10 Jähriges Jubiläum Gemütlicher Märchen Stream
Ein Jahrzehnt Märchenvergnügen auf der virtuellen Insel
Zum zehnjährigen Jubiläum wurde die Märcheninsel gefeiert, die aus einem einfachen Vorleserabend für Enkel Janik hervorgegangen ist. Persönliche Erinnerungen und Märchen wurden präsentiert, Geschenke der Community überreicht und die besondere Atmosphäre des Projekts gewürdigt. Die Entstehungsgeschichte wurde nachgezeigt显示了, wie aus einer Idee eine große Gemeinschaft wurde. Dank der Unterstützung vieler ist das Erbe der Märcheninsel erhalten und wird weitergetragen.
Willkommen auf der Märcheninsel
00:02:5800:02:58 Willkommen auf der Märcheninsel bei Enkel Janik. Walenkel Fabian, Hede Rakete und von A nach B. Im Geiste mit dabei ist unsere liebe Marmeladenoma. Und der Walenkel Fabian macht bitte die Kerze an für die Unglücklichen dieser Welt und aber auch für die Glücklichen.
00:03:21 Ja, heute sind wir wieder live. Es gibt was zu feiern. Zehn Jahre Märcheninsel, ein tolles Jubiläum. Wir haben es ja mit der Marmeladenoma schon besprochen im Januar und im Februar, haben uns drauf gefreut, auf diese gemeinsame Märcheninsel. Aber jetzt ist in Rünggeister dabei, die Marmeladenoma. Und das war auch in ihrem Sinne, dass wir dieses Jubiläum feiern.
00:03:45 Ja, ganz viel Post haben wir bekommen. Das hat uns total gefreut. Für viele. Die Bitte, ich konnte noch nicht alles beantworten, aber peu à peu werde ich alles beantworten. Und ja.
Geschenke der Community
00:04:0100:04:01 Ich habe ja noch ein schönes Päckchen bekommen vom Wolkenhuhn. Und das würde ich ganz gerne hier stellvertretend für die viele Post auspacken. Hede Rakete hat das Päckchen parat. Wolkenhuhn, du bist bestimmt dabei. Ich grüße dich ganz, ganz lieb von der Märcheninsel. Ich habe ja noch nicht reingeguckt, wir haben es nur aufgeschnitten. Und jetzt schauen wir mal, was da drin ist. Ich hoffe, man kann uns noch einigermaßen sehen. Die Kerze. Also zuerst mal eine liebe Karte vom Wolkenhuhn.
00:04:30 Ich darf sie vorlesen. Zehn Jahre Märcheninsel, was für eine Reise. Ich bin so unglaublich dankbar für alles. Da Kerzen auf der Märcheninsel und auch im Leben der lieben Marmeladenoma immer eine große Rolle gespielt haben, habe ich für euch ein kleines Kerzenarrangement fertigen lassen. Mir hat diese Kerzenkuppel sehr gefallen und bei Bedarf könnt ihr einfach eine kleine Rose entnehmen und anzünden.
00:04:59 Da steht noch viel, viel mehr. Lese jetzt aber nicht vor, weil ich bin jetzt nämlich neugierig. Was ist das für eine Kerzenkuppel? Wir schauen doch gleich mal nach. Vielen lieben Dank erstmal, liebes Wolkenhuhn. Wollen wir es zusammen auspacken? Ja, man muss dazu sagen, Wolkenhuhn, wir haben es nicht ausgepackt. Wir haben es einfach nur geöffnet und zur Seite gestellt, weil wir es heute mit allem zusammen aufmachen sollen. Genau. Und hier haben wir...
00:05:22 Eines, das ist dann sogar noch nachgekommen, dieses Wolkenmund, war heute im Briefkasten. Als ich nämlich die Blumen für die Märcheninsel gekauft habe, war es dann im Briefkasten. Was ist da drin? Wir sehen uns gleich. Ratschi, ratsch.
00:05:38 zehn jahre märcheninsel und ich nehme an wolf und du hast das gemalt natürlich muss es ein bosch sein das freut uns sehr die die marmelade um ein ist ja die hat immer gesammelt zehn jahre märchen insel wo machen wir das jetzt hin in welchen plätzchen vielleicht hier kann man das hier sehen
00:06:02 Also das nächste Mal. Ja, auf der Hör sieht man es. Ja, super. Sieht aber sehr, sehr schön aus. Mensch, da sind so viele Sachen drin. Wahnsinn. Jetzt scheint hier die Kuppel zu sein. Die Kuppel, mach du das mal auch, dann schaue ich mal nach den anderen Sachen. Da ist noch was Schönes verpackt. Fabi, kannst du die Rose noch zum Bild von der Oma nehmen? Vielleicht jetzt, was du auch gleich zu Hause machen sollst. Da ist auch noch eine Rose.
00:06:30 Und da steht, meine guten Gedanken sind bei euch. Das ist wirklich sehr lieb von dir, Wolkenhuhn. Und unsere guten Gedanken sind bei euch, Wolkenhuhn, und bei der ganzen Community. Wir sind ganz, ganz dankbar, dass ihr heute dabei seid zum 10-jährigen Jubiläum.
00:06:49 Und die HEDE-Rakete, die packt hier mal noch aus. Ich arbeite dran. Und dann schauen wir mal, was da noch drin ist. Ich muss dazu sagen, wir haben die ganze Woche wahnsinnig viel um die Ohren gehabt. Ich war beruflich unterwegs, hier, da und dort. Und haben es aber noch gut geschafft hier auf die Märcheninsel. Und heute wollen wir alle gemeinsam entspannen. Dass wir mal da schön sind. Das finde ich auch gut.
00:07:17 ein süßes Früchtchen ausgezeichnet und ich glaube, da haben wir etwas für unseren lieben Schneckenflüsterer. Komm mal hier vor an den Tisch, lieber Schneckenflüsterer. Fabian, die Schnecke der Woche für dich. Und hier ist gerade was runtergepurzelt. Ich weiß aber nicht was. Ah ja, die Karte.
00:07:39 Also Fabian hat eine tolle Schnecke bekommen. Ihr wisst ja, er sammelt Schnecken. Sogar mit süßen Früchtchen. Finde ich cool. Wir setzen die hier hin, dann könnt ihr das sehen. Oder? Sieht man die? Jan? Die Wahlengel Fabian darfst du später mit nach Hause nehmen. Und hier haben wir... Das ist jetzt wahrscheinlich die Kerzenkuppel. Ich mache mal auf, ganz vorsichtig. Wir gucken mal, was drin ist.
00:08:08 Das sieht ja fantastisch aus. Das will man gar nicht anzünden. So schön sieht das aus. Ja, Wahnsinn, toll. Eine Kerzenkuppel. Ich mache das mal hier drauf, dass man es angucken kann. Noch nie in meinem Leben gesehen. Ich glaube, die Frau, die das gemacht hat, hat alles per Hand einzeln. Oder ein Mann, es kann auch ein Mann gewesen sein.
00:08:35 Mann oder Frau? Fabian lacht. Und macht ein Foto. Und dieses süße Früchtchen, das lege ich mal hier zur Oma hin. Also vielen lieben Dank, Wolkenhuhn. Das freut uns absolut. Eine wunderbare Überraschung für das Jubiläum zum 10-Jährigen. Was sagt der Fabi zu der Schnecke? Sehr süß und ich habe mich sehr gefreut. Also brauchen wir heute die Schnecke der Woche.
Entstehungsgeschichte der Märcheninsel
00:09:0200:09:02 Ja, also zehn Jahre Märcheninsel feiern war und ich habe mir überlegt, ich frage mal die Jungs, wie seid ihr eigentlich dazu gekommen zur Märcheninsel? Erfunden hat es ja, ihr wisst es alle, Enkel Janik. Kannst du ein bisschen erzählen, Janik, wie es dazu kam? Weil einige wissen es vielleicht tatsächlich noch nicht. Also die Oma, ich war schon oft bei der Oma, schon lange bei der Oma, auch als Kind und hat mir die Oma immer Märchen vorgelesen. Wir haben zusammen Lego gespielt.
00:09:31 Und gerade das Märchenvorlesen ist mir sehr im Gedächtnis geblieben. Und so kam später dann auch die Idee, dass man das Ganze auch mit anderen teilen kann. Ich kam so ein bisschen ran an Twitch und YouTube. Und so entstand dann die Idee. Ja, die Märchen, die die Oma früher vorgelesen hat, die kann die Oma ja auch vielen vorlesen. Und so entstand dann die Märcheninsel. Am Anfang war es dann eben ein ganz kleiner Stream, als ich die Oma überzeugt habe zu streamen.
00:09:59 Und dann Stück für Stück wurden es mehr, bis eben dann auch der Kronk mal vorbeigeschaut hat. Und wie viele Leute waren da am Anfang bei den ersten Streams?
00:10:09 Ich weiß es gar nicht. Ja gut, also mit null haben wir angefangen. Mit null? Das ist ein Tafal. Aber es wurden dann schon so 20, 30, 40 gleichzeitige Zuschauer tatsächlich. Und dann kam eben der Kronk mit dem großen Durchbruch. Und wie kamen dann diese 10, 20 Leute auf euch zu? Haben die einfach mal eingeschaltet? Die kamen per Zug einfach vorbei, sind da geblieben, haben verweilt, entspannt. Super. Ich kann mich noch wie heute erinnern.
00:10:35 Da kam der Janik von der Oma nach Hause und hat gesagt, Mama, ich streame jetzt mit der Oma. Ich habe dann gedacht, meine Güte, so etwas Verrücktes. Und ich habe mir auch keine Gedanken gemacht, ob das erfolgreich sein könnte, was daraus werden kann.
00:10:51 Ich glaube, ich habe nur den Kopf geschüttelt und gedacht, ja, ja, die machen wieder so komische Sachen. Die haben immer viele verrückte Sachen gemacht. Die waren immer kreativ. Ja, deswegen hat es mich eigentlich nie gewundert. Ich fand es von vornherein richtig toll. Ich hatte zwar überhaupt keine Ahnung von Streams und später Gronkh. Wer ist Gronkh? Keine Ahnung gehabt. Ich kannte Gronkh auch nicht. Paluten, nie gehört. Aber wir haben ja den einen oder die andere auch kennengelernt bei den ganzen Festivitäten dann. Der Fabian, der kam ja später dazu. Fabian, wie hat es dich zur Märcheninsel?
00:11:21 getrieben? Also so genau weiß ich es gar nicht mehr. Ich kenne Janik von der Schule und irgendwann war ich dann plötzlich hier und die Oma hat für mich Brötchen geschmiert und mich hier empfangen wie sonst was und dann hat sie mich immer sozusagen aufgefordert, dass ich doch wiederkomme und dann war ich irgendwann immer dabei.
00:11:46 Ja, so war es immer die Marmeladenoma, immer gastfreundlich und jeder hat was bekommen, wer an der Tür geklingelt hat. Dass man auch nicht verhungert und dann wurden die Brötchen schon vorgeschmiert. Beim Janik war es immer so, die Brötchen wurden sogar ein Stückchen geschnitten. Aber später dann natürlich nicht, also ein Kind war. Ja, ja, die 22. Ja, ja, die Oma, nee, hat sie natürlich nicht gemacht. Also das wäre dann etwas übertreten.
00:12:15 Ja, der Fabian hat eine richtige Karriere jetzt auf der Märcheninsel. Er ist mittlerweile zum Schneckenflüsterer avanciert. Aufgeschrieben, ja. Ja, das ist eine ganz großartige Sache. Und Märchen werden auch vorgelesen, natürlich auf der Märcheninsel. Und beim letzten Mal war es, glaube ich, hat sich jemand die sieben Raben gewünscht. Und das würde ich jetzt als erstes Märchen vorlesen. Später kommt natürlich eine Fragerunde. Ihr könnt wieder fragen, was ihr wollt.
Erstes Märchen und weitere Themen
00:12:4400:12:44 Ich würde noch die süßen Früchte vorlesen. Der Chris isst jetzt 51 Monate ein süßes Früchtchen.
00:12:55 DadXBoy isst neun Monate ein süßes Früchtchen, schreibt guten Abend, ihr Lieben. Hallo, schönen Abend. SojaChan isst neunundsiebzig Monate ein süßes Früchtchen, schreibt ein bisschen was über sechs Jahre. Von den zehn war ich dabei. Das ist eine Menge Holz. Sechunddreißig Monate lang isst Bitterlemming ein süßes Früchtchen, schreibt hallo, ihr Lieben. Viele Grüße auch von MissMangoBad, die heute leider nicht dabei sein kann.
00:13:23 Viele Grüße zurück. Und den Stream kann man ja wieder später anschauen bei YouTube. Mrs. Devil Diva ist 86 Monate ein süßes Früchtchen. Schreibt guten Abend zusammen. Schönen Abend wünsche ich dir. Guten Abend. Rieselchen ist 90 Monate ein süßes Früchtchen. 90 Monate? Wahnsinn. Herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen Jubiläum. Gerne, gerne.
00:13:49 Und Rieselchen, für dich habe ich auch was auf den Weg gebracht. Wie gesagt, ich werde alles beantworten. Rieselchen hat bald Post. Alex McTurtle ist 23 Monate ein süßes Früchtchen. Das ist auch cool. Jenshaw 5 Monate.
00:14:08 Ja, Wahnsinn, Wahnsinn, 67 Monate. Ingo ist auch schon 56 Monate dabei. Er schreibt, freue mich, dass ich schon so lange dabei bin. Und schade, dass sie den 10-jährigen Jubiläum nicht mehr erlebt hat. Ja, das finden wir auch sehr, sehr traurig. Es war auch tatsächlich vorhin sehr merkwürdig, hier die Wohnung reinzukommen und die Marmeladenoma.
00:14:35 saß nicht wie immer an ihrem Platz im Wohnzimmer. Der Platz sieht ja fast noch aus wie früher. Wir haben alles liegen gelassen, die ganzen Briefe, die da noch da liegen, der Stuhl. Und hier, das Studio ist praktisch unverändert. Und wir werden von hier streamen, solange es geht. Und später werden wir dann von uns zu Hause streamen. Wir müssen noch ein bisschen was umräumen, aber hier ist noch alles so wie immer. Und das ist so.
00:15:02 ein safe place, auch tatsächlich für mich, wenn ich unter der Woche hier bin, auch so ein gewisser Rückzugsort. Und das stimmt mich natürlich immer wieder sehr traurig, aber ich bin auch froh, dass wir das fortführen im Sinne der Marmeladenoma.
00:15:20 Sofa ist 16 Monate ein süßes Früchtchen. Hi Sofa. Und es kamen auch noch zwei Wassermarschwein. Einmal von Chris. Okay, super Idee. Und natürlich von Anfani. Danke Anfani, danke Chris. Und das ist ja das Marmeladen-Oma-Glas. Das hat sie ja bekommen, die Oma. Heute ohne Kunkwart. Ich habe nicht dran gedacht.
00:15:45 War es das? Okay, jetzt kommt das erste Märchen. Jetzt haben wir schon ganz schön eine Viertelstunde, das sind wir jetzt schon hier, 20.15 Uhr, jetzt kommt erst das erste Märchen. Aber die sieben Raben, die wurden sich gewünscht, die sieben Raben von den Brüdern Grimm.
00:16:02 Ein Mann hatte sieben Söhne und immer noch kein Töchterchen, so sehr er es auch wünschte. Endlich gab ihm seine Frau wieder gute Hoffnung zu einem Kind und wie es zur Welt kam, war es ein Mädchen. Ob es gleich gar schön war, so war es doch auch schmächtig und klein und sollte wegen seiner Schwachheit die Not taube haben.
00:16:28 Da schickte der Vater einen der Knaben eilends zur Quelle, Taufwasser holen. Aber die anderen sechs, sie liefen mit. Jeder wollte aber der Erste beim Schöpfen sein, und darüber fiel ihnen der Krug in den Brunnen. Da standen sie verlegen und wussten nicht, was sie tun sollten, und keiner getraute sich heim.
00:16:51 Dem Vater ward unter der Weile Angst, das Mädchen müsste ungetauft verscheiden und wusste gar nicht, warum die Jungen so lange ausblieben. Gewiß, sprach er, haben sie's wieder über ein Spiel vergessen. Und als sie immer nicht kamen, luchte er im Ärger. Ich wollte, dass die Jungen alle zu Raben würden.
00:17:14 kaum war das wort ausgeredet so hörte er ein geschwirr über seinem haupt in der luft blickte auf und sah sieben kohlschwarze raben auf und davon fliegen
00:17:28 die eltern konnten die verwünschung nicht mehr zurücknehmen und so traurig sie über den verlust ihrer sieben söhne waren drösteten sie sich einigermaßen durch ihr liebestöchterchen das bald zu kräften kam und mit jedem tage schöner ward
00:17:45 Es wusste lange Zeit nicht einmal, dass es Geschwister gehabt, denn die Eltern hüteten sich ihrer Vorintervenen, bis es eines Tages von ungefähr die Leute von sich sprechen hörte. Ich merke gerade, es ist ein ziemlich altdeutsches Deutsch. Ich hoffe, ihr könnt dem folgen. Es ist auch ziemlich seltsam geschrieben. Tun mit H und so was scheint ziemlich original zu sein, das Buch. Aber finde ich auch cool.
00:18:12 Ja, sie wäre wohl schön, aber doch eigentlich schuld, daß ihre sieben Brüder durch sie unglücklich geworden.« Da wurde sie tief betrübt, ging zu Vater und Mutter und fragte, ob sie den Brüder gehabt und wo sie hingeraten wären.
00:18:27 Nun durften die Eltern das Geheimnis nicht länger verschweigen, sagten jedoch, es sei so des Himmels Verhängnis und ihre Geburt nur der unschuldige Anlass gewesen. Allein das Mädchen machte sich täglich ein Gewissen daraus und glaubte sich fest verbunden, ihre Geschwister zu erlösen, und hatte nicht Ruhe und Rast, bis sie sich heimlich aufmachte und in die weite Welt ging.
00:18:57 ihre Brüder irgendwo aufzuspüren und es koste, was es wolle, zu befreien. Sie nahm nichts mit sich als ein Ringlern von ihren Eltern, einen Leib Brot für den Hunger, ein Krüglein Wasser für den Durst und ein Stühlchen für die Müdigkeit.
00:19:16 Nun ging es immer zu weit, weit bis an der Weltende. Da kam es zur Sonne, aber die war gar zu heiß und fürchterlich und fraß die Kinder. Heilig lief es weg und hin zu dem Mond, aber der war gar zu kalt und auch grausig und bös. Als er das Kind merkte, sprach er, »Ich rieche, ich rieche Menschenfleisch.«
00:19:46 Da machte es sich geschwind fort und kam zu den Sternen, die waren ihm freundlich und gut, und jeder saß auf seinem besonderen Stühlchen. Der Morgenstern aber stand auf, gab ihm ein Hinkelbeinchen und sprach, »Wenn du das Beinchen nicht hast, kannst du nicht den Glasberg aufschließen, und in dem Glasberg, da sind deine Brüder.«
00:20:11 Das Mädchen nahm das Beinchen, wickelte es wohl in ein Tüchlein und ging wieder fort, solange bis es an den Glasberg kam, dessen Tor verschlossen war. Nun wollte es das Beinchen holen, aber wie es das Tüchelchen aufmachte, so war es leer und es hatte das Geschenk der guten Sterne verloren.
00:20:35 Was sollte es nun anfangen? Seine Brüder wollte es erretten und hatte keinen Schlüssel zum Glasberg. Das gute Schwesterchen nahm ein Messer, schnitt sich sein kleines Fingerchen ab, steckte es in das Tor und schloß glücklich auf. Als es hineingetreten war, kam ihm ein Zwerglein entgegen und sprach, »Mein Kind, was suchst du?«
00:21:03 »Ich, ich suche meine Brüder, die sieben Raben«, antwortete Es. Der Zwerg sprach, »Die Herren Raben sind nicht zu Haus, aber willst du hier so lange warten, bis sie kommen? So tritt ein.«
00:21:19 Darauf brachte das Zwerglein die Speise der Raben getragen, auf sieben Tellerchen und in sieben Becherchen, und von jedem Tellerchen aß das Schwesterchen ein Brötchen, und aus jedem Becherchen trank es ein Schlückchen. In das letzte Becherchen aber ließ es das Ringlein fallen, das es mitgenommen.
00:21:41 Auf einmal hörte es in der Luft ein Geschwärr und ein Geweh. Da sprach das Zwerglein, »Jetzt kommen die Herren heimgeflogen.« Da kamen sie, wollten essen und trinken und suchen ihre Tellerchen und Becherchen. Da sprach einer nach dem anderen, »Wer hat von meinem Tellerchen gegessen? Wer hat aus meinem Becherchen getrunken?«
00:22:09 Das ist eines Menschen Mund gewesen. Und wie der Siebente auf den Grund kam, fiel ihm das Ringlein entgegen. Da sah er ihn an und erkannte, dass er von Vater und Mutter war und sprach, Gott gib, unser Schwesterlein wäre da, so wären wir erlöst.
00:22:33 Wie das Mädchen hörte, das hinter der Türe stand und lauschte, so trat es hervor, und da bekamen alle die Raben ihre menschliche Gestalt wieder, und sie herzten und küßten einander, und sie zogen fröhlich ein.
00:22:51 Ja, das war das Märchen. Die sieben Raben. Das war nicht ganz einfach zu lesen, weil es ein bisschen altertümlich ist, aber erinnert mich teilweise ein bisschen an Schneewittchen. Wer hat von meinem Tellerchen gegessen und von meinem Becherchen getrunken? Ja, finde ich auch. Ja, schönes Märchen. Schönes Buch. Habe ich im Bücherschrank entdeckt. Danke, Fabian. Und jetzt kommt die erste Fragerunde.
00:23:24 Vogelmama Ant, hier ist zwei Monate ein süßes Früchten, schreibt schade, dass sie gegangen ist und ein weiter herrlicher Streamer ist auch gegangen. Ja, es sind leider...
00:23:40 Schwere Zeiten für uns gewesen und immer noch natürlich. Aber wir haben die Gewissheit, dass Marmeladenoma weiterlebt, sind immer daran geglaubt, dass ihre Seele weiterlebt. Und wir glauben das tatsächlich auch. Wir sind unsterblich. Wolkenhuhn hat noch fünf süße Früchchen verschenkt an die Zuschauer. Dankeschön, Wolkenhuhn.
00:24:10 Mumin Mama schreibt, liebe Marmeladenfamilie, es ist toll, dass ihr die Märcheninsel in Marmeladenomas Interesse weitermachen tut. Ein großes Lob an euch, ihr macht es alles so toll. Marmeladenoma wäre super stolz auf euch lieben und sie freut sich jetzt von oben mit uns heute auf das 10-Jagglobeium. Sie feiert schon mit uns und ist mitten unter uns. Wir freuen uns auf noch viele schöne Märchenstunden-Streams mit eurer lieben Marmeladenfamilie.
00:24:40 Und Marmeladenomi im Himmel, die dann immer bei uns ist. Ja, so sehen wir das auch. Vielen lieben Dank. Und wir bemühen uns, das gut zu machen. Wir geben uns einfach so, wie wir sind. Wir verstellen uns nicht, wir sind einfach so, wie wir immer sind. Und wir freuen uns eigentlich auch mal auf jeden Livestream. Ja.
00:25:01 Ja, und die Marmeladen-Oma, das wisst ihr vielleicht gar nicht, der hat immer ganz schön Lampenfieber gehabt vor jedem Stream. Ich habe das seltsamerweise nicht, aber ich glaube, wenn ich alle jetzt vor mir sehen würde, die zuschauen, dann wäre ich auch ein bisschen nervös. Aber ich gucke ja nur eine Kamera rein und das macht das Ganze für mich ein bisschen einfacher.
00:25:21 Great Pumpkin, 70. Wunderschön guten Abend an alle Bewohner der Märcheninsel. Wie ich schon anderswo schrieb, schaue ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu. Aber von A nach B macht es ganz wunderbar. Er ist ein würdiger Nachfolger unserer lieben Marmeladenoma. Vielen Dank. Und da man so schön durchentspannt zuhören und hekeln kann, ist auch wieder ein neues Dreieckstuch dabei.
00:25:49 Das ist toll, wenn man hekeln kann. Ich habe das in der Schule nicht gelernt. Bei uns mussten die Mädchen tatsächlich immer in den Handarbeitskurs gehen in der Grundschule. Wir Jungs hätten eigentlich Werken gehabt, aber da gab es keinen Lehrer dafür. Heute bin ich traurig. Ich kann nichts stricken. Ich kann nichts stopfen. Und die Hede auch nicht. Doch.
00:26:16 Ich konnte mal häkeln, tatsächlich. Okay. Und Knopf annähen habe ich dem Janik schon relativ früh beigebracht. Echt? Knopf annähen haben wir schon geübt. Ich komme mal auf dich zu, Janik. Aber ich muss dazu sagen, von A nach B, ich war immer bei Technik und nicht bei Hauswirtschaftsunterricht, weil wir konnten das aussuchen. Das finde ich gut. Ich mochte immer so Holzearbeiten und so sehr gerne. Deswegen war ich immer im technischen Bereich. Man muss auch dazu sagen, bei uns.
00:26:45 Zu Hause macht der Janik und ich immer die Technik und von A nach B übernimmt andere Aufgaben. Ich bin für das Musische zuständig. Ja, so kann man sagen. Ich singe, ich male. Er tanzt, wohnst immer. Ich tanze meinen Namen. Er liegt auf der Couch. Und träume vor mich hin. Es sind neue Projekte. Muss alles so sein. Janickel, hey Janickel, schön von dir zu hören. Hallo zusammen, bin auch.
00:27:14 wenn auch heute wegen Spätdienst eher im Hintergrund. Aber bin mal wieder da. Bei mir gab es auch viel Trauer. Wir wissen das, Jan Nickel, sehr, sehr traurig. Mein Vater verstarb eine reichliche Woche nach unserer Samstagsoma, ganz plötzlich an einer Blutvergiftung, mitten aus dem Leben, auch wenn er schon 86 war.
00:27:36 Danach erfuhr ich auch noch vom Tod seiner Schwester, meiner Tante mit 90. Im April dann war ich noch eine Woche im Urlaub und komme jetzt gleich rein. Scharnickel, das ist ja Wahnsinn. Was soll man dazu sagen? Wir können es nachfühlen natürlich. Es kam bei dir sehr plötzlich...
00:28:02 Und dann auch die vielen anderen lieben Menschen, die gestorben sind. Bei der Marmeladenoma war es trotz ihrem hohen Alter auch sehr unerwartet. Wir haben nicht damit gerechnet. Aber wie es der glückliche Zufall will, waren wir alle zu Hause. Ich bin ja beruflich sehr viel unterwegs in ganz Deutschland. Aber ich hatte frei. Jede Rakete hatte sich Urlaub genommen. Janik war zu Hause und deswegen waren wir alle dabei, als unsere liebe Marmeladenoma verstarb.
00:28:30 Ich denke immer, es gibt keinen Zufall, dass man dann vielleicht frei hat, dass man da ist, dass man einfach den Weg zusammen gehen kann. Und Janigl, ganz, ganz liebe Grüße von uns. Viel Kraft. Wir können es sehr nachvollziehen, sehr nachfühlen.
00:28:46 Und es dauert lang, um es einfach zu verstehen, finde ich. Ja, ich verstehe es manchmal auch wirklich selber noch nicht. Vorhin war es auch so, wir standen ja vor dem Haus und wir haben immer ausgemacht, dreimal klingeln, dann sind wir das. Und ich war kurz davor, wieder dreimal zu klingeln, aber den Schlüssel habe ja jetzt ich.
00:29:07 Aber so ist es einfach. Wir müssen damit umgehen. Es kommt ja alle auf uns zu. Chris Block. Alles Gute zum 10-jährigen Jubiläum. Schön, dass ihr alle da seid. Let's party. Ja, wir machen unsere Party. Es ist einfach so wie das ganze Leben. Fröhlich, auch traurig und wehmütig und in die Zukunft orientiert. So ist das Leben.
00:29:32 Die ganze Gefühlspalette. Wir hatten vorher noch die Konfettipistole gesucht, aber die haben wir leider nicht gefunden. Chris Blocks, sonst hätten wir mal eine hier abgeschossen. Aber die ist irgendwie verschollen. Wahrscheinlich haben wir die mit hochgenommen. Dafür haben wir jetzt schöne Röschen vom Wolkenhuhn. Sehr hübsch, ja. Also man mag es wirklich nicht anzünden. Es sieht so toll aus. Und Fabian überglücklich. Ich schrecke die Platte. Die ist super. Ja. Sehr hübsch. Toll gemacht auch.
Charakter der Marmeladenoma
00:29:5800:29:58 an fahren ich frag noch oben hatte lampenfieber ja dann mag es kaum glauben aber als kind war die oma unglaublich schüchtern dann ist vielleicht auch aus ihrem buch zuweilen
00:30:09 unglaublich zurückgezogenes Kind, immer in ihren Träumen verhaftet, mit Märchenbuch unterm Arm, am liebsten in der Dachkammer sich zurückgezogen. Und später dann, als sie älter wurde, hat sie gemerkt, nee, ich muss raus in die Welt, ich will hinaus in die Welt. Und sie hat auch vielen Menschen immer geholfen und ich glaube, das war auch der Schlüssel dazu, dass sie offener wurde.
00:30:32 Wenn man sie irgendwo getroffen hat in der Stadt, sie war immer von Menschen umringt. Sie war eine Alleinunterhalterin, auch bei Partys. Da sofort kamen die Menschen zu ihr. Sie war einfach ein Sympathieträger. Und trotzdem hat sie immer Lampenfieber gehabt bei öffentlichen Auftritten. Und sie hat mir auch verraten, woran es lag. Es war ihre Stiefmutter. Denn ihre Stiefmutter hat sie immer so runtergeputzt und gesagt, du kannst nichts und du weißt nichts.
00:31:00 Die Stiftmutter hat sie einfach nicht verstanden. Die war eher von praktischer Natur und meine Mutter eben eher musisch orientiert. Und mit Theater oder Gedichten konnte die Stiftmutter nichts anfangen, das war für die unnütz. Sie hat sich beinahe so ein bisschen gefühlt wie das Aschenputtel, meine Mutter, als sie noch ein Kind war. Aber später hat sie sich rausgewurschtelt.
00:31:23 Irgendwann ist man erwachsen und kann sagen, nein, ich lebe jetzt anders und ich schüttel das ab, auch wenn es manchmal nicht ganz weg geht. Aber sie hat immer den Mut gehabt, aufzutreten. Und später hat sie auch überhaupt nicht mehr aufgehört, die Fragerunde zu beantworten. Das hat sie immer super gerne gemacht. Und wenn sie erst mal da saß, dann war eh alles weg. Dann war sie mit vollem Wärm dabei. Am liebsten hat sie die Fragerunden gemacht. Das hat man schon gemerkt, oder Janek? Ja, definitiv.
00:31:51 Ich finde auch die Fragerunden immer spannend, was für Bilder reinkommen, was für Fragen reinkommen. Mir macht das auch Spaß. Liesst du mal eins vor? Mir macht es total Spaß. Am Anfang dachte ich, soll man die Märcheninsel weitermachen, aber dann haben so viele gesagt, bitte macht weiter. Dann haben wir gesagt, okay, wir machen weiter. Wir waren uns nicht sicher, weil wir wollten auch keinen Abklatsch machen oder das Erzwingen. Also es war eine schwere Entscheidung und auch eine langwierige Entscheidung. Ja, ja, ja.
00:32:19 Also wir können auch nicht jeden Samstag streamen, aber wir haben schon gesagt, übernächste Woche sind wir auch wieder live. Also in zwei Wochen. In zwei Wochen. Am wievielten war das? 16. Am 16. Mai sind wir auch live. Aber jetzt erstmal heute, 10 Jahre Jubiläum, Marmeladen Omas, Märcheninsel. Genau, lies mal was aus dem Chat vor. Mina Meher, herzlichen Glückwunsch. Wie schön, dass ihr das heute macht. Vielen Dank. Finde ich auch.
00:32:47 ESC-Fan1, ich habe zum Jubiläum eine Collage gemacht mit allen Briefen von ihr und danke an von A nach B für das Autogramm von dir. Liebe Grüße, Marlon. Ja, Marlon, das ist das erste Autogramm, das ich geschrieben habe, von A nach B. Habe ich gern gemacht. Und dass du dir was gebastelt hast. Eine Collage finde ich super schön. Total gut, ja. Ganz toll. Und du hast auch Rückportal beigelegt. Das freut mich sehr.
00:33:17 Wir haben ja doch immer noch viel Post und das finde ich auch gut. Und wie gesagt, nochmal, ich werde alles beantworten. Und ja, dann schon mal weiter. Es kam von Anfani noch ein Wassermarsch rein. Okay, Anfani. Cheers, Anfani. Cheers. Ich habe meine Thermoskanne dabei. Ja.
00:33:44 Ingo von A nach B liest wieder so gut, dass er eine mehr als würdige Vertreter für die Oma ist. Dankeschön. Ja, das habe ich von der Oma geerbt. Die hat mir als Kind immer vorgelesen. Später habe ich dem Janik dann vorgelesen und die Oma, die Marmeladen-Oma dem Janik vorgelesen. Und manchmal lese ich auch der, genau, wollte ich gerade sagen, der Heterakete vor.
00:34:11 Euki ist jetzt 20 Monate ein süßes Früchtchen. Super, vielen Dank. Und von bester Dummschwatzer komm 100 Bits rein, er schreibt, schön euch zu sehen, toll, dass ihr wieder hier seid. Vielen lieben Dank. Ja, also es ist ja nicht so, dass wir ja Geld verdienen wollen, wisst ihr ja. Aber die Nebenkosten, die laufen tatsächlich weiter. Wir müssen hier WLAN bezahlen, alles Mögliche. Aber ja, so ist auch gut.
00:34:39 Wir freuen uns über viele süße Früchtchen. Das ist eine tolle Sache. Zocker Omi, liebe Marmeladenfamilie, liebe Märcheninsel, alles Gute zum Jubiläum. Vielen Dank. Oma ist sicher bei uns und freut sich. Ich habe auch passenderweise wieder ein vierblättriges Kleeblatt gefunden. Und wie lange hast du gesucht? Auf der Wiese gelegen. Ab und zu hat man wirklich Glück.
00:35:09 Wenn das kein Glück bringt. Danke schön. Vielen Dank. Danke Zucker-Umi.
00:35:16 Anfani, der liebreizende Abend gebührt heute der genauso reizenden Marmeladenfamilie, die weiter dieser wundervolle Erbe sehr toll antritt und natürlich auch der Märcheninsel, die uns auch dieses Mal sehr verzaubern soll. Ich finde es nach wie vor absolut großartig, wie er einsteht für die Märcheninsel und im Namen der lieben Marmeladenoma, dass alles hier weiterführt. Das ist nicht selbstverständlich und sollte deshalb gebührend weiter gefeiert werden.
00:35:44 Zwei lila Herzen. Wo wir von Feiern sprechen. Die Märcheninsel wird diesen Monat zehn Jahre alt. Ist mir auch schon aufgefallen. Natürlich darf es da nicht fehlen, dass auch hier gefeiert wird und weiter die Märchenstunde am Leben erhalten bleiben wird. Es wurde Unglaubliches vor zehn Jahren geschaffen, als Enkel Janik diese wundervolle Sendung erfunden hat.
00:36:06 In den letzten zehn Jahren hat sich die liebe Marmeladenoma dann etwas so Wundervolles aufgebaut, was ihr möglich gemacht hattet, einen sehr schönen Lebensabend verbringen zu dürfen. Zusammen mit der Unterstützung von euch natürlich, liebe Marmeladenfamilie und Märcheninsel. Ich hoffe natürlich auf weitere wundervolle zehn Jahre, nö, wir machen das länger, die im Namen der gesamten Familie so weitergeführt werden.
00:36:31 Komme, was wolle. Ich bin auch in zehn Jahren noch hier, ob ihr das wollt oder nicht. Wir wollen das natürlich. Wir wollen das ja super. Wer auch noch dabei sein wird natürlich, sind die Katerchen. Aber vor allem natürlich die süße Fellnase Smokey. Heute mit dabei, auch im Schlepptau mit seinem Halbbruder Kimba. Und wie sie zusammen auf meinem Bettchen kuscheln, denn das tun die Fellnasen die letzten ein bis zwei Wochen echt super gerne. Oft stundenlang.
00:36:58 Zwischendurch habe ich auch ein kleines Solo-Foto vom süßen Oreo-Katerchen gemogelt. Es darf natürlich für so einen feinlichen Anlass hier nicht fehlen. Vielen Dank, dass ihr diese Streams weiterhin so möglich macht, wie ihr es bereits und auch noch in der Zukunft tut. Schönen Abend an alle und eine wundervolle Zeit auch weiterhin mit den allerbesten und wärmsten Grüßen von mir. Und da kommen jetzt die Katzenbilder.
00:37:25 Wir hatten übrigens heute auch wieder Katzenbesuch. Nachbarskatze kommt regelmäßig zu uns, schaut sich ein bisschen um. Manchmal bekommt sie was zum Futtern oder auch nur liebe Worte. Man muss ja eigentlich sagen, dass es nicht Nachbarskatze ist. Die Katze gehört eigentlich jemand ganz anderem.
00:37:44 Sie ist dann zur Nachbarin und zu uns ausgewandert. Ja, da gefällt es ihr ganz gut anscheinend. Ja, und dann kamen sie und wir mussten eigentlich weg. Deswegen musste man sie schnell raustragen, weil wir mussten ja hier zum Stream. Sie war jetzt nicht so gepicht. Aber sie kommt morgen bestimmt wieder. Samuel Elias. Hallöchen, wie geht's euch? Enkel Janik, wie geht's dir? Ja, bestens soweit. Warte. Ja, wunderbar. Mir geht's auch gut.
00:38:13 Euki, herzlichen Glückwunsch zum 10-Jährigen. Ich werde mir den Stream morgen in der Wiederholung anschauen, da ich mit Freunden im Harz dieses Wochenende im Urlaub bin. Wünsche euch trotzdem einen schönen Abend. Vielen Dank, Euki, und viel Spaß beim Nachschauen. Ja, im Harz war ich auch schon öfters. Schöne Gegend, gibt es auch schöne kleine Städtchen. Wir sind heute den Brocken hoch und runter gelaufen. Ja, kann man immerhin hier von hinten sehen.
00:38:43 Und den Brocken habe ich noch nicht erklommen. Da kommen ja, da waren die Hexen früher unterwegs, auf dem Brocken. Zum Beispiel, ja.
00:38:56 Vitalemming schreibt noch, ich muss selten lange nach den Glückskleblettern suchen. Echt? Das ist ein gewisses Talent wahrscheinlich. Und 93 Dark Rose ist jetzt drei Monate ein süßes Früchtchen. Super, vielen Dank. Jetzt würde ich vorschlagen, wir machen die Fragerunde zu einem späteren Zeitpunkt weiter. Ich lese mal noch ein weiteres Märchen vor. Und zwar...
Zweites Märchen und Verabschiedung
00:39:2400:39:24 Mal schauen. Ganz genau. Das wollte ich noch sagen. Es gibt ja nicht nur Märchenbuchautoren, es gibt auch Kinderbuchautoren. Und jemand hatte vor kurzem den 95. Geburtstag. Janosch, den mag ich ja so sehr. Und der Janosch, der lebt ja auf Teneriffa seit vielen, vielen Jahren. Und es gibt eine tolle Ausstellung jetzt für den Janosch. Und zwar...
00:39:52 Momentan habe ich noch zwei Bücher. Ihr kennt das wahrscheinlich alle schon. Aber ich zeige es trotzdem. Oh, wie schön ist Panama. Das ist ja eines meiner Lieblingskinderbücher. So goldig der kleine Tiger, der kleine Bär. Hede Rakete liebt ja die Tigerente. Total, ich liebe die Tigerente. Oder Post für den Tiger auch sehr schön. Und jetzt gibt es eine tolle Ausstellung für den Janosch. Das habe ich gedacht, bringe ich jetzt auch mal auf der Märcheninsel. Wer in dieser Region lebt oder da hinfahren will,
00:40:21 Der kann gerne nach Tübingen kommen. Ich zeige es mal hier in die Kamera, Janik. Ich musste kurz meine Brille ausziehen, sonst kann ich es nicht lesen. Kann man es sehen, im neuen Kunstmuseum Tübingen ist die Ausstellung. Du kannst ja vielleicht beim Discord reinposten. Ja, posten wir mal. Ich lese es mal vor. Also vom 12. März bis 17. Mai. Von Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr. Neues Kunstmuseum Tübingen. 95 Jahre.
00:40:50 Janosch. Wir haben zehn Jahre Märcheninsel. Janosch, 95 Jahre Janosch. Finde ich cool. Also schaut mal rein. Von 10 bis 17 Uhr. Und wer schon da ist, kann sich auch Tübingen anschauen. Es ist eine sehr, sehr schöne Stadt. Der Papa von der Hede-Rakete kommt übrigens aus Tübingen. In Tübingen geboren. Und jetzt lese ich ein Märchen vor. Und ich muss dazu sagen, ich hatte in Tübingen immer Gitarrenunterricht.
00:41:19 Ja. Und das nächste Mal wirst du uns einen spanischen Flamenco vorspielen auf ihrer Konzertgitarre. Ich spiele Bohemian Rhapsody mit Fabian.
00:41:33 wir streben es trotzdem an affinieren stets bemüht jetzt lese ich ein märchen vor aber ich habe kein zoraus gesucht ihr dürft das jetzt entscheiden und zwar habe ich drei zur auswahl
00:41:58 Rotkäppchen, Rapunzel und vom Baum der goldene Äpfeltruck. Jetzt bin ich gespannt, was da rauskommt. Eine Sekunde. Halt, halt. Ja, Moment, natürlich müssen wir ein bisschen warten. Ja, ich muss erst mal noch eingeben. Rotkäppchen, Rapunzel und vom Bauern der goldene Äpfeltruck.
00:42:24 Ich bin gespannt, was da rauskommt. Ich habe ja ein Favorit.
00:42:30 Und zwar Sterntaler. Ach, ich auch. Nein, das ist aber nicht dabei. Also nicht, dass jetzt Sterntaler schreibt. Du kannst hier abstimmen. Ich auch. Jeder kann abstimmen. Also da ist schon ein klarer Favorit. Oh. Ja. Ich ahne. Nein, wir haben es gesehen, für wen du gestimmt hast. Tatsächlich? Okay. Aber es ist geheim. Okay. Also ihr habt es gesehen.
00:42:59 Takuta Retriever isst jetzt fünf Monate ein süßes Früchtchen. Super, danke schön, herzlich willkommen. Ein süßes Früchtchen. Wolkenhuhn. Hast du aber nicht selber gemacht, oder?
00:43:13 Nein, das hat sie doch erzählt. Also sie hat es mir erzählt. Mir nicht. Die hat eine Frau, die macht so Filzsachen und die hat die Schnecke mit der Erdbeere gefilzt. Also ein Unikat. Ein Unikat. Extra für unseren Schneckenflüsterer Fabian. Also gewonnen hat der Baum, der goldene Äpfel trug. Das wurde doch niemals vorgelesen auf der Märcheninsel.
00:43:41 eine premiere und zwar aus dem buch märchen von bäumen um königsfurt urania verlag hat die marmeladen um einmal eine ganze ladung von büchern bekommen märchenbüchern zum vorlesen und jetzt bin ich mal gespannt ich habe es noch nie gelesen das märchen das mache ich jetzt
00:44:06 Lang, lang ist es hier, wohl viele hundert Jahre, da lebte ein Freibauer im Kreise Ratibor. Er war sehr reich und hatte sehr viel Acker, aber zufrieden war er nicht. Auf seiner großen Wiese ging ein Wunder um, das macht ihm sehr zu schaffen. Es stand da ein Apfelbaum, breit und herdig in der Krone, der blühte alle Jahre einmal und trug in derselben Nacht auch Frucht.
00:44:37 Die Äpfel waren alle von Gold. Aber der Bauer erntete sie nie. Sie waren am Morgen immer verschwunden, so sehr er den Baum auch bewachen mochte. Inzwischen waren seine Söhne herangewachsen. Das sagte er eines Tages zu seinem Ältesten. Wenn du mir nur einen Apfel von dem Baum erbringst, gebe ich dir mein halbes Ackerland. Es gilt, Vater, sagte der Sohn. Pass auf, ich bring dir den Apfel.
00:45:07 Als nun die Zeit da war, in der der Baum Blüte und Früchte trug, nahm der junge Bauer ein Kissen, legte es unter den Apfelbaum und legte sich darauf zur Ruhe nieder, die Augen immer auf den Baum gerichtet. Es mochte zwölf Uhr sein, da leuchtete der Baum in hellem Glanze, herrliche Blüten bedeckten ihn.
00:45:32 Mit weit aufgerissenen Augen betrachtete der Bauer das Wunder der Johannisnacht. Auf einmal aber fielen ihm die Augen zu, er schlief ein. Als er morgen erwachte, stand der Baum da wie immer, ohne den Schmuck seiner Blüten. Aber das Gras rundum war zertreten und abgerissene Zweiklein lagen auf der Erde.
00:45:58 Dann nahm der Bursche sein Kissen und lief nach Hause. Der alte Bauer sagte traurig, »Ich werde wohl sterben müssen, ohne je eine Frucht von dem herrlichen Baume geerntet zu haben.«
00:46:13 Wieder ging ein Jahr hin. Dann nahm der zweite Sohn einen Bauernstuhl, ging hinaus auf die Wiese, setzte sich unter den Apfelbaum und dachte, so will ich wohl nicht einschlafen. Es mochte zwölf Uhr sein, da leuchtete der Baum auf im Glanze zahlloser Blüten. So strahlend war er, dass der Jüngling alles um sich herum vergaß.
00:46:41 Er sah, wie die Blüten schwanden, wie an ihrer Stelle goldene Äpfel an den Zweigen hingen. Er zählte neun Stück. Wie er nun die Hand nach den Früchten ausstreckte, rauschte es in der Luft. Er sah sich um, sah neun Pfauenhennen heranfliegen. Plötzlich vergingen ihm die Sinne, er schlief ein.
00:47:06 am morgen als er wachte war der baum kahl auf der erde lagen zweige und das gras es war zertreten er nahm seinen stuhl und ging betrübt nach hause erzählte was er liebt hatte und wie ihm die augen plötzlich zugefallen waren
00:47:25 Da sagte der Vater, »Es hilft alles nichts. Ich werde sterben, ohne je eine Frucht von einem Baum geerntet zu haben. Denn wenn es euch nicht gelungen ist, einen Apfel zu erhaschen, von unserem Jüngsten, dem Dummerl, kann ich nichts erhoffen.«
00:47:45 Der Jüngste sagte nichts. Er wartete, bis das Jahr vorüber war. Dann sagte er zum Vater, »Heute will ich es versuchen, einen Apfel zu haschen.«
00:47:57 Alle lachten, am meisten die Brüder. Er kehrte sich nicht daran. Aus dem Schuppen holte er sich eine Ecke, mit der ging er unter den Baum. Er legte sie mit den Dornen nach oben auf die Wiese, legte sich darauf kurz vor zwölf und erwartete so das Wunder der Johannisnacht.
00:48:20 Auf einmal leuchtete der Baum in goldenem Glanze, die Blüten vergingen so schnell, wie sie gekommen waren, goldene Äpfel traten an ihre Stelle. Ganz verzaubert schaute der junge Bursche zu, er sah, wie sie groß und rund wurden, schon wollte er aufstehen und sie pflücken. Da rauschte es in den Lüften, die Augen fielen ihm zu.
00:48:46 Als ihn der Schlaf übermannte, fiel er auf die Ecke zurück, die Dornen gruben sich in sein Fleisch, und er erwachte.
00:48:56 Da sah auf dem Baume neun Pfauenhennen, die pflückten die goldenen Äpfel. Rasch sprang er auf und haschte nach den Vögeln. Schwirr, da flogen sie davon. Einen aber hielt er in den Händen. »Du bist also der Apfeldieb«, sagte er, »und gab ihm einen Klaps auf den Schnabel.«
00:49:18 In diesem Augenblick verwandelte sich der Vogel in ein schönes Mädchen. Ihre Kleider waren weiß wie Schnee, ihr Haar leuchtete wie Gold. Da nahm er das Mädchen bei der Hand, setzte sich mit ihm unter den Baum und küßte es. Als der Morgen anbrach, gab ihm das schöne Mädchen einen Apfel und sagte, »Komm wieder, das nächste Jahr!«
00:49:44 Der junge Bauer ging nach Hause und gab dem Vater den goldenen Apfel. Darüber waren alle im Hause verwundert, er aber war traurig. Er sehnte sich nach dem schönen Mädchen. So ging das Jahr hin. Er ging kurz vor Mitternacht nach der Wiese und wartet auf das Wunder des Baumes. Und siehe, alles war wie im vergangenen Jahr.
00:50:12 Das Mädchen schien ihm noch schöner geworden, er herzte und küßte es. Am Morgen gab es ihm zwei Äpfel und sagte, »Im nächsten Jahre komme ich wieder.« Darüber war der Bursche sehr erfreut und er dachte, »Ein Jahr geht schnell vorüber.« Er gab die Äpfel seinen Eltern und dachte das ganze Jahr hindurch nur an das schöne Mädchen.
00:50:39 Und wieder kam die Nacht herbei, in der die Äpfel blühten und reiften. Er nahm die Ecke aus dem Schuppen und ging unter den Baum. Es mochte zwölf sein, da rauschte es in den Zweigen. Die Pfauenhennen flogen heran und pflückten die Äpfel ab. Eine von ihnen flog zu dem Jüngling unter dem Baume.
00:51:02 Er nahm sie in seine Arme. Ihr herrliches Haar hing darüber hinweg wie ein goldener Mantel. Wie sie nun so saßen, sich herzten und küßten, achteten sie nicht auf die Umgebung. Es war aber die Mutter des Burschen leise herangekommen, getrieben von heftiger Neugier. Sie sah ihren Sohn, sah das schöne Mädchen in seinem Arm, sah sein herrliches Haar.
00:51:30 Leise zog sie die Schere aus ihrer Tasche und ritz, ratz, schnitt sie dem Mädchen das Haar ab. Das schrie auf, aber es half ihm nichts. Es konnte nicht mehr mit den Schwestern fort. Nun war es die Frau des jungen Bauern, und alles war gut. Sie lebte mit ihrem Manne glücklich bis ans Ende.
00:51:54 Was war ein Mädchen? Ein Mädchen. Ein Märchen aus Oberschlesien. Da steht noch, da unten ist Sternchen, das abgeschnittene Haar ist bei den Slaven ein Zeichen der Frauenwürde, der verheirateten Frauen. Habe ich auch nicht gewusst. Oberschlesien. Da war ich noch nicht. Ich war mal Görlitz auf der deutschen Seite.
00:52:19 Schöne Stadt übrigens. Ja, das war das Märchen vom Baum der Goldene Äpfeldruck, habe ich noch nicht gekannt. Und hier wahrscheinlich auch nicht. Und jetzt kommt eine Fragehunde. Und zwei süße Früchtchen kommen auch noch. Spinzessin ist 35 Monate ein süßes Früchtchen. Dankeschön. Vielen Dank. Freut uns. Und Flamera vier Monate. Super, vielen Dank.
00:52:46 Und wer fragt zuerst? Der Yannick oder der von Anna-Phee? Der Spritzel schreibt, das habe ich auch noch nie gehört. Dankeschön. Ja, gerne. Da in diesem Verlag gibt es überhaupt tolle Märchen, die ich noch nie in meinem Leben gehört habe. Klein Susi, 78, weiß, wie es dir geht in Bezug auf deinen Papa, Janickel, da ich im November 25 das auch erleben musste.
00:53:13 Mein Beileid, Scharnickel, viel Kraft und fühle dich gedrückt. Scharnickel hat dir auch geschrieben, schön vorgelesen, wieder, freue. Meine Mutter kommt aus Schlesien, ob sie das Märchen kennt, weiß sie aber nicht. Scharnickel, nachfragen, würde mich interessieren. Ich glaube, die Hiderakete hat auch so ein bisschen Verwandtschaft in Schlesien. Genau, richtig. Ja.
00:53:36 Ob die das Märchen kennen, war ich glaube nicht. Biedertiger. Ich hatte die Fotos schon dem Samstagsleseabend auf Discord gezeigt, aber da sie der Marmeladenoma sehr gefallen hätte, zeige ich euch noch ein paar. Da sind viele schöne Blumen. Ich kenne nur die Pusteblume. Und da sind noch weitere. Das ist ein Pfauenauge.
00:54:03 Haben wir auch schon im Garten gesehen. Im kleinen Garten, keinen großen. Das ist auch ein sehr schönes Foto. Da scheint das Licht durch die Blätter dieses Baumes. Und da haben wir noch...
00:54:21 Eine andere schöne Pflanze. Sieht aus wie eine Rose. Also ich bin kein Botaniker. Es ist auf jeden Fall eine Pflanze, die mir gefällt. Nordic-Frau. Hat also noch mehr. Aber kann nicht alle zeigen, sind so viel. Das zeige ich hier noch.
00:54:37 Lieblingsfarbe von Marmeladenoma. Und ich habe ja heute das Blümchen hier gekauft auf dem Markt. Unterwegs ist mir der liebe Hermann begegnet. Und ganz, ganz liebe Grüße an Hermann. Wenn du zuschaust, genießt die Märcheninsel. Das 10-jährige Jubiläum. Der Hermann ist ein ganz, ganz guter Freund von der Marmeladenoma gewesen. Und auch immer noch in gewisser Weise. Er war ganz oft bei der Marmeladenoma. Er hat geholfen, wo er konnte.
00:55:04 Und die beiden haben sich super verstanden. Und ab und zu haben sie sogar zusammen ein kleines Schnäpschen getrunken. Nordic Flo bedankt sich auch für das Märchen. Jetzt kennt sie wieder ein neues Märchen. Dad X-Boy hat noch fünf süße Früchtchen verschenkt. Sehr schön. Das freut uns. Der guter Regie hat auch ein süßes Früchtchen verschenkt. Vielen Dank. Und von Mausbär kam noch ein Wasser Marsch rein. Dankeschön. Mausbär, cheers. Cheers. Jede Rakete.
00:55:38 Die Jungs haben auch was zum Trinken? Ja. Sofa, hallo, herzallerliebste Marmeladenfamilie und alle Besucher der Märcheninsel. Es ist immer wunderschön und herzerwärmend zu sehen, wie ihr weiterhin als Familie zusammenhaltet und das Erbe der Märcheninsel weiterführt. Und ich freue mich, wie auch so viele andere, immer wieder auf jeden einzelnen Stream und möchte euch von ganzem Herzen dafür danken.
00:56:05 Marmeladenoma wird bestimmt sehr stolz auf euch sein und im Geiste immer dabei sein. Entschuldigung, ich war zu schnell. Auch heute schiebe ich natürlich wieder Bilder vom katerischen Spinat, worüber sich Marmeladenoma auch immer gefreut hat.
00:56:21 Fertig? Nein. Auf den Bildern hat er einen Vogel erblickt, den er unbedingt anschnattern musste. Und ein Bild, wo er einfach süß aussieht. Und jetzt zeige ich noch das Foto. Einfach nie zu Wort, weil von A nach B. Bring mich mal aus meinem Konzept hier. Da, Glitterchen. Und da. Oh, goldig.
00:56:50 Goldiges Tier. Also die meisten von euch, das sind Katzenfans, wie mir scheint, wie die Marmeladenoma. Ja, Nick ist auch ein absoluter Katzenfan. Stimmt's, Nick? Ja. Und kaum sage ich was, kommen hier zwei Pferde. Samuel Elias. Meine Pferde bilden heute mal die Pferde der Woche. Da sind sie, die Pferde der Woche.
00:57:13 Und die Hede-Rakete mag jetzt auch mal was sagen. Ich möchte mal was sagen. Also die kleine Susi, 78, hat geschrieben, mein Opa war auch aus Schlesien. Er hat oft und gerne davon erzählt.
00:57:29 Jetzt kann von A nach B mal die Geschichte erzählen, wie das mit Schlesien war. Hat es zu Deutschland gehört und dann nicht mehr? Ja, Sie machen keinen Geschichtsunterricht hier. Nein, Sie machen keinen Schwank. Keinen Schwank? Nein, heute keinen Schwank. Genau, das wird uns wieder doziert. Aber wir machen ja keinen Geschichtsunterricht. Wir sind ja auf der Märcheninsel. Zumindest haben wir ein Märchen jetzt aus Oberschlesien gehört.
00:57:56 Juni wäre das ab. Guten Abend, liebe Marmeladenfamilie und Märcheninselbewohner. Alles Gute zum Jubiläum. Ich habe heute in Sims 4 ein Schneckenhaus gebaut. Und gerade als ich fertig war, ist mir das Spiel abgestürzt. Natürlich war ich so im Hyperfokus, dass ich vergessen habe zu speichern. Also habe ich es noch ein zweites Mal gebaut und nun ist es bereit.
00:58:22 um von unserem Schneckenflüsterer bezogen zu werden. Zumindest, wenn er seine eigenen Möbel mitbringt. Er hat drei Stühle. Denn zum Einrichten hat die Zeit leider nicht mehr gereicht. Ich muss noch schnell einkaufen und habe noch nicht einmal das Pferd der Woche geknipst. Ja, also ich würde sagen, das ist so, was die Fläche anbelangt.
00:58:44 Fabian sehr würdig. Da passen seine drei Stühle rein. Auf jeden Fall. Und er hat ja auch ein riesiges Schneckenhaus als Bett. Ihr habt das noch nicht gesehen. Aus reinem Perlmutt mit Seidenkissen. Das ist unglaublich. Andere würden sowas als Ferienwohnung vermieten. Aber das hat der Fabian in seiner Wohnung. Also Chris Bloch sagt noch, sie kommt nie zu Wort. Chris Bloch, du hast es gut erkannt. So ist es auch zu Hause.
00:59:11 Nein, das sind Gerüchte, das Verschwörungserzählen. Distelblümchen, alles Gute für das Jubiläum der Märcheninsel. Passend dazu gibt es natürlich einen Bewohner, der nicht fehlen darf. Die Schnecke der Woche. Diese Woche passend auch dazu, dass Fabian nun ein süßes Früchtchenschnecke bekommen hat.
00:59:36 Gymnodoris aurita. Diese wird umgangssprachlich oft als Erdbeerschnecke bezeichnet. Wow, passt total. Merk dir mal den Namen für die Schnecke. Gymnodoris aurita. Diese leuchtende, sehr farbenprächtige und recht große Schnecke ist ein Räuber, der sich von anderen Schnecken wie Marionia und Tritoniopsis elegans sowie bestimmten Weichkorallen ernährt, was jeder weiß. Also eine gefährliche Schnecke.
01:00:05 Das muss sich Fabi nochmal überlegen, ob er sie einziehen lassen möchte. Sie hat allerdings eine wichtige Funktion, nämlich, dass sie dabei hilft, das Ökosystem von Riffen mehr in Balance zu halten. Also super gut für deinen Swimmingpool. Da wird dein Riff im Swimmingpool immer in Ordnung gehalten. Denn dieser Kriecher fühlt sich pudelwohl in solchen Regionen. Also hat dieses niedliche Kriechticherchen eine wertvolle Aufgabe in der Natur.
01:00:34 wo kommen tut dieser sonderbar aber dennoch hübsche kriecher in den regionen vom indischen und pazifischen ozean also irgendwie passend da so nahe an indien liegt was von a nach b so sehr mag was sagt denn fabi zu diesem süßen kriecherchen würde ihn auch ästhetisch
01:00:58 Müsste er einen Schlecken-Asyl finden oder hätte er eher Ehrfurcht? Fabian.
01:01:07 Was sagst du zu diesem Tier? Sieht auch aus wie das süße Früchtchen. Ja, eine gewisse Ähnlichkeit. Sieht besonders aus. Weil Enkel, äh Quatsch, Enkel Janik, was meinst du dazu? Ja, selbstverständlich. Die Erdbeerschnecke, du. Ja. Komplett Erdbeer. Ja, sieht cool aus. Was alles gibt, oder? Habe ich noch nie im Leben gesehen. Nicht mal im Indischen Ozean. Nicht mal im Indischen Ozean.
01:01:32 Passend zum Jubiläum. Ich war auch noch nie tauchen, muss ich dazu sagen. Schnorcheln, ja, aber tauchen kann ich nicht. Auf YouTube bin ich noch geschrieben, eure Streams sind super. Da kommt man abends so schön zur Ruhe beim Zuhören. Den Channel verfolge ich nun schon seit acht Jahren. Ihr macht das ganz toll. Dankeschön. Ja, super. Das freut uns sehr. Das freut uns total. Das soll es auch sein. Entspannend.
01:01:56 Und mal ein bisschen abschalten von dieser manchmal etwas merkwürdigen Welt. Aber sie ist ja nicht nur merkwürdig. Und wir machen hier das Positive. Schanikl, sicher schaut Oma von oben uns allen zu. Chris Block hat einen Einwurf. Chris Block sagt, Sterntale. Sterntale. Vielleicht gibt es ja noch ein Rate.
01:02:18 Raiders kommt, Riders on the Storm. Das ist ja was für Shaniquil dann. Riders on the Storm kann man dann ja zusammen singen. Und wer hat es erfunden?
01:02:28 Riederakete. Aber der Song kommt eigentlich von den Doors. Genau. Janickel. Sicher schaut Oma von oben uns allen zu und liest mit Herz, auch wenn sie nicht mehr persönlich da sein kann. Glückwunsch allen, die die Märcheninsel so lange am Laufen gehalten und uns alle erfreut haben. Danke, dass ihr das so lieb alles weiterführt. Von A nach B liest grandios. Vielen Dank. Herzlichen Glückwunsch zum Zehnjährigen.
01:02:55 Und da hat es auch was Schönes gebastelt. Zehn Jahre Märcheninsel. Zehn Jahre. Unglaublich. Der Yannick, ja noch ein Junge damals. Der Fabian. Jetzt ist der Fabian ungefähr zwei Meter größer als ich. Ich habe den Eindruck, der wächst immer noch, der Fabian. Der Yannick ist natürlich auch größer als ich.
01:03:26 Um...
01:03:28 Die Hede nicht. Die Hede nicht, nein. Ali von Enten, ihr Lieben, schön, dass ihr und wir alle heute zum 10-jährigen Jubiläum zusammengekommen sind. Wie schnell die Zeit vergeht. Ich habe damals die ersten Male zur Corona-Zeit eingeschaltet und bin gerne geblieben. Die Märcheninsel hat mich immer begleitet an guten Tagen und wenn es einmal nicht so gut ging. Ich erinnere mich auch gerne an die Spezialstreams zu Halloween.
Erinnerungen an Halma und die Märcheninsel
01:03:5601:03:56 Oder den Silvester-Stream mit Fabian, wo beide Halma gespielt haben. Hat sie eigentlich dann gewonnen gegen dich? Ich habe nicht gewonnen. Du hast nicht gewonnen? Ja, das war wirklich eines der Lieblingsspiele von Marmeladenoma. Wir haben ja auch bis zuletzt immer Halma gespielt. Und die Oma hat tatsächlich oft gegen mich gewonnen. Also Rekord ist, glaube ich, ein Zug vor ihr. Tatsächlich? Ja.
01:04:23 Da unten steht das Halma übrigens noch. Nee, das steht da, das Halma. Weil ich habe es nämlich auch versprochen, dass ich mal wieder Halma spiele mit der Ute und mit der Kami. Vielleicht sind sie heute dabei. Und vielleicht spiele ich auch mal mit dem Fabian Halma. Doch, Silvester-Stream.
01:04:45 Und ich bin mir auch ganz sicher, dass Marmeladenoma von irgendwo zuschaut und stolz auf euch ist. Dank, dass ihr die Märcheninsel weiter mit Leben füllt und ein riesiges Danke an Janik, dass er die Märcheninsel damals erfunden hat. Lasst uns feiern wie die Bremer Stadtmusikanten mit der Marmeladenoma im Herzen. Da haben wir sie, die Bremer Stadtmusikanten. Hat übrigens der Fabian, der Oma, mal mitgebracht. Ich kann mich noch gut erinnern.
Persönliche Geschichten und Gartenbeobachtungen
01:05:1201:05:12 Ich bin dann kürzer auch in Bremen beruflich. Päs, mein Kind findet A nach B, hat eine wunderschöne Vorlesestimme. Das stimmt. Dankeschön. Wirklich. Er hat mitgelauscht beim Märchen. Und da kommt noch ein Bild von den Bremer Stadtmusikanten. Kann ich auch mal wieder vorlesen, wenn ihr das wollt.
01:05:35 Wolkenhuhn schreibt, es ist so schön hier mit euch, so eine liebe und fröhliche Jubiläumsfeier. Ja, Dankeschön.
01:05:43 Ich habe immer so lieb von dir, die tollen Päckchen, dass du immer so toll mitdenkst und so tolle Einfälle auch. Theresa hat uns ja auch ein Päckchen geschickt. Wir werden immer sehr verwöhnt von euch. Ja, seid so lieb. Von Chris Block aber auch. Der Chris Block auch, ganz genau. Der hat ja auch ein tolles Päckchen geschickt. Wir erwarten natürlich keine Päckchen von euch, aber wir freuen uns über...
01:06:06 Die Anerkennung auch und über diese liebevollen Sachen. Um das Miteinander ein. Ja, ganz genau. Dass man sich hier trifft, dass man lacht, dass man Spaß miteinander hat. Ganz genau. Ja, und auch mal traurige Sachen spricht natürlich, so wie das Leben eben ist. Beder Tiger, schick doch einen Kater. Der sieht ja aus wie aus einem Märchenfilm. Ein tolles Tier.
Unveröffentlichtes Video von Marmeladenoma in Ettlingen
01:06:3201:06:32 Das sieht ja schon wirklich krass aus. Und da ist einer der sieben Raben noch in Rabengestalt. Und da bricht sich ein Pflänzchen durch das Pflaster Bahn. Der Janik kann da auch was an Erinnerungen. Die Oma hat doch immer gesagt, ach, die Pflänzchen, die sich durch das Pflaster mühchen. Genau. Ja, ja.
01:07:01 Und da sind noch viele andere Pflanzen. Das hier zum Beispiel ist auch eine schöne Pflanze, die ich nicht benennen kann. Denn wie gesagt, ich gehe mich da nicht aus. Wir haben ja einen kleinen Garten.
01:07:13 Da wächst alles mögliche. Gänseblümchen, Löwenzahn, Giersch. Also wer einen Gierschableger braucht, kann ich gerne. Bei uns melden. Und jetzt kommt noch die Norweger Stute Nana und das Stutfohlen Iduna. Originalmodelle von Schleich aus dem Jahr 2013. Universa Pferde der Woche. Super, dass es auch dabei ist.
01:07:42 Das gehört zum 10-Jährigen natürlich dazu. Die Pferde der Woche. Und jetzt lese ich mal wieder was vor. Und noch ein Wassermarschkorn. Und noch ein Wassermarschkorn. Von Tapir Paprika. Cheers. Jede Rakete hat keinen Team mehr. Nee, Thermoskanne. Leider leer. Die hat die ganze Zeit gequetscht. Deswegen hat immer... Ja, nicht so gezeigt, ich soll die aufmachen. Die quetscht sie nicht mehr, aber die ist eh leer.
01:08:08 Ja, ach ja, Mensch, wir haben ja gesagt, die Marmeladenoma, die hat noch unveröffentlichte Fotos und unveröffentlichte Videos. Aus irgendeinem Grund, Janik hat mich vorhin gefragt, warum habe ich denn ein unveröffentlichtes Video von der Marmeladenoma auf dem Computer? Ich habe sogar zwei Videos von der Oma, da waren wir unterwegs in der Stadt Ettlingen und aus irgendeinem Grund...
01:08:36 Haben wir das nicht veröffentlicht. Wahrscheinlich sollte es jetzt hier zum 10. Jubiläum der Märcheninsel veröffentlicht werden. Und dieses Video kommt jetzt. Jetzt kommt die Marmeladenoma zu euch. Und der Janik hat es geschnitten. Und das Spiel meins ab.
01:08:54 So, jetzt sind wir am Narrenbrunnen angekommen. Auch ein ganz wichtiger Punkt hier in Ettlingen und was es damit auf sich hat, mit diesem Narrenbrunnen, das ist... Das lese ich dir vor. Ja, wie meine Ladenoma. Aber an einem kühleren Ort. Und an einem stilleren Ort. Ganz schön war es los hier in der kleinen Stadt Ettlingen. 40.000 Einwohner ungefähr, übrigens sehr sehenswert. Und jetzt geht es in den Stadtgarten vielleicht zum Vorlesen. Oh ja, das machen wir. Genau. Gut.
01:09:22 Und jetzt sind wir im Ettlinger Rosengarten angekommen. Ein wunderschöner Ort und sehr kühl und riesenhafte Bäume. Und hier werdet ihr euch die Sage vom Schweinekrieg vorlesen.
01:09:36 Vor langer, langer Zeit zogen sich die Bürger zu Ettlingen den Zorn der Nonnen von Frauenalp auf sich. Der Grund war kein geringer als der, dass sich die Ettlinger ertreistet hatten, einen großen Schweinehoben direkt neben dem Kloster zu errichten. Von nun an stank es zwar nicht bis zum Himmel, aber so doch bissen die Nasen der Nonnen, die das Kloster bewohnten.
01:10:01 Der Gestank war so fürchterlich, dass die Nonnen sogar in ihren Gebeten gestört wurden. Weder frumme Worte noch eindringliche Bitten, den Schweinekorgen abzureißen, verpfingen bei den Etlinger Bürgern. Denn so viel Geld, um den Abriss und den Umzug der Schweine zu finanzieren, sei nicht vorhanden, so wurde den Nonnen mitgeteilt. So brannten die Klosterfrauen in einer weniger fromen Nacht den Schweinekorgen ab,
01:10:29 um dem Gestank ein Ende zu bereiten. Angeführt von zwölf Ratsherren der Stadt Ettlingen, marschierte das Ettlinger Volk zum Kloster Frauenalp. Dort angekommen, warfen sie die Fackeln auf das Kloster und bald brannte das prächtige Gebäude Lichterloh. Den Nonnen, in dem es gelang ist mit Mühe und Not die Flucht. Und so war es nur eine Frage der Zeit, wie sie sich im Stande sahen, sich bei den Landesherren zu beklagen.
01:10:59 Die Ebtissin und die Nonnen erhielten Recht. Der Kaiser verurteilte die Zwölfratzer Herren zum Tode durch das Schwert und schenkte als Ausgleich für das zerstörte Gebäude dem Kloster einen Teil der Ettlinger Waldungen. Außerdem verfügte er, dass der Lauerturm, der auf dem Wappen der Stadt Ettlingen zu sehen ist, von nun an auf dem Kopf stehen musste. So sollte jeder sehen, welcher Schmach die Ettlinger über ihre Stadt gebracht hatten.
01:11:28 Von den zwölf beurteilten Ratsherren sollten jedoch nur elf hingerichtet werden. Denn als der Kaiser seinen Hofnarrn nach der elften Hinrichtung fragte, was er denn eigentlich vom Köpfen halte, sagte er danach offen und ehrlich, nun vom Köpfen halte ich nicht viel. Es gefiel mir besser, Pflanzen zu köpfen, haben diese doch die Gaben, einfach nachzuwachsen.
01:11:55 So begnadigt der Kaiser den 12. Ratsherrn. Die Bürger der Stadt Ettlingen setzen dem Narren dafür zum Dank ein Denkmal, das noch heute vor dem Schloss zu sehen ist, den weithin bekannten Narrenbrunnen.
01:12:15 Die Marmeladenoma, wie sie damals unterwegs war in Ettlingen und ist ein glücklicher Zufall, dass wir dieses Video entdeckt haben. Und es gibt auch ein weiteres Video von der Marmeladenoma, das werden wir später zu einem anderen Zeitpunkt noch zeigen. Chris Block hat ja geschrieben, bitte unbedingt hochladen auf YouTube. Also meine Idee wäre ja, dass wir das gesamte Video dann hochladen, denn das gehört alles zusammen. Der Janik hat es zurechtgeschnitten, was hat er weggemacht davor?
01:12:43 Die Oma hat sich versprochen, der von A nach B hat sich versprochen und deswegen haben wir das ein bisschen noch gecuttet. Ich fand es eigentlich ganz witzig. Vielleicht machen wir dann später bei YouTube das Original, Behind the Scenes, denn manchmal geht ja auch was schief und das macht dann auch Spaß. Und jetzt machen wir wieder eine Fragerunde. Die HEDERAKETE kann vielleicht mal noch ein paar Sachen vornießen, die hier stehen. Ich muss aber meine Brille immer absetzen, weil ich keine Lesebrille habe hier.
01:13:11 Da schreibt der Chris Bloch, gute Idee. Ja. Das ganze Video sagt an Fanny Aquila. Ja. Und dann kommt auch noch, ja, gerne das Originalvideo. Ich finde das auch mal witzig. Es war für mich wunderbar, die Oma wieder zu sehen auf dem Video. Und wenn man sich sowas dann anschaut, denkt man, ach, die Oma ist doch eigentlich noch da.
01:13:37 Und wenn ich dann runterkomme hier in die Wohnung, bin ich immer wieder etwas sehr irritiert und zerknirscht. Aber sie ist irgendwie doch da, die Marmeladenoma. Sie lebt auf jeden Fall weiter in ihren Geschichten. Und wir haben ja hunderte von Videos aufgenommen. Bei vielen war ich dann auch dabei. Der Janik, der war natürlich immer dabei. Und ganz oft war auch der Fabian dabei. Und die jede Rakete.
Tierische Bewunderer und Gartenfragen
01:14:0301:14:03 Mino. Ich habe mal ein etwas anderes Tier zum Jubiläum. Vor vier Wochen kam im Gartenmarkt, in dem ich arbeite, ein 8 cm großer blinder Passagier aus Florida mitgeliefert. Er hat allen Widrigkeiten wie Reise und Minusgraden getrotzt. Und nun hat er bei mir ein 80 Liter großes Terrarium bekommen, in dem er alt werden kann. Was für ein Kämpfer. Einen Namen hat er auch bekommen. Herbert.
01:14:32 Wo ist denn Herbert? Ich hätte es gern Foto gesehen. Aber sieht man nicht? Nee. Jetzt habe ich gedacht, oh, jetzt bin ich mal gespannt, wie der aussieht, der Herbert. Und was ist Herbert? Man weiß ja nicht, was ist. Nee, 80 Liter großes Terrarium. Das muss ein größeres Tier sein. Größerer Herbert? Nein, 8 cm groß. Das ist erstaunlich. Und 8 cm groß. Herbert, ich bin beeindruckt. Aber ich hätte gerne ein Foto von dir, Herbert.
01:15:00 Denn das muss, ach, das ist eine Heuschrecke oder sowas. Da ist eine Heuschrecke zu sehen, da unten. Aber als Emoji. Nun, wir wissen es nicht. Scharnickel, Bilder von der Ostsee bei Usedom. Das scheint ja wirklich deine Lieblingsinsel zu sein. Oder die Ostsee überhaupt. Von Berlin auch gut erreichbar.
01:15:26 Ich werde auch gern mal, aber das ist hier von Ettling unglaublich weit. Schaut euch das mal an. Fantastisch. Ich liebe ja das Meer. Die Marmeladenoma war, also noch meine Mama war, zusammen mit ihrem Ehemann und meinen Brüdern, oft auf der Insel Föhr, kann man natürlich nicht vergleichen. Das ist in der Nordsee, aber auch sehr, sehr schön.
01:15:50 Und Usedom Rügen fehlt mir tatsächlich noch in der Sammlung. Da war ich noch nie in meinem Leben. Dafür war ich in Mumbai. Blauau gesagt, es ist heute wieder so schön und vertraut, wie immer. Das Tier von Mino, das sieht aus.
01:16:12 Wie ein Tausendfüßler oder sowas. Sieht auf jeden Fall gefährlich aus. Will ich nicht im Nacken haben. Wir fragen mal unsere Schneckenfüßler. Er als Botaniker. Er hat ja Botanik studiert. Die würde ich auch nicht zu nahe kommen wollen. Chris Block schreibt, schönes Tier. Da sitzt er. Zeige ich. Da. Ist aber klein. Für das große Terrarium. 80 Liter.
01:16:40 Für 8 cm.
01:16:44 Kleinriese schreibt, auf Föhr war ich auch schon. Ja, da gibt es ja viele kleine Dörfer, Wieg auf Föhr zum Beispiel. Oder was gibt es da noch? Wir waren da ja auch schon. Der Janik war da auch schon. Wir haben da zusammen Sandburgen gebaut. Und wir haben eine Technik entwickelt damals, die dort die Küste auf Jahrzehnte verändert hat. Denn eine Sandburg blieb tatsächlich stehen. Wir haben da mit Algen gearbeitet und sowas.
01:17:13 Und das war sehr eindrucksvoll. An Fanny Aquila schreibt, dass Fabi eigentlich nur Schnecken kennt. Deswegen kann er das gut auch nichts sagen. Er hat Schneckenbotanik studiert. Ali von Enten schreibt, ich wäre geflüchtet, wenn ich dir begegnet wäre. Bei dem Tier, bei dem Tausendfüßler? Ja. Ja, da hätte ich vielleicht auch Problemchen bekommen. Ich hatte ja mal ein Skorpion im Zimmer. Das war...
01:17:40 In Thailand. Da haben wir in einer Hütte übernachtet. Und es war ein rosa-roter Skorpion. Ich hätte mir sagen lassen, die dunklen sind gefährlicher. Aber ich fand es trotzdem etwas unheimlich. Wir haben dieses Tier dann evakuiert. Wir haben einen Plastikeimer drauf gemacht, ein Stück Pappkarton runter und haben ihn dann rausgeschmissen. Nächsten Morgen war er wieder da. Samuel Elias.
01:18:04 Irgendwie endet mich das Märchen gerade an die Folge My Little Pony mit der Buntapfelmarmelade. Keine Ahnung wieso. Wahrscheinlich dieses Apfelmärchen, Apfelbaumärchen mit den goldenen Äpfeln.
01:18:19 Hier wurden noch zwei süße Früchchen verschenkt. Einmal von Sir Borrito. Vielen Dank. Und von Sofa. Vielen Dank, Sofa. Es kommen unheimlich viele Nachrichten rein. Wir können jetzt leider nicht alle vorlesen. Aber wir haben die eine oder andere schon einen schönen guten Abend zusammen, sagt Stamina. Wir, eine junge Familie aus Karlsruhe. Das ist in der Nähe von Ettlingen.
01:18:45 haben einen Sohn namens Elias. Er ist gerade vier. Wir lesen ihm jeden Abend seine Geschichten vor. Ich finde das sehr wichtig und schön und ohne möchte er auch nicht mehr. Bald wollen wir mit ihm die schönen Wiederholungen mit der Marmeladenoma zeigen und natürlich auch mal live, wenn von A nach B mit seiner beruhigenden Stimme erzielt und liest. Gestern waren wir in Lidolsheim bei der Kartbahn.
01:19:14 Dort hat ein Trabi Oldtimerfest stattgefunden. Es war sehr schön. Trabis sind Elias heilig, da Opa sein Ein und Alles auch einen besitzt. Schönen Abend noch, wir schauen fleißig zu. Und hier ist der Sandmann. Den kennen wir alle. Wir waren ja übrigens mal beim Sandmännchen. Der Janik, der Fabian, Marmeladenoma und ich. Da hatte die Marmeladenoma einen Auftritt bei Kika.
01:19:44 Und ich bin ja im Westen aufgewachsen, wir hatten einen anderen Sandmann und da hat die Stimme der Hans Klarin gesprochen. Kennt ihr den noch, Hans Klarin? Nun, liebe Kinder, gib Weihnacht, ich habe etwas mitgebracht. Und der hat dann später auch bei Pipi Langstrumpf mitgespielt, der Hans Klarin. Er hat einen der Gauner gespielt, die immer den goldenen Schatz von der Pipi Langstrumpf klauen wollten. Und hier kommt der Trabi.
01:20:11 Da kann man sogar drauf putzeln. Ach, nee. Das ist ja witzig.
01:20:18 Ich musste in die Kamera gucken. Ich bin geblendet immerhin. Okay, cool. Also ich habe auch viele Trabis noch gesehen. Wir hatten ja Verwandte in der DDR. Und als ganz, ganz junger Mensch war ich auch in Dresden, wo unsere Verwandten gelebt haben. Und die HEDE-Rakete hatte auch Verwandte in der DDR. Viele von euch kennen die DDR gar nicht mehr.
01:20:41 Denn seit 1989 ist es ja wieder ein Staat. Man muss auch sagen, wir sind oft über die Grenze gefahren und jedes Mal an der Grenze wurde unser komplettes Auto auseinandergebaut. Das hat mich als Kind immer sehr verunsichert. Ja, als Kind muss man da. Ja. Also ich bin damals mit großem Interesse darüber gefahren in DDR, denn normalerweise durfte man als Westbürger da nicht hingehen, nur wenn man Verwandte hatte.
01:21:09 Aber die Verwandten aus Dresden, die sind dann... Kommt hier, Scharnickel schreibt 1990 lieber von A nach B. Das sieht man mal wieder, als ich geschichtsvergessen bin. Und das du auch. 1989 war das tatsächlich noch nicht. Scharnickel, vielen lieben Dank.
01:21:27 Da hat es dann schon so angeklungen, 1989. Nein, 1989, erinnere mich. Entschuldigung. Klein Susi schreibt noch, dass Hans Clarin auch die Stimme von Pumuckl war. Ja, stimmt. Hans Clarin, die Stimme von Pumuckl. Kannst du den auch imitieren? Also kann ich imitieren, aber dann kann ich das nächste Mal nicht live lesen, weil
01:21:54 Da macht man sich die Stimme kaputt. Und Hans Klarin hatte damals wirklich anschließend eine andere Stimme durch diese Pumuckl-Serien. Das ist kein Witz. Der hatte wirklich große Probleme. Echt? Ja, ja. Mausberg schreibt, dass sie in der DDR geboren worden ist. Da muss ich wieder ansetzen, dass ich Fabian hier im Hintergrund sehen kann. Und die Hederakete, die wurde in Schwaben geboren? Ja, in Nagold.
01:22:20 Und ich wurde, man mag es kaum glauben, in Bayern geboren.
01:22:25 Man hört nichts mehr am Dialekt. Aber du konntest bayerisch. Ja, als Kind habe ich bayerisch gesprochen. Aber als ich drei Jahre alt war, da sind meine Eltern, die Marmeladenoma, mein Papa, meine zwei Brüder und ich wieder zurück nach Karlsruhe gezogen, denn meine Eltern kommen ja aus Karlsruhe. Es war nur vorübergehend, dass wir da gewohnt haben. Steht auch drin hier im Buch von der Marmeladenoma. Es war eine tolle Zeit für die Marmeladenoma in Augsburg.
01:22:54 An Fani, nochmal einen wundervollen Abend an euch alle. Ihr macht das wirklich wundervoll, die Märcheninsel. Herzlichen. Marmeladen-Oma wäre wirklich sehr stolz auf euch, da bin ich mir sicher. Sie ist trotzdem jetzt zwischen uns und lauscht freudig der Märchenstunde und umarmt euch im Geiste. Ja, ich umarm die Oma auch oft im Geiste.
01:23:18 Anweisende ich euch nun drei Fotos von einer großen Fotosession, die ich vor einer Woche hier hatte in der Nachbarschaft. Zur Schau dafür stand Zierkirschen. Diese blühen jedes Jahr bei uns Mitte, Ende April und strahlen dabei in einem so wundervollen Rosa, da kann ich nicht widerstehen und muss dann jedes Mal Fotos davon machen. Begleitet dabei hat mich eine wundervolle Person, nämlich der liebe Sofa, der mich mental dabei unterstützt hat.
01:23:46 Wir sind nun drei von den über 500 Fotos, die ich an dem Tag gemacht habe. Hoffentlich gefallen sie euch. Ihr habt ja, glaube ich, auch ein gutes Auge für sowas und mögt Fotografien. Ja, besonders der Janik, der sitzt ja immer hinter der Kamera. Der hat auch viele Fotos gemacht. Eine Zierkirsche.
01:24:06 Wir haben auch Kirschen im Garten. Wow, sie sehen wirklich toll aus. Aber die sehen anders aus. Die sehen viel schöner aus. Dafür schmecken unsere Waschen nicht besser. Aber unsere sind nicht sauer. Wir haben Sauerkirschen. Die wachsen am Gartensaunen allerdings.
01:24:24 Sof hat auch noch einen guten Vorschlag. Das nächste Märchen in Bayerisch vorlesen. Da muss ich passen, ich kann kein Bayerisch mehr. Aber ich habe noch meine Lederhose tatsächlich von früher, als Dreijähriger, aber die kann ich allenfalls noch als Mütze benutzen. Vielleicht mache ich das mal, wenn ich gut drauf bin. Ja, der Sprudelatom hat auch was geschickt. Und zwar...
01:24:52 Ich kann es aber, da ist kein Ton. Du musst laut machen. Nochmal? Du musst an der Seite lauter stellen. Oh, bin ich ein dummer Lenker? Die Rakete, die ist technisch versierter als ich. Ihr wisst ja, ich bin eher der musische Typ. Nochmal von vorne. Sprudelatom. Habe ich auch schon oft gehört, den Namen. Jetzt ist es extrem laut. Achtung, one more time.
01:25:16 du musst noch drauf drücken ok links unten sie nichts wieder rakete gleich haben muss ich habe es gleich jetzt so bei uns bei den kling ist er weiß sohn sohn janik hilf uns bitte
01:25:39 Wir haben das jetzt gleich. Zwei Jahre später. Sprudelatom schickt ein Video. Es hat sich hoffentlich nicht atomisiert. Es rückt sich irgendwie nicht abspüren. Oh, das ist jetzt aber schade.
01:25:54 Warum lässt sich's nicht abspielen? Vielleicht nochmal raus und nochmal reinnehmen. Dann verlieren wir, glaube ich, den Chatfilter auf. Mal die Seite neu laden, sagt Man in Black. Kein Stress, mach ins Morgue hinein, wir sind tiefenentspannt.
01:26:14 Ihr dürft so lange nochmal andere Fragen stellen. Angelsasser, Gießen kenne ich auch ganz gut. Das ist nicht allzu weit von Marburg. Ja, Gießen kenne ich auch gut. Guten Abend, Janik. Guten Abend, Fabian. Guten Abend von A nach B und guten Abend, jede Rakete. Ich weiß nicht, ob ihr euch noch an dieses Gesicht erinnern könnt.
01:26:38 Ich bin das Spielekind und habe zwei, drei Videos für die Marmelago Mauskogluge für ihr Geburtstag. Ich weiß nicht, ob ihr euch noch dreien erinnert. Jedenfalls war ich ja schon eine sehr lange Zeit nicht mehr. Hätten es gar private Gründe, weswegen ich mich von allgemein Social Media erst mal besser interessiert habe. Jedoch ist es mir nicht entgangen, dass die Marmelago Mauskogluge jetzt an einem anderen Ort ist. Aber, wie wir alle wissen,
01:27:07 ist sie immer noch in unseren Herzen und feiert mit uns das 10-jährige Jubiläum. Doch heute schütte ich nicht mein Herz aus, sondern Freude, Positivität, viel Liebe für das 10-jährige Jubiläum der Marmeladenoma und der Märcheninsel. Ich wünsche alles Gute, einen schönen Abend und ganz viel Liebe und lieben Grüße an alle. Tschüss!
01:27:34 Vielen Dank, Sprudelatom. Das freut uns sehr. Ja, der Name war aber noch gleich ein Begriff. Sprudelatom, schön, dass du wieder dabei bist. Das freut uns sehr. Das ist wirklich ganz, ganz lieb von dir. Mit deinem Video. Soja-Chan, mit einem Zierkirschenbaum kann ich auch dienen. An dem komme ich bei der Arbeit vorbei. Mittlerweile sind die Blüten alle weg und der Baum ist grün. Krass.
01:28:03 Bei uns blühen die Kirschen noch nicht mal. Das ist mein Sauertürschchen. Bei euch im tiefen Süden wahrscheinlich anders. Wir sind ja hier nicht im tiefen Süden, sondern im Alpen. Aber hier blühen sie auch. Aber nicht bei uns. Unser ist ein Spätblüher. Die Hochlagen. Hier ein Schnubberlebild. Das ist Kater Benni. Er lässt sich gerne zudecken. Oh, ist das süß. Das ist gut.
01:28:32 Der ist ja goldig. Schnubberle. Benni, Schnubberle. Ja, und dieser Benni, der gefällt mir auch gut. Wir hatten ja früher eine Katze, die hieß Schnubberle. Ich glaube, Schnubberle kommt sogar hier im Buch von der Marmeladenoma. Wir hatten ja einen richtigen Zoo, als ich ein Kind war. Wir hatten unglaublich viele Tiere. Hund, Katze, Schildkröten, Wasserschildkröte, Vögel hatten wir.
01:29:00 Wir hatten Hasen, wir hatten Meerschweinchen und ich hatte damals 20 Mäuse. Hat die Marmeladenoma erlaubt. Mein Papa hat sich nicht so gefreut, aber das Kind von A nach B durfte 20 Mäuse besitzen. Das finde ich cool.
Märchenvorlesung und Lebensgeschichte
01:29:1901:29:19 Und jetzt würde ich vorschlagen, wir haben jetzt schon, ach du lieber, 21.30 Uhr, vielleicht noch was anderes und dann machen wir wieder eine Frage. Wir haben Zeit. Ganz genau. Jetzt will ich euch, apropos Schnubberle, eine Geschichte vorlesen aus Marmeladenomas Lebensgeschichte. Mein Leben ist ein Märchen. Ja, und jetzt glaube ich, die Seite 19 hatte ich mir ausgesucht.
01:29:48 Das Buch wird ja nie ganz vorgelesen, es sind auch viele, viele Geschichten drin für die, die sich dafür interessieren. Aber es sind nicht mehr viele Bücher da, habe ich mir sagen lassen. Aber ich lese euch jetzt ein Kapitel daraus vor aus der Geschichte der Marmeladenoma, als sie noch ein Kind war.
01:30:09 In meiner Erinnerung ist die Zeit, als meine Mutter noch lebte, von Licht durchflutet. Ein immerwährender Sommer oder ein stetiger Frühling. Hier auf den Wiesen an der Alb, dem Flüsschen, das sich durch unseren Stadtteil Grünwinkel schlängelt, war alles vollkommen. Hier war das Glück zu Hause.
01:30:31 Oft war ich am Waschtag bei den Frauen und älteren Mädchen des Dorfes am Fluss, sah ihnen zu, wie sie gemeinsam die Wäsche wuschen, sich dabei Geschichten erzählten, Neuigkeiten austauschten und scherzten. Wir Kinder spielten gerne auch Fangen oder Verstecken oder trauten uns gar mit unseren großen Brüdern in der nahen Wald, wo wir Tannenzapfen sammelten oder Blumen pflückten, die am Wegrand wuchsen.
01:31:00 Am späten Nachmittag kamen die Pferde der Brauerei Sinne. Die Pferdeknechte saßen mit blusem Oberkörper und hochgekrempelten Hosenbeinen auf den schönen, schweren Pferden und ritten an das Ufer der Alb. Dort an der Schwämme, die sich neben der Brücke des Flusses befand, tummelten sich gerne die Enten, und die Fische wärmten sich im flachen Wasser.
01:31:24 die geule wurden zunächst eingeseift und dann gestriegelt danach schwangen sich die männer wieder auf die rücken der pferde und ritten mit ihnen immer tiefer in den fluß bis hin zum gaulsloch das so tief war daß die pferde dort schwimmen konnten
01:31:42 manchmal durfte das hermenle der kleine bruder vor einem der männer sitzend mitreiten schließlich kamen die männer mit den tieren zurück ans ufer ein unvergeßlicher anblick wie sie gemeinsam in die langsam sinkende abendsonne ritten dann war es höchste zeit für uns nach hause zu gehen unser kater peterle der uns oft begleitete stolzierte mit aufgestelltem schwanz vor uns hier
01:32:11 Die zwei Brüder zogen den Leiterwagen, der mit Spielsachen, einer Decke und unseren Trinkflaschen mit Essigwasser gefüllt war. Und nach einer Weile nahm Erwin seinen kleinen, todmüden kleinen Bruder Hermann auf den Rücken. Ich wandelte langsam hinterher, umhüllt von einem Märchentraum.
01:32:33 Oben von der Anhöhe erklang Vaters Ruf, »Erwin, Karl-Heinz, Helgele, Hermenle, heimkommen!« Auf dem großen Tisch warteten Schüsseln mit Dickmilch, die Mutter selbst hergestellt hatte, und die wir mit Zucker, Zimt und Brotwürfeln vermengt hungrig verspeisten. Das Hermenle schlief danach auf Mutters Schoß ein, meist brachte ihn dann meine große Schwester Rösle zu Bett.
01:33:01 Am Tisch hörte jeder seinen angestammten Platz. Bei jedem Essen saß ich an der Schmalseite des Tisches, Vater an der langen Vorderseite. Ich umerklammerte seine rechte Hand. Er mußte mit der Linken essen, was er stets geduldig tat.
01:33:20 Die Samstagabende an unserem Tisch sind mir unvergesslich. Wir lachten gemeinsam, spielten, musizierten. Mein Vater und die großen Geschwister diskutierten auch. Wir Kleinen saßen dann mit großen Augen dabei, während sich unsere Katzen auf der Eckbank reckten. Mutter saß meist da, eine Handarbeit auf dem Schoß, lächelte still und war glücklich.
01:33:48 Eines Abends blieb der Ruf meines Vaters aus. Hermenle und ich waren allein auf der Wiese unterwegs gewesen und insgeheim beschlich mich eine dunkle Vorahnung. Mutter war in der letzten Zeit immer stiller geworden. Sie habe eine Krankheit, hörte ich von Nachbarn. Mein Vater bestätigte uns Kindern schließlich, dass es nicht gut um Mutters Gesundheit bestellt sei. Ja, dass sie vielleicht bald sterben müsse.
01:34:19 Vater erklärt uns Kindern diesen Umstand mit behutsamen Worten und der Verstand ist, uns liebevoll auf das Unvermeidliche vorzubereiten. Vater hatte also nicht gerufen an diesem Abend. Auch auf dem Hügel stand er nicht wie sonst. Eine innere Unruhe erfasste mich. Ich nahm meinen kleinen Bruder an der Hand und wir beschleunigten unsere Schritte.
01:34:44 Im Haus, da war es sonderbar ruhig. Ich erblickte meine Mutter. Sie lag blass in ihrem Bett, das schon lange im Wohnzimmer stand. Vata saß bei ihr und unterhielt sich in leisem Ton mit ihr. Auch meine großen Brüder und auch Friedel und Rösle waren da. Als uns Rösle erblickte, ging sie auf uns zu und führte Hermändle und mich in die Küche, wo sie uns ein Abendessen zubereitete.
01:35:12 Warum aßen die anderen nicht mit, dachte ich, war aber nicht in der Lage, meine große Schwester dies zu fragen. Schließlich brachte uns Rösle nach oben zu Bett. Vater las uns heute kein Märchen vor. Wieder war es Rösle, die sich um uns Kleinen kümmerte. Sie saß in unseren Betten und sang leise ein beruhigendes Lied, bis wir eingeschlafen waren.
01:35:39 Als ich am nächsten Morgen erwachte, überfiel mich die ungewohnte Stille, die unser Haus erfüllte. Schließlich drang dumpfes Weinen an meine Uhren, das aus dem Wohnzimmer zu kommen schien. Herr Männle schlüpfte zu mir ins Bett. Er klammerte sich an mich. Auch er weinte nun.
01:35:59 Nach unbestimmter, bleierner Zeit hörten wir schließlich Schritte. Rösle öffnete bedrückt die Tür zu unserem Kinderzimmer. Sie nahm ihren kleinen Bruder auf den Arm. Ich folgte den beiden in meinem langen weißen Nachthemd ins Wohnzimmer. Da waren Vater und meine anderen Geschwister. Sie saßen schweigend da. Vor ihnen auf dem Bett, da lag meine Mama und rührte sich nicht. Sie lag da, als würde sie schlafen.
01:36:29 Als Vater mich erblickte, breitete er die Arme aus, und ich setzte mich still auf seinen Schoß. »Deine Mutter ist von uns gegangen. Sie ist im Himmel. Dort geht es ihr gut«, sagte er. Ich entgegnete nichts. Ich war wie in einem grauen Traum gefangen. Dennoch hatte ich nicht das Gefühl, dass meine Mama fort war.
01:36:54 Was der Tod in seiner Konsequenz bedeutet, konnte ich in meiner kindlichen Naivität nicht begreifen. Erst als mir später die Endgültigkeit des Abschieds bewusst wurde, überfiel mich Kummer und Trauer. In diesem Augenblick jedoch lag meine Mama da, als würde sie schlafen, einen tiefen Schlaf, aus dem sie wieder erwachen würde, wie ich mir vorstellte.
01:37:19 lag mama nicht da wie schnewittchen ihre haut weiß wie schnee und schön insgeheim hoffte ich jemand würde sie wach küssen und alles wäre wieder gut
01:37:31 Ich kam auf die Idee, die Kinder aus meiner Nachbarschaft bei unserer Terrassentür zu führen. Hinter der Glasscheibe lag sie, meine Mama, drei Tage lang. Seht nur, sagte ich zu den Kindern, die ergriffen meine entschlafende Mutter betrachteten, sieht sie nicht aus wie Schneewittchen.
01:37:53 Sie wurde nicht wachgeküsst. Der Trauerzug durch Grünwinkel war beeindruckend. Meine Mutter war sehr beliebt gewesen. Und nun wollten ihr die vielen Verwandten, ihre Nachbarn und Freundinnen die letzte Ehre erweisen. Meine liebe Mutter, sie wurde nur 42 Jahre alt. Ja, das war ein Kapitel.
Bewahrung des Erbes der Marmeladenoma
01:38:1801:38:18 Aus der Lebensgeschichte meiner Mutter, der Marmeladenoma. Wir haben das Buch ja zusammengeschrieben. Meine Mutter hat ihre ganzen vielen Geschichten ja handschriftlich aufgeschrieben. Und wir haben das dann zusammen noch ein bisschen...
01:38:36 gekürzt, auch teilweise Sachen dazu gemacht, aber alles ist authentisch, alles ist so geschehen. Und die Marmeladenoma ist ja eine der letzten Zeitzeugen. 94 Jahre alt wurde ja die liebe Marmeladenoma. Ich kann mich noch sehr, sehr gut an die Zeit erinnern, als wir dieses Buch gemeinsam geschrieben haben.
01:38:55 Ich bin froh, dass wir das zusammen gemacht haben. Das ist ein ganz wertvolles Dokument. Und hier beim Aufräumen in der Wohnung, da habe ich ganz, ganz viele andere Geschichten gefunden von der Marmeladenoma. Ich habe da ganze Schubladen vor jetzt. Ich kann es jetzt gar nicht alles zeigen. Und vielleicht ist auch die eine oder andere Geschichte da, die ich dann irgendwann wieder vorlesen werde hier auf der Mäcknetze. Ja, und jetzt kommt eine Fragerunde.
01:39:30 Harlekin ist zwei Monate ein süßes Röchtchen, schreibt Glückwunsch zum Jubiläum. Herzlichen Glückwunsch. Uns auch. Vielen Dank. Und Dankeschön. Mein Tee ist leider leer.
01:39:45 Blauauge, ist so schön draußen, der Garten grün und blüht, ich freue mich so. Ihr habt ja einen riesen Garten, das ist ja der Wahnsinn. Wer darf den mähen? Bei uns macht das der Janik. Ja, schau mal, das ist der Rest. Der Janik kommt gerne mal vorbei. Ja, genau.
01:40:12 Wahnsinn, auch so gepflegt sieht der Garten aus. Davon sind wir weit entfernt. Und da ist auch noch eine Trauerweide im Hintergrund. Die finde ich auch sehr schön. Ich auch. Ich muss immer die Brille absetzen. Ich habe keine Lesebrille. Das heißt ja immer, ich will alles alleine sagen. Ja, das stimmt auch. Komm, Chris Block, sag mir jetzt mal was dazu.
01:40:34 Zu Hause ist das ganz andersrum. Hier darf ich jetzt endlich mal. Das stimmt gar nicht. Ich muss jetzt erst hier wieder gucken. Ich habe ja so schlechte Augen.
01:40:51 Scharnickel schreibt, gut, dass ihr alles noch aufschreiben und veröffentlichen konntet, sehr wertvoll. Ich finde auch jetzt, wo sie nicht mehr da ist, ist so wertvoll, weil man die Sachen angucken kann, man kann die Fotos angucken, man kann die Geschichten lesen und man kann sich an gemeinsame Ereignisse und Momente auch erinnern. Das ist schon sehr wertvoll.
01:41:15 Hier kam noch ein Wassermarsch von Teufelsblümchen rein. Sehr gute Idee. Cheers. Und Itz Labell schreibt, schön, dass ihr Channel weiterführt. Ja, finde ich auch cool. Hey, meine Lieben, ich kann es nicht oft sagen, wie dankbar ich bin für die Märcheninsel und auch diesen Samstag zu erhalten, ob live oder das Replay.
01:41:40 Zehn Jahre lang sind es nun, in denen ihr Liebe und Ruhe und gute Worte verbreitet. Gut, ihr seid eine so wundervolle Runde. Oma fehlt schmerzlich und trotzdem ist in euch und jedem von uns ein Teil von ihr, die es uns mitgegeben hat und nun bei uns im Herzen ist und bleibt. Anach B, danke dir für dein Vorlesen. Es ist, wie es mehrfach gesagt wurde, ein würdiger Vertreter, Nachfolger. Bleibt, wie ihr seid.
01:42:08 Man muss dazu sagen, die Oma lag von A nach B immer in den Ohren, dass er das weiterführt. Und von A nach B war überhaupt nicht geneigt. Wir haben immer gesagt, nee, wir wissen nicht, das macht man nicht. Nein, ich mache das auch tatsächlich sehr gerne. Aber ich habe mal gedacht, nee, die Märcheninsel, das ist die Marmeladenoma. Und der Enkel Janik und der Fabian. Und wir waren eigentlich immer nur im Hintergrund, haben die Oma begleitet. Oder ich war auch als Regisseur mal tätig.
01:42:37 habe die Telefonate geführt, aber eigentlich war die Märcheninsel immer die Marmeladenoma. Sie war das Gesicht der Märcheninsel. Und ersetzen kann natürlich niemand die Marmeladenoma. Jeder Mensch ist unersetzlich, jeder Mensch steht für sich selber. Aber man kann was Schönes, Neues daraus machen in der Tradition der Marmeladenoma-Märcheninsel. Ich muss aber dazu sagen,
01:43:04 dass sie dann immer uns in den Ohren lag. Und ich bin mir sicher, wenn sie es jetzt sieht, sie freut sich total. Ja. Ja, weil das hat sie sich immer gewünscht. Ganz genau. Wie oft hat sie es gesagt, Janike? Sie konnte ja sehr penetrant sein, die Marmeladen-Oma, wenn sie etwas wollte. Da lag die einem in den Ohren. Und ja, jetzt machen wir es weiter. Ja. Ja. Okay.
01:43:33 Der White Angels da möchte wissen, was ist die Geschichte hinter eurem Namen? Was ist die Geschichte hinter unseren Namen? Enkel Janik, was ist die Geschichte hinter deinem Namen? Ja, ich bin der Enkel, der Janik heißt. Der Enkel von der Oma. Fabian, Wahlenkel. Warum bist du der Wahlenkel? Weil ich nicht mit euch verwandelt bin. Aber jetzt bin ich alle vier. Genau.
01:44:01 Also der Fabian und der Janik, die kennen sich seit der Schulzeit. Und die Marmeladenoma hat immer gesagt, der Fabian ist dann der Walenkel. Aber mit H. Und die Hederakete heißt warum Hederakete? Ich heiße Hederakete, weil ich immer sehr dynamisch schnell bin und dann entstand der Spitznamen Hederakete. Und ja, seitdem bin ich die Hederakete.
01:44:27 Von A nach B weiß, was damit gemeint ist. Während er auf der Couch sitzt, hüpft die Hederakete durchs Haus, macht dies, das und jenes und kann kaum still sitzen. Richtig? Fast. Also es klingt jetzt so, als würde ich nichts machen. Das stimmt nicht. Sie ist tatsächlich sehr dynamisch, aber... Tauke lacht auch schon. Ja, ja. Er macht schon ein bisschen was.
01:44:56 glaubt ihr kein was ich mache
01:45:00 Und A nach B heiße ich deswegen, weil wir brauchten ein Pseudonym für mich, weil ich habe ja auch ein paar Videos gemacht, Reisevideos, Vlogs, schon ein paar Jahre her. Ich komme einfach leider zeitlich nicht mehr dazu und da ich immer von A nach B reise und da berichtet habe, kamen wir überein, der Janik und ich, mich von A nach B zu nennen. Natürlich habe ich noch einen richtigen Namen, aber der wird natürlich nicht verraten, klar.
01:45:30 Das ist mein Pseudonym. Mausbär78, ein lieber Gruß von mir auch an euch. Oh, süß. Ist natürlich schwierig, als Katzenmutter den Namen Mausbär zu haben. Das ist gefährlich. Ich hoffe, die Katzen nehmen das nicht beim Wort. Und wenn, dann bitte den Bären und nicht die Maus. Oh, was ist das für ein Tier?
01:46:00 Eine Rassenkatze aus dem fernen Osten, wie ich vermute. Auf jeden Fall schöne Katzenbilder. Federtiger, die wachsen aus einer Mauer, nicht aus dem Boden. Also nicht die Katzen, sondern diese Farne haben wir auch im Garten. Ich liebe ja Farne.
01:46:25 Wir wollen jetzt unsere Fahne durch einen Mammutbaum ersetzen. Also glaubt nicht alles, was ich sage.
01:46:38 Ingo, es tut mir immer noch so sehr weh, denn die Marmeladenoma hatte mir vor einigen Wochen geschrieben und hatte sogar noch ein Autogramm beigelegt. Ich bin so ein Faul und habe es aufgeschoben, ihr zu schreiben, weil ich dachte, ich schreibe eine schöne Osternachricht. Ich bin wütend auf mich selber, dass ich es aufgeschoben habe.
01:46:58 Ingo sei nicht wütend, sei froh, dass dir die Oma noch geschrieben hat. Das ist eine wertvolle Sache. Ich freue mich auch über jedes Schriftstück, was ich hier in der Wohnung finde von der Marmeladenoma.
Positive Lebenseinstellung und Dankbarkeit
01:47:1101:47:11 Und es ist eine wertvolle Sache. Und ja, sei nicht wütend. Freu dich über das, was ist. Wir sagen ja immer, man soll eher nach dem Positiven schauen. Ganz genau. Dass du noch das Autogramm bekommst. Genau. Natürlich hätte man alles immer irgendwie besser machen können. Ich hätte auch ein Halma mehr mit dir spielen können oder einen Spaziergang mehr mit dir machen oder ein Glas Wein mehr mit dir trinken. Hat sie auch gern gemacht, ein Gläschen Rotwein getrunken.
01:47:40 Aber das Leben ist einfach so, wie es ist. Es wird nach vorne gelebt und dann kann man Rückschau halten. Yami, finde es sehr schön, dass ihr die Märcheninsel weiterführt. Das macht ihr so toll. Dankeschön.
01:47:54 Heute habe ich ursprünglich Fotos von meiner Katze gemacht. Als dann die neue Katze von unseren Nachbarn bei uns im Garten vorbeigeschaut hat, habe ich die Gelegenheit natürlich direkt genutzt. Ich bin mir sicher, die Marmeladenoma hätte sich sehr darüber gefreut. Das Bild ist vom Balkon aus entstanden. Das ist eine goldige junge Katze. Die guckt da hoch. Oh, weil ich die kann.
01:48:22 Also ich sehe, ihr seid alle Katzenliebhaber. Okay, Pferde haben auch gehabt. Und eine Schnecke. Ja, mehrere Schnecken.
01:48:32 Juni, Vera Sab, vor etlichen Jahren an Silvester saß einmal ein kleiner Skorpion bei meinen Eltern in der Badewanne. Keine Ahnung, wie der dort hingekommen ist. Es war mitten im Winter in Deutschland. Nach dem ersten Schreck hat meine Mutter ihn mit einem Wasserglas gesichert und bei der Feuerwehr angerufen, die dann einen Gift-Tierexperten vorbeigeschickt hat. Echt? Ja, und hier endet die Geschichte. Es würde mich interessieren, Juni, Vera Sab, was ist denn mit dem Tier passiert?
01:49:02 Würde mich interessieren. Aber sag mal, hättet ihr gewusst, dass man die Feuerwehr anguckt? Ich hätte es nicht gewusst. Doch. Ich glaube dir kein Wort. Mike, ich bin 1984 bei Verwandten in Meißen gewesen. Da war ich auch schon sehr schöne Stadt. Meißner Oblaten habe ich immer gern gegessen. Ich werde die Zeit nie vergessen.
01:49:28 Ja, die würde ich auch gerne essen, die Meißner Oblaten. Aber Hede-Rakete und ich dürfen kein Gluten mehr essen. Jammer schade. Es gibt leider noch keine Alternativen. Wir essen Schokolade. Ja, genau. Ohne Oblaten. Aber Oblaten habe ich auch sehr, sehr gern gegessen. Ein Bild von Teneriffa, Zelda und liebe Grüße an euch. Das ist die Insel, wo der Janusz lebt, der jetzt 95 Jahre alt wurde und du warst auch dort.
01:49:57 Und der Janosch heißt eigentlich gar nicht Janosch, das ist ein Pseudonym. Der heißt eigentlich Fritz Eckart, glaube ich. Und die HEDER-Rakete hätte so gerne ein Bild mit Originalsignatur von Janosch. Aber ich glaube, ich sehr teuer. Ich habe mal gegoogelt. Das wird schwierig. Das wird schwer. Das kostet so ein Bild. Und ein Druck. Das ist ein Druck. Originalsignierter Druck. Gradierung oder...
01:50:23 So was auch immer. Also im Original. Oder auch Udo Lindenberg. Also wenn man guckt, was diese Bilder kosten. Aber was kostet der Druck jetzt? Das! Schmied in den Sternen. Also ich kann es ja sagen, es ist so um die 400 Euro so ein kleiner Druck mit Original-Signatur. Janik, Muttertag! Oder ich kann mit Apfelbaumblüten dienen und ein paar andere Impressionen aus meinem Garten.
01:50:50 Das sind die Apfelblauen, Apfelblauen Blüten. Also bei uns blühte noch nichts. Warum eigentlich? Nein, grün eigentlich. Es grünt.
01:51:02 Aber eigentlich muss er zuerst blühen. Ja, aber das kommt wahrscheinlich noch. Man muss dazu sagen, wir wohnen etwas höher. Fritz Bloch sagt, er heißt Horst Eckert. Horst Eckert, was habe ich gesagt? Fritz Eckert, das war, glaube ich, jemand vom laufenden Band der Fritz Eckert. Horst Eckert heißt der ganz genau. Sof hat ein Märchenwunsch. Ja. Der dicke, fette Pfannekuchen. Aber diesmal die Version, mit der wir vertraut sind. Ganz genau.
01:51:30 Ich habe es beim letzten Mal vorgelesen, aber das war eine Alternativversion. Der dicke Pfannekuchen. Wer hat sich das gewünscht? Sofa. Sofa. Schreibe ich auf. Wir streben es an, in zwei Wochen dann vorzulesen. Wir haben ja jetzt hier noch ein anderes Märchen. Stimmt das? Wo bin ich denn? Ja, das haben wir jetzt auch. Und du lieber Himmel.
01:52:00 Frage Runde. Hier die Rakete. Frag doch mal was, was im Chat steht. Ich frag was? Ich muss vorlesen. Vorlesen. Alex McTurtle. Typt gerade. Oh. Soja, Jan. Dieses Bild will ich euch nicht vorenthalten. Guck dir das mal an.
01:52:18 Das ist ja unglaublich. Eine tiefenentspannte Katze. Soja, das ist wirklich großartig. Ja, spitzig. Wahnsinn, Wahnsinn. Blauauge. Mein Schwiegersohn hat einen Mähroboter gekauft. Der macht seine Arbeit gut und fleißig.
01:52:41 Sehr gute Idee, Blauauge. Wir hatten auch einen Mähroboter, das heißt, wir haben den sogar immer noch. Aber der Draht ist gerissen und deswegen müssen wir es momentan mit der Hand mähen, mit so einem kleinen Elektrorasenmäher. Das macht der Janik. Von A nach B, wir haben eine ganz, ganz präsentierte und wichtige Frage. Jetzt kommt der Knüller des Abends. Wann singt von A nach B? Du hattest versprochen. Was?
01:53:10 Ja, ne? Stimmt's nicht? Ne, das war doch der Fabian. Ne, das war mit Louis. Penny Lane 67. Ja, wir singen mal zusammen. Tatsächlich Penny Lane 67, der auch schon viele Videos mitgestaltet hat. Der hat zum Beispiel den Weihnachtsmann gespielt und bei Halloweener da mitgespielt. Hier im Schrank ist noch die... Das ist ja drei Schätze. Der Eter. Nein, der ist nicht im Schrank. Aber da machen wir auch mal ein Special.
01:53:39 Da wird dann Penny Lane 67 dabei sein. Wir werden dann vielleicht auch Ausschnitte zeigen von früher. Der kann auch toll vorlesen übrigens. Der ist nämlich Freizeit-Schauspieler und Regisseur. Und er macht das super gut. Den kenne ich schon seit der Grundschulzeit. Und er macht das super klasse. Ist ein Komiker. Man muss ja sagen, Donnerstag ist so der Männerabend. Und entweder treffen sie sich bei uns zu Hause oder bei Penny Lane. Und wenn die dann...
01:54:08 Ja, sagen wir mal, die Musik aufgedreht haben und singen ist immer sehr amüsant, gell, Janik? Ja, das kann man anscheinend durch die Wände durchhören. Wir sind ja die Simon Garfunkel von Ettlingen. Und der Enkel Janik hat schon gesagt, wir sollten mal auftreten. Vielleicht machen wir das eines Tages. Also dann sind wir auf Tour. Wer dann kommt von A nach B in Penelä 67, das sind wir.
01:54:35 Das sieht galärtartig aus.
01:54:51 das sieht aus wie ein brunnen hinterlassenschaften eines außerirdischen für sie hoch sprudeln ja stimmt könnte eine eine quelle eine quelle heideröschen oder quale
01:55:18 Oder eine Quelle. Nee, aber das sieht aus wie eine Quelle. Oder eine Quelle, eine Quelle. Eine Quelle. Windows, Longhorn, die Auflösung kommt später. Wir haben ja noch einen Märchenwunsch von Sibylle. Ja. Lies bitte, hab ne Birn. Hab ne Birn? Ja, das ist aber anders. Ich weiß nicht, wie es heißt.
01:55:44 Ich überlege. Der Herr Riebeck. Der hat keinen Apfelbaum, der hat einen Birnenbaum. Wer hat das gewünscht? Sibyl 2501. Gut, habe ich dortiert.
01:56:03 Skybell. Skybell. Ich habe keine Lesebrille, super leid. Das nächste Mal muss er dann ihre Computerbrille mitnehmen. Leider kann ich jetzt noch keine Lesebrille machen, weil ich ja erst eine Augen-OP hatte. Das dauert, deswegen muss ich immer ein bisschen improvisieren. Herr Rebeck. Rebeck, sage ich doch.
01:56:27 Juni Verasab, naja, der Gifttier-Expert hat den kleinen Skorpion in eine mitgebrachte Transportbox verfrachtet und mitgenommen. Was danach mit dem Tierchen passiert ist, darüber habe ich keine Kenntnis.
01:56:42 Okay. Ali von Attenfuck kennt ihr den Instagram-Kanal, wo die alle Beatles-Songs von A bis Z nachgespielt gesungen haben? Nein. Die haben das richtig gut gemacht. Okay, das finde ich auch cool. Ich bin ja Beatles-Fan. Der eine oder die andere weiß das auch. Ist zwar nicht meine Generation, aber ich finde die Musik einfach klasse. Vielleicht könnt ihr den Link mal schicken. Zu dieser Seite. Wie der Tiger. Ein kleines Eichhörnchen auf seinen wahrscheinlich ersten Erkundungen.
01:57:13 Kann man das noch größer machen? Ja, ist ein Jungtier. Schön. Jetzt kriegst du dich mal weg. Oh. Lieber Wahlenkel, die Technik was sagt. Maggie Schnitzel schreibt, sie hat echte Erdbeeren. Echte Erdbeeren? Zum Essen.
01:57:40 jetzt schon die garten gibt es keine ja diese früchte ich war nicht auf zeneriffa ich wohne dort unglaublich
01:57:58 Das sieht ja nicht schlecht aus. Wir kommen demnächst mal vorbei. Wir streamen von Janosch. Dann kommen wir mal vorbei. Der wird nicht so einfach zu finden sein. Alex McTurtle.
01:58:16 Ich finde es einen schönen Gedanken von euch, dass man positiv sein und nach vorne denken soll. Es hilft nicht, mit dem Vergangenen zu hadern, aber man kann das als Fingerzeig nehmen, dass man die Gelegenheiten, die sich einem bieten, stets nutzen sollte. Wie gerne schiebt man Dinge nämlich vor sich her, weil man glaubt, etwas vermeintlich Wichtiges machen zu müssen. Doch die Zeit, die man mit anderen lieben Menschen verbringen kann, ist viel wertvoller.
01:58:43 Darum freue ich mich sehr, jetzt wieder die Zeit mit euch hier verbringen zu können. Viele liebe Grüße an die ganze Marmeladenfamilie. Vielen Dank, lieber Alex McTurtle. Aber er hat recht, ja. Dann kann man nochmal überdenken, ob man manche Sachen doch früher macht und nicht rauskommt. Ganz genau, ja. Und in die Zukunft blicken. Die Vergangenheit ist die Vergangenheit. Natürlich kann man liebevolle Erinnerungen haben, haben wir auch an die Marmeladen, Oma. Aber vor allen Dingen die Dinge, die falsch gelaufen sind, irgendwann mal.
01:59:10 Abhaken bringt nichts, ewig drüber nachzudenken. Weiterleben. Das Leben entwickelt sich ja ständig weiter. Windows Longhorn und es ist hochsprudelndes Wasser in einem kleinen Brunnen. Hede Rakete. Das ist ohne Brille. Das ist der Instagram-Kanal mit den Beatles-Songs.
01:59:33 Ich war ja mal in Liverpool mit Penny Lane 67 übrigens. Und da habe ich den Bruder des ersten Beatles-Schlagzeuger persönlich kennengelernt. Das fand ich cool. Mit dem haben wir uns unterhalten. Ich habe gewonnen, sagt Christlack. Yes. Yay, auch mal.
01:59:53 Melli Schnitzel schreibt, nein, die Erdbeeren blühen jetzt erst. Siehste. Aber wir haben schon welche gegessen, eine Farbe auf jeden Fall. Ja, die sind ja importiert. Die sind frühe Erdbeeren. Die Frühblühe. Wir haben auch teilweise so ganz, ganz kleine Bonzenkarten, so Walderdbeeren. Die schmecken ganz toll. Da braucht man ein paar Kilo. Skyber liebt auch Beatles und Kuh. Ja, Beatles sind cool.
02:00:18 Man muss ja sagen, von A nach B hat die größte Beatles-Sammlung hier im badischen Land. Ja, ich bekomme immer mal wieder so Beatles-Viguren auch geschenkt. Zum Beispiel von Walenkel Fabian oder Tassen und Teller von Enkel Janik und Penny Lane 67 und natürlich jede Rakete. Ich habe auch schöne Bilder zu Hause hängen mit Beatles-Motiven. Das ist einfach eine Sache.
02:00:44 Die sammle ich. Ich finde das einfach toll. Weil meine Brüder, die sind nämlich 10 und 12 Jahre älter als ich, und die haben immer die Beatles-Platten gekauft. Und als kleines Kind habe ich die Musik gehört. Und das hat sich dann bei mir einfach verankert. Ich muss noch eins einmerken. Chris Block widerspricht, es gibt bereits deutsche FB-RN. Tief geboren. Ja, wahrscheinlich.
02:01:12 Melli schickt einen Vogel. Ich weiß aber nicht was für einer. Ja, Mensch.
02:01:28 Jetzt, ihr Lieben. Wolkenhuhn sagt, Chris Block weiß alles und das stimmt total. Ja, der googelt auch immer alles. Du könntest ihm doch mal ein Quiz empfehlen. Ja, ich habe immer überlegt, mal ein Quiz zu machen. Das Spiegelquiz mache ich jeden Morgen. Das finde ich immer ganz cool. Also online.
02:01:50 Das ist das Erste, was ich morgens mache. Das Spiegel Quiz. Ich habe jetzt gerade gelesen, dass hier jemand schreibt, der ist über diesen Beatles-Zebrastreifen gelaufen. Jetzt dein Einsatz. Ja, die Hedera-Kete und ich, wir waren auch auf dem Beatles-Streifen in der Abbey Road. Da sind wir auch drüber gelaufen. Und ein netter Einheimischer hat uns sogar dabei gefilmt. Und wir waren da noch in einem Shop drin von den Beatles.
02:02:17 Ja, aber wir hatten nicht so viel Platz im Gepäck, weil wir mit dem Flugzeug unterwegs waren. Sonst hätte ich mir das eine oder andere noch mitgenommen. Und ich habe auch selber schon Yellow Submarines modelliert. Die stehen auch bei mir zu Hause. Und das ist ein schönes Hobby. Ja, aber so langsam, ihr Lieben, geht das Jubiläum zu Ende. Was meint ihr?
Abschluss und Ausblick
02:02:4502:02:45 wollen wir darauf hinweisen. Mensch, zehn Jahre haben wir jetzt gefeiert. Zwei Stunden sind schon wieder vorbei. Ratzfatz hat die Oma immer gesagt. Wie die zehn Jahre. Neue Märchenwünsche haben wir jetzt ja schon. Die habe ich aufgeschrieben. Die kommen dann in zwei Wochen. In zwei Wochen sind wir wieder live. Ich hoffe, wir sehen uns alle wieder auf der Märcheninsel.
02:03:11 Enkel Janik, Wahl, Enkel Fabian, Hede-Rakete und von A nach B und vor allen Dingen ihr. Und wir hoffen, es hat euch gefallen. Also mir hat es total Spaß gemacht. Und ich ahne Hede-Rakete, Janik und Fabian auch. Er lacht, der Fabian. Was? Ich soll 24 Stunden lang machen. 24 Stunden? Ja, also da muss ich noch ein bisschen weiter machen. Heute nicht.
02:03:39 Das machen wir dann zum 24-jährigen Jubiläum. Ich will jetzt zum Schluss noch einen Spruch vorlesen, und zwar von Rumi. Rumi ist einer meiner Lieblingsdichter. Das war ein Dichter und Sufi, und zwar aus dem 13. Jahrhundert. Das ist unglaublich. Der hat gelebt von 1207 bis 1273. Und in dieser Zeit...
02:04:07 Eine solche Weisheit zu erlangen, das kam ja alles aus ihm selber heraus wahrscheinlich. Ich will euch noch einen Spruch von ihm sagen. Das letzte Mal habe ich auch einen vorgelesen und zwar, höret. Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst.
02:04:28 Finde ich ein cooler Spruch, kann man drüber nachdenken. Und mit diesen weisen Worten will ich den Märchenabend heute beschließen. Zehn Jahre Jubiläum Marmeladen-Omas Märcheninsel. Und die Märcheninsel lebt weiter. Wir wissen es jetzt alle. Und schön, dass ihr da seid. Ich hoffe, wir sehen uns wieder in zwei Wochen. Nächste Woche wird eine Wiederholung stattfinden. Wir werden wieder im Chat dabei sein.
02:04:58 übernächste Woche sind wir wieder neu. Und jede Rakete will doch was sagen. Also ich möchte mich mal bei allen von euch bedanken, dass ihr dabei seid, dass ihr so viele Trauerkarten, Gedenkkarten an uns geschickt habt, dass ihr uns durch die schwere Zeit tragt, dass ihr einfach da seid und dass ihr die Märcheninsel mit uns gemeinsam seid. Das möchte ich jetzt aus tiefstem Herzen auch mal sagen.
02:05:26 Und ja, ich möchte mich auch nochmal beim Wolkenhuhn bedanken, dass sie sich so viele Gedanken gemacht hat für den heutigen Tag und das Päckchen geschickt hat. Dass ihr immer da seid und schreibt, Rieselchen, Chris Block, wer alles die Community unterstützt. Es ist einfach toll, dass es euch gibt. Das möchte ich aus Tischen Herzen jetzt mal loswerden. Ganz genau. Die Märcheninsel, das sind ja wir alle. Wir alle sind die Märcheninsel.
02:05:53 Ja, und mit diesen Worten sage ich jetzt Ade. Bleibt euch treu, seid gut zueinander. Euer Onanach B. Jede Rakete. Enkel Janik. Und Weilenkel Fabian. Fabian macht die Kerze auf. Tschüss. Tschüss.