Es wurde ein stimmungsvoller Abend auf der Märcheninsel verbracht. Ein Höhepunkt waren die vorgelesenen Märchen, darunter „Hans im Glück“ und „Die Goldkinder“. Zeitgleich fanden Gespräche über Gesundheit und Lebensweisheiten statt. Auch eine persönliche Anekdote über den Ursprung des starken Lebenswillens wurde geteilt, was eine herzliche Atmosphäre schuf.
Willkommen auf der Märcheninsel
00:03:2900:03:29 Willkommen auf der Märcheninsel bei eurer Marmeladen-Opa, Enkel Janik und Walenkel Fabian. Märchenstunde. Und Fabians billige Kerze an für die Unglücklichen dieser Erde. Und wir denken an sie. Ich danke dir, Fabian.
00:03:59 die ersten süßen früchtern kamen rein bitterlemming ist 36 monate ein süßes früchten schreibt hallo ihr lieben mir geht es etwas besser aber ich kann nicht sagen ob ich den ganzen abend dabei sein kann dann mache ich doch gleich eine kerze an wer ist bitte lemming tut mir so leid
00:04:33 Ja, das ist gut.
00:04:41 Wir wünschen dir gute, gute, bessere und baldige. Regina Schlumpf ist 52 Monate ein süßes Früchten, schreibt, ich freue mich über jede Woche bei dir. Liebe Grüße, Regina. Freut uns sehr, sehr, sehr und einen schönen Abend für dich. Universab Klingentänzer ist 65 Monate ein süßes Früchten, schreibt, kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht. Ja, rasend schnell. Ich denke, als...
00:05:10 Mittwochs, es wird schon wieder bald Samstag sein, gell? Es geht so schnell alles. Wir haben eine schnelebige Zeit. Ist das dick, oder? Soll ich anfangen? Noch nicht ganz. Scharnicke schenkt nur Nedonesien ein süßes Fröchtchen. Wird sich freuen und wir danken dir. Tiefeltierchen ist 45 Monate ein goldenes süßes Fröchtchen. Schreibt viele Liebe für euch alle.
00:05:38 Wir danken dir und wünschen dir einen schönen Abend. Der Chris hatte noch einen Märchenwunsch. Und zwar die Nachtigall.
00:05:58 dass sie da bist und dann kam natürlich noch ein wasser marschreiben von anfangen danke dir danke dir und das war's soweit das war's soweit ich anfangen
Das Märchen "Hans im Glück"
00:06:1900:06:19 Erste Märchen ist Hans im Glück. Hans hatte sieben Jahre bei seinem Herrn gedient. Da sprach er zu ihm, Herr, meine Zeit ist herum, nun würde ich gern wieder heim zu meiner Mutter, gib mir meinen Lohn. Der Herr antwortete, du hast mir treu und ehrlich gedient. Wie der Dienst war, so soll der Lohn sein, und gab ihm ein Stück Gold, das so groß war wie Hansens Kopf.
00:06:46 Hans zog sein Tüchlein aus der Tasche, wickelte den Klumpen hinein, setzte ihn auf die Schulter und machte sich auf den Weg nach Hause. Wie er so dahin ging und immer ein Bein vor das andere setzte, kam ihm ein Reiter in die Augen, der frisch und fröhlich auf einem wunderen Pferd vorbeitragte. »Ach«, sprach Hans ganz laut, »was ist das Reiten ein schönes Ding!«
00:07:13 Da sitzt einer wie auf einem Stuhl, stößt an keinen Stein, spart die Schuhe und kommt fort, er weiß nicht wie. Der Reiter, der das gehört hatte, hielt an und rief. Ei, Hans, warum läufst du auch zu Fuß? Ich muss ja wohl, sagte der. Da habe ich einen Klumpenheim zu tragen. Er ist zwar Gold, aber ich kann den Kopf dabei nicht gerade halten. Auch drückt mir es auf die Schulter.
00:07:41 »Weißt du was?« sagte der Reiter. »Wir wollen tauschen. Ich gebe dir mein Pferd, und du gibst mir deinen Klumpen.« »Von Herzen gern«, sprach Hans. »Aber ich sage euch, ihr müsst euch damit schleppen.«
00:07:55 Der Reiter stieg ab, nahm es Gold und half dem Hans hinauf, gab ihm die Zügel festen die Hand und sprach, wenn's nun recht geschwind soll gehen, so musst du mit der Zunge schnalzen und Hopp-Hopp rufen. Hans war seelenfroh, als er auf dem Pferde saß und so frank und frei dahin ritt. Über den Weichen fiel's ihm ein, er sollte schneller gehen und er fing an, mit der Zunge zu schnalzen und Hopp-Hopp zu rufen.
00:08:24 Das Pferd setzte sich in den starken Trab und ehe sich sein versah, war er abgeworfen und lag in einem Graben, der die Ecke von der Landstraße trennte. Das Pferd wäre auch durchgegangen, wenn es nicht ein Bauer aufgehalten hätte, der des Weges kam und eine Kuh vor sich herträt.
00:08:47 hans suchte seine glieder zusammen und machte sich wieder auf die beine er war aber verdreslich und sprach zu den bauern es ist ein schlechter spaß das reiten nur mal wenn man auf so einer märe gerät wie diese da die stößt und einen herabfallen lässt
00:09:06 dass man den hals brechen könnte ich setze mich nun nimmer auf das pferd da lobe ich mir eure kuh da kann einer mit gemächlichkeit hinterhergehen und hat obendrein noch milch butter und seinen käse jeden tag gewiß was geb ich darum wenn ich so eine kuh hätte nun sprach der bauer geschieht euch so ein großer gefallen
00:09:34 So will ich euch die Kuh für das Pferd vertauschen.« Hans fliegte mit tausend Freuden ein. Der Bauer schwank sich aufs Pferd und ritt eilig davon. Hans trieb seine Kuh vor sich her und bedachte den glücklichen Handel.
00:09:50 Habe ich nur ein Stück Brot, und daran wird es mir doch nicht fehlen. So kann ich so oft misbeliebt Butter und Käse dazu essen. Habe ich Durst, nehme ich meine Kuh und trinke Milch. Herz, was verlangst du mir? Als er zu einem Wirtshaus kam, machte er Halt, aß in der großen Freude alles, was er bei sich hatte, sein Mittags- und Abendbrot, rein auf,
00:10:16 und ließ sich für seine letzten paar Heller ein halbes Glas Bier einschenken. Dann trieb er seine Kuh weiter, immer nach dem Dorf seiner Mutter zu. Die Hitze war trübend. Die Nähe der Mittag kam, und Hans befand sich in einer Heide, die wohl noch eine Stunde dauern würde. Da war es ihm ganz heiß, so dass er in Verdurst die Zunge am Gaumen klebte.
00:10:42 Dem Ding ist zu helfen, dachte Hans. Jetzt will ich meine Kuh milken und mich an der Milch haben. Er band sie an einen dörren Baum, und weil er keinen Eimer hatte, so stellte er seine Ledermütze unter, aber wie er sich auch bemühte, es kam kein Tropfen Milch zum Vorschein. Und weil er sich ungeschickt dabei anstellte, so gab ihm das ungeduldige Tier endlich mit einem der Hinterfüße einen solchen Schlag vor den Kopf.
00:11:10 dass er zu Boden taumelte und eine Zeit lang sich gar nicht besinnen konnte, wo er war.
00:11:17 glücklicherweise kam gerade ein Metzger des Weges daher, der auf einem alten Schubhahn ein junges Schwein liegen hatte. Was denn das für Streich, rief er und half dem guten Hans auf. Hans erzählte, was vorgefallen war. Der Metzger reichte ihm seine Flasche und sprach, da trinkt einmal und erholt euch. Die Kuh will wohl keine Milch mehr geben. Das ist ein altes Tier, das höchst noch zum Ziehen taugt, oder?
00:11:46 »Ei, ei«, sprach Hans und strich sich die Haare über den Kopf, »wird dir das gedacht? Es ist freilich gut, wenn man so ein Tier im Haus abschlachten kann. Was gibt's das für Fleisch? Aber ich mache mir aus dem Kuhfleisch nicht viel. Es ist mir nicht saftig genug. Ja, wär's so ein junges Schwein hätte. Das schmeckt anders. Dabei noch die Würste.« »Hört, Hans«, sprach der Metzger.
00:12:15 »Euch zuliebe will ich tauschen und will euch das Schwein für die Kuh lassen.« »Gott lohne euch eure Freundschaft«, sprach Hans, übergab ihm die Kuh, ließ das Schweinchen vom Karren losmachen und den Strick, von er gebunden war, in die Hand geben. Hans zog weiter und überdachte, wie ihm doch alles nach Wunsch ginge, begegnete ihm je eine Verdrießlichkeit. So wurde sie doch gleich wieder gut gemacht.
00:12:43 Es gesellte sich ein Bursche zu ihm, der trug eine schöne, weise Gans unter dem Arm. Sie boten einander die Zeit, und Hans fing an, von seinem Glück zu erzählen, und davon, wie er immer so vorteilhaft getauscht hätte. Der Bursche erzählte ihm, dass er die Gans zu einem Kindtauschmaus brächte. »Hebt einmal«, sprach er, und packte sie bei den Flügeln, »wie schwer die ist!«
00:13:10 dies aber auch acht Wochen lang genudelt worden. Wer in den Braten beißt, muss sich das Fett von beiden Seiten abwäsen. Ja, sprach Hans und zog sie mit der einen Hand. Die hat ihr Gewicht, aber mein Schwein ist auch keine Sau.
00:13:27 Indessen saß sich der Bursche nach allen Zeiten ganz bedinglich um, schüttelte auch oben mit dem Kopf. Hört, fing er darauf an, mit eurem Schweine da mag es nicht ganz richtig sein. In dem Dorf, durch das ich gegangen bin, ist eben dem Schulzen eins aus dem Stall gestohlen worden. Ich fürchte, ich fürchte, ihr habt es da an der Hand. Sie haben Leute ausgeschickt und es wäre übel, ein so schlimmer Handeln.
00:13:56 wenn sie euch mit dem Schwein erwischten. Das Geringste ist, dass ihr ins finster Loch gesteckt werdet. Dem guten Hans war bange. Ach, Gott sprach er. Helft mir aus der Not. Ihr wisst hierherum besser Bescheid als ich. Nehmt mein Schwein da und lasst mir eure Gänz.
00:14:15 »Ich muss schon etwas aufs Spiel setzen«, sagte der Bursche, »aber ich will doch nicht schuld sein, dass ihr ins Unglück geratet.« Er nahm also das Seil in die Hand und trieb das Schwein schnell auf einem Seitenweg fort. Der gute Hans aber ging seiner Sorge entledigt mir ganz unter dem Arme der Heimat zu. »Wenn ich's recht überlege«, sprach er mit sich selbst, »hab ich doch Vorteil bei dem Tausch.«
00:14:43 Erstlich den guten Braten, hernach die Menge von Fett, die heraus träufen wird, das gibt Gänsefettbrot auf ein Vierteljahr. Und endlich die schönen weißen Federn, die lasse ich mir in mein Kopfkissen stopfen und darauf will ich wohl ungewiegt einschlafen. Was wird meine Mutter eine Freude haben.
00:15:04 Als er durch das letzte Dorf gekommen war, stand da ein Scherenschleifer mit seinem alten Kahn. Sein Rad schnurrte und er sang laut dazu. Ich schleife die Schere und drehe geschwind und hänge mein Wendtelchen nach dem Wind. Hans blieb stehen und sah ihm zu. Endlich redete er ihn an und sprach. Euch geht's wohl, weil ihr so lustig bei eurem Schleifen seid.
00:15:30 Ja, sagte der Schirrenschleifer, das Handwerk hat einen goldenen Boden. Ein rechter Schleifer ist ein Mann, der, so oft in die Tasche greift, auch Geld darin findet. Aber wo habt ihr die schöne Gans gekauft? Die habe ich nicht gekauft, sondern für mein Schwein eingetauscht. Und das Schwein, das habe ich für eine Kuh gekriegt. Und die Kuh, die habe ich für ein Pferd bekommen. Und das Pferd?
00:15:59 Dafür habe ich einen Klumpen Gold so groß als mein Kopf gegeben. Und das Gold? Ei, das war mein Lohn für sieben Jahre Dienst. Ihr habt euch jederzeit selbst gewusst, sprach der Schleifer. Könnt ihr es nun dahin bringen, dass ihr das Geld in der Tasche springen hört, wenn ihr aufsteht? So habt ihr euer Glück gemacht.
00:16:24 »Wie soll ich das denn anfangen?« sprach Hans. »Ihr müsst ein Schleifer werden, wie ich. Dazu gehört eigentlich nichts als ein Witzstein, das andere findet sich schon von selbst. Da habe ich einen, der ist zwar ein wenig schadhaft, dafür sollt er mir aber gar nichts weitergeben als euer Gans.«
00:16:44 »Wollt ihr das?« »Wir könnt ihr noch fragen«, sagte Hans. »Ich würde zum glücklichsten Menschen auf Erden. Habe ich Geld, so oft ich in die Tasche greife.« »Was brauche ich da länger zu sorgen?« Reichte die Gans hin und nahm den Wetzstein in Empfang. Nun sprach der Schleifer und hob einen gewöhnlichen schweren Feldstein, der neben ihm lag, auf. »Da habt ihr noch einen mächtigen Stein dazu?«
00:17:13 auf dem Sie es gut schlagen lässt und ihr eure alten Nägel gerade klopfen könnt. Nehmt ihn und hebt ihn ordentlich auf. Hansl den Stein auf und ging mit vergnügtem Herzen weiter. Seine Augen leuchteten vor Freude. Ich muss in einer Glückshaube geboren sein, rief er aus. Alles, was ich wünsche, trifft mir ein, wie einem Sonntagskind.
00:17:38 indessen weil er sein tagesanbruch auf den beinen gewesen war begann er müde zu werden ihn plagte auch der hunger da er allen vorrat auf einmal in der freude über die erhandelte kuh aufgezehrt hatte
00:17:53 er konnte endlich nur mit mühe weitergehen und musste jeden augenblick halt machen dabei drückten ihn die steine ganz erbärmlich da konnte er sich des gedankens nicht erwehren wie gut es wäre wenn er sie gerade jetzt nicht zu tragen brauchte
00:18:12 Wie eine Schnecke kam er zu einem Wildbrunnen. Geschlichen, wollte er rufen und sich mit einem frischen Trunk laben. Damit er aber die Steine im Niedersitzen nicht beschädigte, legte er sie bedächtig neben sich auf den Rand des Brunnens. Darauf setzte er sich nieder und wollte sich zum Trinken bücken. Dafür sah er es, schließt ein klein wenig an und beide Steine plumpsten hinab. Hans.
00:18:41 als er sie mit seinen augen in die tiefe hatte blinken sehen sprang vor freuden auf kniete nieder und dankte gott mit tränen in den augen daß sie ihm auch diese gnade noch erwiesen und ihn auf eine so gute art und ohne daß es sich einen vorauf zu machen brauchte von den schweren steinen befreit hätte die ihm allein noch hinderlich gewesen wären so glücklich wie ich rief er aus gibt es keinen menschen unter der sonne
00:19:10 Mit leichtem Herzen und frei von aller Last sprang nun fort, bis er daheim bei seiner Mutter war. Ein sehr lehrreiches Märchen, gell? Das war das erste Märchen. Es kamen noch süße Früchtchen rein. Darf Ente ist drei Monate ein süßes Früchtchen. Willkommen und einen schönen Abend für dich.
00:19:38 Schön, dass du da bist und wir wünschen dir einen schönen Abend. Danke, das gleiche wünschen wir dir auch.
00:20:01 Tobi ist ein neues süßes Früchtchen. Willkommen und wenn dir es bei uns gefällt, bleibt bei uns. Jojo Bayo, die hat 10 Euro gespendet. Vielen, vielen Dank, wir freuen uns sehr. Kommt in die Ausgabenkasse und dir einen schönen Abend.
00:20:22 Maren Naren isst sieben Monate ein süßes Früchten, schreibt, hab es endlich geschafft, dir wieder zuzulauschen. Das freut uns sehr und einen schönen Abend. Ichitaka isst zwölf Monate ein süßes Früchten, schreibt, euch allen ein schönes Wochenende. Wünschen wir dir auch. Und dann kann man auch noch einen Märchenwunsch rein. Mutito hätte gerne den kleinen Muck. Der kleine Muck.
Ein weiteres Märchen und der Zaunkönig
00:20:5900:20:59 Und dann noch ein Wassermarsch. Kann man mal rein. Und zwar von Regina Schlumpf. Vielen Dank. Bist du fertig? Ja. Das zweite Märchen ist der Zaunkönig. Hast du das, Fabian? Ja. Und du beides.
00:21:30 Willst du das wegnehmen? Vielleicht, ja. Danke dir. Der Zaunkönig und der Bär Ein Märchen der Brüder Gremme Zur Sommerzeit gingen einmal der Bär und der Wolf im Walde spazieren. Da hörte der Bär so schönen Gesang von einem Vogel und sprach. Bruder Wolf, was ist das für ein Vogel, der so schön singt?
00:21:59 das ist der könig der vögel sagte der wolf von dem müssen wir uns neigen es war aber der zaunkönig wenn das ist sagte der bär so möchte ich auch gerne seinen königlichen palast sehen komm und führ mich hin das geht nicht so wie du meinst sprach der wolf du musst warten bis die frau königin kommt bald darauf kam die frau königin und hatte futter im schnabel und der könig auch und wollten ihre jungen ätzen
00:22:28 Der Bär wäre gerne nun gleich hineingegangen, aber der Wolf hielt ihn am Ärmel fest und sagte, nein, du musst warten, bis Herrn, Frau, Königin wieder fort sind. Also nahmen sie das Loch in Acht, wo das Mist stand und trabten wieder ab. Der Bär aber hatte keine Ruhe, wollte den königlichen Palast sehen und ging nach einer kurzen Weile wieder vor. Da waren König und Königin richtig ausgeflogen.
00:22:56 Er guckte hinein und sah fünf oder sechs Junge, die lagen darin. »Ist das der königliche Palast?« rief der Bär. »Das ist ein erbärmlicher Palast. Ihr seid auch keine Königskinder. Ihr seid unehrliche Kinder.« Wie das die jungen Zaunkönige hörten, wurden sie gewaltig böse und schrien. »Nein, das sind wir nicht. Unsere Eltern sind ehrliche Leute. Bär, das soll ausgemacht werden mit dir.«
00:23:23 Dem Bär und dem Wolf ward Angst. Sie kehrten um und setzten sich in ihre Höhlen. Die jungen Zahnkönige aber schrien und lärmten fort, und als ihre Eltern wieder Futter brachten, sagten sie, wir rühren kein fliegen Beinchen an und sollten wir verhungern, wie sie erst ausgemacht hat, ob wir ehrliche Kinder sind oder nicht. Der Bär ist da gewesen und hat uns gescholten.
00:23:48 Das sagte der alte König. Seid nur ruhig, das soll ausgemacht werden. Guck darauf, mit der Frau Königin den Bären war seine Höhle und rief hinein. Alter Brummbär, warum hast du meine Kinder gescholten? Das soll dir übel bekommen. Das soll... Was ist denn das schon wieder? Fängt schon wieder an.
00:24:22 Das wollen wir in einem blutigen Krieg ausmachen. Also wurden während der Krieg angekündigt, da hat alles vierfüßige Getier berufen. Ochs, Esel, Rind, Hirsch, Reh und was die Erde sonst alles trägt. Der Zaunkönig aber berief alles, was in der Luft liegt, nicht allein die Vögel groß und klein, sondern auch die Mücken, Hornissen, Bienen.
00:24:49 und fliegen mussten herbei. Als nun die Zeit kam, wo der Krieg angehen sollte, da schickte der Zaunkönig Kundschaft heraus, wer der kommandierende General des Feindes wäre. Die Mücke war die listigste von allen, schwärmte im Wald, wo der Feind sich versammelte, und setzte sich endlich unter ein Blatt auf den Baum, wo die Parole ausgegeben wurde. Der Schanderbär rief den Fuchs vor sich und sprach,
00:25:18 Fuchs, du bist der Schlauste unter einem Getier. Du sollst General sein und uns einführen. Gut, sagte der Fuchs, aber was für Zeichen wollen wir verabreden.
00:25:30 Niemand wusste es, ersprach der Fuchs. Ich habe einen schönen, langen, buschigen Schwanz. Der sieht aus, was zu einem roten Federbusch. Wenn ich den Schwanz in die Höhe halte, so geht die Sache gut, und ihr müsst darauf losmarschieren. Lass ich ihn aber herunterhängen, so lauft, was ihr könnt. Als die Mücke das gehört hatte, schlug sie wieder heim und verriet dem Zaunkönig, alles haarklein.
00:26:00 Als der Tag anbrach, wurde Schlachtzolle geliefert werden. Oh, da kam das vierwütige Getier dahergerannt, mit Gebraus, das die Erde zitterte. Zaunkönig mit seiner Armee kam auch durch die Luft daher gebraust. Die Schnurrze schrie und schwärmte, das einem Angst und Bange ward. Und ging sie da von beiden Seiten aneinander. Der Zaunkönig aber schickte die Hornisse hinab. Sie sollte sich dem Fuchs
00:26:30 unter den Schwanz setzen und aus Leibeskräften stechen. Wie nun der Fuchs den ersten Stich bekam, zuckte er, als er das eine Bein aufhob. Doch er trug erst und hielt den Schwanz noch in die Höhe. Beim zweiten Stich musste er ihn einen Augenblick herunterlassen. Beim dritten aber konnte er sich nicht mehr halten, schrie und nahm den Schwanz zwischen die Beine. Wie das die Tiere sahen, meinten sie.
00:26:58 Alles wäre verloren, und fiel dann zu laufen, jeder in seine Höhle, und hatten die Vögel die Schlacht gewonnen.
00:27:07 Da flog der Herr König und die Frau Königin heim zu ihren Kindern und riefen, Kinder, seid fröhlich, esst und trinkt nach Herzenslust, wir haben den Krieg gewonnen. Die jungen Zaunkönige aber sagten, noch essen wir nicht, der Bär soll erst vor's Nest kommen und Abbitte tun und soll sagen, dass wir ehrliche Kinder sind. Da flog der Zaunkönig vor das Loch des Bären und rief, Brombeer.
00:27:33 Du sollst vor das Nest zu meinen Kindern kommen und Abbitte tun und sagen, dass sie ehrliche Kinder sind. Sonst sollen dir die Rippen im Leib zertreten werden. Da kroch der Bär in der größten Angst hin und tat Abbitte. Jetzt waren die jungen Zaunkönige erst zufrieden, setzten sich zusammen und aßen und dranken und machen sich lustig bis in die späte Nacht hinein. Das habe ich gar nicht gekannt, ihr?
00:28:02 Nein. Ja, ihr habt es gekannt? Nein, ich habe es nicht gekannt. Also, ich bin bereit, weil es so geblatt hat. Von Anfang kam ein Wasser Marsch noch rein. Ich danke dir.
00:28:36 Ach, das ist die erste Frage, Hundi, gell? Ja. Wenn ich mal da was hinlege, dass das nicht immer so geht. Regina Schlumpf Hallo, liebe Marmeladenoma, Janik, Fabian und Chad. Diesen schönen Spruch möchte ich gerne mit euch teilen. Denn es ist sehr viel Wahrheit daran. Ein jeder Herz. Ich bin jetzt erstmal in der...
Gesundheitliche Themen und Zuschauerinteraktion
00:29:0600:29:06 Lungenklinik in Großhandelsdorf, Nähe Hamburg und mache dort eine Reha. Liebe Grüße von Regina und drei lila Herzen. Gesundheit ist das größte Geschenk. Zufriedenheit der größte Reichtum. Treue die beste Beziehung. Und das ist von Buddha.
00:29:27 Wir danken dir, Regina. Und wir machen dir natürlich nochmal eine Kerze an, damit es noch schneller geht. Im Chat wurde noch geschrieben, es ist echt entspannend, Ihnen beim Lesen zuzuhören. Das freut uns sehr.
00:30:04 So. Zogomi, liebe Marmeladenoma, liebe Marmeladenfamilie und liebe Märcheninsel. Ich wünsche uns allen einen entspannten Abend. Ganz herzlich möchte ich mich natürlich für die Kerzen bedanken. Es geht mir etwas besser, sodass ich heute dabei sein kann. Ich habe euch alle sehr vermisst und drei lila Herzen. Dann wünschen wir dir einen schönen Abend.
00:30:43 Ja, das war so, drei lilaherzen. Alex, hallo, liebe Marmeladenoma, Janik, Fabian und Chad. Haben wir heute nochmal eure Verleihung beim Webvideopreis angesehen? Immer wieder schön, das zu sehen. Toll, dass ihr euch so viel Mühe gebt und uns daran teilhaben lässt. Ein großes Dankeschön nochmal dafür. Jetzt wünsche ich allen einen schönen, entspannten Abend. Meine kleine Kreis...
00:31:11 Gracie guckt auch schon gespannt zu. Und ein lila Herz. Ich weiß gar nicht, ob man das sehen kann, nicht so dunkel. Haha, Kitzle. Vielen, vielen Dank.
00:31:49 Locikius, hallo, hallihallo, meine Lieben, drei lila Herzen. Ich wünsche uns allen einen schönen Sonnabend und ein lachendes Smiley. Und schön, dass du da bist. Leventwitz, hallo, liebe Marmeladen-Oma, lieber Janik und Fabian. Liebe Märcheninsel, ein lila Herz.
00:32:13 Ich hoffe, es geht allen soweit gut. Diese Woche war bei mir irgendwie besonderes, ein lachendes Smiley. Ich habe mich mit einer Kollegin gestritten und habe mich richtig aufgeregt. So dolle, dass ich kurz danach schon Magenschmerzen bekommen habe. Habe dann abends noch mit meinem Mann darüber gesprochen, der mich dann bestärkt hat, mit meinem Chef zu sprechen, weil ich so nicht weitergehen könne.
00:32:40 Die Kollegin macht wirklich die einfachsten Sachen nicht und fragt immer und immer wieder die gleichen Sachen. Gespräche haben wir wirklich sehr oft geführt und es bringt überhaupt nichts. Ich habe auf jeden Fall am Donnerstag mit meinem Chef gesprochen und auch klar gesagt, dass sich etwas ändern muss. Oder ich.
00:33:05 oder ich was ändern muss, was ich aber nicht unbedingt will, da ich grundsätzlich sehr zufrieden bin. Konnte dann alles mit meinem Chef klären und er meinte, als Motivation für mich soll ich ihm dieses Jahr nochmal zeigen, dass ich mich konzentrieren kann, habe da große Probleme mit und mache dadurch sehr blöde Fehler, die absolut vermeidbar wären. Würde er mir aber nächstes Jahr eine Gehaltsergebung...
00:33:33 höhere Aussicht stellen. Das hat mich sehr glücklich gemacht. Ein lacher Smiley. Seit dem Gespräch geht es mir auf jeden Fall deutlich besser und ich freue mich sehr darauf, mein Chef zu zeigen, was ich wirklich kann. Ich wünsche allen noch einen wundervollen Samstagabend. Das wünschen wir dir auch und viel Erfolg dabei.
00:33:59 An Fanny, zur gräulichen Stund, fangen mit tiefen Regenwolken, soll auch die Sonne scheinen, vor die Marmeladenoma, Marmeladenfamilie und der Märcheninsel. Solange bis ein Regenbogen entsteht, ein Liederherz und noch zwei Liederherzen. Wie geht es euch? Wie geht es euch? Super. Ja. Uns geht's super.
00:34:24 Meine Woche war leider nicht so besonders toll. Mir geht es immer noch nicht wirklich gut, aber ich versuche mir auch durch die Märcheninsel sehr zu helfen. Das ist jedoch nicht das Hauptaugenmerk, was ich heute für meine Nachricht haben möchte, denn ich will dich um etwas bitten.
00:34:45 Kannst du im Stream gerade dem Nick bitte Happy Birthday wünschen? Er hat heute nämlich Geburtstag und ist ein stiller Zuschauer. Natürlich wünschen wir dem Nick alles Gute zu seinem Geburtstag von Herzen.
00:35:06 Er würde sich mit Sicherheit freuen, wenn die Marmeladen-Oma ihm alles Gute wünscht. Und weil es ihm auch heute vielleicht nicht so gut geht, würde ich dich vielleicht auch darum bitten, ihm eine Kerze anzumachen. Denn er hat es zur Zeit leider auch nicht so leicht. Ich weiß, ist vielleicht ein bisschen viel, alles verlangt, aber er wäre sehr glücklich darüber. Und ein lila Herz.
00:35:32 Wer auch noch glücklich sein darf, sind wieder die treuen Gefährten. Noch ein lila Herz, der süße Oreo-Kardashin Smoky, mitsamt seines Halbbruders Kätzchen Kimber. Wobei er ja mittlerweile auch schon zwei Jahre alt ist und demnächst auch ein ausgewachsener Fellbeutel. Auf dem ersten Bild hat er natürlich der süße Tuxedo einen Karton begutachtet.
00:36:00 und überprüft, ob er mit wem genug ist. Auf dem zweiten Bild sieht man Kimba, wie er auf dem Bett entspannt und halb verschlafen in die Kamera guckt. Den beiden wird es hier auf der Märcheninsel auf keinen Fall zu langweilig. Noch zwei Liederherzen.
00:36:18 Ich wünsche allen Bewohnern dieser zauberhaften Insel alles Gute einen entspannten Stream und Abend und eine erfolgreiche Woche und drei lila Herzen. Dann kommen noch die beiden Bilder. Bild 1 und Bild 2. Sehr, sehr schön.
00:36:49 Und wir machen natürlich noch eine Kerze an. Wer war das jetzt?
00:37:29 Einen schönen Abend für dich. Dave schreibt guten Abend, mein Sohn 21 Monate schaut auch mit beim ins Bett gehen. Hoffentlich kann er gut schlafen. Und ein paar Minuten später hat Dave noch geschrieben, mein kleiner Sohn ist gerade eingeschlafen. Na schön. Und dir wünsche ich nachher auch eine gute Nacht.
00:38:00 Und vor allem, die haben wir schon. Jung schreibt, danke für die Ablenkung, habe Dienstag zwei Zähne gezogen bekommen und noch immer Schmerzen davon. Da kann ich ein Lied singen. Ich habe auch seit Wochen jetzt eine Übezahlgeschichte. Aber ich tröste mich immer damit, dass ich sage, die Stunde danach kommt. Und schön, wenn wir dich ein bisschen ablenken können.
00:38:27 Anfani schreibt 21 Monate, sehr junger Fan. Ja, heiß Gott. Ich stehe jetzt, gell? Vom Chris kam noch ein Wasser Marsch gerade rein. Ich danke dir. Und ein Märchenbuch kam im Chat noch. Kannst du mal Rapunzel vorlesen, wenn das geht? Geht natürlich.
00:39:09 aufgeschrieben.
00:39:37 Ach im tiefen Schnee. Wahnsinn. Sehr, sehr schön. Vielen, hoppla. Vielen Dank. Vielen hoppla. Jetzt bin ich aber weit verrutscht.
00:40:10 Sarah schreibt, guten Abend. Guten Abend und einen schönen Abend für dich. Bin ich jetzt verrutscht, Himmel und Rom. Jetzt haben wir es aber gleich. Ich habe ein paar Bilder aus dem winterlichen Walde. Das ist immer so blöd, wie man das immer verrutscht da.
00:40:36 Ich müsste einen größeren Tisch. Achtung! Ein größerer Tisch wäre besser, ja. Du hast noch deinen Stuhl neben dir. Bitte? Du hast noch den Stuhl neben dir. Das nimmt mir auch nichts. Schnee, Schnee, Schnee gilt eins.
00:41:14 Und Bildteil. Schnee satt. Vielen, vielen Dank. Felix schreibt, Marmeladenoma ist die Konstante im Leben. Das freut mich aber. Schön, dass du da bist. Von A nach B schreibt, sehr gut gemacht, deine Reaktionen sind noch topfit.
00:41:39 Die Leuenfegel, die Leuenfegel. Machst du nicht lustig über mich? Für das Alter war das schon eine schnelle Reaktionszeit, muss man sagen. Ehrlich? Na dann, dann danke ich dir. Und schön, dass ihr da seid.
00:41:54 Martin, 2010. Guten Abend, liebe Marmeladenoma. Ich hoffe, es geht dir gut. Ich weiß immer noch nicht, auf welchen Bildungsgang ich mich bei dem Berufskolleg bewerben soll. Ich habe zwei Stärken, nämlich einmal Chemie und Metallbautechnik. Und es macht mir auch beides Spaß. Aber ich kann mich nicht entscheiden. Hast du dafür vielleicht noch irgendwelche Tipps? Viele Grüße von Martin aus dem Münsterland.
00:42:24 Lieber Martin, da kann ich dir einen schlechten Tipp geben, gell? Du weißt ja schon, was dir gut gefällt. Dann bleibt nur noch übrig, das zu machen. Chemie finde ich eigentlich gar nicht schlecht, aber es muss dir gefallen, gell? Es muss dir gefallen. Bin ich aber sicher, dass du das rausbekommst. Schönen Abend noch für dich.
00:42:52 Von Anach Bier schreibt, nein, ich meine das ernst. Freut mich sehr. Schön, dass ihr da seid. Ach, und da ist auch Heterakede, liebe Märcheninsel, die Marmeladenfamilie grüßt alle Märchenfreundinnen und Freunde. Das Bild hat übrigens Fabian erstellt. Euch allen einen schönen Märchenabend und zwei lachende Smileys. Du hattest gemacht, Fabian.
00:43:23 Ich weiß nicht, was es ist. Was hast du doch wissen? Oder? Ja, das ist schon länger her. Schon länger her. Sehr, sehr schön. Sehr, sehr schön. Vielen, vielen Dank, die Marmeladenfamilie. Schön, dass ihr alle da seid.
00:43:51 Der Pferd Tiger schickt sehr, sehr schöne Bären. Blumenbären, ja, Bären, aber wir danken dir.
00:44:12 Felix schreibt, wie du mit der Technik zurechtkommst, ist erstaunlich. Ich bin total untechnisch. Aber das iPad, das beherrsche ich, weil ich muss. Und weil Janik ein sehr guter Lehrmeister war, gell Janik? Aber sonst bin ich, also ich finde mich nicht sehr technisch. Aber ich danke dir, das Lob freut mich.
00:44:40 Dieselblümchen. Guten Abend in die Runde und an die Marmeladen-Oma. Guten Abend ist es wieder soweit. Die Schnecke der Woche geht an den Start. Bereit, den Schneckenflüsterer zu erheitern. Hast du gehört? Schneckenflüsterer. Dieses Mal gibt es einen sonderbaren Meereskriecher. Die Flamingo-Zunge. Ja, die Schnecke heißt wirklich so.
Die Schnecke der Woche: Flamingo-Zunge
00:45:0500:45:05 Sie ist weit verbreitet im westlichen Atlantik und gehört zur Familie der Eischnecken.
00:45:13 Speisen tun sie von Nesseltieren, aber auch von Korallen, wobei die Korallen sich trotzdem gut erholen können und nicht absterben durch das Naschen der Griecherchen. Die markante, interessante Färbung auf dem Gehäuse ist nicht direkt auf dem Gehäuse an sich eingraviert, sondern ist Teil von einer hauchdünnen Schicht, die über das Gehäuse gelegt ist.
00:45:39 So trann sie sich auch im Korallenriff, sodass Angräufer sie nicht direkt erspähen können. Das Gehäuse an sich ist nämlich komplett weiß, ansonsten würde sie dir schon eher auffallen, zu einem bunten Korallenriff. Faszinierend, was sich die Natur so alles einfallen lässt, um solchen kleinen Kriechern zu helfen, nicht wahr? Ja, die Natur ist sowieso wunderbar. Noch ein interessanter Fakt über diese Schnecke.
00:46:08 Viele Touristen wollen die leeren Gehäuse, die sie finden, beim Tauchen oder ähnlichem mit ins Land nehmen und als Andenken mitnehmen, sind jedoch dann überrascht, wenn die gesamte Färbung an der Oberfläche verblasst. Sie kann also nur innerhalb des Meeres so schön bunt aussehen.
00:46:30 Wie findet Fabi denn den süßen Kriecher? Würde er ihn einmal vorbeikriechen lassen? Oder hätte er dann Angst um seine Korallen im Schneckenasyl, falls welche vorhanden sind? Denn zwei kleine Schneckchen. So, Schneckenfrüßdor, schau sie dir an. Ja, die schaut sehr spannend aus. Bild 1, und es gibt noch ein zweites Bild von ihr.
00:47:01 Da ist es dann so weiß getönt noch. Schön. Die kommt in die Abteilung der schönen Schnecken. Na dann, wir danken dir. Das ist ein sehr schöner Beitrag von dir. Lucy Fox schreibt, ich hatte im Kundenservice schon Leute, die waren halb so alt wie du und konnten viel weniger Technik.
00:47:29 Das ist ein Trost für mich. Also, was ich eben da... Ein Handy zum Beispiel würde ich mich gar nicht trauen. Aber vielleicht sollte ich es doch mal probieren. Was meint ihr, Jungs? Wenn ich so viel Lob bekomme. Aber Handy, das hält dann aber auf. Schanickel, noch mehr Frühblüher. Na?
00:48:01 kommen kaum durch die Schneedecke, wie rührend. Vielen, vielen Dank. Chris fragt, gibt es auch keine schöne Schnecken? Sagst du, oder wer? Fragt der Chris. Der Chris. Vielleicht kriegen wir Antworten. Nicht so farbenfroh. Schnecken, ich weiß es nicht eigentlich.
00:48:29 Darfente, liebe Marmeladenoma, ich möchte dich etwas fragen. Ich bin Laktose und Fruchtose intolerant und muss auf vieles verzichten, weil es sonst meine komplette Verdauung auf links dreht, schmerzhaft und unschön ist. Meine Eltern wissen das, aber sagen nur, dass das neumodische Krankheiten sind, die früher niemand hatte. Egal, was ich sage, es wird ignoriert. Ich kann dort also nicht wirklich etwas essen.
Beratung zur Unverträglichkeit
00:48:5800:48:58 Hast du einen Rat für mich, wie ich meinen Eltern dahingehend mehr sensibilisieren kann? Sorge dir einfach, dass es früher auch eben anderes Essen gab. Total anderes, total einfaches, schlechtes Essen. Und du kannst es schon viel erreichen, wenn du wirklich...
00:49:20 einfach ist, das Glück und Maßvoll. Also ich zum Beispiel habe überhaupt keine körperlichen Krankheiten, weil ich niemals fast food esse. Das kann man wirklich ziemlich regulieren. Wenn jemand noch mehr weiß, bitte bringt euch ein.
00:49:43 Mitisweld, guten Abend, liebe Marmeladenoma. Ich habe mich schon den ganzen Tag auf dich gefreut. Dein Lachensmiley, das tut gut. Ich kann bei dir richtig entspannen, neben dem ganzen Alltagsstress. Ich liege mit meinem kleinen Giatur-Max auf der Couch und höre dir gerne zu. Einen schönen Abend für dich und deine Familie.
00:50:17 Sehr, sehr schön. Aber ich sage euch immer wieder, Janik hat die ganze Sache erfunden, als er 15 Jahre alt war. Der Fabian kommt, so oft er kann. Also die Ehre gebührt uns dreien. Schönen Abend. Der Tiger bringt auch noch Frühlingsblumen.
00:50:45 Sehr, sehr schön. Vielen Dank. Alea Pa, liebe Mamanandoma, ein lachendes Meili. Ich habe gestern meiner Tante zum Geburtstag einen Blumenstrauß gekauft und wollte dir den mal zeigen. Das ist einer der schönsten, die ich je gekauft habe.
00:51:15 Oh ja, ist auch wirklich sehr schön. Hat sie bestimmt eine Riesenfreude gehabt. Blumen machen glücklich. Einen schönen Abend für dich. Es kommt noch ein Wassermarsch rein von dem Chucksai Mama. Ich danke dir.
00:51:39 Und schon Anna B. schreibt, durch die Gentechnik haben sich viele Speisen zum Negativen verändert. Ich verstehe das Problem, wir können keinen Weizen mehr essen, da dieses Getreide durch Gentechnik zerstört wurde. Schlimm, schlimm. Ein anstrengendes Leben auch, gell. Das sieht man mal, wenn man sowas nicht hat, wie gut es einem geht, gell.
00:52:14 Darf Ente unsere beiden Schreihilze beim Füttern. Lass die schreien. Ich wusste gar nicht, dass die schreien können. Aber schön. Vielen, vielen Dank. Tiere sind immer schön. Weder Tiger, nochmals schöne Blumen.
00:52:42 sehr sehr sehr schön unser blumen mädchen wir danken dir regina schlumpf schreibt omas glas ist leer heißt ja soll mir die was nach schenken auch nicht das reichen wir noch
00:53:03 Mal sehen. Das muss ich euch ja in die Küche jagen. Oder? Das kriegen wir ja hin. Bitte? Das bekommen wir doch hin. Also wenn ich es brauche, nehme ich es gerne an, gell? Da auf Ende ein Bild von unserem Kurztrip nach Verdun, Frankreich im letzten Jahr.
00:53:32 Sehr, sehr interessant. Vielen Dank. Blauauge, bei uns zieht schon langsam Ostern ein. Wann ist denn Ostern, Kinder? Schon eine Weile hin, oder? Nicht mehr lang. Na dann.
00:54:01 Da zeigt sie auch Bilder, wie Ostern einzieht. Bild 1. Chris schreibt am 6. April. Ja, fertig. Moment, bitte. Und Bild 2. Vielen Dank.
00:54:35 Chris schreibt, am 6. April ist Ostermontag. Wie viel? Am 6. April. Oh ja, das... Ja, gut, ja, das fähig bald. Und Gruner hätte noch gerne ein Märchen, und zwar der gestiefelte Kater. Der gestiefelte Kater.
00:55:19 habe ich es aufgeschrieben.
00:55:39 Erlehrpah, kennst du Lego? Wer kennt Lego nicht, gell, Janik? Ganze Kindheit haben wir Lego gespielt und Lego gespielt. Es ist ein sehr, sehr lehrreiches Spiel für Kinder. Und seitdem wir zusammen sind, hole ich mir auch ganz gerne ein neues Set. Das ist mein neuestes und ein lachendes Smiley.
00:56:19 Vielen Dank. Du machst glaube ich auch noch was mit Lego, Janik, ja? Wie? Wie? Ja. Wie meinst du das? Es gibt irgendeine Lego Sache, die du noch machst, oder? Ich habe Legos jetzt noch, ja. Ja, ja.
00:56:41 Hier kam noch eine Spenderin. Tabet spendet 3 Euro, schreibt Hallo Marmeladenoma. Vielen Dank für deine tollen Streams und deine Geschichten. Bleib wie du bist. Vielen, vielen Dank. Kommt in die Ausgabenkasse. Und weiter einen schönen Abend. Anja, liebe Marmeladenoma, heute ein Bild meiner Kit 10, die ihre Grauleinheit anscheinend sehr genoss und ein lachendes Smiley.
00:57:14 Ja, Katzen sind was ganz, ganz Tolles. Wir danken dir. Ja, Pa, hast du schon mal Schnee am Strand gesehen? Ich war über ein Jahr auf Sylt und dort hat es geschneit. Es ist das erste Mal, dass ich diese Kombination gesehen habe. Nein, also am Strand habe ich es noch nie gesehen.
00:57:48 Sieht doch ganz toll aus, der Himmel vor allen Dingen. Klasse. Bild 1. Bild 2. Und Bild 3. Sehr, sehr schön, wir danken dir.
00:58:31 Und auf Ende danke ich für das mal versuchen und hoffe, dass es ankommt. Ärzte können meist besser etwas vermitteln. Wir können gerne privat weiterschreiben und sollten vielleicht unsere Nachrichten hier löschen. Sonst kommt die liebe Marmelade nur mal durcheinander. Da könnte mir schon ein bisschen passieren, gell? Briefschreiben ist nicht schlecht, gell?
00:59:00 Claudia, hallo Marmeladenoma. Ich wollte mal fragen, woher du deinen starken Willen zum Leben hast. Du scheinst sehr lebensvoll zu sein, obwohl du in deinem Leben schon viel durchgemacht hast. Mich beschäftigt das Thema schon länger. Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend. Einen starken Lebenswillen. Einmal habe ich es wahrscheinlich als Genie von einer Großmutter.
00:59:26 Und zum anderen, habe ich es euch letztes Mal erzählt, habe ich etwas erschreckt dabei, ich glaube, das ist passiert, als ich am Kriegsende, da wollte ich mir die Pulsarung abschneiden, weil ich nicht mehr fertig wurde mit allem, mit den vielen.
Herkunft des starken Lebenswillens
00:59:4600:59:46 mit vielen Verlusten und so weiter. Und da hat mich aber mein Bruder gerettet. Und das hat mich so dankbar gemacht, dass er das tat. Dass das für mich auch ein Antrieb war, nie wieder so etwas zu tun. Jeden Tag leben. Jeden Tag intensiv leben. Und das mache ich bis zum heutigen Tag.
01:00:17 Und wenn du mehr wissen willst, also alle Dinge, die kann man auch in Briefen noch länger und besser erklären. Ich freue mich immer über Post von euch. Von Scharnickel kommen 10 Euro rein. Wieder ein lieber Dank an euch drei für alles. So schön jeden Samstag hier einzuschalten. Vielen, vielen Dank. Kommt in die Ausgabenkasse. Und dir einen schönen Abend.
01:00:49 Sascha, leider ist Karneval schon wieder vorbei. Magst du Karneval? Ich habe richtig viel gefangen. Also heute mag ich Karneval nicht mehr. Aber als die Kinder allein waren, da sind wir dann auch schon gegangen. Und Sascha hat uns noch... ...hierer geschickt.
01:01:21 Und fehlt noch. Und fehlt zwei. Jetzt kommt bald der Osterhase, Sascha.
01:01:39 von glillik stars kamen fünf euro rein vielen dank für diese gemütlichen und erdenden streams liebe oma und team es erfreut das herz vielen vielen dank wie gesagt kommt in die ausgabengasse und schön daß du da bist
01:01:58 Anja, ein lachender Smiley. Lächste Woche hatte ich einen Tag Schule von zu Hause aus. Mein liebster Banknachbar war immer dabei und hat sehr interessiert zugeschaut. Spaß, er hat nur geschlafen.
01:02:15 Also Katzen, die haben Stellung, das ist unglaublich. Und wo sie sich auch hinlegen, gell? Sehr, sehr interessant. Vielen, vielen Dank. Darf man auch Fragen an die Enkel stellen? Ja, natürlich. Wenn ja, wie ist es für euch beide, die Lebensgeschichte eurer Oma zu hören?
01:02:44 Wollt ihr Antwort geben, ihr beiden? Ja, nochmal. Darf man auch Fragen an die Enkel stellen? Wenn ja, wie ist es für euch beide, die Lebensgeschichte eurer Oma zu hören? Hier soll jeder Antwort geben, bitte.
01:03:05 Ja, natürlich, ähm, was soll man darauf antworten? Natürlich sehr interessant und schön die Lebensgeschichte von der Oma zu hören. Der Fabian ist schon, das war der Janik jetzt, der Fabian ist schon mein Wahlenkel, also ich habe ihn gewählt, er ist direkt mein Enkel, aber hast du auch eine Ansicht, Fabian? Ja, sehr spannend auf jeden Fall. Spannend, ja.
01:03:33 Ja, ja. Sascha, nur ein Teil meiner Ausbeute. Süßkram habe ich erstmal genug. Lieber Himmel. Da war es aber fleißig. Bild 1. Und Bild 2.
01:04:02 Wir danken dir. Aber nichts, Janik? Ja, wenn du möchtest, können wir auch mit dem dritten Märchen weitermachen. Ja, hast du recht eigentlich, gell? Ich will noch was sagen. Ich begrüße Eva aus Augsburg, wenn sie zuschaut, hoffentlich, und ich bitte um ihre Anschrift. Danke.
01:04:34 So, was will ich jetzt machen? Die Frage-Runde, ja? Dann beenden wir die erste Frage-Runde. Und der Fabian nimmt das iPad. Vielen Dank. Ein Wasser-Marsch-Kamera rein von Regina Schlumpf. Ich danke dir.
01:05:04 Was kommt jetzt? Ich hab die erste Fragerunde, dann hab die Eva gegrüßt. Das dritte Märchen ist die Goldkinder. Auf dem iPad. Ah, sag ich auch von dir, wie schön. Du kannst es immer gut, gut lesen. Ich bin immer ganz glücklich, wenn es auf dem iPad ist.
01:05:37 Ich habe heute nachher auch noch was gedruckt von A nach B, da bin ich auch sehr froh drum.
Das Märchen "Die Goldkinder"
01:05:4301:05:43 Die Goldkinder, ein Märchen der Brüder Grimm. Es war ein armer Mann und eine arme Frau. Sie hatten nichts als eine kleine Hütte und näherten sich vom Fischfang und das ging bei ihnen von Hand zu Mund. Es geschah aber, als der Mann eines Tages beim Wasser saß und sein Netz auswarf, dass er einen Fisch herauszog, der ganz golden war und also den Fisch voll veruntert betrachtete.
01:06:11 hob diese Anseln reden und sprach. Hör, Fischer, gehst du mich wieder hinab ins Wasser, so mache ich deine kleine Hütte zu einem prächtigen Schloss.
01:06:21 Da antwortete der Fischer, was hilft dein Schloss, wenn ich nichts zu essen habe, sprach der Goldfisch weiter. Auch dafür soll gesorgt sein, es wird ein Schrank im Schloss sein, wenn du den aufschließt, so stehen Schüsseln darin, mit den schönsten Speisen, so viel du dir wünschst. Wenn das so ist, sprach der Mann, so kann ich dir wohl den Gefallen tun. Ja, sagte der Fisch, es ist aber die Bedingung dabei, dass du keinem Menschen auf der Welt
01:06:50 wie es auch immer sein mag, entdeckst, woher dein Glück gekommen ist. Sprichst du ein einziges Wort, so ist alles vorbei. Nun warf der Mann den wunderbaren Fisch wieder ins Wasser und ging heim. Wo aber sonst seine Hüte gestanden hatte, da stand jetzt ein großes Schloss. Da machte er ein paar Augen, trat hinein und sah seine Frau mit schönen Kleidern geputzt in einer prächtigen Stube sitzen. Sie war ganz vergnügt und sprach.
01:07:19 Mann, wie ist das auf einmal gekommen. Ja, das gefällt mir wohl.
01:07:25 Ja, sagte der Mann, es gefällt mir auch, aber es hungert mich auch gewaltig. Gib mir erst was zu essen, sprach die Frau. Ich habe nichts und weiß in dem neuen Haus nichts zu finden. Das hat keine Not, sagte der Mann. Dort sehe ich einen großen Schrank, den schließ einmal auf. Wie sie den Schrank aufschloss, stand da Kuchen, Fleisch, Obst, Wein und lachte einen ordentlich an. Da rief die Frau voll Freude.
01:07:53 Herz, was begehrst du nur? Und sie setzten sich nieder, asen und tranken, sauen. Und wie sie satt waren, fragte die Frau. Aber Mann, wo kommt all dieser Reichtum her? Ach, sagte er, frage mich nicht darum. Ich darf's dir nicht sagen. Wenn ich jemand entdecke, so ist unser Glück wieder dahin. Gut, sprach sie. Wenn ich nicht wissen soll, so begehe ich auch nicht zu wissen. Das war aber ernst nicht.
01:08:22 Es ließ ja keine Ruhe, Tag und Nacht.
01:08:26 Und sie quälten, stachelten den Mann so lang, bis er in der Ungeduld heraussagte, es käme alles von einem wunderbaren, goldenen Fisch, den er gefangen und dafür wieder in Freiheit gelassen hätte. Und wie es heraus war, da verschwand alsbald das schöne Schloss mit dem Schrank und sie saßen wieder in der alten Fischerhütte. Der Mann musste von vorn anfangen, seinem Gewerbe nachgehen und fischen.
01:08:54 Das Glück wollte es aber, dass er den goldenen Fisch noch einmal herauszog. Hör, sprach der Fisch, wenn du mich wieder ins Wasser wirfst, so will ich dir auch noch einmal das Schloss mit dem Schrank voll dem Sotteln und Gebratenem zurückgeben. Nur halt dich fest und verrate bei Leibe nicht, von wem du das hast, sonst geht's wieder verloren.
01:09:18 Ich will mich schon hüten, sagte der Mann und warf den Fisch in sein Wasser hinab. Daheim war nun alles wieder so voller Herrlichkeit und die Frau war in einer Freude über das Glück, aber die Neugierde ließ jedoch keine Ruhe, dass sie nach ein paar Tagen wieder zu fragen anhob, wie es zugegangen wäre und wie es angefangen habe. Der Mann schwieg eine Zeit lang still dazu, endlich aber machte sie ihn so ärgerlich.
01:09:46 dass er herausplatzte und das Geheimnis verriet. In dem Augenblick verschwand das Schloss und sie saßen wieder in der alten Hütte. Nun hast du es, sagte der Mann, jetzt können wir wieder am Hungertoch nagen. Ach, sprach die Frau, ich will den Reichtum lieber nicht, wenn ich nicht weiß, von wem er kommt, sonst habe ich doch keine Ruhe.
01:10:08 Der Mann ging wieder fischen und über eine Zeit, so war es nicht anders, er holte den Goldfisch zum dritten Mal heraus. Hör, sprach der Fisch, ich sehe wohl, ich soll immer wieder in deine Hände fallen, nimm mich mit nach Haus und zerschneid mich in sechs Stücke. Zwei davon gibt deiner Frau zu essen, zwei deinem Pferd und zwei leg in die Erde. So wirst du Segen davon haben.
01:10:36 Ich finde er war schrecklich. Der Mann nahm den Fisch mit nach Hause und tat, wie er ihm gesagt hatte. Es geschah aber, dass aus den zwei Stücken, die in der Erde gelegt waren, zwei goldene Lilien aufwuchsen und dass das Pferd zwei goldene Füllen bekam und es für das Frau zwei Kinder gebar, die ganz golden waren. Die Kinder wuchsen heran, wurden groß und schön und die Lilien und Pferde wuchsen mit ihnen.
01:11:05 Da sprachen sie, Vater, wir wollen uns auf unsere goldenen Rosse setzen und in die Welt hinausziehen. Er aber antwortete betrübt, wie soll ich es nur aushalten, wenn ihr fortzieht und ich nicht weiß, wie es euch geht. Das sagten sie, die zwei goldenen Lilchen bleiben hier, daran könnt ihr sehen, wie es uns geht. Sind sie frisch, sind wir gesund, sind sie welk, so sind wir krank.
01:11:34 fallen sie um, so sind wir tot. Sie ritten fort und kamen in ein Wirtshaus, darin waren viele Leute. Als sie die zwei Goldkinder erblickten, fingen sie an zu lachen und zu spotten. Wie der eine das Gespött hörte, so schämte er sich, wollte nicht in die Welt, kehrte um und kam wieder heim zu seinem Vater. Der andere aber ritt fort und gelang zu einem großen Wald.
01:12:01 Und als er hineinreiten wollte, sprachen die Leute, es geht nicht, dass ihr durchreitet, der Wald ist voll Räuber, die werden übel mit euch umgehen, und gar wenn sie sehen, dass ihr golden seid, und euer Pferd auch, so werden sie euch totschlagen. Er aber ließ sich nicht schrecken und sprach, ich muss und soll hindurch. Dann nahm er Bärenfelle und überzog sich in sein Bett damit, dass nichts mehr von Golde zu sehen war.
01:12:30 und drehte getrost in den wald hinein als er ein wenig fortgeritten war so hörte es in den gebüschen rauschen und vernahm stimmen die miteinander sprachen an der einen seite rief's da ist einer von deiner andauer lass ihn laufen das ist ein bärenhäuter und arm und kahl wie eine kirchenmaus was sollen wir mit ihm anfangen so riet das goldkind glücklich durch den wald und geschah ihm kein leid
01:12:59 eines tages kam er in ein dorf darin sah er ein mädchen das war so schön daß er nicht glaubte es könnte ein schöneres auf der welt sein und weil er eine so große liebe zu ihm empfand so ging er zu ihm und sagte ich habe dich von ganzem herzen lieb willst du meine frau werden er gefiel aber auch dem mädchen so sehr daß es einlegte und sprach ja ich will deine frau werden und dir treu sein mein leben lang
Der Bärenbräutigam und sein Rätsel
01:13:2801:13:28 Dann hielten sie Hochzeit zusammen, und als sie eben in der großen Freude waren, kam der Vater der Braut heim, und als er sah, dass seine Tochter Hochzeit machte, verwundete er sich und sprach, Wo ist der Bräutigam? Sie zeigten ihm das Goldkind, das hatte aber noch seine Bärenfälle um. Da sprach der Vater zornig, Niemand mehr soll ein Bären heute meine Tochter haben, und wollte ihn ermorden. Da bat ihn die Braut.
01:13:57 was sie konnte und sprach, er ist einmal mein Mann, und ich habe ihn von Herzen lieb, bis er sich endlich besänftigen ließ. Doch aber kam es ihm nicht aus dem Gedanken, dass er am anderen Morgen früh aufstand und seiner Tochter Mann sehen wollte, ob er ein gemeiner und verlobter Bettler wäre. Wie er aber hinblickte, sah er einen herrlichen, goldenen Mann im Bett, und die abgeworfenen Bärenfälle lagen auf der Erde.
Die Verwandlung durch eine Hexe
01:14:2501:14:25 Da ging er zurück und dachte, wie gut ist, dass ich meinen Zorn bändigte. Ich hätte eine große Messe tat gegangen. Dem Goldkind aber träumte, er zöge hinaus auf die Jagd nach einem prächtigen Hirsch, und als er am Morgen erwachte, sprach er zu seiner Braut. Ich fiel hinaus auf die Jagd. Er war Angst, und sie bat ihn, da zu bleiben, und sagte, gleich kann dir ein großes Unglück begegnen. Aber er antwortete,
01:14:53 soll und muss fort stand er auf und zog hinaus in den wald und gar nicht lange so hielt auch ein stolzer hissch vor ihm ganz und gar nach seinem traume er legte an und wollte ihn schießen aber der hissch sprang fort da jagte er ihm nach über graben und durch gebüsche und ward
01:15:15 und ward nicht müde den ganzen tag am abend aber verschwand der hirsch vor seinen augen und als das goldkind sich umsah stand er vor einem kleinen haus darin saß eine hexe er klopfte an und ein mütterchen kam heraus und fragte was wollt ihr so spät noch mitten in dem großen wald er sprach habt ihr keinen hirsch gesehen ja sagte sie den hirsch kenn ich wohl
01:15:42 Und ein Hündlein, das mit ihr aus dem Haus gekommen war, bellte dabei den Mann heftig an.
01:15:48 »Willst du schweigen, du böse Kröte?« sprach er, »sonst schieße ich dich tot.« Da rief die Hexe zornig, »was? Mein Hühnchen willst du töten?« Und verwandelte ihn alsbald, dass er da lag wie ein Stein, und seine Braut erwartete ihn umsonst und dachte, es ist gewiss eingetroffen, was mir so Angst machte und so schwer auf dem Herzen lag. Daheim aber stand der andere Bruder.
Die Rettung durch den Bruder
01:16:1701:16:17 Bei den Goldlinien hat sich plötzlich eine davon umfühlt. Ach Gott, sprach er, meinem Bruder ist ein großes Unglück zugestoßen. Ich muss fort, ob ich ihn vielleicht errette. Da sagt der Vater, bleib hier, wenn ich auch dich verliere, was soll ich anfangen? Er aber antwortete, ich soll und muss fort. Da setzte er sich auf sein goldenes Pferd und ritt fort und kam in den großen Wald, wo sein Bruder lag und Stein war.
01:16:46 Die alte Hexe kam aus ihrem Haus, rief ihn an und wollte ihn auch berücken. Aber er ernährte sich nicht, sondern sprach, »Ich schieße dich nieder, wenn du meinen Bruder nicht wieder lebendig machst.«
01:16:59 sie rührte so ungern sie es auch tat den stein mit dem finger an und erst bald erhielt sie sein menschliches leben zurück die beiden goldkinder aber freuten sich als sie sich wieder sahen küßten und herzten sich und reden zusammen fort aus dem wald der eine zu seiner braut der andere heim zu seinem vater da sprach der vater ich wußte wohl daß du deinen bruder erlöst hattest denn die goldne lilie ist auf einmal wieder aufgestanden
01:17:27 und hat fortgeblüht. Nun leben sie vergnügt, und es ging ihnen wohl bis an ihr Ende. Hab ich gar nicht gekannt, ihr? Nicht? So.
01:17:40 Und was kommt jetzt? Ein paar Rates kamen hier noch rein. Eine was? Rates. Gookimax hat uns mit acht Zuschauern geradet. Willkommen und eine schöne Zeit bei uns. Und wir lesen noch ein Märchen mehr vor. Genau. Und der Realkoch hat uns mit 54 Zuschauern auch noch geradet. Also zwei Märchen dann, gell? Was kommt jetzt? Die Goldkinder haben wir. Ein Märchenwunsch kam auch noch rein.
Der flüchtige Pfannekuchen
01:18:1001:18:11 Blauau gewünscht sich Rotkäppchen. Rotkäppchen. Hab's aufgeschrieben. Stupsel hat noch zehn süße Früchtchen verschenkt. Werden sich freuen und wir danken dir.
01:18:36 Und Blattlein ist acht Monate ein süßes Früchtchen. Vielen, vielen Dank und einen schönen Abend für dich.
01:18:48 Ist er fertig? Das war's soweit, ja? Bitte? Ja. Dann kommt jetzt, glaube ich, die zweite Fragerunde. Die Märchen danach, oder wie? Jetzt kommt noch das vierte Märchen. Ach so, ja. Ah ja, der dicke vierte Pfannekuchen. Hast du den verwehren, oder? Ja. Ach, wie schön. Wenn ich dich nicht hätte.
01:19:17 Das ist sehr beliebt, das Märchen. Danke dir.
01:19:25 Vom dicken, fetten Pfannekuchen. Es waren einmal drei alte Weiber, welche gern einen Pfannekuchen essen wollten. Da gab die erste ein Ei dazu, die zweite Milch und die dritte Fett und Mehl. Als der dicke, fette Pfannekuchen fertig war, richtete er sich in der Pfanne in die Höhe und lief den drei alten Weibern weg und lief immer zu und lief kantabber, kantabber in den Wald hinein. Da begegnete ihm ein Häschen und rief, dicker, fetter Pfannekuchen.
01:19:55 »Bleib stehen, ich will dich fressen!« Der Pfannekuchen aber antwortete, »Ich bin drei oberen Weibern entlaufen und soll dir, Häschen Langohr, nicht entlaufen!« Und lief Kantabakantabar in den Wald hinein. Da kam ein Wolf herangelaufen und rief, »Der Körfetter, Pfannekuchen, bleib stehen, ich will dich fressen!«
01:20:17 Der Pfannekuchen aber antwortete, »Ich bin drei Ohlenweibern entlaufen. Häschen Langohr, und soll dir, Wolf Graupilz, nicht entlaufen?« Und lief kein Topperkentopper in den Wald hinein. Da kam eine Ziege, er zugehüpft, und rief, »Digger, fetter Pfannekuchen, bleib stehen, ich will dich fressen.« Der Pfannekuchen aber antwortete, »Ich bin drei Ohlenweibern entlaufen. Häschen Langohr, Wolf Graupilz.«
01:20:46 und soll dir Zicke Langbart nicht entlaufen?« und lief kantabergantaberg in den Wald hinein. »Da kam ein Pferd herbeigesprungen und rief, »Digger auf Wetter, Pfannekuchen, bleib stehen, will dich fressen.« Der Pfannekuchen aber antwortete, »Ich bin drei olden Weibern entlaufen,« hieß sie in Langohr, »Wolf Graupilz, Zicke Langbart, und soll dir Pferd, Blattfuß, nicht entlaufen?« und lief,
01:21:13 Kantabakantabar in den Wald hinein. Da kam eine Sau, der Herr gerannt, und riech, Ramm, Ramm, dicker fetter Panekuchen, Ramm, bleibst du ihn, ich will dich fressen, Ramm, Ramm. Der Panekuchen aber antwortete, ich bin drei Ohlenweiber entlaufen, Häschen Langohr, Wolf Graupilz, Zickel Langbart, Pferd Blattfuß, und soll dir, Sau Ringelschwanz, nicht entlaufen? Und lief Kantabakantabar in den Wald hinein.
Das Ende des Pfannekuchens
01:21:4201:21:42 Da kamen drei Kinder daher. Die hatten keinen Vater und keine Mutter mehr und sprachen, Lieber Pfannenkuchen, bleib stehen, wir haben noch nichts gegessen den ganzen Tag. Da sprang der dicke, fette Pfannenkuchen den Kindern in den Korb und ließ sich von ihnen aufessen. Ich mag das auch sehr gerne, das Märchen. So, und was kommt jetzt?
01:22:15 Es kommt die zweite Frage. Frage Hunde, gell? Ja? Ja. Dann brauche ich Lux sein. Mein iPad wieder. Bleib du mal lieb, du.
01:22:54 Vederleicht, guten Abend liebe Marmeladenoma, Familie und Märcheninsel. Ich freue mich jeden Samstag auf die tollen Märchen und dass ich dabei sein darf. Schön, dass es euch gibt. Im Anhang zeige ich dir meine Hühner, habe 18 Stück und alle sind handzahm und sehr kuschelbedürftig. Bild 1 ist Angela, ein Blumenhuhn und Bild 2 ist die liebe Piuma, ein Paduanerhuhn.
01:23:23 Liebe Grüße, Federleicht. Schmusehuhn. Bild 1. Und Bild 2. Ja, ihr habt es gut miteinander. Vielen, vielen Dank.
01:23:53 Schönen Abend noch für dich und deine Hühner. Blauauge, schöne Bilder aus der Schweiz. Bild 1. Oh, was Schnee, was Schnee.
01:24:18 Bild 2. Wir danken dir. Sascha, ich war auch wieder im Kino. Die nächsten zwei Samstagige habe ich wieder Musikalprobe. Hättest du sowas als Kind gern gemacht? Ach, wir haben daheim sehr viel gesungen.
01:24:48 Und Musik gemacht. Solange meine Mutter lebte, hatten wir eine schöne, schöne Kindheit. Aber das finde ich gut, dass du Musikverprobe hast. Anja, ein Lacher Smiley, Tätige für den Pfannkuchen, das Mussel in der Grundschule. Na, wo bist du hin? Gegrutscht. Mein Kleiner hat es aufgeführt. Und ein Smiley.
01:25:25 So etwas finde ich gut in der Schule. Vielen, vielen Dank.
01:25:36 Amina Kreati, guten Abend, Mama, dein Oma. Es ist schon eine Weile her, seit ich deinen Stream das letzte Mal besucht habe. Freut mich sehr, dass du und Enkel Janik wohl auch seid. Liebe Grüße, Amina und Fabian ist auch da. Weiterhin einen schönen Abend für dich.
01:26:11 Danke wieder für den schönen gemütlichen Stream. Wenn ihr jedes Jahr gelesen.
01:26:17 Ich arbeite wieder an einem gehegelten Plüschtier. Dieses Mal wird eine Figur mit Wolkenkopf. Sie wird ein Geschenk für einen Streamer, den ich seit über 10 Jahren schaue und schätze. Er hat die Wolke im Namen und deswegen bekommt er eine. Das Männlein wird tatsächlich viel größer als ich angenommen hatte. Ein lachendes Smiley. Hier seht ihr schon mal den Kopf. Da kommen gleich noch...
01:26:45 Knüpfe als Augen dann. Viel Spaß noch an alle. Vielen, vielen Dank. Handarbeiten macht freudig.
01:27:07 Anja und ein lachender Smiley. Ich habe damals ein Märchen mit dem Trichter aufhören müssen. Kennst du das Märchen? Nee, kenne ich nicht, ihr? Nee. Es wurde ein bisschen in das Hirn der Kinder geschüttet durch den Trichter. Nee, nie gehört. Auch habe ich einmal das Schlafenland vorgeführt.
01:27:37 Die liebe Adam, da wird er sich sehr... Ah, das sagt die... Das bringt mich immer ganz draus. Die Lucy spricht mit der Anja. Der liebe Adam würde sich sehr freuen, aber das musst du ihm auch persönlich übergeben. Ich habe nichts, Janik. Ja.
01:28:05 Sugarfree Streaming hat fünf süße Früchtchen noch verschenkt. Wir werden sich freuen und wir danken dir. Und ein was am Marsch kam auch noch ein von Eventual Paradox. Vielen, vielen Dank.
01:28:29 Kolai schreibt Halle Marmela, ich brauche einen Rat von dir. Jemand ist komisch zu mir und ich weiß nicht wieso. Jemand ist komisch zu dir. Du weißt nicht wieso. Was soll ich dir deinen Rat geben? Ich würde ihn ganz freundlich fragen. Du lass uns doch reden. Und wenn das nichts nützt, dann geh. Dann bringt es nichts. Oder was meint ihr, Jungs? Was würdet ihr da sagen?
01:28:59 Bier als gleiche. Ja, ja. Ich würde es ganz freundlich versuchen und wenn das nichts bringt, dann hat es ja auch keinen Sinn. Dann sage einfach, also dann, ade.
01:29:20 Imke, 7948, liebe Marmeladenoma, vor kurzem habe ich eine Autogrammkarte von dir wiedergefunden. Sie war in einem Brief, den du mir vor fast zehn Jahren beantwortet hast, in den Anfangszeiten deiner Berühmtheit, unserer Berühmtheit, ein lachendes Smiley. Ich finde es so schön, dass ihr immer noch dabei seid. Noch eine Frage an Janik.
01:29:48 Falls er auch mal Kinder hat, will er Ihnen dann auch Geschichten vorlesen. Vielen liebgrüß an alle. Janik, du wirst gefragt. Dann werden natürlich Geschichten vorgelesen, ja. Gut. Chris Block, am besten hier keine private Kommunikation, gerne im Kanal. Ja, das wäre immer besser, gell? Kanalunterhaltung.
01:30:19 Ich habe nichts, Janik. Ja. Aurelia fragt, ist das Findus im Hintergrund? Findus. Wo ist der Findus? Der versteckt sich. Im Regal. Im Regal. Ah, Fabian hat ihn erkannt, ja. Das ist Findus. Christbrook am besten hier, das haben wir schon gesagt.
01:30:52 Euer Can schickt wieder ein Kätzchen. Katzen sind einfach was Herrliches. Wir danken dir. Habe nichts.
01:31:13 Colt Sievers schreibt Hallo und guten Morgen oder Abend. Hatte Nachtschicht. Ja, der wird bestimmt müde jetzt, gell. Oder schau es noch ein bisschen zu. Sag doch mal, jetzt geht es schon wieder los, da.
01:31:43 Amina, Amina Gerhati, sag mal Kinder, was ich stelle, ist immer, ist dein Buch mein Leben, ist kein Märchen, deine Autobiografie, deine Gifte, mein Gott. Ja, das ist die Lebensgeschichte von der Oma mit eingebauten Lebensweisheiten.
01:32:06 Ich hoffe mal, meine Stimme kommt wieder. Das wäre eine dumme Sache geworden. An Fani schreibt Honig Marsch. Ja, ich hab da Honig drin, sogar in meinem Wasser. Bei mir geht nichts. Ähm.
01:32:32 Und Fani schreibt, Oma hat mal Honig im Wasser drinnen. Ja, obwohl ich Honig nicht so gern mag, gell. Aber an sich ist Honig halt schon eine feine Sache, aber man hat halt so seine Abneigung, aber ich werde mir das abgewöhnen. Vielleicht wird es dann besser.
01:32:54 Ah, da gibt es ein paar Enttäuschungen. Ich war heute in einem total tollen Musical. Es hieß Judith und das Wunder der Schöpfung. Es war echt wunderschön mit mitreißender Musik und so rührend, dass mir die Tränen gekommen sind.
01:33:23 Die Karten habe ich über die Reha-Einrichtung bekommen, in der ich derzeit bin. Alles aber schön für dich. Freut mich sehr.
01:33:39 Sascha, ich schaue nebenbei wieder einen Film, er heißt Die letzten Glühwürmchen. Näheres dazu sage ich nicht. Denn es ist ein sehr trauriges Kriegstrama. Freigegeben ab sechs Jahren. Ja, das ist gut, dass du es nicht bringst, Sascha. Du weißt, auf was es ankommt. Und halt dich daran.
01:34:11 Von A nach B schreibt, ich empfehle ein Glas Honig runter zu kluckern. Ein ganzes Glas Honig, da wird man schlecht. Eine Gewaltkur. Ich habe immer noch nichts.
01:34:34 Es kamen noch ein paar Märchenwünsche rein. Krababbel wünscht sich der Teufel mit den drei goldenen Haaren.
01:35:16 Hab's aufgeschrieben. Und Drusselkind hätte gerne Schneeweißchen und Rosenrot. Hab's uns verstanden, Erik? Drusselkind hätte gerne Schneeweißchen und Rosenrot. Schneeweißchen und Rosenrot.
01:35:53 Hab's aufgeschrieben. Anja, ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich... ich
01:36:22 Der Film wäre traurig. Ist aber keine Empfehlung für Marmeladen, nur mal. Das Ende ist schon sehr traurig und könnte viel hier auslösen. Ja, das bringt mir Liebe zu Sachen gar nicht. Hier sollt ihr euch erholen und einen schönen Abend haben.
01:36:43 Imki, ich würde eigentlich auch gerne mal wieder einen Brief schreiben, befürchte aber, dass du mittlerweile von Post überflutet wirst und womöglich gar nicht mehr nachkommst mit lesenden Scheiben. Ne, irgendwie, im Moment kommt sogar sehr wenig Post. Aber ich weiß eigentlich nicht warum.
01:37:09 Wahrscheinlich denken viele so wie du jetzt, gell. Ich freue mich sehr, sehr über Christ. Wir müssen halt ein bisschen Geduld haben, wenn es mal länger dauert.
01:37:35 Und Herr Chris Block bringt gleich die Anschrift Marmeland Oma, Postfach 100128 76275 Ettlingen. Bitte Rückvorte beilegen. Vielen Dank. Alles da. Chris Block. Ein sehr treuer Fan. Danke dir.
01:38:06 Habe nichts, ja nicht. Ja. Ähm, wenn du möchtest, können wir auch noch die Zusatzmärchen vorlesen. Ja, ich hab da noch was von A nach... Dann machen wir jetzt Schluss oder was? Mhm. Gut, dann beenden wir die Fragerunde. Ich hab hier auch noch was von... Ja, sowas von A nach B.
01:38:36 Hat er mir gedruckt, da bin ich immer sehr froh, wenn ich gut lesen. Ich danke Ihnen von hier aus nochmal. Sehr herzlich.
01:38:59 Einmal erzählte ich euch, wie wir zu Beginn des Zweiten Weltkrieges bei einer schwedischen Pastorenfamilie untergekommen waren, da die Region entlang des Rheins, ich komme ja aus Karlsruhe, nicht sicher vor Angriffen war.
Eine Flucht in den Zweiten Weltkrieg
01:39:1601:39:16 hatten die damaligen machthaber angeordnet dass kleine kinder mit ihren müttern in ungefährliche gegenden gebracht werden sollten in schwäbisch gmünd jedoch sollten wir nicht lange bleiben unsere reise ging weiter nach niederbayern dort kamen wir in ein dorf mit großen bauernhöfen auch wir kamen zu einem bauernhof leider wurden wir auch dort vom bauer seiner frau und seiner ältesten tochter
01:39:44 nicht freundlich empfangen. Es wurde uns sogleich mitgeteilt, dass wir ihnen lästig wären. Für die Seele von uns Kindern, die wir ja auf der Flucht waren, hatten sie keinerlei Mitgefühl, im Gegensatz zu der älteren Tochter. Jedoch, die genauso feindselig war wie ihre Eltern, verstand die jüngere Tochter, was in uns vorging.
01:40:12 Maria, wie es hieß, steckte uns immer wieder heimlich Obst zu, wenn sie mit uns in der Küche aß. Der Rest der Familie wollte mit uns Flüchtlingen nichts zu tun haben, und so nahmen sie ihr Essen im Wohnzimmer ein. Mittlerweile war unsere ältere, liebevolle Schwester Rösle bei uns, denn unsere Stiefmutter hatte sich geweigert, weiter mit uns zu flüchten.
01:40:43 Sie wollte zurück nach Karlsruhe, auch wenn es dort unsicher war. So bekamen wir
Die Hexe am Fenster
01:40:5301:40:53 Kleinen, das Hermel und ich, sowie Rösel in dem großen Bauhaus mit vielen Räumen, ganz oben unter dem Dach eine kleine Kammer. Dort stand ein großer Schrank, Betten mit Federbettdecken und Kissen und ein kleiner Tisch am Fenster mit zwei Hockern. Über dem Tisch war ein kleines Fenster. Es gab auch einen Waschtisch mit Krug und eine Schüssel. Das Wasser war kalt.
01:41:20 Unter jedem Bett befand sich ein Nachttopf, denn das Plumpslur war unten im Hof. Es war zwar sehr eng in der Dachkammer, aber wir waren beisammen und das war ein Glück für uns. Auch wenn wir Heimweh hatten.
01:41:37 Ich vermisste meine anderen Geschwister, die zu Hause in Karlsruhe waren, und vor allem meinen über alles geliebten Vater. Rössl schlief in einem der Betten, Hermann Lemmier in einem anderen Bett. Einmal wachte ich mitten in der Nacht auf, weil ich vom Fenster her eine zichelnde Stimme gehört hatte. Komm doch, komm ans Fenster.
Die Aufklärung der Hexe
01:42:0101:42:01 Mir war klar, dass sich nur eine böse Hexe handeln müsste. Wer sonst könnte in der tiefen Nacht so hoch oben am Fenster sein?
01:42:15 nur eine Hexe mit ihrem fliegenden Besen. Ich weckte flüstern meinen kleinen Bruder und sagte ihm, dass eine Hexe vor dem Fenster sei. Sich der Gefahr bewusst, welcher mein Brüderchen und ich ausgesetzt waren, zog ich ihn zu mir unter die schwere Bedecke. Wir hofften, dass die Hexe uns hier nicht finden würde. Hin und wieder mussten wir zum Luftschöpfen hervorkommen.
01:42:41 Als wir einmal wieder unter der schweren Decke auftauchten, wo es heiß und tigig war, hörten wir das vertraute Schnarchen unserer älteren Schwester im anderen Bett. In unserer großen Not riefen wir laut ihren Namen. Sie erwacht aus tiefem Schlaf und kam zu uns ans Bett. Wir erzählten aufgeregt von der bösen Hexe, die am geöffneten Fenster nach uns verlangt hatte.
01:43:09 Rösle musste lächeln. Sie erklärte uns, dass Hexen nur im Märchen vorkommen. Aber Hermelle und ich wussten, dass sie uns Kindern zuliebe nicht die Wahrheit erzählten. Schließlich war es allgemein bekannt, dass Hexen nicht nur existieren, sondern auch nach dem Leben von kleinen Kindern trachten. Eines der eindrücklichsten Beweise ist die Geschichte von Hänsel und Gretel.
01:43:36 Immerhin konnte uns Rösle nach gutem Zureden überzeugen, gemeinsam mit ihr ans Fenster zu gehen, um nachzusehen. Schaudernd folgen wir ihr, und tatsächlich vor dem Fenster war nichts, nur der Mond schien und warf sein kaltes Licht auf den Hof. Herr Mängel und mir war klar, dass die Hexe davon geflogen war. Rösle aber tröstete uns noch am Bett sitzend.
01:44:04 Dann legte sie sich wieder schlafen. Aber wir Kleinen blieben die ganze Nacht wach, belauschten, ob die böse Hexe in ihrer Heimtücke doch wieder kommen würde. Und sie kam wieder, aber erst in der nächsten Nacht. Sie zischelte wieder vor dem geöffneten Fenster. Herr Männle und ich saßen im Schockstarre in unserem Bett. Häusle aber stand energisch auf und trat ans Fenster. Resolut schlug sie das Fenster zu.
01:44:33 Es ertönte ein Schrei und die Gestalt stürzte hinab. Vermutlich fiel sie einigermaßen weich, denn im Anschluss hörten wir Schritte, die sich vom Ort der Tat entfernten. Am nächsten Tag gingen wir Kleinen in den Hof, um zu sehen, ob vielleicht irgendwo der Besen der Hexe herumläge. Dieses magische Fluggerät wollten wir uns unbedingt einmal aus der Nähe ansehen.
01:44:59 Wir fanden aber nur eine riesige Leiter, die an die Hauswand angelehnt war. Sie führte direkt unter das Fenster unserer Dachkammer.
01:45:09 Schließlich stellte sich heraus, dass Rössel an den Abenden ohne unser Wissen im Dorf bei Freunden war. Einer der jugendlichen Dorfbewohner war ihr gefolgt und hatte beschlossen zu Fenstern, was in Bayern damals nicht selten war. Junge Burschen taten das, wenn sie verliebt waren. Mit der Reaktion unserer Schwester, der ein ehrbares Mädchen war, hatte er nicht gerechnet.
01:45:38 Der junge Bursche kam nie wieder, aber auch Röse ging abends nicht mehr fort. Das war uns Kindern nur recht, denn wer konnte schon wissen, ob es nicht doch eine Hexe gab, die es auf uns abgesehen hat. So, das war jetzt das noch. Und dann...
01:46:04 jetzt kommt es kommt eine geschichte für die reiters ja hast du was so hänsel und krägeln nehmen wir hatten wir schon länger nicht mehr oder hat mir schon länger nicht mehr hänsel und krägeln
01:46:29 Was haben wir schon nicht mehr gehört? Hänsel und Greta. Gut, das wird ja auch gewünscht und dann kann ich das schon streichen. Ja? Ja. Wo habe ich dich? Hänsel und Greta.
01:47:00 Hast du's für mich, Fabian? Du hast es schon rausgesucht in dem Buch? Du weißt alles. Der Fabian weiß alles. In dem Hut, wenn ich... In dem auch den Tisch? Hast auch noch ein junges Gehirn.
Hänsel und Gretel im Wald
01:47:3201:47:32 damals ja. Hänsel und Gretel. In einem großen Wald wohnte ein armer Holzhacker mit seiner Frau und seinen zwei Kindern. Das Bügchen hieß Hänsel, das Mädchen Gretel. Er hatte wenig zu beißen und zu brechen und einmal als große Teuerung ins Land kam, konnte er auch das tägliche Brot nicht mehr schaffen. Wie er sich nun abends im Bett Gedanken machte und sich versorgen herumwälzte,
01:48:01 seufzte er und sprach zu seiner Frau. Was soll aus uns werden? Wie können wir unsere Kinder ernähren, da wir für uns selbst nichts mehr haben? Weißt du was, Mann, sagte die Frau, wir wollen morgen in aller Frühe die Kinder hinaus in den Wald führen, wo er am dicksten ist. Da machen wir ihnen ein Feuer an und geben jedem noch ein Stückchen Brot, dann gehen wir an unsere Arbeit und lassen sie allein.
01:48:29 Sie finden den Weg nicht wieder nach Haus, und wir sind sie los. »Nein, Frau«, sagte der Mann, »das tue ich nicht. Wie sollte ich übers Herz bringen, meine Kinder im Walde allein zu lassen? Die wilden Tiere würden bald kommen und sie zerreißen.« »O du Narr«, sagte sie, »dann müssen wir alle vier Hunger sterben. Du kannst nur die Bretter für die Särge hobeln.« Und ließ ihm keine Ruhe, bis er einwilligte.
01:49:00 »Aber die armen Kinder dauern nicht doch«, sagte der Mann. Die zwei Kinder hatten vor Hunger auch nicht schlafen können und hatten gehört, was die Stiefmutter zum Vater gesagt hatte. Grefel war in die bittere Tränen und sprach zu Hänsel. »Nun ist es um uns geschehen.« »Still, Grefel«, sprach der Hänsel, »gräme dich nicht. Ich will uns schon helfen.«
01:49:26 Und als die Algen eingeschlafen waren, stand er auf, zog sein Röcklein an, machte die Untertür auf und schlich sich hinaus. Da schien der Mond ganz helle und die weißen Kieselsteine, die vor dem Hause lagen, glänzten wie lauter Batzen. Insel bügte sich und steckte so viele in seine Rocktäschlein, als nur hinein wollten. Nun ging jeder zurück und sprach zu Gretel.
01:49:54 »Zeige Trost, liebe Schwesterchen, und schlaf nur ruhig ein. Gott wird uns nicht verlassen«, und legte sich wieder in sein Bett. Als der Tag anbrach, noch ehe die Sonne aufgegangen war, kam schon die Frau und weckte die beiden Kinder. »Steht auf, Herr Faulenzer, wir wollen in den Wald gehen und Holz holen.« Dann gab es jedem ein Stückchen Brot und sprach, »Da habt ihr etwas für den Mittag.«
01:50:21 Aber ess nicht vorher auf, weiter kriegt ihr nichts.« Grel nahm das Brot unter die Schürze, weil Hänsel die Steine in der Tasche hatte. Danach machten sie sich alle zusammen auf den Weg nach dem Wald. Als wir in Weilchen gegangen waren, stand Hänsel still und guckte nach dem Haus zurück. Da das wieder und immer wieder. Der Vater sprach. »Hänsel, was guckst du da und bleibst zurück?«
01:50:49 Hab acht und vergiss deine Beine nicht. Ach, Vara, sagte Hänsel, ich sehe nach meinem weißen Kätzchen. Er sitzt oben auf dem Dach und will mir ade, sagt.
01:51:03 Die Frau sprach, »Na, das ist dein Kätzchen nicht, das ist die Morgensonne, die auf den Johnstein scheint.« Hänsel aber hatte nicht nach dem Kätzchen gesehen, sondern immer einen von den blanken Kieselsteinen aus seiner Tasche auf den Weg geworfen. Als sie mitten in den Wald gekommen waren, sprach der Vater, »Nun sammelt Holz, Herr Kinder, ich will ein Feuer machen, damit ihr nicht friert.« Hänsel und Kregel trugen reisig zusammen.
01:51:32 Einen kleinen Berg hoch. Das Reisig wird angezündet und als die Flamme recht hoch brannte, sagt die Frau, nun legt euch ans Feuer, ihr Kinder, und ruht euch aus, wir gehen in den Wald und hauen Holz. Wenn wir fertig sind, kommen wir wieder und holen euch ab.
01:51:50 Hänsel und Grehl saßen am Feuer, und als der Mittag kam, rassierte sein Stücklein Brot. Und weil sie die Schläge der Holzaxt hörten, so glaubten sie, der Vater wäre in der Nähe. Es war aber nicht die Holzaxt, es war ein Ast, den er einem Dürrenbaum gebunden hatte, und den der Wind hin und her schlug. Und als sie so lange gesessen hatten, fielen ihnen die Augen von Müdigkeit zu, und sie schliefen fest ein.
01:52:20 Als sie endlich erwachten, war es schon finstere Nacht. Krehl fing an zu weinen und sprach, »Wir sollen wir nun aus dem Wald herauskommen.«
01:52:31 Hänsel aber tröstete sie, wart nur ein Weilchen, bis der Mond aufgegangen ist. Dann wollen wir den Weg schon finden. Und als der volle Mond aufgestiegen war, so nahm Hänsel sein Schwesterchen an der Hand und ging dem Kieselstein nach, die schimmerten wie neu geschlagene Batzen und zeigten ihnen den Weg. Sie gingen die ganze Nacht hindurch und kamen bei anbrechendem Tag wieder zu Hause des Wald.
01:52:59 zum Haus des Vaters. Sie klopfte an die Tür und als die Frau aufmachte und sah, dass es Hänsel und Greve waren, sprach sie, ihr bösen Kinder, habt ihr so lange im Wald geschlafen? Wir haben geglaubt, ihr wolltet gar nicht mehr wiederkommen. Der Vater aber freute sich, denn es war ihm zu Herzen gegangen, dass er sie so allein zurückgelassen hatte.
01:53:26 Nicht lange danach war wieder Not in allen Ecken, und die Kinder hörten, wie die Mutter nachts im Bett zu dem Vater sprach. Alles ist wieder aufgezehrt. Wir haben noch einen halben Leib rot. Danach hat das Lied ein Ende. Die Kinder müssen fort. Wir wollen sie tief in den Wald hineinführen, damit sie den Weg nicht wieder heraushängen. Es ist uns keine Rettung vor uns. Der Mann fiel schwer aufs Herz.
01:53:55 Und er dachte, es wäre besser, dass du den letzten Bissen mit deinen Kindern teilst. Aber die Frau hörte nicht auf ihn. Schallte ihn und machte ihm Vorwürfe. Wer A sagt, muss auch B sagen. Und weil er das erste Mal nachgegeben hatte, so musste er es auch zum zweiten Mal tun.
01:54:17 Die Kinder waren aber noch wach gewesen und hatten das Gespräch mit angehört. Als die Alten schliefen, stand Hänsel wieder auf, wollte hinaus und Kieselsteine auflesen, wie das vorige Mal. Aber die Frau hatte die Tür verschlossen und Hänsel konnte nicht hinaus. Aber er tröstete seine Schwesterchen und sprach, »Weine nicht, Gretel, und schlaf nur ruhig. Der liebe Gott wird uns schon helfen.«
01:54:46 Am frühen Morgen kam die Frau und holte die Kinder aus dem Bett. Sie erhielten ihr Stückchen Brot, das war aber noch kleiner als das vorige Mal. Auf dem Wege nach dem Wald bröckelte Hänsel in der Tasche, stand oft still und warf ein Bröcklein auf die Erde. »Hänsel, was stehst du da und guckst dich um?« sagte der Vater. »Geh deiner Wege.« »Ich sehe nach meinem Täubchen. Das sitzt auf dem Dache und will mir Ade sagen.«
01:55:15 sagte Hänsel. Na, sagt die Frau, das ist ein Täubchen nicht, das ist die Morgensonne, die auf den Johnstein oben scheint. Hänsel warf nach und nach alle Bröcklein auf den Weg.
Das Brot-Häuschen der Hexe
01:55:3201:55:32 Die Frau führte die Kinder noch tief in den Wald, wo sie ihr Lebtag noch nicht gewesen waren. Da ward wieder ein großes Feuer eingemacht. Und die Mutter sagte, bleibt nur da sitzen, ihr Kinder, und wenn ihr müde seid, könnt ihr ein wenig schlafen. Wir gehen in den Wald und hauen Holz, und abends, wenn wir fertig sind, kommen wir und holen euch ab. Als es Mittag war, teilte Kregel der Brot der Hänsel, der sein Stück auf dem Weg gestreut hatte.
01:56:00 Dann schliefen sie ein und der Abend verging. Aber niemand kam zu den armen Kindern. Sie erwachten erst in der finsteren Nacht. Und Hänsel tröstete sein Schwesterchen und sagte, Wart nur, Gredl, bis der Mond aufgeht. Dann werden wir die Brückchen schon sehen, die ausgestreut habe. Die zeigen uns den Weg nach Haus. Als der Mond kam, machen sie sich auf.
01:56:27 Aber sie fanden kein Bröcklein mehr, denn die viel tausend Vögel, die im Wald und im Felde umherfliegen, die hatten sie weggepickt.
01:56:38 Hensl sagte zu Gretel, wir werden den Weg schon finden, aber sie fanden ihn nicht. Sie gingen die ganze Nacht und noch einen Tag von morgen bis abends, aber sie kamen aus dem Wald nicht heraus und waren so hungrig, dass sie hatte nichts als die Papieren, die auf der Erde standen. Und weil sie so müde waren, dass die Beine sie nicht mehr tragen konnten, so legten sie sich unter einen Baum und schliefen ein.
01:57:07 Nun war es schon der dritte Morgen, dass sie ihres Vaters Haus verlassen hatten. Sie fielen wieder anzugehen, aber sie gereden immer tiefer und tiefer in den Wald. Und wenn nicht bald Hilfe kam, so mussten sie verschmachten. Als es Mittag war, sahen sie ein schönes, schneeweißes Vögelein auf einem Ast sitzen. Das... Das sang so schön.
01:57:37 Sie stehen blieben und ihm zuhörten. Und als es fertig war, schwang er seine Flügel und flog vor ihnen her. Und sie gingen ihm nach, bis sie zu einem Häuschen kamen. Auf diesem Dach, es sich setzte, und als sie ganz nah herangekommen waren, so sahen sie, dass das Häuslein aus Brot gebaut war und mit Kuchen gedeckt.
01:58:04 Aber die Fenster waren von hellem Zucker. Da wollen wir uns dran machen, sprach Heinzel, und eine gesegnete Mahlzeit halten. Ich will ein Stück vom Dach essen. Kregel, du kannst vom Fenster essen. Das schmeckt süß.
01:58:23 hänsel reichte in die höhe und brach sich ein wenig vom dach ab um zu versuchen wie es schmeckte und kregel stillte sich an die scheiben und knusperte daran
01:58:36 Da rief eine Stimme aus der Stube heraus. Knusper, Knusper, Knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen? Die Kinder antworteten. Der Wind, der Wind, das himmlische Kind und aßen weiter. Hänsel, dem das Dach sehr gut schmeckte, riss sich ein großes Stück herunter.
01:59:04 Und Gretel schießt eine ganze runde Fensterscheibe heraus.
01:59:09 setzte sie nieder und tat sich wohl damit da ging auf einmal die tür auf und eine steinalte frau die sich auf eine krücke stützte kam herausgeschlichen hänseln gregel erschraben so gewaltig daß sie fallen ließen was sie in den händen hielten die eilter aber wackelte mit dem kopfe und sprach ei ei ihr lieben kinder wer hat euch hierher gebracht
01:59:38 »Kommt nur herein und bleibt bei mir. Es geschieht euch kein Leid.« Klieferste beide an der Hand und führte sie in ihr Häuschen. Da ward aufs Rössesen aufgetischt Milch und Pfannkuchen mit Zucker, Öpfel und Nüsse. Hernach wurden zwei schöne Bettlein weiß gedickt und Hänsel und Gregel legten sie hinein und meinten sie wären im Himmel.
02:00:07 Die Alte hatte sie nur so freundlich angestellt, sie war aber eine böse Hexe, die den Kindern auflauerte und hat das Brothäuschen bloß gebaut, um sie hereinzulocken. Wenn sie eines in ihrer Gewalt hatte, so tötete sie es, kochte es und aß es auf. Und das war ihr ein Festtag. Die Hexen haben rote Augen.
02:00:43 und können nicht weit sehen, aber sie haben eine feine Witterung, wie die Tiere. Und merkt es, wenn ein Menschhahn kommt. Als Hänsel und Kregel in ihre Nähe kamen, lachte sie boshaft und sprach höhnisch, »Die habe ich, die soll mir nicht mehr entwischen.«
02:01:06 Früh morgens, ehe die Kinder erwacht waren, standen sie schon auf und als sie beide so lieblich ruhen sah mit den vollen roten Bäckchen, so murmelte sie vor sie hin. Das wird ein guter Bissen werden. Da packte sie hinter mit ihrer dürren Hand und trug ihn in einen kleinen Stall und sperrte ihn mit einer Güttertür ein. Er mochte schreien, wie er wollte, es half ihm nichts.
02:01:34 Dann ging sie zu Gretl, schüttelte sie wach und rief, »Steh auf, Faulinserin, trag Wasser und koch deinem Bruder etwas Gutes. Der sitzt draußen im Stall und soll fett werden. Wenn er fett ist, so will ich ihn essen.«
02:01:52 Gretel fing bitterlich an zu weinen, aber es war alles vergeblich. Sie musste tun, was die böse Hexe verlangte. Nun war dem armen Hänsel das beste Essen gekocht, aber Gretel bekam nichts als Krebsschalen. Jeden Morgen schlich die Alte zu dem Stellchen und rief, »Hänsel, streck deine Finger heraus, damit ich fühle, ob du bald fett bist.« Hänsel streckte ihr aber ein Knöchlein heraus.
02:02:21 Und die Alte, die trübe Augen hatte, konnte es nicht sehen und meinte, es wären Hänsels Finger und verwunderte sich, dass er gar nicht fett werden sollte. Als vier Wochen herum waren und Hänsel immer noch mager blieb, darüber kam sie die Ungeduld und sie wollte nicht länger warten. »Hida, rede«, rief sie dem Mädchen zu. »Sei flink und trag Wasser. Hänsel mag fett beim Mager sein.«
02:02:50 morgen will ich ihn essen ach wie jammerte das arme schwesterchen als es das wasser tragen musste und wie flossen ihm die tränen über die backen herunter lieber gott hilf uns doch rief es aus hätten uns doch nur die wilden tiere im walde gefressen so wären wir zusammen gestorben spar nur dein geplä sagte die alte es hilft dir doch alles nichts
02:03:18 Frühmorgens musste Gretel heraus, den Kildern mit Wasser aufhängen und Feuer anzünden. »Erst wollen wir backen«, sagte die Alte. »Ich habe den Backofen schon eingeheizt und den Teig geknetet.« Sie stieß die arme Gretel hinaus zu dem Backofen, was ihm die Feuerflammen schon herausschlugen. »Grech hinein«, sagte die Hexe, »und sie zu, ob recht eingeheizt ist.«
Gretels Rache und die Heimkehr
02:03:4602:03:46 damit wir das Brot hineinschieben können. Und wenn Gretel drin war, wolle sie den Ofen zumachen und Gretel solle darin braten und wolle sie es auch noch aufessen. Aber Gretel merkte, was sie im Sinne hatte und sprach, »Ich weiß nicht, wie ich es machen soll. Wie komme ich denn da hinein?« »Dumme Gans«, sagte die Alte, »die Öffnung ist groß genug, siehst du wohl.«
02:04:14 Ich könnte selbst hinein, karpelte heran und steckte den Kopf in den Backofen. Da gab der Grehl einen Stoß, der sie weit hineinfuhr, machten die eisernen Tür zu und schob den Riegel vor. Oh, da fing es an zu heulen, ganz grauselig, aber Grehl lief fort und die gottlose Hexe musste elendiglich verbrennen.
02:04:42 Gretel aber lief schnurstracks zum Hänsel, öffte sein Schellchen und rief, »Hänsel, wir sind erlöst, die alte Hexe ist tot!« Da sprang Hänsel heraus wie ein Vogel aus dem Käfig, wenn ihm die Türe aufgemacht wird. Wie haben sie sich gefreut, sind sich um den Hals gefallen und herumgesprungen und haben sich geküsst.
02:05:07 Weil sie sich nicht mehr zu fürchten brauchten, so ging es in das Haus der Hexe hinein. Da standen die in allen eckenen Kisten mit Perlen und Edelsteinen. Die sind noch besser als Kieselsteine, sagte Hänsel und steckte ich sie in seine Taschen.
02:05:25 was hinein wollte, und Hänsel sagte, ich will auch etwas mir nach Hause bringen, und füllte sich ihr Schürzchen voll. Aber jetzt wollen wir fort, sagte Hänsel, damit wir aus dem Hexenwald herauskommen. Als sie aber ein paar Stunden gegangen waren, gelangten sie an ein großes Wasser. Wir können nicht hinüber, sprach Hänsel. Ich sehe keinen Steg und keine Brücke.
02:05:54 »Hier fährt auch kein Schiffchen«, sagte Gregel, »aber da schwimmt eine weiße Ente. Wenn ich die bitte, so hilft sie uns hinüber«, da rief sie. »Entchen, Entchen, da steht Gregel und Hänsel, kein Steg und keine Brücke, nimm uns auf deinen weißen Rücken.« Das Entchen kam auch heran und Hänsel setzte sich auf und bat sein Schwesterchen, sich zu ihm zu setzen.
02:06:22 »Nein«, sagte Greil, »es wird dem Entchen zu schwer. Es soll uns nacheinander hinübertragen.« Das tat das gute Tierchen. Und als sie glücklich drüben waren und ein Weilchen fortgingen, da kam ihnen der Wald immer bekannter vor und endlich, endlich erblickten sie von Weitem ihres Vaters Haus. Da fingen sie an zu laufen, stürzten in die Stube hinein und fielen ihren Vater um den Hals.
02:06:51 Der Mann hatte keine Frühstunde mehr gehabt.
02:06:56 seitdem er die beiden Kinder im Walde gelassen hatte. Die Frau aber war gestorben. Kregel schüttelte ihr Schützchen aus, dass die Perlen und Edelsteine in der Stube herumsprangen, und Hänsel warf eine Handvoll nach der anderen aus seiner Tasche dazu. Da hatten alle Sorgen ein Ende, und sie lebten in lauter Freude zusammen. Mein Märchen ist aus. Dort läuft eine Maus.
02:07:22 Wer sie fängt, darf sich eine große, große Pelzkappe daraus machen. So, das war jetzt das Mädchen. Und was kommt jetzt? Fabian? Ach, und die anderen Märchen darf ja... Zwei, glaube ich, gell? Und was ist denn das Rosenmärchen noch?
02:07:46 ich darf es nicht mal schauen von christ kam doch noch mal samar mit deinen jungen augen das war nicht um christ kam ein wasser marsch machen vielen dank und zwei neue süße früchtchen einmal captain kriegsdose
02:08:08 Willkommen und wenn es euch gefällt, bleiben bei uns. Und Mittelfinger hoch ist auch ein neues Süßesfrüchte. Wenn es dir gefällt, bleiben bei uns. Willkommen. Bist du fertig, Anni? Das war's, ja. Also dann kommt jetzt das erste Mädchen für die Reiters. Eine Rose von Gabriel Hohes.
02:08:35 in allen liedern des orientes erklingt das lied der nachtigall zu der rose in den schweigenden sternklaren nächten bringt der geflügelte sänger seiner duftenden blume eine serenade dar nicht weit von smyrna oder den hohen platanen wo der kaufmann seine bladenen kamele treibt
02:09:00 Die stolz ihre langen Hälse erheben und schwerfällig über die Erde strampfen, die heilig ist, sah ich eine blühende Rosenhecke. Wilde Tauben flogen zwischen den Zweigen der hohen Bäume und ihre Flügel schimmerten, wenn ein Sonnenstrahl über sie hingeht, als seien sie von Talmud. In der Rosenhecke war eine Blüte, die unter allen die schönste war, und für diese sang die Nachtigall.
02:09:29 von ihrem Liebesschmerz, aber die Rose schwieg. Nicht ein Tautropfen lag wie eine Träne des Mitleids auf ihren Blättern. Sie neigte sich mit ihrem Zweig über eine große Steine. Hier ruht der Erde größter Sänger, sagte die Rose. Über seinem Grabe will ich duften, aber dieses meine Blätter streuen, wenn der Sturm sie mir abstreift.
02:09:57 Der Ilja Sänger wird zur Erde, aus der ich spreße. Ich, eine Rose vom Grabe Homers, bin zu heilig, um für eine arme Nachtigall zu blühen. Und die Nachtigall sang sich zu Tode. Der Kameldreiber kam mit seinen beladenen Kamelen und seinen schwarzen Sklaven.
02:10:21 sein kleiner sohn fand den toten vogel und beerdigte ihn in der großen in des großen homers grab und die rose bebte im winde der abend kam und dichter zusammen fallte die rose ihre blätter
02:10:37 und träumte sie träumte es war ein schöner sonnenheller tag eine schar fremder männer nahte sie hatten eine pilgerfahrt wo mir das gab unternommen
02:10:55 unter den fremden war ein sänger aus dem norden aus der heimat der nebel und des nordlichts er brach die rose preßte sie fest in einem buche und nahm sie so mit sich in einem anderen erdteil in sein fernes vaterland und die rose wälzte vor kummer und lag in dem engen buche das in seinem heimat öffnete und er sagte hier ist eine rose vom grabe homers
02:11:22 Das träumte die Rose und sie erwachte und zitterte im Winde. Ein Tautropfen fiel von ihren Blättern auf das Sängers Grab. Die Sonne ging auf und die Rose blühte schöner als zuvor. Da schallten Fußtritte, fremd wie Franken kamen, wie sie die Rose im Traum gesehen hatte, und nur diesen Fremden war ein Dichter aus dem Norden.
02:11:48 Er brach die Rose, drückte einen Kuss auf ihren frischen Mund und führte sie mit sich in die Heimat der Nebel und des Nordlichts. Als Mumie ruht nun der Blumenleichname in sein Elias und wie im Traume hört sie in das Buch öffnen und sagen, hier ist eine Rose vom Grabe Romers.
02:12:12 So, ich hab's gerade noch geschafft, das Kleingedruckte. Und was kommt jetzt? Sag mir's, Fabi. Jetzt? Kommt das Finale. Es kommt noch ein zweites Märchen, gell? Das war das zweite Märchen. Sag mal, was ist denn mit mir los?
02:12:40 Wenn ich dich nicht hätte. Jetzt kommt noch ein Gedicht, gell, glaube ich? Ja? Ja, ja. Also. Sonnenaufgang. Wache herauf, du kristallener Wagen. Klingender Morgen, so frisch und so klar. Seitene Wimper vom Oste getragen. Flattere, du rosige Ölklein-Jar.
02:13:10 Sieh die Meere, sie wogen und brausen, aber still das Gebirge steht. Tau ist gesprengt von funkeln Lauten. Weihbrunn zum heiligen Sonnengebet. Ist von Gottfried Keller, gelebt 1819 bis 1890.
02:13:32 Und dann lese ich noch vor, die Wälder sind zu tief und schwarz und schön. Ich aber muss zu meinen Worten stehen und muss noch meilen, ehe ich schlafen kann. Das liebe ich sehr, das sind kleine Gedichte da. So, dann bleibt eigentlich nur noch übrig.
02:14:00 Euch gute Nacht zu sagen. Bleibt euch treu. Hilft denen, die ärmer sind als ihr. Ade, eure Marmeladenoma, Enkel Janik und Wal-Inkel Fabian. Und ihr löscht die Kerze aus. Danke dir.