Sieben Märchen wurden erzählt, darunter 'Die sieben Geißlein'. Persönliche Schicksale der Zuschauer sorgten für emotionale Momente. Eine Kooperation mit Spontent brachte über 1200 Gäste. Spenden wurden gesammelt. Der Abend endete mit einem Gedicht von Hesse und einer Einladung zum nächsten Samstag.

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Streamstart und Begrüßung

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00:03:21 Willkommen auf der Märcheninsel bei eurer Marmeladenoma, Enkel Janik und Fallenkel Fabian. Er ist wieder da. Märchenstunde. Und Fabian zündet die Kerze an für die Unglücklichen dieser Erde. Und wir denken an sie. Danke dir, Fabian. Das erste gewünschte Märchen sind die sieben Geißlein.

Erstes Märchen: Die sieben Geißlein

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00:03:56 Hier kommen auch schon die ersten süßen Früchte rein. Ach, wie schön. Federtiger ist 37 Monate ein goldenes süßes Früchte. Er schreibt, guten Abend, ihr Lieben. Guten Abend und schön, dass du da bist und vielen, vielen Dank.

00:04:13 Regina Schlumpf isst 31 Monate in Südlfrüchten, schreibt, guten Abend, Wahnsinn, so lange schon dabei. Ja, freut mich auch ganz, freut uns ganz, ganz arg. Es gibt Leute, die wirklich von Anfang an dabei sind und auch von Anfang an schreiben. Jetzt suche ich das Märchen, die sieben Geißlein.

00:04:36 Bitter Lemming ist zehn Monate ein süßes Früchtchen, schreibt Hallo, liebe Märchen- und Silberwohnerinnen. Heute wird es eventuell etwas knifflig. Bind in einem anderen WLAN mal sehen, wie stabil es läuft. Aha, wer war das? Bitter Lemming. Da hat mich aber gespannt, wenn auch ein Bericht kommt, gell? Unfallkuchen ist ein neues süßes Früchtchen.

00:05:01 Willkommen, willkommen, einen schönen Abend für dich. Wann kommt hier schon ein Wasser Marsch rein von Hungry Lin Lin? Vielen Dank, Fabian, ich finde die sieben Geißlein nicht. Die sind im anderen Buch. Daher. Ich danke dir, ich danke dir. Und ein Märchenwunsch kam hier auch noch rein? Langsam, langsam. Schreibe erst einmal auf.

00:05:28 Also, Märchenwünsche. Kannst du jetzt sagen, ja? Mhm. Final Fantasy Girl wünscht sich Rotkäppchen. Rotkäppchen. Dann ist Joas Hempel zwei Monate ein süßes Früchtchen, schreibt Moin. Hallo und dein Schick, du mich mal dran gewöhnen, das Moin. Schön, dass du da bist.

00:05:53 Und Brian Lukas ist 54 Monate ein Süßes Früchten und schreibt, guten Abend ihr Lieben. Solange ist es nun schon schön, dass wir heute hier wieder zusammen sind. Es ist immer so ein toller Abend, der Samstag mit dem Stream. Habt alle einen schönen Abend. Das finden wir auch und wir wünschen dir auch einen schönen Abend. Und The Mighty Duck ist ein neues Süßes Früchten. Willkommen und wenn dir das gefällt, bleib bei uns.

00:06:25 Das war so weit, ja. So, das erste Märchen, gewünscht, der Wolf und die sieben Geißlein. Es war einmal eine alte Geiß. Die hatte sieben junge Geißlein und hatte sie lieb, wie eine Mutter ihre Kinder lieb hat. Eines Tages wollte sie in den Wald gehen und Futter holen. Da rief sie alle sieben herbei und sprach zu ihren Kindern. Lieb Kinder, ich will hinaus in den Wald. Seid auf eurer Hut vor dem Wolf.

00:06:53 Wenn ihr hereinkommt, so frisst ihr euch alle mit Haut und Haar. Der Bösewicht verstellt sich oft, aber an seiner rauen Stimme und an seinen schwarzen Füßen werdet ihr ihn gleich erkennen. Die Geistern sagten, liebe Mutter, wir wollen uns schon in Acht nehmen. Ihr könnt ohne Sorge fortgehen. Da meckerte die Alte und machte sich getrost auf den Weg. Es dauert nicht lange.

00:07:22 Da klopfte jemand an die Haustüre und rief, Macht auf, ihr lieben Kinder, eure Mutter ist da und hat jedem von euch etwas mitgebracht.

00:07:34 Aber die Geißlein hörten an der rauen Stimme, dass es der Wolf war. Wir machen nicht auf, riefen sie. Du bist unsere Mutter nicht. Die hat eine feine und liebliche Stimme. Aber deine Stimme ist rau. Du bist der Wolf. Da ging der Wolf fatt zu einem Krämer und kaufte sich ein großes Stück Kreide. Die aß er und machte damit seine Stimme fein. Dann kamen wir zurück.

00:08:04 Pluffte an die Haustüre und rief, macht auf, ihr lieben Kinder, eure Mutter ist da und hat jedem von euch etwas mitgebracht. Aber der Wolf hatte seine schwarze Podia in das Fenster gelegt, das sahen die Kinder und riefen, wir machen nicht auf, unsere Mutter hat keinen schwarzen Fuß wie du, du bist der Wolf.

00:08:26 Da rief der Wolf zu einem Bäcker und sprach, ich habe mich an den Fuß gestoßen, steigt mir Teig darüber. Und als ihm der Bäcker die Pote bestrichen hatte, so lief er zu Müller und sprach, streu mir weißes Mehl auf meine Pote.

00:08:43 Der Müller dachte, der Wolf will einen betrügen und weigerte sich. Aber der Wolf sprach, wenn du es nicht tust, so fresse ich dich. Da fürchte sich der Müller und machte ihm die Pfote weiß. Ja, ja, so sind die Menschen.

00:09:01 Nun ging der Bösewicht zum dritten Mal zu der Haustüre, klopfte an und sprach, macht mir auf, Kinder, euer liebes Mütterchen ist heimgekommen und hat jedem von euch etwas aus dem Walde mitgebracht.

00:09:16 Die Geißlein riefen, zeig uns erst deine Pfote, damit wir wissen, dass du unser Liebesmütterchen bist. Da legte die Pfote ins Fenster, und als sie sahen, dass sie weiß war, so glaubten sie, es wäre alles wahr, was er sagte, und machten die Türe auf.

00:09:34 Wer aber hereinkam, das war der Wolf. Sie erschraken und wollten sich verstecken. Das eine sprang unter den Tisch, das zweite ins Bett, das dritte in den Ofen, das vierte in die Küche, das fünfte in den Schrank, das sechste unter die Waschschüssel und das siebente in den Kasten der Wanduhr.

00:09:57 Aber der Wolf fand sie alle und machte nicht langes Federlesen. Eins nach dem anderen schluckte er in seinen Rachen. Nur das Jüngste in der Uhr, das fand er nicht. Als der Wolf seine Lust befriedigt hatte, trollte er sich fort, legte sich draußen auf der grünen Wiese unter einen Baum und fing an zu schlafen.

00:10:22 Nicht lange danach kam die alte Geiß aus dem Walde wieder heim. Ach, was musste sie da erblicken. Die Haustüre stand sperrweit auf. Tisch, Stühle und Bänke waren umgeworfen. Die Waschüssel lag in Scherben. Decke und Kissen waren aus dem Bett gezogen. Sie suchte ihre Kinder. Aber nirgends waren sie zu finden.

00:10:51 Sie rief sie nacheinander bei Namen, aber niemand antwortete. Endlich, als er das Jüngste kam, da rief eine feine Stimme. Liebe Mutter, ich stecke im Uhrkasten. Sie holte es heraus und erzählte ihr, dass der Wolf gekommen wäre und die anderen alle gefressen hätte. Da könnt ihr denken, wie sie über ihre armen Kinder geweint hat.

00:11:20 Endlich ging es in ihrem Jammer hinaus und das jüngste Geißlein lief mit. Als er auf die Wiese kam, da lag der Wolf an einem Baum und schnarchte, dass die Äste zitterten.

00:11:32 Sie betrachtete ihn von allen Seiten und sah, dass in seinem angefühlten Bauch sie etwas regte und zappelte. »Ach Gott«, dachte sie, »sollten meine armen Kinder, die er zum Abendbrot hinuntergewürgt hat, noch am Leben sein?«

00:11:51 Da musste das Geistlein nach Hause laufen und Schere, Nadel und Zwirn holen. Dann schnitt sie dem Ungetüm den Wanst auf. Und kaum hatte sie einen Schnitt getan, da steckte schon ein Geistlein den Kopf heraus. Und als sie weiterschnitt, sprangen nacheinander alle Sechser heraus, waren noch alle am Leben und hatten nicht einmal Schaden gelitten. Denn das Ungetüm hatte sie in seiner Gier ganz hindunter.

00:12:21 Das war eine Freude. Da herzten sie ihre liebe Mutter und hüpften wie ein Schneider der Hochzeitheld. Die Alte aber sagte, jetzt geht und sucht Wackersteine. Damit wollen wir dem gottlösen Tier den Bauch füllen, solange es noch im Schlafe liegt. Da schleppten die sieben Geistern in aller Eile die Steine herbei und steckten sie ihm in den Bauch, so viele sie hineinbringen konnten.

00:12:49 Dann nähte ihn die Aldi in aller Geschwindigkeit dazu, dass er nichts merkte und sich nicht einmal regte. Als der Wolf endlich ausgeschlafen hatte, machte er sich auf die Beine, und weil ihm die Steine im Magen zur großen Durst erregten, wollte er zu einem Brunnen gehen und trinken.

00:13:09 Als er aber anfing zu gehen und sich hin und her zu bewegen, stießen die Steine in seinem Bauch aneinander und rappelten. Da rief er, es rumpelt und pumpelt in meinem Bauch herum. Ich meinte, es wären sechs Geißlein, so sind's lauter Wackersteine.

00:13:31 Und als er an den Brunnen kam und sie über das Wasser bückte und trinken wollte, da zogen die die schweren Steine hinein und er musste jämmerlich ersaufen. Als sie sieben Geißlein das sahen, da kamen sie herbeigelaufen, riefen laut, der Wolf ist tot, der Wolf ist tot und tanzten mit ihrer Mutter vor Freude um den Brunnen herum. Das war das erste Mädchen und das zweite.

Zweites Märchen: Des Kaisers neue Kleider

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00:14:06 Das ist das zweite. Hast du ein bisschen das Hirtenbüblein ausgerückt, Fabi? Ja, hab ich auch. Ja? Das Kaisers Neid leider. Ja, aber ich lese es erst vor. Kaisers Neid leider. Ja. Ich lese das Kaisers Neid leider. Im selben Buch? Nein, nimm an.

00:14:29 The Mighty Duck ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich. Monsterchen29 ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und auch für dich einen schönen Abend. Und Twice Zero ist auch ein neues süßes Früchtchen. Und auch dir einen schönen Abend. Wie schön, dass ihr alle gekommen seid. Dann habe ich noch einen Märchenwunsch.

00:14:54 Joas Hempel wünscht sich Check und die Bohnenranke. Wie? Check und die Bohnenranke. Ah ja, das war auch schon eine Weile nicht mehr da. Und die Lolo wünscht sich das Feuerzeug von Anlassen. Das Feuerzeug. Dann kommen noch 100 Bits rein von Bitterlemming. Vielen, vielen Dank.

00:15:31 Und ein Wassermarsch von Chris. Und nochmal ein Wassermarsch. Vielen Dank. Das geht ja zack zack. Und was such ich jetzt denn? Was war es, Fabi? Das Kaisers Neugleiber. Naja, nicht dich, nicht Hett und deinen langen Arm. Ist in dem Buch, gell? Ja, ist drin. Ist weggeflogen.

00:16:22 Luciana Loki ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich.

00:16:31 Von Pharma4Life kommen 1000 Bits. Danke dir, danke dir. Da ist schon mal. Und Odas Welt ist 17 Monate ein süßes Früchtchen. Schreibt guten Abend, liebe Marmeladenummer, Janik, Fabian und alle Märcheninselbewohner. Ich hoffe, es geht euch allen gut. Es geht uns allen. Also mir geht es ganz gut. Samstags immer. Und euch? Uns auch. Euch auch, ja. Gut.

00:16:59 Also das zweite Märchen ist des Kaisers neue Kleider. Und Great Pumpkin hat noch geschrieben, ich liebe es, dass die Oma mein Tuch trägt. Dankeschön. Ich habe es nicht immer gewusst, von wem. Aber ich habe sehr, sehr bewundert. Scheinlich ist es, zeigst du dich mal eine sehr schöne Arbeit. Ich habe gedacht, ich muss doch jetzt endlich mal um. Das heißt, der Fabian hat mir das umgehängt, Fabian. Wärm zu schön, mein Genick. Nochmals vielen Dank. Und jetzt kann ich... Ja.

00:17:33 des Kaisers neue Kleider. Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, der so ungeheuer viel auf neue Kleider hielt, dass er all sein Geld dafür ausgab, um sehr geputzt und schön zu sein. Er kümmerte sich nicht um seine Soldaten, kümmerte sich nicht um das Theater und liebte es nicht spazieren zu fahren, außer um seine neuen Kleider zu zeigen.

00:17:59 Er hatte einen Rock für jede Stunde des Tages und ebenso, wie man von einem Könige sagt, er ist im Rate, sagte man hier immer, der Kaiser ist in der Garderobe. In der großen Stadt, in welcher er wohnte, ging es sehr munter zu. An jedem Tag kamen viele Fremde an und eines Tages kamen auch zwei Betrüger. Sie gaben sich für Weber aus und sagten,

00:18:27 dass sie das schönste Zeug, das man sich denken könne, zu weben verständen. Die Farben und das Muster seien nicht allein ungewöhnlich schön, sondern die Kleider, die von dem Zeug genäht würden, besäßen die wunderbare Eigenschaft, dass sie für jeden Menschen unsichtbar wären, der nicht für sein Amt tauge oder der unverzeihlich dumm sei.

00:18:54 Das wären ja prächtige Kleider, dachte der Kaiser. Wenn ich die anhätte, könnte ich ja dahinter kommen, welche Männer in meinem Reiche zu dem Amte, das sie haben, nicht taugen. Ich könnte die Klugen von den Dummen unterscheiden. Ja, das Zeug muss doch gleich für mich gewebt werden. Und er gab den beiden Betrügern viel Handgeld, damit sie ihre Arbeit beginnen konnten.

00:19:23 Sie stellten auch zwei Webstühle auf und taten, als ob sie arbeiteten. Aber sie hatten nicht das Geringste auf dem Stuhle. Frischweg verlangten sie die feinste Seite und das prächtigste Gold, das steckten sie alles in ihre eigenen Taschen und arbeiteten an den leeren Stühlen bis spät in die Nacht hinein.

00:19:48 Ich möchte doch mal wissen, wie weit sie mit dem Zeuge sind, dachte der Kaiser. Aber es war ihm ordentlich beklommen zumute, wenn er daran dachte, dass derjenige, welcher dumm sei oder schlecht zu seinem Amte tauge, es nicht sehen könne. Nun glaubte er zwar, dass er für sich selbst nichts zu fürchten brauchte, aber er wollte es doch erst einen anderen senden, um zu sehen, wie es damit stehe.

00:20:21 Alle Menschen in der ganzen Stadt wussten, welche besondere Kraft das Zeug habe, und alle waren begierig zu sehen, wie schlecht oder dumm der Nachbar sei. Ich will meinen alten, ehrlichen Minister zu den Webern senden, dachte der Kaiser. Er kann am besten beurteilen, wie das Zeug sich ausnimmt, denn er hat Verstand, und keiner versieht sein Amt besser als er.

00:20:46 Nun ging der alte, gute Minister in den Saal hinein, wo die zwei Betrüger saßen und an den leeren Webstühlen arbeiteten. Es hängt immer so zusammen da. Gott behüte uns, dachte der alte Minister und riss die Augen auf. Ich kann ja nichts erblicken.

00:21:16 Aber dieses sagte er nicht. Beide Betrüger baten ihn gefälligst näher zu treten und fragten, ob es nicht ein hübsches Muster und schöne Farben seien. Dann zeigten sie auch den leeren Webstuhl und der arme alte Minister fuhr fort, die Augen aufzureißen, aber er konnte nichts sehen, denn es war ja nichts da.

00:21:42 Soll ich dumm sein? Das habe ich nie geglaubt von mir. Und dies darf kein Mensch wissen. Soll ich nicht zu meinem Amte tauben? Nein, es geht nicht, dass ich es erzähle. Ich könnte das Zeug nicht sehen. Nun, Sie sagen ja nichts dazu, fragte der eine, der da lebte.

00:22:04 »Oh, es ist niedlich, ganz allerliebst«, sagte der alte Minister und sah durch seine Brille. »Dieses Muster und diese Farben, ja, ich würde dem Kaiser sagen, das ist mir sehr gefällt.«

00:22:18 Nun, das freut uns, sagten beide Weber und nannten die Farben und Namen und erklärten das seltsame Muster und der alte Minister passte auf, damit er dasselbe sagen konnte, wenn er zum Kaiser zurückkam. Und das tat er dann auch. Nun verlangten die Betrüger mehr Geld.

00:22:43 mehr Seide und mehr Gold, das sie zum Weben brauchen wollten. Sie steckten alles in ihre eigenen Taschen und auf dem Webstuhl kam kein Faden. Aber sie fuhren fort, wie bisher in dem leeren Webstuhl, zu arbeiten. Der Kaiser sende bald wieder einen anderen ehrlichen Staatsmann hin, um zu sehen, wie es mit dem Weben stehe und ob das Zeug bald fertig wäre.

00:23:10 Er sah und sah, weil aber außer dem leeren Webstudio nichts da war, so konnte er nichts sehen.

00:23:20 Ist das nicht ein hübsches Stück Zeug? fragte beiden Betrüger und zeigten und erklärten das prächtige Muster, will es gar nicht da. Es ist also mein gutes Amt, zu dem ich nicht tauge. Das wäre komisch genug, aber das muss man sich nicht merken lassen. Und so lobte er das Zeug, das er nicht sah und versicherte ihm seine Freude über die schönen Farben und das herrliche Muster.

00:23:49 Ja, es ist ganz allerliebst, sagt er zum Kaiser. Alle Menschen in der Stadt sprachen von dem prächtigen Zeug.

00:23:57 Nun wollte der Kaiser es selbst sehen, während es noch auf dem Webstuhl sei. Mit einer ganzen Schar auserwählter Männer, unter denen auch die beiden ehrlichen Staatsmänner waren, die er schon früher dort hingeschickt hatte, ging er zu den beiden lissigen Betrügern hin, die nun aus allen Kräften webten und webten, aber ohne Faser und ohne Fas.

00:24:27 Ist das nicht prächtig, sagten die beiden alten Staatsmeiner, die schon einmal da gewesen waren. Sehen, Eure Majestät, welche Muster, welche Farben. Und dann zeigten sie auf den leeren Webstuhl, denn sie glaubten, dass die anderen das Zeug wohl sehen könnten.

00:24:45 Was, dachte der Kaiser, ich sehe ja gar nichts. Das ist ja schrecklich. Bin ich dumm? Trauge ich nicht dazu, Kaiser zu sein? Das wäre das Schrecklichste, was mir je begegnen könnte. Oh, es ist sehr hübsch, sagte er. Es hat meinen allerhöchsten Beifall. Und er nickte zufrieden und betrachtete den leeren Wiebstuhl, denn er wollte nicht sagen, dass er nichts sehen könne.

00:25:15 Das ganze Gefolge, das er bei sich hatte, sah und sah und bekam nicht mehr heraus als alle die anderen. Aber sie sagten alle, wie der Kaiser auch, oh, das ist hübsch. Und sie rieten ihm diese neuen prächtigen Kleider das erste Mal bei der großen Prozession, die bevorstehen, zu tragen.

00:25:38 Es ist herrlich, niedlich, exzellent, ging es von Mund zu Mund. Man schien allerseits inniger Freude darüber und der Kaiser verdient den Betrügern den Titel Kaiserliche Hofreber. Die ganze Nacht vor dem Morgen, an dem die Prozession stattfinden sollte, waren die Betrüger auf und hatten viele Lichter angezündet. Die Leute konnten sehen, dass sie stark beschäftigt waren, des Kaisers neue Kleider fertig zu machen.

00:26:11 Sie taten, als ob sie das Zeug aus dem Gebstuhl nehmen. Sie schnitten mit großen Scheren in die Luft und sie nähten mit Nähnadeln ohne Faden und zagten zuletzt. Nun sind die Kleider fertig.

00:26:26 Der Kaiser mit seinen vornehmen Kavalieren kam selbst dahin und beide Betrüger hoben den einen Arm in die Höhe, gerade als ob sie etwas in der Hand hielten und sagten, seht, hier sind die Beingleiter, hier ist der Rock, hier ist der Mantel und so weiter und so weiter. Es ist so leicht wie Spinnewebe. Man sollte glauben, man habe nichts auf dem Leibe. Aber das ist gerade die Schönheit davon.

00:26:57 Ja, sagten die Kavalier, aber sie konnten nichts sehen, denn es war nichts da. Belieben eure kaiserliche Majestät, jetzt ihre Kleider allagnetigst auszuziehen, sagten die Betrüger, so wollen wir ihnen die Neuen anziehen.

00:27:17 Hier vor dem großen Spiegel. Der Kaiser legte alle seine Kleider ab. Und die Betrüger stellten sich, als ob sie ihm jedes Stück der neuen Kleider anzögen, welche fertig wären. Und der Kaiser wendete und drehte sich vor dem Spiegel. Ei, wie gut sie kleiden, wie herrlich sie sitzen, sagten alle. Welches Muster, welche Farben, das ist eine köstliche Draht.

00:27:47 Draußen stehen sie mit dem Thronhimmel, welcher über eurer Majestät in der Prozession getragen werden soll, meldete der Ober-Zeremonienmeister. Seht, ich bin ja fertig, sagt der Geise. Sitzt ihr nicht gut? Dann bindete er sich wieder und wieder zum Spiegel, den es so scheinen, als ob er seinen Schmuck betrachte. Die Kammerherren, welche die Schleppe tragen sollten, griffen mit den Händen nach dem Fußboden.

00:28:21 Gerade als ob die Schleppe aufhöben. Sie gingen und taten, wie wenn sie etwas in der Luft hielten. Sie wagt nicht, es sich merken zu lassen, dass sie nichts sehen konnten.

00:28:36 So ging der Kaiser in der Präzision unter den prächtigen Thronhimmel und alle Menschen auf der Straße in den Fenstern sprachen, Gott, wie sind des Kaisers neue Kleider, unvergleichlich schön. Welche Schleppe er am Kleider hat, wie schön das sitzt. Keiner wollte sich für den anderen merken lassen, dass er nichts sah, denn dann hätte er ja nicht zu seinem Amt getaugt oder wäre sehr dumm gewesen.

00:29:06 Keine Kleider des Kaisers hatten solches Glück gemacht wie diese. Aber er hat ja gar nichts an, sagte endlich ein kleines Kind. Herrgott, hört das unschuldige Stimme, sagt der Vater. Und der eine zischte es dem anderen zu, was das Kind gesagt hatte. Aber er hat ja gar nichts an, rief zuletzt das ganze Volk.

Interaktion mit der Community

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00:29:37 Das ergriff den Kaiser, denn es schien ihm, als hätten sie recht. Aber er dachte bei sich, nun ist die Prozession durch. Die Kamerherren gingen noch straffer und trugen die Schleppe, die gar nicht da war noch. Das ist ein tolles Märchen, gell? Ja, ja, manche Menschen. Eine Fragerunde, ja? Ja.

00:30:14 Universa Klingentänzer ist jetzt 44 Monate ein süßes Früchten, schreibt kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht. Ja, das ist wirklich wahr und schön, dass du da bist.

00:30:25 Schreibt gerne für den Support. Die Streams helfen mir sehr mit meinen Depressionen. Deswegen danke für diese schönen Streams zum Entspannen und mehrere Herzen. Schön, dass du da bist und es dir so gut gefällt. Und wenn du willst, kannst du mir auch schreiben und mit mir darüber reden, wenn du willst.

00:30:48 Mr. Tank Racer ist ein neues süßes Früchtchen Willkommen, willkommen, einen schönen Abend für dich. Bist du fertig? Noch nicht ganz. Es kann noch ein Märchenmunch schreiben. Ah, ich kann keinen Märchenmunch schreiben. Keiner.

00:31:11 Wenn schon noch welche kommen. Das Kreisers neue Kleider. Und ich frag mal an den Chat, ob die Spendenzeit nicht geht oder warum häufiger Bits reinkommen statt die normalen Spenden. Ist mir nur aufgefallen. Ja, das ist schon mal gesagt worden in der Sendung, dass da irgendwie eine Schwierigkeit besteht. Kann man da nix machen, Janik?

00:31:38 Wäre ja schade. Wir schauen mal. Hier kam noch eine Raid gerade rein. Wie sieht Holy Raid uns mit 30 Zuschauern? Wird ein Sondermärchen noch geben, gell? Schön, dass ihr da seid. Aber ja, die übrigen Ordnung ist mir schon sehr wichtig. Wir fertig. Ja. Und was kommt jetzt? Die Frage. Mir ist ganz durcheinander geworden. Ich danke dir, Fabi.

00:32:10 Regina Schlumpf, Hallo Marmeladen Oma und Chad. Meine Tochter ist gerade in Japan, in Japan, ja toll, und macht dort Urlaub. Dieses Bild hat sie mir geschickt. Die Aufnahme ist von einem Aussichtsturm, das ist mir zu viel Beton. Drei vier Herzen, liebe Grüße an alle. Oh ja, das sind wahnsinnig stelle teilweise. Zum Glück muss ich da nicht leben und du auch nicht. Schaurig, gell?

00:32:42 Wir danken dir. Federtiger hat einen Märchenwunsch und zwar ein Märchen aus den neuen Büchern. Wer sagt das? Federtiger. Ich habe das letzte Mal schon eins vorgelesen von einem neuen Buch und die hat mich ja toll mit Büchern beschenkt. Aus Federtigers Büchern. Und? Weiter machen.

00:33:22 Great Pumpkin, 70, liebe Marmelan-Oma, lieber Janik, lieber Fabian, liebe Märcheninsel, ach wie schön, dass du alle begrüßt. Ich wünsche uns allen einen schönen und erholsamen Märchenabend. Drei lila Herzen. Natürlich ist auch wieder ein neues Tuch am Start und wird im Laufe des Abends beim Lauschen sicher wieder ein ganzes Stück wachsen. Ein lachender Smiley. Liebe Grüße von Anja und nochmal drei lila Herzen.

00:33:52 Schön, dass du da bist, du fleißiges Mädchen. Einen schönen Abend für dich. Ah ja, ganz tolles, ich würde es wirklich ein echtes und tolles Muster. Schön. Fabian, entschuldige. Ich habe es gesehen, ja. Wir danken dir. Sechs Lila Herzen von ihr. Nee, das war eh schon etwas Neues, bis ich Gret kommen kann. Liebe Marmeladen-Oma, lieber Janik.

00:34:27 Ja, das hat doch doch gerade vorgelesen. Sag mal, was ist mit mir los? Chris Block. Guten Abend, liebe Marmeladenoma und dazugehörige Märcheninsel und ein rotes Herz. Ich habe leider kein Foto zum Teilen, wünsche aber allen einen schönen Abend und allen Kranken und Trauernden sowie auch den Unwiderleidenden alles Gute. Das ist auch sehr, sehr schön, deine Wünsche. Wir danken dir.

00:35:01 Nia schreibt, Hallo Marmladen, Oma, vielen Dank, dass Sie immer diese schönen Märchen vorlesen. Machen wir sehr gerne für euch. Logikius, guten Abend, meine Lieben, drei Liederherzen, auf einen schönen Abend und ein lachender Smiley. Guten Abend, Logikius, treuer Fähn.

00:35:27 Ah, Silja. Guten Abend, liebe Marmeladenoma. Seit zwei Wochen sind Paket und Brief angeblich unterwegs, seit meinem Geburtstag. Aber bisher kam in Österreich nichts an. Ich schreibe es nochmal auf. Am 6. Juni ist die Sehbestattung meines Vaters und ich bekomme dort an Bord ein Amulett mit seiner Asche. Meine Familie habe ich noch gar nicht gesehen, seit er verstorben ist, weil uns...

00:35:54 970 Kilowährter trennen. Liebe Grüße an die ganze Märchenwelt. Ihr seid gute Ablenkung jeden Samstag. Freue mich. Schon auf mein gewünschtes Märchen. Die kleine Meerjungfrau. Nadja aus Jenspeigen, Österreich. Liebe Nadja, ich habe dir wirklich geschrieben. Aber die kleine Meerjungfrau wollen wir nicht vorlesen. Die habe ich angefangen gehabt und die war doch zu drüben.

00:36:25 hab ich gestrichen. Da muss ich dich bitten, dass du dir was anderes wünschst. Meine Jungfrau legt sich nicht vor. Und sehr traurig mit deinem Papa. Da haben wir auch schon mal drüber gesprochen.

00:36:40 Wie gesagt, es ist einfach in letzter Zeit der Murm drin, wie man sagt. Ich habe auch dieser Tage ein Paket mit Sanitätssachen bekommen, das war aufgerissen und stand vor der Tür. Auch das ist nicht korrekt. Erstens darf nichts vor die Tür gestellt werden, weil jeder, der vorbeigeht, kann das mitnehmen oder, wie gesagt, aufreißen.

00:37:08 Es ist einfach ein riesenhafter Personalmangel. Wir können nur hoffen, dass man wieder besser wird. Ich schreibe es nochmal auf und ich zünde dir heute Abend auch nochmal die Kerze an.

00:37:23 Hier kam gerade auch ein Raid rein und zwar hat Spontent uns mit 1239 Zuschauern geradet. Hallo an alle. Da rein, der war ein Wahnsinn. Ein zweites Märchen ist völlig. Und wir machen gerade eine Fragerunde, das heißt, ihr könnt hier im Chat oder auch auf Discord, da kommt es auf ihr iPad, Fragen stellen. Ja, die Sache machst du ja nicht, gell? Ich schreibe gerade hier nochmal Kerze.

Raid und Spenden

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00:37:56 Und hier kam noch eine Spende rein. Storycat hat 10 Euro gespendet und schreibt, vielen Dank, dass ihr seit Jahren jeden Samstag hier auf der Märcheninsel uns einlädt. Ich wünsche euch und den Zuschauerinnen und Zuschauern einen schönen Abend. Vielen, vielen Dank und wir wünschen auch dir einen schönen Abend und schön, dass du da bist. Uns macht der Samstag auch Freude, gell ihr zwei? Ja. Was habe ich einen interessanten Lebensabend?

00:38:23 Und Nullpeiler schenkt Conditio Sinquanon ein süßes Früchtchen. Wird sich freuen und wir danken dir. Fertig? Also die Asylia, ich sag dir nochmal, ich werde dir heute Abend nochmal eine Katze anzünden und nochmal meinen Briefbag durchstöbern. Kann sein, dass es einfach weg ist. Logikius, letzte Woche war ich in einem...

00:38:57 Weichen einer ehemaligen Kiesgrube, die nun ein Biotop ist. Und ein kleiner Frosch. Das ist toll. Ein Biotop aus einer Kiesgrube machen, das finde ich ja klasse. Bild 1. Was ist ein schönes Biotop. 2. 3 Bilder zeige ich immer. Das ist sehr, sehr schön. Wir danken dir.

00:39:43 Schild Goethe fragt, wie kann ich höher springen lernen? Ich komme an die Marmeladengläser, oben im Regal nichts dran. Ach du armes Kind, aber ich glaube doch, dass Schildkröten keine Marmelade essen. Wir sind bitte auf deine Kost.

00:40:08 Dann kamen hier noch zwei neue süße Früchtchen rein. Einmal Frozen Alchemist. Willkommen, willkommen. Und Taichy Tales ist auch ein neues süßes Früchtchen. Ach du willkommen, einen schönen Abend für euch. Macht er ruhig weiter, Janik. Mr. Gerards hat noch einen Märchenwunsch. Und zwar Das Teufelsrosiger Bruder. Haben wir das schon mal angeschaut? War das was? Nein, ich glaube nicht. Das Teufels...

00:40:44 Das müssen wir erstmal anschauen. Wenn es zu grausig ist, dann lesen wir es nicht vor. Bist du fertig, Janik? So, jetzt schon, Kater Max sitzt am Tisch. Ja, klasse. Und wartet auf sein Essen. Gut, ist das süß. Hoffentlich könnt ihr sehen, das ist kein Katzenköpfle, gell? Janik, schau. Das ist ein toller, toller Schnappschuss. Vielen Dank.

Drittes Märchen: Der Geist im Glas

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00:41:30 Das schaut sogar richtig so ganz erbärmlich, gell? Wir danken dir. Guten Abend, liebe Marmeladenoma, Enkel, Walenkel und alle auf der Märcheninsel. Ich wünsche allen ein schönes Pfingstwochenende. Für mich geht es echt bergauf. Ich finde wieder vierblättrige Kleeblätter. Außerdem habe ich von meinem Mann ein Buch mit baskischen Märchen geschenkt bekommen. Finde ich sehr spannend.

00:42:06 baskische Märchen haben wir glaubt nicht, oder? Ich hab zwar wieder viele ausländische Märchen bekommen, aber das noch nicht und da sehen wir deine Hand. Gerade ein vierblättriges Kleeblatt wirst du Glück haben. Wir danken dir. Hier kommt noch ein Märchenwunsch rein. Ungubungu Gululu schreibt, ich wünsche mir das Märchen vom herrlichen Falken.

00:42:39 Weißt du, wer das ist? Also ich kenn's nicht. Der was? Heißt der Falke? Der Herrliche Falke. Wir schauen, ob wir es finden, gell? Ist ein russisches Märchen. Russisch. Also wenn es nicht zu grausig ist, lese ich es vor, denn die russischen Märchen sind oft nicht zum Vorlesen hier geeignet. Ich schau's an.

00:43:07 Katjes schreibt, wie lieb kann ein Stream sein. Habt noch einen schönen Abend. Danke, danke für deine lieben Worte und auch du sollst einen schönen Abend bei uns haben. Pferdjäger, hier nochmal die Rose vom letzten Mal umgefärbt. Eine besondere Sorte. Die hatte unglaublich. Die ist für mich gemacht worden. Hätte ich nie gedacht. Nie, nie hätte ich es gedacht. Schaut mal.

00:43:45 Also, es ist eine Züchtung und keine gefärbte. Schön. Wir danken dir. Katzi Tazzi spendet 1 Euro, schreibt Liebegrüße von Katzi, macht noch lange so weiter. Liebe Grüße an dich und einen schönen Abend für dich. Lopikius, weitenbreit waren keine Menschen zu sehen, nur Natur und einige Pferde und Kühe. Sehr, sehr schön.

00:44:27 So eine Ruhe. Und ein zweites Bild noch. Na, da sind die Pferde. Das ist richtig schön. Wie friedvoll. Gell? Und noch ein drittes Bild. Alles in diesem schönen Biotop. Scheint eine Kuh zu sein, oder? Sieht aber ziemlich wild aus, gell? Eher ein Büffel, weißt du? Ja, gell, eher ein Büffel. Ein Wasserbüffel für den Biotop. Ja, so etwa unheimlich. Wir danken dir.

00:45:20 So, ja, dann und hier schläft Kater Max. Also ich sehe ihn sehr gut, ich freue mich daran, aber für euch wird es ein bisschen schwierig sein, oder? Vielen Dank, vielen Dank. Und Phoebe ist tatsächlich auch gerade im Chat und fragt, wollen Sie mit uns Content Warning spielen? Was ist das? Das ist so ein Computerspiel, aber ich glaube,

00:45:57 Wäre cool natürlich, aber ich glaube, das kann die Ober nicht spielen. Bin ich zu dumm dazu, seht ihr? Ne, es passt ja auch nicht auf die Märcheninsel. Wir sind ja spezielle Märchenvorleser. Aber danke für das Angebot. Hat mein Mann auch mal zu mir gesagt, also die Eingang hat nicht gesagt, dass ich zu dumm bin. Ich wollte immer Schach spielen lernen. Dann hat er immer gesagt, Frauen sind zu dumm dazu.

00:46:27 Das war damals, in meiner Jugendzeit. Jetzt kann ich auch keinen Schach. Dafür spiele ich gern Halma. Aber zur Zeit habe ich gar niemanden, der mit mir Halma spielt. Seit Corona, gell. Ja, wir müssen mal. Wir müssen mal wieder machen, gell. Es hat nicht so Spaß gemacht.

00:46:49 Und hier ist ein wunderschönes Bild von unserem Blumenmädchen, einen großen Regen für dich. Ich habe solche Zahnschmerzen, dass ich Dienstags beim Zahnarzt anrufe.

00:47:04 Es wird immer schlimmer. Ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist. Ich habe doch so Angst vor dem Zahnarzt. Siehst du, was Angst aus uns macht? Du musst schleunigst dahin hoppeln, Federtiger. Wird dir doch immer, immer ärger. Immer ärger. Alles, was ich tun kann, ist eine Kerze für dich anzünden, du armes Kind. Ja, sie können höllisch sein, Zahnschmerzen. Ich möchte die Zeige morgen noch mit ihren wunderschönen Rosen.

00:47:44 Vielen, vielen Dank. Hier kommt gerade noch ein Wassermarsch rein von Blauauge. Danke dir. Ich habe heute noch ein bisschen Apfelsaft reingemacht. Jetzt schmeckt es noch besser.

00:48:10 Great Pumpkin schreibt, oh wie, alles was mit Strategie ist, ist nichts für mich. Dafür bin ich meist zu dusselig. Dafür liebe ich kommunikative Spiele wie Tabu oder Nobody is Perfect, bei denen man viel zu lachen hat. Das ist doch auch gut. Ich kenne zwar beide auch nicht. Was haben wir denn immer früher gespielt? Wisst ihr das noch? Also als die Kinder klein waren natürlich, Mensch, ärgere dich nicht. Und ich spiele wahnsinnig gern Halma.

00:48:42 Fabian hat irgendwie eine Eindeutung gemacht, dass das mal wieder angeleiert wird. Alles klar.

00:48:53 Liebe von Enten, hallo liebe Marmeladenoma, ich bin ab morgen beruflich das erste Mal alleine unterwegs für eine Woche. Bin schon gespannt, aber auch aufgeregt, da anderes Land und alles auf Englisch. Außerdem bin ich eigentlich ein Gewohnheitstier. Ich habe mir für unterwegs dein Buch als Begleiter mitgenommen. Liebe Grüße und einen schönen, entspannten Abend für alle.

00:49:20 Erstens schaffst du das ganz bestimmt. Zweitens ist es schön, neue Dinge kennenzulernen. Interessant. Und schön, dass du unser Buch gekauft hast. Vielen Dank. Siehst du, sie macht sogar Werbung für uns. Schaut mal an. Vielen, vielen Dank. Ich lese nachher auch noch, wir haben es auch hier stehen, und ich lese nachher auch noch was vor davon. Bei der zweiten Fragerunde.

00:49:57 Miss MangoBad ist elf Monate in Süßes Früchten, schreibt elf Monate, schon fast ein Jahr dabei. Noch einen wunderschönen Abend an alle auf der Märcheninsel. Wünchen wir dir von ganzem Herzen und schön, dass du da bist. Und Final Fantasy Girl spendet drei Euro, schreibt, weil du die Beste bist. Ich weiß nicht, ob ich die Beste bin, aber ich gebe mir viel, viel Mühe.

00:50:26 Und ich krieg ja auch ganz wahnsinnig viel Post, wo jeder sagt, wie schön, wie schön, wie schön. Und für uns ist der Samstag auch schön. Es ist sowieso ein Wunder, dass zwei junge Männer jeden Samstag bei so einer alten Großmutter hocken. Ich kann es gar nicht genug schätzen. Mir geht's gut.

00:50:55 Ayunara82, liebe Grüße an alle, bei uns leider landunter und ein trauriger Smiley. Oh ja, das ist auch sehr, sehr schlimm. Tut mir sehr leid für euch.

00:51:15 Ich glaube, du wolltest gerade was sagen, Janik, ja? Äh, ja. Die Dobby hat noch geschrieben, meine Oma und ich haben oft Scrabble statt Land Fluss. Ich habe jedes Mal verloren, aber das war okay. Und ein altes Brettspiel namens Pferderennen gespielt. Das vermisse ich sehr. Hm, das kann ich auch nicht. Welchen Scrabble eigentlich? Mit den Wörtern, mit den Buchstaben, die man aneinanderlegt. Ah, das ist aber auch, das haben wir auch gemacht, früher immer. Das ist auch sehr interessant, ja.

00:51:43 Ich hoffe, du findest schon da jemanden, der mit dir spielt. LP, Hallo Marmeladenoma, ich hoffe, es geht Ihnen gut. Ein rotes Herz. Ich feiere morgen meine Konfirmation. Zwar bin ich schon ziemlich aufgeregt, aber ich freue mich sehr auf diesen besonderen Tag und hoffe, dass alles gut geht. Und noch mal drei rote Herzen. Und das wird gut gehen. Das wird gut gehen.

00:52:22 Sollen wir da eine Kerze anmachen dürfen wir? Ja, das machen wir. Wir zünden dir eine Kerze an. Und da kann ich mich natürlich duzen, gell? Gut, ich unterbreche mich nur, okay? Hier kommt noch ein neues süßes Früchtchen rein. Kai McCoy ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich.

Vierte Märchen: Das goldene Vlies

00:53:20

00:53:24 schreibt doch, wenn fertig ist. Great Pumpkin schreibt, meine Güte, meine Konfirmation ist 40 Jahre her. Die Zeit eilt dahin, deshalb soll man jeden Tag nützen. Keine Zeit der Unsinn verschwenden.

00:53:45 Bist du fertig? An Fani, Hallo Marmeladenoma und Märcheninsel. Die Woche hat mich immer noch meine Trennung von vor zwei Wochen sehr beschäftigt. Es kamen Dinge auf, die sehr schwer für mich zu verarbeiten waren und auch immer noch sind. Ich hoffe sehr, dass sich mein Gefühlschaos bald ein wenig erholen wird und ich wieder rational in dem Aspekt

00:54:14 denken kann Katerchen Smoky und Kätzchen Kimba sind jedoch sehr glücklich sie haben sich mittlerweile sehr gut angefreundet und immer wenn sie aktiv sind sind sie zusammen aktiv und toll und fröhlich umher Smoky kümmert sich zudem um die Fellpflege von dem kleinen Kätzchen ich wünsche allen Bewohnern der Märcheninsel noch einen schönen erholsamen Abend und ein schönes Pfingsten da danken wir dir und jetzt zeigen wir noch die

00:54:43 Wunderschön, Hätzchen, du hast ja diese Rüren, die der Ältere da für den Kleinen zeugt. Und ich würde eigentlich sagen, vielleicht kann dir ein Tagebuch helfen. Da kann man nämlich sehr viel auseinanderhalten und man kann auch wirklich daran arbeiten, was nicht gerade in Ordnung ist. Kannst ja mal versuchen.

00:55:35 Der Florita schreibt, guten Abend, hoffe, alle sind gesund und munter hier. Liege mit leichter Grippe, Husten, Nase zu und Fieber auf dem Sofa und genieße diesen Stream. So ist recht. Das Böse mit dem angenehmen Wegvertreiben. Und ich mache da noch eine Kerzeheihnacht an. Wer war das ja nie.

00:56:00 Ähm, Lolita. Was ein schöner Name, Lolita. Krippel. Und denk an dich, ganz innig.

00:56:17 Die Dobby, liebe Marmeladenoma, dieses Bild habe ich letzten Samstag oder Sonntag aufgenommen, als an manchen Orten Polarlichter zu sehen waren. Ich dachte erst mal, sehe nichts, bis ich mir das Bild in der Galerie vom Handy nochmal angesehen habe. Und tatsächlich, da ist ein leichtes violettes Leuchten zu sehen. Irgendwann möchte ich trotzdem mal nach Norden reisen, um deutliche Lichter zu sehen.

00:56:45 Liste früher verreist? Wenn ja, wo warst du denn? Und eine kleine Frage am Rande. Ich hatte mir in einem der letzten Streams die Bremer Stadtmusikanten gewünscht. Hast du das bereits vorgelesen? Und ich habe es verpasst. Ich musste so viel arbeiten und das auch noch Nachtschicht. Und ich bin mir nicht mehr sicher, wann ich gefragt habe.

00:57:10 Also ich war einige Male schon da, der Libremer Stadtmusikanten, aber ich schreibe es nochmal auf. Ist sehr beliebt. Hier kommen noch zwei Spenden rein.

00:57:29 Helena spendet 5 Euro, schreibt, denkt dran, diesen Monat wieder lokale Kultur und Kunst zu unterstützen, geht ins Theater, hört Musik live, besucht Kabarett und Satireshows, guckt in einer Kunstgalerie vorbei und genießt den Sommer. Einen schönen Abend und viel Kraft und Gesundheit. Vielen, vielen Dank. Welch eine Fülle von Geschenken. Wir danken dir.

00:57:54 und von kai mcoy kommen zehn euro rein liebe größe so liebe menschen wie du haben es verdient etwas unterstützt zu werden ich erinnere mich an meine zeit mit meinen großeltern zurück meine oma hat mir diese strickliesel gezeigt und ich bin wochenlang als junge rumgerannt

00:58:13 Stricklesel. Das andere Bild kann ich ja nachher nochmal zeigen. Stricklesel kann ich jetzt nicht zeigen, gell? Er hat ja kein Bild, gell? Ich bin ein bisschen durcheinander. Ich kann das nachher gerade noch einmal vorlesen, ich habe nämlich das schöne Leuchten dann gezeigt. Ich war da noch nicht fertig mit. Ihr würdet nicht viel davon haben. Also mir hat es sehr gut gefallen.

00:58:41 aber ob ihr überhaupt was sehen könnt? Ja? Ja. Gehört noch zu dem vorigen, also ich danke dir nochmals. Dobi war das, gell? Soll ich später noch mal vorlesen? Das andere noch einmal.

00:59:03 Die Federtiger schreibt, die kleine Meerjungfrau hast du uns doch schon mal vorgelesen, das Märchen ist doch gar nicht grausig, ist doch ein von Hans-Christian Andersen. War das nicht die kleine Meerjungfrau, Fabian, wo ich mit drin abgebrochen habe? Also wir machen folgendes, Federtiger. Ich lese es jetzt nochmal und wenn ich es dann doch gut befinde, dann lese ich das vor. Die kleine Meerjungfrau.

00:59:43 ist das andere hinfällig, was ich sagte. Ich lese es nochmal für mich vor. Soll ich die Spende nochmal vorlesen? Ja. Also Laia McCoy hat 10 Euro gesperrt und schreibt, liebe Größe, so liebe Menschen wie du haben, es verdient etwas unterstützt zu werden. Ich erinnere mich an meine Zeit mit meinen Großeltern zurück. Meine Oma hat mir die Strickliesel gezeigt und ich bin wochenlang als Junge rumgerannt.

01:00:11 Also, für das erste Mal vielen, vielen Dank für die Spende, freut uns sehr. Und ich ist jetzt ein Junge.

01:00:20 Ist ein Junge, der das Stricklesel gekriegt hat? Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall, ich habe ganz viel Stricklesel getätigt, als ich jung war. Und irgendwann war sie doch weg, die Stricklesel. Und jetzt habe ich doch vor einiger Zeit wieder eine gefunden. Ich stehe draußen im Glasschrank, aber ich zeige es euch das nächste Mal. Da kann man so ganz lange schnüre.

01:00:49 herstellen und die kann man dann zusammennähen, für die, die es nicht wissen. Stricklisel zeigen. Vielen Dank. Ja, das sind so alte Sachen, die man geliebt hat. Stricklisel zeigen. Und Kai McCoy schreibt, ja, ich bin als Junge damit rumgerannt. Wieso rumgerannt? Das arbeitet man doch. Das soll man doch mal besser erklären, wenn man mag.

01:01:26 was er damit gemacht hat. Und hier kam noch eine Spende rein. Christine hat 5 Euro gespendet. Vielen, vielen Dank. Wir freuen uns sehr darüber. Ich glaube, er meint damit, dass er das jedem gezeigt hat, was er da bekommen hat. Ja, das kann ja schon sein. Warum sollen die Jungs keine Handarbeiten machen? Mein lieber Vater, der hat die wunderschönsten Tischdecken gestickt und hat auch gekocht für uns.

01:02:02 Warum? Man muss das einfach beidseitig alles können. Alles nicht ganz, aber zumindest, wenn man Talent dazu hat. Ich glaube, ich habe sogar noch eine sanig gestickte Decke. So. Und was war das jetzt? Ah, ich habe jetzt vertan.

01:02:26 Waldzauber, roter Fingerhut aus meinem kleinen Gärtchen. Also die heiße Waldzauber. Und schickt roten Fingerhut aus ihrem kleinen Gärtchen. Sehr, sehr schön. Wir haben schon lange nicht mehr gesehen. Wir danken dir.

01:02:57 Ich hoffe, es geht euch allen gut. Ich bin krank.

01:03:24 aber es wird schon wieder werden ich habe hier noch zwei Bilder von meinem Hundchen dem geht es aber wieder gut nun freue ich mich auf Märchen und noch ein rotes Herz Hundchen, das ist goldlich wie es da drin kuschelt, gell? ich glaube noch ein zweites vielen vielen Dank und mit der mit der ähm

01:04:19 mit dem Buch, das ist auch eine gute Sache neuerdings

01:04:25 Wünschen sich Fans, die ein Buch gekauft haben, dass ich ein Autogramm oder ein Monogramm, wie nennt man das? Autogramm? Nicht Autogramm, dass man signiert, und zwar nehme ich dann ein großes Autogramm und signiere ich es und schicke es dann denen zu, die stecken das dann in ihr Buch, was sie gekauft haben und so ist dann signiert.

01:04:52 Das war auch eine gute Idee von einem Fan. Wird sehr oft gemacht in letzter Zeit. Marv ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich. Toxic Yaya ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und auch für dich einen schönen Abend. Und ein Masamash von Lieblings Blue Sky kommt. Vielen Dank.

01:05:31 Bist du fertig? Mhm. Federtiger, Purpries heißt die Sorte. Ja, nach dem nicht so tollen Erlebnis bei einem Zahnarzt trau ich mich nur noch hin, wenn es ganz schlimm wird. Das ist aber falsch, Federtiger. Ganz und gar falsch. Immer schön für die Zähne sorgen, die Abständen und dann wird es nicht schlimmer. Aber ich hab gut reden.

01:06:04 Bei mir ist das vorbei. Aber trotzdem, danke für die wunderschöne Rose. Schütti schreibt in dem Glas sehen die Kumquats aus, als würde sie rohe Eier trinken und die Früchte sind das Eigelb. Nein, das sind Kumquats. Das sind Südfrüchte.

01:06:26 Und die kann man mit der Schale essen und haben ungeheuer viel Vitamin C. Und die ersten hat mir, glaube ich, der Fabian geschenkt, gell? Ihr habt einen Baum, gell? Ja, ich habe einen Baum. Du hast auch einen Baum, ohne Früchte. Ah, hast du auch noch keine, gell? Doch, doch, da hängst du noch. Fabian hat mir kürzlich wieder eine Länge gebracht, der Liebe. Und da hat man auch mal einen Busch gebracht und der war erst...

01:06:53 Erst war er halbtot, dem hat es nicht gefallen bei mir. Der Platz war falsch, die Ernährung war falsch. Jetzt hat er sich erholt, aber er trägt noch keine Früchte. Meint ihr, das macht er auch noch irgendwann, Fabian? Ja, nächstes Jahr dann wieder. Nächstes Jahr. Ich habe ihn jetzt das Jahr über auf dem Balkon, das liebt er, und im Winter kommt er ein. Und der zweite Kumpfgertspender war dann der Gräßgel, glaube ich.

01:07:21 Die hat mir auch schon öfters Kumpfatz gespendet. Und das habe ich mir zur Gewohnheit gemacht, weil ich Wasser gar nicht gern trinke. Aber mit dem Kumpfatz und einem Löffelchen Vollzucker schmeckt es gut und dann schneide ich mir irgendwann die noch in kleine Scheiben und esse die dann auch noch. Das ist eine ganz empfehlenswerte Frucht. Blobikius, die freilebende Katze aus der Nachbarschaft, hat heute in der Sonne gedöst.

01:07:55 Du hast ja so ein schönes Blätzchen eingerichtet. Ein schönes Tier. Es gibt so ein großes Katzenelend. Wir danken dir. Hab ich sie gekönne. Auch wenn sie schwarz ist. Schwarz mit ein bisschen weiß dabei. Schönes Tier. Aber so gut, dass du für sie sorgst. Freut uns ganz arg. Ralikin ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich.

01:08:26 Und ich glaube so langsam können wir mit dem dritten Märchen weitermachen. Ratzfatz oder noch drei? Ähm, wir können noch drei machen, ja. Willst du anfangen? Oder soll ich? Ähm, du kannst gerne anfangen. Ähm, Gaming Lolita, der Kader sieht aus wie meine Zoja und ein lachendes Smiley. Sehr sehr schön, was treibt denn der da?

01:09:04 Vielen Dank, vielen Dank. Nummer eins, jetzt. Judith, schöne Pfingsten wünschen wir. Die Pfingstroten sind aus dem Garten meiner Mutter, aber leider nur ein kurzes Vergnügen. In der Vase, in Lachner Smiley. Liebe Grüße, Ruben und Judith. Mein Gott, sind die schön.

01:09:32 Also solche tollen hatten wir nicht früher. Das sind gefüllte Pfingstrosen. Meine Mutter hatte in ihrem Blumengarten auch Pfingstrosen. Auch rote, aber kein gefüllte gab es damals anscheinend noch nicht. Sie hatte rote, rosarote und weiße. Aber das ist alles dahin. Der Garten ist kein Garten mehr. Aber das erzähle ich euch ein andermal.

01:10:03 Habe ich jetzt zwei, Jannecke, oder? Gut, sieh im Lehr. Ich habe letzte Woche mal wieder Zuckerschaustücke gemacht. Das links ist an Harry Potter angelehnt und das rechte ist Übung für meine Gesellenprüfung. Die habe ich jetzt dann. Ich bin schon sehr aufgeregt. Schönen Abend euch allen noch. Und ein Herz. Das ist aus Zucker gemacht.

01:10:37 Schaustöne natürlich, denn ich habe es als Zucker gemacht Sieht ganz toll aus, gell? Nummer 1 Sehr, sehr schön Vielen, vielen Dank Ja, diese Prüfung wirst du mit Bravour bestehen So, und jetzt muss ich die erste Fragerunde beenden und wieder ein Märchen vorlesen Ja? Ja, so ja Bitte? Hast du mich vergessen? Achso, der Janik wollte noch drei machen, gell?

01:11:26 Ich kann auch drei vorlesen, ja. Ah ja, entschuldige. Hab dich übergangen. Also noch, noch Fragerunde. Hast du überhaupt was? Ich schau gerade.

01:11:44 Das Fette Hund schreibt, Marmeladenoma, ihr hattet am Montag übrigens euren achten Jahrestag. Ach was? Was war dein schönster Moment, seitdem du die Marmeladenoma bist? Das kann ich nicht sagen, Kinder. Ich habe so viele schöne Momente und Preisverleihung und Roboter, sage ich immer, Reporter und sowas. Es ist insgesamt eine wunderbare Sache.

01:12:12 hat Janik erfunden, als er 15 Jahre alt war. Werd ich ihm ewig dankbar sein. Will Janik? Ja. Zaschner 1. Aha. Ungubungu.

01:12:27 fragt, kannst du mal wieder ein Video machen, wo du Technik testest? Ich? Habe ich das schon gemacht, König? Ja, schon mehrere Videos. Ich habe Technik getestet? Ja. Ich bin ja total untechnisch. Zum Beispiel den Staubsaugerroboter. Ach so, das war ja Werbung, gell? Die Werbung muss auf uns zukommen.

01:12:53 Schon richtig, oder? Also Werbung kommt auf uns zu und wenn ich es kann, mache ich es dann auch.

01:13:02 So, und das ist die Frage, wenn du entglücklich hast. Hast du jetzt drei? Gut. Eins lese ich noch aus dem YouTube-Chat vor. Jungginnie-Mensch fragt, wie findest du Katzen? Die sind manchmal schon ziemlich brutal, aber wenigstens können sie selbst auf sich aufpassen, im Gegensatz zu Hunden. Vorausgesetzt, sie dürfen nach draußen. Für mich ist das ganz...

01:13:27 Richtig, nehme ich mal an. Da trifft du einen ganz interessanten Punkt in mir. Ich bin ein riesen Katzenfan. Ich finde, die Katze ist das schönste Tier, das die Natur erfunden hat. Sie sind auch nicht grausam. Sie sind einfach so gemacht, weil sie eben...

01:13:46 vom Fleisch leben. Und die Natur hat ja, dann muss man sagen, die Natur ist grausam. Die Natur hat eine Kette eingerichtet, dass ein Tier das andere frisst. Und die Tiere sind nicht grausam, sie müssen eben einfach leben. Wir fressen alles.

01:14:09 Also ich nicht und unsere Menschen, die um uns herum sind, auch nicht. Was müssen wir? Froschschenkel essen und sowas. Das ist grausam. Die Katze ist ein wunderbares Tier. Und sehr intelligent. Und kann auch sehr, sehr liebevoll sein und uns das Leben wirklich verschönen. So, es war jetzt ein Loblied auf die Katze.

01:14:34 Und Shinra Wolf hat noch fünf süße Früchtchen verschenkt an die Zuschauer. Werden sich freuen und wir danken dir. Und jetzt bist du fertig, ja? Das war jetzt die Fragerunde noch, oder? Warte, da kann ich das streichen. Ich muss mich immer sammeln mit dem alten Hirn. Und jetzt ist es ein neues Märchenbier, oder Fabian? Stritty. Ja, ja, Stritty, gell?

01:15:04 Der Geist im Glas. Es war einmal ein armer Holzhacker, der arbeitete von morgen bis in die späte Nacht. Als er sich endlich etwas Geld zusammengespart hatte, sprach er zu seinem Jungen. Du bist mein einziges Kind. Ich will das Geld, das ich mit saurem Schweiß erworben habe, zu seinem Unterricht anwenden. Lernst du etwas Rechtschaffenes, so kannst du mich im Alter ernähren, wenn meine Glieder steif geworden sind und ich daheim sitzen muss.

01:15:33 Da ging der Junge auf eine hohe Schule und lernte fleißig, sodass ihn seine Lehrer rühmten und blieb eine Zeit lang dort. Als er ein paar Schulen durchgelernt hatte,

01:15:46 Doch aber noch nicht in allem vollkommen war, so war das bisschen Armut, das der Vater erworben hatte, draufgegangen. Und er musste wieder zu ihm heimkehren. Ach, sprach der Vater betrübt, ich kann dir nichts mehr geben und kann in der teuren Zeit auch keinen Heller mehr verdienen als das tägliche Brot. Lieber Vater, sagt der Sohn, macht euch darüber keine Gedanken. Wenn es Gottes Wille ist,

01:16:13 So wird es zu meinem besten ausschlagen. Ich will mich schon reinschicken. Als der Vater hinaus in den Wald wollte, um etwas am Malterholz,

01:16:24 um zuhauen und aufrichten zu verdienen, so sprach der Sohn, ich will mit euch gehen und euch helfen. Ja, mein Sohn, sagt der Vater, das sollte dir beschwerlich ankommen, du bist an harte Arbeit nicht gewöhnt und hältst das nicht aus. Ich habe auch nur eine Axt und kein Geld übrig, um noch eine zu kaufen.

01:16:47 Geht nur zum Nachbarn, sagt der Sohn, der leiht euch gewiss seine Axt, solange ich mir selber eine verdient habe.

01:16:57 Da brachte der Vater beim Nachbarn eine Axt und am anderen Morgen, bei Anbruch des Tages, gingen sie zusammen hinaus in den Wald. Der Sohn half dem Vater und war ganz munter und frisch dabei. Als nun die Sonne über ihn stand, sprach der Vater, wir wollen rasten und Mittag halten, hernach geht es noch einmal so gut. Der Sohn nahm sein Brot in die Hand und sprach, ruht euch nur aus, Vater, ich bin nicht müde.

01:17:25 Ich will in den Wald ein wenig auf und ab gehen und Vogelnester suchen. »O du Gag«, sprach der Vater, »was willst du da herumlaufen? Hernach bist du müde und kannst den Arm nicht mehr aufheben. Bleib hier und setze dich zu mir.«

01:17:42 Der Sohn aber ging doch in den Wald, aß sein Brot, war ganz fröhlich und sah in die grünen Zweige hinein, ob er etwa ein Nest entdeckte. So ging er hin und her, bis er endlich zu einer großen, gefährlichen Eiche kam, die gewiss schon viele hundert Jahre alt war und die keine fünf Menschen umspannt hätten. Er blieb stehen, sah sie an und dachte, es muss doch mancher Vogel sein Nest hineingebaut haben.

01:18:11 Da war ihm auf einmal als Hürde eine Stimme. Er horchte und vernahm, wie es mit so einem recht dumpfen Ton rief. »Lass mich raus, lass mich raus!« Er saß sich ringsum, konnte aber nichts entdecken. Doch es war ihm, als ob die Stimme unten aus der Erde hervorkäme. Da rief er. »Wo bist du?« Die Stimme antwortete.

01:18:38 Ich stecke da unten bei den Eichwurzeln. Lass mich raus, lass mich raus. Der Schüler fing an, unter dem Baum aufzuräumen und bei den Wurzeln zu suchen, bis er endlich in einer kleinen Höhlung eine Glasflasche entdeckte. Er hob sie in die Höhe und hielt sie gegen das Licht. Da sah er ein Ding gleich einem Frosch gestaltet, da sprang er ihn auf und nieder.

01:19:06 »Lass mich heraus, lass mich heraus«, rief sie neuem, und der Schüler, der nichts Böses dachte, nahm dem Pfropfen von der Flasche ab. Alsbald stieg ein Geist heraus und fing an zu wachsen und wuchs und wuchs so schnell, dass er in wenigen Augenblicken als entsetzlicher Kerl so groß wie der halbe Baum vor dem Schüler stand.

01:19:30 »Weißt du,« rief er mit der fürchterlichen Stimme, »was dein Lohn dafür ist, dass du mich herausgelassen hast?« »Nein«, sagte der Schüler ohne Furcht, »wie soll ich das wissen?« »So will ich's dir sagen«, rief der Geist, »den Hals muss ich dir dafür rumdrehen.«

01:19:50 Das hättest du mir früher sagen sollen, sagt der Schüler, so hätte ich dich stecken lassen. Mein Kopf aber soll vor dir wohl feststehen. Da müssen mehr Leute gefragt werden. Mehr Leute hin, mehr Leute her, rief der Geist. Dein verdienten Lohn, den sollst du haben. Denkst du, ich wäre aus Gnade da so lange Zeit eingeschlossen geworden? Nein, es war zu meiner Strafe.

01:20:17 Ich bin der großmächtige Merkurius. Wer mich loslässt, dem muss ich den Hals umdrehen.

01:20:26 Sachte, sachte, sagte der Schüler, so geschwind geht das nicht. Erst muss ich auch wissen, dass du wirklich in der kleinen Flasche gesessen hast und dass du der rechte Geist bist. Kannst du auch wieder hinein, so will ich es glauben. Und dann magst du mit mir anfangen, was du willst. Der Geist sprach voll Hochmut. Das ist eine geringe Kunst. Zog sich zusammen und machte sich so dünn.

01:20:53 klein, wie er anfangs gewesen war. Also, dass er durch dieselbe Öffnung und durch den Hals der Flasche wieder hineinkroch. Kaum aber war er darin, so drückte der Schüler den abgezogenen Pfropfen wieder auf und warf die Flasche unter die Eichwurzeln an ihren alten Platz, und der Geist war betrogen.

01:21:15 Nun wollte der Schüler zu seinem Vater zurückgehen, aber der Geist rief ganz kläglich, ach, lass mich doch heraus, lass mich doch heraus. Nein, sagte der Schüler, zum zweiten Mal nicht. Wer mir einmal nach dem Leben gestrebt hat, den lasse ich nicht los, wenn ich ihn wieder eingefangen habe.

01:21:36 Wenn du mich frei machst, rief der Geist, so will ich dir so viel geben, dass du dein Lebtag genug hast. Nein, sagte der Schüler, du wirst mich betrügen, nicht das erste Mal. Du verscherzt dein Glück, sprach der Geist, ich will dir nichts tun, sondern dich reichlich belohnen. Der Schüler dachte, ich will's wagen. Vielleicht hält er sein Wort, und anhaben soll mir doch nichts.

01:22:07 er nahm er den pfropfen ab und der geist stieg wie das vorige maul heraus dehnte sich auseinander und ward groß wie ein riese nun sollst du deinen lohn haben sprach er und reichte dem schüler einen kleinen lappen ganz wie ein pflaster und sagte wenn du mit ihm

01:22:29 mit dem einen Ende eine Wunde bestreichst, so heilt sie. Und wenn du mit dem anderen Ende Stahl und Eisen bestreichst, so wird es in Silber verwandelt. Das muss ich erst versuchen, sprach der Schüler, hing an einen Baum, ritzte die Rinde mit seiner Axt und bestrich sie mit dem einen Ende des Pflasters. Alsbald schloss sie sich wieder zusammen und war geheilt. Nun, es hat seine Richtigkeit, sprach er zum Geist. Jetzt können wir uns trennen.

01:23:01 Der Geist dankte ihm für seine Erlösung und der Schüler dankte dem Geist für sein Geschenk und ging zurück zu seinem Vater.

01:23:10 Wo bist du herumgelaufen, sprach der Vater. Warum hast du die Arbeit vergessen? Ich habe es ja gleich gesagt, dass du nichts zustande bringen wirst. Gibt euch zufrieden, Vater. Ich will es nachholen. Ja, ja, nachholen, sprach der Vater, zornig. Das hat keine Art. Habt acht, Vater. Den Baum da will ich gleich umhauen, dass es krachen soll. Dann nahm er seine Pflaster.

01:23:37 bestricht die Axt damit und hat einen gewaltigen Hieb. Aber weil das Eisen in Silber verwandelt war, so legte sich die Schneide um. »Ei Vater, seht einmal, was habt ihr mir für eine schlechte Axt gegeben? Die ist ganz schief geworden.« Da erschrak der Vater und sprach, »Ach, was hast du gemacht? Nun muss ich die Axt bezahlen und weiß nicht womit. Das ist der Nutzen, den ich von deiner Arbeit habe.«

01:24:05 »Werdet nicht böse«, sagt der Sohn, »die Axt will ich schon bezahlen.« »Oh, du Dummbart«, riecht der Vater, »wovon willst du sie bezahlen?« »Du hast nichts, als was ich dir gebe.« Das sind Studentenkniffe, die dir im Kopf stecken. Aber auf dem Holzhaken hast du keinen Verstand.

01:24:25 Über ein Weilchen sprach der Schüler. Vater, ich kann doch nichts mehr arbeiten. Wir wollen lieber Feierabend machen. Ei was, sagte er, meinst du, ich wolle die Hände in den Schoß legen wie du? Ich muss noch schaffen. Du kannst dich aber heimpacken. Vater, ich bin zum ersten Mal hier in dem Wald. Ich weiß den Weg nicht allein. Geht doch mit mir.

01:24:48 Weil sie der Zorn gelegt hatte, so ließ der Vater sich endlich bereden und ging mit ihm heim. Da sprach er zum Sohn. Geh und verkauf die verschändete Jagst und sieh zu, was du dafür kriegst. Das Übrige muss ich verdienen, um sie dem Nachbarn zu bezahlen. Der Sohn nahm die Axt und rückte in die Stadt zu einem Goldschmied. Der probierte sie, legte sie auf die Waage und sprach. Sie ist 400 Zahler wert.

01:25:16 so viel habe ich nicht wahr der schüler sprach gebt mir was ihr habt das übige will ich euch beugen der goldschmied gaben dreihundert taler und blieb einhundert schuldig darauf ging der schüler heim und sprach vater ich habe geld geht und fragt was der nachbar für die axt haben will

01:25:36 Das weiß ich schon, sagte der Alte, einen Thaler, sechs Groschen. So gebt ihm zwei Thaler und zwölf Groschen. Das ist das Doppelte und ist genug. Seht ihr, ich habe Geld im Überfluss. Und gab dem Vater 100 Thaler und sprach, es soll euch niemals fehlen, lebt nach eurer Bequemlichkeit. Mein Gott, sprach der Alte, wie bist du zu dem vielen Geld gekommen.

01:26:05 Da erzählte er ihm, wie alles zugegangen wäre und wie er im Vertrauen auf sein Glück einen so reichen Fang getan hätte. Mit dem Böbchengeld aber zog er wieder hin auf die hohe Schule und lernte weiter. Und weil er mit seinem Pflaster die Wunden heilen konnte, war er der berühmteste Doktor auf der ganzen Welt. Das war auch ein gewünschtes Märchen. Und hast du...

01:26:39 die Stufen von Hesse gefunden. Das ist ein Gedicht, aber wir können dafür das hier vorlesen. Na, ich hätte ja anderes noch, ich hätte noch... Ja, das ist hier hier ein Bild bleiben. Ah ja, das habe ich ja gedacht. Das habe ich da stehen. Haha, hast du das geernt? Sag mal. Hab's gelesen. Ja, das habe ich eigentlich einen ganz, ganz, ganz großer Schlaumeier.

01:27:08 Das hier hat ein Blüglein. Hier kamen noch ein paar süße Früchte rein. Rocka03 ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend. Und Waldzauber hat noch 5 Euro gespendet. Vielen, vielen Dank. Wir danken dir. Das habe ich dreimal gesagt. So sehr habe ich mich jetzt gefreut. Schönen Abend noch für dich.

Fünftes Märchen: Das Hirtenbüblein

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01:27:30 Das Hirtenbüblein. Es war einmal ein Hirtenbübchen, das war wegen seiner weisen Antworten, die es auf alle Fragen gab, weit und breit berühmt. Der König des Landes hörte auch davon, glaubte es nicht und ließ das Bübchen kommen. Da sprach er zu ihm, kannst du mir auf drei Fragen, die ich dir vorlegen will, Antwort geben? So will ich dich ansehen wie mein eigenes Kind. Und du sollst bei mir in meinem königlichen Schlosse wohnen.

01:28:00 Sprach das Büblein. Wie lauten die drei Fragen? Der König sagte, die erste lautet, wie viele Tropfen Wasser sind in dem Weltmeer? Das Hirtenbüblein antwortete, Herr König, lasst alle Flüsse auf der Erde verstopfen, damit kein Tröpflein mehr daraus ins Meer läuft, das ich nicht erst gezählt habe. So will ich euch sagen, wie viele Tropfen im Meere sind. Sprach der König.

01:28:28 Die andere Frage lautet, wie viele Sterne stehen am Himmel? Das Hirtenbübchen sagte, gib mir einen großen Bogen weißes Papier und dann machte es mit der Feder so viele feine Punkte darauf, dass sie kaum zu sehen und fast gar nicht zu sehen waren und einem die Augen vergingen. Wenn man darauf blickte, darauf sprach es, so viele Sterne stehen am Himmel, als ja Punkte auf dem Papier sind. Zählt sie nur?

01:28:56 Aber niemand war dazu imstande, sprach der König. Die dritte Frage lautet, wie viele Sekunden hat die Ewigkeit? Da sagt das Hirtenbüblein, in Hinterpommern liegt der Demandberg, der hat eine Stunde in die Höhe, eine Stunde in die Breite und eine Stunde in die Tiefe. Dahin kommt alle hundert Jahre ein Flügelein und wird sein Schnebelein daran. Und wenn der ganze Berg abgewitzt ist,

01:29:24 Dann ist die erste Sekunde von der Ewigkeit vorbei, sprach der König. Du hast die drei Fragen aufgelöst wie ein Weiser und sollst fortan bei mir in meinem Königschloss wohnen und ich will dich ansehen wie mein eigenes Kind. Das habe ich gar nicht gekannt, ja? Nein. Haha, man lernt nie aus. So, das war jetzt das...

01:29:52 Für die Märchen oder was? Warum hast du dich in drei Stufen nicht vorgelesen eigentlich? Das ist ein Gedicht. Achso. Aber das können wir auch irgendwann mal machen. Ich schreibe es mal zu den Märchenwünchen, gell? Hier kommen noch ein paar süße Früchte. Ja? Einfach reden. Das ist acht Monate ein süßes Früchte.

01:30:38 Wie schön und vielen, vielen Dank. Schönen Abend für dich. Mimi Bluefire ist ein neues süßes Früchtchen. Ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich. Und Trinity spendet 100 Bits. Vielen, vielen Dank. Und das war's soweit. Das war's. Gut. Und wo sind wir jetzt?

01:31:01 bei Flyonator... Ja, nicht? Doch. Liebe Oma, ich würde dir gerne auch etwas auf Twitch spenden, aber bin leider nicht noch zu jung und darf es nicht. Junge dürfen nicht spenden, ja? Ja, wenn es die Eltern nicht erlauben, dann nicht. Dann muss ich leider, leider warten, bis du alt genug bist. Freut dich trotzdem an der Sendung.

01:31:30 Was soll ich sonst sagen, oder? Wer es nicht darf? Katzi-Tatzi-Cosplay. Nicknames habt ihr oft. Liebe Marmeladenoma, könntest du auch eine Kerze für meinen Sohn anzünden? Leider ist er im Alter von nur 13 Jahren, im Januar 2022, auf dem Weg zur Schule. Och Gott, tödlich verunglückt. Seither ist nichts mehr, wie es war. Och du arme, arme, arme Mutter.

01:32:01 Was tust du mir leid? Natürlich zünde ich eine Kerze an. Und wenn du willst, werde ich dir auch einen Trost schicken. Wenn du willst. Und du mir deine Anschrift schreibst. Wir denken ganz, ganz arg an dich, gell, Jungs? Ja. Manchmal sagt es, es gibt nichts Schlimmeres, als ein Kind zu verlieren. Da spreche ich aus eigener Erfahrung. Und wenn ein Kind schon 13 Jahre alt ist,

01:32:37 Das ist noch viel, viel schlimmer als mein Verlust damals. Also wenn du willst, dass ich dir eine Freude mache, schick mir deine Anschrift. Und ich schreibe dir dann. Sie, Siljen Wolf, spendet 5 Euro, schreibt, schönen Abend euch und liebe Grüße aus dem Bayerwald. Liebe Grüße zurück und einen schönen Abend für dich. Und von Chris kommt noch ein Wasser Marsch. Ich danke dir.

01:33:40 Sie hat es zweimal geschrieben und Crispo schreibt, wie schlimm mein herzliches Beileid. Da negative ist, liebe Marmeladenoma, schön, dass ich zu dir und Janne gefunden habe. Ein rotes Herz, könntest du bitte der gestiefelte Kater vorlesen? Mach ich gerne für dich und der liebe Fabian ist heute auch da wieder. Der gestiefelte Kater. Macht mich so wahnsinnig traurig, dass sie ihren Sohn verloren hat.

01:34:30 Der Till Regenbogen. Guten Abend, liebe Marmeladen, Oma Janik und Fabian. Ich wünsche euch einfach einen wunderschönen Abend. Ich genieße nach einer sehr anstrengenden Arbeitswoche jetzt den Stream und das verlängerte Wochenende und ein lila Herz. Und das gönnen wir dir von ganzem Herzen und ruh dich richtig aus.

01:34:57 Ich muss mich immer wieder dafür hüten, dass ich Till auch im Spiegel singe sage, gell? Wir haben ihn ja kennengelernt bei der Buchmesse Schön, dass du da bist, Till Manchmal habt ihr auch, naja, das geht dann auch Heißt das? Deflolita? Deflolita Könnt ihr das aus dem Neuss setzen, wie das heißt? D-E-A-T-H

01:35:41 D-E-A-T-H Das Wort kann man nicht, gell? Ich sag Lolita zu ihr. Mein Mann hat dieses schöne Bild von den Polarlichtern bei uns gemacht. Und ein Smiley. Es ist wirklich eine wunderschöne Aufnahme von den Polarlichtern geworden. Vielen, vielen Dank.

01:36:12 Dein Nickname macht mir ein bisschen... Sorry, sorry nicht, aber ich kann es nicht entziffern. Es ist wirklich ein wunderbares Bild, gell? Luis Siemer schreibt, ich habe kommenden Freitag das Gespräch mit der Chefin und den zwei, die mich so schlimm behandeln. Kannst du eine Kerze für mich anzünden und an mich denken? Vielleicht gibt es mir ein bisschen Kraft. Freitag, ja? Und, jetzt haben wir den Namen nochmal.

01:36:48 Lüß sie mal. Ich werde den ganzen Tag für dich die Kerze brennen lassen. Und bleib stark, du schaffst das. Einfach bedenken, wer du bist und dass dir niemand was anhaben kann. Ganz Freitag brennt für dich eine schöne Kerze.

01:37:28 Blauauge, Feder, Tiger, der Weg zum Zahnarzt ist immer schlimm. Aber nehmt dir doch vielleicht jemand mit. Bei mir kommt mein Sohn mit. Und wenn es ganz schlimm wird, hält er mir die Hand. Vielleicht hilft dir das auch. Das ist eine ganz prima Art. Jemand, der einem beisteht bei so etwas, das ist eine ganz tolle Idee. Wir danken dir, Blauauge.

01:38:02 Anni Wachtelbeauftragte, liebe Marmeladenoma, ich hoffe, ihr hattet einen tollen Abend besetzt. Ein rotes Herz. Dein Brief kam Anfang der Woche bei mir an. Ich habe mich riesig gefreut, als ich ihn auf dem Briefkasten gefischt habe. Ich bin so froh, dass diesmal alles geklappt hat. Ein lachender Smiley.

01:38:30 Auch das Buch war dann eine riesige Überraschung. Damit hat mein Freund nicht gerechnet. Vielen, vielen Dank. Er hat sich riesig darüber gefreut und war erst einmal sprachlos.

01:38:41 Das Buch wird natürlich in Ehren gehalten und ich denke, du hast schon ein Gespür dafür, was du wem schickst. Du hast seinen Geschmack auf jeden Fall gefunden. Aber ich antworte dir nochmal, ausüge ich in einem Brief und noch ein Smiley und noch ein Liederherz. Ich schicke doch, wenn jemand einen Geburtstag hat, vor den Fans, ihm ein Buch aus meinem Bücherschatz, den ich mein Leben lang gelesen habe.

01:39:11 Solange der Vorrat noch reicht. Ich habe sehr viel gelesen. Und wenn dann das Buch gefällt, freue ich mich auch. Ist natürlich gebraucht. Es sind keine neuen Bücher. Aber hier habe ich jemandem eine Freude gemacht. Freut mich sehr, Angi. Waldzauber. Trockenrasen. Marienkäfer versteckt unter einem welken Blatt. Wahnsinn. Na der Arme, da soll sich doch ein frisches Blatt raussuchen.

01:39:52 Was sieht gerade noch Stückchen von ihm? Können Sie dann sehen? Wir danken dir. Vielleicht kannst du ihn befreien. Oder hast du wahrscheinlich schon gemacht, denke ich. Riolin schreibt, ich bin zum ersten Mal hier. Es freut mich total zu sehen, dass auf Twitch alle Altersgruppen vertreten sind. Ja, ja. Alle brauchen Märchen. Von klein auf bis ins hohe Alter. Schön, dass du da bist. Willkommen.

01:40:29 Bist du fertig? Soja Can, ich kümmere mich dieses Wochenende wieder um den Nachbarskader Felix. Er hat geräuschvoll zu Abend gegessen und leistet mir jetzt Gesellschaft auf der Couch. Dem geht's gut. Ich lebe von dir, Soja Can. Schönen Abend noch.

01:41:06 Niese436, liebe Grüße aus unserem Japan-Urlaub. Aktuell sind wir in Osaka und drei Liederherzen. Ey, ist ja klasse, so weit her. Ist das eine klasse Kinder? Ja. Osaka, wir danken dir sehr dafür. Ich bin sehr, sehr lieb von dir. Weiter in einen schönen Urlaub und dann kannst du bestimmt viel erzählen.

01:41:42 Ich habe es gezeigt, das Bild gilt von Osaka Ja? Lang genug? Ja Ich bin noch ein bisschen abgewiesen gewesen, natürlich Gret Paumkinten, 70, liebe Marmeladenoma, es würde mich interessieren, ob du Anna Wimmschneider kennst Du bist ja sehr belesen Ihre Bürografie Herbstmilch ist deiner ähnlich, finde ich

01:42:06 Also ich kenne sie glaube nicht, aber der Titel kommt mir so bekannt vor. Herbstmilch. Müsst ihr mir vielleicht mal was zulegen, oder? Was meint ihr? Ich schreibe es mal auf. Es kommt mir so bekannt vor, aber es kann ja sein, dass es ganz, ganz früher vor 100 Jahren war. Weil die habe ich natürlich nicht mehr auswendig in meinem Kopf.

01:42:56 Die Dichterin heißt Anna Wiemschneider und der Titel Herbstmilch kommt mir so bekannt vor, das könnt ihr ja ausfinden, gell? Ja. Gut. Habe Hilfe.

01:43:16 Hallo liebe Marmeladenoma, ich bin im Internet auf eine Seite gestoßen, wo man Charaktere erstellen und mittels KI mit diesen chatten kann. Oh Gott, meinen DSA-Charakter Sinda Risha hatte ich dir schon mal vorgestellt. Heute habe ich mit ihr gechattet, wobei ich die Rolle ihres verstorbenen Vaters eingenommen habe. War echt witzig.

01:43:44 Leider steht die KI nur Englisch und es ist auch wirklich kein Vergleich zum Spiel mit Realen, mit Spielern am Tisch. Oh du liebe Erde, da treffst du einen ganz, ganz wunden Punkt bei mir. Ich will mich da jetzt gar nicht weiter auslassen. KI ist für mich ein Angstgedanke, wo ich sonst keine Angst habe. Jetzt zeige ich euch noch das Bild. Das ist er. Was hat man davon? Braucht man das, sagen wir mal?

01:44:20 Aber es ist ein weiteres Feld. Ein weites Feld. The Fridge Incorporated schreibt Hallo Frau Marmeladenoma und Enkel Janik. Ich möchte mich einfach mal bedanken für eure regelmäßigen Streams und eure Liebe und Freundlichkeit. Ich würde mir wünschen, dass es davon mehr gäbe. Ja, es gibt viele. Wir sind viele. Wir müssen nur einander auffinden. Menschen unserer Art gibt es viele. Glaub mir es.

01:44:54 Aber wenn man daheim guckt und darauf wartet, findet man sie halt nicht. Aber wir freuen uns über deine Dankbarkeit, gell? Schön, dass du da bist. Ich darf gar nicht drüber nachdenken, was der junge Mensch da jetzt gechattet hat. Könnt ihr das verstehen? Ähm... Schon bald es fehlt, hat keinen Sinn, Janik, entschuldige. Können wir ja hinterher drüber reden, wenn wir mal Zeit haben, gell, Fabian? Ihr zwei?

01:45:34 Soja, Jan Felix lauscht dem Stream. Ja, ja. Das macht er mit einem ganz intelligenten Gesichtsausdruck. Das ist doch was anderes. Das ist Leben. Leben, Leben. Natur. Ich danke dir für das wunderschöne Bild.

01:45:59 The Fridge Incorporate schreibt noch, ich würde dir gerne Bilder von meinen beiden Katzen schicken. Eine davon, eine Piratin mit nur einem Auge. Aber ich weiß leider nicht wie. Janik erklärt du das bitte? Das kannst du auf unserem Discord-Server machen. Ich mach den Link gerade mal hier im Chat rein. Und dort im Kanal-Fragerunde kannst du der Oma Fotos schicken. Ja. Und wir freuen uns drauf.

01:46:32 Kutzimlia86 Während den ersten zwei Märchen habe ich Aprikosen-Puddingtaschen gebacken, da ich heute einen nicht so guten Tag hatte. Habe ich mich damit ein bisschen abgelenkt. Das ist eine tolle Idee. Und wenn du dir jetzt noch jemanden gibst, der sich darüber freut, ist das doch klasse. Oder? Gell? Ich bin noch zwei Sizilieke aus, gell?

Sechstes Märchen: Das Mädchen mit den Schwefelhölzern

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01:47:11 Egal, gell? Ja. Sehr lecker. Hast du echt gut gemacht. Und L-Black Sun ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich. Von der Haxler kommt noch ein Wassermarsch. Ja, wer? Der Haxler. Der Haxler, aha. Ich danke dir. Einfach reden. Guten Abend, liebe Marmeladenoma. Ein rohes Herz.

01:47:54 Schön, dass es so vielen Menschen hier am Samstagabend Halt und Zuspruch am Märchenlagerfeuer gibt. Das ist aber ein tolles Märchenlagerfeuer, oder Kinder? Eine Frage zu deiner Kindheit. Gab es damals ein Grammophon mit Schallplatten für euch zu Hause? Oder hattet ihr die Möglichkeit, Musik aus dem Radio zu hören? Liebe Grüße, ein lachendes Miley.

01:48:21 Nein, so etwas Tolles wie ein Grammophon mit Schallplatten hatten wir damals nicht. Aber wir haben selber Musik gemacht am Familientisch. Und wir haben gesungen und mein Vater hat uns vorgelesen. Und Radio, ja, ja, so ein kleiner...

01:48:44 Ich weiß gar nicht wie die geheißen haben. Wisst ihr das noch? Ein Röhrenfernseher. Wie? Ein Röhrenfernseher. Ja, so einen kleinen Radio hatten wir auch. Aber wie gesagt, wir haben die Musik selbst gemacht. Und gesungen und gesungen. Hier kamen noch ein paar süße Früchtchen. Roscoe ist drei Monate ein süßes Früchtchen. Willkommen, willkommen.

01:49:12 Gamble Fabric ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und wenn es dir gefällt, bleib hier. Chill mal Digga ist ein neues süßes Früchtchen. Auch für dich, wenn es gefällt, bleibt bei uns. Und Ida ist auch ein neues süßes Früchtchen. Und auch du willkommen.

01:49:37 Blauauge, ich habe noch eine Bitte, vielleicht könnten wir Donröschen mal wieder lesen. Ich weiß nicht, wie oft das jetzt schon bei war. Ich würde mich auf alle Fälle freuen, Lachers Meili. Wann hatten wir das letzte, dass Donröschen nicht schlagbar wird? Ich schreibe es mal auf und schauen wir mal, wenn eine gewisse Zeit seit dem letzten Mal vergangen ist, kommt es wieder. Gell? Blauauge.

01:50:13 Multifandom. Phantom schreibt, Schallplattenspieler haben hatten hier eine totale Renaissance. Als nächstes kommt das Grammophon. Also Plattmieler, ich meine, später, als der Krieg schon lange rum war und alles wieder in Ordnung war, hatten wir schon sowas, aber in der Kindheit gar nicht. Hunky, liebe Oma, ich habe mal wieder ein Kätzchen bei meinen Wanderungen gefunden und ein rotes Herz. Ach Gott, ist die Schellen.

01:50:55 Hast du die wahrscheinlich mitgenommen? Sie hat ja jetzt ein Halsband, gell? Und sie lauscht einem Vogel mit Vergnügen. Also wunderbar. Wenn du uns noch sagst, was du mitgemacht hast, ob sie behalten hast oder ins Tierheim oder so. Die schaut gar nicht aus wie so eine wilde Katze, gell? Habt ihr das gesehen? Vielen Dank. Amura ist ein neues süßes Früchtchen.

01:51:30 Willkommen, willkommen, ich habe gerade was lesen, oder? Willkommen, einen schönen Abend fertig. Aber Vino Place ist auch ein neues süßes Früchtchen. Schön, dass so viele süße Früchtchen kommen. Das sind die einzigen Süßigkeiten, die ich sehr liebe. Und Cole Lexi ist auch ein neues süßes Früchtchen. Willkommen, willkommen.

01:51:58 Walzau Herbstmilch kenne ich. Es erzählt die Geschichte einer jungen Bäuerin im Zweiten Weltkrieg. Es ist ein Film. Aha. Ich habe mir überlegt, ich kenne nur den Titel. Aber die Anna Wimschneiders, da fehlt mir jetzt nicht einer. Aber wir werden nachforschen.

01:52:27 Sascha, bin auch da, via Handy, bin auf dem Rückweg von der Geburtstagsfeier. Schön, dass du da bist. Ein Stream ohne dich ist. Ist nicht so toll, weil du schon so lange ein treuer Fan bist. Willkommen, Sascha. Und von Exhausting Live kommen 100 Bits. Vielen, vielen Dank.

01:52:57 Okay, nein, ich habe das Skizze nicht mitgenommen. Ich habe es getroffen, nicht gefunden. Ein Lado Smiley, es hatte bestimmt ein Zuhause. Wunderbar war es, habe ich nämlich auch gedacht, weil es ein Halsband anhatte und einfach gar nicht abgemagert und scheu war. Ihr habt euch nur getroffen, praktisch. Schön. Schön, dass du uns das schöne Tierchen gezeigt hast.

01:53:30 Juni Versab, ich weiß, dass du keine KI magst, doch in manchen Bereichen kann sie echt praktisch sein. Ich habe diese Seite heute mal ausprobiert und bin ganz zufrieden. Aber die Tischrunden kann die KI nicht ersetzen. Ich werde die Seite vermutlich gelegentlich zum Englisch lernen nutzen. Ein weites Feld, Juni Versab, aber ich habe nur gelesen, dass in der Medizin...

01:54:01 dass es gut sein kann, aber ich fürchte halt, dass es alles total verändern wird. Aber das ist ein beides, das kann ich jetzt am Märchenabend nicht bringen, gell. Was meint ihr, darüber zu reden? Du kannst schon drüber reden, wenn du möchtest. Nein, ich kann euch nur sagen, ich lehne es ab und mir Kraut davor. Das kann ich euch sagen.

01:54:33 Und ich diskutiere auch mit manchen Menschen, wenn wir Zeit davon haben. Aber ich höre dann auch schon immer wieder andere Sachen, dass jetzt viele Menschen jetzt schon, wie nennt das, wie nennt man das Wort, die Arbeit verlieren, weil eben das alles Menschen ersetzt. Das ist ein weites Feld, wie gesagt.

01:55:03 Es passt eigentlich nicht daher. Ihr wollt ja hier Märchen hören, fröhlich sein und keine Oma sehen, die da den Kopf hängen lässt, was ich auch nicht machen werde. Schreiben könnten wir miteinander, Universum, wenn du das willst. Karin Fox, ich bin neu hier, hier unsere Tiere. Was macht ihr, der Typ? Aber die singen das nicht, gell?

01:55:56 Ich kann euch die Tiere zeigen, aber ich glaube nicht, dass die singen können, oder? Das glaube ich auch nicht. Bitte? Ich glaube nicht. Bisschen was durchnen gekommen, aber es sind Gänse, glaube ich. Ich danke dir für die Tiere. Seltsam, gell?

01:56:27 Hier kam noch ein süßes Früchtchen. Palmin ist jetzt sieben Monate ein süßes Früchtchen. Schreibt guten Abend, ihr Lieben, von der Märcheninsel. Und drei Herzen. Vielen, vielen Dank und einen schönen Abend für dich. Sascha, laut Plan bin ich voraussichtlich gegen elf zu Hause. Wird es bei uns elf, Kinder? Ich glaube, ganz so spät nicht. Nicht so ganz. Trotzdem schön, dass du da bist, Sascha.

01:56:59 Fifi, einen wunderschönen guten Abend. Ein Smiley. Ich bin neu hier, bin durch Zufall auf euch gestoßen und fühle mich sofort wohl. Mich beruhigt das Zuhören sehr und wird in Zukunft versuchen, jeden Samstag dabei zu sein. Und ein Herz. Wie schön, wie schön, Fifi. Willkommen. Willkommen.

01:57:23 Und da kommt noch eine Spende rein. Timo spendet 10 Euro. Vielen, vielen Dank und einen schönen Abend für dich. Wir freuen uns sehr. Das verstehe ich jetzt nicht, die Karin Fuchs schreibt, nein. So was meint sie denn, nein? Wart ihr schon mal da? Heute? Ach, weil ich gesagt habe, die würde nicht singen. Aber schön sind sie, die Gänse. Vielen Dank, Karin Fuchs.

01:58:07 Mr. Mandola, liebe Marmeladenoma und danke dir, Janik. Für was, Janik? Ich danke für die Sendung. Ich würde dir gerne meine beiden allerliebsten tierischen Gefährdinnen zeigen. Meine Katzen Aldonza und Dulcinea. Was für tolle Namen. Nachdunkelschott und ein Herz. Ja, dunkelschott ist auch was Tolles.

01:58:35 Da gibt es ja bestimmt auch was, oder? Könnt ihr mal nachschauen, Janik? Mach mal. Danke schön. Ich schreibe das auf. Die eine Katze, die nur ein Auge hat. Oh ja, so ein schönes Tier. Aber sie hat leider nur ein Auge. Aber trotzdem ist sie wunderschön. Das arme Tierle.

01:59:13 Aber ich glaube, es geht ja gut, es sieht sehr wohlgenährt aus und alles. Und dann noch das zweite Schätzle, das stimmt. Das ist bestimmt ein Witzbold. Gell? Schreibt die Karin Fuchs an, die muss ich mal im Auge behalten. Von A nach B schreibt, La Mancha ist leider zu lang. Ah, schade. Habe ich auch sehr geliebt. Das seltsame, die Karin Fuchs muss ich im Auge behalten. So, Greg Pumpkin hier bei so vielen Katzen.

02:00:07 Ist es auch Zeit für andere süße Haustiere, ein lachender Smiley? Ja, das freut uns immer sehr. Das ist wohl eine Ratte, könnte ich denken, gell? Ja. Ja, zahme Ratten, die können auch sehr viel Freude machen und sind sehr intelligent. Und dann gibt es noch, könnte jetzt eher Maus sein oder auch, ja, ich weiß es nicht. Was meint ihr? Hübsch ist auf jeden Fall, gell? Eher eine Maus, oder?

02:00:53 Als erstes war gewiss eine Ratte, glaube ich. Zahme Ratten sind sehr intelligent. Also ich bin von meiner Kindheit gewohnt, dass auch meine Geschwister solche Haustiere schon hatten. Wir danken dir. Und jetzt kommt noch eine Katze. Wie sehr schön. Sehr, sehr schön. Vielen Dank. Ja, wenn du möchtest, können wir so langsam...

02:01:36 mit dem Zusatzmärchen weitermachen. Ich werde dann auch noch, ich will dir doch da noch was vorlesen, gell? Die Stufe. Und von meinem Buch. Jetzt noch drei Janik oder was? Oder willst du? Wir können noch drei machen, ja. Fandst du ein? Der Hexler schreibt, ich gehe mal auf, gute Nacht an alle. Gute Nacht und schön, dass du da warst.

02:02:11 Und Jack Mann schreibt Hallo Hallo, ganz schönen Abend Noch eins? Levi fragt, wie geht es dir? Mir geht es glänzend Samstags ist eine wunderschöne Nacht kann man sagen Ich lese das ganze Ding nochmal durch in der Nacht

02:02:34 Und mach auch die Kerzen an und so weiter. Schön, dass du da bist. Und ein Wassermarsch kam noch ein von Streamer. Vielen Dank. Sind die Kumpads von dir, Fabian. Hast mal große Freude gemacht mit. Fifi, dann stelle ich auch mal meinen kleinen Schatz vor. Wunderschön. Ja, ich liebe auch Hunde und generell bin ich ein Tierfreund.

02:03:19 Sehr, sehr schön. Wir hatten immer seit meiner Kindheit Katzen und wir Kinder, viele eigene Tiere noch und auch immer einen Hund. Aber jetzt geht es halt gar nicht mehr. So freue ich mich immer so arg über eure Tierbilder. Ja, ja, ganz, ganz süßes Hundlehr, Herr Starr, ich danke dir. Wie viel habe ich jetzt, Sani? Ich habe nicht mitgezählt. Null, genau. Ich fange gerade an.

02:03:58 Minus 3. Bitte? Minus 3 hast du. Minus 3. Früher hat er ein Bild, ein Felix-Bild noch zum Abschluss. Wunderbar. Diese Kerze ist doch die reine Schönheit. Schaut mal. Vielen, vielen Dank. Also du sagst, ich habe schon drei jetzt, gell?

02:04:30 Der Sascha erinnert mich an die Netflix-Serie der gestiefelte Kater, Abenteuer in San Lorenzo. Da gibt es auch eine schneeweiße anthropomorphe Katze namens Dulcinea. Na dann, Sascha, hast dich noch eingebracht. Das sieht ja ähnlich. Schaut, ist nicht gerade die Katzen, die ich mir zulegen würde. Sascha, das weißt du ja, gell?

02:05:07 So, fertig mit der Frage von Deja. Gut. Fabian, darf ich Dir das geben? Ja. Ich danke Dir. Ich würde jetzt vielleicht erst einmal, haben wir das im iPad vom Buch? Das ist auch. Das ist auch. Das hier steht unser Buch und da will ich Euch was draus vorlesen. Ich weiß noch nicht bis wann Du vorlesen wolltest.

02:05:48 Bis wann? Also bis zu welchem Absatz? Hat diesen Absatz total, gell? Ich wollte nur ein paar Sachen nicht bringen, aber das kann ich ja selber sehen. Ja. Also das stammt aus meinem Buch, unserem Buch. Und das lese ich euch jetzt mal vor, dass ihr Appetit kriegt auf das Buch.

02:06:15 Die Frage war, warum streamen Sie am liebsten Märchen? Ist eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt werden. Nun, Märchen sind untrennbar verwoben mit meiner Kindheit und haben mich stark geprägt. Meinen eigenen Kindern habe ich daher nicht nur Märchen, sondern früh auch schon Geschichten aus meinen Kindertagen erzählt. Diese Tradition, Märchen und Kindheitsgeschichten zu erzählen, habe ich später auf meinen...

02:06:43 digitalen Kanälen fortgesetzt. Aber zurück... Fertig hier, Frau Wierndt, du bist schon fertig? Was ist jetzt passiert? Ich weiß es nicht. Den Artikel will ich ja vorlesen, weißt du? Danke dir. Du musst in die Richtung wischen. Nach links? Ja. Ah, danke dir. Aber zurück zu der Frage, warum Märchen zum einen sind diese alten Texte

02:07:12 Urheberrechtlich nicht geschützt ist Bedarf also keiner langwierigen Verhandlungen, um Märchen öffentlich vortragen zu dürfen. Zum anderen war es mir ein großes Bedürfnis, Märchen an eine jüngere Generation weiterzugeben, damit sie im digitalen Zeitalter nicht in Vergessenheit geraten.

02:07:31 Schon einmal waren Märchen in Gefahr, auf dem Gedächtnis der Menschheit zu verschwinden. Wäre nicht der Dichter Clemens von Brentano auf die Idee gekommen, die mündlich überlieferten Erzählungen aufschreiben zu lassen und damit für die Nachwelt in gedruckter Form zu archivieren.

02:07:51 Da Brentano diese Aufgabe aus zeitlichen Gründen nicht gewachsen war, beauftragte er die Brüder Jakob und Wilhelm Grimm mit der Sammlung der Märchen. Die beiden machten sich an die Arbeit, besuchen zahlreiche Märchenerzählerinnen.

02:08:09 wie zum Beispiel Dorothea Viehmann in Niedersweren, heute ein Stadtteil von Kassel, schrieben die ihnen vorgetragenen Märchen auf und schufen mit ihrer Arbeit ein Werk, das Einzug in das deutsche Kulturgut fand. Viele der Märchen stammen ursprünglich aus Frankreich. Von dort vertriebene Huguenotten hatten die Erzählungen im 17. Jahrhundert in ihre neue Heimat in Deutschland mitgebracht.

02:08:37 Auch Dorothea Viehmann war Huguenotin. Märchen richteten sich ursprünglich an Erwachsene und um sie Kindern zugänglich zu machen, sahen sich die Brüder Grimm veranlasst, so manchen Text zu vereinfachen. Einige Märchen, die in Garze düster erschienen, wie zum Beispiel Charles Perroth, heißt es, Blaubart, verbanden sich schon bald aus ihrer Märchensammlung für Kinder.

02:09:05 der Texturte wie manch anderer

02:09:08 nach der ersten Auflage der Kinder- und Hausmärchen nicht mehr veröffentlicht. So grausam manche Märchen für uns Erwachsene erscheinen mögen, für Kinder bieten sie die Möglichkeit der Identifikation und sie eignen sich aufgrund der klaren Unterscheidung zwischen Gut und Böse als moralisches Leitbild. So wird zum Beispiel in dem Märchen Der Wolf und die sieben jungen Geißlein der böse Wolf bestraft, indem er den Brunnen geworfen wird.

02:09:37 Die jungen Geißlein, allen voran das Jüngste, das besonders aktiv in das Geschehen eingreift, triumphieren über den Bösewicht. Kinder, das setzt sich noch hinzu,

02:09:52 sehen in den Märchen, dass das Gute belohnt und das Böse bestraft wird. Also anders als manche Erwachsene es sehen. Da die Märchen in einer zeitlosen Welt ohne geografischen Bezug spielen, sind sie für Kinder Traumgebilde, die fern der Realität in einem anderen Kosmos angesiedelt sind. Mir persönlich gaben Märchen schon in früher Kindheit Trost, Halt und trugen zu meiner moralischen Entwicklung bei.

02:10:21 Ich machte mich zusammen mit meinen märchenhaften Kindheitshelden auf, um die Welt zu erobern, und wusste mit ihnen stets treu Begleiter an meiner Seite. Auch Dunkelwege, so lernte ich, führen letztendlich zum Licht, wenn man guten Willens ist. Das Böse kann besiegt werden, so lehrten mich die Märchen, denn in letzter Instanz siegt das Gute über das Böse, die Liebe über die Angst, der Autoren Schöpfer der Geschichte von

02:10:50 Peter, Pater Braun, Gilbert, Kate Chesterton, schrieb einst, Märchen sind mehr als wahr. Nicht nur, weil sie uns sagen, dass es Drachen gibt, sondern weil sie uns sagen, dass Drachen besiegt werden können. Dem schließe ich mich uneingeschränkt an. Das war's dann, glaube ich, gell? Entschleunigung ist das Zauberwort, habe ich schon gelesen, gell? Auf der Märcheninsel können wir alle auf Fantasie-Reise gehen.

02:11:29 Ich habe eine Rechardelle wieder.

02:11:33 Durch die sympathische Community erfahren wir untereinander Zuspruch und können uns in den Fragerunden oder in den Chats, die neben den Lesungen laufen, austauschen. So bieten unsere Märchenstunden auch eine Plattform für vielfältige Interaktionen. Sogar eine Ehe wurde auf unserem Kanal gestiftet, wie uns mitgeteilt wurde. Den Märchen sei Dank. Dabei sehe ich in der Märcheninsel keine Flucht vor der Wirklichkeit, sondern eine Möglichkeit,

02:12:02 den Akku neu aufzuladen, der im umtriebigen, oft hektischen Alltag über die Maßen strapaziert wird. Und das ist dies, was mein Enkel Janik und ich auf der Märcheninsel im Internet vermitteln wollen.

02:12:17 Uli Janik, dem ich als Marmeladenoma alles zu verdanken habe, und ohne diese Ideen und technische Fähigkeiten, hätte ich niemals in die virtuelle Welt gefunden. Und ich werde nicht müde, darauf hinzuweisen, was der damals 15-Jährige auf die Beine gestellt hat.

02:12:36 Sein Schulfreund Fabian, mein Walenkel, wie ich ihn nenne, unterstützt uns bei den Streams vor Ort und er war auch schon bei mancher märchenhaften Reise dabei, sei es zur Preisverteilung der Gugnenerbse in Berlin oder auf den Spuren der Gebrüder Grimm. Weit über 300 Märchenstreams haben wir seither schon zusammen gemacht und nur zweimal fiel ich krankheitsbedingt aus. Aber die Uli, eine liebe Freundin unserer Familie,

02:13:04 und mein jüngster Sohn vertraten mich wunderbar. Es ist so schön, dass wir alle zusammenhalten, einander helfen und das gilt selbstverständlich ebenso für die vielen anderen, die unseren Stream unterstützen. Allen voran die Moderatorinnen und Moderatoren und natürlich die vielen Follower. Ach, ihr seid einfach fantastisch, ihr märchenhaften Komplizen.

02:13:31 Ihr erfüllt die Märcheninsel mit Leben. Lasst euch umarmen, ihr tollen Märcheninselbewohnerinnen und Bewohner. Schön, dass ihr so treu bei den Streams dabei seid.

02:13:42 und euch für Märchen begeistert. Danke auch für die vielen Briefe und eure Zeichen der Zuneigung. Meine Pinnwand ist übervoll von euren Zeichnungen, Postkarten, Fotos. Ich freue mich über eure liebevollen Geschenke, die Pflanzen, die ihr mir schickt, den Bio-Tee, wärmende Schals. Ein lieber Follower aus Stuttgart sendet mir sogar oft Kumquats. Und auch der Fabian, meine Lieblingsrucht.

02:14:10 Andere schreiben mir lebenswerte Worte, malen Bilder oder verfassen eigene Märchen. Eines dieser Märchen, das mein Dings der Sohn für uns schrieb, findet ihr nun hier. Solltet ihr das jetzt auch noch vorlesen oder wird das jetzt zu lang?

02:14:33 Also gut. Also mein jüngster Sohn hat das goldene Vlies geschrieben. Es war immer ein Knabe mit Namen Lauch. Er lebte mit seiner Stiefmutter in einem einsamen Gutshof. Die beiden waren dort allein, denn der gute Vater des Knaben Lauch war gestorben. Die Stiefmutter aber war so herrschsüchtig und geizig, dass die Mäckte und Knechte den Hof nach dem Tod des Vaters nach und nach verlassen hatten.

02:15:00 Und da die Stiefmutter sehr träge war, musste der Knabe Lauch alle Arbeiten verrichten. Mit ihrem Stiefsohn sprach sie kein Wort, es sei denn, sie trug im Arbeiten auf. So musste der Knabe Lauch die Wäsche waschen, er fütterte die Schweine im Stall, er erntete im Garten Gemüse, musste kochen und putzen. Die Stiefmutter jedoch saß den ganzen Tag in ihrer Kaminade, starrte aus dem Fenster und war missmutig.

02:15:28 Sie ärgerte sich über die Wolken, die die Sonne verdeckten, und war keine Wolke am Himmel, so ärgerte sie sich über die Sonne, die ihr zu heiß ins Gesicht schämen. Nichts war ihr recht, und da sie nicht merkte, dass all ihr Ärger in ihr selbst wohnte, beschuldete sie den Knabenlauch, an ihrem Unglück schuld zu sein. Die Wäsche, die er wusch, war nicht sauber genug, das Gemüse, das er erntete, war zu klein, das Essen, das er kochte, war zu heiß.

02:15:58 oder zu kalt und der Hof war nicht ordentlich gefegt. Die einzige Freude, die der Knabe Lauch hatte, war das Fohlen, das ihm der gute Vater vor seinem Tod geschenkt hatte. Lauch streichelte es, er fütterte es und jeden Tag, nachdem er die Arbeit verrichtet hatte, ging er mit ihm auf die Wiese vor dem Hof. Dort spielten sie miteinander und beide waren große Freude dabei. Den tiefen Wald jedoch, der den Gutshof und die Wiese umgab,

02:16:28 durfte der Knabe nicht betreten. Der Wald, so hatte ihm die Stiefmutter erzählt, sei von bösen Trollen, Riesen und anderen Ungeheuren bevölkert. Diese warteten nur darauf, dass ihnen ein Lauch, wie er es war, über den Weg lief, um ihm einen garstigen Streich zu spielen. Eines Tages jedoch, als der Knabe Lauch wieder einmal mit seinen Fohlen auf der Wiese herumtollte, überkam ihn eine große Müdigkeit.

02:16:57 Schlaftrunken legte er sich in das hohe Gras, und während das Fohlen sich an den Wiesenblumen und Kräutern gütlich tat, betrachtete der Knabe Lauch die schönen Wolken, die am Himmel vorbeizogen. Ach, wäre ich doch eine Wolke, dachte der Knabe Lauch, dann könnte ich den tiefen Wald überwinden, ohne ihn betreten zu müssen. Ich zöge hinaus in die weite Welt, um mein Glück zu finden. So träumte Lauch vor sich hin, und ehe er es sah,

02:17:27 fiel er in einen tiefen Schlaf. Als er wieder erwachte, sah er sich um und er erschrak. Sein Fohlen war verschwunden. Die Abenddämmerung hatte eingesetzt und es lag Nebel auf der Wiese. Der Knabe Lauch sorgte sich um sein geliebtes Fohlen. Auch konnte er ohne das Fohlen seiner bösen Stiefmutter nicht unter die Augen trägen. Da sah der Knabe Lauch ein helles Licht im Nebel.

02:17:55 Ein so schönes Licht hat er noch nie gesehen. Und obwohl es aus dem verbotenen Wald zu kommen schien, ging er darauf zu. So verließ der Knabe Lauch die vertraute Wiese und betrat den Wald. Links und rechts des schmalen Pfades herrschte tiefe Düsternis. Hatte ihn nicht die Stiefmutter gewarnt, im verbotenen Wald gäbe es Trolle, Riesen und andere Gefahren. Manchmal schien es dem Knaben, zwischen den Tannen stündete seine Stiefmutter.

02:18:27 mit mahnend erhobenen Zeigefingern. Doch er ging immer tiefer und tiefer hinein in den Wald. Die Tannen standen dicht. Kann ich das nochmal zurück machen, Fabi? Ja. Die eine Seite? Ja, einfach wieder zurück. Wie? Einfach auf die andere Seite wischen. Hier hin? Ja. Ah, danke.

02:18:52 Wie stumme Krieger, hatte da nicht etwas im Busch geknackt, bewegte sich da nicht ein Schatten zwischen den Bäumen. Schließlich kam Lauch in ein dunkles Tal, und er war von Schwärze empfangen. Doch ließ er sich nicht beirren. Er hatte keine Angst, denn das Licht am Ende des Tales wies ihm den Weg. Dann trat der Knabe auf eine kleine Lichtung und wusste nun, woher das geheimnisvolle Licht kam. Ein kleines, hübsches Haus stand hier.

02:19:21 Im Fenster des Hauses brannte eine Kerze, die leuchtete so hell, dass die ganze Umgebung in Licht getaucht war. Vor dem Haus aber stand sein Fohlen, und als es den Knaben erblickte, lief er freudig auf ihn zu.

02:19:42 Da bist du ja, sagte der Knabe und streichelte sein Pferd. Da kam ein altes Mütterchen aus dem schönen Haus. In ihrer gütigen Art hatte sie gleich das Herz des Knaben gewonnen. Die Frau lud ihn ein, in ihr Haus zu kommen, und dies war ein großes Glück. Denn der Knabe Lauch fühlte sich so wohl und geborgen in dem schönen Haus, wie er noch nie in seinem Leben verspürt hatte. Du darfst bleiben, solange du willst, sagte das alte Mütterchen.

02:20:12 und es begann eine wunderbare Zeit für den Knaben. Hier war es gut zu leben. Die alte Frau wusste so manche Kunst, die sie dem Knaben beibrachte, so verspannte sie sich auf das Häkeln, das Mahlen, das Backen und ganz besonders auf das Einkochen von Marmelade. Das Bisse aber war, dass das alte Mütterchen dem Knaben zeigte, wie man aus Goldfäden ein Vlies wehen kann.

02:20:38 Der Knabe Lauch verstand sich bald sehr gut auf diese Kunst und das goldene Vlies, an dem er arbeitete, wuchs und gedee. Ja, es war ihm, als webe er in jedem goldenen Faden die schönen und guten Dinge mit ein, die ihm bei dem alten Mütterchen wiederfuhren. Jeden Samstagabend vor dem Heiligen Sonntag jedoch las das alte Mütterchen dem Knaben Märchen aus einem Buch vor.

02:21:03 Und sogar die Tiere des Waldes kamen, um den Geschichten aus aller Zeit zu lauschen. So sahen sie dann alle in der guten Stube und hörten der Marmeladenoma zu. Das Feuer am Kamin prasselte, der Tee, den das alte Mütterchen aus Kräutern gekocht hatte, wärmte den Körper und die angenehme Stimme der Marmeladenoma wärmte die Seele. So verging Tag um Tag und bald schon hatte der Knabe Lauch seine böse Stiefmutter vergessen.

02:21:34 Jeden Tag webte der Knabe Lauch weiter an dem goldenen Vlies, und endlich eines schönen Tages war es fast fertig. Nur ein einzelner goldener Faden fehlte noch. Aus dem Knaben war in dies ein junger Mann geworden, und das Fohlen wird seinem prächtigen weißen Pferd gediehen. Da geschah es eines Tages.

02:21:59 dass eine Prinzessin auf einem schönen Rappen in den Wald geritten kam. Auch sie erblickte ein geheimnisvolles Licht, das ihre Neugier erweckte. Sie ritt darauf zu, und bald erkannte sie, dass das Licht von dem goldenen Vlies stammte, das in der Morgensonne glänzte. Da sah sie auch den jungen Mann, der an dem goldenen Vlies wirkte. Er hatte gerade den letzten goldenen Faden eingewogen.

02:22:25 Als er aufschaute, entschuldigt, und die Prinzessin auf ihrem edlen Pferd erblickte.

02:22:34 Als ihre Augen sich trafen, war es um sie beide geschehen. Sie umarmten sich inniglich und wussten sogleich, dass sie füreinander bestimmt waren. Als das alte Mütterchen die beiden Liebenden erblickte, lächelte sie, führte sie hinein in ihre Stube und erteile den beiden den Segen. Nun waren sie Mann und Frau. Als Prinz und Prinzessin verließen sie das Haus, wo dem knabben Lauch so viel Gutes widerfahren war.

02:23:04 Wann immer euch der Weg zu mir führt, wisst ihr, seid allzeit willkommen, sagte das alte Mütterchen zum Abschied. Der Prinz und die Prinzessin beganken sich bei den guten alten Mütterchen, dann ritten sie auf ihren Pferden davon. Bald kamen sie an die Wiese, auf welcher der Prinz einst in einem tiefen Schlaf gefallen war. Und da war auch der Gutshof seines Vaters, den die böse Stiefmutter übernommen hatte.

02:23:28 Viele Jahre waren ins Land gezogen, seit dem Lauch seine alte Heimat verlassen hatte. Und es erwies sich, dass die Stiefmutter seit langer Zeit tot war. So zog der Süngepaar in den alten Gutshof ein, die Wände wurden geweißelt, das Dach repariert, die Chemnade, in der die böse Stiefmutter einst gelebt hatte, jedoch ließen sie abreisen. An deren Stelle errichten der Prinz und die Prinzessin einen prächtigen Turm, der eines Schlosses würdig war.

02:23:57 Auf der Turmspitze aber hissen sie das goldene Vlies, das Lauch gewebt hatte. Dieses leuchtete golden in der Sonne, sodass man es schon weit her sehen konnte. Und im ganzen Land erzählen sich die Menschen, seht her, dort wo das goldene Vlies in der Sonne glänzt, da ist das Glück zu Hause. Dort leben die Prinzessin und seine Durchlaucht, der Prinz. Und das waren wahre Worte.

02:24:24 Das Paar lebte dort glücklich in Liebe und Zufriedenheit bis in alle Ewigkeit. Das ist ein sehr schönes Märchen von meinem jüngsten Sohn. Und das findet ihr auch in diesem Buch, das ich euch gut empfehlen kann, weil eben sehr viele begeistert schreiben. Willst du die Bilder dir noch zeigen?

02:24:53 Das hat aber damit nichts zu tun, Frau Wiering. Aber das gehört noch zu dem Kapitel. Ach ja? Also gut, das bin halt nochmal ich jetzt. Das passt eigentlich nicht. Ja, natürlich. Aber du hast es toll gemacht, wer es gemacht hat. Danke, danke, gell? Und jetzt? Wir wollen ein Märchen. Jetzt muss man auch ein Märchen vorlesen für... Wir wollen. Wir wollen ein Märchen vorlesen für die Reiders, ja? Ja.

Siebentes Märchen: Das Haus der Grasblüten

02:25:28

02:25:28 Das war die zweite Frage, oder? Und dann das Mädchen mit den Schwefelhölzern oder ein ausländisches Märchen. Oder was haben wir denn noch? Was meint ihr? Wir können ja abstimmen lassen. Ja, ein guter Rat. Das ist ein guter Rat.

02:26:01 Wollte ich doch mal schauen, was ich da drin habe, wo ich das einbieten kann. Ja, da wären ein paar drin vom Märchenwünschen. Was gibt's noch, was wir... Bitte? Was können wir denn noch abstimmen lassen? Also ich sag euch mal was. Rotkäppchen, aber die haben wir schon gehabt erst. Die sind eigentlich alle ein bisschen groß da. Habt ihr was Kleineres, Janik?

02:26:57 Wie immer. Schwefelhölzer sind auch lang. Die erste Frage, und die ist eigentlich nicht so... das wahre. Ja, ich mach gerade die Umfrage. Ach, du machst schon die Umfrage. Klasse. Könnten wir miteinander noch ein Gedicht, gell? So, Umfrage ist gestartet. Also zur Auswahl steht... Das Mädchen mit Schwefelhölzern, der gescheite Hans und der Nagel.

02:27:56 Schwebelhölzer ist sehr lang, Janik. Und die beiden anderen, sind die was? Die sind kürzer. Und wo finden wir die? Auf dem iPad. Ja, gut. Dann stellst du die Frage, Janik. Zwei Märchen? Nein, man müsste ja zwei Märchen vorlesen. Das erste Märchen war ja aus dem Buch schon. Ach, was ist das erste? Ah ja, also dann brauchen wir noch eins, gell? Also, die meisten haben gestimmt für...

02:28:34 Den gescheiten Hans. Bin ich gar nicht, ihr? Nein. Das würde doch was sein. Hast du angeguckt? Das ist gescheit. Also, wenn es nicht schön ist, dann besuchen wir noch was anderes, ja? Okay? Janik? Also, der gescheite Hans. Hansens Mutter fragte, wohin Hans? Hans, also, zur Gredel. Mach's gut, Hans.

02:29:07 Schon gut machen, ade Mutter, ade Hans, Hans kommt zu Gredl, guten Tag Gredl. Guten Tag Hans, was bringst du Gutes? Bring nichts, Gegebenheit, oh ne, das ist keine Ahnung, oh ne, ne. Da freuen sich die Reiters nicht, dass sie gekommen sind. Wir können ja einen ausländischen Bücher nehmen.

02:29:57 Aber es muss groß gedrückt sein Fabian. Mein Auge ist schon sehr müde. Welches Land? Überlasse ich dir. Es sind ganz viele da. Ich habe wieder welche gekriegt. Die sind schon japanische? Die sind ja immer schön. Die sind sehr beliebt. Italienische? Das sind schottische Fabi. Keltische? Schottische. Ja. Keltische? Oh Gott. Japanisch. Man muss japanisch gucken. Ja.

02:30:55 Die sind eigentlich nicht sehr beliebt. Und da ist jetzt gerade jemand in Japan, gell? Das war nicht schlecht, oder? Hier kam noch ein Wassermarsch rein von Crabable. Vielen Dank. Santi hat noch bei YouTube beschrieben, das wärmt so richtig schön das Herz. Die Sendung, oder was? Ja. Und es freut mich auch, dass du das schreibst. Das Haus der Gras mit mir vielleicht. Ein bisschen Zweifel lesen noch, gell?

02:32:22 Ja, sag mal zweimal, Reiders. Ja, das erste war ja das erste. Achso, das hat er gesagt. Entschuldigung. Also soll ich mal das Haus der Grasmögen vorlesen? Ja, yes. Einfach ohne irgendeine Frage? Yes. Ja, gut.

02:32:36 Vor vielen Jahren zog einmal ein junger Händler durch die Lande. Er bot Kämme, Haarnadeln, Bänder und Schleifen, wie sie sich Frauen gerne in die Haare steckten an. Es war ein Frühlingstag. Der Mann war schon von Morgengrauen an mit seinen Waren unterwegs gewesen. Aber es wollte keine Kundschaft kommen. Er meinte jedoch, er müsse auf jeden Fall einen Teil seiner Ware loswerden.

02:33:04 Und deshalb schlug er einen Pfad ein, der noch nie gegangen war. Vielleicht hatte er auf der anderen Seite der Berge jemand Interesse an seinem Angebot. Er schritt rüstig voran. Der Wald um ihn her wurde dichter und dichter und endlich merkte er, dass er seinen Weg verloren hatte. Zögernd ging er weiter und er kam in einen Bambuswald. Die schlanken hohen Wedel rauschten leise und neigten sich im Winde.

02:33:33 Sonst war kein Laut zu hören.

02:33:36 Der junge Mann ging weiter, irgendwo musste der Wald doch zu Ende sein. Und endlich erreichte er eine Lichtung. Nun musste er sich die Augen reiben. In der Lichtung stand der schönste Pflauenbaum und seine zarten rosa Blütchen waren gerade aufgebrochen. Erfreut ging er näher und er sollte sich noch mehr wundern. Hinter dem Baumstamm kam ein allerliebstes Mädchen hervor.

02:34:04 Es war prächtig gegleitet und haben schwarze Haare und flossen ein milchweißes Angesicht. Die Schöne lächelte ihn freundlich an, und noch bevor sich der Jüngling von seinem Erstaunen erholen konnte, traten noch eine Jungfrau und noch eine und eine Vierte hinter dem blauen Baum hervor.

02:34:25 Er schriegt nicht, sagte der Erste. Du bist jetzt in unserem Garten, und immer, wenn die Pflaumen blühen, dann tanzen und spänen wir hier. Willst du nicht mitmachen? Der Mann verstand nicht, wohin er eigentlich geraten war, aber die schönen Mädchen gefielen ihm, und er wollte gerne bei ihnen verweilen. Sie fassten ihn an den Händen, zogen ihn in ihren Kreis, und unter Lachen und Gesang umtanzen sie alle den blühenden Baum.

02:34:55 Die Stunden vergingen und viel zu schnell senkte sich der Abend hernieder. Da sagte eines der Mädchen, komm doch mit in unser Haus, die Mutter wird sich freuen, wenn ein Gast vorspricht. Der Händler will sich sehr gerne von den schönen Führen, sie gingen zusammen weiter durch den Bambus und bald war zwischen den ranken Stämmen ein prächtiges Haus zu sehen. Behäbig und reich stand es da.

02:35:23 Es hatte Speicher und Stelle zu seinen Seiten und eine hohe Mauer umgab das Anwesen. Hier hinein leiteten die Mädchen ihren Gast und riefen nach der Mutter. Die kam aus den inneren Gemächern und sie war stattlich gegleitet und mit einer Haube bedeckte ihr graues Haar.

02:35:42 Lieber Fremdling, seid willkommen in meiner Wohnung. Brot euch aus und lasst euch mit Speis und Trank erquicken. Mein Nötig, den Gast auf weiche Kissen und köstliche Speisen, die er noch nie gegessen hatte, wurden ihm aufgetragen. Mutter und Töchter leisteten ihm Gesellschaft und als er seinen Hunger gestillt hatte, fragten ihn die Mädchen neugierig nach seinem Gewerbe.

02:36:08 Da breitete er seine Waren vor ihnen aus, und die vier Frauen hatten eine solche Freude an den Kämmen und Haarnadeln, dass sie ihm alles abkauften. Die Mutter betrachtete das Treiben sehr zufrieden, und als der Händler sich zum Aufbruch rüsten wollte, sprach sie, Lieber Herr, wollt ihr nicht für die Nacht unser Gast sein? Wir hier in unserer Einsamkeit sind selten Menschen, und ein junger Mann wie ihr kommt schon gar nicht zu uns.

02:36:38 Ja. Benchpite.

02:36:43 Wenn es euch gefällt, so bleibt doch für immer bei uns. Wählt eine von meinen Töchtern zur Frau und seid mir als Sohn willkommen. Der Handelsmann wollte zuerst seinen Ohren nicht trauen. Die vier Mädchen jedoch klatschen in die Hände, tanzen um ihn herum und zwitschern. Oh ja, bleib bei uns, das wäre gar zu schön. Der Jüngling bedachte sich nicht lange. Er hatte keine Familie, die auf ihn wartete.

02:37:11 Und nun glaubte er sich wie im Paradies, als er dieses Angebot hörte. Gerne ließ er sich überreden, und er wählte sich die älteste Tochter zur Gattin. Man feierte sogleich die Hochzeit, und dann...

02:37:27 fing das herrlichste Leben an. Jeden Tag spielten und tanzten, sie aßen und tranken. Er ruhte auf den weichesten Kissen aus und seine Frau und ihre Schwestern lassen ihm den kleinsten Wunsch von den Augen ab. Er führte ein Leben wie ein Prinz. Die Zeit schritt voran und bald war schon ein Jahr vergangen. Wieder war es Frühling geworden und eines Tages

02:37:54 kamen die Alte und ihre vier Töchter zu dem jungen Mann ins Zimmer. Die Mutter sagte, wir wollen uns jedes Jahr auch diesmal einen schönen Tag in der Natur machen.

02:38:05 Wie ihr wisst, mein Sohn, blühen nun die Pflaumen. Und daran möchten wir uns erfreuen. Bleibt ihr bitte daheim und hütet unser Anwesen. Und solltet ihr Langeweile haben, dann geht nur und betrachtet euch unsere Schätze in den Speichern. Es gibt nur eine Bedingung. Drei Speicher stehen euch offen. Den vierten aber dürft ihr unter keinen Umständen betreten.

02:38:30 Das versprach der Mann gerne. Mutter und Töchter rüsteten sich zu ihrem Ausflug und beim Abschied sagte die alte Frau abermals, vergesst es nicht, den vierten Speicher dürft ihr nicht öffnen, der Zutritt ist euch verboten. Danach brachen die Frauen auf. Der Mann ging in sein Zimmer, rauchte ein Pfeifchen, schlummerte ein wenig, aß hier eine Leckerei, trank dort ein Läschen, der Tag aber dehnte sich.

02:38:59 Und allmählich wusste er nicht mehr, was er tun soll. Na, da kann ich mir doch einmal die Speicher ansehen, meinte er und ging nach draußen. Er kam zum ersten Speicher. Und als er nur an den Türgriff fasste, tat sich das große Tor ganz von selber auf. Er trat ein. Er wurde zum Vogel und flog über das blaue Meer. Unter ihm glänzende Wellen, Fische spielten dem Wasser. Und in der Ferne sah er Inseln.

02:39:28 und über allem stand die helle Sonne. Es war Sommer. Ach, das ist ja wunderbar, so als Vogel zu schweben. Er ergüsste sich lange bei einer Insel, rastete auf einem Baum, dann flog er wieder langsam zu seinem Ausgangspunkt zurück. Er verwandelte sich wieder in einen Menschen und trat zufrieden aus dem Speicher heraus. Nun ging er zum zweiten Gewölbte.

02:39:55 Gewölbe. Auch hier tat sich das große Tor von selbst auf. Er schritt hinein, verwandelt sich in einen Vogel und flog über die schönen Herbstlandschaften. Die Bäume flammten rot und gold, der Himmel erstrahlte tiefblau und in den Feldern neigte sich der reife Reis. Der Mann schaute sich um nach Herzenslust.

02:40:18 er pickte zu seiner erquickung an reifen früchten und als er sich satt gesehen und gegessen hatte folg er zurück und wurde zum menschen er trat aus der herbstlandschaft hervor und meinte was mag wohl im dritten speicher zu sehen sein er ging sogleich dorthin wieder sprang das tor für ihn auf er wurde zum vogel und nun flog er über ein land im silbernen winterschmuck tiefer schnee

02:40:48 bedickte Berg und Tal. Die Bäume standen von funkelndem, rauhreifem Sponnen und es war ganz still. Der Menschenvogel glitt leise über die verzauberte Landschaft und noch nie war ihm der Winter so schön erschienen. Als er endlich müde wurde, kehrte er zurück, erhielt seine menschliche Gestalt und trat aus dem Tor.

02:41:14 Das Tor tat sich zu, und nun stand der Mann vor verschlossenen Türen. Er schritt hin zum vierten Speicher. Die Stimme der Mutter klang im Laut im Ohr. Unter keinen Umständen dürfte er den vierten Speicher betreten. Unruhig lief er vor dem Tor hin und her. Was er bis jetzt gesehen hatte, das war wunderbar gewesen. Und er sagte zu sich selbst, sicherlich.

02:41:44 Gibt es im vierten Speicher ungeheure Schätze, die man von mir verbergen will? Warum darf ich sie nicht sehen? Das kann nur eine Schule der Alten sein.

02:41:55 Lange blieb er unschlüssig, die Mahnung der Mutter hielt ihn zurück. Seine Neugierde aber trieb ihn vorwärts. Und endlich konnte er es einfach nicht mehr aushalten. Bis die Frauen zurückkommen, habe ich längst alles besichtigt und bin wieder in meinem Zimmer. Wie sollen sie merken, was ich in ihrer Abwesenheit getan habe? Und entschlossen ging er zum vierten Speicher, streckte die Hand nach dem Schloss aus, das Tor sprang auf,

02:42:25 und er schritt in den Frühling hinein. In einer liebligen Lichtung stand ein Pflaumenbaum, der blühte in seiner ganzen Pracht. Grasmücken huschten durch das Geäst, und ihr melodisches Lied klang an sein Ohr. Der Mann trat näher. Da wühltete Grasmücken unruhig, und sie flatterten erschrocken hin und her.

02:42:47 Nun sah er es genau. Es waren fünf Vögelchen, und eines von ihnen trug eine kleine Haube auf dem Köpfchen. He, wo habe ich diese Haube schon mal gesehen? Die kommt mir doch bekannt vor. Und wie er noch überlegte, kamen die Vögel näher. Sie umflogen ihn, und auf einmal waren es seine Frau und ihre Schwestern und die Mutter.

Abschluss und Reflexion

02:43:11

02:43:11 Erzürnt blickten sie auf den Eindringling und die Mutter sprach. Du ungehorsamer Mensch, was willst du hier? Unser Haus haben wir dir geöffnet, unsere Schätze waren dein. Warum hast du unsere einzige Bitte nicht erfüllen wollen? Ja, wir sind Grasmücken und einmal im Jahr erfreuen wir uns in unserer wahren Gestalt am Zauber der Pflaumenblüten. Du kennst nun unser Geheimnis.

02:43:40 Du kannst jetzt nicht mehr bei uns bleiben. Du selbst hast dein Glück verspielt. Die Mutter und ihre Töchter zogen sich langsam hinter den Frauenbaum zurück. Der junge Mann sah als letztes seine Frau. Da wurde es auf einmal dunkel um ihn herum und er versank in einen tiefen, tiefen Schlaf. Lange lag er da. Dann wurden allmählich seine Sinne wieder wach. Es wurde hell.

02:44:07 und er fand sich unter dem Pflauenbaum wieder. Aber die Zweige des Baumes waren kahl und schwarz, keine Blüten und keine Grasmöcken wollten sie beleben. Der Mann trug seine alte, schlechte Kleidung, und neben ihm stand sein Korb mit der unverkauften Ware. Der Bambus rauschte geisterhaft, und eine Krähe zog klagend über die Ligen. Schönes japanisches Märchen, oder? So.

02:44:39 Sie sind auch allseits sehr beliebt. Sind wir so langsam am Ende, ich glaube es kommt noch ein Gedicht, oder? Ja, ein Gedicht von Hessen. Ja? Ja. Kein zu mir. Ist schon egal. Ist es schön, wenn nicht... Das hast du rausgesucht. Ja, schon. Das ist doch das Gedicht von Hermann Hesse. Ja, ja, siehst du das? Ach, ich weiß, was für eine tolle Stunde, soll ich das machen? Ich glaube, das lese ich das nächste Mal, weil ich... Obwohl, meinst du schon ein bisschen traurig.

02:45:30 Was soll ich machen, Jungs? Die Stufe oder meins? Was wäre das andere? Ich war ein bisschen mit ganz früh. Ich lese mir meins vor. Das können wir uns das nächste Mal aufheben. Kann das da drauf bleiben? Warte mal. Haben wir so lange drauf gewartet und das nachher ist nicht, gell? Die Stufe heißt es, gell? Oder? Die Stufin? Die Stufin heißt es. Die Stufin heißt es. Hesse, gell? Danke auch trotzdem.

02:46:15 Willst du heute mal wieder die Pinnwand zeigen oder nicht, Janik? Alles klar. Das hat Herr Schlüssel-Lock gesagt. Also, die ihr meine Brüder seid, arme Menschen nah und fern, die ihr im Bezirk der Sterne Tröstung träumt von eurem Leid, die ihr wortlos

02:46:43 Gefalt, die Hände in die Höhe Ich muss noch mal anfangen. Ich kann jetzt meine eigene Schrift nicht lesen. Ich fange noch mal an. Ich habe das glaube ich aufgeschrieben wegen, ich bin dem viele Elend in der Welt.

02:46:59 Die ihr meine Brüder seid, arme Menschen nah und ferne, die ihr im Bezirk der Sterne Tröstung träumt von eurem Leid, die ihr wortlos gefaltet hände in die blass gestirnte Nacht. Sagen die noch einmal an. Oder soll ich es lassen? Noch einmal anfangen. Also, meine Schrift. Noch einmal.

02:47:32 Die ihr meine Brüder seid, arme Menschen nah und ferne, die ihr im Bezirk der Sterne tröst und träumt von eurem Leid, die ihr wortlos gefaltet in die blassgestirnde Nacht schmale Dulderhände haltet, die ihr leidet, die ihr wacht.

02:47:52 Arme, irrende Gemeinde Schiffer ohne Stern und Glück Fremde, dennoch mir vereinte Gebt nur meinen Großzorg Ich habe in Anbetracht dessen, dass ich immer eine Kerze anzünde für das Leiden der Welt aufgeschrieben Ich hoffe, es war euch recht Was meint ihr zwei? Ist es euch zu traurig gewesen? Janik? War in Ordnung War in Ordnung Und es kommen dann noch

02:48:36 Und dann noch ein kleines Englisches, Born to Hell. Und dann sagen wir noch, dann sagen wir euch gute Nacht. Bleibt euch treu. Helft denen, die ärmer sind als ihr. Passt auf euch auf, dass wir uns am Samstag wieder auf der Märcheninsel treffen können. Ade. Eure Marmeladenoma, Enkel Janik und weil Enkel Fabian.