OMAS Gemütlicher Stream Stream vom 20.05.2023
Märchenhafte Vorleserunde mit zwei Moderatoren auf der Insel
In einer gemütlichen Atmosphäre wurde eine Auswahl klassischer Märchen präsentiert. Die Zuhörer erlebten Erzählungen über mutige Heldinnen, listenreiche Tiere und magische Verwandlungen. Zusätzlich wurde ein Gedicht von Theodor Storm vorgetragen, das die Ruhe der Heide beschreibt. Zum Abschluss gab es einen philosophischen Impuls über das Glück. Die Veranstaltung endete mit einem herzlichen Dank an die Anwesenden und einem Ausblick auf weitere Treffen.
Streamstart und Begrüßung
00:04:4900:04:49 Willkommen auf der Märcheninsel bei eurer Marmeladenoma Enkel Janik und Wallenkel Fabian. Märchenstunde. Der Fabian, der zündet bitte die Kerze an für die vielen unglücklichen Menschen dieser Erde. Wir denken an sie.
00:05:18 Danke dir Fabian. Das erste Märchen gewünscht ist Schneeweißchen und Rosenrot. Ist das in dem großen Buch Fabian? Ja.
00:05:31 Hier kamen schon ein paar süße Früchtchen rein. Regina Stumpf ist 19 Monate ein süßes Früchtchen. Wir danken dir und wünschen dir einen schönen Abend. Und Sylvie Maus ist drei Monate ein süßes Früchtchen und sendet drei Herzen. Vielen, vielen Dank. Welche Farbe? Rot? Rot, ja. Gut, vielen, vielen Dank. Sagst du, wenn ich anfangen kann, gell? Kannst gerne anfangen.
00:06:00 Wobei, es kam schon das erste Wassermarsch rein von Soja-Chan. Vielen Dank, vielen Dank. Und? Anfangen.
Erstes Märchen: Schneeweißchen und Rosenrot
00:06:2100:06:21 Schneeweißchen und Rosenrot. Eine arme Witwe lebte einsam in einem Hütchen und vor dem Hütchen war ein Garten. Darin standen zwei Rosenbäumchen. Davon trug das eine weiße, das andere rote Rosen. Und sie hatte zwei Kinder. Die glichen den Rosenbäumchen und das eine hieß Schneeweißchen, das andere Rosenrot. Da passt ja heute mein Strauß dazu, geliebt Jungs. Schaut mal. Zufall.
00:06:50 Sie waren aber so fromm und gut, so arbeitsam und unverdrossen, als sie zwei Kinder auf der Welt gewesen sind.
00:06:58 Schneeweißchen war nur stiller und sanfter als Rosenrot. Rosenrot sprang lieber in den Wiesen und Feldern umher, suchte Blumen und fing Sommervögel. Schneeweißchen aber saß daheim bei der Mutter, half ihrem Hauswesen oder las ihr vor, wenn nichts zu tun war. Die beiden Kinder hatten einander so lieb, dass sie sich immer an den Händen hielten, so oft sie zusammen ausgingen. Und wenn Schneeweißchen sagte,
00:07:26 Wir wollen uns nicht verlassen, so antwortete Rosenrot, solange wir leben nicht. Und die Mutter setzte hinzu, was das eine hat, soll es mit dem anderen teilen.
00:07:40 Oft liefen sie im Wald allein umher und sammelten rote Beeren, aber kein Tier tat ihnen etwas zu leide, sondern sie kamen vertraulich herbei. Das Häschen fraß ein Kohlblatt aus ihren Händen, das Rieh raste an ihrer Seite, der Hirsch sprang ganz lustig vorbei, und die Vögel blieben auf dem Essen sitzen und zangen, was sie nur wussten. Kein Unfall traf sie. Bin sie sich im Walde,
00:08:08 verspätet hatten und die Nacht zu überfiel, so legten sie sich nebeneinander auf das Moos und schliefen, bis der Morgen kam. Und die Mutter wusste das und hatte ihretwegen keine Sorgen. Einmal, als sie im Walde übernachtet hatten und das Morgenrot sie aufweckte, da sahen sie ein schönes Kind in einem weißen, glänzenden Kleidchen neben ihrem Lager sitzen. Es stand auf und blickte sie ganz freundlich an.
00:08:37 sprach aber nichts und ging in den Wald hinein. Und als sie sich umsahen, so hatten sie ganz nahe bei einem Abgrund geschlafen und wären gewiss hineingefallen, wenn sie in der Dunkelheit noch ein paar Schritte weitergegangen wären. Die Mutter aber sagte ihnen, das müsse der Engel gewesen sein, der gute Kinderbewache.
00:09:01 Schneeweißchen und Rosenrot hielten das Hütchen der Mutter so reinlich, dass es eine Freude war, hineinzuschauen. Im Sommer besorgte Rosenrot das Haus und stellte der Mutter jeden Morgen, ehe sie aufwachte, einen Blumenstrauß vors Bett. Darin war von jedem Bäumchen eine Rose. Im Winter zündete Schneeweißchen das Feuer an und hängte den Kessel an den Feuerhaken, und der Kessel war von Messing
00:09:28 glänzte aber wie Gold, so rein war er gescheuert. Abends, wenn die Flocken fielen, sagte die Mutter, geh Schneeweißchen und schieb den Riegel vor. Und dann setzten sie sich an den Herd und die Mutter nahm die Brille und las aus einem großen Buche vor und die beiden Mädchen hörten zu.
00:09:47 saßen und spannen neben ihnen und neben ihnen lag ein lämmchen auf dem boden und hinter ihnen auf einer stange saß ein weißes täubchen und hatte seinen kopf unter den flügel gesteckt
00:10:00 Eines Abends, als sie so vertraulich beisammensasen, klopfte jemand an die Tür, als sollte er eingelassen sein. Die Mutter sprach, geschwind Rosenrot, mach auf, es wird ein Wanderer sein, der Obdach sucht. Rosenrot ging und schob den Riegel weg und dachte, es wäre ein armer Mann. Aber der war es nicht. Es war ein Bär, der seinen dicken, schwarzen Kopf zur Türe hereinstreckte.
00:10:28 Rosenrot schiel laut und sprang zurück, das Lämmchen blühte, das Täubchen flatterte auf und Schneeweißchen versteckte sich hinter der Mutterbett. Der Bär aber fing an zu sprechen und sagte, »Fürchtet euch nicht, ich tue euch nichts zu leide. Ich bin halb erfroren und will mich nur ein wenig bei euch wärmen.«
00:10:52 »Du armer Bär«, sprach die Mutter, »leg dich ans Feuer und gib nur Acht, dass dir dein Pelz nicht anbrennt.« Dann rief sie, »Schneweißchen, Rosenrot, kommt hervor, der Bär tut euch nichts, er meint's ehrlich.« Da kamen sie heran, und nach und nach näherten sich auch das Lämmchen und das Täubchen und hatten keine Furcht vor ihm. Der Bär sprach.
00:11:17 Ihr Kinder klopften den Schnee ein wenig aus dem Pelzwerk, und sie holten den Besen und kehrten dem Bär das Fell ein. Er aber streckte sich ans Feuer und brummte ganz vergnügt und behaglich. Nicht lange, so wurden sie ganz vertraut und trieben Mutwillen mit dem unbeholfenen Gast. Sie zausten ihm das Fell mit den Händen, setzten ihre Füßchen auf seinen Rücken und walderten hin und her.
00:11:45 Oder sie nahmen eine Haselrute und schlugen auf ihn los. Wenn er brummte, so lachten sie nur. Der Bär hieß sich aber gerne gefallen. Nur wenn sie es gar zu arg machten, rief er, lasst mich am Leben, ihr Kinder. Schneeweißchen Rosenrot, schlägst dir den Feiertod.
00:12:07 als schlafenszeit war und der anderen zu bett ging sagte die mutter zu dem bär du kannst in gottes namen da am herde liegen bleiben so bist du vor der kälte und dem bösen wetter geschützt
00:12:20 Sobald der Tag graute, ließen ihn die beiden Kinder hinaus und er trab über den Schnee in den Wald hinein. Von nun an kam der Bär jeden Abend zu der bestimmten Stunde, legte sich an den Herd und erlaubte den Kindern, kurzweil mit ihm zu treiben, so viel sie wollten, und sie waren so gewöhnt an ihn, dass die Türe nicht eher zugeregelt wurde, als bis der schwarze Geselle angelangt war.
00:12:47 Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grau war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen, nun muss ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.
00:13:00 »Wo gehst du denn hin, lieber Bär?« sagte Schneeweißchen. »Ich muss in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen wüten. Im Winter, wenn die Erde hart gefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten. Aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetan und wieder erwärmt hat, da brechen sie durch.«
00:13:25 steigen herauf, suchen und stehlen. Was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder eines Tages Licht.
00:13:37 war ganz traurig über den abschied und als es ihm die türe aufriegelte und der bär sich hinausdrängte blieb er an dem türhaken hängen und ein stück seiner haut riß auf und da war ich schnöweißchen als hätte ich's gold durchschimmern sehen aber es war seiner sache nicht ganz gewiß der bär lief eilig fort und war bald hinter den bäumen verschwunden
00:14:03 Nach einiger Zeit schickte die Mutter die Kinder in den Wald, reißig zu sammeln. Da fanden sie draußen einen großen Baum. Der lag gefällt auf dem Boden, und eine Stange sprang zwischen dem Gras etwas auf und ab. Sie konnten nicht unterscheiden, was es war. Als sie näher kamen, sahen sie einen Zwerg mit einem alten, verwelkten Gesicht und einem ellenlangen, schneeweißen Bart.
00:14:30 Das Ende des Bades war in eine Spalte des Baumes eingeklemmt, und der Kleine sprang hin und her und hin und her wie ein Hündchen an einem Seil und wusste nicht, wie er sich helfen sollte. Er glotzte die Mädchen mit seinen roten, feurigen Augen an und schrie, »Was steht ihr da? Könnt ihr nicht herbeigehen und mir Beistand leisten?«
00:14:54 »Was hast du angefangen, kleines Männchen?« fragte Rosenrot. »Dumme, neugierige Gans«, sagte der Zwerg, »den Baum habe ich mir spalten wollen, um kleines Holz in der Küche zu haben. Bei den dicken Klötzen verbrennt gleich das bisschen Speise, das unser einer braucht, der nicht so viel hinunterschlingt als ihr grobes, gieriges Volk. Ich hatte den Keil schon glücklich hineingetrieben, und es wäre alles nach Wunsch gegangen.
00:15:23 Aber das verwünschte Holz war zu glatt und sprang unversehens heraus. Und der Baum fuhr so geschwind zusammen, dass ich meinen schönen weißen Bart nicht mehr herausziehen konnte. Nun steckt er drin und ich kann nicht fort. Da lachen die albernen glatten Milchgesichter. Pfeu, was sei denn garstig? Die Kinder gaben sich alle Mühe, aber sie konnten den Bart nicht herausziehen. Er steckte zu fest.
00:15:53 »Ich will laufen und Leute herbeiholen«, sagte Rosenrot. »Wahnsinnige Schafsköpfe«, schnarrte der Zwerg, »wer wird gleich Leute herbeirufen? Ihr seid mir schon um zwei zu viel. Fällt euch nichts Besseres ein?« »Sei nur nicht so ungeduldig«, sagte Schneeweißchen, »ich will schon Rat schaffen«, holte sein Schärchen aus der Tasche und schnitt das Ende des Bades ab.
00:16:20 Sobald der Zwerg sich frei fühlte, griff er nach einem Sack, der zwischen den Wurzeln des Baumes steckte und mit Gold gefüllt war, hob ihn heraus und brummte vor sich hin. Ohn gehobeltes Volk, schneidet mir ein Stück von meinem stolzen Bate ab, lohnt's euch der Kuckuck. Damit schwang er seinen Sack auf den Rücken und ging fort, ohne die Kinder noch einmal anzusehen.
00:16:45 Einige Zeit danach wollten Schneeweißchen und Rosenrot ein Gericht Fische angeln. Als sie nahe bei dem Wache waren, sahen sie, dass da etwas wie eine große Heuschrecke nach dem Wasser zuhüpfte, als wollte sie hineinspringen. Sie liefen heran und erkannten den Zwerg. »Wo willst du hin?« sagte Rosenrot. »Du willst doch nicht ins Wasser?«
00:17:11 »Solch ein Nab bin ich nicht«, schritt der Zweig, »seht ihr nicht? Der verwünschte Fisch will mich hineinziehen.« Der Kleine hatte da gesessen und geangelt, und unglücklicherweise hatte der Wind seinen Bart mit der Angelschnur verflochten. Als gleich darauf ein großer Fisch anbiss, fehlten dem schwachen Geschöpft die Kräfte, ihn herauszuziehen, und der Fisch behielt die Oberhand.
00:17:37 und triss den Zwerg zu sich hin. Zwar hielt er sich an allen Halmen und Binsen, aber das half nicht viel. Er musste den Bewegungen des Fisches folgen und war in beständiger Gefahr, ins Wasser gezogen zu werden. Die Mädchen kamen zur rechten Zeit, hielten ihn fest und versuchten, den Bart von der Schnur loszumachen. Aber vergebens, Bart und Schnur waren fest ineinander verwirrt. Es blieb nichts anderes übrig.
00:18:05 als das Schälchen hervorzuholen und im Bad ein bisschen abzuschneiden. Wobei ein kleiner Teil davon verloren ging.
00:18:14 Als der Zweck da sah, schrie er sie an. Ist das man ihr, ihr Lorche, einem das Gesicht zu schänden, nicht genug, dass ihr den Bart unten abgestutzt habt? Jetzt schneidet ihr mir den besten Teil davon ab. Ich darf mich vor den Meinigen gar nicht mehr sehen lassen, dass ihr laufen müsstet und ihr Schuhsullen verloren hättet.
00:18:37 Dann holte er einen Sack Perlen, der im Schilfe lag, und ohne ein Wort weiterzusagen, schleppte er ihn fort und verschwand hinter einem Stein. Es trug sich zu, dass bald danach die Mutter die beiden Mädchen nach der Stadt schickte, Zwirn, Nadeln, Schnüre und Bänder einzukaufen. Der Weg führte sie über eine Heide, auf der hier und da mächtige Felsenstücke zerstreut lagen.
00:19:04 Da sahen sie einen großen Vogel in der Luft schweben, der langsam über ihnen kreiste, sich immer tiefer und tiefer herabsenkte und endlich nicht weit bei einem Felsen niederstieß. Gleich darauf hörten sie einen durchdringenden, jämmerlichen Schrei. Sie liefen herzu und sahen mit Schrecken, dass der Adler ihren alten Bekannten den Zwerg gepackt hatte und ihn fortragen wollte.
00:19:32 Die mitleidenden Kinder hielten gleich das Männchen fest und zerrten sich so lange mit dem Adler herum, bis er seine Beute fahren ließ. Als der Zwerg sich von dem ersten Schrecken erholt hatte, schrie er mit seiner kreischenden Stimme, »Konntet ihr nicht säuberlicher mit mir umgehen? Gerissen habt ihr an meinem dünnen Röttchen, das ist überall.«
00:20:02 Zerfetzt und durchlöchert ist unbeholfenes und täpisches Gesindel, das ihr seid.
00:20:09 Dann nahm er einen Zack mit Edelsteinen und schlüpfte wieder unter den Felsen in seine Höhle. Die Mädchen waren an seinen Undank schon gewohnt, setzten ihren Weg fort und verrichteten ihre Einkäufe in der Stadt. Als sie beim Heimgang wieder auf die Heide kamen, überraschten sie den Zwerg, der auf einem reinlichen Bettchen seinen Zack mit Edelsteinen ausgeschüttet und nicht gedacht hatte, dass so spät noch jemand daherkommen würde.
00:20:37 Die Abendsonne schien über die glänzenden Steine, sie schimmerten und leuchteten so prächtig in allen Farben, dass die Kinder stehen blieben und sie betrachteten.
00:20:48 »Was steht ihr da? Und habt Maul auf den Pfeil?« schrie der Zweig, und sein aschgraues Gesicht war zinnoberrot verzonnen. Er wollte mit seinen Schildworten fortfahren, als sich ein lautes Brummen hören ließ und ein schwarzer Bär aus dem Walde herbeitrabte. Erschrocken sprang der Zweig auf, aber er konnte nicht mehr zu seinem Schlupfen gelangen. Der Bär war schon in seiner Nähe.
00:21:15 Da rief er in Herzensangst, lieber Herr Bär, verschont mich, ich will euch alle meine Schätze geben. Seht die schönen Edelsteine, die da liegen, schenkt mir das Leben. Was habt ihr an mir, kleinem, schmächtigen Kerl? Ihr spürt mich nicht zwischen den Zähnen. Da, die beiden gottlosen Mädchen packt, da sind für euch zarte Bissen, fett wie die Gewachteln, die frisst in Gottes Namen.
00:21:45 Der Bär kümmerte sich nicht um seine Worte, gab dem boshaften Geschöpf einen einzigen Schlag mit der Tatze und es regte sich nicht mehr. Die Mädchen waren fortgesprungen, aber der Bär rief ihnen nach. Schneeweißchen und Rosenrot, fürchtet euch nicht.
00:22:05 »Wartet, ich will mit euch gehen.« Da erkannten sie seine Stimme und blieben stehen, und als der Bär bei ihnen war, fiel plötzlich die Bärenhaut ab, und er stand da als ein schöner Mann und war ganz in Gold gekleidet.
00:22:21 »Ich bin eines Königs Sohnen«, sprach er, »und war von dem gottlosen Zwerg, dem er meine Schätze gestohlen hatte, verwünscht, als ein wilder Bär in dem Walde zu laufen, bis ich durch seinen Tod erlöst würde. Jetzt hat er seine wohlverdiente Strafe empfangen.«
00:22:39 Schneeweißchen war mit ihm vermählt und Rosenrot mit seinem Bruder, und sie teilten die großen Schätze miteinander, die der Zwerg in seiner Höhle zusammengetragen hatte. Die alte Mutter lebte noch lange, lange Jahre ruhig und glücklich bei ihren Kindern. Die zwei Rosenbäumchen aber nahm sie mit, und sie standen vor ihrem Fenster und trugen jedes Jahr die schönsten Rosen, weiß und rot.
00:23:07 Ist immer wieder schönes Märchen, gell? Ja. So. Fabian, könntest du mal gucken, ob die Heizung an ist? Ist dir wieder kalt? Ja, beginnend.
00:23:20 Hier kam noch ein Rate rein. Oh was, jetzt schon? Ach wie schön. Und zwar hat uns Nefal mit 90 Zuschauern geradet. Mit 90 Zuschauern? Willkommen, willkommen. Und es freut uns sehr. Und ihr bekommt ein extra Mädchen. Und Nefal ist jetzt auch ein süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich. Und die Heizung ist an. Auf drei? Ja. Ich danke dir.
00:23:46 Federtiger ist 25 Monate ein magisches Märchenbuch, schreibt, so lange schon, aber ich bin ja schon länger da. Ja, schön, dass du da bist und wir danken dir. Und Blauauge hat noch 5 Euro gespendet, die Gebühren übernommen, schreibt, alles Gute und danke für die schönen Märchen. Und wir danken dir von ganzem Herzen und freuen uns sehr darüber.
00:24:12 Bitte, ich? Gut. Dann kommt das zweite Märchen und das ist der gestiefelte Kader. Ist das ein Buch, Fabi? Ja. Na, wie schön.
00:24:34 Das waren unsere ersten Bücher, zwei. Eins von Grimm und eins von anderen, die wir gekauft haben, als wir mit dieser Sendung anfingen. Die sind von Anfang an dabei. Und da haben wir auch schon den gestiefelten Kader.
Zweites Märchen: Der gestiefelte Kater
00:24:5500:24:55 Der gestiefelte Kater. Ein Müller hatte drei Söhne, seine Mühle, einen Esel und einen Kater. Die Söhne mussten malen, der Esel Getreide holen und Mehl forttragen und die Katze die Mäuse wegfangen. Als der Müller starb, teilten sich die drei Söhne in die Erbschaft. Der Älteste bekam die Mühle, der Zweite den Esel, der Dritte den Kater. Weiter blieb nichts für ihn übrig.
00:25:23 Da war er traurig und sprach zu sich selbst. Ich habe es am allerschlimmsten gekriegt. Mein älster Bruder kann malen, mein zweiter kann auf seinem Esel reiten, was kann ich mit dem Kater anfangen? Lass ich mir ein paar Pelzhandschuhe aus seinem Fell machen, so ist es vorbei. Höher fing der Kater an, der alles verstanden hatte, was er gesagt hatte.
00:25:46 Du brauchst mich nicht zu töten, um ein paar schlechte Handschuhe aus meinem Pelz zu kriegen. Lass mir nur ein paar Stiefel machen, dass ich ausgehen kann und mich unter den Leuten sehen lassen. Dann soll der bald geholfen sein. Der Müllersohn verwunderte sich, dass der Kader so sprach. Weil aber eben der Schuster vorbeiging, rief er ihn herein und ließ ihm ein paar Stiefel anmessen. Als sie fertig waren, zog sie der Kader an,
00:26:16 nahm einen Sack, machte seinen Boden voll Korn, oben aber eine Schnur zum Zuziehen daran, dann warf er ihn über den Rücken und ging auf zwei Beinen wie ein Mensch zur Tür hinaus.
00:26:31 Dazu mal regierte ein König in dem Land, der aß Rebhühner so gerne. Es war aber eine Not, dass keine zu kriegen waren. Der ganze Wald war voll, aber sie waren so scheu, dass kein Jäger sie erreichen konnte. Das wusste der Kater und gedachte, seine Sache besser zu machen. Als er in den Wald kam, tat er den Zack auf, breitete das Korn auseinander, die Schnur aber legte ins Gras und leitete sie hinter eine Hecke.
00:27:00 Da versteckte er sich selbst, schlich herum und lauerte. Die Rebhühner kamen bald gelaufen, fanden das Korn und eins nach dem anderen hüpfte in den Sack hinein. Als eine gute Anzahl drin war, zog der Kader den Steg zu, lief er zu und drehte den Rebhühner den Hals um. Dann warf er den Sack auf den Rücken und ging geradewegs nach das Königsschloss.
00:27:26 Die Wache rief, halt, wohin? Zum König, sagte der Kader kurzweg. Bist du toll, ein Kader zum König? Lass die nur gehen, sagte ein anderer, der König hat doch oft Langeweile. Vielleicht mache ihm der Kader mit seinem Brummen und Spinnen Vergnügen.
00:27:46 als der kader vor den könig kam machte er eine referenz und sagte mein herr der graf dabei nannte er einen langen und vornehmen namen lasst sich dem herrn könig empfehlen und schickt ihm hier rebhühner die er eben in schlingen gefangen hat
00:28:03 Der König erstaunte über die schönen, fetten Rebhühner, wusste sich vor Freude nicht zu lassen und befahl, dem Kater so viel Gold aus der Schatzkammer in den Sack zu tun, als er tragen könne. Das bringt einem Herrn und dank ihm noch vielmal für sein Geschenk. Der arme Müller Sohn aber saß zu Hause am Fenster, stützte den Kopf auf die Hand und dachte,
00:28:29 Da soll nun sein letztes für die Stiefel des Kaders weggegeben, und was wird ihm der schon Großeste verbringen können? Da trat der Kader herein, warb den Sack vom Rücken, schnürte ihn auf und schüttelte das Gold vor den Müller hin. Da hast du etwas für die Stiefel. Der König ließ dich auch grüßen und dir viel Dank sagen.
00:28:51 Der Müller war froh über den Reichtum, ohne dass er noch recht begreifen konnte, wie es zugegangen war. Der Kater aber, während er seine Stiefel auszog, erzählte ihm alles und dann sagte er, du hast zwar jetzt Geld genug, aber dabei soll es nicht bleiben. Morgen ziehe ich meine Stiefel wieder an, du sollst noch reicher werden. Dem König habe ich auch gesagt, dass du ein Graf bist.
00:29:17 Am anderen Tag ging der Kader wohlgestiefelt wieder auf die Jagd und brachte dem König einen reichen Fang. So ging es alle Tage und der Kader brachte alle Tage Goldheim und war so beliebt wie einer bei dem König, dass er aus- und eingehen durfte und im Schloss herumstreichen, wo er wollte.
00:29:36 Einmal stand der Kader in der Küche des Königs beim Herd und wärmte sich, da kam der Kutscher und fluchte. Ich wünschte, der König mit der Prinzessin wäre beim Henker. Ich wollte ins Wirtshaus gehen und einmal trinken und Karten spielen. Und nun soll sie spazieren fahren an den See.
00:29:56 Wie der Kader das hörte, schlich er nach Hause und sagte zu seinem Herrn, »Wenn du willst ein Graf und reich werden, so komm mir hinaus an den See und bat dich darin.« Der Müller wusste nicht, was er dazu sagen sollte, doch folgte er dem Kader, ging mit ihm, zog sich aus und sprang ins Wasser. Der Kader aber nahm seine Kleider weg, trug sie fort und versteckte sie.
00:30:23 Kaum war er damit fertig, da kam der König dahergefahren. Der Kader fing sogleich an, erbärmlich zu lamentieren. Ach, allergnetigster König, mein Herr, da hat sie hier am See gebadet. Da ist ein Dieb gekommen und hat ihm die Kleider gestohlen, die am Ufer lagen. Nun ist der Herr Graf im Wasser und kann nicht mehr heraus.
00:30:51 und wenn er länger darin bleibt, wird er sich erkälten und sterben. Wie der König das hörte, ließ er halt machen, und einer von seinen Leuten musste zurückjagen und von den Königskleitern etwas holen. Der Herr Graf zog die prächtigsten Kleider an und warf ihm ohnehin.
00:31:11 Und weil ihm ohnehin der König wegen der Rebhühner, die er meinte, von ihm empfangen zu haben, gewogen war, so musste er sich zu ihm in die Kutsche setzen. Die Prinzessin war auch nicht böse darüber, denn der Graf war jung und schön und er gefiel ihr recht gut. Der Kater aber war vorausgegangen und zu einer großen Wiese gekommen, wo über hundert Leute waren und Heu machten.
00:31:36 Wem ist die Wiese, ihr Leute? fragt der Kader. Dem großen Zauberer. Hört, jetzt wird der König bald vorbeifahren. Und wenn er fragt, wie in die Wiese gehört, so antwortet dem Grafen. Und wenn er das nicht tut, so werdet ihr alle totgeschlagen.
00:31:55 Da hoffte der Kader weiter und kam an ein Kornfeld, so groß, dass es niemand übersehen konnte. Da standen mehr als 200 Leute und schnitten das Korn. Wem ist das Korn, ihr Leute? Dem Zauberer. Hört, jetzt wird der König vorbeifahren. Wenn er fragt, wem das Korn gehört, so antwortet dem Grafen. Und wenn er das nicht tut, so werdet ihr alle totgeschlagen.
00:32:23 Endlich kam der Kader an einem prächtigen Wald, da standen mehr als dreihundert Leute, fällten die großen Eichen und machten Holz. Wem ist der Wald, ihr Leute? Dem Zauberer. Hört, es wird der König vorbeifahren, und wenn er fragt, wem der Wald gehört, so antwortet dem Grafen, und wenn er das nicht tut, so werdet ihr alle totgeschlagen.
00:32:46 Der Kader ging noch weiter. Die Leute sahen ihm nach, und weil er so wunderlich aussah wie ein Mensch, wenn die Stiefel daherkamen, fürchteten sie sich vor ihm und schauten ihm nach. Er kam bald an das Zauberer Schloss, trat kecklich ein und vor ihn hin. Der Zauberer sah ihn verächtlich an und fragte ihn, was er wolle. Der Kader machte eine Referenz und sagte,
00:33:15 Ich habe gehört, dass du dich nach deinem Gefallen in jedes Tier verwandeln könntest, was einen Hund, Fuchs oder auch Wolf betrifft. Das will ich wohl glauben, aber einen Elefanten, das scheint mir ganz unmöglich. Und deshalb bin ich gekommen, um mich selbst zu überzeugen.
00:33:41 Der Zauber sagte stolz, das ist mir eine Kleinigkeit und war in dem Augenblick in einen Elefanten verwandelt. Das ist viel, aber auch in einen Löwen?
00:33:54 »Das ist auch nichts«, sagte der Zauber und stand als ein Löwe vor dem Kader. Der Kader stellte sich erschrocken und rief, »Das ist unglaublich und unerhört. Dergleichen hätte ich mir nicht im Traube in die Gedanken kommen lassen. Aber noch mehr als alles andere wäre es, wenn du dich auch in ein kleines Tier wie eine Maus verwandeln könntest.«
00:34:19 Du kannst gewiss mehr als irgendein Zauberer auf der Welt, aber das würde doch zu hoch sein.
00:34:26 Der Zauberer war ganz freundlich geworden von den süßen Worten und sagte, »Oh ja, liebes Kätzchen, das kann ich auch« und sprang als eine Maus im Zimmer herum. Der Kater, aber hinter ihm her, fiel die Maus mit einem Sprung und fraß sie auf. Der König aber war mit dem Grafen und der Prinzessin weiterspazieren gefahren und kam zu der großen Wiese.
00:34:52 Wem gehört das Heu? fragte der König. Dem Herrn Grafen, riefen alle, wie der Kater ihnen befohlen hatte. Ihr habt da ein schönes Stück Land, Herr Graf, sagte er. Danach kamen sie an das große Kornfeld. Wem gehört das Korn, ihr Leute? Dem Herrn Grafen. Ei, ei, Herr Graf, große, schöne Ländereien.
00:35:16 darauf zu dem wald wem gehört das holz ihr leute dem herrn grafen der könig verwunderte sich noch mehr und sagte ihr müsst ein reicher mann sein herr graf ich glaube nicht dass ich einen so prächtigen wald habe
00:35:34 endlich kamen sie an das schloss des sauberes der kader stand oben an der treppe und als der wagen unten hielt sprang er herab machte die türe auf und sagte herr könig ihr gelangt hier in das schloss meines herrn des grafen den diese ehre für sein leben glücklich machen wird
00:35:52 König stieg aus und verwunderte sich über das prächtige Gebäude, das fast größer und schöner war als sein Schloss. Der Graf aber führte die Minzessin die Treppe hinauf in den Saal, der ganz von Gold und Edelsteinen flimmerte. Da war die Minzessin mit dem Grafen versprochen, und als der König starb, war er König, der gestiefelte Kader aber erster Minister.
00:36:21 So, das waren die zwei ersten Mädchen. Und nun kommt eine Fragerunde. Ach, ich... Ach, ich baue hier sein Bild.
00:36:34 Blubb1 ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich. Und die Nachteule ist sieben Monate ein süßes Früchtchen. Schön, wir danken dir und schön, dass du da bist. Nachteule, jetzt bin ich auch eine Nachteule. Danke dir, Fabian. Und Blauauge ist fünf Monate ein süßes Früchtchen. Vielen Dank und einen schönen Abend für dich.
00:37:03 Sag mal, wie ich anfangen kann. Fange ich bei Logikius an, Fabian? Ja. Kann ich, Janik? Logikius, guten Abend, meine liebe Marmeladenoma, drei lila Herzen. Ich wünsche dir und allen anderen einen schönen Sonnabend und ein lachendes Smiley. Wir danken dir. Schön, dass du dabei bist. Bist ein sehr treuer Fan.
00:37:29 Sascha, hi Oma, ich war diese Woche im Zoo. Und er schickt uns Bilder. Hoffentlich kannst du sehen. Ich kann es sehen und freue mich daran. Aber für euch anderen sind die Tiere ein bisschen zu klein. Schaut mal, kann man es sehen? Mhm. Gut. Sehr schönes Bild, vielen Dank. Es ist ein großzügiger Zoo. Und das zweite Bild.
00:38:00 Ich glaube, ein Gepard, gell? Er hat ein großes, schönes Gehege. Vielen, vielen Dank, Sascha. Nochmals, Logikius, meine kleine Eiche, welche ich 2020 gepflanzt habe.
00:38:28 schon ganz schön gewachsen. Ich hoffe, ihr könnt es auch sehen. Könnt ihr es sehen? Vielen, vielen Dank. Das ist schön, eine Eiche zu pflanzen.
00:38:42 Schleifenfee, guten Abend, Marmeladenoma, Janik, Fabio und Chad. Habe heute Besuch, höre heute nur zu. Ein lila, ein blaues, ein grünes, ein oranges, ein gelbes und ein rotes Ei. Herz, Herz. Entschuldigt, wie komme ich auf ein Ei? Schön, dass du doch da bist, Schleifenfee. Du gehörst einfach dazu.
00:39:09 Ja, wenn was kommt, sage ich es. Hier kommt zum Beispiel ein neues, süßes Früchtchen rein, und zwar Aquarala. Willkommen auf der Märcheninsel und schön, dass du da bist. Ein paar Märchenwünsche kamen auch rein. Die schreibe ich gleich auf. Ja.
00:39:38 Schleifenfee wünscht sich vom singenden, klingenden Bäumchen. Weil das nicht erst da, gell? Ich glaub. Oder? Du willst aufschreiben trotzdem. Du schreib's mal auf, ja. Ja? Chris wünscht sich der Wolf und die Simeon Geißlein. Bäumchen.
00:40:08 Und ein Wassermarsch von Spielekindbiene kam noch. Ich danke dir. Der Wolf und die sieben Geißlein. Ein Wassermarsch. Vielen Dank.
00:40:32 Pepper statt Palaoma. Leider kann ich heute nicht lange dabei sein, da ich meine Weisheitszähne rausbekommen habe und immer noch sehr müde von den Tabletten bin. Ich wünsche aber allen einen schönen Märchenabend. Wer ist das, Janik? Pepper. Ach, armes Kind. Du tust uns wahnsinnig leid. Der einzige Trost ist, es geht alles vorbei und dann kommt die Stunde danach. Wir denken an dich.
00:41:01 Und von Gruner kam auch noch ein Märchenwunsch. Und zwar die Gänsemarkt. Oh, das war sehr, sehr schönes Märchen. Das liebe ich auch sehr. Ja. Und? Fertig?
00:41:30 Warte mal, Jensenmann, im Umland gibt es nicht nur fröhliches Grün, sondern auch feine alte Fachwerkhäuser. Oh ja, sehr schön. Und Bäume, ein wunderbares Fleckchen Erde. Und ich glaube, da ist noch ein zweites Bild, denke ich. Ja.
00:41:54 Da sind die weiten grünen Wiesen. Welch eine schöne Landschaft. Vielen Dank. Peter Tiger, guten Abend, ihr Lieben. Ich habe es noch nicht geschafft, den Stream nachzuholen. Aber sie schickt uns wieder wunderschöne Rosen.
00:42:23 Sehr schön, in allen Farben. Vielen Dank. Und dann schreibt sie noch, habe ich es nicht geschafft?
00:42:50 Bei mir gibt es heute etwas, was dir auch schmecken würde. Ich weiß nicht, ob das jetzt noch von Federtiger ist. Ich weiß nicht, was das ist. Könnt ihr sehen, was das ist, Kinder? Hallo. Herzschlag!
00:43:17 Ich habe einen Verschmerzschlag getriegt.
00:43:23 Schön, dass ihr da seid. Und ihr da bleiben? Nee, wir wollten nur kurz guten Abend sein. Komm, lass dich umarmen. Schön, dass ihr gesund zurück seid. Das ist immer so eine Sache, wenn ihr weggeht. Schön, schön. Schaut ihr zu? Ja, ich denke schon. Und zu Hause. Alles klar. Braucht ihr überhaupt einen Hackfrisch? Hi Fabian. Ich kann mich ganz verdrinken.
00:43:52 Auch nicht mehr, oh gut. Das ist Gemüse, oder? Das ist für echt chill, Eulenschwiegel, gell? Aber schön, dass ihr da seid. Ihr könnt es sehen, gell? Ich habe mich erschreckt, gell?
00:44:19 Nun denn? Viele Tiger schreibt noch, erschreckt doch die Oma nicht. Das war zwar ein schöner Schrecken, aber trotzdem, bei einem so alten Menschen könnte es auch mal schief gehen. Von A nach B macht das sehr gerne, so was.
00:44:35 Und er ist da total einem Bruder von mir ähnlich. Auch im Aussehen, in seiner Art, in seinen Gaben, die er hatte. Es ist unglaublich, es ist, als ob ich wieder diesen Bruder bekommen hätte. Es ist echt unglaublich. Nun, jetzt will ich euch aber doch das feine Gemüse zeigen.
00:44:58 Das war jetzt eine Überraschung, gell? Soja Can schreibt noch, bin ich erschrocken. Du auch, gell? Ich habe gedacht, ich kriege einen Herzschlag. Till Regenbogen, einen wunderschönen Abend wünsche ich euch allen wie jeden Samstag und ein lachendes Smiley. Schön, dass du da bist, Till. Du unterbrechst mich ja nicht, gell? Dennis, ein Salat, den ich mache.
00:45:31 Der sieht ja auch lecker aus. Und sehr schön angerichtet. Schaut. Schön, gell? Wir danken dir. Von Luz Beauty kamen noch 100 Bits rein. Vielen, vielen Dank und einen schönen Abend für dich. Und von Peter München auch 100 Bits. Vielen, vielen Dank und auch dir einen schönen Abend bei uns.
00:46:00 Spielekind Biene schreibt, schön, dass die zwei wieder gut zu Hause angekommen sind. Ja, ich bin auch immer ganz arg froh, wenn meine Lieben heimkommen und nichts passiert ist. Nun denn, Sascha?
00:46:25 ist immer noch im Zoo, glaube ich. Ja, man sieht ein einsames Tier, nicht mehr so ganz richtig, aber man sieht, dass es ein schöner, geräumter Zoo ist. Wir danken dir, Sascha. Ach, das ist noch was. Ah, das sieht man jetzt. Ein Tier.
00:46:51 Kann das sein, dass das eine Wildkatze ist? Sag mal, was ihr meint. Das ist eine Eule. Was? Nee, die hat doch einen Körper. Meint ihr die Eule? Ja. Na dann. Ich danke dir, Fabian, für deine Augen.
00:47:17 Habe ich es schon gezeigt? Ich zeige es noch einmal. Sehr schön. Wir danken dir. Und hier kam gerade eine sehr kostige Gespende rein. Shira Arcadia spendet 50 Euro, hat die Gebühren übernommen und schreibt, liebe Oma, du bist einfach super. Wir danken dir von ganzem Herzen und schön, dass du bei uns bist.
00:47:46 Logikius, der Travemünder Delfin, hat inzwischen übrigens den Weg ins offene Meer gefunden. Ach, was bin ich froh. Er ist jetzt auf dem Weg nach Dänemark, von wo er ja zuvor gekommen war. Der hat einfach mal Urlaub gemacht bei uns. Aber da bin ich wirklich froh. Ein Delfin, das kann man sehen, braucht das weite offene Meer. Könnt ihr ihn sehen?
00:48:14 Vielen, vielen Dank auch, dass du mir das gesagt hast. Jude Boo isst zwei Monate ein süßes Früchtchen, schreibt, schön schon zwei Monate dabei zu sein. Freut uns sehr, dass es dir gefällt bei uns und einen schönen Abend. Federtiger schickt uns noch mehr Rosen.
00:48:42 In allen, allen Farben. Vielen Dank. Unser Blumenmädchen ist wieder da.
00:48:53 Ali von Enten schreibt, ich bin auch immer so, wenn Freunde oder Familie zu Hause angekommen sind, müssen sie mir immer schreiben oder anrufen, dass ich weiß, dass alles gut ist. Konnte früher auch erst schlafen, wenn ich das Auto von meiner Mutter gehört habe, wenn sie von der Spätschicht kam. Ja, das kann ich dir nachempfinden, überhaupt in der heutigen Zeit.
00:49:18 Sascha Frings, wir haben auch weiter Schneewittchen geprobt. Ich spiele da den Jäger. Aha. Kann man das dann irgendwann mal ein Bild sehen davon, Sascha? Das würde mich schon freuen. Federtiger, ich habe meine Prüfung mit 63 Punkten bestanden. Keine Glanzleistung, aber bestanden ist bestanden. Da hast du ganz recht. Darauf kann man aufbauen. Glückwunsch.
00:49:49 Sascha, ich war am Dienstag im Zoo und das Weiße ist eine brütende Schneeule. Womit, Fabian, wieder mal recht hatte, gell, Fabian? Du hast halt noch junge Augen. Danke dir, Sascha.
00:50:09 Dekra schreibt, hallo liebe Marmeladenoma, ich wünsche euch erstmal einen schönen Abend. Ich bin vor allem an so einem Tag sehr dankbar, wie viel Lebensfreude du ausstrahlst und diese fabelhaften Märchen vorliest. Dieser heutige Tag fällt mir besonders schwer, da ich seit heute früh um 10 Uhr nur am Lernen bin, da ab nächster Woche meine Abschlussprüfungen anfangen. Danke dir für die angenehme und fördernde Begleitung.
00:50:36 Und ich werde dir heute Nacht, wenn ich die Sendung noch einmal anschaue, auch eine Kerze ansünden und ganz stark an dich denken. Und du schaffst das. Du schaffst das. Fleißige Menschen schaffen alles, was sie wollen. Schön, dass du da bist. Janicke schreibt noch, du hast meine Rügenbilder übersprungen. Seine was? Rügenbilder. Nee, oder?
00:51:04 Das ist Gesa eigentlich. Die hat die schickt Regenwild, oder? Ja. Und was für ein Nachmeister gesagt? Scharnicke. Hier steht Gesa.
00:51:19 Egal. Hallo liebe Oma, bin vom Urlaub wieder da. Übermorgen geht die Arbeit wieder los. Hier noch Bilder von den Kreidefelsen auf Rügen, wo ich eine Skifahrt von Usedom aus hingemacht habe. Sehr, sehr schöne Aufnahmen. Du hast wirklich recht, ich habe es übersprungen. Kommt manchmal vor. Das erste Bild.
00:51:48 Und das zweite ist eine ganz interessante Landschaft und das Meer. Vielen Dank. Und ein Wassermarsch von Mausberg kommt noch. Ich danke dir.
00:52:29 Gieser Schandigl und hier sende ich dir noch ein Video von meiner Mutter. Sie filmte eine freche Meise, die am Fenster gefüttert hat. Sie legen da Futter aus und sie schaute neugierig hinein. Und drei lila Herzen. Ja, die ist ja süß.
00:52:56 Jetzt komm doch. Ist wirklich süß, gell? Wir danken dir. Ich hab gedacht, da kommt ein Ton.
00:53:20 Es piepst. Ja, ich höre ich halt immer. Vielen Dank, schönes Bild, Gisa. Sascha, Bild kannst du noch nicht sehen, noch zu früh. Wir lernen im Moment noch viel Text, Aufführung voraussichtlich März 24. Ah ja, da haben wir noch lange Zeit und du auch. Bin aber gespannt drauf.
00:53:45 Federtiger, liebe Grüße von Mausbär, diese Kätzchen werden bald in die Pfötchenhilfe einziehen. Sehr jasch, ach Gott, sind die süß. Unglaublich, unglaublich. Gibt nichts, kein schöneres Tier als eine Katze für mich. Schaut mal, gell? Wunderschön, vielen Dank.
00:54:11 Motito schreibt wunderschön, guten Abend, bin heute spät dran, freue mich jetzt da zu sein. Ist noch früh genug, schön, dass du da bist. Hier sieht man, ist noch mal besser ein großer Salat, mein Abendessen. Hast du den allein geschafft? Wahnsinn! Ja, das sieht wirklich sehr lecker aus.
00:54:39 Sehr, sehr lecker. Schaut, gell? Wir danken dir. War auch viel Arbeit, gell? Und dann ist es ratzfatz aufgefuttert. So, ja, Can, ich bin bis morgen noch in Ungarn bei meinem besten Freund. Hier ist er mit einem seiner Hühner. Oh Gott, ist das ein netter Mann.
00:55:07 Oder ein sanftes Huhn. Erinnert dich das an deinen Opa, Fabian? Vielen Dank. Ein sehr nettes Bild, was uns du da geschickt hast. Sascha, die Aufführung wird aber im Raum Aachen sein. Ja, das hast du uns schon mal gesagt.
00:55:40 kam das Huhn nochmal. Janik, bring ich ein, gell? Ja? Ja. Das machst du. Onkel Schneemann schreibt Hallo in die Runde. Wir grüßen dich zurück und schön, dass du da bist. Spielekind Biene schreibt Oh, ein Knuddelhuhn, wie süß. Ein Knuddelhuhn, das ist ein tolles Wort. Ein Knuddelhuhn.
00:56:08 Ist das eigentlich das Spielekind von eh und je, oder ist das ein neues Spielekind? Ein neues. Das andere ist anscheinend verschwunden. Kim Kossius, diese Blume hat mich an die Marmeladen-Oma erinnert. Ich musste sie im Baumarkt kaufen. Die restlichen Blumen habe ich vor dem Bagger gerettet. Komm, aber keine Blume. Warte mal.
00:56:36 Also, Blumen habe ich keine von dir, Sascha. Oder Kim Kosis. Nee. Ein bisschen durcheinander. Erst kam Sascha mit seiner Aufführung. Und jetzt springt mir das Bild auch noch davon. Was machst du da heute mit mir? Kim Kosis sagt, diese Blume hat mich an die Marmeladenoma erinnert. Ich musste sie im Baumarkt kaufen. Die restlichen Blumen habe ich vor den Bagger gerettet.
00:57:09 und hier schickt er noch ein bisschen durcheinander Janik Kim Kostius zeigt keine Blume und Soja Can schickt einen großen Rhododendron am Haus ein bisschen seltsam
00:57:30 Ist sehr schön, der Rotodendron. Eine sehr schöne Farbe. Gell? Das andere Spiele durcheinander, ich weiß nicht warum. Ich glaube so langsam können wir auch wieder Märchen weitermachen. Vielleicht ist das die Blume, lass mich das gleich mal noch abrätseln, erlösen. Wahrscheinlich ist das die Blume, die er gerettet hat.
00:57:59 Da am Fenster, könnte es sein, gell? Denkt ihr auch, gell? Und dann zeigt Sascha Bilder von, ich nehme an, ich nehme einen Film, gell? Asterix und Obelix. Obelix. Einmal.
00:58:27 Irgendwie war das ja so ein bisschen durcheinander. Und ein zweites Bild. Und jeder noch drei, Janik? Heute fangst du schon früh aufhören mit. So wie immer. Ja, bist du sicher? Captain Caesar. Ah ja, Janik, entschuldige. Kim Kosis hatte vergessen, wie man auf Versenden drückt und ein Smiley. Das Rätsel ist gelöst.
00:58:57 Ja, und? Captain Caesar schreibt, Marmeladen-Omas Stimme wäre auch schön als Synchronstimme. Hörbücher meinst du, ja? Zum Beispiel, ja. Ja, kann auch werden, kann auch werden. Ich fürchte mich ein bisschen davor, weil es sehr lang geht und auch sehr intensives Sprechen verlangt wird. Aber vielleicht, vielleicht.
00:59:27 Peter Tegel, der Japantag war großartig. Das ist mein erstes von den dreien. Aber das Bild, ist das der Japantag? Ich weiß es nicht, Janik. Könnte es sein? Man sieht nicht so viel. Machen wir mal weiter. Ist das mein erstes oder mein zweites? Was sagst du?
00:59:53 Sein erstes. Ah, echtes. Also. Er schreibt, Filme wären auch gut oder Serien. Zu zeigen oder was? Zum synchronisieren. Ach so. Kinder, ich habe gar keine Zeit eigentlich. Mein Tag erfüllt mich voll. Aber.
01:00:15 Mal sehen, schauen wir mal. Die Sendung macht viel, viel Arbeit für mich und vor allem auch die viele, viele Post. Ich mache es wahnsinnig gern, aber es ist viel Arbeit.
01:00:33 Trau mich nicht, Videos zu schicken vom Feuerwerk, weil es sicher zu laut wäre. Ja, ein Schrecken genügt heute. Schön von dir. So, Herr Can, die Hummeln mögen den Rotodendron auch. Das ist das zweite, Yannick, oder? Oder kann ich mal wieder nicht zählen? Doch, das zweite. Das sind die Hummeln in dem schönen Rotodendron. Dann kommt jetzt noch mein drittes.
01:01:04 Sascha Frings, ich habe den neuen Asterix-Film am Freitag im Kino gesehen. Die Chinesen in dem Film haben lustige Namen. Einer heißt Winsiling, ein anderer Tofu und der Bösewicht Dan Tsingwen. Sehr interessant, Sascha.
01:01:28 Und Kim Kosius sagt, du mein Ei wird spinnen, das haut dauernd ab. Wahrscheinlich weil was Neues reinkommt. Bitte? Weil bestimmt was Neues reinkommt. Ne, ne, das haut dauernd ab, komisch. Kim Kosius sagt, tolle Aufnahme von den Hummeln, ja da hat er recht. Das mache ich auch das letzte von Federtiger.
01:01:58 Ach, da ist das Feuerwerk doch. Ohne Ton. Das ist mir auch lieber.
01:02:04 Vielen Dank, Janik. Und du darfst auch noch drei. Hier werden gerade zehn süße Früchtchen verschenkt von Mark Mellow an Affiman, Talgrim, SRXCA, Plenlos, Hildi, CallMeAngel, Mr. Max, Kimcosius, Hygelia und Klumpiana. Wir werden sich freuen und wir danken dir.
01:02:30 Und Mark Mellow isst jetzt zwei Monate ein süßes Früchtchen. Ist das deine zweite Ansage, ja? Ja. Es darf noch eine dritte. Schön, dass du da bist. Es darf noch eine dritte. Ja.
01:02:49 Scharnicke schreibt, wow, so viele süße Früchtchen. Ja, freut uns sehr, freut uns sehr. Und jetzt ist die erste Fragerunde beendet und es kommt wieder ein gewünschtes Märchen. Bloß, wo ist das jetzt hin verschwunden?
01:03:26 Die Sechsschwäne. Ist das dritte Märchen jetzt, Janik, oder was? Ja. Die Sechsschwäne ist auch auf... Ah, danke dir, Fabian. Mein schönes, großes Herz, was mir auch ein Fan geschickt hat, ist mein Handschmeichler geworden.
01:03:48 Die Sechschwäne. Es jagte einmal einen König in einem großen Wald und jagte einem Wild so eifrig nach, dass ihm niemand von seinen Leuten folgen konnte. Als der Abend herankam, hielt er still und blickte um sich. Da sah er, dass er sich verirrt hatte. Er suchte einen Ausgang, konnte aber keinen finden. Da sah er eine alte Frau mit wackelndem Kopf, der auf ihn zukam. Das war aber eine Hexe.
01:04:16 Liebe Frau sprach zu ihr, könnt ihr mir nicht den Weg durch den Wald zeigen? Oh ja, Herr König, sagt sie, das kann ich wohl, aber es ist eine Bedingung dabei. Wenn ihr die nicht erfüllt, so kommt ihr nimmermehr aus dem Wald und müsst darin hungers sterben.
01:04:39 »Was ist das für eine Bedingung?« fragte der König. »Ich habe eine Tochter,« sagte die Alte, »die so schön ist, wie ihr eine auf der Welt nicht finden könnt, und wohlverdient, eure Gemahlin zu werden. Wollt ihr die zur Frau Königin machen, so zeige ich euch den Weg aus dem Walde.«
01:05:00 Der König in der Angst seines Herzens willigte ein, und die Alte führte ihn zu ihrem Häuschen, wo ihre Tochter beim Feuer saß. Sie empfing den König, als wenn sie ihn erwartet hätte, und er sah wohl, dass sie sehr schön war. Aber sie gefiel ihm doch nicht, und er konnte sie ohne heimliches Grausen nicht ansehen.
01:05:22 Nachdem er das Mädchen zu sich aufs Pferd gehoben hatte, zeigte ihm die Alte den Weg und der König gelangte wieder in sein königliches Schloss, wo die Hochzeit gefeiert wurde.
01:05:33 Der König war schon einmal verheiratet gewesen und hatte von seiner ersten Gemahlin sieben Kinder, sechs Knaben und ein Mädchen, die er über alles auf der Welt lebte. Weil er nun fürchtete, die Stiefmutter möchte sie nicht gut behandeln und ihnen gar ein Leid antun, so brachte er sie in ein einsames Schloss, das mitten in einem Walde stand.
01:05:56 Es lag so verborgen und der Weg war so schwer zu finden, dass er ihn selbst nicht gefunden hätte, wenn ihm nicht eine weise Frau ein Knäugelgarn von wunderbarer Eigenschaft geschenkt hätte. Wenn er das vor sich hinwarf, so wickelte es sich von selbst los und zeigte ihm den Weg.
01:06:16 Der König ging aber so oft hinaus zu seinen lieben Kindern, dass der König in seine Abwesenheit auffiel. Sie ward neugierig und wollte wissen, was er draußen ganz allein in dem Walde zu schaffen habe.
01:06:31 Sie gab seinen Dienern viel Geld und die verrieden ihr das Geheimnis und sagten ihr auch von dem Knäuel, das allein den Weg zeigen könnte. Nun hatte sie keine Ruhe, bis sie herausgebracht hatte, wo der König das Knäuel aufbewahrte und dann machte sie kleine weißseitene Hemdchen und da sie von ihrer Mutter die Hexenkünste gelernt hatte, so nähte sie einen Zauber hinein.
01:06:56 Und als der König einmal auf die Jagd geritten war, nahm sie die Hemdchen und ging in den Wald. Und das Knäugel zeigte ihr den Weg. Die Kinder, die aus der Ferne jemand kommen sahen, meinten, der lieber Vater käme zu ihnen und sprangen ihm voll Freude entgegen. Da warf sie über jedes eines von den Hemdchen und wie das ihren Leib berührt hatte, verwandelten sie sich in Schwäne und flogen über den Wald hinweg. Die Königin...
01:07:24 ging ganz vergnügt nach Hause und glaubte, ihre Stiefkinder los zu sein. Aber das Mädchen war ihr mit den Brüdern nicht entgegengelaufen und sie wusste nichts von ihm. Andern Tags kam der König und wollte seine Kinder besuchen. Er fand aber niemand als das Mädchen. Wo sind deine Brüder? fragte der König. Ach, lieber Vater.
01:07:48 sagte sie, die sind fort und haben mich allein zurückgelassen, und erzählte ihm, dass ich es aus seinem Fensterlein mit angesehen habe, wie seine Brüder als Schwäne über den Wald weggeflogen wären, und zeigte ihm die Federn, die sie in den Hof hatten fallen lassen und die es aufgelesen hatte. Der König trauerte, aber dachte nicht, dass die Königin die böse Tat vollbracht hätte.
01:08:14 Und weil er fürchtete, das Mädchen würde ihm auch noch geraubt, so wollte er es mit fortnehmen. Aber es hatte Angst zu der Stiefmutter und bat den König, dass es nur noch diese Nacht im Waldschluss bleiben dürfe. Das arme Mädchen dachte, meines Bleibens ist nicht länger hier, ich will gehen und meine Brüder suchen. Und als die Nacht kam, entfloh ich es und ging gerade in den Wald hinein.
01:08:42 Es ging die ganze Nacht durch und auch den anderen Tag in einem Fert, bis es für Müdigkeit nicht weiter konnte. Da sah es eine Wildhütte, die hinauf und fand eine Stube mit sechs kleinen Betten. Aber es getraute sich nicht, sich in eins zu legen, sondern groch unter eins, legte sich auf den harten Boden und wolle die Nacht dazu bringen.
01:09:06 Als aber die Sonne bald untergehen wollte, hörte es ein Rauschen und sah, dass sechs Schwäne zum Fenster hereingeflogen kamen. Sie setzten sich auf den Boden und bliesen einander an und bliesen sich alle Federn ab. Und ihre Schwanenhaut streifte sich ab wie ein Hemd. Da sah sie das Mädchen an und erkannte ihre Brüder, freute sich und kroch unter dem Bett hervor.
01:09:32 Die Brüder waren nicht weniger erfreut, als sie ihr Schwesterchen erblickten, aber ihre Freude war von kurzer Dauer. »Hier kann deines Bleibens nicht sein«, sprachen sie zu ihm. »Das ist eine Herberge für Räuber. Wenn die Heimkommunen finden dich, so bringen die sie dich um.«
01:09:50 Könnt ihr mich denn nicht beschützen, fragte das Schwesterchen. Nein, sagten sie, denn wir können nur eine Viertelstunde lang jeden Abend unsere Schwanenhaut ablegen und haben in dieser Zeit unsere menschliche Gestalt. Aber dann werden wir wieder in Schwäne verwandelt. Das Schwesterchen weinte und sagte, könnt ihr denn nicht erlöst werden?
01:10:13 Ach nein, sagten sie, die Bedingungen sind zu schwer. Du darfst sechs Jahre lang nicht sprechen und nicht lachen und musst in der Zeit sechs Hemdchen für uns aus Sternenblumen zusammennähen. Kommt ein einziges Wort aus deinem Munde, so ist alle Arbeit verloren. Und als die Brüder das gesprochen hatten, war die Viertelstunde herum und sie flogen als Schwäne wieder zum Fenster hinaus. Das Mädchen aber fasse den festen Entschluss,
01:10:42 seine Brüder zu erlösen und wenn es auch sein Leben kostete. Es verließ die Wildhütte, ging mitten in den Wald und setzte sich auf einen Baum und brachte da die Nacht zu. Am anderen Morgen ging es aus, sammelte Sternblumen und fing an zu nähen. Reden konnte es mit niemand und zum Lachen hatte es keine Lust. Ich saß da und sah nur auf seine Arbeit.
01:11:08 Als es schon lange, lange Zeit dazu gebracht hatte, geschah es, dass der König des Landes in dem Wald jagte und seine Jäger zu dem Baum kamen, auf welchem das Mädchen saß. Sie riefen es an und sagten, wer bist du? Es gab aber keine Antwort. Komm herab zu uns, sagten sie. Wir wollen dir nichts zu leid tun. Es schüttelt bloß mit dem Kopf.
01:11:32 Als sie es weiter mit Fragen bedrängten, so warf es ihnen seine goldene Halskette herab und dachte, sie damit zufriedenzustellen. Sie ließen aber nicht ab. Da warf es ihnen seinen Gürtel herab. Und als auch dies nicht half, seine Strumpfbänder und nach und nach alles, was es anhatte und entbehren konnte, sodass es nichts mehr als ein Hemdlein behielt.
01:11:57 Die Jäger ließen sich aber damit auch nicht abweisen, stiegen auf den Baum, hoben das Mädchen herab und führten es vor den König. Der König fragte, wer bist du, was machst du auf dem Baum? Aber es antwortete nicht. Er fragte es in allen Sprachen, die er wusste, aber es blieb stumm wie ein Fisch. Weil es aber so schön war, so war das Königsherz gerührt und er fasste eine große Liebe zu ihm.
01:12:24 Er tat ihm seinen Mantel um, nahm es vor sich aufs Pferd und brachte es in sein Schloss. Da ließ es ihm reiche Kleider antun und es strahlte in seiner Schönheit wie der helle Tag. Aber es war kein Wort aus ihm herauszubringen. Er setzte es bei Tisch an seine Seite und seine bescheidenen Minen und seine Sitzamkeit gefiel ihm so sehr, dass er sprach. Diese begehr ich zu heiraten und keine andere auf der Welt.
01:12:52 Nach einigen Tagen verämhlte er sich mit ihr. Der König aber hatte eine böse Mutter, die war unzufrieden mit dieser Heirat und sprach schlecht von der jungen Königin. »Wer weiß, wo die Dirne her ist,« sagte sie, »die nicht reden kann. Sie ist eines Königs nicht würdig.« Und über ein Jahr, als die Königin das erste Kind zur Welt brachte, nahm sie ihr die Alte weg und bestrich ihr im schlafenden Mond mit Blut.
01:13:22 Dann ging sie zum König und klagte sie an, sie wäre eine Menschenfresserin. Der König wollte es nicht glauben und lieb nicht, dass man ihr ein Leid antat. Sie saß aber beständig und nähte an den Hemden und achtete auf nichts anderes. Das nächste Mal, als sie wieder einen schönen Knaben gebar, übte die Fall der Schwiegermutter den Silbenbetrug aus. Aber der König konnte sich nicht entschließen, ihren Reden Glauben beizumessen.
01:13:51 Er sprach, sie ist zu fromm und gut, als sie so etwas tun könnte. Wäre sie nicht dumm und könnte sie sich verteidigen, so würde sie ihre Unschuld an den Tag kommen.
01:14:03 Als aber das dritte Mal die Alte das neugeborene Kind raubte und die Königin anklagte, die kein Wort zu ihrer Verteidigung vorbrachte, so konnte der König nicht anders, er musste sie dem Gericht übergeben, und das verurteilte sie, den Tod durchs Feuer zu erleiden.
01:14:23 Als der Tag herankam, wo das Urteil sollte vollzogen werden, da war zugleich der letzte Tag von den sechs Jahren herum, in welchem sie nicht sprechen und nicht lachen durfte. Und sie hatte ihre lieben Brüder aus der Macht des Zaubers befreit. Die sechs Hemdchen waren fertig geworden, nur dass an dem letzten der linke Ärmel noch fehlte.
01:14:45 Als sie nun zum Scheiterhaufen geführt wurde, legte sie die Hemden auf ihren Arm, und als sie oben stand und das Feuer eben sollte angezündet werden, so schaute sie sich um, da kamen sechs Schwäne durch die Luft dahergezogen. Da sah sie, dass ihre Erlösung nahte, und ihr Herz regte sich in Freude. Die Schwäne rauschten zu ihr herab und senkten sich ab, sodass sie ihnen die Hemden überwerfen konnte, und wie sie davon berührt wurden.
01:15:14 fielen die Schwanen heute ab, und ihre Brüder standen leibhaftig vor ihr und waren frisch und schön. Nur dem Jüngsten fehlte der linke Arm, und er hatte dafür einen Schwanenflügel am Rücken, der Arme. Sie herzten und küßten sich, und die Königin ging zu dem Könige, der ganz bestürzt war, und fing an zu reden und sagte, Liebster Gemahl, nun darf ich sprechen und ihr offenbaren, dass ich unschuldig bin.
01:15:43 So.
Dritte Märchen: Der Fischer und seine Frau
01:16:1301:16:13 Darf ich dir das geben, Fabian, oder ist da noch was drauf? Das war jetzt, glaube ich, das dritte Märchen, gell? Ja. Das vierte Märchen ist der Fischer und seine Frau. Ist das auch auf dem iPad, oder? Das ist in einem kleinen Buch. Habe ich ein kleines Buch? Ja. Ah ja, da liegt ja eines. Nö.
Viertes Märchen: Die Sechsschwäne
01:03:2601:16:41 Oder? Ah doch, ein ganz kleines Buch. Ich danke dir, Fabian. Das ist Gott sei Dank groß gedruckt. Da bin ich immer ganz glücklich. Es waren mal ein Fischer und seine Frau. Die wohnten in einer kleinen verfallenden Hütte nahe dem Meer. Und der Fischer ging jeden Tag hinaus und angelte und er angelte und angelte.
01:17:09 So saß er auch einst mit seiner Angel und schaute immerzu in das klare Wasser. Und er saß und saß. Die Angel ging tief auf den Grund und als er sie wieder hochzog, holte er einen großen Butt heraus. Das sagte der Butt zu ihm. Hör mal, Fischer, ich bitte dich, lass mich leben. Ich bin kein richtiger Butt. Ich bin ein verwünschter Prinz.
01:17:36 Was hilft es dir, dass du mich tötest? Ich würde dir doch nicht schmecken. Setz mich wieder ins Wasser zurück und lass mich bitte schwimmen. Nun, sagt der Mann, du brauchst nicht so viele Worte zu verlieren. Einen Butt, der sprechen kann, hätte ich ohnehin schwimmen lassen. Damit setzte er ihn wieder in das klare Wasser. Der Butt ging auf den Grund und zog einen langen, langen Blutstreifen mit sich.
01:18:03 Der Fischer stand auf und ging heim zu seiner Frau. »Mann«, sagt die Frau, »hast du heute nichts gefangen?« »Nein«, sagt der Mann, »ich habe einen Butsch gefangen, der sagte, er wäre ein verwünschter Prinz. Da habe ich ihn wieder schwimmen lassen.« »Hast du dir denn nichts gewünscht?«, sagte die Frau. »Nein«, sagt der Mann, »was sollte ich mir wünschen?«
01:18:26 Ach, sagte die Frau, das ist doch zu übel, hier immer in dieser morschen Hütte zu wohnen. Hier riecht es immer so egelhaft. Du hättest uns doch ein kleines Häuschen wünschen können. Geh noch einmal hin und rufe ihn. Sage ihm, wir möchten ein kleines Häuschen haben. Er macht es gewiss. Ach, sagte der Mann, was soll ich da noch hingehen?
01:18:50 Mann, sagt die Frau, du hast ihn doch gefangen und ihn wieder schwimmen lassen. Er macht es gewiss, gehe gleich hin. Der Mann wollte nicht recht, wollte aber auch seiner Frau nicht widersprechen und ging zurück an das Meer. Als er dort ankam, war das Meer grün und gelb und gar nicht mehr so klar.
01:19:12 So stellte er sich hin und sagte, »Mantje, manche Timbeti, Butje, Butje in der See, meine Frau, die Ilsebill, will nicht so, wie ich wohl will.« Da kam der Putt angeschwommen.
01:19:27 Und sagte, na, was will sie denn? Ach, sagte der Mann, ich habe dich doch gefangen. Und nun sagt meine Frau, ich hätte mir etwas wünschen sollen. Sie möchte nicht mehr in der Hütte wohnen. Sie möchte gerne ein kleines Häuschen. Geh nur hin, sagte der Butt, sie hat es bereits. Da ging der Mann hin und seine Frau saß nicht mehr in der Hütte, sondern dort stand ein kleines Häuschen und seine Frau saß vor der Tür auf einer Bank.
01:19:57 Dann nahm ihn seine Frau an der Hand und sagte zu ihm, komm mal herein, siehe, nun ist alles viel schöner. Da gingen sie hinein und in der Hütte war ein kleiner Vorplatz und eine kleine herrliche Stube und eine Kammer, wo ihre Betten standen und eine Küche und Speisekammer, alles auf das Beste mit Gerätschaften ausgestattet, auf das Schönste aufgereiht. Zinnwaren und Messing und alles, was dort hineingehört.
01:20:26 Und dahinter war auch ein kleiner Hof mit Hühnern und Enten und ein kleiner Garten mit Gemüse und Obst. Siehe, sagte die Frau, ist das nicht schön? Ja, sagte der Mann, so soll es auch bleiben. Und so wollen wir nicht recht vergnügt leben. Das wollten wir uns überlegen, sagte die Frau. Sie aßen etwas und gingen zu Bett.
01:20:53 So ging es wohl acht oder vierzehn Tage, als die Frau sagte, höre Mann, das Häuschen ist viel zu eng und der Hof und der Garten sind zu klein. Der Butt hätte uns ja wohl auch ein größeres Haus schenken können. Ich möchte gerne in einem großen, steinernen Schloss wohnen. Gehe hin zum Butt, er soll uns ein Schloss schenken.
01:21:16 Ach, Frau, sagt der Mann, das Häuschen ist doch gut. Was wollen wir im Schloss wohnen? Ach, was, sagte die Frau, geh du nun mal hin. Der Butt kann es sicherlich tun. Nein, Frau, sagt der Mann, der Butt hat uns erst das Häuschen gegeben. Ich mag nicht schon wieder kommen, denn Butt könnte es verdrießen. Gehe dennoch, sagte die Frau, er kann das so gut und macht es sicherlich. Geh du nur hin.
01:21:44 Dem Mann wurde das Herz so schwer und er wollte nicht gehen. Er sagte zu sich selbst, das ist nicht rechtens. Schließlich ging er aber doch hin. Als er an das Meer kam, war das Wasser ganz violett und dunkelblau und grau und dick und gar nicht mehr so grün und gelb. Doch es war noch ruhig.
01:22:06 So stellte er sich hin und sagte, manche, manche Timpe Tee, Butche, Butche in der See, meine Frau, die Ilse will, will wohl nicht, wie ich wohl will. Na, was will sie denn, sagte der Butte. Ach, sagte der Mann etwas betrübt, sie will in einem großen, steinernen Schloss wohnen. Geh nur hin, sie steht vor dem Tor, sagte der Butte.
01:22:34 Da ging der Mann heim und dachte, er würde nach Hause gehen. Als er jedoch ankam, stand er vor einem großen, steinernen Palast und seine Frau stand oben auf der Treppe und wollte hineingehen. Dann nahm sie ihn an der Hand und sagte, komm doch herein. Er ging mit ihr hinein und in dem Schloss gab es einen großen Eingangssaal mit einem Marmorfußboden und es gab viele Bedienstete, die alle die Türen aufrissen.
01:23:02 Die Wände waren mit den schönsten Tapeten verziert und in den Zimmern gab es viele goldene Stühle und Tische und kristallne Kronleuchter. Und köstliches Essen... Moment.
01:23:20 Und die leckersten Weine standen auf den Tischen, als würden sie brechen wollen. Hinter dem Haus gab es einen großen Hof mit Pferden, Kutschenwagen und Kuhstellen, alles vom allerbesten. Auch einen herrlichen großen Garten mit den schönsten Blumen und Obstbäumen und ein Freigehege, wohl eine halbe Meile lang. Dort gab es Hirsche, Rehe und Hasen und alles, was man sich wünschen mag. Na?
01:23:48 sagte die Frau, ist das nicht schön? Ach ja, sagte der Mann, sollst du das bleiben? Nun wollen wir im schönen Schloss wohnen und zufrieden sein.
01:23:59 Darüber wollen wir nachdenken, sagt die Frau, und überschlafen. Dann gingen sie zu Bett. Am anderen Morgen wachte die Frau zuerst auf. Der Tag brach gerade an, und sie sahen aus ihren Betten das herrliche Land vor sich liegen. Der Mann reckte sich noch, da stieß sie ihm mit dem Ellenbogen in die Seite und sagte, Mann, steh auf und schau mal aus dem Fenster. Wieso können wir nicht König werden über all das Land?
01:24:27 Geh zum Boot, wir wollen König sein. Ach, Frau, sagt der Mann, warum wollen wir König sein? Ich mag nicht König sein.
01:24:36 Na, sagt die Frau, wenn du nicht König sein willst, so will ich Königin sein. Geh zum Boot, ich will Königin sein. Ach, Frau, sagt der Mann, was willst du Königin sein? Das mag ich ihm nicht sagen. Warum nicht, sagt die Frau, geh schnellst denn hin, ich muss Königin sein. Da ging der Mann hin und war ganz betrübt, dass seine Frau Königin werden wollte.
01:25:05 Das ist nicht rechtens, das ist nicht rechtens, dachte der Mann. Er wollte nicht gehen, doch er ging doch.
01:25:15 Und als er an das Meer kam, da war das Meer schwarz-grau und das Wasser gärte innerlich und stank ganz faul. Da stand er und sagte, manche, manche Timpe Tee, Bordje, Bordje in der See, meine Frau, die Ilse Bill, will nicht so, wie ich wohl will.
01:25:37 Na, was will sie denn, sagte der Butt. Ach, sagte der Mann, sie will Königin werden. Geh nur hin, sie ist es schon, sagte der Butt. Da ging der Mann hin und als er den Palast erreichte, war das Schloss viel größer geworden, mit einem großen Turm und herrlichen Verzierungen und eine Wache stand vor dem Tor und es gab viele Soldaten mit Pauken und Trompeten.
01:26:03 Und als er das Haus betrat, war alles mit Marmor und Gold verzehrt, und an den samten Decken hingen große goldene Quasten. Die Türen des Saales öffneten sich, und der gesamte Hofstaat stand vor ihm, und seine Frau saß auf einem Thron aus Gold und Diamanten und hatte eine große goldene Krone auf dem Kopf.
01:26:27 und ein Zepter aus purem Gold und Edelsteinen in der Hand. Und an beiden Seiten standen ihre Kammerzofen in einer Reihe, immer eine einen Kopf kleiner als die andere. Dort ging er hin und sagte, »Ach, Frau, bist du nun Königin?« »Ja«, sagte die Frau, »nun bin ich Königin.« Da stand er nun, schaute sie an, und nachdem er sie eine Zeit lang angeguckt hatte, sagte er,
01:26:58 Ach Frau, was ist das schön, dass du Königin bist.
01:27:03 Nun wollen wir uns nichts mehr wünschen. Nein, Mann, sagt die Frau und war ganz unruhig. Mir wird die Zeit etwas langweilig. Ich kann es nicht mehr aushalten. Geh zum Butt. Königin bin ich. Nun muss ich Kaiserin werden. Ach, Frau, sagt der Mann, was willst du Kaiserin werden? Mann, sagt sie, geh zum Butt. Ich will Kaiserin sein. Ach, Frau, sagt der Mann.
01:27:30 Eine Kaiserin kann er nicht machen. Ich mag den Budd nicht fragen. Kaiserin ist man nur in einem Reich. Eine Kaiserin kann der Budd ja nicht machen. Das kann er nicht. Was, sagt die Frau, ich bin Königin und du bist nur mein Mann. Du wirst sofort gehen.
01:27:51 Geh gleich hin. Wenn er Könige machen kann, so kann er auch Kaiser machen. Ich will und will eine Kaiserin sein. Sofort gehst du hin. Da musste er hingehen. Als der Mann aber hinging, war er ganz ängstlich. Und als er so ging, dachte er, das geht nicht gut. Das geht nicht gut. Kaiserin ist zu unverschämt. Der Burt wird sicher müde.
01:28:19 Da kam an das Meer, und das Meer war schwarz und dick und begann von innen heraus zu gären, dass es Blasen warf, und es ging so ein Windstoß hinüber, und dem Mann überfiel ein Grauen. Da stand er nun und sagte, »Mantje, Mantje, Timpe, Tee, Butje, Butje in der See, meine Frau, die Ilse Bill, will nicht so, wie ich wohl will.«
01:28:48 Na, was will sie denn, sagt der Butt. Ach, Butt, sagt er, meine Frau will Kaiserin werden. Geh nur hin, sagt der Butt, sie ist es schon.
01:29:01 Da ging der Mann hin, und als er ankam, war das ganze Schloss aus poliertem Marmorstein mit Alabasterfiguren und goldenem Zierrad. Vorm Tor marschierten die Soldaten, sie bliesen Trompeten, schlugen Pauken und Trommeln. Und im Hause gingen die Barone, Grafen und Herzöge wie Bedienstete herum. Da öffneten sie einem die Türen, die aus purem Gold waren.
01:29:28 Und als er hereinkam, saß seine Frau auf einem Thron, der aus einem Stück Gold gearbeitet war und wohl zwei Meter hoch. Und hatte eine große goldene Krone auf dem Kopf, die war wohl drei Ellen hoch mit Brillanten und Karfunkelnsteinen besetzt. In der einen Hand hatte sie ein Zepter und in der anderen Hand einen Reisapfel. Und neben ihr standen die Trabanten in zwei Reihen.
01:29:57 der Größe nach aufgereiht. Von dem allergrößten Riesen, der war zwei Meter hoch, bis zum allerkleinsten Zwerg, der war nur so groß wie der kleine Finger. Und vorher standen viele Fürsten und Herzöge. Da stellte sich der Mann dazwischen und sagte, Frau, bist du nun Kaiserin? Ja, sagte sie, ich bin Kaiserin.
01:30:24 Da ging er, schaute sich an und als er sich lange genug angeschaut hatte, sagte er, ach Frau, wie ist es schön, dass du Kaiserin bist. Mann, sagte sie, was stehst du dort? Ich bin nun Kaiserin. Nun will ich aber auch noch Papst werden. Geh zum Boot.
01:30:45 Ach, Frau, sagt der Mann, gibt es noch etwas, was du nicht möchtest? Papst kannst du nicht werden. Einen Papst gibt es nur einmal in der Christenheit. Das kann er nicht machen.
01:30:58 »Mann«, sagt sie, »ich will Papst werden. Geh sofort hin. Ich muss heute noch Papst werden.« »Nein, Frau«, sagt der Mann, »das mag ich ihm nicht sagen. Das geht nicht gut. Das ist zu viel. Zum Papst kann der Budd dich nicht machen.«
01:31:16 Mann, was für ein Unsinn, sagte die Frau. Kann er Kaiser machen? Kann er auch Päpste machen? Geh sofort zu ihm. Ich bin Kaiserin und du bist nur mein Mann. Willst du wohl hingehen?
01:31:31 Da wurde er ängstlich und ging. Ihm war ganz elend. Er zitterte und bebte und seine Knie und Waden schlotterten. Und es kam ein starker Wind übers Land und die Wolken zu rogen und es wurde immer dunkler gegen Abend. Die Blätter wehden von den Bäumen und das Wasser wurde so unruhig, als würde es kochen und platschte an das Ufer.
01:31:56 und in der Ferne sah er die Schiffe, die in den Seenot geraten waren, die tanzten und sprangen auf den Wellen. Noch war der Himmel in der Mitte etwas blau, aber von den Zeiten zog es schon rot auf wie ein Gewitter. Da ging er tief verzagt und stand voller Angst und sagte, Manche, manche Timbete, Butche, Butche in der See.
01:32:23 Meine Frau, die Ilse will, will nicht so, wie ich wohl will. Na, was will sie denn, sagt der Butt. Ach, sagt der Mann, sie will Papst werden. Geh nur hin, sie ist es schon, sagt der Butt. Da ging er hin, und als er ankam, war dort eine große Kirche mit vielen Palästen umgeben. Da drängte er sich durch.
01:32:49 Und ihnen war alles mit tausend und abertausend Lichtern erleuchtet. Und seine Frau war in lauter Gold gekleidet und saß auf einem noch viel höheren Thron und sie hatte drei große goldene Kronen auf. Um sie herum gab es so viel geistlichen Staat und auf beiden Seiten standen zwei Reihen Lichter, das größte so dick und groß wie der allerhöchste Turm bis zum allerkleinsten Küchenlicht.
01:33:18 Und alle Kaiser und Könige lagen vor ihr auf den Knien und küssten ihr die Füße. Frau, sagte Mann, und schaute sie recht an. Bist du nun Papst? Ja, sagte sie, ich bin Papst. Da ging er und schaute sie an und es war, als würde er in die helle Sonne schauen. Nachdem er sie einige Zeit angeschaut hatte, sagte er,
01:33:49 »Was ist es schön, dass du Papst bist!« Sie saß ganz steif wie ein Baum und bewegte und rührte sich nicht. Da sagte er, »Frau, nun sei zufrieden, dass du Papst bist. Nun kannst du dich nicht, nun kannst du doch nichts mehr werden wollen.«
01:34:09 Das werde ich mir überlegen, sagte die Frau. Dann gingen sie beide zu Bett, aber sie war nicht zufrieden und die Gier ließ sie nicht schlafen. Sie sagte immerzu, was sie noch werden könnte. Der Mann schlief recht gut und fest, er war den Tag über viel gelaufen. Die Frau aber konnte nicht einschlafen und wälzte sich die ganze Nacht von einer Seite zur anderen und dachte immer, was sie wohl noch werden könne.
01:34:38 Sie konnte sich auf nichts konzentrieren.
01:34:42 Als die Sonne aufging und sie das Morgenrot sah, richtete sie sich im Bett auf und als sie die Sonne durchs Fenster scheinen sah, dachte sie, ha, kann ich nicht die Sonne und den Mond aufgehen lassen? Mann, sagte sie und stieße mit den Ellenbogen in die Rippen, wach auf, geh zum Butt, ich will wieder liebe Gott werden. Der Mann war noch im Halbschlaf.
01:35:09 Doch er erschrak so sehr, dass er aus dem Bett fiel. Er dachte, er hätte sich verhört und rieb sich die Augen und sagte, Ach, Frau, was sagst du da? Mann, sagt sie, wenn ich nicht die Sonne und den Mond aufgehen lassen kann, halte ich es nicht aus. Dann habe ich keine ruhige Stunde mehr, dass ich sie nicht aufgehen lassen kann.
01:35:34 Und dann schaute ihn so garstig an, dass ihm ein Schauder über den Rücken lief. Geh sofort hin, ich will wieder liebe Gott werden. Ach, Frau, sagte der Mann und fiel früher auf die Knie, das kann der Butt nicht, Kaiser und Päpste kann er machen. Ich bitte dich, kehre in dich und bleibe Papst.
01:35:56 Da geriet sie in Bosheit, die Haare flogen ihr wild um den Kopf, riss an ihrer Kleidung, trat ihn mit den Füßen und schrie, »Ich halte das nicht aus, ich halte das nicht länger aus. Willst du sofort gehen?« Er zog sich die Hose an und lief wie von Sinnen fort.
01:36:17 Draußen stürmte es plötzlich so heftig, dass es sich kaum auf den Füßen halten konnte. Die Häuser und Bäume wurden umgeweht und die Berge bebten und die Felsstücke rollten in das Meer. Und der Himmel war pechschwarz und es donnerte und blitzte und die Wellen erreichten die Höhe der Kirchturmspitze und der Berge und sie hatten alle eine weiße Schaumkrone.
01:36:47 Da schrie er und konnte sein eigenes Wort nicht verstehen. Manche, manche Timpete, Butche, Butche in der See, meine Frau, die Ilse will, will nicht so, wie ich wohl will. Na, was will sie denn, sagt der Butch. Ach, sagte der Mann, sie, sie will werden, sie will werden.
01:37:15 Wieder, liebe Gott, geh nur hin, sie sitzt schon wieder in der morschen Hütte. Dort sitzen sie noch beide bis zum heutigen Tag. Das ist ein tolles Märchen, gell? Ja. So. Und jetzt kommt... Meine Frau wohnt. Schau mich mal. Doch, ich habe es aufgeschrieben.
Fünftes Märchen: Der gestiefelte Kater (Fortsetzung)
01:37:4101:37:44 eine frage runde und da will ich mal gleich zu beginn ich hoffe dass er da ist den fan vom charlotte platz grüßen vielleicht ist er da und hört uns zu chris schreibt ein super ende des märchens ein super ende des märchens ja ja ich sehe sehr
01:38:13 Wie heißt das Wort? Lehrreich. Sehr, sehr, sehr, sehr, sehr. Ich lese es auch immer wieder mit Vergnügen vor. Also jetzt kommt die zweite Fragerunde. Zwei Wasser Marsch kam noch, einmal von Yadzavaniko und von Moosgeflecht. Vielen, vielen Dank.
01:38:38 Ein paar Spenden kamen noch. Vaparas spendet 1000 Bits, schreibt, so etwas Schönes unterstütze ich doch gerne mal. Vielen, vielen Dank. Schön, dass du da bist. Onkel Schneemann spendet 2 Euro, hat die Gebühren übernommen, schreibt, danke für den tollen Stream. Und wir danken dir, wir freuen uns sehr darüber.
01:39:01 Vor Finger ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen, willkommen und einen schönen Restabend für dich. Diene ist fünf Monate ein süßes Früchtchen, sendet dir ein Herz. Vielen, vielen Dank, schön, dass du da bist. Markus spendet drei Euro, hat die Gebühren übernommen, schreibt ein schönes Wochenende euch allen. Das wünschen wir dir auch von ganzem Herzen und wir freuen uns. Danke dir.
01:39:30 The Peace Master hat von bei Ray Nessa ein süßes Früchtchen bekommen. Da freut er sich und wir danken dir. Ihm, ihm, ihm. Und Dine hat 50 Euro gespendet, die Gebühren übernommen und sendet dir ein Herz. Vielen, vielen Dank. Wir freuen uns sehr darüber. Vielen Dank.
01:39:56 Bors Teas ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich. Und das Bananenboot schenkt Rai Nessa ein süßes Früchtchen. Wird sich freuen und wir danken dir. Und wie immer sage ich allen Neuen, wenn ihr ein Autogramm möchtet, dann schreibt mir eure Anschrift, legt eine Briefmarke rein und dann schicke ich euch ein Autogramm, wenn ihr wollt.
01:40:28 Kann ich weitermachen? Jetzt machen wir eine Fragerunde, aber wir müssen noch ein Märchen vorlesen, gell? Machen wir es nach der Fragerunde, oder? Ja. Gut.
01:40:44 100 Bits kommen noch von Cerverus Alpha rein. Vielen, vielen Dank. Natti Schnatti schreibt, guten Abend, liebe Marmeladenoma und an die netten Jungs im Hintergrund. Wird sich auch freuen. Dankeschön, hallo. Ja, was wäre ich ohne die?
01:41:09 Fertiger kann man Videos auch ohne Ton senden. Wieso willst du das, Janik? Vielleicht, wenn es zu laut war? Kann man das? Videos ohne Ton? Muss man nachbearbeiten mit einem Programm. Ja, das machen wir nicht. Nee, das machen wir nicht, oder? Sascha Stuhlberg. Schön.
01:41:34 Ich glaube, das ist auch eine ganz alte Stadt. Die Häuser zwar nicht, aber ich hatte das gedacht. Zumindest gibt es alte Denkmäler und sowas. Können wir reisen mit dir, Sascha? Das freut mich sehr. Aha, was ist denn das für ein Gerät?
01:42:02 Zweite Bild. Und dann kommt noch ein drittes. Das ist jetzt wieder sehr, sehr schön. Das Eis und die Tore vor allen Dingen. Vielen, vielen Dank, Sascha. Schira Arcadia fragt, riecht die Kerze eigentlich nach Lavendel? Riecht die nach Lavendel, Fabian? Nach etwas riecht sie, aber nicht nach Lavendel. Nein, nach was dann? Nach Wachs.
01:42:32 Nach Wachs riechen Sie wohl alle. Nein, also eine Duftkerze ist es nicht, aber es ist ein Geschenk von einem ganz lieben Fan. Ganz, ganz lieb. Ich hoffe, Sie ist dabei und hört uns zu und es geht ihr gut. Hier kommt noch ein Märchenwunsch von Sir Ratched. Und zwar das Gedicht im tollen Wahn von Heinrich Heine. Im tollen Wahn? Aha.
01:43:00 Müssen wir suchen. In Tollum war nie gehört, nie gelesen. Aber ich liebe Heine, gellst du? Gut. Und schön, dass du da bist.
01:43:24 Die Maju schenkt das Bananenbrot ein süßes Früchtchen. Wird sich freuen und wir danken dir. Dieser Schanil hoffe, das Video geht durch. Hier noch ein Video von einem Dompfaff an selber Stelle wie die Meise. Ich hoffe, es geht mit durch.
01:43:48 Also im Moment nicht. Da kommt etwas Neues. Von Romaysa, meine kleine Katze. Sie heißt Saida. Wie sie da so genüsslich... Eine schöne Katze, eine ganz besondere Zeichnung wieder. Wie sie da genüsslich am Fenster liegt. Schaut mal, gell? Das andere ist noch nicht durchgekommen. Vielleicht kommt es noch.
01:44:21 Gesa Scharnickel, längere Videos kommen leider nicht durch. Schade. Ich versuche mal ein Video zu teilen, was ich mal auf YouTube hochgeladen hatte, wo eine Spatzendame ihr Junges füttert. Und vier lila Herzen. Vielen, vielen Dank. Jünger Spatz wird gefüttert.
01:44:48 Aha, ist es schwimmig. Zum Beispiel, ha süß, süß, süß. Man hört sogar, man hört sogar rufen. Vielen, vielen Dank. Schön, das hat gelöst, wieder. Ja, ja. Ach Gott, der wird er gebetert. Das muss ich euch noch zeigen.
01:45:16 Kann man es sehen? Ja. Das ist schön, gell? Das freut uns aber sehr, das Bild. Vielen, vielen Dank. Und man hört ihn auch. Ja, schreist du immer noch? Du wirst doch gerade gefüttert. Du schreihaltest. Ja, die haben viel Arbeit wie ihren Jungen.
01:45:43 Captain C.S. schreibt, liebe Oma, ich sage den Spruch, der an der Wand im weißen Herz steht, auch nochmal. Schön, dass es dich gibt. Vielen, vielen Dank. Ich bin auch ganz, ganz arg froh um unsere Fans und um diese Sendung an meinem Lebensabend. Jens Mann schickt uns Sonnenblumen. Hast du gerade was sagen wollen, Janik? Alles gut. Dann mach's anschließend.
01:46:12 Eine Sonne, also ein Stock und... Na? Sonnenblumen war das und jetzt kriegt er noch einen schönen Schmetterling auf einer Blüte sitzend. Vielen Dank.
01:46:31 Und jetzt kommt bitte du, ja? Dine schenkt Captain Caesar ein süßes Früchtchen. Wird sich freuen und wir danken dir. Und kleines Backfischstäbchen ist ein neues süßes Früchtchen.
01:46:44 Wie kann denn ein kleines Backfischstäbchen eines dieses Früchtchen werden? Es geschehen heute auch noch Märchenhafte wurden da. Schön, dass du da bist. Wahnsinn. Wolkenhuhn schreibt, schön, dass es hier so harmonisch ist. Ja, das ist ja unser Bestrebnis und euers auch. Das ist einfach eine schöne Sache geworden.
01:47:07 Chris schreibt noch, süß, Vögel sind unglaublich süß. Ja, aber leider, leider werden es immer weniger. Federtiger, kein Wunder, dass ich so müde bin. 25.175 Schritte. Das hält dich schlank und trank, liebe Federtiger. Das geht's mal weg.
01:47:35 Ach doch, es geht weg. Sascha, was für ein Baum ist das, geknipst vom Zoo? Können wir alle mal raten. Er ist halt beschnitten. Wenn er in Zweigen wäre, dann könnte man es besser erkennen. Wisst ihr es, Jungs?
01:48:03 Brenn dich nicht, Schözele. Das war schon mal nah an der Kerze. Janik, du weißt es auch nicht. Fabian. Durch Lavendel. Durch Lavendel? Ja. Also gut. Es ist auch eine sehr schöne Kerze, gell? Also, ich habe es gesehen, vielleicht sagt irgendjemand, was das für ein Baum ist. Gell?
01:48:25 Blauauge schreibt, wir hatten mal ein halbes Zimmer zur Vorliere umgebaut und hat Nymphenzittiche und Wellenzittiche. Aber dann wurde mein Mann krank und wir mussten sie weggeben, weil er mit seiner Lungenkrankheit den Staub der Vögel nicht haben konnte. Wir waren sehr traurig. Das tut mir wahnsinnig leid. Dasselbe habe ich auch erlebt. Dieses Zimmer, wo wir hier sitzen, war auch ein Vogelzimmer.
01:48:54 Es standen zwar zwei Käfige drin, da wurden sie gefüttert. Ich hatte Kanarienvögel, die sangen so wunderschön.
01:49:07 Das eine Weibchen hat sogar ein Nest gebaut, an Zweigen am Fenster, habe so Zweige hingestellt, und hat ein Junges aufgezogen. Aber dann kam mein lieber Janik auf die Welt, und dann brauchten wir das Zimmer für sein Kinderbettchen, weil er sehr oft bei uns war, solange seine Eltern bauten.
01:49:33 Und da habe ich sie auch weinend weggegeben. Wirklich. Ich kann sie das so sehr nachempfinden. Ich hätte halt noch ein fünftes Zimmer haben sollen. Ich wollte sie nicht in den Käfig gesperren und in ein anderes Zimmer stellen. Ich gab sie dann zu einer Bekannten, die auch ein Zimmer voller Vögel hatte. Und da haben sie dann auch gelebt. Interessant, dass andere auch so etwas erleben, gell?
01:50:04 Severus Alpha schreibt, vielen Dank für das Märchen, was ich schon so lange nicht mehr gehört habe. Ich habe meinen Sohn 13 dazu geholt und wir haben zusammen zugehört. Vielen Dank. Von meinem Team mit Tee? Ja, ist ein tolles Märchen. Sehr lehrreich. So jetzt schon, Schickchen Kata war ein schöner Kerl.
01:50:34 Ich staune immer wieder über die Stellungen, wie sie liegen und sitzen. War ein schöner, schöner Kader. Vielen, vielen Dank. Sieber ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen, willkommen bei uns. Und Tomatensauce schreibt, hey, hey, sorry, dass ich erst so spät da bin. Es ist etwas dazwischen gekommen, aber jetzt bin ich da. Hast du noch ein bisschen was? Schön, dass du da bist.
01:51:05 Till Regenbogen, ich wollte noch mal diesen überraschenden Moment von vorhin hier teilen.
01:51:28 Schön, dass ihr da seid. Willst du da bleiben? Komm, lass dich umarmen. Schön, dass ihr gesund zurück seid. Das ist immer so eine Sache, wenn ihr weggeht. Schön, schön. Hallo.
01:51:57 Das ist aber eine gute Idee von den Fans. Wir danken dir, wir danken dir. Da haben sich bestimmt auch einige erschreckt im Stream. Ja, ja, ja, eine hat sie schon gesagt.
01:52:21 Schön, dass ihr gesund zurück seid. Das ist immer so eine Sache, wenn ihr weggeht. Schön, schön. Hallo. Jetzt kommt es nochmal. Jetzt reicht es aber, oder?
01:52:33 Vielen, vielen Dank. Das ist eine tolle Idee. Also für den Fan, gell? Hier wurden noch drei süße Früchtchen verschenkt. Kleines Backfischstäbchen schenkt Yasser Vaniko ein süßes Früchtchen. Tetiana und du Joker. Wir werden sich freuen und wir danken dir. Und du hast einen seltenen, seltenen Nickname, was euch alles einfällt.
01:53:01 Und hier kam wieder eine sehr, sehr großzügige Spende vom Theodor Bernhard. Nein, der Theodor ist lieber da. 250 Euro und er hat die Gebühren übernommen und schreibt, du bist wunderbar und ein lachender Smiley. Kann ich sagen, dass die Kasse jetzt voll ist, Ernick? Oder ist das zu traurig? Kannst du alles sagen, was du jetzt hier hast? Jetzt habe ich meine Kasse von dem Grab, was ich mir kaufe, voll.
01:53:30 Ich danke dir. Ich werde noch nicht hineinliegen. Aber diese Kasse ist voll. Ich danke dir, ich danke dir. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es ist unglaublich.
01:53:44 Unglaublich. Ich habe auch ein Heide-Gedicht nachher noch, was du so gerne noch wolltest mal. Tina, was soll ich sagen? Man kann nur Dankeschön sagen. Es ist meine letzte Heimat bezahlt. Aber graust euch nicht, ich habe noch nicht vorzugehen. Kira Arcadia schreibt, nein, nicht hineinlegen.
01:54:13 Noch nicht, noch nicht. Aber die Zeit kommt, der Tod gehört zum Leben. Aber ich glaube, dass ich noch viel Zeit habe. Ich glaube das. Sowieso ein Wunder. Ich bin die einzige in meiner ganzen Verwandtschaft und Familie, die so alt werden darf. Ein unglaubliches Wunder. Und ich danke dir nochmal von ganzem Herzen, Theodor. Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
01:54:40 Ich würde ja so gern auch mal eine Freude machen, aber es geht halt nicht. Wahnsinn, gell? Ja. Kätzchen Lula schreibt, wir hoffen, du bleibst noch ganz lange.
01:54:58 solange es mir das Schicksal bestimmt hat. Ich freue mich über jeden Tag. Wenn ich morgens aufwache und mich auf die Bettkante setze und schaue, ob ich gehen kann. Also mit meinen Knochen ist es ziemlich schlimm mittlerweile, aber ich kann immer noch gehen. Und das ist auch schön.
01:55:16 Dann freue ich mich auf die erste Tasse Kaffee. Ich freue mich, ich kann mich über alles freuen, über alles, alles, alles. Und das ist auch sehr wichtig, dass ihr Freude habt und dass ihr das Leben bejaht und euch auch selber nicht Trauer usw. zu sehr hingibt.
01:55:41 Und diese ganze Zuwendung, die Zuneigung, die wir hier bekommen, das ist wie ein Quell des Lebens. Wirklich. Unglaublich.
01:55:54 Hier wurden auch noch fünf süße Früchtchen verschenkt von Siva an Weltraumausstatter P.K. Charmant, Amy Shiva, Jockey Daddy und Scorpio. Wir werden sich freuen und wir danken dir. Und von Gwendoline kam ein Wassermarsch. Auch dir danke ich dir.
01:56:19 Tomatensoße schreibt, es ist so schön, die Marmeladenoma so glücklich und lebensfroh zu sehen. Ja, Kinder, ich lebe wahnsinnig gerne. Das war nicht immer so. Ich habe ein schlimmes Schicksal hinter mir, aber ich habe es überwunden.
01:56:36 und habe mich dem Leben voll zugewandt. Ich lebe wahnsinnig gern. Und wie gesagt, ich kann mich auch über so vieles freuen. Und vor allen Dingen über euch. Ihr seid mein Jungbrunnen.
01:56:54 Kätzchen Luna schreibt, ich liebe deine Streams so sehr, du bist wie so eine weitere kleine Omi und man kann dich nur lieb haben. Also danke, dass du das machst. Ich bin eure Samstagsoma. Schön, dass du da bist. Bist du fertig? Und der Sascha macht einen Spaziergang.
01:57:19 Ach, was eine weite, weite, schöne Landschaft und ein schöner Wolkenhimmel. Sascha, du bist heute Abend wunderbar. Ich danke dir. Und bist ein treuer, treuer Fan. Und Fiatiger schickt uns wieder Blumen.
01:57:44 und sagt, der Baum könnte ein beschubter Wacholder sein. Der Baum von Sascha. So haben wir schon die Antwort. Und wir zeigen doch das schöne Bild, Federtiger. Ach, diese wunderschöne Buntnessel, da beneide ich dich drum. Ich habe ganz viele Farben, aber so eine habe ich noch nicht.
01:58:13 Vielen Dank. Und der Sascha sagt, okay. Soja, Jan, lustige Schlafposition. Ja, ja, ja, ja, die Katzen, die Katzen sind dermaßen süß.
01:58:37 Was mich auch so sehr gefällt an ihnen, diese Fälle, die sie haben, diese vielseitigen Fälle, die sie haben. Für mich das schönste Tier auf der Welt.
01:58:54 Peru Place schreibt, guten Abend. Guten Abend, schön, dass du da bist. Captain Caesar schreibt, damals gab es immer den Sandmann und heutzutage die Marmeladen-Oma. Ach, das ist aber ganz, das ist eigentlich eine große Ehre, dass du mich mit dem Sandmann vergleichst. Gell, Jungs? Ja. Also, ich bitte gerne, der Sandmann, der weibliche Sandmann. Ich danke dir.
01:59:22 Leo, wie soll man das aussprechen? Mein Hund und Katze, ich liebe sie. Ach Gott, sind die inniglich miteinander? Das ist ja unglaublich.
01:59:38 Schaut euch mal das an. Schaut, Fabi, gell? Ja. Janik. Ja. Da hast du aber zwei lebenswerte Tiere. Aber das habe ich auch in meiner Kindheit erlebt. Wir waren acht Kinder und jeder hatte sein eigenes Haustier. Wir hatten immer einen Hund, viele Katzen und Höhner und Stallhasen. Und die Tiere haben sich alle vertragen. Alle, alle, alle.
02:00:08 Ganz arg schönes Bild. Seht ihr, es geht. Hund und Katze können sich vertragen. Von Soja Can kam noch ein Märchenwunsch. Der Krautesel. Ja, das habe ich mal vorgelesen. Ich weiß bloß nicht mehr, in welchem Märchenwunsch das war. Aber könnt ihr das finden, bitte? Ich glaube, ein Krimsmärchen. Nein, das glaube ich nicht. Ich glaube, es war ein ausländisches.
02:00:38 Kann man das finden? Ich schau gerade. Ist ein Grimm-Märchen. Doch, ein Grimm? Fabian, ich kann von dir lernen. Hast du gehört? Ja. Der Märchenflüsterer. Wolfi schreibt, das ist Simba. Auch eine Katze.
02:01:06 Ein sehr, sehr tolles Fell. Schaut, gell? Ja, sehr schön. Vielen, vielen Dank.
02:01:16 Verlassen GTX ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen auf der Märcheninsel. Und Yassavanico verschenkt fünf süße Früchtchen an Louis, P, Melly, Lumaya, Rescue Dog, Leo und Deacon Parma. Werden sich freuen und wir danken dir. Final Fantasy Girl schreibt, ich bin meistens im Hintergrund, aber höre dir sehr gerne zu. Schön, dass du da bist.
02:01:46 Und der Sascha, der ist heute auch ganz, ganz oft da und mit ganz schönen Sachen. Sascha, ich danke dir, ich danke dir. Das wusste ich doch, dass du so bist. Sehr interessantes Bild. Schau, die Kornblume. Die Kornblume ist blau. Vielen, vielen Dank, Sascha. Und dann haben wir noch eins. Oh, was passiert da jetzt?
02:02:16 Noch ein zweites Bild. Noch einmal die Mondblume. Und noch die gelben, das weiß ich jetzt nicht, was sie sind. Wunderschön, Sascha. Wunder, wunderschön. Du steigerst dich. Ich bin ganz arg glücklich über dich heute Abend.
02:02:38 Hevion, eine Biene vom Lavendel von der Straße bei uns und ein Smiley. Das war ein schönes Bild. Diese Bienen in Aktion. Schaut mal, gell? Sehr, sehr schön. Vielen Dank. Bienen habe ich auch viele. Ich habe so eine...
02:03:07 Bienenhotel, kann man das sagen? Ja, ich auch. Da schwirren sie auch rum. Chris Block schreibt, Oma ist der bessere Sandmann oder besser Sandfrau? Ich bin die Sandfrau. Aber ich streue niemanden Sand in die Augen. Heute ist ja auch Weltbienentag. Ach was, heute ist Weltbienentag. Schön. Da bin ich froh um jedes Bienenbild, das er schickt.
02:03:36 Hier kam noch ein Märchenwunsch von Captain Caesar. Ja. Und? Der Schuster und die Wichtelmänner von Grimm. Das ist ja ein schönes Märchen. Und fünf süße Früchtchen wurden auch noch verschenkt von Inori LP an Tomatensauce, Alex Pleck, Johannabeere, Aschetier und Old Dog.
02:04:04 Wir werden sich freuen und wir danken dir. Und eine großzügige Spende von Shira Arcadia kam rein. 50 Euro hat die Gebühren übernommen, schreibt Kantapa Kantapa und sendet ein Herz. Vielen, vielen, vielen Dank. Wir freuen uns ganz, ganz arg. Wir freuen uns ganz arg. Kantapa Kantapa. Willst du es hören wieder? Kantapa.
02:04:33 Willst du den giftigen Pfannenkuchen, soll ich ihn mal aufschreiben? Ja, ich schreibe es gerne auf. Vielleicht willst du ihn hören, den dicken fetten Pfannenkuchen.
02:04:45 Sonnenblümchen schreibt, und zack, ist das Kind wieder eingeschlafen. Funktioniert wirklich jedes Mal bei deinem Streams, liebe Marmeladenoma. Das ist eine alte Tradition. Unser lieber Vater hat uns zwei Kleinen jeden Abend beim Schlafen ein Märchen vorgelesen. Und hat immer ein Sanftes ausgesucht, so wie Schneeweißchen und Rosenrot oder sowas. Da sind wir auch selig eingeschlauert.
02:05:15 Kommt ja von meinem Vater diese Vorliebe für Märchen. Der Sascha schreibt so etwas Gefährliches vor einem Zoo, wo so viele Kinder rumlaufen, aber ich weiß nicht, was er da meint. Kam da etwas Gefährliches vorher? Ich weiß es nicht. Sascha, ich weiß jetzt gar nicht, was er meint. Vielleicht kannst du es mir noch sagen.
02:05:42 Ach, und der Till sagt, ich würde eher sagen, dass der Baum von Sascha eine europäische Eibe ist. Ist halt schwer zu sagen, wenn die Bäume so zugeschnitten werden, gell? Ich hab's lieber, wenn die Äste sich ausdehnen. Ich mag das nicht so gern. Er meint wahrscheinlich den Baum, weil er giftig ist. Ich weiß es nicht. Ist er giftig?
02:06:12 Vielleicht kommst du raus. Die Ei bist schon. Ah, die Ei bist giftig, ja. Die Kinder werden es nicht gerade essen. Die Federtiger schickt wieder einen zu ihren schönen Bildern und schreibt Danke, riesengroßes Danke.
02:06:38 Für diese Riesen spenden heute. Glaube ich nicht, dafür sind die Zweige zu dick und strachlig, die Eibe hat Nadeln. Sascha, Arsch, okay? Ich sag wieder Sascha zu dir. Janik, bitte unten links den Ton ausmachen und dann der Oma zeigen. Janik, was willst du dafür tun? Den Ton ausmachen, ja? Kann ich kurz das iPad haben?
02:07:09 Danke dir. Wäre das zu laut gewesen? Wahrscheinlich, ja. Ach, das Feuerwerk. Ja, wahrscheinlich wäre es furchtbar laut. Aber das Feuerwerk ist auch schön. Ich kann mich halt nicht so arg an das Feuerwerk erfreuen. Ich habe da immer noch so...
02:07:32 So letzte Erinnerungen an Fliegerangriffe. Also Silvester schaue ich mir nie an, gar nie. Das habe ich nie überwunden, nie. Vielen Dank. Maddy schreibt, das war immer mein Lieblingsmärchen, Schneeweißchen und Rosenrot. Ja, das habe ich heute vorgelesen, gell? Schon, hast du von dich gehört.
02:07:58 Und Milady schreibt, guten Abend. Guten Abend. Schön, dass du da bist. Kim Kossius, der Rest meiner Blumen im neuen Zuhause. Es müssen nur noch die passenden Übertrüpfe gekauft werden und ein lachender Smiley. Ein schöner Ausblick. Und auch sehr schöne Blumen.
02:08:28 Sieht sehr gemütlich aus bei dir. Wir danken dir.
02:08:40 Sascha, das Weiße sind Butterblumen. Und Kornblumen gibt es bei uns immer mehr. Immer mehr Bauern lassen am Rand den Streifen für Insekten stehen. Die Mondblume war auf so einem Streifen. Und immer mehr Grünflächen lässt man wild wachsen oder sät bewusst Wildblumen darauf aus. Auf dem Rathausdach gibt es auch Bienenvölker. Das macht mich aber sehr, sehr froh, Sascha. Sehr, sehr froh.
02:09:08 Ich kriege da hier jetzt nicht mehr viel mit. Bei uns gibt es immer noch Vorgärten, die mit Steinen belegt sind. Finde ich ganz unsinnig. Kronplummen waren auch ganz, ganz lang fast ausgestorben.
02:09:35 von Ledere kommt ein Wasser Marsch. Danke dir. Und Dragon Kimi Hase schreibt Guten Tag, liebe Marmeladenoma. Ich hoffe, Sie hatten einen schönen Tag. Also, Samstag ist nicht alles ein bisschen hastig, weil...
02:09:56 Ich muss halt viel vorbereiten und auch Kleinigkeit kochen für die Jungs. Nicht immer, aber oft. Es ist halt viel vorzubereiten. Aber irgendwie schaffe ich es dann doch immer noch, dass ich in letzter Minute hier angerautscht komme an meinem Platz. Geh, Jungs?
02:10:26 Hier kam wieder eine sehr großzügige Spende vom Theodor Berner. 250 Euro hat die Gebühren übernommen, schreibt, du bist wunderbar und ein Smiley. Das ist nicht zu glauben. Ich mache mich sprachlos. Ich bin auch sprachlos. Ich freue mich natürlich wahnsinnig. Ich habe euch ja schon von meinen drei Kassen erzählt.
02:10:56 Ich gebe ja auch manches weg. Aber das muss ich euch auch nicht erklären. Aber ich bin überwältigt. Ich meine, du übernimmst dich. Sag mir das ausdrücklich, dass ich dich nicht arm mache. Chris Bock schreibt, so was von verdient. Vielen, vielen Dank.
02:11:18 Du bist Oma süchtig. Ich danke dir, ich danke dir. Ich wünsche dir ein Märchen oder was, wenn ich stelle so ein Gedicht. Latrine schreibt, Steingärten sind für faule Menschen. Nein, es gibt Menschen, denen gefällt das wirklich. Wirklich, wirklich.
02:11:46 Aber faul könnte es ja auch sein, das ist klar, noch dazu. Theodor Bernhard schreibt, ich bin dankbar und nein, bin nicht arm. Ich danke dir, ich danke dir. Du hast mir viel Sorgen genommen, habe ich natürlich auch. Ich bin ja jetzt dann alleinstehend schon seit vielen Jahren, da hat man auch einige Sorgen. Aber...
02:12:15 Was soll ich noch sagen? Nika Tazinus fragt, sind wir nicht alle ein bisschen Oma-süchtig? Das ist schön für mich. Ich wollte auch nicht mehr ohne die Sendung hier sein. Ich bin Janik ewig dankbar, dass er das erfunden hat. Für sechs Jahre etwa, Janik. Ich hätte nicht diesen Lebensabend ohne die Sendung. Und ich wäre wahrscheinlich auch nicht so...
02:12:45 So wie ich jetzt eben bin. Ihr seid wirklich mein Jungbrunnen. Und meine Devise ist halt, bin bin, ihr gebt mir und ich gebe euch Freude.
02:13:01 The lady schreibt, I will soon be leaving to go volunteer in Ukraine. I don't know if I will be able to listen to you while I'm there, but I hope I can. I will try to because you're awesome. Kannst du mir das bitte übersetzen, Janik? Ich werde bald in die Ukraine gehen, um dort freiwillig die Leute zu unterstützen. Ich weiß nicht, ob ich jetzt...
02:13:29 zuhören kann in der Ukraine, aber ich werde es versuchen, weil du bist super. Ich bin unglaublich stolz auf dich und dankbar. Ich wollte, ich wäre noch jünger, ich würde auch, also in den Krieg, in den Kampf würde ich nicht gehen, ich bin Pazifist, aber helfen auf jeden Fall. Und man kann ja auch finanziell helfen.
02:13:57 Schön, wunderschön, dass es dich gibt. Unglaublich, ja? Von Lenere kam ein Wassermarsch. Wassermarsch. Heute bin ich sprachlos. Ich auch. Und Anglion HB ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und eine schöne Zeit bei uns.
02:14:27 Und der Sascha bekennt, ein kleiner Streifen unseres Vorgartens ist auch Stein am Zaun entlang. Darauf Pflanzkästen. Der Rest Blumenbeet. Ah ja, wenn du Pflanzkästen draufstehen hast, dann ist das ja wieder weggemacht, oder? Was meint ihr? Ja.
02:14:50 Es steht halt, die Steine ganz weg machen und nur die Kästen stehen lassen. Vorschlag. Auf jeden Fall kann man das nicht Steingarten nennen, Sascha. Wäre ja sehr enttäuscht gewesen von dir. Shira Arcadia schreibt, ironischerweise bist du auch unser Jungbrunn, von deinem Mindset her. Von was her? Von deinem Mindset, von deiner Einstellung.
02:15:17 Ja, schön, schön, schön. Ich sage ja win-win, geben und nehmen. Geben und nehmen. Und Theodor Bernhardt schreibt noch, danke, dass ihr uns so ein großartiges Leben bietet.
02:15:34 Ich gebe den Dank zurück. Ich würde dir auch wirklich wahnsinnig gerne mal ein Andenken schenken, aber ich kann verstehen, dass du anonym bleiben willst. Aber du könntest dir ein schönes Märchen oder ein Gedicht wünschen. Würde ich sehr, sehr gerne vorlesen.
02:15:55 Federtiger, Steingärten sind toll, das was die Leute im Vorgarten haben, sind aber keine Steingärten. Es gibt richtige Steingärten, da schichtet man Steine aufeinander und pflanzt und pflanzen dazwischen. Kann man nehmen, wie man will, Federtiger. Also ich finde, warum Steine dazu, die Pflanzen, sind eben besser für die Natur.
02:16:24 Aber das ist die Ansichtssache wahrscheinlich wieder. Was meint ihr? Jungs? Hm, nochmal? Was meint ihr zu Steinen, die aufgeschichteten Steine und da zwischen Pflanzen? Ja, also grundsätzlich ist halt ein Rasen schon deutlich besser für Natur und auch...
02:16:48 temperaturtechnisch gesehen? ja ja, ich sag das frisch und frei für den Tiger schwimme ich auch keine Option. Mischen sie ist besser als Kieselsteine.
02:17:10 Nika Tazino schreibt auch nochmal, es ist nachgewiesen, dass diese Steingärten die Temperaturen in den Städten erhöhen und sollten verboten werden. Ja, auf jeden Fall. Unterstreiche ich dick. Unterstreiche ich dick. Da kann man es ungefähr erkennen. Ich weiß aber nicht, was er da jetzt meint, Sascha. Ein Bild ist nicht dabei.
02:17:47 Hast du was, Janik? Moment, gerade Moment. Der Sascha schickt gerade, da kann man es ungefähr erkennen. Für mich ist aber hier alles nur schwarz. Sascha, was soll ich hier erkennen? Machst du ein Spielchen mit mir? Es ist tiefe Nacht.
02:18:15 Gut, Janik, sag du. Er hat noch hingeschrieben, er hatte die Bilder vergessen. Na dann. Schickst du sie ein andermal oder wenn es geht, gell? Du wolltest gerade was sagen, entschuldige. Bad Nan ist ein neues süßes Früchtchen.
02:18:38 Willkommen und einen schönen Restabend heute Abend. Sascha hat mich erschüttert mit seiner Macht hier.
02:18:48 Englien HB schreibt, bei Gärten muss ich immer an den Garten meiner Oma denken und wie sie mir das Gedicht her von Ribbeck auf Ribbeck im Haveland immer wieder vorgelesen hat. Das kann man auch mal wieder bringen. Das haben wir hier auf dem Stuhl liegen. Vielleicht kommt es noch für die Reihe, das, wen es gewünscht wird.
02:19:15 Sascha-Chan sagt, schwarze Katze auf schwarzem Grund und dann lachen die Smiley. Natürlich, so kann man es auch sehen, Sascha-Chan. Sascha, Blitz geht leider nicht, sind so weiße Kiesel, darunter eine Gewebematte gegen Unkraut, die befindet sich auch unter dem restlichen Vorgarten. Das ist später nicht so gut, eine Gewebematte unter der Erde. Sascha, denk mal drüber nach.
02:19:44 Da kann dann wieder nichts so geschehen. Das habe ich noch nie gehört, die Webe-Mathe. Es wäre halt einfach viel besser, wenn man die Natur walten lässt, die weiß, was sie tut. Ich hatte, ehe ich nicht mehr richtig gehen konnte, einen großen, großen Naturgarten. Das war eine schöne Zeit. Das war eine schöne Zeit.
02:20:13 Sonja schreibt, es ist so schade, dass ich Samstagabends meist keine Zeit habe für den Stream. Finde es so toll, was ihr macht. Ja, finden wir auch schade für dich. Tut uns leid. Aber man kann es ja vielleicht im Nachhinein nochmal genießen. Erklär es, St. Janik. Also wenn der Stream vorbei ist, wird er automatisch gespeichert für drei Monate. Und dann kann man ihn sich auch nochmal anschauen hier bei Twitch. Gut.
02:20:42 Siehst du, das könnte ich jetzt wieder nicht gewusst. Und hier kam auch noch eine Spende rein von Siva. Siva spendet 40 Euro, schreibt, ich freue mich sehr, dass es euch gibt und ein lachender Smiley. Und wir danken dir von ganzem Herzen. Also ich darf noch vorsichtig hinzufügen, dass diese Spenden ja auch versteuert werden müssen. Also eine ganze Summe kriegen wir nicht. Stimmt doch, Janik, oder? Natürlich.
02:21:12 Der Staat braucht ja auch seinen Obolus. Aber trotzdem, ich bin wirklich sehr, sehr dankbar. Tomatensoße schreibt, es tut mir sehr leid, aber ich muss wirklich gehen. Ich schreibe noch viele Arbeiten demnächst und muss dementsprechend viel lernen. Aber euch noch einen sehr schönen Abend. Schön, dass du da warst und irgendwann hast du wieder mehr Zeit.
02:21:41 Schön, dass du fleißig bist. Es geht um deine Zukunft. Sam Highfly isst 21 Monate ein süßes Früchtchen. Schreibt Aloha, einen schönen guten Abend. Für dich auch, noch einen restlichen schönen Abend und wir danken dir.
02:22:02 Christblock, haha, schön, dass du erscheinst. Ein Paradies für Insekten, ein Herz, das Gegenteil der Steingärten. Ja, so schätze ich dich auch ein. Wunder, wunderschön. Schaut euch das mal an. Da kann doch jeder Steingärten davonlaufen, oder? Vielen, vielen Dank. Vielen Dank.
02:22:33 Eisbären ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich. Sonja schreibt, schau auch gerne die Videos an, aber live ist es einfach schöner. Ja, ist klar, da sind wir so richtig, wie wenn wir beisammen wären im Zimmer. Ich liebe die Farben unten auch sehr. Sie sind auch allgemein sehr beliebt.
02:22:57 Und der Sascha rechtfertigt sich. Das ist halt so ein schwarzes Netz. Etwas wie Jude, die dafür sorgt, dass man seltener Unkraut jäten muss. Und die Pflanzen kommen durch. Nur das nervige Unkraut hat es schwerer. So, so. Also ich sage dir mal, Unkraut jäten macht doch auch Spaß, oder? Also mir auf jeden Fall. Ich habe niemals irgendwie das, ich habe alles von Hand immer gemacht.
02:23:26 Gartenarbeit macht einfach Spaß. Aber ich bin ein bisschen entschuldigt, wenn die Pflanzen doch durchkommen. Schön, dass es erklärt, Sascha.
02:23:43 Glühbelade, schön, dass du da bist. Ich war heute in der Bundesgartenschau in Mannheim. Warst du schon einmal bei einer Bundesgartenschau? Nein, Glühbelade, noch gar nie, noch gar nie. Ich habe eigentlich immer sehr viel Arbeit gehabt. Ich habe nicht so sehr viel erlebt.
02:24:09 Bis zum achten Lebensjahr, ja, da war mein Leben schön, schön. Aber jetzt ist es natürlich auch wieder schön, aber viel Zeit hatte ich auch nie. Und da schickt er noch ein schönes Bild. Ein sehr, sehr schönes Bild. Ja, schaut mal.
02:24:35 Schön, dass es solche Gegenden noch gibt. Oh, Federtiger, Steingärten. Soll ich die Zeigenkinder? Ne, ich will niemanden Appetit auf Steingärten machen. Sei mal böse. Ich zeige die Steingärten nicht. Nimm es bitte hin von mir.
02:25:03 Glöbelade, richtige Steingärten sind nicht nur Schotter, sie sollen die Pflanzenwelt in kargen Regionen, zum Beispiel den Alpen, nachbilden. Wenn man sie richtig anlegt, wächst dort auch viel, wie zum Beispiel Steinbrech oder Edelweiß. Ja, du gehst einig mit Federtiger, Glöbelade, aber ist nicht meins. Ist nicht meins.
02:25:30 Sascha, ich hasse Unkraut jäten, da tun einem die Knie immer so weh, besonders beim Fogen kratzen. So, so, bist du ein kleines Faultier. Ich habe kein Unkraut gejädet. Außerdem gibt es fast kein Unkraut.
02:25:48 Für mich sind vieles Wildkräuter. Ich habe sogar einen Kasten Brenesseln auf dem Balkon. Da kann man Tee draus machen. Und wenn ich Spinat habe, mache ich immer ein paar Plättchen dazu. Schmeckt dann noch interessanter und hat viel, viel Mehl. Aber nur ganz kleine Plättchen.
02:26:14 Anje Lünchen schreibt, ein richtiger Garten bietet vor allem so viele Möglichkeiten. Blumen, Kräuter, Gemüse und Obst. Ja, die Insekten kommen auch viel mehr. Und es gibt ja auch Gewürme unter der Erde. Regenwürmer zum Beispiel, die sind ungeheuer wichtig. Die Natur weiß, was sie tut. Die hat uns die Erde nicht mit Steinen gegeben, die Mutter Erde.
02:26:44 Der Sascha. Ich bin nicht faul, ich hasse nur Unkrautäden. Nee, ich glaube nicht, dass du faul bist, das war nur ein Scherz. Würde ich nie im Ernst zu dir sagen.
02:27:07 Federtiger, okay, ich als Pflanzenliebhaberin mag halt auch richtige Steingärten. Wahrscheinlich auch schon beruflich, Federtiger. Kann verstehen, dass du sie nicht magst. Es gibt aber halt auch Pflanzen, die in den Bergen wachsen. Es ist schon in einem Kapitel, dass ich wieder lasse sie in den Bergen wachsen.
02:27:29 Aber ich akzeptiere auch deine Ansicht. Zumindest, wenn du nicht Steingestellten mit Stein an Kieselstein machst. Sascha schreibt, wir haben einen kleinen Vorgarten vorne und 15 Quadratmeter Garten hinten. Schön, sei froh, sei froh. Mir fehlt es ganz, ganz arg. Ich bin froh, dass ich wenigstens einen Balkon habe.
02:27:58 Lucy schreibt, Unkraut fällt bei mir unter die Rubrik Spontanvegetation. Gut, gell? Ja. Wieder Tiger, Schottergärten mag ich auch nicht. Ja, das denke ich auch nicht von dir.
02:28:20 Anni Lünchen schreibt, wir haben Bienen und die freuen sich über jeden grünen Garten. Ja, ganz klar. Ich sage, ich habe sogar auf dem Balkon, wenn ich da sitze, manchmal, also jeden Tag manchmal, weil ich ja nicht mehr fort kann, setze ich mich auch auf dem Balkon, schalten Wolken zu und dann werde ich, wie schon mein Kopf, oft Landeplatz von Bienen.
02:28:45 wenn ich da so in einem Sektenhotel stehen habe. Ich sage immer, das sind meine letzten Haustiere. WJ Wolfi schreibt, ja, ich habe erst Möhren, Gurken angesät bei mir im Garten. Sehr schön. Ich habe einen Fehler gemacht, Sascha, ja, nicht 15 Quadratmeter, 15 mal 6 Meter. Was anderes, gell?
02:29:13 Ja, das hat er oben auch schon richtig angedeutet. Ich kannte das noch nicht, die Abkürzung. Ich danke dir. Man lernt nie aus. Janicke schreibt, ja, gibt auch Brenesselspinat, nur aus Brenesseln, sehr lecker. Ja, haben wir nach dem Kriegen natürlich alles gefuttert. Mein Vater kannte alle Wildpflanzen, die essbar sind. Wir haben oft Suppe gemacht aus Wild, sogenannten Wildpflanzen.
02:29:40 Und wenn ich Hirten Täschel auf der Wiese fand, habe ich die auch gefuttert. Es gibt einiges, was man essen kann. Es gibt kein Unkraut. Die Natur weiß, was sie tut. Wirklich. Wie man sie lässt.
02:29:58 Sehr richtig, liebe Marmeladenoma, freue mich mal wieder live dabei zu sein. Immer wieder schön. Schaue mir die Sendungen sonst immer im Nachhinein an. Ein Herz, bekommst demnächst auch noch einen Brief und noch ein Herz. Freue mich drauf.
02:30:16 Federtiger, ich habe auch das Feuerwerk in die Unterhaltung gepackt, bitte ohne Ton ansehen. Der Herr, der neben uns stand, konnte nicht aufhören zu reden. Ja, ich habe es jetzt schon gezeigt, das Feuerwerk, Federtiger. Janik, du mich...
02:30:38 Lass mich nicht immer alles allein reden, oder? Ich lese doch immer was vor. Ja. Gut. Captain Caesar fragt, liebe Oma, gibt es was gegen Heuschnupfen außer Tabletten? Hast du eine Idee für mich? Also, ich selber weiß es nicht, aber ich werde meinen zweiten Sohn fragen, der ist Heilpraktiker. Und dann kann ich dir das in der nächsten Sendung, wenn du dabei bist, sagen. Ich lebe ja...
02:31:04 Nur von Hämopatie. Ich nehme keine Chemie. Mittel gegen Heuschnupfen. Ich habe solche Dinge alle nicht. Ich frage ihn und dann sage ich es nächsten Samstag.
02:31:46 Was meint er da jetzt? Was meint er da? Sascha, wenn meine Eltern nichts dagegen hätten, würde ich an die Inde Lokalachluss gehen und fleißig Brombeeren pflücken. Da hängt alles voll von wilden Brombeeren. Ja, was können da deine Eltern dagegen haben, Sascha?
02:32:13 Ich habe meinen Kindern immer und immer Brombeeren gepflückt, am Autobahndamm und überall, wo sie wuchsen. Frag Sie mal, würde mich jetzt doch interessieren, was Sie gegen diese Brombeeren haben. Sie sind köstlich.
02:32:33 Till Regenbogen, kannst du dich noch an Tülin Bam erinnern? Natürlich, das werden wir nie vergessen, gell, Janik? Ja. Ich habe letztens erst wieder das Video gesehen, wo ihr in seiner damaligen Tanzschule gewesen seid. Das war eine tolle Zeit damals, Daumen hoch. Ganz gewiss, ganz gewiss war das eine tolle Zeit. Leider ist durch Corona vieles dahin gegangen, gell.
02:33:01 Das mit den Papierfliegern war auch cool. Was war das, Janik? Da hatte er so ein Video gemacht, wo alle einen Papierflieger gestartet haben und sich gegenseitig zugeworfen haben. Ja, ja, ja. Ach, der ist sowieso toll. Ist der noch da? Macht der noch was? Der macht noch YouTube-Videos, ja. Ach, dann du darfst mir das mal zeigen, bitte, gell? Dann kann ich ihn auch mal wieder grüßen.
02:33:29 Sanguinik isst 37 Monate ein süßes Früchtchen und sendet dir ein Herz. Vielen, vielen Dank und schönen Restabend noch hier bei uns.
02:33:42 Juniva Assab Hallo liebe Marmeladenoma, vielen Dank für deinen tollen Stream. Das hat mich ein wenig von meinem Elend abgelenkt. Ich würde als kleines Dankeschön gerne etwas für dich basteln, bin mir jedoch unsicher, was es werden soll. Punzieren fällt definitiv aus, da ich weiß, dass du keine Lederartikel magst. Und ich möchte dir auch nichts schenken, was nur herumsteht.
02:34:09 Ein Gedanke wären Grußkarten, die du an Freunde und Fans verschicken kannst, aber ich bin mir ein wenig unsicher wegen der Motive.
02:34:18 Das ist eine tolle Idee, die Karten, ja, ich würde mich sehr darüber freuen. Aber ich bin sicher, dass du da Motive findest. Blumen, Blumen, Blumen wären mir am allerliebsten. Oder wenn du sowas kannst, auch Tiere. Wenn du es kannst, aber Blumen. Und ich danke dir. Und wenn du mir schreiben willst, kann ich dich vielleicht ein bisschen trösten, wenn dir es nicht gut geht.
02:34:49 Würde ich sehr gerne machen, gell? Wenn du willst. Sascha, Sie sagen, die könnten auch unter der Stadt gespritzt sein. Das kann man ja erfahren, Sascha. Ist eigentlich verboten. Ist eigentlich verboten. Bemühe dich mal, das kann ich erfahren.
02:35:17 Kim Kosius, hast du eigentlich meine letzten zwei Briefe erhalten? Ich habe Angst, dass sie nicht angekommen sind. Es müsste halt wissen, Kim Kosius. Ich weiß es als nie.
02:35:29 Wenn ich nicht nur den Nickname lese, sondern in der Sendung, ist wahnsinnig viel Post. Das kann ich nicht alles im Kopf haben. Deshalb bitte ich euch immer wieder, dass ihr im Brief beide Namen nennen, also den Absender für die Post und für mich drinnen noch den Nickname. Dann kann ich es besser sagen.
02:35:51 Ich habe noch sehr viele Briefschulden hier liegen, kann sein, dass da noch was kommt, aber es ist auch einiges verloren gegangen in letzter Zeit. Vielleicht kann ich mir doch noch mal ein kleines Brief schreiben und dann drinnen sagen, dass du Kim Kosius bist. Das wäre vielleicht nett, gell?
02:36:17 Ladeg, Entschuldige Ein Wassermarsch von Shira Arcadia kann Ich danke dir Immer schwierig, es gab nicht alles im Kopf, es kann ja nicht, gell? Es sind Berge von Post
02:36:42 Weder Tiger schickt noch schöne Landschaftsbilder. Schönen Abendhimmel auch. Vielen Dank. Das erste Bild. Und dann kommt noch ein zweites. Wir danken dir.
02:37:14 Wenn du möchtest, können wir auch mit dem Zusatzmärchen weitermachen. Ich habe bis zum Charlottenplatz gesagt. Kannst du es noch einmal sagen? Wenn du möchtest, gerne. Ja, es wäre schön für mich, wenn er mich hören würde. Also ich grüße ganz herzlich den Fan vom Charlottenplatz. Wenn er da ist, würde mich sehr freuen.
02:37:41 Die drei noch, Janik, oder was? VetterTiger, die Kollegin von Mausbär versorgt auch Katzen, die draußen leben. Seit ein paar Wochen kommt dieser stachelige Freund dazu. Ach, das ist wirklich wunderbar. Ja, wie schön, dass es solche Menschen gibt.
02:38:02 Das ist übrigens auch eine Hilfe für den Garten. Der frisst die Schnecken. Schön. Liebe Grüße an Sie. Eins, jetzt kommt es zweite. Sascha, na ja, im Garten wachsen sie auch wild. Na ja, dann pflüge sie dort, Sascha. Was feines, Brombeeren.
02:38:32 Universab, ich besitze eine ganze Sammlung von Stanzschablonen. Das ist für fast jeden Geschmack und Anlass was dabei. Ebenso verhandelt es sich mit meinem Vorrat an Designpapieren. Also was sind Stanzschablonen, Jungs? Wisst ihr das? Ich denke mal einfach so Vorlagen, mit denen man was aus Papier stanzen kann. Ich weiß es nicht.
02:39:00 Und Designpapiere, was ist das? Besondere Papiere? Ich weiß es auch nicht genau.
02:39:12 Also so irgendwas, wo ich Briefe schreiben kann oder Karten, das wäre auch recht toll, wenn du Karten anfertigen möchtest, mit Blumenbildern oder sowas. Das würde mich sehr freuen.
02:39:37 Kim Kostius, ich bin Kim Kostius, Kim, Natalia. Kim, Kim, jetzt weiß ich es. Kim, Kim, ich weiß es jetzt. Ja, da habe ich wirklich Briefschulden. Und das gerue ich sehr, weil es nämlich dann angewachsen ist. Kim schreiben.
02:40:06 Also heute Morgen kann ich natürlich keine Briefe schreiben, aber Montag bist du die Erste, die Post bekommt. Nichts verloren gegangen, einfach nur unterm Berg verschwunden, Kim. Ich verspreche es dir, schon Montag, gell? Ich hätte da drauf kommen können. Kim ist ja einmalig der Name, gell? Bei meiner Post.
02:40:37 Da muss ich mich sehr entschuldigen bei dir, dass du so lange hast warten müssen. Aber es sind auch sehr, sehr lange Briefe von dir. Blauauge schreibt, Standschablon sind Schablonen auf eine Stanzmaschine, die ich auch habe, zum Basteln von Karten und so weiter. Also ein paar Karten würden mich, wie gesagt, sehr erfreuen.
02:41:06 Also ich bin wirklich voller Reue, Kim Kosses. Aber es sind halt wirklich sehr, sehr lange Briefe, die du schreibst. Vielleicht lieber öfters und dann dafür nicht so lange. Ich brauche so einen festen halben Abend für dich, alleine.
02:41:29 Federtiger, so stehen die Grünstreifen auf dem Weg zu meiner Arbeit, so sehen, voller Gänseblümchen. Wahnsinn! Das ist nun mal was. Da geht mir das Herz auf. Schaut euch das an. Alles Gras und Gänseblümchen. Da hörst du bestimmt manchen Jubelgesang. Wir danken dir.
02:42:03 Der Sascha schickt uns auch wieder eine Wiese oder einen Rasen. Was ist das für ein Gerät da? Das würde mir auch interessieren. Wirklich, ich kann es nicht erkennen, was es ist.
02:42:27 Oder ist das bei euch im Haus? Kannst du mir vielleicht sagen? Die Fragerunde ist ja jetzt gleich beendet. Habe ich schon drei, Janik? Dann muss ich aufhören, gell? Hast du schon? Nein, du hast noch keine drei. Mach mal deine drei noch.
02:42:52 Strickmamsel schreibt ein wunderschönen guten Abend. Es ist fast schon vorbei, aber schön, dass du da bist. Also ich muss jetzt aufhören mit meiner Fragerunde. Leider wäre noch viel da, aber heute Nacht schaue ich ja alles nochmal an. Zumindest sehe ich alles heute Nacht noch. Und von Mausberg kam noch ein Wassermarsch. Vielen Dank. Bald geschafft.
02:43:28 Heute habe ich mir noch ein bisschen Zitronenscheiben rein. Ja, schön, nämlich schon. Jetzt geht es noch um das Märchen für die Reiders, ja? Und dann kommt auch noch ein Gedicht, was vielleicht dem Theodor gefällt. Janik, äh...
02:43:56 Wie machen wir das mit dem mit dem Geschichte für die Reiters? Die Geschichte für die Reiters Ja, kann man gern vorlesen Ja, ich hab doch noch keine Dann schau doch vielleicht mal welche Märchenwünsche die haben Weil die neue jetzt gerade Also da käme der Wolf und die sieben Geißlein, die gehen so mal nicht zu lang
02:44:30 In Tollem Wahn, was ist denn das? Tollem Wahn, ich glaube ein Gedicht. Weiß ich nicht. Also erstmal die sieben Geißlein. Der Krautesel. Die dicke für den pferden Kuchen haben wir zu oft gehabt schon, oder? Ja. Also ich wüsste es im Moment nur eben.
02:45:00 Der Wolf und die sieben Geißlein. Und vielleicht habe ich am letzten Mal noch was. Der Herr von Riebeck. Ach, der Herr von Riebeck, ja. Also, der Wolf. Doch, der Wolf. Der Wolf und die sieben Geißlein oder der Herr von Riebeck. Könnt ihr euch entscheiden.
02:45:25 Macht ihr das, Janik? Ja. Das ist ja auch sehr beliebt, der Rebek, gell? So, Abstimmung ist gestartet. Melli schreibt, ich liege auch schon und lausche. Gute Nacht. Wer? Melli.
02:45:51 Milly? Schreib dich, liege auch schon und lausche. Gute Nacht. Gute Nacht, schlaf gut. So, die meisten haben es jetzt für Herr von Ribbeck gestimmt.
02:46:21 Ja, Herr von Ribbeck. Ja, vielleicht ist die Abstimmung vorbei, noch einen Moment. Und gewonnen hat der Herr von Ribbeck. Also dann, dann lesen wir doch den Herr von Ribbeck vor. Und Till schreibt noch eines meiner Kuscheltiere habe ich Herr von Ribbeck benannt. Lustig.
02:46:47 Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht eingehen in das Reich Gottes. Bewahrt euch. Bewahrt euch das. Bewahrt euch das. Also gut, dann kommt es der Herr von Rebek.
02:47:12 Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Habelland, ein Birnenbaum in seinem Garten stand, und kam die goldene Herbsteszeit, und die Birnen leuchteten weit und breit. Da stopfte Winsmittag vom Turmischoll der von Ribbeck sich beide Taschen voll.
02:47:41 Und kam in Pantenen ein Junge daher, so rief er, Junge, wie ist eine Bär? Und kam ein Mädel, so rief er, Lüt dirn kommen rüber, ich heb dir eine Bär.
02:48:01 So ging es viele Jahre, bis Lobisamen, der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam. Er fühlte sein Ende, es war Herbsteszeit. Wieder lachten die Birnen weit und breit. Da sagte von Ribbeck, ich scheide nun ab, legt mir eine Birne mit ins Grab. Und drei Tage darauf aus dem Doppeldachhaus trugen von Ribbeck sie hinaus.
02:48:30 Alle Bauern und Büdner mit feier Gesicht sangen, Jesus, meine Zuversicht. Und die Kinder klagten das Herze schwer, He ist tot nu, wer gibt uns nu ne Bär?
02:48:49 So klagten die Kinder, das war nicht recht. Ach, sie kannten den alten Dribbeck schlecht. Der neue Freilich, der knausert und spart, hält Park und Birnbaum Stränge verwahrt. Aber der alte, vorahnend schon und voll misstrauend gegen den eigenen Sohn, der wusste genau, was damals er tat, als um eine Birne ins Grab er bat.
02:49:17 Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus ein Birnbaumsprössling sproste heraus. Und die Jahre gehen wohl auf und ab, längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab. Und in der goldenen Herbsteszeit leuchtet es wieder weit und breit.
02:49:41 Und kommt ein Jung übern Kirchhof her, so flüstert's im Baume, wisst ihr ne Bär? Und kommt ein Mädel, so flüstert's, glöd dirn, kommen röber, ich geb dir ne Bärn. So spendet Segen noch immer die Hand, die ist von Ribbeck auf Ribbeck im Haarland. Ist einfach süß, gell? Gut, das war jetzt für die Reuters. Und dann kommt, glaube ich, noch ein Gedicht.
Gedicht: Heidegedicht von Theodor Storm
02:50:0502:50:19 Ist ein Heidegedicht, es kann sein, dass es dem Theodor gefällt.
02:50:24 Abseits. Es ist so still. Die Heide liegt im warmen Mittagssonnenstrahle. Ein rosenroter Schimmer fliegt um ihre alten Gräbermale. Die Kräuter blühen, der Heideduft steigt in die blaue Sommerluft. Laufkäfer hasten durchs Gesträuch in ihren goldenen Panzerröckchen. Die Bienen hängen Zweig um Zweig sich an der Edelheide Glöckchen.
02:50:52 Die Vögel schwirren aus dem Kraut, die Luft ist voller Lärchenlaut. Ein halbverfallen, niedrig Haus steht einsam hier und sonnenbeschienen. Der Ketner lehnt zur Tür hinaus, behaglich blinzeln nach den Bienen. Sein Junge auf dem Stein davor schnitt pfeifend sich aus Kälberrohr.
02:51:20 Kaum zittert durch die Mittagsruhe ein Schlag der Dorfuhr der Entfernten. Dem Alten fällt die Wimper zu, erträumt von seinen Honigernten. Kein Klang der aufgeregten Zeit drang noch in diese Einsamkeit. Das war ein sehr, sehr schönes Gedicht. Lies ich immer wieder gern, ist von Theodor Sturm. Ich hoffe, er hat es noch gehört.
02:51:49 Und dann kommt noch ein Spruch.
Spruch: Philosophische Reflexion
02:52:1302:52:14 Da streiten sich die Leute herum oft um den Wert des Glücks. Der eine nennt den anderen dumm. Am Ende weiß keiner nichts. Da ist der allerärmste Mann dem anderen noch zu reich. Das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alle gleich. Und ein kleines englisches Sprüchlein. War keine da heute, gell? Doch, ist aber gar nicht richtig.
02:52:44 Vorhin, hast du mir das übersetzt, Janik? Ähm, was nochmal? Hast du übersetzt? Da kam doch was in Englisch, oder? Ja, ein Satz, ein kleiner Satz hast du noch. Wo ist jetzt das kleine Dingle da noch? Irgendwie habe ich es versteckt irgendwo. Ah ja. A thing begun is half done.
02:53:13 A thing begun is half done. Hab ich's richtig gelesen? Mhm. Gut. Das war's jetzt dann aber auch für heute Abend. Ja, es ist elf Uhr geworden fast. Dann bleibt uns nur noch, euch Gute Nacht zu sagen. Passt auf euch auf, dass wir uns wiedersehen können auf der Märcheninsel. Bleibt euch treu. Helft denen, die ärmer sind als ihr.
Streamende und Abschied
02:53:4302:53:44 Ade, eure Marmeladenoma Enkel Janik und Walenkel Fabian.