Zehn Jahre gemeinsamer Abende rund um Märchen und Geschichten endeten in einem besonderen LiveEvent. Neben emotionalen Lesungen wie ,Die Schnecke und der Rosenstock‘ oder ,Das Mädchen mit den Schwefelhölzern‘ wurden Pläne für eine neue ,Märcheninsel‘ in renovierten Räumlichkeiten geschmiedet. Erinnerungen an die Community, persönliche Schicksale und wissenschaftliche Highlights wie die Tiefseenacktschnecke prägten den Stream. Die Hitze des Tages bot dabei ebenso Gesprächsstoff wie die Vorfreude auf den Neustart im Juli.

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Abschied von der Märcheninsel – Letzter LiveStream

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00:03:07 Willkommen auf der Märcheninsel bei Enkel Janik, Wal Enkel Fabian. Die Hede-Rakete kommt später dazu, die ist noch auf der Autobahn und im Geiste mit dabei. Auf jeden Fall unsere liebe Marmeladenoma. Für die, die es nicht wissen, heute ist der letzte Stream hier von der Märcheninsel am alten Ort. Zehn Jahre haben wir hier gestreamt. Die Marmeladenoma muss jetzt leider mit ihr...

00:03:34 foto umziehen auch die fotowand wird umziehen vieles wird dann in der neuen märcheninsel wieder zu sehen sein freut euch darauf und freut euch auf diesen letzten stream bei der marmeladenoma in ihrem studio unter wahl enkel fabian der macht die kerze an für die armen dieser welt und auch für die glücklichen dieser welt und

00:03:58 Dann können wir auch fast gleich beginnen mit dem ersten Märchen. Es sei denn, der Janik hat noch was zum Vorlesen. Ich habe noch süße Früchchen, Wassermarsch. Ach, das ist gut. Von Anfani kann man Wassermarsch schreiben. Anfadi, Wassermarsch, ich freue mich. Cheers, Anfani.

00:04:14 Wedertiger ist 62 Monate ein goldenes, süßes Früchtchen. 62. Schreibt, guten Abend. Goldenes Früchtchen. Guten Abend, Wedertiger. Bitterlemming ist 36 Monate ein süßes Früchtchen. Schreibt, hallo, ihr Lieben. Ich bin aus diversen Gründen für eine etwas längere Zeit nur still dabei hier. Aber so oft ich kann. Hauptsache, du bist dabei. Wenn auch im Luik.

00:04:39 Dann von Regina Schlumpf kam ein süßes Rüchthchen rein. 56 Monate. Sehr schön. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Regina Schlumpf, klasse. Toll. Und ein Märchenwunsch von Teufelsblümchen. Vom Teufelsblümchen. Und zwar wünscht sich Teufelsblümchen das Waldhaus. Ah ja, das hat zuletzt die Marmeladenoma vorgelesen. Kann ich mich noch gut daran erinnern? Das Waldhaus, auch ein schönes Märchen. Prima, danke schön.

00:05:11 Das ist übrigens ein Stift von der Marmeladenoma. Lila, klar. Den habe ich gleich heute mal benutzt. Und der wird auch oben wieder bei uns in der neuen Märcheninsel zum Einsatz kommen. Wir sind ja alle etwas gemattet von diesem Wetter. Heute ist es ein bisschen frischer bei uns in Ettlingen. 37 Grad. Gestern war es 38 Grad. Und passend dazu will ich ein italienisches Märchen vorlesen.

Märchen aus Kalabrien – Antikriegsbotschaft

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00:05:36 Denn da ist er auch mal knackig heiß in diesem Land. Mittlerweile haben diese Temperaturen auch hier Fuß gefasst. Und jetzt kommt ein Märchen aus diesem sagenhaften Märchenschatz. Und dieses Buch heißt Märchenreise durch Italien. Und dieses Märchen ist mir ganz spontan eingefallen. Ich habe mal ein bisschen quer gelesen. Ich finde es eigentlich sehr, sehr gut. Bin mal gespannt, was ihr dazu meint. Kommentiert gerne anschließend, was ihr von diesem Märchen haltet. Von den klugen Frauen.

00:06:07 Es war einmal ein Herr, nicht ein Mann, sondern ein Herr, du verstehst. Reich war er und angesehen. Er führte ein großes Haus mit allem, was dazugehört, mit prächtigen Tischen und Sesseln und Drohnen und Bildern, mit Dienern, Gärtnern und Köchen. Und eine Frau hatte er, die war sein ganzer Stolz. Die war nicht nur wunderschön, sondern auch klug. Sie hatte viele Bücher gelesen.

00:06:35 Doch sie war schüchtern, liebte nicht die großen Gesellschaften, sondern bevorzugte das Gespräch im kleinen Kreis. Dennoch verstand sie es, dem Haus als Herrin vorzustehen. Sie war eine richtige Dame. Und den Gästen, die sich zum Zeitvertreib oder zu Regierungsgeschäften einfanden, war sie eine gute Gastgeberin.

00:07:00 Was sie störte, war einzig und allein der Umstand, dass er Gemahl sich gerne und leidenschaftlich mit dem Krieg beschäftigte, Weltzüge plante und seinen ganzen Ehrgeiz in die Eroberung fremder Länder setzte.

00:07:17 Krieg, sagte sich die junge Frau, bedeutet Gewalt, Schmerz und Tod. Niemand wünscht sich Gewalt, Schmerz und Tod, der auch nur ein bisschen Verstand hat. Wer chlorreich ins Feld zieht, weiß nicht, ob er wieder nach Hause kommt. Denken die Männer nicht so weit.

00:07:36 Sie spielen Krieg wie unvernünftige Kinder, während die Frauen zu Hause bleiben, für die täglichen Bedürfnisse sorgen und sie müssen warten. Man müsste etwas unternehmen, um diesen Unsinn ein Ende zu bereiten. Aber wie? Die Frauen müssten zusammenstehen und eine eigene Strategie des Friedens zu machen.

00:08:02 Drei Tage lang sang... Ja. Die Kamera spinnt. Okay. Überhitzt. Überhitzt. Was machen wir denn da? Eiswürfel? Oh Gott, ich sehe mich schattenhaft. Hallo. Also, kann es tatsächlich... Ich schläge es mal rein. Ja, okay. Ich bin gleich wieder da. Hi. Da hat sich noch nichts getan. Also, könnt ihr mich hören.

00:08:51 Der letzte Stream von der Märcheninsel, von der Marmeladenoma. Und dann fällt die Kamera aus. Das liegt wahrscheinlich an der zu großen Hitze. Aber Janik arbeitet daran. Ich bin immer noch ein bisschen verschwommen, aber einigermaßen zu erkennen. Was macht Janik? Er sucht nach neuen Kabeln. Soll ich vielleicht weiterlesen? Was meint ihr? Fabian, was schreiben denn die?

00:09:19 ich bin in einer anderen dimension okay soll ich lesen oder ok janik probiert das fängt ja gut hallo hallo hallo ja bild gut ausgezeichnet also habe ich jetzt wirklich froh meine güte also ich fange da hat man wo ich aufgehört habe drei tage lang sang die nein

00:10:16 Tut mir wirklich leid. Also es wird jetzt alles viel, viel besser. Ich bin auch etwas überhitzt, genau wie die Kamera. Aber wir reißen uns jetzt zusammen. Ich trinke mal noch einen Schluck und dann fangen wir gleich an, das Märchen weiterzulesen. Meine Güte. Aber es muss nicht alles so glatt gehen.

00:10:39 Drei Tage lang sann die junge Frau darüber nach, dann kam sie auf eine Idee. Drei weitere Tage brauchte sie, um sich die Idee gut zu überlegen, und als nochmals drei Tage verstrichen waren, hatte sie sich entschlossen, ihre Schüchternheit zu überwinden und zu handeln.

00:10:59 sie stand auf und verließ ihr haus und begab sich zu der berühmten fata delle grazie diese lebte zurückgezogen in den dünen wie es in der stadt hieß aber noch niemand hatte je ihr haus gesehen

00:11:16 Sie war eine schöne und stolze Frau, groß und kräftig, und ihr Haar leuchtete wie die Sonne. Sie war bekannt für ihren weisen Rat und ihre Schlagfertigkeit. Auch hielt sie sich zeitweise in den Häusern und Palästen der städtischen Herrschaften auf. Sie war freundlich und sie war hilfsbereit, erteilte den Frauen gute Ratschläge, lehrte die Kinder neue Spiele, mit den Männern sprach sie über Geschäfte und über Politik.

00:11:46 und wahrscheinlich noch über anderes, denn sie wurde mit Geschenken geradezu überhäuft. Und einmal, als sie wieder in die Dünen zurückging, trug sie ein neugeborenes Kind in ihren Armen. Die junge Frau, die mit der Fee sprechen wollte, wusste, wo sie sich aufhielt. Es war eines der ersten Häuser der Stadt, in dem die Fee den Winter überlebte.

00:12:13 Sie hörte der jungen Frau lange und gut zu, dachte darüber nach und fragte, »Und was denkst du, was man tun kann, damit es nicht immer wieder Krieg gibt?« »Ich weiß es nicht«, sagte die junge Frau, »ich bin zu dir gekommen, weil du vielleicht erraten kannst, wie man die Welt verändert.«

00:12:38 »Ich brauche Zeit«, sagte die Fee, »drei mal drei Tage. Erstens, um eine Idee zu finden, zweitens, um über die Idee nachzudenken und drittens, um Pläne zu schmieden.«

00:12:53 Die junge Frau geriet in Verzweiflung. Ich weiß nicht, ob wir so lange Zeit haben. Schon wieder verhandelt mein Gemahl mit Regierungen und Generälen. Es kann sein, dass es schon bald wieder Krieg gibt. Dann lass mir wenigstens drei Tage Zeit, den ersten, um meine Idee zu finden, den zweiten, um über die Idee nachzudenken und den dritten, um Pläne zu schmieden.

00:13:23 Die Frau kehrte nach Hause zurück, halb gedröstet und halb verzweifelt. Die folgenden drei Tage fand sie keine Ruhe. Von morgens bis abends lief sie durch ihr Haus und in der Nacht quälten sie schreckliche Träume, während die Männer über Strategien und Waffen redeten. Als die drei Tage vorüber waren, waren sie sich wieder bei der Fee ein. Sie wurde freundlich empfangen.

00:13:52 Höre, was ich dir zu sagen habe. Wir müssen den Männern die Kräfte für den Krieg nehmen. Wenn alle Frauen mitmachen, wird es gelingen, die Männer zu Hause zu behalten. Nicht Gewalt und Schmerz und Tod wird in der Welt sein, sondern Friede und ein gutes Leben für alle.

00:14:14 Die Väter werden mit ihren Kindern spielen, der Bräutigam muss nicht mehr die Braut verlassen, um ins Feld zu ziehen. Die Äcker können bestellt und der Wein gekeltert werden, und Mann und Frau genießen gemeinsam die Freuden des Lebens. Tja, und wie soll das geschehen? sagte die junge Frau. Ich will gerne alles tun, alles, was ich kann.

00:14:39 nun es braucht viel liebe dazu sprach die fee durch liebe soll der krieg aus der welt verbannt werden wie können wir den männern die freude am krieg nehmen schon die knaben erfreuen sich an den kriegsspielen

00:14:55 Da lächelte die Fee und sagte, »Die Väter haben keine Zeit für neue Spiele. Sie lehren die Knaben nur, was sie selbst am meisten beschäftigt. Kriegsspiele. Aber wenn wir Frauen uns mehr um die Männer kümmern, wenn wir uns sorgfältiger schmücken und bewegen, auch in den innersten Gemächern des Hauses, wenn wir so werden, dass kein Mann auf uns verzichten kann.«

00:15:22 dass es schöner ist, sich mit den Frauen statt mit dem Krieg zu beschäftigen, dann wird die Leidenschaft in andere Bahnen gelenkt und wir, wir sind auf dem Weg in eine bessere Welt. Denn wie du aus Erfahrung weißt, verleiht die Liebe nicht nur Freude und Wonne, sie erschöpft auch die Kräfte und braucht Erholung und Schlaf, um gestärkt zu werden für neuen Genuss.

00:15:46 Das alles sagte die Fee zu der jungen Frau. Du brauchst nicht zur Rüten, sagte die Fee. Wie wäre ein Gottesgeschenk besser einzusetzen als gegen den Krieg? Und die Liebe ist ein Gottesgeschenk, wie alle wissen, die sie hier erfahren haben.

00:16:05 Nun besprachen sie miteinander den Plan. Sowohl die Fee wie die junge Frau redeten mit den Frauen. Sie weiten sie in die List und in Ernst der Liebe ein, und die Frauen sagten es den anderen Frauen weiter, bis es alle wussten. Den Mädchen erklärten sie mit großer Geduld und Notwendigkeit des Friedens, und was dafür getan werden muss um den Knaben, versprachen sie neue Spiele für die Zukunft. Und alle verstanden.

00:16:34 Nur, die Männer konnten nicht recht begreifen, was es mit der Liebe der Frauen für eine Bewandtnis hatte, die auf einmal so überreichlich floss. Aber das macht nichts. Hauptsache, es blieben keine Kräfte mehr übrig, um Krieg zu führen. Auf diese Weise veränderte sich die Welt.

Letzte Sendung – Pläne und Erinnerungen

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00:16:55 Ja, wie die Marmeladenoma immer gesagt, nur die Liebe kann die Welt retten. Aufrichtige Liebe. Und das war ein Märchen aus Kalabrien, im Süden von Italien. Und das ist erschienen in dem Buch Märchenreise durch Italien. Ja, das ist eine schöne Reihe. Verlag Königsfurt, Urania, Hammer, Massenhaftbände, ein Schatz an Märchen. Die meisten kenne ich noch gar nicht und das habe ich auch noch nicht gekannt.

00:17:27 Ja, und jetzt kommt tatsächlich schon die erste Frage. Ein Märchen und Schwimmenssofa kam auch noch bei. Ja. Der dicke, fette Pfannekuchen. Ja, das ist ein tolles Märchen. Aber da müssen wir wirklich das Original finden. Beim letzten Mal habe ich es ja schon mal vorgelesen, aber das war irgendwie eine Variante, die etwas KI verändert war.

00:17:51 Aber auf wundersame Weise ist leider hier das Märchenbuch der Brüder Grimm verschwunden, das die Marmeladenoma mir immer vorgelesen hat als Kind. Schade, ich muss ein neues irgendwo kaufen. Federtiger, Ed Ingo, alles okay bei euch.

00:18:09 Federtiger? Nun, das verstehe ich nicht. Egal, Sascha92. Ich bin heute nicht beim Streamen dabei. Bin auf dem Eschweiler Music Festival mit anschließendem Public Viewing.

00:18:24 Das ist schade. Gut, aber es wird schon wieder geschrieben. Ich hoffe, es sind überhaupt Leute da bei diesem super Wetter heute. Viele sind vielleicht am Baggersee oder feiern im Garten oder bereiten das große Fußballfest vor. Um 22 Uhr ist ja Deutschland gegen Elfenbeinküste. Den einen oder die andere interessiert das vielleicht. Aber wir machen hier Märchen auf der Märcheninsel.

00:18:50 Es kam ja ein Raid rein von Schnitzel-Klonen mit elf Zuschauern. Ja, Riders on the Storm. Ich weiß nicht, ob Charniki klar ist, dann können wir uns im Duett singen. Riders on the Storm. Prima, dann gibt es ein extra Märchen später. Finde ich super. Süße Früchtchen kam mir auch noch rein und Märchenwünsche. Sofa hätte nämlich gerne den Dicke. Ah, das habe ich schon vermissen. Mistkriege hat 1000 Bits gespendet. Oh, danke schön. Das freut uns. Super.

00:19:18 Wir müssen natürlich wieder investieren für die neue Märcheninsel. Da haben wir jetzt was bestellt, um das Studio ein bisschen besser ausstatten zu können. Also da kommt schon einiges zusammen. Aber ich bin davon überzeugt, das neue Studio wird euch gefallen. Janik und ich müssen noch ein bisschen was dran arbeiten. Vielleicht wird der eine oder andere vielleicht sogar noch helfen, ein LAN-Kabel zu verlegen. Fabian lächelt schon.

00:19:43 Und wir brauchen nicht ein LAN-Kabel, denn die Internetverbindung ist noch nicht ganz so optimal. Im Schneckentempo wird das dann vonstatten gehen. Die Great Pumpkin ist sechs Monate ein süßes Früchtchen. Super, Great Pumpkin. Wolken hat fünf süße Früchtchen verschenkt. Oh, das ist ja toll. Fünf gleich. Dankeschön. Super.

00:20:05 Brian Lukas ist 79 Monate ein süßes Frücht und schreibt euch allen einen schönen guten Abend. Das wünschen wir dir auch. Und einen schönen letzten Stream aus Bekannte Umgebung. Ja. Ich bin heute nur kurz dabei, bin zum Public Viewing verabredet, werde aber morgen Abend den Rest des Streams anschauen. Okay, das ist schön. Ihr könnt es ja wieder bei YouTube dann anschauen. Live ist natürlich immer schöner, besonders wenn so kleine Missgeschichte geschehen wie ganz am Anfang. Das war ja etwas suboptimal, aber Janik hat es wieder auf die Reihe gebracht.

00:20:33 Und wir warten noch auf jede Rakete. Wer es noch nicht mitbekommen hat, die war in München, die jede Rakete mit ihren Freundinnen. Und sie wird vielleicht ein bisschen erzählen, was sie da heute gemacht hat in München. Und da steht noch was anderes bei Discord. Great Pumpkin. Einen wunderschönen Samstagabend, liebe Marmeladenfamilie. Heute gibt es etwas schlappe Grüße, denn es ist einfach unerträglich heiß. Wem sagst du das? Aber bei euch ja auch, wie ich höre.

00:21:02 Trotzdem freue ich mich auf einen schönen Märchenabend und natürlich ist auch wieder ein neues Hekeltuch dabei. Und das klicke ich gleich mal an. Das ist eine wahnsinnsa Arbeit, sowas. Das ist ja ein Geduldsspiel ohne Ende. Finde ich cool. Wenn man sowas kann, finde ich großartig. Art of Mylar schreibt, das neue Märchenzimmer wird mit Sicherheit super. Ja, das glaube ich auch.

00:21:31 Das wird sehr, sehr schön. Wir haben auch schon den Schrank von der Marmeladenoma hochgetan. Und zwar den Schrank vom Schlafzimmer. Jede Rakete und der liebe Hermann haben den aufpoliert, ein neues Schloss reingemacht. Und da hängen jetzt schon ein paar Sachen drin von der Marmeladenoma. Und zwar ihr lila Kleid, das sie mal angehabt hat. Hier, guckt mal, das ist ihre Uniform. Und das haben wir natürlich aufbewahrt. Viele Kleider von der Marmeladenoma haben wir noch da. Da kommen auch die Märchenbücher rein.

00:22:00 Und übrigens, wir haben noch ganz, ganz viele Karten von der Marmeladenoma, von ihrem Buch. Wir verschenken die. Wer will, kann gerne welche bestellen. 10 Karten, 20 Karten, was ihr wollt. Nur bitte Rückporto beilegen. Bei einem Großbrief, wenn ihr 10, 20 Karten wollt, bitte 1,80 Euro Rückporto beilegen. Dann schreibe ich euch und ihr bekommt taufrische Postkarten von der Marmeladenoma, wenn ihr das wollt.

00:22:30 Von Regina Stumpf kam ein Wassermarsch noch ein. Wassermarsch, sehr gut. Kann ich sehr gebrauchen bei diesem Wetter. Und Irikyria ist ein neues süßes Früchtchen. Wunderbar, das freut uns. Süßes Früchtchen. Ganz neu. Cool. Anfanny würde gerne noch wissen, interessiert sich die Marmeladenfamilie für Fußball? Enkel Janik, wir fragen dich als allererstes, was ist dein Lieblingsverein?

00:22:58 Die Marmeladeninsel. FC Marmeladeninsel. Mit Rotkäppchen im Tor. Also ein richtiger Fußballverein, wo ich Fan bin, habe ich tatsächlich nicht. Aber wenn man nach dem Klischee, dass ich aus Karlsruhe kommen gehen würde, dann wäre es der KSC natürlich. Ganz genau.

00:23:19 Und, Walenkel Fabian, was ist denn deine Lieblingsmannschaft? Ich habe auch keine Lieblingsmannschaft. Okay, du drückst heute Abend für die Elfenbein, küschst du die Daumen? Okay. Also, ich habe tatsächlich früher gerne Fußball angeschaut, habe auch Fußball gespielt, wenn auch talentfrei. Und ja, heute interessiert es mich nicht mehr so, weil es dann doch überwiegend nur noch ums Geld geht. Das finde ich traurig. Und fast möchte ich sagen, das hat eigentlich den Fußball...

00:23:49 kaputt gemacht. Früher hat man für seine Mannschaft gejubelt und hat den Rücken gestärkt. Und heute gibt es Transfers mit Millionenssummen. Da schlackern mir nur noch die Ohren. Finde ich schade. Mein Vater, der war Torwart in Karlsruhe. Freizeit-Torwart. Der war sehr, sehr sportlich und der wurde sogar, man kann es kaum glauben, im Feldhandball deutscher Meister. Lange ist es her.

00:24:16 Ich persönlich habe lieber Schwimmen gemacht. Ich war hier in Ettlingen beim Schwimmverein. Das mache ich heute noch gerne übrigens, wenn ich dazu komme. Und ich wandere gerne.

00:24:31 Der Walenkel Fabian nicht so, aber ich glaube der Enkel Janik, der wandert auch gerne hin und wieder mal. Was ist deine Lieblingsregion zum Wandern, Janik? Ja gut, der Schwarzwald ist ein Direktierungseck, der ist schon sehr schön. Ja, und auch geschichtsträchtig, märchenträchtig. Das Kalte Herz spielt ja zum Beispiel hier im Schwarzwald. Und Janik und ich, wir waren schon dort, wo diese Geschichte spielt. Da stehen auch noch einige Gebäude.

00:24:56 Denn das ist ja nicht erfunden, diese Region, die gibt es tatsächlich. Und in Bayersbronn, ist nicht weit von hier, da gibt es sogar ein Haufmuseum. Da waren wir auch schon drin. Der Schwarzwald beginnt ja praktisch hier vor der Tür. Wenn man hier aus dem Fenster rausschaut, sieht man schon die letzten Ausläufer vom Schwarzwald. Und damit ist der Bogen gespannt von Fußball zu den Märchen und zu den nächsten Fragen.

00:25:24 Sind noch Fragen da, Enkel Janik? Wolkenhund schreibt Rotkäppchen im Tor. Sehr schön. Ja, das ist doch eine spontan gelungene Idee.

00:25:35 Tja. Mutito ist zwei Jahre ein süßes Frühstück. Zwei Jahre Mutito, das ist der Wahnsinn. Zwei Jahre, das ist ja der Ersinn. Und Herr der Drehtour begrüßt uns mit Hallo, ihr verschwitzten Dachgeschossmenschen. Hallihallo, ja, da sind wir tatsächlich. Das ist zwar kein Dachgeschoss hier, aber da, wo wir wohnen, da ist überwiegend Dachgeschoss und das hat uns ziemlich ermattet. Wir sind hier im dritten Stock.

00:26:02 ist noch eins oben drüber penthouse wohnung macht richtig spaß bei diesem wetter

00:26:10 Akena schreibt, in Schwarzwald möchte ich auch gerne mal. Ja, es ist wirklich sehr, sehr schön. Wir wohnen ja hier im Nordschwarzwald, aber wie gesagt, da gibt es viele märchenhafte Sachen. Im Schloss Neuenburg zum Beispiel, auch nicht weit von hier, da ist eine Haufausstellung, eine dauerhafte Wilhelm-Haufausstellung. Sehr, sehr sehenswert. Und Richtung Süden wird es natürlich immer romantischer und märchenhafter. Also die ganze Region ist wirklich...

00:26:39 Wirklich wunderbar. Wir wohnen sehr, sehr gerne hier. Schleifenvieh schreibt, guten Abend, liebe Märcheninser. Ich freue mich, jetzt Zeit für euch zu haben. Liebe Grüße an alle. Alex Dortmund. Danke übrigens, Schleifenvieh. Alex Dortmund, wie geht es euch mit der Hitze? Ich hoffe, ihr macht es euch einigermaßen erträglich. Janik, wie geht es dir mit der Hitze?

00:27:05 Das ist nicht gut. Also hier geht es jetzt tatsächlich im Studio. Aber zu Hause ist es echt extremer. Ja. Braum auszuhalten. Ja. Der Janik hatte heute auch tatsächlich Unterricht, Online-Unterricht. Und er hat sich in die neue Märcheninsel zurückgezogen. Da ist es nämlich angenehm kühl. Und das streamen wir dann auch ab 4. Juli. Nicht vergessen.

00:27:31 Soja Can, hallo lieber A nach B, du hattest ja erst ein Märchen vorgelesen. Ist der Ablauf verändert? Ja, der ist verändert. Ein Märchen, eine Fragerunde, ein Märchen, eine Fragerunde oder so ähnlich. Federtiger schickt uns wieder Blüten. Die sehen sehr schön aus.

00:27:52 Ja, ein bisschen machen wir was anders, aber im Großen und Ganzen bleibt das so, wie immer auch gehabt bei der Marmeladenoma. Und das sind auch Blumen, die der Marmeladenoma sehr gefallen würden. Federtiger. Und da haben wir noch ein drittes. Ist das aus einem Garten? Bei dir um die Ecke? Weiß ja nicht.

00:28:17 Oh, wer klingelst du da? Palenkel Fabian eilet zur Tür in die HEDE-Rakete.

00:28:26 Düst hier rein. Angekommen. Ja, praktisch schon halb, fast halb neun hat sie tatsächlich recht gehabt. Das ist eine stramme Leistung. Ich weiß ja nicht, wie schnell die unterwegs waren. Hoffentlich sind sie umsichtig gefahren. Sofa! Hallo, herzalleliebste Marmeladenfamilie, alle Besucher der Märcheninsel und Marmeladenoma im Geiste. Auch heute schicke ich natürlich wieder Bilder vom Katerchenspinat.

00:28:52 Aber erst sobald jede Rakete auch anwesend ist, damit sie sich auch darüber freuen kann. Sie kommt gerade zur Tür rein. Das dauert noch ein kleines Sekündchen. Deswegen werde ich noch weiterlesen, was du geschrieben hast, Zufa. Ich werde das aktuelle Studio sehr vermissen und es macht mich irgendwie auch ein bisschen traurig. Aber ich bin mir sicher, dass ihr das neue Studio wunderschön und märchenhaft eingerichtet habt. Wird es im neuen Studio eigentlich auch Pferde und Schnecken geben?

00:29:21 Also, Pferde und Schnecken in gewissem Sinne natürlich schon, zumal Wahl-Enkel Fabian dabei sein wird. Pferde natürlich auch, wenn das Pferd der Woche gekürt wird. Aber eigentlich war das früher mal ein Ziegenstall, wo wir streamen. Wir haben das wunderschön umgebaut. Und ich höre was rascheln. Wer kommt denn da zur Tür herein? Es ist die Hede-Rakete. Was hat sie denn da alles mitgebracht, du lieber Himmel?

00:29:51 jede rakete eine glühbirne das ist sehr nett ich freue mich über diese glühbirne die erleuchtung jede rakete erhält den raum die märchen werden licht und lichter

00:30:09 verstärkung verstärkung was ist das ok aber bitte nicht geräuschvoll jetzt essen werde das sind wunderschöne stifte das ist ja hervorragend ich zeichne ja gerne 120 stifte das ist der wahnsinn dabei und das ist nein aber ich habe welche zu hause

00:30:39 das finde ich aber lieb von dir die rakete hat märchenhafte geschenke für uns das kommt immer mal wieder vor so unter der woche aber ich muss das trotzdem bisschen kann man nicht gut erkennen die rakete oder seine erdbeere auf der stirn ich habe mir halt ganz gerne rüberrutschen also schon seit donnerstag starke halsschmerzen

00:31:01 Ich glaube, das kommt von der Klimaanlage in meinem Auto und ich muss mich besser in den Räumen bringen. Das trage ich halt bei 36 Grad, also die Stiftung. Und es wird noch heißer. Ein Halsschmerz. Ja, Anfang hat auch schon gefragt, ein Schal bei dem Töten? Ja, ich sterbe mit dem Schal. Also aber es ist angenehm hier in der Märcheninsel von der Marmeladenoma. Hier ist es doch deutlich cooler als bei uns zu Hause. Ich habe schon den ganzen Tag den Schal an und es ist tödlich, aber bei diesen Halsschmerzen.

00:31:30 Es geht gar nicht anders. Zum Glück habe ich keinen Kopfschmerzen mehr von der Klimaanlage. Okay. Wir wünschen dir gute Besserung im Chat. Vielen Dank.

00:31:41 So, jetzt, ah. So, die Hedi-Rakete hat auch was Märchenhaftes heute angeschaut in München mit ihren Freundinnen. Was gab es denn Schönes da? Was haben wir angeschaut? Wir waren in München, das war ein Geschenk für meine Freundin Ulrike. Und da haben wir angeschaut die Mumin-Ausstellung. Ich kann mal ein Foto zeigen. Kennt ihr die Muminz? Ganz bekannte Kinderbuchfigur. Ich glaube aus Finnland. Gucken wir mal. Aus Finnland.

00:32:08 ein gutes bild ja moment ach das ist ein schöner moment mal da ist mal gucken hier ja genau da ist ein mumien sind wir das gut sehen ja ja ja mal gucken aber ich hätte das vor schon mal gesehen und immer ist es

00:32:35 Da war ich dann drin in diesem Mumienhaus. Das passt ja zur Märcheninsel. War es eine große Ausstellung? Es ging. Aber hat es sich gelohnt? Ja, es war arg süß. Das freut mich. Übrigens Mumien-Geschichten hat mir auch die Marmeladenoma als Kind vorgelesen. Ich habe zu Hause noch ein Buch, das heißt Komet im Mumiental. Also das ist jetzt nicht das beste Foto von mir, aber da gab es so eine Hängematte. Okay, eine Hängematte. Da lag ich dann in dieser Hängematte. Da hat der Mittagsschlaf gemacht.

00:33:04 Es war wirklich schlimm heiß. Wirklich. Ja, auch da drin im Museum. Und weil es halt ein Geschenk war. Was ist das hier, eine Geburtstagstorte? Nee, das ist ein Zelt. Also ein Zelt. Okay, also sind wir noch gut hier? Das da noch zeigen? Nein. Doch, das ist gut. Da bin ich in diesem Haus nach oben geklettert.

00:33:26 Ich zeige mal das Haus von außen. Du kannst es auch in Discord reinschicken. Ja, schick es mal nach Discord. Ich bin jetzt nicht so protegiert, dass ich das in Discord reinschicken will. Also man sieht hier, wir waren zu viert dort.

00:33:42 Da war die Jenny dabei. Die Mummi-Bande. Hallo Jenny, wenn ihr jetzt so guckt im Auto. Da war die Martina dabei. Da war die Uli dabei. Und ich war dabei. Und die Uli hat es zum Geburtstag bekommen. Genau. Die liebt nämlich die Mummi so wie ich auch. Sofa wollte noch Fotos schicken von Kater Spinat, aber wollte auf dich warten. Also Sofa, die Hedera-Kin ist da. Gerne Spinat zu schicken. Soja-Chan. Wir haben es gerade über Fußball gehabt. Okay.

00:34:13 Ich habe ja vorgeschlagen, Rotkäppchen ins Tor zu stellen. Aber Soja Can schlägt vor, ich schlage für den 1. FC Märcheninsel den Froschkönig als Torwart vor. Der kann super springen und hat schon Übung mit der goldenen Kugel. Ausgezeichnete Idee. Das ist wohl überlegt, Soja Can. Wir werden uns das tatsächlich überlegen. Der 1. FC Märcheninsel ist schon gegründet.

00:34:39 Wir haben sogar einen Tischkicker bei uns zu Hause. Da werden wir das eine oder andere Spiel gegebenenfalls bald umsetzen. Habe mir während der Arbeit ein Eis gekönnt, schreibt sie weiter. Einmal Zitrone-Lavendel und einmal Vanille. Ich habe jetzt zum Glück die nächste Woche Urlaub. Ich bin so froh, dass ich bei der Hitze nicht zustellen muss. Das kann ich mir vorstellen. Also ich frage mich, Soja-Chan, was habt ihr eigentlich für Eis?

00:35:05 das ist ja der wahnsinn zwei meter eine kugel 180 kommt das hin mit topping was was top denn da oben ja ja ja das sieht sehr nett aus könnte mir auch spaß machen ich bin zwar nicht so der große eis wenn ich bekomme magenschmerzen davon aber

00:35:32 hin und wieder gönne ich mir dann doch eins. Ich finde, Wolkenhuhn hat was total Witziges geschrieben. Wolkenhuhn hat geschrieben, das war ein Moment, ich habe wieder verrutscht. Ich dachte schon, wo sie sagt, sie zeigt Mumien. Mumien, nein, Mumien. Mit Mumien haben wir nichts zu schaffen.

00:35:54 Also Wolkenhohn, wenn du Mumien nicht kennst, bitte mal, bitte mal lesen, reinlesen, ganz, ganz goldige Geschichten. Wer Märchen mag, der mag auch Mumien. Genau. Federtiger schickt noch weitere Rosen, wie ich stark glaube und erkenne. Und da sind noch mehr. Sehr schön.

00:36:20 schiller arcadia ist 38 monate ein süßes früchtchen 38 super missen mango bett 30 monate ausgezeichnet und auch noch ein wasser marsch kann man von maus das freut mich sehr die rakete da drüben haben wir wasser gebunkert

00:36:43 einen Latte Macchiato getrunken habe und ich habe gedacht, ich kriege einen Hitzeschlag, aber den hatte ich tatsächlich nur wegen meinen Halsschmerzen getrunken, das ist nicht gestimmt. Ja, also wir haben noch ein tolles Mittel zu Hause, das nehmen wir dann später mal ein.

00:36:59 Hallo liebe Marmeladenoma-Familie und alle Besucher der Märcheninsel. Schön, dass ihr trotz der Hitze einen Stream macht. Ja, ist das selbstverständlich. Wir streamen jetzt alle zwei Wochen. Und wer es noch nicht weiß, das hier ist der letzte Stream von Marmeladenomas Märcheninsel. Wir werden leider in Kürze hier das WLAN-Cup müssen. Und die Sachen hier, die alles so rumstehen, die kommen rein in die neue Märcheninsel.

00:37:27 Ihr könnt euch freuen, es wird ein sehr, sehr gemütlicher und schöner und liebevoller Platz. Wir können das, so was, einrichten und uns macht das richtig Spaß. Vielleicht kann ich noch den ein oder anderen Stuhl gewinnen. Viel Spaß.

00:37:42 Jeder Akete sammelt ja Stühle. Ja, eigentlich eher Möbel an sich. Aber verrückte Möbel mag ich immer sehr gern. Ich habe jetzt hier, der Diabologe hat was Trauriges geschrieben. Hallo ihr Lieben, ich bin heute Abend leicht betrübter Stimmung, denn der Vater der Freundin meines Bruders ist verstorben, mit nur knapp über 60 Jahren. Ich sehe die Kerze heute Abend also auch für ihn brennen. Also so ist es auf jeden Fall.

Gedenken, Gemeinschaft und Trauerarbeit

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00:38:12 Die Kerze brennt für ihn. Wir sind in Gedanken kurz bei ihm. Und wir wünschen dir und der Freundin natürlich ganz viel Kraft für den Verlust. Wir wissen, wie sich das anfühlt. Wir können das nachvollziehen. Aber etwas über 60 ist natürlich besonders tragisch. Das ist überhaupt kein Alter. Ich bin in diesem Alter. Und ich kann das sehr, sehr nachvollziehen. Das ist ein riesen, riesen Verlust. Also die Kerze brennt auch für ihn.

00:38:41 Also ganz viel Kraft von allen, von der ganzen Community. Und ich finde, das trägt einen auch immer sehr, die Unterstützung, die mentale von anderen Menschen. Ja, und so ist das Leben einfach. Manchmal lachen wir und im nächsten Moment müssen wir da weinen. Aber es ist alles ein Teil von diesem Leben. Und alles gehört dazu. Aber sich da niederdrücken lassen, das geht auch nicht.

00:39:07 Wie gesagt, den Verlust, den können wir sehr, sehr gut nachvollziehen. Die Marmeladenoma ist im März verstorben. Und...

00:39:15 Wir haben immer wieder sehr, sehr traurige Momente. Ich muss auch oft weinen. Aber sie begleitet mich auch. Ich war jetzt in Bremen und dann habe ich auch im Geiste mit meiner Mutter, der Marmeladenoma, gesprochen. Und ich bin der festen Überzeugung, die Marmeladenoma ist noch da. Wir sind unsterblich. Der Tod ist eine Illusion. Ich denke auch...

00:39:42 Es wird von A nach B und für uns auch noch mal schwierig oder auch schwer, wenn wir das Studio jetzt dann ausräumen müssen. Und wir einfach wissen, jetzt kommt der letzte Schritt, der größte Abschied von der Wohnung. Das wird auch noch mal schwer. Wobei der Schrank, der jetzt im Studio steht, der ist ja von der Marmeladenoma und es ist total verrückt, wenn man den öffnet. Ich habe den hier eingelassen und poliert und restauriert.

00:40:06 Aber wenn man den öffnet, dann riecht der total nach Marmeladenoma. Nach den Räucherstäfchen. Nach den Räucherstäfchen, als ob sie das extra gemacht hätte. Aber es ist wirklich so. Und wir werden euch natürlich den Schrank dann zeigen. Das war ihr Lieblingschrank eigentlich. Wir machen auch mal so ein Room Viewing oder wie man es sich weiß. Vielleicht auch so ein kleines Intro, so als ob man sich durchdürft liegt oder so. Wir können auch später nochmal hier die Fanwall zeigen. Kommt ja alles mit nach oben. Und in Kürze wird das eine oder andere dann nach oben gebracht.

00:40:35 Wir werden natürlich nicht alles in dem Maß dekorieren können von der Größe her, aber wir werden immer mal umdekorieren. Manche Sachen kommen einfach ins Archiv und dann kommt immer was Neues hin oder wenn neue Fanpost kommt, hängen wir was Neues auf. Also wir werden das immer sehr kreativ gestalten. Auf jeden Fall. Uns macht das wirklich richtig Freude. Die Marmeladenoma-Familie, die hält zusammen und wir machen weiter die Märcheninsel bunt und märchenhaft. Aber ich war noch nicht fertig.

00:41:04 Fini. Hallo liebe Marmeladenoma-Familie und alle Besucher der Märcheninsel. Schön, dass ihr trotz der Hitze einen Stream macht. Ich erhole mich noch aktuell von einer Operation. Mir wurden die Gaumenmandeln entfernt. Das kenne ich. Das tut weh. Das war keine einfache Zeit, da mir niemand aus meiner Familie beistehen konnte, weil ich aktuell in Österreich wohne.

00:41:27 Ich freue mich schon auf die Tage, an denen alles überstanden ist. Euch viel Erfolg beim Einrichten des neuen Studios. Ich bin gespannt. Wir auch. Ja, dann erstmal ganz gute Besserung. Ich habe die Mandeln ja auch entfernt bekommen, aber da war ich vier Jahre alt. Und ich kann mich trotzdem noch super daran erinnern, weil das so schmerzhaft war. Ich kann mich nicht an viel erinnern als Vierjähriger, aber daran kann ich mich erinnern.

00:41:53 Und ich konnte mich noch erinnern, dass die Marmeladenoma gesagt hat und auch mein Papa, weißt du was, wenn die Mandeln draußen sind, bekommst du ganz, ganz viel Eis. Super, habe ich gedacht, das wird eine tolle Zeit. Aber ich habe nicht mal das Eis dann so richtig runterbekommen. Sogar das Eis hat wehgetan. Aber es ist auch hinter dir, es wird alles gut. Also ich finde auch noch so OPs und so sind für mich echt grauenvoll.

00:42:20 Also da habe ich immer Angst davor, auch bei Impfungen. Ich bin die erste, wo wegrennt, wenn Spritze kommt. Also für mich sowas gar nicht. Ja, also ich kann nur jedem raten, nicht krank zu werden. Das ist die allerbeste Medizin.

00:42:32 Lolo Universe, hi, wie geht es euch heute, liebe Marmeladenoma-Familie? Es tut mir sehr leid, was passiert ist. Die Marmeladenoma war für so viele Menschen etwas ganz Besonderes. Ihre Geschichten, ihre Stimme und ihre Wärme haben Herzen berührt, auch meines. Ich wünsche euch in dieser schweren Zeit ganz viel Mut, Kraft und Zusammenhalt. Auch wenn sie nicht mehr da ist, bleibt das, was sie gegeben hat, für immer bei euch und bei allen, die ihr zugehört haben.

00:43:02 Möge euch der Erinnerung an sie Trost geben und euch in dunklen Momenten ein kleines Licht sein. Ihr seid nicht allein. Mit stillem herzlichen Gruß. Das berührt mich jetzt gerade sehr. Dankeschön. Ja, man kann es manchmal gar nicht fassen. Das ist ganz, ganz seltsam.

00:43:22 Axel McTörtl schreibt, Alex, liebe Marmeladenoma-Familie, wie schön, dass ihr euch so viele Gedanken macht und die Erinnerungen an die liebe Marmeladenoma auch in solchen Dingen wie dem Schrank für euch weiterlebt. Alles Liebe, liebe Grüße. Ja, vielen Dank. Es ist auch wirklich so. Ich denke, viele Sachen erinnern einen. Man kann nicht alles mitnehmen. Manche Sachen muss man einfach zurücklassen. Aber ich finde, wenn man die wichtigsten Sachen für sich...

00:43:51 im Herzen behält und auch ein paar Dingen, dann ist das einfach gut und auch wichtig. Wir haben ja unglaublich viele Sachen auch verschenkt. Wir haben überhaupt nichts verkauft. Wir haben alles verschenkt. Ich denke, das auch im Sinne der Marmeladenoma. Und auch viele Sachen wandern zu uns in das Studio und das Neue von der Marmeladenoma-Familie. Auf jeden Fall.

00:44:15 Und die Marmeladenoma-Familie war ja so oft bei uns zu Hause. Wir haben auch viele Filmaufnahmen gemacht und das sind auch schöne Erinnerungen. Und das steht ja alles noch so da, wie das früher mal war. Anfani Aquilon schreibt, wann ist der Tag der Übergabe vom Schlüssel? Also das kann man so nicht sagen, das ist schon ein fließender Prozess. Wir werden jetzt das Studio leer räumen. Wir haben eigentlich noch zwei, drei Möbel, die wir verschenken.

00:44:42 Und wenn dann leer ist, wird geputzt und dann wird die Schlüssel übergebracht. Und ich habe gerade erzählt, wir haben noch ganz, ganz viele Postkarten von der Marmeladenoma. Die waren eigentlich als Autogrammkarten gedacht. Und die kann man aber auch als Postkarten benutzen. Wer will, dem schicken wir gerne Postkarten zu. Ihr könnt 10 oder 20 Stück anfordern, Briefmeike beilegen, dann schicken wir euch das zu mit einem lieben Gruß. Und wir haben sogar noch ein paar Autogramme von der Marmeladenoma.

00:45:12 Und jetzt lese ich noch eines vor und dann kommt das nächste Märchen. Oder von Odas Welt. Guten Abend, liebe Marmeladenfamilie und alle auf der Märcheninsel. Also wir wissen nie so genau, sind wir jetzt die Marmeladenfamilie oder die Marmeladenoma-Familie. Schreibt einfach so, wie ihr es wollt.

00:45:33 Ich freue mich, heute Abend dabei sein zu können. Ich habe den Stream unterwegs schon geschaut und bin jetzt daheim angekommen. Ich werde gleich Johannisbeeren ernten gehen, nehme euch dabei mit und höre weitergebannt zu. Das finde ich ja cool, was man heute alles machen kann. Die Weltmeisterschaft interessiert mich so gar nicht. Ich danke euch sehr herzlich, dass ihr weitermacht und die Märcheninsel so erhalten bleibt. Das ist mega!

00:46:00 Und drei grüne Herzen. Und die Johannisbeeren sind auch mega. Ich glaube, den Janik erfreut das auch. Johannisbeeren sind super. Wir haben nur leider keine. Wir haben aber dafür andere Früchte. Wir haben Kirschen und wir haben Erdbeeren. Wir haben massenhaft Erdbeeren. Drei Stück haben wir geerntet gestern. Wir haben nur einen Erdbeer-Topf.

00:46:23 oder habe ich mal geschenkt bekommen so kleine erdbeeren haben wir gestern gefest und wenn wir mal so große erdbeeren haben dann sind das sehr erfreut und über süße früchte freuen wir uns so und so weiter geht wurde ein wasser marsch angelöst von soja ich trinke auch noch schnell danke echt warm und von a nach b trinkt sein wasser nicht mit kumquats wie die marmeladen oma sondern mit zitronensaft sehr gesund

00:46:54 Und wer glaubt, dass Zitronensaft übersäuert, der irrt. Zitronensaft wirkt basisch sehr gut.

00:47:04 Ich werde jetzt dann in die HED-Rakete... Jen Jonetz schreibt, sehr schön, dass ihr hier das weitermacht. Ja, danke schön. Das finden wir auch schön. Und ich finde es schön, dass die HED-Rakete noch rechtzeitig ins Studio reingeschafft hat. Ich muss nur sagen, ich habe eine Pizza gegessen, eine Glutienfreiheit, die war sehr lecker, aber danach will man immer einen ganzen Brunnen leer. Kennt ihr das auch, dass ihr da einen Zug durch habt? Also ich weiß nicht, was in der Pizza war, aber ich könnte sagen... Salz, jede Menge Salz.

00:47:31 So, jetzt kommt das zweite Märchen.

Zweites Märchen der Bremer Stadtmusikanten

00:47:35

00:47:35 Jetzt kann der Enkel Janik ein Foto zeigen, denn von A nach B war vor kurzem. Jetzt kommt die große Frage, wo war ich unterwegs? Ja, ich schicke es kurz in den Diskurs rein. Letzte Woche war ich nämlich überhaupt nicht da, da war ich beruflich unterwegs. Aber nicht hier im Südwesten von Deutschland, sondern im Norden von Deutschland. Auf den Eindruck müssen wir es einmal öffnen. Und der Wal-Enkel Fabian supportet jetzt Janik.

00:48:02 und dann könnt ihr mich bei Discord sehen und ich kann es vielleicht reinhalten auch in die Kamera wo ich unterwegs war weil Enkel Fabian sucht

00:48:11 Und hat es gefunden an euch die wirklich interessante Frage, wo war von A nach B? Schreibt es bitte in die Kommentare. Er hat es vorhin schon verraten. Ach, ich habe es schon verraten. Bremen schreibt er. Aber manche haben erst jetzt eingeschaltet. Insofern natürlich Bremen. Ich zeige es nochmal.

00:48:34 In Bremen war ich unterwegs und deswegen hatte ich auch keine Möglichkeit. Und immer die gleichen Gesten, immer die Hand so zum Hi. Und jetzt lese ich deswegen was vor. Nein, überhaupt nicht. Die Marmeladenoma ließ das Märchen vor von den Bremer Stadtmusikanten. Und der Janik spielt jetzt dieses Märchen ein. Jetzt kommt die Marmeladenoma.

00:49:00 Willkommen auf der Märcheninsel bei eurer Marmeladenoma und Enkel Janik. Ich lese euch ein Märchen vor.

00:49:08 die Bremer Stadtmusikanten. Es hatte ein Mann, einen Esel, der schon lange Jahre die Säcke unverdrossen zur Mühle getragen hatte, dessen Kräfte aber nun zu Ende gingen, sodass er zur Arbeit immer untauglicher ward. Da dachte der Herr daran, ihn aus dem Futter zu schaffen. Aber der Esel merkte, dass kein guter Wind wehte, lief fort und machte sich auf den Weg nach Bremen. Dort, meinte er, könnte er ja Stadtmusikant werden.

00:49:38 Als ein Weilchen fortgegangen war, fand er einen Jagdhund auf dem Wege liegen. Der jabte wie einer, der sich müde gelaufen hat. Nun, was jabst du so, pack an, fragte der Esel. Ach, sagte der Hund, weil ich alt bin und jeden Tag schwächer werde, auch auf der Jagd nicht mehr fort kann, hat mich mein Herrwollen totschlagen. Da habe ich Reis ausgenommen. Aber womit soll ich nun mein Brot verdienen?

00:50:06 Weißt du was, sagte der Esel, ich gehe nach Bremen und werde dort Stadtmusikant. Geh mit und lass dich auch bei der Musik annehmen. Ich spiele die Laute und du schlägst die Pauken. Der Hund war zufrieden und sie gingen weiter. Es dauerte nicht lange, so saß da eine Katze an dem Weg und machte ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter. Soll ich mal das schöne Bild zeigen, Janik? Ja, doch. Hm? Ja.

00:50:38 Das sind sehr schöne Illustrationen. Genug?

00:50:48 Nun, was ist denn dir in die Gewehre gekommen, alter Bartputzer? sprach der Esel. Wer kann da lustig sein, wenn es einmal den Kragen geht, sagte die Katze, weil ich nun zu Jahren komme, meine Zähne stumpf werden und ich lieber hinter dem Ofen sitze und spinne, als nach Mäusen herum zu jagen, hat mich meine Frau ersäufen wollen. Ich habe mich zwar noch fatt gemacht, aber nun ist guter Rat teuer.

00:51:16 Wo soll ich hin? Geh mit uns nach Bremen. Du verstehst dich doch auf die Nachtmusik. Da kannst du ein Stadtmusikant werden.

00:51:26 Die Katze hielt das sehr gut und ging mit. Darauf kamen die drei Landesflüchtigen an einem Hof vorbei, da saß auf dem Tor der Haushahn und schrie aus Leibeskräften. Du schreist einem durch Mark und Bein, sprach der Esel. Was hast du vor? Da habe ich gut Wetter prophezeit, sprach der Hahn, weil unser lieben Frauentag ist, wo sie dem Christkindlein die Hemdchen gewaschen hat und sie trocken will.

00:51:53 Aber weil morgen zum Sonntag Gäste kommen, so hat die Hausfrau doch kein Erbarmen und hat der Köchin gesagt, sie wollte mich morgen der Suppe essen. Und da soll ich mir heute Abend den Kopf abschneiden lassen. Nun schrei ich aus vollem Halse, solange ich noch kann. Ei was, du Rotkopf, sagte der Esel, zieh lieber mit uns fort. Wir gehen nach Bremen, etwas Besseres als den Tod winste überall.

00:52:19 Du hast eine gute Stimme und wenn wir zusammen musizieren, so muss es eine Art haben. Der Hahn ließ sich den Vorschlag gefallen und sie gingen alle Viere zusammen fort. Sie konnten aber bald die Stadt Bremen in einem Tag nicht erreichen und kamen abends in einen Wald, wo sie übernachten wollten. Der Esel und der Hund legen sie unter einen großen Baum, die Katze und der Hahn machen sich in die Äste.

00:52:46 Der Hahn aber schlug bis an die Spitze, wo es am sichersten für ihn war. Ehe er entschlief, sah er sich noch einmal nach allen vier Winken um. Da deuchte ihn, er seh in der Ferne ein Fünkchen brennen. Und er rief seinen Gesellen zu, es müsse nicht gar weit ein Haus sein, denn es scheine ein Licht, sprach der Esel. So müssen wir uns aufmachen und noch hingehen, denn hier ist die Herberge schlecht.

00:53:12 Der Hund meinte, ein paar Knochen und etwas Fleisch daran täten ihm auch gut. Also machten sie sich auf den Weg nach der Gegend, wo das Licht war und sah es bald heller schimmern und es ward immer größer, bis sie vor ein helles, erleuchtetes Räuberhaus kamen. Der Esel, also der Größte, näherte sich dem Fenster und schaute hinein. Was siehst du, Grauschimmel? fragte der Hahn.

00:53:38 Was ich sehe, sagte der Esel, einen gedeckten Tisch mit schönem Essen und Trinken und Räuber sitzen daran und lassen sich's wohl sein. Das wäre was für uns, sprach der Hahn. Ja, ja, ach, wären wir da, sagte der Esel. Da raschelten die Tiere, wie sie es anfangen müssten, um die Räuber hinaus zu jagen. Und sie fanden endlich ein Mittel.

00:54:03 Der Esel musste sich mit den Vorderfüßen auf das Fenster stellen, der Hund auf das Esel rückend springen, die Katze auf den Hund klettern und endlich flog der Hahn hinauf und setzte sich der Katze auf den Kopf. Wie das geschehen war, fingen sie auf ein Zeichen insgesamt an, ihre Musik zu machen. Der Esel schrie, der Hund bellte, die Katze miaute und der Hahn krähte. Dann stürzten sie durch das Fenster in die Stube hinein, dass die Scheiben klirrten.

00:54:33 Die Räuber fuhren bei dem entsetzlichen Geschrei in die Höhe, meinten nicht anders, als ein Gespenst käme herein und flohen in größter Furcht in den Wald hinaus. Nun setzten sich die vier Gesellen an den Tisch und nahmen mit dem Vortrieb, was übrig geblieben war, und aßen, als wenn sie vier Wochen hungern sollten. Wie die vier Spielleute fertig waren, löschen sie das Licht aus

00:54:57 und suchten sich eine Schlafstelle, jeder nach seiner Natur und Bequemlichkeit. Der Esel legte sich auf den Mist, der Hund hinter die Tür, die Katze auf den Herd in die warme Asche und der Hahn setzte sich auf den Hahnenbalken und weil sie müde waren von ihrem langen Weg, schliefen sie auch bald ein. Als Mitternacht vorbei war und die Räuber von weitem sahen, dass kein Licht mehr im Hause brannte, auch alles ruhig blieb,

00:55:26 sprach der Hauptmann. Wir hätten uns doch nicht sollen ins Boxhorn jagen lassen und hieß einen Jungen hingehen und das Haus untersuchen. Der Abgeschickte fand alles still, ging in die Küche, ein Licht anzuzünden.

00:55:43 Und weil er die glühenden feurigen Augen der Katze für lebendige Kohlen ansah, hielt er ein Schwefelhölz hin daran, dass es Feuer fangen sollte. Aber die Katze verstand keinen Spaß, sprang ihm ins Gesicht, spieh und kratzte. Da erschrak er gewaltig, lief und wollte zur Hintertür hinaus. Aber der Hund, der dort lag, sprang auf und biss ihn ins Bein. Und als er über den Hof an den Mist vorbei rannte, gab ihm der Esel noch...

00:56:11 einen tüchtigen Schlag mit dem Hinterfuß. Der Hahn aber, der vom Lärmen aus seinem Schlaf gewickt und munter geworden war, rief vom Balken herab, da lief der Räuber, was er konnte, zu seinem Hauptmann zurück und sprach.

00:56:28 In dem Haus sitzt eine grässliche Hexe, die hat mich angehaucht und mit ihren langen Fingern mir das Gesicht zerkratzt. Und vor der Türe steht ein Mann mit einem Messer, der hat mich ins Bein gestochen. Und auf dem Hof liegt ein schwarzes Ungetüm, das hat mit einer Holzkeule auf mich losgeschlagen. Und oben auf dem Dach, da sitzt der Richter, der rief, bringt mir den Schelm her. Da machte ich, dass ich fortkam.

00:56:56 Von nun an trauen sich die Räuber nicht weiter in das Haus. Den vier Bremer Stadtmusikanten gefiel es aber so wohl darin, dass sie nicht wieder heraus wollten. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann musizieren sie noch heute dort. So, das war die Geschichte von den Bremer Stadtmusikanten, hat sich Dr. Morguse gewünscht, ist schnell erfüllt worden.

00:57:22 Also, es ist genug für heute. Dann könnt ihr auch ein bisschen drüber nachdenken. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und sage Ade, eure Marmeladenoma und Enkel Janik.

00:57:38 Die Marmeladenoma. Die bleibt dabei, die Marmeladenoma. Wir werden immer wieder einen Clip von der Marmeladenoma natürlich zeigen. Die Marmeladenoma ist einfach unsterblich. Und wir machen jetzt wieder eine kleine Fragerunde. Schleipenfee wünscht sich von der Marmeladenoma vorgelesen. Die Regentrote. Haben wir das, Janik? Also wir können es nochmal aufschreiben, wenn wir das irgendwo haben, dass wir es einspielen können.

Fragerunde und zukünftige Projekte

00:58:10

00:58:10 Schleifenfee war das, ja? Die Regentrude. Gut, ist notiert. Oh, da kommen aber tolle Bilder von Federtiger. Das sieht ja psychedelisch aus. Guckt euch mal diese Pflanze an.

00:58:29 Da hat die Natur sich einiges einfallen lassen. Sieht cool aus. Das wäre auch was für unseren Garten. Was ist denn das für eine Pflanze? Keine Ahnung. Sieht sehr schön aus. Tolle Pflanze. Steht was dabei? Nö. Tap to see attachment. Du musst da drauf tippen. Da steht aber trotzdem nicht was für eine Blüte. Alright. Ludo Universe. So schön.

00:58:59 Ah nee? Du wolltest was sagen? Ja. Samsetzunai ist ein neues, süßes Früchtchen. Super. Freut uns. Und von Regina Stumpf kam ein Wassermarsch. Cheers. Viertiger Schreibt, das ist Mittagsgold. Mittagsgold. Hab ich echt noch nie gesehen. Du? Sehr schöne Pflanze.

00:59:24 Die Apologe fragt, war die Oma eigentlich auch ein bisschen Fußballfan oder eher nicht so wie ich? Also die Marmeladenoma war überhaupt kein Fußballfan, aber ihrem Mann zuliebe ist sie immer auf den Sportplatz gegangen und hat ihn unterstützt, damit er kein Tor einfängt. Er war ja Torwart in Karlsruhe, aber nur in der Amateurliga natürlich. Ihm zuliebe hat sie das gerne gemacht.

00:59:52 Und mein Papa war ja ein absoluter Fußballfan, hat gedacht, einer von uns drei Brüdern wird doch vielleicht auch in seine Fuß stapfen. Aber leider, leider alle drei talentfrei. Mir hat es zwar Spaß gemacht, aber ich war nicht begabt. Dafür kann ich andere Dinge. Karin Fox, ich erhole mich gerade von meiner Karpal-Tunnel-Operation und bin drei Wochen außer Gefecht.

01:00:16 wirklich das ist doch hier ja das kann ich nachvollziehen ich kann den fox ich muss ja gestehen karin fox ich drücke mich immer vor dem impfen ich habe angst verspritzen

01:00:29 Ich müsste eine Impfung noch machen, die wäre ich auch noch machen. Und die wirst du auch machen, weil das ist nämlich wichtig, sage ich. Aber allein die Angst vor der Spritze. Wenn ich schon den Impfausweis anlang, dann kriege ich schon Schweißausbrüche. Allein die Vorstellung. Aber Karpaltunnel, so etwas Ähnliches hatte ich auch mal, aber es war etwas anderes. Ich hatte einen Unfall, einen Autounfall und habe mir die linke Hand angebrochen. Also den Diskus, das hat auch Spaß gemacht.

01:00:58 Da wurde ich dann operiert und zwar von dem Vater einer Klassenkameradin von Janik, verrückterweise. Und da saß dann auch am Elternabend neben mir. Das war irgendwie verrückt.

01:01:13 Super! Jetzt da die Hederakete da ist, kann ich die Bilder vom Katerchenspinat schicken. Auf dem ersten Bild sieht man, wie er gerade seine Pfote zum Spielen ausholt. Auf dem zweiten Bild will er mit Brettspielen mitspielen und auf Schachten. Und auf dem dritten Bild fuselt und haart er glücklich meine Kleidung voll. Auch schön, oder? Das wäre das Richtige für mich. Ich habe nämlich eine Katzenhaarallergie, aber nicht bei allen Katzen. Der ist ja echt immer süß.

Persönliche Anekdoten und Naturbeobachtungen

01:01:42

01:01:42 spinat janik gibt auch katzen ja half auch als liebe ich auch aber ich als liebt auch katzen

01:01:58 Die Hede Rakete liebt ja diese Serie, so eine Kindheitsserie von ihr. Ich hatte auch mal so einen Plüsch, tatsächlich, aber leider habe ich den nicht mehr. An Fani, an die allerliebste Marmeladenfamilie, die auch in diesen sonnigen, heißen Zeiten uns begleiten mit Märchen und entspannten, lustigen Fragerunden. Wie geht es euch? Mir geht es leider nicht so besonders gut. Sieht wohl so aus, als hätte ich mich am Mittwoch bei jemandem, der auf dem Hessentag war, angesteckt.

01:02:27 Donnerstag ging es mir dann plötzlich ganz schlecht und auch jetzt habe ich immer noch ein starkes Kopfdröhnen und auf meine unteren Stirn, was auch zu Teil dem heißen Wetter möglicherweise geschult werden kann. Denn bei uns ist es schon seit einigen Tagen über 30 Grad hochgesprungen und laut Wetterfeuer sage ich, wir müssen auch bis mindestens nächste Woche Sonntag bleiben. Und da ich so viel Hitze nicht gut vertrage, wird es wohl eine anstrengende kommende Woche für mich werden.

01:02:52 Anbei jedoch was Positives. Süße, lustige Fotos vom niedlichen Oreo-Katerchen Smoky. Der kleine Tuxedo hat mal wieder abends bei mir gelegen auf dem Schreibtisch und dort wieder irgendein Insekt oder Motte erspäht, die sie an meiner Decke entlang gehangelt hat. Neugierig, wer ist, muss der natürlich mit seinem süßen Knopfäuglein nach oben schauen, was mir diese lustigen Schnappschüsse ermöglicht.

01:03:18 Hoffentlich mögt ihr sie genauso sehr wie ich. Ich wünsche euch allen noch einen wunderschönen Märchenstream und ich freue mich schon sehr, sehr, sehr auf das neue Studio demnächst. Und da sind die Knopf. Guck mal, Janine, wie süßer auch sie fahren. Wir würden auch mitnehmen, Studio, gell? So goldig wäre ich. Ja. Und da guckt auch noch. Ich finde, das hat so eine schöne Gesichtsfärbung, gell?

01:03:45 Wie sagt man bei der Katze zum Gesicht? Das weiß ich nicht. Soja-Chan. Das blaue unten ist Teil der Waffel und die Eis-Dealert wäre ich mit blau, mit rosa und mit Schokolade. Die Eisverkäufer sind hin und wieder recht großzügig zu den Postzustellern. Ich habe den falschen Beruf. Wenn es so heiß ist, bekomme ich in Restaurants auch öfter was zu trinken angeboten. Da bin ich auch sehr dankbar. Das finde ich nett.

01:04:14 Ich habe auch mal einen Postboten reingebeten, der hat die Briefe bei uns eingeworfen und es war dermaßen heiß und hat einfach einen Gartenschlauch angemacht vom Nachbarn und hat dann Wasser getrunken. Ich habe gesagt, das muss jetzt aber wirklich nicht sein, kommen Sie rein, Sie kriegen ein richtiges Mineralwasser. Der hat sich dann total gefreut, war ein netter Mann. An Fani Achilon schreibt, ihr seid so süß zusammen, ich denke...

01:04:39 Nur zusammen, aber. Also ihr seid auch süß. Sind wir nur zusammen süß? Wir sind auch nicht zusammen süß.

01:04:50 Das hoffe ich doch. Hier kam noch eine großzügige Spenderin. Alex McTurt hat 25 Euro. Das ist super, vielen Dank. Das können wir super gebrauchen. Schreibt eine kleine Spende für das neue Studio. Ganz lieben Dank an euch an. Danke, wir haben nämlich noch was gekauft für das neue Studio. Ja, wird aber noch nicht verraten.

01:05:11 Wir kaufen immer mal was, damit es auch schön wird. Und natürlich geht es weiter mit den Postfachgebühren und WLAN-Gebühren und dies und das. Müssen wir alles irgendwie noch schultern. Ich habe hier noch eine kleine. Deswegen vielen, vielen Dank. Super. Wir freuen uns über jede Spende. Auch wenn es ein Euro ist, über jede Spende freuen wir uns.

01:05:31 Andesasa schreibt, ich bin mal in der Wohnung gestürzt und hatte mir das Wadenbein und das Sprunggelenk gebrochen und war zehn Tage im Krankenhaus und musste operiert werden. Hört sich nicht gut an. Hört sich wirklich an. Nicht gut. Nicht gut. Da graut es mich nur bei der Vorstellung. Oder, Edhe, die Rakete, ich fühle mit dir, mich plagen ebenfalls Halsschmerzen.

Persönliche Erlebnisse und Gesundheitsaspekte in der Hitze

01:05:58

01:05:58 Gute und baldige Besserung für dich. Also ich kann jedem nur raten, wenn er nach Hause fährt in einem schwarzen Auto und es ist sehr heiß, 38 Grad oder so, nicht die Klima auf volle Bulle anzustellen, so wie ich. Und die bläst dann ins Gesicht und auf den Hals. Ich hatte schon Donnerstag bei der Arbeit so starke Halsschmerzen, dass ich meiner Kollegin die Ohren voll geweint habe.

01:06:21 Und ich war tatsächlich am Freitag mit Kopfschmerzen und Halsschmerzen zu Hause, weil ich nicht zur Arbeit gehen konnte. Und es ist immer noch sehr schmerzhaft, dass ich heute gedacht habe, ich muss vielleicht nochmal zum Arzt, aber jetzt fühlt es sich gerade besser an nach drei Liter Wasser. Also ich werde keine Klima anschalten.

01:06:37 Aber wir haben bald eine Klimaanlage bei uns zu Hause. Ja, aber die wird teuer. Aber das brauchen wir auch da oben. Da ist es immer so knalleheiß. Aber wir haben auch Photovoltaikanlage. Insofern ist das auch kein Klimakiller, was wir machen. Kommt aber. Und das wird die restlichen Ersparnisse von uns möglicherweise etwas beeinträchtigen. Aber wir haben dann ein angenehmes Raumklima.

01:07:04 Also ich bin ja kein Fan von Klimaanlagen, weil ich sie einfach nicht vertrage. Aber der Janik braucht auf jeden Fall eine Knie. Janik, hast du die Hitze? Janik, hast du wirklich die Hitze, gell, Janik? Ja, ja, schon. Im Praktikum in Südspanien wäre vielleicht keine gute Idee für Janik. Das wäre nicht so eine schöne Idee. Ein Ausflug ins Silicon Valley oder ins Death Valley nach Amerika wäre vielleicht auch nicht so ratsam. Nach Kalifornien.

01:07:30 Kalifornien. In Death Valley. Mach doch mal die Klimaanlage an. Fiedertiger. Very nice. Sofa. Sofa. Sofa schreibt. Man kommt hier nie zu Wort. Sofa. Das Janik und Fabi sind auch süß. Ihr seid süß.

Die „Schnecke der Woche“ und wissenschaftliche Einordnung

01:07:59

01:07:59 Also in Mellis72 schreibt, mich rettet die Klimaanlage gerade wieder. Ich vertrag es einfach nicht, ich bin dann krank. Okay. Soja, das haben wir schon.

01:08:14 ah, Federtieger haben auch die schönen Distelblümchen, guten Abend in die Runde. Auch diese Woche darf es natürlich nicht fehlen. Die Schnecke der Woche. Aha. Hereingeschneckt kommt dieses Mal sehr passend zu diesen warmen Temperaturen. Die Tiefseenacktschnecke. Für den lieben A nach B. Batidevius. Moment, jetzt ist es verrutscht.

01:08:41 gleich haben wir es wieder arti deus kauter külus wieso für mich ich habe überhaupt kein latein gehabt ich hatte englisch und französisch aber trotzdem dankeschön genauso wie andere arten ihrer gattung der ozean nacktschnecken hat diese ein besonderes jetzt ist schon wieder verrutscht diese ein besonderes

01:09:08 Ähm, Verhaltensmuster? Ne, ein besonders merkwürdiges Aussehen und generelles Verhaltensmuster. Sie ist die einzige ihrer Gattung, die in einer Tiefe von mehr von 1000 bis 4000 Metern gefunden werden kann. Also liebt dieser kleine Kriecher die dunkleren Zonen im Meer und kann wohl auch mit dem ganzen Wasserdruck gut umgehen. Sie hat eine Abdeckung quasi über sich, mit dem sie Beute fangen kann.

01:09:35 Es erinnert schon fast an eine Qualle. Diese Fangmechanik ähnelt wohl der einer Venusfliegenfalle, was echt erstaunlich ist, oder? Ja. Aber nicht nur das kann diese wundersame Kriecher, sondern auch genauso wie andere Tierchen in solch einer bemerkenswerten Tiefe selbst Licht erzeugen. Das habe ich schon mal gesehen. Mit ihrem Körper. Eine leuchtende Schnecke also. Da bräuchte Fabi zumindest für ihre Abteilung keine zusätzliche Lichtwelle sich anzuschaffen.

01:10:05 Dafür ist der Kriecher aber schon etwas größer, denn er wird 5 bis 14 Zentimeter groß und entdeckt wurde erstmals im Jahr 2000, also noch gar nicht so lange bekannt. Also kurz vor Janiks Geburt. Wie findet Fabi denn diesen wundervollen Kriecher? Vielleicht würde sich hier ein Ausbau seiner Unterwasserabteilung im Schneckenasyl lohnen.

01:10:29 Ja, das wäre doch was für deinen Swimmingpool. Den 3000 Meter tiefen Swimmingpool? Genau, ja. Und sieht tatsächlich aus eher wie eine Qualle. Guck mal, das sieht wirklich eher wie eine Qualle aus. Interessante Tiere gibt es. Man lernt nie dazu. Also ich lerne nie dazu.

01:10:55 Ich weitere mich. Ich sage dazu nichts gar nicht.

01:11:03 Oh Gott, jetzt wird es wieder. Aber es ist ja ganz schön, wenn wir auch hier lachen können. Schreibt Schnecke der Woche herzlichen. Schnecke der Woche. Und? Der geht es auf jeden Fall gut bei den Temperaturen. Ja, das stimmt. Ich muss ja sagen, der Janik und ich, wir haben ja schon ein Geschenk für Farbe gefunden. Der ahnt noch nichts von seinem Glück. Das dauert jetzt noch ein bisschen. Bis in Oktober, aber das wird er auf jeden Fall bekommen. Das Geschenk haben wir schon ausgesucht.

Vorbereitungen für neue Räumlichkeiten und persönliche Geschenkepläne

01:11:28

01:11:28 vielleicht züchten wir es ja auch gerne ja wir haben das schon geschrieben ich habe auch ventilatoren an das ist wie im backofen mit umluft hat sie recht so ist das janik hat auch immer so ein ventilator gernik mino in gedenken an die oma habe ich mir eine kumquat gekauft es wird gehegt und gepflegt und morgen bekommt es erst mal einen schönen neuen topf mit mehr platz

01:11:56 Dann darf es sich auf meine Terrasse stornen. Oh, wie cool. Das sieht ja aus wie Fabians Kunkwart. Und wie geht es deiner Kunkwart? Sehr schön. Das wäre doch auch was für uns. Fürs Studio eine Kunkwart. Vielleicht ein Ableger von Fabian. Das war übrigens noch. Ich habe es unterschlaggebend.

01:12:20 Aber so ganz allmählich würde ich sagen, vielleicht noch ein Märchen. Aloha schreibt noch jemand wahrscheinlich wegen der Hitze. Wie macht man denn so Aloha? Aloe Vera? So, jetzt darf man ein Märchen aussuchen. Soja-Chan hat noch Wassermarsch eingelöst. Genau, und das kann man auch ein Märchenwunsch schreiben. Die goldene Gans von Angesassa. Ab mal vor kurzem. Gerade.

01:12:48 dann kommt nicht immer zum vorlesen die goldene ganz angesagt hat das hatten wir erst vor kurzem aber ich schreibe es auf es wird dann irgendwann wiederkommen so jetzt dürfte euch ein märchen aussuchen drei haben zur wahl und zwar die geschwister so schön wie sonne mond und morgen eine sekunde

01:13:17 Ich kann meine Schrift nicht mehr lesen. Und morgen. Also so ähnlich heißt es auf jeden Fall. Die Geschwister so schön wie Sonne, Mond und Morgen. Wo steht das? Das zweite ist Rumpelstielchen. Ein Klassiker. Und das dritte ist die Schnecke und der Rosenstock. Mellich 72 schreibt, wie die Oma. Wie die Oma? Nicht mehr lesen. Ach so, ja. Okay.

01:13:50 Übrigens, das hier hat mal der Fabian mitgebracht aus Bremen. Kann man das erkennen, ja. Kann man erkennen, oder? Ja. Wird auch mit auf die Märcheninsel wandern. Die Bremer Stadtmusikanten. Ich finde ja auch dieses ganz schön von Janik und der Oma. Ja, das finde ich auch cool. Das hat auch mal jemand gebastelt. Ich weiß nicht, wer es gemacht hat.

01:14:15 Aber es sieht super aus. Viel Arbeit und ganz schön. Und wir haben natürlich diese ganzen schönen Sachen aufbewahrt. Da ist nichts weggeflogen. Wir haben ganz, ganz viele tolle Sachen von euch noch. Das stand hier. Also die Abstimmung ist offen. Okay, ich bin mal gespannt. Meck hat vorhin noch geschrieben, meiner Postbotin bot ich heute auch was an. Muss sein bei der Hitze. Auf jeden Fall.

01:14:44 Das ist dann mit so einer Abstimmung. Ich überlasse das. Also was mir immer wieder auffällt, dass so die klassischen Märchen bei der Abstimmung nicht so gut abschneiden und die unbekannten Märchen ziemlich weit oben sind. Das heißt, ihr wollt auch neue Märchen hören, was ich auch sehr, sehr gut finde.

01:15:08 also die schnecken hat natürlich geworden das habe ich noch so farben hat an fanny abgeladen gefragt ob es ein schnecken geschenk für dich sein wird zum geburtstag dazu können wir leider nicht sagen weil es noch geheim ist gar nicht es gibt ja aber ist sehr cool oder das geschenk ist auch ein bisschen dafür grenzt die mir coole geschenke zu machen und wieder ein band

01:15:35 vom Verlag Königsfurt Urania Rosenmärchen zum Erzählen und Vorlesen. Und ich lese jetzt das Märchen für den Fabian vor. Die Schnecke und der Rosenstock Rings um den Garten zog sich eine Hecke von Haselbüschen. Außerhalb desselben war Feld und Wiese mit Kühen und Schafen. Aber mitten im Garten stand ein blühender Rosenstock.

Vorlesen eines klassischen Märchens: „Die Schnecke und der Rosenstock“

01:16:02

01:16:02 unter diesem saß eine schnecke die hatte vieles in sich sie hatte sich selbst warte nur bis meine zeit kommt sagte sie ich werde mehr ausrichten als rosen ansetzen nüsse tragen oder milch geben wie kühe und schafe

01:16:22 »Ich erwarte sehr viel von Ihnen«, sagte der Rosenstock. »Darf ich fragen, wann wird es denn zum Vorschein kommen?« »Ich, ich lass mir Zeit«, sagte die Schnecke. »Sie haben solche Eile, das spannt die Erwartungen nicht.«

01:16:40 Im darauffolgenden Jahr lag die Schnecke ungefähr auf derselben Stelle unter dem Rosenstock, der wieder Knospen trieb und Rosen entfaltete, immer frische und immer neue. Und die Schnecke kroch halb aus ihrem Haus heraus, steckte die Fühlhorn aus und zog sie wieder ein.

01:17:02 Alles sieht aus wie im vorigen Jahr, gar kein Fortschritt. Der Rosenstock bleibt bei den Rosen, weiter kommt er nicht. Der Sommer, der Herbst verstrich, der Rosenstock trug Rosen und Knospen, bis der Schnee fiel, bis das Wetter rau und nass wurde. Der Rosenstock beugte sich zur Erde, die Schnecke kroch in die Erde.

01:17:31 Es begann ein neues Jahr. Die Rosen kamen zum Vorschein, die Schnecke kam zum Vorschein. Sie sind jetzt ein alter Rosenstock, sagte die Schnecke. Sie müssen machen, dass Sie bald eingehen. Sie haben der Welt alles gegeben, was Sie in sich gehabt haben. Ob es von Belang war, das ist eine Frage, über die nachzudenken ich keine Zeit gehabt habe.

01:18:00 So viel ist aber klar und deutlich. Dass Sie nicht das Geringste für Ihre innere Entwicklung getan haben, sonst wäre wohl etwas anderes aus Ihnen geworden, können Sie das verantworten. Sie werden jetzt bald ganz und gar nur Stock sein. Begreifen Sie, was ich sage? Sie, Sie erschrecken mich, sagte der Rosenstock. Darüber habe ich noch nicht nachgedacht.

01:18:31 Nein, sie haben sich wohl überhaupt nie mit Denken abgegeben. Haben sie sich jemals Rechenschaft gegeben, weshalb sie blühen und wie der Hergang beim Blühen ist, wie und warum nicht anders? Nein, sagte der Rosenstock, ich blühte in Freude, weil ich nicht anders konnte. Die Sonne schien und wärmte, die Luft erfrischte, ich trank den klaren Tau und den kräftigen Regen.

01:19:00 Ich atmete, ich lebte. Aus der Erde stieg eine Kraft in mich hinauf. Von oben kam eine Kraft. Und deshalb musste ich immer blühen. Das war mein Leben. Ich konnte nicht anders.

01:19:16 Sie haben ein sehr gemächliches und angenehmes Leben geführt, sagte die Schnecke. Gewiss, alles wurde mir gegeben, sagte der Rosenstock. Doch ihnen wurde noch mehr gegeben. Sie sind eine dieser denkenden, tiefsinnigen Naturen, eine dieser Hochbegabten, welche die Welt in Erstaunen setzen werden.

01:19:40 »Das fällt mir nicht im Entferntesten ein«, sagte die Schnecke, »die Welt geht mich nichts an. Was habe ich mit der Welt zu schaffen? Ich habe genug mit mir selbst und genug in mir selbst.«

01:19:54 Aber müssen wir alle hier auf Erden nicht unser bestes Teil den anderen geben, das darbringen, was wir ihm vermögen? Freilich, ich habe nur Rosen gegeben. Doch Sie, Sie, die so reich begabt sind, was schenken Sie der Welt? Was werden Sie geben?

01:20:15 Was ich gab, was ich gebe, ich spucke sie an. Sie geht mich nichts an. Setzen sie Rosen an, meinetwegen, sie können es nicht weiterbringen. Mag die Haselstauden Nüsse tragen, die Kühe und Schafe Milch geben, die haben jedes ihr Publikum. Ich habe das Meine in mir selbst. Ich gehe in mich selbst hinein und dort bleibe ich. Die Welt geht mich nicht.

01:20:44 Und damit begab sich die Schnecke sich in ihr Haus hinein und verkittete dasselbe.

01:20:53 »Das ist recht traurig«, sagte der Rosenstock. »Ich kann mit dem besten Willen nicht hineinkriechen. Ich muss immer heraus, immer Rosen ausschlagen. Die entblättern nur gar, verwehen im Winde. Doch ich sah, wie eine Rose in das Gesangbuch der Hausfrau gelegt wurde. Eine meiner Rosen bekam ein Plätzchen an dem Busen eines jungen, schönen Mädchens.

01:21:22 Und eine ward geküsst von den Lippen meines Kindes in lebensfroher Freude. Das tat mir so wohl, das war ein richtiger Segen. Das ist meine Erinnerung, das ist mein Leben. Und der Rosenstock blühte in Unschuld, und die Schnecke lag und faulenzte in ihrem Haus.

01:21:44 Die Welt ging sie nichts an. Und Jahre verstrichen, die Schnecke ward Erde in der Erde, der Rosenstock war Erde in der Erde, auch die Erinnerungsrose im Gesangbuch war verwelkt. Aber im Garten blühten neue Rosenstöcke, im Garten wuchsen neue Schnecken, sie krochen in ihre Häuser hinein, spuckten aus die Welt, sie ging sie nichts an.

01:22:14 Ob wir die Geschichte wieder von vorne zu lesen anfangen? Sie wird doch nicht anders. Bei Märchen von Hans Christian Andersen. Habe ich gar nicht gekannt. Ich habe es auch nicht gekannt. Und wir? Wir auch nicht. Nö. Und die Märcheninselbewohner habt ihr es schon gekannt? Also ich habe das wirklich noch nie in meinem Leben gehört.

Lektüre aus der Autobiografie: Kindheitserlebnisse in der Kinderlandverschickung

01:22:42

01:22:42 so er schreibt ja die alten märchen haben ja schon oft gehört ein bisschen abwechslung ist schön genau und trotzdem was ein klassiker der anders und ich würde auch gerne mal nach boden zu fahren da kommt er ja her der hans christian andersen in dänemark wir waren ja schon in dänemark die jede rakete und ich und der janik auch hier mal zusammen wo waren wir janik in legoland in die klasse schon länger ein jährchen her da war der janik noch ein kind

01:23:12 Mausbär78 schreibt genauso, Herr Can. Trotzdem lieben wir sie, also die alten Märchen. Ja, natürlich, natürlich. Wird auch immer mal wieder vorgelesen. Aber wenn wir abstimmen, dann dürft ihr stimmen, was ihr wollt. Und das wird dann vorgelesen. Und das Märchen fand ich jetzt interessant.

01:23:30 Kleinex schreibt, nie gehört. Nö, ich auch nicht. Ich kenne viele Märchen von Hans Christian Andersen, aber das habe ich noch nie gehört. Parisine schreibt, guten Abend, wie geht es euch allen denn mittlerweile? Jungs, wie geht es euch mittlerweile? Mittlerweile immer noch gut.

01:23:47 Gut, bis auf die Hitze. Ja, es geht aber hier mit der Hitze, kann ich tatsächlich sagen. Es wird auch ein bisschen frischer jetzt. Ich habe es vorhin schon erwähnt, gestern waren es 38 Grad, heute nur 37 Grad und das geht doch bitte jetzt so weiter bis auf 22 Grad. Das finde ich am sehr erträglichsten. Also ich habe leider Halsschmerzen bekommen von der Klimaanlage in meinem Auto. Am Mittwoch habe ich die dann etwas hoch gedreht.

01:24:13 Donnerstag hatte ich dann schon extreme Halsschmerzen bei der Arbeit. Freitag war ich dann krank mit Kopfgliederschmerzen und Halsschmerzen. Heute ist so ein bisschen semi gut und ich hoffe, dass es besser wird dann wieder. Deswegen trage ich auch bei wie viel Grad? 37 Grad. Ein Halstuch, was es nicht kühler macht, aber hoffentlich besser und gesünder. Wir sind gute Dinge. Wir sind guter Dinge.

01:24:40 Ja Mensch, und jetzt kommt noch eine Geschichte von der Marmeladenoma aus ihrem Buch. Mein Leben ist kein Märchen.

Präsentation des Lieblingsmärchens: „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“

01:24:48

01:24:48 Normalerweise hat ja der Christblock immer dann das eingestreut. Kann Janik einstreuen? Ja, streuen mal ein Janik. Gerne, gerne. Und ihr werdet eine kleine Geschichte wieder hören aus ihrem Buch. Mein Leben ist kein Märchen. Ihre Lebenserinnerung. Und ich werde vorlesen ein Kapitel, das da heißt, das ist Teil 2. Abschied folgt auf Abschied.

01:25:17 Damals war die Marmeladenoma in der Kinderlandverschickung und sie war ein kleines Mädchen, zwölf oder so, 13 maximal. Und als dann die Feinde, die damaligen Feinde, eingerückt sind, haben sich die Lagerleiterinnen einfach verabschiedet. Sie haben alle Kinder einfach in diesem Kinderlager alleine gelassen. Die Kinder waren zwischen sechs und 14 Jahre alt und die mussten gucken, wie sie sich durchschlagen, zurück in ihre Heimat.

01:25:45 Und das war verdammt weit entfernt. Manche haben sich zusammengetan, sind in Gruppen zurückgelaufen, aber meine Mutter, die Marmeladenoma, hat sich damals gedacht, nein, das ist mir zu gefährlich, ich gehe meine eigenen Wege. Ich gehe noch tiefer hinein in den Hochschwarzwald, da werde ich mein Glück schon finden, beinahe schon märchenhaft. Und was dann passiert ist, das werde ich euch jetzt mal vorlesen.

01:26:12 In einem großen Wirtshaus mit Bauernhof sollte ich gegen Kost und Logis arbeiten. Ich wurde sehr liebevoll aufgenommen, konnte mich satt essen, bekam ein schönes Zimmer, schlief tief bis zum nächsten Morgen. Nach dem traumhaften Frühstück zeigte mir die junge Wirtin den großen Garten, den ich versorgen sollte.

01:26:36 Wir wussten beide, dass ich das alleine nicht würde schaffen können. Ich war ein Kind, abgemagert, ohne gärtnerische Kenntnisse, ich kam ja aus der Stadt. Schweren Herzens, sie war sehr mitleidig, besorgte sie mir eine neue Stelle bei einem alten Ehepaar, auf einem kleinen Bauernhof, und mein Weg führte mich abermals weiter weg, tiefer weiter weg von der Heimat.

01:27:04 Die alten Leute hatten schon ein neunjähriges Waisenkind aufgenommen. Wir Kinder, wir mussten schwer arbeiten. Das Essen war einfach, es war gut, aber die Hygiene entsetzlich. Mann und Frau, beide weit über die 70, hatten zusammen eine winzige Waschschüssel, ein Handtuch, einen Waschlappen, eine Zahnbürste.

01:27:31 Gegessen wurde aus einer einzigen Schüssel, die im Tisch eingelassen war und in die die Speisen, meist Kartoffeln, eingefüllt wurden. Jeder von uns bekam einen Löffel und ich sah zu, dass ich mit meinem Löffel nicht das Essen oder den Löffel der anderen berührte. Als Stadtkind war dieses Leben für mich ein Kulturschock.

01:27:54 Ich fühlte mich geradezu wie aus der Zeit gefallen, als hätte ich eine Zeitreise in ein anderes Jahrhundert vollzogen, in dem so manches Märchen gespielt haben mochte. Diese verwunschene Kalkheit jedoch war mir zu viel der Romantik. Mich schauderte. Der Bauer, er war sehr krock mit Maria, dem weißen Mädchen.

01:28:22 Oft trommelte ich auf seinen Rücken und schrie, »Ist das deine Nächstenliebe?« Angst hatte ich nicht vor ihm. Maria und ich schliefen in der zuglichen Dachkammer, wo viele geräucherte Speckstücke von der Decke hingen. Schlachten, so nah und doch so fern. Obwohl wir oft Hunger hatten, trauten wir uns nicht, die Speckschwarten auch nur anzurühren.

01:28:50 In der Kammer standen zwei große Betten mit dicken Federkissen. Meist aber schlüpfte Maria in mein Bett, wo ich sie mitleidig in die Arme nahm und tröstete. Manchmal gelang es mir, Marias Kummer zu lindern, indem wir mit meiner Puppe spielten oder ich ihr ein Märchen vorlas, in dem das Gute siegte.

01:29:14 Maria mochte am liebsten Hänsel und Gretel und oft schlief sie entspannt in meinen Armen ein und das beglückte mich. Eines Tages, Maria und ich gingen spazieren, eine freie Zeit, die ich vom Bauern erbettelt hatte, kam mir auf eine Weide. Eine Kuhherde graste friedlich, ein Junge lag in einer Kohle, es war der Hirte.

01:29:41 Ich erfuhr, dass auch er in einem Kinderlager gewesen war. Auch er war bei groben Leuten untergekommen und er plante seine Flucht. Er hieß Hans. Und du bist wohl die Gretel, sagte er frei heraus.

01:29:56 der junge war mir sogleich sympathisch kannte er sich doch mit märchen aus hänsel und gretel verirrten sich im wald sagte ich aber ich heiße helga und ein lebkuchenhaus gibt es hier auch nicht

01:30:12 Aber es stimmte, ja, irgendwie stimmte es. Wie Hänsel und Gretel waren wir beide fern der Heimat. Eine böse Hexe gab es zwar nicht, aber grobe Bauersleute, die uns Kindern einiges abverlangten.

01:30:28 Nun, da ich Hans gefunden hatte, trafen wir uns öfter heimlich und eine liebevolle Freundschaft entstand. Wir schmiedeten Pläne für eine gemeinsame Zukunft in einer heilen und hellen Welt. Sobald die Zeit dafür reif wäre, wollten wir gemeinsam fliehen. Hans begann sogar schon Vorräte anzulegen.

01:30:53 Eines Tages saß ich hinter dem Haus, hütete die neu geschlüpften Küken, es gab hier Raubfügel, stopfte die Socken vom Bauern und ich hatte Heimweh. Meine Heimat war hier oben in der Abgeschiedenheit, ferner denn je, unerreichbar. Es gab ja nicht einmal ein Postamt, das hätte mir auch nichts genutzt. Ich hatte kein Geld für einen Briefumschlag oder für eine Briefmarke.

01:31:22 ich fühlte mich als sei ich in einer zeitkapsel eingeschlossen gedanken träumte ich mich nach hause zu meinem vater meinem bruder karl heinz meiner schwester rösle zufriede

01:31:36 Auf einmal hörte ich die Stimme von Rösle. »Helgele«, ich dachte, »Jetzt wirst du verrückt.« Wieder »Helgele«. Ich blickte zum Gartenzaun. Dort stand tatsächlich meine große Schwester Rösle. Ich traute meinen Augen nicht, sie war es wirklich. Ich rannte ihr entgegen, während sie über den Zaun stieg und fiel ihr in die Arme.

01:32:04 nicht zu beschreiben dieser augenblick glückseligkeit rösle hatte den weiten wieg auf sich genommen zu fuß und per anhalter um mich zu finden als junge frau war dies in jenen tagen eine sehr gefährliche unternehmung

01:32:21 Schnell brachten wir die Küken in den sicheren Stall, dann gingen wir ins Haus. Die Bauersleute standen starr da, als sie Rösler pickten, die trotz der Strapazen, die sie hinter sich hatte, einen eleganten und sehr selbstsicheren Eindruck machte. Rösler, die Städterin, schien für sie aus einem anderen Universum zu kommen, und so war es wohl tatsächlich.

01:32:47 In der Nacht lag ich eng an meiner großen Schwester geschmiegt, in dem großen Bett und konnte mein Glück kaum fassen. Am nächsten Tag, es war ein Sonntag, zog ich die schönen Kleider an, die Rösle zu Hause für mich genäht hatte, und wir gingen zusammen in die Kirche, wo wir von den Anwesenden bestaunt wurden. Nachmittags, schließlich, gingen wir zur Viehweide, zu meinem Freund Hans.

01:33:12 Rüsle musste mir eröffnen, dass sie ihn nicht mitnehmen könne. Sie wäre froh, wenn sie mich heil heimbringen könne. Ich war am Boden zerstört. Hans, der schon alles zur Flucht vorbereitet hatte, mein besten Freund, wollte sie zurücklassen. Ich weinte, ich flehte, aber sie ließ sich nicht erweichen. Ich werde Hans' Blick nie vergessen, als sie an der Hand meiner großen Schwester vor ihm stand und gezwungen war, ihn zurückzulassen.

01:33:41 Ich fühlte mich als Verräterin. Ein letztes Mal trafen sie unsere Blicke. Dann ging ich aus seinem Leben. Lebe wohl, Hans. Tja, soweit ließ ich euch mal. Oh, aus Marmeladen Omas. Lebensgeschichte. Und hier ist noch ein Foto von ihrer großen Schwester Rösle.

01:34:06 das ist aufgenommen in karlsruhe in grünen winkel diese kapelle im hintergrund die gibt es heute noch da bin ich schon die mauer hochgeklettert ist gar nicht weit von hier ja das war ein kapitel aus marmeladen omas buch mein leben ist kein

01:34:31 Dankeschön. Vielen Dank. Cheers. Mein Wasser ist gerade leer. Müssen wir erst noch eins holen. Und zwei süße Fruchtchen. Ja. Herzlich willkommen. Super. Wahnsinn. So lang. 36, 12, 3 Jahre. Verrückt.

01:34:54 Und wir streamen es hier zehn Jahre. Erfunden hat es Enkel Janik, hat die Marmelade um einen ganz, ganz großen Wert drauf gelegt. Enkel Janik hat es erfunden.

Rückblick auf 10 Jahre Stream-Tradition und geplante Jubiläumsaktivitäten

01:35:07

01:35:07 Die Oma war nimmer müde, das immer wieder zu erledigen. Jetzt mache ich das. Mein Sohn Janik hat es erfunden. Und wir waren ja immer dabei, bei den Preisverleihen und so. Tolle Sachen. Am allerkrassesten fand ich damals, als sie von der Barbara Schöneberger den Webvideopreis überreicht bekommen hatten. Und dann hieß es, die Marmeladenoma und natürlich Enkel Janik, die sind die Sieger.

01:35:33 Dann waren die zwei auf dieser großen Tribüne und 4000 Leute haben Standing Ovations gemacht. Da dachte ich, das kann doch alles nicht wahr sein. Da oben, da steht meine Mutter, da steht mein Sohn, 15 Jahre alt und die werden umjubelt. Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich als 15-Jähriger, ich hätte kein Wort rausbekommen. Wie hast du dich damals gefühlt, Janik? Ich habe mega aufgeregt, natürlich. Aber ich fand, die Barbara Schöneberger war wirklich so, wie sie...

01:36:02 immer rüberkommt. Ja, die scheint wirklich authentisch zu sein. Ich glaube, die ist einfach wie sie ist. Die ist so, wie sie ist. Fragerunde. Wer hat noch was zu sagen? Maus bei 78 hat geschrieben, er täte gute Besserung. Ich fühle mit dir. Klimaanlagen sind auch nicht gut für mich. Ich bin echt kein Fan von Klimaanlagen. Los, Rob.

01:36:28 Mein Mumins Wasserkocher. Mensch, Soja-Chan. Das ist ja toll. Soja-Chan hat einen Mumin Wasserkocher. Der ist ja super. Das wäre was für die Ulrike. Ja. Die ist ja so ein Fan von den Mumins. Ja, die liebt die Mumins. Vielleicht solltest du auch nach München fahren zu der Muminausstellung. Soja-Chan. Die war im... Das ist jetzt der Kulturtipp der Woche. Im Kulturhaus oder so.

01:36:57 Ja, das ist sehr präzise. Man findet sofort, wenn man nach Mobilen Ausstellungen googelt in München. Lolo Universe, ihr könnt so entspannt erzählen. Dankeschön. Ja, das freut uns. Wir können entspannt erzählen. Ich wusste jetzt nicht, was ich dazu sagen soll. Dankeschön.

01:37:22 Karin Fox. Ach, Impfen ist nichts dagegen. Jeder Handgriff schmerzt und war heute Morgen einkaufen. War ein bisschen viel in der Hitze. Kommenden Freitag muss meine Mama ins Krankenhaus. Und am Montag muss der Rest vom Mast, oh Gott, vom Mastdarm entfernt werden. Und sie bekommt einen Zeitenausgang aufgrund einer bösen Kasselanschläge. Das ist natürlich keine schöne Sache. Ich hoffe, das ist nur temporär. Das gibt es ja auch. Solche Dinge.

01:37:49 Sind unerfreulich. Dass es dir bald wieder besser geht, dann sind halt schon große Eingriffe. Wann ist der Eingriff? Montag. Am Montag, ich denke ganz arg am Montag an deine Mama. Dass alles gut wird und dass es sich schnell erholt und dass alles gut verlaut. Wir sind da optimistisch. Ja, das ist schon krass. Und das Kontrastprogramm kommt jetzt wieder in die Blumenwiese. So ist es das Leben.

01:38:20 Und eine schöne Blumenwiese, das sind Kornblumen, das weiß ich. Und Gänseblümchen. Und das in Normmehr, das sieht mir sehr insektenfreundlich aus, das finde ich auch ganz toll. Wir wollen uns auch einiges ändern am Haus. Wir haben zwar einige schöne Blumen, aber die Hortensien zum Beispiel sind eben nicht insektenfreundlich. Ein paar dekorative Elemente bleiben natürlich, aber wir wollen es ein ganz ein bisschen insektenfreundlicher machen.

01:38:49 Anwand schreibt Ode, dass die Marmeladenoma bei der Sendung mit der Maus saß mit Jan. Ja, stimmt. Ganz genau, da haben wir auch noch tolle Fotos. Marmeladenoma und Enkel Janiks Sendung mit der Maus. Ich glaube, da haben wir sogar noch ein Foto hier drin.

01:39:02 Ah, ich finde sogar, guck mal hier, da ist Enkel Janik und die Maus und die Marmeladenoma. Das Foto habe ich gemacht damals, ich erinnere mich noch deutlich. Das war auch ein toller Ausflug. Und wir haben sogar noch den Vater der Sendung mit der Maus kennengelernt.

01:39:23 Und die Marmeladenoma hat dann mit ihm noch ein Märchen vorgelesen. Das war tolle Ausflüge. Lucky Mikey 2015 schreibt, guten Abend, liebe Märcheninsel. Guten Abend. Guten Abend.

01:39:38 Und Federtiger war für und mit der Schwiegermutter Erdbeeren und Himbeeren pflücken letzten Samstag. Himbeeren, die mag ich ja ganz besonders. Von A nach B liebt Himbeeren und Himbeerenmarmelade und ich liebe Erdbeeren und Erdbeeren. Genau. Himbeeren sind super. Und Erdbeeren sind natürlich auch da. Am liebsten Bio.

01:40:02 Anfanie Aquilon, ich kann sie mal kaum aussprechen, schreibt das letzte Mal heute im alten Studio darauf, schreibt Lucky Mikey 2015, ja leider werde das sehr vermissen. Uns wird es auch sehr schwer fallen, wenn wir das alte Studio nicht mehr haben. Ja, das ist so der letzte Rückzugsort hier in der Wohnung. Wir haben ja schon tatsächlich ziemlich viel leer geräumt und dieser Raum ist noch unverändert.

01:40:29 paar Tage noch. Dann müssen wir umziehen. Wir die Hürde auch überwinden und hier leerräumen. Ich glaube, das wird noch mal richtig hart. Ich war zehn Jahre alt, als wir hierher gezogen sind. Das war mein Kinderzimmer früher. Und hier in der Ecke, wo jetzt der Walenkel Fabian sitzt, da war mein Bett. Und dann weiß ich noch, am nächsten Tag ging es dann in die Schule. Ich war richtig aufgeregt, denn ich habe noch niemand richtig gekannt.

01:40:58 Aber das hat dann richtig Spaß gemacht hier in Ettlingen auf der Grundschule.

01:41:03 Anfani Akkelon schreibt, du kannst einfach nur Anfani sagen zu mir, Hede. Ich mache das, das ist leichter. Ja, wir werden hier auch noch das Hochbett verschenken müssen. Den Schreibtisch vom Studio verschenken wir noch. Wir haben hier noch einen Schrank zu verschenken. Und ein Bett, aber wir haben es noch nie gefunden. Und ein Buchregal. Wird alles noch verschenkt. Die Bücher nehmen wir natürlich mit.

01:41:29 Wir nehmen den ganzen Inhalt mit, aber die Möbel werden wir verschenken, weil wir einfach keinen Platz haben und auch genug Möbel haben. Wir haben jetzt leider noch niemanden gefunden für das Hochbett, was eigentlich nie benutzt wurde und für den Schreibtisch auch. Also ich habe mir überlegt, eigentlich hier dieser Schreibtisch wäre doch was für das Museum. Er meint diesen kleinen hier, der ist wirklich mini. Ja, von der Streamerin Marmeladenoma. Wäre doch was für das Museum eigentlich, oder? Mit der Tischdecke noch und so.

01:41:59 Ja. Peter Lemming schreibt, ich muss jetzt leider ins Bett. Ist alles etwas anstrengend hier im Augenblick. Wünsche euch noch einen schönen Abend. Wir wünschen dir eine gute Nacht, Peter Lemming. Erhol dich gut. Lass dich nicht unterkriegen von der Hitze. Und vielleicht bis zum nächsten Stream im neuen Studio. Am 4. Juli wird zum ersten Mal aus dem neuen Studio. Ich bin echt aufgeregt, was ihr sagt. Genau.

01:42:27 Mai Lara, auch ich möchte heute ein paar Katzenbilder beisteuern. Mein Vater, mein Vater, mein Kater Sasu ist letzten Samstag elf Jahre alt geworden. Ich mache mit ihm zum Geburtstag immer ein kleines Fotoshooting. Er ist dabei total entspannt, keine Sorge.

01:42:45 Naja, also Katzen verkleiden würde ich jetzt nicht unbedingt. Ich glaube, gerade Katzen sind ja so ihr eigener Herr oder Frauchen. Und die Oder schreibt, ich will der Schnecke der Woche überhaupt keine Konkurrenz machen. Kann ich auch gar nicht. Die hier habe ich im Johannisbeerstrauch getroffen. Ihr ist auch zu warm heute, hat sie erzählt. Oh, wie süß gemacht war, wie für dich.

01:43:14 Das hat sie erzählt. Eine magische Schnecke. Also wir müssen dann, wenn Fabi mal ein paar Schnecken mehr hat, mal beim Fabi in die Wohnung linksen und filmen, wie viele Schnecken er schon gesammelt hat. Also ihr dürft gern zur Fabis Schneckensammlung beitragen. Wir leiten die dann gern weiter. Und ihr dürft natürlich auch gerne mal vorbeikommen bei Wahlenkel Fabian. Wir werden später die Adresse noch bereitstellen. Bringt noch ein paar Freunde mit.

01:43:44 Und ein paar Schnecken, gute Besserung, jede Rakete, das ist ja die. Danke schön. Das ist Liebfedertiger. Voll Liebfedertiger, vielen Dank. Danke schön. Sofa schreibt, also eine Frage, wann hatte Marmeladenoma eigentlich das letzte Mal eine Katze gehabt? Sie meinte ja, dass sie in der Wohnung keine Katzen halten konnte. Ja. Aber sie meinte doch, dass sie immer so viele Katzen hatte.

01:44:13 Aber dann hatte sie ja 50 Jahre keine Katze gehabt. Also ich bin Zeitzeuge. Ich kann mich an die Katze Schnubberle erinnern. Die hatten wir damals in Karlsruhe, wo wir gelebt haben. Und Katze Schnubberle war eine Katze, die gerne draußen war in der freien Natur. In Karlsruhe konnte das verrückterweise. Das war eine Erdgeschosswohnung.

01:44:37 Aber hier im dritten Stock, das war gar nichts für Katzen. Und deswegen haben wir die Katze an einen Schulfreund von meinem Bruder verschenkt. Und da hatte es einen riesen Auslauf. Die hatten einen riesenhaften Garten. Und dann ist Schnubberle einfach in Karlsruhe geblieben. Und hier war dann kein Schnubberle mehr. Hier hatten wir dann einen Hund, den hatten wir auch schon in Karlsruhe, nämlich der Max. Das war ein Strubbelhund. Den haben wir damals im Tierheim gekauft.

01:45:06 Und das war ein ganz, ganz goldiges Tier. Soja-Chan schreibt, oh Mist, am 4.7. feiert mein Mann Geburtstag. Da kann ich nicht dabei sein. Eigentlich nicht schlimm, du kannst es ja auch später angucken. Ich finde, Geburtstag vom Mann geht vor. Und wir werden ja noch einige Streams aus dem neuen Studio machen. Natürlich. Von dem her.

01:45:31 Und auch ganz, ganz wichtig, beim nächsten Stream im neuen Studio wird auch ein unveröffentlichtes Märchen von der Marmeladenoma vorgelesen. Die Marmeladenoma hat ja noch zwei, drei, vier Geschichten, die sie noch nicht veröffentlicht hat. Und das wird sie dann zum Besten geben. Zum Jubiläum. Zum Jubiläum. Und wir sind gespannt, wie die Flitze bügen, wie ihr die neue Märcheninsel findet von der Marmeladenoma-Familie.

01:46:00 Dieser Bildschirm noch warzum, dass ihr noch so spät abends so viel Konfirmation habt. Bei so einer Wärme. Wir hatten heute 34 Grad.

01:46:08 Das können wir toppen. Wir hatten 37 Grad. Ja, das war halt wirklich unerträglich. Aber es ist auch so, wir trinken die ganze Zeit. Es ist ganz, ganz wichtig. Viel, viel trinken bei dieser Hitze. Deswegen wurde hier nochmal ein Wassermarsch eingelöst. Sehr gut. Da werde ich gleich mal nachschenken. Ich trinke noch ein Gläschen Wasser. Ich habe ja gehört, dass in Südfrankreich das Thermometer auf 44 Grad gestiegen ist.

01:46:37 Also das ist schon krass. In meiner Kindheit haben wir uns schon gefreut, wenn es 21 Grad waren. Also wer sagt, es wurde nicht heißer in den nächsten Jahren, der hat irgendwas nicht richtig verstanden. Wir haben tatsächlich Probleme mit einer Veränderung des Klimas. Es wird immer heißer. Wir sollten dagegen steuern. Können wir auch, wenn wir es wollen. Jeder Einzelne kann das.

01:47:03 An Fanny, nochmals einen schönen Abend an die süße Marmeladenoma-Familie. Ich muss euch trotzdem unbedingt noch was vom Hessentag teilen. Kennt ihr die Landbauern? Kenne ich. Das ist ein Verein hier in Hessen, die Mitglieder hat, die sich damit beschäftigen, DIY-mäßig alles mögliche anwendlichen Sachen herzustellen.

01:47:26 Wissen weiter zu vermitteln. Auf dem Hessentag hatte sie auch einen Stand. Dort haben sie verschiedene Aktionen gehalten, wie zum Beispiel das Fermentieren, was sie anderen Besuchern beigebracht und gezeigt haben. Oder die Herstellung von Pflanzenölen oder Essigen. Finde ich sehr interessant. Ja, finde ich auch immer gut. Sie wollen die Leute dazu anregen, wieder mehr selbst zu machen und Gebrauch von allen möglichen Dingen aus dem Garten zu machen, wie auch beispielsweise Rosen oder viele Kräuter. Finde ich eine ganz tolle Sache.

01:47:55 auch diese kräuter geschichten also mich würde das mal sehr sehr interessiert wird gerne mal ein kräuterkurs mitmachen hier wachsen ja tonnenweise kräuter auf den wiesen dort haben wir selbstgemachten apfelsaft angeboten bekommen bestückt mit allen möglichen kräutern und rosenblättern aber auch frucht leder aus himbeeren und himbeeressig frucht leder was ist hochglieder keine ahnung für fabian frucht leder

01:48:22 Ich gucke manchmal, da gibt es auch immer so eine Sendung, ich glaube in irgendeinem dritten Programm, die Landfrauen, also ich gucke das nicht immer nur zufällig, wenn ich es erwische. Und was ich total schön finde, ist auf Arte zu Tisch heißt das, das ist immer interessant, das ist immer ein fremden Land und dann wird die Kultur gezeigt.

01:48:51 was sie so in der Region besonderes herstellen. Also das finde ich total gut. Also mich würde auch interessieren, gibt es denn nur Landfrauen, die das machen, oder auch Landmänner. Also ich wäre da ein Mann, der würde da auch mitmachen, wenn er die Kenntnisse hätte. Finde ich cool. Ich war übrigens auch mal in Hese. Ich habe lange Jahre in Hessen gelebt. Nämlich in Gießen habe ich gelebt und in Darmstadt und in Frankfurt. Aber ich bin eigentlich kein Hese.

01:49:16 Der Stand zählt nicht darauf, Abgewinn zu erzielen, sondern Leute wirklich zum Selbstmachen der Dinge zu animieren und ihnen die traditionellen Künste wieder näher zu bringen. Da geht auch viel Kulturgut verloren, wenn man es nicht macht. Ja, aber die machen das eben. Das finde ich gut. Sehr, sehr liebe Frauen, die das leiten. Wie gesagt, wäre es super, wenn auch Männer dabei wären. Ich dachte, euch könnte das interessieren. Ja, das interessiert mich persönlich sehr und wie ich sehe, die Hede-Rakete auch. Und die beiden.

01:49:46 Jungen Männer sind auch kulinarisch unterwegs, glaube ich, könnte das auch interessieren. Janik liebt alles, was mit Essen zu tun hat und ich denke Fabi auch. Tomaten. Janik hasst Tomaten. Und Janik hat heute was bestellt. Was hast du bestellt, Janik? Tomatensalat. Was hat er heute bestellt? Was ist heute angenommen? Heute kamen große Teile Gewürze, die ich bestellt habe. Welcher derer waren diese, jene?

01:50:14 Den Tomatenberat. Also möglich also. Zum Beispiel der Ingwerpulver, Laospulver, was eine Art der Ingwerwurzel ist.

01:50:27 und auch zitronen das sind es leider sachen die nicht in deutschland wachsen das wird auch den landfrauen wahrscheinlich eher fern sein aber wie man sieht es gibt kulinarische genüsse sondergleichen und das sind landfrauen das interessiert mich persönlich würde ich auch sofort hingehen hier in ettlingen gibt es in kürze auch einen markt die man ja ständig irgendwelche events

01:50:52 Aber in Ettlingen wird es einen Hippie-Markt geben, was mich sehr überrascht hat. Das stammt im Amtsblatt. Da bin ich ja mal gespannt. Also Hippie-Markt ist amtlich hier. Bevor du weitermachst, habe ich noch einen Einwurf von Carduan. Ich hoffe, ich bin dann auch schon pünktlich zu Hause zum Streamen. Am 3. September. Wir hoffen es auch, wenn nicht, kommst du einfach später dazu. Genau. Wir streamen ja eine Weile.

01:51:22 Sakuracan. Also nicht Sojacan, sondern Sakuracan. Guten Abend, alle miteinander. Ich hoffe, dass euch allen bei dieser unerträglichen Hitze dennoch gut geht. Hoffentlich kühlt es im Laufe des Abends nochmal ab. Das hoffe ich sehr. Trotz dieser unerträglichen Hitze freue ich mich auf den heutigen Märchenabend mit euch hier auf der Märcheninsel. Ich bin schon sehr gespannt auf das neue Studio. Ja, wir auch.

01:51:47 Auf jeden Fall wünsche ich allen, denen es gerade gesundheitlich nicht gut geht, eine gute Besserung. Ich zünde für euch eine Kerze an. Vielen Dank. Das finde ich super. Und jetzt kommt noch ein Satz, da muss ich leider etwas korrigieren. Ganz liebe Grüße, nein, ins Schwabenländle habe ich gerade gelesen. Nein, ganz liebe Grüße aus dem Schwabenländle. Sakura-Chan, mich würde interessieren, woher kommst du in einem Schwabenländle? Wir haben hier nämlich eine echte Schwebin-Sitzen.

01:52:16 Jede Rakete ist ja... Ich komme ursprünglich aus Nagel. Wer Nagel nicht kennt, das liegt bei Tübingen. Beides schöne Städte übrigens. Ja, im Schwabeländle bin ich auch ganz oft beruflich unterwegs. Karin Fox, bin aus dem Haus gegangen. Im Garten ist es schon angenehmer als in der verbrauchten Luft drin.

01:52:39 Das ist der Garten. Und eine Milchkanne im Hintergrund. Zweckentfremdet als Regenschirmständer. Ich glaube, das hat man früher häufig gemacht. Hatten wir auch mal. Ja, stimmt. Hatte deine Mutter auch. Hatte meine Mutter auch. Aber wo ist der abgeblieben? Mein Bruder hat diesen eigentlich schönen Milkshake angemalt. Mit dunkelbrauner Farbe. Dann war...

01:53:06 Leider die Romantik dahin. Wer hat das angemalt? Thomas? Ja, ich wollte jetzt keine Namen nennen. Und dann ist es irgendwann mal verschwunden. Spurlos. Hat nicht jemand das als Klobürstenhalter benutzt oder war das was anderes? Das ist eine andere Sache. Also als Milchkanne als Klobürstenhalter, das stelle ich mir schwierig vor. Oh, wo ist die Klobürste?

01:53:31 An Fahni. Und so sehe ich noch etwas von den Falknern, die auch einen Stand dort haben. Mit dabei zwei süße Steinkreuze und ein Buntfalk, der auch passend zu unserem Besuch gefüttert wurde, mit einem Hühnerbein. Damit kann man mich auch füttern. Sehr zahme Vögel, die so nahe sehr beeindruckend aussahen. Auch sehr schön, finde ich. Mögt ihr Greifvögel denn auch? Also Nachbarn von uns, die hatten mal solche Steinkreuze.

01:54:00 Und die haben auch viele, viele Junge gehabt. Und da, wo wir wohnen, gibt es viele Greifvögel. Die kreisen immer über unserem Haus und gucken, dass sie eine Maus erlichern. Und es gibt auch andere Tiere. In Indien habe ich mal Geier gesehen. Das ist kein Geier. Und ich habe auch schon einen Adler gesehen.

01:54:25 Aber ein Falke zu trainieren, da fehlt mir der Ehrgeiz. Ich trainiere lieber...

01:54:39 mein wissen jeden morgen mache ich nämlich das spiegel quiz online ist aber das macht total spaß sieben fragen gibt es immer stolz wie bolle wenn ich alle sieben habe kommt vor ich weiß jetzt nicht richtig aussprechen ja mann widget angel xx wind wind wind einflüglicher

01:55:07 Ich dachte, Badenza und Schworbe-Säcke verstehen sich nur im Märchen. Kannst du was dazu sagen? Nein, das ist ganz, ganz falsch. Jede Rakete und ich sind ein Herz und eine Seele. Wir verstehen uns auch außerhalb der Märchen. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns. Wir tolerieren uns

01:55:32 Die schwäbische Kehrwoche hat allerdings auch bei uns in Baden jetzt eingehalten, denn Heiderose, die Hederakete, neigt dazu, sehr viel und emsig alles aufzukehren. Sie ist sehr dynamisch, was mich als Badener sehr erfreut, denn da habe ich einiges dazugelernt, muss ich ganz deutlich sagen. Aber sie übertreibt es manchmal. Ich habe schon ein bisschen abgebaut. Wir haben uns aneinander gewöhnt. Vor allem bei der Hitze. Wir sind aneinander zugegangen.

01:56:01 Aber ist auch ganz gut so, denn ich habe eine Stauballergie und bei uns ist immer pieksauber und seither habe ich oben überhaupt nichts mehr mit der Nase. Also wenn ich hier niesen muss, dann ist es hier bei der Marmeladenoma im Studio, weil hier ist so viel Zeug, da kann das eine oder andere Staubwölchen sich doch verhängen. Was sehe ich denn da? Ist das ein Strauß?

01:56:30 Übrigens in Norddeutschland sind mittlerweile Nandus heimisch geworden. Die sind irgendwo ausgebüxt und haben sich da zahlreich vermehrt und tatsächlich auch den Winter überlebt. Und jetzt gibt es freilebende Nandus in Deutschland. Nicht erfunden, stimmt tatsächlich. Lila Blüten für die Marmeladenoma. Lila war ja die Lieblingsfarbe von der Marmeladenoma. Sane 5280 sagt, ich muss nun raus.

01:57:03 Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende.

01:57:07 Ja, oh, jetzt schon kurz vor 10, ihr Lieben. Ich möchte noch was vorlesen. Ich glaube, weil viele wollen dann das Fußball spielen. Das würde ich jetzt nicht auf den Tisch bringen. Ihr wollt nicht das Fußball spielen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das so eine Konkurrenz gibt zwischen den Fußballfreunden und Märchenfreunden. Das sind ja zwei unterschiedliche Welten. Jeder, wie er will, natürlich. Und deswegen will ich jetzt noch kurz vor Schluss...

01:57:36 ein Märchen vorlesen, nicht von der Marmeladenoma, sondern das Lieblingsmärchen von der Marmeladenoma.

01:57:45 Der eine oder die andere weiß es wahrscheinlich schon. Es heißt, das Märchen von dem Mädchen mit den Schwefelhölzern. Und das kommt dann noch später dazu. Das Handy muss ganz kurz hier weg, sonst kann ich es nicht hinlegen. Haben wir ein Raid? Yes. Mausbär sagt, ich gucke keinen Fußball. Ich auch nicht, Mausbär. Ich auch nicht. Anfangen wir noch dich enttarnt und geschrieben, das weiß wer vom Spiegelkiss.

01:58:14 Das mit Nandus. Nö, das weiß ich nicht vom Spiegelquiz. Weil da wird immer eine Frage gestellt und dann kann man drei Sachen als Auswahl nehmen. Und wo ich immer klar, erkläglich scheitere, das sind die Fußballfragen. Da kenne ich Gericht aus. Die Great Park sagt, ich lausche dem Spiel mit einem Ohr, mit dem anderen Ohr natürlich uns. Okay. Sie kann Multiturs kennen. Das.

01:58:42 Kann ich nicht. Aber jeder wie er will. So, Marmeladenoma, der letzte Stream aus deinem Studio. Und dann dachte ich, Mensch, da will ich auf jeden Fall für dich nochmal das Mädchen mit den Schwefelhölzern vorlesen. Mir kommt das so unwirklich vor, dass wir heute tatsächlich zum letzten Mal hier im Studio von der Marmeladenoma streamen. Ja, jetzt lese ich das einfach mal vor.

01:59:13 An diesem Silvesterabend am letzten Tag des Jahres war es kalt und dunkel in den Straßen der kleinen Stadt. Die Menschen blieben in ihren warmen Stuben. Durch die Fenster sah man die Lichter an den Weihnachtsbäumen glänzen. Der Duft von brutzelnden Gänsen drang hinaus auf die Straße. Schnee wirbelte herab.

01:59:37 Nur ein kleines Mädchen huschte durch die leeren Gassen. Schneeflocken lagen auf ihren blonden Locken. Die nackten Füße waren blau und rot vor Kälte. Als sie von zu Hause fortging, hatte sie Pantoffeln getragen. Aber als sie einem schnell vorbeifahrenden Wagen ausweichen musste, hatte sie die Schuhe verloren. Sie waren ja viel zu groß gewesen, denn einen Pantoffel konnte sie nicht mehr finden.

02:00:07 Den anderen hatte ein Junge erwischt und war damit fortgelaufen. In der Hand trug sein Bund Schwefelhölzchen. In ihrer Schürzentasche lag noch mehr. Aber niemand, niemand hat ihr den ganzen langen Tag etwas abgekauft. Niemand hat ihr einen Pfennig geschenkt. Nun wagte sie nicht, nach Hause zu gehen. Sie hatte ja keine Schwefelhölzchen verkauft und brachte keinen Pfennig Geld mit.

02:00:36 von ihrem vater würde sie gewiß schläge bekommen und zu hause war es auch kalt durch die spalten im dach pfiff der wind in einem winkel zwischen zwei häusern und ihnen das eine etwas mehr vorsprang als das andere setzte sich das mietchen hin und sie kauerte sich zusammen die füße hatte sie an sich gezogen es froh sie sehr und ihre kleinen hände waren beinahe vor kälte erstarrt ach dachte sie

02:01:07 ein schwefelhölzchen ein einziges will ich an der wand anzünden und mich an der flamme wärmen wenigstens die hände wärmen sie zog eines der hölzchen aus dem bund wie das sprühte wie das brannte es war eine warme helle flamme wie ein wunderbares lichtchen sie hielt ihre hand darüber

02:01:32 Da schien es dem Mädchen wirklich, als säße sie vor einem großen, eisernen Ofen mit einem dampfenden Kessel aus Messing obendrauf. Wie knisterte das Feuer darin, wie wohltuend wärmte es. Das Mädchen streckte auch die Füße aus, um sie zu wärmen. Doch da erlosch das Flämmchen. Der Ofen verpfand. Sie hatte nur die Überreste des abgebrannten Schwefelhölzchens in der Hand.

02:02:01 »Ach, wo ist das schöne Feuer geblieben?« dachte das Mädchen. »Ich will noch ein Hölzchen anstreichen und meine Füße wärmen.« Wie es leuchtete, dort, wo der Lichtschein auf die Mauer fiel, wurde diese durchsichtig wie ein Schleier. Das Mädchen konnte in das Zimmer hineinsehen. Auf dem Tisch war ein weißes Tischtuch ausgebreitet. Glänzendes Geschirr stand da auf.

02:02:29 Erdlich dampfte und duftete die gebratene Gans, die mit Äpfeln und getrockneten Pflaumen gefüllt war. Oh sie, es hüpfte die Gans von der Platte herunter und kam auf dem Fußboden, Messer und Gabel in der Brust, bis zu dem armen Mädchen hingewackelt. Da erlosch das Schwefelhölzchen und sie sah wieder nur die dicke, feuchtkalte Mauer.

02:02:58 Sie zündete noch ein Hölzchen an. Da saß sie nun unter dem herrlichen Christbaum. Er war noch größer und noch reicher geschmückt als der, den sie durch die Glastüre beim reichen Kaufmann gesehen hatte. Tausende von Lichtern brannten auf den grünen Zweigen. Die Kleine streckte ihre Hände danach aus. Da erlosch das Schwefelhölzchen. Die Weihnachtslichter stiegen höher und höher.

02:03:26 Jetzt sah das Mädchen sie als Stern im Himmel. Eine davon fiel herunter und bildete einen langen Feuer. Jetzt stirbt jemand, dachte das kleine Mädchen. Das hat ihre Großmutter, die vor kurzem gestorben war, ihr erzählt. Großmutter, der Einzige, die sie liebte, hat ihr gesagt, wenn ein Stern vom Himmel fällt, steigt eine Seele zu Gott empor.

02:03:55 Das Mädchen strich wieder ein Hölzchen an der Mauer an. Es wurde hell, und in dem Gang stand die alte Großmutter klar und schimmernd, mild und liebevoll. »Ach, Großmutter, nimm mich mit!« rief das Mädchen. »Ich weiß, wenn du das Hölzchen erlischt, gehst du fort, verschwindest wieder warme Oven, wieder herrliche Gänsebraten und wieder prächtige Weihnachtsbaum. Lass mich nicht allein.«

02:04:43 Sie zündete schnell das ganze Bund Schwefelhölzchen an, denn sie wollte die Großmutter bei sich behalten. Die Schwefelhölzchen leuchteten so stark, dass es heller wurde als mitten am Tag. Die Großmutter war früher nie so groß und so schön gewesen. Die Kleine streckte die Hände aus. Sie fühlte sich so sonderbar leicht.

02:05:14 Die Großmutter nahm sie auf die Arme und stieg mit ihr hinauf weit über die Erde. Dort oben war weder Kälte noch Hunger. Höher stiegen sie höher, hinauf zu Licht und Wärme. Sie waren bei Gott. Tja, tut mir leid, dass ich jetzt so berührt bin, aber das war das Lieblingsmärchen von der Marmeladen-Oma und das ist der letzte Stream hier aus ihrem Studio.

02:05:49 Und das wollte ich dann noch vorlesen. Ja, die Marmeladenoma hat ja den großen Wunsch gehabt, dass wir weiter streamen. Das machen wir auch, wir haben es mehrfach gesagt, in einem anderen Raum bei uns.

Abschluss des Streams und Ausblick auf die neue „Märcheninsel“

02:06:08

02:06:08 Zu Hause in der neuen Märcheninsel, in einem ehemaligen Ziegenstall, ein sehr romantischer Ziegenstall. Ihr werdet hoffentlich dabei sein, wir würden uns sehr, sehr freuen. Am 4. Juli ist der nächste Stream.

02:06:25 Und 20 Uhr geht es los. Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid. Es kommen auch gerade ganz viele Herzen rein von den Zuschauern. Vielen Dank. Und Fiedertiger schreibt auch, da gibt es nichts zu entschuldigen. Dankeschön. Ja, ich wollte das einfach nochmal vorlesen. Wird die Marmeladen umhaben. Jetzt habe ich noch einen Spruch zum Schluss.

02:06:53 Bevor der Verstand sich entschließt, einen Schritt zu tun, hat die Liebe den siebten Himmel erreicht. Das ist von Rumi. Ja, und jetzt will ich ganz zum Schluss wie immer sagen, seid gut zueinander. Und wir sehen uns wieder am 4. Juli.

02:07:17 auf der neuen Märcheninsel. Und wir zeigen zum Schluss die Fanwall. Das haben wir ja gesagt. Und dann macht der Walenkel Fabian die Kerze aus. Und ich hoffe, ihr seid jetzt nicht so traurig. Das wollte ich nicht.

02:07:36 Es geht weiter auf der Märcheninste. Man muss aber auch mal, man darf schon mal weinen. Ja, natürlich, es gehörte dazu. Aber ehrlich sagen, als du das jetzt vorgelesen hast, habe ich auch so gemerkt, wie es jetzt so hoch steigt, weil es einem einfach nochmal klar geworden ist. Weil heute der letzte Stream hier ist, ist es doch schon sehr emotional. Ja.

02:07:55 Ja, und wir werden, wie gesagt, dann umziehen auf die neue Märcheninsel. Und der Enkel Janik, der zeigt uns jetzt vielleicht noch die Fanwall. Ja, ich würde auch noch kurz von dem Chuck Seimer mal die Spende vorlesen, die reinkam. Er spendet nämlich 5 Euro, schreibt ganz lieben Dank für euren beständigen Einsatz, liebe Marmeladenfamilie. Gerne, gerne. Dann zeige ich mal die Fotorat. Ja, Herr Lieben.

02:09:01 Jetzt sagen wir Ade. Enkel Janik, Walenkel Fabian.

02:09:07 Vieteraketen, von A nach B, Marmeladen ober im Geiste. Und wir sehen uns wieder am 4. Juli auf der neuen Märcheninsel. Schön, dass ihr dabei wart. Nächste Woche gibt es dann wieder eine Wiederholung. Wäre toll, wenn ihr die auch anschauen würdet. Und dann sehen wir uns dann im neuen Studio. Und wir sind alle sehr gespannt. Bis bald. Wir freuen uns auf euch. Tschüss. Ciao. Tschüss.