Es wurden Märchen wie "Die Goldene Gans" und "Der Mondhase" vorgelesen. Ein Highlight war die japanische Legende über den Hasen, der sich opfert, um seine Freunde zu erfreuen. Zusätzlich wurde das Buch "Stadtstreifer" des Karlsruher Schriftstellers Paul Blau mit Gedichten und Kurzgeschichten präsentiert. Die Veranstaltung wird in zwei Wochen fortgesetzt, dann in einem neuen Studio.
Begrüßung und Stream-Planung
00:02:5600:02:56 Willkommen auf der Märcheninsel bei Enkel Janik, Walenkel Fabian, Ederakete von A nach B und im Geiste mit dabei unsere liebe Marmeladenoma. Bevor die Märchenstunde beginnt, macht der Walenkel Fabian die Kerze an für alle Unglücklichen dieser Welt und auch für die Glücklichen.
00:03:20 Wir haben es ja gerade noch rechtzeitig geschafft. Als wir hierher gefahren sind, habe ich nämlich gemerkt, ich habe den Haustürschlüssel vergessen. Aber wir sind jetzt tief und entspannt und wir freuen uns auf eine schöne neue Märchenstunde. Übrigens die vorletzte Märchenstunde oder Märchenstream aus dem Studio von der Marmeladenoma. In zwei Wochen kommt nochmal ein Stream, der allerletzte aus dem alten Studio.
00:03:47 Und dann wird bei uns zu Hause eine neue Märcheninsel eröffnet. Und wir freuen uns, wenn ihr dabei seid. Und viele Sachen, viel Deko wird auch dabei sein natürlich. Lasst euch überraschen. Ja, und bevor es losgeht, hat der Janik vielleicht noch eine Information für mich? Ja, süße Früchte kamen rein. Der Chris ist 52 Monate ein süßes Früchten und schreibt, guten Abend zusammen. 52. Wahnsinn.
00:04:13 Mrs. Devil Diva ist 87 Monate ein süßes Früchtchen. Oh, sagenhaft, toll. Super, vielen Dank. Guter Abend, liebe Marmeladenfamilie. Herzlich willkommen. Dem Chuck Seymama ist 18 Monate ein süßes Früchtchen. Hallo dem Chuck Seymama. Und Sofa ist 17 Monate ein süßes Früchtchen. Schreibt auch viele, viele, viele weitere Monate. Das machen wir. Wenn nicht nur Monate, sondern vielleicht auch Jahre oder Jahrzehnte.
00:04:41 Und von Anfang an kam noch ein Wasserwarsch rein. Das ist sehr gut. Und von A nach B trinkt sein Wasser heute mit Limettensaft. Und jede Rakete trinkt was heute? Tee. Tee. Die zwei Jungs trinken Mineralwasser.
00:04:59 Eine Fahne schreibt Jahrzehnte, das finde ich gut. Ja, das machen wir. Wir können ja noch kurz berichten. Wir haben jetzt den Schrank hochtransportieren lassen am Sonntag letzte Woche. Und der Schrank steht schon im Studio. Und wir haben ihn schon ganz schön lang begutachtet, weil es wirklich schön aussieht. Die Hederakete hat ihn ja neu eingelassen, den Schrank. Und der liebe Hermann, unser Nachbar, der war ja früher Schreiner, hat ein neues Schloss eingebaut.
Beginn des Märchens 'Die Goldene Gans'
00:05:2700:05:27 perfekt sieht aus wie eine super Antiquität. Ist ja auch eine Antiquität. Aber super neu. Und ich glaube, die Marmeladenoma, die wird sich freuen, dass das gute Stück jetzt in die neue Märcheninsel kommt. Ja, und jetzt kommt schon das erste Märchen. Blauauge hat sich was gewünscht und zwar die goldene Gans.
00:05:49 Wal-Inkel Fabian kustelt in den Büchern. Da hat er sie, die Goldene Gans. In diesem historischen Buch habe ich einen Bücherschrank gefunden. Und zwar ist das so eine Originalausgabe, ein Nachdruck natürlich, der Bücher von den Brüdern Grimm, den Märchen, die Goldene Gans.
00:06:10 Es war ein Mann, der hatte drei Söhne. Davon hieß der Jüngste der Dummling und wurde verachtet und verspottet und bei jeder Gelegenheit zurückgesetzt. Es geschah, dass der Älteste in den Wald gehen wollte, Holz hauen. Und ehe er ging, gab ihm noch seine Mutter einen schönen, feinen Eierkuchen und eine Flasche Wein mit, damit er nicht Hunger und Durst litt.
00:06:37 Als er in den Wald kam, begegnete ihm ein altes graues Männlein, das bot ihm einen guten Tag und sprach, »Gib mir doch ein Stück von deinem Kuchen aus der Tasche und lass mich einen Schluck von deinem Wein trinken. Ich bin so hungrig und ich bin so durstig.«
00:06:57 Der kluge Sohn aber antwortete, »Gebe ich dir meinen Kuchen und meinen Wein? Noch habe ich selber nichts. Pack dich, geh deiner Wiege!« Und er ging fort. Als er nun anfing, einen Baum zu gehauen, dauerte es nicht lange. So hieb er viel, und die Axt fuhr ihm in den Arm. Da musste er heimgehen und sich verbinden lassen. Das aber war von dem grauen Männchen gekommen.
00:07:28 Darauf ging der zweite Sohn in den Wald, und die Mutter gab ihm wie dem Ältesten einen Eierkuchen und eine Flasche Wein. Dem begegnete gleichfalls das alte, graue Männchen und hielt um ein Stückchen Kuchen und einen Trunk Wein. Aber der zweite Sohn sprach auch ganz verständig, »Was ich dir gebe, das geht mir selber ab. Praktisch geht einer wiege.« Und er ging fort.
00:07:59 Das Männchen ließ die Strafe nicht ausbleiben und als ein paar Hiebe am Baum getan, hieb er sich ins Bein, dass er musste nach Haus getragen werden. Da sagte der Dummling, Vater, ich will hinausgehen und Holz hauen, sagte der Vater. Deine Brüder haben sich Schaden getan. Lass du's gar bleiben, du verstehst gar nichts davon.
00:08:26 Der Dummling aber bat, dass er es erlauben möchte. Da sagte er endlich, »Geh nur hin, durch Schaden wirst du klug werden.« Die Mutter aber gab ihm einen Kuchen, der war mit Wasser in der Asche gebacken, und eine Flasche saures Bier. Als er in den Wald kam, begegnete ihm gleichfalls das alte, graue Männchen und grüßte ihn und sprach,
00:08:54 »Gib mir ein Stück von deinem Kuchen und einen Trunk aus deiner Flasche. Ich bin so hungrig und ich bin so durstig«, sagte der Dummling. »Ich habe aber nur Aschenkuchen und saures Bier. Wenn dir das recht ist, so wollen wir setzen und wir essen.«
00:09:15 da setzten sie sich und als der dummling seinen aschenkuchen herausholte so war es ein feiner eierkuchen und das saure bier war ein guter wein
00:09:27 Nun aßen und tranken sie, und danach sprach das Männlein, »Weil du ein gutes Herz hast und das deine gern mitteilst, so will ich dir Glück bescheren. Dort steht ein alter Baum, den hau ab, so wirst du in den Wurzeln etwas finden.« Und darauf nahm es Abschied.
00:09:50 Der Dummling ging hin und hieb den Baum um, und wie er fiel, saß in den Wurzeln eine Gans, die hatte Federn von reinem Gold. Er hob sie heraus, nahm sie mit sich und ging in ein Wirtshaus, da wollte er nämlich übernachten.
00:10:09 der wirt hat aber drei töchter die sahen die gans waren neugierig was das für ein wunderlicher vogel wäre und hätten gar gerne eine von seinen goldenen federn gehabt
00:10:25 Endlich dachte die Älteste, »ich soll und muss eine Feder haben!«, wartete, bis der Dummling hinausgegangen war und faßte die Gans beim Flügel. Aber Finger und Hand blieben ihr daran festhängen. Bald danach kam die Zweite und hatte keinen anderen Gedanken, als sich eine Feder zu holen, ging heran. Kaum aber hatte sie ihre Schwester angerührt, so blieb sie an ihr festhängen.
00:10:56 Endlich kam auch die dritte und wollte eine Feder. Da riehen die anderen, »Bleib weg, um Himmels Willen, bleib weg!« Aber sie begriff nicht, warum, und dachte, »Sind die dabei, so kann ich auch dabei sein.« Sie sprang herzu, aber wie sie ihre Schwestern angerührt hatte, so blieb sie an ihr festhängen.
00:11:23 so mussten sie die nacht bei der gans zubringen am andern morgen nahm der dummling die gans in den arm ging fort und bekümmerte sich nicht um die drei mädchen die daran hingen sie mussten immer hinter ihm herlaufen links und rechts wie es ihm in die beine kam
00:11:42 Mitten auf dem Felde begegnete ihnen der Pfarrer, und als er den Aufzug sah, sprach er, »Ei, so schämt euch, ihr garstigen Mädchen! Was lauft ihr dem jungen Bursch durchs Feld?« Schickt sich das? Damit fasste er die Jüngste an die Hand und wollte sie zurückziehen. Aber wie er sie anrührte, blieb er gleichfalls hängen und musste selber hinten reinlaufen.
00:12:12 Nicht lange so kam der Küster und sah den Herrn Pfarrer drei Mädchen auf dem Fuß folgen. Er wunderte es sich und rief, »Ei, Herr Pfarrer, wohin aus so geschwind? Heute ist noch eine Kindstaufe!« Lief auf ihn zu und fasste ihn am Ärmel und blieb festhängen.
00:12:35 Wie die fünf so hintereinander hertrabten, kamen zwei Bauern mit ihren Hacken vom Feld. Da rief der Pfarrer ihnen zu, sie sollten sich doch losmachen. Kaum aber hatten sie den Küster angerührt, so blieben sie hängen und waren ihrer nun Siebene, die dem Dummling wieder ganz nachliefen.
00:12:57 Ihr kam darauf in eine Stadt. Da herrschte ein König. Der hat eine Tochter, die war so ernsthaft, dass sie niemand zum Lachen bringen konnte. Darum hat er ein Gesetz gegeben. Wer sie könnte zu Lachen machen, der sollte sie heiraten.
00:13:15 der dummling als er das hörte ging mit seiner gans und ihrem anhang vor die königstochter und wie diese die sieben menschen immer hintereinander herlaufen sah ging sie überlaut an zu lachen und wollte gar nicht mehr aufhören zu lachen
00:13:32 Da verlangte sie der Dummling zu Braut. Aber der König machte allerlei Einwendungen und sagte, er müsste ihm erst einen Mann bringen, der einen Keller voll Wein austrinken könnte. Der Dummling dachte an das graue Männchen, das könnte ihm wohl helfen. Ging hinaus in den Wald und auf der Stelle, wo er den Baum abgehauen hatte, sah er einen Mann sitzen, der macht ein gabetrübtes Gesicht.
00:14:03 Der Dummling fragte, was er sich so sehr zu Herzen nehme. »Hei«, sagte er, »ich bin so durstig und kann nicht genug zu trinken kriegen. Ein Fass Wein habe ich zwar ausgeleert, aber was ist ein Tropfen auf einen heißen Stein?« »Da kann ich dir helfen«, sagte der Dummling, »komm nur mit, du sollst es satt haben.«
00:14:28 Er führte ihn darauf in das Königskeller, und der Mann machte sich über die großen Fässer, trank und trank, dass ihm die Hüften wehtaten, und ehe ein Tag herum war, hat er den ganzen Keller ausgetrunken.
00:14:45 Der Dummling verlangte wieder seine Braut. Der König aber ärgerte sich, dass ein schlechter Bursch, den jedermann einen Dummling nannte, seine Tochter davontragen sollte. Und er machte neue Bedingungen. Er müsse ihm erst einen Mann schaffen, der einen Berg voll Brot aufessen könne.
00:15:07 Der Dummling ging wieder in den Wald. Da saß auf des Baumes Platz ein Mann, der schnürte sich den Leib mit einem Riemen zusammen, machte ein grämliches Gesicht und sagte, »Ich habe an den ganzen Backofen voll Raspelbrot gegessen, aber was hilft das bei meinem großen Hunger? Ich spüre nichts im Leib und muss mich immer nur zuschnüren, wenn ich nicht hungers sterben soll.«
00:15:34 Wie der Dummling das hörte, war er froh, und er sprach, »Neig auf und geh mit mir, du sollst dich satt essen!« Er führte ihn an den Hof des Königs, der hatte alles Mehl aus dem ganzen Reich zusammengefahren und einen ungeheuren Berg davon backen lassen.
00:15:55 Der Mann aber aus dem Wald stellte sich davor, fing an zu essen, und in einem Tag und einer Nacht war der ganze Berg verschwunden. Der Dummling forderte wieder seine Braut, der König aber suchte noch einmal Ausflucht und verlangte ein Schiff, das zu Land wie zu Wasser fahren könne. Darf er aber das, dann soll er gleich die Königstochter haben.
00:16:24 Der Dummling ging noch einmal in den Wald. Da saß das alte, graue Männchen, die mir seinen Kuchen gegeben und sagte, »Ich habe für dich getrunken und gegessen. Ich will dir auch das Schiff geben. Das alles tue ich, weil du barmherzig gegen mich gewesen bist.« Da gab er ihm das Schiff, das zu Land und zu Wasser fuhr. Und als der König das sah, musste er ihm seine Tochter geben.
00:16:51 Da war die Hochzeit gefeiert und der Dummling erbte das Reich und lebte lange Zeit vergnügt mit seiner Gemahlin. Ja, das war das Märchen Die Goldene Ganz. Das habe ich schon lange nicht mehr gehört und mir habe ich schon lange nicht mehr vorgelesen, eigentlich noch nie. Das Ganze hat sich Blauauge gewünscht. Blauauge, ich hoffe, du bist da und hast das jetzt gehört.
Interaktion mit der Community und Rückmeldungen
00:17:1900:17:19 Ja, und jetzt machen wir eine Fragerunde. Süße Früchte kam noch rein. Moosgeflecht ist 27 Monate ein süßes Früchte. Vielen Dank, Moosgeflecht. Guten Abend. Schön, dass ihr alle wieder da seid. Wolkenhuhn hat noch ein süßes Früchte geschenkt und zwar an Nina Kolada. Nina Kolada, die wird sich freuen. Danke, liebes Wolkenhuhn. Vielen Dank und liebe Grüße an Eddie.
00:17:50 scharnickel ist 74 monate ein goldenes 70 jahre dann nicken super vielleicht kümmer der riders on the storm zusammen singen das wäre cool fragt wo ist die zeit geblieben bleibe auch gerne weiter dabei das wollte ich noch die jahrzehnte die wir hier streamen genau die war chemie ist
00:18:15 Sechs Monate ein süßes Früchtchen. Tolle, klasse. Ein halbes Jahr, super. Und eine Spende kam auch noch rein. Dem Chuck, seine Mama hat fünf Euro gespendet, schreibt ganz liebe Grüße und vielen Dank für einen weiteren Märchenabend. Vielen lieben Dank. Vielen lieben Dank. Ich mag ja den Abend immer von dem Chuck, seine Mama. Finde ich so witzig. Janickel, hallo zusammen. Ich freue mich schon sehr auf den Stream nachher. Ja, schon, da.
00:18:40 Habe wieder viele Blütenbilder von meiner Mutter bekommen. Hier schon mal drei davon. Hoffe, allen geht es gut. Wünsche allen einen schönen und gemütlichen Märchenabend. Danke, dass ihr die Märcheninseln Omas Sinne weiterführt. Ja, das machen wir gerne, liebe Marmeladenoma. Wir haben es ja versprochen.
00:19:00 Rosen sind. Sehr schöner Rosen. Heute ist ein Kabel oben dran. Wir hatten nämlich keine Zeit mehr, das iPad aufzuladen. Aufgrund dessen, dass wir den Schlüssel daheim vergessen haben. Ja, aber wir kriegen das trotzdem hin. Da haben wir noch eine Blütenbracht. Ich muss dir sagen, die Eltern haben wohl einen ganz tollen Gast. Ja, das scheint mir auch der Fall zu sein. Wir arbeiten noch dran. Und das hier sind auch fünf Blüten. Die Farbe wird auch der Oma sehr gut gefallen. Dankeschön, Nicke.
00:19:32 Von Chris kam noch ein Wassermarsch rein. Das ist gut. Die schwere Katte hier hoch. Cheers. Und die Universab Klingentänzer ist 68 Monate. 68 Monate. Sehr gut. Stefan schreibt was. Die bösen Fahrradfahrer. Natürlich nicht ernst gemeint. Was meint er denn damit? Das mal angucken. Das ist ein Auto mit niederschen Kennzeichen.
00:20:08 Aber Fahrradfahrer sehe ich gar keine. Ach, der ist geblitzt worden. Okay, und das Auto ist geblitzt wahrscheinlich. Ich mache es jetzt nochmal. Das Auto ist vorbildlich gefahren, aber die Radfahrer, wir wissen ja. Aber es fahren nicht alle Fahrradfahrer so. Passt mal ganz genau auf, was passiert. Könnt ihr sehen.
00:20:33 war schnell genug ja aber fahrradfahrer haben keine nummernschild ja nicht die wahrscheinlich der autopharrer war zu schnell kann man schon kann man schon ein erhohieren ja ja wieder tiger die zweite minzernte und erste zitronenmelisse minze das mag ich auch trinken was ja gerne pferd minztee
00:21:00 am liebsten auch selber geernt wird. Mit frischer Minze. Ich muss ja sagen, Federtiger, ich habe von meiner Mitarbeiterin einen riesen Topf Minze bekommen. Und da ist die Melitze.
00:21:16 Den wir jetzt ernten, ne? Wir wollen ja auch ein bisschen einiges anbauen jetzt in absehbarer Zeit im Garten. Der liegt momentan noch etwas brach, deswegen hatte ich auch diesen Heuschnupfen das letzte Mal. Aber es wird allmählich wieder besser. Ihr merkt ja, ich habe keine roten Augen mehr, Nase ist nicht mehr zu. Also mir geht es deutlich besser. Und eine Kollegin hat mal ein super Mittel empfohlen, Naturheilmittel. Und zwar Schwarzkümmelölkapseln.
00:21:43 die habe ich persönlich sehr gut vertragen und die allergie war sehr schnell weg und da ist wieder eine rose
00:21:55 Chris schreibt, Hedra Ketes Riesenkanne. Die wiegt aber auch. Ich hatte letztes Mal eine kleinere Kanne dabei, dann war die aber leer. Deshalb habe ich mich für die große Kanne entschieden. Das fördert auch den Muskelaufbau. Ich habe gedacht, der Tee. Nee. Protein-Tee. Muskel-Tee. Genau.
00:22:21 Zocker Omi, hallo liebe Marmeladenfamilie und liebe Märcheninsel. Ich wünsche uns allen einen wunderschönen Abend. Heute bin ich nur am Handy dabei. Den ganzen Tag waren wir draußen, trotz teilweise heftiger Regengüsse. Sehr tapfer. Anschließend habe ich mich mit einem Buch eingekuschelt und genieße den Stream. Radbots Zorn, ein historischer Roman.
00:22:47 Der Kampf um die Freiheit der Friesen. Ja, das kann ich nur unterstützen. Die Freiheit der Friesen. Ich war ja oft in Friesland. Unheh, die Raketes Mama kommt aus Friesland. Man sieht es an den Haaren.
00:23:01 Wobei die norddeutsche Sprache die jede Rakete nicht ganz verinnerlicht hat. Die beherrsche ich nicht. Weil ihr Papa kommt ja aus Tübingen. Mein Papa ist Urschwabe oder war Urschwabe. Genau. Ich muss ja sagen, gestern war ich bei meiner Mutter und habe sie besucht. In Nagold. Wahrscheinlich merkt man heute dann den Akzent, den schwäbischen Dezent. Der Fabian lacht schon.
00:23:28 Das wollte ich dir sagen, Chris Block, der Fabian hat heute über die Schwaben im Auto hergezogen. Da habe ich zu ihm gesagt, das sage ich gleich. Aber nur Pferd sagt natürlich. Er kann auch nichts sagen, weil der Janik zum Beispiel ist ja badisch-schwäbisch, aber lass mir diese lokal-patriotischen Themen, weil das bringt ja eh nichts. Ist eh nicht ernst gemeint, man darf ihn abgesehen. Ich wollte jetzt nur eine Fabian. Nein, nein.
00:23:56 An Fahni, guten Abend an das allerliebste treue Team der Marmeladenfamilie, welche auch in diesen sonnigen Zeiten weiterhin der Bestes für die Märcheninsel gibt. Drei Liederherzen. Wie geht es euch? War das Wetter auch sehr wechselhaft im April bei euch die vergangene Woche? Ja, das war es. Es war teilweise sehr heiß, teilweise war es wieder nass. Und dennoch, wir haben einen Spaziergang gemacht. Trotzdem Wetter. Wir leben ja in einer sehr schönen Region hier.
00:24:25 Hammer Glück, schönes Städtchen und sind auch auf dem Wald unterwegs. Wie geht es euch? Walenkel Fabian, wie geht es dir? Sehr gut. Warum?
00:24:36 Weil ich diese Woche im Urlaub war. Ah ja, wo warst du denn, lieber Frau? In Mailand. In Mailand. Wir wissen es natürlich, aber ihr habt es noch nicht gewusst, er war in Mailand. Und er hat die Lichts mitgebracht auf Mailand. Er hat nur schöne Fotos geschickt, was es für tolle Sachen gibt. Er hat Balsamico-Essig. Was hat der Balsamico-Essig, hätte er gekostet, Fabian? 130 Euro. 130 Euro für eine Flasche Essig. Und er hätte ihn nicht für uns gekauft. Ich bin ganz enttäuscht. Nicht mal diese Kleinigkeit.
00:25:05 Und wie ist Mailand so, Fabian? Ich war da noch nie in Mailand. Sehr schön. Aber es wird dann voll am Samstag. Kurzvoll. Viele Touristen. Freitag. Kurzvoll. Und er ist ja vorhin nach Hause gekommen, der Fabian. Und zack, sitzt jetzt hier wieder auf der Märchlinsel. Finde ich natürlich ganz toll. Wie geht es denn? Janik? Ja, soweit auch super. Ich habe jetzt Ferien gehabt.
00:25:30 Und nächste Woche keine Ferien mehr? Nächste Woche nicht mehr mehr. Dann geht es wieder ab Online-Unterricht. Wie geht es von A nach B? Von A nach B geht es deutlich besser. Beim letzten Stream war ich ja nur ein Häufchen elend. Wegen dieser schnupfigen Nase und den roten Augen und die Stimme war belegt. Und ich habe 20 Papiertaschen, Tücher, Päckchen verbraucht. Heute geht mir es deutlich besser. Super, da bin ich ganz begeistert.
00:25:59 die tippt mich immer so an die hederakete warum ich kann das gar nicht einordnen alles gut rede ich zu viel oder was ja hier kamen noch 200 bitz rein von bester dummschwarzer schön dass sie wieder da seid ihr seid unter den favoriten die nummer ein ich noch nie gemacht
00:26:29 An die Bonentenfrag noch, hast du die Allergietabletten eigentlich mal ausprobiert? Nee, die habe ich gar nicht mehr gebraucht. Aber ich habe mir es notiert für den Fall der Fälle, weil diese Schwarzkümmelölkapseln, schönes deutsches Wort, die haben alles schon bereinigt, wenn man so will. Also ein bisschen habe ich noch Schnupfen, aber im Großen und Ganzen geht mir es ausgezeichnet. Obwohl alles blüht hier. Hede Rakete, gibt es was zum Vorlesen?
00:26:59 Eigentlich sehe ich jetzt gerade nur Herzchen. Okay, dann lese ich weiter von Anfani. Da steht aber die Frage von Allee von Enten, ob du die Tabletten genommen hast. Die hast du schon beantwortet, die Frage. Aber Anfani war noch nicht fertig. Ich muss euch an dieser Stelle nochmal loben, wie toll ihr wirklich diese Streams nach wie vor gestaltet. Dankeschön. Ich weiß, das kam jetzt schon öfters von mir. Das kann man immer hören.
00:27:26 Aber ich kann es, glaube ich, nicht genug betonen, denn wir sind immer so froh und glücklich, euch live sehen zu dürfen. Und in zwei Wochen sind wir wieder live. Wir lachen auch immer mit euch, wenn ihr ebenfalls vor der Kamera auch prächtig euch amüsiert und euch so liebevoll neckt.
00:27:43 Das gibt so etwas Schönes, Beruhigendes irgendwie beim Anschauen. Ich kann es nicht so recht erklären. Unbedingt aber weiter so. Wir freuen uns auch schon sehr auf das neue Studio. Das wird mit großer Sicherheit absolut toll werden, ohne Frage. Und übrigens, wir sind an und für sich immer so, auch beim Abendessen, da sind wir immer ganz lustig drauf. Und ja, wir sind einfach so. So sind wir einfach. So sind wir einfach.
00:28:11 Ich muss ja sagen, ich war ja am Donnerstag und Freitag und bis heute Morgen bei meiner Mutter. Und weil von A nach B und Janik mich so vermisst haben, hat von A nach B, ich muss jetzt mal gucken, ob ich es jetzt finde, ein ganz witziges Foto gemacht. Ja, mal gucken, dass ich meine Namen...
00:28:37 Ich kann es vielleicht kurz downloaden. Das dauert noch zwei Stunden.
00:28:45 Es kam noch ein Wassermasch von Mausbeeren. Das werde ich sehr gerne nutzen in der Zwischenzeit. Ich trinke auch mal ein Schlückchen, dann können wir das nämlich gleich hier zeigen. Die Hedera-Käte zeigt, wir haben nämlich, die Hedera-Käte war ja in Nagold und der Janin, ich war so traurig, haben dann alleine gefrühstückt und dann hatte ich die Idee, Mensch, ich könnte doch meine Joghurt-Speise ein bisschen...
00:29:09 Die Hederakete gestalten, dann ist sie immerhin als Joghurt da. So sehe ich aus als Joghurt. Unsere kleine Joghurette. Kann man es gut sehen? Sieht man gut. Ja, und dann war sie doch beim Frühstück dabei. Wir haben sie so vermisst, die Hederakete. Cheers.
00:29:31 Anbei, wie soll es anders sein? Das Oreo-Katerchen Smoky. Heute lag die Schlafmütze sehr faul und verpennt wie K.O. auf meiner Bettdecke und war gar nicht mehr ansprechbar. Manchmal hat er so Momente, da nickt er einfach komplett weg, das geht mir auch so, und vergisst dabei, wie man sich bequem hinzulegen hat auf einem Bettchen. Oder vielleicht ist es sehr bequem für ihn.
00:29:54 Ich wünsche allen Märchenbewohnern dieser zauberhaften Stunde einen angenehmen restlichen Stream und einen entspannten Abend. Und da ist Katerchen Smokey. Der Schlaf des Gerechten. Ich schicke mal hier parallel das Bild auf Discord und schreibe die Rakete als Joghurt. Chris Block hat geschrieben als Joghurette. Genau. Das ist auch witzig.
00:30:30 Hat der Janik was zum Vorlesen? Ja, es kam noch 100 Bits rein von bester Dummschwarzer. Dankeschön. Ich überbrücke mit den Bits. Sehr gut. Überbrücke, gerne weiter. Vielen Dank. Ich hoffe, das Glock jetzt senden. Aber ich habe heute wieder meine Biene-Maja-Brille. Das müsste gut klappen. Wolfgang schreibt auch eindeutig Hede. Ja, sieht aus wie ich. Frisur, alles eins. Bisschen expressionistisch, aber...
00:30:59 Scharnickel, noch weitere Blumenbilder. Hier eine Rose, Aprikofarbe. Oh, zeig mal, ich habe es gar nicht gesehen. Oh, wow. Unsere Nachbarin hat auch immer so schöne Rosen. Und das sind Margariten, oder? Margariten und ein Brunnen.
00:31:21 Also mir ist es total warm. Mir ist auch total warm. Und das ist eine Lilie. Stimmt das? Ich habe es nicht gesehen. Du hast es zu schnell rübergeschwenkt. Das könnte eine Lilie sein. Wie gesagt, ich bin ja nicht der Botaniker. Und die Federtiger. Oh, das ist eine psychedelische Blüte hier. Das ist ja der reine Wahnsinn. Eine psychedelische Blüte. Das ist ausgesprochen bunt. Habe ich noch nie gesehen.
00:31:53 Das sieht ja schon krass aus. Steht nicht dabei, was es ist? Ich weiß nicht. Nein. Und jede Menge Rosen noch dazu. Eine nämlich als Auswahl hier. Also heute sind die Blumen da. Ihr wollt anscheinend wieder, dass ich Heuschnupfen bekomme. Ich hoffe ja auf die Schnecke der Woche. Und auch das Pferdchen. Und Pferdchen, es geht weiter mit Blüten.
00:32:18 sehr aber sehr schöne was habt ihr für tolle blüten eigentlich das ist der wahnsinn wieder die hat geschrieben passions blumen das ist ja total ich kenne passions früchte
Kreative Hobbys und nächste Märchenauswahl
00:32:3300:32:33 An Fanny schreibt noch, die Biene-Maya-Brille ist ja toll. Ja, also die ist halt ein bisschen koronöser wie bei Biene-Maya. Das ist die Computerbrille von der Hiderakete. Computerplatzbrille halt. Genau, weil sie sitzt ja oft am Computer in der Arbeit.
00:32:51 Ali von Enten, hallo ihr Lieben, ich zeichne ja gerne mit Buntstiften und habe mir letztes ein paar neue zum Ausprobieren gekauft. Am liebsten würde ich mal die guten von Faber Castell ausprobieren, aber die sind schon echt teuer und dafür würde ich sie wahrscheinlich zu wenig nutzen. Hat die Marmeladenfamilie eigentlich auch ein kreatives Hobby?
00:33:12 Enkel, Jan, ich sage jetzt mal das Bild, das ist aber wirklich gut. Das ist wirklich talentiert. Ich glaube, du musst die Farben nicht unbedingt kaufen. Kauf dir die Farben, ja. Ja, finde ich auch. Es gibt auch noch viele andere Farben, muss kein Faber Castell sein. Es gibt viele preiswertere Alternativen, wenn ich das mal so sagen darf. Ohne Schleichwerbung zu machen, gell? Ja, ich sage ja keinen Namen.
00:33:36 La Mera ist fünf Monate ein süßes Früchtchen. Sehr schön, ganz freut uns. Herzlich willkommen auf der Mechelübflüse. Und jetzt das kreative Hobby, Hederakete. Was hast du für ein kreatives Hobby? Wenn ich das jetzt sage, dann heißt es nicht. Also ich singe gern tatsächlich im Auto, daheim, beim Duschen, beim Putzen. Ich liebe Musik. Ich habe sogar Klavier gespielt, gell? Ja. Gitarre und Blockflöte. Ja.
00:34:01 und habe Sopran im Chor immer gesungen. Also ich mag wirklich sehr gern Musik. Ich liebe Einrichten und Innenarchitektur, also alles was mit Schönheit und Dekoration und so zu tun hat. Deswegen hat sie mich geheiratet. Genau, weil er so schön aussieht. Genau, ich passe gut zur Deko des Häuschens. Was mag ich denn noch? Ja, das ist schon einiges.
00:34:23 Also einrichten auf jeden Fall. Wir haben gefühlt 50.000 Stühle zu Hause. Das stimmt. Ich muss immer wieder neue Sachen kaufen. Und das Verrückte ist, die Hedera-Kete sitzt am liebsten auf dem Boden. Das ist absurd. Ich sitze immer auf dem Boden, aber wir haben wirklich viele Stühle, weil ich immer schöne Stühle sehe und das muss ich dann heimlich kaufen. Dann gibt es Schimpfer von Janik und von meiner Mutter und von A nach B, weil die dann sagen, du hast schon genug Möbel, du darfst nichts mehr kaufen. Es passt auch nichts mehr rein bei uns.
00:34:52 Leider. Enkel Janik, was ist denn dein Hobby? Also was Kreatives angeht, würde ich sagen Webdesign oder auch an sich Grafikdesign.
00:35:03 Und Videoschnitt vor allem auch. Und der Janik kann auch super modellieren. Und malen. Und malen, ja. Also der hat auch einige kreative Gene von dem Opa von mir. Der war ja Kunstmaler. Und ohne Eigenlob, ich kann auch schön modellieren. Das hat der Janik tatsächlich geerbt. Ich muss mal die Anekdote erzählen. Da war ich mit dem Janik bei einem Töpferkurs. Und der Janik hat schon einen ganz tollen Donald Duck gemacht.
00:35:29 Und ich habe immer nur an so einer Kugel rumgeformt. Wir sind nie wieder zusammen zum Töpferpust gegangen. Ja, der Janik hat alle in Grund und Boden getöpfert. Jetzt übertragen, weil nicht. Das muss man da mal sehen, oder wie er eigentlich. Der Töpferkönig von Ettlingen. Ich muss mal ein Foto machen von dem Donald Duck. Der macht wirklich tolle Sachen, der Janik. Der Janik ist immer nur zurückhaltend. Ja, ja, das stellt sein Licht immer unter deinen Schäfel, der Janik.
00:35:56 Wal-Enkel Fabian, was ist denn dein Hobby? Er lacht schon. Dein kreatives. Dein kreatives Hobby. Ich habe kein kreatives Hobby gerade. Kein kreatives Hobby. Ja, vielleicht die Märcheninsel. Schneckenzüchterung. Schneckenzüchterung, genau. Schneckenmalen. Schneckenfotografieren. Schneckenessen. Aber nur die süßen. Okay, die aus Schokolade. Genau. Und Schnecken aus Schokolade. Aus Teig.
00:36:25 Ja, natürlich. Bei der Hederakete würde ich dich dann halten. Neckenpralinen? Nee, aber kannst du schon mal mitbringen. Ich kenne die echt nicht. Ja, was habe ich für kreative Hobbys? Ich zeichne gerne. Ich singe auch gerne und ich höre gerne Musik. Früher habe ich mal in einer Band gesungen, lange her. Aber natürlich nur privat, also nichts Professionelles. Aber das hat richtig Spaß gemacht. Und was mache ich noch gerne? Modellieren.
00:36:54 Ich habe noch einige Figuren zu Hause stehen, die habe ich vor einiger Zeit gemacht, aber ich habe es noch nicht brennen können, weil ich suche noch hier in der Region einen Laden, der das mir brennt. Ich habe nämlich keinen Brennofen, der ist viel zu teuer. Das lohnt sich nicht für die paar Figuren. Wir haben drei Platz für einen Brennofen. Weil überall Stühle da rumstehen. Aber ich würde vorschlagen.
00:37:19 Jetzt, bevor die Schnecke der Woche kommt, lese ich mal noch was vor. Jetzt kommt nämlich... Ah, ihr dürft euch ein Märchen aussuchen. Beim letzten Stream durfte man sich was wünschen. Und einer oder zwei der Wünsche sind jetzt dabei in dieser Auswahl. Ob die jetzt gewählt werden oder nicht, spielt keine Rolle. Irgendwann kommen die auf jeden Fall dran. Aber ich nehme jetzt drei Märchen zur Auswahl. Mutito hat sich den Froschkönig gewünscht.
00:37:50 Dann habe ich noch ein Märchen zum Vorschlag, der Mondhase. Und Fabi Lowo hat sich gewünscht, der Teufel mit den drei goldenen Haaren. Und jetzt wird abgestimmt.
00:38:04 Solange abgestimmt wird, eine kleine Anekdote. Als ich noch ein Kind war, habe ich ja in Karlsruhe gelebt und dann wollte ich unbedingt ins Kino gehen. Ich durfte aber nicht in jeden Film gehen. Das hat mir die Marmeladenoma, meine Mama, nämlich nicht erlaubt. Und dann kam Minnetou, kam damals frisch raus und bei uns im Stadtkino und im Stadtteil lief Minnetou.
00:38:30 Ich habe gedacht, das wird sie mir niemals erlauben, da darf ich nicht rein, das ist viel zu gewalttätig, mit Schießereien und dies und das. Dann habe ich gesagt, Mama, ich gehe ins Kino mit dem Jürgen und zwar läuft da ein Märchen. Ich habe gedacht, Märchen kommt immer gut, aber dann war gleich die Frage, welches Märchen kommt denn da? Ich musste überlegen, ganz schnell dachte ich dann, ich schaue mir einen Film an, der heißt
00:38:58 Der Teufel mit den drei goldenen Haaren. Gut, hat sie gesagt, lieber Sohn, da darfst du hingehen. Hier hast du zwei Mark, darfst ins Kino gehen. Also es kam natürlich kein Märchen. Ich bin rein mit dem Jürgen. Es war ein unglaublich spannender Film. Ich war damals sechs Jahre alt. Wilde Schießereien. Mario Arthoff hat mitgespielt und Pierre Brice, wenn ihr das noch kennt. Und ja, dann war der Film vorbei.
00:39:26 Bisschen rausgegangen, völlig aufgeregt. Und vor dem Kino stand dann mein Vater mit dem Hund Max, der wollte mich nämlich abholen. Ich bin erschrocken, dachte, du liebe Himmel. Der sagt jetzt meiner Mama, dass da gar kein Märchenfilm kam, sondern ein Wildwestfilm, Winnetou.
00:39:45 Aber mein Papa hat sich gar nicht dafür interessiert. Er hat nur gesagt, naja, ich hole dich jetzt mal ab, gehen wir noch eine kleine Runde. Er ist nach Hause gegangen. Es wurde nicht thematisiert beim Abendessen. Und meine Mama hat gesagt, und war der Kinofilm schön? Ja, habe ich gesagt, war es sehr schön.
00:40:03 Das war eine kleine Anekdote. Das war also eine kleine Notlüge, aber ich musste mich weiterbilden. Ich habe das schon früh erkannt und bin jetzt völlig firm, was solche Filme anbelangt. Peter Lemming schreibt, man könnte ja auch Stühle töpfern. Das war nur so eine Idee. Janek, mach dich ans Werk. Ob der dann hält?
00:40:24 die andere anfang ja noch geschrieben von a nach b hat oma angelogen nein das war keine lüge das war eine fantasievolle ausrede weder tiger schreibt sie wird sicher gewusst haben dass du flunkers glaube ich nicht sie hat mir das geglaubt sonst hätte es mir wirklich nicht erlaubt das bin ich mir ganz ganz sicher sie hatte eher eine gesetze was erziehung anbelangt und gewalt durfte nicht vorkommen in der erziehung was ja eigentlich gut ist
00:40:52 Aber Winnetou, sagen wir mal ehrlich, also es ist nicht so dramatisch. Woher war das, glaube ich, dramatisch? Es war ja kein Splatter-Movie oder was. Aber es gab es ja früher auch nicht, oder? Nee, nicht, dass ich wüsste. Aber es gab schon spannende Filme. Zum Beispiel, es kam um 20.15 Uhr immer Invasion von der Liga. Es war hochspannend, aber ich habe es nie gesehen, weil ich das nicht durfte. Aber die Familie saß abends immer davor.
00:41:19 Und einmal habe ich es dann tatsächlich bis zum Vorspann geschafft. Eigentlich musste ich um 19 Uhr ins Bett. Und dann kam der Vorspann. Ich dachte, ah, super. Und habe schon gesehen, wie das Raumschiff landet, Invasion von der Vega. Und dann fragt meine Mama plötzlich in der Runde, wo ist denn eigentlich unser Kleiner? Dann musste ich wieder ins Bett.
00:41:42 So war gefragt, hat Marmeladenoma jemals von deiner kleinen Notlüge erfahren? Ich habe sie später mal erzählt. Und was hat sie gesagt? Sie hat milde gelächelt. Ja, also die war immer sehr verständnisvoll, die Marmeladenoma.
00:42:01 Peter Lemming hat noch geschrieben, die getöpferten Stühle müssen ja nicht halten, wenn man sie vom Boden aus betrachtet. Stimmt, ich sitze ja eh auf dem Boden. Ja, genau. Also die Ausnahme ist, dass ich auf dem Stuhl sitze, außer bei der Arbeit oder hier. Wir sollten diese Anregung mit nach Hause nehmen und drüber nachdenken. Wir gucken mal, was wir machen können. Wenn er getöpfert ist, stellen wir ihn dann ins Studio. Genau. Das kann aber dauern. Wir hängen ihn von der Decke. Genau.
00:42:28 Also gewonnen hat der Mondhase. Der Mondhase. Mutito, der Froschkönig, kommt irgendwann. Ist versprochen. Und Favellovo, der Teufel in drei goldenen Haaren, kommt auch irgendwann. Ist versprochen. Arn Fahning schlägt noch vor. Vielleicht ein Töpfer-Stream, aber da bin ich dann raus. Ich könnte die Kugel dann den ganzen Abend machen. Töpfer-Stream, ja. Und ich mache die Technik und Janik töpfert.
00:42:54 Also Töpfer-Stream vielleicht nicht, aber man kann da wirklich mal ein Video machen. Man kann auch mal Töpflagen machen. Töpflagen, super Idee. Wir können ja auch mal was getöpferndes Mond zeigen. Der Mondhase. Und der Hase? Der Mondhase. Nein, das ist das Falsche. Du hast der Hase im Mond drauf. Es heißt aber der Mondhase.
00:43:18 aber das macht überhaupt nichts ich habe es ja gemerkt ein wasser marsch von krist kann ja sehr gut ausgezeichnet und kann la mera ist fünf monate ein süßes früchte danke schön das freut uns das ist ein super langes märchen eine legende aus japan übrigens
00:43:53 Vor langer, langer Zeit lebten ein Fuchs, ein Affe und ein kleiner Hase als Freunde friedlich zusammen. Am Tage gingen sie in die Berge und jagten und spielten dort, und abends gingen sie zurück in den Wald, um dort die Nacht zu verbringen.
Märchen 'Der Mondhase'
00:44:0900:44:09 So ging es viele Jahre lang, bis der Herr des Himmels dieses hörte und es mit eigenen Augen sehen wollte. So verkleidete sich der Herr des Himmels und ging getarnt als ein Wanderer zu ihnen. Ich bin durch Berge und Tal gewandert und nun müde und hungrig. Könnt ihr mir etwas zu essen geben? fragte er, als er seinen Stab niederlegte und sich zu ihnen gesellte.
00:44:38 Der Affe brach sofort auf und suchte Nüsschen und brachte sie ihm. Der Fuchs gab ihm einen Fisch, den er gefangen hatte. Der Hase aber war ganz verzweifelt, denn obwohl er überall gesucht hatte, hatte er nichts, was er dem armen Wanderer geben konnte. Der Affe und der Fuchs verspotteten ihn deshalb. »Du, du bist aber zu gar nichts zu gebrauchen.«
00:45:07 Der Hase war entmutigt, dass er den Affen bat, Holz zu holen, und den Fuchs er möge nun doch dieses anzünden. Die beiden taten auch, warum der Hase sie gebeten hatte. Danach sagte der Hase zum Herrn des Himmels, iss mich, und warf sich ins Feuer.
00:45:29 Der Wanderer war so gerührt über dieses Opfer, dass er weinen musste. Dann sagte er, jeder verdient Ruhm und Anerkennung, es gibt weder Gewinner noch Verlierer. Aber dieser Hase hat uns einen großen Beweis seiner Liebe gegeben.
00:45:47 Den Körper des Hasen stellte er wieder her und nahm ihn mit zum Mond, um ihn im Mondpalast für alle Ewigkeit wohnen zu lassen, so dass sich die Menschen immer an den Hasen und sein großes Opfern erinnern mögen, wann immer sie zum Mond hinauf.
00:46:08 Das war eine Legende aus Japan. Und ich muss noch was dazu sagen. Dieses Werk hat uns der Verlag Königsfurt Urania geschenkt, beziehungsweise der lieben Marmeladenoma, damit wir daraus vorlesen. Das sind ganz, ganz tolle Märchen, muss ich tatsächlich dazu sagen. Viele kenne ich überhaupt nicht, das habe ich auch noch nicht gekannt. Wobei ich das ein bisschen merkwürdig finde, sich zu opfern und ins Feuer zu werfen.
00:46:34 Naja, jeder wie er will. Zum Glück bin ich kein Hase. Ich muss jetzt mal was einwerfen, weil ich ja nicht so oft zu Wort komme. Das stimmt überhaupt nicht. Ich lasse hier jeden zu Wort kommen. Überhaupt nicht stimmt das. Gar nicht. Und zwar dem Chuck3Mama kann leider heute nicht auf Discord. Irgendwie klappt das nicht. Also der schreibt, leider komme ich nicht in Discord rein, um euch zu schreiben.
00:47:01 Ich wollte euch auf eure Frage antworten, warum ich dem Chuck sei Mama heiße. Ich bin wirklich dem Chuck sei Mama. Er ist unter Chuck's 1860 als Unterstützung für die Technik bei Erdogan und Stefan sowie bei der Comedy Lounge von Florian Simbeck, Stefan von Erkan und Stefan seit 12. 2018 tätig.
00:47:28 Von da an sind wir auf die Idee gekommen von dem Namen. Und es gibt noch den Chag-Sei-Schwester. Ganz liebe Grüße an euch alle, dem Chag-Sei-Mama. Das ist echt witzig. Interessant, welche Geschichte hinter dem Namen steckt. Ja, wirklich. Total gut. Hier die Rakete, liest gerne was vor.
00:47:55 Jetzt kann sie. Ich muss ja erstmal gucken, ob es da was gibt. Ich könnte auch was frei erzählen. Jetzt wissen wir Bescheid, sagt Chris Block.
00:48:07 Aber ich finde, so kann man sich die Namen dann auch gut merken. Also ihr könnt mal eure Namen ein wenig erklären, dann können wir es uns vielleicht besser merken. Also bei mir ist es immer so. Ich kann mir Namen sehr schlecht merken, bis ich die Person gesehen habe oder eine Anekdote dazu kennen. Genau. Von A nach B. So, wollen wir eine Fragerunde machen? Nein, ich habe einen Buchtipp. Jetzt mal.
00:48:35 Alev von Enten fragt, Hede, kennst du nicht Erkan und Stefan? Doch, ich kenne Erkan und Stefan. Ich war mal bei dem...
00:48:45 Fabian, du heißt der türkische Comedian? Da war ich einmal bei so einer Sendung. Der kommt aus Mannheim. Genau, da war ich einmal mit meiner Freundin Martina und Ulrike. Sie heißt ja gleich nochmal Bülent Scheler und den fand ich auch witzig, wirklich gut. Der hört gern Heavy Metal, habe ich mir sagen lassen. Echt? So wie du? Ich höre nicht Heavy Metal. Nein. Was war das letzte Mal?
00:49:11 Ich höre gerne Rockmusik. Das war kein Handy-Metal. Aber jeder, wie er will. Das soll jeder hören, was er will. Hat alles seinen Sinn. Das letzte Mal habe ich einen Kinofilm vorgestellt, Der verlorene Mann. Ein Kinofilm, den ich wirklich sehr empfehlen kann. Ich fand ihn toll. Geht um Demenz. Aber heute geht es um etwas ganz anderes. Und zwar Paul Blau.
Buchvorstellung 'Stadtstreifer'
00:49:3400:49:34 Das ist ein Karlsruher Schriftsteller, der zusammen mit Alexander M. Neumann ein Buch geschrieben hat. Das ist nicht sein erstes Buch übrigens. Und dieses Buch heißt Stadtstreifer. Das kann ich euch sehr empfehlen. Ich habe das schon durchgelesen. Und der Paul Blau hat viele Lesungen, nicht nur in Karlsruhe, auch in anderen Orten, in Rheinland-Pfalz und überall. In Bayern hat er schon gelesen. Und er schreibt Kurzgeschichten, Gedichte und andere Dinge. Und er macht auch Kunst.
00:50:03 Und wir finden das sehr, sehr gut, was er macht, der Paul Blau. Und deswegen dachte ich, ich lese mal eine Geschichte vor aus seinem Buch der Stadtstreifer. Vielleicht können wir sogar noch die ISBN-Nummer ins Discord stellen. Janik, geht das? Der Fabi kann es vielleicht abfotografieren und hochladen. Ja, ganz genau. Kannst du das hier mal kurz abfotografieren? Aber auch die vordere Seite auch? Ja, die vordere Seite abfotografieren. Dann kann man es noch in Discord reinstellen.
00:50:32 Das ist das Buch. Und die ISPN-Nummer kann man vielleicht auch noch abführen. Was geht es in dem Buch? Das erzähle ich jetzt gleich. Wir wollten das eigentlich schon vorher machen, aber wir kamen zu spät hier an. Worum geht es? Ich lese euch mal den Klappentext. Das ist der Klappentext vor. Der Stadtstreifer ist ein Beobachter. Er zeichnet auf, was in seinem Blickfeld geschieht. Er hat seine eigene Gangart, erkundet Zwischenräume.
00:51:01 die andere nur achtlos durchqueren. Er streift durchs Niemandsland, durch enge Gassen und vom Trubel belebte Straßen auf der Suche nach italienischen Cafés und Musik unter freiem Himmel. Auf der Suche nach Möglichkeitsräumen und im Übergang an dessen Ende ein anderes Leben wartet. Er findet sich selbst in Spiegel, in den Oberflächen, er findet ein Gegenüber in Grenzgängern, Sonderlingen und in Wundermenschen.
00:51:29 Das ist ein Auszug vom Gattentext. Aber jetzt lese ich euch eine Geschichte vor. Ich habe den Paul Frau, Paul, Paul, Paul Blei, Paul Blau, da guckt sich das jetzt bestimmt an, den Paul Blau um die Bewilligung des Vorlesens gebeten und er hat sich gefreut, dass ich eine Geschichte vorlese. Und diese Geschichte, die ist auf der Seite 17, eine ganz kurze Kurzgeschichte.
00:51:58 Und diese Geschichte, die heißt Über der Stadt von Paul Blau. Die Aussicht soll schön sein von dort oben, sagen sie. Ob es sich wohl für heute noch lohnt, jetzt zu bereits fortgeschrittener Stunde den Berg zu ersteigen, in der letzten Hitze, wo ich doch schon so viel gesehen und gehört habe.
00:52:23 Was lohnt sich schon, frage ich mich, da ich doch hier gar keine Bestimmung habe und nur ein zufälliger Spaziergänger und ein Betrachtender bin. Also setze ich einen Schritt vor den anderen, einen kurzen Anflug von Müdigkeit überspringend. Das, was ich sehe, ist wie das Ölgemälde eines alten italienischen Meisters und breitet sich in seiner ganzen Fülle vor meinen Augen aus.
00:52:51 stehe ich hoch oben über der Stadt, auf winklige Gassen, geschwungene Straßen, anmutige Häuser herunterschauend, die von der Abendsonne in ein samtiges Orange getaucht werden. Und denke mich durch die Fenster in die Wohnungen und denke mich in die Küchen zu den Mamas vor den Töpfen und Pfannen und denke mich in die Zimmer der Ragazzi mit dem Rhythmus der neuen Zeit in den Adern und ihrem ersten Pflaumen unter den Achseln.
00:53:20 Und denke mich in die Cafeterias zu den Männern, zu den Machos in die Fiats und Alfa-Romeos. Und denke mich auf die Bänke der Piazzas mit den mächtigen Feigenbäumen. Und denke mich in die älteren Herrschaften, die da Zeitung lesen, versonnen, manchmal schimpfend. Und denke mich in die wilden, schrillen Stimmen der kleinen Mädchen mit ihren Ballerinerröckchen. Und denke mich in Tüten schleppende Familienväter.
00:53:49 Und denke mich in die Kinder, die angestrengt vor ihren Schulbänken sitzen, die mit lautem Hallo hineinspringen die großen Ferien. Und denke mich in diese wunderbaren jungen Menschen, wie sie später unter Lust Kinder zeugen und sie unter Schmerzen gebären, um damit diese Welt fortzusetzen, um damit eine Möglichkeit zu schaffen, viele neue Möglichkeiten. Und denke mich in die, die ihrer harten Arbeit nachgehen.
00:54:17 Straßentierend oder den ganzen Abend Pizzas in Öfen schiebend und denke mich in die, die den Verfehlungen anheimfallen, sich nach dem Himmel strecken, sich die Mutter Gottes in Zimmer altären, in die Wohnungen stellen, sich nach Zusammensehen, nach Jenseits und denke mich in alle und mir rutschen dabei Tränen in die Augen, weil ich mich plötzlich und ganz unerwartet mit allen verbunden fühle, wie sie da leben.
00:54:46 lachen, lieben, weinen, und ich empfinde so etwas wie das umfassende Glück, einer von Ihnen sein zu dürfen, hier in der Fremde. Dann gehe ich langsam die Treppenstufen nach unten, trete auf die Blätter des Vorjahres, betrachte eine Eidechse, wie sie den noch warmen Stein erklimmt, und sehe, wie sich die Sonne in einer Glasscheibe abbildet und sich auf diese Weise noch einmal in meinen Augen erfängt.
00:55:17 Das war eine der Geschichten aus dem Buch Stadtstreifer. Paul Blau hat sie geschrieben. Das ist ein wunderbares Buch. Ich kann es euch wirklich sehr empfehlen. Wir wollten die ganze Zeit zu einer Lesung von Paul Blau gehen. Er hat ja in Karlsruhe mehrfach gelesen und in der Nahen Pfalz. Aber wir hatten irgendwie immer irgendwas Neues los. Aber deswegen habe ich gedacht, ich stelle das jetzt mal vor.
00:55:41 dieses schöne Buch von Paul Blau. Ich finde auch die Fotos immer sehr schön von Paul Blau. Ja, er macht auch tolle Fotos, davon abgesehen. Und es sind auch einige hier in diesem Werk. Das war der Kulturtipp. Das wollen wir jetzt jedes Mal machen. Das letzte Mal war es ein Film, jetzt ein Buch. Lucy Maiki, 2015. Ich kann mir Namen und Gesichter schlecht merken. Meist grüßen mich die Menschen. Ich grüße zurück, halt. Entschuldigung. Ich grüße zurück.
00:56:10 Und dann fragen mich die Kinder, jetzt ist es weg. Jetzt ist es echt so gut. Habe ich das? Das hat er selber hochgerutscht. Und dann fragen mich die Kinder, wer das war. Aber, da ist es. Nee, ist eine andere Nachricht. Dann fragen mich die Kinder, wer das war. Und ich weiß es nicht. Kenne ich irgendwoher. Ja, das geht mir auch manchmal so. Und A nach B hat das gleiche Problem. Ja, ich kann mir Gesichter nicht merken. Das ist ganz schlimm. Manchmal grüßen mich Leute auf der Straße und dann grüße ich zurück und denke,
00:56:41 Genau, so hat sie es auch geschrieben. Genau. Ja. Jetzt haben wir die Fragerunde. Die Rakete, lies ruhig vor. Blauauge2712 schreibt, guten Abend, ihr Lieben. Jetzt bin ich auch wieder dabei. Ich wünsche allen einen wunderschönen Abend. Das ist schön, das freut uns. Chris schreibt, kenne ich auch. Okay.
00:57:15 Wer hat noch eine Frage? Ich habe kein iPad. Walenkel Fabian. Es hängt noch am Ladegerät.
00:57:23 Da kommt bestimmt nämlich noch was. Da ist noch was, das weiß ich. Das habe ich nämlich vorhin schon gesehen. Da haben wir noch mal die Bilder von Federtiger, die tollen Blüten. Und da geht es weiter. Das Bild hat Diskelblümchen. Guten Abend, herzalleliebste Marmeladenfamilie. Hereingeschneckt kommt die Schnecke der Woche. Dieses Mal die Mount Caputa Riesen-Nacktschnecke.
Schnecke der Woche und Stream-Ende
00:57:4900:57:49 Es ist eine fluoreszierende, leuchtend-rosarote Nacktschnecke, die bis zu 20 cm lang wird und unglaublich selten ist.
00:57:58 Denn dieses seltene Schneckchen lebt ausschließlich auf dem Gipfel des Mount Caputa in New South Wales, Australien, einem erloschenen Vulkan. Sie wohnt ein winziges Bergwald-Ökosystem von nur 10 Quadratkilometern Größe in fast 1500 Metern Höhe. Und man nimmt an, dass dieser Wald seit vielen Millionen Jahren überlebt hat, als Australien noch Teil des großen südlichen Superkontinents Gondwana war.
00:58:26 und von üppigen, feuchten Wäldern bedeckt war. Und als das Land dann wärmer und trockener wurde, schrumpften diese Wälder und der Wald auf dem Mount Caputa gilt als ein Überbleibsel davon. Faszinierend, oder? Die auffallenden Schnecken verbringen die meiste Zeit versteckt unter feuchter Laubschicht, aber nach Regenfällen tauchen sie jedoch nachts zu Hunderten auf, um sich von Baummoos und Algen zu ernähren.
00:58:54 In der nahegelegenen Stadt Bogabri, die dort kleine Stadt mit großem Herzen bekannt ist, setzt man sich sehr für den Schutz dieser Bergwald-Ökosysteme ein und auch die Schnecke wird dort sehr geliebt. So sehr, dass sogar eine riesige Skulptur dieser Schnecke erschaffen wurde. Ich finde, diese Statue würde bestimmt auch sehr gut in Fabias Schneckenassu passen. Und ich finde, er könne sich überlegen, eine Replika davon in gleicher Größe erstellen zu lassen.
Töpferkunst und Schnecken-Geschichten
00:59:2300:59:23 Wer macht denn diese Replika? Enkel Janik. Der Töpfer, eine Riesenschnecke. Ich könnte was Längliches zusammenkneten. Und die Farbgebung macht dann wer? Der Fabian Malzang. Wie findet Fabian denn diesen Griecher? Hat er Respekt davor? Oder findet er sie auch äußerst hübsch?
00:59:49 so da ist dies auch mal das kriegen wir das kriegen wir doch hin aber stell dir vor die kommt 100 nachts aus dem wald ist ja zum glück keine fabians sondern nur oder 20 ich dachte das kann man ja er hat jetzt deutlich
01:00:18 Der arme Janik. Hast du es in deine Wohnung, Fabian, 20 Zentimeter Schnecke? Scharnickel, alles aus dem sehr großen Garten von meiner Mutter. Also wenn dann diese Schnecke kommt, da ist nichts mehr übrig von diesen Pflanzen, liebe Scharnickel. Aufpassen, dass diese australischen Nacktschnecken nicht über den großen Teich kommen. Die einfache Teppertunst wäre es ja diese Schnecke. Ja, ja. Ja, zeig mal.
01:00:47 Wo kommt ihr her, diese Schnecke, Fabian? Das wollte ich ja nicht töpfern. Das habt ihr getöpfert.
Pferde der Woche und Studio-Umzug
01:01:0001:01:00 Und nach der Schnecke der Woche kommt das Pferd der Woche. Heute stelle ich euch die Camarillo Stute Lugana und ihr Stutfohlen Luna vor. Lugana ist ein Originalmodell von Schleich aus dem Jahre 2022 und Luna ein Sondermodell von Schleich aus dem Jahr 2016.
01:01:21 Die Pferde der Woche. Ich muss da irgendwann mal vorbeigehen und mir die Sammlung mal angucken. Wahnsinn. Ja. Wir kommen dich mal besuchen. Hederakete als Joghurt. Das kommt mir doch bekannt vor. Hier zeige ich euch nochmal die Hederakete. Das ist... Wer kann von sich behaupten, ein Joghurt zu sein? Ja. Ist mir spontan in den Sinn gekommen.
01:01:46 mausbär alles gute nachträglich wahrscheinlich hat jemand im strah ans ich war letzten oktober im dresdner zoo mit meiner schwester und mutter wo wir toni den orang-utang kennen gelernt haben er wird immer eine legende sein alles nicht die antwort für sie und doch
01:02:07 etwas kryptisch aber interessant alex dortmund schön dass er die streams weiter führt eine frage zündet ihr eigentlich auch kerzen für die community an oder ist das etwas was für die marmeladen um exklusiv vielen dank und schönen abend ja alex dortmund wir zünden immer diese kerze an es ist tatsächlich so die marmeladen um aber ja rentnerin der die viel zeit um
01:02:35 um auch Kerzen tagsüber anzuzünden. Aber wir arbeiten ja die ganze Zeit. Und deswegen machen wir diese Streams hier. Aber jetzt extra Kerzen anzünden, das können wir leider nicht. Aber man kann ja stellvertretend die Kerze dafür machen. Ganz genau, das ist stellvertretend. Die Kerze für alle, denen es gut geht oder nicht gut geht. Für Prüfungen, für Gesundheit.
01:02:57 Für was noch, Frau Gerne? Ja. Für alles. Aber so können wir das tatsächlich nicht mal, weil wir arbeiten sehr, sehr viel eigentlich alle. Wir arbeiten eigentlich immer zu viel. Wir arbeiten zu viel, ganz genau. Wir müssen mal ein bisschen mehr Ferien machen. Aber jetzt habe ich wieder Probleme mit der Nase. Warum? Ich glaube, das ist der Staub hier. Wir müssten hier nochmal durchsaugen durch das Studio, denn natürlich wird hier nicht mehr so viel.
01:03:26 geputzt in dem Studio der Marmeladenoma. Das ist auch der vorletzte Stream übrigens. In zwei Wochen ist der letzte Stream hier in diesen Räumlichkeiten, wer es noch nicht mitbekommen hat. Am 20. Juni wird hier zum allerletzten Mal gestreamt im Studio der Marmeladenoma. Und dann geht es ins neue Studio mit vielen, vielen Sachen, die hier an der Wand hängen, auf dem Tisch stehen und die Märchenbücher.
01:03:54 Wir haben uns überlegt, dass wir nicht immer alles hinstellen, sondern dass wir immer mal umdekorieren. Wir machen einen Teil auch in den Schrank. Ich zeige jetzt mal eine Figur von Thomas, die er gemacht hat. Wir nehmen die auch mit Hochfiguren und dann tauschen wir die immer mal.
01:04:17 Wir nehmen heute schon drei Figuren mit hoch, weil wir haben wirklich viele von denen. Das ist Zwecknase. Ich glaube Zwecknase. Ja. Und das hat mein Bruder gemacht, mein älterer Bruder. Man kann ja mal ein bisschen zeigen, wo man den Pilz oder den Pilz und Schlange und also sehr, sehr schön hat er das gemacht. Das ist auch Sackschwer. Also der kann auch töpfern oder modulieren. Ah stimmt, der passt ja zum Töpfern. Das passt bei uns in die Familie.
01:04:46 Ein Wassermarsch, kommt noch ein von Regina. Sehr gut. Ist nämlich ganz schön heiß hier heute. Nicht nur wegen den Lampen hier, die an sind. Ja, mir ist aber auch warm. Ja, es war auch draußen ganz schön heiß heute bei uns. Ein Hemd angezogen oder Bluse, aber das ist irgendwie zu warm. Und noch eine Frage da. Ich schaue mal, was wir hier haben.
01:05:12 Ich lese mal eine vor. Sofa. Guten Abend, liebste Marmeladenoma-Familie und die Besuche der zauberhaften Märcheninsel und auch an Marmeladenoma im Geiste. Ich hoffe, es geht euch allen wundervoll und ihr hattet eine entspannte Woche. Auch heute schicke ich wieder Bilder vom Katerchen Spinat und heute, wie er fleißig am Spiel ist. Da ist der Kater Spinat.
01:05:41 Und ein weiteres Foto kommt sogleich. Bild. Ja, das ist echt süß. Und ein weiteres Foto kommt sogleich. Und noch das letzte von Katerchen Spinat. Ja.
01:06:09 Sofa schreibt, ich bin gespannt, wie das neue Studio aussieht. Und Lucy Maiki 2015 schreibt, oh, das wird bestimmt, oder das wird sehr emotional. Ja, das wird emotional. Also der letzte Stream am 20. Juni von der alten Märcheninsel. So, jetzt kommt ein Märchen.
Japanisches Märchen: Das Seegespenst
01:06:3301:06:33 Von der Marmeladenoma. Ein japanisches Märchen hat sie vorgelesen. Bei uns auf der Märcheninsel. Und das startet jetzt der Enkel Janik. Willkommen auf der Märcheninsel bei eurer Marmeladenoma und Enkel Janik. Ich lese euch eine japanische Geschichte vor.
01:06:55 Das Seegespenst. Dies ist eine Geschichte, welche die Fischer aus Tosa erzählten. Vor vielen, vielen Jahren rüstete man in all den Fischerdörfern an der Küste, wie in jedem Jahr, wieder die Schiffe, die auf Bonito-Fang gehen sollten. Die ersten Bonitos waren gesichtet worden und die besten Männer eines gewissen Fischerdorfes bestiegen ein starkes Boot und fuhren hinaus auf die hohe See. Es war ein guter Tag für den ersten Fang.
01:07:24 Das Meer lag ruhig da, die Wellen hoben und senkten sich nur schwach und am blauen Himmel lachte die Sonne. Im Boot hatte sich einer der Fischer vorne im Ausguck eingerichtet und er blickte aufmerksam über das Meer. Vorne, weit vorne, schien die See zu schwellen. Das Wasser zeigte sich dunkler und große Fische sprangen. Hey, der Bonito, hey, der Bonito ist da. Und sogleich begann auf dem Schiff ein geschäftiges Treiben.
01:07:54 Man hatte alle notwendigen Geräte vorbereitet, jeder Mann nahm die Seinen. Sie reiten sich auf beiden Bordseiten des Bohles auf, die Angeln wurden ausgeworfen und bald konnten Schlag auf Schlag die stattlichen Fische hereingezogen werden.
01:08:11 Der Boden war schnell mit um sich schlagenden Bonitos bedeckt und die Fischer freuten sich über die reiche Beute. Zum Reden hatte keiner Zeit, jeder war tief in die Arbeit versunken, nur ab dem Zug hörte man Ausrufe, das ist aber ein großer oder auch so viele gab es lange nicht mehr. Nach einiger Zeit wurde das Meer heller, der Fang geringer, die Schule der Fischer war weitergezogen.
01:08:37 Die Angeln wurden eingezogen, der Reichtum überblickt und man war sehr zufrieden. Die Saison hat gut angefangen, meinte einer. Das Dorf wird sich freuen, ein anderer. Lasst uns heimfahren, die Frauen warten schon auf die Fische. Ja Männer, es wird Zeit. Ich glaube, das Wetter will bald umschlagen.
01:08:59 Man richtete also das Boot in Richtung Küste und wollte sich beeilen. Der Himmel hatte seine Farbe verändert. Er war purpurfarben geworden und auch die See drohte ganz violett, fast schwarz. Dazu wette ein kalter Wind. Die Männer wollten eben gerade die Rude eintauchen, um die Fahrt zu beschleunigen. Da zeigte sich mit einem Male neben dem Schiff ein Strodel.
01:09:25 und unter Rauschen und Brausen tauchte ein riesiger, runder Kopf auf. Er erhob sich hoch und höher und schließlich stand ein Haushos gespenst über dem Schiff.
01:09:37 und seiner tiefst erschrockenen Besatzung. Kopf und Körper gingen ineinander über und hatten die Form einer Glocke. Zwei kurze Arme besaß das Unding, zwei geschlitzte Augen und ein gewaltiges Maul. Das Ungeheuer betrachtete für eine Weile grenzend das Schiff, dabei stand es völlig still auf dem Wasser.
01:09:59 Die Besatzung hatte sich entsetzt auf die Knie geworfen und rief jammernd die Buddhas und die Götter an. Das Monstrum verzog sein Maul und über dem Rauschen der See konnte man eine geisthafte Stimme vernehmen. Leid mir einen Holzschöpfer, leid mir einen Holzschöpfer. Das Gespenst stand wie ein Turm über dem Schiff, die Männer wollten schier verzagen und immer wieder hörten sie, leid mir einen Holzschöpfer.
01:10:29 Leite mir einen Holzschöpfer. Da fasste sie einer der Ritter, der Fischer, und rief verzagt hinauf. Wir haben aber keinen Holzschöpfer. Keinen Holzschöpfer? Nein, wir haben keinen an Bord. Das Gespenst schien sich zu besinnen. Dann versank es langsam und mit Haubausen wieder in der Tiefe. Dort, wo es verschwunden war, blieben nur noch einige Wirbel.
01:11:00 und gebannt starrten die Männer ins Wasser. Die See nahm allmählich wieder ihre gewöhnliche Farbe an und auch der Himmel hält sich auf.
01:11:09 Die Fischer kamen zu sich, sie stürzten an die Ruder und wie toll arbeiteten sie sich auf die Küste zurück. Daheim war man zuerst unfähig, ihr Entsetzen mitzuteilen. Und sie redeten alle wirrt durcheinander. Die folgende Erscheinung auf dem Meer begann sich bald zu zeigen. Die Seemänner fühlten sich schwach und elend. Und mancher musste sie sogar mit Fieber ins Bett legen.
01:11:36 Ihr Erlebnis sprach sich schnell herum und alle Dorfbewohner bekamen es mit der Angst zu tun. Fast alle, nur ein paar verwegende Burschen nicht. Die fanden sich am Strand bei dem Boden zusammen, beredeten, was sie gehört hatten und wollten es nicht glauben. Wer weiß, was die Männer gesehen haben. Vielleicht haben sie zu viel Sake getrunken.
01:11:57 Ich glaube eher, die Sonne ist ihnen zu Kopf gestiegen. Wer hat den Ton von so einem Seeungeheuer gehört? Ach ja, die Alten, es wird wohl Zeit, dass wir die Boote übernehmen. So schwätzten sie und machen sich über ihre Väter lustig.
01:12:15 Und als sie den Kopf heiß geschrien hatten, kam einer auf eine Idee. Freunde, lasst uns ein Boot nehmen und hinausfahren zu der Stelle, an der angeblich das See ungeheuer aufgetaucht sein soll, und nachschauen. Wenn wir dann zurück sind, können wir die Angsthasen tüchtig auslachen.
01:12:36 Diese Rede stachelte die Burschen an und sie machten sich endlich an die Ausführung des Planes. Bei den Booten war niemand, keinem Dorf dachte an diesen Stunden an eine Ausfahrt. Die Jungen schoben ein ungebautes Boot ins Wasser und ruderten geschwind, geschwind hinaus aufs Meer. Auch sie hatten Glück mit dem Wetter. Die See lag ruhig und der Himmel war blau. Sie ruderten kräftig und lachten und erzählten.
01:13:06 aber auch sie sollten das seeungeheuer sehen plötzlich war ein kalter wind über sie hinweg der himmel wurde purperfarben und das meer wie violett ja fast schwarz vor ihrem boot fing es an zu strudeln und mit hauschen und brausen machte das schreckliche ding
01:13:26 sich auf sie zu erschrecken die burschen fielen vergrausend beinahe übers bord das gespenst erhob sich haushoch über sie und öffnete sein riesiges maul leid mir einen holzschöpfer leid mir einen holzschöpfer so schallte es dumpf über das wasser nun lag zufällig ein holzschöpfer im boot einer der jungen männer nahm ihn zitternd auf und warf ihn dem scheussal zu
01:13:56 Das ergriff ihn und sobald es ihn in seiner Hand hatte, wuchs der Holzschöpfer und wurde riesengroß, dass er zu einem unangemessenen Werkzeug für das Unding wurde.
01:14:08 Er lachte hohl, schöpfte Wasser aus dem Meer und goss es über das Boot und die Schreienden in Sassen aus. Und immer weiter und weiter und weiter schöpfte das Gespenst, schon saßen alle im Wasser. Aber die schreckliche Erscheinung schöpfte und schöpfte und schöpfte. Das Boot wurde schwer und sehr bald fing es an zu sinken. Die Burschen wussten sich nicht zu helfen. Sie sprangen in die See und trieben in den Wellen.
01:14:37 Das Ungeheuer fuhr fort, Wasser auf ihr Schiff zu gießen und es dauerte nicht lange, da sank es ganz. Das schien dem Gespenst großes Vergnügen zu machen. Lachend hat es das Maul weit aufgerissen, dann war es endlich zufrieden und sank ganz langsam wieder in die Tiefe hinunter. Dort, wo es auf dem Wasser gestanden hatte, war nur noch ein Strudel zu erblicken.
01:15:04 Die jungen Männer drehen dem Wasser. Sie sahen, wie Meer und Himmel wieder ihre gewöhnliche Farbe annahmen, und sie entdeckten auch den Holzschöpfer, der zurück auf seine ursprüngliche Größe geschrumpft war und von den Wellen fortgetragen wurde.
01:15:20 Sie wandten sich dem Ufer zu und schwammen so schnell sie konnten auf die Küste zu. Schreckensbleich und bezitternden Beinen stiegen sie an Land. Und sie waren nicht im Geringsten in einem Zustand, die Fischer auszulachen. Im Gegenteil, sie mussten bestätigen, dass diese sich richtig gesehen und erzählt hatten.
01:15:40 Nun wagte sich kein Mensch mehr hinaus aufs Meer. Alle waren so von der Furcht vor dem Ungeheuer wie gelähmt. So ging es eine gewisse Zeit. Draußen sah man die Bonitons springen, aber keiner der Männer traute sich ins Wasser, um sie zu fangen. Es war ein verzweifelter Zustand und man musste endlich einen Ausweg finden. In dieser Not erinnerte man sich an den alten Gösukke. Das war ein...
01:16:09 in jungen Jahren ein tüchtiger Walfänger gewesen und sehr weit herum gekommen. Vielleicht hatte einer wie er, der im Leben so viel gesehen hatte, einen brauchbaren Rat zu geben.
01:16:23 Eine Anordnung der Fischer ging zu seinem Haus und bat um Hilfe. Gösuke betrachtete die Männer, nahm einen Schluck Sarke und begann, ja, auf dem Meer gibt es viel Unheimliches. Ich habe in meiner Jugend so manches gesehen, dass ihr sie alle nie immer glauben würdet. Hier nahm er abmals einen Schluck Sarke. Nun, ich rate euch dieses. Fahrt aus wie gewohnt.
01:16:51 Nehmt aber einen Holzschöpfer mit euch, den man am Boden herausgeschlagen hat. Das gibt dem Gespenst, wenn er sich zeigen sollte. Als Gösöke dieses Wort gesprochen hatte, verlor er das Interesse an der ganzen Sache und erwandte sich wieder seinem Reißwein zu. Die Fischer verließen sein Haus und es wurde beschlossen, am kommenden Morgen hinauszufahren.
01:17:17 Man richtete einen Holzschöpfer her, wie es der alte Göse geempfohlen hatte, indem man den Boden herausschnitt. Voll Angst und Sorge sahen die Dorfbewohner zu, wie das Schiff zur Ausfahrt gerüstet wurde. Würde das Abenteuer gut gehen? Würden die Männer wohlbehalten zurückkehren? Das Boot stieß ab, das Wetter war wunderbar, die See lag ganz still und der Himmel wöllte sich wie eine blaue Glocke darüber.
01:17:48 Die Fischer fuhren hinaus und bald kamen sie an die Stelle, an der sich das Seeungeheuer gezeigt hatte. Und richtig, es dauerte gar nicht lange, da veränderte sich der Himmel, er wurde purpurfarben und die See färbte sich fast schwarz. Ein kalter Wind wehte und vor dem Schiff bildete sich wie ein Wirbel. Angstvoll starrte die Besatzung auf das Wasser und bald erhob sich unter mächtigen Brausen das Seegespenst langsam aus der Tiefe.
01:18:18 Haushoch stand es über dem Boot und seinen Schrecken in Saßen. Es öffnete sein schreckliches großes Maul und sprach hallend, Leid mir einen Holzschöpfer, leid mir einen Holzschöpfer.
01:18:32 Der Beherzte von den Fischern ergriff den vorbereiteten Schöpfer und warf ihm dem schrecklichen Ding zu. Das nahm ihn freudig auf und sofort wurde er groß und immer größer, bis er dem Gespenst gerade handlich war. Er grinste tückisch und fing an, Wasser an der See zu schöpfen, um über das Boot gießen zu wollen. Aber der Schöpfer besaß keinen Boden mehr. Das Wasser floss hindurch und das Schiffchen erhielt keinerlei Schaden.
01:19:01 Zuerst merkte das Ungeheuer nichts, dass es nicht nach seinem Willen ging, und es fuhr ein Emsig fort, zu schöpfen und zu schöpfen, aber allmählich fiel ihm doch auf, dass das Boot unversehrt vor ihm stand. Da schöpfte es schneller und schneller und schneller, aber auch dann konnte es das Schiff nicht unter Wasser setzen und damit zum Sinken bringen. Es heulte und schöpfte und schöpfte, aber es war ihm nur Misserfolg verschieden. Die Fischer fassten Mut,
01:19:30 Und nun schossen sie ihre Harponen auf das Ungeheuer ab.
01:19:34 Aber sie gingen durch seine Gestalt hindurch, wie durch Wasser. Endlich warf es den Schöpfer weg und brausend und klagend versank es im Meer. Nur ein großer Strudel blieb zurück und nach einer Weile tauchte aus der Tiefe der bodenlose Schöpfer empor und nun hatte er wieder sein gewöhnliches Aussehen. Jetzt wussten die Männer, dass das Seeungeheuer keine Macht mehr über sie hatte. Der Rat des alten Gösökel
01:20:03 war sehr gut gewesen. Seit dieser Zeit nehmen die Fischerboote der Provinz Köhi, wenn sie in den Pazifik hinausfahren, immer einen Holzschöpfer mit, dem man den Boden herausgeschlagen hat. Und das Gespenst soll sich nie mehr gezeigt haben, denn Menschen hatten es überlistet. Das war die Geschichte der japanischen Fischer. Und nun...
Biografische Einblicke und Familienleben
01:20:3301:20:33 sag ich euch ag, eure Marmeladenoma und Enkel Janik. Ja, Mensch, die Marmeladenoma, wie immer kann sie nicht aufhören, hat sich das längste Märchen ausgesucht. Aber wir hören das ja gern. Schön, dass die Marmeladenoma heute wieder auf ihre Art und Weise dabei war. Und ich bin mir sicher, sie ist hier im Raum und hört uns zu. Fragen.
01:21:01 An Fani Aquila Aquilon schreibt, umdekorieren ist gut, dann hat das Auge jedes Mal was Neues zu gucken. Ja. Ich hatte noch eine. Ja genau, Scharnickel fragt, wird sich der Kanalname noch ändern oder bleibt er erhalten? Nur eine Frage aus Interesse. Ja, der Name bleibt erhalten. Marmeladenoma.
01:21:29 Oder Janik? Ja, klar, bleibt erhalten. Nur, dass die Marmeladenoma-Familie jetzt eben alles hier organisiert. Wir waren ja im Hintergrund schon immer dabei. Janik hatte immer die Technik gemacht, war den Inkel Fabian, war auch immer tätig, waren viele auf Reisen, haben schwere Batterien rumschleppen müssen. Schwere Akkus! Und die Rakete und ich waren oft auch dabei, sogar bei den Sendungen.
01:21:58 Oder im Hintergrund haben wir wahnsinnig viel gemacht. Aber die Marmeladenoma, die war natürlich der große Mittelpunkt und wird es auch immer noch bleiben. Schornickel, hier noch was von mir fotografiertes, das wächst hier vor der Tür. Nicht schlecht vor der Tür. Okay.
01:22:18 Eine Spende kam noch rein. Blauergott, 5-Euro-Spendend, schreibt eine kleine Hilfe für die Familie, dass es weitergehen kann. Vielen liebend. Das freut uns sehr. Denn die Nebenkosten laufen natürlich weiter. Wir müssen ja das Postfach bezahlen, wir müssen WLAN bezahlen und dies und das. Deswegen freuen wir uns natürlich über jede Spende. Ganz, ganz lieb von dir.
01:22:46 Anja, wir sind heute 25 Kilometer zum Wildpferdgehege mit dem Fahrrad gefahren. Es sind alte Wildpferde, die dort wieder angesiedelt wurden und der ganze Wald ist ein Naturschutzgebiet. Wildpferde, wahnsinnig. Ich wusste gar nicht, dass es in Deutschland Wildpferde gibt.
01:23:05 Haben die da? Elche. Was, Elche? Nee, auf dem Bild nicht, aber es sind doch Elchen. Ach so. Das sind doch Elche. Nein, das sind Wildpferde. Ich dachte, du bleibst da was übersehen. Also Wildpferde in Deutschland wusste ich nicht. Das ist cool. Schanickel, hier noch ein Bild von einem Spatz, der hoch auf dem Dach eines Supermarktes runtergeschiepert hat. Geschiepert? Was ist denn geschiepert? Ich glaube, gibt es im Ohrne.
01:23:37 Wir haben auch Vögel im Garten und ganz oft haben wir auch Spechte im Garten. Finde ich interessant.
01:23:46 Deswegen... Ah, Federtiger, die ersten Schmetterlinge. Sehr schön, liebe ich auch. Schmetterlinge haben wir auch immer wieder im Garten. Ich habe heute eine Reportage gehört über Schmetterlinge, als ich zurückgefahren bin, dass es ehrenamtliche Helfer gibt, die Schmetterlinge züchten. Ich weiß jetzt nicht mehr, wo es war, aber ich fand es toll. Okay. Das finde ich richtig gut. Ja.
01:24:16 Das gibt es bei uns auch in Ettlingen, da gibt es eine Brücke, da gibt es auch jede Menge Flösser von Verliebten, Beheirateten. Und Anja, die Pusteblumen aktuell sind auch verrückt groß. Allerdings, schaut euch das mal an. Gigantisch, riesen Pusteblumen.
01:24:40 Schwer-Nickel schreibt, Schiepern ist das, was Spatzen machen, die Laute von denen. Was, die Schiepern? Enkel Janik hat was gepostet. Rot- und Kunstverlag. Paul Blau, Alexander. Das ist sehr witzig. Sehe ich mich auch mal hier. Das ist das Buch von Paul Blau. Sehr zu empfehlen. Und geht auch gerne mal zu einer Lesung von Paul Blau. Ihr könnt auch auf seine Homepage gehen. Schaut einfach nach.
Hobbys und Berufe im Familienkreis
01:25:1301:25:13 Mit dem Paul Blau haben wir uns auch schon oft getroffen. Und was haben wir noch? Sascha, was arbeitet ihr? Enkel Janik, was arbeitest du? Ich bin Student. Noch ist er Student, aber nicht mehr lange. Er schreibt bald seine Bachelorarbeit. Und dann geht's los. Walenkel Fabian. Ich arbeite im Maschinenbau.
01:25:42 Er ist Maschinist. Nein. Also im technischen Bereich auf jeden Fall.
01:25:52 Ja, das liebe Hede Raketchen, das ist eine Heilpädagogin von Beruf. Heil- und Sprachpädagogin. Ja, und der von A nach B, Paul Frey, der schreibt. Der schreibt Texte für Zeitungen, für den Rundfunk und mit der Marmeladenoma habe ich ihre Lebensgeschichte geschrieben. Mein Leben ist ein Märchen. Ich werde später noch was draus vorlesen, das haben wir zusammen erarbeitet, dieses Buch.
01:26:20 Es war eine sehr bewegende Arbeit, das zu machen. Und ich habe immer wieder neue Ideen, was ich schreiben kann. Vielleicht gibt es irgendwann wieder ein neues Buch. Das würde mich auch sehr freuen. Federtiger hat noch eine Biene Maya gepostet. Passend zur Brille. Genau.
01:26:39 Das sind auch immer schöne Aufnahmen. Peter Tiger, du musst eine tolle Kamera haben. Ja, wahrscheinlich mit dem Handy. Kann man alles mit dem Handy machen. Die lachen nur da hinten beide.
01:26:53 Anfani, hu hu, nochmal an euch, die liebste, wärmste Marmeladenfamilie. Gestern hat es hier bei uns geregnet, aber dann auch gleichzeitig die Sonne geschienen. Was passiert da? Wieder Rakete. Ein Regenbogen entsteht. Sehr gut. Ein wunderschöner Regenbogen bildet sich natürlich. Er streckte sich komplett über den gesamten Abendhimmel, über unsere Stadt. Im Bunde noch ein zweiter, blasserer Regenbogen, den man leider nicht ganz so deutlich gesehen hat.
01:27:20 Ich finde die immer so schön, vor allem wenn sie eine so enorme Größe, Länge annehmen, man sie von überall quasi sehen kann. Das ist allerdings ein super Regenbogen, das sieht man. Verrückterweise, wir haben ganz öfters mal, wenn wir aus dem Wohnzimmerfenster gucken, sehen wir auch einen Regenbogen. Wir leben in einem märchenhaften Gebiet. Oh, das sieht ja toll aus. Super, ganz, ganz tolles Bild.
Naturerlebnisse und Regenbogen
01:27:4801:27:48 Und am Ende des Regenbogens findet sich ja ein Goldtopf, wie wir alle wissen. Die Rakete. Was gibt's zum Vorlesen?
01:27:58 Brian Lukas hat auf jeden Fall noch ein süßes Früchtchen da gelassen. Ist jetzt 78 Monate ein süßes Früchtchen. Schreibt guten Abend zusammen. Schön, dass wir heute alle zusammen sein können. Habt einen schönen Abend. Das wünschen wir dir auch. Dankeschön. Lucy Mikey 2015 schreibt, habe auch ständig Ideen, was ich schreiben kann, aber komme nie dazu, die Geschichten zu beenden. Ja, ich empfehle sie weiter zu schreiben und zu beenden. Aber sowas kenne ich manchmal auch.
01:28:29 Anja sagt, die Pusteblumen aktuell sind auch verrückt groß. Das ist der Wahnsinn. Universa sagt, hallo, liebe Marmeladenfamilie und Märchenintelbewohner. Während ich euch lausche, spiele ich nebenbei etwas Paralives. Das ist ein ganz neues Computerspiel, das gerade vor knapp zwei Wochen herausgekommen ist. Es ist ähnlich wie Sims 4, vor dem ich schon ab und an mal Screenshots von meinen Gebäuden hier gezeigt habe. Muss man da bauen?
01:28:56 Kennen sich die zwei Jungs wahrscheinlich besser aus. Ich mache sowas natürlich nicht. Kennt ihr das? Auch nicht. Ich bin mir enttäuscht. Enkel Janik, was machst du denn am Computer für Spiele am liebsten? Also jetzt vor kurzem Hightail gespielt. Grundsätzlich gerne Minecraft, Factorio und solche Spiele. Und Wahl-Enkel Fabian auch? Ja, auch, aber aktuell nichts. Okay.
01:29:28 Sieht aber schön aus, man kann ein Gebäude bauen. Da ist ja wieder Tiger, hier noch eine Blüte. Und bei dir noch was, hier die Rakete. Also hier kommt noch einiges.
01:29:48 Die Anja schreibt noch wegen den Pusteblumen total. Sie sind so groß wie meine Faust, haben heute wieder so große gesehen und bin ganz erstaunt. Metbrötchen46 schreibt, Geschichten schreiben kann ich nicht. Bei mir wird es dann eine blanke Aufzählung von Ereignissen und dann und dann und dann und dann und dann war die Geschichte zu Ende und dann kann ich mich anschließen und ich war auch so, das schreiben immer sehr langweilig.
01:30:15 Bei mir hat immer der Höhepunkt gefehlt. Das war einfach nicht mein Ding. Ich bin eher so der Naturwissenschaftler. Ja, es ist auch so. Tatsächlich, jede Rakete macht bei uns zu Haus die ganzen technischen Sachen, Heizung und solche Dinge. Ich bin eher für den musischen Teil zuständig. Ich habe dem Janik, als er kleines Kind war, immer vorgelesen, genau wie die Marmeladenoma dem Enkel Janik vorgelesen hat. Ich habe mit ihm modelliert, gemalt und
01:30:42 Die Hedera-Rakete macht dann die technischen Sachen. Sehr gut aufgeteilt. Wir sind emanzipiert. Federtiger, tatsächlich mache ich die mit dem Handy, aber in meinem Handy ist eine Leica verbaut. Wow. Danke für das Kompliment. Ja, gibt es sogar eine Leica im Handy? Das wusste ich nicht. Ich hatte nie einen Fotoapparat, einen eigenen, deswegen habe ich mich damit nie auseinandergesetzt. Und ich muss sagen, meinen ersten Fotoapparat habe ich von...
01:31:08 von A nach Bs Papa geschenkt bekommen. Das weiß ich noch, da hat mich total gefreut, weil da gab es noch keine Handy und keine Kameras im Handy. Das war wirklich lieb von ihm. Das war nämlich sein Fotoapparat, den er mir geschenkt hat. Und den habe ich noch oben. Zu Hause. Da muss ich immer an von A nach Bs Papa denken. Das war echt goldig. So mit Filmen noch damals. Mit Filmen, ja. Immer einlegen muss.
01:31:37 David, guten Abend und Grüße aus Köln zum Thema Schmetterlinge. Ich hatte gestern in Frankfurt im Palmengarten die Chance, auch einige Schmetterlinge live zu erleben. Hier ein Bild davon, wie immer, sehr schöner Stream. Oh, das sieht auch toll aus. Super. Im Palmengarten, da war ich tatsächlich auch oft. Ich habe mal in Frankfurt gelebt. Ich habe nämlich auch oft für den hessischen Rundfunk Geschichten geschrieben.
01:32:07 Ein Wassermarsch von Regina Schlumpf kommt rein. Lucy Maiki schreibt, Minecraft ist toll, spielen wir auch öfters und bauen uns viel auf. Ich habe noch nie Minecraft gespielt, nur einmal probiert, weil Janik mich überredet hat. Und ich muss ehrlich sagen, mit diesem Laufen in diesem Computer wurde mir das irgendwie ein bisschen übel.
01:32:34 An Fani. Und jetzt zum dritten Mal einen wunderschönen Abend an euch. Das wird die letzte Nachricht für heute von mir. Nämlich wird nächsten Freitag etwas in meiner Heimatstadt beginnen, der Hessentag. Dieses Jahr wird eher in der Barockstadt Fulda stattfinden. Wart ihr in dieser Stadt schon mal? Ja, waren wir. Ja, in dieser Stadt Fulda, da war ich schon. Und war ich schon öfters tatsächlich. Da hatte ich nämlich schon Veranstaltungen.
01:33:05 Ich lese auch vor Erwachsenen. Paul Frey.
01:33:12 Wenn nicht, kann ich es euch nur empfehlen, wenn ihr barock gerne mögt. Das wird der 63. Hessentag überhaupt sein und passend dazu wurde auch schon jetzt die Woche ein großes Riesenrad hier aufgebaut. Überall sind Stände und Zelte, auch in den Grünflächen, die dann nächsten Freitag für neun Tage geöffnet sein werden. Neun Tage, ganz schöne Zeit. Gestern war die untergehende Sonne so schön bei dem Riesenrad zu sehen und ich dachte, euch könnte das vielleicht auch interessieren.
01:33:41 Sieht auch wirklich sehr schön aus. Riesenrad fahre ich auch gerne. Das haben wir auch schon oft zusammen gemacht. Was fahrt ihr denn am liebsten für Europa-Park und so? Auch das Riesenrad. Riesenrad? Gibt es aber keins im Europa-Park. Ein kleines Riesenrad. Und du, Janik?
01:34:06 Im Europa-Park beispielsweise die Silver Star. Den Fulda wollte ich noch mal einwerfen. Wir waren ja mal in diesem Zuse Museum, richtig? Dieser Computermensch, der den Computer erfunden hat. Zuse. Zuse, ja, ich wusste nicht mehr. Der ist, glaube ich, auch in Fulda.
01:34:31 Der kommt aus der Region tatsächlich, in der Nähe von Fulda. Und ein Zuse-Computer steht auch in Karlsruhe im Zentrum für Kunst- und Medientechnologie, ZKM. Da ist ein Riesengerät von diesem Zuse ausgestellt. Wer sich dafür interessiert, sehr, sehr interessant. Ich meine, das ZKM kann man an sich empfehlen. Die haben viel so Computerinstallationen als Kunstwerke. Und ich meine, freitags ist der Eintritt umsonst, oder Janik?
01:35:00 Ja, ja. Also fahrt freitags mal ins ZKM, da kostet der Eintritt nix und man kann eigentlich alles Mögliche probieren und ich glaube, die haben auch so alte Computerspiele. Und ich kann euch sagen, ein Tag wird euch nicht reichen. Das ist ein riesen Ding, das ZKM in Karlsruhe. Das ist eine Art Centre Pompidou, wenn man so will. Und toll. Der Janik hat als Kind da mal ein...
01:35:21 Kurs gemacht. Was war das nochmal, Janik? Lego-Roboter. Ja, stimmt, stimmt. Anfani sagt jetzt, das ist Hünfeld. Hünfeld, genau. In der Läden Fulda. Genau. 20 Minuten von Fulda entfernt. Ich muss ja gestehen, von meiner Schwester, der Mann kommt von Fulda oder von Hünfeld. Und da wohnen seine Eltern. Deswegen waren wir da öfters schon. In Hünfeld. In Hünfeld und in Fulda. In der Barockstadt Fulda.
01:35:50 Ja, waren wir auch. Haben wir sogar übernachtet. Ja. Scharnickel, ich war auch schon in Fulda, aber nur um da in der Nähe in die sieben Welten-Therme zu gehen. Das hört sich gut an. Das sollten wir auch mal wieder machen. Ja, an die Therme gehen, aber wir haben nie Zeit, wenn wir nicht irgendwas machen. Deswegen schaffen wir es nie. Aber es macht ja Spaß. Insoleben.
01:36:14 Schnitzel-Clone schreibt noch, guten Abend, sorry, dass ich mich erst jetzt melde, aber ich bin durch meinen Autismus ein typischer Lurker. Ich wollte mein herzliches Beileid aussprechen, ich war immer wieder gerne hier. Man hat sich bei der guten Marmelade immer wohl gefühlt. Viel Kraft und einen erfolgreichen Stream euch noch. Vielen lieben Dank. Das freut mich, dass du da aus dem Lurk dann tatsächlich erscheinst und uns diese lieben Worte bringst. Ja, der...
01:36:41 Das Stream der Marmeladenoma war immer sehr entschleunigend und wir waren ja immer dabei als Motz oder fast immer dabei. Und auch hier im Raum war man oft da drüben, da saß man dann auf dem Sofa oder haben die Marmeladenoma so besucht. Oder erschreckt. Oder erschreckt, da man es ja auch war. Hätte sie beide einen Preis dafür bekommen. Da wurde es nämlich dann eingeladen anschließend und da war der Enkel Janin und ich auch dabei. Und die Marmeladenoma hat sogar einen Preis gewonnen.
01:37:10 Und zwar für das beste Outfit des Abends. Das steht hier noch hinter dir. Das steht neben dir, ja. Ja? Ah ja, ich hole es jetzt nicht. Und dann noch den Preis für soziales Handeln. Ja. Es war immer lustig mit der Marmeladen-Oma auf Reisen zu gehen.
01:37:31 True Samu, GHG steht noch eine sehr wichtige Frage, die du bestimmt beantworten kannst. Wer? Von A nach B. Wie weit kommt die deutsche Nationalmannschaft in der WM 2026? Das kann ich dir nicht beantworten, weil ich wusste nicht mal, dass die mitspielen. Ich bin absolut kein Fußballfan. Mich hat das früher wahnsinnig interessiert. Ich war es aber früher immer wieder im Stadion.
01:38:00 Hier in unserer Region habe ich die Spiele angeguckt. Aber mittlerweile ist es so, dass es eigentlich fast nur noch ums Geld geht. Und deswegen habe ich das Interesse an Fußball komplett verloren. Es ist nicht mehr der Sport, der im Mittelpunkt steht, sondern aus meiner Sicht geht es überwiegend ums Geld, um Prestige, um seltsame Dinge, die ich nicht mit diesem schönen Sport eigentlich verbinde. Als Kind habe ich auch gerne Fußball gespielt.
01:38:28 Privat finde ich es immer noch schön. Aber wie gesagt, diese großen Events, das mache ich nicht mehr mit. Dafür gebe ich kein Geld aus. Aber jeder, wie er will. Ich will das nicht kritisieren. Jeder, wie er will. Ich habe gestern in den Nachrichten gehört, dass ein T-Shirt von der WM 170 Euro kostet, wenn es das Original ist. 170, da habe ich gedacht, boah, 170 Euro. Muss man sich erst mal leisten können, finde ich auch. Ja.
01:38:57 Und in die USA würde ich so und so nicht reisen. Das ist mir viel zu gefährlich. Da gehe ich lieber nach Indien, da ist es weniger gefährlich. Schnitzel-Clone hat noch fünf süße Früchtchen an die Zuschauer verschenkt. Das ist aber schön. Vielen lieben Dank. Dankeschön. Die freuen sich bestimmt alle über das Früchtchen. Scharnicke schreibt, ja, dieses Jahr...
01:39:23 ist es extrem mit dem Geld, den Eintrittskarten vor allem und so weiter. Was kostet das Eintritt? Weiß das jemand von euch? Ich habe es auch mal gehört und es war immens teuer, diese Plätze, da eine Eintrittskarte zu kriegen. Ich habe auch heute gelesen in den Nachrichten, schottische Fans haben alles gebucht für 10.000 Pfund und hatten schon ihr Visum praktisch in der Tasche, das ESTA-Visum.
01:39:48 Und dann kam plötzlich eine Nachricht, nö, wir haben uns das doch anders überlegt, Sie dürfen nicht einreisen in die USA. Und da muss ich dann wirklich sagen, dann verzichte ich auf eine Reise in so ein Land. Da kann man sich nicht drauf verlassen. Dann bin ich doch lieber hier in Europa unterwegs oder in Ländern, wo solche willkürlichen Sachen nicht passieren. Wenn du alles gebucht hast und dann wird es abgesagt. Das ist ein Riesenverlust für die Leute. Ich glaube, dass sie auch gespart haben, dann der Traum.
01:40:17 Jaja, also einer hat geschrieben, das war die Reise meines Lebens und das Geld ist jetzt weg und die Reise, die wird auch nicht stattfinden. Und so kann man mit Menschen nicht umgehen, finde ich. Ja. Also jetzt gucken wir mal, hier steht, Anfang schreibt, da ist so ein Ticket, ich sag's mal, nur so grob, beim Finale ab 3.580 Euro beim Finale.
01:40:47 Ja, also das steht für mich persönlich in keiner Relation. Was verdient eine Krankenschwester? Was verdient ein Fußballer? Was verdienen diese Manager dort? Das steht in keiner Relation. Ich halte es für eine Abzocke. Und Lucy Maiky 2015 schreibt, letztes Jahr ein Trikot für Kinder 100 Euro. Und die Kinder hätten dann gern eins und manche Eltern können es gar nicht kaufen. Finde ich auch mal schade.
01:41:18 Chris Block sagt ja, das ist ungerecht verteilt. Das sehe ich auch so Chris Block. Der schreibt auch Bucherpreise. Also das habe ich auch in den Nachrichten. Das ist so Bucherpreise. Ja, das ist... Dann ist es einfach nicht mehr gerecht, wenn nicht jeder, wenn er es liebt, es anschauen kann. Weil ich finde, jeder sollte auch die Chance haben, wenn er es liebt, es angucken zu können. Das ist dann echt krass.
01:41:42 Ja, bei dir noch eine Frage, Janik? Tintenboy schreibt, guten Abend. Wie geht es euch? Mir geht es gut. Uns geht es auch gut, ja. Samstags geht es uns immer gut, wenn es streamt. Ja, eigentlich geht es uns fast immer gut. Nur morgens, wenn ich aufstehe, geht es mir oft nicht gut, weil ich so einen schlechten Kreislauf habe. Dann trinke ich ein Glas Limettensaft und danach einen Kaffee und esse eine Banane, Mandeln und einen Joghurt und dann geht es wieder gut.
01:42:15 So ihr Lieben. Ich habe jetzt hier noch Lucy Maiki. Mein Vater hat für mich meinen großen Sohn, ich habe jetzt überlegt, für mich und meinen großen Sohn ein Trikot für 25 Euro bekommen. Ist aber nicht original.
01:42:37 Aber das kann man ja auch kaufen. Er hat sich sehr gefreut. Ja, die Jungs wollen dann so ein Trikot haben und wenn das 100 Euro kostet, kann man das eigentlich nicht kaufen. Deswegen finde ich auch okay, wenn man dann einfach eine Alternative kauft, muss ich sagen. Also ich weiß nicht, ob ich für 100...
01:42:53 Euro um Janik dann ein Fußballtrikot gekauft hätte. Ich dachte, Janik braucht das auch nicht zwingend. Dann eher ein Mein-Kwacht-T-Shirt, aber für 100 Euro auch nicht, oder? Nicht wirklich. Hätte ich dann wahrscheinlich selber gebartigt. Gebartigt? Getöpfert. Hier, dein Töpfer-T-Shirt, Janik. Oh, das ist aber schön. Sascha, als ich war gestern in Holland
01:43:21 Da konnte man eine Fanjacke gewinnen, aber leider nur in Orange. Oh Orange. So eine schöne Farbe Orange, finde ich Sascha. Wiener Tiger schickt wieder Blüten. Sehr schön. Sehr schöne. Das sind echt immer gute Aufnahmen, also muss man wirklich sagen. Und der Sascha schreibt noch was. Ein Wassermarsch kommt noch rein. Wassermarsch ist immer gut. Von Regina Stumpf. Vielen Dank, Regina.
Kunstdrucke und Lieblingsorte
01:43:5701:43:57 Und dann will ich noch eine Geschichte vorlesen aus Marmeladenomas Biografie. Mein Leben ist kein Märchen. Und zwar habe ich das Seite 22. Das habe ich, glaube ich, noch nicht vorgelesen. Und zunächst zeige ich euch noch ein paar Bilder. Da könnt ihr die Marmeladenoma sehen. Ganz oben im Garten. Kann man das sehen, Janik? Janik, zoomen wir ran.
01:44:30 Und unten drunter, da könnt ihr den Papa sehen von der Marmeladenoma und die Stiefmutter. Und ganz unten ist die Marmeladenoma mit ihrem kleinen Bruder, dem Hermändle. Den kennt ihr vielleicht auch schon aus den Geschichten, die sie vorgelesen hat. Und jetzt lese ich eine kleine Geschichte vor aus ihrer Lebensgeschichte.
01:44:56 Meine liebe Mutter wurde nur 42 Jahre alt. Aber es kam eine neue Mutter ins Haus, unsere Stiefmutter. Eine aus der Sicht von uns Kindern böse Stiefmutter, die wie im Märchen unser gewohntes, unbeschwertes Leben zu unserem Nachteil veränderte.
01:45:17 Die frohen Kindertage, unsere heile Welt, sie war dem Untergang geweiht. Der Gemüsegarten und der Hühnerhof, sie wurden abgeschafft. Die Brüder mussten in die kleine Mansarde ziehen. Ihr ehemaliges Zimmer wurde nun zum Elternzimmer, wieder einer völlig neuen Einrichtung.
01:45:36 Das Basteln wurde verboten, es machte zu viel Schmutz. Die gemeinsamen Samstagabende in fröhlicher Runde wurden seltener, dann wurden sie ganz eingestellt. Es blieben nur Vaters Märchenstunden vor dem Zu-Bett-Gehen. Am Anfang versuchte ich noch, zu meiner Stiefmutter ein gutes Verhältnis aufzubauen, doch sie war von so rustikaner Natur, dass ich es rasch aufgab.
01:46:05 Wir lebten nicht nur auf zwei unterschiedlichen Planeten, uns schienen tatsächlich Sonnensysteme zu trennen. So zog ich mich mehr und mehr in meine verzauberte Welt zurück. Manchmal legte ich mir ein enges Nachthemd unter den Kopf, das in meiner Fantasie zu den langen Haaren von Schneewittchen wurde. So wanderte ich versonnen durch das Haus, deklamierte Gedichte oder sang wie Rapunzel in ihrem Turm.
01:46:36 Meine Stiefmutter, die von völlig anderem Gemüt war als ich, verstand dieses Verhalten überhaupt nicht. Und oft konfrontierte sie mich mit Aussagen wie »Du bist verrückt, du bist doch nicht normal, du gehörst weit weg«. Und ich erwiderte manchmal, wenn auch nur flüsternd »Rede du nur, ich weiß, was mit bösen Stiefmüttern geschieht.«
01:47:04 In meinen Gedanken war ich ohnehin schon weit, weit weg, und auf dem Dachboden hatte ich mir in einem Kämmerlein ein kleines Reich mit meinen Büchern eingerichtet. Dort stand eine riesige Eichentruhe mit einem schweren, gewölbten Deckel. In der Truhe waren die Stoffreste von den Näharbeiten meiner Mutter aufbewahrt. Ich musste immer meine ganze Kraft zusammennehmen, um den schweren Deckel zu öffnen. Dann setzte ich mich hinein.
01:47:34 Hier, zwischen den weichen Stoffen, in den Händen, ein Buch, fühlte ich mich geborgen. Und ich lebte in einer Märchenwelt. Ich las, träumte vor mich hin oder betrachtete die Staubkörner, die funkelnd im Sonnenlicht tanzten, das zwischen den Ziegeln hindurch schimmerte.
01:47:59 Die heile Welt, der gerade noch erlebten Gegenwart, als meine Mutter noch lebte, war verschwunden. Doch ich hatte eine neue, zauberhafte Welt für mich entdeckt. Und ich tauchte tiefer ein in die Welt der Märchen. Entschuldigung, das ist der Staub, glaube ich, hier auf der Märcheninsel. Also das war eine kleine Geschichte aus dem Buch Mein Leben ist kein Märchen von der Marmeladenoma.
01:48:32 Und die Hele-Rakete darf jetzt eine Frage einleiten. Ich trinke noch einen Schluck. Regina, schluck, freib Prost, weil es so warm bei euch ist. Hat jemand noch ein Schlückchen Wasser für mich? Ach, das ist ja super.
01:48:48 Das ist der. Scharnickel schreibt Wassermarsch. Sehr gut. Aber ich glaube, es liegt wirklich am Staub hier. Dankeschön. Chris Block schreibt Gesundheit. Und Wohlstand. Danke, Chris Block. Honig Marsch schreibt an Fahnen. Haben wir leider nicht mehr da. Honig haben wir oben bei uns in der... Ach, da kommen noch Bilder. Sascha.
01:49:23 bei uns war letzten sonntag stadtfest hab mal ein foto gemacht kennt ihr diesen film ich nicht ihr wachs banni vielleicht ich weiß es nicht den namen kennt ja und die figur kommen bekannt vor tatsächlich steht es nicht alles foto ist toll sache
01:49:49 Friedertiger muss ja meinem Spitznamen von der Marmeladenoma gerecht werden. Ja, das Blumenmädchen Friedertiger. Ja, stimmt. Ja, hat die Hedera-Kette noch eine Frage? Oder der Enkel Janik?
01:50:08 Bis soweit nicht. Okay. Anfani schreibt Honig Marsch. Nichts Honig, ich brauche einfach hier ein bisschen Wasser. Staubsauger Marsch. Ja, wir haben hier nämlich tatsächlich nicht mehr gesaugt die ganze Zeit. Und ich glaube, das spielt eine gewisse Rolle. Deswegen, ich bin ja Stauballergiker. Aber es geht einigermaßen. Nicht so schlimm wie beim letzten Mal. Ich fand letztes Mal war es wirklich extrem. Aber auf der Tag danach.
Haushaltsaufgaben und Gartenträume
01:50:3701:50:37 Der zeigt danach, ach Gott, da war ich völlig am Ende. Aber wir sind es noch nicht am Ende. Chris Bloch schreibt Staubsaugermarsch. Staubsaugermarsch, ja.
01:50:50 Und bei uns zu Hause, da ist ja immer Picobello, die HEDER-Rakete, die neigt auch dazu, immer ordentlich alles aufzuräumen und von A nach B zu schieben und abzuwischen. Und das ist eigentlich für mich ganz hervorragend. Ich helfe natürlich auch und der Janik natürlich auch, weil ich dann keine Stauballergie habe. Also ich muss ja gestehen, Samstag wird immer geputzt, deswegen muss ich Samstags immer richtig ranwischen.
01:51:18 Ja. Saugen, wobei Janik saugt. Ja. Von Arap geht einkaufen und ich mache Bad, Treppen, Böden. Ja. Damit es auch sauber ist. Wie sagen die Nachbarn immer? Alles picobello. Alles picobello. Tim zum Boy schreibt, das ist Judy aus Soomania. Wer ist das? Judy aus Soomania. Ah ja. Judy aus Soomania. Ah ja.
01:51:48 Oder ist es ein Kinofilm? Okay, kenne ich nicht mehr. Müssen wir mal googeln, müssen wir uns mal anschauen. Chris Block schreibt, ah, Janik saugt, er muss saugen. Chris Block, wir müssen ein bisschen aufteilen.
01:52:08 Ich hatte noch einen. War noch was? Alé von Enten schreibt, Hede kann gern mal bei mir vorbeikommen. Das musste ich enttäuschen, Alé von Enten. Ich muss mich jeden Samstag durch den Haushalt quälen, weil ich ja eigentlich unter der Woche auch viel Arbeit. Und dann haben wir noch einen Garten. Ja, einen kleinen Garten allerdings. Und Garten ist mein Entgelt.
01:52:30 Ich muss mich dann immer zwingen, auch noch was im Garten zu machen. Und mir macht das eigentlich Spaß im Garten, aber ich habe leider eine Allergie gegen Blüten. Das ist natürlich weniger schön. Es bleibt noch die Hoffnung für Yannick. Für Yannick will den Garten dann einen märchenhaften Gartenzauner machen. Wir erwarten einen Gutschein von dir zum Geburtstag.
01:52:54 Anzfani schreibt nur, die Harten kommen in den Garten. Ihr müsst jetzt Janik motivieren, dass er die Gartenarbeit in die Hand nimmt. Das wäre richtig gut. Ja, Mensch, ihr Lieben. Vielleicht möchte die Community mithelfen. Ja, ja, kommt alle vorbei. Umgraben, Rasen ziehen, Rosen schneiden. Chris Block postet ein Bild von Janik. Alle Hoffnung liegt auf dir, Janik.
01:53:18 Sofa schreibt, Fabian kann ja helfen. Das ist eine ausgezeichnete Idee. Wir haben auch Schnecken im Gaben. Jede Menge Schnecken kannst du alle mitnehmen. Ich esse die Gurken immer, die von A nach B pflanzt. Ja. Eine steht noch. Die von Al Natura, die Gurke war gleich gegessen. Ja, die hat am besten geschmeckt anscheinend. Und die vom Netto steht noch. Ja.
01:53:45 Ja, wenn keine Fragen mehr sind, dann sind wir schon fast am Ende unserer Märchenstunde angekommen. Einen Kommentar muss ich noch lesen? Ja. Von Chris Block, Janik, ran. Run, run, run, run. Wolkenhuhn hat noch was geschrieben. Ich ran eher weg. Ich ran eher weg. Also Wolkenhuhn schreibt, Janik kann ja den Garten als Minecraft-Projekt sehen. Vielleicht motiviert das Janik.
01:54:10 Das ist natürlich ein gutes Argument. Danke, Wolkenhund. Vielen lieben Dank. Das ist zu wenig pixellig. Das macht nichts, aber so ein achteckiges Blümchen hätte ich gerne mal im Karten. Oh, was ist das denn? Das glaube ich heute noch. Run weg. Also renn weg. Das ist das falsche Kommentar. Nein. Es gibt viel zu tun. Nichts wie weg. Fabian lacht. Fabian. Das lacht auch.
01:54:42 Für nicht mehr.
01:54:44 Das war jetzt übrigens der vorletzte Stream im Studio der Marmeladenoma. Der letzte Stream aus diesem alten Studio der Marmeladenoma, merkt es euch gerne, ist der 20. Juni ab 20 Uhr. Und wir würden uns freuen, wenn ihr dabei seid. Dann ziehen wir um ins neue Studio und wir sind schon gespannt, wie Flitzebögen für euch das neue Studio gefällt.
01:55:13 Wir haben schon viel gemacht und es wird noch einiges zu tun sein. Und wir freuen uns auf euch im neuen Studio. Aber wie gesagt, 20. Juni ist der letzte Stream hier in diesem heiligen Hall.
01:55:28 Und bevor ich mich jetzt von euch verabschiede, will ich noch einen Spruch, wie immer, von mir geben. Und zwar von Viktor Blütgen. Das war ein Schriftsteller. Der hat von 1844 bis 1920 gelebt. Unter anderem hat er die Gartenlaube herausgegeben. Vielleicht kennt ihr eine oder die andere. Diese Zeitschrift war früher sehr, sehr bekannt. Und jetzt kommt der Spruch.
01:55:57 Legst im Leben nicht zur Last, düngt sein Wert dir Blunder. Wenn du Märchenaugen hast, ist die Welt voll Wunder. Mit diesem märchenhaften Spruch will ich diese Märchenstunde für heute beenden. Wir hoffen, es hat euch wieder Spaß gemacht.
01:56:21 Und wir hoffen, wir sehen euch wieder in zwei Wochen hier auf der Märcheninsel. Nina Kota, ich habe es nur vorbeirutschen sehen, die schreibt, hat viel Spaß gemacht. Vielen Dank, uns hat auch viel Spaß gemacht. Und ich hoffe, wir haben uns nicht so oft geneckt, aber wir sind auch nicht so. Wir sind so. Das ist endogen bei uns. Also ihr müsst euch dran gewöhnen. Ja, ihr Lieben.
01:56:45 Die Marmeladenober konnte es ja nie von der Märcheninsel trennen. Ich merke, so langsam geht das bei mir schon genauso los. Wahrscheinlich haben wir deswegen gleich zwei Streams hinterher gemacht und dann in zwei Wochen nochmal ab. Da kommt dann nochmal eine. Ja, also wie gesagt, in zwei Wochen seid gerne wieder dabei. Und ich...
01:57:07 sage euch Ade von der Märcheninsel, Enkel Janik sagt auch Ade, Walenkel Fabian winkt hinein in die Kamera, jede Rakete sagt Tschüssi, bis in zwei Wochen am 20. Und ich wünsche euch alles Gute und seid gut zueinander.