und weihnachtlichen Stream. Ein Nikolauskopf und zwei lille Herzen. Wir danken dir, Logikius, treuer Fähn. Einige von euch sind schon ganz, ganz lange bei uns.

00:19:48 Anfani, Hallo liebe Marmeladenoma, Marmeladenfamilie und Märcheninsel. Drei lila Herzen. Wie geht es deiner Gürtelrose?

00:19:59 Sag nicht meine Gürtel raus, die ist immer noch da. Natürlich nicht mehr so fürchterlich am Anfang, aber es tut noch genug weh. Bei uns ist jetzt immer mehr die weihnachtliche Stimmung eingezogen. Die Woche hatte ich durch das sehr kalte Wetter, was auch teilweise ziemlich grau und verregnet war, mir einen Infekt eingefangen.

00:20:25 der allerdings nie wirklich ausgebrochen ist, so richtig. Dadurch habe ich mich sehr oft abends schon sehr, sehr müde und kaputt gefühlt, hatte Kopfschmerzen und keine Kraft mehr. Aber ansonsten ist nichts passiert, was sehr komisch war.

00:20:42 Jetzt ist es etwas besser geworden, aber ich merke immer noch, dass mein Körper sich ein wenig schwach anfühlt. Hoffentlich wird es nicht wieder schlimmer. Anweisend ist zwei Fotos von süßen Katerchen, Smokey, beide vom heutigen Tag. Das zweite Bild zeigt ihm, wie er gerade in Spiellaune war und seine Krallen am Kratzbaum netzt.

00:21:06 um sich bereits zum Spielen zu machen. Und drei lila Herzen. Wir wünschen der gesamten Märcheninsel einen schönen Abend und morgen einen schönen Breckenadvent, der hoffentlich für uns alle sehr entspannt und angenehm sein wird. Und nochmal zwei lila Herzen. Und nochmal das Kaderchen. Oder ist das schon von Anfang? Ich muss nochmal zurückgehen. Ich muss nochmal zurückgehen.

00:21:48 Ja, ja, das ist schon ein Fanny und sie bekommt natürlich auch eine Kerze. Wir danken dir. So, Herr John, im Nachbarort hat ein neuer großer Edeka aufgemacht und da habe ich an dich gedacht, schau mal. Na, wer sagt's denn? Das ist immer beliebter, gell? Die kommen gut. Wir danken dir. Schön essen. Die hat ganz tolle Vitamine.

00:22:34 Sammy, das Bild darf gezeigt werden, wenn ihr wollt, und ein lachender Smiley. Was meint ihr damit, der Sammy? Das ist kein Bild, Janik. Vielleicht kommt es noch. Wolkenfuchs 12, Today, war mit meiner Mama und Oma heute im botanischen Garten, und das war eine schöne Überraschung. Haben da ein paar Märchen zu raten gemacht, ein Herz und eine Tulpe und ein...

00:23:08 Die Bank. Sehr, sehr schön da. Sehr gemütlich. Und? Ich glaube noch ein Bild dabei. Und da ist ein Weg im Botanischen Garten. Und? Und da hängt ein knallrotes Kleid. Und da unten sind lauter Wichtelmenschen. Sehr, sehr schön. Ich danke dir.

00:23:55 Jeder Tiger schreibt, ich werde auch nicht mehr fit. Er ist zerhusten und jetzt habe ich Halsschmerzen. Du armes Kind und auch du bekommst eine Kerze anschließend heute Nacht.

00:24:10 Ich denke ganz innig an dich, Feder-Teger. Master Molo ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und wenn dir das gefällt, bleib bei uns. Und die Nachtäule hat vorhin fünf Euro gespendet, hat geschrieben, euch allen eine schöne Adventszeit und genießt die Zeit. Sie ist oft viel endlicher, als man denkt. Ja, erstens bedanken wir uns sehr für die Spende, wir freuen uns sehr.

00:24:36 Das ist oftmals so, dass man jeden Tag, jeden Tag solle man richtig genießen und sich daran erfreuen. Aber ja, viele von euch machen das ja. Da gibt es auch so einen kleinen Spruch, Mensch, bedenke, es ist später, als du denkst.

00:25:00 Und Boris Gaming, schöner Stream gerade und ein lachender Smiley. Schön, dass du da bist. Janik, unterbrech mich gerne, gell? So entspappel ich wieder alles allein. Willst du? In der Chat wird auch empfohlen, dass Vieter Tiger zum Hausarzt gehen sollte. Ja, wäre eigentlich gut. Besser schnell geheilt als lang rumgemacht. Ein guter Rat.

00:25:33 Logikius bei uns Weihnachten ist schon sehr. Sehr, sehr schön. Wir danken dir.

00:25:57 Mino, schönen Abend alle zusammen. Meine Vögel sind eigentlich beim Videoschauen sehr laut, weil sie mitreden wollen. Doch irgendwie scheinen sie heute dein Stimmchen leise mitzulauschen. Liebe Marmeladenoma und ein lieder Herz. Und ich wollte einmal ein großes Lob an alle aussprechen, die hier auf der Märcheninsel Postboten sind.

00:26:20 Ein rotes Herz. Danke für eure fleißige Arbeit, dass alle auch in der stressigen Weihnachtszeit ihre Pakete bekommen. Ein Kerze, ein Gliederherz, ein Kleeblatt. Das alles von Mina. Wir danken dir. Und Federtiger macht wieder eins ihrer wunderschönen Blumenbilder mein herzliches Beileid. Wir danken dir, Federtiger.

00:26:59 Bei DX ist vier Monate ein süßes Früchtchen. Schön, dass du da bist und einen schönen Abend für dich. Und ihr könnt auch noch einen Märchenwunsch schreiben. Ja. Zack. Gruner wünscht sich Schneeweißchen und Rosenwut. Hab's aufgeschrieben. Chris Block. Hallo liebe Marmeladenoma. Deine Post habe ich erhalten. Freue mich sehr darüber. Vielen Dank. Ich werde dir demnächst antworten. An bei unseren Weihnachtsbaum.

00:27:49 Ja, du hast über 1000 Mal verdient, das Blog. Und da sehen wir noch die gemütliche Stube und den schön geschmückten Weihnachtsbaum. Wir danken dir.

00:28:16 Dina von Cologne schreibt, die Postboten und Postzusteller leisten wirklich harte Arbeit und freuen sich jetzt im Advent auch über ein kleines Geschenk oder ein paar Kekse. Wie war es, Lektor? Freuen sich über ein kleines Geschenk oder ein paar Kekse. Ich gebe denen immer zwei Euro, wenn sie da die Treppen hochgesaust kommen. Da freuen sie sich immer ganz, ganz arg. Ja, die müssen viel arbeiten.

00:28:48 Sammy, das ist noch das zweite Pferd, das ich besitze, ein rotes Herz, das Bild ist bereits auch ein paar Jahre her und noch ein rotes Herz. Ja, du bist aber glücklich dran mit so schönen Pferden. Ist auch so ein Tier, was man sehr, sehr liebt.

Raid durch Community

00:29:08

00:29:08 Wir danken dir. Und wir kommen gerade an Raid rein. Knirps, raid uns mit 690 Zuschauern. Wie viele? 690. Einer Wahnsinn. Wir freuen uns sehr, sehr, sehr. Und es gibt ein weiteres Märchen, gell, Janik? Danke, danke. Wir machen gerade eine Fragerunde. Das heißt, ihr könnt hier im Chat oder auch gerne auf Discord der Oma Fragen stellen. Ja, hast du gesagt. Unglaublich.

00:29:38 Hier kam noch ein Märchenwunsch rein. Ja? Ach nee, ein Wassermasch kam rein von Anfani. Ah, ein Wassermasch. Ich danke dir. Und doch noch ein Märchenwunsch. Feine Fendish, die Girl wünscht sich Rotkäppchen. Ach ja, das können wir auch mal wieder bringen. Das Rotkäppchen. Machen wir gleich ein Zeichen hin. Das ist auch schon ein Weilchen immer da. So.

00:30:18 Der Tiger schickt wieder wunderschöne Blumen. Das sind, glaube ich, Christrosen, so wie ich mich auskenne. Sehr, sehr schön. Wir danken dir. Das war die Absicht, das war die Absicht und das ist uns geglückt. Janik hat es erfunden. Er ist der Vater des Ganzen. Lange, lange her.

Viertes Märchen: Die glückliche Tanne

00:30:51

00:30:51 Helena, stricken Sie in Ihrer Freizeit? Ich habe angefangen und kann jetzt nicht mehr aufhören. Und noch und ein rotes Herz. Also erstens, Helena, ihr dürft mich alle duzen.

00:31:04 Ich nutze euch auch. Wir sind hier wie eine Familie. Stricken kann ich nicht mehr. Das habe ich ja früher viel, viel gestrickt. Ich könnte noch ein bisschen häkeln, aber da habe ich auch gar keine Zeit mehr dazu. Ich habe wahnsinnig viel Arbeit mit der Sendung und auch mit vielen, vielen Briefen, die ich beantworte. Aber schön, dass du da bist.

00:31:32 Wolkenfuchs nochmal zu diesen Kuscheltieren. Es ist ein Einhorn und zwei Pferde und sind von Steif. Und da hast du einen schönen Schatz. Die Steiftiere sind ja sehr, sehr beliebt und auch einigermaßen teuer und sind aber auch sehr, sehr schön. Das Einhorn, sowas habe ich noch nie gesehen. Der Dankentier.

00:32:07 Universa Pferd der Woche Heute stelle ich euch das verwaiste eishohlen Xalimbo Gletscherblick vor Er ist ein Originalmodell der Firma Schleich aus dem Jahre 2013 Das ist ja mal besonders toll Der Schleich ist wirklich klasse Ich sage immer, immer wieder, was du da für ein schönes Hobby heißt

00:32:34 Gell? Schaut mal. Schau mal, ich sage noch, schaut. Schön, gell? Ja. Wir danken dir. Okay, Limoku ist jetzt ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und wenn es dir gefällt, bleib bei uns. 14.09. ist neun Monate ein süßes Früchtchen. Schreibt einen schönen dritten Advent und frohe Weihnachten an alle. Von Herzen von uns an dich auch.

00:33:05 Und ein Märchenwunsch kam von Bitterlemming. Ja? Der Eisenofen von Grimm. Hab's aufgeschrieben. Und Federtiger schickt uns einen schönen Weihnachtsstern. Wir danken dir.

00:33:47 So, Kaomi, ich hatte in den letzten Wochen eine sehr stressige Arbeitszeit. Gestern ganz besonders. Da mein Mann das vorher wusste, hat er mir zum Trost ein Kissen mit dem Bild einer meiner verstorbenen Katzen geschenkt. Ich habe mich so gefreut. Der ist ja eigentlich wunderschön, die Katze. Schade, dass du ihn immer hast. Schöne Katze. Und einen liebenvollen Mann hast du.

00:34:27 Mino, liebe Marmeladenoma, meine Mutter hat am Montag eine Herzoperation. Ein Herz. Ich habe Angst um sie und hoffe, alles geht gut. Könntest du ihr morgen am Sonntag ein Kerzchen anzünden? Eine Kerze dabei, das wäre sehr lieb und würde mich etwas beruhigen. Ich würde dir am Montag lieber eine anzünden. Aber ich kann auch zwei. Ich zünde dir am Montag.

00:34:59 Montag, Sonntag, Kerze, Firmino, OP Mutter. Und ich denke ganz, ganz intensiv an deine liebe Mutter. Chris fragt, wo ist denn der Weihnachtsbaum?

00:35:30 Also, ich habe mich eigentlich entschlossen, weil ich so viele wunderschöne Dinge bekommen habe. Ich liebe auch diesen Weihnachtsstern so sehr. Und die Kugeln, die waren in einem Paket von Chris. Und ich habe einfach das Gefühl gehabt, ich müsste das noch ein bisschen zeigen.

00:35:53 Er kommt vielleicht, er kommt noch. Machen wir noch, Janik, ja? Und ich habe auch immer versprochen gehabt, ich zeige euch die vielen, wie heißen die Figuren da, Janik?

00:36:06 Das wollte ich euch zeigen. Ich habe einige Sorten. Janik zeigt am Ende noch die Pinnwand, dass ihr sie alle sehen könnt. Ich habe mich sehr, sehr interessanter. Man schaut sich nur mal dieses da an.

00:36:24 Dieses Liedelmännchen war. Und im Hintergrund stehen noch mehr. Da oben. Kannst du es genau zeigen, Janik? Dass man es richtig sieht? Mit der Pinnwand. Nachher. Kann ich machen. Gut. Janik wird das machen, gell? Hier kam noch 200 Bits von geschriebene Geschichte rein. Vielen, vielen Dank. Und einen schönen Abend für dich. Sascha Frings, auch aus Stolberg.

00:36:57 Wir danken dir, lauter fröhliche Menschen.

00:37:19 An Fanny, heute gibt es sogar auch mal ein Video von mir. Ein lila Herz, Katje und Smoky und Kätzchen Kimba, wie sie liebevoll raufen. Das machen sie fast jeden Tag, manchmal sogar mehrmals am Tag, aber sie haben sich trotzdem lieb und kämpfen auch nicht intensiv oder ernsthaft miteinander. Später kuscheln sie wieder miteinander, seelenruhig. Und noch mal drei lila Herzen und...

00:37:51 Ja, das ist Spiel, das ist Spiel. Wir danken dir. Und hier kam noch ein Raid zu rein. Moni von Fantasie und Raum raid uns mit acht Zuschauern. Noch nicht. Also dann, das freut uns auch ganz arg und es gibt zwei Märchen extra.

00:38:23 Sie darf mich duzen, Oma ist...

00:38:39 kann man duzen. Ich duze euch auch, weil wir eine Familie sind. Und wenn du Geburtstag, du hast einige Geburtstage gehabt, und wenn du ein Buch aus meinem großen Bücherschrank, wo meine Bücher stehen, die ich mein Leben lang gelesen habe, haben möchtest, dann schreib mir deine Anschrift und ich schick dir eines.

00:39:16 Du musst bei dem Bild wischen, nicht beim Text. Wie immer. Janneke, diesen Kerzenhalter hat damals mein Vater in den Trümmern nach dem Krieg gefunden. In Freudenstadt. Es gibt ihn immer noch Freu. Heute hat meine Mutter mal wieder eine Kerze reingestellt und angezündet. So eine Erinnerung, dass man den Krieg nie, nie vergisst. Nie.

00:39:54 Wir danken dir. Das ist ein ganz besonderes Stück. Samy, ich bin in der Tat glücklich dran, auch wenn man im Rolli sitzt, kann man Pferde besitzen. Ein Smiley und ein rotes Herz und ein kleines rotes Herz. Kann man das wirklich? Kann man auch Pferde besitzen? Kannst du mir vielleicht noch ein bisschen besser erklären? Würde mich freuen.

00:40:26 Max, eine schöne Weihnachtszeit euch allen. Ein Smiley und ein rotes Herz. Und ein süßes Kuscheltier. Vielen Dank. Der Chris hat noch einen Märchenwunsch. Und zwar die Wichtelmänner. Die Wichtelmänner? Ich habe es aufgeschrieben.

00:41:17 Gute Fertig? Gistelblümchen. Guck mal Oma, ich habe voll die interessante Elefantenfigur in einem Nachbarsgarten gefunden. Ich finde Elefanten ja voll interessant. Sie sind ja doch sehr einzigartige Tiere mit ihrem Rüssel und den großen Ohren. Beeindruckend, was die Natur alles erschaffen kann. Was hältst du eigentlich von Elefanten und gibt es andere exotische Tiere, die du magst?

00:41:47 Wahnsinn! Ja, ich finde sehr, sehr schön. Ich finde Elefanten auch ganz toll. Und ich liebe eigentlich alle Tiere. Alle, alle. Am liebsten habe ich Katzen. Katzen, Katzen, Katzen. Aber ein sehr schönes Bild, was du da gemacht hast. Black Tea Addict, hallo ihr. Wie geht's euch? Ich dachte, ich schaue nach Langer.

00:42:22 Längere Zeit mal wieder vorbei. Prüfungszeit stresst. Aber ich freue mich auf Weihnachten später. Habe seit längerer Zeit mal wieder wirklich gezeichnet und ich bin aktuell damit zufrieden. Das Bild ist von dem Song Soldier Poet King inspiriert. Ein wirklich schönes Lied. Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Woche und hoffe, ihr habt keine vier Tests, Schulaufgaben, bevor ihr euch auf Weihnachten freuen könnt. Und ein rotes Herz.

00:42:51 PS, ich habe letztens ein Buch gelesen, in der eine Person als Schutzkerzen angezündet hat. Und das hat mich sehr an dich erinnert. Ja, ja, das gibt es schon lange, diese Sitte, gell? Und, ja, ich sag du mal was von Wegentrüfungen, ja?

00:43:10 Wie meinst du das? Er hat gesagt, ich hoffe, ihr habt keine vier Test-Schulaufgaben, bevor ihr euch auf Weihnachten freuen könnt. Sag du deines. Ja, gut schon. Wir müssen noch Hausarbeiten bei mir geschrieben werden. Umso schöner ist dann Weihnachten, gell? Ja. Sehr interessant. Ich werde auch noch dazu. Vielen Dank.

00:43:51 Soja Can, ein liebes Dankeschön von einer erschöpften Brief- und Paketzulachstellerin. Das Arbeitspensum ist mittlerweile so groß. Früher wurden vor Weihnachten keine Wurfsendungen, also Werbung mehr angenommen, um die Zusteller zu entlasten. Jetzt haben wir zwei, manchmal drei pro Tag. Ja, ihr müsst wirklich sehr, sehr viel arbeiten. Du hübsches Mädchen. Sieht sich sehr müde aus.

00:44:22 Kann ich mir vorstellen. Ist schwere Arbeit. Wir haben Gott sei Dank einen Fahrstuhl. Da können Sie hochfahren. Chris schickt einen Christbaum. Noch ungeschmückt. Wir danken dir. Schön gewachsen. Verehrte Tiger, heute habe ich kein Geschreibstil für euch. Ich habe...

00:44:58 Keins mehr, was in die Zeit passt. Vielleicht habe ich vor Weihnachten noch Zeit, eins zu schreiben. Hat Janik dir die beiden gezeigt? Ich hoffe, du hattest Freude daran. Hatten wir das, Janik? Geschreibst du von Feder Tegger? Ich weiß es nicht genau. Kannst du doch mal schauen später, gell? Es ist halt wahnsinnig viel, Feder Tegger, gell? Das weiß man dann nicht gleich auswendig.

00:45:27 Jean-Nickel, letzte Woche hattest du dich ja so gefreut über seltene Rosenzüchtungen, liebe Oma. Ein lieder Herz. Hier ist noch ein Bild wie die anderen als im Internet. Reine Wahnsinn, Kinder. Was alles gezüchtet wird. Also ich muss ehrlich sagen, am liebsten habe ich immer noch die roten Rosen. Aber ich bin total erstaunt, was alles gibt. Wir danken dir.

00:45:58 Hier sind noch zwei süße Früchte reingekommen, HDNK. Und Zwick ist auch ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und wenn es euch gefällt, bleibt bei uns.

00:46:10 Kakauchen schreibt guten Abend zusammen. Ich habe es nach langer Zeit mal wieder geschafft zur Oma zu kommen. Das Leben ist einfach zu schnelebig geworden. Ich hoffe, euch geht es allen gut. Ja, so durchwachsen. Geht es dir gut, Janik? Ja. Er hat auch sehr viel Arbeit und Prüfungen und so weiter.

00:46:33 Sammy, kann ich gerne machen. Ich sitze schon mein Leben lang im Rolli, aber das hindert mich nicht daran, eigene Pferde zu haben, auch wenn viele dachten, es sei für Rollifahrer für mich zu gefährlich.

00:46:46 mit Pferden, aber die Pferde haben mir noch nie was getan. Und ein Lederherz, und das freut mich aber, nicht ein Leder, ein rotes Herz, freut mich aber ganz, ganz arg, dass du so lebensfroh bist und auch dadurch viel Freude hast. Schön, dass du da bist. Chris, unter dem Baum sitzt der Kater. Dann muss ich das nochmal holen, Chris. Ich habe den Kater nicht gesehen.

00:47:19 Ach, tatsächlich. Der ist schwarz. Ich sehe ihn jetzt. Aber ob ihr ihn sehen könnt, Janik, unter dem Baum? Kann man? Ja, Sie können. Ja? Schön, dass du es gesagt hast. So sah mein Schnupperle aus, meine Katze. Meine erste Katze in der Ehe. Und Maus bekommt einen Wassermarsch rein. Ich danke dir.

00:47:56 Anfani schreibt noch, ihr ist wirklich ein schönes Outfit heute, mal was ganz anderes als sonst. Ich? Ja. Aha. Ich habe eigentlich aus der Not eine Tugend gemacht. Ich habe so gefroren heute und es ist richtig warm jetzt. Danke dir. Peter Tiger, das waren die, wo ich dich markiert habe. Enkel Janik bei Unterhaltung.

00:48:26 Muss noch mal nachschauen, Janik, ja? Ich kann auch jetzt kurz nachschauen. Ganz schön. Dann brauche ich kurz das iPad. Brauchst iPad? Ähm, Lost MP3 spendet 100 Bits. Vielen, vielen Dank und einen schönen Abend für dich. Soll ich da noch was vorlesen in der Zeit oder was? Ähm. Da geht's schnell.

00:49:14 Jetzt bin ich, jetzt habe ich ganz einen Faden voll, jetzt ist die Nachricht hier weg. Ah, entschuldige. Ne, ich habe mich jetzt hier verklickt. Bei welcher Nachricht warst du zuletzt? Bitte? Bei welcher Nachricht warst du zuletzt? Weiß ich nicht mehr. Das vergesse ich schnell. Patz, Patz. Hier zu finden.

00:49:39 Gut, ich schau mal auf dem anderen PC. Alles klar. Hier kam noch eine Spenderin von Zwick und zwar 5 Euro. Frohe Weihnachten euch beiden. Vielen, vielen Dank. Wir freuen uns sehr darüber und frohe Weihnachten wünschen wir dir auch. Ich hoffe, wir sehen uns vorher noch ein paar Mal. Ich werde es wieder finden.

00:50:08 Ich zeig's dir nach dem Stream, dann ist es schon recht lang die Nachricht. Bitte? Ich zeig's dir nach dem Stream. Alles klar. Das wird's beste sein, gell? Ich schaff's noch nicht. Rena Paul schreibt, tolle Kombi mit Braun, total schick. Ich bewundere sie.

00:50:40 Ja, also Farbsinn habe ich wirklich sehr. Wir waren acht Kinder, mein Vater war Kunstmaler, unser Vater war Kunstmaler, und ich habe als einzige das Maltalent nicht geerbt. Aber zum Glück habe ich Farbensinn, wenigstens. Ich war immer sehr traurig darüber. Ich habe auch zum Beispiel

00:51:04 meiner Mutter eigentlich gesehen und hätte sogar meinen Vater eigentlich gesehen, weil ich, er war mein Alles. Aber Farben sind auch was Schönes. Und schreiben, schreiben kann ich auch. Das habe ich jetzt wirklich von der Mutter. Die war zwar eine Bauerntochter, aber sie konnte sehr viel gelesen und hat sehr viel geschrieben auch, wenn sie Zeit hatte. Und Farben schreibt, Farbsinn ist ja auch ein Teil vom Künstlersein.

00:51:34 Ja, es hat nicht jeder Farbsinn, das ist wirklich wahr. Und Sky Giera ist ein neues süßes Früchtchen. Wer für ein neues Früchtchen? Sky Giera. Willkommen und wenn dir es gefällt, bleib bei uns. Ich habe es jetzt gleich wieder. In Grisburg kriege ich noch Post, da freue ich mich auch. Das zweite Pferd. Also finde ich ganz, ganz toll, dass du so eine Lebensfreude hast.

00:52:16 Mit einem Pferden. Strecken hat er auch gehabt. Gletscherblick hatte ich. Weihnachtsstern. Wo hast du mich denn hin gefahren? Sabrina schreibt, ich sitze voll entspannt in meinem Sessel, genieße die Zeit bei euch. Das freut uns sehr. Das war die Absicht von Janik.

00:52:54 Und Anfangi schreibt gerade, ich höre so ein leises Ticken im Hintergrund. Das habe ich vorher noch nicht gehört. Das ist mein Wecker. Der nervt mich auch. Ja, aber der ist tatsächlich recht laut. Der ist laut. Ja, aber ich weiß nicht warum. Macht es was? Ich kann ihn weg tun. Soll ich ihn weg tun? Wir sehen uns ja gleich im Chat, ob es stört. Also gut, weg damit.

00:53:24 In eine Schublade. Vielleicht hört man dann immer so. Ja, mich stört er auch eigentlich, gell? Dann frag ich halt dich ab und zu nach der Uhrzeit. Ganz einfach. Schau weg. Der Ton. Jetzt ist er schon leiser. Ich denke mal, es passt. Wollen wir es noch leiser machen? Nein, nein, es passt schon, denke ich. Also klar, gut.

00:53:53 Wobei man hört es immer noch, glaube ich. Aber im Chat schreiben Sie, es ist jetzt gut. Also für die Zuschauer müsst es... Warte mal. Ich werde ihn in eine Schublade verballen. Es sind sogar zwei Wecker. Du fällst jetzt aber nicht um, gell? Das macht ja nämlich wahnsinnig gern, der Stock. Jetzt habe ich gerade gedacht, er ist noch leiser. Ist ja nett, gell? Nö, ich denke, es passt.

00:54:37 Wenn du möchtest, können wir auch so langsam mit dem... Ich hab's immer noch nicht, wo wir waren. Moment. Bitte, Lennig schreibt, der Wecker geht ober auf den Wecker. Sehr gut.

00:54:54 Quinn, hallo liebe Marmeladenoma, ich habe vor ein paar Monaten bis jetzt einem Jahr deinen Stream entdeckt und gucke jetzt oft so, wie du Märchen vorliest. Ich finde die Idee von euch beiden echt toll, dass ihr sowas auf die Beine gestellt habt. Janik hat es erfunden, da war er 15 Jahre alt. Ich habe noch ein paar Fragen. Auf welcher Schule warst du früher? Ja, das ist ein, ein, ein, eine, eine, eine, eine...

00:55:22 wunde Stelle in mir. Ich war eigentlich auf einer Begabten-Schule vor dem Krieg.

00:55:32 Und die wurde dann geschlossen. Und ich konnte dann nicht mehr in eine Oberschule gehen, weil das Geld gekostet hat. Und das hatten wir nicht. Wir waren acht Kinder. Also musste ich zurück in die Volksschule. Und das war sehr bitter für mich. Alles, was ich kann und weiß, habe ich von meinem lieben Vater und vom Lesen, Lesen, Lesen. Das war so mit der Schule.

00:56:01 Von allen Pflanzen, was ist deine Lieblingspflanze? Eigentlich die Rose und danach habe ich auch die Buntnesseln sehr gerne. Sammy, wenn du noch Fragen hast, gerne her damit, liebe Marmeladenoma. Ich werde mal überlegen, was ich da noch zu fragen habe. Sascha, auf der Stuhlberger Burg findest du den kleinen Weihnachtsmarkt. Du bringst in letzter Zeit ganz tolle Sachen, Sascha. Bild 1.

00:56:37 Und dann reden wir über Pause, Janik, ja? Bild zwei. Drei Bilder zeige ich immer, Sascha, gell? So, das ist das dritte Bild. Vielen Dank. Und jetzt können wir darüber reden, ob wir ratzfatz aufhören damit oder ob wir jeder noch drei machen. Du entscheidest, Janik. Wir können noch drei machen, ja. Fängst du an?

00:57:18 Jana Paul fragt, wann kann man Marmeladen Oma mal live sehen? Wann kann man was? Wann kann man dich mal live sehen, also vor Ort? Nimmer mehr. Früher waren wir bei, was waren das für Veranstaltungen, wie wir beim Fernsehen waren oder bei anderen Firmen.

00:57:42 oder wenn wir Videos gemacht haben draußen, da konnte man mich schon live sehen, wenn man gerade in der Nähe war. Aber heute, ich kann eigentlich nicht mehr übernachten und finde nichts mehr statt in der Hinsicht, Janik, oder? Ist momentan nichts geplant. Nichts geplant. Ich kann halt auch kaum noch gehen.

00:58:10 Deshalb ist das jetzt alles mehr oder weniger ans Haus gebannt Aber wir waren sehr sehr viel unterwegs, gell Da gibt es doch genug Videos, ja nicht? Gibt es viele Videos, ja? Sag mal das bitte Ja, bei Youtube einfach mal auf dem Kanal Marmeladen umschauen, da gibt es ganz viele Videos mit Events Ja, dann könnt ihr mich auch Videos sehen, gell Was zeigt er Christa? Chris? Was ist das für ein Tier? Ist das eine Katze, oder?

00:58:49 Eher nicht, was will ich dir sagen? Sieht eher wie ein Wildtier aus, oder? Ist eine Katze. Na dann, dann danke ich dir.

00:59:02 Mino, danke, dass du meiner Mutter für die Herzoperation eine Kerze anzündest. Nur eine Kerze am Sonntag reicht übrigens, denn am Montag ist die OP schon ganz früh morgens. Ich zünde bei mir auch ein Kerzsinn für euch an. Ein lila Herz, dass die Gürtelrose schnell besser wird und für Janik seine Hausarbeiten. Hast du gehört, Janik?

00:59:24 Dankeschön. Und ein Applausherz, ich danke euch ihr Lieben, ein Smiley und nochmal ein lila Herzchen. Danke, danke, Mino. Danke. Das wird alles geschehen, gell? Habe ich jetzt zwei oder eins? Eins nicht, gell? Ich glaube zwei, ja. Zwei. Also gut, Christ, da ist jemand sehr müde, nach der Smiley Leon ist auch schon zehn Jahre alt.

00:59:52 Ja, das war eine ordentliche schwarze Katze, gell? Gut.

00:59:58 Dann habe ich meine drei und du? Ich lese noch eines vor. Lehmag Pandas fragt, wann ist Marmeladen zum ersten Mal geflogen und welches Flugzeug war es? Ich war ein einziges Mal geflogen und zwar von hier nach Berlin. Und bin ich so begeistert vom Fliegen. Mir wird es furchtbar schwindlig. Ich muss es nicht haben. Ein einziges Mal.

01:00:30 Federtiger, einen schönen dritten Advent euch allen und damit muss ich wahrscheinlich aufhören, gell, Janik? Wir haben noch eine zweite Fragerunde. Wir haben noch eine zweite Fragerunde, ja. Dann kommt jetzt die heilige Nacht. Heißt das? Dritte Märchen, ja.

Zweite Fragerunde und persönliche Geschichten

01:01:05

01:01:05 Die heilige Nacht. Es war an einem Weihnachtstag. Alle waren zur Kirche gefahren, außer Großmutter und mir. Ich glaube, wir beide waren im ganzen Hause allein. Wir hatten nicht mitfahren können, weil die eine zu jung und die andere zu alt war. Und alle beiden waren wir betrübt, dass wir nicht zum Metgesang fahren und die Weihnachtslichter sehen konnten.

01:01:32 Aber wie wir so in unserer Einsamkeit saßen, fing Großmutter zu erzählen an. Es war einmal ein Mann, sagte sie, der in die dunkle Nacht hinausging, um sich Feuer zu leihen. Er ging von Haus zu Haus und klopfte an. Ihr lieben Leute, helft mir, sagte er, mein Weib hat eben ein Kindlein geboren und ich muss Feuer anzünden, um es und den Kleinen zu erwärmen.

01:02:00 Aber es war tiefe Nacht, sodass alle Menschen schon schliefen, und niemand antwortete ihm. Der Mann ging und ging, und endlich erblickte er in weiter Ferne einen Feuerschein. Da wanderte er diese Richtung zu und sah, dass das Feuer im Freien brannte. Eine Menge weißer Schafe lag rings um das Feuer und schlief, und ein alter Hirt wachte über die Herde.

01:02:26 Als der Mann, der Feuerlein wollte, zu den Schafen kam, sah er, dass drei große Hunde zu Füßen des Hirten roten und schliefen. Sie erwachten alle drei bei seinem Kommen und sperrten ihre weiden Rachen auf, als ob sie beißen wollten.

01:02:42 Aber man vernahm keinen Laut. Der Mann sah, dass sich die Haare auf ihrem Rücken sträubten. Er sah, wie ihre scharfen Zähne funkelten, weiß im Feuerschein, und wie sie auf ihn losstürzten. Er fühlte, dass einer nach seiner Hand schnappte und dass einer sich an seine Kehle hängte. Aber die Kinnladen und die Zähne, mit denen die Hunde...

01:03:05 beißen wollten, gehorchten ihnen nicht, und der Mann liebte nicht den kleinsten Schaden. Nun wollte der Mann weitergehen, um das zu finden, was er brauchte. Aber die Schafe lagen so dicht nebeneinander, Rücken an Rücken, dass er nicht vorwärts kommen konnte. Da stieg der Mann auf die Rücken der Tiere und wanderte über sie hin dem Feuer zu. Und keins von den Tieren wachte auf oder regte sich. So weit hatte Großmutter

01:03:33 ungestört erzählen können. Aber nun konnte ich es nicht mehr lassen, sie zu unterbrechen. Warum regnen sie sich nicht, Großmutter? fragte ich. Das wirst du nach einem Weilchen schon erfahren, sagte Großmutter und fuhr mit ihrer Geschichte fort.

01:03:49 Als der Mann fast beim Feuer angelangt war, sah der Hirt auf. Es war ein alter, mürrischer Mann, der unwirsch und hart gegen alle Menschen war. Und als er einen Fremden kommen sah, griff er nach seinem langen, spitzigen Stabe, den er der Hand zu halten pflegte, wenn er seine Herde hütete, und warf ihn nach ihm. Und der Stab fuhr

01:04:11 zischend gerade auf den Mann los. Aber ehe er ihn traf, wichert er zur Seite und zaust an ihm vorbei, weit über das Feld.

01:04:20 Als Großmutter so weit gekommen war, unterbrach ich sie abermals. Großmutter, warum wollte der Stock den Mann nicht schlagen? Aber Großmutter ließ es sich nicht einfallen, mir zu antworten, sondern fuhr mit ihrer Erzählung fort. Nun kam der Mann zu den Hirten und sagte zu ihm, guter Freund, hilf mir und leih mir ein wenig Feuer. Mein Weib hat eben ein Kindlein geboren und ich muss Feuer machen, um es und den Kleinen zu wärmen.

01:04:48 Der Hirt hätte am liebsten Nein gesagt, aber als er daran dachte, dass die Hunde dem Manne nicht hatten schaden können, dass die Schafe nicht vor ihm davon gelaufen waren und dass sein Stab ihn nicht fällen wollte, da wurde ihm ein wenig bange und er wagte es nicht, dem Fremden das abzuschlagen, was er begehrte. Nimm so viel du brauchst, sagte er zu dem Mann.

01:05:12 Aber das Feuer war beinahe ausgebrannt. Es waren keine Scheide und Zweige mehr übrig, sondern nur ein großer Gluthaufen, und der Fremde hatte weder Schaufel noch Eimer, worin er die roten Kohlen hätte tragen können.

01:05:27 Als der Hirt die sah, sagte er abermals, nimm so viel du brauchst, und er freute sich, dass der Mann kein Feuerweg tragen konnte. Aber der Mann beugte sich hinunter, holte die Kohle mit bloßen Händen aus der Asche und legte in seinen Mantel.

01:05:44 und weder versenken die Kohle seine Hände, als er sie berührte, noch versenken sie seinen Mantel. Sondern der Mann trug sie fort, als wenn es Nüsse oder Äpfel gewesen wären. Aber hier wurde die Märchenerzählerin zum dritten Mal unterbrochen. Großmutter, warum wollte der Kohle den Mann nicht brennen? Ich muss dich auch kurz unterbrechen. Bitte?

01:06:05 Und zwar hat Kaiser Live uns mit 572 Zuschauern geradet. Ach, der reine Wahnsinn heute. Vielen, vielen Dank. Ja, aber mehr als zwei können wir nicht machen, oder? Genau, es gibt nachher noch zwei Zusatzmärchen für die Raide. Alles klar. Und wir danken euch, wir danken euch.

01:06:28 Das wirst du schon noch hören, sagte Großmutter, und dann erzählte sie weiter. Als dieser Hirt, der ein so böser, mürrischer Mann war, dies alles sah, begann er sich bei sich selbst zu wundern. Was kann dies für eine Nacht sein, wo die Hunde nicht beißen, die Schafe nicht erschrecken, die Lanze nicht tötet und das Feuer nicht brennt? Er rief den Fremden zurück und sagte zu ihm, was ist dies für eine Nacht, und woher kommst du, und warum?

01:06:57 Wie kommt es, dass alle Dinge dir Barmherzigkeit zeigen? Da sagte der Mann, ich kann es dir nicht sagen, wenn du selber es nicht siehst. Und er wollte seiner Wege gehen, um bald ein Feuer anzünden und Weibenkind wärmen zu können. Aber da dachte der Hirt, er wollte den Mann nicht ganz aus dem Gesicht verlieren, bevor er erfahren hatte, was dies alles bedeutete. Stand auf.

01:07:24 und ging nach, bis er dorthin kam, wo der Fremde daheim war. Da sah der Hirt, dass der Mann nicht einmal eine Hütte hatte, um darin zu wohnen, sondern er hatte sein Weib und sein Kind in einer Berggrotte liegen, wo es nichts gab als nackte, kalte Steinwände. Aber der Hirt dachte, dass das arme, unschuldige Kindlein vielleicht dort in der Grotte erfrieren würde.

01:07:49 Und obleich er ein harter Mann war, wurde er davon doch ergriffen und beschloss, dem Kinde zu helfen. Und er löste sein Ränsel von der Schulter und nahm daraus ein weiches, weißes Schafvillat vor. Das gab er dem fremden Manne und sagte, er möge das Kind darauf bitten. Aber in demselben Augenblick, in dem er zeigte, dass auch erbarmartig sein konnte, wurden ihm die Augen geöffnet und er sah, was er vorher nicht hatte sehen können.

01:08:19 Er sah, dass rund um ihn ein Dichterkreis von kleinen, silberbeflügenden Englein stand, und jedes von ihnen hielt ein Seidenspiel in der Hand, und alle sangen sie mit lauter Stimme, dass in dieser Nacht der Heiland geboren wäre, der die Welt von ihren Sünden erlösen solle.

01:08:38 Da begriff er, warum in dieser Nacht alle Dinge so froh waren, dass sie niemandem etwas zuleide tun wollten. Und nicht nur rings um den Hirten waren Engel, sondern er sah sie überall. Sie saßen in der Grotte und sie saßen auf den Bergen und sie flogen unter dem Himmel. Es haben Luft geschluckt.

01:09:03 Und sie kamen in großen Scharen über den Weg gegangen. Und wie sie vorbeikamen, blieben sie stehen und warfen einen Blick auf das Kind. Es herrschte Jubel und Freude und Singen und Spiel. Und das alles sah er in der dunklen Nacht, in der er früher nichts zu gewahren vermucht hatte. Und er wurde so froh, dass seine Augen geöffnet waren, dass er auf die Knie fiel und Gott dankte.

01:09:30 Aber als die Großmutter so weit gekommen war, seufzte sie und sagte, aber was der Hirte sah, das könnten wir auch sehen, denn die Engel fliegen in jeder Weihnachtsnacht unter dem Himmel, wenn wir sie nur zu gewahren vermögen. Und dann legte die Großmutter ihre Hand auf meinen Kopf und sagte, dies soll sie da merken.

01:09:51 Denn es ist so wahr, wie dass ich dich sehe und du mich siehst. Nicht auf Lichter und Lampen kommt es an. Es liegt nicht an Mond und Sterne und Sonne, sondern, was Not tut, ist, dass wir Augen haben, die Gottes Herrlichkeit sehen können. So, das war das. Wie viele Märchen jetzt? Das dritte Märchen.

01:10:16 Das dritte, ja. Jetzt kommt das vierte Märchen. Und ein paar süße Früchtchen kamen noch rein. Schiener Wulf spendet 1 Euro, schreibt, auch diese Woche kommt der Geliebte 1 Euro. Vielen Grüße an euch alle und eine schöne Vorweihnachtszeit. Das danken wir, wir wünschen wir dir auch von ganzem Herzen.

01:10:37 Krabplatte spendet 5 Euro Wir danken dir sehr Und Haruaki ist ein neues süßes Früchtchen Willkommen in unserer Gefilde, dann bleib bei uns

01:10:52 Weiter, will ich weitermachen? Das vierte Märchen? Ja, jetzt kommt das vierte und danach noch eine Fragerunde Und ich lese dann auch noch was vor aus unserem Buch, ja? Also jetzt kommt das vierte Märchen, die glückliche Tanne Und wo haben wir die glückliche Tanne? Jetzt müssen wir mal schauen Ja, wo ist sie denn, die glückliche Tanne? Da war sie, glaube ich

01:11:44 Nee, ist es nicht. Habe ich es jetzt verlegt. Kannst du auch ein iPad aufmachen, wenn du möchtest. Die glückliche Tanne heißt es. Vielleicht finde ich es aber noch schnell. Warte mal. Ja, ich habe es, Janik. Ich habe es, danke. Es kam die Zeit der kürzesten und dunkelsten Tage im Jahr.

01:12:13 Schon fielen einzelne dicke Schneeflocken, der Wald stand niedergeschlagen da und rauschte traurig. An einem Nachmittag erschienen auf der schönsten Lichtung des Waldes einige Menschen, sie gingen umher und schauten sich die Lichtung an, die schon seit Lamm keine Menschen mehr gesehen hatte. Sie musterten die Tannenbäume, die die Lichtung säumten und blieben bei einer Tanne stehen. Diese passt am besten, sagten die Menschen.

01:12:41 Die Tanne erschrak und zitterte an allen Ästen und Nahtbärlen. Die benachbarten Bäume und Sträucher richteten ihre neugierigen Blicke auf sie. Was kommt jetzt? Soll diese Tanne, wie es jedes Jahr im Winter mit einer Tanne passiert, gefällt und in die Stadt gebracht werden? Aber nein, diese Menschen kamen ohne Axt, sondern mit Körben voller schöner, interessanter Dinge.

01:13:07 Und ein Mensch hatte sogar eine Leiter dabei.

01:13:11 sich um die Tanne herum und begannen sie zu schmücken. Sie behängten sie mit bunten Schmuck und brachten Kerzen an. Die Tanne wurde so schön und hübsch, dass sie schon einer Märchenkönigin ähnelte. Sie bekamen sogar noch eine Krone obendrauf. Alle Bäume um sie herum konnten sich nicht satt sehen und verstehen, was geschehen war. So etwas in diesem Wald war noch...

01:13:37 So etwas war in diesem Walde noch nie vorgekommen. Es dämmerte. Bei der Stadtseite ertönte Musik und eine bunte Schar fröhlicher und schön gekleideter Menschen erschienen auf der Lichtung. Es waren Kinder, junge Leute und Menschen jeden Alters dabei.

01:13:54 Sie hatten Körbe und Laternen. All diese Menschen kamen zur Tanne und umringten sie. Die Kerzen gingen an und ließen den Baumvork auf dem Essen der Tanne erstrahlen. Es klangen

01:14:08 melodische und fröhliche lieder die kinder unterhielten sich laut der ganze wald freute sich als ob er aus einem schlaf aufgewacht wäre sogar vögel und tiere schauen sich aufmerksam alles von weitem an und wunderten sich über die noch nie erlebten augenblicke der freude dann ertönte unerwartet eine seltsame stimme die menschen richteten ihre blicke auf den lichtungsrand woher die stimme kam

01:14:35 Aus der Tiefe des Waldes erschien langsam ein ungewöhnliches Geschöpf mit einem weißen Bart und trug auf seiner Schulter einen großen Sack. Er kam zum Tannenbaum und begrüßte alle Kinder und alle Gäste. Es war der Weihnachtsmann. Und dann, das war's Ende. Es war der glückliche Tanne. So, und jetzt war das vierte.

Erzählung aus dem Buch: Flucht aus dem Krieg

01:15:08

01:15:08 Und jetzt sollte ich eigentlich vor der zweiten Fragerunde das Vorlesen vom Buch, Janik, ja? Wir können auch das Buch vorlesen, wenn du möchtest, ja. Was hast du da jetzt gebracht? Das iPad für die Fragerunde. Ach so, ich mach's vor dem, gell? Ach so, war das auf mich stimmt, ich hab's ja auf dem iPad. Bist du eingeschlafen? Janik ist eingeschlafen.

01:16:08 Dann können wir lang warten. Warte mal. Das ist aber nicht, Janik. Ich hab doch... Doch, das müsste sein. Nee, ich sollte doch vorlesen. Du hast, glaube ich, wieder falsch. Du musst von links nach rechts. Ja. Entschuldige. Das müsste schon das richtige Kapitel sein.

01:16:49 Das ist das, wo das nächste Zeichen drin war, von dir. Hab ich irgendwie gedacht. Es soll das sein, wo, ähm, was ein Fenster stieg, weißt du? Das müsste es doch sein. Gib noch mal kurz das Buch. Das Alp. Hab ich dich ganz verwirrt, du? Nee, das ist das Richtige. Was ist das Fenster? Ja, schau, das ist ja das hier. Was ist das Fensterstieg? Ah ja, jetzt ist es. Entschuldige.

01:17:19 Jetzt habe ich die Schulter weg. Von rechts nach links wischen? Jetzt habe ich es ja. Ja, nichts ist schon nicht da. Doch, das ist das Richtige. Ja, aber jetzt kommt bitte das andere. Nein, das ist das Richtige. Ach, bitte holen wir es nochmal. Mit dem Text, aber bitte. Ich finde es nicht. Das war Nachträgtszeit, was man da gezeigt hat. Das ist schon das Richtige.

01:17:53 Und jetzt müssen wir nach links streichen. Von rechts nach links, ja. Jetzt bin ich aber gespannt. Aber es kommt noch ein Wassermarsch davor rein von Anfani. Ich danke dir. Da steht aber aufrichtige Reue und Verzeihen, Hörnig. Also das ist das Kapitel, was du mir markiert hast.

01:18:30 Du kannst es ja einfach mal vorlesen, es wird schon das Richtige sein. Ich sehe schnell, ich sollte aus dem Fenster steigen. Also dann mache ich halt das in Gottes Namen. Jetzt nicht, Janik. Ja, dann lehnt es einfach vor, das müsste schon passen. Ich kann was anderes vorlesen. Das ist was anderes. Da ist recht, ja. Kommt aber erst am Ende.

01:19:38 Nach allen Abschieden traten zwei Männer in mein Leben. Der eine hieß Mahatma Gandhi, der andere Harald. Ich liebte sie beide, meine Zuneigung zu Mohandas, Karam.

01:19:57 Ich bin in Mahatma Gandhi, wie er mit vollem Namen hieß, war mir platonischer Art. Er eröffnete mir neue Welten, wurde für mich eine Quelle der Inspiration. Ich bewunderte, wie mutig und entschlossen Gandhi seine Nation Indien in die Unabhängigkeit geführt hatte.

01:20:15 Seine Liebe zu Mensch und Natur beeindruckte mich sehr und es ist wohl dieser großen Seele zu verdanken, dass ich letztlich die Entscheidung traf, mich vegetarisch zu ernähren. Mahatma Gandhi war der Gegenentwurf zu allem, was uns in der untergegangenen Zeit im sogenannten tausendjährigen Reich aufgezwungen worden war. Und was wir Kindern mangels Vergleichsmöglichkeiten als gegeben haben,

01:20:42 und alternativlos angesehen hatten. Gandhi brachte mir den Glauben an die Menschheit zurück. Haraldin des sollte mein Ehemann werden.

01:20:52 Wie ich hatte eine Stiefmutter, die wenig zum Familienglück beitrug. Er liebte wie ich Musik und als er mir an der Alp mit seinem wunderschönen Tenor zur Gitarre Lieder vorsang, war es um mich geschehen. Wie um den Königssohn, der von Rapunzels Gesang so verzaubert war, dass er sie unbedingt heiraten wollte.

01:21:14 Bei der Kapelle, die sich unweit vom Albuwerb fand, gab es eine Senke in der Wiese. Dort lagen wir oft, blickten in den Sternenhimmel und malten uns eine Welt aus, in der man sich wieder zu Hause fühlen konnte.

01:21:28 Harald war mit gerade 18 Jahren aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft gekommen. Er wog noch 45 Kilo und seine berufliche Zukunft war, wie für die meisten Menschen in dieser Zeit, ungewiss. Sein Vater, ein bordkarger und pedantischer Mann, war ihm kein Vorbild.

01:21:46 Harald und ich, wir waren zwei Überlebende, sie sich aneinander geklammert hatten. Auch wenn die Welt um uns herum keinen Anlass gab, zuversichtlich in die Zukunft zu sehen, so hatten wir doch uns beide. Und bald sollten wir schon zu Tritt sein. Unser erster Sohn war unterwegs. Soll ich jetzt aufhören und noch ein Stück lesen? Sagst du?

01:22:11 Als frisch vermähltes Paar zogen wir in Haralds Elternhaus in Rübhor am Rande der Stadt. Eine Entscheidung, die sich als Folgen schwer herausstellen sollte. Die Charaktereigenschaften von Haralds Vater kamen offen zum Tragen.

01:22:27 Missmutigkeit, Kranteleien, Vorschriften, Geiz, Seizorn. Auf Einzelheiten will ich verzichten. Wir wurden beengt in einem Zimmer im Erdgeschoss und durften die Küche des Hauses mit benutzen. Obwohl mein Schwiegervater, ein pensionierter Maschinenkonstrukteur, über genügend Geld verfügte, musste mein Mann von seinem kleinen Einkommen

01:22:50 als Auszubildender in einem Büro einen nicht geringen Betrag abgeben. Wir lebten in einer Atmosphäre der Bedrückung und ich hatte nicht die Absicht, unser Kind, das in mir heranwuchs, in einem solchen Umfeld aufzuziehen. Wir sahen uns gezwungen, neue Wege zu beschreiten. Um keine weitere Zuspitzung zu provozieren, beschlossen wir, in einer heimlichen Aktion das Haus zu verlassen.

01:23:16 ein umzug durch die haustür erschien gewagt wir könnten leicht entdeckt werden es blieb nur das fenster im erdgeschoss mein mann klitterte hinaus ich reichte ihm unsere wenigen habseligkeiten zu schließlich hieften wir die wände des schranks den wir

01:23:33 konspirativen Umständen und sehr leise in seine Einzelteile zerlegt hatten, ins Freie. Zuletzt kletterte ich, hochschwanger, wie ich war, hinaus. Wir beloten den dritten Wagen, den Harald besorgt hatte, und legten dann die zehn Kilometer von Rüppur in die Tannhäuser Straße in Karlsruhe-Mühlburg zu Fuß zurück.

01:23:53 Mein Mann zog den Baden hinter sich her, ich schob von hinten, dann war unsere Mission Flucht auf leisen Sohlen beendet. Und das könnt ihr lesen in meinem Buch, in unserem Buch, was ihr hier stehen seht. So, das war jetzt das. Hast du es erwischt? Jetzt kommt die zweite Fragerunde, oder?

Dritte Fragerunde und Reflexion

01:24:28

01:24:28 Sehe ich das richtig? Das siehst du richtig, ja. Wie kann man ein süßes Früchtchen rein streifen? Fee isst 68 Monate ein süßes Früchtchen. Schreibt liebe Marmeladenoma, Janek, Chat. Auf jeden Fall die Marmeladenoma. Auf jeden Fall die lieben Menschen der Märcheninsel.

01:24:51 die mit mir die 68 Monate erlebt haben. Wie oft habe ich hier Trost und Verständnis erlebt, wie oft durfte ich auch Freude bringen. Danke an alle eure Schleifenfee. Das freut uns ganz arg, Schleifenfee. Ich glaube, ich habe es wieder, dass dir so gut gefällt. Und du bist auch ein ganz, ganz treuer Fan. Warte mal, ich habe es noch nicht, aber ich war...

01:25:32 Und hier noch eine Züchtung, auch aus dem Internet. Angeblich ist das auch so ohne KI-Bearbeitung. Sehr schön, ja. Noch nie gesehen, sieht aus wie Schmetterlinge. Wunderbar.

01:25:57 Sailor Venus Moon, oh, ist das ein Name, Sailor Venus Moon, haben Sie schon eine Litschi mal gegessen? Habe ich schon eine Litschi gegessen, Janik? Weiß ich gar nicht. Ich weiß es auch nicht. Ich kann mich nicht entsinnen, wirklich nicht. Ein tolles Nickname hast du. Boris Gaming, hi Marmeladenoma, weißt du, wie man ein Buch schreibt?

01:26:25 Gerade habe ich doch etwas vorgelesen aus diesem Buch. Habe ich das richtig geantwortet, Janik? Danke. An Fani, wir haben auch im Wohnzimmer, ist ein bisschen passender umgebaut, für den Winter die Woche. Nicht so extrem viel Weihnachtliches, aber dafür trotzdem so, dass es sich warm anfühlt, wenn man es anschaut. Und ein lila Herz. Ja, siehst sehr gemütlich aus. Gefällt mir. Ich danke dir.

01:27:08 Sascha Frings, ich war auch wieder mal im Kino. Diesmal in Wicked, eine Musicalverfilmung. Kennst du das Musical? Nein, leider nicht. Es wird in zwei Teilen verfilmt. Der erste endet nach dem Lied frei und schwerelos. Das erste Bild klingt nicht schlecht. Und das zweite Bild.

01:27:48 Scheint sehr schön zu sein, Sascha. Ich danke dir. Juni wäre es ab, hallo liebe Marmeladenoma und Märcheninselbewohner. Ich bin gerade schon ganz genervt von den Idioten, die seit Anfang des Monats jeden Abend mehrere Böller um mein Haus herum zünden. Aufgrund meines...

01:28:12 Also ich mag...

01:28:34 Das auch nicht. An Silvester mache ich immer die Roläden zu. Mich erinnert es eben auch an den Krieg. Ich finde es auch sinnlos. Und vor allem kostet es eine Unmasse Geld und Umweltverschmutzung. Ich bin da ganz deiner Meinung.

01:29:00 Da steht Marmelade App, today it, äh, Wort von der Blacklist erkannt. Was ist da? Das kannst du überspringen. Bitte? Einfach überspringen. Überspringen. Stephanie Jasmin schreibt, hallo, einen schönen Adventsamstagabend. Alles Gute, die Marmelade-Nummer und allen anderen hier ebenfalls. Und das wünschen wir dir auch.

01:29:25 Karin Fox, hallo liebe Marmeladenoma, mittwochs habe ich meine Resultate zurückbekommen. Ergebnis schwere Depression. Empfehlung, Besuch beim Psychiater. Das war ein nettes Geburtstagsgeschenk. Danach hat zu Hause mein Bruder samt Kegel auf mich gelauert und mich zum Essen ausgeführt. Anschließend durfte ich mir im Zoo die Beine vertreten und war heilfroh, als ich eine Toilette vorfand.

01:29:51 Ich war für diesen Anlass zu schlecht begleitet und dauernd verrutschte meine Kleidung. Den Besuch beim Esel verweigerte ich, da mein Sprunggelenk sich schön langsam bemerkbar machte. Als mich meine Schwägerin fragte, ob mir der Besuch im Zoo gefallen hätte, entgegnete ich ihr, dass ich froh bin, dass wir nach Hause fahren. Hatte Hamsraud doch bestimmt sehr gut gemeint, Karin Fox, weißt du. Während der Fahrt krabbelte meine kleine Nichte immer fort.

01:30:21 Ja, und brumm, brumm, der Esel ist ihr Starr, gefolgt von den Affen. Kaum war der Kaffee auf dem Tisch, schneide meine Patentante samt Keksteller in die Stube. Wir sangen einige Kirchenlieder, bis mein Bruder der Schädel brummte. Dann erzählte sie von ihrem kaputten Backrohr und das sie mit einem Besen verkeilt, um es überhaupt benutzen zu können. Als sie gefahren...

01:30:47 ist, habe ich Vater angewiesen, ihr ein gebrauchtes Gerät zu organisieren. Dich auch, sie fiel ihr mager aus, da nicht genug Saumeisen vorhanden waren. Wir haben je eine halbe gegessen, was ist denn Saumeisen? Dass Mutter noch etwas übrig blieb, weil sie noch zur Kurve musste. Ja, Schatzle, bist ein bisschen arg negativ, die ist bestimmt gut gemeint mit dir, denkst du nicht?

01:31:19 Die Nachteule. Mein Liebte fand es lustig, meine Tiere anzuziehen, und lacht der Smiley. Sailor Venus Moon. Oh, Entschuldigung. Was soll das sein? Still durcheinander. Alles sehr, sehr negativ.

01:32:06 Dann warte ich zehn Jahre, um einen guten Content aufzubauen. Ich werde mich doppelt so viel anstrengen, um irgendwie meine Aufrufe und meinen YouTube-Kanal besser zu gestalten. Aber trotzdem danke für den Hinweis. Schließe werde ich irgendwann eine berühmte Modedesignerin. Dann bin ich fest entschlossen und werde mich auf jeder einzelnen Ebene anstrengen.

01:32:35 Und dann kommt noch Chris Block. Und am besten keinen persönlichen Austausch hier im Fragerunde-Channel, sonst kommen Marmeladen immer durcheinander. Ja, ich bin schon durcheinander gekommen, Chris. Am besten im Kanal Unterhaltung. Das danke ich dir, dass du das sagst, Chris Block.

01:32:55 Ja, ja.

01:33:21 Alles ist mal das erste Mal, Schanzelle. Ist ja weiter nicht schlimm, gell? Oder? Und von Viert hier kam noch ein Wassermarsch rein. Wassermarsch? Ja, ich danke dir. Ah, Anfanny, ich habe das nicht übersehen. Das war einfach zu lang. Von der Karen Fox. Es kann ja nicht einer eine ganze Seite bringen, weißt du?

01:34:07 Black Tea Addict, ich habe mir heute einen Haufen Stickers gekauft, die aussehen wie Süßigkeiten und Bienen. Ich werde gleich noch Fotos reinschicken, aber so seltsam das klingt, war es heute ein echtes Highlight. Gut. Jessie, Odin und Freya wünschen einen schönen Abend und ein lilaherz. Und das ist jetzt mal wieder was sehr Erfreuliches. Ich danke dir.

01:34:43 Chris fragt, gab es nicht auch mal eine Geschichte, dass Marmeladen auch mal was im Tiefkühlschrank wiedergefunden hat? Ihre Brille oder so? Ich glaube das Telefon oder so was. Ja, ja, ja. Ich bin sehr vergesslich geworden. Ich bin nicht dement, aber vergesslich. Ich kann mich zurückdenken bis zum dritten Lebensjahr, aber jetzt hier und täglich, da vergesse ich manches.

01:35:10 Ich gehe halt mal in einen anderen Raum, um was zu holen, und dann weiß ich nicht mehr was. Dann muss ich zurück, und dann fällt mir das wieder ein. Ich bin halt jetzt schon eine alte, alte Frau. Schleifenfee. Blumen, Blumen, Blumen. Vielen, vielen Dank. Ich war heute mit Freunden auf dem Weihnachtsmarkt. Welch eine Tanne.

01:35:58 Das ist auch eines der Dinge, ich danke dir, die jetzt auch vorbei sind für mich, weil ich kann eigentlich gar nicht mehr so richtig raus. Aber ich habe es gehabt, ich habe es gehabt, ich habe so eine lange Zeit leben dürfen. Das ist schon wirklich wunderbar. Ich habe nichts, ja, Nick. Und ich habe auch keine Uhrzeit, sagst du mir die mal? 21.36 Uhr. Ja, das geht ja noch, gell?

01:36:29 Das fette Hund schreibt, ich bin auch sehr vergesslich, ich weiß gar nicht, wie das gehen soll, wenn ich mal so alt bin wie die Marmeladen-Oma. Mit dem Gehen? Mit der Vergesslichkeit. Ach Gott, ich sage immer, wenn ich nur nicht dement werde, das will ich bei Gott nicht. Aber vergesslich, Gott, dann geht mal zweimal in den gleichen Raum oder steht einem eigentlich zu, was er alt ist. Nimm es einfach hin dann.

01:37:02 Scheifenvieh, gerne habe ich dir geantwortet. Herr Karin Fox, es tut mir leid, dass ich so schlecht drauf bin. Ich muss wohl mehr an mir arbeiten. Vielleicht ist meine lange Geschichte wirklich besser in der Unterhaltung unterzubringen. Ja, Herr Karin Fox, es geht ja nicht, dass einer Seite um Seite schreibt hier.

01:37:27 Man muss schon richtig ein Gefühl dafür haben, was hier reinpasst. Sei mal nicht böse, Karin Fox. Und wir wollen hier doch einen Abend der Erholung haben. Hoffentlich verstehst du mich. Gell?

01:37:48 Peter Lemming schreibt, ich bin Teilzeitvergesslich. Ich weiß nicht, was ich letzte Woche gekocht habe, aber Dinge, die ich lese, behalte ich sehr gut im Kopf. Ja, ich auch. Und das ist ja wichtig. Das ist wichtig. Blektätekt, das sind die Aufkleber und mein Informatikzeug. Zudem bin ich auch sehr vergesslich, wobei ich vermute, dass das FML mit meinem Umdiagnostiert sind und auch nicht sicher.

01:38:22 ADHS zusammenhängt oder nicht Tickers, Entschuldigung. Wir danken dir. Ich habe nichts, Janik. Hast du etwas? Ali von Ende schreibt Hallo und schönen Abend an alle. Und dir auch. Noch so ein treuer Fan.

01:38:58 Sascha, wie geht es die Vorgeschichte zum Zauberer von Oz, den ich mir als Märchen wünsche, das kann man nicht vorlesen, oder? Zauberer von Oz? Ich weiß es gerade gar nicht

01:39:15 Es geht um die beiden Hexen und wie sie diese geworden sind. Janik schaut mal nach, aber ich glaube nicht, dass wir das vorlesen können. Dabei kommt immer wieder eine Rassismus-Thematik durch. Elfhaber wird wegen ihrer grünen Haut ausgegrenzt und die sprechenden Tiere werden verfolgt. Es gibt auch Propaganda vom Zauber von O.

01:39:37 Oh, oh, was hat man denn da? Oz? Oz? Oz. Bitte? Oz. Oz, gegen diese Tiere. Die wiederum sind so cute. Elphabas Hebamme ist eine Bärin und der Arzt, der sie auf die Welt holt, ist eine Wölfin. Lebezeit, Sascha. Der Vater drückt sie gleich wegen der Hautfarbe.

01:39:57 der Hebamme in die Hand mit der Bitte sie aufzuziehen stellenweise ist es auch richtig düster Sascha, das kann man laut sagen hast schon schönere Sachen gebracht so, ich hab nichts mehr, Janik, du? Chris schreibt gerade noch, der Zauber von Ost ist geschützt, glaube ich ja, das glaube ich auch Sascha, das glaube ich auch

01:40:31 Wir haben noch die Zusatzmärchen für die Raider. Wünsche was anderes Sascha, gell? Soll ich da aufhören mit der Dings schon? Wenn nichts kommt, ja. Sag mal bitte eine, Luca habe ich auch überlesen, schreibt er. Muss ich nochmal schauen. Manchmal

01:40:58 Ja, Luca, entschuldige, das ist durch das Zauber von uns passiert. Ich entschuldige mich. Hey Marmeladenoma, lange nicht mehr in deinem Stream gewesen. Ganz vergessen, was für eine schöne Atmosphäre das hier ist. Liebe Grüße von mir und meiner Freundin. Und ich grüße euch ganz herzlich zurück, Luca.

01:41:25 Blauauge schreibt, liebe Marmeladenoma, heute bin ich ganz spät dran, aber ich wollte wenigstens noch allen einen schönen dritten Advent wünschen. Wir mussten unser Aquarium machen, weil sich ganz viele Algen gebildet haben und nun sind wir noch im Saubermachen. Aber ich möchte doch keinen Samstagabend bei dir verpassen.

01:41:46 Ach, wie schön. Warte mal, das ist, bin verrutscht. Aber ich möchte doch keinen Samstagabend gar nicht bei euch gewesen sein. Ich lasse das Handy jetzt nebenbei liegen und höre den Geschichten zu. Also ganz liebe Grüße an alle. Erstmal, ich versuche nebenbei zuzuhören. Und ganz liebe Grüße an dich. So, Herr Can, es gibt dort immer ein Gehege mit Scharen. Was haust du mir jetzt ab? Manchmal geht es auch einfach weg.

01:42:27 Zum Glück haben sie auch einen Stall, in den sie sich zurückziehen können. Ich hatte Glück, dass sich die zwei Lämmer dort nur kurz gezeigt haben. Also ich sehe sie gut, ihr vielleicht nicht, Sarik. Ja, die brauchen schon auch einen Stall zum Unterstehen, das ist ganz klar.

01:42:57 Das ist mein Twitch-Jahresrückblick. Ich habe dir 103 Stunden zugeschaut und dann lachen der Smiley. Wie schön, alle Ewenenten, wie schön. Das habe ich schon vorgelegt. Das Kleingedrückte da. Lulu schreibt, ich danke euch für den Stream, das hat mir heute den Tag versüßt. Und ich wünsche einen schönen Abend. Wünsche dir auch von ganzem Herzen.

01:43:34 Und hier kommt noch ein Raid rein, der Real Malle raidet uns mit zwölf Zuschauern. Schön, dass ihr da seid. Freut uns sehr, aber ich, also mehr als zwei Geschichten haben wir beschlossen, lesen wir nicht mal vor, gell, Janik? Genau, es gibt jetzt noch zwei Zusatzmärchen für die Raids. Aber ich bin hier noch ganz fertig, J33, danke für den schönen Stream, liebe Grüße an alle Bewohner der Märcheninsel. Sehr, sehr schönes Bild.

01:44:03 Ein ganz besonders schönes Herz. Vielen Dank. Jeder noch drei oder was meinst du? Fangst du an? Wenn ich was finde hier in den Nachrichten.

01:44:22 Also, ihr kommen ganz viel Hallos rein von den Raidern. Schön, dass ihr da seid, dass es euch gefällt, aber ich kann halt nicht mehr als zwei Märchen noch vorlesen und da suchen wir was Schönes raus für euch alle, gell? Und wir schauen mal auf die Uhr, wie spät es ist dann, gell?

01:44:46 Miss Miau Miau, liebe Marmeladenoma, dieses Jahr habe ich viele Verluste erlebt, aber deine Streams haben mir halt Halt gegeben und ich habe mich warm umarmt gefühlt. Das wollen wir auch. Dafür möchte ich mich von Herzen bedanken. Liebe Grüße von meinem Katerchen und mir und meinen nicht mehr anwesenden Herzchen. Aha. Ist das wieder eine tolle Katze?

01:45:20 Das erste Bild Das ist wohl ein Hund, gell? Oder auch eine Katze, kann sein Vielen, vielen Dank Tiere kommen immer sehr, sehr gut bei uns an, gell?

01:45:44 Lauauge ist 21 Monate ein süßes Früchten, schreibt, vielen Dank für die schönen Samstage, ich versuche immer da zu sein. Das freut uns sehr, wir haben sehr, sehr viele treue, treue Fans und auch Brieffreunde, genau. Und der Christoph schreibt, Miss Miau Miau, wie süß. Das ist auch ein toller Nickname, Miss Miau Miau. Habe ich jetzt schon drei, Janik? Ich weiß es nicht.

01:46:15 Du musst mitzählen. Kannst du das nicht machen? Für mich. Kommt eh jetzt, glaube ich, nichts mehr. Hast du noch was? Gerade nicht mehr. Und wie spät ist es jetzt schon? 21.47 Uhr. Oder schon 57? 47. Schon auch sehr früh, gell? Da können wir ruhig noch jeder drei machen.

01:46:47 Ja, wenn was kommt, hier kommt auf jeden Fall noch ein süßes Früchtchen rein, und zwar die Pulsor Willkommen und wenn dir das gefällt, dann bleib bei uns Aber ich meine, du musstest schon mitentscheiden, Janik, gell? Ja, wenn du möchtest, können wir jetzt mit dem Märchen anfangen, mit dem Zusatzmärchen

Abstimmung über weitere Märchen

01:47:14

01:47:14 Gut, ich meine, wenn dann wirklich noch nicht eine Advigatzeit vergangen ist, können wir immer noch was vorlesen, ja? Und, hast du was an welchen? Warte mal. Es kamen ja ein paar Wünsche rein. Es war jetzt die zweite Frage und die ja? Genau. Die ist vorbei. Reiters, Reiters.

01:47:46 Vier oder fünf Reifers, wie viel haben wir denn? Vier haben wir uns geratet, ja. Ja, gut. Dann schauen wir jetzt mal, was wir da haben. Blauau, wie gesagt, noch bevor wir weitermachen, zeige ich euch hier noch ein Bild von unserem Aquarium. Jetzt sind wir bald fertig, dann haben wir die Fischchen wieder schön und ein Herz. Ein Aquarium ist auch etwas ganz, ganz Tolles, sehr beruhigend.

01:48:26 sehr schön, vielen Dank und von Anfang kommt ein Wassermarsch ich danke dir also da ist nichts mehr bei dir? bei mir auch nicht mehr dann wollen wir hier beenden oder was?

01:48:56 Gut, dann fragt sich nur, was wir vorlesen, ja? Was für Zusatzmärchen? Ja, warte mal, Rotkäppchen hätte wir und der Eisenofen von Grimm und die Wichtelmänner und vielleicht habe ich von der Vergangenheit auch noch was, dann können ja die Zuhörer entscheiden, oder?

01:49:53 Blauauke hat noch einen Märchenwunsch. Ja? Und zwar Frau Holle. Frau Holle? Oder Hänsel und Kretel, falls wir Frau Holle schon oft hatten. Ja, Frau Holle haben wir schon wahnsinnig oft, gell? Hänsel.

01:50:11 und Gretel. Ich lese euch jetzt mal die Märchenwünsche vor und dann könnt ihr ja selber euch untereinander entscheiden, oder was meinst du? Genau, ich mache eine Umfrage und die mit den zwei meisten Abstimmungen, die lesen wir dann vor, oder? Was meinst du? Die zwei meist abgestimmten können wir dann vorlesen. Ja, ja, soll ich jetzt die alle mal sagen, ja? Gut.

01:50:35 Aha, Schneißchen und Rosenrot, Rotkäppchen, der Eisenofen von Grimm, die Wichtelmänner und Hänselngrägel. Reicht das oder soll es noch machen? Das reicht, ja. So, Umfrage kommt gleich. Umfrage läuft. Also zwei Märchen brauchen wir, gell? Das fette Hund fragt, hat dir das Märchen das Feuerzeug? Das Feuerzeug.

01:51:22 Oh, das könnte man überall nicht schlecht. Weißt du, ob von A nach B zuschaut? Ne, der hat ja gerade Besuch. Ah, der hat Besuch. Das ist nämlich sein... Ne, das ist nicht wahr. Also das käme auch noch in Frage. Ich lese es nochmal vor. Schnellweißchen und Rosenrot, Rotkäppchen, der Eisenofen von Grimm, die Wichtelmänner, Hänsel und Gretel und das Feuerzeug.

Fünftes Märchen: Der Eisenofen von Grimm

01:51:52

01:51:52 Ich habe die ersten vier in die Abstimmung gepackt. Hier kam noch ein neues süßes Früchchen rein und zwar Laurex. Willkommen und wenn dir das gefällt, bleib bei uns. Also die meisten haben für der Eisenofen gestimmt und danach stehen Weißchen und Rosenrot. Also, kannst du mir das bringen? Bin dabei. Der Eisenofen, Ofen und Schneeweißchen und Rosenrot, ja?

01:52:50 Ich kann jetzt meine eigene Schrift nicht lesen. Der Eisenofen. Zur Zeit, wo das Wünschen noch geholfen hat, war dein Königssohn von einer alten Hexe verwünscht, dass er im Walde in einem großen Eisenofen sitzen sollte.

01:53:24 Da brachte er viele Jahre zu und konnte niemand erlösen. Einmal kam eine Königstochter in den Wald, die hatte sich irre gegangen und konnte ihres Vaters Reich nicht wiederfinden. Neun Tage war sie so herumgegangen und stand zuerst vor dem eisernen Kasten. Da kam eine Stimme heraus und fragte sie,

01:53:46 »Wo kommst du her und wo willst du hin?« Sie antwortete, »Ich habe meines Vaters Königreich verloren und kann nicht wieder nach Hause kommen.« Da sprach es aus dem Eisenofen, »Ich will dir wieder nach Hause verhelfen, und zwar in einer kurzen Zeit.«

01:54:03 wenn du willst unterschreiben, zu tun, was ich verlange. Ich bin ein größerer Königssohn als zu einer Königstochter und will dich heiraten. Da erschrak sie und dachte, lieber Gott, was will ich mit dem Eisenofen anfangen? Weil sie aber gerne wieder zu ihrem Vater heilen wollte, unterschrieb sie doch, was er verlangte. Er sprach aber, du sollst wiederkommen, ein Messer mitbringen und ein Loch in das Eisen schrappen.

01:54:33 Dann gab er ihr jemand zum Gefährten, der ging nebenher und sprach nicht. Er brachte sie aber in zwei Stunden nach Hause. Nun war große Freude im Schloss, als die Königstochter wiederkam, und alle König fiel um den Hals und küsste sie. Sie war aber sehr betrübt und sprach, lieber Vater, wie mir sei gegangen.

01:54:55 Ich wäre nicht wieder nach Hause gekommen aus dem großen wilden Walde, wenn ich nicht wäre bei einem eisernen Ofen gekommen. Dem habe ich mich dafür unterschreiben, dass ich wollte wieder zu ihm zurückkehren, ihn erlösen und heiraten.

01:55:14 Da erschrak der alte König so sehr, dass er beinahe in eine Ohnmacht gefallen wäre, denn er hatte nur die einzige Tochter. Beratschlagten sich also, sie wollten die Müllers Tochter, die so schön wäre, an ihre Stelle nehmen, führten die hinaus, gaben ihr ein Messer und sagten, sie sollte einem Eisenofen schaben.

01:55:37 Sie schrabbte auch 24 Stunden lang, konnte aber nicht das Geringste herabbringen. »Wintertag anbrach«, rief sie in dem Eisenofen, »Misch deutsch, es ist Tag draußen.«

01:55:49 da antwortete sie das deucht mich auch ich meine ich höre meines vaters mühle rappeln so bist du eine mühlers tochter dann geh gleich hinaus und lass die königstochter herkommen da ging sie hin und sagte dem alten könig der draußen wollte sie nicht er wollte seine tochter

01:56:09 Da erschrak der alte König wieder und die Tochter weinte. Sie hatten aber noch eine Schweinehirtentochter, die war noch schöner als die Müllers Tochter. Der wollten sie ein Stück Geld geben, damit sie für die Königstochter zum eisernen Ofen ginge. Also war sie herausgebracht und musste auch 24 Stunden lang schrappen. Sie brachte aber auch nichts davon.

01:56:32 Wie nun der Tag anbrach, rief es im Ofen, mich deucht dieses Tag draußen. Da antwortete sie, das deucht mich auch, ich meine, ich höre meines Vaters Hörnchentüten. Du bist zu einer Schweinehirtentochter, geh gleich fort und lass die Königstochter kommen und sag ihr, ihr solltet wieder fahren, was ich ihr versprochen hätte. Und wenn sie nicht käme, soll dem ganzen Reich alles zerfallen und einstürzen und kein Stein auf dem anderen bleiben.

01:57:03 als die königstochter das hörte fing sie an zu weinen es war aber nun nicht anders sie musste ihr versprechen halten dann nahm sie abschied von ihrem vater schickte ein messer ein und ging zu dem eisenofen in den wald hinaus wie sie nun angekommen war

01:57:20 hob sie an zu schrappen, und das Eisen gab nach. Und wie zwei Stunden vorbei waren, hatte sie schon ein kleines Loch geschabt. Da guckte sie hinein und sah einen so schönen Jüngling. Ach, der klimmert in Gold und Edelsteinen, da sie ihr recht in der Seele gefiel. Nun, da schrabbte sie noch weiter fort und machte es auch so groß, dass er heraus konnte.

01:57:45 Da sprach er, du bist mein und ich bin dein, du bist meine Braut und hast mich erlöst. Er wollte sie mit sich in sein Reich führen, aber sie bat sich aus, dass sie noch einmal dürfte zu ihrem Vater gehen, und der Königssohn erlaubte es ihr. Doch sollte sie nicht mehr mit ihrem Vater sprechen als drei Worte, und dann sollte sie wiederkommen. Also ging sie heim, sie sprach aber mehr als drei Worte. Da verschwand alsbald der Eisenofen und ward weit weggerückt.

01:58:14 übergläsene berge und schneidende schwerter doch der königshund war erlöst und nicht mehr darin eingeschlossen danach nahm sie abschied von ihrem vater und nahm etwas geld mit aber nicht viel ging wieder in den großen wald und suchte den eisenofen allein da war nichts zu finden

01:58:33 Neun Tage suchte sie, da war der Hunger so groß, dass sie sich nicht zu helfen wusste, denn sie hatte nichts mehr zu leben. Und als es Abend ward, setzte sie sich auf einen kleinen Baum und gedachte darauf, die Nacht hinzubringen, weil sie sich vor den wilden Tieren fürchtete.

01:58:51 Als sie mitternacht herankam, sah sie von fern ein kleines Lichtchen und dachte, ach, da wäre ich wohl erlöst, stieg vom Baum und ging dem Lichtchen nach. Auf dem Weg aber betete sie. Da kam sie zu einem kleinen alten Häuschen und war viel Gras darum gewachsen und stand ein kleines Häufchen Holz davor, dachte sie.

01:59:13 Ach, wo kommst du hier hin? Guckte durchs Fenster hinein, so sah sie nächsterin als dicke und kleine Itchenbröden, aber einen Tisch schön gedeckt mit Wein und Braten und Teller und Becherwaren von Silber. Dann nahm sie sich das Herz und klopfte an. Alsbald rief die Dicke.

01:59:32 Jungfer grün und klein, Hutzlbein, Hutzlbeins Hündchen, Hutzl hin und Hutzl her, lass geschwind sehen, wer draußen wär. Da kam eine kleine Itche herbeigegangen und macht ihr auf. Wie sie eintrat, hießen alle, sie will kommen, und sie muss sich setzen. Sie fragten, wo kommt ihr her, wo wollt ihr hin?

01:59:55 Da erzählte sie alles, wie sie gegangen wäre, und weil sie das Gebot übertreten hätte, nicht mehr als drei Worte zu sprechen, wäre der Ofen weg samst dem Königssohn. Nun wollte sie so lange suchen und über Berg und Tal wandern, wie sie ihn fände. Da sprach die alte Itze.

02:00:14 Jungfergrün und klein, Hutzlbein, Hutzlbeins Hündchen, Hutzlin und er, bring mir die große Schachtel her. Da ging die Kleine hin und brachte die Schachtel herbeigetragen. Danach gaben sie ihr Essen und Trinken und brachten sie zu einem schönen gemachten Bett. Das war wie Seidensummet. Da legte sie sich hinein und schlief in Gottes Namen.

02:00:38 Als der Tag kam, stieg sie auf und gab die Aletje drei Nadeln aus der großen Schachtel, die solle sie mitnehmen. Sie würden ihr nötig tun, denn sie müsste über einen hohen gläsernen Berg und über drei schneidende Schwerter

02:00:54 und über ein großes Wasser, und sie das durchsetzte, würde sie ihren Liebsten wieder kriegen. Nun gab sie hiermit drei Teile, die sollte sie recht in Acht nehmen, nämlich drei große Nadeln, ein Pflugrad und drei Müsse. Hiermit reiste sie ab. Und wie sie vor den gläsernen Berg kam, der so glatt war, steckte sie drei Nadeln.

02:01:17 Als sie nur die Füße und dann wieder vorwärts und gelangte so hinüber. Und als sie hinüber war, steckte sie sie an einen Ort, den sie wohl in Acht nahm. Danach kam sie vor die drei schneidenden Schwerter.

02:01:30 Da stellte sie sich auf ihr Plukrad und rollte hinüber. Endlich kam sie vor ein großes Wasser und wie sie übergefahren war in ein großes, schönes Schloss. Sie ging hinein und hielt um einen Dienst an. Sie wäre eine arme Magd und wollte sich gerne vermieten.

02:01:48 Sie wusste aber, dass der Königssohn drin war, den sie erlöst hatte aus dem eisernen Ofen im großen Wald. Also war sie angenommen und zum Küchenmädchen für geringen Lohn.

02:02:01 Nun hatte der Königssohn schon wieder eine andere an der Seite, die wollte er heiraten, denn er dachte, sie wäre längst gestorben. Abends, wie sie aufgewaschen hatte und fertig war, fühlte sie in die Tasche und fand die drei Nüsse, welche er die alte Itche gegeben hatte. Biss eine auf und wollte den Kern essen. Siehe, da war ein stolzes königliches Kleid darin.

02:02:26 Wie es nun die Braut hörte, kam sie und hielt ihm das Kleid an und wollte es kaufen und sagte, es wäre kein Kleid für eine Dienstmacht. Da sprach sie, nein, sie wollte es nicht verkaufen, doch wann sie ihr ein Ding wollte erlauben, so sollte sie es haben, nämlich eine Nacht in der Kammer ihres Bräutigams zu schlafen.

02:02:49 Die Braut erlaubte es ihr, weil das Geist so schön war und sie noch keins so hatte. »Wie es ein Abend war,« sagte sie zu ihrem Bräutigam, »das närrische Mädchen will in deiner Kammer schlafen. Wenn du zufrieden bist, bin ich's auch,« sprach er. Sie aber gab dem Manne ein Glas Wein, in das sie einen Schlaftrunk getan hatte. Also gingen beide in die Kammer schlafen, und er schlief so fest, dass sie ihn nicht erwecken konnte.

02:03:17 Sie weinte die ganze Nacht und rief, ich habe dich erlöst aus dem wilden Wald und aus einem eisernen Ofen, ich habe dich gesucht und mir gegangen über einen lesernen Berg, über drei schneidende Schwerter und über ein großes Wasser, ehe ich dich gefunden habe und willst mich doch nicht hören. Die Bedienten saßen vor der Stubentür und hörten, wie sie so die ganze Nacht weinte und sagten es am Morgen ihrem Herrn.

02:03:46 Und wie sie am anderen Morgen aufgewaschen hatte, biss sie die zweite Nuss auf. Da war noch ein weit schöneres Kleid drin. Wie das die Braut sah, wollte sie es kaufen. Aber Geld wollte das Mädchen nicht und bat sich aus, dass sie noch einmal in der Kammer des Bräutigams schlafen dürfte. Die Braut gab ihm aber einen Schlaftrunk. Und er schlief so fest.

02:04:10 dass er nichts hören konnte. Das Küchenmädchen weinte aber die ganze Nacht und rief, ich habe dich erlöst aus einem Walde und aus einem eisernen Ofen, ich habe dich gesucht und bin gegangen über einen gläsernen Berg, über drei schneidende Schwerter und über ein großes Wasser, ehe ich dich gefunden habe. Und du willst mich doch nicht hören.

02:04:32 Die Bedienten saßen vor der Stubentüre und hörten, wie sie so die ganze Nacht weinte, und sagten es am Morgen ihrem Herrn. Und als sie am dritten Abend aufgewaschen hatte, biss sie die dritte Nuss auf. Da war ein noch schöneres Kleid drin, das starrte von purem Gold. Wie die Braut das sah, wollte sie es haben. Das Mädchen aber gell sie nur hin, wenn es zum dritten Mal dürfte in der Kammer des Bräutigams schlafen.

02:05:00 Der Königssohn aber hütete sich und ließ den Schlaftrunk vorbeilaufen. Wie sie nun anfing zu weinen und zu rufen, Liebster Schatz, ich habe dich erlöst aus dem grausamen, wilden Walde und aus einem eisernen Ofen, so sprang der Königssohn auf und sprach, Du bist die Rechte, du bist mein und ich bin dein. Daraufsitzte er noch in der Nacht mit dir in einen Wagen und der falschen Braut nahm sie sich leider wieder weg, dass sie nicht aufstehen konnte.

02:05:29 Als sie zu dem großen Wasser kamen, da schifften sie hinüber. Und vor den drei schneidenden Schwertern, da setzten sie sich aufs Flograd und vor dem gläsernen Berg, da steckten sie drei Nadeln hinein. So gelangten sie endlich zu dem alten kleinen Häuschen. Aber wie sie hineintraten, war es ein großes Schloss. Die Itchen waren alle erlöst und lauter Königskinder und waren in voller Freude.

02:05:56 Da war eine Vermählung gehalten und sie blieben in dem Schloss, das war viel größer als ihres Vaters Schloss, weil aber der alle jammerte, dass er allein bleiben sollte. So fuhren sie weg und holten ihn zu sich und hatten zwei Königreiche und lebten im guten Ehestand. Da kam eine Maus, das Märchen war aus. So, das war das erste zu das Märchen. Und das andere?

02:06:24 Kann ich auch gleich öffnen. Hier kam noch ein süßes Früchtchen rein. Artist Skyline ist 13 Monate ein süßes Früchtchen. Schreibt einen wunderschönen guten Abend. Ich freue mich bei meiner Nachtschicht von dir Marmelan, um mal schöne Geschichten zu hören. Ah, das freut uns auch. Das iPad bräuchte ich kurz noch. Du willst das iPad haben. Und dann kam hier noch ein Wassermarsch von Federtiger rein. Ich danke dir.

Sechstes Märchen: Schneeweißchen und Rosenrot

02:06:49

02:06:51 Und jetzt Schneeweißchen und Rosenrot. Schneeweißchen und Rosenrot. Eine arme Witte, die lebte einsam in einem Hütchen und vor dem Hütchen war ein Garten. Darin standen zwei Rosenbäumchen. Davon trug das eine Weiße, das andere Rote Rosen. Und sie hatte zwei Kinder. Die glichen den beiden Rosenbäumchen. Und das eine hieß Schneeweißchen, das andere Rosenrot.

02:07:22 Sie waren aber so fromm und gut, so arbeitsam und unverdrossen, als je zwei Kinder auf der Welt gewesen sind. Schneeweißchen war noch stiller und sanfter als Rosenrot.

02:07:33 Rosenrot sprang lieber in den Wiesen und Feldern umher, suchte Blumen und fing Sommervögel. Schneeweißchen aber saß daheim bei der Mutter, half ihr im Hauswesen oder las ihr vor, wenn nichts zu tun war. Die beiden Kinder hatten einander so lieb, dass sie sich immer an den Händen fassten, so oft sie zusammen ausgingen. Und wenn Schneeweißchen sagte, wir wollen uns nicht verlassen, so antwortete Rosenrot, solange wir leben nicht.

02:08:02 Und die Mutter setzte hinzu, was das eine hat, soll es mit dem anderen teilen. Oft ließen sie im Walde allein umher und sammelten rote Beeren, aber kein Tier tat ihnen etwas zu leide, sondern sie kamen vertraulich herbei. Das Häschen fraß ein Kohlblatt aus ihren Händen, das Reh graßte an ihrer Seite, der Hirsch sprang ganz lustig vorbei.

02:08:27 Und die Vögel blieben auf dem Essen sitzen und sangen, was sie nur wussten. Kein Unfall traf sie, wenn sie sich im Walde verspätet hatten.

02:08:37 und die Nacht zu über fiel, verlegten sie sich nebeneinander auf das Moos und schliefen, bis der Morgen kam. Und die Mutter wusste das und hatte irrtwegen keine Sorge. Einmal, als sie im Walde übernachtet hatten und das Morgenrotze aufweckte, da sahen sie ein schönes Kind in einem weißen, glänzenden Leitchen neben ihrem Lager sitzen, stand auf und blieb sie ganz freundlich an.

02:09:03 sprach aber nichts und ging in den Wald hinein. Und als sie sich umsahen, so hatten sie ganz nahe bei einem Abgrunde geschlafen und wären gewiss hineingefallen, wenn sie in der Dunkelheit nur ein paar Schritte weitergegangen wären. Die Mutter aber sagte ihnen, das müsste der Engel gewesen sein, der gute Kinderbewache.

02:09:26 Schön Weißchen und Rosenrot hielten das Hütchen der Mutter so reinlich, dass es eine Freude war, hineinzuschauen. Im Sommer besorgte Rosenrot das Haus und stelle der Mutter jeden Morgen, ehe sie aufwachte, einen Blumenstrauß vor das Bett. Darin war von jedem Bäumchen eine Rose.

02:09:44 Im Winter zündete Schneischen das Feuer an und fing den Kessel an den Feuerhaken. Und der Kessel war von Messing, glänzte aber wie Gold, so rein war er gescheuert. Abends mit dem Pflokkenfäden sagte die Mutter, geh Schneeweißchen und schieb den Riegel vor. Und dann setzten sie sich an den Herd und die Mutter nahm die Brille und las aus einem großen Buche vor. Und die beiden Mädchen hörten zu, saßen entspannen.

02:10:15 Neben ihnen lag ein Lämpchen auf dem Boden, und hinter ihnen auf einer Stange saß ein weißes Täubchen und hatte seinen Kopf unter den Flügel gesteckt. Eines Abends, als sie so vertraulich beisammen saßen, klopfte jemand in die Türe, als wollte er eingelassen sein. Die Mutter sprach, »Geschwind, Rosenrot, mach auf, es wird ein Wanderer sein, der Obdach sucht.«

02:10:42 Rosenrot ging, schob den Riegel weg und dachte, es wäre ein armer Mann. Aber der war es nicht. Es war ein Bär, der seinen dicken schwarzen Kopf zur Türe hereinstreckte. Rosenrot schrie laut und sprang zurück. Das Lämmchen blühte, das Täubchen flatterte auf und Schneeweißchen versteckte sich hinter dem Mutterbett.

02:11:05 Der Bär aber fing an zu sprechen und sagte, fürchtet euch nicht, ich tue euch nichts zu leide. Ich bin halb erfroren und will mich nur ein wenig bei euch wärmen.

02:11:19 Du armer Bär, sprach die Mutter, leg dich ans Feuer und gib nur Acht, dass dir dein Pilz nicht brennt. Dann rief sie, Schneweißchen, Rosenrot, kommt hervor, der Bär tut euch nichts, er meint's ehrlich. Da kamen sie beide heran und nach und nach näherten sich auch das Lämmchen und Täubchen und hatten keine Furcht vor ihm. Der Bär sprach.

02:11:44 Ihr Kinder klopft mit dem Schnee ein wenig aus dem Pelzwerk, und sie holen den Besen und kehren dem Bär das Feld heim. Er aber streckte sich ans Feuer und formte ganz vergnügt und gehaglich.

02:12:00 Nicht lange, so wurden sie ganz vertraut und trieben Mutwillen mit dem unbeholfenen Gast. Sie zausten ihm das Fell mit den Händen, setzten ihre Füßchen auf seinen Rücken und walgerten hin und her. Oder sie nahmen eine Haselrute und schlugen auf ihn los. Und wenn er brummte, zerlachten sie.

02:12:20 Der Bär ließ es sich auch gerne gefallen. Nur wenn sie es gar zu arg trieben, rief er, lasst mich am Leben, ihr Kinder. Schneeweißen, Rosenrot, schlägst du den Freiertod.

02:12:35 Als Schlafenszeit war und die anderen zu Bett gingen, sagte die Mutter zu den Bären, du kannst in Gottes Namen da am Herde liegen bleiben, so bist du vor der Kelte und dem bösen Wetter geschützt. Sobald der Tag graute, ließen die beiden Kinder hinaus und er trab über den Schnee in den Wald hinein.

02:12:56 Von nun an kam der Bär jeden Abend zu der bestimmten Stunde, legte sich an den Herd und erlaubte den Kindern, kurzweilen mit ihm zu treiben, so viel sie wollten. Und sie waren so gewöhnt an ihn, dass die Tür nicht ihr zugeregelt wurde, als bis der schwarze Geselle angelangt war.

02:13:15 Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen, nun muss ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.

02:13:27 »Wo gehst du denn hin, lieber Bär?« fragte Schneeweißchen. »Ich muss in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten. Im Winter, wenn die Erde hart gefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten. Aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen, und was einmal in ihren Händen ist,

02:13:54 und in ihren Höhlen liegt, das kommt vielleicht nicht wieder in das Tageslicht.

02:13:59 Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied, und als es ihm die Tür aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riss auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmernd sehen. Aber es war seiner Sache nicht gewiss. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.

02:14:25 Nach einiger Zeit schickte die Mutter die Kinder in den Wald, reißig zu sammeln. Da fanden sie draußen einen großen Baum, der lag gefällt auf dem Boden, und einem Stamme sprang zwischen dem Gras etwas auf und ab und auf und ab. Sie konnten natürlich unterscheiden, was es war. Als sie näher kamen, sahen sie einen Zwerg mit einem alten, verwelten Gesicht und einem ellenlangen, schneeweißen Bart.

02:14:54 Das Ende des Bades war in eine Spalte des Baumes eingeklemmt und der Kleine sprang hin und her und hin und her wie ein Hündchen an einem Seil und wusste nicht, wie er sich helfen sollte. Er klotzte die Mädchen mit seinen roten Folgen Augen an und schrie, »Was steht ihr da? Könnt ihr nicht herbeigehen und mir Beistand leisten?«

02:15:16 Was hast du angefangen, kleines Männchen, fragte Rosenrot. Dommen, neugierige Gans, sagt der Zweig. Den Baum habe ich mir spalten wollen, um kleines Holz in der Küche zu haben. Bei den dicken Klötzen verbrennt gleich das bisschen Speise, das uns einer braucht, der nicht so viel hinunterschlingt als ihr grobes, gieriges Volk.

02:15:41 Ich hatte den Keil schon glücklich hineingetrieben, und es wäre alles nach Wunsch gegangen, aber das verwünschte Holz war zu glatt und sprang unversehens heraus, und der Baum fuhr so...

02:15:57 So ich schwingt zusammen, dass ich meinen schönen weißen Bart nicht mehr herausziehen konnte. Nun steckt er drin und ich kann nicht fort. Da lachen die albernen glatten Milchgesichter. Pfeu, was seid ihr gastig? Die Kinder gaben sich alle Mühe, aber sie konnten den Bart nicht herausziehen. Er steckte zu fest.

02:16:19 Ich will laufen und Leute herbeiholen, sagte Rosenrot. Wahnsinnige Schafsköpfe, schnarrt der Zwerg. Wer wird mir gleich Leute herbeirufen? Ihr zwei seid mir schon zu viel. Fällt euch nichts Besseres ein?

02:16:34 »Sei nun nicht ungeduldig,« sagte Schneweißchen, »ich will schon Rat schaffen,« holte sein Schälchen aus der Tasche und schnitt das Ende des Bades ab. Sobald der Zwerg sich frei fühlte, triff er nach einem Sack, der zwischen den Wurzeln des Baumes steckte und mit Gold gefüllt war, hob ihn heraus und brummte vor sich hin. »Oh, ihr hobles Volk, schneide nur ein Stück von meinem stolzen Bade ab. Lohnt's euch der Kuckuck!«

02:17:03 Damit schwang er seinen Sack auf den Rücken und ging fort, ohne die Kinder nur noch einmal anzusehen. Einige Zeit danach wollten Schneeweißchen und Rosenrot ein Gericht Fische angeln. Als sie nahe bei dem Bache waren, sahen sie, dass etwas wie eine große Heuschrecke nach dem Wasser zuhüpfte, als wollte es hineinspringen. Sie liefen heran und erkannten den Zweig.

02:17:29 Wo willst du hin, sagte Rosenrot, du wirst doch nicht ins Wasser. Solch ein Narr bin ich nicht, schritt der Zweig, seht ihr nicht, der verwünschte Fisch will mich hineinziehen. Der Kleine hatte da gesessen und geangelt und unglücklicherweise hatte der Wind seinen Bart mit der Angelschnur verflochten.

02:17:49 Als gleich darauf ein großer Fisch anbiss, fällten dem Schwachen Geschöpf die Kräfte, ihn herauszuziehen. Der Fisch spielte Oberhand und riss den Zweig zu sich hin. Zwar erhellte er sich an allen Halmen und Binsen, aber das half nicht viel. Er musste den Bewegungen des Fisches folgen und fand ständige Gefahr, ins Wasser gezogen zu werden.

02:18:12 Die Mädchen kamen zu rechter Zeit, hielten ihn fest und versuchten, den Bart von der Schnur loszumachen. Aber vergebens, Bart und Schnur waren fest ineinander verwirrt.

02:18:25 Es blieb nichts übrig, als das Scherchen hervorzuholen und den Bart abzuschneiden, wobei ein kleiner Teil desselben verloren ging. Als der Zweig das sah, schrie er sie an, ist das man hier, ihr Lorche, einem das Gesicht zu schänden? Nicht genug, dass ihr mir den Bart unten abgestutzt habt? Jetzt schneidet ihr mir den besten Teil davon ab. Ich darf mich für den Meinigen gar nicht mehr sehen lassen.

02:18:54 dass ihr laufen müsstet und die Schuhe sollen verloren hättet. Dann holte er einen Sack Perlen, der im Schilfe lag, und ohne ein Wort weiter zu sagen, schleppte er ihn fort und verschwand hinter einem Stein. Es trug sich zu, dass bald danach die Mutter die beiden Mädchen nach der Stadt schickte, Zwirn, Nadeln, Schnüre und Bänder einzukaufen.

02:19:18 Der Weg führte sie über eine Heide, auf der hier und da mächtige Felsenschücke zerstreut lagen. Da sahen sie einen großen Vogel in der Luft schweben, der langsam über ihnen greiste, es immer tiefer und tiefer herabsenkte und endlich nicht weit bei dem Felsen wiederstieß. Gleich darauf hörten sie einen durchdringenden, jämmerlichen Schrei.

02:19:42 Sie liefen herzu und sahen mit Schrecken, dass der Adler ihren alten Bekannten, den Zwerg, gepackt hatte und ihn forttragen wollte. Die mitleidigen Kinder hielten gleich das Männchen fest und zerrten sich so lange mit dem Adler herum, bis der seine Beute fahren ließ.

02:20:00 Als der Zwerg sich von ersten Schrecken erholt hatte, schrie er mit einer greifenden Stimme, »Kannet ihr nicht zäuberlicher mit mir umgehen?« Gerissen habt ihr an meinem dünnen Röckchen, dass es überall zerfetzt und durchlöchert ist.

02:20:15 Ungehobeles und läppisches Gesindel, das ihr seid. Dann nahm er einen Sack mit Edelsteinen und schlüpfte wieder unter den Felsen in seine Höhle. Die Mädchen waren an seinen Montag schon gewöhnt, setzten ihren Weg fort und verrichteten ihr Geschäft in der Stadt.

02:20:34 Als sie beim Heimweg wieder auf die Heide kamen, überraschten sie den Zwerg, der auf einem reinlichen Blätzchen seinen Sack mit Edelsteinen ausgeschüttet und nicht gedacht hatte, dass so spät noch jemand daherkommen würde. Die Abendsonne schien über die glänzenden Steine, sie schimmerten und leuchteten so prächtig in allen Farben, dass die Kinder stehen blieben und sie betrachteten.

02:20:58 »Was steht ihr da?« »Und habt Maul auf dem Pfeil«, schrie der Zwerg, und sein aschgraues Gesicht war zinnoberrot verzorn. Er wollte mit seinen Schildworten fortfahren, als ich ein lautes Brommen hören ließ und ein schwarzer Beher aus dem Wald herbeitrabte. Erschrocken sprang der Zwerg auf.

02:21:20 Aber er konnte nicht mehr zu seinem Schlupfwinkel gelangen. Der Bär war schon in seiner Nähe. Da rief er in Herzensangst. Lieber Herr Bär, verschont mich. Ich will euch alle meine Schätze geben. Sehe die schönen Edelsteine, die ihr lieben. Schenkt mir das Leben. Was habt ihr an mir, kleinen, schmächtigen Kerl?

02:21:41 ihr spürt mich nicht zwischen den zähnen da die beiden gottlosen mädchen packt das sind für euch zarte bissen fett wie junge wachteln die frisst in gottes namen

02:21:55 Der Bär kümmerte sich nicht um seine Worte, gab dem boshaften Geschöpf einen einzigen Schlag mit der Tatze und es regte sich nicht mehr. Die Mädchen waren fortgesprungen, aber der Bär rief ihnen nach, schneweißen und rosenrot, fürchtet euch nicht, wartet, ich will mit euch gehen. Da erkannten sie seine Stimme und blieben stehen. Und als der Bär bei ihnen war, fiel plötzlich die Bärenhaut ab,

02:22:23 Und er stand da als ein schöner Mann und war ganz in Gold gekleidet. Ich bin eines Königs Sohns, sprach er, und war von dem gottlosen Zwerg, der mir meine Schätze gestohlen hatte, verwünscht, als ein wilder Bär in den Walde zu laufen, bis ich durch seinen Tod erlöst würde. Jetzt hat er seine wohlverdiente Strafe empfangen.

02:22:47 Schon Weißchen war mit ihm vermählt und Rosenroten seinem Bruder. Und sie teilten die großen Schätze miteinander, die der Zwerg in seiner Höhle zusammengetragen hatte. Die alte Mutter lebte nach lange, lange Jahren ruhig und glücklich bei ihren Kindern. Die zwei Rosenbäumchen aber nahm sie mit. Und sie standen vor ihrem Fenster und trugen jedes Jahr die schönsten Rosen, weiß und rot.

Abschluss und Dank

02:23:14

02:23:14 So, das war jetzt das zweite, gell? Ja. Wie spät ist eigentlich? Jetzt ist 22.23 Uhr. Wie viel? 22.23 Uhr. Aha, jetzt, was kommt jetzt noch, Janik? Jetzt kommen ein paar Spenden noch rein. Und zwar hat ResEves...

02:23:36 Fünf süße Früchtchen verschenkt. Wird sich alle freuen und wir danken dir. Haru Aki hat sechs Euro gespendet, schreibt, ich finde euch toll. Das freut uns sehr. Diana W. spendet zwei Euro. Vielen, vielen Dank, freut uns sehr. Sarcasm ist drei Monate ein süßes Früchtchen.

02:23:58 Wir danken dir. Lorzalot ist zwei Monate ein süßes Früchtchen. Und dir danken wir auch. Und dann kamen noch zwei Wassermarschrein, eine von Federtiger und von Chris. Vielen, vielen Dank, vielen, vielen Dank. Was kommt jetzt noch? Für dich, glaube ich, gell? Genau. Oder? Ja. Willst du es haben? Soll ich es dir hier zuschieben.

02:24:47 Markt und Straßen stehen verlassen. Still erleuchtet jedes Haus. Staunend gehe ich durch die Gassen. Alles sieht so festlich aus. An den Fenstern haben Frauen buntes Spielzeug fromm geschmückt. Tausend Kindlein stehen und schauen. Sind so wunderlich beglückt. Und ich wandere...

02:25:18 meine Eigenschrift. Und ich wandere aus den Mauern bis hin ins freie Feld. Heeres Glänzen, heiliges Schauen, wie so weit und still ist doch die Welt.

02:25:38 Sterne hoch, die Kreise klingen, aus der Schneeseinsamkeit steigt's wie wunderbare Singen, o rücknadenreiche Zeit. Und wie immer mein Lieblingsspruch, where there is well, there is a way.

02:26:00 Und wir sagen euch jetzt, wir müssen noch Dings machen, eine Pinnwand, damit sie die schönen.

02:26:11 Wie heiße ich die Dingerlern da, die Figuren? Was sie wirklich alle sehen können, gell? Mach mal eine Pinnwand noch, gell? Wenn nämlich ganz Sonderware, Nicolausse und und und alles Mögliche, zeig das bitte richtig hin, ja? Ja, man sieht's alle, ja? Sieht man sie? Ja? Gut. Und dann?

02:26:35 Sagen wir gute Nacht, ja? Ja. Also dann sagen wir euch gute Nacht. Bleibt euch treu. Helft denen, die ärmer sind als ihr. Eure Marmeladenoma und Enkel Janik.