Es wurde eine Reihe bekannter Märchen vorgelesen, darunter 'Das hässliche Entlein' und 'Der Fuchs und die Katze'. Nach jeder Geschichte wurden persönliche Themen angesprochen. Gegen Ende des Abends wurde eine letzte Runde für Fragen und Wünsche der Zuschauer durchgeführt, bevor der Stream für den Abend beendet wurde.

Just Chatting
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Just Chatting

Begrüßung und Erzählbeginn

00:03:31

00:03:31 Wie bereit. Willkommen auf der Märcheninsel bei eurer Marmeladenoma, Enkel Janik und Wal-Inkel Fabian. Märchenstunde. Der Fabian macht bitte die Kerze an für die Unglücklichen dieser Erde. Und wir denken an sie.

00:04:05 Das erste Märchen ist das hässliche Entlein. Regina Schlumpf ist jetzt 51 Monate ein süßes Furcht und schreibt Wahnsinn, wie die Zeit war, geht. Bin immer sehr gerne auf der Märcheninsel. Vielen Dank und einen schönen Abend für dich. Und dann kam auch noch ein Wassermarsch von Anfani rein. Im Mund schenken, ich danke dir.

00:04:39 Das erste Märchen ist das hässliche junge Entlein.

00:04:50 Er war einmal draußen auf dem Lande. Es war Sommer, das Korn stand gelb, der Hafer grün, das Heu war unten auf den grünen Wiesen in Schobern aufgesetzt, und der Storch ging auf den langen, roten Beinen und plapperte ägyptisch. Denn diese Sprache hat er von seiner Frau Mutter gelernt. Rings um die Äcker und die Wiesen waren große Wälder, und mitten in den Wäldern tiefe Seen. Ja, es war wirklich herrlich da draußen auf dem Lande.

00:05:19 Mitten im Sonnenschein lag dort ein altes Landgut. Von tiefen Kanälen umgeben und von der Mauer bis zum Wasser herunter wuchsen große Glättenblätter, die so hoch waren, dass kleine Kinder unter den höchsten Aufreiz stehen konnten. Es war eben so wild darin, wie im tiefen Walde. Hier saß eine Ente auf ihrem Neste, welche ihre Jungen ausbrüten musste. Aber es wurde ja fast zu langweilig, eh die Jungen.

00:05:49 dazu erhielt sie selten besuch die anderen enten schwammen lieber in den kanälen umher als da sie hinauf riefen sich unter einen glitten bleib zu setzen und mit ihr zu schnattern endlich platzte ein ei nach dem anderen

00:06:06 sagte es und alle eidotter waren lebendig geworden und steckten den kopf heraus rab rab sagte sie und so rappelten sich alle was sie konnten und sah nach allen zeiten umher unter den grünen blättern und die mutter ließ sie sehen so viel sie wollten denn das grüne ist gut für die augen

00:06:28 groß ist doch die welt sagten alle jungen denn nun hatten sie freilich ganz anders platz als wie sie dort drinnen im ei lagen

00:06:37 »Glaubt ihr, dass dies die ganze Welt sei?« sagte die Mutter. »Die erstreckt sich noch weit über die andere Seite des Gartens, gerade hinein in das Pfarrersfeld. Aber da bin ich noch nie gewesen.« »Ihr seid doch alle beisammen«, fuhr sie fort und stand auf. »Nein, ich habe nicht alle. Das größte Ei liegt noch da. Wie lange soll denn das dauern? Jetzt bin ich jetzt bald überdrüssig und so setze ich wieder hin.«

00:07:06 Nun, wie geht es? fragte eine alte Ente, welche gekommen war, um einen Besuch abzustatten.

00:07:14 »Es wird so lange mit dem Ei«, sagte die Ente, die da saß. »Es will nicht platzen. Doch sieh nur die anderen an. Sind es nicht die niedlichsten Entlein, die man je gesehen hat? Sie gleichen allesamt ihrem Vater. Der Bösewicht kommt nicht, mich zu besuchen.« »Lass mich das Ei sehen, welches nicht platzen will«, sagte die Alte. »Glaube mir, es ist ein Kalikuschen-Ei.«

Ausgestoßenes Entlein und Misshandlungen

00:07:40

00:07:40 ich bin auch einmal so angeführt worden und hatte meine große sorge und not mit den jungen denn ihnen ist bange vor dem wasser ich konnte sie nicht hineinbringen ich rappte und schnappte aber es half gar nichts laß mich das ei sehen ja das ist ein kalikotenei laß das liegen und wäre lieber die anderen kinder schwimmen

00:08:04 »Ich will doch noch ein Weilchen drauf sitzen«, sagte die Ente. »Habe ich nun so lange gesessen, so kann ich auch noch einige Tage sitzen.« »Nach blieben«, sagte die alte Ente und ging von dannen. Endlich platzte das große Ei. »Piep, piep«, sagte das Junge und kroch heraus. »Es war so groß und so hässlich.« Die Ente betrachtete es.

00:08:28 es ist doch ein gewaltig großes entlein sagte sie keins von den andern sieht so aus sollte es wohl ein kalekotisches küchlein sein nun wir wollen bald dahinter kommen in das wasser muß es sollte ich es auch selbst hineinstoßen am nächsten tage war schönes herrliches wetter die sonne schien auf alle grünen glätten die entleinmutter ging mit ihrer ganzen familie zu dem kanale hinunter platsch da sprang sie in das wasser

00:08:57 sagte sie und ein entlein nach dem andern plumpste hinein das wasser schlug ihnen über den kopf zusammen aber sie kamen gleich wieder empor und schwammen so prächtig die beine gingen von selbst und alle waren sie im wasser selbst das hässliche graue junge schwamm mit nein es ist kein kalekut sagte sie sieh wie herrlich es die beine gebraucht wie gerade es sich hält es ist mein eigenes kind

00:09:25 Im Grunde ist es doch ganz hübsch, wenn man es nur recht betrachtet. Hab, hab, kommt nur mit mir. Ich werde euch in die große Welt einführen, euch im Entenhof präsentieren, aber haltet euch immer nahe zu mir. Niemand, damit niemand auf euch trete und nehmt euch in Acht vor den Katzen. Und so kamen sie in den Entenhof hinein.

00:09:51 da drinnen war ein schrecklicher lärm denn da waren zwei familien die sich um einen aal kopf bissen und am ende bekamen ihn doch die katze seht so geht es in der welt zu sagte die entlein mutter und witzte ihren schnabel denn sie wollte auch den aal kopf haben braucht nun die beine sagte sie seht daß ihr euch rappeln könnt und neigt euren hals vor der alten ente dort die ist die vornehmste von allen hier

00:10:20 Sie ist aus Spanischem geblüht, deshalb ist sie so dick, und seht ihr, sie hat einen roten Lappen um das Bein. Das ist etwas ganz außerordentlich Schönes, und die größte Auszeichnung, welche einer Ente zuteil werden kann. Das bedeutet so viel, dass man sie nicht verlieren will, und dass sie von Tier und Menschen erkannt werden soll. Rabbelt euch, setzt die Füße nicht einwärts, ein wohlerzogenes Entlein,

00:10:48 die füße weit auseinander gerade so wie vater und mutter seht so nun neigt euren hals und sagt rab und das taten sie aber die anderen enten ringsumher betrachteten sie und sagten ganz laut sieh da man solltet noch den anhang haben als ob wir nicht schon genug wären und pfui wie das eine entlein aussieht das wollen wir nicht dulden

00:11:16 zugleich flog eine ente hin und biß es in den nacken lass es gehen sagte die mutter es tut euch niemandem etwas ja aber es ist zu groß und ungewöhnlich sagte die beißende ente und deshalb muß es gepufft werden

00:11:32 »Es sind hübsche Kinder, welche die Mutter hat«, sagte die alte Ente mit dem Lappen um das Bein. »Alleschön«, »wie sagt das eine, das ist nicht geglückt. Ich möchte, dass sie es umarbeiten könnte.«

00:11:46 Das geht nicht, Ihre Gnaden, sagte die Entleinmutter. Es ist nicht hübsch, aber es hat ein innerlich gutes Gemüt und schwimmt so herrlich wie eines von den anderen. Ja, ich darf sagen, noch etwas besser. Ich denke, es wird hübscher anwachsen und mit der Zeit etwas kleiner werden. Es hat zu lange in dem Ei gelegen.

00:12:09 und deshalb nicht die rechte Gestalt bekommen. Und so zupfte sie es im Nacken und glittete das Gefieder. »Es ist übrigens ein Entrich«, sagte sie, »und darum macht es nicht so viel aus. Ich denke, er wird gute Kräfte bekommen, er schlägt sich schon durch.« »Die anderen Entlein sind niedlich«, sagte die Alte, »tut nun, als ob ihr zu Hause wäret, und findet ihr einen Alkopf, so könnt ihr ihn in mir bringen.«

00:12:38 Und so waren sie wie zu Hause. Aber das arme Entlein, welches zuletzt aus dem Ei gekrochen war und so hässlich aussah, wurde gebissen, gestoßen und zum Besten gehabt. Und das sowohl von den Enten wie von den Hühnern. Es ist zu groß, sagten alle. Und der kalikulische Hahn, welcher mit Sporen zur Welt gekommen war und deshalb glaubte, dass er Kaiser sei, fließt sich auf wie ein Fahrzeug mit allen Segeln.

00:13:06 ging gerade auf dasselbe los und dann kollerte er und wurde ganz rot am Kopf. Das arme Endlein wusste nicht, wo es stehen oder gehen sollte. Es war so betrübt, weil es so hässlich aussah und vom ganzen Entenhof verspottet wurde. So ging es den ersten Tag und später wurde es immer schlimmer und schlimmer. Das arme Endlein wurde von allen gejagt, selbst seine Schwestern,

00:13:32 waren so böse gegen dasselbe und sagten immer, wenn die Katze dich nur fangen möchte, du hässliches Geschöpf, und die Mutter sagte, wenn du nur weit fort wärst, und die Entlein bissen es, und die Hühner schlugen es, und das Mädchen, welches die Tiere füttern sollte, stieß mit den Füßen danach. Da lief es und flog über den Zaun, die kleinen Vögel in den Bischen flogen erschrocken auf.

00:13:58 Das geschieht, weil ich so hässlich bin, dachte das Entlein und schloss die Augen, lief aber gleichwohl weiter. So kam es hinaus zu dem großen Moor, wo die wilden Enten wohnten. Hier lag es die ganze Nacht, es war so müde und kummervoll. Am Morgen flogen die wilden Enten auf und sie betrachteten den neuen Kameraden. Was bist du für einer, sagten sie, und das Entlein wendete sich nach allen Zeiten und grüßte so gut es konnte.

00:14:28 »Du bist außerordentlich hässlich,« sagten die wilden Enten, »aber das kann uns gleich sein, wenn du nur nicht in unsere Familie hinein heiratest.« Das Arme, es dachte wahrlich daran, sich zu verheiraten, wenn es nur die Erlaubnis erhalten konnte, im Schilfe zu liegen und etwas Moorwasser zu trinken. So lag es zwei ganze Tage. Da kamen zwei wilde Gänse oder richtiger wilde Gänse dorthin.

00:14:56 Es war noch nicht lange her, dass sie aus dem Ei gekrochen waren und deshalb waren sie auch so keck.

00:15:03 Höre, Kamerad, sagten sie, du bist so hässlich, dass wir dich gut leiden mögen. Willst du mitziehen und Zugvogel werden? Hier nahebei in einem anderen Moore gibt es eine gesüße, liebliche, wilde Gänse. Sämtliche Fräulein, die alle Rab sagen können. Du bist imstande, dein Glück da zu machen, so hässlich du auch bist. Piff, paff, ertönte es eben, und beide wilde Gänserähe.

00:15:31 Riche fielen tot in das Schilf nieder, und das Wasser wurde blutrot. Piff, paff, erschoss es wieder, und ganze Scharen wilder Gänse flogen aus dem Schilfe auf, und dann knallte es abermals, es war große Jagd. Die Jäger lagen links um das Moor herum, ja einige saßen oben in den Baumzweigen, wie die sich weit über das Schilf vorhin streckten.

00:15:57 Der blaue Dampf zog gleich Wolken in die dunklen Bäume hinein und weit über das Wasser hin. Zum Moor kamen die Jagdhunde. Platsch, Platsch! Das Schilf und das Rohr neigte sich nach allen Seiten. Das war ein Schreck für das arme Entlein. Es wendete den Kopf, um ihn unter den Flügel zu stecken. Aber in demselben Augenblick stand ein fürchterlich großer Hund dicht bei dem Entlein.

00:16:23 Die Zunge hing ihm lang aus dem Halse heraus und die Augen leuchteten gräulich, hässlich. Er streckte seinen rachenden Entlein entgegen, zeigte ihm die scharfen Zähne und platsch, platsch ging er wieder, ohne es zu packen. »Oh Gott sei Dank«, schreift sie das Entlein, »ich bin so hässlich, dass mich selbst der Hund nicht beißen mag. Und sage es ganz stille.«

00:16:48 während die Schrote durch das Schilf sausten und Schuss auf Schuss knallte.

Zuflucht bei der Bäuerin und Flucht

00:16:55

00:16:55 Erst spät am Tage wurde es stille, aber das arme Junge wagte noch nicht, sich zu erheben. Es warteten noch immer Stunden, bevor es sie umsah. Und dann eilte es fort aus dem Moore, schnell es konnte. Es rief über Feld und Wiese, da tobte ein solcher Sturm, dass es ihm schwer wurde, von der Stelle zu kommen. Gegen Abend erreichte es eine arme kleine Bauerhütte, die war so baufällig,

00:17:21 dass sie selbst nicht wusste, nach welcher Seite sie fallen sollte. Und darum blieb sie stehen.

00:17:28 Der Sturm umsauste das Änglein so, dass es sich niedersetzen musste, um sich dagegen zu stemmen. Und es wurde schlimmer und schlimmer. Dabei merkte es, dass die Tür aus dem Angeln gegangen war und so schief hing, dass es durch die Spalte in die Stube hineinschlüpfen konnte. Und das tat es. Hier wohnte eine Frau mit ihrem Kater und ihrer Henne. Und der Kater, welchen sie Söhnchen nannte, konnte einen Buckel machen.

00:17:57 und Schnurren. Er sprühte sogar Funken, aber dann musste man ihm gegen die Haare streicheln. Der Henne hatte ganz kleine, niedrige Beine und deshalb wurde sie Küchelchen-Kurzbein genannt. Sie legte gute Eier und die Frau liebte sie wie ihr eigenes Kind. Am Morgen bemerkte man zugleich das fremde Entlein und der Kater begann zu schnurren und die Henne zu gucken.

00:18:22 »Was ist das?« sagte die Frau und sah sich ringsum. Aber sie sah nicht gut, und so glaubte sie, dass das Endlein eine fette Ende sei, die sich verirrt habe. »Das ist ja ein seltener Fang«, sagte sie. »Nun kann ich Enteneier bekommen, wenn es nur kein Entrich ist. Das müssen wir erproben.« Und so wurde das Endlein für drei Wochen auf Probe angenommen. Aber es kamen keine Eier.

00:18:49 Der Kader war Herr im Hause, und die Henne war die Dame, und immer sagten sie, wir sind die Welt, denn sie glaubten, dass sie die Hälfte seien, und zwar die bei weitem beste Hälfte. Das Entlein glaubte, dass man auch eine andere Mannin haben könnte, aber das lief die Henne nicht. Kannst du Eier legen? fragte sie. Nein. Nun, da wirst du die Güte haben, zu schweigen. Und der Kader fragte, kannst du einen krummen Buckel machen? Schnurren!

00:19:18 und Funken springen. Nein.

00:19:21 »So darfst du auch keine Meinung haben, wenn vernünftige Leute sprechen.« Und das Entlein saß im Winkel und war bei schlechter Laune. Da fiel die frische Luft und der Sonnenschein herein. Es bekam solche sonderbare Lust, auf dem Wasser zu schwimmen, dass es nicht unterlassen konnte, dies der Henne zu sagen. »Was fällt dir ein?« sagte die. »Du hast nichts zu tun. Deshalb fängst du grillen. Lege Eier oder schnurre. So gehen die vorüber.«

00:19:51 »Aber es so schön, auf dem Wasser zu schwimmen«, sagte das Entlein, »so herrlich, es über den Kopf zusammenschlagen zu lassen und auf den Grund niederzutauchen.« »Ja, das ist ein großes Vergnügen«, sagte die Henne, »du bist wohl verrückt geworden.« Frage den Kater danach, »er ist das glückliche Schöpf, das ich kenne. Ob er es liebt, auf dem Wasser zu schwimmen oder unterzutauchen?«

00:20:16 Ich will nicht von mir sprechen. Frage selbst unsere Herrschaft, die alte Frau. Klüger als sie ist niemand auf der Welt. Glaubst du, dass die Lust hat zu schwimmen und das Wasser über dem Kopf zusammenschlagen zu lassen? Ihr versteht mich nicht, sagte das Entlein. Wir verstehen dich nicht. Was soll dich denn, wer soll dich denn verstehen können? Die Würste wohl nicht klüger sein wollen als der Kater und die Frau. Von mir will ich nicht reden.

00:20:45 Bild dir nichts ein, Kind. Und danke deinem Schöpfer für all das Gute, das man dir erwiesen hat. Bist du nicht in eine warme Stube gekommen und hast eine Gesellschaft, von der du etwas profitieren kannst? Aber du bist ein Schwätzer und es ist nicht erfreulich, mit dir umzugehen. Mir kannst du glauben. Ich meine, es ist gut mit dir. Ich sage dir Uneinnehmlichkeiten und daran kann man seine wahren Freunde erkennen.

00:21:15 Sieh nur zu, dass du Eier legst oder schnurren und Fungen sprühen lernst. Ich glaube, ich gehe hinaus in die weite Welt, sagte das Entlein. Ja, tu ich das, sagte eine. Und das Entlein ging. Es schwamm auf dem Wasser. Es traute unter. Aber von allen Tieren wurde es wegen seiner Hässlichkeit übersehen. Nun trat der Herbst ein.

00:21:37 Die Blätter im Walde wurden gelb und braun, der Wind fasste sie, sodass sie umher tanzten, und oben der Luft war es sehr kalt. Die Wolken hielten schwer mit Hagel und Schneeflogen, und auf dem Zaun stand der Rabe und schrie, Au, au, vor lauter Kälte. Da ist vor ein schon, wenn man nur daran dachte, das arme Endlein hat es wahrlich nicht gut.

Begegnung mit den Schwänen und Selbstfindung

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00:22:03 Eines Abends, die Sonne ging so schön unter, kam ein ganzer Schwarm herrlicher großer Vögel aus dem Busche. Das Endland hatte solche noch nie gesehen. Sie waren ganz blendend weiß, mit langen, geschmeidigen Hälsen. Es waren Schwäne. Sie stießen einen ganz eigentümlichen Ton aus, breiteten ihre prächtigen, langen Flügel aus und flogen von der kalten Gegend fort, nach wärmeren Ländern, nach offenen Seen.

00:22:31 Sie stiegen so hoch, so hoch, und dem hässlichen jungen Entlein wurde so sonderbar zur Mode. Es drehte sich im Wasser wie ein Rad rundherum, streckte den Hals hoch in die Luft nach ihnen aus und schieß einen so lauten und sonderbaren Schrei aus, dass sie sich selbst davor fürchtete.

00:22:53 Oh, es konnte die schönen, glücklichen Vögel nicht vergessen. Sobald es sie nicht mehr erblickte, tauchte sie gerade bis auf den Grund, und als es wieder heraufkam, war sie außer sich. Es wusste nicht, wie die Vögel hießen, auch nicht, wohin sie flöten, aber doch war es ihnen gut, wie es nie jemandem gewesen war. Es beneidete sie durchaus nicht, wie konnte es ihm einfallen, sich solche Lieblichkeit zu wünschen. Es wäre schon froh gewesen.

00:23:22 wenn die Enten es nur unter sich geduldet hätten. Das arme, hässliche Tier. Der Winter wurde so kalt, so kalt. Das Entlein musste im Wasser herumschwimmen, um das völlig zufrieren desselben zu verhindern. Aber in jeder Nacht wurde das Loch, in dem es schwamm, kleiner und kleiner. Es fror, sodass es in der Eisdecke knackte. Das Entlein musste fortwährend die Beine gebrauchen, damit das Loch sich nicht schloss.

00:23:51 Zudem Todesmat lag ganz still und froh so im Eise fest.

00:23:56 Des Morgens kam ein Bauer, da er dies sah, ging er hin, schlug mit seinem Holzstuhl das Eis in Stücke und lug das Entlein heim zu seiner Frau. Da wurde es wieder belebt. Die Kinder wollten mit ihm spielen, aber das Entlein glaubte, sie wollten ihm etwas zu Leide tun und fuhr in der Angst gerade in den Milchnapf hinein, sodass die Milch in die Stube spritzte. Die Frau schlug die Hände zusammen, worauf es in das Butterfass.

00:24:23 dann hinunter in die Mehltonne und wieder herausflog. Wie sah es da aus? Die Frau schrie und schlug wieder Feuerzange danach. Die Kinder rannten einander über den Haufen, um das Entlein zu fangen. Sie lachten und schrien. Gut war es, dass die Tür offen stand und es zwischen die Reiser in den frischgefallenen Schnee schlüpfen konnte. Da lag es ganz ermattet.

00:24:48 aber all die not und das elend welches das entlein in dem harten wind erdulden mußte zu erzählen würde zu trübe sein es lag im moore zwischen dem schilfe als die sonne wieder warm zu scheinen begann die lerchen sangen es war herrlicher frühling

00:25:07 Da konnte auf einmal das Ändlein seine Flügel schwingen. Sie braussten stärker als früher und trugen es kräftig davon. Und ehe dasselbe es recht wusste, befand es sich in einem großen Garten, wo die Apfelbäume in der Blüte standen, wo der Flieder duftete und seine langen grünen Zweige bis zu den gekrümmten Kanälen hinunterneigte.

00:25:30 hier war es so schön so frühlingsfrisch und vorn aus dem gekicht kamen drei prächtige weiße schwäne sie brausten mit den federn und schwammen so leicht auf dem wasser

00:25:42 Das Entlein kannte die prächtigen Tiere und wurde von einer eigentümlichen Traurigkeit befangen. Ich will zu ihnen hinfliegen, zu den königlichen Vögeln, und sie werden mich totschlagen, weil ich, der ich so hässlich bin, mich ihnen zu nähern wage. Aber das ist einerlei, besser von ihnen getötet, als von den Enten gezockt, von den Hühnern geschlagen, von den Mädchen, welches den Hühner hochhütet, gestoßen zu werden, und im Winter Mangel zu leiden.

00:26:12 und es flog hinaus in das wasser und schwamm den prächtigen schwänen entgegen diese erblickten es und schossen mit brausenden federn auf dasselbe los tödelt mich nur sagte das arme tier neigte seinen kopf der wasserfläche entgegen und erwartete den tod aber was erblickte es in dem klaren wasser es sah sein eigenes bild unter sich

00:26:36 dass kein plumber, schwarzgrauer Vogel mehr war, hässlich und garstig, sondern selbst ein Schwagen.

00:26:43 Es schadet nichts, in einem Entenhof geboren zu sein, wenn man nur in einem Schwanenbei gelegen hat. Es fühlte sich außerordentlich erfreut über all die Not und die Kranksache, welche es erduldet. Nun erkannte es erst recht sein Glück, an all der Herrlichkeit, die es begrüßte, und die großen Schwäne im Schwammen ist, und streichelten dies mit den Schnäbeln.

00:27:08 In dem Garten kamen einige kleine Kinder, die warfen Brot und Korn in das Wasser. Das Kleinste rief, da ist ein Neuer. Und die anderen Kinder jubelten mit, ja, es ist ein Neuer angekommen. Und sie klatschten mit den Händen und tanzten umher, riefen zum Vater und der Mutter und es wurde Brot und Kuchen in das Wasser geworfen. Und sie sagten alle, der Neue ist der Schönste. So jung und so prächtig.

00:27:36 die alten schwäne neigten sich vor ihm da fühlte er sich so beschämt entsteckte den kopf oder seine flügel er wusste selbst nicht was er beginnen sollte er war allzu glücklich aber durchaus nicht stolz denn ein gutes herz wird nie stolz er dachte daran wie er verfolgt und verhöhnt worden war und hörte ihn alle sagen

00:27:58 dass er der schönste aller schönen Vögel sei. Selbst der Flieder bog sich mit den Zweigen gerade zu ihm in das Wasser hinunter, und die Sonne schien so warm und so mild. Da braust seine Federn, der schlanke Hals hob sich, und aus vollem Herzen jubelte er, so viel Glück habe ich mir nicht träumen lassen, als ich noch das hässliche Entlein war. Ist von Hans Christian Andersen, 1805 bis 1875.

Fortsetzung mit Märchen und Chatinteraktion

00:28:29

00:28:29 Das war das erste Märchen. Und das zweite Märchen ist der Fuchs und die Katze. Hab ich das, oder? Das hab ich. Danke dir. Hier kamen noch ein paar süße Früchte und Spenden rein. Louis Livid ist 60 Monate ein süßes Früchte und schreibt einen schönen Gruß in die Runde und viel Spaß heute Abend. Vielen Dank und dasselbe wünschen wir dir auch.

00:28:58 Dem Chuck, seine Mom hat 5 Euro gespendet, schreibt, lieben Dank für einen wunderschönen Abend mit euch. Alles Gute und ganz liebe Grüße. Wie immer spendet sie 5 Euro und wir freuen uns sehr darüber. Kommt in die Ausgabenkasse. Klopsmohn spendet 5 Euro, schreibt, alles Liebe. Vielen, vielen Dank. Auch das kommt in die Ausgabenkasse.

00:29:19 Blauauge ist 32 Monate ein süßes Früchtchen, schreibt, ich freue mich, dass ich schon 32 Monate bei euch bin und hoffe, wir können noch lange Zeit die Märchen genießen. Das hoffen wir alle und einen schönen Abend für dich. Und dann kam noch von Kalle 25 Euro. Kalle schreibt, ich wünsche wie immer Gesundheit und sende euch Liebe. Vielen, vielen Dank. Wir freuen uns sehr, sehr darüber und einen schönen Abend für dich.

00:29:49 Dann kam noch zwei Wasser Marsch rein, einmal von Regina und von Anfani. Vielen Dank. Und einen Märchenwunsch gab es auch noch. Ja. Alex wünscht sich das tapfere Schneiderleim. Das tapfere Schneiderleim. Kommt das heute nicht? Oder nein?

00:30:22 Nee. Das ist der Preis. Nein, nein, nein. Bist du fertig? Das war's soweit, ja.

00:30:41 Der Fuchs und die Katze Ein Märchen der Brüderkeim, drug sich zu, dass die Katze in einem Walde Herrn Fuchs begegnete, und weil sie dachte, er ist gescheit und wohl erfahren und gilt viel in der Welt, so sprach sie freundlich zu. Guten Tag, lieber Herr Fuchs, wie geht's, wie steht's, wie schlagt ihr euch durch in dieser teuren Zeit? Der Fuchs

00:31:04 Alles hochmutesvoll betrachtete die Katze von Kopf bis Hüßen und wusste lange nicht, ob er eine Antwort geben sollte. Endlich sprach er. »Oh, du armseliger Bartputzer, du buntschäkiger Narr, du Hungerleiter und Mäusejäger, was kommt dir in den Sinn? Du verstehst dich zu fragen, wie mir es geht? Was hast du gelernt? Wie viel Künste verstehst du?« »Ich verstehe nur eine einzige,« sagte bescheidenlich die Katze.

00:31:33 Was ist das für eine Kunst? fragte Fuchs. Wenn die Hunde hinter mir her sind, so kann ich auf einen Baum springen und mich retten. Ist das alles? sagte der Fuchs. Ich bin Herr über hundert Künste und habe überdies noch einen Sack vor Liste.

00:31:49 du jammerst mich komm mit mir ich will dich lehren wie man den hunden entgeht in dem kam ein jäger mit vier hunden daher die katze sprang behind auf einen baum und setzte sich in den gipfel wo äste und laubwerk sie völlig verbarten

00:32:05 Bittet den Sack auf, Herr Fuchs, bittet den Sack auf, rief die Katze zu. Aber die Hunde hatten ihn schon gepackt und hielten ihn fest. Ei, Herr Fuchs, rief die Katze, ihr bleibt mit euren hundert Künsten stecken. Hättet ihr heraufkriechen können, wie ich, so wäre es nicht um euer Leben geschehen. So, das war...

00:32:29 Was war das jetzt? Das? Beide Märchen, gell? Ja. Und dann kommt die erste Fragerunde.

00:33:04 Ich danke dir.

00:33:06 Philippe 72, liebe Marmeladenoma, heute wünsche ich mir eine Kerze. Vielleicht wäre Mittwoch gut, denn ich lag letzte Woche schon im Bad Oeynhausen im Herzzentrum. Man hatte ja eine Einblutung bei der Erzt-CT festgestellt, welche wohl lebensbedrohlich werden kann. Jetzt wird es wohl operiert werden müssen. Und ich habe Angst. Aber es nutzt nichts. Brustkorb muss auf und das Herz rau.

00:33:35 und dann wird ein Stück der oberen Aorta ersetzt oder armes Kind. Da werde ich so lange brauchen, bis ich wieder fit bin. Alles wegen 4 mm. Nicht vorstellbar. Meine Jungs waren bei den Eltern, wurde jetzt 4 Tage beurlaubt. Montagmorgen muss ich früh wieder dort sein. Dann muss ich nochmal ein P.E.T.

00:34:02 Zitig gemacht werden. Meine Eltern lieben die beiden, aber sie vermissen mich wohl und machen einen leichten Hutterstreik. Aber wir müssen da alle durch. Allen einen schönen und entspannten und ablenkenden Märchenabend gewünscht. Ich werde kämpfen. Das ist wunderbar, was du da sagst, dass du kämpfst, Milly, und natürlich bekommst du mit auf eine Kerze.

00:34:47 Ich werde an dich denken. Klopps Mond schreibt, schön, dass ihr da seid. Schön, dass du da bist. Da kommt noch ein Bild von der Melli. Zwei wunderschöne Kerzen. Vielen, vielen Dank.

00:35:16 Universab Pferd der Woche. Heute stelle ich euch den deutschen Reitpferd Wadach Dorito vor. Ist ein Sondermodell von Schleich aus dem Jahre 2022. Und das Padenpferd von Anfani und Sofa. Ein sehr schönes Tier. Da freuen sich wieder alle, dass du uns dein schönes Hobby mitteilst. Vielen, vielen Dank.

00:35:53 Scharnickel, hallo liebe Oma und alle. Hoffen wir mal, es geht allen gut. Ja, es geht uns allen gut, gell? Ja. Für alle Kranken, gute Besserung. Letzten Sonntag war ich wieder mal im Katzencafé. Die drei Kaderchen waren sehr niedlich und zwei Liederherzen. Ein Bild zeigt mich mit einem Kaderchen am Fenster.

00:36:24 Das erste Bild. Das zweite Bild. Und das dritte Bild. Wir danken dir.

00:37:03 Alex, hallo alle zusammen. Ich wünsche dir einen schönen Abend an alle und auf einen schönen Stream. Genau das Richtige nach einer langen, harten Woche. Ein lade Smiley und ein lila Herz. Schön, dass du da bist und erhol dich gut. Jensho schreibt einen schönen guten Abend von mir und er setzt auch drei Monate ein süßes Früchtchen. Freut uns sehr und wir wünschen dir auch einen schönen Abend.

00:37:35 Klaschen, ja?

00:37:40 Silas hat noch geschrieben, hallo Marmellan, ihr habt ja das letzte Mal gesagt, dass ihr mir ein Buch schickt, aber ich würde mich lieber über ein Abo freuen. Liebe Grüße Silas. Silas, ein Abo, was ist denn ein Abo? Ein süßes Früchtchen, aber die können wir leider nicht vergeben. Das erlaubt Fütsch nicht. Vielleicht geantwortet, ja? Ein Fanny, gute...

00:38:07 Gut freundliche abendliche Stunde im Hause der Marmeladenoma, begleitet von der tollen weißen Marmeladenfamilie und der treuen magischen Märcheninsel. Drei lila Herzen. Wie geht es euch? Bei uns war es die ganze Woche sehr schönes Wetter. Man hat jeden Tag die Sonne und den strahlend blauen Himmel gehabt, was echt schön war. Ich finde auch, dass gerade im Winter der Sonnenuntergang und alles besonders schön aussieht.

00:38:35 nochmal völlig anders als im Sommer. Siehst du das auch so und hast du das auch so schon bemerkt?

00:38:42 Ich freue mich immer über so Auf- und Untergänge. Ein lila Herz, ich hole dich auch außerdem Fragen, ob du mir vielleicht die Woche eine kleine Kerze anmachen könntest, da ich vor allem auch die Woche wieder sehr mit einem sehr persönlichen Problem von mir sehr stark weiterhadere und es mich teilweise sehr unterzieht. Ich kämpfe da aktuell sehr stark und ich brauche vielleicht einfach ein kleines bisschen Hoffnung.

00:39:11 Ein Beid zur Aufhörterung und weil sich die Fellnasen auf der Märcheninsel schon komplett eingerohnt haben, Kardaschen Smoky und das Kätzchen Kimba, ein lila Herz. Dieses Mal im Schlepptau mit drei Fotos. Auf dem ersten ist Oreko Kardaschen Smoky zu sehen, welches es sich in einer Papiertüte hinter dem Fernseher direkt neben der Heizung bequem gemacht hat. Wie praktisch dann auch.

00:39:40 dass das Licht der Sonne da mittags genau hineingefallen ist. Auf dem zweiten Foto liegt er wieder, Probe in einem Karton. Wie soll es auch anders sein? In dem dritten Foto sieht man Kimba, wie er zusammengerollt, entspannt auf dem Bett liegt und mir treu an meiner Seite ist. Und nochmals zwei lila Herzen.

00:40:01 Ich wünsche allen Bewohnern dieser Märcheninsel heute einen super tollen Stream-Abend und morgen einen entspannten Sonntag und drei lila Herzen. Und dann kommen die Bilder. Bild 1. Es ist weggerutscht.

Zweite Märchen und Katzenpausen

00:40:34

00:40:34 Und das sind sie alle auf einmal. Vielen, vielen Dank. Jetzt muss ich nochmal schauen, ob du nicht eine Kerze wolltest. Ja, Kerze für eine Fahne.

00:41:13 Hab's aufgeschrieben. Wird gemacht und ich denke ganz intensiv an dich. Logikius, hallo alle miteinander. Drei lila Herzen. Ich wünsche uns allen einen schönen Stream. Vielen, vielen Dank und das wünschen wir dir auch, Logikius. Und Flamera kommt noch ein Wassermarsch rein. Ich danke dir.

00:41:53 So, Kaomi, guten Abend, liebe Marmaladenoma, Marmaladenfamilie und Märcheninsel. Ich wünsche uns einen großamen Abend und den Kranken guten Bessaugen. Ich habe diese Woche ein kleines Ei aus Opal bekommen und soll es auf der Handfläche balancieren.

00:42:15 der Tag einmal stressig ist. Konzentration auf das kleine schimmernde Ei, in dem das Licht sich so hübsch spricht, wirkt entspannend. Kann ich bestätigen. Ich habe direkt noch drei weitere verschenkt und alle haben sich gefreut. Das ist der Zauber der kleinen Dinge. Sehr schön. Wir danken dir.

00:42:45 Magdalena schreibt so schön gemütlich hier. Das freut uns. Und das war auch die Absicht, als Janik das, als er 15 Jahre alt war, erfunden hat.

00:42:59 Und dann schreibt John Donzen noch, liebe Oma, wie schön, dass du dich in die Welt des Internets hereingearbeitet hast. Ja, der Janik war mir ein guter Lehrmeister. Aber furchtbar technisch begabt bin ich nicht. Aber wenn die sind in meinem iPad, das kann ich machen. Da bin ich sehr froh drum. Dem Janik auch, vor allen Dingen dem Janik.

00:43:30 Opa Dino, das Erdbeerbiest, huhu und ein lachender Smiley. Heute muss der Dino mal in seiner Höhle bleiben, aber ich wünsche euch allen ganz viel Spaß und ein Smiley. Wünschen wir dir auch von ganzem Herzen.

00:43:49 Blau Auge, guten Abend, ich wünsche euch allen einen wunderschönen Abend, ein rotes Herz, sind sie nicht schön, ein lachendes Smiley, ein Daumen hoch, sie meinen die wundervollen Blumen, Bild 1, eine Augenweide, und Bild 2, ja, wunder, wunderschön.

00:44:18 Vielen Dank. Logikius, bei uns sind alle seendick zugefroren. So was, ja? Ein Applaus, meine Lieben. Bild 1.

00:44:47 Mit dir können wir wieder reisen. Ja, Bild 1. Wir waren das eine Bild. Wir danken dir, Logikius. Scharnickel, noch mehr Bilder aus dem Katzencafé. Bild 1.

00:45:21 2 und die ja ich glaube die fühlen sich irgendwie sehr wohl in dem katz g vielen dank ein märchenmisch kam noch ein ja glaube wünscht sich die prima stadtmusikanten

00:46:01 Von Entenstamm kamen 5 Euro. Schreibt Grüße aus Rheinland-Pfalz. Vielen, vielen Dank. Kommt in die Ausgabenkasse. Dir einen schönen Abend. Lucy Maik hat noch geschrieben, falls die Marmelade nur möchte. Ich hätte noch einen 5-Euro-Gutschein für den Thalia hier liegen. Was heißt das? Vielleicht für ein weiteres Märchenbuch. Thalia ist ja der Buchhörner. Ein Buchladen, gell? Ja.

00:46:29 Und was soll ich sagen? Anscheinend hat Lucy Meike noch einen 5-Euro-Gutschein für dich. Würde mich freuen. Uns freuen, gell? Für die Sendung eben, gell? Vielen Dank und einen schönen Abend für dich.

00:46:52 Das Geblümchen, guten Abend in die Märchenrunde. Auch diese Woche ist es wieder an der Zeit. Dem Pferd der Woche gesellt sich die Schnecke der Woche zu. Der Schneckenküster ist ja auch da. Heute mit einer besonders interessanten Gattung, die den Griechern unterläuft. Die Schließmutschnecken. Diese werden für gewöhnlich auch Türschnecken genannt.

00:47:18 wieso sie so heißen nun diese kriecherchen sind in der lage ihr gehäuse durch einen beweglichen deckel zu verschließen wie also eine ganz eigene tür ich finde das sehr niedlich dann könnten diese kriecherchen schon fast eine willkommensmatte an ihr häuschen hängen vor der öffnung und ein kleines schneckchen diese gattung der schnecken ist in zahlreichen orten vor allem in südeuropa verbreitet und besitzen ein hohes

00:47:47 turmförmiges, aufgewundenes Gehäuse, in das sie sich vollkommen zurückziehen können, so dass man keinen Körper der Schnecke mehr erblicken kann. Heutige Funde bestätigen, dass es 1700 verschiedene Unterspezies für diese allgemeine Gattung der Schnecken gibt, was sie zu einem der häufigsten Vertreter aller gesamten Landschnecken überhaupt macht. Also ein ganz geläufiges Griecherchen.

00:48:15 Und noch ein kleines Schneckchen. Eine bestimmte Art dieser Schnecke konnte eine ferne Insel reichen und sich dort verbreiten, indem sie über die Beine von Vögeln mit transportiert wurden. Absolut faszinierend, oder? Weiß Gott. Die kleinen Kriecher finden allerlei Wege, um sich auszubreiten und weiterzuleben.

00:48:39 Anweisend ich drei Fotos von den süßen Griechern, die eine sehr besondere Form haben. Ob Fabi sich mit diesen Griechern auch anfreunden würde, habt ihr die sonderbaren, aber dennoch gut verbreiteten Griecher schon mal live gesehen, ob sie wohl sich auch im Schneckenasyl von Fabi wohlfühlen würden.

00:49:02 Fabi, ich zeig sie dir. Dann müsst du Antwort geben. Bild 1. Interessant. Ich zeig dir alle dann ganz schön zu sagen. Wahnsinn. Bild 2. Und Bild 3.

00:49:35 Schöne Musterung auf jeden Fall. Ja, hast dich erfreut. Ja. Gut. Lucy Maik hat noch geschrieben, sehr gerne leite ich euch dann weiter. Bitte? Sie leitet dann den Gutschein weiter. Vielen, vielen Dank und einen schönen Abend für dich. Dann hat vorhin noch Gienz 20 ein süßes Früchten verschenkt an Silas.

00:49:59 Wird sich freuen und wir danken dir. Und 91 Amaro ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und wenn dir es gefällt bei uns, bleib bei uns. Punkt. Ich schau gerade. Bombo Cat hat doch geschrieben, hallo Omi, wir lieben dich. Wir lieben euch auch alle sehr, sehr. Uns macht die Sendung genauso Freude wie euch, gell Jungs? Ja.

00:50:28 Schönen Abend für dich Logikius, bei uns gab es letzte Woche auch starke Polarlichter Sehr interessant Bild 1

00:51:01 Die anderen zeigen sich nicht. Es sind nämlich drei Bilder. Bild 2. Und Bild 3. Wir danken dir. Einen schönen Abend für dich.

00:51:36 Bioglapstuhl, hallo liebe Marmeladenoma, ich habe es heute endlich mal wieder geschafft. Und ein lachendes Meili. Wie geht es dir? Bei mir läuft alles drunter und drüber mit Prüfung, Stress und der Opu in meiner Mutter. Sie hat am Mittwoch ein neues Kniegelenk bekommen, ist aber heute schon wieder sehr fit. Da bewundere ich sie aber, denn ein Kniegelenk ist auch eine sehr schwere Operation.

00:52:05 Soll ich eine Kerze für die Mutter anmachen? Bio-Klappstuhl. Meint ihr, ich gebe eine Antwort, Janik? Ich denke schon. Dauert halt kurz. Also, wenn du eine Antwort gibst, dann mache ich eine Kerze für sie an.

00:52:23 Anja, liebe Marmeladenoma, Regie und Chad, wir haben gestern eine Kratztonne das Kinderzimmer gekauft und heimtragen müssen. Es war sehr unhandlich. Kaum stand sie in der Wohnungshöhe, ist unsere Katze direkt rein und hat sie für sich beansprucht. Ein weiterer Smiley.

00:52:54 Vielen, vielen Dank und einen schönen Abend für dich. Hat euch noch ein Bild von ihr? Wir danken dir. Katzen sind immer was Schönes. Für der Tiger, ich mag es, wenn die Blätter mit Reib überzogen sind.

00:53:23 Das sieht auch sehr, sehr schön aus. Vielen Dank, Herr Tegar. Bei mir kommt nichts, Janik. Ja, Thomas schreibt so schön, was ihr samstags macht.

00:53:50 Ja, das hat Janik, wie gesagt, erfunden, also 15 Jahre etwa. Und seitdem machen wir das. Und das ist auch für uns sehr schön. Schönen Abend für dich. Tech bei Noah schreibt einen schönen guten Abend, Mama Lannoma. Danke, dass Sie uns wieder mit auf eine Reise durch Worte nehmen. Dass wir was? Auf eine Reise durch Worte nehmen. Schön, dass du da bist und einen schönen Abend.

00:54:22 Schanichel und hier ein kleines Video von einem der Kater im Katzencafé.

00:54:50 Wir danken dir. Oder geht es noch weiter? Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein

00:55:15 Man sieht aber, dass es den Katzen gut geht dort. Hatte ein bisschen Bedenken am Anfang, aber fühlen sich sehr wohl.

00:55:31 So far, hallo, herzerliebste, wohltuende Marmeladen-Oma, ein lila Herz. Ich hoffe, es geht euch und allen Besuchern der Märcheninseln am heutigen Märchenabend fabelhaft noch ein lila Herz. Geht uns gut, gell, Jungs? Jo. Heute schicke ich natürlich wieder Bilder von Katerichens Spinat, wie er weiter seinen Kratzbaum auf Herz und Nieren prüft und dabei wieder sehr interessante Stellungen einnimmt.

00:56:00 Ein lila Herz und ein kleines Hätzchen. Ich wünsche allen einen angenehmen Abend und auch eine angenehme nächste Woche, auf die ich mich auch sehr freue. Ein lila Herz. Klassiker.

00:56:23 Bild 1, also Katzen sind einfach das Beste, was es gibt. Bild 2. Ja, das war's dann. Hier kam noch ein Wassermarsch rein.

00:56:50 Ich danke dir. Und eine Spende, Märchenfreund spendet 5 Euro. Vielen, vielen Dank. Wir freuen uns sehr. Kommt in die Ausgabenkasse. Und dir einen schönen Abend. Und Mona fragt noch, wann kommt das nächste Märchen? Nach der Fragerunde.

00:57:14 Und ähm...

00:57:42 Natürlich mache ich eine Kerze für Sie an. Bioglapfstil. Wird gemacht.

00:58:21 TV schreibt, schön, dass du da bist. Hatte einen miesen Tag. Mussten heute unseren Familienhund von fast 17 Jahren gehen lassen. Da hilft die Ablenkung. Das ist bitter, gell. Das habe ich auch immer mal wieder erlebt, meinen Tieren, gell. Soll ich für dich eine Kerze anmachen, damit du es besser überstehst? Gibt es die Antwort, Janik?

00:58:49 Äh, nochmal was? Ich war gerade im Chat versuchen können. Verstehe ich nicht. Was hast du gefragt? Verstehe ich nicht. Was hast du gefragt? Ob ich eine Kerze anmachen soll. Ich denke, das wäre hilfreich, ja. Hm, ja? Wie heißt sie? Ähm, NIFX. N-I-F-X. N?

00:59:17 NIFX. Werde ich tun und ganz intensiv an dich denken.

00:59:40 Janickel, ja den Katzen geht es sehr gut, da in dem Katzencafé dürfen sich auch mal hinlegen und schlafen, aber haben auch viel Unterhaltung. Werden gestreichelt, es gibt auch Katzenspielzeug, mit dem man in den Tierchen spielen kann. Bin ich sehr froh, dass du mir das schreibst, denn ich habe da ein bisschen Bedenken gehabt, ob sie sich auch zurückziehen können. Wir danken dir, Janickel.

01:00:10 Ich denke, wir können auch mit den nächsten Märchen weitermachen. Ja, hat's, hat's oder war's?

01:00:16 Können wir eigentlich schon, denn hier ist schon 9 Uhr. Können wir machen, ja. Oder willst du noch was sagen? Ich möchte noch sagen, dass hier gerade 10 süße Früchte reinkamen von Madara, Blackjack MLP. Vielen, vielen Dank und einen schönen Abend für dich. Wenn du noch was hast, kannst du es gerne sagen. Sie das fragt noch, Herr Janik, wo kommen eigentlich das Geld von den süßen Früchten hin? Kommt das auch in die Ausgabenkasse?

01:00:44 Kommt alles in die Ausgabenkasse. Wir haben viele Ausgaben. Wir sind ja eine soziale Sendung. Dann wollen wir die Fragerunde beenden? Gut. Danke dir Fabian. Und was kommt jetzt eigentlich? Erste Fragerunde.

01:01:11 Dann kommt der Schneider im Baum. Hab ich das? Ja, ich glaube das hab ich. Das hab ich. Der Schneider im Baum. Und ich kann es lesen. Da ist auch der Schneider im Baum. Der Schneider im Baum.

01:01:42 blink und jung ging in den wald da hörte er lieblich singen er ging und ging und wollte nicht zur stelle kommen

01:01:54 oder singen war da kam er auf einen grünen platz dort stand ein baum von dem ging der singende säuselnd aus verplagte ihn der fürwitz er nahm die nadel und stach und stach in einen pot in die rinde und wollte sehen was für bewandtnis es mit dem baum habe die nadel aber bohrt von der stelle der rinde zum schlüssel der baum sprang auf wie ein tor und verschlang den schneider

01:02:23 und bewölkte ihn die weite Gurgel hinunter. Dem Schneider verging hören und sehen. Es dauerte aber nicht lange, so kam er zu sich. Er lag in einer Kammer, die glitzerte wie Reif und Kristall. Es waren aber lauter Nadeln wie auf einem Igelhaut an Wänden, Decke und Boden. Der Schneider duckte und...

01:02:53 und rollt es sich zusammen

01:03:00 und weinte helles Sehren und verfluchtete das Genieß und Gehege voll Stahl. Zuletzt griefte er nach der Schere und wagte es, die Wand zu minieren. Das ging an. Er schlief durch und fiel in ein anderes Gemach. Er schröte sich und blirte überall auf die Scheren an Scheren. Jetzt, glaube ich, der Schneider, ging es ans Leben. Die Nadeln hatten ihm

01:03:28 den Leib wie ein Sieb zerstochen. Die Scheren zerfetzen sein Höschen und Wams. Eins hatte er noch, das Bügeleisen. Er nahm sich zusammen, schlug damit durch dick und dünn und wieder glückte durch die Wand. Er kroch hindurch und fiel hinab, diesmal aber senspfiglich in ein Gesträuch von Hagebudden und Weistern. Es zog aber ein Gewitter herauf.

01:03:56 Das brach los und regnete dicht und schwer lauter Bügeleisen herab. Der Schneider, braun und blau zerschlagen, entriss sich den Stachlstauden, kroch in einen hohen Baum und meinte da, um Gottes Willen, durch der Ruhe zu pflegen. Es kamen aber ganze Trachten dürrer, roter Ameisen. Die zwickten ihn und zwackten ihn, den armen Schneider, so jämmerlich,

01:04:24 Das er echtste, wie ist denn? Holst bei der in Spieh.

01:04:29 gar gerne entlaufen wäre hätte ihn draußen der eisener regen nicht totgeschlagen so hüpfte und krächt und kratzte der schneider und schwarze gott und schweren eilen ließ er ihn diesmal am leben auch nimmermehr einen ass geschweige einen baum mutwillig zu schinden da höllte der regen endlich auf der schneider lief davon und machte daß er aus dem walde kam märchen aus deutschland

01:04:57 Das ist ein grausliches Märchen, gell? Nein. Das war jetzt das dritte Märchen. Das vierte Märchen ist der Zaubermeister. Habe ich es auch? Ja. Ai Birella hat noch ein süßes Früchtchen an Madara Blackjack geschenkt.

01:05:26 Ich würde dich freuen und wir danken dir. Weiß ich mir jetzt oder meinte ich? Die Zaubermeister. Das ist nicht. Da haben wir ihn, den Zaubermeister.

01:05:52 der Zaubermeister in einem zahlenreich

01:05:56 einem reich da lebte einmal ein matrose der diente dem zaren in treue und führte ein ordentliches leben da bat er einmal um ein paar freie tage und ging in eine stadt in ein wirtshaus er bestellte wein und zu essen und ließ sich wohl sein er bestellte bald diesen bestellte bald jenes und der wirt sprach matrose hast du auch genug rubel um dies alles zu bezahlen ach bruderherz um geld will es

01:06:26 Ich habe mehr als genug, sprach der Matrose und holte ein Goldstück aus der Tasche und warf es auf den Tisch. Er wird nahm das Goldstück und wollte ihm ein paar Münzen zurückgeben. Behalts, sprach der Matrose, das ist dein Trinkgeld. Am anderen Tag ging der Matrose wieder in das Herzhaus und bestellte Wein und zu essen und ließ es sich wohl ergehen. Er bestellte bald dies und bestellte bald jenes und bezahlte...

01:06:54 wieder mit einem Goldstück und ließ sich nichts zurückgeben. Nachdem dies eine ganze Weile von Tagen so gegangen war, da sprach der Wirt, was hat das zu bedeuten? Ein einfacher Matrose, der so mit dem Geld um sich wirft, der hat irgendwo die Staatskasse bestohlen. Man muss Meldung machen, sonst gerät man noch in eine üble Geschichte hinein. So erstattete er dem Kapitän Meldung, dieser ließ den Matrosen zu sich kommen.

01:07:23 Und sprach zu dem Matrosen, gib es zu, du hast gestohlen. Da sprach der Matrose, von diesem Geld gibt es in jeder Müllgrube genug. Ich habe es nicht gestohlen. Was erzählst du da für Lügen, sprach der Kapitän. Und der Matrose sprach, ich erzähle keine Lügen. Der Wirt erzählt Märchen, er soll die Goldstücke zeigen.

01:07:48 Da wurde die Schatulle vom Wirt gebracht und geöffnet. Sie war mit lauter Knöpfen gefüllt. Da kam ich und sprach, Matrose, zeig mir, wie du das gemacht hast. Bezahlt hast du mir Gold und nun sind es Knöpfe. Da sprach der Matrose, euer Ehren und der Liss Stündlein ist gekommen. Seht nur, da sehen sie, wie durch die Fenster und Türen das Wasser hereinströmt.

01:08:14 Es steigt immer höher und höher und es reicht ihnen bis zum Hals. Um Gottes Willen, rief der Kapitän, wie können wir uns retten, wir ertrinken, versprach der Matrose. Wir kriechen durch den Schornstein auf das Dach. So glitterten sie aufs Dach und sahen zu, dass die ganze Stadt unter Wasser stand. Viele Häuser waren schon gar nicht mehr zu sehen. Jetzt ist unser letztes Stück lang gekommen, dachte der Kapitän.

01:08:41 Da kam auf einmal ein kleines Boot daher und blieb am Dach hängen. »Wir steigen in das Boot«, sprach der Matrose, und sie stiegen ein und fuhren ab. Das Boot trieb sie über das Wasser, und sie trieben einen Tag, und sie trieben einen zweiten, und am dritten Tag, da fiel das Wasser, und die Erde wurde trocken. Sie waren durch dreimal neun Länder getrieben, und dreimal zehn die Zahnei.

01:09:07 Wir kommen ja wieder zurück in unsere Heimat. Wir haben kein Geld, sprach der Kapitän.

01:09:14 Wir müssen uns als Knechte verdingen, sagte der Matrose. Da gingen sie in ein Dorf und boten sie als Hirten an. Der Matrose ging als Oberhirt und der Kapitän als Hirtenjunge. So hüteten sie bis zum Herbst das Vieh des Dorfes. Dann sammelten sie bei den Bauern das Geld ein und fingen an, es zu teilen. Der Matrose teilte das Geld in zwei Hälften. Da war der Kapitän gekränkt und sprach, ich bin doch Kapitän und du bist nur ein Matrose.

01:09:43 Da sprach der Matrose. Hört, hört, von Rechts wegen müsste ich eigentlich drei Teile machen, nämlich zwei für mich und einen für euer Ehren. Weil ich ein richtiger Hirte bin, ihr aber nur ein Hirtenjunge. Da fing der Kapitän an, den Matrosen derart zu beschimpfen, dass man es gar nicht mehr sagen kann. Da stieß in der Matrose wieder Faust in die Seite und sprach, kommt zu euch, Kapitän. Da kam der Kapitän zu sich und er sah,

01:10:12 dass er wie vorher in seinem Zimmer gewesen war und er getraute sich nicht mehr, auch nur ein einziges Wort zu sagen. Er entließ den Matrosen, ohne ihn zu richten und der Gastwirt stand mit leeren Händen da. Ein seltsames Märchen, finde ich. Das war jetzt... Das vierte. Danke dir.

Raid und Abschluss des Streams

01:10:40

01:10:40 Das war so zauberweise, ja, das vierte Märchen. Jetzt kommt die zweite Fragerunde. Ja. Da kam auch ein Raid rein. Tobias Huch hat uns mit 335 Zuschauern geradet. Dann lesen wir noch ein Waldhaus-Märchen vor, ja? Mhm.

01:11:05 Über Klappstuhl, über eine Kerze, würde meine Mutter sich freuen. Sie hatte den ersten Tag sehr starke Schmerzen, aber inzwischen bekommen sie die richtige... Das haben wir schon vorgesen, Fabian. Ja, dann noch ein zweiter. Janicke. Ja, den Katzen geht es sehr gut, da in dem Katzencafé dürfen sie auch mal hinlegen und schlafen. Aber habe ich es auch schon vorgesen. Was sagst du denn zu mir?

Gemütliche Themen und Anekdoten

01:11:35

01:11:35 Dann kommt Federtiger. Federtiger war auch schon mal in einem Katzencafé. Da gibt es eine Katzenklappe für einen Nebenraum, wo die Katzen rein können, wenn sie ihre Ruhe wollen. Das ist klasse, Federtiger.

01:11:48 Ein Funny, hoho, nochmal an die liebste Oma. Vor zwei Wochen gab es eine Nachricht, die es nicht nur in der Tagesschau geschafft hat, sondern letztendlich in die internationale Nachrichten. Nämlich ereignete sich in einem Pennymarkt in Unterfranken dazu, dass einige Schafe abhandengekommen waren. Und diese dann einer Frau gefolgt sind, von denen die Schafe dachten, sie habe Leckereien für die Tiere dabei.

01:12:16 So kam es, dass ein Schaf dieser Frau in den Pennymarkt gefolgt ist und 49 weitere Schafe dann hinterher. Plötzlich waren 50 Schafe in den Pennymarkt entstanden im Kassenbereich eine halbe Stunde, bis sie schließlich die Mitarbeiter ohne Gewalt vertreiben konnten. Das Ganze hat für so eine Aufmerksamkeit online gesorgt, dass Penny nun mit diesem Schafenbärung macht und ihre ganz eigene Marketingkampagne. Deshalb führen.

01:12:46 Überall mit Penny sieht man nun ein Schafsgesicht oder sogar Schafwerbung. Das Ganze kommt wahnsinnig gut an. Der Pennymarkt in Unterfranken wurde nun sogar von Burgsin in Schafsinn umbenannt. Und überall an den Türen leben nun große Schafziger. Und das Beste daran, der Pennymarkt hat den Hirten nicht verklagt, sondern stattdessen haben sie dem Hirten eine Jahresration an Lebensmitteln.

01:13:13 für die Schafe versprochen, aus Dankbarkeit und Güte. Den Schafen geht es gut, niemand wurde verletzt und sie haben gleichzeitig auch sehr viel Proviant von Penny bekommen. Was eine wundervolle, coole und niedliche Nachricht, oder nicht? Auf dem ersten Foto sieht man die Schafe, wie sie gerade den Pennymarkt stürmen. Im zweiten Foto sieht man sie, wie sie im Markt stehen. Im dritten Foto habe ich mal einen Banner von Penny.

01:13:41 euch bereitgestellt. Werbung mit Schafsinn. Wahnsinn. Viel Spaß.

01:14:09 2, lieber Himmel. Schaf an Schaf im Laden. Und Bild 3. Sehr, sehr interessant. Wir danken dir. Wir danken dir.

01:14:36 Gecko ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und wenn dir das gefällt, bleib bei uns. Bioglapstuhl, ich habe gerade mit meiner Mutter geschrieben, sie bedankt sich ganz herzlich für die Kerze und ein rotes Herz. Freut uns auch. Machen wir doch gerne. Imki, ich finde es schön, dass man hier auch mal seltene, unbekannte Märchen zu hören bekommt.

Interaktive Chat-Gespräche und persönliche Einblicke

01:15:04

01:15:04 Schön, dass es dir bei uns gefällt. Peter Tiger schickt nochmal Blätter mit Raureif. Sieht sehr, sehr schön aus. Vielen Dank. Schimmeltoast. Hallo liebe Marmeladenoma, haben Sie ein Lieblingsgetränk? fragt der Adelasse aus Hamburg.

01:15:32 Ja, ich trinke sehr gerne deutschen trockenen Rotwein. Peter Tiger, meine Schwiegermutter kann nicht mehr lange am Herd stehen. Sie hat sich so sehr Kotelett und Bratkartoffeln gewünscht. Dafür habe ich mich diese Woche Samstag in die Küche gestellt, um es perfekt zu machen. Sie hat sich sehr gefreut. Sieht sehr lecker aus.

01:16:01 Wir danken dir. Lieb, dass du das gemacht hast. Sofa fragt trockenen Rotwein und ein schockiertes Gesicht. Sofa fragt trockenen Rotwein und ein entsetztes Gesicht. Wieso entsetzt? Keine Ahnung. Was ist daran entsetzlich? Wein ist eine Kuddesgabe. Wenn man Essen und Nasen zu sich nimmt. Natürlich.

01:16:33 Peter Lemme schreibt, sorry, falls ich gerade nichts mitbekomme, hier sind wieder Klingelstreich-Kinder unterwegs. Ach, ist natürlich auch blöd, gell? Ist eine Untugend. So, John, Karawadi trinkt Wasser aus einem Becher. Na, wird nicht viel größer, schade. Schau, schau dich das mal an.

01:17:03 Wir danken dir. Hat man es gesehen? Ja, hat man es gesehen. Lucy Fox schreibt, gut, dass ich hier gerade heißen Honigwein Mead habe. Sie hat das jetzt gerade, oder was? Ja, Mead, also Honigwein. Ja, ich mag es aber nicht süß, ich mag es trocken. Aber wenn dir das schmeckt?

01:17:32 coole sache christ block hallo zusammen ich kann heute leider nicht dabei sein wünsche allen einen angenehmen und schönen märchenabend ein nachter smiley liebe grüße an alle und noch mal ein smiley begrüßt dich alle von ganzem herzen und du fehlst natürlich gell

01:17:54 Fani schreibt, hätte er gedacht, dass Oma sowas wie Apfelsaft oder so trinkt. Nee, Apfelsaft kann man auch mal trinken, aber mein Lieblingsgring ist wirklich trockenen Rotwein. Mit Maßen, wie gesagt. Schimmeltoast hast du damals als Kind Blödsinn getrieben. Nein, ich war ein ganz, ganz, ganz braves Kind. Ganz braves Kind.

01:18:27 Ich habe nichts, Janik. Timi schreibt noch mal in Marmeladenoma, ich schaue dir gelegentlich gern auf Twitch. Dank Kronk habe ich dich entdeckt. Schön, dass es dir bei uns gefällt und einen schönen Abend.

01:18:52 Juklappstuhl schreibt, ich habe hier gerade einen leckeren Weißwein, lieblich, aber nicht so süß, dass man denkt, die Zähne kleben zusammen. Weißwein ist nicht so meins. Aber ich kenne viele Weißwein-Trinker auch. Im Sommer ist es angenehm. Ich habe nichts, Janik.

01:19:24 Faischrat, ja, ja. Oma hat bestimmt auch mal schabernackt getrieben. Nein, ich war ein ganz, ganz braves Kind, ganz bestimmt. Glaubt mir das. Glaubt mir das. So, Herr John, das Zugriff auf die Karte fühlt sich mittlerweile sehr wohl. Das sieht man richtig gehend, wie wohl es sich fühlt. Schön. Vielen, vielen Dank.

01:20:05 habe nichts. Ihr Unicorn schreibt, hallo, ist das schön. Mein Opa ist fast 99. Wir singen immer noch und trinken Wein. Das ist ja wunderbar. Heute und sehr. Heute und sehr. Weiterhin schönen Abend.

Vorlesung aus dem Märchenbuch

01:20:33

01:20:33 Ich habe nichts, es geht nicht weiter hier. Bitte, wer mir schreibt, ich habe wie zumeist Wasser hier stehen. Was hat sie hier stehen? Wasser. Wasser. Ja, Wasser ist natürlich auch sehr wichtig, gell? Zum Glück haben wir Wasser. Schimmeltoast, wie haben Sie den Fall der Berliner Mauer 1989 erlebt? Und ja, wir haben uns natürlich sehr gefreut, gell?

01:21:04 Seit dann, wenn da im Moment nicht so viele Nachrichten kommen, hier noch ein Schnupperle-Bild. Ja, ja, sieht wirklich aus wie mein Schnupperle. Vielen, vielen Dank. Ja, Katzen sind halt einfach was Schönes. Ich wünsche dir dir, was die Natur hervorgebracht hat. Ich danke dir.

01:21:31 Schnubberlebild. Schönen Abend für dich, Röjachan. Nick hat noch 100 Bits gespendet. Vielen, vielen Dank und einen schönen Abend für dich. Und im Chat wird noch geschrieben, ich bin gerade erkältet und dieser Live ist sehr beruhigend und entspannend. Soll ich dir eine Kerze anmachen?

01:21:58 Wer ist das, Yannick? Steht kein Nickname dabei. Bitte? Ist kein Nickname dabei. Kein Nickname dabei. Ach, dann kann ich auch nicht mit kein Kerzen machen, gell? Tut mir leid.

01:22:23 Also bei mir geht nichts. Laura beschreibt mal, ein Glas Wein ist nicht schlecht. Ich trinke jeden Abend ein Glas Möhrensaft und ansonsten hauptsächlich Mineralwasser mit Sprudel und auch Tee. Möhrensaft ist auch sehr, sehr gesund. Gut für die Augen. Mit Maßen, Rotwein getrunken, ist sie sogar gesund. Einen halben Liter Rotwein am Tag.

01:22:52 Ist gesund. Und früher hat man, kann ich mich noch entzünden, hat mein Papa, wenn jemand krank war, Rotwein mit einem Eigelb verquirlt und das Eiweiß zu Schaum gemacht. Das war sogar Krankenkost früher bei uns. Es kommt nichts bei mir, Janik.

01:23:28 Da musst du einspringen. Ja, ich fau gerade. Moment, ich hab gerade was. Schaniquel. Raureif und Eis im Garten meiner Eltern. Sehr, sehr schön, ja. Bild 1. Na, kommst du? Da ist die ganz zauberhaft.

01:23:58 Zwei. Und Bild frei. Sehr, sehr schöne Fotografien. Vielen, vielen Dank. Ein Wassermarsch kam noch ein von Anfani. Ich danke dir.

01:24:33 So, Jan, zwei Katzenbilder schicke ich noch, dann höre ich auf. Versprochen. Kann mich nie satt sehen an Katzenbildern. Ein ganz besonderes Tier wieder. Bild 1. Wahnsinnig schöne Katzenbilder.

01:25:00 Bild 2 Wir danken dir.

01:25:13 Universab, hallo liebe Marmeladenoma und Märcheninselbewohner. Vier lila Herzen. Nächste Woche konnte leider nicht dabei sein, weil ich meinen neuen Computer einrichten musste. Inzwischen läuft die Kiste, wie sie soll, aber es fehlen noch ein paar Geräte wie Lautsprecher, Boxen und eine WLAN-Antenne, aber das ist nicht ganz so eilig. Nun freue ich mich darüber, dass ich meine Lieblingsspiele auf maximalen.

01:25:41 Grafikeinstellungen bestens gewürzt genießen kann. Schön, dass du da bist und wünsch dir einen weiteren schönen Abend. Milly auch zwei Briten.

01:26:16 verstehe ich jetzt nicht was sie meint. Wahrscheinlich eine Antwort auf eine andere Nachricht. Madara Blackjack MLP hat noch 1000 Bits verschenkt. Vielen, vielen Dank und schönen Abend, will ich. Nifx TV schreibt, kann auch gerne mal ein Bild von unserem Hund schicken. Ja, natürlich. Hunde sind auch was ganz Tolles.

01:26:44 Schimmeltoast, ich habe gerade eine Kerze für Sie angemacht, da Sie mir immer sehr durch Ihre positive Ausstrahlung helfen. Und ein lila Herz. Freut mich ganz, ganz arg. Ich hatte auch eine schlimme Sache, die war eine Zahl-OP und erholt mich auch ganz langsam. Das freut mich ganz arg und das wird mir auch helfen. Ich danke dir.

01:27:14 So, Herr Can, er meint mit Briten die Katzen. Es sind britisch Kurzhaar. Gut, der bewusste Name ist aber doch erschienen, Janik. Der bewusste Name ist doch erschienen. Ja gut, irgendwann ist die Sperre vorbei. Na dann.

01:27:45 Steffi, jetzt möchte ich meine beiden Süßen auch mal zeigen. Ich hoffe, das ist okay. Und ein Smiley. Ja, ein Smiley. Natürlich ist das okay. Das freut uns sehr. Ganz besonders schön ist hier. Bild 1. Es gibt viele Katzen für uns hier. Und Bild 2. Vielen, vielen Dank.

01:28:17 Schönen Abend für dich. Da ist er schon wieder, Yannick. Den lese ich nicht vor, oder? Wie du möchtest, kannst du entscheiden. Ich lese ihn nicht vor. Er schreibt, dass seine Sperre abgelaufen ist.

01:28:48 Ich muss ihn ja nicht vorlesen, oder? Müssen musst du nichts, ne? Ne, ich hab keine Lust auf ihn. Gar keine Lust auf ihn. Bin sehr enttäuscht. Meine Mutter macht mir immer Milch mit Honig, wenn ich krank bin, wird noch im Chat geschrieben. Das war doch sehr, sehr gut. Honig ist sowieso sehr gesund, gell?

01:29:20 Biene schreibt, hallo Omi, liebe Grüße aus Erding von meinen beiden Katzen und meinem Pferd. Ist ein Bild dabei? Bild ist nicht dabei, da ja. Freut uns sehr und wir danken dir und wünschen dir einen schönen Abend.

01:29:41 Holly Harry Houdini fragt, Hallo meine Liebe, was magst du lieber? Hagebutten, Berberitzen oder Schlehenmarmelade? Hagebutten, Berberitzen. Hagebutten ist vielleicht was Feines, ja. Ja, das ist sehr fein, Hagebutten. Aber es sind alle drei wunderbar, gell? Und auf Platz zwei? Bitte? Auf Platz zwei.

01:30:09 Wasserflussweig. Von den Marmeladen? Ich mag es eigentlich alle gleich gern, grundgenommen. Wirklich. Das ist was ganz Besonderes. Dina möchte noch wissen, was ist dein Lieblingstier? Katzen, Katzen, Katzen. Katzen, Katzen, Katzen.

01:30:38 Bio-Klappstuhl schreibt, ich habe einen ganz tollen Manuka-Honig-Tee. Der ist auch super, wenn man krank ist. Das kenne ich jetzt gar nicht. Erik, da muss ich auch einmal meine drei Unruhestifter vorführen. Klasse!

01:31:04 Vielen, vielen Dank. Also Katzenbilder sind was Herrliches. Freut mich ganz, ganz arg immer. Vielen Dank, Erik. Einen schönen Abend. Peter Tiger, hier etwas Schönes aus meinem riesigen Fundus. Damit du dich freust. Ja, mein Blumenmädchen, da freue ich mich natürlich sehr, sehr, sehr.

01:31:28 Vielen, vielen Dankeschön, Gellwinder. Schönen Abend. Ali von Enten schreibt, ich muss erst mal schauen, was Bärberitzen sind. Schimmeltaus, ich habe gestern auch ein neues Familienmitglied begrüßen können. Oh Gott, ist das niedlich. Oh Gott, ist das niedlich.

01:31:56 Ich kann gar nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die keine Katzen mögen. Oder hassen sogar. Vielen, vielen Dank. Das ist irre, gell, Kinder? Vielen Dank.

01:32:21 Wenn du möchtest, können wir auch noch aus dem Buch was vorlesen. Soll mal aufhören, wieder Frage runter. Wir können, wenn du willst, noch jeweils drei machen. Ja, wir müssen aus dem Buch auch noch was vorlesen und noch ein weiteres Märchen, gell? Und ein Gedicht. Ja. Ja, das sollen wir jetzt beenden, ja? Wir können noch jeweils drei machen, wenn du willst. Silvia schreibt zum Beispiel noch schick angezogen mit dem Lila.

01:32:45 In Lülla eben. Ich nehme sie immer in Uniform. Halte ich immer an, wenn wir zu Veranstaltungen gegangen sind. Beim Fernsehen und so weiter. Freut mich, dass das gefällt.

01:33:03 Stina schreibt, ich finde Katzen auch sehr süß und wir haben zwei Wellensittiche. Ich glaube, die werden keiner Freunde. Ich wäre auch gegen die Natur.

01:33:21 Das ist der Sim Aleta mit ihrem Pferd Distel vor ihrer kleinen Friesenkarte auf Norden. Das Häuschen habe ich heute gebaut und ich mag diese Farbkombi aus weiß, dunkelbraun und blau, die sich so gut in die Landschaft fügt. Ja, sieht sehr gut aus. Wir danken dir.

01:33:56 Hast du 3 gesagt, Janik? Ja. Habe ich schon 3? Ich glaube nicht. Im K. Erik, oh Gott, sind die süß. Was meine damit? Tierlnig, irgendwas, die Katzen, glaube ich. Wahrscheinlich eine Antwort darauf, ja. Bitte? Wahrscheinlich eine Antwort darauf, ja. Ja, ja.

01:34:21 Meierling schreibt auch, wenn mein Lieblingstier der Pfau ist, liebe ich Katzen trotzdem. Was ist dein Lieblingstier? Der Pfau. Oh ja, eine gewaltige Schönheit, ein Pfau, gell? Wir können ja beide lieben.

01:34:41 Hello Unicorn schreibt, ich hatte mal eine Katzenallergie, trotzdem eine Katze gehalten und dann war die Allergie weg. Es gibt auch Katzen, die sind gezüchtet, dass man keine Allergie bekommt. Habe ich jetzt gehört. Schimmeltoast. Weiter konnten wir nicht alle behalten, aber trotzdem waren alle süß.

01:35:11 Ein bisschen dunkel das Bild, aber man kann erkennen, manche Katzen bekommen halt ganz viele Junge. Muss man eben halt gute Plätze suchen oder ins Tier einbringen. Vielen, vielen Dank.

01:35:39 Ich fädelte gemein, keine Unterhaltungen, bitte in der Fragerunde. Was meinen Sie damit, Janik? Antworten, dass man quasi auf andere Nachrichten antwortet, weil das sonst ein bisschen verwirrend ist vielleicht für dich.

01:35:54 Gut, Föder-Digger, danke dir. Bioglapstuhl-Katzenbilder habe ich auch. Hier habe ich auf die Katzen meiner Schwester aufgepasst. Die Dunkle heißt Naila und ist eher faul und verfressen. Die Helle heißt Nadira. Die ist eher verspielt und kann nicht still sitzen. Na, dann ergänzen die sich ja ganz toll, gell? Bild 1.

01:36:24 Und Bild 2. Ich weiß nicht, haben wir jetzt 3 oder nicht? Ich glaube, wir haben 3. Alle beiden? Ja. Ja gut, dann beenden wir die zweite Frage. Auf so einem Buch wollte man ja auch noch etwas vorlesen. Genau.

01:36:51 Backblech schreibt noch, ich habe schon mal von dir gehört, jetzt sehe ich dich endlich mal, wie schön. Schön, dass du da bist und wenn dir das gefällt, bleib bei uns. Fabian, bist du so lieb und sagst mir das vom Buch, gell? Ja. Danke dir. Und sieht das so? Ja.

01:37:16 Der Glaube an sich selbst kann Berge versetzen. Das ist ein Abschnitt aus unserem Buch. Kann man es sehen, Janik? Ja.

01:37:36 Einmal saßen meine Stiefmutter, meine Schwester Friegel, mein kleiner Bruder Hermann und ich in der Wohnküche am großen Tisch. Meine Stiefmutter löste Kreuzwortresel, Friegel strickte, Hermannle, der sehr talentiert war, malte. Na, was war das jetzt?

01:38:01 Grüß Gott. Ah, jetzt danke dir. Nicht dich nicht, Fabian.

01:38:09 Ich las sie so oft in meinem unerschöpflichen Märchenbuch. Das Idyll wurde durch das Aufheulen der Sirenen gestört. Vollalarm. Wieder einmal. Herr Mende, der seit Kriegsbeginn immer in Angst lebte, rannte zum Kellereingang, wo unsere Notbeugel und unsere Gasmasken hingen. Er packte seinen Beugel, die Gasmaske, und raste zur Tür hinaus, um im Bunker Schutz zu erledigen.

01:38:33 vor den feindlichen Bombern zu suchen. Die Stiefmutter, Fregel und ich, folgten ihm mit einigen Schritten. Fregel trug außer dem Beugel und der Gasmaske einen schweren Koffer mit verschiedenen Wertsachen und anderen wichtigen Utensilien. Doch ehe wir uns versahen, begann das Inferno. Fregel, die gerade das Haus verlassen hatte, ließ den Koffer auf den Stufen stehen und rannte mit unserer Stiefmutter Hals über Kopf davon.

01:39:00 Ich nahm den Griff des Koffers, um ihn zum Bunker zu tragen. Die Bomben verursachten, wenn sie zu Boden fielen, um mir vernichtendes Werk zu vollbringen, ein grauenhaftes Geräusch. Ein petroliess Pfeifen, das immer durchdringender wurde, je näher es kam. Angst, namenlose Angst erfüllte mich plötzlich von einer Sekunde auf die andere.

01:39:24 Den Griff des Koffers in der Hand stand ich da und war wie versteinert, gelähmt, wie das Kaninchen vor der Schlange. Ich war wie in einer Art Trance, unweg, mich zu bewegen, und ich war nicht imstande, einen klaren Gedanken zu fassen. Ich war in einem zeitlosen Raum eingeschlossen. Dumpf nahm ich wahr, wenn nicht weit von mir ein Springkörper explodierte. Ich bin mein Gefühl, dachte ich.

01:39:52 Ich bin mein Verstand, ich bin die Angst, ich bin der Mut. Entscheide dich jetzt, bevor es zu spät ist, sagte eine innere Stimme zu mir. Das, was du denkst, bestimmt dein Leben in diesem Augenblick. Entscheide dich jetzt oder lass zu, dass andere über dein Schicksal bestimmen. Diese Aussagen dachte ich natürlich nicht wörtlich, wirken mir in Form einer Art Eingebung zu, die ich nur schwerlich in Worte fassen kann.

01:40:22 Es war eine Art Bildersturm, der auf mich einwirkte. Schlagartig wurde mir klar, dass ich nur noch wenige Momente zu leben hätte, würde ich nicht handeln. Ihr bekommt mich nicht, hatte ich das gerufen, hatte ich das gedacht. Ein Ruck ging durch meinen Körper. Es war wie ein Befreiungsschlag. Ich war zurück im Leben. Ich fasste den Griff des Koffers.

01:40:56 Was mache ich denn da?

01:41:01 noch besser danke dann rannte ich los meine rettung ein leben frei von angst nun das gibt es soll nur im märchen so zum beispiel in dem märchen von einem der auszog das fürchten zu lernen der held dieser geschichte bedauert daß er nicht weiß wie sich angst anfühlt um dies zu erfahren zieht er in die welt später im leben ist mir eine aussage des filmemachers inger bergmann untergekommen

01:41:29 Er meinte, dass nur die Angst uns Menschen Grenzen setzt. Ein Gedanke, den ich gut nachvollziehen kann. Denn bis zum heutigen Tag habe ich keine Angst vor dem Tod mehr. Ich glaube daran, dass mein Lebensende vorbestimmt ist. Ich war einige Male in meinem langen Leben dem Tod sehr nahe. Doch ich hatte tatsächlich zu keinem Zeitpunkt Angst, sondern...

01:41:53 betrachtete die Umstände, die auf das Ende meines irdischen Lebens hindeuteten, stets mit ruhiger Gelassenheit. Wir haben alle einen großen Lebenswillen in uns. Rufen wir uns diese Kraft ins Bewusstsein und wir können Berge versetzen. Es ist diese Kraft, die mich immer wieder nähert und diese Kraft kann uns allen zur Verfügung stehen. Das war jetzt. Da ist dein Buch, gell? Ja.

01:42:23 Und jetzt kommt noch ein Zusatzmeschen. Ja, für die Reiders. Und was nehmen wir da? Ich hab da glaube ich ein paar Sachen. Von Bitterlemming kam auch noch ein Wassermarsch rein. Ein Wassermarsch kam noch rein von Bitterlemming.

01:42:50 Einfach so weit? Ja. Ich danke dir. Ich muss grad mal schauen, was ich da hab, ob man das nehmen kann. Wie ist sagbar? Wann hat er es doch noch gehabt?

01:43:28 Das ist jetzt wieder die Blaue Rose.

Das Märchen von der blauen Rose

01:43:33

01:43:33 In China lebte einst ein Kaiser, der hatte eine Tochter, die war sehr schön und sehr klug. Als er herangewachsen war und im heiratsfähigen Alter war, wünschte sich der Vater, dass sie nun bald heiraten würde. Aber die Tochter wollte nicht heiraten. Das gefiel dem Vater gar nicht. Und er drängte sie immer wieder, doch einen Mann zu wählen. Aber die Tochter weigerte sich. Der Kaiser war schon beinahe verzweifelt.

01:44:01 Alle Mädchen heiraten, nur seine Tochter wollte nicht. Er bedrängte sie immer weiter. Und als die Prinzessin merkte, dass es sein sehnlichster Wunsch war, gab sie schließlich nach und sagte eines Tages, gut, ich will heiraten, aber ich werde nur den Mann heiraten, der mir eine blaue Rose bringt. Da ließ der Kaiser im ganzen Reich verkünden, dass seine Tochter heiraten wolle.

01:44:26 Derjenige, der ihr eine blaue Rose brächte, den würde sie zum Manne nehmen. Nun gab es viele Männer im Lande, die Prinzessin gerne als Frau genommen hätten. Aber als sie von der blauen Rose als Bedingung hörten, schüttelten sie die Köpfe und dachten, eine blaue Rose, woher soll man die bekommen, die gibt es doch gar nicht. Nur drei Bewerber blieben schließlich übrig, die in 30 Tagen eine blaue Rose beschaffen wollten.

01:44:54 Ein großer Feldherr, ein reicher Kaufmann und ein Gelehrter. Der Feldherr überfiel mit hundert seiner Krieger ein benachbartes Königreich, das bekannt war für seine Schätze. Er sandte dem König eine Botschaft und drohte ihm, wenn du ihm nicht eine blaue Rose beschaffst, will ich sein Reich zerstören und dich töten. Der König erschrak und fürchtete um sich und sein Reich.

01:45:21 Er überlegte, was zu tun sei. Und dann fiel ihm plötzlich

01:45:27 ein, dass er in seiner Schatzkammer einen großen blauen Edelstein hatte. Den ließ er zu einem Edelsteinschleifer bringen und er fertigte daraus eine wunderschöne blaue Rose. Die überbrachte man dem Feldherrn und der zog wieder mit seinen Leuten ab. Er begab sie eilend mit der Rose zum Palast des Kaisers. Als er bei der Prinzessin vorgelassen wurde, überreichte er vorher stolz die Rose. Sie betrachtete sie und sagte dann,

01:45:56 Für wahr, das ist eine blaue Rose, aber sie ist nicht echt, sie ist aus Edelstein, ein Safir, und davon habe ich mehr als genug. Und damit schickte sie den Feldherrn fort. Der reiche Kaufmann ließ überall auf den Märkten nach einer blauen Rose fragen und bot viel Geld dafür, aber sie war nirgends zu bekommen. So kaufte er für ein Vermögen eine Vase aus kostbarem Porzellan.

01:46:22 Er beauftragte den besten und teuersten Maler des Reiches und gab ihm auf, die Vase mit einer blauen Rose zu bemalen. Als die Vase fertig war, begab auch er sich zum Palast des Kaisers. Der Kaiser empfing ihn und hoffte inständig, endlich einen Mann für seine Tochter gefunden zu haben. Der Kaufmann wurde zur Prinzessin geführt und reichte ihr die kostbare Vase mit der blauen Rose.

01:46:49 Sie ist schön, wunderschön, sagt die Prinzessin. Wenn ich eine echte blaue Rose bekomme, werde ich sie in diese hübsche Vase stellen. Und damit wurde auch der Kaufmann entlassen.

01:47:04 Der Gelehrte schloss sich in sein Zimmer ein, orschte in allen Büchern, suchte nach Rezepten und Lösungen für seinen Plan. Dann mischte er aus Kräutern und Pulvern eine blaue Flüssigkeit und in die stellte er eine weiße Rose. Über Nacht färbte sich die weiße Rose blau. Glücklich machte sich der Gelehrte auf den Weg zum Kaiserballast. Er wurde sofort bei der Prinzessin vorgelassen und überreichte ihr die blaue Rose.

01:47:32 Sie ging damit an das gröbliche Fenster und betrachtete sie.

01:47:37 Da flog eine Biene in ihr Zimmer, setzte sich auf die Rose und führte im nächsten Augenblick wie tot auf den Boden. »Das ist keine echte blaue Rose«, rief die Prinzessin, »die ist vergiftet, das ist alles Betrug«, und damit war auch der Gelehrte entlassen. So bekam die Prinzessin keinen Mann, und der Kaiser fürchtete sich, dass seine hübsche Tochter ewig unverheiratet bleiben würde. Eines Abends ging die Prinzessin im kaiserlichen Garten spazieren.

01:48:06 Da hörte sie außerhalb der Palastohr eine Stimme. Jemand sang von der Sehnsucht, der Liebe und der Leidenschaft und spielte dazu auf einem Instrument. Der Prinzessin gefiel die Stimme und das Lied. Sie suchte einen Durchlass in der Mauer und schlüfte nach draußen. Dort erblickte sie einen jungen Mann, der im Klase saß und sang. Der Prinzessin setzte sich zu ihm und sagte, er gefällt dein Lied. Und mir dein Gesicht, sagte der junge Mann.

01:48:33 Er sang noch mehr Lieder für sie und sie hörte ihm im Mondschein zu. Sie hatten sich viel zu sagen und fanden Gefallen aneinander. Dich könnte ich lieben, sagte die Prinzessin, aber ich könnte dich nie heiraten. Ich bin die Tochter des Kaisers und habe versprochen, nur den zum Manne zu nehmen, der mir eine blaue Rose bringt. Bis nur das ist, sagte der junge Sänger. Morgen früh komme ich mit einer blauen Rose wieder in den Palast.

01:49:00 Sie umarmten, küßten sich zum Abschied und die Prinzessin verschwand wieder hinter der Mauer. Am anderen Morgen ging der junge Mann zum Palast und pflückte unterwegs am Wegesrand von einem Rostrauch eine schöne weiße Rose. Er wurde vom Kaiser und seiner Tochter empfangen und gab der Prinzessin die Blume in die Hand. Sie nahm die Blume, schaute dem jungen Mann, seng er in die Augen und sprach, so eine blaue Rose habe ich mir gewünscht.

01:49:28 der kaiser erkannte daß seine tochter diesen mann gewählt hatte und war froh deshalb sagte er zu dem sänger obwohl er sah daß die rose schneeweiß war ja das ist eine blaue rose und so soll meine tochter deine frau werden bald wurde eine prunkvolle hochzeit gefeiert und das junge paar wurde glücklich in ihrem garten pflanzten sie rosensträucher die alle weiß blühten aber sie

01:49:56 nannten sie immer unsere blauen Rosen. Das ist ein schönes Märchen, gell? Hat mir auch sehr gut gefallen. So, was kommt jetzt aus? Was war das aus dem Buch? Gell, das war aus dem Buch, oder? Das war das Zusatzmärchen. Das war das Zusatzmärchen. Also, dann haben wir jetzt eigentlich alles vorgesen, oder? Weil eben die blaue Rose, ja.

01:50:25 Ja, genau alles, oder? Gedicht kommt noch. Gedicht kommt noch. Gedicht.

01:50:42 Ein Gedicht von Hermann Hesse. Immerhin und wieder strebt der Blütenzweig im Winde. Immer auf und wieder strebt mein Herz gleich einem Kinde. Zwischen hellen, dunklen Tagen, zwischen Wolken und Entsagen. Bis die Blüten sind verweht und der Zweig in Früchten stellt.

01:51:09 So, das war das Gedicht jetzt noch. Dann bleibt uns eigentlich nur noch übrig, Gute Nacht zu sagen, gell? Im Moment das jetzt.

01:51:40 ja wo bist du denn heute abschied ja dann sagen wir euch gute nacht bleibt euch treu für denen die ärmer sind als ihr eure ade marmeladen oma in kleinig und weil enkel fabian der fabian löscht die kerze aus